„SPD“ will „Bundes-Rats-Entwurf“ für „Gentechnik-Gesetz“ beschließen – – „Wann, wenn nicht JETZT“ – – WEG mit dem DRECK – – OHNE „GEN-TECH“ – MONSANTO – BAYER – BASF usw….. /// „6 bis 17 November 2017“ – „KLIMA-GIPFEL“ in BONN???!!! – – Das ist der ?“GIPFEL?“ – „KLIMA-ERWÄRMUNG“: Dank „smarter digitaler“ – „DATEN-FÄLSCHUNG“

Luftballonaktion Gentechnikgesetz
Luftballonaktion Gentechnikgesetz am Spreebogen (Photo:Campact)

Wann wird das Thema „MONSANTO“ vom Tisch sein?!  – – – Wenn sich jetzt die „SPD“ um das Thema „Ökologiekümmert?!

siehe auch „FAKTEN GEGEN MONSANTO“

 

aus dem TEXT:..…….. dass CDU/CSU, FDP und Grüne versuchen werden, eine Abstimmung über den Gesetzentwurf zu verhindern. Wie sie aus Kreisen von Union und Grünen erfahren haben will, wolle man die „Sondierungsgespräche“ nicht mit dem Thema „Gentechnik“ belasten. ….(<<<wie verlogen – die GRÜNEN wollen die SONDIERUNGs-GESPRÄCHE nicht mit GEN-TECH – MONSANTO belasten???!!!>>>)
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SPD will Bundesratsentwurf für Gentechnikgesetz beschließen

01.11.2017

Die SPD-Bundestagsfraktion will erreichen, dass der Bundestag noch vor dem Start der neuen Bundesregierung eine Änderung des Gentechnikgesetzes beschließt. Damit soll der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen bundesweit einfach und rechtssicher verboten werden. In der vergangenen Legislaturperiode war eine solche Regelung an der CDU/CSU gescheitert.

Die SPD-Fraktion hat nun einen Gesetzentwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes eingebracht, den der Bundesrat bereits im November 2015 beschlossen hatte. „Es gibt keinen geltenden Koalitionsvertrag, der eine sinnvolle und dringend notwendige Entscheidung blockieren könnte. Der neue Bundestag sollte dieses einmalige Zeitfenster frei und ohne Zwänge nutzen“, wirbt die stellvertetende SPD-Fraktionsvorsitzende Ute Vogt für eine Abstimmung.

Damit knüpft die SPD an ihr Vorgehen beim erfolgreichen Vorstoß für die Ehe für alle zum Ende der letzten Legislaturperiode an. Damals brachte sie ebenfalls einen Gesetzentwurf des Bundesrates im Bundestag ein. Wie bei der Ehe für alle weiß sie auch beim nationalen Anbauverbot die Mehrheit der Bevölkerung, die Bundesländer und vermutlich auch die Mehrheit der Abgeordneten hinter sich. Zwar wäre eine rasche Verabschiedung in den verbleibenden zwei Sitzungswochen dieses Jahres möglich. Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hält es allerdings für wahrscheinlich, dass CDU/CSU, FDP und Grüne versuchen werden, eine Abstimmung über den Gesetzentwurf zu verhindern. Wie sie aus Kreisen von Union und Grünen erfahren haben will, wolle man die Sondierungsgespräche nicht mit dem Thema Gentechnik belasten.

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt den SPD-Vorstoß: „Die in dem Gesetzesvorschlag vorgesehenen bundesweiten, vom Bund erteilten Anbauverbote sind genau das, was wir brauchen, um eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung sicher zu stellen“, erklärt Martin Schulz, der Bundesvorsitzende der AbL. „Da noch keine neue Bundesregierung im Amt ist, besteht die Chance für alle Abgeordneten, sich ohne Fraktionszwang deutlich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung zu positionieren.“

„Die Bundestagsabgeordneten sollten die Chance nutzen und diesen für die gentechnikfreie Landwirtschaft in Deutschland so wichtigen Gesetzentwurf endlich beschließen“, sagt Alexander Hissting, Geschäftsführer des Verbandes Lebensmittel Ohne Gentechnik. Er sieht die Gefahr, dass sich in einer künftigen Jamaika-Koalition gentechnikfreundliche und gentechnikkritische Kräfte ebenso blockieren wie in den letzten Jahren in der großen Koalition. „Wann, wenn nicht jetzt“, lautet deshalb seine rhetorische Frage, die sich insbesondere an die Abgeordneten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen richtet. Die Grünen hatten sich in der letzten Legislaturperiode im Schulterschluss mit den grünen Landwirtschaftsministern in den Bundesländern vehement für ein nationales Anbauverbot stark gemacht. Als die Regelung im Mai 2017 im Bundestag scheiterte, warf die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt der Bundesregierung Totalversagen vor und erklärte: „Unser gesellschaftlich und parlamentarisch mehrheitsfähiger Vorschlag für klare Gentechnikverbote auf Bundesebene lag auf dem Tisch, er hatte die Unterstützung des Bundesrates.“ Genau dieser Vorschlag soll nach dem Willen der SPD jetzt Gesetz werden. [lf]

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„CO2“ ist „Lebens-Elixier“ – „Klima-Wandel“ ist natürlich – seit „1998“ gibt es eine Abkühlung siehe auch Klima-Konferenz „6 November 2017“ – „Daten – Manipulation“

„Klaus Eckehard Puls
“-  Dipl. Meteorologe – ehemaliger Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig


„Club of Rom“

ab Minuten 6:50 – „IPCC-Kurve“ – „Daily Mail 2012“ – „Forget global warming
„DWD 2012“ – „Deutscher-Wetter-Dienst“ – „globale Temperatur in den letzten 14 Jahren nicht mehr angestiegen“?!

DATEN – FAKTEN

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DATEN-BETRUG

Prof. Friedrich-Karl Ewert : NASA-GISS Temperaturdaten wurden geändert – warum?

Methoden der „DATEN-MANIPULATION“

„TEMPERATUR-REIHEN“ wurden sehr wahrscheinlich generell und wiederholt geändert!!!???
NASA-GISS-DATEN März 2010/2012
?“HOMO-GENISIERUNG“? oder MANIPULATION

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siehe auch „die KLIMA-RELIGION“

Wissenschaftler entlarvt restlos Klimaschwindel !

Professor Dr „Don Easterbrook“ – GEOLOGE
„globale Erwärmung endet 1998“ – in den letzten 15 Jahren keine „globale Erwärmung stattgefunden“
das „antarktische Eis-Schild“ ist nicht am Schmelzen es wächst sogar
„CO2“ ist ein „Spuren-GAS“ – die OZEANE sind nicht SAUER –
ab Minuten 6:38  „CO2“- Anstieg  und „AbKühlung“?!
KLIMA ist nicht KONSTANT???!!! und es verändert sich in ZYKLEN: warm – kalt – warm – kalt…………Während der letzten 500 Jahre: „20 Warm-und Kalt-PERIODEN“
ab 9:39 Minuten – „DATEN-MANIPULATION“ – das heisseste „Rekord-JAHR“ war „1936“ –  bis
„NOAA“/NASA“ anfingen DATEN zu manipulieren
ab „1998“ wird es kälter
ab Minuten 22:55 – „Original-DATEN“ – „Fake-DATEN“ – Ist das eine VERSCHWÖRUNG“???!!!
Eisbären – Population von 5000 auf 25000 gestiegen???!!!
das arktische Meer-Eis fluktuiert – die „Ant-Arktis“ wächst
ab Minuten 30:37 – „CO2“ – „wenn man NICHTS verdoppelt  erhält man wieder NICHTS“ – ?“Computer-MODELLE“?
ab Minuten 50:57  – ?Wissenschaftler-Konsens? – („CO2 – ?globale Erwärmung?“)  – „ZENSUR“


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Günter Ederer: Auf dem Weg in die Ökoplanwirtschaft (10. IKEK)

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FORDERUNG an die „ZEIT“ : !!!!!BEWEISE!!!!!

<<<An die „Die ZEIT“: WELCHE BEWEISE gibt es für diese szenarischen propagandistischen Behauptungen (PHRASEN) – Will die „ZEIT“ die „digitalen DATEN-Fälschungen“ zeigen (1998 – 2017) DANK „digitaler Welt“ kann man alles fälschen (manipulieren) wie es am besten gefällt (passt)>>>

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-11/weltklimakonferenz-bonn-klimawandel-erderwaermung-experten-temperaturanstieg

Weltklimakonferenz: Meteorologen beklagen dramatischen Temperaturanstieg

Heftige Hurrikane, Monsunregen, Dürren: Das Klima verändert sich deutlich. Experten sprechen für 2016 von dem wärmsten Jahr, das je gemessen wurde.
Weltklimakonferenz: Überschwemmungen sind in Indien nicht ungewöhnlich. Im September 2017 traf ein Monsun aber sogar die Finanzmetropole Mumbai.
Überschwemmungen sind in Indien nicht ungewöhnlich. Im September 2017 traf ein Monsun aber sogar die Finanzmetropole Mumbai. © Shailesh Andrade/Reuters

Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Bonn hat die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) auf eine signifikante Erderwärmung hingewiesen: 2013 bis 2017 sei voraussichtlich der wärmste Fünfjahreszeitraum seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, hieß es von der WMO. 2016 werde sich auch wegen des dieses Mal besonders starken Klimaphänomens El Niño als das wärmste Jahr überhaupt erweisen. 2017 und 2015 dürften demnach Platz zwei und drei belegen.

„Das ist Teil einer langfristigen Tendenz zur Erwärmung“, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Er verwies auf die zahlreichen Wetterextreme der vergangenen Jahre wie Hurrikane im Atlantik und in der Karibik sowie Monsunregen in Südasien mit Millionen Betroffenen und Dürren in Ostafrika.

Wachsende Risiken

Viele dieser Ereignisse seien mit dem Klimawandel zu erklären, der wiederum auf den Treibhausgasausstoß der Menschen zurückzuführen sei, so Taalas. Der Anstieg der Meeresspiegel, der Inselstaaten wie das Konferenz-Gastgeberland Fidschi und andere tief gelegene Gebiete bedroht, sowie die Versäuerung der Meere, die die dortigen Ökosysteme gefährdet, dauerten unvermindert an.

Bonn – UN-Klimakonferenz eröffnet Die Teilnehmer der 23. UN-Klimakonferenz wollen in den kommenden Wochen ein System entwickeln, das die Beiträge einzelner Nationen zum Klimaschutz messbar und vergleichbar macht. © Foto: Wolfgang Rattay/Reuters

UN-Klimasekretärin Patricia Espinosa sagte zu dem Bericht, dieser unterstreiche „die wachsenden Risiken für Menschen, Wirtschaften und das Leben auf der Erde an sich, wenn wir es nicht schaffen, bei den Zielen und Ambitionen des Pariser Abkommens wieder auf die Spur zu kommen“.

Das 2015 in Paris beschlossene globale Klimaabkommen schreibt das Ziel fest, die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

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WIESO WARNT man NICHT vor einem SZENARIO dass die ERDE WIRKLICH BEDROHT wie „MONSANTO-PATENT-GIFTund MANIPULATION“???!!!

STELLEN wir mal KLARDIEJENIGEN welche immer noch an ein KLIMA-SZENARIO „GLAUBEN“ haben sich entweder schlecht informiert ignorieren FAKTEN oder sind die VERURSACHER dieser „bösartigen AGENDA“

MAIN-STREAM: „die KLIMA-WANDEL-PHRASEN-DRESCHER“

MAIN-STREAM-PROPAGANDA anhand von BEHAUPTUNGEN OHNE FAKTEN – das ist KLIMA-„FASCH-ISMUS“   wenn echte WISSENSCHAFTLER weil SIE FAKTEN gegen diese haltlosen PHRASEN bringen denunziert werden und deren WISSEN völlig IGNORIERT wird – wie auch im „KOMMUNISMUS“ (MEINUNGsMONOPOL-?MERKEL?) – am Beispiel MONSANTO wird diese VORGEHENsWEISE ebenfalls SICHTBAR usw

SCHLUSS mit den LÜGEN zum KLIMAWANDEL
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US-BEHÖRDEN sind generell zu hinterfragen – das Beispiel „MONSANTO“ ….folge der SPUR des GELDES???!!!  „FINANZ-MAFIA“

aus dem TEXT:……Vor der Klimakonferenz haben US-Behörden (<<< von wem werden diese Behördenbezahlt?! siehe auch das zwielichtige  „BfR“ und „MONSANTO-GLYPHOSAT“>>>) einen düsteren Bericht veröffentlicht. Darin bekräftigen sie, dass Menschen den Klimawandel verursachen – was Trump leugnet.(<<<LEUGNIST oder KETZER???!!!>>>)

Wenige Tage vor Beginn der Bonner Klimakonferenz haben ?13? US-Behörden einen Klimareport veröffentlicht,…..

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http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-11/klimakonferenz-us-regierung-bericht-klimawandel-folgen

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Klimakonferenz: US-Klimabericht widerspricht Donald Trump

Vor der Klimakonferenz haben US-Behörden einen düsteren Bericht veröffentlicht. Darin bekräftigen sie, dass Menschen den Klimawandel verursachen – was Trump leugnet.

Wenige Tage vor Beginn der Bonner Klimakonferenz haben 13 US-Behörden einen Klimareport veröffentlicht, der in weiten Teilen den Positionen der Trump-Regierung zum Klimawandel widerspricht. Darin machen die Wissenschaftler deutlich, dass die globale Erwärmung zum weitaus größten Teil von Menschenhand verursacht wird. Die US-Regierung versuchte trotz des krassen Gegensatzes zu ihren eigenen Standpunkten nicht, die per Gesetz alle vier Jahre vorgeschriebene Veröffentlichung zu blockieren oder zu verändern. Viele Forscher hatten eine solche Einflussnahme im Vorfeld befürchtet.

Die Autoren des Berichts warnen unter anderem davor, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um bis zu 2,40 Meter ansteigen könnte. Außerdem listen sie die ersten Schäden auf, die in den USA als Folge der globalen Erwärmung um ein Grad seit 1900 längst entstanden seien. „Es ist extrem wahrscheinlich, dass menschliche Aktivitäten, insbesondere der Ausstoß von Treibhausgasen, die dominante Ursache der seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachteten Erwärmung ist“, heißt es in dem 2.000 Seiten umfassenden Dokument. Es gebe dafür „keine alternative Erklärung“.

Donald Trump hatte den Klimawandel vor seiner Wahl zum Präsidenten mehrfach als „Erfindung“ bezeichnet. Seither äußert er sich zwar vager, aber die Klimaschutzmaßnahmen seines Vorgängers Barack Obama fährt er konsequent zurück. Sein Beschluss, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen, sorgte weltweit für Entsetzen. Auf der Bonner Klimakonferenz müssen sich die USA daher erneut auf Kritik einstellen – gerade auch vor dem Hintergrund ihres eigenen Klimareports.

Überschwemmungen, Dürre, Brände

Die Autoren machen darin deutlich, dass die vergangenen 115 Jahre die wärmste Periode in der Geschichte der modernen Zivilisation sei. In den vergangenen Jahren habe es zudem „rekordbrechende Wetterextreme“ gegeben, die mit dem Klima zusammenhingen. Sie verweisen auf die Folgen des Klimawandels, die die USA längst betreffen: extremere Hitze und Regenfälle sowie mehr große Wald- und Buschbrände im Westen des Landes, größere Dürre im Südosten, häufigere Überschwemmungen im Mittleren Westen. Mehr als 25 Küstenstädte seien immer öfter Überflutungen ausgesetzt. Es sei zu erwarten, dass sich diese Trends fortsetzten.

Darüber hinaus warnen sie vor künftigen Veränderungen durch den voranschreitenden Klimawandel, die heute noch nicht vorhersehbar sind und die radikale Veränderungen im Klimasystem erzeugen könnten. Es könnten neue Klimalagen entstehen, „die sich sehr von denen in der jüngeren Vergangenheit unterscheiden“.

Angesichts solcher starker Formulierungen und der offenen Widersprüche werten es Beobachter als bemerkenswert, dass die Trump-Regierung anscheinend nicht einmal Versuche unternommen hat, die wissenschaftlichen Erkenntnisse im Report abzumildern. „Ich kann mit ziemlicher Überzeugung sagen, dass es keine politische Beeinflussung der wissenschaftlichen Schlussfolgerungen gegeben hat“, zitierten die Washington Post und New York Times den leitenden Autor der Studie, David Fahey von der US-Behörde für Ozeanografie. „Dieser Report sagt, was die Wissenschaftler wollen.“

Kleinreden statt blockieren

Laut den Zeitungen hat die US-Regierung derzeit kein Interesse an einem größeren Konflikt in der Klimafrage: Das Weiße Haus wolle sich stattdessen voll darauf konzentrieren, Trumps Pläne für eine umfassende Steuerreform im Kongress durchzubringen – davon verspreche sich die angeschlagene Regierung den nötigen Aufwind.

Allerdings versuchte das Weiße Haus, die Aussagekraft des Reports herunterzuspielen. „Das Klima hat sich geändert und ändert sich stets“, hieß es in der schriftlichen Erklärung eines Sprechers. Er wies darauf hin, dass das Ausmaß des künftigen Klimawandels stark von „andauernden Ungewissheiten über die Sensibilität des Klimas“ für Treibhausgasemissionen abhänge.

Erstellt wurde der Report von Hunderten Wissenschaftlern in der Regierung und aus der akademischen Welt. Die Nationale Akademie der Wissenschaften in den USA überprüfte ihn vor der Weiterleitung an die 13 Regierungsbehörden.

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STASI.2.0 – STAATS-TROJANER – Der STAAT als TÄTER

STASI.2.0 –  STAATS-TROJANER – Der STAAT als TÄTER

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-07/staatstrojaner-bundesrat-beschlossen

Staatstrojaner: Lieber verwanz‘ ich als G20

So kann man Debatten auch vermeiden: Während alle zum Gipfel nach Hamburg schauen, verabschiedete der Bundesrat in Berlin neue Regeln zum Einsatz von Staatstrojanern.
Weil auch Kriminelle WhatsApp nutzen, wollen deutsche Strafverfolger ihre Smartphones hacken. © Jens Kalaene/dpa

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Bundesrat die Änderungen der Strafprozessordnung passieren lassen, mit denen der Einsatz von Staatstrojanern zur Strafverfolgung legitimiert wird. Der federführende Innenausschuss hatte erwartungsgemäß keine Bedenken gegen den Entwurf, schließlich hatten die Innenminister der Länder die polizeiliche Lizenz zum Hacken von Computern und Smartphones explizit gefordert.

Sobald die Änderungen in Kraft treten, dürfen Ermittler solche „informationstechnischen Systeme“ von Verdächtigen und auch anderen Personen infiltrieren. Im Rahmen der Quellentelekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) können sie dann zum Beispiel standardmäßig verschlüsselte WhatsApp-Chats mitlesen, indem sie einzelne Nachrichten vor Verschlüsselung beziehungsweise nach dem Entschlüsseln erfassen. Mit der Onlinedurchsuchung können sie die von ihnen gehackten Geräte nun auch komplett ausspionieren (was die geänderten Paragrafen der StPO im Einzelnen bedeuten, erklären wir hier ausführlich).

Wie heise online berichtet, wurden Bedenken des mitberatenden Verbraucherausschusses nicht berücksichtigt. Der hatte empfohlen, den Vermittlungsausschuss anzurufen, um „die Regelungen zur Onlinedurchsuchung und Quellentelekommunikationsüberwachung zu streichen„.

So wie auch viele IT-Sicherheitsexperten befürchtet der Ausschuss, dass die im Gesetz vorgesehenen Befugnisse „zu einer massiven Schwächung der IT-Sicherheitsinfrastruktur und damit auch zu einer Gefährdung der Nutzerinnen und Nutzer informationstechnischer Systeme beitragen kann“.

Denn um ein Gerät hacken zu können, müssen Strafverfolger eine Schwachstelle in der Hard- oder Software kennen und ausnutzen. Solang sie diese Schwachstelle nicht dem Hersteller melden, bleiben alle Geräte desselben Typs verwundbar, auch für kriminelle Hacker. Was im Extremfall passiert, wenn eine Behörde lieber Sicherheitslücken hortet, statt sie offenzulegen, hat in den vergangenen Monaten die NSA eindrucksvoll vorgemacht. Mächtige Hackerwerkzeuge und -methoden, die dem US-Geheimdienst abhandengekommen waren, wurden erst für die WannaCry-Ransomware-Kampagne und zuletzt für einen massiven Angriff in der Ukraine verwendet.

Das Bundeskriminalamt besitzt bereits mindestens eine selbst programmierte einsatzbereite Überwachungssoftware. Weitere Varianten können die Behörden allein oder irgendwann auch zusammen mit der neuen Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (ZITiS) entwickeln – oder von spezialisierten Unternehmen kaufen.

Manche Sicherheitslücken sind sechsstellige Summen wert

Auf dem freien Markt sind solche Exploits genannten Programme mitunter teuer, insbesondere wenn sie gegen Apples Betriebssystem iOS eingesetzt werden können. Die Verkäufer verdienen so gut daran, dass sie einem Bericht von Motherboard zufolge wenig Lust haben, sich an Apple zu wenden. Das Unternehmen belohnt die Meldung von Sicherheitslücken vergleichsweise niedrig mit bis zu 200.000 US-Dollar. Verkäufer können Exploits hingegen auch mehrfach gegen Geld anbieten, selbst wenn das der IT-Sicherheit insgesamt noch mehr schadet.

Die nun verabschiedeten Regelungen zum Einsatz der Staatstrojaner in Deutschland waren von der Bundesregierung lange nach dem eigentlichen Entwurf zur Änderung der StPO in Form eines Formulierungsvorschlags in den parlamentarischen Prozess eingebracht worden. Auf diese Weise wurde die öffentliche Debatte schon im Bundestag verkürzt. Nun hat der Rechtsausschuss auch im Bundesrat dafür gesorgt, dass das Thema wenig Beachtung findet.

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat allerdings schon eine Verfassungsbeschwerde gegen die Gesetzesänderungen angekündigt. Möglicherweise wird also Karlsruhe der Ort, an dem die Debatte um hackende Strafverfolger nachgeholt wird.