GLYPHOSAT-ALARM – „Verbraucher-Schutz“ : Französische Behörde warnt vor Schadstoffen in WINDELN – – – MON-SATAN ist dass SCHLIMMSTE ÜBEL dieser ZEIT – WIESO SCHWÄNZT NIEMAND damit dieser BESTIE der GARAUS gemacht werden kann //// „Umwelt-GIFTE“ – „Grenz-Wert-Erhöhung“ /// Diesel-Debatte in Stuttgart : Die Rückkehr der „Wutbürger“? //// Merkel-Sprecher Seibert: „Freunde kritisiert man nicht“ ////// Krieg und „KINDER-ARBEIT“– – – Der PREIS unserer neusten Technologien – – – SMARTE ?“E-MOBILITÄT“? – – – „5G“ – Experiment misslingt und hunderte Vögel sterben in „Den Haag“ – Wie GEFÄHRlich ist „5G“ für den Menschen //// CHINA und AFRIKA???/// „Ronald Bernard“ – „Gotthard-Tunnel“ – „TEUFEL und ZIEGE“ //// SO KAUFT SICH „ANGELA MERKEL“ IHRE FACEBOOK FREUNDE! – – – „RE-GIER-T“ von PSYCHO-PATHEN!!!!!!!!

Volksbegehren zum Artenschutz

Schlangestehen zur Rettung der Bienen

Gleich am ersten Tag des Volksbegehrens kommen viele Münchner zum Rathaus, um für den Schutz der Bienen zu unterschreiben.(Foto: Stephan Rumpf)
  • Am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ haben sich Schlangen vor dem Rathaus gebildet.
  • Bis zum frühen Nachmittag haben sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen, bis zum Abend sind es sogar 11 243 Unterschriften.
  • Zum Start des Volksbegehrens demonstrieren in München auch viele Prominente für den Artenschutz.
Von Thomas Anlauf

Tausende Münchner haben bereits am ersten Tag der zweiwöchigen Eintragungsfrist für das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ unterschrieben. Bereits wenige Minuten, nachdem im Rathaus die zehn Eintragungsschalter geöffnet worden waren, bildete sich eine lange Schlange, die zeitweise bis zur Mariensäule auf dem Marienplatz reichte. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich bereits mehr als 7200 Menschen eingetragen und bis abends um 18 Uhr sogar 11 243 Menschen. Das sind deutlich mehr als am gesamten ersten Tag des erfolgreichen Volksbegehrens zum Nichtraucherschutz.

Oberbürgermeister Dieter Reiter war um kurz nach zehn Uhr unter den ersten, die sich in die Listen eintrugen. „Für mich persönlich ist es klar, dass man hier unterschreiben muss, damit man den Turnaround in der Landwirtschaft schafft“, sagte Reiter. Die Zahlen, wie schnell die Arten sterben, seien erschreckend. „Es muss ein Umdenken geben“, sagte der SPD-Politiker. „Es geht um die Zukunft unserer Erde.“

Leserdiskussion Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?
Leserdiskussion

Bienen-Volksbegehren: Ist die konventionelle Landwirtschaft am Ende?

Das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ setzt sich für Artenvielfalt und Naturschutz ein. Landwirte und ihre Verbände reagieren sehr zwiespältig: Während Biobauern die Initiative unterstützen, greifen eher konventionell arbeitenden Landwirte die Initiative massiv an.

Initiiert hatte das Volksbegehren die ÖDP, zu den Trägern gehören aber auch die Grünen, der Landesbund für Vogelschutz und der Bund Naturschutz, unterstützt wird das Bündnis mittlerweile von fast allen Parteien außer der CSU. „Ich bin überrascht, was das für eine Welle der Zustimmung ist“, sagte ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff, der maßgeblich am Gesetzesentwurf für das Volksbegehren mitgearbeitet hatte. Zwei Monate lang wurde an dem Text gearbeitet, jetzt hoffen die Initiatoren des Volksbegehrens natürlich, dass die nötige Zahl an Unterschriften von etwa einer Million möglichst schnell und deutlich überschritten wird. „Schauen wir mal, wenn es durchgeht, vielleicht übernehmen sie es ja“, sagt Ruff in Richtung der Staatsregierung. Sollte das Quorum von zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten überschritten werden, muss sich der Landtag mit dem Volksbegehren befassen.

Zum Start des Volksbegehrens am Donnerstag kamen auch zahlreiche Prominente, um für einen besseren Artenschutz zu demonstrieren. Regisseur Marcus H. Rosenmüller verteilte aus einer Schatulle Aufkleber mit Bienen. „Man muss die Welt zum Guten verändern“, so der Filmemacher. Der Kabarettist Hannes Ringlstetter sagte, alle, vom Prominenten bis zum Konsumenten, müssten Haltung zeigen. Schauspieler Udo Wachtveitl versuchte, die zahlreichen Passanten auf dem Marienplatz aufzurütteln. „Es geht jetzt ums Ganze, ich kann nur hoffen, dass möglichst viele Leute ihren Arsch hochbekommen und unterschreiben.“ Seine Kollegin Michaela May erinnerte daran, dass früher die Windschutzscheiben nach Autofahrten voller Fliegen und Mücken gewesen seien, heute nicht mehr. „Wovon leben die Tiere nun?“, fragte sie. Und wer solle in Zukunft Blüten bestäuben? Für die Münchner Schauspielerin ist es für die Rettung der Artenvielfalt eigentlich schon zu spät: „Es ist fünf nach zwölf“, sagte May.

Bereits seit halb zehn Uhr warben zahlreiche Umweltschützer, Politiker und Prominente für das Volksbegehren. Auf dem Marienplatz diskutierten als Bienen verkleidete Aktivisten und Unterstützer mit Passanten. Unter ihnen Julika Selinger-Schreiber vom Bund Naturschutz. Sie ließ sich bereitwillig von Touristen und Münchnern in ihrem Kostüm fotografieren. Es sei „eigentlich traurig, dass es für dieses Thema erst ein Volksbegehren geben muss“, sagte sie. Denn dass dringend etwas für den Artenschutz getan werden müsse, sei offensichtlich.

Langer Weg zum ErfolgDer Prozess bis zu einem erfolgreichen Volksentscheid ist lang und mühselig. Zunächst muss ein Antrag auf Zulassung des Volksbegehrens mit 25 000 Unterschriften von Stimmberechtigten beim Innenministerium eingereicht werden. Beim aktuellen Antrag zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“ waren es mehr als 100 000 Unterschriften. Nach der Zulassung durch das Ministerium müssen zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern, also etwa 950 000, das Volksbegehren unterzeichnen. Damit kann eine Gesetzesvorlage in den Landtag eingebracht werden. Falls diese im Maximilianeum abgelehnt wird, muss es innerhalb eines halben Jahres einen Volksentscheid geben. Im aktuellen Fall wäre das spätestens Mitte August. Beileibe nicht immer bekommen die Initiatoren der Volksbegehren die nötigen Prozente zusammen.

Die jüngsten Beispiele: Beim Volksbegehren „Ja zur Wahlfreiheit zwischen G 9 und G 8 in Bayern“ vom 3. bis 16. Juli 2014 unterschrieben bayernweit nur 2,9 Prozent der Stimmberechtigten, 2,5 Prozent in München. Dagegen unterzeichneten beim Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern“ vom 17. bis 30. Januar 2013 bayernweit 14,3 Prozent und 12,1 Prozent in München. Ähnlich sah es beim Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz!“ vom 19. November bis 2. Dezember 2009 aus: 13,9 bayernweite Beteiligung, 12,3 Prozent in München. Das Volksbegehren „G9“ vom 14. bis 27. Juni 2005 unterstützten nur 2,4 Prozent (1,8 Prozent Münchner). Und das Volksbegehren „Die bessere Schulreform“ vom 15. bis 28. Februar 2000 unterschrieben 5,7 Prozent (3,7 Prozent Münchner).

Die Münchnerin Nadine Patzelt sagte, sie sehe das Volksbegehren als ein Zeichen „für ein grünes, ökologisches Bayern – und für das Leben in Bayern“. Zahlreiche Menschen, die geduldig in der Schlange vor dem Rathaus standen, argumentierten ähnlich. Das Volksbegehren sei gut, da die Menschen aufgerüttelt würden, damit endlich etwas passiert, so eine Frau, die mit ihrem Mann in der Schlange stand. Francesco Tortora unterschrieb ebenfalls am Donnerstag für den Schutz der Artenvielfalt. „Man kann eigentlich nie genug machen, um die Umwelt zu retten“, sagte der Münchner. Man lebe oft zu gedankenlos in einer Konsumgesellschaft, da müsse man immer wieder hinterfragen, ob es richtig sei, was man täglich tue.

Bis zum Nachmittag lief der erste Tag des Volksbegehrens trotz der Schlangen vor dem Rathaus reibungslos. Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle schaute bereits am Morgen am Eintragungsort in der Stadtinformation am Marienplatz vorbei, um zu schauen, wie die Eintragung lief – und unterzeichnete gleich selbst. Von diesem Freitag an gibt es unter www.muenchen.de/volksbegehren aktuelle Zahlen, wie viele Münchner unterschrieben haben.

Umwelt und Naturschutz in Bayern "Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten"

Bienensterben

„Das Volksbegehren soll viel mehr als nur die Bienen retten“

Die Unterstützer von „Rettet die Bienen!“ fordern mehr Biolandwirtschaft und weniger Pestizide. Helga Pausch ist Imkerin. Sie erklärt, was die Initiative für sie bedeutet.   Interview von Merlin Gröber

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Vandals topple beehive – kill 200k bees – „BIENEN-STÖCKE“ angegriffen

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Verbraucherschutz : Französische Behörde warnt vor Schadstoffen in Windeln

  • Aktualisiert am

In Frankreich haben Behörden Spuren von Glyphosat in Babywindeln gefunden. Bild: AFP

In Frankreich wurden Rückstände des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und andere fragliche Stoffe in Babywindeln nachgewiesen. Für Deutschland wird Entwarnung gegeben.

In Frankreich sind Spuren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in Babywindeln entdeckt worden. In Untersuchungen von Windeln seien Hinweise auf mehrere chemische Substanzen gefunden worden, die Sicherheitsgrenzwerte überschritten hätten, teilte die französische Agentur für Lebensmittel- und Umweltsicherheit ANSES am Mittwoch mit. Zu den fraglichen Stoffen zählten unter anderem Duftstoffe wie Lilial und Lyral, bestimmte aromatische Kohlenwasserstoffe sowie Dioxine und Furane. Unter den festgestellten Subtanzen seien auch Pestizide wie Glyphosat, bei diesen sei aber kein Überschreiten der Grenzwerte nachgewiesen worden. ANSES empfahl, die in den Babywindeln enthaltenen Chemikalien zu entfernen oder so weit wie möglich zu reduzieren.

Die französische Regierung rief Hersteller und Einzelhändler dazu auf, entsprechende Maßnahmen innerhalb der nächsten 15 Tage zu ergreifen. Nach Angaben von ANSES handelte es sich um die bislang erste Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Babywindeln durch eine Gesundheits- und Sicherheitsagentur. Während einige der Chemikalien wie Duftstoffe absichtlich hinzugefügt würden, gelangten andere möglicherweise etwa durch verunreinigte Rohstoffe in die Windeln. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen keine Daten aus Deutschland vor, die auf eine hohe Belastung von Babywindeln mit unerwünschten und potenziell gesundheitlich bedenklichen Substanzen hinweisen, wie ein Sprecher erklärte. Auch dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit liegen keine entsprechenden Befunde vor.

Glyphosat zählt zu den weltweit am meisten eingesetzten Unkrautvernichtern und wurde vom Monsanto-Konzern entwickelt, den Bayer im vergangenen Sommer für rund 63 Milliarden Dollar übernommen hatte. Der Unkrautvernichter wird auch von anderen Firmen hergestellt, das das Patent seit Jahren abgelaufen ist. Spuren von Glyphosat wurden bereits etwa in Bier gefunden, allerdings in gesundheitlich unbedenklichen Mengen, wie das BfR festgestellt hatte. In Amerika sieht sich Bayer mit mehr als 9300 Klägern wegen der angeblich krebserregenden Wirkung von Glyphosat konfrontiert.

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EU importiert mehr Gentech-Soja aus den USA

23.01.2019

Soja
Soja in den USA – auf mehr als 90 Prozent der Sojaflächen wachsen dort Gentech-Pflanzen (Foto: United Soybean Board, bit.ly/29wYT92, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Die Europäische Union hat im zweiten Halbjahr 2018 ihre Sojabohnen-Importe aus den USA mehr als verdoppelt. Die Entwicklung ging zu Lasten Brasiliens, das stattdessen mehr Bohnen nach China lieferte. Doch diese Zahlen sagen nicht alles.

Anfang Januar verkündete die EU-Kommission, dass die Einfuhren von (gentechnisch veränderten) Sojabohnen aus den USA im zweiten Halbjahr 2018 um 112 Prozent zugenommen hätten, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Mit einem Anteil von 75 Prozent an den EU-Sojaimporten seien die USA zum wichtigsten Versorger der Europäer geworden. Bestimmt war diese Nachricht für US-Präsident Donald Trump. EU-Kommissionschef Jean Claude Juncker hatte ihm im Juli 2018 eine Steigerung der Soja-Importe zugesagt, um die Handelsstreitigkeiten zu entschärfen. Versprechen eingehalten, sollte die Botschaft aus Brüssel lauten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Dass sich die Soja-Importe hin zu USBohnen verschoben haben, ist kein Verdienst einer aktiven EU-Politik. Der Markt reagiert schlicht auf die Preise. Durch den Handelskrieg mit China verloren die US-Landwirte ihren Hauptabnehmer für Soja. Dadurch verfielen die Preise für US-Bohnen drastisch; das machte sie für die europäische Futtermittelindustrie interessant. Inzwischen wurden auch die brasilianischen Bohnen billiger. Der Preisunterschied war nach Angaben der EU zum Jahreswechsel nur noch gering. Weil China die Lieferanten aus den USA wegfielen, bezog die Volksrepublik Soja im zweiten Halbjahr 2018 vor allem aus Brasilien. Die Südamerikaner wurden so zum Nutznießer des US-chinesischen Handelsstreits.

Ganze, unverarbeitete Sojabohnen, deren Importe die EU hervorhob, sind aber nur ein Teil des Sojamarktes. Die Bohnen werden in der EU vermahlen, wobei etwa 20 Prozent Öl und 80 Prozent eiweißreicher Presskuchen anfallen. Die EU importiert aber auch Sojamehl und zwar in großen Mengen aus Argentinien und Brasilien. Zum Vergleich: Insgesamt führte die EU im Erntejahr 2017/18 (bis 30. Juni 2018) 14,1 Millionen Tonnen Sojabohnen und 18,8 Millionen Tonnen Sojamehl ein. Wenn die USA also den europäischen Sojabohnenimport dominieren, ist das nicht einmal die Hälfte der gesamten Sojaeinfuhr. Beim Sojamehl spielen die USA keine Rolle, da die heimische Produktion von den dortigen Fleischerzeugern benötigt wird. Das relativiert etwas die Bedeutung der USA als Versorger der EU mit eiweißreichen Futtermitteln.

Der gestiegene Absatz an Sojabohnen in die EU reicht bei weitem nicht aus, um den Amerikanern den Wegfall des chinesischen Marktes zu ersetzen. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums USDA lieferten die USA 2018 (bis Ende November) 584.000 Tonnen Sojabohnen nach China. Im Jahr davor waren es 20,7 Millionen Tonnen. Durch diesen Einbruch sank der gesamte Sojaexport der USA (trotz EU-Anstieg) von 36 auf 24 Millionen Tonnen. Die Lager sind also voll, was weiter auf die Preise drücken dürfte.

Das alles betrifft gentechnisch veränderte Sojabohnen. Gentechnikfreies Soja kommt weiterhin vor allem aus Brasilien in die EU und wird zunehmend auch innerhalb der EU geerntet. Hier hat sich die Anbaufläche seit 2013 verdoppelt: 2018 ernteten die EU-Landwirte 2,8 Millionen Tonnen Soja, vor allem in Rumänien, Frankreich und Italien, heißt es in einem Bericht der Europäischen Kommission. [lf]

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35.000 Menschen demonstrieren in Berlin für Reform der Agrarpolitik

21.01.2019

FotoDemo

Abschlusskundgebung der Demo (Foto: Nick Jaussi/www.wir-haben-es-satt.de)

Tausende haben am Samstag in Berlin für eine gerechte und ökologischere Landwirtschaft ohne Gentechnik demonstriert. Angeführt von 171 Bäuerinnen und Bauern mit ihren Traktoren zogen rund 35.000 Menschen unter dem Motto „Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!“ vom Brandenburger Tor zum Ort der Agrarministerkonferenz und durch das Regierungsviertel.

Die aus ganz Deutschland angereisten Teilnehmer protestierten bei eisigen Temperaturen und anfangs strahlendem Sonnenschein für konsequenten Klima- und Naturschutz, mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, artgerechte Tierhaltung, ein Ende der Dumping-Exporte, gerechten Welthandel und gesundes Essen ohne Pestizide und Gentechnik für alle. Plakate mit der Aufschrift „Summ Summ Summ… Ohne Vielfalt komm ich um“ oder „Insekten schützen, Pestizide stoppen“ wandten sich gegen den Verlust der Artenvielfalt. Andere Demonstranten forderten „Faire Preise für Landwirte“, „Tiere auf die Weide“ oder machten auf das Verschwinden kleiner Höfe aufmerksam. Viele von ihnen waren als Bienen, Schweine oder Kühe verkleidet. Aufgerufen zu der Demo hatte „Wir haben es satt!“, ein breites Bündnis von mehr als 100 Umwelt-, Verbraucher-, Landwirtschafts- und Entwicklungsorganisationen. Der Protestzug findet schon seit 2011 jedes Jahr zum Auftakt der Agrarmesse Grüne Woche und der internationalen Agrarministerkonferenz in Berlin statt.

Das Demonstrationsbündnis fordert von der Bundesregierung die längt überfällige Agrarwende. Die aktuelle Reform der EU-Agrarpolitik bietet dazu eine Chance, denn hier kann die Bundesregierung mitentscheiden, welche Art der Landwirtschaft künftig durch Steuergelder finanziert wird. „Mit den über sechs Milliarden Euro, die Deutschland jedes Jahr an EU-Agrargeldern verteilt, muss der umwelt- und tiergerechte Umbau der Landwirtschaft gefördert werden”, sagt „Wir haben es satt!“-Sprecherin Saskia Richartz. In Deutschland werden jährlich 6,3 Milliarden Euro an EU-Agrargeldern ausgezahlt. Mehr als drei Viertel sind pauschale Subventionen je Hektar Fläche. „Agrarministerin Klöckner klammert sich an die pauschalen Flächensubventionen wie ihre Vorgänger ans Ackergift Glyphosat“, fügt sie hinzu. „Der Agrarindustrie immer weiter Milliarden in den Rachen zu stopfen ist agrar- und klimapolitischer Irrsinn. Wir fordern: Umverteilen jetzt!” Die 3.300 flächengrößten Betriebe erhalten eine Milliarde Euro im Jahr, während die kleinsten 200.000 Bauernhöfe sich knapp 700 Millionen teilen müssen.

Im Vorfeld der Demo hatten die 171 Bauern, die mit ihren Traktoren aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren, eine Protestnote an die 70 versammelten Agrarminister aus aller Welt übergeben. Diese nahm Bezug auf das Kernthema der Agrarministerkonferenz: die Digitalisierung in der Landwirtschaft. „Wir möchten bei Ihnen in Erinnerung rufen, dass bäuerliche Erfahrungen und bäuerliches Wissen ein Schatz sind, den es zu erhalten und zu schützen gilt. (…) Digitalisierung kann den Austausch von Wissen und Informationen sowie die Vernetzung der Erzeuger*innen wesentlich vereinfachen und zu massiver Arbeitserleichterung in der Landwirtschaft führen“, schreiben sie. „Damit es aber zu keinem Missbrauch dieses Wissens und dieser Informationen kommt, braucht es hier klare und verbindliche internationale Regeln im Rahmen der Vereinten Nationen.“ Sie forderten die Agrarminister auf, die notwendigen Schritte einzuleiten, damit nicht multinationale Konzerne die Rechte erhalten, um Daten und Informationen, z.B. über Klima, Genetik oder Böden, exklusiv zu nutzen und zu bestimmen, wie die (digitale) Landwirtschaft der Zukunft aussieht. Quelle: Weltagrarbericht/abe

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EU importiert mehr glyphosatverseuchtes Gen-Soja aus den USA

NEOPresse in Wirtschaft

Vergangenes Jahr hat die Europäische Union ihre Importe von Gentech-Sojabohnen mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung ging zu Lasten Brasiliens, das hauptsächlich gentechnik-freies Soja anbaut und exportiert.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum haben die Importe von Gentech-Sojabohnen aus den USA um 112 Prozent zugenommen. Mit einem Anteil von 75 Prozent sind die USA der Hauptexporteur für Sojabohnen in die Europäische Union geworden. Hängt das mit dem Versprechen von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker zusammen, der den USA im Juli 2018 eine Steigerung der Soja-Importe zusagte?

Doch das ist nicht der einzige Grund für die Import-Steigerung der Gen-Sojabohnen. Durch den Handelskrieg mit den USA haben die US-Landwirte ihren Hauptabnehmer China für Sojabohnen verloren. Die Preise für die US-Gentech-Bohnen fielen dramatisch und dies machte sie für die europäische Futtermittelindustrie interessant.

Inzwischen sind auch die brasilianischen Bohnen billiger geworden und China bezieht jetzt seine Sojabohnen aus Brasilien, weil die USA wegfielen. Unverarbeitete Sojabohnen sind aber nur ein Teil des Sojamarktes. Die EU importiert zudem Sojamehl und zwar in sehr großen Mengen aus Argentinien und Brasilien. Beim Sojamehl spielen die USA für die EU-Importe keine Rolle, da dies von den dortigen Fleischerzeugern selbst benötigt wird.

Doch die gestiegenen Sojaimporte durch die EU können den Wegfall des chinesischen Marktes nicht wettmachen. Die Sojaexporte der USA sind stark eingebrochen – die Lager sind voll und die Preise für Gentech-Soja dürften bald weitersinken.

Anstatt gentechnik-freies Soja zu importieren, sind die Importe von Gen-Soja in die EU gestiegen. Das bedeutet, dass sämtliche sogenannten „Nutztiere“, auch in Massentierhaltungen, mit gentechnik-verändertem und glyphosatverseuchtem Soja gefüttert werden. Nicht nur die Tiere werden durch das Futter krank. Auch der Mensch, der sich von diesem verseuchten Fleisch ernährt, wird über kurz oder lang schlimme Krankheiten erleiden.

Da die Politik offensichtlich kein Interesse an einer gesunden Ernährung und Umwelt hat, sondern nur für die Lobby Politik macht, müssen die Bürger umdenken und sich eigenverantwortlich mit gentechnikfreien, am besten ökologischen, unverarbeiteten Lebensmittel versorgen.

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https://www.neopresse.com/politik/so-arbeiten-politik-und-agrarlobby-gegen-die-agrarwende/

So arbeiten Politik und Agrarlobby gegen die Agrarwende

NEOPresse in D/A/CH

Die Auswirkungen der jahrzehntelangen industriellen Landwirtschaft mit Massentierhaltung, Monokulturen, Gen-Pflanzen und Pestiziden bekommen wir jetzt massiv zu sehen. Unter den Auswirkungen leiden Natur, Tiere und Umwelt. In absehbarer Zeit wird auch der Mensch betroffen sein.

Massentierhaltung produziert nicht nur unsägliches Tierleid, sondern krankmachendes Billigfleisch und Tonnen von giftiger, weil mit Hormonen und Medikamenten kontaminierter Gülle. Die Gifte in der Gülle landen schließlich auf Äckern, in Gewässern und im Grundwasser, wo sie durch den natürlichen Kreislauf wieder vom Menschen aufgenommen werden.

Monokulturen, Gen-Pflanzen und Pestizide vernichten die natürliche Vegetation. Insekten, Vögel und Kleintiere sterben aufgrund der Vergiftung mit Pestiziden. Eine drastische Agrarwende ist dringend notwendig, um zu retten, was noch zu retten ist, und um unsere Gesundheit und Lebensgrundlage zu erhalten.

Koalitionsvertrag ist Schall und Rauch

In ihrem Koalitionsvertrag hatte sich die Bundesregierung dazu verpflichtet, die Agrarwende einzuleiten. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es: „Wir wollen vom Acker bis zum Teller einen gesundheitserhaltenden und nachhaltigen Lebensstil fördern, ernährungsbedingte Krankheiten bekämpfen und den gesundheitlichen Verbraucherschutz stärken. Wir wollen dazu beitragen, die Vielfalt von Erzeugern – insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen – und hochwertigen Lebensmitteln zu erhalten.“

Das liest sich so, als ob der Merkel-Regierung an einem gesunden Lebensstil ihrer Bürger gelegen sei, sowie die entsprechenden strukturellen Veränderungen im Agrarsektor herbeizuführen. Doch Papier ist bekanntlich geduldig. Die Wirklichkeit in Merkel-Land sieht anders aus. Glyphosat und andere gefährliche Insektizide sind immer noch nicht verboten. Riesige Agrarkonzerne, die man nicht mehr als Landwirte bezeichnen kann, erhalten von der EU 80% der finanziellen Subventionen, während kleine Betriebe und Bauern mit 20% abgespeist werden.

Politik arbeitet für die Lobby

Mit dieser Politik ist eine Agrarwende hin zu einer ökologischen, gesunden und naturschützenden Landwirtschaft nicht möglich. Das scheint auch nicht gewollt, denn maßgebliche staatliche Stellen und Politiker sind mit Konzernen und Industrien eng verbunden, die für die massiven Umwelt- und Gesundheitsschäden verantwortlich sind. Diese werden durch Subventionen weiter am Leben erhalten, während neue, nachhaltige Ansätze zur Landwirtschaft ignoriert oder gar diffamiert werden.

Kritiker warnen seit langem, dass der Agrarsektor in Deutschland nicht zukunftsfähig sei. Umweltschützer schlagen angesichts der sich vor unseren Augen abspielenden ökologischen Katastrophe Alarm. Doch selbst deren Studienergebnisse werden noch als „falsch“ hingestellt. Die massiven Proteste, die es jüngst bei der „Grünen Woche“ in Berlin gab, zeigen, dass die Forderungen nach einem grundlegenden Wandel immer lauter werden.

Unter dem Motto „Wir haben es satt“ haben rund 35.000 Menschen in Berlin – dreimal mehr als noch vor einem Jahr – eine Agrarwende gefordert. Das Bündnis aus Bauern, Verbraucherorganisationen sowie Umwelt- und Tierschützern, prangerte die Unterstützung der industriellen Landwirtschaft durch die Politik an. Die industrielle Land- und Ernährungswirtschaft verursache lokal und global Probleme für Bauern, Tiere, Klima und Umwelt. Die Umgestaltung zu einer umwelt- und tierfreundlichen Landwirtschaft müsse umgehend umgesetzt werden.

Agrarministerin Klöckner (CDU) ist beratungsresistent

Selbst der Wissenschaftliche Beirat für das Agrarministerium (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) forderte kurz nach Amtsantritt von Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) eine Wende in der Agrarpolitik. Die Wissenschaftler erstellten zwei Gutachten und stellten sich damit gegen die Bundesregierung.

In den Gutachten geht es um die Verteilung der 365 Milliarden Euro, mit denen die europäischen Steuerzahler die Landwirtschaft unterstützen sollen. Die Wissenschaftler widersprechen der bisherigen Verteilung der Subventionen und sprachen sich für eine „gemeinwohlorientierte Landwirtschaft“ aus. Die bisherige EU-Politik habe ihre Ziele dramatisch verfehlt, angesichts des millionenfachen Leids von Nutztieren in Massentierhaltungen und des Insekten- und Vogelsterbens durch Pestizide.

Die bislang verfolgte Agenda habe nachweislich zu einem massiven Verlust der Biodiversität geführt, weshalb die Bundesregierung dringend gefordert sei, massive Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die heutige agrarpolitische Agenda werde den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen bei weitem nicht gerecht.

Die wissenschaftlichen Gutachten scheinen Agrarministerin Klöckner allerdings wenig beeindruckt zu haben. Auch sie „macht weiter so, wie bisher“. Um eine Wende herbeizuführen, müsste sich Klöckner mit der mächtigen Agrarlobby auseinandersetze, dem Bauernverband mit Sitz in Berlin. Wie mächtig die Politik die Agrarlobby allerdings hat werden lassen, zeigt die Wiederzulassung des Pflanzengiftes Glyphosat. Im November 2017 stimmte Umweltministerin Hendricks (SPD) gegen die Verlängerung, doch Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) setzte die Wiederzulassung von Glyphosat im Alleingang in Brüssel durch. Die ehemalige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) soll einmal gesagt haben: „Ich mache alles, was der Bauernverband will“.

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GLYPHOSAT: Svenja Schulze SPD hat ÜBELST VERSAGT

https://www.zeit.de/2019/05/landwirtschaft-julia-kloeckner-agrarpolitik-digitalisierung

DIGITALISIERUNG – LANDWIRTSCHAFT

Landwirtschaft: Zukunft kommt erst später

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann nach fast einem Jahr im Amt vor allem Versäumnisse vorweisen. Am ehesten macht sie Politik für die großen Agrarbetriebe.

Landwirtschaft: Zukunft kommt erst später

CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kann nach fast einem Jahr im Amt vor allem Versäumnisse vorweisen.
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Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, spricht mit Händlern in einer Berliner Markthalle. © Jens Büttner/dpa

Julia Klöckner, die 46-jährige CDU-Landwirtschaftsministerin im Bund, hält sich selbst für geeignet, höhere Ämter zu bekleiden, so heißt es immer wieder über sie. Doch wie sieht nach fast einem Jahr Legislatur die Bilanz für das Amt aus, das sie derzeit innehat? Immerhin steht sie als Ministerin vor einer der zentralen, hochkomplizierten Fragen der gegenwärtigen Politik: wie in Deutschland eine ökologisch und sozial verträgliche Landwirtschaft aussehen könnte……..

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OFFENSICHTLICH – HIER SUCHT JEMAND EIN PROBLEM

ABER NICHT DASS HEISSSSSESTE

ÜBELSTE PROPAGANDA  – „LÜGEN-ERWÄRMUNG“ auf KURS

aus dem PROPAGANDA-TEXT:…Das Jahr 2018 ist das viertwärmste seit Beginn der Messungen. Heißer war es auf der Erde nur 2015, 2016 und 2017.…<<<(ist doch ?POSITIV? – somit war es 2018 KÜHLER als 2015 – 2016 – und 2017????????!!!!!!)>>>>>

https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-die-erderwaermung-ist-auf-kurs-1.4302779

Klimawandel

„Die Erderwärmung ist auf Kurs“

Das Jahr 2018 zählt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen. Besonders ungewöhnlich waren die Temperaturen in Deutschland.<<(VIELLEICHT JA WEGEN „WETTER-MANIPULATION“?)>>>CHINA und RUSSLAND haben im SOMMER 2018 die IONOSPHÄRE AUFGEHEIZT???!!

Von Marlene Weiß

Das Jahr 2018 ist das viertwärmste seit Beginn der Messungen. Heißer war es auf der Erde nur 2015, 2016 und 2017….

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html

Hitze-Jahr 1540 Wetterdaten enthüllen Europas größte Naturkatastrophe

Elf Monate kaum Regen und Extremhitze: Mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa enthüllen die grausamen Details einer gigantischen Katastrophe im Jahr 1540. Und sie zeigen: Das Desaster kann sich wiederholen.

Corbis

Hamburg – Nichts hatte die Katastrophe angedeutet. Das Klima hatte sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholt, milde und regenreiche Jahrzehnte ließen in Europa meist üppige Ernten gedeihen, die Bevölkerung mehrte sich rapide. Medizin, Kunst und Wissenschaft erblühten, die Renaissance hielt endlich auch nördlich der Alpen Einzug.

Das Jahr 1539 verabschiedete sich mit stürmischem, mildem Westwind. Es regnete viel im Dezember, die Leute flüchteten in ihre Häuser. Sie ahnten nicht, wie kostbar der Niederschlag in Kürze werden sollte.

Im Januar 1540 begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat, berichten nun Wissenschaftler, die ein riesiges Archiv an Wetterdaten heben konnten. Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“.

Das Jahr brach alle Rekorde: Entgegen bisheriger Einschätzung von Klimaforschern ist nicht der Sommer 2003 der heißeste bekannte – 1540 habe ihn bei Weitem übertroffen, schreibt die internationale Forschergruppe um Oliver Wetter von der Universität Bern im Fachblatt „Climate Change“.

Das Vorspiel

Klimamodelle können solch extreme Phasen der Witterung nicht darstellen, haben die Experten entdeckt. Auch die Jahresringe von Bäumen fallen als Indikatoren aus – denn Hitzestress stoppe das Pflanzenwachstum. Das 32-köpfige Forscherteam hat nun aber erstmals Daten aus mehr als 300 Chroniken aus ganz Europa zusammengeführt, etwa Aufzeichnungen von Landwirten, Kirchen oder Schleusenwärtern – sie enthüllen Europas größte Naturkatastrophe.

Dass das Jahrtausenddesaster bereits 1539 Schwung aufnahm, blieb nördlich der Alpen unbemerkt. In Spanien hielten die Menschen seit Oktober Bittprozessionen für Regen ab. Und im Winter war es in Italien trocken und warm „wie im Juli“, heißt es in einer Wetterchronik. Heute wissen Meteorologen, dass Trockenheit im Süden oft Vorbote für andauernde Hitze im Norden des Kontinents ist.

Im Januar kam die Trockenheit noch gelegen, weder Eis noch Schnee beeinträchtigen das Alltagsleben. Doch eine fatale meteorologische Zweiteilung festigte sich: Während Russland im Frühjahr über anhaltenden Schnee und Regenfluten klagte, wunderten sich die Mitteleuropäer über fortwährenden Sonnenschein und sternenklare Nächte. „Es regnete nur mal drei Tage im März“, notierte der Winzer Hans Stolz im Elsass.Kollaps am Weinberg

Der Boden trocknete aus, er brach vielerorts wie Knäckebrot. Risse waren so tief, dass Leute ihre Füße darin baumeln lassen konnten, heißt es in einer Chronik. Was trockener Boden auslösen kann, ist seit 2003 allseits bekannt: Weil kein Wasser verdunsten kann, wobei Wärme verbraucht würde, heizt sich die Luft weiter auf. „Diese Rückkopplung hat die Hitzewelle 1540 stabilisiert“, berichtet Sonia Seneviratne von der ETH Zürich.

Das Sonnenwetter führte in Mitteleuropa zur Katastrophe. Mindestens dreimal so viele Tage wie üblich waren 1540mehrals 30 Grad heiß.Als Erste traf es die Tiere, viele verdursteten oder starben an Hitzschlag. Unzählige Menschen brachen bei der Arbeit auf Feldern oder in Weinbergen zusammen. Spannungen verschärften sich zu Verfolgungen und Hinrichtungen. Menschen verbarrikadierten sich aus Angst vor Gewalt. Die Gesamtzahl der Toten bleibe unklar, sagt Rüdiger Glaser von der Uni Freiburg.

Ein Vergleich lässt Schlimmes erahnen: Im Hitzesommer 2003 starben trotz moderner Zivilisation in Mitteleuropa schätzungsweise 70.000 Menschen aufgrund der Witterung. Die Hitze von 2003 galt bislang als Folge der teils menschengemachten Klimaerwärmung. Doch so einfach ist es wohl nicht: Dass es 1540 ohne den künstlich verstärkten Treibhauseffekt zu einer noch schlimmeren Hitze gekommen sei, relativiere die Beurteilung des menschlichen Einflusses auf das Wetter 2003, sagt Glaser.

Zu Fuß durch den Rhein

Immer verzweifelter suchten die Menschen nach Trinkwasser im Sommer 1540. Selbst anderthalb Meter unter manchem Flussbett in der Schweiz fand sich „kein Tropfen“, wie der Chronist Hans Salat notierte. Brunnen und Quellen, die nie zuvor trocken gefallen waren, lagen brach. Die anderen wurden streng bewacht, ausgeschenkt wurde nur beim Glockenschlag. Verunreinigtes Wasser ließ Tausende an Ruhr sterben, einer Entzündung des Dickdarms.

Der Pegel des Bodensees sank so weit ab, dass die Insel Lindau im Sommer 1540 mit dem Festland verbunden war, was sonst höchstens mal im Winter geschieht, wenn der Niederschlag in den Bergen als Schnee liegen bleibt und verzögert in den See fließt. „Der See war so klein“, wunderten sich Chronisten.

Bäche trockneten aus, Flüsse wurden immer schmaler. Selbst große Ströme wie Elbe, Rhein und Seine „waren so klein, dass man zu Fuß durchging“, notierten Zeitzeugen. Während durch die Elbe im sogenannten Jahrhundertsommer 2003 noch etwa die Hälfte der üblichen Wassermenge geflossen sei, wäre es 1540 noch gerade mal ein Zehntel gewesen. „Ein Rekordereignis“, konstatieren die Forscher.

Europa in Rauch verhüllt

Keinen ganzen Tag Regen habe es gegeben zwischen Februar und Ende September, schrieb ein Heinrich Bullinger 1540 in Zürich. In Franken registrierten Landwirte bis August nur an 19 Tagen Regentropfen. Übers ganze Jahr 1540 habe es im mitteleuropäischen Durchschnitt gerade mal ein Drittel so viel Niederschlag gegeben wie üblich, berichtet Christian Pfister von der Universität Bern. „Den ersten längeren Guss gab es erst wieder 1541.“

Die Ernte verdorrte. „Preise für Mehl und Brot gingen durch die Decke“, schreiben die Wissenschaftler. Bereits Anfang August verloren die Bäume ihre staubtrockenen Blätter, „als ob schon Herbst wäre“, protokollierte ein Chronist aus Ulm.

Dann kam das Feuer. Der trockene Boden entzündete sich, Wald- und Buschbrände loderten übers Land – und sie krochen in die mit Fachwerkhäuschen eng bebauten Städte. Mehr Gemeinden als je sonst zu Friedenszeiten im vergangenen Jahrtausend wurden von Flammen zerstört, berichtet Pfister. Wochenlang verhüllte grauer Rauch den Kontinent, hinter dem Sonne und Mond als blassrote Schimmer fast verschwanden.

Was passiert, wenn es sich wiederholt?

Was passiert, wenn sich das Wetter von 1540 wiederholt? „Die Folgen wären dramatisch“, warnt Pfister. Ein Massensterben von Tieren sei zu erwarten, Kühlwasser für Atomkraftwerke würde knapp, der Warentransport über Flüsse käme großteils zum Erliegen, und über die Folgen für die menschliche Gesundheit lasse sich nur spekulieren.

„Die Katastrophe von 1540 sollte eine Mahnung sein, was geschehen kann“, sagt Pfister. Niemand sei vorbereitet auf solch einen Extremfall. „Ich hoffe, wir müssen so etwas nie erleben.“ Der menschengemachte Treibhauseffekt erhöhe allerdings die Wahrscheinlichkeit für schlimme Hitzewellen, gibt Glaser zu bedenken.

Ob rechtzeitig gewarnt werden könnte, bleibt fraglich – die Ursachen sind weitgehend unklar: Über die Wetterentwicklung von 1540 lasse sich allenfalls spekulieren, sagt Sonia Seneviratne. Selbst eine frühjährliche Dürre eigne sich nur bedingt als Indikator: 2011 fiel der Frühling in Mitteleuropa ähnlich trocken aus wie 2003, ohne dass sich die Dürre in den Sommer gezogen hätte.

Der Jahrtausendwein

Einen einzigen Trost gab es für die Katastrophe von 1540. Die Hitze schuf einen Jahrtausendwein mit extrem hohem Zuckergehalt – „er sieht im Glas aus wie Gold“, schwärmte ein Chronist. Schweden, die 1631 Würzburg besetzten, fahndeten vergeblich nach dem Wein – die Fässer waren vorsorglich eingemauert worden. Noch im 19. Jahrhundert ersteigerte ein englischer Händler einige Fässer.

Letzte Flaschen liegen heute im Weinmuseum in Speyer. In den Sechzigerjahren kosteten Auserwählte das Getränk. Es seien erhabene Momente gewesen, berichtet Rüdiger Glaser: Für einen Augenblick habe der Wein auf den Zungen den „einmaligen Spirit“ erahnen lassen. Dann zerfiel er zu Essig.

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ube.com/watch?v=8Hfj72WfXfo

Sechs Tage Eiszeit – Der Katastrophenwinter 1978/79

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KLIMA-BETRUG
DAS BÖSE BENUTZT KINDER mit dem WERKZEUG der LÜGE des BETRUGs und MON-SATANischer-MANIPULATION
BÖSARTIGE „FAKE-SCIENCE“

Berlin: Tausende Schüler schwänzen Unterricht für ‚Klimaschutz‘

Vor der entscheidenden Sitzung der Kommission zum geplanten Ausstieg aus der Kohlekraft mobilisiert eine bislang unbekannte Organisation tausende Schulschwänzer, um öffentlich Druck für den Kohle-Ausstieg aufzubauen.

Zur womöglich entscheidenden Sitzung der Kohlekommission am Freitag in Berlin – welche auf Wunsch der Bundesregierung einen Fahplan für den Ausstieg aus der Kohlekraft erarbeiten soll – sind nach erstem Angaben der Initiatoren des Aktionsnetzwerks Fridays for Future kamen bis zu 4500 junge Menschen aus ganz Deutschland zusammengekommen.

Zudem wollten die Vertreter der Organisation nach eigenen Angaben mit Mitgliedern der Kohlekommission zusammenkommen, die über die Zukunft der Kohleverstromung in Deutschland entscheiden soll. Die Schüler wollten einen offenen Brief übergeben, in der sie eindringlich zu einem schnellstmöglichen Kohleausstieg aufrufen……

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WIE das BÖSE MANIPULIERT

FAKTEN zum KLIMA-BETRUG

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/25/mikes-nature-trick-wiederbelebt-scottadamssagt-ausgabe/

,Mikes Nature Trick‘ wiederbelebt – @ScottAdamsSagt-Ausgabe

Bild: Josh 2019 Übersetzung der Bildinschriften siehe weiter unten

Anthony Watts
Alle diejenigen, welche Twitter-Konten haben wissen, dass der Dilbert-Schöpfer und Cartoonist Scott Adams sich in die Frage vertieft hat, wer mehr glaubwürdige Argumente bzgl. Klimawandel hat – die Alarmisten oder die Skeptiker. Einer der diskutierten Aspekte war „Mikes Nature Trick“ und wie Steve McIntyre von ClimateAudit Scott Adams zu verstehen half, was tatsächlich geschehen war.

[Mehr zu „Dilbert“ hier bei Wikipedia. Die Figur ist dem Übersetzer völlig unbekannt. Anm. d. Übers.]

Unglücklicherweise neigen derartige Dinge in der Klimawelt dazu, mit aufgerissenen Augen angestarrt zu werden, wenn man nicht gerade über einiges Insider-Wissen verfügt. So ist es auch Scott Adams ergangen.

Mann hat Daten sowohl in großem Stil als auch im Kleinen manipuliert. Manns Nature-Trick bestand darin, Proxy-Daten bis 1980 mit instrumentellen Daten nach 1980 zusammenzufügen, um den geglätteten Wert zu berechnen. Das war ein anderer Trick, den IPCC-Diagrammen widersprechende Daten brutal zu löschen. – Scott Adams nannte den entsprechenden Beitrag „undurchdringlichen Unsinn“

Stephen McIntyre (@ClimateAudit), 17. Januar 2019

Ich sehe es Scott Adams nach, dass er das Ganze undurchschaubar fand, es ist ein obskurer Trick, weshalb er von Anfang an durch das Peer Review gekommen und im IPCC-Bericht als „der Hockeyschläger“ gelandet ist.

Als ich den „undurchschaubar“-Kommentar las, dachte ich sofort, dass wir es besser machen müssen, über diesen Aspekt zu sprechen. Dazu bedienten wir uns des Weges wie der beliebte „Dilbert“, und dabei arbeitete ich mit unserem heimischen Cartoonisten Josh zusammen.

Daraus ergab sich das Resultat dieser Zusammenarbeit:

Josh 2019. Übersetzung der Bildinschriften oben [von links nach rechts, obere Zeile]: „Hier sind die Baumring-Daten. Sie sind ein Proxy für Temperaturen der Vergangenheit“ „Das Problem ist, sie zeigen einen Abwärtstrend, wenn moderne Thermometer einen Aufwärtstrend zeigen“„Also löschten wir den falsch aussehenden Teil und fügten dann alles zusammen“ – [untere Zeile]: „Ist es nicht unwissenschaftlich, zwei Datensätze einfach zusammen zu fügen?“ – „Nun, technisch ja“ – „Aber wir haben es im Kleingedruckten später erwähnt…“ – „…und damit erhalten wir so eine wunderbare Graphik“

Es ist wichtig zu erwähnen, dass sich Josh in diesem Cartoon auf die „nahe Zukunft“ des Hockeyschlägers konzentriert. Es ist nicht die gesamte Graphik mit dem langen flachen Stiel bis zurück zur Mittelalterlichen Warmzeit und darüber hinaus. Er konzentriert sich ausschließlich auf die Tatsache, dass die Baumringdaten aus jüngerer Zeit (nach 1980) nicht dem Standpunkt der Autoren der Studie folgten (sie gingen in die falsche Richtung). Also haben sie diese Daten abgeschnitten und diese durch einen vollkommen anders gearteten Datensatz ersetzt – nämlich mit Thermometermessungen. Man stelle sich mal die Strafen vor, zu welchen jemand verurteilt werden würde, der im Aktienmarkt und der Finanzwelt einen ähnlichen Trick anwenden würde, um diese Daten dann der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Cartoon soll ausschließlich allen Zweiflern wie Scott Adams vor Augen führen, was wir sehen und begleitet von einer Sprache, von der wir hoffen, dass sie hilfreich ist.

Und hier die berühmte Klimagate-E-Mail, welche enthüllte, was vor sich gegangen war:

From: Phil Jones
To: ray bradley ,mann@xxxxx.xxx, mhughes@xxxx.xxx
Subject: Diagram for WMO Statement
Date: Tue, 16 Nov 1999 13:31:15 +0000
Cc: k.briffa@xxx.xx.xx,t.osborn@xxxx.xxx

Dear Ray, Mike and Malcolm,
Once Tim’s got a diagram here we’ll send that either later today or
first thing tomorrow.
I’ve just completed Mike’s Nature trick of adding in the real temps
to each series for the last 20 years (ie from 1981 onwards) amd from
1961 for Keith’s to hide the decline. Mike’s series got the annual
land and marine values while the other two got April-Sept for NH land
N of 20N. The latter two are real for 1999, while the estimate for 1999
for NH combined is +0.44C wrt 61-90. The Global estimate for 1999 with
data through Oct is +0.35C cf. 0.57 for 1998.
Thanks for the comments, Ray.

Cheers
Phil

Prof. Phil Jones
Climatic Research Unit Telephone +44 (0) xxxxx
School of Environmental Sciences Fax +44 (0) xxxx
University of East Anglia
Norwich Email p.jones@xxxx.xxx
NR4 7TJ
UK

Hier die Übersetzung des Mittelteils:

Hallo Ray, Mike und Malcolm,

sobald Tim ein Diagramm hat, übermitteln wir es entweder später oder gleich morgen früh.

Ich habe gerade Mikes Nature Trick vervollständigt, indem ich jeder Reihe die realen Temperaturen der letzten 20 Jahre hinzugefügt habe (d. h. ab 1981), um den Rückgang zu verstecken. Mikes Reihe enthielt die jährlichen Festlands- und Ozean-Daten, während die anderen die Festlands-Daten der Nordhemisphäre nördlich von 20°N enthielten. Letztere sind für 1999 real, während die Schätzung für 1999 für die gesamte NH kombiniert +0,44°C von 61 bis 90 beträgt. Die globale Schätzung für 1999 mit Daten bis Oktober ist +0,35°C für 1998.

Links:

Keith’s Science Trick, Mike’s Nature Trick and Phil’s Combo

Mike’s Nature trick

Cartoonsbyjosh

Link zum Original: https://wattsupwiththat.com/2019/01/21/mikes-nature-trick-revisited-scottadamssays-edition/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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utube.com/watch?v=xJSVjCrrCu0

Wissenschaftler entlarvt Klimaschwindel in Bundestag !

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https://www.neopresse.com/politik/klimaschwindel-der-gruenen-nimmt-neurotische-zuege-an/

Klimaschwindel“ der Grünen nimmt neurotische Züge an

NEOPresse in D/A/CH

Bärbel Höhn, Umweltschutz-„Expertin“ der Grünen, sieht jetzt den kalten Winter als Beweis für die Klimakrise. Es sei deshalb so kalt, weil der Golfstrom abreiße. An diesem Beispiel zeigt sich, zu welchen Auswüchsen der „Grüne Wahn“ fähig ist. Egal, was für ein Wetter herrscht, für die Grünen ist jede Abweichung vom Durchschnitt der Beweis für eine Klimakrise. Wie lange wollen die Deutschen diesen Klima-Wahnsinn noch glauben?

Auf Twitter schrieb Bärbel Höhn: „Die Klimakrise zeigt Wirkung: die nächsten Wochen soll kalte Polarluft unser Wetter bestimmen. Ein Zeichen, dass die Golfstrom-Wirkung nicht mehr funktioniert. Ähnlich, wie wir es schon im Sommer erlebt haben. Genau das haben Klimaexperten vorausgesagt“.

Angesichts solchen massiven Unfugs fühlte sich der Schweizer Meteorologe Jörg Kachelmann veranlasst, Höhns Tweet ebenfalls auf Twitter zu kommentieren: „Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft. Es ist nicht wahr, dass die „Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniert“. Es ist frei erfundener Blödsinn wie die vier Wochen „sibirische Kälte“ an sich. Offensichtlich sind alle Dämme gebrochen. Frau Höhn verwechselt immer noch den Film „The Day after tomorrow“ mit irgendwas aus der Wissenschaft. Jemand muss sie beiseite nehmen, sie aufs Sofa setzen, ihr den Computer entwinden und eine Tasse Tee einschenken“.

 

Bereits in der Talkshow „Maischberger“ im Oktober 2017 tätigte der Meteorologe Kachelmann Äußerungen zum Thema Klimawandel, die Bärbel Höhn missfielen. Kachelmann sagte, zu Extremwetter-Ereignissen gäbe es belegbare Fakten, und diese lieferten keinen Beleg dafür, dass bestimmte Extremereignisse in Deutschland infolge eines vom Menschen verursachten Klimawandels schlimmer würden. Zudem gebe es keine statistisch signifikante Häufung von Extrem-Wetterereignissen in Deutschland.

Bärbel Höhn kommentierte entsprechend via Twitter: „Kachelmann behindert mit seiner Argumentation rechtzeitiges Handeln von Politik“. Dass es weder den Grünen noch der Bundesregierung bei der aktuellen Klima-Indoktrination tatsächlich um die Erhaltung unserer Umwelt geht, sieht man daran, dass die Bürger bald gezwungen werden sollen, Elektro-Autos zu kaufen. Dass beim Abbau der für die Batterien benötigten Rohstoffe Kobalt und Lithium die Natur in den Abbaugebieten Kongo und Südamerika und die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen für immer zerstört wird, verschweigt die Politik geflissentlich. Hauptsache die Luft in Deutschland ist sauber.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/27/der-klimawandel-ist-schuld-am-winterwetter-wirklich/

Der Klimawandel ist „schuld“ am Winterwetter – wirklich ?

Der Golfstrom ist stabil; Quelle: Weltatlas, Keysersche V-Buchh. München (1967)

Vorbemerkung der EIKE-Redaktion :
Unser Gastautor – Diplom-Meteorologe Helmut Klimmek – hat eine fachliche Bewertung zu der (noch) aktuellen Winter-Wetterlage des Januar 2019 geschrieben. Er setzt sich dabei auch kritisch und glossierend mit fachfremden und weltfremden Äußerungen einer selbst-ernannten Grünen Wetter- und Klima-Expertin auseinander. Helmut Klimmek hat viele Jahre die Regionale Wetter-Vorhersagezentrale geleitet im Wetteramt Essen (DWD-„Niederlassung“).

von Helmut Klimmek (Dipl.-Met.)

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Es ist Januar 2019, und es herrscht seit Mitte des Monats eine Witterung, die man in unseren Breiten als winterlich bezeichnen kann. Dabei ist es also vollkommen normal, dass es im Januar wie in den anderen Wintermonaten mal schneit und auch eine Reihe frostiger Tage gibt.

Genau solch eine typische Winter-Wetterlage dokumentieren die beiden Wetterkarten vom 24. Januar 2019 [2]:

Abb.1 DWD-Bodenwetterkarte 24.01.2019 [2]

Die Bodenanalyse zeigt ein Hochdruckgebiet über Westrussland mit einem nach Mitteleuropa gerichteten Keil. Gleichzeitig befindet sich ein mächtiges Tief über dem westlichen Mittelmeer. Aus dieser Druckkonstellation resultiert eine östliche bodennahe Strömung, die russische Kaltluft nach Deutschland lenkt. Das kräftige nach Norden sich ausdehnende Hoch über den Azoren blockiert die atlantischen Tiefdruckgebiete mit milder Meeresluft oder lenkt sie auf nördlichem Kurs über Island und die nördliche Nordsee nach Skandinavien.

Abb.2 Höhenwetterkarte 500 hPa 24.01.2019 [2]

Zum mächtigen Azorenhoch korrespondiert ein Höhenhochkeil über dem Ostatlantik mit Ausdehnung in Richtung Island. An der Ostflanke des Höhenhochs  entwickelt sich eine nordwestliche Höhenströmung, die  über die Biskaya, Spanien ins westlichen Mittelmeer und sogar bis Nordafrika verläuft. Zwischen diesem Ast der Höhenströmung und der über dem östlichen Mittelmeer wieder nach Nordosten gerichteten Höhenströmung liegt ein mächtiger Höhentrog über Deutschland und dem westlichen bzw. mittleren Mittelmeer, angefüllt mit hochreichender polarer Kaltluft.

F a z i t   Wetterlage : „Normales Winterwetter“ !

Jedoch – für die Grünen-Abgeordnete Bärbel Höhn ist das alles andere als normal, und sie hat eine ganz eigene Erklärung dafür [1]:

„Die Klimakrise zeigt Wirkung; die nächsten Wochen soll kalte Polarluft unser Wetter bestimmen. Ein Zeichen, daß die Golfstromwirkung nicht mehr funktioniert. Ähnlich, wie wir es schon im Sommer erlebt haben…“.

Dabei bezieht sie sich auf “Klimaexperten“, die das vorausgesagt hätten.

Ist Frau Höhn von allen guten Geistern verlassen, solche unausgegorenen Schnellschüsse über Twitter zu verbreiten? Ja, sie hatte sicherlich mal etwas über Szenarien vom Versiegen des Golfstroms im Bereich des Nordatlantiks gehört, die von Wissenschaftlern unter bestimmten klimatischen Voraussetzungen entwickelt wurden. Das schwirrte wohl Frau Höhn im Hinterkopf, als sie sich zu solchem Twitter-Tweets veranlasst fühlte. Besser kann Bärbel Höhn ihre Unbedarftheit in Sachen Wetter und Klimawandel nicht zum Ausdruck bringen.

Sicherlich haben viele Twitter-User über die Äußerungen von Frau Höhn den Kopf geschüttelt und ihr auch geantwortet. Verbreitet öffentlich geworden ist der Antwort-Tweet von dem allseits bekannten Wetterexperten Jörg Kachelmann. Er rüffelt Frau Höhn auf  Twitter [1]:

“Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft. Es ist nicht wahr, dass die Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniert“.

Dazu findet man weiterhin a.a.O. [1]:

„Das ist vollkommener Blödsinn, wird Höhn von Jörg Kachelmann, einem anerkannten Wetterexperten, abgekanzelt.“

Wir können Jörg Kachelmann dankbar sein, dass er den Mut aufgebracht hat – wenn auch in leicht rüdem Ton –  Frau Höhn abzukanzeln ob ihrer Unsachlichkeit und Unbedarftheit in Sachen Klima und Wetter

Seit einiger Zeit ist ohnehin zu beobachten :

Fast zu jedem Wetter wird der „anthropogene“ Klimawandel von selbsternannten “Klima-Experten“ herangezogen :

… ob WARM oder KALT … ob TROCKEN oder FEUCHT … ob REGEN, SONNE oder SCHNEE …                       in jedem Falle ist es die „mensch-gemachte“ Klima-Katastrophe.

Dabei wird übersehen :

Der Wechsel beim Wetter ist doch der Normalzustand. Schaut man in die Wetter-Annalen, findet man schnell diverse zu kalte Winter. Deutlich zu kalte Winter, also einzelne oder alle Wintermonate mit signifikanter negativer Abweichung der Temperaturen vom Normalwert waren, um hier nur einige zu nennen, die Winter 2005/2006 und 1995/1996, die drei kalten Winter 1984/85, 1985/86 und 1986/87, der schneereiche Winter 1978/79, der lang anhaltende Winter mit vielen Eistagen und starken Nachtfrösten 1962/63, der Winter 1955/56 mit dem bisher kältesten Monat Februar seit Wetteraufzeichnungen mit einem zugefrorenen Rhein und Bodensee, der lange kalte Nachkriegswinter 1946/47 und der kälteste Winter des vorigen Jahrhunderts von 1928/29.

Was sagen Sie  d a z u  – Frau Höhn? Knipst sich der Golfstrom immer wieder mal an und mal aus? Was waren dann die Ursachen für die oben angeführten kalten Winter? War das auch schon der „anthropogene“ Klimawandel, der in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts für extrem kalte Winter sorgte? … und in noch früheren Jahrhunderten auch ?

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, daß die Winter in Deutschland im Klima-Mittel der letzten 30 Jahre nicht wärmer werden, sondern – im Gegenteil – kälter :

Abb.3  30-jähriger Wintertrend Deutschland 1988-2018/19 (Dez – Jan – Febr.)

Die Variabilität des Wetters und der Witterung ist das Normale. Es wird immer mal wieder trockene warme Sommer oder nasse kühle Sommer sowie kalte trockene oder schneereiche Winter und nasse milde Winter geben. Die Gründe dafür sind vielschichtig und lassen sich im Chaos der multiplen Wechselwirkungen in der Atmosphäre nicht eindeutig benennen.

Daher lässt sich jedenfalls auch die aktuelle vorübergehende kalte Witterung nicht mit einem einfachen hypothetischen Argument begründen, wie es Frau Höhn mit einer Abschwächung des Golfstroms versucht.

Als Fazit  genügt hier die Einschätzung zweier Fach-Institute, welche die Golf-Strom-Debatte kurz und knapp auf den Punkt bringen:

  1. Das Max-Planck-Institut in Hamburg [3]:

„Kann die globale Erwärmung zum Abriss des Golfstroms führen? Kann dies eine neue Eiszeit hervorrufen? Die kurze Antwort ist: Nein. Einen Golfstrom wird es immer geben,solange der Atlantik von Kontinenten umgeben ist, sich die Erde dreht und die Passat- und Westwinde wehen. Der Golfstrom kann also nicht abreißen. Ebensowenig kann die menschen-gemachte globale Erwärmung eine globale Abkühlung, vergleichbar mit der letzten Eiszeit, nach sich ziehen.“

  1. Der Deutsche Wetterdienst [4]:

„Über eine Abschwächung des Golfstromes bei weiter zunehmender globaler Erwärmung wird immer wieder spekuliert. Bisher liegen jedoch keine verlässlichen Messungen über eine Abschwächung vor. Vorübergehende Schwankungen sind normal.“

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Q u e l l e n :

[1] „Wetterexperte kanzelt Bundestagsabgeordnete der Grünen ab : »Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft« ;“  https://www.freiewelt.net/nachricht/frau-hoehn-phantasiert-frei-von-jeglicher-verbindung-zur-wissenschaft-10076839/

[2]  http://www.wetterzentrale.de/topkarten.php?model=gfs&time=3&lid=OP

[3]MPI Hamburg : https://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/fragen-zu-klima-faq/kann-die-globale-erwaermung-zum-abriss-des-golfstroms-fuehren-kann-dies-eine-neue-eiszeit-hervorrufen/

[4]  DWD, Gerhard Müller-Westermeier, Leiter DWD-Abt. „Nationale Klima-Überwachung“:  „Wetter ist nun mal chaotisch“, Sächs.Zeitg., 01.02.2011, S.5

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https://www.freiewelt.net/nachricht/frau-hoehn-phantasiert-frei-von-jeglicher-verbindung-zur-wissenschaft-10076839/

Wetterexperte kanzelt Bundestagsabgeordnete der Grünen ab

»Frau Höhn phantasiert frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft«

Jörg Kachelmann, über viele Jahre hinweg der Inbegriff des Wetterexperten im deutschen Fernsehen, hat die Ausführungen von Bärbel Höhn (Grüne) zur jetzigen Wetterlage abgekanzelt. Frau Höhn schreibe »frei erfundenen Blödsinn«, so Kachelmann.

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Es ist Januar. Laut dem in unseren Breitengraden geltenden Jahreszeiten ist es Winter. Das bedeutet Minustemperaturen, Eis und Schnee. Zumindest gilt das für Menschen mit einer nicht vollkommen ideologisch verblendeten Sichtweise. Bärbel Höhn von den Grünen hat allerdings ihre ganz eigene Erklärung, warum es im Winter bei uns kalt ist, wie sie via Twitter mitteilte. Die Klimakrise würde Wirkung zeigen, der Golfstrom hätte seine Wirkung verloren. Genau das hätten Klimaforscher vorhergesagt, so Höhn.

Das ist vollkommener Blödsinn, wird Höhn von Jörg Kachelmann, einem anerkannten Wetterexperten, abgekanzelt. Frau Höhn phantasiere frei von jeglicher Verbindung zur Wissenschaft, konterte Kachelmann via Twitter. Es sei einfach nicht wahr, dass die Golfstrom-Heizung nicht mehr funktioniere. Das sei genauso frei erfunden wie die vierwöchige sibirische Kälte. Offensichtlich, so Kachelmann, seien bei Höhn »alle Dämme gebrochen«.

Frau Höhn steht mit ihren Aussagen im Spektrum ihrer Partei aber nicht ganz alleine da. Auch einige andere Politiker und selbsternannte Experten aus diesen Reihen sehen den angelbichen menschengemachten Klimawandel als Schuldigen für Schneefall und Minustemperaturen im Winter, um weiter ungebremst ihrer Ideologie frönen zu können.

»Schuld« an den Schneefällen der vergangenen Tage war übrigens ein Hochdruckgebiet mit dem Namen »Angela« sowie ein Sturmtief mit dem Namen »Donald«. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

 

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MEHR als PEINLICH – EXTREM INKOMPETENT

.com/watch?v=h41-kZj3rK0

Grüner Klima- und Energie-Quatsch

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siehe auch „KLIMA-“ – Klima-GATE

auch „Klima-FAKE-SCIENCE

FAKTEN statt BULLSHIT-LÜGEREI

utube.com/watch?v=w98S2xs-qs4

 

siehe auch „die KLIMA-RELIGION“

Wissenschaftler entlarvt restlos Klimaschwindel !

Professor Dr „Don Easterbrook“ – GEOLOGE
„globale Erwärmung endet 1998“ – in den letzten 15 Jahren keine „globale Erwärmung stattgefunden“
das „antarktische Eis-Schild“ ist nicht am Schmelzen es wächst sogar
„CO2“ ist ein „Spuren-GAS“die OZEANE sind nicht SAUER
ab Minuten 6:38  „CO2“- Anstieg  und „AbKühlung“?!
KLIMA ist nicht KONSTANT???!!! und es verändert sich in ZYKLEN: warm – kalt – warm – kalt…………Während der letzten 500 Jahre: „20 Warm-und Kalt-PERIODEN“
ab 9:39 Minuten – „DATEN-MANIPULATION“ – das heisseste „Rekord-JAHR“ war „1936“ –  bis
„NOAA“/NASA“ anfingen DATEN zu manipulieren
ab „1998“ wird es kälter
ab Minuten 22:55 – „Original-DATEN“ – „Fake-DATEN“ – Ist das eine VERSCHWÖRUNG“???!!!
Eisbären – Population von 5000 auf 25000 gestiegen???!!!
das arktische Meer-Eis fluktuiert – die „Ant-Arktis“ wächst
ab Minuten 30:37 – „CO2“ – „wenn man NICHTS verdoppelt  erhält man wieder NICHTS“ – ?“Computer-MODELLE“?
ab Minuten 50:57  – ?Wissenschaftler-Konsens? – („CO2 – ?globale Erwärmung?“)  – „ZENSUR“

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https://www.neopresse.com/umwelt/treibhauseffekt-forscher-sagen-mini-eiszeit-wie-im-mittelalter-voraus/

Treibhauseffekt? Forscher sagen Mini-Eiszeit wie im Mittelalter voraus

NEOPresse in Umwelt

Wissenschaftler der University of California in San Diego haben im Fachjournal „Astrophysical Journal Letters“ einen Artikel veröffentlicht, in dem sie die Entstehung einer neuen Mini-Eiszeit für sehr wahrscheinlich erachten. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass die Sonnenstrahlung in den nächsten Jahrzehnten um bis zu sieben Prozent abnehmen könnte. Die Sonne werde dann in eine Phase mit mehreren schwachen Solarzyklen eintreten.

Einen ähnlichen Sonnenstrahlungstiefpunkt gab es auch während der Kleinen Eiszeit, die von Anfang des 15. bis ins 19. Jahrhundert dauerte. Zwei besonders kalte Abschnitte dauerten von 1645 bis 1715 und von 1790 bis 1830. Maßgebend für die Sonneneinstrahlung ist das Auftreten von sogenannten Sonnenflecken, die die magnetische Aktivität der Sonne widerspiegeln. Je weniger Sonnenflecken auftauchen, desto mehr lässt die Sonneneinstrahlung nach. In einer Phase der niedrigen Einstrahlung wurden nur bis zu 50 Sonnenflecken gezählt. Normal wären allerdings mehrere tausend.

Die Forscher bringen die „passive Sonne“ mit den „kleinen Eiszeiten“ in Verbindung. In Holland froren während der Kleinen Eiszeit die Grachten zu, in England die Themse. Die Sommer blieben feucht und kühl, so dass der Weizen auf den Feldern verfaulte. Sinkende Ernten und Hungersnöte waren die Folge. Die Gletscher drangen wieder tief in die Täler hinab und zerstörten Dörfer und Höfe.

Die Forscher sind der Ansicht, dass die Sonne bald wieder in eine „passive Phase“ eintreten werde. Denn die Sonne würde bereits jetzt Anzeichen von „Schwäche“ erkennen lassen. Die Zahl der beobachteten Sonnenflecken soll stark am Sinken sein. Wann genau die erwartete kühle Phase eintreten wird, ist aufgrund vielfältiger Einflüsse nicht genau vorherzusagen. Die US-Forscher erwarten die Abkühlung jedoch spätestens ab 2050. Andere Wissenschaftler kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Die US-Forscher sind nicht die einzigen Wissenschaftler, die die These belegen, dass das Klima von der Intensität der Sonneneinstrahlung abhängig ist und nicht, wie von der Politik behauptet, vom CO2-Ausstoß, verursacht durch den Menschen.

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siehe auch WETTER-EXTREME durch WETTER-MANIPULATION

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Donnerstag 24. Januar 2019

https://www.kla.tv/2019-01-24/13249&autoplay=true

Grenzwerterhöhungen für toxische Stoffe in Lebensmitteln: Ursachen, Auswirkungen und Auswege www.kla.tv/13249
30.10.2018

Seit Tschernobyl und Fukushima werden im europäischen Raum laufend die Grenzwerte radioaktiver Stoffe in Futter- und Lebensmitteln erhöht. Hinzu kommt, dass unsere Lebensmittel immer mehr Pestizide enthalten dürfen. Auch solche Mittel, die das Erbgut schädigen können und als krebserregend einzustufen sind, finden sich im Supermarkt. Verantwortlich für die Festlegung der Grenzwerte sind die EU-Kommission und das deutsche Verbraucherministerium. Im Jahr 2017 plante die Europäische Kommission eine Lockerung der Grenzwerte für Quecksilber in Fisch. Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall, das schon in geringen Dosen die Gesundheit schädigt, insbesondere das Nervensystem. Bei ohnehin schon mit Quecksilber hochbelasteten Raubfischen soll den Verbrauchern künftig eine bedenklich hohe Dosis des Nervengiftes zugemutet werden. Dies geht aus einem Arbeitspapier der Europäischen Kommission vom 29.05.2015 hervor. Doch noch in 2017 sollen die neuen Grenzwerte nach einer Beratung in einer EU-Expertenkommission beschlossen werden. Kla.tv ist über dieses Thema der Grenzwerterhöhungen mit Dr. Joachim Mutter im Gespräch. Dr. med. Joachim Mutter ist promovierter Arzt und Buchautor. Er lehrte und forschte über sieben Jahre lang an der Universitätsklinik Freiburg. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Franz Daschner entwickelte er die Ursachentherapie für chronische Krankheiten. Weitere Informationen über seinen Lebenslauf sind im eingeblendeten Link nachzulesen (Link einblenden: „www.detoxklinik.de/aerzte“).Als gefragter Referent mit Vortrags- und Seminartätigkeit im In- und Ausland referierte er zum Thema Autismus an der Universität Warschau und an der Europa-Universität Frankfurt an der Oder. Über das Thema „Mobilfunk“ im Landtag Bayern und vor EU-Politikern in Luxemburg und Brüssel zum Thema Amalgam. Er veröffentlichte wissenschaftliche Studien über die Ursachen von Krankheiten und über Maßnahmen zur Verbesserung. Als kompetenter Facharzt für Umweltmedizin und Spezialist zur Quecksilbertoxizität befragten wir Dr. Mutter zu den geplanten Grenzwerterhöhungen in Fisch. Frage 1: Herr Dr. Mutter, die Europäische Kommission hat den Grenzwert für die Quecksilber-Belastung in Fisch nahezu verdoppelt. Grenzwerterhöhungen sind keine Seltenheit. Die EU-Kommission hatte beispielsweise am 25. März 2011 mit der sogenannten „Fukushima-Eilverordnung“ den Grenzwert für das radioaktive Cäsium um das Dreifache erhöht. Aktuell sollen gar keine Grenzwerte für japanische Produkte mehr gelten. Welche Konsequenz hat mehr Quecksilber für den Konsumenten und insbesondere für Schwangere und Ungeborene? Antwort: Die Konsequenz ist die: Weltweit nimmt die Quecksilberlast immer mehr zu seit Jahrzehnten. Und im Fisch pro Jahr um 4 % nimmt das Quecksilber zu und auch wir Menschen sind immer mehr mit Quecksilber belastet. – Das bedeutet: Da Quecksilber eines der giftigsten Elemente überhaupt im ganzen Universum ist, sind wir immer mehr belastet, werden immer kränker – vor allen Dingen neurologische Krankheiten werden immer häufiger und wenn jetzt natürlich noch Fische auf den Markt kommen, die noch mehr belastet sind, nimmt das alles mehr zu diese Krankheiten wie Alzheimer, Multiple Sklerose, ALS, Parkinson, aber auch Neuropathien oder auch psychische Krankheiten, Depressionen und so weiter sind oft Krankheiten, die durch Quecksilber verursacht oder mitverursacht sind und von daher ist das natürlich keine gute Sache. Quecksilber kann ja alle biochemischen Stoffwechselvorgänge des Körpers blockieren in den Zellen, jedes erdenkliche Enzym wird gehemmt durch Quecksilber und es gibt gute Versuche, die zeigen, dass Quecksilber zehnmal giftiger ist wie Blei auf Nervenzellen und selbst ganz niedrige Mengen von Quecksilber sind im Prinzip als „nicht gesund“ einzustufen, das hat die WHO vor 1991 auch schon gesagt. Es gibt auch keine Grenzwerte für Quecksilber, die kann man nicht geben lassen, weil JEDES Atom Quecksilber, was in den Körper reinkommt, irgendeinen Schaden auslöst. Frage 2: Was die geplante EU-Grenzwerterhöhung ganz praktisch für den Verbraucher bedeuten kann, hat sich in Belgien gezeigt: Die belgischen Behörden haben Anfang März Schwertfisch vom Markt genommen, der stark mit Quecksilber belastet war. Mit den neuen Grenzwerten könnte der Fisch ganz legal weiter verkauft werden. Und noch ein ähnliches Beispiel: Im Jahr 2001 wurde das Verbraucherministerium eingerichtet. Seitdem wurden bei 126 Pestiziden die geltenden Werte angehoben. 33 dieser Spritzmittel gelten aber für Mensch und Umwelt als hoch gefährlich. Sind diese Grenzwerterhöhungen unbedenklich? – Was steckt dahinter? Antwort: Naja, wenn sie so fragen: sie wissen ja schon, die Politiker sind im Prinzip die Marionetten von großen Konzernen und der Industrie und die bestimmen wo’s lang geht – und die schreiben auch die Gesetzesvorlagen. Von daher ist es schon so: die Pestizide wollen verkauft werden und die Werte nehmen natürlich zu, weil zigtausend Tonnen Pestizide jedes Jahr ausgespritzt werden. Das akkumuliert zum Teil auch, die werden nicht unbedingt alle abgebaut, und von daher geht’s natürlich hoch und beim Quecksilber so oder so, weil Quecksilber in den letzten 300 Jahren halt in der Biosphäre über 4- bis 20-fach erhöht ist – bei Fischen zum Teil über das 1000-fache gegenüber vor 300 Jahren. Das kann überhaupt nicht abgebaut werden, bei manchen Pestiziden, das kann abgebaut werden. Plastikbestandteile, die können zum Teil abgebaut werden, Lösemittel können abgebaut werden, aber es gibt auch Pestizide, die nicht so gut abgebaut werden wie zum Beispiel DDT, was übrigens auch wieder vermehrt gespritzt wird, um die Malaria einzudämmen. Und dieser ganze Cocktail führt halt dazu, dass die Kinder immer blöder, also das heißt, dass es die Intelligenz-Defekte gibt und zum Zweiten eben, dass wir auch immer kränker werden. Frage 3: Herr Dr. Mutter, sie haben einmal gezeigt, dass Quecksilber in Verbindung mit anderen Substanzen, zum Beispiel mit Hormonen, eine besondere Gefährlichkeit darstellt. Antwort: Ja, man weiß jetzt zum Beispiel bei dieser Autismus- oder auch bei Kindern mit ADHS- oder ALS-Epidemie und Entwicklungsstörungen im Kindesalter, dass eben Jungs mehr betroffen sind. Es gibt Zellversuche, die zeigen, wenn man Nervenzellen nimmt und ein bisschen Quecksilber drauf tut, so, dass die Nervenzelle nicht zu stark geschädigt wird und dann aber noch Testosteron, das männliche Hormon drauf macht, dann gehen die sofort kaputt. Das bedeutet, Jungs oder Männer haben jetzt in gewisser Weise mehr Nachteile gegenüber Quecksilberbelastungen im Vergleich zu Frauen. Das ist die eine Sache, das zweite ist, man weiß auch, wenn man schon ein bisschen Quecksilber im Körper hat und dann kommt noch ein bisschen Aluminium dazu – also Aluminium selber ist jetzt sicher in den Medien auch viel hochgekocht, weil es zur Diskussion steht, dass es Alzheimer verursacht, Autismus verursacht und Krebs verursacht und so weiter. Jetzt ist‘s so, dass Aluminium direkt im Zellversuch nicht so wahnsinnig toxisch ist. Wenn sie jetzt Quecksilber in die Zelle rein geben, und zwar so viel, dass sie noch überlebt, und jetzt nur noch ein bisschen Aluminium draufgeben, dann ist es so, dass das Aluminium das Quecksilber um ein Vielfaches toxischer macht, das heißt, es wirkt synergistisch, sodass die Zelle dann eben doch abstirbt. Bei Blei weiß man das auch, wenn man die LD1, die letale (tödliche) Dosis, wo 1% der Tiere stirbt von Quecksilber gibt, plus die letale Dosis, wo 1 % der Tiere stirbt von Blei, wenn man die zusammen gibt, dann sterben 100%. Also alle, die ganze Population stirbt aus. Bei Aluminium ist es praktisch das Gleiche. Aluminium kriegen wir heute auch immer mehr ab, einerseits über die Nahrungsmittel, andererseits über Impfungen – hier haben wir in der Regel Nanoaluminium drin. Es wird halt immer auch gesagt es ist praktisch unschädlich und nur die Menge macht’s und so weiter. Aber es ist natürlich schon noch so, man weiß es aus der Impfstoffforschung, da hat man neue Publikationen, dass im Impfstoff Nanopartikel drin sein können und die zum meisten Teil aus Aluminium, aber auch aus Blei oder Iridium, Indium usw. bestehen können. Und wenn sie das dann in ein kleines Baby reinpuschen und zwar nicht oral, sondern unter Umgehung aller natürlicher Barrieren, das heißt sie spritzen es in den Muskel rein, was praktisch gleich bedeutend ist, dass es direkt ins Blut kommt. Dann passiert das so, das Baby hat noch keine Blut-Hirn-Schranke ausgebildet, das Baby hat noch kein Entgiftungssystem in der Leber ausgebildet, so dass diese Gifte direkt reinkommen, ohne Abwehrsystem. Sodass es natürlich schon Gehirnschäden machen kann, vor allen Dingen auch daher, weil die Babies heutzutage mehr Quecksilber enthalten wie früher. Das heißt, da kommt halt ein Cocktail zusammen, der eine große Relevanz hat auf unsere Gesundheit und auf unsere Gehirnentwicklung. *letal=tödlich Frage 4: Die unverantwortlichen Pläne der EU-Kommission sind seit 2015 öffentlich gemacht worden. Doch nur aus Insiderkreisen ist bekannt, dass die Entscheidung in Brüssel gefällt wurde, ohne dass wir etwas davon erfahren hätten. Welche Einflussnahmen, gerade auch vonseiten der Verbraucherkreise, könnten Sie sehen. Antwort: Also, wir haben das Prinzip, was wir in der Ursachentherapie ja entwickelt haben, die Hauptkrankmacher sollte man meiden und die Hauptgesundmacher sollte man tun. Zu den Hauptkrankmachern gehören eben auch Gifte. Bei den Fischen, also jetzt gerade im Falle von Quecksilber, ist es mittlerweile heutzutage leider so, Sie können keine Fische mehr essen. Also Meeresfische sind komplett tabu, außer vielleicht noch die ganz kleinen Fische wie z.B. Sardellen. Aber die sollten auch nicht in der Ostsee (z.B.) gefangen worden sein, oder im chinesischen Meer, weil je nach Meer haben Sie – oder im Nordpazifik – haben Sie höhere Belastung. Ostsee können Sie ganz vergessen, weil da sind die Fische noch zehn Mal höher belastet wie im Nordatlantik. Aber jetzt gehen viele auf Süßwasserfische, sagen „ok, Süßwasserfisch ist ja nicht im Meer gewachsen“. Aber da muss man halt auch wissen, dass die meisten Süßwasserfische, die sind ja aus Aquakulturen und diese Aquakulturfische, die werden halt mit Fischfertigfutter gefüttert. Gen-Soja aus Brasilien und Fischmehl-abfälle und Abdeckereiabfälle und wenn’s hoch kommt, können auch Hühnermist-Abfälle drin sein und sogar Klärschlammabfälle, das heißt, sie haben da einen ziemlichen Giftcocktail als Futter. Zusätzlich muss man wissen, dass die Fische das ja akkumulieren, das heißt, Fische reichern Gifte an, umso viel mehr Gift steckt dann eben da drin. Und das passiert eben dann auch beim Zuchtfisch, das heißt, der Ratschlag gesundheitlich jetzt gesehen, kein Fisch mehr essen, außer aus ausgewählten Gewässern, also Wildwässer, die auch noch sauber sind. Aber Fischzucht, das können sie vergessen. Sie schützen damit nicht nur ihre Gesundheit, sondern es ist auch ökologisch sinnvoll, diese Fische nicht zu essen. Praxisbeispiele: Also, das ist jetzt alles nicht theoretisch, was ich gesagt habe, sondern es gibt viele praktische Beispiele aus der Praxis. 1. Eine Patientin, die war Weltmeisterin in einer Disziplin, die hatte bei der Weltmeisterschaft in Thailand im Hotel halt einen großen Fisch, einen Thunfisch, gegessen. Zwei Tage später war sie gelähmt, konnte ihre Beine nicht mehr bewegen und hatte praktisch den ersten Schub einer Multiplen Sklerose. Sie kam dann irgendwann zu mir – gut, das hat dann gut funktioniert die Ausleiterei, sie hat die MS wieder weg. 2. Es gibt noch weitere Beispiele. Da hat jemand die Ernährung umgestellt auf Palleo-Ernährung bzw. auf ketogene Diät. In dem Rahmen isst man ja keine Kohlenhydrate mehr, dafür meistens leider mehr Eiweiß und Fett, meistens tierisches und dann haben sie halt viel Fisch gegessen, weil es heißt, Fisch ist gesund. Und was passiert? Die ganze Familie ist krank geworden und der Junge, der hat sogar einen „Typ 1 Diabetes“ entwickelt, akut, musste notfallmäßig in die Klinik, weil eben Quecksilber auch Autoimmun-Erkrankungen macht und das Ganze war eben eine Quecksilbervergiftung. 3. Nächster Patient: Ein Manager, praktisch ein Bereichsleiter für den ganzen Asienmarkt für ein medizinisches System, der hat natürlich über die Reisen hat er viel Fisch gegessen, da in Thailand und in China, Japan und so weiter und hat dann relativ schnell eine amyotrophe Lateralsklerose entwickelt, mit Lähmungen von Arm, Schulter, Beinen. Jetzt muss man wissen, dass die amyotrophe Lateralsklerose eine der schlimmsten Krankheiten ist auf der Welt und in der Regel tödlich ist, das heißt, da gibt es keine Therapie. … und ich könnte noch viele Beispiele sagen, wo eben der Fisch wirklich die Ursache war für schwere Krankheiten. Herr Dr. Mutter, vielen Dank für dieses Interview.

von be.

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Immunokastration: Wie aus Parmaschinken-Pharmaschinken wird! | 24.01.2019 | http://www.kla.tv/13751

 www.kla.tv/13751

Ab Januar 2019 sollte auch in Deutschland die chirurgische Ferkelkastration ohne Betäubung verboten werden. Dies wurde im November 2018 jedoch auf Beschluss der Bundesregierung um zwei Jahre verschoben. Bisher wurden Ferkel kastriert, um dem unangenehmen Geruch des Fleisches, der bei geschlechtsreifen Ebern auftritt, entgegenzuwirken. Das Immunokastrationsmittel Improvac des US-Pharmaherstellers Pfizer soll diese schmerzhafte Kastration ablösen. Das impfstoffartige Mittel greift in den Hormonhaushalt des Ebers ein und unterbindet so die Geschlechtsreife des Tieres. Der letzte Impfgang eines Ebers muss 4-6 Wochen vor Schlachtung erfolgen, wobei der Wirkstoff jedoch bis zu zehn Wochen im Körper des Tieres verbleibt. Das bedeutet, dass mit Rückständen im Fleisch gerechnet werden muss. Die in der Gebrauchsanweisung enthaltenen Informationen für Mitarbeiter weisen nämlich darauf hin, dass das Präparat nicht ganz ungefährlich ist: „Eine versehentliche Selbstinjektion kann bei Männern und Frauen Unfruchtbarkeit erzeugen, die Schwangerschaft beeinflussen und eine Atrophie, das meint einen Gewebeschwund der Sexualorgane bewirken …“ Und dennoch stuft die Pharma-Lobby den Fleischverzehr als völlig unbedenklich ein: Eine regelrechte Schweinerei, dem Verbraucher völlige Sicherheit vorzugaukeln.

von abu.

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Dr. Dietrich Klinghardt Dr. Joachim Mutter – Umweltgifte und Entgiftungsmöglichkeiten

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satanisches IMPFEN: KEINE BEWEISE ausschliesslich THEORIE

utube.com/watch?v=-c5fjteYygQ

***Neu*** Impfen Deutschland/Österreich die Wahrheit,wollt ihr Sie wissen?HD 2018,Wer profitiert ?

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Interview mit Dr. med. Suzanne Humphries: Impf-Illusion – unterdrückte Fakten | 27.12.2015 | kla.tv

Interview mit Frau Dr. med. Suzanne Humphries: Die Impf-Illusion – Masernimpfung und die unterdrückten Fakten www.kla.tv/7405
27.12.2015

Frau Dr. Suzanne Humphries ist eine US-amerikanische, von der Pharma-Industrie unabhängige Internistin und Nierenfachärztin. Während ihrer jahrzehntelangen Praxis als Ärztin machte sie die persönliche Erfahrung, dass die gängige Medizin, anstatt die Menschen zu heilen, häufig sogar noch neue Krankheiten erzeuge. Über viele Jahre hat sie zum Thema Impfungen und Infektionskrankheiten recherchiert und diese in ihrem Buch „Die Impf-Illusion – Infektionskrankheiten, Impfungen und die unterdrückten Fakten“ veröffentlicht. Dabei beleuchtet sie wichtige Aspekte, die der Öffentlichkeit bislang wenig bekannt sind, aber sehr nützlich sein könnten. Während ihrer Skandinavienreise traf sich Frau Dr. Humphries mit Klagemauer-TV zu einem Interview zu Masern, Masernimpfung und Impfungen generell. Sie legt ihre persönliche Überzeugung zu verschiedenen Fragen dar. Unter anderem, ob eine Impfung gegen Masern überhaupt sinnvoll ist und wie man sich auf natürlichem Weg vor einer Maserninfektion schützen kann. Schließlich zeigt sie auf, wie unzureichend der heutige Wissensstand der Ärzte über das Immunsystem ist, und wie fahrlässig es sei, trotz diesem mangelndem Wissen auf Impfungen zu pochen. Hören Sie nun auf Klagemauer.TV eine weitere unabhängige Stimme zum Thema der Masernimpfung, die zur persönlichen Meinungsfindung weiterhelfen soll.

von ch.

Quellen/Links: Die Impf-Illusion – Infektionskrankheiten, Impfungen und die unterdrückten Fakten, Dr. Suzanne Humphries, Roman Bystrianyk http://drsuzanne.net/

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Leben in einer satanistischen ZEIT

Hier ZEIGT SATAN seine WIDERLICHE FRATZE!!!!!!!!!!!

m/watch?v=b8MHm1e5rGA

Schrecklich: Senat von „New York“ erlaubt „Abtreibung bis zur Geburt“ – Planned Parenthood

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Föten in unserem Essen???!!! –  Unglaublicher Live-Mitschnitt bei einem KAUF von einem FÖTUS – Bilderberger

tube.com/watch?v=AzslLZhBZUc&feature=youtu.be

„Föten in unserem Essen“ – Unglaublicher Live-Mitschnitt beim KAUF eines FÖTUS – Bilderberger

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Abwrack-Wahnsinn – WIE die GRÜNEN sich ENTLARVEN – Von WEGEN ÖKOLOGISCH

Diesel-Debatte in Stuttgart : Die Rückkehr der „Wutbürger“?

Stuttgarter Demonstrieren an der Messstelle Neckartor gegen das flächendeckende Fahrverbot für ältere Diesel in Stuttgart. Bild: Imago

In Stuttgart brauen sich größere Proteste gegen Fahrverbote zusammen. Der Ton der Debatte verschärft sich. Rollt nach „Stuttgart 21“ die nächste Protestwelle auf die Stadt zu?

Politisch gesehen droht in Stuttgart ein heißer Frühling. An diesem Wochenende wollen Hunderte Bürger gegen Diesel-Fahrverbote demonstrieren. Der Gründer der Initiative „Kein-Dieselfahrverbot-für-Stuttgart“, Ioannis Sakkaros, ruft am Samstag zur dritten Demonstration auf. „Krass viel zu tun, ich bin arg beschäftigt und jetzt ständig auf Zack. Sogar das Frühstücksfernsehen hat angefragt“, sagt Sakkaros, der sich privat als „Schrauber“ und sonst als „Kfz-Mechatroniker“ vorstellt, der bei Porsche im Schichtbetrieb am Band steht. „Ich habe einen 14 Jahre alten Euro-4-Diesel, mich hat das einfach geärgert, dass ich ihn nicht mehr fahren darf. Das ist übrigens kein Porsche“, sagt er.

Rüdiger Soldt

Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

Am Samstag rechnet der griechische Staatsbürger, der in Deutschland nicht wählen darf, mit tausend Demonstranten. Mittlerweile gibt es eine Gruppe von 15 Unterstützern, darunter auch einige Juristen, die den vom Erfolg der ersten beiden Demonstrationen überrollten Porsche-Arbeiter leicht überfordern. Viel Energie hat er gemeinsam mit einem Betriebsrat der IG Metall darauf verwendet, die Demonstrationen gegen alle möglichen politischen Vereinnahmungsversuche abzuschirmen. Anfangs versuchten sich die AfD und die rechtsgerichtete Betriebsratsgruppe „Zentrum Automobil“ (ZA) an Sakkaros’ Aufruf anzuhängen, am vergangenen Samstag hatte er Mühe, Redner der AfD von einem Auftritt abzuhalten. „Es soll fair bleiben, für alle Bürger offen sein“, sagt Sakkaros.

Abwrack-Wahnsinn : „So viele schöne Autos werden einfach zerstört“

Video: Deutsche Welle, Bild: dpa

In jedem Fall bis April durchhalten

15 weitere Demonstrationen hat er schon angemeldet, in jedem Fall will er bis April durchhalten, denn dann gilt das Euro-4-Fahrverbot auch für die Fahrzeughalter, die im Stuttgarter Stadtgebiet wohnen. Insgesamt werden dann ungefähr 80.000 Besitzer von Euro-4-Fahrzeugen betroffen sein. Außerdem sind im Mai in Baden-Württemberg Kommunalwahlen. Die Chance, bis dann politisch Druck aufzubauen, will sich der 26 Jahre alte Arbeiter nicht nehmen lassen. Seine Initiative wird aber nicht die einzige bleiben: Die FDP ruft für den 9. Februar ebenfalls zu einer Demonstration gegen die Fahrverbote auf. „Erst steht der Diesel, dann das ganze Land“, lautet der Aufruf, es gelte, die Fahrverbote der schwarz-grünen Landesregierung zu beenden.

Die FDP demonstriert also auch gegen eine Entscheidung der CDU. Und die wiederum hat trotz ihrer Regierungsrolle offenbar kein Problem damit, gegen die eigenen Minister auf die Straße zu gehen. „Wir haben jetzt ein bürgerliches Bündnis geschlossen, FDP, CDU und Freie Wähler wollen gemeinsam gegen Fahrverbote demonstrieren“, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann. Er ist zugleich CDU-Kreisvorsitzender. Das „Minimalziel“ der Demonstration müsse sein, zumindest Fahrverbote gegen Euro-5-Diesel zu vermeiden, über die die grün-schwarze Landesregierung im Sommer beraten will. „Wir müssen auch prüfen, was rechtlich noch zu machen ist. Da liegen noch nicht alle Einschätzungen der Juristen vor“, sagt Kaufmann.

Man müsse zumindest prüfen, ob einige Urteile sowie der zwischen dem Land und zwei Klägern geschlossene Vergleich nicht obsolet seien, sofern die Grenzwerte zu niedrig angesetzt seien. Die Chancen hierfür dürften gering sein, denn weil die grün-schwarze Landesregierung gegen die Entscheidung des Stuttgarter Verwaltungsgerichts nur die Sprungrevision beantragte, ist das Urteil rechtskräftig. Kaufmann sagt, die Fahrverbote seien das beherrschende Thema für die Kommunalwahlen. „Wir müssen unseren Mitgliedern und Wählern die Möglichkeit geben, mit uns gemeinsam gegen die Fahrverbote zu demonstrieren“, sagt Kaufmann. Der Initiative des Porsche-Arbeiters schlossen sich FDP und CDU nicht an. Denn Sakkaros legt Wert auf Überparteilichkeit und würde gern künftig auch am Neckartor auf der Bundesstraße 14 demonstrieren. Davon halten CDU und FDP nichts, weil sie Staus befürchten. Am Neckartor könnten an diesem Samstag dennoch ein paar Protestierende zu sehen sein, denn der frühere AfD-Politiker Heinrich Fiechtner hat für diesen Ort bis zur Kommunalwahl 17 Demonstrationen unter dem Motto „Für Mobilität, gegen Gängelung“ angemeldet. Schwer abzuschätzen ist derzeit, ob sich aus den verschiedenen Protestinitiativen eine größere Bewegung entwickelt – in der Stadt, in der sich das „Wutbürgertum“ 2010 wegen des Projekts Stuttgart 21 erstmals auf der Straße zeigte, ist das nicht auszuschließen.

Auf den Zustand der grün-schwarzen Landesregierung, die beim Thema Fahrverbote uneins ist wie in kaum einer anderen Frage, wirken sich die Diskussion über die Zuverlässigkeit des Stickoxid-Grenzwertes sowie die spürbare Unzufriedenheit in der Bevölkerung schon jetzt aus. CDU-Generalsekretär Manuel Hagel schlug in einem Interview mit der Zeitung „Südwest-Presse“ aggressive Töne an: Die Grünen, so Hagel, agierten „mitunter als politischer Arm der Deutschen Umwelthilfe“. Der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann sieht in den von der DUH erwirkten Urteilen zur Luftreinhaltung zwar eine Steilvorlage, um seine Verkehrspolitik voranzubringen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann dagegen empört sich immer wieder über die Kompromisslosigkeit der DUH. In Kretschmanns Staatsministerium ist man über Hagels Vorstoß jedenfalls äußerst verärgert: „Langsam reicht es, wir werden auch den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl darauf ansprechen“, sagte ein Sprecher am Freitag. Das könnte ein ausführlicheres Gespräch werden, denn die CDU sprach sich am Freitag auf ihrer Klausurtagung in Kloster Schöntal dafür aus, den Stickoxid-Wert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter von einer unabhängigen wissenschaftlichen Kommission prüfen zu lassen. Bezüglich der Fahrverbote will Hagel sogar eine „Interimslösung“. Das dürfte bei den Grünen keine Jubelstürme auslösen.

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https://www.neopresse.com/politik/fake-messergebnisse-hohe-feinstaubwerte-durch-bluetenpollen/

Fake-Messergebnisse: „Hohe Feinstaubwerte“ durch Blütenpollen

NEOPresse in D/A/CH

Immer mehr Unstimmigkeiten kommen hinsichtlich der Messwerte von Stickoxid und Feinstaub ans Tageslicht. So wurden vergangenes Jahr in Oldenburg in einer Messstation an einer stark befahrenen Straße hohe Stickoxidwerte gemessen; allerdings fuhren an diesem Tag gar keine Autos an der Messstation vorbei. Die Straße war wegen eines Marathonlaufs gesperrt. Dennoch behauptet das Umweltministerium, dass die Apparatur „in der Lage sei, sehr genau chemische Analysen der Luft vorzunehmen“.

Auch in Stuttgart herrscht „Mess-Chaos“. Wegen ihrer Kessel-Lage und den ständigen Staus, gilt Stuttgart als Stadt mit großem Feinstaubproblem. Doch offenbar sind die Apparate für Feinstaubmessungen ebenso wenig zuverlässig, wie die Messstationen für Stickoxide. Wie sich herausstellte, haben im vergangenen Frühjahr Blütenpollen und Blütenstaub die Messwerte der Feinstaubmessungen vollkommen verfälscht.

Die Landesanstalt für Umwelt und Messungen schrieb dazu lediglich: „Bei der Plausibilisierung der gravimetrischen Feinstaubdaten sind verschiedene Unplausibilitäten aufgefallen. Die Daten werden daher seit dem 01.04.2018 nicht veröffentlicht, bis die Ursache für die Abweichungen bekannt und ggf. behoben ist“. Man wolle herausfinden, wie Pollen Messwerte derart verändern könnten. Normalerweise würden größere Partikel von der eigentlichen Feinstaubmessung herausgefiltert. Doch anscheinend hat dieser Mechanismus nicht funktioniert, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt für Umwelt und Messungen.

 

Angesichts dieser Erkenntnisse dürften sich die Tage, an denen man eine Überschreitung der EU-Grenzwerte für Feinstaub gemessen haben will, erheblich reduzieren. Bereits bis Ende März 2018 soll an 16 Tagen der Grenzwert überschritten worden sein. Der Grund für die verfälschten Ergebnisse soll ein „ungewöhnlich“ hoher Pollen- und Blütenstaubflug gewesen sein, so die LUBW.

Angesichts solcher Meldungen muss man sich doch fragen, ob die Stickoxid- und Feinstaubmessungen, die in ganz Deutschland vorgenommen werden, überhaupt stimmen. Auch Lungenfachärzte bezweifeln, dass Menschen aufgrund hoher Stickoxid-Werte erkranken, geschweige denn sterben. Watergate.tv berichtete.

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Was ist das ALLES VERLOGEN – WIESO werden eigentlich nicht die AUSPUFF-ABGASE von BENZINERN untersucht – Kommt da REINER SAUERSTOFF und „CO2“ HERAUS???  – NAJA demnächst kommen JA die BENZINER dran wegen KLIMA-FAKE und CO2!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

LOBBY – ?SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach?

https://www.neopresse.com/politik/lungenfachaerzte-feinstaubgrenzwerte-sind-unsinn-spd-haelt-dagegen/

Lungenfachärzte: Feinstaubgrenzwerte sind Unsinn – SPD hält dagegen

NEOPresse in Politik

Die Behauptung, dass Feinstaub und Stickoxide in deutschen Städten für Lungen- sowie Herz- und Kreislauferkrankungen und zahlreiche Todesfälle verantwortlich sind, zweifeln inzwischen immer mehr Wissenschaftler an.

Eine Vereinigung von über 100 renommieren Wissenschaftlern, zumeist Lungenfachärzte, hat in einer schriftlichen Erklärung dargelegt, dass es „derzeit keine wissenschaftliche Begründung für die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid gibt“. Die aktuellen Grenzwerte seien viel zu niedrig. „Da herrsche ein hohes Maß an Hysterie.“ Daher fordern sie eine Neubewertung der Feinstaub- und Stickoxid Studien durch unabhängige Forscher.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der jüngst beim Neujahrsempfang mit der Pharmalobby im Luxustempel KaDeWe bei Hummer und Wein gesichtet wurde, hält eine mögliche Aussetzung des EU-weiten Feinstaubgrenzwertes für verantwortungslos. Es gebe keine Studien, die die Gefährlichkeit von Feinstaub und Stickoxiden widerlegten, so Lauterbach. Ganz im Gegenteil – neue Studien würden zeigen, dass die Grenzwerte noch zu hoch seien. Gerade der „Schutz von älteren Menschen und Kindern sei zu beachten.“

Lauterbach glaubt nicht, dass deutsche Lungenfachärzte Einfluss auf den EU-Grenzwert für Feinstaub und Stickoxid haben. Denn die Position der deutschen Ärzte werde international nicht von Wissenschaftlern geteilt.

Während die CSU den Vorstoß der Mediziner als wichtige Initiative sieht, um die Dieseldebatte wieder sachlich und faktisch zu untermauern, verteidigt SPD Umweltministerin Schulze die bestehenden Grenzwerte: „Es ist unumstritten, dass Luftschadstoffe die Lebenszeit verkürzen und Krankheiten fördern“.

Obwohl immer häufiger belegt wird, dass Messstationen an Straßen falsche Messungen und damit falsche Ergebnisse liefern, will man an den EU-Grenzwerten für Stickoxid festhalten. Demnach darf der Jahresmittelwert 40 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Außenluft nicht überschreiten. Auch für Feinstaub gibt es Grenzwerte. Wo Grenzwerte längere Zeit überschritten werden, drohen jetzt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. In zahlreichen Städten der Bundesrepublik wurden bereits Fahrverbote erlassen.

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https://www.neopresse.com/politik/aachener-freundschaftsvertrag-bedeutet-eu-superstaat/

Aachener „Freundschaftsvertrag“ bedeutet EU-Superstaat

NEOPresse in Politik

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron machen ernst. Am 22. Januar wollen die beiden den „Vertrag von Aachen“ für „mehr deutsch-französische Freundschaft“ in Aachen unterzeichnen. Wie das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung schreibt, soll der Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland zu einer „engen Abstimmung in der Europapolitik, einer starken, gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie zu einem Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln“ führen.

Die Bundesregierung behauptet, dass der „Vertrag von Aachen“ an den Élysée-Vertrag von 1963, der zur Versöhnung der beiden Staaten geschlossen wurde, anknüpfen soll. Der Vertrag sei ein Bekenntnis zu einem „starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa“. Durch ihn werde die bereits üblich enge Abstimmung vor EU-Gipfel festgeschrieben. Beide bemühen sich, gemeinsame Standpunkte herzustellen und gemeinsame Äußerungen der Minister herbeizuführen.

Militärische Zusammenarbeit

In dem Vertrag heißt es weiter, dass auch eine „stärkere militärische Zusammenarbeit, die die Entwicklung gemeinsamer strategischer Ansätze beinhalte, vereinbart werde. Konkret bedeute dies die Ausgestaltung der Europäischen Verteidigungsunion (PESCO), eine engere Partnerschaft mit Afrika, gemeinsame Polizeieinsätze und eine engere Abstimmung mit den Vereinten Nationen“. Zudem sehe der Vertrag die „Harmonisierung des Wirtschaftsrechts sowie die Abstimmung in den Bereichen Wirtschaftspolitik, Klima, Umwelt, Gesundheit und Nachhaltigkeit vor“. Ein „ambitionierter Klimaschutz“ soll in allen Politikbereichen verankert werden, so die Presseerklärung der Bundesregierung.

 

Im Élysée-Vertrag von 1963 ging es tatsächlich noch um die zivile Kooperation und den kulturellen Austausch zwischen den Ländern. Der „Vertrag von Aachen“ trägt jedoch eine ganz andere „Note“. Es wird deutlich, dass Merkel und Macron mit diesem Vertrag ihr Vorhaben besiegeln wollen, die Realisierung der „Vereinigten Staaten von Europa“, in denen die einzelnen Mitgliedstaaten keine souveränen Rechte mehr haben, voranzutreiben. Im Fokus steht klar PESCO, was die Vorstufe zur „Europäischen Armee“ darstellt, obwohl der EUVerteidigungsfonds von Juristen für illegal, also rechtswidrig eingestuft wird. Watergate.tv berichtete.

Gemeinsame Politik und Steuererhöhungen

Der Fokus wird ebenfalls auf eine gemeinsame Politik gelegt, die soweit gehen soll, dass nach außen hin „eine Sprache“ gesprochen werden soll. Im Klartext, Merkel und Macron wollen den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Grundstein für die „Vereinigten Staaten von Europa“ legen – sie stellen den Beginn dieses Bündnisses dar, das jetzt Gestalt annimmt. Watergate.tv berichtet bereits seit über einem Jahr über dieses Vorhaben, was jetzt realisiert und vertraglich untermauert wird. Der „Klimaschutz“, der vertraglich ebenfalls hinterlegt ist, ermöglichen es den deutsch-französischen Staaten zudem, die Bürger unter diesem Deckmantel weiter finanziell ausbluten zu lassen.

Stutzig macht die herausgestellte Stellung Afrikas im „Vertrag von Aachen“. Mit den wohlklingenden Formulierungen, man habe „das Ziel, den Ländern Afrikas soziale und wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen“, ist allerdings gleichzeitig auch die Rede von „Krisenprävention und Konfliktbewältigung, auch durch friedenserhaltende Maßnahmen“. Frankreich, das schon allein aufgrund seines kolonialherrschaftlichen Erbes Anspruch auf seine ehemaligen afrikanischen Kolonien erhebt, holt sich nun die Unterstützung der Bundeskanzlerin.

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Ausbeutung Afrikas und der EU-Bürger

Das tatsächliche Interesse an Afrika dürfte vielmehr sein, die Machtstrukturen in Ländern wie Mali, Somalia, Sudan, Westsahara, Libyen und Tunesien auszubauen. Davon dürfte vor allem das Militär, das die Länder besetzen wird, sowie die deutsch-französische Wirtschaft profitieren, deren Unternehmen diese Länder weiter ausbeuten werden. Nicht zuletzt wird durch die Kooperation mit den afrikanischen „Partnern“ die „geordnete, legale Migration“ leichter fallen. Dann wird es keine Migrantenströme zu Land oder zu Wasser mehr geben, über die sich die Bevölkerung oder ein „rechtspopulistischer“ Salvini aufregen können. Denn diese wird dann heimlich, still und leise, an der Öffentlichkeit vorbei, stattfinden, koordiniert durch die deutsch-französischen Regierungen.

Für den 22. Januar hatten „Gelbwesten“ bereits Proteste in Aachen angekündigt, um gegen das deutsch-französische Bündnis, das in Wirklichkeit der Startschuss zur Realisierung des EU-Superstaates ist, zu demonstrieren. Die Aachener Polizei stellt sich bereits auf Proteste ein – in Aachen wird es zu zahlreichen Straßensperrungen sowie zu Parkverboten kommen, damit die Vertragsunterzeichnung von Merkel und Macron ungestört stattfinden kann.

 

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/25/italien-stellt-sich-gegen-deutschen-sitz-im-un-sicherheitsrat/

Italien stellt sich gegen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Italien will nicht, dass Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat erhält.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat schwere Vorwürfe gegen die EU-Partner Deutschland und Frankreich erhoben und Widerstand gegen einen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat signalisiert.Sie denken nur an ihre nationalen Interessen“, sagte Conte der Zeitung „Corriere della Sera“ mit Blick auf den kürzlich von Deutschland und Frankreich unterzeichneten Aachener Vertrag. Darin wird das Ziel formuliert, dass die Bundesrepublik ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat wird. Sie machen sich über uns lustig“, kritisierte Conte. Der parteilose Politiker steht der Koalition aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega vor.

Deutschland und Frankreich bedienten sich hohler pro-europäischer Phrasen, verfolgten aber eigentlich nur ihre eigenen Ziele in der Einwanderungs- und Industriepolitik, sagte Conte. Mit Blick auf einen deutschen UN-Sitz erklärte er, es habe bereits Anfang der 1990er Jahre ein breites Übereinkommen darüber gegeben, dass die gesamte EU ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat werden solle – und nicht Deutschland allein. Italien werde nicht „still am Tisch sitzen, um Entscheidungen zu unterschreiben, die andere getroffen haben“, so Conte.Warum sollte ich an einem Gipfel teilnehmen, wenn sie schon alles entschieden haben?“

Deutschland und Frankreich hatten am Dienstag in Aachen einen neuen Freundschaftsvertrag unterzeichnet und streben unter anderem die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums an. Sie vereinbarten zudem eine engere Zusammenarbeit in einer Reihe von Politikfeldern.

Wir müssen diese Dinge laut aussprechen“, sagte Conte. „Wenn wir nicht einschreiten, tragen wir die historische Verantwortung dafür, nicht das Wort ergriffen zu haben.“ Vielleicht müssten sich alle offener äußern und sagen, dass Europa derzeit „etwas nackt“ dastehe. „Leere Europa-Rhetorik reicht nicht mehr aus.“ Conte zeigte sich mit Blick auf Zustimmungswerte für seine Koalition in Umfragen von rund 60 Prozent selbstbewusst: Keine Regierung in Europa habe innenpolitisch mehr Unterstützung, sagte Conte. Er werde deshalb in Europa nicht die Rolle des „armen Verwandten“ spielen.

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https://www.neopresse.com/politik/eu-will-eu-steuern-fuer-alle-regeln-niederlande-dagegen/

EU will EU-Steuern für alle regeln – Niederlande dagegen

NEOPresse in Politik

Vor wenigen Tagen kündigte EU-Finanzkommissar Moscovici an, dass künftig die EU die Steuern für alle EU-Mitgliedsländer regeln wolle. Bislang unterlagen Steuergesetze und Regeln noch den EU-Mitgliedstaaten. Einer der wenigen Bereiche, in dem die EU noch kein Mitspracherecht hat. Geht es nach dem Willen Brüssels, soll sich das ändern: Die EU soll künftig die Steuern für die Europäische Union regeln. Dazu will EU-Finanzkommissar Moscovici „Souveränität bündeln“. Denn die EU-Länder seien sich meistens uneins und in der Entscheidungsfindung mangels Zusammenhalt viel zu zögerlich. Daher müsse der erste Schritt zu schnelleren, EU-weiten Steuerentscheidungen die Abschaffung der Einstimmigkeitsklausel in der Steuerpolitik sein.

Der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra sprach sich jetzt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) dagegen aus. Er kritisierte die Pläne der EU-Kommission zur Abschaffung des Einstimmigkeitsgebot bei Steuerentscheidungen. „Das sei weder weise noch realistisch“, sagte Hoekstra. „Ich fände es super, wenn wir sicherstellen könnten, dass sich jeder an die Regeln hält, die wir schon haben, bevor wir neue Regeln einführen“.

 

Bereits im Dezember lehnte Hoekstra vor dem EU-Gipfel den Vorschlag eines gemeinsamen Eurozonenbudgets ab. Der Vorschlag stammte von Macron und Merkel. Das Eurozonenbudget sei unnötig, so Hoekstra. Jedes Mitgliedsland solle zunächst selbst Vorsorge dafür schaffen, dass es im Krisenfall Geld zur Verfügung habe. Nicht nur die Niederlande, sondern auch andere nordeuropäische Staaten befürchten, dass sich finanziell schwache Länder  aus dem Eurozonen-Budget bedienen, während die finanziell starken Staaten dafür bezahlen müssen.

Trotz des Widerstands aus den EU-Mitgliedstaaten soll das Eurozonen-Budget kommen. Die EU-Kommission wird dazu Anfang des Jahres einen Verordnungsentwurf vorlegen. Und schon im Juni 2019 soll der EU-Finanzministerrat die Verordnung absegnen. Die Ausgestaltung des EU-Zentralstaates schreitet voran, die Mitgliedstaaten verlieren an Souveränität. Schritt für Schritt.

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Kann nicht schnell genug gehen – die  skrupellosen ROTH-SCHILD-BAENKSTER wollen das GELD der SPARER und STEUER-ZAHLER

https://www.neopresse.com/europa/es-geht-voran-eu-will-einlagensicherung-und-eurozonen-haushalt-schnell-vorantreiben/

Es geht „voran“: EU will Einlagensicherung und Eurozonen-Haushalt schnell vorantreiben

NEOPresse in Europa

Die EU-Finanzminister machen ernst. Die EU möchte nun die Projekte der gemeinsamen „Einlagensicherung“ für Bankkonten sowie das sogenannte Eurzonen-Budget in die nächste Runde überführen. So sollen bis Juni die nächsten „greifbaren Fortschritte“ kommen, meinte nun der Chef der Eurogruppe, Mario Centeno in Brüssel. Kritiker befürchten eben diese Schritte. Eine Zentralisierung der EU-Aktivitäten sowie die gemeinsame Haftung der Sparer für die Konten, die europaweit bei fragwürdigen Instituten angelegt sind.

Jetzt geht es schnell

Erst im Dezember hatte sich die EU über ihre „Staats- und Regierungschefs“ darauf geeinigt, ein gemeinsames Eurozonen-Budget zu entwickeln. Dies solle insbesondere der „wirtschaftlichen Angleichung“ der Länder in der EU ermöglichen. Zudem würde dieses Budget auch Staaten „zur Verfügung stehen“, in denen der EU noch eingeführt werden soll. Dazu wird es nach den jüngsten Meldungen in den nächsten Monaten weitere Details geben.

 

Die Einlagensicherung bezieht sich auf Bankkonten. Sofern eine Bank in Schwierigkeiten gerät und die Bankguthaben nicht mehr auszahlen kann, greift bislang eine nationale, gesetzlich vorgeschriebene, aber von den Banken betriebene Einlagensicherung von 100.000 €. Diese Einlagensicherung soll nun auf die gesamte EU ausgedehnt werden. Wenn es zu einer größeren Krise käme, müssten dann Banken EU-weit untereinander mit der dann gemeinsamen Einlagensicherung haften. Diese neue Regelung soll den sogenannten „ESM“-Rettungsfonds entlasten.

Im Kern befürchten Kritiker damit, dass jetzt Bankkunden am Ende mit ihren Einlagen in letzter Konsequenz bei einer Systemkrise haften werden – und nicht wie bislang über den „ESM“-Rettungsfonds die Steuerzahler. Die müssen mit hoher Sicherheit ohnehin zahlen.

Eine Abstimmung über diese weitgehenden und fundamentalen Änderungen der Konfiguration innerhalb der EU dürfen Bürger in Deutschland nicht mehr erwarten. Insofern, so die Kritiker, sei es nicht verwunderlich, wenn sich auch hierzulande Kritik wie etwa in Großbritannien regt. Die EU zentralisiert die Entscheidungsstrukturen immer weiter…

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GELBE Westen – – – und die neue „kontrollierte Opposition“: ?ROTE Schals?

Polizeigewalt in Frankreich: Wo bleibt der Aufschrei von Politik und Medien? | 27.01.2019 | kla.tv

Polizeigewalt in Frankreich: Wo bleibt der Aufschrei von Politik und Medien? www.kla.tv/13763
27.01.2019

Am 19. Januar 2019 haben sich in Frankreich wieder zehntausende Menschen an den Demonstrationen der „Gelbwesten“ gegen die Regierung beteiligt. Dies war bereits der zehnte Samstag in Folge. Laut Innenministerium beteiligten sich landesweit rund 84.000 Menschen an den Demonstrationen. Dem gegenüber waren wie am Samstag zuvor 80.000 Polizisten im Einsatz. Präsident Emmanuel Macron hatte in der zurückliegenden Woche einen landesweiten bis zum 15. März befristeten „Bürgerdialog“ in den Gemeinden und im Internet angeboten. Damit will Macron die anhaltenden Proteste gegen seine Politik eindämmen. Die „Gelbwesten“ kritisieren aber, dass er die zentralen Forderungen der „Gelbwesten“ unbeachtet lasse – etwa nach höheren Renten, einer besseren Kaufkraft oder einer Wiedereinführung der Vermögensteuer. Sie erinnern unter anderem an den desolaten Zustand der Gesundheitsversorgung und die schlechten Verkehrsanbindungen auf dem Land. Auf Plakaten der Demonstranten wurde Macrons Initiative als „Schwindel“ zurückgewiesen und auf anderen sein Rücktritt gefordert. Das Vertrauen in den Präsidenten ist bei vielen Demonstranten verloren. Grund dafür seien die zunehmenden Fälle von schweren Verletzungen durch Polizeigewalt. Im Mittelpunkt der momentanen Aufmerksamkeit stehen sogenannte „armes de force intermédiaire“, was annähernd wortgetreu übersetzt „Waffen mit dazwischenliegender Gewalt“ bedeutet. In den Nachrichten werden sie oft als „nicht-tödliche“ Waffen bezeichnet, die von der Polizei verwendet werden, um Gummigeschosse oder sogenannte „Verteidigungskugeln“ auf Demonstranten abzuschießen. Die dazugehörige Waffe wird „Lanceur de Balles de Défense“, kurz LBD, genannt, also eine „Abschussvorrichtung für Verteidigungskugeln“. Das bekannteste Modell ist unter der Marke „Flashball“ bekannt. Laut französischen Behörden sollen sich die Gummigeschosse beim Aufprall verformen, um nicht in den Körper einzudringen, aber um eine Person abzuschrecken oder festnehmen zu können. Die 40mm-Kugel verlässt den Lauf mit einer Geschwindigkeit von 100 Meter pro Sekunde und erlaube eine „sehr gute Treffsicherheit“ auf 40 Meter Abstand. Allerdings, so warnt eine Webseite des Recherchenetzwerks „Desarmons-les!“ (zu Deutsch: „Entwaffnen wir sie!“): „Ihre Eigentümlichkeiten machen sie zu einer gefährlichen Waffe, sprich: tödlich auf einer Entfernung unter 25 Meter.“ „Desarmons-les!“ hat seit dem Beginn der Proteste am 17. November 2018 98 Fälle aufgelistet, darunter zum Beispiel 15 von Menschen, die ein Auge durch Hartgummigeschosse verloren. Unter den 70 namentlich aufgeführten Fällen sind zahlreiche Schwerverletzte durch den Einsatz verschiedener Polizeiwaffen. Mindestens vier Personen sind durch den Einsatz einer kombinierten Tränengas- und Schockgranate (GLI-F4) die Hände abgerissen worden. Mehrere Demonstrierende haben dauerhaft ihr Hörvermögen verloren. Am 12. Januar 2019 wurde ein freiwilliger Feuerwehrmann und Familienvater von einem Geschoss am Hinterkopf getroffen. Er liegt nach seiner notärztlichen Behandlung und Operation im künstlichen Koma. Eine 2-fache Mutter wurde in Paris mit einem Gummigeschoss von der Polizei am Kopf getroffen und verstarb infolge einer starken Hirnblutung. Der französische Journalist David Dufresne meldet dem Innenministerium seit Wochen „Zwischenfälle“, am 17. Januar war es Nummer 312. 2.000 Demonstranten sollen nach Regierungsangaben seit Mitte November verletzt worden sein, 1.000 Verletzte werden auf Seiten der Ordnungskräfte gezählt. Doch werden dazu keine genaueren Angaben gemacht. Bekannt ist, dass die Aufsichtsbehörde der Polizei, kurz IGPN, (Inspection générale de la Police nationale) derzeit 200 Beschwerden über Polizeigewalt vorliegen hat. Jacques Toubon, welcher in Frankreich den Posten des „Verteidigers der Rechte“ bekleidet, legte dem Parlament kürzlich eine Empfehlung vor, die LBD (also Waffen für Gummigeschosse) zurückzuziehen. Der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, schloss jedes Verbot aus. Er machte auf die Notwendigkeit der Waffe aufmerksam: „Wenn die Polizisten nicht diese Mittel zur Verteidigung hätten, dann wären manche bei den letzten Demonstrationen vielleicht schon gelyncht worden.“ Laut einem Artikel auf TELOPOLIS des Politikwissenschaftlers Thomas Pany gab es tatsächlich brutale Gewalt aus den Reihen derer, die an den Protesten der letzten Wochen teilnahmen. Es hätten sich Gewaltbereite daruntergemischt. Es sei vermutlich keine Übertreibung, wenn Polizisten vorbringen, dass sie „mit Flaschen beworfen werden, mit Bausteinen, mit Säure, mit Schraubbolzen“. Allerdings gebe es rechtliche Vorgaben – „verhältnismäßig“, „im Notfall“ – an die sich die Polizisten halten müssen, es aber nicht machen, so der Vorwurf von David Dufresne. Er begründet seinen Vorwurf ausführlich. Diese Kritik soll nicht in eine Hetze gegen französische Polizisten münden, die sich in einer misslichen, angespannten Lage befinden und sicherlich nicht zu beneiden sind. Es geht darum, das Vorgehen der Regierung zu hinterfragen. Es gibt die Aussage aus Polizeikreisen, wonach die Regierung maßgeblich Taktik und Vorgehen der Ordnungskräfte bestimmt. Auch habe die Regierung am 23. Dezember 1.280 neue LBD‘s bestellt. Zu erklären sei die Wut der „Gelbwesten“, so Thomas Pany, weil die Regierung diesen Aspekt der Polizeigewalt vollkommen ignoriert. Macron sprach immer nur von der Gewalt der Demonstranten, die in der Republik keinen Platz habe. Von der Polizeigewalt sprach er nicht. Stattdessen kündigte Premierminister Edouard Philippe ein neues Gesetz an, das Randalierer und Organisatoren unangemeldeter Demos härter bestrafe. Auch in europäischen Medien und Politikkreisen wird die augenscheinliche Polizeigewalt mitten in Europa kaum thematisiert. Weder ein Einhalten der rechtlichen Vorgaben noch ein Rücktritt des französischen Präsidenten wird gefordert. Zur Erinnerung: Wie war das nochmals bei der illegitimen Amtsenthebung des damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch im Jahr 2014? Obwohl von Janukowitsch kein Schießbefehl ausging, wurde er damals – ohne jegliche Untersuchung – aufs übelste verunglimpft und sein Rücktritt gefordert. Einzelheiten finden Sie in eingeblendeten Sendungen: (siehe: http://www.kla.tv/11787, http://www.kla.tv/12560, http://www.kla.tv/2389). Wo bleibt nun der Aufschrei von Politik und Medien?

von dd.

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https://www.neopresse.com/politik/merkel-sprecher-seibert-freunde-kritisiert-man-nicht/

Merkel-Sprecher Seibert: „Freunde kritisiert man nicht“

NEOPresse in Politik

Es ist inzwischen offenkundig, dass die französische Polizei mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten der „Gelbwesten“ vorgeht. Während die Mainstream-Medien lediglich von der „Gewalt“ der Gelbwesten berichten, ist von den massiven Verletzungen an den Demonstranten, verursacht von der Polizei, nichts zu lesen. Diese Informationen finden sich lediglich in den sogenannten sozialen oder alternativen Medien.

In Frankreich hat jetzt eine Kampagne auf die Polizeigewalt gegen Gelbwesten aufmerksam gemacht, berichtet RT Deutsch. Auf Plakaten in Bordeaux waren Politiker wie Macron mit Verletzungen zu sehen, wie sie Gelbwesten durch die Hartgummigeschosse tatsächlich erlitten haben. Denn viele Demonstranten wurden regelrecht verstümmelt. Einige verloren ein Auge, anderen wurden sogar Gliedmaßen abgerissen. Die Geschosse bestehen aus einem mit Gummi ummanteltem Stahlkern.

Ein französischer Journalist der Tageszeitung „Libération“ hat sich mit den Schwerverletzten beschäftigt und beziffert diese auf insgesamt 82. Darunter waren neben abgerissenen Händen und zertrümmerten Augen auch Knochenbrüche, Organschädigungen, schwere Verbrennungen und offene Platzwunden am Kopf. Das französische Innenministerium spricht von insgesamt 1.700 Verletzten. Die Dunkelziffer dürfte allerdings weitaus höher sein.

Indes ignoriert Präsident Macron die Forderungen der Gelbwesten weiter. Zu seiner „Bürgerdebatte“, die zwei Drittel der Franzosen für eine Farce halten, erklärte Macron, die Initiative „sei weder eine Wahl, noch ein Referendum“. Zudem werde er auch weiterhin an den Leitlinien seiner Reformpolitik festhalten.

Auch am vergangenen Wochenende kam es wieder zu Schwerstverletzten. Ein ehemaliger Feuerwehrmann, der sich den Gelbwesten anschloss, wurde von einem Geschoss am Hinterkopf getroffen und liegt seit dem im Koma. Der Einsatz der sogenannten „Flashballs“ gilt als äußerst umstritten. Die deutsche Polizeigewerkschaft lehnt den Einsatz von Gummigeschossen aufgrund der hohen Verletzungsgefahr ab. Insgesamt soll es seit Beginn der Proteste 11 Tote gegeben haben.

Bei einer Pressekonferenz wurde Merkel-Sprecher Seibert von RT Deutsch gefragt, wie die Bundesregierung die Polizeigewalt in Frankreich sehe. Seibert entgegnete: „Ich beurteile und bewerte das gar nicht, wie es zwischen zwei befreundeten Ländern üblich ist“.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/27/elektro-auto-von-einem-erfolg-auf-dem-markt-noch-weit-entfernt/

Elektro-Auto: Von einem Erfolg auf dem Markt noch weit entfernt

Die Auto-Industrie investiert Milliarden in die Umstellung auf das E-Auto. Die Staaten machen Druck und kündigen das generelle Verbot von Benzin- und Dieselautos an. Also sind die Weichen gestellt. Oder doch nicht? Die Konsumentinnen und Konsumenten stehen auf der Bremse. Und das aus vielen Gründen.Ein elektrisch angetriebener BMW i3 lädt an einer Ladesäule in der Innenstadt von Leipzig. (Foto: dpa)

Ein elektrisch angetriebener BMW i3 lädt an einer Ladesäule in der Innenstadt von Leipzig. (Foto: dpa)

Die Auto-Industrie investiert Milliarden in die Umstellung auf das E-Auto. Die Staaten machen Druck und kündigen das generelle Verbot von Benzin- und Dieselautos an, nicht für morgen, aber doch für übermorgen. In den meisten Ländern wird 2030 angepeilt, in Deutschland vorerst 2050. Also sind die Weichen gestellt. Oder doch nicht? Die Konsumentinnen und Konsumenten stehen auf der Bremse. Und das aus vielen Gründen.

Das Elektro-Auto hat einen Marktanteil von 1,04 Prozent

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland 3,4 Millionen PKW neu zugelassen. Davon waren 36.062 reine Elektro-Autos, also bescheidene 1,04 Prozent. Aber auch bei den etwas beliebteren Hybrid-Autos, die den Antrieb mit Treibstoff und Batterie kombinieren, sind die Zahlen klein: 130.258 Hybrid-Fahrzeuge wurden gekauft, somit 3,8 Prozent aller im abgelaufenen Jahr neu auf Deutschlands Straßen gestarteten Autos.

PKW werden im Schnitt etwa neun bis zehn Jahre gefahren. Viele halten selbst ihr Fahrzeug lange, durch den Zweit-und Drittbesitz kommen jedenfalls lange Perioden zustande. Von den derzeit in Deutschland an die 47 Millionen im Einsatz befindlicher PKW sind 675.000 sogar älter als 30 Jahre, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt. Unter diesen Umständen erscheint die vielfach diskutierte, rasche Beseitigung der Benzin- und Diesel-Fahrzeuge unrealistisch.

Möglich und auch konkret angestrebt ist das Verbot der Neuzulassung ab einem bestimmten Stichtag, mit dem die generelle Umstellung auf E-Autos beginnen kann. Wobei auch in diesem Zusammenhang heftige Auseinandersetzungen unvermeidlich sind: Will man nur die Zulassung neuer Autos regulieren? Das ist in etwa vorstellbar. Oder soll auch den Weiter-Verkauf bereits zugelassener Autos, also in der Regel Benzin- oder Dieselgetriebener Fahrzeuge, an Zweit- und Drittbesitzer unterbunden werden? Die Autos wären über Nacht wertlos. In diesem Fall muss die Politik auf einen Aufstand der Auto-Besitzer gefasst sein.

Aus vielen praktischen, leicht nachvollziehbaren Gründen kommt das Elektro-Auto nicht an.

Das größte Problem: Die extrem teure Batterie eines Elektro-Autos

Dass Elektro-Autos teurer sind als andere Fahrzeuge ist eine der entscheidenden Bremsen, die auch die Förderung von 1.500 für Hybrid- oder 2.000 Euro für reine E-Autos nicht korrigieren kann. Die Deutschen nehmen diese Prämie für E-Autos kaum in Anspruch, wie neueste Zahlen zeigen.

Der Grund für den Preisunterschied liegt vor allem in den Kosten der Batterie. Obwohl in den vergangenen Jahren die Preise um 80 Prozent gesunken sind, muss man immer noch mit rund 200 Euro Kosten für eine Batterie-Leistung rechnen, die die Produktion einer Kilowattstunde ermöglicht. Für 100 Kilometer braucht ein Elektro-Auto im Schnitt 15 kWh, nicht selten sind es auch weit mehr, da man nicht immer im flachen Gelände bei besten Wetterbedingungen unterwegs ist.

Somit ergibt sich eine leicht nachvollziehbare Rechnung. 200 Euro mal 15 kWh macht für ein Auto mit einer Reichweite von nur 100 km bereits eine Batterie um mindestens 3.000 Euro erforderlich. Bei 300 km sind es schon mindestens 9.000 Euro und so fort. Auch wenn man eine weitere Preissenkung unter die 200 Euro je kWh erwartet, kommen noch immer hohe Summen zustande. Diese Beträge belasten nicht nur den Kaufpreis beim Start.

Will man nach Jahren das Auto verkaufen, so stellt sich die Frage nach der noch verbleibenden Lebensdauer des Akkus. Da reichen die Meldungen von einer Rekordleistung von insgesamt 135.000 km bis zur Notwendigkeit, schon nach drei Jahren eine neue Batterie kaufen zu müssen. Man vertreibt also unter Umständen jeden Interessenten, der zum Kaufpreis des Autos noch die Kosten einer neuen Batterie berücksichtigen müsste.

Fazit: Das E-Auto ist in der Anschaffung teuer und schwer zu verkaufen.

Einige Auto-Firmen versuchen diese Umsatzbremse zu umgehen, indem Batterien im Leasing abgegeben und am Ende der Lebensdauer im Auto zurückgenommen und anderswo eingesetzt werden. Die monatliche Leasing-Rate für die Batterie-Miete ist aber zu bezahlen.

Der Hinweis auf den Strompreis ­ – ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen

Gerne argumentieren die Anbieter von E-Autos mit dem Hinweis auf die Strompreise, die zu geringeren Kosten für einen gefahrenen Kilometer führen. Diese Rechnung soll die Autofahrer für die hohen Einstandskosten entschädigen.

Diese Rechnung ist allerdings nicht zulässig. Gelingt der angestrebte, breitflächige Umstieg auf E-Autos, dann würde ohne entsprechende Korrekturen der Staat 80 bis 90 Prozent der derzeit üppig fließenden Einnahmen aus der Mineralöl- oder Energiesteuer von über 40 Mrd. Euro im Jahr verlieren. Dieser Ausfall wäre nicht verkraftbar und müsste über die entsprechende Besteuerung des Stromverbrauchs durch die E-Autos kompensiert werden. Man kann also korrekterweise die aktuellen Benzin- und Dieselpreise nicht mit den aktuellen Strompreisen vergleichen.

Zu bedenken ist außerdem, dass die Strompreise in Deutschland inzwischen ein Allzeithoch erreicht haben und aufgrund des beschlossenen Ausstiegs aus der Kohlekraft noch weiter steigen könnten.

Auch auf quantitativer Ebene gibt es Probleme: So ist völlig unklar, wie der zusätzliche immense Strombedarf für die Elektroautos gedeckt werden soll, falls sich diese tatsächlich flächendeckend durchsetzen sollten. Dieser Strombedarf müsste zudem in Deutschland zu einer Zeit geleistet werden, in der sowohl der Ausstieg aus der Kernenergie wie auch aus der Kohleenergie umgesetzt wird.

Die Kunden akzeptieren keine Einschränkung der Mobilität

Derzeit bietet das Benzin-oder Diesel-Auto eine optimale Mobilität. Die Fahrzeuge sind jederzeit fahrbereit, in der Regel ist eine Reserve von einigen Litern verfügbar, die das Erreichen der nächsten Tankstelle ermöglicht, wo in wenigen Minuten die Füllung des Tanks erfolgt. Ein voller Tank sichert je nach Größe zwischen 500 und über 1000 km Reichweite.

Diesen Komfort verliert man mit dem E-Auto. Die Batterien haben nur eine beschränkte Reichweite, die zudem bei größeren Steigungen auf der Strecke rasch sinken kann. Das „Auftanken“, also das Aufladen der Batterie, ist zeitaufwändig. Selbst an einer Hochleistungs-Ladestation dauert das Schnell-Laden mindestens zwanzig Minuten. Bei den verschiedenen Varianten von weniger starken Stationen bis hin zur Steckdose im Haushalt reichen die Ladezeiten von 30 Minuten bis 14 Stunden. Zudem wird von den Technikern das langsame Laden empfohlen, um das Gerät zu schonen und die Lebensdauer zu verlängern. Auch sollte eine Batterie nie weniger als zu 20 Prozent und möglichst nicht mehr als zu 80 Prozent geladen sein, sodass auch dieser Faktor eine besondere Aufmerksamkeit erfordert.

Die Autofirmen und die Energieversorger betonen, dass das Netz der Ladestationen rasch ausgebaut wird, man möge also das Problem der Stromversorgung nicht dramatisieren. Allerdings fehlt hier der Blick auf die Praxis. Nicht selten herrscht heute an einer traditionellen Treibstoff-Tankstelle ein Stau und die Kunden ärgern sich über die Wartezeit von wenigen Minuten bis sie an die Reihe kommen. Im angestrebten Zeitalter der E-Mobilität wird bei 20 Minuten pro Auto mehr als nur ungeduldiges Murren zustande kommen. Gleiches muss man in großstädtischen Straßen einrechnen: Ein Autofahrer, der sein Auto anschließt und sich in ein Kino zurückzieht, wird bei seiner Rückkehr keine freundlichen Nachbarn antreffen. Nur Bewohner von Einfamilienhäusern können getrost stundenlang ihr Auto aufladen.

Hybrid-Autos und Range Extender werden von der Umweltpolitik nicht geschätzt

Alle hier bislang geschilderten Faktoren sind Elemente des banalen Alltags der Autofahrer und nehmen nicht Bezug auf die Klima- und Umweltpolitik, die die Bekämpfung der Benzin- und Dieselfahrzeuge verlangt. Auch das Publikum, das die ökologischen Faktoren berücksichtigen will, denkt aber praktisch. Dementsprechend soll eine Benzin- oder Dieselreserve verfügbar sein, wenn der Akku des E-Autos ausfällt.

Somit rücken die Hybrid-Fahrzeuge in den Vordergrund, die über den E-Motor den Ausstoß von Abgasen verringern und über den Treibstoff-Motor für Sicherheit sorgen. Allerdings zeigt sich im Alltag, dass die erhoffte, dramatische Verringerung des Treibstoffverbrauchs kaum zu erreichen ist. Theoretisch fungiert der Benzin- oder Dieselmotor nur als eine Art Rückversicherung und so würde man mit etwa 2 Litern auf 100 km/h auskommen. Diesen Wert versprechen auch die Hersteller. Tatsächlich verbrauchen aber die Hybrid-Fahrzeuge im Schnitt zwischen 5 und 6 Liter, im Winter deutlich mehr, also in etwa so viel wie ein sparsames Benzin- oder Dieselfahrzeug.

Man entlastet also weder die Umwelt noch das eigene Portemonnaie mit einem Hybrid-Fahrzeug, das tendenziell teurer ist als ein konventionelles Auto. Grundsätzlich halten die Batterien lange, es handelt sich aber doch um Akkus für E-Autos, die im Falle eines Ersatzbedarfs beim Hybrid-Auto Kosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro auslösen können.

Die ursprüngliche Logik ­ elektrisch fahren und ein Treibstoffmotor als Sicherheitspuffer ­ wird mit einer anderen Technik tatsächlich umgesetzt: Elektro-Autos können mit einem so genannten „Range Extender“ ausgestattet werden. Der Reichweiten-Verlängerer ist ein Verbrennungsmotor, der nur darauf ausgelegt ist, den Akku und den Elektromotor mit Strom zu versorgen, um bei einem Ausfall noch die Überwindung von etwa 100 bis 150 Kilometern zu ermöglichen. Der Extender ersetzt aber nicht, wie dies bei einigen Hybrid-Fahrzeugen der Fall ist, das Aufladen der Batterie der E-Motors. Diese Technik wird nur bei wenigen Fahrzeugen angeboten.

Die Kombinationstechniken stehen zudem generell unter Druck, da die Politik auf reine E-Autos setzt und Benzin und Diesel gänzlich von der Straße verbannen will.

Der ökologische Effekt ist nicht gesichert

Die Klima- und Umweltpolitik selbst ist mit heiklen Problemen konfrontiert. Die verschiedenen Studien klären nicht eindeutig, ob die Gesamtbilanz des E-Autos positiv ist: Zwar gibt es bei der Nutzung im Straßenverkehr keine Abgase, die Fahrzeuge sind zudem lautlos, doch stellt sich die Frage, ob in der Produktion und in der Entsorgung der Autos und insbesondere der Batterien nicht größere Belastungen anfallen. Weitgehend unbestritten ist zudem die Feststellung, dass bei Nutzung von Strom aus den aktuell verfügbaren Kraftwerken, die Kohle oder Öl verarbeiten, die Umweltbelastung vom Straßenverkehr zur Stromerzeugung verlagert wird.

Zu bedenken ist hier zudem, dass die Produktion der Antriebsbatterien seltene Rohstoffe wie Lithium und Kobalt erfordert, welche heutzutage unter ökologisch fragwürdigen und teilweise menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut werden.

Erst, wenn es gelingt, die Stromversorgung aus Wind- und Sonnenenergie zu sichern, käme eine positive Umweltbilanz zustande. Angesichts der Probleme, die im Bereich der alternativen Energien zu beobachten sind, bezweifeln Skeptiker diese Perspektive und meinen, dass das E-Auto sich erst mit einer anderen Technologie durchsetzen kann ­ viele bauen auf das mit Wasserstoff betriebene Fahrzeug, das in der Brennstoffzelle im Auto selbst den nötigen Strom produziert.

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https://kpkrause.de/2019/01/27/knapp-am-grossen-stromausfall-vorbeigeschrammt/

Knapp am großen Stromausfall vorbeigeschrammt

Wenn die Netzfrequenz nicht mehr stimmt, bedarf es blitzschneller Reaktion – Nur ein Datenfehler an einem Netzregler als Ursache? – Industriebetriebe mit viel Strom bekamen keinen mehr – Immer mehr Wackelstrom von Wind und Sonnenschein – Die Gefahr von Stromausfällen ist mit der Energiewende drastisch gestiegen – Die Einsicht Siegmar Gabriels von 2014, als er noch Bundesminister war – Die deutsche Gründlichkeit

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, lautet die Sprichwortweisheit. Geht es um Stromausfall als Folge der Energiewende, ist Schweigen leider nicht Gold, sondern nur politisch korrekt. Reden, also informieren, könnte der Energiewende-Politik schaden, könnte die Bürger alarmieren. Ebendas ist aber notwendig, denn Europas Stromnetz stand am 10. Januar dicht am Rand eines Stromausfalls. Gemeldet aber hat es verdienstvoller Weise die österreichische Tageszeitung Der Standard: „Millionen Haushalte in Europa mitten im kalten Winter ohne Strom: Dieses Szenario hätte vergangene Woche beinahe eintreten können. Das zeigt die Stromnetzfrequenz, die letzten Donnerstag gegen 21 Uhr auf 49,8 Hertz abgesunken ist (siehe nebenstehende Grafik, übernommen von Tichys Einblick). Für Experten ist das die entscheidende Grenze, ab der Schutzmechanismen in Kraft gesetzt werden – zuletzt vor zwölf Jahren, als in Frankreich zehn Millionen Haushalte präventiv vom Strom genommen wurden. Offenbar konnten dieses Mal Gegenmaßnahmen greifen, so dass es zu keinen großflächigen Ausfällen kam. Laut Experten schrammte Europa aber ‚knapp an einer Katastrophe’ vorbei.“ Warum?

Wenn die Netzfrequenz nicht mehr stimmt, bedarf es blitzschneller Reaktion

Der Standard erklärt den Vorgang so: „Da Strom nicht in relevanter Menge gespeichert werden kann, müssen Verbrauchsspitzen ebenso wie zu geringe Stromabnahme ausgeglichen werden. Hier kommt die Netzfrequenz ins Spiel. In Europa fließt Wechselstrom einheitlich mit einer Frequenz von 50 Hertz. Dieser Takt muss genau eingehalten werden. Nimmt die Last plötzlich zu – etwa durch eine Verbrauchsspitze oder durch den Ausfall eines großen Kraftwerks -, dreht der Generator langsamer, die Frequenz sinkt. Die Techniker müssen nun blitzschnell reagieren, da andernfalls der vollständige Zusammenbruch des Stromnetzes droht.“ Der Bericht datiert vom 15. Januar 6.00 Uhr (hier). Der Standard gilt als linksliberales Blatt.

Nur ein Datenfehler an einem Netzregler als Ursache?

In einem späteren Update vom gleichen Tag um 16.37 Uhr sah sich der Standard veranlasst abzuwiegeln und fügte seinem ersten Bericht dies hinzu: „Laut Angaben des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers APG löste „ein Datenfehler an einem Netzregler“ im Gebiet der deutschen TenneT, den Störfall aus. Deutschland ist in vier Regelzonen aufgeteilt, die von den Unternehmen 50Hertz, TenneT, Amprion und TransnetBW gemanagt werden. Der Vorfall im Jahr 2006, als ein Riss durch das Netz in Europa gegangen ist, sei wesentlich gravierender gewesen als der jüngste Vorfall vorige Woche. Die Störung vorige Woche habe gezeigt, dass das europäische Schutzsystem nach dem Frequenzabfall gegriffen und die Frequenz sofort wieder in den Normalbetrieb zurückgeführt habe, sagte Klaus Kaschnitz, APG-Betriebsdirektor und einer der APG-Krisenmanager, am Dienstag.“

Immer mehr Wackelstrom von Wind und Sonnenschein

Den Standard-Bericht aufgegriffen hat am 21. Januar das liberal-konservative Meinungsmagazin Tichys Einblick („Kurz vorm Blackout – Deutschland (fast) ohne Strom. Es kracht immer häufiger im Gebälk der europäischen Stromversorgung und gab dazu diese zusätzliche Erläuterung: „Die Frequenz ist das entscheidende Maß dafür, ob genügend Strom produziert wird. Denn der kann nicht in größeren Mengen gespeichert, sondern muss in genau dem Augenblick erzeugt werden, in dem er gebraucht wird. Angebot und Nachfrage müssen immer im Gleichgewicht stehen. Nicht mehr ganz einfach, denn mehr und mehr Windräder und Photovoltaikanlagen speisen ‚Wackelstrom’ in die Netze. Der muss sogar den Vorrang vor dem gleichmäßigen Strom aus Kraftwerken bekommen.“

Industriebetriebe mit viel Strom bekamen keinen mehr

Und weiter: „Sämtliche Stromerzeuger und Verbraucher in Europa takten im Gleichklang von 50 Hertz. Sinkt die Frequenz unter diesen Wert, so herrscht Strommangel und die Netzbetreiber müssen schnellstens weitere Stromquellen dazuschalten – oder eben möglichst schnell Stromverbraucher abschalten. An jenem Donnerstagabend warfen die Netzbetreiber ‚Lasten ab’ und schalteten Industriebetrieben, die viel Strom verbrauchen, denselben ab. Der französische Netzbetreiber RTW warf mehr als 1,5 GW ab, Strom für hauptsächlich Industriebetriebe. Abwerfen, das heißt in der Sprache der Stromerzeuger: Strom aus. Sofort, meist ohne Vorwarnung. Das geschieht automatisch in mehreren Stufen, um die Netzfrequenz aufrecht zu erhalten. Sackt  die trotzdem  noch weiter unter 47,5 Hertz ab, wird das Stromnetz abgeschaltet. Blackout total. Nichts geht mehr.“ Der ganze Bericht hier.

Die Gefahr von Stromausfällen ist mit der Energiewende drastisch gestiegen

Die Gefahr von Stromausfällen durch den Wackel- oder Zufallsstrom mittels Wind und Sonnenschein ist sehr bekannt, wenn auch nur unter Fachleuten. Die Energiewende-Befürworter und –Gewinnler verschweigen oder verharmlosen sie. Vor der Energiewende sind nur wenige Netzeingriffe nötig gewesen, weil der Strom aus Kohle und Kernkraft beständig zur Verfügung steht. Seit es mit der Energiewende den staatlichen Zwang zu Wind- und Solarstrom gibt, ist die Gefahr zu flächendeckenden Stromausfällen drastisch gestiegen. Vor ihr gewarnt wird seit langem. Ich selbst habe das Thema schon 2011 aufgegriffen und danach auch weitere Male (hier, hier, hier und hier).

Die Einsicht Siegmar Gabriels von 2014, als er noch Bundesminister war

Zu erinnern ist an eine Einsicht von Siegmar Gabriel, als er noch Bundesminister für Wirtschaft und Energie war: “Die Wahrheit ist, dass wir auf allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben.” Und: „Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“ Gesagt hat er das am 17. April 2014 in Kassel bei einem Vortrag vor geladenen Gästen der Firma SMA Solar Technology AG über die EEG-Reform. Siehe auch meinen Beitrag „Wir, die Bekloppten“ vom 27. April 2014 (hier). Und auch dies sagt Gabriel dort: „23 Milliarden Euro zahlen wir alle jedes Jahr für die Entwicklung der Erneuerbaren in Deutschland. Es gibt kein Land in Europa, das auf seine Stromkosten, die es hat, noch 23 Milliarden Euro zur Förderung der erneuerbaren Energien einsetzt.“ Konsequenzen? Keine, sondern mit Volldampf weitermachen wie bisher. Apropos: Erneuerbar ist Energie ohnehin nicht, allerdings verteuerbar. Ebendas findet mit der „Energiewende“ in Deutschland mit deutscher Gründlichkeit statt.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/27/recycling-von-elektroauto-batterien-wird-zum-problem/

Recycling von Elektroauto-Batterien wird zum Problem

Das Recycling von ausgedienten Batterien aus Elektroautos bleibt teuer. Die vielen verschiedenen Modelle und der komplizierte Aufbau machen effizientere Lösungen schwierig.

Die Batterie eines Elektro-Autos. (Foto: dpa)

Das Recycling der Batterien aus Elektro-Autos bleibt ein Problem. (Foto: dpa)

Die EU schreibt heute vor, dass bei Batterien von Elektroautos mindestens 50 Prozent des Materials recycelt werden. Doch eine Lithium-Ionen-Batteriezelle besteht aus bis zu 100 Einzelteilen auf engstem Raum. Dadurch ist das Recycling von ausgedienten Batterien ein teurer Prozess.

„Da drin stecken zwei Elektroden. Das sind dünne Folien. Eine besteht aus Aluminium, eine aus Kupfer. Die sind umeinander gewickelt“, zitiert der Deutschlandfunk Urs Peuker, Professor für Aufbereitungstechnik an der TU Bergakademie Freiberg.

Die beiden Folien sind mit Aktivmaterial beschichtet. Bei der Aluminiumfolie kann das aus Nickel, Kobalt oder Mangan bestehen. Die Kupferfolie hingegen ist mit einem speziellen Graphit beschichtet.

„Jetzt haben wir schon mal vier Materialien. Dann kippen wir noch ein Lösungsmittel rein, das mit verschiedenen Chemikalien gemischt ist, die die elektrische Leistungsfähigkeit der Batterie verstärken.“

Zum Recycling kann man diese Mischung erhitzen, bis die Metalle schmelzen. Die Schmelze fängt man auf und kann die Metalle weiterverarbeiten. So macht es etwa die Firma Umicore in Antwerpen in Europas größter Anlage.

Doch weil das Schmelzverfahren viel Energie benötigt, setzen andere Betriebe auf die mechanische Zerkleinerung der Batteriezellen. Die Beschichtung der Elektroden fällt dabei als schwarze krümelige Masse an, die viel Nickel und Kobalt enthält, die beide teuer sind.

Die schwarzen feinen Krümel von den geschredderten Metallfolien werden abgesiebt und aufbereitet. Übrig bleiben die Elektroden selbst. Noch arbeiten die Forscher an einem effizienten Verfahren, um Aluminium und Kupfer voneinander zu trennen.

„Wer jemals versucht hat, Lametta voneinander zu trennen – das ist eine Herausforderung“, sagt Urs Peuker. Sein Team nimmt einen Trick zum Vorbild, den man auch zu Hause anwendet: die Aluminiumfolie einfach knüllen.

„Und die Kupferfolie auch zu knüllen. Dann haben wir wieder kompakte Teilchen. Und Kupfer ist deutlich dichter als Aluminium. Dann haben wir ein Trennmerkmal und können das trennen.“

Dieses Zerknüllen passiert beim letzten Zerkleinerungsschritt in einer sogenannten Hammermühle. Hier wird das Material zu Kugeln von einigen Millimetern Größe geschlagen. So erreichen die Forscher schließlich einen Reinheitsgrad von 90 Prozent.

Einen anderen, noch experimentellen Weg gehen Forscher der Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe in Hanau. Johannes Öhl packt die ganze Batteriezelle in einen Reaktor, so groß wie eine Waschmaschine, den er mit Wasser füllt.

Dann legt er Strom an, und es knallt. Denn die Entladung der elektrischen Spannung verursacht Schockwellen. „Die werden in dem Medium Wasser hervorgerufen und treffen auf die Batterien, die wir in dem Reaktor haben“, sagt Öhl.

Das Besondere an diesen Schockwellen sei, dass sie bevorzugt Schwachstellen der Materialien angreifen. Man kann also auf diese Art und Weise verschiedene Materialien gezielt voneinander trennen.

Zwar ist diese Technik bewährt, um Leiterplatten oder Photovoltaik-Module zu zerlegen. Doch die Lithium-Ionen-Batterien muss man etwa tausend Mal mit Stromstößen behandeln, bis die schwarze Beschichtung ganz von den Elektrodenfolien abgelöst ist.

Daher braucht auch dieses Trennverfahren mithilfe von elektrisch verursachten Schockwellen viel Energie. Genau wie die beiden anderen Verfahren, Einschmelzen und Schreddern, decken der Wert der gewonnenen Materialien nicht die Kosten des Recyclings.

Hinzu kommt das Problem, dass Hunderte verschiedener Arten von Batterien auf dem Markt sind. Daher muss man zum Recycling umfangreiche Fragebogen ausfüllen: Hersteller, Batterietyp, Baujahr, wie viele Ladezyklen und so weiter.

Wegen der vielen verschiedenen Modelle müssen die Batterien heute noch von Hand zerlegt werden, was für jeden einzelnen Akku etwa eine Stunde dauert, zitiert der Deutschlandfunk Frank Treffer.

„Keine Batterie gleicht der anderen. […] Und die einzige flexible Weise, diese Batterien zu demontieren, ist eben die händische Demontage. Eine Automatisierung ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn ein einzelner Batterietyp in einer höheren Stückzahl auf dem Markt ist und recycelt werden muss beziehungsweise, auf der anderen Seite, wenn es zu einer Art Standardisierung kommt.“

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/25/debatte-wer-zahlt-bei-unfaellen-von-selbstfahrenden-autos/

Debatte: Wer zahlt bei Unfällen von selbstfahrenden Autos?

Langsam entsteht eine Debatte darüber, wer eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden soll, wenn selbstfahrende Autos Unfälle verursachen.

Ein von einem selbstfahrenden Auto des Unternehmens Uber ausgelöster Unfall in Arizona. (Foto: ABC15 Arizona)

Ein von einem selbstfahrenden Auto des Unternehmens Uber ausgelöster Unfall in Arizona. (Foto: ABC15 Arizona)

Für Autohersteller, Konstrukteure und Software-Programmierer könnte es in Zukunft riskant werden. Denn möglicherweise werden sie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, wenn automatisch fahrende Kfz einen Unfall mit Verletzten verursachen. Weil derzeit konkrete rechtliche Rahmenbedingungen fehlen, befasst sich der 57. Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) in Goslar mit dem Thema.

Für die Experten ist klar: Fahrer dürfen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn es beim autonomen Fahren kracht. Nach Ansicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats müssen sie die strafrechtliche Verantwortung nur tragen, wenn sie das automatisierte System kontrollieren können. Ähnlich sieht es der ADAC: Fahrzeugführer dürften nur belangt werden, wenn sie das Fahrzeug eigenhändig gelenkt haben und der Aufforderung des Systems zur Kontrollübernahme nicht rechtzeitig gefolgt sind, sagte ein Sprecher.

Die Verantwortung werde durch die zunehmende Automatisierung zunehmend verlagert, meint der Leiter der Rechtsabteilung des Automobilclubs ACE, Hannes Krämer. Er forderte Klarheit für die Nutzer automatisierter Fahrfunktionen: „Dem Nutzer muss klar sein, welche rechtlichen Konsequenzen drohen.“ Ähnlich äußerte sich der Automobilclub AvD: Das derzeit geltende Strafrecht sei angesichts fortschreitender Automatisierung von Fahrzeugen überholt, sagte ein Sprecher.

Bedenken meldete der Deutsche Anwaltverein (DAV) an. Eine Verschärfung der strafrechtlichen Haftung für die Hersteller könne bedeuten, „dass man mit der Berufswahl des Programmierers den ersten Fuß im Gefängnis hat“, erläuterte Daniela Mielchen von der DAV-Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht.

In den USA ist es in den vergangenen Monaten vermehrt zu schweren, durch selbstfahrende Autos verursachte, Unfälle gekommen.

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https://www.neopresse.com/politik/afrika/krieg-und-kinderarbeit-der-preis-unserer-neusten-technologien/

Unrecht: Krieg und Kinderarbeit – Der Preis unserer neusten Technologien

NEOPresse in Afrika

Der Preis unserer neusten Technologien

Die Ausbeutung von Menschen in Entwicklungsländern Asiens und Südamerika für Luxusgüter anderswo auf der Welt, ist nichts Neues in der Welt der Nachrichten. Immer wieder kommen Berichte auf, die von widrigen Arbeitsbedingungen, Zwangs- und Kinderarbeit berichten. Die dauerhafte Belastung und die widrigen Umstände fordern immer wieder Tote. Doch was ist eigentlich in Afrika los? Haben seit der Finanzierung der Bürgerkriege, u.a. in Sierra Leone und Liberia durch sog. Blutdiamanten, plötzlich westliche Arbeitsbedingungen Einzug gehalten? Keinesfalls. Doch der Kontinent ist wirtschaftlich interessanter denn je. Erst letztens haben wir über Afrika berichtet und das Interesse Chinas an Afrikas Zukunft. Neben einem wachsenden Konsummarkt sieht China aber anscheinend auch wirtschaftlichen Erfolgen mit Afrikas Rohstoffen entgegen.

Begehrte Rohstoffe aus Kongos Kinderarbeit
Damals, in den 90ern, waren wie schon erwähnt Blutdiamanten das große Geschäft. Heute sind es verschiedene Rohstoffe, die für schlimme Zustände und hohe, wirtschaftliche Gewinne in Afrika sorgen. Gold, Kobalt, Koltan, Wolfram, Zinn und andere Rohstoffe sind u.a. in Afrika zu finden. Vor allem Kobalt und Koltan sind sehr begehrt, da beide Rohstoffe weiterverarbeitet und eingesetzt werden in der Computer- & Smartphoneherstellung. Aus Koltan wird zum Beispiel das Metall Tantal gewonnen, welches in begehrten Elektrogeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops zu finden ist. Kobalt wiederum wird für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus verwendet. Diese Akkus sind ebenfalls in Smartphones, Tablets und Laptops zu finden. Nicht ausschließlich, doch steigt der Umsatz mobiler Endgeräte jährlich an. Menschen stehen stundenlang vor Eröffnung der Apple-Stores weltweit, um unter den Ersten zu sein die das neue iPhone ergattern. Teils wird dafür Geld geborgt, Kredite aufgenommen oder gar Mobiliar oder sonstiges Eigentum verkauft. Zugegeben, nicht alle Menschen weltweit agieren so, wenn es zu neuen Smartphones, Tablets oder Laptops kommt. Aber die jeweiligen Industrien boomen nachweislich, denn wir halten sie am laufen. Ja, wir! Apple und Samsung müssen von Umsätzen leben, wie andere Konzerne auch. Wir verschaffen ihnen diese Umsätze, immer wieder aufs Neue. Denn wir lieben die Vorteile der modernen Technologien.

 

Doch zurück nach Afrika. Kobalt wird weltweit nirgends mehr abgebaut als in kongolesischen Kobalt-Minen im Süden des Landes. Abgebaut wird dieser Rohstoff unter anderem von gerade mal sieben Jahren alten Kindern, die dort ohne Sicherheits- und Schutzausrüstung ihre gesunde Lunge dauerhaft beschädigen. Für umgerechnet 1-2 US-Dollar pro Tag. Laut Amnesty International verarbeiten bekannte Hersteller wie Apple, Samsung und Sony diesen Rohstoff für Akkus ihrer mobilen Endgeräte. Dabei könne von diesen Konzernen nicht ausgeschlossen werden, dass „von Kindern gefördertes Kobalt aus dem Süden des Kongos“ in den Geräten verarbeitet werde. Unicef geht von rund 40.000 Kinderarbeitern in den Kobalt-Minen Kongos aus. Dauerhafte Gesundheitsschäden und schlimmste Arbeitsbedingungen für unseren Luxus? Laut Amnesty International Experte Mark Dummett, ja. „Millionen Menschen profitieren von den neuen Technologien, aber sie fragen nicht, wie sie produziert werden. Die glamourösen Läden und das Marketing der neuesten Technologien stehen in starkem Kontrast zu Kindern, die Säcke mit Steinen schleppen, zu Minenarbeitern in mit der Hand geschlagenen Schächten und zu dauerhaften Lungenschäden.“ Weiterhin werde in den Minen teils mit bloßen Händen oder aber „primitiven Werkzeugen“ gearbeitet. Luftfiltersysteme, Schutzausrüstung und hygienische Zustände sind nicht vorhanden oder ungenügend.

China mit im Geschäft
Der Kongo hält aber noch einen anderen Rohstoff bereit: Koltan. Rund 80 Prozent des weltweiten Vorkommens wird dort vermutet. Im Osten Kongos herrscht seit mehr als zwei Jahrzehnten nun schon ein desaströser Bürgerkrieg. Seit den 90ern seien hierbei rund 5 Millionen Menschen getötet worden und viele weitere Millionen Menschen geflüchtet. Rebellen kontrollieren hierbei weite Teile des Bergbaus und finanzieren auf perfide Art und Weise einen grausamen Krieg. Aber nicht nur die Demokratischen Republik Kongo bereichert sich so, auch Ruanda steht im Verdacht bei dem Konflikt mitzuwirken und so die Chance auf einen Happen aus dem lukrativen Bergbaugeschäft zu ergattern. Apple hat zwar letztes Jahr verkündet, dass sie nur noch Rohstoffe aus „konfliktfreien Quellen“ beziehen wollen, jedoch ist dies unmöglich zu bewältigen. Nicht nur kommen die meisten benötigten Rohstoffe nun mal aus dem Kongo, sondern es fehlt an sicheren Methoden „Blutmineralien“ zu erkennen. Die EU und unter anderem auch Deutschland hatten zwar den Handlungsbedarf erkannt, doch Vorschläge verliefen sich schnell in Wortgefechten zwischen Industrievertretern und Menschenrechtlern. U.a. der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist gegen zu strenge Regelungen und gibt als Begründung an, dass es „zu einem generellen Boykott aller Minen im Kongo“ führen könne. Damit sei den „Menschen in der Krisenregion auch nicht geholfen“, weil für viele der „Bergbau die Lebensgrundlage bilde“. Ein Gegenvorschlag wäre nur die Firmen, die die Rohstoffe einschmelzen und weiterverarbeiten, zu verpflichten, die Herkunft der Rohstoffe nachzuweisen. Dies würde laut Menschenrechtlern zwecklos sein, denn „die meisten Schmelzer sitzen nicht in Europa, sondern in Asien“. Vor allem in Indien und China. EU-Richtlinien wären hier wirkungslos.

China spielt tatsächlich eine Sonderrolle bei diesem ganzen Debakel: nicht nur investiert die Volksrepublik Unmengen an US-Dollars in den Kontinent Afrika und baut dort seit vielen Jahren diverse Infrastrukturen, sondern vor allem beim Kobaltgeschäft ist es eine chinesische Firma namens Congo Dongfang Mining (CDM), die profitiert. Das teils von Kindern gewonnene Kobalt geht an diese Firma, eine Tochtergesellschaft der in China ansässigen Huayou Cobalt Group. Von dort werde der Rohstoff dann an Batteriehersteller verkauft, heißt es von Seiten Amnesty Internationals. Das lässt die Investitionen Chinas in Afrika nicht im besten Licht erscheinen, jedoch lässt sich keine direkte Verbindung zwischen von chinesischer Seite geschaffener Infrastruktur und dem Kobalthandel finden. Zumindest nicht im Kongo.

 

Menschenrechtler rufen zu mehr Vorsicht und Vernunft auf
Menschenrechtler und Amnesty International rufen dazu auf, Rohstoffe aus Kinderarbeit abzulehnen. Zudem müssten die Minen besser durch lokale Behörden überwacht werden. Doch es ist auch ein Aufruf an uns Endkunden. Denn wir profitieren von den Technologien, die unter anderem durch diese „Blutmineralien“ zustande kommen. Wir steigern jährlich den Bedarf an diesen Geräten. In unserer Gesellschaft laufen selbst kleine Kinder schon mit Smartphones durch die Gegend, teils spielen sie Spiele auf dem Tablet im Kinderwagen. Auch in Deutschland nimmt der Umsatz mit mobilen Endgeräten immer weiter zu. Der Mobilmarkt als Ganzes boomt. Unsere Freude an diesen neusten Technologien und die Bereitschaft große Summen für deren Erwerb auszugeben sind „teils mit schuldig an dauerhaft geschädigten Lungen oder schlimmeren Folgen von gerade mal sieben Jahren alten Kindern.“

Autor: Thomas Schmied

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https://www.neopresse.com/europa/wie-sich-china-afrika-unter-den-nagel-reisst-pekings-afrikastrategie/

China entdeckt einen neuen Kontinent für sich: Pekings Afrikastrategie

Nicht gerade selten blickt die Welt heutzutage immer wieder auf China. Die Volksrepublik galt lange Zeit als eine der am schnellsten wachsenden Nationen der Erde und selbst 2018 konnte sich die Wirtschaftskraft Chinas weltweit sehen lassen. Dies ist mitunter auch wichtig für Deutschland: die Bundesrepublik exportiert ein hohes Aufkommen an Waren nach China ist daher direkt vom Wachstum des Landes betroffen. Klar, dass Berlin ein Interesse daran hat gute Zahlen aus Peking zu hören. Aber um die deutsch-chinesischen Beziehungen soll es in diesem Artikel nicht gehen. Wenngleich Deutschland und China noch etwas verbindet: Afrika und dessen Zukunft.

Chinesisches Kalkül oder Asiatische Hilfsbereitschaft?

Noch im September 2018 trafen sich 53 afrikanische Staats- und Regierungschef mit der Führung aus Peking. Und was der chinesische Präsident Xi Jinping zu verkünden hatte, war reiner Grund zur Freude: 60 Milliarden US Dollar Investitionen plane die Volksrepublik in afrikanischen Staaten. Insgesamt 15 Milliarden US Dollar seien davon als “Hilfen und zinslose Kredite“ vorgesehen. Woher kommt diese plötzliche chinesische Liebe für den afrikanischen Kontinent? Nun, ganz so plötzlich kam das alles nicht. China investierte schon früher in Afrika mit dem Bau von Eisenbahnen, Energietrassen, Flughäfen und Straßen. Zudem lebten afrikanische Staaten schon seit 2000 mitunter von chinesischen Krediten. Bis 2016 wurden sich an die 125 Milliarden US Dollar bei der Volksrepublik geliehen, laut Daten der Johns Hopkins University School of Advanced International Studies. Damals wurde China noch vorgeworfen, dass Afrika so in eine Schuldenfalle gelockt werde. Das asiatische Land reagierte prompt und verkündete, dass sie viele der Verbindlichkeiten afrikanischer Staaten erlassen würden.

Aber geht es China wirklich rein um Hilfe für den afrikanischen Kontinent? Wie so oft mag die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Als gesichert gilt, das China nicht aus purer Solidarität heraus mal eben 60 Milliarden US Dollar investiert, 15 Milliarden davon als zinslose Kredite. Es gilt zudem als gesichert, dass China weiterhin nicht einfach so Verbindlichkeiten erlässt. Vielmehr scheint China wirtschaftliche Interessen zu haben. Nicht unbegründet, wenn wir uns ansehen, dass das Handelsvolumen zwischen den beiden Seiten bei 220 Milliarden US Dollar 2015 lag. Im Jahr 2017 waren das immerhin abermals 170 Milliarden US Dollar. Wenngleich diese Zahlen rückläufig sind, blieb China auch 2017 größter Handelspartner des afrikanischen Kontinents. Noch vor den USA. Wo der Westen nur Flüchtlingsströme sieht, klingeln in Peking unterdessen die Kassen.

Gut für China, gut für Afrika, schlecht für Europa

Die Afrikaner selbst sehen das Ganze zu 63 Prozent positiv, laut Angaben des unabhängigen afrikanischen Instituts Afrobarometer. „China ist in Afrika eher gern gesehen, besonders in der Bildungselite“, schrieb kürzlich der kamerunische Essayist Yann Gwet in der französischen „Le Monde“ und unterstreicht damit die Angaben. Wo einst Europäer Kolonien errichteten (und bis heute die Folgen der Kolonialzeit spüren), klatschen heute 53 afrikanische Staatschefs dem chinesischen Präsidenten Beifall. „Afrikaner sehen in China einen ehemaligen Underdog, dem es innerhalb von zwei Generationen gelang, in die weltpolitische Elite aufzusteigen. Die Chinesen zählen heute zu denjenigen, die die Welt mitregieren und denen sogar die Amerikaner Tribut zollen müssen. Für Afrikaner ist das eine Botschaft der Hoffnung und macht die Chinesen zum Vorbild“, sagte hierzu der renommierte US-amerikanische Afrikanist Stephen Smith von der Duke-Universität in den USA. Und der USA, bzw. ihrem Präsidenten Donald Trump, wurde ja erst im Januar eine regelrechte Abfuhr von afrikanischer Seite erteilt, nachdem er in Gesprächen mit US-Senatoren afrikanische Staaten als Dreckslöcher bezeichnete.

China sieht einen wachsenden Markt in Afrika. Nicht umsonst würde Peking, welches sich selbst in einer stetigen wachsenden Schuldensituation sieht, immense Investitionen zusagen. Die afrikanische Mittelschicht umfasst heute rund 150 Millionen Menschen. Diese Anzahl soll laut Weltbank bis 2030 auf 600 Millionen angestiegen sein. Chinesische Massenproduktion trifft auf massiv wachsende Mittelschicht. 2050 sollen rund 2,5 Milliarden hauptsächlich junge Menschen auf dem afrikanischen Kontinent leben. Im Vergleich dazu werden gerade mal „450 Millionen Europäer“ im gleichen Jahr hochgerechnet, „vornehmlich älter“, laut Smith. Was heißt das für Europa? Es ist eine faire Annahme, dass die Anzahl an Migranten über die nächsten zwei Generationen erheblich zunimmt. Gleichzeitig läuft China den Europäern davon was Afrikastrategien anbelangt. Sowohl wirtschaftlich, als auch entwicklungstechnisch ist von Europa bislang keine klare Linie zu erkennen. Da hilft es auch nicht, dass Deutschland und Frankreich zuletzt ihr Engagement in Afrika verstärkten.

 

Europa ohne klare Linie

Ja, Bundeskanzlerin Merkel war im August 2018 in Afrika. Es ging zentral um die Migrationskrise, aber auch um Wirtschaft. 1 Milliarde Euro sollen fließen an Investitionen. Da scheint im Vergleich zu Chinas Vorgehen wie ein Tropfen auf einem viel zu heißen Stein. Während Deutschland und Europa ohne gemeinsame Linie die Flüchtlingskrise zu bewältigen versuchen, baut China Infrastruktur, Fußballstadien, Raffinerien und sogar Regierungsgebäude. Wenn die Mittelschicht Afrikas dann wächst wie vorausgesagt, ist es nicht schwer zu erraten, wo diese Menschen ihre Gelder lassen werden. Der finanzielle Kampf um Afrika hat längst begonnen und das Land ist längst kein aussichtsloser Armutskontinent mehr, wie Peking richtig erkannt hat. Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass Afrika als Kontinent im Ganzen auch geholfen wird. Denn bei all dem Wachstum der Mittelschicht sollte nicht vergessen werden, dass künstliches Wachstum meist nicht lange währt. Europa wäre gut geraten für Nachhaltigkeit zu sorgen bei dem, was Peking in Afrika tut. Ansonsten drohen nach dem Klingeln der chinesischen Kassen nur noch mehr Boote aus Afrika, die verzweifelt versuchen das Mittelmeer zu überqueren.

Autor: Thomas Schmied

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siehe auch 5 G – „Mikro-Wellen-Waffe“

https://www.kla.tv/2019-01-28/13770&autoplay=true

Dringender Weckruf: 5G ist Gefahr für Leib und Leben! | 28.01.2019 |

 www.kla.tv/13770
28.01.2019

In den sog. Qualitätsmedien wird sehr euphorisch über die neue Mobilfunkgeneration 5G berichtet. Deutschland sei in der Mobilfunkversorgung „rückständig“ und brauche als wichtiger Wirtschaftsstandort unbedingt eine lückenlose Mobilfunkversorgung. Funklöcher dürfe es nicht mehr geben. 5G nun ermögliche autonomes Fahren, melde uns automatisch, wenn die Milchflasche leer ist und sei für unsere Zukunft existentiell notwendig. Wir bringen Ihnen heute als Gegenstimme einen aufrüttelnden und dringenden Weckruf. Hier nun die wesentlichen Gefahren zu 5G: 1. 5G: Gefahr für unsere körperliche Unversehrtheit! Wer meint, der Sprung von 4G zu 5G sei ein nächster Schritt, vergleichbar mit dem Sprung von 3G auf 4G, der erliegt einem gewaltigen Irrtum. Denn, 5G bedeutet einen gigantischen Quantensprung und ist der gravierendste Eingriff des Menschen in die Natur in der gesamten Menschheitsgeschichte! Um 5G flächendeckend in Deutschland zu installieren, werden ca. 800.000 neue Sendeanlagen benötigt. 5G setzt einen so massiven Infrastrukturausbau voraus, wie man ihn noch nicht gesehen hat. Für 5G müssen die Betreiber in städtischen Gebieten ca. alle 100 m eine stark strahlende Mobilfunkantenne installieren. Welch ein Antennenwald, sprich welch ein „Strahlentsunami“! Damit 5G trotz kurzwelliger Strahlung eine ausreichende Durchdringungskraft hat, braucht es eine bis zu 1000fach gesteigerte Erhöhung der Sendeleistung. 5G bedeutet somit zweierlei: 1. Allgegenwärtige Mikrowellenantennen 2. Dramatische Erhöhung der Strahlenintensität Diese exponentielle Erhöhung der Zwangsbestrahlung der gesamten Bevölkerung ist ein unverantwortliches Experiment an der menschlichen Gesundheit!! Die WHO hat bereits 2011 Mobilfunk in die Kategorie 2B der Krebsstoffe als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft. Namhafte Wissenschaftler fordern aufgrund neuester wissenschaftlicher Studien sogar die Einstufung in Stufe 1 als „krebserregend“. Wie gefährlich die 5G Technologie sein kann, wurde Ende Oktober 2018 in Den Haag/NL offenbar: Während eines 5G-Testes sind mindestens 298 gesunde Vögel tot vom Himmel gefallen. Augenzeugen berichteten, dass auch Enten sich auffällig verhielten und ständig versucht haben, ihren Kopf unter Wasser zu halten. Etwa eine Woche nach dem ersten Vogelsterben sind im Huijgenspark in Den Haag erneut mehr als hundert Stare tot von den Bäumen gefallen, als wiederum ein 5G Test durchgeführt wurde. Fazit 1: 5G stellt eine erhebliche Gefahr für die körperliche Unversehrtheit von Menschen und Tieren dar! 2. 5G: Gefahr für das Leben und unsere Freiheit Durch diesen weltumspannenden Mikrowellen-Antennenwald und die RFID-Mikrofunkchips, die in sämtliche Dinge eingebaut werden sollen, wird es möglich, dass alles mit allem vernetzt wird und alles miteinander kommuniziert. Man spricht vom „Internet aller Dinge“. Tom Wheeler, Ex-Präsident der Federal Communication Commission, kurz FCC (Erklärung: FCC ist eine US-Behörde, die Kommunikationswege, Rundfunk, Satellit und Kabel regelt]) bringt es auf den Punkt: „Hunderte Milliarden von Mikrochips, die mit Produkten verbunden sind, von Pillenflaschen bis zu Rasensprengern. Wir müssen die Vorstellung ablegen, dass die 5G Zukunft allein für städtische Gebiete sein wird. Die 5G Revolution wird alle Winkel unseres Landes betreffen! Wenn etwas angeschlossen werden kann, wird es angeschlossen!“ So sollen auch der PC, das Mikrofon und die Kamera des Computers angeschlossen werden und damit erhält ein totales Überwachungssystem Einzug in unsere Häuser. Das 5G-Netz kann durch Wände und Häuser sehen und führt zu einer digitalen Kontrolle jeder Person. Diese Überwachung erstreckt sich jedoch nicht nur auf das eigene Haus, sondern 5G wird auch eine umfassende Überwachung der gesamten Landschaft ermöglichen, da es sich bei 5G um eine mobile Netzwerkfähigkeit handelt. Jeder bewegliche Punkt kann überwacht werden. Unsere Häuser sollen zu sog. „smart homes“ und die Städte zu „smart cities“ werden. Es ist alles digital über Mikrowellen verbunden und so sind wir in einem Mikrowellen-Netz gefangen, das uns geistig, psychisch und physisch lahmlegt. Im Zuge dieses „Digitalisierungswahnsinns“ muss auch das Geld digitalisiert werden, d.h. man wird mit fadenscheinigen Argumenten die Bürger davon zu überzeugen suchen, dass Bargeld „überholt“ ist. Sobald ALLES digitalisiert und das Internet der Dinge mit der realen Welt vernetzt ist, entsteht eine lückenlose Kontrolle über jeden einzelnen Menschen! FAZIT 2: 5G ebnet den Weg in eine „Überwachungsdiktatur“, dessen Ausmaß nicht einmal George Orwell erahnen konnte. Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, da die Massenmedien den Menschen bisher diese Gegenstimmen verschweigen, ist diese Sendung nicht nur ein Weckruf, sondern auch ein Aufruf. Denn bereits im Frühjahr 2019 sollen die Frequenzen von der Bundesnetzagentur versteigert werden. Ziel ist, dass bis Ende des Jahres 2022 98 % der Haushalte an das 5 G-Netz angeschlossen sind. Unterstützen Sie daher unseren aufrüttelnden Weckruf, indem Sie JETZT diese Sendung über den eingeblendeten Link an möglichst viele Ihrer Freunde und Bekannte weiterleiten! Informieren Sie sich über die 5G-Technologie in unserer 5G-Sendereihe. So helfen Sie aktiv mit, dass auch Ihr unmittelbares Umfeld aufwacht und eine gewichtige gemeinsame Gegenbewegung entsteht.

von kw.

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ube.com/watch?v=S-NiZqNzerg

5G Experiment misslingt und hunderte Vögel sterben in Den Haag,wie gefährlich ist 5G für den Mensch

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https://www.epochtimes.de/gesundheit/mysterioeses-massenvogelsterben-in-den-haag-mobilfunk-5g-gefaehrlicher-als-gedacht-a2706294.html#

Massensterben: Mysteriöses Vogelsterben in Den Haag – Mobilfunk 5G gefährlicher als gedacht?

Epoch Times
13. November 2018 Aktualisiert: 13. November 2018 12:06
In Den Haag sind in den letzten Wochen mindestens 298 eigentlich gesunde Vögel aus bisher unerklärlichen Gründen verendet. Der Grund bleibt offen, jedoch wurden jedes Mal kurz zuvor Experimente mit der Mobilfunktechnik 5G durchgeführt.

Mikrowellen können zwar unsere Nahrung aufwärmen, doch eigentlich sind sie eine Erfindung des Militärs. Mikrowellen wurden als Waffe entwickelt und werden auch als solche benutzt. Doch sie haben auch noch eine weitere Funktion: Als 4G- oder 5G-Mobilfunkstandard übermitteln sie Daten in Zeiten des Internets der Dinge (IoT).

Doch entgegen der oft propagierten Unschädlichkeit der Mobilfunkwellen, haben auch diese Mikrowellen mit geringer Leistung eine biologische Wirkung. Nur „weil man selbst nicht gekocht“ wird, heißt es nicht, dass es keine Auswirkungen auf den menschlichen Körper gibt.

Hunderte tote Vögel nach 5G-Experiment in Den Haag

Ende Oktober sind in einem Park in Den Haag, Niederlande, hunderte Vögel umgekommen. Tierschützer und Behörden hofften, dass dies ein einmaliger Vorfall wäre. Leider wurden nur wenige Tage später im Huijgenspark erneut tote Vögel gefunden. Es war also kein Einzelfall. Unklar blieb zunächst die Todesursache, denn alle Vögel waren scheinbar gesund.

Keins der untersuchten Tiere wies Anzeichen eines Virus oder einer bakteriellen Infektion auf. Auch wurden keine Giftstoffe gefunden. Die Vögel verstarben vermutlich an einem plötzlichen Herzstillstand.

Eine Woche später stellte sich heraus, dass kurz zuvor auf dem Dach des HS Telezentrums ein neuer Mobilfunkmast aufgebaut wurde, der von unten nicht sichtbar ist. Dieser Mast ist mit Sende- und Empfangsanlagen der neusten, fünften Mobilfunkgeneration 5G ausgestattet.

Ein Experiment mit tödlichen Folgen?

Zur Zeit des ersten Vogelsterbens wurde in Zusammenarbeit mit dem Bauhof getestet, wie weit und wie stark das 5G-Signal reicht. Ziel war es zu prüfen, ob der Bahnhof „Holland Spoor“ innerhalb der 5G-Reichweite lag und ob es möglicherweise Geräte in der Nähe des Bahnhofs beeinflussen würde. Unmittelbar nach Beendigung des Experiments wurden die ersten toten Vögel gemeldet.

Ebenfalls wurde von Augenzeugen berichtet, dass sich die Enten im Wasser „komisch“ verhielten. Sie hielten alle nahezu gleichzeitig ihren Kopf unter Wasser und versuchten so womöglich der Strahlung zu entkommen. Einige wollten wegfliegen, landeten jedoch nach kurzem Torkelflug wieder im Kanal oder auf der Straße und wirkten ziemlich benommen.

Ob der Test der 5G-Sendeanlage tatsächlich am Tod der Vögel und am seltsamen Verhalten der Enten schuld ist, konnte bisher weder bewiesen noch widerlegt werden. 5G als Ursache wäre jedoch durchaus denkbar, da es bereits ähnlich auffälliges Verhalten von Tieren in anderen Testregionen gab. In der Schweiz soll bei einem 5G-Test in einer Schlucht eine ganze Kuhherde zusammengebrochen sein. Ähnliches wurde ebenfalls im niederländischen Groningen beobachtet, als vor etwa einem Jahr erste Tests durchgeführt wurden.

Erneut tote Vögel im Park

Etwa eine Woche nach dem ersten Vogelsterben sind im Huijgenspark in Den Haag erneut mehr als hundert Stare tot von den Bäumen gefallen. Teile des Parks wurden daraufhin von der Polizei gesperrt. Inzwischen hat die Gemeinde bis auf weiteres ein Auslaufverbot für Hunde im Park verhängt.

Die toten Vögel werden immer so schnell wie möglich weggeräumt, doch es ist eine traurige Szene. Das Ratsmitglied Robert Barker hatte das Gefühl, an einem „Tatort“ zu sein. Er sagte: „Die Tatsache, dass an diesem Ort so viele Vögel vom Himmel fallen, muss eine Ursache haben und untersucht werden.“

Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit, das niederländische Wildlife Health Center (DWHC) und ein Veterinärlabor der Universität Wageningen untersuchten die Todesursache der Stare.

„Auf jeden Fall geht es schnell. Die Tiere sind nicht abgemagert, scheinen nicht krank zu sein. Sie fallen einfach tot vom Baum“, so Sharon Lexmond vom Vogelschutzhaus De Wulp. Eine Krankheit wäre als Todesursache durchaus denkbar, die bisherigen Untersuchungen der Universität und des DWHC konnten dies jedoch nicht bestätigen. Alle untersuchten Tiere waren gesund. Das Ärzteteam des Vogelschutzhauses fand ebenfalls keinerlei Spuren von Gift. Lediglich zwei Tiere wiesen innere Blutungen auf. Weitere Untersuchungen sollen folgen.

Vermutlich waren jedoch auch diese Vögel Opfer eines 5G-Experiments. An jenen Tagen wurde erneut mit einer Spitzenfrequenz von 7,40 GHz getestet, was einer Wellenlänge von 4,05 cm entspricht. Diese Wellenlänge hat die gleiche Größenordnung wie die Größe der Stare, was wiederum auf mögliche Resonanzeffekte hinweisen könnte.

Versuchstier tot, Ursache unklar

Die Ursache des Vogelsterbens bleibt unklar, sicher ist jedoch, dass es in unmittelbarer Nähe des Parks mehrere 4G- und 5G-Sendeanlagen gibt. Auch das IoT ist seit Oktober 2017 in der Region aktiv.

Wenn man bedenkt, dass man mit zwei miteinander telefonierenden Handys Eier kochen oder Popcorn machen kann, ist ein Effekt auf kleine Lebewesen nicht auszuschließen. Auch wenn „wir nicht gekocht werden“, haben Mikrowellen eine biologische Wirkung. Ein Wirkung, die mitunter tödlich wirken kann.

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https://www.naturalnews.com/2018-05-22-scientists-warn-5g-tech-found-in-wifi-street-lamps-is-causing-insomnia-nosebleeds-stillbirths.html

Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

Image: Scientists warn that 5G tech found in WiFi street lamps is causing insomnia, nosebleeds, and stillbirths

(Natural News) Across the pond, one brave man is speaking out about a sudden spike in health problems he believes are related to LED streetlamps that purportedly emit 5G radiation. In Gateshead, a town in Northern England, citizens are reporting an array of disturbing side effects including insomnia, nosebleeds and even stillbirth — and Mark Steele has something to say about it.

Steele, 58, is a local resident in Gateshead and reportedly is a member of the IEEE, an organization which describes itself as “the world’s largest technical professional organisation dedicated to advancing technology for the benefit of humanity.”

He is doing his best to raise awareness about the threat posed by the new LED street lamps, which were installed back in 2016. Steele says that a number of people have been suffering with nosebleeds, insomnia and other neurological problems since the lights were put in place. But the horror doesn’t end there: Multiple women have lost their babies since that time. In his own circle of friends, Steele explains, three women have lost babies — one of which was born with severe defects and survived just a few hours after birth.

“We are seeing babies dying in the womb as these transmitters are situated outside people’s bedroom windows. It’s a humanitarian crisis,” Steele reportedly commented.

Dangers of EMF radiation on the rise

Though the science on EMF radiation is still far from established, many researchers believe that it does indeed have the potential to cause harm. EMF radiation is the same kind of radiation produced by cell phones, though it can be emitted from other devices — including LED streetlights, according to Professor Ulrich Warnke, from the University of Saarland.

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Warnke believes that EMF radiation “causes disruption to the body’s nitrogen monoxide system, which keeps cells healthy and controls gene expression,” but he’s not the only one. Multiple health agencies have sounded the alarm on the potential dangers of this kind of radiation — but few are listening.

Back in 2011, the World Health Organization (WHO) warned that EMF radiation was “possibly carcinogenic to humans,” and in particular, posed a risk for glioma — a malignant type of brain cancer.

At the end of 2017, the California Department of Public Health (CDPH) issued a similar warning regarding cellphones and their potential link to brain cancer. The European Academy for Environmental Medicine has also declared that EMF radiation is linked to cancer and other conditions like insomnia.

The evidence against EMF radiation is piling up — and yet, city officials are refusing to recognize that people are at risk.

Gateshead officials deny any health risks

As usual, government officials are already engaging in full disaster-control, publicly decrying any health risks that may be linked to their radiation-emitting streetlights. In a Facebook post, Gateshead Council declared that “certain individuals are frightening local people with false stories” about the threat of EMF radiation.

As is typical, uncomfortable truths are labeled “fake news” by the government. Gateshead officials continued their propaganda post by declaring that there was “no scientific basis or credible evidence” to support the claims that the LED streetlights were causing health problems city-wide.

The government further claimed that the LED streetlights do not operate on a 5G network. But as Mr. Steele explained, “The transmitter operates at 868 – 870 MHz. That is a specific 5G spectrum.”

Steele believes that Gateshead officials have put the entire city at risk by secretly rolling out a test-run of 5G tech in the area.

Whether or not this is true is unconfirmed, but the risks posed by EMF radiation remain. While city officials are doing their best to quash any semblance of concern, residents like Mr. Steele will hopefully continue to sound the alarm as things go awry. There are many concerns about the rolling out of 5G networks and other radiation-producing devices. You can learn more at Glitch.news.

Sources for this article include:

NaturalHealth365.com

DailyMail.co.uk

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/teure-ueberraschung-15-euro-fuers-geldabheben/

Teure Überraschung: 15 Euro fürs Geldabheben

NEOPresse in Wirtschaft

Bereits im vergangenen Jahr begannen Banken damit, die kostenlose Bargeldbesorgung abzuschaffen. Sie erhoben Gebühren für das Geldabheben am Automaten. Die Commerzbank-Tochter Comdirect und die Direktbank ING Diba haben eine Mindestabhebebetrag von 50 Euro eingeführt. Bei der Commerzbank müssen für Geldabhebungen am Schalter 9,90 Euro hingeblättert werden. Auch andere Banken verlangen Abhebegebühren. So berechnen einige Sparkassen jetzt 40 oder 60 Cent für Auszahlungen. Lediglich zwei Auszahlungen pro Monat sollen zunächst noch kostenlos sein.

Viel Direktbanken werben mit kostenlosen Kreditkarten und keinen zusätzlichen Gebühren. Ganz kostenlos bleiben die Girokonten einiger Direktbanken jedoch nur, wenn ein Mindestbetrag abgehoben wird. Verbraucherschützer schlagen jetzt Alarm, denn für das Geldabheben bei der DKB müssen monatlich 15 Euro berappt werden. Auch die Comdirekt und die ING DiBa verlangen jetzt Geld fürs Abheben am Automaten. Wer kleinere Beträge abheben möchte, muss die Bargeld-Gebühr bezahlen, es sei denn er wechselt auf ein anderes, meist teureres Kontomodell.

Verbraucherschützer warnen jetzt davor, dass bald noch mehr Banken nachziehen und Abhebegebühren für Bargeld einführen könnten. Neben den höheren Kontoführungskosten dürfen Bürger dann auch noch Gebühren für Bargeld hinlegen. Dazu kommen die Niedrigzinsen, die das Gesparte von Sparern dahinschmelzen lassen.

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Die Banken begründen die Gebühren mit hohen Wartungskosten der Automaten und Transportkosten des Bargelds. Deswegen sollen „Bargeldverbraucher“ stärker zur Kasse gebeten werden. Die Banken wollen erreichen, dass die Kunden per Karte oder App bezahlen und gar kein Bargeld mehr benutzen.

Trotz aller Neueinführungen und Erleichterungen für das bargeldlose Zahlen ist Bargeld nach wie vor sehr beliebt. Laut Umfragen der Bundesbank werden drei von vier Zahlungen an der Ladenkasse lieber in bar bezahlt. Kritiker warnen massiv vor der Bargeldabschaffung. Denn Bargeld gilt noch immer als „gedruckte Freiheit“. Ohne Bargeld ist jeder Bürger gläsern. Es gibt keine Privatsphäre mehr – jeder Schritt ist nachvollziehbar und damit kontrollierbar.

Ohne Bargeld ist zudem jeder erpressbar. In einer Welt ohne Bargeld kann jeder, der sich nicht systemkonform verhält, sofort von seinem Geld auf der Bank abgeschnitten werden, in dem der Zugang zum Konto gesperrt wird. Damit wären die Bürger dem Staat vollends ausgeliefert. Deshalb muss die Bargeldabschaffung bekämpft werden.

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utube.com/watch?v=D0DfP-KWRuY

EX-ILLUMINATI Ronald Bernard beim Internationalen TRIBUNAL(DEUTSCH) – Er verrät grausame Dinge

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siehe auch „SATANISMUS“

satanische „ELITE“: ?Satanist? OUTET sich!!!

outube.com/watch?v=evrfeYETSIs

Christian Bale lässt sich von Satan in­s­pi­rie­ren ? Golden Globes 2019. plakativer gehts nicht !

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„Gotthard-Legenden“ getarnte „Baphomet-Ritual“

utube.com/watch?v=aF63-qzCVRI

Gotthard – Wer steckt hinter den satanistischen Ritualen? | 14.07.2016 | http://www.kla.tv/8623

NEUN MILLIONEN

Gotthardtunnel-Eröffnungsfeier – Wer steckt hinter den satanistischen Ritualen? www.kla.tv/8623
14.07.2016

Am 1. Juni 2016 wurde der längste Eisenbahntunnel der Welt, der Gotthardtunnel mit einer spektakulären Show eingeweiht. Im Beisein international politischer Eliten fanden unter anderem parallel zwei Theateraufführungen am Nord- und Südportal mit je 300 Darstellenden und internationalen Live-Fernsehübertragungen statt. Das ganze Spektakel, das viele Zuschauer irritierte und beunruhigte, beurteilte die russische Enthüllungsplattform «Katehon» wie folgt: „Die satanistischen und sodomitischen Bilder zeigen die künstlerischen und religiösen Vorlieben der globalistischen Elite. Die Eröffnung des Tunnels war ein symbolischer antichristlicher Akt der Teufelsanbetung. Die postmoderne Show war eine offensichtliche Botschaft. Die Anwesenheit der EU-Chefs ist ebenfalls von Bedeutung.“ Wer nun jene Gotthard-Zeremonien nüchtern mit uralten Abbildungen satanistischer Rituale aus der okkulten Fachliteratur vergleicht, muss dem russischen Beobachter «Katehon» recht geben. So wurden z. B. diabolisch obskure Praktiken bis hin zum Geschlechtsakt zwischen Mensch und Geißbock – dem sogenannten «Baphomet» – zelebriert. Zu diesem öffentlich zelebrierten Satanismus-Ritual stellt sich vielen die Frage: Was wird damit bezweckt und wer steckt dahinter? Wer sind die Mitbeteiligten dieser Inszenierung? Klagemauer.TV ging dieser Frage nach: Hauptverursacher ist der deutsche Theaterregisseur und ehemalige Direktor des Zürcher Neumarkttheaters Volker Hesse. Der Schweizer Sektenexperte Georg Otto Schmid, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, die Öffentlichkeit vor solchem Satanismus zu warnen, stand Hesse hingegen als Verteidiger des umstrittenen Rituals zur Seite. Wer sich nämlich gegen dieses mit Gotthard-Legenden getarnte Baphomet-Ritual sträubte, wurde sogleich öffentlich durch Georg Otto Schmid und Co. gnadenlos als christlicher Fundamentalist, bzw. Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Auch Moritz Leuenberger, ehemaliger SP-Bundesrat, stellte sich öffentlich auf die Seite von Hesse. Er findet für die Eröffnungsfeier des Dramaturgen nur lobende Worte. Ihm gefiel die barocke, kraftvolle Inszenierung, die stellenweise auch „etwas“ derb war. Dieses ganze Spektakel um die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels hat der Bund mit neun Millionen Franken budgetiert. Vom Bundesanteil – sprich Steuergeldern – flossen fünf Millionen in den Anlass, zu welchem unter anderem die künstlerischen Aktionen vor dem Nord- und Südportal unter der Leitung von Volker Hesse gehörten. Weitere Hauptsponsoren waren die SBB und die Credit Suisse. Dabei lohnt es sich die Spur der Credit Suisse weiterzuverfolgen, die Aufschluss darüber geben kann, wer hinter der Förderung satanischer Rituale in der Öffentlichkeit steckt. Die Credit Suisse unterstützte Volker Hesse schon einmal. Bei der Credit Suisse arbeitet eine interessante Person: der ivorisch-französische Tidjane Thiam. Er war Minister der Elfenbeinküste, Prinz, Ehrenlegionär, einer der Könige der City of London. Thiam, der Vorsitzende der Credit Suisse, ist ebenfalls Vorsitzender im WEF. Zu den WEF-Teilnehmern gehören auch François Hollande und Angela Merkel, welche ebenfalls an der Gotthard-Eröffnungsfeier waren. Mittlerweile ist Thiam ein Teil der globalen Elite. Er ist befreundet mit dem ehemaligem britischen Premierminister David Cameron und dem britischen Politiker George Osborne, er verkehrt mit den meisten Staatschefs Asiens, so auch mit dem Premier Chinas. Von den 54 afrikanischen Staatschefs ist er mit 40 bekannt. Thiam ist Mitglied in einer französischen Geheimloge, der 500-köpfigen Geheimloge Le Siècle, ein Club, der seit den 1940er-Jahren existiert. Dass diese Inszenierung nicht nur Show war, sondern satanistische Rituale unter dem Deckmantel der Kunst gezielt gefördert werden, zeigen auch folgende jüngste Entwicklungen: Keine drei Monate zuvor nämlich führten die Voodoo-Praktiken des deutsch-schweizerischen Aktionskünstlers Philipp Ruch via Mainstream zu über 800.000 Verfluchungen gegen den Schweizer Verleger und Politiker Roger Köppel. Details finden Sie in der Sendung „Todesfalle »Satire«“ (www.kla.tv/7947). So führte auch die zu Gewalt aufrufende Theateraufführung „FEAR“ des deutschen Regisseurs Falk Richter zu Brandanschlägen gegen Politiker von rechts. Klagemauer.TV berichtete darüber in der Sendung „Justiz begründet politisches Urteil mit der ,Kunstfreiheit‘ “ (www.kla.tv/7945). Weil die als Kunst getarnten „Satanistenpraktiken“ sich häufen, muss man zum Schluss kommen, dass dies gezielt geschieht, um die Öffentlichkeit daran zu gewöhnen. Wer aber beabsichtigt so etwas Menschenverachtendes? Viele Bürger fragen sich derzeit: Haben Personen wie z. B. Theaterregisseur Volker Hesse, Sektenexperte Georg Otto Schmid und der Vorsitzende der Credit Suisse, Tidjane Thiam mit solchen satanistischen Ritualen etwa selbst zu tun, dass sie diese inszenieren, sponsern und gutheißen? Wer hierzu weitere Informationen hat, melde es doch bitte an die Klagemauer-Redaktion. Danke für jede erhellende Zusammenarbeit!

von is./sak.

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https://insideparadeplatz.ch/2015/04/09/cs-thiam-ist-mitglied-in-franzosen-geheimloge/

CS-Thiam ist Mitglied in Franzosen-Geheimloge

Seit kurzem im Club Le Siècle – von Rothschild bis Sarkozy dabei – wussten sie von CS-Wahl? Auch Collardi gab Hinweis.

Lukas Hässig 

Tidjane Thiam, 52, ist ein Rätsel. Heute schreibt der Blick von einem richtiggehenden Eiertanz der CS-Pressestelle um den Antrittstermin von Thiam als neuer CEO der Grossbank.

Nun wird bekannt, dass Thiam seit wenigen Monaten zu einer gut 500-köpfigen Geheimloge in Frankreich gehört.

Le Siècle heisst der Club und existiert seit den 1940er Jahren. Vor allem hohe Sozialisten der französischen Politik wie die Ex-Premiers Lionel Jospin und Laurent Fabius sind dabei.

Aber auch das bürgerliche Comeback-Kid Nicolas Sarkozy gehört zu Le Siècle; ebenso seine umstrittene Ex-Justizministerin Rachida Dati.

Vor allem sind Schwergewichte des französischen Geschäfts- und Finanzlebens dabei.

Edouard de Rothschild, der Ex-CEO der Rothschild Gérard Worms, der gefallene Ex-Währungsfonds-Chef Dominique Strauss-Kahn, Denis Kessler von der Rückversicherung Scor.

Schliesslich sind auch Topleute der Medien mit von der Partie, so der Ex-Chef von Le Monde und der bekannte TV-Mann Patrick Poivre d’Arvor, dessen PPA jedes Kind im Hexagon kennt.

Tidjane Thiam wurde laut dem Buchautor Emmanuel Ratier („Au coeur du pouvoir“, Im Herzen der Macht) vor wenigen Monaten im Le Siècle aufgenommen.

Wie bei den Zürcher Zünften muss ein Kandidat von Mitgliedern empfohlen werden und dann mit seinem Werdegang, seinen Ansichten und seinem Auftritt breit überzeugen.

Laut Autor Ratier ist der Zeitpunkt der Aufnahme des Manns aus der Elfenbeinküste interessant, der dank seiner Abstammung aus einer führenden Familie der französischen Ex-Kolonie steile Karriere machen konnte.

„Der innere Kreis von Le Siècle wusste, dass Thiam neuer Chef der Credit Suisse wird“, sagt Ratier in einem Video (siehe ab 2’45).

Wenn das zutrifft, wären Tür und Tor offengestanden für Insiderdeals.

Dass mit einem Führungswechsel vom stark kritisierten Brady Dougan zum erfolgsverwöhnten Thiam die CS-Aktie massiv Schub erhalten würde, war absehbar.

Auch am Finanzplatz Zürich hatte sich die Wahl von Thiam vorab herumgesprochen.

Laut einer Quelle sagte Julius-Bär-Chef Boris Collardi im kleinen Kreis, dass es bei der CS bald grosse Neuigkeiten geben würde.

Das war rund 2 Wochen vor der Wahl von Thiam vor 4 Wochen.

Die Aktie der CS ist seit dem 9. März, also dem Vorabend der Bekanntgabe der Thiam-Kür, um 16 Prozent gestiegen. Die UBS blieb mit plus 9 Prozent zurück.

Die Mitgliedschaft Thiams in der französischen Geheimloge mit Mächtigen aus Politik, Industrie, Finanz und Medien wirft ein neues Licht auf die Figur des zukünftigen CS-Chefs.

Während Brady Dougan sich vom Eisenbahnersohn aus Illinois in zäher Arbeit im Aktiengeschäft der First Boston an die CS-Spitze hochgearbeitet hatte, kam Thiam mit goldenem Löffel zur Welt.

Er genoss Ausbildungen an französischen Eliteuniversitäten und wurde als 36-Jähriger Minister in seinem Heimatland Côte d’Ivoire.

Nach einem Umsturz machte er steile Karriere in England. Innert sieben Jahren schaffte es Thiam auf den CEO-Sessel der Prudential, einer bekannten Versicherung.

Weder eine 30-Millionen-Pfund-Busse der Finanzaufsicht noch seine Herkunft aus höchsten Politkreisen eines afrikanischen Landes stoppte Thiams Höhenflug.

Im Gegenteil: Die Ankündigung als neuer CEO der CS machte weltweit Schlagzeilen.

Thiam wurde als Sinnbild für eine neue Ära gefeiert, in der weder Hautfarbe noch Religion eine Rolle bei der Besetzung der höchsten Machtstellen im Business spielen.

Wie sehr Thiam durch geschickte eigene Positionierung statt durch den langen Marsch durch die Hierarchien eines Multis Erfolg hatte, darauf deutet seine Mitgliedschaft im Club Le Siècle hin.

Laut Buchautor Ratier würden die mächtigen Mitglieder der Vereinigung dafür sorgen, dass ihre Leute an die entscheidenden Schalthebel gesetzt würden.

Die heutige Blick-Story würde in dieses Bild passen. Bei Thiam ist vieles im Dunkeln.

Wenn die Pressestelle nicht einmal einen klaren Starttermin für Thiam nennen kann, weckt das Zweifel.

Möglicherweise liegt der Grund im Geld. Thiam verdiente bei der Prudential im letzten Jahr 17 Millionen Franken.

Ein grosser Teil seiner vergangenen Boni dürfte in gesperrten Aktien und Optionen liegen. Diese verfallen, weil er gekündigt hat.

Nun muss ihn die CS wohl dafür entschädigen, wie das üblich ist. So zahlte die UBS ihrem Investmentbanker Andrea Orcel 25 Millionen Franken „Lösegeld“.

Wegen Minder könnte es bei Thiam sein, dass bereits die diesjährige Generalversammlung der CS am 24. April über Thiams Ablösesesumme entscheiden muss.

Erst wenn grünes Licht vorliegt, würde Thiam nach Zürich umsiedeln.

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be.com/watch?v=0dvPkGdArQw

Merkels merkwürdiger Augenaufschlag im Gotthard-Tunnel 2016

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utube.com/watch?v=hzpXjBhw19A

Neuer Gotthard-Tunnel eröffnet

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Eröffnung Gotthard Basistunnel – Teil 4

Baphomet-Ritual

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e.com/watch?v=pK3-WhWurGE

Gotthard Teil 1

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be.com/watch?v=-SYUr2LolZc

9/11 Bush´s „okkultes Ritual mit den Kindern“ in der Schule –  Deutsch News rund um 9/11 – Bilderberger

Buch von der „ZIEGE“!!!

 

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Vom strafbaren Reden über tödliches Schweigen – Interview mit Ronald Bernard | 09.06.17 | http://www.kla.tv

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tube.com/watch?v=Y3fFcSUNTbw

Die Jahrhundert-Rede von Eugen Drewermann 🔥

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utube.com/watch?v=FGfb-odpCA8

„Energie-WAFFEN“ – „LASER-WAFFEN“  – Weltweit immer mehr verdächtige Aufnahmen – neues Bildmaterial aus Kalifornien paradise

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siehe auch „Merkel/Kasner“ – DDR-REGIME

ube.com/watch?v=wrxIkKzE9os

DEUTSCHLANDS MEISTGEHASSTE FRAU!

Merkels „TRICK:  ab Minuten 0:30 – „Merkel lässt sich von der Meinungs-Forschung LEITEN!!!!

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be.com/watch?v=GRtmV1uUIHk

JETZT BEWIESEN: MERKEL IST IRRE!

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ALTERNATIV-LOS, NULL-TOLERANZ….DIKTATUR, FASCHISMUS, DDR?????

EINE NULL  …… PSYCHO-PATHIN FORDERT…….????!!!?!

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-01/nationalsozialismus-opfer-antisemitismus-kanzlerin-angela-merkel

Nationalsozialismus: Kanzlerin fordert null Toleranz für Antisemitismus und Hass

Am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus warnt Angela Merkel vor den Folgen von Hetze. Außenminister Heiko Maas plädiert für eine neue Erinnerungskultur.

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ube.com/watch?v=HJgcCSUkJjc

Tim Kellner : Broder , Messerscharf vs.Cl. Roth , herrlich .

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outube.com/watch?v=ZYL0FHMAy58

DIE NEUE DEUTSCHE NATIONALHYMNE! Gesungen von Christian Anders.

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600 Tausend

be.com/watch?v=HlQ5-8AXr3g

SO KAUFT SICH ANGELA MERKEL IHRE FACEBOOK FREUNDE!

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be.com/watch?v=c7oSEXcHc4U

BUDDHIST OHRFEIGT ANGELA MERKEL!

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https://www.neopresse.com/politik/hat-merkel-gelogen-pkw-maut-soll-ab-2020-kommen/

Hat Merkel gelogen? PKW Maut soll ab 2020 kommen

NEOPresse in D/A/CH

Am 1. September 2013, drei Wochen vor der Bundestagswahl, versprach Kanzlerin Angela Merkel vor einem Millionenpublikum im Fernsehen: „Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben“. Damals forderte Horst Seehofer (CSU) eine Pkw-Maut für Ausländer, obwohl diese mit europäischem Recht unvereinbar war. Seehofer blieb bei seiner Forderung. Er sagte damals, er werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben in dem die Einführung der Pkw-Maut für ausländische Autofahrer nicht drinstehe. Wie wir heute wissen, gab Merkel nach, die SPD auch. Die Einführung der Pkw-Maut wurde im schwarz-roten Koalitionsvertrag verankert.

Nur ein Jahr später sagte Merkel: „Um es ganz klar zu sagen: Die Maut steht im Koalitionsvertag, und sie wird kommen.“ Es blieb dabei. Im März 2015 stimmte der Bundestag dem von Verkehrsminister Dobrindt (CSU) vorgelegten Gesetz zu. Die Maut wurde „Infrastrukturabgabe“ genannt. Alle Fahrzeughalter, egal ob Deutsche oder Ausländer, sollen für die Nutzung von Autobahnen und Bundesstraßen zahlen.

Den Deutschen, die durch KFZ- und Mineralölsteuer (66 Cent für Benzin und 47 Cent für Diesel) ohnehin stark belastet sind, wurde versprochen, dass sie als Fahrzeughalter durch die Maut dennoch nicht stärker belastet werden. Halter von in Deutschland Kfz-steuerpflichtigen Pkw sollen über einen Freibetrag der Kfz-Steuer „vollständig und unbürokratisch für die Infrastrukturabgabe kompensiert werden“. Die EU-Kommission hatte Bedenken angemeldet, denn gemäß EU-Recht ist jede „Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit“ verboten.

Die umstrittene Pkw-Maut soll nun ab Oktober 2020 auf deutschen Autobahnen erhoben werden. Der Vertrag ist am 30. Dezember 2018 von Verkehrsminister Scheuer (CSU) unterzeichnet worden. Österreich und die Niederlande hatten gegen die Einführung der deutschen Maut geklagt. Sie sehen eine Diskriminierung ausländischer Autofahrer, weil alle Autofahrer zahlen müssen, die deutschen Autofahrer jedoch über die Kfz-Steuer entlastet werden. Die EU-Kommission hatte das Verfahren aber inzwischen eingestellt.

 

Fakt ist, dass Merkel gelogen hat. Die deutschen Autofahrer werden mit der Maut zum dritten Mal zur Kasse gebeten. Bald dürfte auch noch die von den Grünen geforderte CO2-Steuer erhoben werden und dass die Entlastungen über den Kfz-Steuerfreibetrag tatsächlich kommen, ist mehr als zweifelhaft.

 

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be.com/watch?v=NPdeq_bcvVo

Angela Merkel: Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern.

ab Minuten: 0:46 – …Mit MIR wird es keine PKW-MAUT geben….

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Wer GLAUBT Angela Merkel/Kasner???

Eine notorische Lügnerin und PSYCHO-PATHIN  – Hat SIE VORHER wieder MEINUNGs-UMFRAGEN machen lassen???!!!

https://www.welt.de/politik/deutschland/article187830176/Hoechstgeschwindigkeit-auf-Autobahn-Nein-zu-Tempo-130.html

Deutschland Höchstgeschwindigkeit

Bundesregierung sagt „Nein“ zu Tempo 130

e.com/watch?v=FrPoBiR2gFg&feature=youtu.be

In der Debatte um ein generelles Tempolimit auf deutsche Autobahnen, hat nun auch die Bundesregierung Stellung bezogen. Man plane kein allgemeines Tempolimit, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert.

Quelle: WELT

Autoplay
Bundeskanzlerin Angela Merkel will keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Autobahnen einführen…..

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be.com/watch?v=Gaju9L97J0s

STASI KONTROLLIERT FACEBOOK! FÜR EINE ZUKÜNFTIGE DDR?

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tube.com/watch?v=_kal8mOCR_o

Kanzlerin Merkel zu den Füßen des Satans (Folge 1 – Der Pergamontempel)

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tube.com/watch?v=rLb4gCg68K4

Kanzlerin Merkel zu den Füßen des Satans (Folge 2 – Der Pergamontempel)

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siehe auch „der Sonnen-Gott“ – CHRISTUS

https://www.facebook.com/Mudfossil/

https://www.vergessene-bibliothek.com/single-post/2017/10/05/Nephilim-Buch-der-Riesen?fbclid=IwAR0fm1tK-DLtYW624iaDLTTpB7nI22vmQkRc8MzX5ydMSHJ7UHnwd9an70U

2000 Jahre alte Schrift über den Krieg zwischen Menschen und Riesen

January 10, 2019

Anastasia Michailova

In zahlreichen Kulturen kennt man die Geschichten von riesigen humanoiden Wesen. Manchmal sind sie gut, doch häufig zählen sie eher zu den bösen Gestalten der Mythologie. Den Riesen gaben die Menschen viele Namen. Einer davon lautet „Nephilim„, die gefallenen Engel. Auch die Bibelwissenschaft beschäftigt sich mit diesen Geschichten. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein Text gefunden, der sehr viel Aufschluss über die Welt der Nephilim gibt. Für diesen Artikel wurden die Fragmente des über 2000 Jahre alten Textes zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt. (Hinweis: Die Bilder in diesem Artikel dienen mehr der Veranschaulichung. Die meisten bleiben eine Fälschung)

Das sogenannte „Buch der Riesen“ basiert laut Forschern auf dem Buch Henoch, einem pseudepigraphischen Werk aus biblischer Zeit. Es stammt aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und wurde nachträglich aus der Bibel entfernt. Man könnte auch sagen, das Buch Henoch hat es nicht in die Bibel geschafft. Heute zählt es deshalb zu den sogenannten „Apokryphen“. Henoch war der Urgroßvater von Noah und soll das Buch selbst verfasst haben. Das Buch der Riesen war Teil der sogenannten „Schriftrollen vom Toten Meer“ (auch „Qumranschriften“ genannt), mehrer biblischer Texte, die in den 40er und 50er Jahren im Westjordanland entdeckt wurden.

Das Buch der Riesen erzählt von einer Zeit, in der Engel und Menschen frei miteinander ‚interagierten‘. Dies wurde auch in der Genesis (6:1-4) dokumentiert. Die Nephilim, also die Riesen, seien die Kinder von Engeln und Menschen gewesen. Später hätten sich die Riesen gegen die Menschheit erhoben und es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Alles das hätte vor tausenden von Jahren stattgefunden. Das Buch konzentriert sich auf die beiden Kinder des Riesen Shemihaza namens Ohya und Hahya. 

Genesis (6:1-4): „(1) Und es geschah, als die Menschen begannen, sich zu vermehren auf der Fläche des Erdbodens, und ihnen Töchter geboren wurden, (2) da sahen die Söhne Gottes die Töchter der Menschen, dass sie gut waren, und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie wollten. (3) Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben, da er auch Fleisch ist. Seine Tage sollen 120 Jahre betragen. (4) In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch danach, als die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer.“

 

Fragmente der Schriftrollen vom Toten Meer

Das Buch der Riesen wurde in nicht weniger als sechs Sprachen veröffentlicht. Vom ursprünglich Syrischen wurden griechische und mittelpersische Versionen erstellt. Die sogdianische Ausgabe wurde wahrscheinlich aus dem Mittelpersischen, das Uigurische aus dem Sogdianischen abgeleitet. Das Buch kann es auch in Koptisch gegeben haben, wie die Quelle am Ende des Artikels nahelegt.

Das Buch der Riesen ist lediglich in Fragmenten überliefert. Unvollständige Stellen wurden durch eckige Klammern […] gekennzeichnet. Neben der gewalttätigen Vergangenheit der Riesen bietet dieses Werk jedoch auch eine andere Perspektive auf die Nephilim. Gemäß der Schriften wurden sich die Riesen bewusst, dass sie aufgrund ihrer gewalttätigen Art vor einer drohenden Zerstörung stehen. So baten sie Henoch in ihrem Namen mit Gott zu sprechen:

Das Buch der Riesen – wiederhergestellte Texte

Eine zusammenfassende Stellungnahme über den Abstieg der bösen Engel, welche sowohl Wissen als auch Verwüstung brachten. Vgl. Genesis 6:1-2, 4.

1Q23 Frag.  9 + 14 + 15 […] sie kannten viele Geheimnisse […] die Sünde war groß auf der Erde […] und sie töteten viele […] sie zeugten Riesen […]

Die Engel nutzten die Fruchtbarkeit der Erde aus.

4Q531 Frag. 3 […] alles was die Erde hervorbrachte […] […] die großen Fische […] der Himmel mit all dem was wuchs […] die Früchte der Erde und alle Arten von Getreide und alle Bäume […] Vieh und Reptilien […] alle kriechenden Dinge auf der Erde und sie beobachteten alles […] jede harsche Tat und […] Äußerung […] männlich und weiblich, und unter den Menschen […]

Die zweihundert Engel wählten Tiere mit denen sie unnatürliche Akte vollzogen, vermutlich einschließlich Menschen.

1Q23 Frag. 1 + 6 […] zweihundert Esel, zweihundert Rinder, zweihundert Böcke der Herde, zweihundert Ziegen, zwei hundert […] Tiere vom Feld, von jedem Tier, von jedem Vogel […] für Rassenvermischung […]

Die Statue von Gilgamesh aus dem Palast von Sargon II.

Könige wurden gerne in „Übergröße“ dargestellt.

Das Ergebnis der dämonischen Verderbnis war Gewalt, Perversion und eine Brut von ungeheuerlichen Wesen. Vgl. Genesis 6:4.

4Q531 Frag. 2 […] sie schändeten […] sie zeugten Riesen und Monster […] sie zeugten, und siehe, die ganze Erde war verdorben […] mit dem Blut und durch die Hand der Riesen […] was ihnen nicht genügte […] und so wollten sie viele verschlingen […] die Monster griffen an.

4Q532 Col. 2 Frag. 1 – 6 […] sie werden sich erheben […] arm an wahrer Kenntnis […] weil […] die Erde stark verdorben wurde […] sie wurden von den Engeln in Betracht gezogen […] am Ende werden sie untergehen und sterben […] sie verursachten große Verderbnis auf der Erde […] es genügte nicht, dass […] sie sein können […]

Die Riesen beginnen von einer Reihe von Träumen und Visionen beunruhigt zu werden. Mahway, der Titansohn des Engels Barakel, berichtet seinen Riesen-Gefährten als erster von diesen Träumen. Er sieht ein Täfelchen, welches in Wasser eingetaucht ist. Wenn es wieder auftaucht, sind alle bis auf drei Namen auf ihm weggewischt. Dieser Traum symbolisiert die Vernichtung aller außer Noah und seinen Söhnen durch die Flut.

2Q26 […] sie durchnässten das Täfelchen mit Wasser […] das Wasser floss über das Täfelchen […] sie hoben das Täfelchen aus dem Wasser […]

Der Riese geht zu den anderen und bespricht seinen Traum.

4Q530 Frag. 7 […] Diese Vision steht für Fluch und Leid. Ich bin derjenige, der die ganze Gruppe der Schiffbrüchigen gesehen hat, zu den ich gehen soll […] die Geister der Erschlagenen klagten über ihre Mörder und schrien […] dass wir zusammen sterben und es zu einem Ende kommt […] so ging die Vision in die Versammlung der Riesen ein […]

6Q8 […] Ohya sagte zu Mahway […] ohne zu zittern: Wer zeigte dir all diese Visionen mein Bruder? […] Barakel, mein Vater, war mit mir. […] Bevor Mahway zu Ende sprach was er gesehen hatte […] sagte Ohya zu ihm: Ich habe Wunder gesehen! Eine unfruchtbare Frau gebärte […]

4Q530 Frag. 4 Da sagte Ohya zu Hahya […] wir werden auf der Erde zerstört werden. […] Die Erde weinte vor den Riesen […]

4Q530 Frag. 7 Daraufhin sagte Hahya zu Ohya […] Das ist nicht für uns, sondern für Azazel, für das was er tat […] Die Riesen sind die Kinder der Engel […] und sie würden nicht all ihre Geliebten vernachlässigen […] Wir sind nicht niedergeschlagen worden; du hast Kraft […]

 
Die Siegesstele von Naram-Sin.

Die Riesen erkennen die Sinnlosigkeit des Kampfes gegen die Kräfte des Himmels. Der erste Sprecher war womöglich Gilgamesh.

4Q531 Frag. 1 […] Ich bin ein Riese, und bei der gewaltigen Stärke meine Arme und meiner eigenen Stärke […] jeder Sterbliche, ich habe Krieg gegen sie geführt; aber ich bin nicht in der Lage für meine Feinde gegen sie (die Engel) zu sein […] sie wohnen im Himmel und in heiligen Orten. […] Und sie sind stärker. […] Das wilde Monster ist gekommen, und die wilden Menschen rufen mich. […] Dann sagte Ohya zu ihm: Ich war gezwungen einen Traum zu haben […] Der Schlaf meiner Augen verschwand, damit ich eine Vision sehen konnte. […]

Ohya’s Traum ist ein entwurzelter Baum, jedoch halten drei seiner Wurzeln. Der Inhalt ist der gleiche wie beim ersten Traum.

6Q8 Frag. 2 Während ich schaute, bewegten sich drei der Wurzeln in den Garten […]

Ohya versucht die Bedeutung dieser Visionen zu umgehen. Er gab an, dass es sich nur auf den Dämon Azazel bezog; hier vermutet er, dass die Zerstörung nur für die irdischen Herrscher bestimmt ist.

4Q530 Col. 2 […] Und Ohya erzählte ihnen was Gilgamesh ihm sagte: [nicht überliefert] Der Anführer verfluchte die Herrscher und die Riesen waren froh über seine Worte. Dann drehte er sich um und ging. […]

Mehr Träume bedrängen die Riesen. Die Details dieser Vision sind unklar, aber sie klingen schlecht für die Riesen. Die Träumer sprechen zuerst zu den Monstern, dann zu den Riesen.

Daraufhin hatten zwei von ihnen Träume und der Schlaf floh von ihrem Auge, und sie standen auf und erzählten von ihrem Träumen in der Versammlung ihrer Gefährten, der Monster […] In meinem Traum beobachtete ich gerade diese Nacht und da war ein Garten […] Gärtner waren am Bewässern […] zweihundert Bäume und riesige Triebe kamen aus ihren Wurzeln […] Das Feuer verbrannte den ganzen Garten […]

Jemand schlägt vor, dass Henoch gerufen wird, um die Vision zu interpretieren.

[… zu Henoch] den berühmten Schreiber, und er wird für uns den Traum deuten.

Daraufhin sagte sein Gefährte Ohya zu den Riesen: Ich hatte auch einen Traum diese Nacht, Oh Riesen, und, seht, der Herr des Himmels kam hinunter zur Erde […] und das war das Ende des Traumes. Daraufhin bekamen all die Riesen und Monster Angst und riefen Mahway. Er kam zu ihnen und die Riesen flehten ihn an und sandten ihn zu Henoch den berühmten Schreiber. Sie sagten zu ihm: Geh […] du hast seine Stimme gehört. Und er sagte zu ihm: Er wird […] die Träume deuten […]

Col. 3 3 […] wie lange die Riesen zu leben haben […]

Nach einer kosmischen Reise kommt Mahway zu Henoch und trägt seine Bitte vor.

 […] und er setzte sich in die Luft wie starke Winde, und flog mit den Händen wie ein Adler […] er verließ die bewohnte Welt und flog über Verödung, die große Wüste […] und Henoch sah ihn und rief ihm zu, und Mahway sagte zu ihm: […] Die Riesen erwarten deine Worte, und all die Monster auf der Erde. […] Uns wurde zugetragen, dass du uns die Bedeutung unserer Träume nennen kannst […] zweihundert Bäume, die vom Himmel kommen […]

 

Henoch schickt eine Tafel mit einer finsteren Botschaft des Urteils zurück, aber mit Hoffnung auf Reue.

4Q530 Frag. 2 Der berühmte Schreiber Henoch gibt eine Tafel in seiner Handschrift […] Im Namen des großen Gottes, des heiligen, für Shemihaza und all seine Gefährten […] Wisset […] all das, was ihr getan habt, eure Frauen […] und ihre Söhne und die Frauen ihrer Söhne […] Wegen eurer Zügellosigkeit weint die Erde, und beschwert sich über euch und über die Taten eurer Kinder […] über den Schaden den ihr der Erde zugefügt habt. […] Bis Raphael eintrifft, seht, Zerstörung kommt, eine große Flut, und sie wird alle lebenden Dinge vernichten und alles, was in den Wüsten und Meeren ist. Und die Bedeutung dieser Sache […] ist böse für euch. Aber jetzt, […] löst eure Bindung zum Bösen und betet.

Ein Fragment, welches offenbar eine von Henochs Visionen zeigt.

4Q531 Frag. 7 […] Große Angst packte mich und ich fiel auf mein Gesicht; ich hörte seine Stimme […] er lebte unter den Menschen aber er lernte nicht von ihnen […]

Sammlung der Schriftrollen vom Toten Meer in der Bibliothek der Gnostischen Gesellschaft: http://www.gnosis.org/library/dss/dss_book_of_giants.htm

Unser Buchtipp zum Artikel: „Die verbotenen Evangelien – Apokryphe Schriften: Erweitere und bebilderte Ausgabe mit dem Judas Evangelium und dem Evangelium der Maria Magdalenahier bei Amazon anschauen:

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DIE CHEMNITZ KONZERT LÜGE – NACH JEDEM MORD EIN FEST?

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Steinmeier: Neuer Heuchel-Rekord bei Weihnachtsansprache

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siehe auch „Junker the Drunker“

http://www.spiegel.de/plus/jean-claude-juncker-als-eu-kommissionschef-ungluecklich-im-abgang-a-00000000-0002-0001-0000-000162036102

EU-Kommissionspräsident

Die Leiden des Jean-Claude Juncker

……
ube.com/watch?v=7rvsPpRKpaM

EU President „Juncker the Drunker „- SPIEGEL – Die Leiden des „Jean-Claude Juncker“

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Das Mikrobiom – – – Das „Darm-Milieu“ – – Wie falsche Ernährung den Darm zerstören kann – – – „Bt-Toxine“ schädigen „Magen-Schleim-Haut“ //// WIESO REAGIERT „KLÖCKNER“ „CDU“ NICHT???!!!?! – – – Wie MONSANTO das „MIKRO-BIOM“ ANGREIFT und MANIPULIERT und UNS SOMIT KRANK MACHT – – – PETITION – – – PETITION – – – PETITION – – – Glyphosat und die Immunschwäche der Bienen ///// „GENE-DRIVE-Moskitos“ /// KREIDE-ZÄHNE – – – Glyphosat //// DEMO – CETA /// EPI-GENETIK – – – „Vitamin-D“ //// „San Francisco“ – „US-Militär“ testete „BIOLOGISCHE WAFFEN“ an der EIGENEN Bevölkerung – – – „Serratia marcescens“ und „Bacillus globigii“ //// Der Moor-Brand vom Emsland – Bundeswehr mit RADIO-AKTIVEM Skandal? /// „ROBO-SCHROTT“

 

 

siehe auch „WIND-KRAFT und NATUR-ZERSTÖRUNG“

siehe auch „Wenn KINDER verGIFTet werden“

siehe auch „Aus Teufels Topf“ – „Lebens-Mittel-Industrie“ 

siehe auch „Gefährliche Mahl-Zeiten“

http://www.spiegel.de/plus/wie-falsche-ernaehrung-den-darm-zerstoeren-kann-a-4010f2f1-caf5-495c-8674-e873c52e654a

Dieser Beitrag wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) mit dem Journalistenpreis 2018 ausgezeichnet.

Schleim erleichtert das Leben, im Grunde macht er es erst möglich. Er bürgt dafür, dass der Mensch essen, riechen, schmecken, atmen und Sex haben kann. Die Augen bleiben feucht und die Gelenke beweglich, weil die gallertartige Masse zu Diensten ist; und ohne den Glitsch wäre jeder Stuhlgang ein stundenlanger Kraftakt.

Doch seit einiger Zeit sei es bei vielen Menschen um die Schleimhaut im Darm nicht mehr allzu gut bestellt, sagt Mahesh Desai, 36, Mikrobiologe am Luxembourg Institute of Health in Esch-sur-Alzette. Gemeinsam mit Kollegen erforscht Desai jenen Teil des Verdauungsorgans – und stellt nun die bange Frage: Ruiniert die in den Industriestaaten üblich gewordene Ernährungsweise den Darmschleim?

Viel stünde auf dem Spiel: Industriell verarbeitete, ballaststoffarme Nahrung könnte Löcher in den Darmschleim schlagen und auf diese Weise „Einfallstore für krank machende Mikroorganismen“ schaffen, sagt Desai. Die Folgen wären chronische Entzündungen des Darms wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa und ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs.

Der Ursprung aller Krankheiten, befand der griechische Arzt Hippokrates vor mehr als 2000 Jahren, liege im Darm – jetzt schauen sich Mediziner dessen schleimige Auskleidung genauer an: den intestinalen Mucus, so nennen Wissenschaftler das gelartige Material.

Werden Ärzte schon bald daran ablesen können, ob sich ein Mensch richtig ernährt, sein Immunsystem gut arbeitet, ob er gesund bleiben wird?

In dem Sekret, das von einzelligen Drüsen, den Becherzellen, abgesondert wird, finden sich bestimmte Schleimstoffe, die Muzine. Das sind fadenförmige Moleküle; sie fügen sich zu einem Netz, in dessen Maschen Wasser eingelagert wird.

Würde man sämtliche Schleimhäute des Körpers auseinanderdröseln und ausbreiten, überzögen sie Hunderte Quadratmeter. Das Sekret bildet einen zähen Film, der den Körper vor Schadstoffen und Krankheitserregern schützt. So bewahrt die Schleimhaut des Magens das Organ vor der eigenen Säure.

Je nach Erfordernis hat der Schleim in den unterschiedlichen Körperregionen eine ganz bestimmte Konsistenz. Kleine Abweichungen führen zu großen Problemen. Wenn es in der Tränenflüssigkeit an Muzinen fehlt, nerven die trockenen Augen. Ein weiteres Beispiel ist die Stoffwechselstörung Mukoviszidose: Weil das Gen für einen Chlorid-Ionen-Kanal verändert ist, sind die Sekrete zu klebrig. Der Mucus verkleistert die Lungen. Er muss durch Abklopfen gelöst und abgehustet werden, damit der betroffene Mensch besser atmen kann.

Eine besondere Rolle spielt der Schleim im Darm. Dort hilft er nämlich nicht nur als fabelhaftes Abführmittel, sondern er bildet die Grenze zwischen dem menschlichen Körper und Billionen von Bakterien, die im leben. Diese Grenze ist einige Hundert Mikrometer dünn und besteht aus zwei Schichten. Die innere liegt direkt auf den Darmzellen und ist so zäh, dass kein Bakterium in sie eindringen kann. Die äußere Schicht dagegen ist weicher und stellt eine Art Mixed Zone für Bakterien dar.

In diesem gemischten Bereich geschieht etwas Wunderliches. Immunzellen des Körpers lernen hier, Gut und Böse zu unterscheiden. Als nützlich erkannte Bakterien werden im Schleim geduldet. Schädliche werden auf Abstand gehalten, etwa durch Antikörper und giftige Peptide. „Der Mucus dient zum einen als Abwehrmittel gegen Mikroben und zum anderen als Nährboden für freundliche Bakterien“, konstatiert das Fachblatt „Nature“.

Aber welcher Faktor entscheidet darüber, ob ein bestimmtes Bakterium willkommen ist? Eine Antwort könnte lauten: Es ist die Fähigkeit, für den Menschen unverdauliche Nahrungsbestandteile zu verwerten. Diese Hilfe benötigt der Mensch insbesondere mit den Ballaststoffen. Sie bestehen in Lebensmitteln zum größten Teil aus Polysacchariden, großen Molekülen, die Zellwände oder andere Strukturen in Pflanzen und Pilzen bilden.

Bestimmte Bakterienstämme können diese großen Moleküle nun in immer kleinere Einheiten spalten, die sie wiederum in kurzkettige Fettsäuren umwandeln. Diese werden direkt von den Dickdarmzellen des Menschen aufgenommen und als Botenstoff oder Energiequelle genutzt. Auch die Bakterien profitieren: Sie leben von der Energie, die beim Spalten der Polysaccharide frei wird.

Nur: Wie erkennt der menschliche Körper Bakterien, die über die gewünschte Spaltkraft verfügen? Womöglich, vermuten Wissenschaftler, wird die Auslese im Mucus getroffen – der enthält nämlich ebenfalls Polysaccharide. Bakterien also, die im Mucus überleben, bestehen damit den Aufnahmetest: Ganz offenbar sind sie dazu in der Lage, Ballaststoffe zu verwerten.

Die Symbiose zwischen Darmbakterien und Darm ist im Lauf der Evolution erstaunlich weit vorangeschritten, wie Forscher aus Göteborg herausgefunden haben. Sie untersuchten Mäuse, die unter sterilen Bedingungen auf die Welt gekommen und aufgewachsen waren und aus diesem Grund keine Darmbakterien hatten. Die sonst so zäh verschlossene erste Mucusschicht war bei diesen Tieren durchlässig für Perlen von der Größe eines Bakteriums. Dann wurden diese Mäuse mit Mikroorganismen kolonisiert. Nach sechs Wochen hielt der Schleim dicht. Das könnte bedeuten: Damit der Mucus normal heranreifen kann, müssen bestimmte Mikroben anwesend sein.

Um dem Körper perfekt dienen zu können, sollten die winzigen Helferlein das richtige Futter vorgesetzt bekommen. Menschen, die noch als Jäger und Sammler leben, nehmen bis zu zehnmal so viele Ballaststoffe zu sich wie Mitglieder der heutigen Industriegesellschaft; ihre Darmflora ist ungewöhnlich artenreich. Viele Bewohner der Industriestaaten dagegen ernähren sich zu einem großen Teil von industriell verarbeiteten Nahrungsmittelprodukten und haben eine verarmte Flora.

Hängt das eine mit dem anderen zusammen? Das Forscherpaar Erica und Justin Sonnenburg von der Stanford University School of Medicine wollte das herausfinden. Gemeinsam mit Kollegen kolonisierten sie junge Mäuse mit den Darmbakterien eines gesunden Menschen und gaben ihnen sechs Wochen lang Futter voll pflanzlicher Ballaststoffe. Sodann teilten sie die Tiere nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen. Die Tiere in der einen Hälfte bekamen nun sieben Wochen lang eine ballaststoffarme Kost und anschließend sechs Wochen lang wieder das ballaststoffreiche Futter. Die Mäuse in der anderen Hälfte fraßen ohne Unterbrechung das ballaststoffreiche Futter.

Im Zuge des Experiments untersuchten die Forscher die Zusammensetzung der winzigen Lebewesen im Darm, der Mikrobiota. Das Ergebnis war eindeutig: Nachdem die Mäuse auf ballaststoffarme Diät gesetzt worden waren, sank die Zahl der Bakterien dramatisch; am Ende fehlten 60 Prozent der Arten. Als die Tiere wieder das ballaststoffreiche Futter bekamen, erholte sich die Darmflora nicht mehr vollständig. Bei den Mäusen der Kontrollgruppe dagegen blieb alles normal.

Die ballaststoffarme Kost hatte also etliche der nützlichen Bakterien dauerhaft vertrieben. Als die Forscher die davon betroffenen Mäuse züchteten und das Futterexperiment über vier Generationen wiederholten, gingen immer mehr Bakterien verloren. Es traf jene Arten, die Polysaccharide verwerten.

Beim Menschen könnte es genauso sein, befürchten die Sonnenburgs. Die ballaststoffarme Ernährung ramponiere offensichtlich die Darmflora der Menschen in den Industriestaaten. Mehr noch: Die Daten zeigten, dass ein „weiterer Verfall der westlichen Mikrobiota möglich“ sei.

Dies wiederum schädige den Mucus, vermutete der Luxemburger Forscher Desai. Um das zu testen, verabreichten er und seine Kollegen Mäusen Futter ganz ohne Ballaststoffe. Wie erwartet, wurden dadurch viele nützliche Mikroben vergrämt.

Zwei Bakterienstämme machten sich gar daran, die Polysaccharide aus dem Darmschleim zu fressen. Diese eigentlich freundlichen Mikroben seien „wütend“ geworden, sagt Desai. Sie hätten regelrechte Löcher in die innere Mucusschicht gefräst, sodass die Darmzellen ihren Schutz verloren. Nun brachte man in einem weiteren Experiment die so geschwächten Mäuse mit einem Krankheitserreger in Kontakt – sie konnten ihm nichts entgegensetzen. Mäuse, die ein Futter mit 15 Prozent Ballaststoffen bekommen hatten, waren gegen die Übertragung gefeit.

„Wenn der Schleim im Darm dauernd und übermäßig von Bakterien verzehrt wird, weil Ballaststoffe fehlen, dann wird unsere Fähigkeit, Krankheitserreger zu bekämpfen, geschwächt“, warnt Desai – daher das höhere Risiko für Darmerkrankungen oder sogar Darmkrebs.

Allerdings sei es für die SchleimSanierung noch nicht zu spät und das Rezept ganz einfach: jeden Tag mehr als 35 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen, aus möglichst vielen Quellen wie Vollkorngetreide, Obst und Gemüse. Dann geht wieder alles wie geschmiert.

 

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33393/#gsc.tab=0

Tierversuche: Bt-Toxine schädigen Magenschleimhaut

24.09.2018

Mais
Mais (Foto: Ozzy Delaney, corn / flickr, bit.ly/28LWvcy, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Bt-Toxine, die von gentechnisch veränderten Pflanzen produziert werden, verändern bei Ratten und Mäusen die Schleimhaut im Verdauungstrakt. Sie können möglicherweise auch zu Krebs führen, ergaben zwei Studien aus Australien und Mexiko. Nur für ein Fünftel von 47 relevanten Gentech-Pflanzen mit Glyphosatresistenz und Bt-Toxinen liegen demnach Fütterungsstudien vor.

Australische Wissenschaftler hatten Ratten sechs Monate lang mit einem Stacked-Trait-Mais gefüttert, also einer Sorte, die das Erbgut von drei gentechnisch veränderten Maislinien enthält: MON810, MON863 und NK603. Dadurch ist der Mais resistent gegen Glyphosat und produziert gleichzeitig die Bt-Toxine Cry1Ab und Cry3Bb1 zur Abwehr von Schädlingen. Die Forscher verglichen die Mägen der Tiere mit denen einer Kontrollgruppe, die gentechnikfreien Mais erhalten hatte. Der Gentech-Mais hatte bei den Tieren die Magenschleimhaut verändert. Sie war durchlässiger geworden und wies krankhafte Veränderungen auf. Diese könnten unter Umständen auch zu Krebs führen, schrieben die Wissenschaftler. Insgesamt glichen die beobachteten Veränderungen denen einer Magenentzündung, die durch Chemikalien wie Aspirin hervorgerufen werde. Weitere Studien seien notwendig, um das gesundheitliche Risiko zu untersuchen, das sich daraus ergebe. „Unsere Ergebnisse stützen andere Forschungsarbeiten, wonach die Bt-Proteine, die von gentechnisch verändertem Mais produziert werden, nicht so sicher sind wie ursprünglich angenommen“, lautete das Fazit der australischen Wissenschaftler.

Sie verwiesen auf eine Studie an Schweinen von 2013, bei denen die verfütterten gentechnisch veränderten Sojabohnen und Maiskörner ebenfalls zu Magenentzündungen geführt hatten. Kritisch merkten die Forscher an, dass nur für ein Fünftel von 47 relevanten Gentech-Pflanzen mit Glyphosatresistenz und Bt-Toxinen überhaupt Fütterungstudien mit Ratten vorlägen. Die meisten davon seien von geringer Qualität.

Eine aktuelle Studie mexikanischer Wissenschaftler befasste sich speziell mit dem von Gentech-Pflanzen hergestellten Bt-Toxin Cry1Ac. Sie untersuchten die Auswirkungen des Insektengiftes auf den Verdauungstrakt von Mäusen und stellten dabei fest, dass Cry1Ac allergen wirken kann – von der Nahrungsmittelallergie bis hin zum anaphylaktischen Schock. Außerdem veränderte das Toxin die Darmschleimhaut der Tiere. Diese sogenannte lymphatische Hyperplasie des Darms wird mit entzündlichen Darmerkrankungen und Darmkrebs in Verbindung gebracht. [lf]

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aus dem TEXT:…. „Shikimate“-Stoffwechselweg….(<<siehe unten „Monika Krüger“ – „Mikro-Biologin“

…Denn sobald diese Keime, die sich im Darm der Jungbienen ansiedeln, stark beeinträchtigt und damit reduziert werden, vermehren sich plötzlich andere Bakterien im Darm ungewöhnlich stark: >>>>>>Serratia marcescens<<<<<<<< etwa, ein praktisch überall vorkommendes Enterobakterium, das meist harmlos ist, bei immungeschwächten Menschen aber zu Entzündungen der inneren Organe, des Gehirns oder der Lunge etwa, bis hin zur Sepsis führen kann.………(<<<siehe unten „US“-Militär sprüht „biologische Waffen“ auf die eigene Bevölkerung“>>>>>>)

http://www.faz.net/aktuell/wissen/glyphosat-und-die-immunschwaeche-der-bienen-15805798.html

Pestizid verändert Mikroflora

Glyphosat und die Immunschwäche der Bienen

Honigbienen werden nicht nur als Bestäuber gebraucht. Bild: © Picstudio _ Dreamstime.com

Ein weiterer Rückschlag für die Glyphosat-Verteidiger: In einer Studie hat man überzeugende Hinweise gefunden, wie das Unkrautvernichtungsmittel auch Honigbienen schädigt – und was Darmprobleme damit zu tun haben.

Dass ein nützliches Gift gerne gekauft, häufig versprüht und für unbedenklich – jedenfalls für den Menschen – erklärt wird, reicht nicht aus für einen toxikologischen Persilschein. Als Chemieproduzent der ersten Stunde könnte man das wissen. Der deutsche Chemiekonzern Bayer hat aber offenbar genau das angenommen. Schon lange vor der Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto gab es etliche wissenschaftliche Hinweise, dass das sehr wirksame Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat so spezifisch auf unerwünschteUnkräuter“ im Feld, wie man das gerne hätte, gar nicht wirkt. Ökologische Kollateralschäden wurden registriert, wohl aber als bedeutungslos abgehakt.

Joachim Müller-Jung

Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

Das rächt sich jetzt. So wie es sich immer rächt, wenn man die Hartnäckigkeit von Forschern unterschätzt, die auf begründete Fragen keine plausiblen Antworten bekommen. Im Fall des Totalherbizids Glyphosat hat diese Suche nach Antworten jetzt auf eine Spur geführt, die abermals zu Lasten des Pestizidherstellers gehen dürfte. Glyphosat, heißt es in einer Veröffentlichung der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften, schädigt die Mikroflora im Verdauungstrakt von Honigbienen. Die Folge: Schon junge, frisch geschlüpfte Bienen torkeln buchstäblich geschwächt durch die Luft. Ihr Immunsystem, das wie bei allen Tieren – einschließlich des Menschenvon einer intakten Darmflora abhängt, erleidet regelrecht Schiffbruch.

Opportunistische Keime übernehmen

Eine ausgewachsene Immunschwäche also. Ähnlich wie bei Aids, aber auch ähnlich wie bei Chemotherapie-Patienten, deren Immunsystem durch Zellgifte beziehungsweise durch Viren gestört ist, gedeihen anstelle der nützlichen Darmbakterien-Stämme plötzlich ganz andere –  sogenannte opportunistische und damit oft schädliche – Mikroben im Darm. Ein lebenswichtiges System kippt. So zumindest beschreiben Erick Motta und Nancy Moran von der University of Texas in Austin die Befunde, die sie nach Experimenten mit Glyphosat in ihren Bienenstöcken gesammelt haben.

Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein.
Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. : Bild: Reuters

Damit also geht es plötzlich nicht mehr nur um das umstrittene Krebsrisiko für Menschen, vielmehr rückt auch das vielbeklagte Massensterben der Honigbienen in der Causa Glyphosat nach oben.

Aufmerksam hätte man in der Chemieindustrie schon spätestens 2015 werden müssen. Damals waren Bienen-Experimente publiziert worden, die bestätigten, was manchen Imkern bereits am Rande intensiv bewirtschafteter Felder aufgefallen war: Viele der wertvollen Bestäuber, auch die jungen Arbeiterinnen, die normalerweise von Geburt an über einen prächtigen Orientierungssinn, ein ausgeklügeltes inneres Navigationssystem und darüber hinaus über eine beeindruckende Kommunikationskultur verfügen, fliegen in der Nähe der Felder mehr oder weniger orientierungslos in der Landschaft herum und vergeuden damit wertvolle, unter Umständen lebenswichtige Energie.

Monsantos Unkrautvernichter Roundup

Krebs durch Glyphosat : Monsanto muss Millionen zahlen

Video: afp, Bild: AFP

In den ersten Experimenten zeigte sich bald, dass die fleißigen Bienen tatsächlich durch die Einwirkung von erhöhten, aber nichttödlichen Glyphosat-Konzentrationen ihre Orientierung teilweise einbüßen. Im selben Jahr, 2015, war auch bekannt geworden, dass das Reproduktionsvermögen von Regenwürmern unter der Einwirkung von erhöhten Glyphosatmengen leidet. Letztlich entscheidend aber als Hinweis für die neuen Befunde an der Texas-Universität  waren Befunde, die sogar bis ins Jahr 1984 zurückreichen: Glyphosat, so hatte man bald zeigen können, wirkt keineswegs nur auf Wildkräuter, wo der Wirkstoff, den für Pflanzen typischen (aber Tieren fehlenden) „Shikimate“-Stoffwechselweg stört.

Nein, auch einige Mikroalgen und Bakterien im Boden und im Wasser werden von Glyphosat in ihrer Vermehrung beeinträchtigt. Nicht alle haben dieselbe Schwachstelle wie das Unkraut, wie sich ergab. Doch spätestens seit 2016 war klar: Viele Mikrobenstämme verfügen durchaus auch über jenes EPSPS-Enzym als zentrale Einheit des Shikimate-Stoffwechsels, das von den Glyphosat-Entwicklern als der entscheidende Angriffspunkt ausgemacht worden war. Heute weiß man auch: Die Schwachstelle findet sich in vielen der ungemein nützlichen Darmbakterien von Bienen.

Acht Bakterienstämme im gesunden Bienendarm

Im Verdauungstrakt ausgewachsener Honigbienen lebt normalerweise eine Mikroben-Gesellschaft, die sich aus acht Bakterienstämmen zusammensetzt. Geboren werden Bienen freilich ohne jede Darmbakterien. Erst durch das soziale Miteinander und das Füttern im Bienenstock, nehmen die jungen Honigbienen die lebenswichtigen Darmmikroben auf. Einer dieser Keime, Snodgrassela alvi, reagieren dabei offenbar besonders sensibel auf den GlyphosatWirkstoff, und ausgerechnet der nun scheint geradezu systemrelevant für die Mikrobenflora zu sein.

Denn sobald diese Keime, die sich im Darm der Jungbienen ansiedeln, stark beeinträchtigt und damit reduziert werden, vermehren sich plötzlich andere Bakterien im Darm ungewöhnlich stark: Serratia marcescens etwa, ein praktisch überall vorkommendes Enterobakterium, das meist harmlos ist, bei immungeschwächten Menschen aber zu Entzündungen der inneren Organe, des Gehirns oder der Lunge etwa, bis hin zur Sepsis führen kann.

Nach Überzeugung der texanischen Wissenschaftler dürfte, auch wenn dafür die letzten Beweise unter Freilandbedingungen fehlen, die chemiebedingte Verschiebung des Mikrobenspektrums am Ende dazu führen, dass die jungen Bienen rasch an Gewicht verlieren und dass sie anfälliger werden für Parasitenbefall und Folgeinfektionen.

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PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – –

https://www.change.org/p/bundeslandwirtschaftsministerin-kl%C3%B6ckner-bienensterben-glyphosat-schadet-bienen-jetzt-muss-das-herbizid-erst-recht-vom-acker?recruiter=522200648&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=undefined

Bienensterben: Glyphosat schadet Bienen – jetzt muss das Herbizid erst recht vom Acker!

Das Bienensterben ist eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Glyphosat war dabei schon länger im Verdacht, aber es fehlten die Beweise.

Aber jetzt ist klar: Glyphosat schädigt und tötet Bienen.

Jahrzehntelang wollte uns Monsanto weismachen, dass Glyphosat für Menschen und Tiere ungefährlich sei. Eine jetzt veröffentliche Studie im renommierten Fachjournal PNAS zeigt jetzt aber deutlich: Glyphosat wirkt direkt auf die Bakterien im Darm der Bienen und verändert deren genau balancierte Zusammensetzung. Diese bakterielle “Mikroflora” ist entscheidend für die Gesundheit der Bienen, sie hilft u.a. Infektionen abzuwehren und Nahrung zu verdauen. Bienen, die mit realistischen Mengen von Glyphosat gefüttert werden, denen sie auch auf den Feldern ausgesetzt sind, sterben viermal häufiger an einer Infektion als unbehandelte Bienen. Ähnliche Effekte sind auch für Säugetiere und den Menschen zu befürchten.

In der letzten Risikobewertung für Glyphosat wurden solche Effekte nicht berücksichtigt und Glyphosat als ungefährlich für Bienen eingestuft. Dass die neuen Ergebnisse jetzt kommen zeigt auch, wie wenig wir auch nach Jahrzehnten über Glyphosat wissen und wie gefährlich der großflächige Einsatz von Pestiziden ist, selbst wenn sie als vermeintlich sicher gelten.

Angesichts dieser neuen Erkenntnisse und der großen Gefahr, die vom Bienensterben ausgeht, fordern wir, die Unterzeichnenden:

An Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner:

1. Holen Sie Glyphosat endlich vom Acker! Nach Ihrer Ankündigung eines “Minimierungsplans” im April 2018, folgten nur Alibi-Maßnahmen. Wir fordern, den Totalausstieg aus Glyphosat bis spätestens 2020.

2. Erlassen Sie Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bienen und der Bevölkerung:

  • Glyphosat darf nicht mehr in öffentlichen Parks, Gärten und Spielplätzen eingesetzt werden;
  • Glyphosat muss für den Privatgebrauch sofort verboten werden und auch der Online-Verkauf gestoppt werden;
  • Glyphosat darf grundsätzlich nicht mehr vor der Ernte eingesetzt werden.

3. Legen Sie eine echte Pestizid-Reduktionsstrategie vor, damit nicht auf andere Pestizide ausgewichen wird. Zukunftsfähige Landwirtschaft geht auch ohne Gift, setzen Sie sich dafür ein!

An die EU-Kommission, die EU-Mitgliedsländer und das Europaparlament:

4. Reformieren Sie das Zulassungsverfahren ohne Verzögerung noch vor der Europawahl. Transparenz und der Schutz der Bevölkerung müssen immer vor ökonomischen Interessen einiger weniger Unternehmen stehen.

Mit hoffnungsvollen Grüßen,

Sven Giegold, Mitglied des Europäischen Parlaments

Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments

Maximilian Fries, Dr. in Krebsbiologie und M.Sc. mit Schwerpunkt Mikrobiologie

Weiterführende Informationen

PNAS-Studie: http://www.pnas.org/content/early/2018/09/18/1803880115

Einschätzung im Fachjournal Science:  https://www.sciencemag.org/news/2018/09/common-weed-killer-believed-harmless-animals-may-be-harming-bees-worldwide?utm_source=newsfromscience&utm_medium=twitter&utm_campaign=beeguts-21623

Auswirkungen von Glyphosat auf Darmflora von Ratten: https://sven-giegold.de/glyphosat-ramazzini-studien/

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VERSAGEN oder ABSICHT?! – die inkompetente Klöckner bricht ihr VERSPRECHEN sich um die BIENEN zu kümmern – KEIN WORT zu den BEWEISEN GEGEN den KONZERN „MONSANTO-BAYER“ der für „ANTI-LEBEN“ steht

KLÖCKNER – und die „HIGH-TECH-MONSATAN-BAYER-CDU-CSU“

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article181788466/Erntedankfest-Landwirtschaft-in-Zeiten-des-Melkroboters.html

Erntedankfest

Landwirtschaft in Zeiten des Melkroboters

Die Autorin ist Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Die studierte Theologin und Politikwissenschaftlerin ist stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende

Quelle: ZDF

Wer weiß noch, dass am Sonntag Erntedankfest ist? In unseren Breiten sind Lebensmittel jederzeit verfügbar. Wir brauchen ein neues Bewusstsein für die Herkunft unseres Essens, schreibt Ministerin Julia Klöckner in einem WELT-Gastbeitrag.

 

…. Sie muss sich einbringen in eine in die Zukunft gerichtete Agrarpolitik.

Und einen Fehler sollten wir gleich zu Beginn abstellen: das romantisierende Bild von Acker, Stall und Bauer. Weg mit den potemkinschen Streichelbauernhöfen in unseren Köpfen. Landwirtschaft ist heute Hightech. Mit Satellit, Drohne und Traktor, mit präziser digitaler Technik. Wenn in einem Auto die neueste Technik steckt, gibt uns das ein Gefühl von Sicherheit.

Aber wenn im Lebensmittel Technik steckt, wenn Milchkühe von Robotern gemolken und täglich vom Computer überwacht werden, dann haben wir schnell ein Gefühl von Entfremdung. Busse sollen autonom fahren, aber die Bäuerin mit der Milchkanne über den Hof hüpfen. Warum eigentlich? Es ist unsere Sehnsucht nach heiler, nicht komplexer Welt.

Moderne Landwirtschaft nutzt Mensch und Tier

Aber es hilft ja nichts: Realitätssinn ist gefragt – in den Schulbüchern, in der Werbung, in den Medien. Diesen Bewusstseinswandel müssen wir erreichen. Wir müssen es schaffen, dass zu Erntedank nicht nur der Kürbis gehört, sondern auch Melkroboter und Ackerdrohne. Wir müssen vermitteln, dass Technik auch in der Landwirtschaft für Sicherheit und Innovationen steht.

Für Modernität, die den Tieren und den Böden dienlich ist. Dass sie sogar für mehr Tierwohl sorgen kann – und für den Verbraucher sichere und hochwertige Produkte garantiert. Dass Tierwohl und Umweltschutz dort auch drin sind, wo es außen auf der Verpackung steht. Dass die moderne Landwirtschaft eine Landwirtschaft ist, der man vertraut, weil man ihr etwas zutraut: Weiterentwicklung, Transparenz, Modernität, Präzision.

Und Erntedank? Kann man nicht feiern, wenn wir im Alltag nicht die Verbindung herstellen zwischen dem eigenen Wohlergehen, den Lebensmitteln und dem Wissen über ihre Herkunft. Mit einem Landwirtschaftsbewusstsein, in dem sich Nachhaltigkeit und Modernität bedingen, statt sich auszuschließen, geht das. Bewusster zu essen, kurz innezuhalten, sich zu freuen. Daraus entsteht das nächste Erntedankfest.

Ich will verhindern, dass Erntedank komplett vergessen wird. Wir brauchen nicht nur Artenschutz für unsere Insekten. Wir brauchen auch Artenschutz für unser Erntedankfest. Denn wenn wir Erntedank vergessen, dann vergessen wir das, was uns am Leben hält. Erntedank ist deshalb nicht nur heute. Wenn wir es wollen, ist es jeden Tag.

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SYMPTOM: KREBS – – – URSACHE: MONSATAN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

siehe auch „Klöckner“ -„Bienen“

siehe auch „Klöckner“ – „Bienen“ – „System-relevant“

aus dem TEXT:..Die grünen Europaabgeordneten Sven Giegold und Martin Häusling nahmen die Studie zum Anlass, auf der Plattform <<<< change.org eine Petition zu starten >>>>>. ..<<<<<Petition: Glyphosat schadet Bienen – jetzt muss das Herbizid erst recht vom Acker!<<<<<

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33404/#gsc.tab=0

Neue Studie: Glyphosat schädigt Bienen

27.09.2018

Biene

Der Herbizidwirkstoff Glyphosat ändert die Darmflora von Bienen und macht die Tiere anfälliger für Infektionen. Das haben Wissenschaftler der Universität von Texas herausgefunden. Bisher galt Glyphosat als ungefährlich für Bienen. Jetzt müsse das Herbizid erst recht vom Acker, fordert eine Petition auf change.org.

Die texanischen Forscher entnahmen einem Bienenvolk Arbeiterinnnen und fütterten sie fünf Tage lang mit glyphosathaltigem Zuckersirup. Dabei entsprachen die Konzentrationen des Wirkstoffs mit fünf und zehn Milligramm je Liter solchen, die in der Umwelt vorkommen und denen Bienen beim Sammeln ausgesetzt seien, schrieben die Forscher. Auch die erlaubten Glyphosathöchstmengen für Getreide in Futter- und Lebensmitteln liegen übrigens in dieser Größenordnung. Die Wissenschaftler beobachteten, dass sich durch die Glyphosataufnahme die Zusammensetzung der Darmflora bei den Bienen deutlich änderte und ein als besonders nützlich angesehenes Bakterium drastisch reduziert wurde. Sie infizierten die Bienen mit einem in Bienenstöcken weit verbreiteten Krankheitserreger und stellten fest, dass die Glyphosat-Bienen viermal häufiger an der Infektion starben als unbehandelte Bienen. Auch den Wirkmechanismus konnten sie erklären. Glyphosat blockiert in Pflanzen ein Enzym namens EPSPS, das für die Synthese bestimmter Aminosäuren benötigt wird. Dadurch welken die Pflanzen und sterben ab. Auch einige Darmbakterienarten brauchen dieses Enzym in ihrem Stoffwechsel und reagieren deshalb empfindlich auf Glyphosat.

Die Studie belege, dass die Anwendung von Glyphosat zum weltweiten Rückgang von Honig- und Wildbienen beitragen könnte, schrieb die Universität von Texas in einer Mitteilung. Darin forderten die Forscher strengere Vorgaben für die Anwendung von Glyphosat: „Bisher gingen die Richtlinien davon aus, dass das Herbizid Bienen nicht schadet. Unsere Arbeit hat gezeigt, dass das nicht stimmt.“ Da Hummeln ein vergleichbares Verdauungssystem haben wie Bienen, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass Glyphosat auch ihre Gesundheit beeinträchtigt. Bereits im Juli erschien eine chinesische Studie, die zeigte, das Bienenlarven langsamer wuchsen und häufiger starben, wenn sie mit dem Futter Glyphosat erhielten. Schon länger bekannt ist, dass Glyphosat den Orientierungssinn von Bienen beeinträchtigt. Gegenüber der britischen Zeitung The Guardian sagte der Glyphosathersteller Bayer/Monsanto, Behauptungen, wonach Glyphosat Bienen schädige, seien falsch.

Die grünen Europaabgeordneten Sven Giegold und Martin Häusling nahmen die Studie zum Anlass, auf der Plattform <<<< change.org eine Petition zu starten >>>>>. Sie wendet sich an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und fordert von ihr „den Totalausstieg aus Glyphosat bis spätestens 2020.“ Sofortmaßnahmen wie ein Verbot, Glyphosat vor der Ernte einzusetzen, sollen bis dahin die Bienen schützen. [lf]

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aus dem TEXT:…. Es hemmt das Enzym EPSPS, das eine wichtige Rolle bei der Herstellung bestimmter Aminosäuren spielt. Als Folge können Bakterien wie Pflanzen lebenswichtige Proteine nicht mehr bilden und sterben. Im Körper von Tieren und Menschen kommt das Enzym EPSPS dagegen gar nicht vor. Sie brauchen es nicht, weil sie die betroffenen Aminosäuren, zum Beispiel Tryptophan und Phenylalanin, nicht selbst herstellen müssen, sondern mit der Nahrung aufnehmen. (<<<<siehe unten „Monika Krüger“ – Mikro-Biologin„>>>>)

https://www.sueddeutsche.de/wissen/insektensterben-macht-glyphosat-die-bienen-krank-1.4144093

Insektensterben

Macht Glyphosat die Bienen krank?

Eine neue Studie hat nun herausgefunden, dass Bienen zumindest indirekt von Glyphosat beeinträchtigt werden.(Foto: Roland Weihrauch/dpa)
  • Ein Experiment hat gezeigt, dass Glyphosat Bienen auf indirektem Weg beeinträchtigt: Das Unkrautvernichtungsmittel dezimiert Mikroorganismen im Darm der Insekten.
  • Am empfindlichsten reagierte ein Bakterium, das nicht nur für die Verdauung eine wichtige Rolle spielt, sondern auch für die Abwehr von Krankheitserregern.
  • Glyphosat ist jedoch sicherlich nicht die einzige Ursache für das Sterben der Honigbienen und vieler anderer Insekten.
Von Tina Baier

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wird schon länger verdächtigt, ein Grund für das weltweite Bienensterben und den Rückgang vieler anderer Insekten zu sein. Allerdings konnte bislang nicht nachgewiesen werden, dass die vergleichsweise niedrigen Konzentrationen, denen Bienen beim Sammeln an Blüten ausgesetzt sind, den Tieren direkt schaden. Ein Team um den Biologen Erick Motta von der University of Texas in Austin hat jetzt aber gezeigt, dass Glyphosat Bienen auf indirektem Weg beeinträchtigt – und zwar, indem es Mikroorganismen im Darm der Insekten dezimiert. Die Bienen brauchen diese Bakterien unter anderem, um ihre Nahrung effektiv zu verwerten und um Krankheitserreger abzuwehren (PNAS).

In ihrem Experiment fütterten die Wissenschaftler Arbeiterinnen fünf Tage lang mit einer Zuckerlösung, die fünf oder zehn Milligramm Glyphosat pro Liter enthielt. „Diese Konzentrationen entsprechen denen, die in der Umwelt vorkommen und denen Bienen beim Sammeln ausgesetzt sind“, betonen die Forscher.

Die Versuchsbienen wurden mit farbigen Punkten markiert und wieder in ihren Stock zurückgebracht. Drei Tage später untersuchten die Biologen dann die Darmflora ihrer Testtiere: Vier der acht wichtigsten Bakterienarten im Darm der Bienen waren stark dezimiert. Am empfindlichsten reagierte das Bakterium Snodgrassela alvi, das nicht nur für die Verdauung eine wichtige Rolle spielt, sondern auch für die Abwehr von Krankheitserregern.

Glyphosat schädigt die Bakterien nach dem gleichen Prinzip wie die unerwünschten Pflanzen, gegen die es in der Landwirtschaft eingesetzt wird: Es hemmt das Enzym EPSPS, das eine wichtige Rolle bei der Herstellung bestimmter Aminosäuren spielt. Als Folge können Bakterien wie Pflanzen lebenswichtige Proteine nicht mehr bilden und sterben. Im Körper von Tieren und Menschen kommt das Enzym EPSPS dagegen gar nicht vor. Sie brauchen es nicht, weil sie die betroffenen Aminosäuren, zum Beispiel Tryptophan und Phenylalanin, nicht selbst herstellen müssen, sondern mit der Nahrung aufnehmen.

Das ist auch einer der Gründe, weshalb Glyphosat lange Zeit als unbedenklich für Tiere und Menschen galt. Nicht aber für Mikroorganismen, von denen viele das gleiche EPSPSEnzym haben wie Pflanzen. Motta und sein Team konnten zeigen, dass einige der wichtigen Bakterien im Darm von Bienen zu dieser Kategorie der Glyphosatsensiblen Bakterien gehören. Das dürfte auch die Erklärung dafür sein, dass die Bakterien im Darm von Bienen, die das Herbizid gefressen hatten, dezimiert wurden.

Um herauszufinden, ob und welche Konsequenzen es für die Insekten haben kann, wenn ihre Darmflora durch Glyphosat gestört ist, infizierten die Biologen einige der Testtiere mit dem Krankheitserreger Serratia marcescens. Als Kontrolle wurden auch Insekten infiziert, die mit Glyphosat nie in Kontakt gekommen waren.

Das Ergebnis war eindeutig: Nach acht Tagen waren 90 Prozent der Arbeiterinnen, die das Herbizid gefressen hatten, tot. Von den Kontrollbienen überlebten hingegen 50 Prozent die Infektion. „Unsere Ergebnisse zeigen einen möglichen Mechanismus auf, über den Glyphosat die Gesundheit von Bienen beeinträchtigen kann“, schreiben die Forscher in PNAS.

Glyphosat – weltweit das am häufigsten eingesetzte Herbizid überhaupt – ist mit Sicherheit nicht die einzige Ursache für das Sterben der Honigbienen und vieler anderer Insekten. Die neue Untersuchung legt aber nahe, dass das Herbizid eine weitere Belastung für die Insekten ist, von denen viele ohnehin schon ums Überleben kämpfen.

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https://www.neopresse.com/gesellschaft/bundesweite-demos-gegen-ceta-freihandelsabkommen/

Bundesweite Demos gegen CETA-Freihandelsabkommen

NEOPresse in D/A/CH

Am Wochenende fanden in über 30 Städten bundesweit mindestens 35 Aktionen unter dem Motto „CETA stoppen – Für einen global gerechten Welthandel“ statt. Aktivisten protestierten gegen das Freihandelsabkommen auf Demonstrationen, Infoveranstaltungen, Protestkundgebungen und bei kreativen Aktionen.

Die Medien berichteten kaum, dass sich vor allem die SPD in der Großen Koalition für den Freihandel einsetzen wollte. Bereits im Sondierungspapier hieß es: „Wir wollen freien und fairen Handel in der Welt. Protektionismus lehnen wir ab und setzen vorrangig auf multilaterale Vereinbarungen“. Dabei wurde das Freihandelsabkommen CETA genannt. Das Abkommen zwischen der EU und Kanada hebelt stetig die Rechte der EU-Bürger aus. Bereits Ende September 2017 trat das Abkommen teilweise still und leise in Kraft. Obwohl es immer noch höchst umstritten ist, werden Teile des Abkommens bereits umgesetzt.

Obwohl noch nicht alle EU-Staaten das Abkommen ratifiziert haben, trat es dennoch in Kraft. Das Netzwerk Attac hatte das Inkrafttreten des Abkommens bereits scharf kritisiert. „CETA werde auf undemokratische Art in Brüssel durchgepeitscht“. Das Abkommen stärkt in Wirklichkeit nur die Macht der Exekutive und den Profit von multinationalen Großkonzernen. Vor allem aus Kanada und den USA. Die EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Bürger aber sind am Ende die Verlierer. Denn mit der undemokratischen Durchsetzung des Abkommens werden unabsehbaren Gefahren für EU-Firmen, Verbraucher und Umwelt gegen das Interesse der Mitgliedstaaten und der Bevölkerung geschaffen.

 

CETA hat wie TTIP massiven Protest von Umwelt- und Verbraucherschützern, Gewerkschaften, Globalisierungskritikern und von Millionen von Bürgern ausgelöst. Zu Recht, denn CETA untergräbt die Demokratie, den Umweltschutz, und die Rechte von Verbrauchern und EU-Firmen massiv. CETA dient in Wirklichkeit den großen Konzernen und bedient lediglich die Interessen von Wirtschaftslobbyisten, die beim Verfassen der CETA-Verträge erheblichen Einfluss auf die Formulierungen und Regelungen genommen haben. Und dies völlig ohne die Zustimmung von Öffentlichkeit und Parlamenten. Im Klartext bedeutet dies noch mehr Privatisierung und Deregulierung für große Konzerne. Kontrollorgane und Behörden können nicht mehr schützend eingreifen.

Die SPD jedoch stellte das Freihandelsabkommen CETA als große Errungenschaft für die Arbeitnehmerrechte der EU-Bürger heraus. Gerade die SPD tat sich in der Vergangenheit allerdings schwer, CETA zuzustimmen. Besonders die Parteibasis verweigerte die Zustimmung. Mit Zustandekommen der Großen Koalition kippte die SPD ihre Bedenken über CETA einfach über Bord.

Die Protestkundebungen am Wochenende richteten sich kurz vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen besonders gegen die dortigen Landesparteien Grüne und die Linke. Diese sollen im Falle einer Regierungsbeteiligung auch auf Landesebene an der Anti-Haltung gegen das neoliberale Handelsabkommen festhalten und garantieren, dass man sich bei einer etwaigen Abstimmung im Bundesrat entweder enthalte oder die Zustimmung ablehne. In Bayern hatten sich mögliche Koalitionspartner der CSU bereits klar gegen CETA ausgesprochen und angekündigt, im Bundesrat eine Zustimmung Bayerns zu verhindern. Mit den Protestaktionen am Wochenende wollten die CETA-Gegner in Bayern nochmals an dieses Versprechen erinnern und die Ablehnung der Zivilgesellschaft gegen diese Art von neoliberalen Handelsabkommen verdeutlichen.

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com/watch?v=jL-fGc7PTS4

Glyphosat tötet gesundheitsfördernde Bakterien

 

Rinder-Sterben

Prof „Monika Krüger“ – ab Minuten 7:00  – Clostridium botulinum – gesundheitsfördernde Bakterien werden abgetötet

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GLYPHOSAT wirkt „ANTI-BIOTISCH“ – US patent „7,771, 736 B2“ (2010) _“Hensel“ -„BfR“

„Mikro-Biologin“ – „Monika Krüger“ – aus dem VIDEO unten: ab Minuten 26:44 –  Glyphosat – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)„Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können  – „Mikro-Organismen“ die sich im „Magen-Darm-Trakt“ des Menschen befinden haben ebenfalls diesen „Stoff-Wechsel-Weg“ –  z.B. entsteht dadurch „Vitamin K – Mangel“ bei Rindern ist die Folge „Nasen-Bluten“

Link für die Unterlagen zu diesem Vortrag:   http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Monika Krüger: Das Umweltgift Glyphosat und Glufosinat Herbizide mit Nebenwirkungen

Kraft-Futter ist mit „Gen-Tech“ kontaminiert – „chronischer Botulismus“„Ursachen-Forschung“ „Neuro-Toxin“ „Lähmung des Zwerchfells“
„chronischer Botulismus“: Tiere sterben verzögert
„Agro-Chemie“
Amino-Säure wird Phosphon-Säure
ab Minuten 26:00 – Glyphosat blockiert „Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können
„Chorismate“:  „Vitamin K-MANGEL“?!
Glyphosat – herbizider Wirkungsmechanismus – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)Behindert alle Proteine und Wirkstoffe, die die „drei aromatischen Aminosäuren“ benötigen: Tannin, Lignin, Flavonoide etc, Wuchsstoffe
Vitamin-Mangel“ (auch Vitamin B 6/B12) wird durch Glyphosat verursacht
ab Minuten – 29:40 – Spuren-Element-Mangel wegen Glyphosat: – Glyphosatwirkung –  Starker Chelator (Fänger) , bindet zweiwertige Kationen –  bindet wichtige Spuren-Elemente wie: Mg, Ca, K, Zn, Co, Mn, Fe usw (Zink, Mangan, Kobalt ,Kupfer, Eisen usw.) – (bildet Komplexe mit Kationen ) – Kationen sind Spuren-Elemente (Mangel-Erscheinungen – Krankheiten)
Einfluss von Glyphosat auf Mikronährstoffaufnahme und Nährstofftranslokation in Pflanzen (Sonnenblumen)
„2013“: Einfluss von Glyphosat auf „Spuren-Element-Gehalt“ im Blutserum von Kühen (DK): Kobalt – Mangan (Aktivität der Mitochondrien) – Zink (z.B für Gehirn) – Selen

ab  Minuten 33:50 – Wirkung auf Mikro-Organismen
US patent „7,771, 736 B2“ (2010) es wirkt Anti-Mikrobiell  die „guten“ Bakterien werden vom Glyphosat attackiert (massive Störung des Gleich-Gewichts)

Bakterien besitzen 2 Formen von EPSPS
Klasse I: sensibel für Glyphosate in mikromolaren Konzentrationen
Sensibel
Lactobacillus spp.
Enterococcus spp.
Bifidobacterium spp
Bacillus spp
Klasse II: noch aktiv in Gegenwart von Glyphosat
Resistent
Salmonella Typhimurium
Salmonella Enteritidis
Salmonella Gallinarum
Clostridium tetani
Clostridium perfringens
Clostridium botulinum
Fusobacterium necropho
Einfluss von Glyphosat auf Boden-Mikro-Organismen – Fusarien

ab Minuten 48:37 – Toxizität von Glyphosat und Roundup auf HT29 – MTX Zellen – (48h) – Zytostatikum – „RoundUP“ ist 125 mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“

ab Minuten 55:30 – „USA“ extrem hohe Werte von Glyphosat im Urin (4mal bis 5mal so hohe Werte als in Europa) – „Kalifornien“

ab Stunden 1:09 – „Sri-Lanka“ hat Glyphosat verboten – USA „RoundUP“  – Thailand – „Brust-Krebs“ – „WHO“ –  „EPA“ (1985 Glyphosat krebseregend – 1991 wieder geändert?! )

ab Stunden 2:06 – ?POLITIK? – Deutschland – „MAIS-LANDSCHAFTEN“(BIO-GAS) – „MONO-Kulturen“ – „Futter-Mittel“ vom „Aus-Land“?! („?Gen-tech-Futter?“)

Glyphosat: Mangel an „aromatischen Aminosäuren“
1. Tryptophan: Serotonin – Melatonin
2. Tyrosin: Dopamin, Adrenalin, Melanin, Schilddrüsen-Hormon
3. Zerstörung der Cytochrome P450 (CYP)- Enzymen:
Aktivierung von Vitamin D, Abbau von Retinsäure (Abbauprodukt von Vit. A)
– Galleproduktion
– Detoxifizierung von Umweltgiften
– Stabilisierung von Blut (Hämorrhagien vs. Koagula)
Beeinflussung der Fruchtbarkeit
1. Aromatase ist ein CYP 450 Enzym, das Testosteron zu Östrogen
umwandelt (Fruchtbarkeit)
2. Spermien hängen von Cholesterolsulfat für Dekapitation und Fertilisation ab
3. Cholesterolsulfat-Synthese hängt von Cytochrom P450 (CYP)- Enzymen ab

4. Glyphosat zerstört die CYP-Enzymfunktion

Maßnahmen:

Bindung von Glyphosat durch „Huminsäuren“
Humin-Säuren: Natürliche Stoffe im Boden, die durch Abbau von Pflanzenmaterial sowie Metabolismus von Mikroorganismen entstehen
1. Langfristige Ziele
Wiederherstellung der Funktionalität der Kreislaufsysteme „Boden-Pflanze-Tier-Mensch“ durch Reduktion, besser Beseitigung der Glyphosat-Einträge in die Systeme.
2. Kurz-mittelfristige Ziele

Neutralisierung der G-Wirkung in den einzelnen Systemen durch geeignete Maßnahmen bei Tieren und Menschen (Einsatz von Huminsäuren/ Pflanzen – Kohle) Boden: Stoppen des G-Einsatzes, Ausbringen von Huminsäuren und PF-Kohle

 

„ÖKOLOGISCHE NAHRUNGs-MITTEL bevorzugen“

 

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be.com/watch?v=JWMdFfH1LRQ

Gift im Essen –  Missbildungen durch Glyphosat – ARD Fakt – „12 11 2013“

„Monika Krüger“

„der Robinson-Bericht“

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https://www.testbiotech.org/node/2271

Gene-Drive-Moskitos: Mit Gentechnik natürliche Populationen verändern

Neues Testbiotech-Video
Montag, 17. September 2018

Ein neues Video von Testbiotech klärt über sogenannte „Gene Drives“ auf. Mithilfe dieser Gentechnik sollen natürliche Populationen verändert werden. Dazu werden Organismen so in ihren Genen manipuliert, dass sich der Prozess der gentechnischen Veränderung in jeder Generation von selbst wiederholt. So sollen sich die veränderten Gene möglichst rasch ausbreiten. Im Resultat sollen natürliche Populationen so ersetzt oder sogar ausgerottet werden. In diesem Zusammenhang kommt der Gen-Schere CRISPR/Cas eine entscheidende Rolle zu.

Bei der Anwendung von Gene Drives werden also nicht nur genetische Eigenschaften, sondern auch die Mechanismen der Vererbung verändert. Der Prozess der gentechnischen Manipulation wird nicht mehr im Labor durchgeführt. Er wird zu einem sich selbst organisierenden Vorgang gemacht, der zwar vom Menschen angestoßen wird, sich dann aber ohne menschliche Kontrolle in der Umwelt vollzieht. Das bedingt eine ganz neue Dimension von Risiken.

Die Vorbereitungen für Gene-Drive-Freisetzungen sind bereits in vollem Gange: Die nationale Behörde für Biosicherheit in Burkina Faso hat im August 2018 die Freisetzung von bis zu 10.000 gentechnisch veränderten Moskitos im Rahmen des Projekts „Target Malaria“ genehmigt. Es wird die erste Freisetzung gentechnisch veränderter Tiere in Afrika sein. Die Moskitos sind jedoch noch nicht mit einem Gene Drive ausgestattet – und sollen nach Angaben der Projektleiter auch nicht in der Umwelt überleben. Vielmehr gehe es zunächst darum, die Akzeptanz solcher Forschung bei Behörden und der lokalen Bevölkerung zu fördern.

Das Thema Gene Drive ist derzeit auch ein Thema für die Politik: In Deutschland wird über gesetzliche Vorschriften für Laboratorien diskutiert, in denen mit Gene-Drive-Organismen experimentiert wird. Im November werden die Vertragsstaaten des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) über dieses Thema beraten.

Das Video beschreibt ein mögliches Zukunftsszenario einer Freisetzung von Gene-Drive-Mücken, die in der Umwelt überdauern können. Dabei werden fiktionale Inhalte von den bekannten Fakten getrennt dargestellt. Im Clip werden Mücken gentechnisch manipuliert, damit sie keine Malaria mehr übertragen können. Das Ziel: Die natürlichen Moskito-Populationen, die die Malaria-Krankheit übertragen, durch gentechnisch veränderte Moskitos zu ersetzen.

Das Beispiel berührt komplexe ethische Fragestellungen. Die Bekämpfung der Malaria-Krankheit ist ein drängendes Problem. Doch eine unkontrollierte Freisetzung von Gene-Drive-Mücken wirft erhebliche Risiken und somit auch ethische Fragen nach unserer Verantwortung für kommende Generationen auf. Dieses Dilemma versucht das Video auf spielerische Art und Weise anschaulich zu machen.

Auf ähnliche Weise hat sich Testbiotech bereits in einem vorangegangenen Videoclip mit dem Thema neue Gentechnik und der Gen-Schere CRISPR am Beispiel eines nicht bräunenden Pilzes befasst.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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https://www.testbiotech.org/node/2274

Die wahren Kosten der Gentechnik-Soja

Studie: Anbau hat drastische Folgen für Mensch und Umwelt in Südamerika – über 90 Prozent der Sojapflanzen sind gentechnisch verändert
Donnerstag, 4. Oktober 2018

Eine heute veröffentlichte Studie von Testbiotech und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch zeigt ein erschreckendes Ausmaß von Umweltschäden, die mit dem Anbau von Gentechnik-Soja in Südamerika verbunden sind: Diese reichen von der Zerstörung der biologischen Vielfalt und von Wasserkreisläufen über Schäden an Böden und Klima bis hin zu schwerwiegenden Auswirkungen auf die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung. Zwischen 2005 und 2014 stieg die Sojaanbaufläche in Brasilien, Argentinien und Paraguay um 40 Prozent oder 15,5 Millionen Hektar, meist auf Kosten von ökologisch wertvollem Weideland, Savannen und Regenwald. Das Geschäft machen dort vorwiegend Großgrundbesitzer sowie Handels- und Chemiekonzerne.

„Auf insgesamt rund 10 Mio. Hektar wird quasi nur für die EU produziert, denn 29 Millionen Tonnen Soja pro Jahr werden in die EU exportiert“, erklärt Tobias Reichert von Germanwatch. „Die Soja dient fast ausschließlich als Tierfutter. Die industrielle Massentierhaltung bei uns wirkt sich also direkt und massiv auf Menschen und Natur in Südamerika aus“, ergänzt Christoph Then von Testbiotech.

Über 90 Prozent der in Südamerika angebauten Soja ist gentechnisch so verändert, dass sie gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat resistent ist. Das erleichtert die schnelle Ausweitung des Anbaus, da alle konkurrierenden Pflanzen auf neu umgebrochenen Flächen einfach weggespritzt werden können. Dabei muss das Herbizid jedoch immer höher dosiert werden, weil immer mehr Unkrautarten resistent gegen Glyphosat werden. Konkret werden in Brasilien und Argentinien mittlerweile oft mehr als 4,5 Kilogramm Glyphosat pro Hektar eingesetzt – dreimal so viel wie bei Einführung der Gentechnik-Soja vor rund 20 Jahren. Wegen der Resistenzen werden weitere Herbizide eingesetzt, die zum Teil noch wesentlich giftiger sind als Glyphosat. Die Gefahren für die Gesundheit der ländlichen Bevölkerung und die Umweltschäden werden billigend in Kauf genommen.

„Die EU bleibt von den negativen Folgen nicht unberührt“, so Tobias Reichert. „Die durch Importsoja ermöglichte Massentierhaltung führt auch in Europa regional zu erheblichen Umweltschäden, zum Beispiel Gewässerbelastung durch Gülle.“ Die Studie weist zudem darauf hin, dass Sojabohnen mit Rückständen der Spritzmittelmischungen belastet sind, die gesundheitsschädigend sein können. In Stichproben von Testbiotech wurden im Jahr 2013 Rückstandsmengen von über 100 Milligramm Glyphosat pro Kilogramm Soja gefunden. Das ist das Fünffache des Grenzwerts, der nach Einschätzung von Testbiotech und Germanwatch ohnehin sehr hoch angesetzt ist. Gleichwohl finden in der EU keine systematischen Untersuchungen der Importsoja statt. Die Organisationen weisen darauf hin, dass die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA selbst einräumt, keine ausreichenden Daten zu haben, um die gesundheitliche Risiken bewerten zu können.

„Es gibt offensichtlich ganz extreme Belastungen für die Umwelt in den Anbaugebieten und gleichzeitig keine ausreichenden Daten, um die gesundheitlichen Risiken der Verfütterung der Gentechnik-Soja zu bewerten. Diese Produktionsprozesse sind völlig aus dem Ruder gelaufen“, so Christoph Then. Die Alternative kann auch nicht darin bestehen, die Gentechnik-Soja einfach aus den USA zu importieren. Auch dort bestehen demnach erhebliche Probleme wie stetig steigende Pestizidmengen.

Tobias Reichert fordert: „Die EU muss neue Vereinbarungen mit den südamerikanischen Regierungen treffen. Dabei muss es auch darum gehen, den Handel in anderen Bereichen zu stärken, um die einseitige Abhängigkeit dieser Länder vom Sojaexport zu verringern. Insgesamt muss die europäische Landwirtschaftspolitik eine Kehrtwende weg von der industriellen Massentierhaltung machen. Dadurch würde die Nachfrage nach Soja deutlich sinken.“

Kontakt:

Christoph Then, Tel. 0151 54638040, info@testbiotech.org.
Tobias Reichert, Tel. 0178 2125803, reichert@germanwatch.org

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siehe auch „Die Gen-Schere“ – „CrispR-Cas“ – „Genome – Editing“ – „Crispr-Pilz“ – „Crispr-Cas“ und KREBS

ube.com/watch?v=q4uzSoo8chc

Der DARM be-einflusst fast alles – Prof. „Michaela Axt-Gadermann“ -| SWR1 – Leute

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„EPI-GENETIK“ – „Wechsel-Wirkung“ mit der  „UmWelt“ – Wenn die „UM-WELT“ KRANK  gemacht wird  (VER-GIFTET) dann wirkt  sich das auf die GENE aus

Die „MANGEL-ERNÄHRUNG“

tube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM

„Vitamin D“ – „Hype oder Hope“ – Vortrag von Prof. Dr. „Jörg Spitz“

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ube.com/watch?v=8MbpuxMZNik

Dr. „Dietrich Klinghardt“ – Epigenetik/Transgenerationales Trauma/Pränatales Trauma

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tube.com/watch?v=545-9Ehd2Z0&feature=youtu.be

GAPS – „Gut“ and „Psychology Syndrome“ – „Natasha Campbell – McBride“

 Der Darm – Das „Mikro-Biom“ – „AUTISMUS HEILEN“

MILCH – ?“PASTEURISIERUNG“? – ?“HOMOGENISIERT“?

„VITAMIN-D – MANGEL“

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vor KRANKHEIT schützen – mit  „ÖKOLOGISCHER NATÜRLICHER ERNÄHRUNG“
AUTISMUS – „VAXXED“ – KINOTOUR DEUTSCHLAND – IMPF-SCHÄDEN

Was ist „GAP“?

http://www.spektrum.de/lexikon/biochemie/gap/2369

http://www.spektrum.de/lexikon/biochemie/gtpase-aktivierende-proteine/2684

GTPase-aktivierende Proteine

GTPase-aktivierende Proteine, GAP, im Ras-Zyklus (Ras-Proteine) wirkende Proteine, die sich an Ras- oder Ras-verwandte GTP-bindende Proteine anlagern und die intrinsische GTPase-Aktivität dieser Proteine erhöhen. Dadurch wird GTP in GDP und anorganisches Phosphat gespalten und es kommt zu einer Inaktivierung der GTP-bindenden Proteine. Die Säuger-GAPs umfassen u. a. das gut untersuchte p120RasGAP und Neurofibromin (NF1, Mr 290 kDa), dessen Expression zum größten Teil in neuralen Geweben erfolgt.

GAP

 

Dr. „Natasha Campbell-McBride“Food is the Best Medicine

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/mikrobiom-wie-der-mensch-von-seinen-bakterien-abhaengt-1.3544344

16. Juni 2017, 12:01 Uhr

Mikrobiom

Wie der Mensch von seinen Bakterien abhängt

Im menschlichen Darm siedeln besonders viele Mikroben wie diese Kolibakterien.(Foto: National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID))

Jeder von uns beherbergt Billionen Mikroben. Mehr und mehr zeigt sich, dass diese Untermieter nahezu alle körperlichen Regungen beeinflussen.

Von Hanno Charisius

 

Was haben Menschen und Korallen gemeinsam? Beide sind niemals wirklich alleine – beide sind Organismen, die aus mehreren, eng kooperierenden und auf einander angewiesenen Lebewesen bestehen. Korallen sind Lebensgemeinschaften aus Nesseltieren und Algen, die Ersteren bieten Behausung, die Letzteren Nahrung. Und der Mensch wird erst zum Menschen durch die unzähligen Bakterien, die in und auf seinem Körper leben. Die amerikanische Biologin Lynn Margulis schlug Anfang der 1990er-Jahren den Begriff „Holobiont“ für alle Lebewesen vor, die in enger Gemeinschaft und wechselseitig anhängig mit anderen Kreaturen leben. Die Holobionten Mensch und Koralle sind dabei in guter Gesellschaft: Der Blauwal ist ebenfalls einer, genauso wie der Regenwurm, die Mücke, der Fuchs, die Sonnenblume oder die Kartoffel. Andere Wissenschaftler bezeichnen den Menschen auch als Superorganismus oder gleich als wandelndes Ökosystem.

Hilfestellung für Immunzellen gibt es nur, wenn die Bakterien die richtige Nahrung bekommen

Praktisch alle mehrzelligen Lebewesen werden von einem Schwarm mikroskopisch kleiner Mitbewohner begleitet, die wichtige Aufgaben übernehmen. Lange galten die Bakterien im menschlichen Darm nur als simple Verdauungshelfer, die zersetzen, was der Darm mit seinen Enzymen und Muskelkontraktionen nicht selbst klein bekommt. Doch seit einigen Jahren zeigt sich immer deutlicher, wie stark der menschliche Organismus mit der mikrobiellen Lebensgemeinschaft verflochten ist. „Tatsächlich scheinen die Darmmikroben praktisch jede körperliche Regung zu beeinflussen“, schreiben die Immunologen und Mikrobiologen Thomas Postler und Sankar Ghosh von der Columbia University in New York in einem aktuellen Übersichtsartikel im Fachjournal Cell Metabolism. Dazu zählen der Energiehaushalt genauso wie das HerzKreislaufSystem oder die Immunabwehr, mit der sich die beiden Spezialisten in ihrem Text eingehend befassen.

Die Zellen des menschlichen Immunsystems seien abhängig von verschiedenen Substanzen, die das Bakterienvolk im Darm herstellt, schreiben Postler und Ghosh. Ohne die mikrobiellen Mitbewohner würde sich das Immunsystem nicht normal entwickeln. Die Hilfestellung für die menschlichen Immunzellen können die Mikroben aber nur liefern, wenn ihr Wirt sie mit der richtigen Nahrung versorgt, so viel ist bereits heute sicher. Unklar ist jedoch noch immer, woraus die ideale Mikrobennahrung besteht.

Die Unsicherheit isst mit

Quinoa ist gesund und Weizen macht krank? Ernährung ist weit komplexer. Forscher erkennen nur langsam die Mitspieler in diesem Geschehen. Der neueste unter ihnen: die Darmbakterien. Von Berit Uhlmann mehr …

Studien an Mäusen haben gezeigt, wie schöpferisch die Mikroben im Verdauungstrakt der Nager sind – und beim Menschen dürfte es ähnlich sein. Von den 179 Metaboliten, die Forscher im Darminhalt von Mäusen ausmachen konnten, waren 48 nicht im Futter der Labortiere enthalten. Sie mussten also von den Bakterien hergestellt worden sein oder vom Verdauungssystem der Mäuse. Weitere Experimente zeigten, dass 13 dieser Substanzen wahrscheinlich ausschließlich von Bakterien produziert wurden.

Einige der Stoffe sorgen dafür, dass sich die Zellen der Darmwand regenerieren können und diese zuverlässig als Barriere funktioniert, die Bakterien davon abhält, aus dem Darm ins Innere des Körpers zu schlüpfen. Denn so hilfreich und gut die Mikroben im Darm auch sein mögen, im Blutkreislauf können sie gefährlich werden. Deshalb lauern im Darm auch viele Immunzellen und versuchen, die Bakterienbrut in Schach zu halten. Die Mikroben wiederum müssen sich vor den Attacken der Abwehrzellen schützen. So hat sich im Lauf der gemeinsamen Evolution von Mensch und Mikroben ein Gleichgewicht eingestellt, das alle Beteiligten permanent neu justieren.

Manche Darmbakterien wandeln unverdauliche Pflanzenfasern in kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und Butyrat um, die im Darm Entzündungen entgegenwirken. In kleineren Studien halfen diese Substanzen manchen Patienten mit entzündliche Darmleiden. Andere Mikroben benutzen Gallensäuren, die von der Leber hergestellt werden, um daraus Stoffe herzustellen, die angriffslustige Abwehrzellen beschwichtigen oder das Darmgewebe stabilisieren. Bakterien der Art Bacteroides fragilis wiederum stellen eine Zuckerverbindung her, die ebenfalls Entzündungsreaktionenunterdrückt. Von vielen weiteren Substanzen ist bereits lange bekannt, dass sie einen positiven Einfluss auf das Immunsystem haben, doch wie sie das machen, ist noch immer rätselhaft.

Postler und Ghosh betonen, dass bislang erst der kleinste Teil jener chemischen Stoffe, die Darmbakterien herstellen, untersucht und verstanden wurde, „die wahren Ausmaße der Verbindung zwischen Darm und Immunsystem sind noch nicht abzusehen“. Die beiden Forscher hoffen auf neue Untersuchungsmethoden, um die feinen Details des Zusammenlebens von Menschen und Bakterien auszumessen. Das werde nicht nur helfen, das Immunsystem besser zu verstehen, sondern auch Krankheiten zu heilen, die entstehen, wenn das Ökosystem im Verdauungstrakt aus dem Gleichgewicht gerät.

Viele Krankheiten entstehen, weil das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht gerät

Bislang zeichnet sich vor allem ab, wie komplex der Holobiont Mensch ist. Denn das Immunsystem ist nur ein Bereich, in dem Mikroben und menschlicher Organismus einander beeinflussen. Die Untermieter mischen auch im Stoffwechsel mit, spielen wahrscheinlich beim Wachstum einiger Krebstumore eine Rolle und können HerzKreislauf-Leiden begünstigen oder verhindern – je nach dem, wie man sie hegt und pflegt. Sogar die Psyche des Menschen könnte unter dem Einfluss der Darmbewohner stehen.

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Darm-Hirn-Achse

‚Eine psychische Störung beginnt im Darm

Menschen mit psychischen Erkrankungen leiden oft auch unter Darmproblemen. Das ist kein Zufall, meint Aletta Kraneveld, Professorin für Pharmakologie an der niederländischen Universität Utrecht. Immer mehr Studien deuteten darauf hin, dass bei Autismus, Parkinson und Depressionen auch das so genannte Mikrobiom im Darm eine Rolle spielt. Die Forschung stecke allerdings noch in den Kinderschuhen.
Hände auf Bauch

Um psychische Störungen zu verstehen, untersuchen Wissenschaftler heute mehr als nur das Gehirn. Warum ist jetzt der Darm an der Reihe?

Die Idee ist nicht neu. Der Mediziner James Parkinson, der die gleichnamige Krankheit als Erster beschrieb, bemerkte schon 1871, dass seine Patienten auch an Darmbeschwerden wie Verstopfungen und Bauchschmerzen litten. Dennoch konzentrierte sich die Wissenschaft damals allein auf das Gehirn. Das Immunsystem, das uns vor Krankheitserregern beschützt, befindet sich aber überall im Körper. Wenn solche Erreger mit dem Essen oder über die Hände in unserem Mund landen, dann spielt der Darm bei der Abwehr eine wichtige Rolle. Würde man ihn entfalten und seine Oberfläche ausmessen, dann hätte er die größte Fläche aller menschlichen Organe. Die Wissenschaft widmet sich jedoch erst seit ungefähr zehn Jahren wirklich der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn.

Wie kann man überhaupt untersuchen, auf welchen Wegen Gehirn und Darm miteinander kommunizieren?

Das ist schwierig. Oft greift man auf Ratten und Mäuse zurück, um zu untersuchen, was sich bei Menschen mit einer psychischen Störung im Darm und im Gehirn abspielt. Der irische Forscher John Cryan verpflanzt dazu den Stuhlgang von Menschen, die beispielsweise unter Depressionen leiden, in den Darm von Ratten – eine so genannte Fäkaltransplantation. Auf diese Weise erhalten die Ratten ein ähnliches Darmmikrobiom wie depressive Menschen. Es beinhaltet alle Bakterien, Schimmelpilze, Viren und andere Einzeller, die den Darm eines Menschen besiedeln; einige davon sind gutartig, andere krankheitserregend. Ratten, denen der Stuhl depressiver Menschen eingeschleust wurde, zeigten daraufhin depressionsähnliches Verhalten. Eine solche Stuhltransplantation ist aber nur der erste Schritt. Darüber hinaus untersuchen Forscher zum Beispiel einen bestimmten Entzündungsstoff im Blut oder einen Rezeptor (ein Zellprotein, das die Andockstelle für die Kommunikation zwischen Zellen bildet, Anm. d. Red.). So entfernten wir in Versuchstieren, die an Parkinson erkrankt waren, den so genannten Toll-like-Rezeptor-4, der eine wichtige Rolle bei der Aktivierung des angeborenen Immunsystems spielt. Die Tiere entwickelten danach seltener Darmentzündungen und litten auch weniger an den für Parkinson typischen motorischen Problemen.

Aletta Kraneveld, Professorin für Pharmakologie an der Universität Utrecht
Aletta Kraneveld | Die Wissenschaftlerin ist Jahrgang 1964, studierte Pharmazie an der Universität Amsterdam sowie der Universität Utrecht und promovierte 1994. Nach einem Forschungsprojekt an der Harvard Medical School in Boston kehrte sie zurück an die Universität Utrecht und ist dort seit 2002 Professorin für Pharmakologie am Institute for Risk Assessment Studies. Sie untersucht das Zusammenspiel von Darm, Immunsystem und Gehirn unter anderem bei Patienten mit Parkinson, Autismus, Nahrungsmittelallergien und chronischen entzündlichen Darmerkrankungen.

Bisher scheint unklar zu sein, wie genau die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn abläuft. Welche Wege wären hierbei denkbar?

Sie könnten zum einen über den Vagusnerv kommunizieren, den zehnten Hirnnerv. Diese große Nervenbahn läuft vom MagenDarm-Trakt zum Hirnstamm. Ich bin jedoch kein großer Fan dieser Hypothese. Denn diese Nervenbahn steht nicht mit dem gesamten Dickdarm in direkter Verbindung. Dort befinden sich aber die meisten Bakterien. Um die Hypothese zu überprüfen, könnten wir den Vagusnerv bei Versuchstieren durchtrennen und untersuchen, was daraufhin in jenen Hirnarealen passiert, die wir mit bestimmten Störungen in Verbindung bringen. Zum anderen könnte die Kommunikation auch über die Blutzirkulation verlaufen. Ich vermute, eine Veränderung der Darmflora schlägt sich in der Aktivität des Immunsystems nieder. Ein aktiviertes Abwehrsystem sorgt dann dafür, dass sich vermehrt Zytokine – Proteine, die eine wichtige Rolle bei Entzündungsreaktionen spielen – im Blut anreichern. Diese gelangen vielleicht auch ins Gehirn, wo sie biologische Prozesse an den Synapsen, den Verbindungsstellen zwischen Nervenzellen, beeinflussen könnten. Nur ist es noch schwer vorstellbar, wie die Zytokine die Blut-Hirn-Schranke durchdringen sollen.

Was weiß man bisher darüber, wie Parkinson mit dem Darm zusammenhängt?

Die Darmflora von Parkinsonpatienten unterscheidet sich von der gesunder Menschen: Das Gleichgewicht zwischen guten Bakterien und jenen, die Entzündungen verursachen, ist bei ihnen gestört. Hinzu kommt, dass Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, oft eine durchlässigere Darmschleimhaut haben. Dadurch können Krankheitserreger leichter eindringen und eine Darmentzündung verursachen. Bakterien und andere Entzündungsstoffe gelangen so wiederum leichter ins Blut und in das Gehirn. Bei Parkinsonpatienten kommt es auch im Gehirn zu entzündlichen Prozessen; das Alpha-Synuklein-Eiweiß häuft sich dann in den Nervenzellen zu so genannten Lewy-Körpern an. In der Folge sterben bestimmte Nervenzellen ab, die Dopamin herstellen, so dass ein Dopaminmangel im Gehirn entsteht. Dieser führt zu den motorischen Symptomen der Krankheit: Muskelzittern, stockende Bewegungen und instabile Körperhaltung. Wenn wir Parkinson-Mäuse auf eine Diät mit gesunden Fetten und Ballaststoffen setzen, von denen wir wissen, dass sich gutartige Bakterien von ihnen ernähren, bewegen sich die Nagetiere daraufhin besser.

Wie sieht es bei Autismus aus?

Ähnlich wie bei Parkinson: Sowohl Menschen als auch Mäuse mit autistischen Verhaltensweisen haben eine andere Darmflora als gesunde Lebewesen. Nicht nur das Gleichgewicht der Darmflora ist bei Autismus gestört, sondern man findet auch weniger vielfältige Bakterien. Allerdings weiß man von keinem speziellen Bakterienstamm, der für die Erkrankung verantwortlich wäre. Andere Studien zeigen, dass sich Mäuse mit Kuhmilchallergie autistisch verhalten: Sie verbringen weniger Zeit mit Artgenossen, waschen sich in einer neuen Umgebung öfter und bewegen sich dabei merkwürdig. Außerdem beobachten wir eine Zunahme eines bestimmten Eiweißes im Gehirn von autistischen Mäusen ebenso wie im Gehirn von Mäusen mit einer Kuhmilchallergie. Dieses Eiweiß, mTOR, beeinflusst das Zellwachstum und die Zellfunktion. Hier wissen wir jedoch wieder einmal nicht, ob das Problem zuerst im Darm oder im Gehirn einsetzt.

Und was ist über den Zusammenhang zwischen Darmflora und Depressionen bekannt?

In einem Experiment mit Ratten gelang es, depressionsähnliches Verhalten über eine Entzündung in der Bauchfalte auszulösen. Die Entzündung setzte Zytokine im Blut frei. Bei dieser Studie hatten die Forscher eine Kanüle, eine Art Schlauch mit kleinen Elektroden, in den Nucleus accumbens der Ratten eingepflanzt – das Belohnungszentrum des Gehirns. Wenn die Nager an einem Rad drehten, erhielten sie einen Stromschlag, was ein angenehmes Gefühl bei ihnen auslöste. Die Ratten mit der Bauchfaltenentzündung drehten schneller an dem Rädchen als gesunde Ratten. Bei diesen Tieren sorgten die Zytokine offenbar dafür, dass Nervenzellen ausgeschüttetes Serotonin schneller wiederaufnahmen, so dass weniger davon im synaptischen Spalt übrig blieb. Ein solcher Mangel geht mit depressiven Stimmungen einher, weswegen die betroffenen Ratten vermehrt versuchten, sich angenehme Gefühle über Stromschläge zu verschaffen. An dieser Stelle setzen auch Antidepressiva an; sie bremsen die Wiederaufnahme von Serotonin ab.

Können wir denn davon ausgehen, dass diese Mechanismen bei Menschen ähnlich ablaufen wie bei den Versuchstieren?

Das ist anzunehmen. Das Immunsystem von Ratten und Mäusen ähnelt dem des Menschen sehr stark. Es gibt auch schon Versuche mit Stuhltransplantationen beim Menschen. Und tatsächlich weisen Humanstudien ebenfalls darauf hin, dass depressive Symptome mit einer Zunahme an Entzündungsstoffen Hand in Hand gehen. Der Vorteil von Versuchstieren ist, dass wir die Rolle einzelner Rezeptoren oder Entzündungsstoffe genauer unter die Lupe nehmen können.

Wo läuft zuerst etwas schief: im Gehirn oder im Darm?

Im Darm. Unserer Vermutung nach steht am Anfang einer Erkrankung wie Parkinson eine genetische Veranlagung. Die Betroffenen haben also ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Dazu kommen ungünstige Lebensumstände wie Stress, Luftverschmutzung oder eine ungesunde Ernährung. Sie können die Darmflora stören und dafür sorgen, dass genetisch vorbelastete Menschen tatsächlich krank werden. Eine ungesunde Ernährung ist ein Garant für ungesunde Darmbakterien. Gesunde Kost hingegen kann die Symptome verringern, aber das müssen die Patienten langfristig durchhalten, sonst kommen die krank machenden Bakterien wieder zurück.

Mit welcher Ernährung hält man den Darm gesund?

Hören Sie auf mit Pizza und anderem Fastfood, ernähren Sie sich ausgewogener. Essen Sie frische Lebensmittel, verbannen Sie Fertiggerichte vom Speiseplan. Zu viel gesättigte Fettsäuren führen zu Entzündungen: Im Fettgewebe von Menschen mit Übergewicht etwa befinden sich viel mehr Entzündungsstoffe als im Fettgewebe gesunder Menschen. Wir sind noch immer Urmenschen, daran gewöhnt, alle Energie, die wir kriegen, für schlechte Zeiten zu speichern. Außerdem ist es wichtig, nicht zu viel zu essen und sich mehr zu bewegen.

Könnte es auch helfen, den Stuhl gesunder Menschen in den Darm eines Kranken verpflanzen?

Bis jetzt wirkt das nur bei einigen bestimmten Entzündungen. Forscher am Amsterdamer Krankenhaus AMC stellten zwar keine statistisch bedeutsamen Verbesserungen bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen fest. Nichtsdestotrotz wirkte die Transplantation bei einer kleinen Gruppe Menschen relativ gut. Möglicherweise wirkt eine Stuhltransplantation nur bei Familienmitgliedern, weil sich deren Darmbakterien stärker ähneln.

Was bewirken Lebensmittelzusätze wie Milchsäurebakterien, die angeblich zu einer gesunden Darmflora beitragen?

Man war sehr lange davon überzeugt, dass diese Mikroorganismen, so genannte Probiotika und Präbiotika, den Kontakt mit der Magensäure nicht überleben. Wie jüngere Befunde jedoch zeigen, profitieren manche Menschen gesundheitlich von diesen Nahrungsmitteln. In unserer eigenen Forschung haben wir gezeigt, dass Präbiotika die Abwehr des Darms verbessern. Präbiotika sind bestimmte Zucker, auf denen gutartige Bakterien gedeihen.

Dieses Interview ist eine leicht gekürzte Version des Artikels „Een psychische stoornis begint in de darmen“, der im Original im belgischen Wissenschaftsmagazin „Psyche&Brein“ erschienen ist.

Und doch zweifeln viele Fachleute, dass diese Mittel etwas bringen. Warum?

Die Skepsis ist berechtigt. Zu den bekannten Bakterienfamilien zählen die Bifidobakterien und die Laktobazillen. Aber daneben gibt es noch unglaublich viele weitere Sorten. Bei vielen von ihnen wissen wir nicht, was sie genau bewirken und ob sie zu den guten oder den schlechten Sorten gehören. Wahrscheinlich ist vor allem das Gleichgewicht zwischen den Arten von Bedeutung. Doch wir brauchen mehr Übersicht über die Zusammenhänge: Das eine Bakterium kann beispielsweise von einem anderen abhängig sein, um ein Produkt herzustellen, welches das Immunsystem unterstützt.

Ihre Forschung wird von Getränkeherstellern wie Nutricia und Friesland Campina sowie ein paar Pharmafirmen mitfinanziert. Wie gehen Sie mit möglichen Interessenkonflikten um?

Indem ich genaue Absprachen treffe. Ich beginne mit einer Studie nur dann, wenn ich die Ergebnisse auf jeden Fall publizieren darf – auch wenn sich die Ergebnisse als negativ für das Produkt meines Geldgebers erweisen. Das habe ich selbst auch schon einmal gemacht. Ich finde es angenehm, mit der Wirtschaft zusammenzuarbeiten, weil man an Produkten arbeitet, die möglicherwiese in Kürze auf den Markt kommen können. Als Wissenschaftler ist man aber für die eigene Integrität verantwortlich. Wenn ein Geldgeber jemals sagen sollte, dass ich etwas nicht publizieren darf, dann streike ich.

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http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/darmflora-reagiert-empfindlich-auf-arzneimittel-15502484.html?premium

DarmMikroben : Mein Bauch ist mein Palast

Keime beherrschen unser Immunsystem genauso wie unser Nervensystem. Bild: obs

Myriaden Mikroben halten unseren Körper und Geist zusammen, aber auf Arzneien reagieren die Darmbakterien empfindlich. Wird bald nur nach Keimtests verschrieben?

Salahedin Faraji behandelt in seiner Arztpraxis Autisten, viele Kinder, „leider werden es immer mehr“, und dabei folgt er seit vielen Jahren beharrlich einer Spur, die lange belächelt worden war. Er führt Statistiken und fragt die Patienten nach Essgewohnheiten und Lebensumständen, er fordert Stuhlproben und lässt die Verdauungsrückstände nach „Aussehen und Defiziten“ untersuchen, nach Indizien für einen Fettsäuren– oder Vitaminmangel etwa. Der Wetzlarer Arzt ist überzeugt: „Autisten sind beim Psychiater nicht an der richtigen Adresse.“ Autismus sei auch für ihn eine neurologische Erkrankung, keine Frage, trotzdem behandelt er sie in vielen Fällen mit Probiotika, Säften und Kapseln, die Zusatznahrung enthalten. Faraji lässt vom Labor mit jedem Patienten neu nach „Leitkeimen“ fahnden. Nach Bakterien im Darm, die er für mindestens mitverantwortlich hält an den sozialen und leider oft auch kognitiven Defiziten, die seine Patienten und ihre Eltern beklagen.

Joachim Müller-Jung

Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

In den sechziger Jahren schon, vor nicht weniger als fünfzig Jahren also, waren die ersten Thesen aufgetaucht, die Autismus mit Ernährungs- und Verdauungsproblemen in Verbindung brachten. Heute gilt Autismus, zumindest einige schwere, sich früh entwickelnde Formen, als Klassiker für eine folgenschwere Störung der „Darm-Gehirn-Achse“. Auch Depressionen, Angststörungen und chronischer Schmerz hat das „Journal of Neuroscience“ bereits vor drei Jahren als Krankheiten des Geistes aufgelistet, deren diagnostischer Fokus sich gewissermaßen aus der Psychiatrie in die Gastroenterologie verlegt. Seelenleiden können demnach auch Signalkrankheiten sein. Ursache ist dann eine gestörte Kommunikation zwischen der Darmflora und dem Gehirn.

Genauso lange, wie es solche Ideen gibt und Sprüche vom „Gehirn im Bauch“, genauso lange freilich hadert man mit der sich daraus ergebenden Hyperkomplexität. Ist das Gehirn im Kopf mit seinen unzählbaren elektrochemischen Verästelungen und Netzwerken schon für sich undurchschaubar, sind die biochemischen Wechselwirkungen der geschätzten hundert Billionen Keime in unserem Körper zueinander und zum Hirn erst recht ein unentwirrbares Geflecht. Die Forschung allerdings konnte das kaum bremsen. Zu viele Fragen, vor allem medizinische Fragen, drängten sich auf. In den Zweitausender-Jahren entwickelte sich die Mikroflora des Menschen innerhalb kurzer Zeit von einem Nebenschauplatz zu einer der großen Arenen der molekularen und biomedizinischen Forschung. Plötzlich scheinen uralte Konzepte wie Gesundheit oder Krankheit kaum mehr diskutabel ohne Berücksichtigung des „Mikrobioms“, wie die Gesamtheit der nützlichen und schädlichen Keime bezeichnet wird. Mancher philosophisch geneigte Experte auf dem Felde ist inzwischen bereit, die Wirkung „melancholischer Mikroben“ zu beklagen, und hält den Menschen gar für ein nützliches, wenn auch bedauernswertes Vehikel der zahllosen Keime, die unseren Körper gehackt haben und deren Herrschaft bis in die entlegensten Winkel des Körpers reicht.

Die Individualität in unserem Bauch

So weit muss man nicht gehen, um die heimliche Herrschaft der Keime zu erkennen. Eine Macht, die das Immunsystem genauso betrifft wie das Nervensystem. In den vergangenen Monaten allein sind Dutzende, in hochrangigen Wissenschaftsjournalen erschienene Studienresultate präsentiert worden, die das belegen. Medizinisch relevante Befunde wie die einer kanadischen Gruppe etwa, die in „Cell“ darüber berichten, wie ein von BaceroidesKeimen aus dem Darm produziertes Protein das Immunsystem in die Irre führen und zum Ausbruch von Autoimmunkrankheiten führen kann – indem es weiße Blutzellen zum Angriff auf eigene Körperzellen anstachelt. In „Frontiers in Psychiatry“ hat der an der Universität Regensburg tätige Mediziner Juan Lima-Ojeda die vielen möglichen hormonellen, nervösen und immunologischen Verbindungen zwischen Darm und Geist skizziert. In einigen Fällen, so etwa bei bestimmten Autismus-Formen oder Depressionen, berichtet der Regensburger Arzt, seien „die Interaktionen womöglich noch wichtiger als sonst während der Entwicklungsphasen des Kindes, in denen sich das Nervensystem ausbildet“. Das weist auf einen entscheidenden Befund der Mikrobiom-Forschung hin: Wie die Darmflora wirkt, ist nicht nur eine Frage von Menge und Zusammensetzung der Keime, sondern ist auch vom Zustand ihres Trägers abhängig. Maßgeschneiderte Diagnosen und Therapien, oft als personalisierte oder individualisierte Medizin bezeichnet, lassen sich ohne den Status des Mikrobioms kaum sinnvoll planen.

Das „Gehirn im Bauch“? Noch bergen die komplexen Vorgänge in unserem Darm einige ungelöste Rätsel für die Wissenschaft.
Das „Gehirn im Bauch“? Noch bergen die komplexen Vorgänge in unserem Darm einige ungelöste Rätsel für die Wissenschaft. : Bild: Getty

Eine israelische Medizinergruppe des Weizmann-Instituts in Rechovot hat das in „Nature“ mit Blick auf die molekulare Revolution der vergangenen Jahrzehnte auf einen brisanten Punkt gebracht: Bakterien konkurrieren mit den Genen. „Für die meisten unserer klinischen Messungen, ob Cholesterin, Gewicht, Blutzuckerspiegel oder andere Parameter, waren die Assoziationen zum Bakteriengenom mindestens genauso groß wie zum Genom des Menschen, manchmal größer.“ Die Forscher hatten die physiologischen Reaktionen der Probanden auf eine maßgeschneiderte Nahrung ermittelt. In der Mikroflora verbirgt sich also ein Großteil unserer Individualität. Das Dilemma der Forscher ist dabei allerdings immer dasselbe: Man kann Zusammenhänge erkennen, aber was genau passiert im Körper, bleibt im Dunkeln. In der Zeitschrift „Science“ hatten schon 2015 die französische Onkologin Laurence Zitvogel vom Gustave Roussy Campus in Villejuif gezeigt, wie die Zusammensetzung der Darmflora bei Mäusen die Wirkung moderner Krebsmittel, sogenannter Checkpoint-Hemmer, beeinträchtigt – oder eben fördert. Inzwischen hat sie mit ihren Kollegen Hunderte behandelter Lungenkrebs-, Nieren– und Blasenkrebspatienten untersucht und immerhin nachweisen können, dass bei Patienten, die aus irgendeinem Grund keimzerstörende Antibiotika vor oder während der Krebstherapie erhalten hatten, die Krebsmedikamente viel öfter versagten. Erklären können die Mediziner den Zusammenhang freilich noch immer nicht.

EHEC-Kolibakterien aus dem menschlichen Darm isoliert.
EHEC-Kolibakterien aus dem menschlichen Darm isoliert. : Bild: Reuters

Ganz ähnliche Erfahrungen hatte, etwa zur gleichen Zeit, der Heidelberger Bioinformatiker und Mikrobiom-Spezialist Peer Bork mit dem Diabetesmittel Metformin gemacht. Bork und seine Kollegen haben am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) inzwischen gut zehntausend Stuhlproben analysiert. Vor drei Jahren haben sie gezeigt, dass das Standardmedikament gegen Diabetes die Zusammensetzung der Darmflora erheblich stärker beeinflusst als die Pankreaszellen selbst, die die Zuckerkrankheit hervorrufen. Sollte das Mittel also womöglich gar nicht auf die Pankreaszellen wirken, sondern vielmehr durch die Aktivität der Darmflora?

Escherichia-coli-Bakterien an der Darmwand.
Escherichia-coli-Bakterien an der Darmwand. : Bild: dpa

Der Befund, dass NichtAntibiotika die Darmflora so markant veränderten, habe „die Gemeinde aufgerüttelt“, sagt Bork. Folgen allerdings hatte das fürs Erste nicht. Nicht für die Diabetiker und nicht für die Medizin, sehr wohl aber für Bork. Mit einem weiteren Befund, den er Anfang dieser Woche zusammen mit seinen EMBL-Kollegen Kiran Patil und Athanasios Typas in „Nature“ (doi: 10.1038/nature25979) präsentierte, könnte sich das Blatt nun wenden. Die Wissenschaftler haben sich nicht weniger als 1197 Arzneimittel vorgenommen, die man praktisch in jeder Apotheke bekommen kann – von Antibiotika, antiviralen Medikamenten und Schmerzmitteln bis hin zu Antipsychotika –, und haben deren Wirkung auf die Darmflora untersucht. Nicht auf alle möglichen Bakterien; im Darm leben allein geschätzt tausend unterschiedliche Arten von Bakterien und vermutlich ein Vielfaches unterschiedlicher Bakterienstämme. Getestet wurden vielmehr vierzig repräsentative Darmbakterienstämme, die man inzwischen zuverlässig auch im Labor vermehren kann. Tatsächlich krankt die Mikrobiomforschung daran, dass ein großer Teil der im Körper gefundenen Bakteriengemeinschaften in der Petrischale nicht zu simulieren ist, zumal sich jeder Mensch in Zusammensetzung und Zahl der Keime praktisch vom Nachbarn unterscheidet – und individuelle Charakteristika zeigt. Von den vier unterschiedlichen Escherichia-coli-Subtypen etwa, die man kennt, hat jeder Mensch nur einen – den aber häufig sehr lange.

Die Testreihe der Heidelberger Forscher war also in vieler Hinsicht ein Schnappschuss und nicht zu verallgemeinern. Doch der entscheidende Befund hat es in sich: Von den weit mehr als tausend getesteten Substanzen beeinträchtigten nicht weniger als 27 Prozent die Darmbakterien. Der Großteil – 24 Prozent – zählte zu den handelsüblichen Medikamenten, die nicht etwa wie Antibiotika gegen Erreger gerichtet sind, sondern eigentlich auf die menschlichen Zellen im Körper. „Wie viele und wie deutlich diese Arzneien auf die Darmflora wirken, hat uns überrascht“, sagt Bork. Dabei wirkten die Mittel nicht nur direkt auf die Mikroben, die Mikroben vermochten auch die Verstoffwechselung der Arzneimittel ihrerseits zu modulieren – Prozesse, die potentiell die Arzneiwirkung verstärken können oder sie neutralisieren. Schlimmer noch: Einige Arzneien provozierten molekulare Veränderungen in Mikroben, die sie gegen Antibiotika resistent machen. „Das sind Nebenwirkungen, die man bisher nicht beachtete“, sagt Bork, „die jedoch über Therapieerfolge mit entscheiden.“ Man müsse künftig wohl darüber nachdenken, vor der Verschreibung eines Medikamentes einen MikrobenScreen des Patienten durchzuführen. „Wir müssen die Pharma-Testung anpassen“, meint Bork, auch der Pharmaindustrie werde inzwischen klar, dass die Darmflora der entscheidende Hebel sein könnte, wenn Medikamente versagen. Um am Ende die Therapien anzupassen, könnte es dann irgendwann nötig werden, mit Stuhltransplantationen die passende Mikroflora aufzubauen. Tatsächlich ist das auch schon in kleinen klinischen Studien etwa an Autisten versucht worden, wie auch der Wetzlarer Arzt Faraji weiß, und siehe da: die Symptome verbesserten sich häufig. Für Bork ist das nicht genug. Die Rolle der Bakterien müssten molekular verstanden werden, und: „Wir benötigen mehr aussagekräftige Daten aus großen klinischen Studien.“

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NATÜRLICH ist nicht GLYPHOSAT derCHELATOR“ und „MINERALIENFÄNGERdafür VERANTWORTLICH!!!!

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kreidezaehne-zahnaerzte-warnen-vor-neuer-volkskrankheit-mih-a-1209122.html

Kreidezähne bei Kindern

Zahnärzte warnen vor neuer Volkskrankheit

Deutsche Zahnärzte schlagen Alarm: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei den Zwölfjährigen ist jeder Dritte betroffen. Die Ursachen der Kreidezähne geben Rätsel auf.
© Christian O. Bruch/ laif

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Norbert Krämer

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Frontzähne mit MIH

Von Irene Berres

Norbert Krämer

Frontzähne mit MIH
Donnerstag, 24.05.2018 12:12 Uhr

 

Lange Zeit war Karies das größte Problem in den Mündern der Schüler in Deutschland. Mittlerweile aber gibt Zahnärzten ein ganz anderes Krankheitsbild Grund zur Sorge: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei denen sich der Zahnschmelz nicht richtig ausgebildet hat. In einer aktuellen Pressemitteilung warnt die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vor einer neuen Volkskrankheit.

Bei der sogenannten Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – kurz MIHbahnen sich die Zähne bereits mit Schäden ihren Weg durch den Kiefer in die Mundhöhle. Bei manchen Kindern zeigt sich die Störung anfangs nur durch Flecken auf der Oberfläche der Zähne. Andere leiden zusätzlich unter Hitze- und Berührungsempfindlichkeit. Im schlimmsten Fall sind die Zähne so porös, dass ein Teil bereits beim Durchdringen des Kiefers abbricht.

Laut aktuellen Untersuchungen entwickeln etwa zehn bis 15 Prozent aller Kinder in Deutschland die Krankheit. Bei den Zwölfjährigen beträgt die Quote der Deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge sogar mehr als 30 Prozent. „Bezogen auf die Mundgesundheit und die Lebensqualität der Kinder ist MIH mittlerweile ein größeres Problem als Karies in dieser Altersgruppe“, sagt Norbert Krämer von der Universität Gießen.

Erst seit 1987 bekannt

Am häufigsten betrifft MIH einen oder mehrere Backenzähne. Seltener tritt der poröse Schmelz aber auch bei Schneide- oder Milchzähnen auf. Um die Krankheit zu diagnostizieren, reicht ein geschulter Blick in den Mund. Kreidezähne haben weißlich-cremefarbige bis gelblich-braune Flecken. Je dunkler die Farbe ist, desto poröser ist der Schmelz. Gelangt ein Zahn gesund in die Mundhöhle, besteht keine Gefahr mehr.

Obwohl die Zahl der Betroffenen wächst, wissen Mediziner bislang nur wenig über die Krankheit. Wissenschaftlich beschrieben wurde sie erstmals 1987, einen einheitlichen Namen trägt sie erst seit einer Konferenz im Jahr 2001. „Es handelt sich noch um eine sehr junge Erkrankung“, sagt Krämer. „Als ich in den Achtzigerjahren ausgebildet wurde, war eher das Thema, ob jemand solche Zähne schon einmal gesehen hat.“ Heute seien Kreidezähne allgegenwärtig.

Trotzdem werde das Problem oft ignoriert, sagt Krämer. „Es müsste dringend geforscht werden. Doch es gibt immer weniger Lehrstühle für Kinderzahnmedizin in Deutschland.“ Vor allem die Ursache der porösen Zähne gibt bis heute Rätsel auf. Sicher ist nur, dass sich der Zahnschmelz der betroffenen Zähne im Zeitraum zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr entwickelt. Das erste Lebensjahr scheint für die Fehlbildung entscheidend zu sein. Dann müssen wahrscheinlich mehrere Faktoren zusammenkommen, damit MIH entsteht.

Stoffe aus Plastik als Auslöser?

„Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Bisphenol A bei der Entstehung eine große Rolle spielt“, sagt Krämer. Bei Versuchen mit Ratten entwickelten die Tiere nach der Gabe des Stoffs poröse Zähne. Bisphenol A steckt als Weichmacher in Plastik, in Babyflaschen ist es seit 2011 verboten. „Für mich wären Stoffe aus Plastik als Auslöser auch sehr plausibel“, sagt Krämer mit Blick auf die junge Geschichte der Krankheit. „In dieser Hinsicht hat sich unser Verhalten in den vergangenen Jahren gewandelt. Heute ist selbst die Bio-Gurke in Plastik verpackt.“

Noch handele es sich dabei aber nur um Verdachtsmomente, schränkt der Experte ein. Daneben seien unter anderem Infektionskrankheiten, Antibiotika, Windpocken, Einflüsse durch Umweltgifte wie Dioxin, Probleme während der Schwangerschaft oder Erkrankungen der oberen Atemwege als mögliche Auslöser denkbar.

Das Problem: Solange Ärzte die genaue Ursache nicht kennen, können sie auch nicht vorbeugen. Welche Folgen das hat, musste Krämer, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde, schon in der eigenen Familie beobachten: Bei seiner Enkelin entdeckte der Mediziner poröse Backenzähne – schon im Milchgebiss.

Karies vermeiden, Zähne erhalten

Hat ein Kind MIH, zielt die Behandlung aktuell vor allem darauf ab, Karies abzuwenden. In der porösen Oberfläche der betroffenen Zähne können sich schädliche Bakterien besonders gut einnisten. Hinzu komme, dass sich die raue Oberfläche schlechter reinigen lasse und berührungsempfindlich sei, schreibt Stefan Zimmer, Professor an der Universität Witten/Herdecke und Präsident de Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin in einem Statement. Das erschwere die Mundhygiene.

Um die Zähne vor Karies zu schützen, rät der Experte vor allem zu Fluorid   (<<<< ?FLOURID? ist ein „RATTEN-GIFT“ und schädigt die ZIRBEL-DRÜSE???!!!>>>) – in Form von Zahnpasta, angereichertem Speisesalz, speziellem Lack oder Mundspülungen. Das Spurenelement kommt auch natürlich im Zahn vor. Es sorgt dafür, dass sich Mineralien in den Schmelz einlagern und legt sich wie ein Film auf den Zahn. Daneben können Zahnärzte die Furchen der Zähne mit Kunststoff versiegeln. Sind die Zähne extrem angegriffen und Stücke abgebrochen, können Kronen notwendig werden.

Ob ein Kind unter MIH leidet, lässt sich am besten im Alter von acht Jahren untersuchen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper in der Regel alle Backen- und Schneidezähne vollständig in die Mundhöhle geschoben. Bei schweren Formen können sich die Probleme jedoch auch schon früher bemerkbar machen, wenn die Zähne den Kiefer durchbrechen.

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siehe auch „Monika KRÜGER“

siehe auch „Monika Krüger“ –  Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad) „Pflanzen-Stoff-Wechsel“   –  „Prof. Dr. Maria Finckh“ 

siehe auch „Monsanto“ – „Krebs-Risiko“ – „Clostridium botulinum“

siehe auch „ZIVIL-PROZESS“ gegen „MONSANTO-BAYER“

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Wirkungen von Glyphosat

Glyphosat in „Back-Waren“

GLYPHOSAT ist einCHELATORund somit „MINERALIENRÄUBER

„Monika Krüger“ (Tier-Ärztin und Mikro-Biologin) – „Glyphosat“ ist ein Chelator – ein „Spuren-Elemente-Fänger“ (RÄUBER)

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siehe auch „GLYPOSAT“ im BIER und EIS  – SCHADEN am MIKRO-BIOM

 

ube.com/watch?v=bN3LXjigjIg

Dr. „Thierry Vrain“-  Former „Pro-GMO Scientist“ –  „Speaks Up Against „Glyphosate“

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siehe auch „Climate und GEO-ENGINEERING“

http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/wenn-die-klimarettung-zum-gefaehrlichen-abenteuer-wird-15747702.html

Geoengineering : Klimarettung, das gefährliche Abenteuer

  • Von Horst Rademacher
  • Aktualisiert am

Der Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen am 12. Juni 1991 Bild: dpa

Das Klima steuern, den Klimawandel mit Großtechnik stoppen – die Pläne wollen einfach nicht vergehen. Doch das Geoengineering bleibt Größenwahn, wie der Blick in die Vergangenheit zeigt.

Bisher war der Mensch bei seinen Versuchen, Vorgänge in der Natur in seinem Sinn zu steuern, oft kläglich gescheitert. So kommt es nur selten zu ergiebigem Niederschlag, wenn von Flugzeugen aus zusätzliche Kondensationskeime in feuchte Luftmassen versprüht werden, um gezielt Regen auszulösen. Und die Ansiedlung der giftigen Aga-Kröten in Australien war ein vollkommener Flop. Statt wie erhofft Schädlinge in Zuckerrohrplantagen zu fressen, machten sich die liebestollen Amphibien über heimische Tierarten her. Sie vermehrten sich dabei so schnell, dass sie zur Plage geworden sind.

Dass all diese Versuche des Geo- und Bioengineering immer wieder versagen, liegt nicht an der mangelnden Vorstellungskraft des Menschen. Vielmehr unterliegen die meisten Vorgänge in der Natur der Stochastik: So fällt längst nicht aus jeder dicken Wolke Regen, und die Vorliebe von Kröten kann sich urplötzlich ändern. Dementsprechend sind auch alle Vorschläge mit äußerster Vorsicht zu genießen, den fortschreitenden Klimawandel von außen zu stoppen oder wenigstens zu verlangsamen.

Historische Vulkanausbrüche – eine Warnung

Eine gutgemeinte Idee ist es beispielsweise, die Meere mit Eisen zu düngen. Plankton, so die Logik hinter diesem Vorschlag, nimmt bei der Photosynthese Kohlendioxid auf, das schließlich zusammen mit den abgestorbenen Organismen auf den Meeresgrund sinkt und damit in der Atmosphäre keinen Treibhausschaden mehr anrichten kann. Stimuliert man das Wachstum des Planktons mit mineralischen Nährstoffen wie Eisen wächst es üppiger und nimmt dabei mehr CO2 auf. Aber spätestens seit vor einigen Jahren ein entsprechendes Experiment vor der kanadischen Pazifikküste außer Kontrolle geriet, betrachtet man die Eisendüngung mit großer Skepsis. Deshalb hat das Bundeskabinett auch beschlossen, alle Bestrebungen, die Meere zu kommerziellen Zwecken zu düngen, vollständig zu untersagen.

Ein dichter Schleier von Aerosolen umhüllte die Erde nach dem Ausbruch des Pinatobo 1991. Die Folge waren Missernten in vielen Teilen der Welt, wie Computersimulationen bestätigen. : Bild: Jonathan Proctor and Solomon Hsiang

Ein anderes Allheilmittel gegen die Erderwärmung sehen viele Geoingenieure in zusätzlichen Aerosolen, die man in der Atmosphäre verteilt. Das Ansinnen dahinter: Gelangen diese winzigen Schwebeteilchen in die Stratosphäre, streuen sie einfallendes Sonnenlicht. Ein Teil der Sonnenstrahlung wird dabei in den Weltraum zurückgeworfen. Dieser Anteil kann nicht die Treibhausgase in der Troposphäre erreichen und deshalb unseren Planeten nicht noch weiter aufheizen. Vulkane sind natürliche Aerosolschleudern, denn das von ihnen ausgeschleuderte Schwefeldioxid gelangt häufig bis in die obersten Atmosphärenschichten.

Verheerende Folgen von Vulkanausbrüchen

So verringerte das vom Ausbruch des Vulkans Pinatubo 1991 stammenden Aerosol die Intensität der Sonnenstrahlung am Erdboden um 2,5 Prozent. Allerdings haben die Schwebeteilchen des Pinatubo aber auch zu beträchtlichen Ernteausfällen bei Mais, Sojabohnen, Reis und Weizen geführt, wie amerikanische Geoforscher jüngst in der Zeitschrift „Nature“ berichteten.

Spritzt man also Aerosol in die Stratosphäre mag es zwar kühler werden, gleichzeitig gehen aber auch die Erträge zurück. Und gibt es zu viel Aerosol kann sogar schon einmal ein Sommer ausbleiben wie nach dem Ausbruch des Tambora im Jahre 1815. Welche Folgen „dieses Jahr ohne Sommer“ hatte, ist bekannt.

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aus dem TEXT:…..Die damals rund 800.000 Einwohner atmeten Millionen von Bakterien der Typen >>>>>>Serratia marcescens und Bacillus globigii<<<<<<<<< ein – harmlose Typen, wie man damals dachte. Heute ist klar, dass Serratia marcescens Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann und für immungeschwächte Personen durchaus gefährlich ist.

https://www.focus.de/panorama/videos/attacken-gegen-us-buerger-us-militaer-testete-biologische-waffen-an-der-eigenen-bevoelkerung-in-san-francisco_id_4814917.html

14.07.2015, 10:51 | 01:30 Min. |

Attacken gegen US-Bürger

US-Militär testete biologische Waffen – an der eigenen Bevölkerung in San Francisco

.com/watch?v=0oio6DYNHxQ&feature=youtu.be

Es klingt wie eine Verschwörungstheorie – aber die USA haben biologische Waffen an der eigenen Bevölkerung getestet. Die Militär-Forscher sorgten sich darum, welche Wirkung diese Waffen haben. Sie sollten es bald erfahren.

Es begann mit Tests auf Militärbasen. Soldaten und ihre Familien wurden Mikroben ausgesetzt, später, im Kalten Krieg, sollen die Versuche erweitert worden sein. In einem der größten Experimente versprühte die US-Navy mit gigantischen Schläuchen Bakterienwolken vor der Küste von San Francisco.

Die Forscher wollten herausfinden, wie sich die Stoffe verbreiten, berichtet „Iflscience.com“. Die Folge: Die damals rund 800.000 Einwohner atmeten Millionen von Bakterien der Typen Serratia marcescens und Bacillus globigii ein – harmlose Typen, wie man damals dachte. Heute ist klar, dass Serratia marcescens Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann und für immungeschwächte Personen durchaus gefährlich ist.

Mindestens ein Todesfall lässt sich auf die Experimente zurückführen. Bekannt ist auch, dass das US-Militär hunderte solcher Tests durchgeführt hat.

Sogar an der englischen Küste lässt sich ein derartiges Bio-Waffen-Experiment nachweisen. Verantwortlich dafür war allerdings das britische Militär. Das wahre Ausmaß der Angriffe auf die eigene Bevölkerung lässt sich also nur erahnen.

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ube.com/watch?v=FsZjUiD_CsQ

Feinstaubalarm in Stuttgart – Geo Engineering über Deutschland – 2017 !

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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/forschungsprogramm-der-usa-untersucht-den-einsatz-neuer-biowaffen-15821541.html

Virenverbreitende Insekten : Entwickelt Amerika neue Biowaffen?

Wenn Blattläuse bald offensiv als Biowaffen eingesetzt werden, helfen vielleicht nur noch Ameisen. Bild: dpa

Ein Forschungsprogramm des Pentagon untersucht den Einsatz von Insekten bei der Verbreitung von Viren. Deutsche und französische Wissenschaftler kritisieren das scharf und warnen vor unkontrollierbaren Risiken einer neuen Biowaffen-Generation.

Wenn es um die „Darpa“ geht, kommt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek schon mal ins Schwärmen. Die Darpa ist der wissenschaftliche Arm des amerikanischen Verteidigungsministeriums, ebenso berühmt wie berüchtigt für ihren radikalen Innovationsgeist. Für die deutsche Ministerin stand die Darpa Pate, als es darum ging, den deutschen Erfindergeist auf Trab und die neue Hundert-Millionen-Euro-„Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen“ auf den Weg zu bringen.

Joachim Müller-Jung

Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

Deren Gründung hatte das Bundeskabinett im August beschlossen. Wo die Darpa mit ihrem prallen Dollarsäckel sät, schießen große Ideen und technische Revolutionen wie Pilze aus dem Boden. So jedenfalls geht die Legende…..

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siehe auch „FAKTEN und KEINE LÜGEN mehr“ – „9/11“

„WDR“ verbotener Film – Aktenzeichen 11/9 ungelöst Lügen und Wahrheiten zum „11 September 2001“

?Osama bin Laden? – Flug 93 (kein Flugzeug)Flight 93 (no airplane)

„nur ein Loch“ – „Boing 757“ –  kritische Nachfragen „unerwünscht“ Geheimhaltung war das Gebot der Stunde
„Tom Flocco“ – „Catherine Austin Fitts“ (unanswered questions.org)
?Afghanistan?
ab 12:30 Minuten: ?“Henry Kissinger“?
„Meinungs-Freiheit“ – „Internet-Zensur“ –  – Passagierlisten ohne die Namen der Entführer (noch am Leben) – „Pakistan – CIA“
ab 19:11  Jagd auf „Osama Bin Laden“ (saudische Bau-dynasty) – „Steck-Brief“ (Osama bin Laden wird nicht wegen 9/11 gesucht)
„offizielle Version stimmt nicht“
ab 23:12 Minuten –  Pentagon – „Abschuss-Vorrichtung“
es wurde DRUCK ausgeübt – den Familien wurde verboten darüber zu sprechen – „kein Tropfen Blut“ (?Identifikaktion der Toten?) – „L.L. Lemnitzer“ (Oberbefehlshaber der NATO) – 1962:  „Operation Northwood“ – „James Bamford“ (Body of Secrets) – geplante TERROR-AKTE gegen das eigene VOLK
„neue Welt-Ordnung“ – „Paul Wolfowitz“
ab 39:00 Minuten –  >>>>>>>>>>>„Briefe mit Milz-Brand-Erreger“ (Militär-Labor aus den USA – „Barbara Hatch Rosenberg“ 2002)<<<<<<<<<
„Patriot-Akt“ – „Kyle Hence“ – „Domestic Security Enhancement Act of 2003″

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https://www.neopresse.com/umwelt/der-moorbrand-vom-emsland-bundeswehr-mit-radioaktivem-skandal/

Der Moorbrand vom Emsland – Bundeswehr mit radioaktivem Skandal?

NEOPresse in Umwelt

Der „Moorbrand vom Emsland“, verursacht durch die Bundeswehr, könnte noch einen ganz anderen Skandal hervorbringen. Nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ muss die Bundeswehr nun eine Belastung durch radioaktive Bestrahlung sowie durch Quecksilber prüfen. Die Medien schweigen weitgehend über den neuerlichen Skandal.

Entwarnung durch die Bundeswehr zu früh

Die Bundeswehr hatte für den Moorbrand „gesorgt“. Allerdings sind nunmehr weitere Details aufgetaucht, die bis dato offenbar verschwiegen worden sind. Kaum vorstellbar, so die Beobachter dieser Vorgänge, dass die Bundeswehr darüber nicht gewusst haben soll.

 

Im Emsland befindet sich ein sogenanntes „Waffentestgelände“. Dort sind Sprengkörper getestet worden, die etwa aus den Beständen der NVA, der Nationalen Volksarmee der DDR, entnommen worden sind oder sein könnten. Zudem sei dort auch die Möglichkeit gegeben, dass Nato-Munition verwendet wurde. Diese wäre dann ggf. uranhaltig. Auch ist jetzt bekanntgeworden, dass auf dem Testgelände sogenannte „Wuchtmunition“ eingesetzt wurde. Dies enthält wiederum „giftige Schwermetalle“, wie es in dem Bericht heißt.

Der Moorbrand, der sich in den vergangenen Wochen ereignet hat, könnte diese Gifte und Belastungen nun freigesetzt haben, heißt es. Dort war es zum Ausstoß großer Mengen an und von Rauch gekommen.

Jetzt prüft auch die Bundeswehr. Zunächst geht es nur darum, die Gefährdung der Einsatzkräfte der Armee selbst zu testen. Hintergrund der Aktivitäten ist ein Raketentest vom 3. September. Dabei war ein Großfeuer entstanden. Dieses schwelt noch heute. Die Bundeswehr hat es bis zum heutigen Tag nicht komplett unter Kontrolle bekommen. Insofern ist bereits ein Monat vergangen, und die Situation hat sich eher verschlimmert als verbessert. Bis dato hat sich die politische Führung der Bundeswehr weitgehend bedeckt gehalten. Die Berichterstattung dürfte in den kommenden Wochen deutlich zunehmen. Der Skandal weitet sich aus.

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DRECKS-ILLUSION

Wer Braucht diesen „RESOURCEN-und ENERGIE-FRESSENDEN PLASTIK-ROBOTER-DRECK“ – HIER hat absolut NICHTS mit einem MENSCHEN zu TUN

ERBÄRMLICH: SCHLECHTE KOPIE und IMITATION

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/10/03/banken-setzen-menschliche-roboter-der-kundenberatung-ein/

Banken setzen menschliche Roboter in der Kundenberatung ein

Das Start-up „Soul Machines“ entwickelt menschenähnliche Roboter für die Kundenberatung.

Ein humanoider Roboter. (Foto: Soulmachine)

Ein humanoider Roboter. (Foto: Soulmachine)

Das neuseeländische Start-up „Soul Machines” entwickelt menschenähnliche Roboter, die von Banken zur Kundenberatung eingesetzt werden. Wie die „Nikkei Asian Review“ berichtet, hat das Unternehmen mit Sitz in Auckland bislang 15 Humanoiden gebaut, die in neuseeländischen, australischen und britannischen Geldhäusern zum Einsatz kommen. Innerhalb der nächsten sechs Monate will Soul Machines nach China und Japan expandieren, innerhalb von drei Jahren sollen weltweit tausende der Roboter verkauft werden. Dann sollen die Roboter auch in Branchen wie dem Gesundheits- und dem Bildungswesen sowie in der Autoindustrie Kunden beraten. Die Kosten für einen Roboter betragen etwas unter einer halben Million Dollar.

Die Roboter sehen Menschen täuschend ähnlich. Sie sind mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet – unter anderem mit dem Programm „Watson“ von IBM – und beherrschen mehrere Sprachen sowie verschiedene englische Akzente. Damit sie sich menschenähnlicher verhalten, verfügen sie über künstliche Gehirne und Nervensysteme, die von Neurowissenschaftlern entwickelt wurden, sowie über künstliche Hormone wie Adrenalin und Oxytocin. Letzteres spielt bei echten Menschen unter anderem beim Geburtsprozess eine wichtige Rolle. „Wir sind ununterbrochen dabei, unsere Roboter noch intelligenter zu machen, noch lernfähiger und noch geübter im sozialen Umgang“, sagt der Chief Business Officer von Soul Machine, Greg Cross. Um ihre Humanoiden noch menschenähnlicher gestalten zu können, suchen die Neuseeländer eine Partnerfirma für die Entwicklung einer Technologie, die noch realistischere Gesichtsbewegungen – wie durch Gesichtsmuskeln –  ermöglicht.

Der Gründer von Soul Machine ist der Wissenschaftler Mark Sagar, der für die Filme „King Kong“ und „Avatar“ jeweils den Academy Award in den Bereichen Wissenschaft und Technik gewann.

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siehe auch „ROH-STOFF-RAUB“ – „Lithium“ – Folgen der DIGITALEN Energie-Fressenden ILLUSION – „Seltene Erden“

http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/die-folgen-des-tiefseebergbaus-erscheinen-dramatisch-15805089.html

Folgenreicher Tiefseebergbau : Das Gedächtnis des Meeres

  • Von Horst Rademacher
  • Aktualisiert am

Manganknollen enthalten außer Mangan noch Kupfer, Kobalt, Nickel und zahlreiche andere Metalle. Bild: Bloomberg

Die Rohstoffvorkommen in der Tiefseeboden wecken Begehrlichkeiten. Doch das Schürfen am Meeresgrund könnte ungeahnte ökologische Folgen haben.

Welche langfristigen Folgen der mögliche Tiefseebergbau für die Umwelt auf dem Meeresgrund hat, war bisher weitgehend unbekannt. Eine Gruppe europäischer Forscher hat nun Ergebnisse einer Langzeituntersuchung aus dem Südostpazifik veröffentlicht, nach der ein bergmännischer Eingriff über lange Zeit schwere Wunden im Tiefseeleben hinterlässt. Mehr als ein Vierteljahrhundert später gab es in dem betroffenen Gebiet deutlich weniger kalkbildende Organismen und eine drastische Reduktion der filtrierenden Meeresfauna. Eine Rekultivierung, wie sie im Bergbau an Land, beispielsweise in den verschiedenen Braunkohlerevieren in Deutschland, betrieben wird, ist in der Tiefsee nahezu unmöglich.

Diese bislang einzigartige Langzeitstudie beruht auf einem Experiment Hamburger Meeresforscher, die im Jahre 1989 mit dem Forschungsschiff „Sonne“ den Südostpazifik im Peru-Becken südlich der Galápagosinseln kreuzten. Ziel dieser Forschungsfahrt war es damals, den Tiefseebergbau in einem in knapp 4200 Meter Wassertiefe gelegenen Meeresgebiet zu simulieren. In dieser Region ist der Meeresgrund voller Manganknollen, jenen bis zu Dezimeter großen, blumenkohlförmigen Brocken, die neben Mangan auch Kupfer, Kobalt, Nickel und zahlreiche andere Metalle enthalten. Damals gab es in vielen Ländern ernsthafte Überlegungen, diese nicht nur im Pazifik, sondern auch im Atlantischen und im Indischen Ozean vorkommenden Manganknollen großräumig abzubauen

Rekolonisierung deutlich zu langsam

Um solche bergmännischen Eingriffe zu simulieren, schleppte die „Sonne“ damals einen Tiefseepflug hinter sich her, der ein etwa elf Quadratkilometer großes rundes Areal auf dem Meeresboden systematisch umwühlte. Die Manganknollen wurden dabei untergepflügt und das Meeressediment und die darauf lebende Fauna und Flora großräumig zerstört. In vier Folgeexpeditionen wurde anschließend untersucht, ob und wie die Lebenswelt den umgepflügten Meeresboden rekolonisierte.

Manganknollen in der Clarion-Clipperton-Zone in mehr als 4000 Metern Wassertiefe. In wenigen Jahren könnten die ersten Staaten Abbaulizenzen für Manganknollen bei der Internationalen Meeresbodenbehörde ISA beantragen.
Manganknollen in der Clarion-Clipperton-Zone in mehr als 4000 Metern Wassertiefe. In wenigen Jahren könnten die ersten Staaten Abbaulizenzen für Manganknollen bei der Internationalen Meeresbodenbehörde ISA beantragen. : Bild: ROV-Team/Geomar

Weil aber das Interesse am Abbau von Manganknollen im Laufe der Zeit nachließ, wurden diese Untersuchungen nach sieben Jahren eingestellt. Im Sommer 2015 kehrte die „Sonne“ schließlich noch einmal in das Seegebiet zurück. Mit Hilfe des autonomen Forschungsunterseebootes nahmen Meeresforscher abermals  den Bestand an Fauna und Flora auf dem nahezu drei Jahrzehnte vorher umgepflügten Meeresgrund auf.

Dabei stellte sich heraus, dass die Rekolonisierung des Tiefseebodens erheblich langsamer verläuft als bisher angenommen. Wie die Forschergruppe um Tanja Stratmann vom Königlich Niederländischen Meeresforschungsinstitut jetzt in der Zeitschrift „Biogeosciences“ schreibt, haben sich vor allem jene Lebewesen, die ihre Nahrung durch das Filtrieren von Meerwasser beziehen, kaum erholt. Sie sind im umgepflügten Areal etwa nur ein Fünftel so häufig anzutreffen wie im ungestörten Nachbargebiet. Auch bei den kalkbildenden Organismen hinterließ der bergmännische Eingriff tiefe Narben. Im Vergleich zu den Nachbarbereichen beträgt ihre Masse im umgepflügten Bereich nur wenig mehr als die Hälfte. Lediglich die vom Meeresboden fressende Fauna, wie zum Beispiel Seegurken oder die zu den Krebsen gehörenden Scherenasseln, hatte sich weitgehend erholt.

Quelle: F.A.Z.

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/weltnaturschutzunion-iucn-rohstoffabbau-fuer-smartphones-gefaehrdet-tiefsee-a-1218651.html

Rohstoffe für Smartphones

Umweltschützer warnen vorm Schürfen in der Tiefsee

Für Smartphones brauchen Hersteller Kupfer, Aluminium und Kobalt. Die Rohstoffe könnten bald aus der Tiefsee kommen, auch Deutschland hat Abbaulizenzen. Doch Umweltschützer sind besorgt.
Seeanemone der Gattung Relicanthus an einer Bruchzone im Zentralpazifik

Seeanemone der Gattung Relicanthus an einer Bruchzone im Zentralpazifik
Smith und Amon/ABYSSLINE Project/University of Hawaii at Manoa /dpa

Seeanemone der Gattung Relicanthus an einer Bruchzone im Zentralpazifik
Montag, 16.07.2018 11:01 Uhr

 

Bereits in wenigen Jahren soll die Tiefsee als Abbaugebiet für Rohstoffe genutzt werden. Dadurch drohe jedoch schwerer Schaden für die Meereslebewesen, warnt die Weltnaturschutzunion (IUCN). Den Ozeanboden mit Maschinen aufzureißen komme dem Abholzen von Wäldern gleich, schreibt die Organisation in einem am Montag veröffentlichten Bericht zum Abbau von Tiefseerohstoffen.

Die Tiefsee umfasst Regionen mit mehr als 200 Metern Wassertiefe – nach IUCN-Angaben etwa 65 Prozent der Erdoberfläche. Dort gibt es unter anderem Kupfer, Aluminium und Kobalt. Der Bedarf an den Metallen wächst. Die Hightech-Industrie braucht sie für Produkte wie Smartphones. Auch „grüne Technologien“ befeuern den Bedarf, etwa für Speicherbatterien.

Die 1994 gegründete Internationale Meeresbodenbehörde (ISA) will an ihrem Sitz in Jamaika einen Verhaltenskodex ausarbeiten. Die IUCM warnt jedoch: „Die Regeln, die gerade zum Management des Rohstoffabbaus in der Tiefsee entwickelt werden, reichen nicht aus, um unwiderruflichen Schaden von den Ökosystemen der Meere und den Verlust einzigartiger Arten abzuwenden.“

Abbau ab 2025

Der kommerzielle Abbau von Rohstoffen aus der Tiefsee soll etwa 2025 beginnen. Dabei geht es unter anderem um bestimmte schwefelhaltige Salze (Sulfide). Die Meeresbodenbehörde ISA hat nach eigenen Angaben bereits 29 Vertragspartnern Lizenzen für die Suche nach polymetallischen Sulfiden und kobaltreichen Krusten erteilt – darunter auch an der mehr als 20.000 Kilometer langen Gebirgskette Mittelatlantischer Rücken im Atlantik. Auch Deutschland hat seit 2015 eine Lizenz.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) will Sulfide im Indischen Ozean südöstlich von Madagaskar bis in eine Tiefe von 3000 Metern erforschen. Sie enthalten nach BGR-Angaben neben Schwefel auch Blei, Kupfer, Zink, Gold und Silber sowie Spurenelemente wie Kobalt, Nickel und Selen.

Wenn Sedimente am Meeresboden aufgewirbelt werden, kann das laut IUCN einige Tiere ersticken und anderen die Orientierung nehmen. Lebewesen würden zudem gestört durch Lärm, Vibrationen, Licht und Schiffe. Außerdem bestehe die Gefahr, dass giftige Stoffe durch Lecks ins Meereswasser gelangen. Dringend nötig seien mehr Studien, weil die tiefen Meeresregionen bislang gar nicht genug erforscht seien.

„Artenreiche Leben in der Tiefsee für immer zerstören.“

„Was wir bislang wissen, reicht nicht, um Meeresflora und -fauna vor Bergbauaktivitäten effektiv zu schützen“, sagt Carl Gustaf Lundin, Direktor der IUCN-Abteilung für Meeres- und Polargebiete. Rohstoffe mit den Technologien, die heute zur Verfügung stehen, aus dem Meeresboden zu holen, könnte das artenreiche Leben in der Tiefsee für immer zerstören.“

Die IUCN ist das weltweit größte Netzwerk staatlicher und nichtstaatlicher Umweltorganisationen. Unter den mehr als 1300 Mitgliedern sind etwa die Umweltstiftung WWF und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

jme/dpa

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https://www.sueddeutsche.de/digital/killerroboter-wenn-maschinen-ueber-leben-und-tod-entscheiden-1.4108992

Killerroboter

Wenn Maschinen über Leben und Tod entscheiden

Der Protest gegen Killerroboter in London erinnert an den charmanten C-3PO.(Foto: AFP)
  • In Genf diskutieren die UN über die Entwicklung und den Einsatz autonomer Waffensysteme.
  • Kritiker fürchten, dass „Killerroboter“ bald selbstständig Entscheidungen über Leben und Tod treffen.
  • Befürworter argumentieren, dass Maschinen weniger Fehlentscheidungen träfen und besser geeignet seien, Menschenleben zu schonen.
Von Paul-Anton Krüger

Eine Armee von Killerrobotern, die federnden Schrittes wie eine Horde Tyrannosaurus Rex auf eine Großstadt zustürmen. Maschinen außer Kontrolle, mit rot leuchtenden Elektroaugen, die entfesselt wehrlose Menschen niedermähen. Was seit Jahrzehnten als Motiv in Horror- und Science-Fiction-Filmen von „Terminator“ bis „Transformers“ auftaucht, könnte durch den technischen Fortschritt in einigen Jahren der Realität zumindest nahekommen. Etliche Länder, unter ihnen die USA, Russland und China, aber auch Großbritannien, Südkorea oder Israel arbeiten an der Entwicklung tödlicher autonomer Waffensysteme, weitere Länder haben zumindest ein Interesse daran.

Autonome Waffensysteme sind an sich nichts Neues: Eine Landmine löst aus, ohne dass ein Kommandeur den Befehl dazu gibt, vor allem aber ohne Unterscheidung, wenn das nötige Gewicht auf den Zündmechanismus ausgeübt wird. Auch die Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze feuerten automatisch, einmal scharfgemacht.

Der Unterschied zu modernen Militärrobotern ist, dass diese durch die Fortschritte in der Sensor- und Computertechnik, vor allem bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz, künftig komplexe Entscheidungsabläufe auf dem Schlachtfeld übernehmen könnten, ohne dass Menschen noch in diese Prozesse eingreifen.

Aufstand gegen die Killerroboter

Tesla-Gründer Elon Musk gibt mit tausenden Forschern das Versprechen, keine autonomen Waffen zu entwickeln. Einer anderer Unterzeichner hält etwas anderes für gefährlicher: den Menschen. Von Marvin Strathmann mehr …

Von der dritten Revolution in der Kriegsführung nach der Erfindung des Schießpulvers und der Atomwaffen ist die Rede – Kritiker solcher Waffensysteme knüpfen daran ihre Warnung und Forderungen nach einer Regulierung oder gar einem Verbot. Zugleich macht sie das für Streitkräfte attraktiv: Technologischer Vorsprung in diesem Bereich soll in den USA dazu beitragen, die militärische Überlegenheit gerade im Vergleich mit Russland und China zu wahren. Andere Staaten, nicht zuletzt China, die stark in künstliche Intelligenz investieren, erhoffen sich, ihren Rückstand zu verkürzen. Unter der Ägide der Vereinten Nationen beraten derzeit in Genf Delegationen aus mehr als 75 Staaten über den Umgang mit diesen futuristischen Waffen.

Schon die Definition ist umstritten: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das über die Einhaltung des humanitären Völkerrechts wacht, stellt auf die „Autonomie in kritischen Funktionen“ ab, also, dass ein Waffensystem Ziele sucht, verfolgt, identifiziert und auswählt und sie ohne Zutun eines Menschen attackiert.

Es gibt bereits heute Luftabwehr- und Nahbereichsverteidigungssysteme, die semiautonom arbeiten – allerdings in eng eingegrenzten Bereichen. Das amerikanische MK-15 Phalanx etwa, auch auf Schiffen der Bundesmarine im Einsatz, soll anfliegende Raketen mit einer Maschinenkanone abwehren, und wird von Menschen nur noch überwacht. Russland verfügt mit dem Pantsir-System über ähnliche Fähigkeiten. Die Armee setzt es in Syrien zur Sicherung ihrer Stützpunkte ein.

Was bedeutet es, wenn Maschinen über den Einsatz tödlicher Gewalt entscheiden?

Geforscht aber wird an unbemannten Kampfjets – eine Fortentwicklung der ferngesteuerten Drohnen, bei denen immer noch ein Mensch den Knopf am Joystick in einem Kommandostand drückt, um Waffen abzufeuern. Mit landgestützten Systemen experimentiert das US-Militär auch bereits seit einiger Zeit: der Crusher ist eine Technologie-Studie eines unbemannten Kampffahrzeugs von 2006, sechs Tonnen schwer, auf drei Achsen, geländegängig, testweise mit einer Maschinenkanone bestückt.

Warum autonome Waffen wohl nicht verboten werden

In Genf verhandeln 75 Nationen, um Killerroboter zu regulieren. Eine Einigung ist unrealistisch, weil einige Staaten eigene Interessen verfolgen. Von Paul-Anton Krüger mehr …

China entwickelt ebenfalls autonome Fahrzeuge für das Militär. Eigenständig agierende Waffensysteme zum Einsatz auf See, unter Wasser oder gar im Weltall wecken ebenfalls Interesse von Streitkräften weltweit, zumal bei menschenleeren Gefechtsfeldern, wo die ethisch-moralischen und rechtlichen Probleme leichter zu überwinden sein könnten.

Die Schlüsselfrage ist, was es bedeutet und welche Folgen es hat, wenn Roboter basierend auf Algorithmen ohne das Zutun eines Menschen Entscheidungen über den Einsatz tödlicher Gewalt treffen. Zwar gibt es bislang keine Rechtsnormen, die den Einsatz solcher Systeme spezifisch regeln. Vertreter der in Genf verhandelnden Staaten seien sich aber im Prinzip einig, dass auch autonome Waffensysteme mit dem humanitären Völkerrecht vereinbar sein müssen, sagte der Vorsitzende der UN-Verhandlungsrunde, der indische Botschafter Amandeep Singh Gill, am Montag in Genf.

Deutschland fordert, dass Waffen menschlicher Kontrolle unterliegen müssen

Das heißt, dass etwa die zwingend vorgeschriebenen Abwägungen über die Notwendigkeit und die Verhältnismäßigkeit beim Einsatz von Gewalt getroffen werden müssen. Auch zwischen Kombattanten und Zivilisten muss strikt unterschieden werden; Entscheidungen über die Tötung von Menschen oder die Zerstörung von Sachen müssen zudem zurechenbar bleiben, also auf einen Menschen als Verantwortlichen zurückzuführen sein.

Kritiker aus Menschenrechtsorganisationen, aber auch Vertreter vieler Regierungen bezweifeln, dass diese Grundsätze auf Dauer bei autonomen Waffensystemen gewahrt bleiben können. Die Regierungsfraktionen in Berlin haben sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, autonome Waffensysteme abzulehnen, „die der Verfügung des Menschen entzogen sind“. Zusammen mit Frankreich hat Deutschland in Genf eine politische Erklärung vorgeschlagen, wonach alle Waffen stets menschlicher Kontrolle unterliegen müssen.

Der aktuelle Stand der Technologie wirft Fragen auf

Aktivisten fordern jedoch, bereits die Entwicklung autonomer Waffensysteme zu verbieten. Denn selbst die besten selbstlernenden Roboter könnten nie ethisch und moralisch handelnde Wesen sein. Die Entscheidung über die Tötung eines Menschen im Krieg an eine Maschine zu delegieren, verletze den Kern der Menschenwürde und entwerte menschliches Leben.

Stattdessen würden Killerroboter es erlauben, „bewaffnete Konflikte in nie gekanntem Ausmaß zu führen und schneller, als Menschen sie begreifen können“, wie Hunderte Fachleute für künstliche Intelligenz 2015 in einem offenen Brief warnten. Zu den Unterzeichnern gehörten Tesla-Chef Elon Musk, der Apple-Co-Gründer Steve Wozniak oder der Physiker Stephen Hawking.

Tatsächlich drängen sich beim derzeitigen Stand der Technologie große Fragen auf: Immer wieder gibt es Unfälle etwa mit autonom fahrenden Autos. Die bewegen sich aber in einer relativ geordneten Umgebung: Straßenmarkierungen, Ampeln, Schilder bieten Informationen, es gibt keine Faktoren, die gezielt darauf hinwirken, dass Funktionieren von Sensoren oder Rechnern zu sabotieren. Dagegen herrscht in Gefechtssituationen der „Nebel des Krieges“, von dem schon der preußische Militärtheoretiker Carl von Clausewitz schrieb. Die Situation ist ständig im Fluss, die Informationen unvollständig, der Feind darauf bedacht, mit Beschuss, Täuschung, Sabotage den Gegner zu behindern.

Was, wenn der Gegner die Rechner der Roboter hackt?

Gerade das führen Befürworter autonomer Waffen als deren großen Vorteil an: Sie könnten präziser und schneller als Menschen eine Situation erfassen und beurteilen, unbeeindruckt von Stress, Angst und anderen menschlichen Gefühlen, die Fehlentscheidungen begünstigten.

Sie würden sich im Zweifel nicht aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus für einen Angriff entscheiden, sondern unbeeindruckt kalkulieren. Sie seien besser geeignet, Menschenleben zu schonen – nicht zuletzt die der eigenen Soldaten. Und die Öffentlichkeit reagiert gegenüber defekten Killerrobotern sicherlich weniger sensibel, als wenn Zinksärge nach Hause geflogen werden.

Was aber, wenn der Gegner nicht Granaten feuert, sondern die Rechner der Roboter hackt? Und kann man wirklich Programmierer und Konstrukteure einer Maschine in gleichem Maße für tödliche Fehler zur Verantwortung ziehen wie einen Kampfjet-piloten, der eine Bombe ausklinkt, fragen die Kritiker. Sie fürchten, dass alle Debatten über einen rechtlichen Rahmen schon bald von der Realität überholt werden und es dann zu spät ist, dem Einsatz von Killerrobotern noch Grenzen zu setzen.

Krieg steckt in der DNA des Silicon Valley

Im Geschäft mit dem Tod stecken Milliarden US-Dollar. Auch Google erlag der Verlockung, eng mit dem US-Militär zu kooperieren. Doch der Protest vieler Mitarbeiter führte nun zum Ausstieg aus einem Großprojekt. Von Jannis Brühl mehr…

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https://www.sueddeutsche.de/wissen/materialforschung-akkus-gefahr-im-handgepaeck-1.4089411

Materialforschung Akkus: Gefahr im Handgepäck

Brandgefahr: Experten warnen vor überhitzten Akkus von Computern und Smartphones an Board.(Foto: Jack Catalano/unsplash)
  • Batterien sind gefährlich, weil sie sehr viel Energie in sehr kleinen Raum verpacken.
  • Im Normalbetrieb geben die Akkus ihre Energie dosiert ab, die Elektronen fließen kontrolliert. Wird die Batterie aber zu sehr strapaziert, gequetscht oder zerstört, kann der Kreislauf außer Kontrolle geraten.
  • Etwa drei Mal im Monat verzeichnen allein die amerikanischen Behörden derzeit einen Zwischenfall, bei dem ein elektronisches Gerät im Flugverkehr überhitzt, raucht, explodiert oder Feuer fängt.
Von Christoph von Eichhorn

Zum Beispiel Flug 2981, von Seattle nach Salt Lake City. Da sprühte ein iPhone plötzlich Funken in der Kabine. Oder Flug 90, von Newark nach Tel Aviv, als ein iPad sich zwischen zwei Sitzen verkeilte, sehr schnell sehr heiß wurde und zu qualmen anfing. Oder ein Flug von Houston nach Havanna im März: Da explodierte in einem Rucksack ein Powerpack, eine Ersatzbatterie für Elektronik, und es kam zu einem kleinen Brand an Bord.

Die Fälle hat die amerikanische Flugbehörde FAA zusammengetragen, sie stammen alle aus dem laufenden Jahr. Die drei Unfälle gingen glimpflich aus, doch die Liste solcher Vorfälle wird schnell länger. Etwa drei Mal im Monat verzeichnen allein die amerikanischen Behörden derzeit einen Zwischenfall, bei dem ein elektronisches Gerät im Flugverkehr überhitzt, raucht, explodiert oder Feuer fängt. In Deutschland zählte das Luftfahrtbundesamt 2017 drei solche Überhitzungen.

Praktisch immer ist die darin verbaute Lithium-Ionen-Batterie der Auslöser, also die Energiequelle des Geräts. Die Batterien sind deshalb so gefährlich, weil sie sehr viel Energie in sehr kleinen Raum verpacken. Im Normalbetrieb geben die Akkus ihre Energie dosiert ab, die Elektronen fließen kontrolliert von der Anode zur Kathode der Zelle, um das Gadget mit Strom zu versorgen. Wird die Batterie aber zu sehr strapaziert, gequetscht oder zerstört, kann der Kreislauf außer Kontrolle geraten.

„Das Überhitzen kann unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel, wenn man aus Versehen auf das Gerät tritt“, sagt der Elektrochemiker Falko Schappacher vom Batterieforschungszentrum MEET der Universität Münster. Bringt die Deformation die beiden Elektroden miteinander in Kontakt, könne das einen Kurzschluss auslösen. „Dann fließt plötzlich ein sehr großer Strom, der hohe Temperaturen bewirkt“, sagt Schappacher. Eine Folge kann das gefürchtete „thermische Durchgehen“ sein: Die Erwärmung beschleunigt chemische Reaktionen in der Zelle, was wiederum die Temperatur in die Höhe treibt. Dieser sich selbst verstärkende Prozess kann den Akku in Millisekunden in Brand setzen oder gar explodieren lassen, wenn die Batterie zusätzlich Wasserstoffgas freisetzt.

Besonders gefährlich ist es, wenn der Akku eines Gerätes im Frachtraum explodiert

So ein Risiko besteht natürlich auch am Boden, potenziert sich jedoch zur Gefahr für viele, wenn der Brand in 10 000 Meter Höhe ausbricht. Dabei sind Zwischenfälle in der Passagierkabine sogar noch das geringere Übel – dort lässt sich das außer Kontrolle geratene Gerät erfahrungsgemäß entdecken und notdürftig kühlen. Weit gefährlicher sei nach Ansicht von Experten ein Batteriebrand im Gepäckraum des Flugzeugs.

Bei Flugsicherheitsexperten steht das Thema derzeit weit oben auf der Agenda, seit Tests der FAA zu beunruhigenden Ergebnissen kamen. Die Flugsicherheitswächter hatten gezielt Laptops überhitzt, um einen Brand in einem Gepäckraum zu simulieren. In den meisten Fällen konnte das automatische Löschsystem das Feuer mit Halon ersticken. Kritisch wurde es aber, als die Tester den Laptop neben einem Druckbehälter platzierten, vergleichbar mit einem Deospray. 40 Sekunden nach dem thermischen Overkill der Batterie „trat ein schnell wachsendes Feuer auf, und die Dose explodierte“, heißt es in einem Bericht dazu. Die Löschanlage war dann nicht mehr in der Lage, das Feuer schnell genug zu ersticken und es an der Ausbreitung zu hindern.

„Das könnte dann ein Problem verursachen, welches das Flugzeug gefährdet“, sagte der Sicherheitsexperte Duane Pfund von der US-Materialaufsicht PHMSA kürzlich auf einer Konferenz amerikanischer Piloten. Ein Laptop könnte also, falls er zu nah an Kosmetikprodukten gepackt ist und seine Batterie zu sehr belastet wird, einen Passagierjet zum Absturz bringen. Die PHMSA warnt zudem davor, dass Batterien häufig ohne Gefahrgutkennzeichnung auf Passagierflügen als kommerzielle Fracht transportiert würden.

Die batteriebeheizten Socken fingen in einem Koffer an zu schmoren

Schon im November 2017 beriet die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) der Vereinten Nationen über die Gefahren von Lithium-Ionen-Akkus. Die Regeln der ICAO sind in der Regel weltweit bindend. Zur Debatte stand 2017 auch ein Verbot sämtlicher persönlicher elektronischer Geräte im aufgegebenen Gepäck. Jedoch konnte sich das Gremium trotz hitziger Diskussionen um die Gefahren nicht zu einer Entscheidung durchringen und vertagte das Thema. Unter anderem deshalb, weil unklar war, was überhaupt als elektronisches Gerät gelten sollte.

Die Frage wird kniffliger, da in immer mehr Alltagsgegenständen Elektronik steckt, und damit auch Batterien. Die amerikanische Luftfahrtbehörde schildert einen Fall, bei dem „batteriebeheizte Socken“ in einem Koffer zu schmoren anfingen. Glücklicherweise bemerkte die Flughafencrew in Salt Lake City den Brandgeruch schon beim Einladen des Gepäcks, sodass die brennenden Socken nicht mit dem Flieger abhoben.

Airlines schlagen sich mittlerweile mit einer Vielzahl solcher Gadgets herum – Hoverboards, Drohnen, E-Zigaretten – die alle ganz unterschiedlich gebaut sind. Auch „smartes Gepäck“ kommt derzeit in Mode. Diese Koffer enthalten selbst batteriebetriebene Elektronik, etwa zum Aufladen anderer Geräte oder als Diebstahlschutz. Koffer aus dem Kofferraum des Flugzeugs auszusperren, würde die Sache wohl völlig ad absurdum führen. Fluglinien handhaben den Transport von Elektronik teilweise unterschiedlich. Die Lufthansa erlaubt im aufgegebenen Gepäck Elektronik mit einer Batteriekapazität von 100 Wattstunden (Wh). Ersatzbatterien müssen ins Handgepäck, für Powerpacks gilt eine Obergrenze von 160 Wh.

Das Problem wächst: Zukünftig wird noch mehr Elektronik in der Luft unterwegs sein

Lässt sich das Problem technisch lösen? „Konstruktiv kann man die Sicherheit deutlich erhöhen“, betont Batterieforscher Falko Schappacher. Wissenschaftler suchen beispielsweise nach neuen Elektrolytflüssigkeiten für das Innere von Lithium-Akkus, die nicht mehr so leicht entflammbar sind wie bisherige organische Substanzen. Auch an der Kathode ließe sich „durch neue Materialien, die thermisch stabiler sind, die Entflammbarkeit heruntersetzen“, sagt Schappacher. Solche Vorkehrungen sind auch für Batterien von Elektroautos wichtig. Bei Fahrzeugen gibt es allerdings einen Vorteil: Platz. Ingenieure können dort die Batterie mit einem zusätzlichen Gehäuse sichern, sie mit Sensorik überwachen oder eine Kühlung einbauen. Dieser Raum geht Gadgets ab, die tendenziell immer kleiner werden müssen.

Selbst große Firmen wie Samsung sind anfällig für den Platzsparzwang: Beim Smartphone Galaxy Note 7 hatten die Ingenieure unter anderem einen zu dünnen „Separator“ in den Akku eingebaut. Diese Schutzschicht trennt die beiden Kammern der Batteriezelle. Um Platz zu sparen, war der Separator beim Galaxy Note 7 nur wenige Mikrometer dick, was das Handy feueranfällig machte. Samsung zog es daraufhin 2016 aus dem Verkehr. Unter prominenten Marken ist solcher Pfusch jedoch selten. Batterieforscher sehen das Problem für den Flugverkehr eher bei No-Name-Herstellern, die Gadgets ohne große Qualitätskontrollen zusammenschrauben.

Prognosen deuten jedenfalls darauf hin, dass künftig viel mehr Elektronik in der Luft unterwegs sein wird als bislang. Vielleicht bekommen Fluggäste ja bald die Warnung zu hören: „Explodierende Socken bitte nur ins Handgepäck.“

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Wo der SMARTE DIGITALE ROBO-SCHROTT LANDET

https://www.zeit.de/digital/2018-09/globalisierung-kai-loeffelbein-dokumentarfotografie-kapitalismus-fs

Elektroschrott: Wo der alte Bildschirm landet

Ständig kommt das neueste Smartphone, das nächste Gadget auf den Markt. Aber was passiert mit den alten Geräten? Diese Fotos zeigen die Folgen des Elektrokonsums.

Etwa 44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen 2016 auf der Welt angefallen. Viele alte Geräte, auch aus Deutschland, landen auf Deponien in Afrika oder Asien. Was mit ihnen passiert, dokumentiert Kai Löffelbein. Der Fotograf reist seit Jahren um die Welt, um die Folgen der Globalisierung mit Bildern festzuhalten. Im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie zeigt die Berliner Kunstgalerie FeldbuschWiesnerRudolph Löffelbeins Bilder in der Ausstellung Global Total vom 21. September bis zum 28. Oktober 2018.

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