DEMONSTRATION Gegen „Ramstein“ – Aktivisten versuchen neuen Anlauf gegen US-Drohnen – „10. bis 12. Juni 2016“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/09/gegen-ramstein-aktivisten-versuchen-neuen-anlauf-gegen-us-drohnen/

Gegen Ramstein: Aktivisten versuchen neuen Anlauf gegen US-Drohnen

Die Protestbewegung „Stopp Ramstein“ setzt sich für die Schließung des größten USMilitärstützpunktes in Europa ein. Die Kampagne kritisiert, dass die USA ihren Drohnenkrieg von deutschem Boden aus koordiniert und dies zur Verteidigung imperialer Interessen tut. Der angegebene „Krieg gegen den Terror“ sei nur vorgeschoben, sagen die Aktivisten.

Friedensaktivisten der Kampagne „Stopp Ramstein“ protestieren gegen US-Drohneneinsätze, April 2016. (Foto: dpa)

Friedensaktivisten der Kampagne „Stopp Ramstein“ protestieren gegen US-Drohneneinsätze, April 2016. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Herr Braun, Sie setzen sich für die Schließung der U.S. Airbase Ramstein ein. Sie kritisieren u.a., dass die USA ihren Drohnenkrieg über Ramstein koordinieren. Dieses Wochenende haben Sie verschiedene Protestaktionen geplant, u.a. einen Menschenkette von Kaiserslautern nach Ramstein. Glauben Sie, dass die Politik Ihnen Gehör schenken wird?

Reiner Braun: Von allein wird sich die Politik nicht bewegen. Selbst wenn Gregor Gysi Bundeskanzler wäre, würde die Koalitionsregierung Ramstein sicher nicht schließen. Wir brauchen den Druck der Straße. Nur eine starke Protestbewegung, getragen von der Zivilgesellschaft, wird die Politik zu einem Umdenken bewegen können. Dies kann auch nicht allein national geschehen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Und wer genau in der Politik ist Ihr Ansprechpartner?

Reiner Braun: Das Kanzleramt. Der Bundeskanzler hat 1990 das Stationierungsabkommen, das wir kündigen wollen, unterzeichnet.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sollten Sie sich nicht eher an amerikanische Stellen wenden? Immerhin wird Ramstein ja von der U.S. Army betrieben. Das Kanzleramt könnte Ihnen antworten, dass es darauf keinen Einfluss hat.

Reiner Braun: Das stimmt nicht. Nach dem Truppenstationierungsabkommen von 1990, das auch von Helmut Kohl unterzeichnet worden ist, kann die Regierung Ramstein innerhalb von 24 Monaten kündigen. Und nach dem Grundgesetz wäre sie dazu auch verpflichtet. Denn das Grundgesetz bestimmt: „Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen.“ Insofern verstößt die deutsche Regierung gegen das Grundgesetz und gegen das Völkerrecht, indem sie die völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze von deutschem Boden duldet.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Bundesregierung könnte argumentieren, dass Ramstein für den „Krieg gegen den Terror“ unerlässlich ist. Was halten Sie davon?

Reiner Braun: Würden Sie versuchen, ein Feuer mit Benzin zu löschen oder einen Alkoholiker mit Whiskey zu kurieren? Es ist doch klar, dass der Drohnenkrieg, der unzählige zivile Opfer fordert, den Terrorismus nur begünstigt, ihn aber nicht bekämpfen kann. Aber machen wir uns doch bitte nichts vor. Dieser „Krieg gegen den Terror“ ist doch nur vorgeschoben. In Wirklichkeit geht es darum, die imperialen Interessen der USA zu verteidigen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie meinen Sie das?

Reiner Braun: Wenn sich die Situation im Nahen Osten zuspitzt, beobachten Anwohner eine Verdoppelung oder Verdreifachung der Luftverkehrsbewegungen. Ramstein ist für die Kriege der Amerikaner im Nahen Osten von zentraler Bedeutung. Zudem befinden sich dort das größte amerikanische Munitionslager und die Einsatzzentrale für die Atomwaffen, die im etwa 80 km entfernten Büchel stationiert sind. Auch die Zentrale des Raketenabwehrsystems, das gerade in Rumänien und Polen stationiert und mit dem die Umzingelung Russlands weiter vorangetrieben wird, ist in Ramstein.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Umzingelung Russlands? Dient das Raketenabwehrsystem nicht dazu, Europa gegen Angriffe aus dem Iran oder Nordkorea zu verteidigen?

Reiner Braun: Gegenfrage: Was ist die Reichweite der iranischen und nordkoreanischen Raketen. Die Abschussvorrichtungen dieses Raketenabwehrsystems sind das Schild, die Atomwaffen das Schwert. Die NATO-Doktrin sieht immer noch den Ersteinsatz von Atomwaffen vor. Und natürlich fühlt sich Russland dadurch sowie durch die Osterweiterung und die permanenten Manöver unter Druck gesetzt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Schlittern wir gerade in einen neuen Kalten Krieg hinein?

Reiner Braun: Wir müssen aufpassen, dass es nicht schlimmer wird als im Kalten Krieg. Im Kalten Krieg waren die Einflusssphären klar aufgeteilt und es gab immerhin Regeln, an die sich die Supermächte hielten. Zwischen Moskau und Washington gab es u.a. das berühmte Rote Telefon. Heute hingegen herrscht ein Zustand der Regellosigkeit. Jeder macht, was er will. Jeder greift an, wann es ihm passt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie erklären Sie sich das?

Reiner Braun: Der Kampf um Rohstoffe wird härter. Auch in Libyen hat das die entscheidende Rolle gespielt. Außerdem ging es darum, Rivalen wie China außen vorzulassen und andere potentielle Rivalen, wie etwa eine erfolgreiche nordafrikanische Union, gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ist das Ihr Ernst? Nicht zuletzt aufgrund der Destabilisierung Nordafrikas und des Nahen Ostens rollt eine Flüchtlingswelle auf Europa zu. Das kann doch nicht im europäischen Interesse sein. Ein wirtschaftlich gesundes Nordafrika hingegen sehr wohl.

Friedensaktivist Reiner Braun. (Foto: Reiner Braun)

Friedensaktivist Reiner Braun. (Foto: Reiner Braun)

Reiner Braun: Bei solch imperialistischen Kriegen spielen kurzfristige Überlegungen oft die maßgebliche Rolle. Man will Öl, Gas oder Uran. Unser ganzes System wird eben auch von kurzfristigem Gewinnstreben getrieben. Und dann landen die Flüchtlinge ja hauptsächlich in Europa und nicht in den USA. Und die USA agieren aus machtpolitischem Kalkül heraus. Werfen Sie einen Blick nach Syrien. Ressourcen- und geostrategische Interessen spielen auch in diesem Kriege eine zentrale Rolle, es geht um ein neues „Middle-East“ unter westlicher Hegemonie.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wenn aber die Interessen, die hinter Ramstein stecken, so mächtig sind, dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass Ramstein geschlossen wird, doch sehr gering sein?

Reiner Braun: Wir können aber auch nicht wegschauen. Das wäre einerseits moralisch nicht zu vertreten und andererseits politisch falsch. Es geht zuerst um Delegitimierung herrschender Positionen. Und wenn wir dazu beitragen, dass sich immer mehr Menschen über Ramstein informieren, wird der Druck der Öffentlichkeit irgendwann so groß werden, daß die Politik reagieren muss. Und schon jetzt beginnt sich die Stimmung bei den Menschen, die in der näheren und weiteren Umgebung von Ramstein wohnen, zu drehen. Waren sie noch vor wenigen Jahren bedingungslose Ramstein-Befürworter, sehen sie heute Ramstein durchaus kritisch. Unser Engagement hat sich also bereits ausgezahlt.

***

Reiner Braun, geboren 1952 in Braunschweig, studierte  Germanistik und Geschichte sowie Journalistik. Er ist seit 1981 in der Friedensbewegung aktiv, war ab 1982 Büroleiter und später auch Initiator der „Krefelder Initiative gegen den Atomtod“. Seit 1982 aktiv bei den „Naturwissenschaftlern für den Frieden“, ab 1987 bis 2001 ihr Geschäftsführer. Gründungsmitglied und Executive Director von INES (International Network of Engeneers and Scientists for Global Resonsibility) bis 2001.

……………

*****************************************************************************

ramstein-kampagnehttp://www.ramstein-kampagne.eu/

Stopp Ramstein

Zeitplan:

  • camp-400Mi 08.06.
    tagsüber: Anreise Camp
    18.00 Uhr Eröffnungsfeier des Friedenscamps
  • Do 09.06.
    tagsüber: Workshops und Aktionen in der Region
    18.00 Uhr „Tag der offenen Tür“ im Friedenscamp
  • Fr 10.06.
    tagsüber Aktionen in der Stadt Kaiserslautern
    11.00 – 21.30 Stopp Ramstein in der Kirche: „(Drohnen-) Kriege beenden“
  • Sa 11.06.
    Menschenkette Stopp Ramstein

    11.00 – 13.00 Uhr Auftaktkundgebung in Kaiserslautern mit Oskar Lafontaine
    11.00 Uhr Demonstrationszug vom Camp zur Auftaktkundgebung in Ramstein
    11.30-13.30 Uhr Auftaktkundgebung Ramstein und Kaiserslautern
    gegen 15.00 Uhr Menschenkette geschlossen
    15.30 Uhr Abschlußkundgebung vor dem Gate der Airbase
    Ende 17 Uhrab 18.00 Uhr Abschlußfeier im Camp

Eine Idee wird Realität – Stopp Ramstein Menschenkette 11. Juni 2016

Strecke MenschenketteLiebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,

knapp drei Wochen vorher, mitten in der Hochphase der Vorbereitung wollen wir mit diesem Schreiben versuchen, Euch mit  aktuellen Informationen zu versorgen.

Wir sind guten Mutes und optimistisch: Es gibt an ganz vielen Orten viele Aktionen und Aktivitäten der Vorbereitung. In der Region, besonders in Kaiserslautern, wird intensiv aufgeklärt und mobilisiert. Wir können jetzt schon sagen, dass wir das Klima in der Region zugunsten unserer Anliegen, wie es in der Überschrift unseres Aufrufes heißt: „Keinen Drohnenkrieg – Stopp Ramstein“, verändert haben. Es gibt ein großes Interesse und eine neue Aufgeschlossenheit.

Dies sagen wir, um Euch zu ermuntern, noch einen Zahn zuzulegen. Wir können wirklich eine beeindruckende Aktion schaffen.

Was ist das Neue: Die Menschenkette hat eine noch attraktivere Route bekommen.

In den letzten Wochen haben sich unsere FreundInnen in Kaiserslautern vielfältige Gedanken gemacht, wie die effektivste und attraktivste Route für die Menschenkette geplant und organisiert werden kann. Verstärkt wurden diese Diskussionen durch zwei Treffen mit der Stadtverwaltung, den Ordnungsbehörden und der Polizei. [..weiterlesen..]

Wo sind die Flüchtlings-Pässe???!!! / Zika-Virus – ?Aufgrund einses VERDACHTS? – KEINE BEWEISE??? – „Hauptverdächtiger für die Missbildungen bei tausenden Neugeborenen in Brasilien dürfte in erster Linie also „Boostrix“ sein /“USA“ – „ISIS“ – „Syrien“ – „Russland“ – „Aleppo“ – „Irische Nobelpreisträgerin Mairead Maguire“/ „Türkei“ – „Deutschland“ – „Italien“/

http://www.cashkurs.com/kategorie/gesellschaft-und-politik/beitrag/monitor-behoerdenchaos-das-seltsame-verschwinden-von-fluechtlingspaessen/

MONITOR – Behördenchaos: Das seltsame Verschwinden von Flüchtlingspässen

Liebe Cashkurs-Community, eine ARD-Reportage, die am gestrigen Abend ausgestrahlt wurde, lässt nicht nur einmal mehr an diversen markigen Aussagen so mancher Politiker, sondern auch an der Funktion der ach so wohl geordneten Administration in Deutschland zweifeln.

Denn wer als Asylsuchender nach Deutschland kommt, muss seinen Pass bei den Behörden abgeben. Ihn später zurückzubekommen ist allerdings oft ein Problem. MONITOR-Recherchen zeigen, dass Pässe von Flüchtlingen regelmäßig im deutschen Behördendschungel verloren gehen. Selbst rückreisewillige Asylbewerber können oft monatelang nicht in ihre Heimat zurück, anderen wird das Asylverfahren erschwert. Dabei sollten die Verfahren doch eigentlich beschleunigt werden…

Den MONITOR-Bericht vom gestrigen Donnerstag finden Sie unter diesem Link.

Diesen Beitrag finden Sie auch bei Youtube.

************************************************************************************************

(<Interessanterweise soll die These verbissen aufrechterhalten werden  –aus welchen Gründen???—–dass für die Erkrankung mit dem Namen „Mikrozephalie“ das „Zika-Virus“ verantwortlich ist — aber die Frage stellt sich doch und drängt sich förmlich auf, hat das Ganze  vielleicht andere Ursachen??? — wie z.B. diverse Impfungen während der Schwangerschaft???!!!>)

?Aufgrund einses VERDACHTS? – KEINE BEWEISE??????????????

…………………Nach weiteren ausführlichen Recherchen kamen Müller und Tolzin zum Schluss, Zitat: „Hauptverdächtiger für die Missbildungen bei tausenden Neugeborenen in Brasilien dürfte in erster Linie also Boostrix sein.“…………..

klagemauertvhttp://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=6519&id=7636

Zika-Virus: Wie sich auf Grund einer „Vermutung“ die nächste Impfstoffkampagne anbahnt 03.02.2016

Am 1. Februar 2016 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO wegen des Zika-Virus den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Damit erhält die WHO Weisungsbefugnis und kann auch Staaten außerhalb des Seuchengebiets auffordern, Maßnahmen einzuleiten, die verhindern sollen, dass sich der Erreger ausbreitet. Zum sogenannten Seuchengebiet gehören bislang v.a. Brasilien und andere lateinamerikanische Staaten. Inzwischen wurde das Virus auch in mehreren europäischen und nordamerikanischen Ländern diagnostiziert. Doch schön der Reihe nach: Das Zika-Virus soll vor allen durch Stiche spezieller Arten von Stechmücken übertragen werden. Gemäß Angaben des Schweizer „Bundesamt für Gesundheit“ – kurz BAG – verlaufe eine Infektion mit dem Zika-Virus in 80 Prozent der Fälle symptomlos. In den übrigen 20 Prozent der Fälle können grippeähnliche Symptome auftreten – wie leichtes Fieber, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen – die normalerweise nicht tödlich seien. Kurz und gut: Ein Zika-Infekt sei als harmlos einzustufen. Das Zika-Virus geriet dem entgegen aber in die Schlagzeilen, als es sich seit letztem Frühling 2015 in Brasilien schlagartig ausgebreitet haben soll und im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie auszulösen. An Mikrozephalie erkrankte Babys haben einen extrem kleinen Schädel und damit auch ein besonders kleines Gehirn. Sie sind häufig geistig behindert und leiden unter neurologischen Störungen, weil das Gehirn unterentwickelt ist. In schweren Fällen sterben die fehlgebildeten Babys kurz nach der Geburt oder noch im Mutterleib. Seit Oktober 2015 habe sich die Zahl von Schädelfehlbildungen bei Babys dramatisch erhöht, wie das Schweizer Radio und Fernsehen SRF am 31. Januar berichtete. In Brasilien gebe es 4.180 Verdachts- und 268 sicher bestätigte Fälle. Bei sechs Frauen konnte angeblich nachgewiesen werden, dass sie sich zuvor mit Zika infiziert hatten. WHO-Direktorin Margaret Chan behauptete, dass es eine räumliche und zeitliche Verbindung zwischen dem Zika-Virus und dem Auftreten von Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie) gebe. Jedoch gab sie im selben Atemzug zu, dass der wissenschaftliche Beweis dazu aber noch fehle. Inwiefern nun ist der Verdacht gerechtfertigt, dass das Zika-Virus die Ursache für die vermehrt auftretenden Schädelfehlbildungen in Brasilien sein könnte? Angelika Müller, die der „Interessengemeinschaft EFI“ – Eltern für Impfaufklärung – vorsteht, und Medizin-Journalist Hans U. P. Tolzin sind dieser Frage nachgegangen. In einem Artikel vom 1. Februar 2016 beschreiben sie die Beweislage sehr mager. Sie begründe sich folgendermaßen: > Das Zika-Virus soll wie das Gelbfiebervirus durch die sogenannte Gelbfiebermücke übertragen werden. Wäre dies wahr, müssten sich die Ausbruchsgebiete weitgehend überlappen. Das Gegenteil ist aber der Fall: Während sich die Mikrozephalie-Fälle hauptsächlich auf die brasilianische Region im Nordosten konzentrieren, tritt Gelbfieber schwerpunktmäßig in nahezu allen anderen Regionen auf. > Gegen einen Zika-Infekt als Ursache spreche auch, dass bisher zum Zika-Virus keine Erkenntnisse zu solchen Schäden vorliegen. Dies, obwohl das Zika-Virus immerhin schon seit 70 Jahren bekannt ist, > Selbst die US-Seuchenbehörde CDC gebe auf ihrer Webseite zu, dass die Zika-Symptome in der Regel mild seien und nur selten zu Klinikaufenthalten führen. Müller und Tolzin weisen auf einen anderen möglichen Zusammenhang für die Ursache der Schädelfehlbildungen in Brasilien hin: Das Auftreten der brasilianischen Mikrozephalie-Fälle begann im Mai 2015. Interessanterweise habe das Gesundheitsministerium von Brasilien bereits im Oktober 2014 bekannt gegeben, dass man die Impfung Schwangerer gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Tdap) in den Impfkalender aufnehmen werde. Verabreicht werde dabei Boostrix, ein Impfstoff des britischen Herstellers GlaxoSmithKline (GSK), der von Brasilien in Lizenz hergestellt wird. Wie sich die Impfung von Schwangeren mit Boostrix auf die Entwicklung des Ungeborenen auswirkt, wisse man nicht, so Müller und Tolzin weiter. In der deutschen Fachinformation von 2014 heißt es wörtlich: „Es sind keine […] klinischen Prüfungen zur Verabreichung von Boostrix bei schwangeren Frauen verfügbar. Boostrix sollte daher in der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist und der mögliche Nutzen gegenüber den eventuellen Risiken für den Fötus überwiegt.“ Nach weiteren ausführlichen Recherchen kamen Müller und Tolzin zum Schluss, Zitat: „Hauptverdächtiger für die Missbildungen bei tausenden Neugeborenen in Brasilien dürfte in erster Linie also Boostrix sein.“ Klagemauer.TV kann diese Schlussfolgerung zu diesem Zeitpunkt nicht bewerten. Doch eines scheint sicher zu sein, das lehrt nämlich die Erfahrung: Der am 1. Februar von der WHO ausgerufene globale Notstand wird dazu führen, dass nun Milliarden von Steuergeldern in sinnlose Medikamenten- und Impfstoffforschung gepumpt werden. Bei folgenden globalen Gesundheitsnotständen, die die WHO ausgerufen hatte, war dies der Fall: > im Jahr 2014 wegen der Verbreitung der Kinderlähmung, > im August 2014 wegen Ebola in Westafrika, > im Jahr 2009 wegen der angeblichen Schweinegrippe. Wir erinnern uns zurück an die Schweinegrippe 2009: Die WHO verkündete damals weltweit den Pandemiestatus, woraufhin jedes Land gezwungen war, mit Unsummen an Steuergeldern teure Impfstoffe zu kaufen. Die Pharmaindustrie profitierte enorm. Klagemauer berichtete in mehreren Sendungen über die Hintergründe von Schweinegrippe und Ebola (www.kla.tv/3927, http://www.kla.tv/3935, http://www.kla.tv/4456, http://www.kla.tv/4489). Augenscheinlich soll nun mit der aktuellen Panikmache rund um das Zika-Virus nicht nur von möglichen Impfschäden durch Boostrix abgelenkt, sondern gleich die nächste großangelegte Impfkampagne eingeläutet werden. Bisher gebe es zwar noch keinen Impfstoff gegen Zika. Wozu denn auch, da Zika bislang ja als harmlos eingestuft wurde. Jedoch ließ SRF bereits verlauten, Zitat: „US-Präsident Barack Obama und seine brasilianische Amtskollegin Dilma Rousseff haben am Samstag in einem Telefonat vereinbart, eine hochrangige Expertengruppe einzusetzen, die rasch einen Impfstoff gegen Zika entwickeln soll.“ Klagemauer.TV bleibt dran und wird Sie auf dem Laufenden halten.

****************

*************************

…. Aus der Zika-Mücke einen Elefanten…..

Süd-Deutsche Zeitung http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/lateinamerika-zika-virus-die-who-hat-vorschnell-entschieden-1.2845636

2. Februar 2016, 17:26 Uhr

Lateinamerika Zika-Virus: Die WHO übertreibt massiv

Vieles über das Zusammenspiel von Mücke, Virus und Fehlbildungen bei Babys liegt noch im Dunkeln.

(Foto: dpa)

 

Bei allem Leid: Die WHO macht mit ihrem Alarmgeschrei aus der Zika-Mücke einen Elefanten. Panikmache ist fehl am Platz.

Ein Kommentar von Werner Bartens

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert an einen aufgeschreckten Haufen Bahnreisender, der bei einer ungewohnten Erschütterung die Notbremse zieht. Weil sie während der Ebola-Krise in der Kritik stand, zu spät reagiert zu haben, ruft sie jetzt vorschnell den „gesundheitlichen Notfall von internationaler Bedeutung“ aus. Oberste Alarmstufe. Der Grund sind Infektionen mit dem Zika-Virus in Ländern Lateinamerikas. Eine Ansteckung während der Schwangerschaft könnte dazu führen, dass Kinder mit neurologischen Störungen und einem auffällig kleineren Kopf und Gehirn auf die Welt kommen, so der Verdacht.

Weltgesundheitsorganisation Zika-Virus: WHO ruft höchsten Alarm aus

Die Epidemie ist jetzt ein „internationaler Gesundheitsnotfall“. Zika steht im Verdacht, schwere Fehlbildungen bei Neugeborenen hervorzurufen.

Bisher handelt es sich nur um einen Verdacht, das muss man betonen. Der genaue Zusammenhang zwischen Infektion, Schwangerschaft und Fehlbildung ist unklar. In Kolumbien gibt es etliche Fälle infizierter Schwangerer, die gesunde Babys auf die Welt brachten. Was dazu führt, dass die einen die Infektion im Mutterleib unversehrt überstehen, während die anderen ihr Leben lang behindert bleiben, kann die Wissenschaft nicht sagen.

Was man zudem betonen muss: Wenn sich Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit dem Zika-Virus anstecken, merken sie es kaum. Viele entwickeln gar keine Symptome. Die anderen bekommen Fieber, Hautausschlag, eventuell eine Bindehautentzündung und Gelenkschmerzen. Zumeist verläuft die Erkrankung ziemlich mild und ist in ein paar Tagen wieder vorbei. Wer nicht schwanger ist, für den besteht also keinerlei Gefahr.

Es gibt zwar einen immensen Notfall – aber nicht hier

Vor diesem Hintergrund wirkt die schrille Warnung der WHO besonders grotesk. Ein internationaler Notfall, der „eine außerordentliche Bedrohung anderer Staaten darstellt und eine koordinierte Antwort der internationalen Gemeinschaft erfordert, damit sich die Krankheit nicht weltweit ausbreitet“ – so ist die Lage in den WHO-Statuten definiert. Geht’s noch? Schwangere sollten sich, wenn möglich, nicht in betroffenen Regionen aufhalten, das schon. Aber ein internationaler Notfall, eine außerordentliche Bedrohung? Das ist massiv übertrieben.

Infektionskrankheiten Was über das Zika-Virus bekannt ist

In Lateinamerika grassiert das Zika-Virus, das wahrscheinlich Fehlbildungen bei Babys auslöst. Die WHO hat den höchsten Alarm ausgerufen. Was bedeutet das für Einwohner und Reisende?

Man muss zudem an Grundlagen der Infektionslehre erinnern: Das Zika-Virus verbreitet sich nicht von Mensch zu Mensch, sondern über den Stich der ägyptischen Tigermücke, und die gibt es nur in ausgewählten tropischen Regionen Afrikas und Amerikas. Auch das schränkt die Ansteckungsgefahr erfreulicherweise ein. Es ist gut und richtig, wenn jetzt Mückennester ausgeräuchert werden und zügiger als bisher an Therapie und Impfstoff gearbeitet wird – bisher gibt es nämlich beides nicht. Aber Panikmache ist völlig fehl am Platz. Hier wird, das Wortspiel liegt nahe, aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

Zudem geht über das Alarmgeschrei der Sinn für Relationen verloren. Am Montag brachte das „Heute-Journal“ nach einem ausführlichen Zika-Bericht einen kurzen Beitrag, dass in Äthiopien eine Million Menschen akut vom Hungertod bedroht sind. Das ist ein Notfall von internationaler Tragweite. Genauso wie es eine unfassbare Katastrophe ist, dass weltweit jedes Jahr drei Millionen Kinder an Unterernährung sterben – und etwa eine Million an vermeidbaren Magen-Darm-Infekten.

Man hat sich offenbar an diesen medizinischen wie humanitären Ausnahmezustand gewöhnt, als dass er noch als internationaler Notfall durchgehen würde. Natürlich ist es schwierig und manchmal heikel, Leid zu vergleichen und zu hierarchisieren. Aber die WHO beteiligt sich am Verdrängen und Verschweigen, wenn sie aus Sorge um das eigene Image im vorauseilenden Alarmismus eine vergleichsweise neue und unheimliche Krankheit zur großen Bedrohung aufbläst – und darüber die tatsächlichen Gefahren für die Weltgesundheit ignoriert.

**************

****************************

(<„USA – Pentagon – CIA“- „Timber Sycamore“>) zur allgemeinen „Einmischung in fremden Angelegenheiten“, besonders hinsichtlich der Terror-Organisation „ISIS“, sollte erst einmal geklärt werden inwieweit USA und ihre Verbündete „Saudi-Arabien und Co“ darin verwickelt sind!!!>)

„Saudi-Arabien“ – „USA“ – „ISIS“ – „Syrien“  – „Türkei“

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/36650-us-verteidigungsministerium-will-uber-mogliche/

Saudi-Arabien erklärt sich bereit für Bodeninvasion in Syrien – USA unterstützen Vorhaben

Saudische Artillerieeinheit beim Kampfeinsatz im Jemen - Bald auch in Syrien?

Saudische Artillerieeinheit beim Kampfeinsatz im Jemen – Bald auch in Syrien?
Saudi-Arabien hat seine Bereitschaft signalisiert, Bodentruppen nach Syrien zu entsenden, wenn die US-geführte Anti-IS-Koalition solche nachfragen sollte. Das teilte ein Berater des saudischen Verteidigungsministeriums mit. Riad gehört zu den größten regionalen Gegnern der al-Assad-Regierung in Damaskus. US-Verteidigungsminister Carter reagierte auf die saudische Initiative mit den Worten: „Diese Art von Neuigkeit ist uns sehr willkommen“.

„Das Königreich ist bereit, an jedweden Bodenoperationen teilzunehmen, auf die sich die Koalition [gegen den Islamischen Staat] in Syrien einigen kann“, teilte Brigade-General Ahmed Asseri, der Pressesprecher der von Saudi-Arabien angeführten arabischen Koalitionstruppen im Jemen, dem pro-saudischen Nachrichtenportal al-Arabiya mit.

Laut Asseri sei Saudi-Arabien ein aktives Mitglied der US-geführten Anti-IS-Koalition. Kampfflugzeuge der Golfmonarchie hätten seit Gründung der Koalition mehr als 190 Flugmissionen gegen Ziele des „Islamischen Staates“ in Syrien geflogen.

„Wenn es zu einem Konsens in der Führung der Koalition kommen sollte, ist das Königreich bereit, an diesen Anstrengungen zu partizipieren, weil wir glauben, dass Luftoperationen alleine keine ideale Lösung sind und es eine Mischung aus Boden- und Luftoperationen geben müsste“, betonte der Pressesprecher.

Auf Anfrage nach einem Kommentar zu den saudischen Vorschlägen sagte der Pressesprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, dass er von diesen Aussagen noch nicht mitbekommen hätte, die Koalition hingegen unterstütze ihre Partner, die mehr im Kampf gegen den IS tun wollen.

„Ich würde das nicht gerne kommentieren wollen, ehe wir eine Chance bekommen haben, um diese Aussagen zu bewerten“, sagte Kirby bei einer Pressekonferenz.

US-Verteidigungsminister Ash Carter hingegen nahm die Offerte der Saudis bereitwilliger an und teilte mit, dass er Weiteres mit seinem saudischen Amtskollegen bei einem Treffen in Brüssel nächste Woche diskutieren wolle. Auf Anfrage von Reportern sagte er während seines Besuchs auf der US-Luftwaffenbasis Nellis, Nevada:

„Diese Art von Neuigkeit ist uns sehr willkommen. Ich freue mich darauf, diese Angelegenheit nächste Woche mit dem saudischen Verteidigungsminister zu besprechen – das und andere Arten möglicher Beiträge vonseiten Saudi Arabiens.“

Carter ergänzte mit Blick auf Riads Ambitionen, den Anti-IS-Kampf regional anführen zu wollen:

„Ich sollte erwähnen, dass die Saudis darüber hinaus ihre Bereitschaft signalisiert haben, die Führung unter einigen muslimischen Staaten zu übernehmen.“

Er bemerkte, dass auch die Niederlande vergangene Woche versprochen hätten, Anti-IS-Operationen in Syrien neben bereits existierenden Hilfsprogrammen im Irak zu unterstützen.

Laut Einschätzung des russischen Verteidigungsministeriums mehren sich zudem die Hinweise, dass die Türkei in nächster Zeit eine Militärinvasion in Syrien plane. Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, brachte auch den vor zwei Tagen von der Türkei verweigerten Überflug eines russischen Beobachtungsfluges ins Gespräch und betonte:

„Falls Ankara glaubt, mit der Verweigerung eines Überwachungsfluges in der Lage zu sein, irgendetwas zu verstecken, dann sind sie naiv.“

Am Donnerstag forderte der türkische Präsident die Einstellung russischer Luftschläge in Syrien.

Nächste Woche findet in Brüssel ein Treffen von 26 Verteidigungsministern der Anti-IS-Koalition statt. Dort möchte Carter insbesondere ein weiteres Vorgehen gegen die Terrormiliz in Syrien diskutieren.

Ob sich saudische Truppen lediglich auf den Kampf gegen den IS konzentrieren würden, bleibt fraglich. Zwar betrachtet Saudi-Arabien den IS und seine Ideologie, die die Golfmonarchie als Taghut-Staat (Sinnbild des bösen korrupten Systems) denunziert, als Gefahr für den eigenen Machterhalt, doch die al-Assad-Regierung gilt als Vasall Irans, des schiitischen Erzfeindes Riads. Für Saudi-Arabien, das inzwischen enge Bande mit Katar und der Türkei über Syrien geschlossen hat, würde eine Bodenoffensive gegen den IS mit einer Stärkung eigener Interessen einhergehen. In Syrien unterstützt Riad zahlreiche Rebellen-Formationen, darunter die in und rund um Damaskus operierende Organisation Dschaisch il-Islam und Ahrar al-Scham, die in Aleppo, Idlib und Latakia kämpft.

Die US-geführte Koalition gegen den IS fliegt seit Mitte 2014 Luftangriffe gegen Stellungen des IS, bislang, wie die Verbreitung der Terrormiliz unterstreicht, mit mäßigem Erfolg. US-Präsident Obama betonte von Beginn an, dass US-Truppen syrisches Territorien nicht betreten werden. Diese Aussagen des US-Präsidenten sind allerdings in dieser Form nicht ganz zutreffend. Berichte bestätigten, dass die USA zahlreiche Spezialeinheiten in Nordsyrien unterhalten. Auch bauen die US-Amerikaner an einer Luftwaffenbasis in der Nähe der von Kurden-Milizen gehaltenen Stadt Has

*****************************************

http://quer-denken.tv/index.php/2078-gefangener-is-kommandant-der-is-wird-ueber-die-usa-finanziert

Gefangener IS-Kommandant: Der IS wird über die USA finanziert

04. Februar 2016 (Redaktion) Der in Pakistan gefangen genommene ‎IS‬-Kommandant Yousaf al Salafi hat nach pakistanischen Geheimdienst-Angaben ausgesagt, daß seine Organisation über die USA finanziert werde. Für jeden Kämpfer, den er für den IS in ‪Syrien‬ rekrutieren konnte, habe er 600 US-Dollar bekommen. Die USA sollen auf das Geständnis entlarvend reagiert haben.

 

Interessant.
Die USA finanzieren den IS, drangsalieren aber andere Länder und töten und verfolgen unschuldige Bürger weltweit mit angeblichem Terrorverdacht.
 
Zweite Schlußfolgerung: Der befürchtete Terror in Europa ist möglicherweise deshalb (noch) nicht im vollen Ausmaß eingetreten, weil der IS in Syrien um jeden Quadratzentimerter Boden kämpfen muß und ihm die Kämpfer ausgehen. Sonst würde man nicht so aggressiv für explizit Syrien anwerben und die Anwerber so hoch bezahlen.
***********************
*******************************
**************************
******************************************************************************************************

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd

04. Februar 2016 (Redaktion) Ein indianisches Sprichwort sagt „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd“. So geschehen in Rom,  am 02. Februar. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von US-Außenminister John Kerry und dem italienischen Außenminister beschuldigte die italienische Journalistin „Marinella Correggia“ den AußenministerJohn Kerry, daß die USA die IS oder auch DAESH genannt erschaffen haben. Daraufhin wird sie gleich verhaftet. Im RAusgezerrtwerden ruft sie noch „You created the Daesh!“. Marinella, Du bist eine Heldin.

 

Die demokratische EU und das Menschenrecht der Meinungsfreiheit und der freien Rede.
Wessen wird Marinella Correggia wohl angeklagt werden? Es ist doch mittlerweile erwiesen, daß die USA den IS aufpäppelt, trainiert, finanziert und ausrüstet.
Das weiß und sieht jeder, der drei gesunde Gehirnzellen hat.
Der IS auf einem fröhlichen Wochenendausflug ins Blaue. Alle haben sie fleißig ihr Taschengeld gespart und dann zusammen Autos gekauft. Wegen der Massenbestellung bei Toyota haben sie soviel Mengenrabatt bekommen, daß sie sich auch alle so ein schönes Auto leisten konnten. Und noch als Werbebeigabe bestickte IS-Fähnchen.
Daß die USA und ihr Verbündeter, Saudi Arabien damit irgendwas zu tun haben, möchten wir hier entschieden als haltlose Verschwörungstheorie zurückweisen.
*******************************
********************************************************************************************************

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/03/russen-und-syrer-erzielen-offenbar-durchbruch-in-aleppo/

Russen und Syrer erzielen Durchbruch in Aleppo

Die syrische Armee hat mit Hilfe der Russen offenbar einen strategisch wichtigen Durchbruch bei Aleppo erzielt. Damit könnte die Hauptnachschub-Verbindung der Rebellen in die Türkei gekappt sein.

Syriens Präsident Baschar al-Assad und Russlands Wladimir Putin, im Oktober 2015 im Kreml. (Foto: EPA/ALEXEY DRUZHINYN/RIA NOVOSTI/POOL)

Syriens Präsident Baschar al-Assad und Russlands Wladimir Putin im Oktober 2015 im Kreml. (Foto: EPA/ALEXEY DRUZHINYN/RIA NOVOSTI/POOL)

Die syrische Armee und ihre Verbündeten haben nach eigenen Angaben Erfolge gegen Rebellenstellungen in der nordwestlichen Provinz Aleppo erzielt. Die rund drei Jahre andauernde Belagerung der schiitischen Städte Nubul und Sahraa sei durchbrochen worden, sagte ein Armeesprecher der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

Unterstützt wurde die Armee durch russische Luftangriffe sowie durch Kämpfer aus dem Iran und der libanesischen Hisbollah-Miliz. Mit diesem Durchbruch hatten die Syrer mit Hilfe der Russen den Rebellen einen entscheidenden Schlag versetzt: Damit wäre den Terroristen nämlich die Verbindung in die Türkei abgeschnitten.

Ein weiterer Erfolg für die Allianz: Almasdarnews meldet , dass die syrische Armee die Terror-Miliz IS in der Region Aleppo zunehmend einkreist.

Am frühen Abend wurde zudem bekannt, dass die Syrien-Gespräche in Genf bis Ende Februar ausgesetzt werden. Das gab der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura am Mittwochabend in Genf bekannt. Die syrische Regierungsdelegation beklagte zuvor, es sei nach wie vor unklar, wer für die Opposition überhaupt am Verhandlungstisch sitzen werde. Gleichzeitig narrt eine von Saudi-Arabien gegründete „syrische Opposition“ die Genfer Verhandlungen. Deutschland beteiligt sich an den Kosten für diese Delegation. Die wirklich wichtigen Gruppen aus Syrien wurden gar nicht zu dem Treffen eingeladen.

***************************************************************************************************

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/36629-trotz-verlustes-militarberaters-syrische-armee/

Syrische Armee schneidet Rebellen von strategischer Versorgungslinie in die Türkei ab

Twitter/ Peto Lucem
Twitter/ Peto Lucem
Regierungstruppen in Nord-Aleppo haben erfolgreich die zumeist dschihadistisch geprägten Rebellen von ihrer überlebenswichtigen Versorgungsroute in die Türkei abgeschnitten. Militäranalysten sprechen von einem entscheidenden Durchbruch. An einem anderen Frontverlauf in Selma ist ein russischer Militärberater getötet worden, als die syrische Militäreinheit, die er begleitete, unter Mörserfeuer gelangte. Er ist damit offiziell der dritte russische Soldat, der in Syrien sein Leben ließ.

Der Berater, dessen Name und Militärrang vom russischen Verteidigungsministerium bisher nicht bekannt gegeben wurde, soll am vergangenen Montag getötet worden sein, teilte Moskau in einer Stellungnahme mit. Seine Aufgabe war es, syrische Einheiten im Umgang mit fortgeschrittenen Waffensystemen auszubilden, die Russland im Rahmen des Anti-Terrorkampfes nach Syrien ausliefert.

Der Todesfall markiert offiziell den dritten in Russlands Kampagne in Syrien, welche Ende September vergangenen Jahres begann. Im November 2015 wurden ein SU-24 Kampfpilot sowie ein russischer Marineinfanterist getötet, nachdem die türkische Luftwaffe einen russischen Bomber vom Typ Su-24, der laut Ankara den türkischen Luftraum verletzt habe, abgeschossen hatte.

Einer der zwei Kampfpiloten der Su-24 wurde von turkmenischen Rebellen, die in Latakia operieren, getötet, nachdem er sich zuvor noch mit einem Fallschirm aus der explodierenden Su-24 retten konnte. Ein weiterer Marineinfanterist starb Stunden später bei einer Rettungsaktion in den Turkmenen-Bergen, wo Turkmenen nach dem zweiten Kampfpiloten gesucht hatten. Die turkmenischen Rebellen schossen mittels einer Panzerabwehrlenkwaffe einen gelandeten russischen Helikopter ab, in dem sich noch ein Marineinfanterist aufhielt. Die beiden russischen Soldaten, Oleg Peskow und Alexander Pozinisch, wurden posthum in Russland für ihren Dienst am Vaterland geehrt.

Der bislang nicht namentlich bekannte Militärberater wurde in der Stadt Selma getötet, die in der Latakia Provinz liegt und mehrheitlich von Turkmenen besiedelt wird. Ende Januar eroberte die syrische Armee mithilfe der russischen Luftwaffe diese strategisch wichtige Stadt, die die Turkmenen- und Kurden-Berge (auf Arabisch: Dschabal al-Turkman und Dschabal al-Akrad) miteinander verbindet. Wenige Tage später wurde weiter westlich die Stadt Rabia eingenommen. Damit wurde praktisch der Widerstand in Latakia endgültig gebrochen. In den bewaldeten Gebieten weiter östlich liefern sich Turkmenen noch immer einen Guerilla-Krieg, doch der Weg über die wichtige M4-Autobahn, die nach Idlib führt, ist nunmehr frei. Es bleibt abzuwarten, wann die syrische Armee eine Großoffensive auf die „Dschaisch il-Fatah“-Hochburg in Dschisr al-Schugur startet. Immer wieder tauchen Berichte von russischen Luftangriffen gegen die Stadt auf.

Eine Karte des Frontverlaufs in der nordwestlichen Provinz Latakia vom 24. Januar 2016:

Twitter/ Peto Lucem
Twitter/ Peto Lucem

Andere Medien berichteten unter Berufung auf unbestätigte Meldungen oppositioneller Quellen vom Mittwoch indes, dass bei einem Angriff auf die syrische Armee 15 Soldaten, darunter angeblich vier russische Generäle, gestorben wären.

Das „World Bulletin“ zitierte anonyme Quellen aus Syrien, die behaupteten, dass sich die syrischen und russischen Militäroffiziellen in den Turkmenen-Bergen versammelt hätten, um die jüngsten militärischen Entwicklungen zu diskutieren.

Zeitgleich sind am Montag syrische Truppen mehrere Kilometer nördlich von Aleppo vorgerückt. Die Regierungstruppen in Aleppo richteten eine geografische Verbindung mit den schiitischen Milizen in Zehra ein. Die Versorgungsroute der Rebellen, die im Stadtkern der Millionenstadt Aleppo eingeschlossen sind, in die Türkei wurde damit unterbrochen. Die Regierung in Damaskus hat damit ihr primäres militärisches Ziel, die wohl wichtigste Stadt Syriens von der Türkei abzutrennen, erreicht.

Laut dem renommierten Nahost-Analysten Aaron Stein werde die Türkei ihre Route nunmehr aus Idlib und über die Grenzstadt Bab el-Hawa organisieren müssen.

………

Der Verlust der wichtigsten Versorgungsroute der Türkei für die mehrheitlich turkmenischen Milizen habe große Implikationen auf die militärische Situation in Aleppo. Zudem sei die türkische Luftwaffe unter dem Eindruck der Verwerfungen mit Russland nach dem Abschuss des russischen Bombers „zumindest gegenwärtig abgeschreckt“ und nicht bereit, einzugreifen. Russische Kampfjets operieren seit Wochen im Norden von Azez. Auch zu Boden ist die Türkei nicht fähig, das Verhältnis „zugunsten eigener Rebellen“ zu wenden. Die türkische Panzerhaubitze T-155 Fırtına hat eine effektive Reichweite von etwas mehr als 40 Kilometern mit ERFB/BB-Munition (Base Bleed). Er prognostizierte, dass die Mare-Linie unter diesen Umständen von den Rebellen, die einen Drei-Fronten-Krieg gegen die Armee al-Assads, den selbsternannten „Islamischen Staat“ und die Kurden-Miliz YPG nicht lange aufrecht erhalten werden könne.

 

*******************************************

***************************************************************************************************

Irische Nobelpreisträgerin Mairead Maguire berichtet aus Syrien

 

……………..Unsere Delegation verbrachte 5 Tage mit den Menschen in Syrien, besuchte die Städte Damaskus, Homs, Tartus, Qara und Maaloula. …………..

……………Der Zweck unseres Besuches war, Menschen vor Ort zu treffen und anzuhören und die Situation selbst zu sehen. Die Einladung kam vom Patriarchen Gregorious III von der Melkite Griechischen Kirche,…………………

………dass der syrische Konflikt kein Krieg der Religionen ist oder ein Bürgerkrieg, wie die Westmedien es darstellen. Es ist ein Stellvertreterkrieg, der durch eine Intervention von außen in Gang gesetzt wurde und von fremden Kämpfern aus über 80 Ländern ausgefochten wird, was ihr eigenes Städtchen durch die Invasion und teilweise Zerstörung durch die Daesh (IS) Kämpfer erfuhr.………….

…………….dass er im Moment der Schlüssel für Syriens Überleben ist. Selbst seine Gegner sagen, dass er etwa 70 % der Syrer hinter sich hat. Ein erzwungener Regime-Wechsel würde Chaos mit sich bringen und den Sieg der Fundi-Extremisten, die Syriens Nachbarn Libyen und Jordanien untergraben, wie die Anarchie in Libyen Instabilität für Tunesien und Ägypten brachte……………..

neopressehttp://www.neopresse.com/politik/naherosten/irische-nobelpreistraegerin-mairead-maguire-berichtet-aus-syrien/

Irische Nobelpreisträgerin Mairead Maguire berichtet aus Syrien

Foto: Mairead Maguire - Nobel Peace Prize / WILPF / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Foto: Mairead Maguire – Nobel Peace Prize / WILPF / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Unsere Delegation verbrachte 5 Tage mit den Menschen in Syrien, besuchte die Städte Damaskus, Homs, Tartus, Qara und Maaloula. Die Delegation wurde von Mairead Maguire geleitet, die 1976 für ihren Beitrag zur Lösung des Nordirland-Konfliktes den Friedensnobelpreis erhielt.

Der Zweck unseres Besuches war, Menschen vor Ort zu treffen und anzuhören und die Situation selbst zu sehen. Die Einladung kam vom Patriarchen Gregorious III von der Melkite Griechischen Kirche, die unser Gastgeber war. Wir erhielten auch eine Einladung von Mutter Agnes Mariam, der Oberin des St. James Klosters und von Sheikh Sharik al Martini, Führer des Al Nu’aim Stammes in Aleppo und Mitglied der Syrischen Liga der Vereinten Nationen in Syrien und aktives Mitglied der Nationalen Versöhnungsinitiative.

Während des Besuches trafen wir hunderte Menschen, örtliche und nationale politische Führer, Regierungs- und Oppositions-Persönlichkeiten, örtliche und nationale moslemische und christliche Führer, Mitglieder des Versöhnungs-Komitees und Flüchtlinge im Land. Wir trafen auch zahlreiche Leute auf den Straßen der Dörfer und Städte – Sunni, Shia, Christen, Alawiten die alle das Gefühl haben, dass ihre Stimmen im Westen ignoriert oder unterrepräsentiert sind.

Unsere Delegation war unserem Gastgeber, dem Patriarchen Gregorious II Latham und seinem sehr guten Freund, dem Großmufti Ahmad Badreddin Hassoun sehr dankbar. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen von beiden Klerikern und ihre Geschichten und Einsichten halfen unserer Delegation, eine tiefere und neue Perspektive auf Syrien und den aktuellen gewaltsamen Konflikt, der dem syrischen Volk aufgezwungen wurde, zu bekommen. Patriarch Latham erklärte, dass syrische Moslems und Christen nicht nur miteinander reden, sondern dass ihre Wurzeln miteinander verquickt sind, da sie seit über 1436 Jahren miteinander leben. Er glaubt, dass die Syrer etwas geben können, was der Westen dringend braucht: ‚Die ganze Welt verliert ein Modell des Zusammenlebens der Menschen. Wir Moslems und Christen leben seit über 1436 Jahren zusammen ohne Kriege, trotz einiger Unterschiede und Konflikte … aber über die Jahre haben Frieden und Koexistenz die Kontroversen überwogen‘.

In Qara leben Christen und Moslem Seite an Seite und die Moslems halfen, die Kirchen nach der Besatzung der Daesh wieder aufzubauen. In Syrien sahen wir, dass die christliche und moslemische Beziehung mehr sein kann als gegenseitige Toleranz, sie kann tiefe Liebe sein. Wir lernten auch, dass die Syrer sich nicht als Sunni, Shia, Christen, Alawiten definieren, sondern in erster Linie als Syrer, die stolz auf ihren säkularen Staat sind, der aus so vielen verschiedenen Religionen und Traditionen besteht. Wir erfuhren dies in dem Dorf Qara, als wir den Bürgermeister und die Stadträte, das Rote Kreuz, die Kirche, die Moschee und die Menschen besuchten, und Zeuge der Koexistenz der Moslems und Christen wurden. Sie sagten uns, dass der syrische Konflikt kein Krieg der Religionen ist oder ein Bürgerkrieg, wie die Westmedien es darstellen. Es ist ein Stellvertreterkrieg, der durch eine Intervention von außen in Gang gesetzt wurde und von fremden Kämpfern aus über 80 Ländern ausgefochten wird, was ihr eigenes Städtchen durch die Invasion und teilweise Zerstörung durch die Daesh (IS) Kämpfer erfuhr.

Hier erlebten sie, wie die ausländischen fundamentalistischen Daesh Extremisten viele Menschen töteten und Häuser, Kirche und Moschee zerstörten. Es war nahe Qara, wo die Delegation drei Nächte im Kloster verbrachte, wo 8 km westlich und 23 km östlich die Daesh operierte und unser Schlaf von Artillerie und Schüssen nur 100 m weg zwischen Soldaten und Daesh gestört wurde.

In Syrien zu reisen und das syrische Volk zu hören, ist eine ganz andere Geschichte zu hören, als sie im Westen erzählt wird. Der westliche Mainstream fährt fort, Präsident Bashar al-Assad zu dämonisieren und fährt mit ihrer Regime-Wechsel-Politik fort, wie er es im Irak, Libyen und Afghanistan tat. In Syrien sprachen wir mit Politikern aller Parteien, mit Imamen, Christen, den Bürgermeistern und den Leuten auf der Straße. Manche unterstützten heftig ihren Präsidenten, manche waren kritisch, aber alle stimmten überein, dass er im Moment der Schlüssel für Syriens Überleben ist. Selbst seine Gegner sagen, dass er etwa 70 % der Syrer hinter sich hat. Ein erzwungener Regime-Wechsel würde Chaos mit sich bringen und den Sieg der Fundi-Extremisten, die Syriens Nachbarn Libyen und Jordanien untergraben, wie die Anarchie in Libyen Instabilität für Tunesien und Ägypten brachte.

Unsere Delegation erfuhr vom Großmufti von Syrien (der bekannt ist für seine friedliche Haltung und Liebe des Christentums), dass er immer noch kein Visum für England bekommt, und er bat um unsere Hilfe in der Sache. Er sagte, er würde seine Reise selbst bezahlen, um England und andere Länder zu besuchen und über die Situation in Syrien zu reden und Frieden und Versöhnung zu fördern. Er lädt geistliche Führer aller Glaubensrichtungen ein, Syrien zu besuchen und sich selbst die Situation anzusehen. (Während unseres Besuchs unterstützte der Erzbischof von Canterbury den Kriegsruf Englands zur Bombardierung Syriens, was unsere Delegation sehr enttäuschte beim Besuch so vieler religiöser Führer, die alle nach friedlicher und gewaltloser Lösung der Krise rufen und ihre religiösen und geistlichen Brüder und Schwestern in der Welt auffordern, sie zu untestützen.)

Wir besuchten auch die christliche Stadt Maaloula, wo die aramäische Sprache von Jesus noch gesprochen wird. Es ist eine der ältesten christlichen Städte im Nahen Osten. Wir besuchten die katholische Kirche St. George und der Priester erklärte uns, wie nach der Niederbrennung ihrer Kirche durch die Söldner, wobei viele Christen getötet wurden, die Leute von Qara einen Tisch in die Ruinen herbeitrugen und nach dem Gebet begannen, die Kirche und ihre Häuser wieder aufzubauen. Traurigerweise haben an dem Ort auch ein paar Moslems die Häuser christlicher Nachbarn zerstört. Das erinnerte uns an die Komplexität des Konfliktes und die Notwendigkeit, Gewaltlosigkeit zu lehren und Frieden und Versöhnung zu schaffen. Es verschaffte uns auch ein tieferes Verständnis nicht nur vom Los der moderaten Sunnis durch die Daesh, sondern auch der vielen Christen, die jetzt aus den Ländern Syrien, Irak, Palästina, Libanon des Nahen Ostens fliehen. Wenn die Situation in Syrien und dem Nahen Osten nicht stabilisiert wird, werden nur wenige Christen übrigbleiben, dort was die Wiege der Zivilisation und die Geburt des Christentums genannt wird und wo die Anhänger der drei Abraham-Religionen als Brüder und Schwestern lebten und arbeiteten. Der Nahe Osten hat schon das tragische Verschwinden des Judaismus erlebt und diese Tragödie geschieht jetzt auch mit den Christen in alarmierendem Ausmaß.

In der alten Stadt Homs hatten wir ein Treffen mit den Mitgliedern des Versöhnungskomitees, das von einem Priester und einem Scheich geleitet wird. Wir trafen uns bei Kerzenlich wegen der ständigen Stromabbrüche und wir hörten, wie die Christen und Moslems entscheidend bei der Rehabilitierung von Kämpfern waren, die ihre Waffen niedergelegt hatten.
Schlussfolgerung:
Bevor wir Syrien am 29. November 2015 verließen, gaben wir den folgenden Aufruf an die internationale Gemeinschaft heraus und wir wiederholen ihn in der Hoffnung, dass er helfen wird, uns dem Tag des Friedens und der Versöhnung in Syrien näherzubringen.

Was uns große Hoffnung für die Zukunft Syriens gibt, sind die Elemente, die immer noch nach fast 5 Kriegs-Jahren bestehen. Diese sind:

  • Die aktive Teilnahme der Frauen an den Angelegenheiten des Landes:
  • die Tatsache, dass Erziehung hoch geachtet und kostenlos ist;
  • die Religionsfreiheit und der starke Zusammenhalt dadurch;
  • der Respekt gegenüber den beiden größten Religionen, dem Islam und dem Christentum, bewiesen durch die Tatsache, dass die Eid Feste und auch Weihnachten und Ostern nationale Feiertage sind;
  • die Verpflichtung der Syrer, die Altertümer und das gemeinsame Erbe zu bewahren und zu schützen.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, die territoriale Integrität Syriens zu schützen und die grundlegenden Rechte Syriens als souveräner Staat zu respektieren. Wir beklagen jeden Versuch, die Integrität von Syriens Grenzen zu verletzen oder die Einheit und reiche Vielfalt des syrischen Volkes zu zerschlagen.

Wir erkennen die Legitimität der Wünsche der syrischen Bürger nach Veränderung, Reformen und das Ende der Gewalt an und wir unterstützen die Einführung eines demokratischen Lebens, das die fundamentalen Rechte aller Bürger schützt und wir glauben, dass effektive und dauerhafte Reformen nur durch gewaltlose Methoden erreicht werden können.

Wir fordern vor allem alle Länder auf, ihre Einmischung in die syrischen Angelegenheiten zu beenden, insbesondere, dass sie innehalten, Waffen und ausländische Söldner zu liefern. Wenn die fremden Länder übereinkommen, den Zustrom von Waffen und Kämpfern zu stoppen, werden die Syrer, davon sind wir überzeugt, ihre eigenen Lösungen für ihre Probleme finden und die Versöhnung erreichen.

Wir sind zweifellos der Meinung, dass das syrische Volk das Recht hat, selbst über seine Regierung und seine Zukunft zu bestimmen. Ausländische Einmischung verhindert gegenwärtig, dass das syrische Volk sein Recht auf Selbstbestimmung ausüben kann. Wir sind besorgt, dass die bösartige Einmischung das Gewebe des Landes zerstört, mit Konsequenzen, die man sich kaum vorstellen kann.

Die warnenden Beispiele Irak, Libyen, Jemen und anderer Länder helfen uns zu erinnern an die schlimmen Folgen solch internationalen Wahnsinns. Diese humanitäre Krise greift bereits auf die benachbarten Länder über. Ein Kollaps der syrischen Gesellschaft wird die ganze Region destabilisieren. Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, dass sie aus der Geschichte lernen kann und in Syrien eine bessere Wahl trifft, um dem mutigen syrischen Volk eine weitere Tragödie zu ersparen.

Zweitens fordern wir die internationalen Medien auf, mit der Flut von Falschinformationen über Syrien aufzuhören. Die einseitigen Berichte bedeuten, dass die große Mehrheit der Syrer, die eine friedliche Veränderung wünschen, keine Stimme in der Welt erhält, obwohl ihre Sorgen und Ängste von vielen unter uns geteilt werden. Die Stärke Syriens und auch seine Schwäche ist das reiche Mosaik an Religionen und ethnischen Gruppen. Sie alle müssen gehört werden und in der internationalen Berichterstattung berücksichtigt werden. Lügen-Berichte können das Muster der syrischen Gesellschaft zerstören, aber auch das unsere, wo immer wir sind.

Drittens fordern wir die internationale Gemeinschaft auf, die lähmenden Sanktionen aufzuheben, die einen so hohen Tribut vom syrischen Volk fordern. Es ist sehr wohl bekannt, dass Sanktionen zum Tod von hunderttausenden Kindern im Irak führten. Als Ergebnis von Sanktionen sterben Menschen und verarmen Gemeinschaften. Wie das Volk in Irak hat das syrische Volk nichts getan, was so eine grausame kollektive Bestrafung verdient.

Viertens fordern wir die internationale Gemeinschaft dringend auf, eine große Zahl von Flüchtlingen und Personen aufzunehmen, die im Landesinnern heimatlos wurden. Sie brauchen Unterstützung, ein erträgliches Leben und Hoffnung, wenn der große Flüchtlingsstrom aus Syrien nicht die Zukunft des Landes zerstören soll.

Wir appelieren an die gesamte religiöse Gemeinde, ihre Mitglieder zu Gewaltlosigkeit und Friedensschaffung aufzurufen und alle Formen der Gewalt und Diskriminierung abzuweisen. Und wir geben unserer Bewunderung und Respekt für die vielen religiösen Führer Syriens Ausdruck, die sich weigerten, Gewalt zu benutzen und ihr Leben der Arbeit an einer friedlichen Lösung widmeten.

Zum Schluss wollen wir den Patriarchen Georgious III Latham und den Großmufti Ahmad Badr ad Din Hassoun würdigen für ihre begeisternde Arbeit für Frieden und Versöhnung, und dem Patriarchen danken für seine freundliche Einladung der Delegation. Wir möchten auch der Mutter Agnes Mariam und Sheikh Sharif Martini unseren Dank und Wertschätzung für ihre Hilfe und ihren Beistand sagen.

Unsere Delegation ist sich einig, dass das syrische Volk erschöpft und traumatisiert ist. Alle wollen ein Ende des Krieges. Nur eine einschließende politische Lösung, die alle Parteien im Konflikt umfasst, insbesondere den syrischen Präsidenten und die Regierung, wird diesen Konflikt lösen können und Frieden und Versöhnung bringen, was das mutige syrische Volk so dringend nötig hat.

Unterzeichnet von allen Mitgliedern der Delegation:

  • Mairead Maguire Ireland; Ann Patterson, Ireland ; Rev. Andrew Ashdown,
  • UK; Fr. Timothy Radcliffe,
  • UK; Marco Santi, Belgium; Feroze Mithiborwala,
  • India; Justinya Bajer, Poland; Shrikant Ramdas,
  • India; Sharmine Narwani, Canada/Iran; Maria Monomenova,
  • Russia; (Alan Lonergan, Irland, war auch
    ein Delegierter, aber wegen unvorhergesehener Umstände konnte er die Delegation nicht begleiten. Er blieb jedoch in Beirut und agierte als Presse-Beauftragter der Delegation.)

*****************************

„kritischer Journalismus“ – ZDF-Journalist „Wolfgang Herles“

https://deutsch.rt.com/inland/36568-zdf-journalist-wolfgang-herles-themen/

ZDF-Journalist Wolfgang Herles: „Themen der Öffentlich-Rechtlichen werden von Regierung vorgegeben“

Wolfgang Herles bei einer Veranstalung im Jahr 2014. Bild: Wolfgang Herles / Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic
Wolfgang Herles bei einer Veranstalung im Jahr 2014. Bild: Wolfgang Herles / Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic
Keine Zwei Wochen nachdem eine langjährige WDR-Journalistin offen zugab, dass Journalisten beim WDR angewiesen sind „pro Regierung“ zu berichten, setzt der ehemalige Leiter des ZDF-Studios Bonn Dr. Wolfgang Herles noch einen drauf. In einer Diskussionsrunde des Deutschlandfunks sprach Herles aus, was die öffentlich-rechtlichen Medien erschüttern lässt.

Die Ankündigung des Deutschlandfunks für dessen Sendung „Bitte nicht stören! Hauptstadtjournalisten unter sich“ lässt vermuten, dass der Sender, der Teil der öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland ist, eigentlich eine eher unspektakuläre Plauderrunde geplant hatte. Über die Bundespressekonferenz – spätestens seit Tilo Jung – auch Nicht-Journalisten bekannt, über das „Selbstverständnis der Medienmacher im digitalen Zeitalter“ und die Möglichkeiten von YouTube.

WDR-Funkhaus in Düsseldorf. Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Eingeladen waren vergangenen Freitag Christiane Hoffmann, die stellvertretende Leiterin des Hauptstadtbüros Der Spiegel, Holger Schmale, stellvertretender. Chefredakteur DuMont Hauptstadtredaktion, besagter Tilo Jung, der das Format Jung&Naiv produziert sowie Dr. Wolfgang Herles, der frühere Leiter des ZDF-Studios Bonn und ehemals Chef der ZDF-Sendung Aspekte.

Nicht einmal zwei Wochen nachdem die langjährige freie Mitarbeiterin des WDR Claudia Zimmerman im niederländischen Radio mit der Aussage „Wir sind natürlich angewiesen, das einigermaßen ‚pro Regierung’ zu berichten“ für viel Gesprächsstoff in Deutschland sorgte, bestätigt Herles nicht nur Zimmermanns Darstellung, sondern geht sogar noch weiter.

Wörtlich sagt dieser ab Minute 27:43:

“Wir haben ja das Problem, dass – jetzt spreche ich wieder überwiegend vom Öffentlich-Rechtlichen – dass wir eine Regierungsnähe haben. Nicht nur dadurch, dass überwiegend so kommentiert wird, wie es der Großen Koalition entspricht, dem Meinungsspektrum, sondern auch dadurch, dass wir vollkommen der Agenda auf den Leim gehen, die die Politik vorgibt. Das heißt, die Themen, über die berichtet wird, werden von der Regierung vorgegeben. Es gibt aber viele Themen, die wären wichtiger als das, was die Regierung – die natürlich auch ablenken will von dem was nicht passiert, aber das, was nicht passiert, ist oft wichtiger als das, was passiert – wichtiger als die Symbolpolitik, die betrieben wird…

Also wir gehen der Agenda auf den Leim. Und es gibt tatsächlich, das muss ich jetzt an der Stelle doch nochmal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist, es gibt tatsächlich Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazu sagen, wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es. Die gab es auch zu meiner Zeit. Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe und das ist was anderes, als zu berichten, was ist. Wir durften damals nichts Negatives über die neuen Bundesländer sagen. Heute darf man nichts Negatives über die Flüchtlinge sagen. Das ist Regierungsjournalismus und das führt dazu, dass Leute das Vertrauen in uns verlieren. Das ist der Skandal.”

Dem Moderator der Sendung Christian Floto bleibt nur übrig zu sagen, dass dies dem Chef womöglich nicht gefällt:

“Der Chefredakteur sitzt jetzt nicht mit am Tisch hier – das muss ausdrücklich gesagt werden, dass er das möglicherweise ganz anders einordnet…”

Aufnahme des Gesprächsgements:

*************************************
gesamte Gesprächsrunde: „Wolfgang Herles“ – ab Minuten 16:00, 22:00, 27:00

********************************************************************************************************

 

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/36632-russisches-verteidigungsministerium-immer-mehr-anzeichen/

Russisches Verteidigungsministerium: Immer mehr Anzeichen für Militärinvasion der Türkei in Syrien

Türkische Panzer an der türkisch-syrischen Grenze

Türkische Panzer an der türkisch-syrischen Grenze

******************************************

*******************************************************************************************************

neopressehttp://www.neopresse.com/politik/naherosten/geheimdienst-budget-der-tuerkei-wird-wegen-iran-und-russland-um-rund-50-prozent-erhoeht/

Geheimdienst-Budget der Türkei wird wegen Iran und Russland um rund 50 Prozent erhöht

Foto: Solikundgebung für Kobane / strassenstriche.net / flickr / CC BY-NC 2.0

Foto: Solikundgebung für Kobane / strassenstriche.net / flickr / CC BY-NC 2.0

Das Budget des Nationalen Nachrichtendienstes (MIT) der Türkei für das Jahr 2016 wurde um 47 Prozent erhöht, teilte der stellvertretende Premierminister Lütfi Elvan am 27. Januar. Ankara reagiert mit dieser Entscheidung auf wachsende Spannungen mit seinen Nachbarstaaten, vor allem mit Blick auf Iran und Russland.

Der stellvertretende Premierminister teilte mit, dass das Budget dieses Jahr auf 1,6 Milliarden Türkische Lira aufgestockt wurde. Das entspricht rund 500 Millionen Euro. Zuletzt berichtete darüber die türkische Tageszeitung Hürriyet von der Budgeterhöhung.

Elvan räumte überdies ein, dass der türkische Geheimdienst, welcher im Westen gut vernetzt und besonders aktiv auf dem Balkan, dem Kaukasus und im Nahen Osten, vor allem in Syrien, ist, einen neuen Hauptsitz errichte.

Der Geheimdienst wurde 1926 unter der Bezeichnung „Millî Emniyet Hizmeti Riyâseti“ gegründet. Der MIT sieht sich selbst in der Tradition der Teskilati Mahsusa („Sonderorganisation“) und des Karakol Cemiyeti („Polizeikomitee“) im Osmanischen Reich.1965 folgte die Umbenennung auf die heutige Bezeichnung.

Gegenwärtig ist der Vorsitzende des MIT Hakan Fidan, der als enger Vertrauter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gilt.

****************************

************************************************************************************************

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/04/nach-banken-rettung-italien-stimmt-eu-milliarden-fuer-tuerkei-zu/

Nach Banken-Rettung: Italien stimmt EU-Milliarden für Türkei zu

Die EU meldet nach der Ankündigung der gemeinsamen Einlagensicherung und der Banken-Rettung in Italien einen weiteren Erfolg für Angela Merkel: Die Türkei erhält drei Milliarden Euro aus Steuergeldern zur Lösung der Flüchtlingskrise. Wie die Verwendung der Gelder kontrolliert wird, ist unbekannt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Premier Matteo Renzi am 29.01.2016 in Berlin. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Premier Matteo Renzi am 29.01.2016 in Berlin. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission verkündete am Mittwoch die Einigung auf die Details des drei Milliarden Euro umfassenden Pakets, dass die Türkei erhalten soll, um Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa aufzuhalten.

Zuvor hatte nach wochenlanger Blockade Italien seinen Widerstand gegen die Zahlungen an die Türkei  aufgegeben. Rom erhielt im Gegenzug die Versicherung, dass Italien ein höheres Haushaltsdefizit machen darf. Der offizielle Grund: die Flüchtlingskrise.

Alle EU-Staaten dürfen sich also wegen den Zahlungen an die Türkei stärker verschulden als im Stabilitätspakt vereinbart.  Die EU-Haushaltsregeln sind somit außer Kraft gesetzt. Der Kommission zufolge steht die von Rom geforderte „Klarstellung“ zur Flexibilität im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspakts wegen der Kosten der Flüchtlingskrise in der Satzung des Fonds. Ganz neu ist die Aushebelung der Haushaltsdisziplin in der EU nicht. Für Frankreich wurden die Defizit-Regeln bereits vor einem Jahr aufgehoben, Paris hatte der EU erklärt, man habe nicht vor, sich vor der nächsten Wahl am die Maastricht-Kriterien zu halten.

Die Zustimmung der Italiener kam, nachdem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor einigen Tagen für die deutschen Banken aufsichtsrechtlich bindend mitgeteilt hatte, dass die gemeinsame europäische Einlagensicherung mit deutscher Beteiligung im Jahr 2024 in Kraft treten werde. Die EU-Banken können damit aufsichtsrechtlich legal 2.000 Milliarden Euro aus den deutschen Sparguthaben als Sicherheiten bei der EZB für neue Kredite hinterlegen.

Außerdem hat die EU der Gründung einer Bad Bank in Italien zugestimmt. Mit dieser Lösung wird der nach den neuen EU-Regeln eigentlich seit dem 1.1.2016 verpflichtend vorgesehene Bail-In – also die Beteiligung der Banken-Gläubiger – außer Kraft gesetzt. Die italienischen Steuerzahler müssen für faule Kredite in der Höhe von 200 Milliarden Garantien stellen.

All diese Arrondierungen zur Verhinderung einer heftigen Banken-Krise waren dazu angetan, dass der italienische Premier Matteo Renzi dem Projekt von Angela Merkel schließlich doch die Zustimmung erteilte – dass nämlich die Türkei dafür zuständig sein soll, Einwanderer und Flüchtlinge von Europa fernzuhalten. Auf diesem Weg hofft Merkel, den Schutz der deutschen Grenzen verhindern und gewissermaßen an die Türkei outsourcen zu können.

Von den drei Milliarden Euro, die die Türkei nun erhalten soll, kommen eine aus dem EU-Haushalt und zwei direkt von den Mitgliedstaaten, der Anteil bemisst sich nach der Wirtschaftskraft. Deutschland steuert mit 427,5 Millionen Euro den größten Teil bei, gefolgt von Großbritannien mit 327 Millionen Euro und Frankreich mit 309 Millionen Euro. Ob damit eine Lösung geling wird ist fraglich. Die Türkei hat bereits signalisiert, dass die Summe nicht reichen wird und fordert mehr Geld von der EU.

Wie genau die Verwendung der Gelder erfolgen soll, so dass sie nicht bei türkischen Oligarchen versickern, ist unbekannt. Es ist nicht bekannt, wie die EU die widmungskonforme Verwendung der Steuergelder kontrollieren wird. In der Ukraine sind zuletzt Milliarden an europäischen Steuergeldern versickert, weil selbst die von den USA und der EU eingesetzte Regierung nicht in der Lage war, die Korruption im Lande in den Griff zu bekommen.

****************************

********************************

http://quer-denken.tv/index.php/2068-deutsche-sparguthaben-zur-pluenderung-freigegeben

Deutsche Sparguthaben zur Plünderung freigegeben
Vermögensabgaben, Kulturschutzgesetz, Bargeldabschaffung, Registrieren von Schmuck und Bargeld … Was gibt es Neues 2016?

29. Januar (von Huber Hüssner, Gold Grammy) Liebe Leserinnen und Leser, zuerst einmal ein etwas verspätetes Willkommen im neuen Jahr 2016. Ich wünsche mir und Euch allen, daß Ihr den Jahresbeginn in Gesundheit, unter lieben Menschen und mit guten Vorsätzen erlebt habt. Ich weiß aber auch, daß die meisten von uns auch sehr skeptisch auf dieses neue Jahr blicken. Was wird es uns wohl bringen? Nunja, eine zuverläßige Kristallkugel habe ich auch nicht, aber ein scharfes Auge und eine gute Nase.

Halten wir Umschau. Was tut sich alles so zu Beginn des neuen Jahres?

Zuerst einmal irritierte die Nachricht, schon gleich zu Beginn des Jahres 2016, daß ein neues „Kulturschutzgesetz“ verabschiedet werden soll. Nichts Dramatisches mögen Einige denken. Doch was bedeutet das?

Kunstwerke dürfen nun nicht mehr so einfach über die Landesgrenze verkauft werden, wenn die infrage stehenden Stücke unter „nationales Kulturgut“ fallen. Nicht nur, daß ein paar gefragte Künstler sich daraufhin sofort entschlossen haben, ihre Leihgaben aus Museen zurückzufordern und vorsorglich außer Landes zu bringen, um sicherzustellen, daß sie ihre Werke noch frei verkaufen können. Es trifft auch Kunstsammler.

Es gibt – gerade unter dem „smart Money“ (dem „klugen Geld“) – einige Investoren, die sich die Arbeiten renommierte Künstler als Wertspeicher, als Anlageklasse zugelegt haben. Weil sie wissen, daß der Finanzkollaps auf uns alle zukommt – ja, schon seit Jahren überfällig ist. Dieses Kulturschutzgesetz führt zur Zeit dazu, daß genau diese doch so schützenswerten Kulturgüter noch schnell außer Landes gebracht werden. Und dazu, daß die Künstler in Deutschland schlechtere Verkaufszahlen haben, denn wenn man weiß, daß man das teuer erworbene Stück nur in einem kleinen Binnenmarkt veräußern kann, ist es nicht mehr so wertvoll, so einfach ist das.

Außerdem: Legt man dieses schon zur Verabschiedung vorliegende Gesetz eng aus, so kann das für Numismatiker (Münzsammler) zukünftig erhebliche Konsequenzen haben. Beispielsweise. könnten dann Münzsammlungen einer Meldepflicht unterliegen. Auch, wenn man gar nicht beabsichtigt, die Münzen im Ausland zu verkaufen, brauche ich hier wohl nicht auszuführen, was es bedeuten kann, wenn wertvolle Gold- und Silbermünzen staatlich registriert worden sind. In der Not frißt der Teufel Fliegen und der Staat die Vermögen seiner Bürger.

Das ist ein bißchen weit hergeholt?

Nunja, in Griechenland ist laut Keep Talking Greece

http://www.keeptalkinggreece.com/2015/12/01/greeces-taxpayers-must-declare-all-assets-like-cash-under-mattresses-jewelry/?utm_source=feedburner&utm_medium=twitter&utm_campaign=Feed%3A+KeepTalkingGreece+%28Keep+Talking+Greece%29

ab 01.01.2016 eine Meldepflicht für Schmuck nun per Gesetz eingefordert worden. Wozu?

Aber nicht nur Schmuck wird dann seit dem 01. Januar in Griechenland erfaßt, sondern auch Bargeldbestände über 15.000,00 EUR sind dann (eigentlich) meldepflichtig. Zudem sollen Inhalte von Bankschließfächern offengelegt werden. Na, das ist doch wohl mal sonnenklar, was da geplant wird. und zwar für die ganze EU, Griechenland ist natürlich erst der Anfang.
Ein Zweck der Übung ist natürlich, daß die „bösen“, verschwenderisch reichen Griechen jetzt ihr (Bar)Geld wieder auf die Bank bringen sollen, damit endlich aus dem Soll ein Haben wird. Ein Soll, was die Griechen mit ihrem ja soooo „überzogenen“ Lebensstil zustande gebracht haben sollen und dieser ausschweifende Lebensstil hat natürlich die armen Banken in die Bredouille gebracht … Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Ironie aus.
Nun – diese Vorgehensweise könnte auch im anderen europäischen Raum Schule machen; sozusagen als eine Art Blaupause zur erweiterten Bemessungsgrundlage in Richtung mobiler Sachwerte.

Gerade eben hat die SPD wieder einmal einen Vorstoß in Richtung „Vermögensabgabe“ gewagt.

Und wie rigoros in Bezug auf mobile Sachwerte der Staat mittlerweile bereit ist vorzugehen, haben uns die Machthabenden in England unlängst vorgeführt. Dort wurden bereits 2008, im Zuge eines – im Nachhinein von der Presse hochgespielten – „spektakulären“ Großeinsatzes zur Erfassung von Geldwäscherei und Schwarzgeldern, 7000 Schließfächer mal eben so mit dem Winkelschleifer und der Brechstange zwangsgeöffnet.

Was lernen wir daraus? Nirgendwo ist das persönlich Ersparte so sicher wie in einem Bankschließfach …

Apropos Banken: Finanzminister Schäuble gab vor kurzem bekannt, daß die Deutschen Spareinlagen als Pfand und Garant für die gemeinsame Einlagensicherung der europäischen Banken herhalten müssen. Wer sich auch nur ein ganz klein bißchen informiert hat, in welcher Lage die Banken in Europa sind, und wieviel Rücklagen die Europäischen Banken haben, der weiß, daß die Spareinlagen der Deutschen so gut wie weg sind. Das offizielle Schreiben unseres Finanzministers, der tatsächlich den deutschen Geldhäusern gegenüber weisungsbefugt ist, hat in der Banken-Praxis einen hohen Stellenwert: Es ist ein rechtlich gültiges Dokument, das von den Banken auch zur Kredit-Vergabe herangezogen werden darf. Als Bürgschaft werden dann mit Fug und Recht die deutschen Sparguthaben herangezogen. Das heißt: den EU-Banken stehen die zwei Billionen Euro der deutschen Sparer als Sicherheit zur Verfügung. Der Kredite-Zirkus kann die nächste Hochseil-Nummer in der Manege aufführen. In den Führungsetagen der Banken dürfte der Champagner in Strömen geflossen sein, war das doch der Gong für weitere, fulminante Zockerrunden im Spielcasino. Und die deutschen Sparer haften, bis der letzte Cent weg ist.

Wer von Euch glaubt, sein Erspartes wäre auf der Bank sicher, der irrt. Auch nicht auf Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Garantie auf die deutsche Einlagensicherug auf Sparguthaben bis Hunderttausend Euro ist nur noch auf dem Papier vorhanden. Das Geld ist weg.

Ich wage zu behaupten, alle Vermögenswerte, die irgendwo gelistet sind und für den Staat/die EU einsehbar, sind im Grunde weg.

Na, gut, meint Ihr, dann stopfen wir halt, wie Oma Gretchen, unser Bargeld in die Matratze?

Das wird auch nicht mehr lange gut gehen. Die hungrigen Herren aus der Machtetage haben auch das schon lange auf der Agenda. Das Bargeld wird schritt für Schritt abgeschafft werden, um dem Bürger auch die letzte Möglichkeit zu nehmen, sein Geld in Sicherheit zu bringen. Auch das Horten von Geld im Ausland wird schnell unmöglich gemacht werden. Das Geld darf nicht fliehen. Die Politik und die Banken wissen sehr genau, daß bald Zahltag ist, und dazu müssen die Schäfchen zum Scheren im Gatter sein. So langsam werden die lieben Schafe von der Weide in die Zäune getrieben, damit man ihnen die Wolle abscheren kann. Irgendjemand muß den ganzen Billionenschaden schließlich bezahlen. Und ratet mal, wer das sein wird?

Die Flucht in Sachwerte ist gut, muß aber sorgfältig überlegt werden. Bislang war Kunst eine Möglichkeit. Manche schaffen sich einen wertvollen Weinkeller an. Das hat Charme und Stil, aber man muß etwas davon verstehen und diesen Schatz pflegen. Ist der Wein nicht richtig gelagert oder nicht die richtige Sorte und verdirbt … Freunde, das ist megateurer Biomüll.

Ackerland und Wald sind ebenfalls Sachwerte, die ihren Wert sogar erheblich steigern können. Ackerland muß aber verpachtet, bearbeitet und gepflegt werden, sonst ist es einfach ein riesiges, verwildertes Areal, was kein Landwirt haben will, zumindest nicht für Geld. Und auch Wald ist nicht gleich Wald. Ein halbverwildertes Gelände mit Besenstiel-Bäumchen und Gebüsch ist rausgeworfenes Geld, da es keinen Ertrag bringt (außer es wird bald zu Bauland). Ein beeindruckender, gut gepflegter Buchenwald voller dicker, grader Stämme kostet viel Geld, hat auch hohen Wert, wer aber nichts von Holzwirtschaft versteht und die Leute dazu nicht hat, wird daraus kaum Gewinn erwirtschaften. Ein Hektar für eigenes Feuerholz ist eine prima Sache und relativ leicht machbar, aber wertvoller Waldbesitz muß bewirtschaftet werden …

Eine Immobilie, die man schuldenfrei selbst bewohnt, ist eine großartige Sache. Wenn sie nicht allzu wertvoll ist, muß man wahrscheinlich auch keine große Angst vor überzogenen Zwangshypotheken haben. Bei Vermietungsobjekten in wertvoller Lage sieht das wahrscheinlich bald anders aus. Die Immobilie heißt Immobilie, weil sie nicht bewegt oder versteckt werden kann. Sie ist im Grundbuch eingetragen und Papa Staat weiß genau, wo Dein Haus steht … und was es wert ist. Vor einer Zwangshypothek kann man nicht fliehen.

Eine der ganz wenigen Möglichkeiten, zumindest Teile seines hart erarbeiteten Vermögens zu sichern, sind Edelmetalle. Wenn man diese jeweils in der Menge kauft, die nicht gemeldet werden muß, hat man eine sehr gute Chance, sein Vermögen zu retten. Die hohe Wertdichte macht es möglich, ein großes Vermögen auf kleinem Raum zu lagern – auch im Verborgenen. Edelmetalle verrosten und vergehen nicht. Zur not kann man es auch für eine ganze Weile verbuddeln. Es muß nur tief genug sein. Schatzfunde von Gold und Silber beweisen heute noch, daß die Edelmetalle auch nach Jahrtausenden noch ihren ungeschmälerten Wert haben.

Papiergeld ist schnell Würmerfraß, Inflationsopfer oder schlicht abgeschafft.

Noch habt Ihr liebe Leserinnen und Leser eine Wahl – es bedarf lediglich Eurer individuellen Entscheidung mit Handlung, sofern noch nicht getan.

unsere GRAMMYs in Feingold (AU999,9)und Feinsilber (AG999) helfen dabei ein Stück weit, die persönliche Handlungsfreiheit zu erhalten!

 

Mit diesem GutscheinCode

5 01 E 38 P 00 X 0 L

können die LeserInnen der Quer-Denken.TV Seiten einen direkten 3%tigen Sonderrabatt bei ihrer Bestellung in Abzug bringen.

Bei der Bestellung im GRAMMY Shop unter http://www.gold-grammy.de einfach den Gutscheincode in dem entsprechenden Eingabefeld einstellen und das System bringt im Anschluss den Betrag direkt von der Endsumme in Abzug.

Wer direkt vor Ort seine GRAMMYs abholen und in bar einkaufen möchte, bitte vorher per Email kontaktieren und einen Termin absprechen. Im Rahmen der gesetzlichen Legalität ist dann die Anonymität absolut gewährleistet!

Ihr könnt gerne direkt zu mir, über unsere Infoseite unter http://www.goldgrammy.de, Kontakt aufnehmen. Ich beantworte Euch gerne Eure Fragen.

Euch allen ein wunderbares und friedliches Jahr 2016.

 

Mit besten Grüßen

Euer

Hubert Hüssner

 

Hubert Hüssner und Gold Grammy sind Partner von Quer-Denken.TV

*****************************

*********************************