„AXEL VOSS“ GREIFT wieder an – ZUERST auf KRIMINELLE „ART und WEISE“ HEIMLICH VOR-ZIEHEN WOLLEN – DER BEWEIS „SIE“ HABEN ANGST – – – ARTIKEL „6“ – „TERROR-FILTER“ /// Das AUS für „TWITCH“ ???!!!?! – ZENSUR /// FRANKREICH – ZENSUR – GEWALT /// „5 G“ der DIGITALE IRRSINN /// „Aldous Huxley“ – „Brave NEW WORLD“ – – „Claire Edwards“ – – „Stopp von 5G auf der Erde und im Weltraum“/// „KLIMATE und GEO-ENGINEERING“ – „SOLARES GEO-ENGINEERING“ – „DAVID KEITH“

ÜBER die INKOMPETENTE PERSON und den LÜGNER  „AXEL VOSS“ – DESHALB in der „EU“

ANGST vor den DEMONSTRIERENDEN

„DEMONSTRATION“ wird INFRAGE gestellt

FASCHISMUSNEUE  ATTACKE: ZUERST VERSUCHT MAN die PROTESTE ZU verhindern – indem man die ABSTIMMUNG ILLEGAL VORZIEHEN will  –   und JETZT wieder ein NEUER VERSUCH – der MAIN-STREAM zeigt sich weitgehend UN-KRITISCHKAUM BERICHTE über den PROTEST???!!!

siehe auch „Manfred WEBER“ CSU will ABSTIMMUNG vorziehen!!!!!!!!

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Liebe Damen und Herren Abgeordneten, morgen <<< 13 März  gegen 15:30 Uhr>>>> gibt es im Bundestag eine „Aktuelle Stunde“, bitte zeigt eine klare Haltung zum Thema Artikel 13 und und helft uns das usergenerierte Internet zu verteidigen!

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„Alexander Hoffmann“- CDU  – ?LIEBLINGS-ERFUNDENENES ARGUMENT? WIRKLICH DEINs???!!! gehts noch  – DUMM DÜMMMER am DÜMMMSTEN und auch noch DREISTER LÜGNER – – behauptet: „das Vorziehen der Abstimmung sei eine Erfindung“  Es gibt doch Beweise:

Als POLITIKER werden doch die ausgesucht die eben nicht selbst-ständig denken können weil dass auch garnicht erforderlich ist – WESSEN BÜTTEL ist JENER – siehe auch  sogenannte ?“DOKTOR-TITEL“? – ?DDR?

ANFÄLLIGE SOFT-WARE: ist „FEHLER-HAFT“ „MANIPULIER-BAR“ „HACK-BAR“ derjenige der das PROGRAMM SCHREIBT DIKTIERT vor – oder  „IN-FILTRIERT“  – die MEINUNG oder die WAHRHEIT

ube.com/watch?v=DKzc7bUGol8

CDU / CSU sieht Grenzen in der Meinungsfreiheit und will Artikel 13

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tube.com/watch?v=nOPj1NRWvAA

„Artikel 13“: Axel Voss überlegt Youtube zu „verbieten“ – „UN“ gegen Art. 13 – weitere News – RA Solmecke

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https://twitter.com/solmecke?lang=de

18 März – Montag, 20 h Livestream zu mit und Helmut Zerlett. Abrufbar u.a. auf Hier rede ich mich schon einmal warm!

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outube.com/watch?v=-rLnqYvXRk0

#Artikel13

MaschineTV – Hat das „Usergenerierte“ Internet noch eine Chance? – mit „Christian Solmecke“

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DAS OBJEKT „Axel VOSS“  würgt  doch NUR daß heraus WAS IHM WER???!!! eingeFLÖÖÖÖÖST HAT?????!!!!!!

utube.com/watch?v=DA5vHruo_oQ

Axel Voss möchte YouTube verbieten!

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JA JA der „AXEL“ greift wieder an – zuerst vorgezogen dann überzogen

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ab MINUTEN – 1:22 – SCHOLZ GIBT es zu der „KOALITIONs-VERTRAG“ ist eine FARCE und GILT NICHT in der „EU“ – ?“Axel Voss“?  – DIE „EU“ hat schon JETZT ALLE MACHT

tube.com/watch?v=znI0AkhZVhY

Artikel 13 – Das Unheil begann bereits 2018, Julia Reda und was die letzten Tage geschah!

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#SAVEYOURINTERNET

AXEL VOSS snaps his fingers and WIPES OUT HALF OF THE INTERNET!

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tube.com/watch?v=GbXHrj8k7dg

#Article13 #SaveYourInternet #EU

Film Theorie: All eure Memes Sind TOT!

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Vor 2 Stunden

Behauptungen über : „Plattformen müssen nur mit Verwertungsgesellschaften Pauschalverträge abschließen, dann sind gar nicht mehr nötig“

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Vor 7 Stunden

Antworten auf Argumente zu : „ können gar nicht kommen, denn im Gesetz wird erwähnt, es dürfe nicht zu allgemeiner Überwachung (‚general monitoring‘) führen“

1:15

 

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Erinnert ihr euch? Die Kommission hat euch als Mob bezeichnet hat, weil ihr kritisiert habt. Zusammen mit habe ich die gefragt, wie es dazu kam. hat die Antwortfrist verstreichen lassen. Nächste Woche frage ich im nach!

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MERKEL und der DEAL BZW „PAKT“ mit den „FRANZOSEN“ BZW „MACRON

„UP-LOAD-FILTER-MAUER“ – – – ABSTIMMUNG …….Auf TEUFEL komm RAUS?!… „AXEL“ .. „AXEL“ .. „AXEL“…

„EU“ bezeichnet „DEMONSTRANTEN“ die NICHT erwünscht sind als „MOB“!!!!!!

be.com/watch?v=WyoWwgffhEU

Merkel-STASI-FILTER – stimmt für Artikel 13 –  Statement Ministerin „Barley“ – Interview mit „Tiemo Wölken“

https://twitter.com/senficon?lang=de

hat retweetet

Auch die lehnt ab! Millionenfacher Protest im Netz und auf der Straße kann nicht unberücksichtigt bleiben. Unsere Initiative ist deshalb auch ein Zeichen an alle, die am 23. März in auf die Straße gehen werden: Wir stehen an eurer Seite!

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hat retweetet

Wir wollen keine Upload-Filter, da sie die freie Meinungsäußerung im Internet gefährden.

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be.com/watch?v=Uz8pXlXwqUQ

„klar sehen“ – Bedenklich: Aldous Huxley 1958 über die Kontrolle der Massen – Schöne neue Welt

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„EU“ – will  „MEINUNGs-und WAHRHEITs-FILTER N“ – „TERROR-FILTER“ – die „EU-FILTER-FOLTER“ für die  bzw gegen die „FREI-HEIT“

KALKÜLWILLKÜR – Die „EU“ will die TOTALE ÜBERWACHUNG und KONTROLLE über das INTERNET

WIR HABEN die MACHT ENTWEDER RAUS aus der „EU“ oder RAUS aus dem von der „EU“ KONTAMINIERTEN BZW TOTAL ABHÄNIGEN INTERNET

„EU“ – WER ist der „TERRORIST“!!!!!!!!! – VON WEM außer von der „EU“ wird denn der TERROR ERZEUGT

tube.com/watch?v=w6J-68_xALU

ARTIKEL „6“: „TERROR-FILTER“ geplant: Die nächste Schnapsidee der EU – Rechtsanwalt Christian Solmecke

https://twitter.com/solmecke?lang=de

hat retweetet

Der wichtigste Schritt, den Ihr unternehmen könnt, um die zu vermeiden, ist aber erstmal der abzulehnen. Denn wenn man beim Urheberrecht akzeptiert, ist es schwer, sie gegen Terrorismus abzulehnen!

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<<<TWITCH>>><<<TWITCH>>><<<TWITCH>>><<<TWITCH>>>

?ÖSTERREICH? – ?ZENSUR?

WIESO wurde dieses INFO-VIDEO gelöscht???!!! NOCH vor der „UR-HEBER-RECHTS-REFORM“

ube.com/watch?v=ycFwM1GSchQ

Das ENDE von „Twitch“ durch Artikel 13 der „EU“ – Das AUS von „Twitch“ in Europa

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be.com/watch?v=7COpxqmVZ9A

EU „Artikel 13“ –  Österreich & wo positioniert sich eigentlich – Österreich ?

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tube.com/watch?v=IuZfMqEKpfY

Artikel 13: „EU“ veröffentlicht Lobby-Video & Wikipedia will abschalten – RA Solmecke

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outube.com/watch?v=IGiR_dvojF8

Wie kam das Europäische Parlament dazu –  das >>>Jubelvideo<<< letzte Woche zu veröffentlichen?

EU-LOBBY-PROPAGANDA: französische AFP (Agence France-Presse)

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ube.com/watch?v=pKPSQvZe_8o

Why the European Parliament published a video praising „articles 11 and 13“???!!!?!

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„Axel Voss“ – ?ENGLISH“? – BESSER NICHT

utube.com/watch?v=f6DVQ5hIxME

„EU“- PARLAMENT

„EU“- „UR-HEBER-RECHTs-REFORM – „EU“- VIDEO – Teil 2 – „Axel Voss“ – Deine Memes sind sicher???!!!?!

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tube.com/watch?v=I_BIz11XkpM&feature=youtu.be

„Kickstarter“ im Interview mit „Julia Reda“ – gekürzte Version – „ARTIKEL 12“ – „Ur-Heber-RECHT“

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tube.com/watch?v=LxCY6jSYdTk

Artikel 13 & Uploadfilter – Worum geht es –  wen betrifft es? – spielFAIRberber

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Die Bücher SOLLEN schon WIEDER verbrannt werden

MERKEL steht für  STASI – DDR und FASCHISMUS

utube.com/watch?v=ZMBwd9XxfVU

„Gerhard Wisnewski“- taz: Größte Stadtbücherei will unliebsame Bücher aussortieren

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https://www.neopresse.com/politik/menschenrechtler-prangern-macrons-gewalt-an-merkel-schweigt/

Menschenrechtler prangern Macrons Gewalt an – Merkel schweigt

NEOPresse in Politik

Dunja Mijatović, die neue Kommissarin für Menschenrechte des Europarates, hatte vor wenigen Tagen die Regierung Macron für den Umgang der französischen Polizei mit den Demonstranten der „Gelbwestenangeprangert. Sie warnte davor, dass in Frankreich Menschenrechte verletzt würden. Mijatović sah sich angesichts der Polizeigewalt, die zahlreiche Schwerverletzte verursachte, veranlasst, ein sofortiges Verbot von Hartgummigeschossen bei Demonstrationen zu fordern.

Zudem forderte Mijatović von den französischen Regierungsbehörden detaillierte Berichte und Zahlen über die Verletzten. Die Europarat-Kommissarin kritisierte ebenfalls die zahlreichen Festnahmen bei Demonstrationen. Regelmäßig seien Menschen festgenommen worden, die sich gar keines Vergehens schuldig gemacht hätten. Derartige polizeiliche Maßnahmen seien ein schwerer Eingriff in das Versammlungsrecht, so Mijatović.

Der Plan der französischen Regierung, Demonstranten mit verhüllten Gesichtern einer Straftat zu bezichtigen, kritisierte die Menschenrechtlerin aufs Schärfste und forderte die französische Regierung auf, das Vorhaben zu unterlassen. Zudem dürften Demonstrationen aufgrund des Versammlungsrechts nicht verboten werden.

 

Während die Mainstream-Medien überwiegend zur Gewalt gegenüber den Demonstranten schweigt, hat die Europarat-Kommissarin das Wort ergriffen. Dennoch schweigen die anderen EU-Regierungen noch immer über die Polizeigewalt in Frankreich. So auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. ……..

 

Auch die deutsche Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt den Einsatz von Hartgummigeschossen bei Demonstrationen aufgrund der massiven Verletzungsgefahr ab. Der Vorsitzende der GdP sagte im Zusammenhang mit dem Einsatz von Hartgummigeschossen: „Wer Hartgummigeschosse einsetze, nehme bewusst in Kauf, dass es zu Toten und Schwerverletzten kommt. Das sei in einer Demokratie nicht hinnehmbar“….

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aus dem TEXT:…Macron aber wollte unbedingt Uploadfilter. Also tauschte Merkel Frankreichs Zustimmung zu Artikel 11 gegen die deutsche Zustimmung zu Artikel 13. Dessen faktischer Inhalt im Koalitionsvertrag ausgeschlossen wurde. Und was machte die SPD? ..

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/urheberrecht-die-alles-mitmach-partei-spd-a-1256527.html

SPD und die Urheberrechtsreform

Die Alles-Mitmach-Partei

„Nie mehr CDU!“, rufen die Gegner der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Aber auch die SPD verbaut sich mit ihrer erbärmlichen Mutlosigkeit jede Chance auf die Stimmen der Generation YouTube.

Eine Kolumne von

SPD-Logo

DPA

SPD-Logo

„Die SPD ist die Mitmach-Partei!“: Mit solchen Sprüchen versuchten die Sozialdemokraten eine Zeit lang, junge Leute für die Demokratie zu begeistern. Das passt ja auch in die superdigitale Zeit, weil: interaktiv und Internet.

Inzwischen haben die Sozialdemokraten dieses Ziel übererfüllt. Die SPD ist von der Mitmach-Partei zur Alles-Mitmach-Partei geworden. Man konnte das zuletzt an verschiedenen politischen Fronten beobachten, in der Abtreibungsdebatte, in Umweltdiskussionen und jetzt beim digitalen Streit über die EU-Urheberrechtsreform.

Und jedes Mal stellte sich das Gefühl ein: Die SPD ahnt, was nach ihren eigenen politischen Kriterien sinnvoll wäre. Aber sie handelt nicht danach, sondern versucht hinterher, einen absurden Kompromiss als politische Leistung zu verkaufen. Oder sie handelt gegen ihre Überzeugung, aber hebt lautstark ihr schlechtes Gewissen hervor. Beides ist unerträglich, auch als Juniorpartner einer Großen Koalition.

„Nie mehr CDU“ singen und twittern derzeit die gegen Artikel 13 Protestierenden, die Union ist die treibende Kraft bei der schädlichen Urheberrechtsreform. Aber die SPD macht auf eine Weise mit, die ihr jede Chance auf die Stimmen der Generation YouTube verbaut.

Die SPD scheint nicht zu lernen

Die Weigerung der SPD-Führung, eine politische Stimme für Menschen zu sein, die im Internet eine Heimat in der Jackentasche sehen, verdient viel mehr Gegenwehr als sie gerade bekommt. Auch weil die SPD aus ihren Fehlern mit der digitalen Generation nicht zu lernen scheint. Seit zehn Jahren nicht, hier nur drei von Dutzenden Beispielen:

  • 2009 stimmt die SPD den Netzsperren zu, was die Piraten stärkt, dann rudert sie halbherzig zurück.
  • 2012 stimmt die SPD dem Handelsabkommen Acta zu, Hunderttausende gehen europaweit auf die Straße, dann rudert sie halbherzig zurück.
  • 2019 twittert die Bundesministerin und Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl, Katarina Barley: „Regierungsintern habe ich mich für eine Streichung eingesetzt – trotz großer Bedenken ist Artikel 13 leider Teil der Urheberrechtsrichtlinie geblieben. Es geht weiter darum, Künstler fair zu vergüten und die Meinungsfreiheit im Netz zu garantieren.“

Dabei wird die SPD aus Digitalsicht eigentlich dringend gebraucht, als Partei des Fortschritts für die vielen. Für die Nutzerschaft und nicht für die Konzerne, egal, ob digital oder vordigital. Bei „Fortschritt“ sollte man denken, dass Zukunft und kommende Generationen zentrale Rollen spielen. Aber die Jungen werden von der SPD-Führung ignoriert oder schlimmer noch: gelobt, ohne dass man ihren Bedenken folgen würde.

Wenn man nicht konservativ ist, erwartet man von der Union in Digitaldingen ohnehin nichts oder weniger (Quelle: ich). Das unwürdige Spiel um die Vorverlegung der Abstimmung zur Urheberrechtsreform beweist das wieder einmal. Die Konservativen wollten so den Protesten zuvorkommen, weil sie Angst bekamen, die Abgeordneten würden sich von den wütenden Jungwählern beeindrucken lassen.

So zerrüttet man den Glauben einer ganzen Generation an Europa und die EU, und das unabhängig von der konkreten Haltung zur Reform. Damit werden aus politisch Interessierten Feinde fürs Leben. In zwei Jahren kann man für fünf Millionen Euro eine Studie in Auftrag geben, warum Millennials an der EU zweifeln.

Ich habe nichts gegen Konservative. Aber im Moment fehlt mir der aufrechte, der ehrliche, der nachvollziehbare Konservatismus. Dieser existiert – aber derzeit gibt in Deutschland und der EU in der Digitalpolitik der mauschelnde, polternde, selbstgerechte Konservatismus den Ton an.

Quaken und dann nicht springen

Perfekte Zeiten für die Sozialdemokraten eigentlich, aber: nein. Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe.

Der Hintergrund der Mutlosigkeit ist im konkreten Fall so interessant wie erbärmlich. Tiemo Wölken, YouTuber und SPDler im EU-Parlament, reibt sich gerade in einer Weise für seine Generation auf, die unbedingten Respekt verdient: Er ist ein Digitalkümmerer, wie ihn die SPD braucht, und er zählt zu einer Vielzahl von SPD-Leuten, die genau wissen, wie die digitale Welt funktioniert. Nur warum können sie sich nicht durchsetzen?

Die wahrscheinlichste Antwort ist ein ziemlich schlechter Polit-Krimi. Denn hinter den Kulissen erzählt man sich folgende Theorie(!), die mir allerdings sehr plausibel erscheint. Die kursiven Passagen sind Teil dieses Gerüchtes, der Rest erklärende Tatsachen.

So geht das Gerücht

Olaf Scholz (SPD) will Kanzler werden.

„Häää?“, fragen jetzt alle, die in den vergangenen Jahren mal an einer Umfrage vorbeigelaufen sind.

Scholz glaubt, dass er für seine Kanzlerwerdung auf die Gnade der Verlage angewiesen sei. In guter Schröder-Tradition, man brauche zum Regieren nur „‚Bild‘, ‚BamS‘ und Glotze“. Deshalb soll er Fan des Leistungsschutzrechts (LSR) sein.

Das LSR ist ein vom Axel-Springer-Verlag ausgedachter, gesetzgewordener Unfug, der Axel Springer und anderen Verlagen Geld von Google bringen soll. Es ist das Konzept hinter Artikel 11 der heutigen Urheberrechtsreform. Merkel hat das Gesetz 2013 durchgesetzt, als Eckart von Klaeden Staatsminister im Bundeskanzleramt war und der Axel-Springer-Beauftragte für Regierungsbeziehungen Dietrich von Klaeden hieß. Es handelt sich um Brüder. Alles bestimmt bloß Zufall, aber wie gesagt, von der Bundes-CDU erwartet man in Netzdingen wenig anderes.

Die SPD trug das Leistungsschutzrecht jedoch mit – natürlich, mit schlechtem Gewissen. Deshalb vereinbarte die Große Koalition, das Gesetz zu evaluieren. Das ist nicht geschehen, die CDU wollte es eh nie, die SPD hat es, na ja, vergessen. Sonst hätte die ganze Welt amtlich bestätigt bekommen, dass das Gesetz gequirlter Quark ist. Das wissen alle Netzpolitiker aller Parteien.

Dass die SPD-Führung sich trotzdem dafür einsetzt oder nicht so richtig dagegen, scheint auch an Scholz‘ Hoffnung zu liegen, dass die Presse über die SPD dann besser berichte und er Kanzler werden könne. Und deshalb, so der Schluss der Theorie, gäbe es Artikel 11 noch.

Nur – erst durch das deutsche Beharren auf Artikel 11 ist Artikel 13 mit den Uploadfiltern möglich geworden. Ursprünglich war Frankreich gegen das LSR. Denn Macron will in Paris das digitale Zentrum Europas aufbauen und dieser Artikel ist schlicht antidigital. So antidigital, dass alle Sachkundigen im Kanzleramt dagegen sind und der Vorsitzende des Start-up-Verbands, Florian Nöll, die CDU nicht wählen wird, obwohl er Mitglied der CDU ist.

Macron aber wollte unbedingt Uploadfilter. Also tauschte Merkel Frankreichs Zustimmung zu Artikel 11 gegen die deutsche Zustimmung zu Artikel 13. Dessen faktischer Inhalt im Koalitionsvertrag ausgeschlossen wurde. Und was machte die SPD? Falsche Frage, es muss heißen: Was machte die SPD nicht? Mut haben und ihn zeigen.

Das wird sich zur Europawahl bitter rächen. Alternativ könnten sich die Abgeordneten besinnen und anfangen, ihren sozialdemokratischen Mut zu entdecken und für die kommende Generation zu stimmen. Und das ist ja der Witz: auch für Urheber. Denn diese Reform steht für ein gestriges, extrem Verwerter-getriebenes Bild der Kreativität.

Sie ist eine tausendprozentige Konzernlösung – heimlich hat sich Facebook sogar dafür eingesetzt, ja wirklich – und damit wäre die Urheberrechtsreform eigentlich nichts für Sozialdemokraten. Eigentlich. Aber SPD.

Vielleicht eignet sich als politische Botschaft der digitalen Generation an die Parteien ein bekannter Spruch: Das Internet vergisst nichts. Jedenfalls nicht bis zur Wahl im Mai.

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siehe auch „5 G die MIKRO-WELLEN-WAFFE“

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/5g-gefaehrlich-was-experten-zum-thema-5g-und-gesundheit-sagen-a-1257267.html

Neuer Mobilfunkstandard

Gefährdet 5G die Gesundheit?

Nächste Woche beginnt die Auktion der 5G-Funkfrequenzen – manche Kritiker lehnen den neuen Mobilfunkstandard ab, aus Gesundheitsgründen. Wie schätzen Wissenschaftler das ein?

Proteste gegen 5G (Bild aus der Schweiz)

DPA

Proteste gegen 5G (Bild aus der Schweiz)

In der Tech-Welt gibt es kaum ein zukunftsträchtigeres Thema als 5G (was das genau ist, erklären wir hier in einem „Endlich verständlich“). Kommenden Dienstag soll in Mainz die Versteigerung der 5G-Funkfrequenzen für Deutschland beginnen. Endlich, sagen manche.

Für die deutsche Industrie und Wirtschaft spielt das ultraschnelle Internet eine zentrale Rolle, will sie wettbewerbsfähig bleiben. Und Verbraucher erwarten schnellere und stabilere Verbindungen.

Manchen Menschen jedoch breitet der Umstieg auf 5G Sorgen – auch, wegen oft dubioser und hysterischer Berichte im Netz. Laut Suchtrends von Google gehören „5g gefährlich“ oder „5g netz gefährlich“ zu den besonders häufigen Anfragen zu 5G.

Hier sind sechs wichtigsten Fragen und Antworten:

1. Welche Strahlung wird bei 5G verwendet und welche Auswirkungen hat sie auf den Körper?

Bei der Mobilfunkstrahlung, wie sie auch bei 5G genutzt wird, handelt es sich um elektromagnetische Strahlung. Viele Studien haben sich bereits mit den Auswirkungen beschäftigt. „Eindeutig nachgewiesen ist bislang lediglich, dass die hochfrequenten Felder eine thermische, also wärmende Wirkung haben. Das kennt man ja auch aus der Mikrowelle“, sagt Sarah Drießen vom Forschungszentrum für elektromagnetische Umweltverträglichkeit an der RWTH Aachen. Allerdings fällt dieser Effekt beim Mobilfunk viel geringer aus.

Zum Ausschließen schädlicher Wirkungen etwa von Smartphones gibt es Grenzwerte, wie den sogenannten SAR-Wert, dessen empfohlener Höchstwert von zwei Watt pro Kilogramm am Kopf/Ohr nicht überschritten werden sollte.

2. Wo finde ich den SAR-Wert meines Geräts?

Bei jedem Smartphone – also auch bei künftigen 5G-Modellen – muss der Wert aus zwei Messungen angegeben werden: beim Telefonieren am Ohr und beim Tragen des Geräts am Körper. Die Werte findet man in der Betriebsanleitung des Geräts und online in einer Datenbank des Bundesamts, die regelmäßig aktualisiert wird. Bei einem Wert von unter 0,6 sprechen die Experten von einem strahlungsarmen Gerät.

3. Immer wieder wird die Nutzung von Smartphones mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Gilt Mobilfunkstrahlung als krebserregend?

Die Antwort auf diese Frage ist umstritten. „Nein“, sagt Gunde Ziegelberger vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). „Wir haben keinen Nachweis, dass die Smartphone-Nutzung bei Einhaltung der internationalen Grenzwerte Krebs verursachen könnte.“ Zwar seien die Studien noch nicht in der Lage, völlige Sicherheit zu geben, weil sich Tumore über lange Zeit entwickelten. „Aber mit jedem Jahr, in dem wir keinen Anstieg an Erkrankungen sehen, erhalten wir mehr Gewissheit.“

Sarah Drießen verweist derweil auf eine Expertengruppe der WHO, die 2011 alle bis dato veröffentlichten Studien zusammenfassend bewertete. „Die IARC kam zur Einschätzung, dass Mobilfunkstrahlung ‚möglicherweise krebserregend‘ ist.“ Das bedeute aber noch nicht, dass Mobilfunkstrahlung tatsächlich krebserregend sei, betont sie. „Dennoch sollten wir die Studien hierzu grundsätzlich ernst nehmen.“ Endgültig kann die Frage wohl nicht beantwortet werden.

4. Wie kann ich mich als Handynutzer vor zu viel Strahlung schützen?

Experten empfehlen, das Handy möglichst selten direkt an den Kopf zu halten. Beim Telefonieren sollte man also lieber ein Headset oder die Lautsprecherfunktion nutzen – oder gleich aufs Festnetztelefon ausweichen. Ist das Smartphone ungenutzt, sollte man es nicht am Körper tragen. Nachts empfiehlt es sich, den Flugmodus zu aktivieren.

Bei schlechtem Empfang erreichen Mobiltelefone die maximale Strahlungsleistung. Somit wird die Nutzung in schlecht ausgebauten Gegenden, im Auto oder während einer Zugfahrt nicht empfohlen. Besonders Kinder sollten vor hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung geschützt werden.

5. Was bedeutet das alles nun für den 5G-Ausbau?

„Es ist zu erwarten, dass 5G zu einer massiven Zunahme der Zwangsexposition durch Funkstrahlung führt“, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND. So will allein die Telekom die Zahl ihrer Mobilfunkstandorte verdoppeln.

Das BfS fordert einen „umsichtigen Ausbau“. Die 5G-Frequenzen, die Ende März versteigert werden, liegen bei 2,0 und 3,6 und 3,7 Gigahertz. „Also weitestgehend in den Frequenzbereichen, die wir vom jetzigen Mobilfunk kennen und die bereits gut erforscht sind“, sagt BfS-Sprecherin Nicole Meßmer. „Perspektivisch sollen aber höhere Frequenzen im Bereich um 26 Gigahertz genutzt werden und die sind zum jetzigen Zeitpunkt wenig erforscht.“

Offene Fragen sieht das Bundesamt auch bei der Installation neuer Mobilfunkanlagen: „Hier gibt es mehrere gegenläufige Effekte.“ Einerseits würden zwar mehr Sender installiert werden, aber mit geringerer Sendeleistung. Diese würden dann näher an Orten betrieben, an denen sich tatsächlich Menschen aufhalten. „Wie sich das dann auswirkt, wie hoch die Strahlung sein wird, der jeder Einzelne ausgesetzt ist, ist im Moment schwierig abzusehen.“

6. Was sagen Kritiker des Ausbaus über gesundheitliche Schäden?

Einige Ärzte haben sich im Oktober 2018 in einem offenen Brief an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer gewandt. Sie warnen vor den Auswirkungen für elektrosensible Patienten. Zudem finden sich im Internet mehrere Petitionen gegen den Netzausbau.

Laut dem BfS geben knapp zwei Prozent der Deutschen an, dass sie aufgrund von elektrischen und magnetischen Feldern in ihrer Umwelt unter Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen leiden.

Das BfS verwies Ende vergangenen Jahres auf eine SPIEGEL-Anfrage zum Thema Elektrosensibilität auf bisherige Forschungsergebnisse. Damals hieß es: „Fazit der zahlreichen bisher durchgeführten Studien ist, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen elektrischen und magnetischen Feldern und den Beschwerden elektrosensibler Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen ist.“

Drießen empfiehlt Menschen, die sich für die Wirkungen elektromagnetischer Felder interessieren, einen Besuch des EMF-Portals ihrer Hochschule. Das Portal recherchiert wissenschaftliche Forschungsergebnisse zum Thema und fasst sie systematisch zusammen.

Jenny Tobien, dpa/mbö

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siehe auch „ELEKTRO-SMOG“ – „HEIßE GESPRÄCHE?!“

.com/watch?v=l6hUhYDEJDs

„Zeit für eine Debatte über 5G“ –  12. März 2019 –  http://www.kla.tv/13998

Zeit für eine Debatte über 5G www.kla.tv/13998
12.03.2019

Meinung ungeschminkt, heute mit Claire Edwards. Frau Edwards lebt in Wien und war von 1999 bis 2017 Redakteurin und Trainerin für interkulturelles Schreiben bei den Vereinten Nationen. Am 6. Februar 2019 schrieb sie exklusiv für Kla.TV ihren Aufruf zu einer öffentlichen Debatte über die 5. Generation der Telekommunikation, kurz 5G, den wir nun in gekürzter Form wiedergeben. „Ich gehöre nicht zum Lager der Technikverweigerer. Daher, als ich von einem Informationsabend über 5G hörte, dachte ich, da geh ich hin, das klingt nach guter Nachricht. Wir wurden in die noblen Räumlichkeiten eines großen Telekommunikationsunternehmens geleitet, wo wir als erstes – auf einem Riesenbildschirm – mit der Verkündigung begrüßt wurden: „5G – Die Zukunft“ Ein freundlicher Manager mittleren Ranges führte uns enthusiastisch eine Reihe von filmisch topp gemachten Videos vor – mit schönen Menschen, die begeistert in allen Farben die Wunder von 5G priesen. Und dies waren die Titel: „Warum China so begeistert ist von 5G“ und „Go Allwhere“ (zu Deutsch etwa: „Es ist da, wo immer Du hingehst“). Huch? Das Ganze wurde dann noch ergänzt durch eine in leuchtenden Farben daherkommende Diashow, in der es nur so wimmelte von konzentrischen Kreisen, von verdeutlichenden Pfeilen und in Fettdruck hervorgehobenen Schlagworten wie: „Echter Wendepunkt“, „Niedrige Latenzzeit“, „Geschwindigkeit“, „Vierte Industrielle Revolution“, „Core Cloud“. Cool! Man sagte uns, dass Städte, die heute schon als „smart“ gelten, künftig von Mega-Städten noch weit in den Schatten gestellt würden. Es würde autonom fahrende Autos geben, ferngesteuerte Chirurgie, Roboter-Menschen, Hologramm-Moderatoren bei Konferenzen, Virtual-Reality-Videospiele, Nahaufnahmen aller Kampfszenen in den Stadien. Kurzum – 5G bedeute eine größere Umwälzung als seinerzeit die Einführung der Dampfmaschine, gefolgt von der Elektrifizierung und heute der Informationstechnik, der „IT“. Aber ist es der breiten Masse der Menschen wirklich ein Anliegen, die Zeit für das Herunterladen eines Films von sechs Minuten auf eine Sekunde verkürzt zu bekommen? Würden Sie es wirklich vorziehen, statt persönlich von einem Arzt, ferngesteuert operiert zu werden? Sind Sie scharf darauf, in Riesenstädten zu wohnen? Möchten Sie von Robotern ersetzt werden? In den USA ist es bereits dazu gekommen, dass Leute gewalttätig gegen selbstfahrende Autos vorgegangen sind. Und einer Studie der britischen Surrey University zufolge müssten zig Millionen Bäume gefällt werden, um für die selbstfahrenden Busse, Pkws und Züge die hierfür erforderliche ununterbrochene Signalpeilung sicherzustellen. Der Moderator war entwaffnend ehrlich. Als ihn einige der wenigen Skeptiker unter der kleinen Zuhörerschaft etwa fragten, ob man sich dem allem denn auch entziehen könne? – „Oh, nein, das würde nicht möglich sein!“ „Unsere Daten – sind die sicher?“ – „Da habe ich meine Zweifel!“ „Gibt es gesetzlich festgelegte Regeln?“ – „Nun, Gesetze, die das alles regeln, müssen im Zuge, wie wir halt damit vorankommen, erst noch entwickelt werden.“ „Wie steht’s mit unserer Freiheit?“ – „Wir werden ihr einen Abschiedskuss geben müssen!“ „Auswirkungen auf unsere Gesundheit?“ – „Dazu werden unsere Biologen das entscheidende Wort haben!“ Während einer kurzen Pause offenbarte sich die erschreckende Kluft zwischen den Technikfreaks und den Skeptikern. So hatte z.B. ein Programmierer „intelligenter“ Zähler, sogenannter „Smart Meter“, noch nie von schmutzigem Strom oder von den Hausbränden und sogar Todesfällen in Nordamerika gehört, die durch sie – wie auf YouTube und anderen Internetplattformen berichtet – verursacht wurden. Ein Wasserwirtschaftsexperte verhieß ein weit effizienteres Wassermanagement und runzelte nur irritiert die Stirn, als die Skeptiker Gerald Pollacks Frage aus seinem Buch „Der vierte Aggregatzustand des Wassers“ zitierten, ob Wasser, nachdem es einer solchen elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt gewesen sei, denn überhaupt noch trinkbar wäre. Ein anderer 5GEnthusiast tat den Anstieg der Krebsraten mit einem Achselzucken einfach als „unvermeidlich“ ab und fügte auftrumpfend hinzu: „Niemand kommt gegen den Fortschritt an!“ Ein Elektroingenieur versicherte mir, dass er nun schon Jahrzehnte mit elektrischen Feldern von bis zu 400.000 Volt arbeite und immer noch in bester Verfassung sei. „Doch was ist“, fragte ich „mit der wie ein Laser wirkenden Peilstrahlung von 5G? Und mit seiner Pulsung?“ „Ach, du verstehst nicht“, gab er die Hoffnung für mich auf. Keiner von diesen allen hat je von jenen 20.000 Satelliten gehört, die schon bereit gehalten sind, demnächst in ihre Erdumlaufbahnen geschossen zu werden, um einer Decke gleich die ganze Erde mit 5G zu „überziehen“, jeden Quadratzentimeter, sodass es kein Entrinnen mehr davon gibt, nicht einmal in den entlegensten Gebieten. Nur sehr wenige Leute wissen, was mit 5G auf sie zukommt. Statt der herrlichen Zukunft, so ist zu befürchten, wird 5G wohl eher eine ungeahnte Dystopie hervorbringen, d.h. eine beispiellose Verkehrung alles Normalen, was beklemmend an Huxleys „Schöne Neue Welt“ erinnert, nur aktualisiert noch durch einen gewaltigen Schuss Science-Fiction Zombie-Apokalypse. Ist daher jetzt nicht endlich die Zeit für eine öffentliche Debatte gekommen, ob es irgendjemanden gibt, der diese „Schöne Neue 5G-Welt“ wirklich haben möchte?“ Seit September 2018 veröffentlicht Claire Edwards zusammen mit dem Mathematiker Arthur Robert Firstenberg den internationalen Appell „Stopp von 5G auf der Erde und im Weltraum“, der mittlerweile in 23 Sprachen übersetzt und von mehr als 50.000 Menschen unterschrieben wurde. Im Abspann blenden wir den Link zum Appell ein.

von hm

Quellen/Links: https://www.5gspaceappeal.org/the-appeal
Dvorak, John C. “The Problem With 5G.” PC Magazine, August 22, 2018. https://web.archive.org/web/20180823124848/https://www.pcmag.com/commentary/363244/the-problem-with-5g
Bedigian, Louis. “The Disrupters: Some LiDARs Could Cause Blindness, Warns Aeye.” Automotive. July 13, 2018. https://www.tu-auto.com/the-disrupters-some-lidars-could-cause-blindness-warns-aeye-2/
Brown, Tim, Michael Fitch, David Owens, Simon Saunders, Andy Sutton, and Stephen Temple. 5G Whitepaper: Meeting the Challenge of “Universal” Coverage, Reach and Reliability in the Coming 5G Era. Publication. Institute For Communication Systems, University of Surrey. https://www.surrey.ac.uk/sites/default/files/2018-03/white-paper-rural-5G-vision.pdf
Pollack, Gerald H. “The Fourth Phase of Water: Beyond Solid, Liquid, and Vapor.” Edge Science 16 (November 2013). https://ecee.colorado.edu/~ecen5555/SourceMaterial/Pollack13.pdf

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https://www.5gspaceappeal.org/the-appeal

https://static1.squarespace.com/static/5b8dbc1b7c9327d89d9428a4/t/5c0ad21c8a922d2c70233ddc/1544213026990/Internationaler+Appell+-+Stopp+von+5G+auf+der+Erde+und+im+Weltraum.pdf

An die Vereinten Nationen (UNO), die Weltgesundheitsorganisation
(WHO), die Europäische Union (EU), den Europarat und die Regierungen
aller Nationen
Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler, Ärzte,Umwelt schutzorganisationen und Bürger aus () Ländern, sprechen uns dringend für einen sofortigen Stopp des Ausbaus und Einsatzes des 5G Funknetzwerks (Internet der fünften Generation) aus, darin eingeschlossen auch der Einsatz von 5G Sendeanlagen auf Weltraumsatelliten. Der Einsatz von 5G wird eine massiv erhöhte Einwirkung hochfrequenter Strahlung (HF) auf den Menschen zur Folge haben, zusätzlich zu den bereits jetzt genutzten 2G – , 3G – und 4G – Telekommunikations-Netzwerken.
Die gesundheitsschädigende Wirkung von Hochfrequenzstrahlung auf Mensch und Umwelt ist bewiesen. Die Anwendung von 5G stellt ein Experiment an der Menschheit und der Umwelt dar, was durch internationales Recht als Verbrechen definiert ist.
Zusammenfassung
Telekommunikationsunternehmen sehen mit der Unterstützung der jeweiligen Regierungen weltweit die Einführung der fünften Generation drahtloser Netzwerke (5G) innerhalb der nächsten zwei Jahre vor. Man kann davon ausgehen, dass dies nie dagewesene gesellschaftliche Veränderungen im globalen Maßstab zur Folge haben wird. „Smarte“
Wohnungen, „smarte“ Unternehmen, „smarte“ Autobahnen, „smarte“ Städte und selbstfahrende Autos werden zum Alltag gehören. Nahezu alle Dinge, die wir kaufen, sollen mit Antennen und Mikrochips ausgestattet und mit dem Internet verbunden sein, von Kühlschränken und Waschmaschinen bis hin zu Milchpackungen, Haarbürsten und Babywindeln. Jedem Menschen soll durch 5G ein Zugang zu ultraschnellem drahtlosem Internet mit geringen Ladezeiten an jedem Ort
des Planeten ermöglicht werden, sogar in Regenwäldern, inmitten der Ozeane und in der Antarktis.
Was in weiten Kreisen nicht wahrgenommen wird, ist, dass aus dem Einsatz von 5G weltweite, noch nie dagewesene Konsequenzen für die Umwelt resultieren werden. Die für die Zukunft geplante Verteilungsdichte von Hochfrequenzsendern ist kaum vorstellbar. Zusätzlich zur
Errichtung von Millionen neuer 5G – Basisstationen auf der Erde und der Aussendung von 20.000 neuen Weltraumsatelliten, werden nach Schätzungen bis zum Jahr 2020 circa 200 Milliarden sendefähige Objekte und einige Jahre später sogar eine Billion sendefähige Objekte mit dem
„Internet der Dinge“ (Internet of Things) verbunden sein. Mitte 2018 wurde bereits in Qatar, Finnland und Estland kommerzielles 5G mit niedrigeren Frequenzen und langsameren Übertragungsraten getestet. Der Ausbau von 5G mit extrem hohen Frequenzen (Wellenlängen im Millimeterbereich) ist für Ende 2018 geplant.
Obwohl dies immer wieder geleugnet wird, gibt es eine große Zahl an Belegen für die Tatsache, dass Hochfrequenzstrahlung (HF) dem biologischen Leben schadet. Das bereits gesammelte, heute vorliegende klinische Beweismaterial zu diesem Thema umfasst mehr als
10.000 durch Fachleute gegengeprüfte Studien. Darin wird belegt, dass elektromagnetische Felder maßgeblich verantwortlich sind für verschiedenste Beeinträchtigungen des Menschen, für die
Schädigung der DNA, der Zellen und Organsysteme bei einer großen Vielzahl von Pflanzen und Tieren, und für die heute wichtigsten Zivilisationskrankheiten: Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes.
Werden die Pläne der Telekommunikationsindustrie für den Ausbau von 5G tatsächlich wie vorgesehen umgesetzt, so wird kein Mensch, kein Tier, kein Vogel, kein Insekt und keine Pflanze auf diesem Planeten den aus 5G resultierenden Belastungen entkommen können. Dies gilt 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, bei Feldstärken von HF-Strahlung, die um das zehn-bis hundertfache höher sind als heute, und ohne jede Möglichkeit, diesen elektromagnetischen Einflüssen noch irgendwo auf dem Planeten zu entkommen. Die Pläne zur Implementierung von 5G drohen ernste, irreversiblen Konsequenzen für den Menschen und dauerhafte Schäden in allen
Ökosystemen der Erde zur Folge zu haben. In Übereinstimmung mit ethischen Geboten und internationalen Abkommen müssen
sofortige Maßnahmen ergriffen werden, um die Menschheit und die Umwelt zu schützen.
(Hinweis: auf die jeweiligen Quellen wird durch
Hyperlinks
und Fußnoten verwiesen)
5G wird eine massive Erhöhung hochfrequenter Strahlung zur Folge
haben, der sich niemand mehr entziehen kann 5G auf der Erde
Um die enormen Datenmengen zu übertragen, die für das Internet der Dinge (Internet of Things) benötigt werden, wird die 5G-Technologie, sobald sie vollständig eingeführt ist, Wellen mit extrem kurzer Wellenlänge (Millimeterwellen) verwenden, die Feststoffe nur schlecht durchdringen können. Aus diesem Grund wird es nötig sein, in jedem Stadtgebiet Basisstationen in 100 – Meter – Abständen  zu installieren. Im Unterschied zu früheren Generationen drahtloser Technologie, bei denen eine einzelne Antenne über ein großes Gebiet sendete, werden 5GBasisstationen und 5G-Geräte eine Vielzahl von Antennen haben, die als phasengesteuerte Gruppenantenne (phased array) angeordnet sind, und die gebündelte, lenkbare, laserähnliche
Strahlen aussenden.
Jedes 5G – Mobiltelefon wird dutzende winziger Antennen enthalten, die zusammen einen dicht gebündelten Strahl zum nächstgelegenen Funkmasten schicken. Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat bereits Regeln erlassen, die erlauben, dass die effektive Leistung dieser Strahlen bis zu 20 Watt betragen darf, was dem Zehnfachen der erlaubten Leistung für heute zugelassene Mobiltelefone entspricht.
Jede 5G-Basisstation wird hunderte bis tausende von Antennen enthalten, die vielteilige laser-ähnliche Strahlen gleichzeitig an alle Mobiltelefone und Endgeräte in ihrem Versorgungsbereich senden. Diese Technologie wird „Multiple Input Multiple Output“ (MIMO) genannt. Die von der Federal Communications Commission (FCC) eingeführten Regeln erlauben,
dass die effektive Strahlungsleistung einer 5G-Basisstation bis zu 30.000 Watt pro 100 MHz Bandbreite, also 300.000 Watt pro 1 GHz Bandbreite betragen dürfen, was einer zehn-bis hundertfachen Erhöhung im Vergleich zu aktuell zulässigen Werten von Basisstationen entspricht.
5G im Weltraum
Mindestens fünf Unternehmen beabsichtigen, 5G aus dem Weltraum mit Hilfe von 20.000 Satelliten in niederen und mittleren Erdumlaufbahnen zu senden, was die gesamte Erde durch starke, gebündelte, steuerbare Strahlen abdecken würde. Jeder Satellit wird extrem kurzwellige Wellen (Millimeterwellen) mit einer effektiven Strahlungsleistung von bis zu 5 Millionen Watt mit Hilfe tausender als phasengesteuerte Gruppenantenne (phased array) angeordneter Antennen senden. Obwohl die tatsächlich am Boden auftreffende Strahlungsenergie dieser Satelliten geringer ist als jene der Boden-Antennen, werden die Satelliten auch all jene Bereiche der Erde bestrahlen, die nicht von den anderen Sendern erreicht werden. Darüberhinaus wird diese Strahlungsenergie zusätzlich zu den Strahlungen von Milliarden von Internet-Of-Things-Objekten am Boden vorhanden sein. Noch wichtiger ist dabei, dass sich die Satelliten in der Magnetosphäre der Erde (dem Erdmagnetfeld) befinden und dadurch einen bedeutenden Einfluss auf die natürliche Elektrizität der Atmosphäre haben.
Die da mit einhergehende Veränderung des elektromagnetischen „Klimas“ der Erde wird möglicherweise eine noch größere Bedrohung für das Leben darstellen als die Strahlung der bodengestützten Antennen (siehe unten). Die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Hochfrequenzstrahlung (HF) sind bereits nachgewiesen Schon bevor 5G entwickelt wurde, riefen Dutzende Petitionen und Appelle internati
onaler Wissenschaftler, darunter der von mehr als 3.000 Ärzten unterzeichnete Freiburger Appell, dazu auf, den weiteren Ausbau von drahtlosen Technologien und neuen Basisstationen zu stoppen.
Im Jahr 2015 teilten
215 Wissenschaftler aus 41 Ländern ihre alarmierenden Bedenken den Vereinten Nationen (UN) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.
Darin erklärten sie unmissverständlich:
„Zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen haben gezeigt, dass elektromagnetische Felder lebende Organismen bereits bei Werten beeinflussen, die weit unterhalb der meisten internationalen und nationalen Richtlinien liegen“ . Mehr als 10.000 von
Experten verifizierte wissenschaftliche Studien belegen, dass elektromagnetische Strahlung die menschliche Gesundheit schädigt.
Diese schädlichen Effekte umfassen:
Veränderung des Herzrhythmus
Veränderung der Gen-Expression
Veränderungen im Stoffwechsel
Veränderungen in der
Entwicklung der Stammzellen
Krebs
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
kognitive Beeinträchtigung
DNA-Schäden
Auswirkungen auf das allgemeine Befinden
Erhöhte Anzahl freier Radikale
Lern-und Gedächtnisdefizite
Beeinträchtigte Spermienfunktion und -qualität
Fehlgeburten
neurologische Schäden
Fettleibigkeit und Diabetes
oxidativer Stress
Zu den Auswirkungen bei Kindern zählen Autismus
Aufmerksamkeitsdefizit
Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Asthma
Die Schäden gehen jedoch weit über die menschliche Spezies hinaus. Es liegen zahlreiche Belege für die Schädigung verschiedenster Pflanzen und Wildtiere
sowie von Labortieren vor,
darunter:
Ameisen
Vögel
Wälder
Frösche
Fruchtfliegen
Honigbienen
Insekten
Säugetiere
Mäuse
Pflanzen
Ratten
Bäume
Negative mikrobiologische Effekte wurden ebenfalls nachgewiesen..….

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AN-KLAGE: gegen den „EuGH“

INTERESSEN-KONFLIKT

EINDEUTIGE „BEFANGEN-HEIT“ des „LOBBY-EuGH“ – HIER ist KEINE NEUTRALITÄT zu ERKENNEN  – der „EuGH“ wird sich zu VERANTWORTEN HABEN – denn es ist nur eine FRAGE der ZEIT bis die MACHENSCHAFTEN MONSATANs OFFENGELEGT werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! LETZT-ENDLICH kommt die WAHR-HEIT immer raus

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-03/glyphosat-europaeischer-gerichtshof-pflanzenschutzmittel-eu-verordnung

Glyphosat: EuGH-Gutachten hält bisherige Verordnungen für ausreichend

Im Streit um mögliche Gesundheitsgefahren durch Glyphosat hat eine Generalanwältin des EuGH die EU-Schutzregeln gestützt. Die Zulassung sei nicht fehlerhaft verlaufen.
Glyphosat: Ein Landwirt aus dem französischen Piace düngt sein Feld mit einem glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittel.
Ein Landwirt aus dem französischen Piace düngt sein Feld mit einem glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittel. © Jean-Francois Monier/Getty Images

Die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sieht keinen Grund, an der Ordnungsmäßigkeit der Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu zweifeln. Das Prüfsystem dafür sei „solide“ und ermögliche auch die nachträgliche Korrektur von Bewertungsfehlern. Glyphosat sei „kein einschlägiges Beispiel für vermeintliche Mängel im Gesamtsystem der Regulierung von Pflanzenschutzmitteln“, schreibt die Generalanwältin, deren Bewertung die Richter zwar nicht folgen müssen, der sie sich aber häufig anschließen (Az. C-616/17).

Hintergrund des Gutachtens ist ein Strafverfahren gegen Aktivisten, die in Frankreich in mehreren Geschäften Kanister eines glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittels mit Farbe beschmiert haben sollen. Sie müssen sich deshalb wegen Sachbeschädigung vor Gericht verantworten. Das Strafgericht rief daraufhin den EuGH an und wollte wissen, ob die maßgebliche EU-Verordnung zu Pflanzenschutzmitteln ausreicht, um den Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vollständig zu gewährleisten. Sollte sich herausstellen, dass die Substanzen womöglich mit Risiken verbunden sind, könnten die französischen Justizbehörden von einer Strafverfolgung der Aktivisten absehen.

Hierfür sieht die Generalanwältin keinen Anlass und kann nach eigenen Angaben keinen Beweis erkennen, wonach die EU bei der Glyphosat-Zulassung „offensichtlich fehlerhaft gehandelt“ hat…….

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IN die TOTALE KLIMA-KONTROLLE

siehe auch „WETTER-MODIFIKATION schon seit 70 JAHREN“ – „CLIMATE und GEO-ENGINEERING“- gePLANt „WETTER-KONTROLLE für 2025“

WENN SATANISCHE ZOMBIE-FORSCHER am WERKE sind …dann kommt so eine MISS-GEBURT wie „GEO-ENGINEERING heraus!!!!!!

https://www.sueddeutsche.de/wissen/geoengineering-klimawandel-klimaschutz-1.4363742

Geoengineering

Riskanter Sonnenschirm für die Erde

Ob es eine gute Idee wäre, zur Abkühlung des Klimas künstliche Partikel in der Atmosphäre zu verteilen?(Foto: picture alliance / dpa)
  • Mit kleinsten Partikeln in der Stratosphäre ließe sich ein Teil der Sonneneinstrahlung reflektieren und die Erde so abkühlen.
  • Völlig unklar sind jedoch die politischen Risiken des solaren Geoengineerings.
  • Auch die UN-Umweltkonferenz in Nairobi soll in dieser Woche über das Thema beraten.
Von Marlene Weiß

Geoengineering, also Klimamanipulation mit technischen Hilfsmitteln, ist ein riskantes Unterfangen. Ganz besonders, wenn man kleine Partikel in die Stratosphäre bringt, um einen Teil der Sonneneinstrahlung zu reflektieren. Dieses sogenannte solare Geoengineering würde zwar die Erde kühlen, aber dafür drohen schwere Nebenwirkungen, etwa eine Veränderung der Monsunregenfälle. Forscher um Peter Irvine von der Harvard University haben nun simuliert, was geschehen würde, wenn man sich etwas zurückhielte: Man könnte gerade so viele Teilchen in die Luft schießen, dass nur etwa die Hälfte der künftigen Erwärmung ausbliebe (Nature Climate Change). Demnach hätte das kaum negative Effekte, nur auf 0,4 Prozent der Landfläche würden sich Dürren oder extreme Regenfälle verschlimmern.

Allerdings ist das nur ein Modell. „Ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem so etwas sinnvoll wäre“, sagt Andreas Oschlies vom Geomar in Kiel, Koordinator eines Schwerpunktprogramms zum Thema. Zumal eine schlagartige, katastrophale Erwärmung der Erde drohen würde, sollte man jemals wieder mit dem Geoengineering aufhören – da die Partikel in der Atmosphäre kurzlebig wären, würde ihr Effekt schnell verpuffen. „Diese Temperaturschuld ist nicht zu verantworten“, sagt Oschlies.

Klimawandel Riskantes Herumdoktern am Klima
Climate Engineering

Riskantes Herumdoktern am Klima

Riesige Spiegel im Weltall errichten, in der Atmosphäre kühlende Partikel verstreuen: Forscher streiten, ob man das Klima gezielt manipulieren sollte. Einige planen erste Experimente. Von Alexander Mäder

Trotzdem bleibt der Ansatz in der Diskussion. In dieser Woche befasst sich die UN-Umweltkonferenz in Nairobi mit einem Antrag der Schweiz, eine umfassende Studie zu Chancen und Risiken verschiedener Geoengineering-Methoden in Auftrag zu geben, darunter auch solares Geoengineering. Das Anliegen wird von zehn weiteren Staaten unterstützt, darunter so unterschiedliche Länder wie Liechtenstein, Südkorea und Senegal.

Ein erstes Experiment soll noch in diesem Jahr beginnen

Allerdings bezweifeln Experten, dass eine weitere Übersichtsarbeit noch wirklich Neues zutage fördern kann. „Es gibt bereits eine ganze Reihe Studien mit herkömmlichen Klimamodellen über solares Geoengineering, da sehe ich keinen dringenden weiteren Bedarf“, sagt Oschlies. Auch andere Ansätze sind bereits gut untersucht, etwa die CO2-Entnahme aus der Atmosphäre, per großflächiger Aufforstung, Ozeandüngung oder mit physikalisch-chemischen Methoden. So hat etwa die britische Royal Society im Jahr 2009 eine große Übersichtsarbeit zu Geoengineering erstellt, aktualisiert im Jahr 2012; an einer neueren Studie aus dem vergangenen Jahr war Oschlies selbst beteiligt.

Noch am Anfang stehen hingegen konkrete Experimente, vor allem, was das solare Geoengineering angeht. Ein Team an der Harvard University plant noch in diesem Jahr einen ersten Test mit einem Ballon, der dann kleine Mengen Kalziumkarbonat-Partikel in die Stratosphäre bringen soll. Beteiligt daran ist auch David Keith, Ko-Autor der aktuellen Studie.

Vermutlich geht es beim Antrag auf der UN-Umweltkonferenz aber weniger um neue Erkenntnisse als darum, ernsthafte internationale Verhandlungen über Geoengineering zu forcieren; in dem Entwurf für eine Resolution ist auch vorgesehen, Möglichkeiten für die politische Implementierung untersuchen zu lassen. Nachdem der herkömmliche Klimaschutz noch immer nicht recht vom Fleck kommt, halten einige es für dringend geboten, sich auf andere Methoden zumindest vorzubereiten, ehe es noch ein Staat auf eigene Faust angeht.

Völlig unklar sind jedoch die politischen Risiken des solaren Geoengineerings. „Hat man einmal damit angefangen, kann jeder Hurricane zu politischen Spannungen führen, weil nicht klar ist, ob die Klimamanipulation der Grund dafür war“, sagt Oschlies. Tatsächlich wäre der Verdacht nicht ganz unbegründet: Wer die Sonneneinstrahlung abschirmt, greift tief ins Klimasystem der Erde ein. Der Schirm würde in den Tropen stark wirken, in der Polarnacht gar nicht, dadurch würden sich Verdunstungsmuster und Temperaturgefälle verändern. Die Wirkung von CO₂ wäre damit nicht aufgehoben, sondern durch eine weitere Veränderung teilweise überdeckt.

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tube.com/watch?v=nTLmIYtvW1k

Künstliches Wetter und Klima Prof „Haber“ –  1968 über „Geoengineering“

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utube.com/watch?v=UdVcFhP1Zj8

ALDOUS HUXLEY – EINE BRAVE NEUE WELT – ERKLÄRT NWO

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utube.com/watch?v=eXEmWricR2g

Bedenklich „Aldous Huxley“ 1958 über die Kontrolle der Massen

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tube.com/watch?v=z2H3Q0UlfSc

Klartext vom Medienwissenschaftler Prof. Norbert Bolz: „Medien verschweigen, ….

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e.com/watch?v=sZLlptDZcAE

Kontrolliert die Regierung das Wetter?

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KLIMA-BETRÜGER: Hans-Joachim Schellnhuber – WAS ist ein WISSENSCHAFTLER WERT?! der LÜGT und BETRÜGT??!! DENN es GIBT KEINE BEWEISE für seine dreckigen BEHAUPTUNGEN er MISSBRAUCHT KINDER weil DIESE NICHT GLAUBEN würden DASS man „KINDER“ auf so eine HINTERHÄLTIGE „ART und WEISE“ BENUTZT HINTERGEHT und BELÜGT

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/15/klima-maerchenonkel-schellnhuber-im-morgenmagazin/

Klima-Märchenonkel Schellnhuber im Morgenmagazin

Quelle: FMD, Standbild Youtube.

von FMD, FMD’s TV-Channel

Die Klima-Propaganda läuft in den Öffentlich-Rechtlichen seit letztem Sommer, und vor allem jetzt wieder, auf Hochtouren. Heute: Der frisch verrentete Gründer des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK), Hans-Joachim Schellnhuber, zu Gast im Morgenmagazin des ZDF. Ausschnitt aus der Sendung vom 15.03.2019, von mir kommentiert.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/12/bundespraesident-steinmeier-ist-mit-dem-flugzeug-nach-neumuenster-gereist-um-dort-dann-fridaysforfuture-zu-loben/

Bundespräsident Steinmeier ist mit dem Flugzeug nach Neumünster gereist, um dort dann #FridaysForFuture zu loben

Quelle: Twitter, Ausschnitt

von Michael Klein, Dipl-Soz, Sciencefiles

Heuchlers Elend? Steinmeier und die Flugkilometer nach Neumünster

Er beglückwünscht die Ayatollahs im Iran zum 40. Jahrestag ihrer Revolution und übersieht dabei die geschätzt 4.500 Gefangenen, die in iranischen Gefängnissen auf ihre Hinrichtung warten. Und weil er schon dabei ist, vergisst er auch die nach unterschiedlicher Schätzung 207 bis 285 Iraner, die allein 2018 hingerichtet wurden zu erwähnen, zumeist durch erhängen, zuweilen auch durch Erschießen oder durch Steinigung und das, obwohl die SPD, deren Mitglied Frank-Walter Steinmeier ja auch als Bundespräsident bleibt, immer Zeter und Mordio schreit, wenn in die USA ein Todesurteil vollstreckt wurde: 25 waren es 2018, fast schon Peanuts, wie Franz Müntefering vielleicht sagen würde.

Vielleicht hat die etwas ramponierte Reputation des SPD-Bundespräsidenten Pate bei der Entscheidung gestanden, nun ausgerechnet die Schulschwänzer, die angetreten sind, ihren nicht vorhandenen Sachverstand durch Agitation zu ersetzen, zu loben. Es schreiben die Kieler Nachrichten:

 „Neumünster

Vor dem Rathaus traf er auch kurz auf einige Schüler, die eine Mahnwache für den Klimaschutz hielten. Sie hatten vorher über die Stadtverwaltung im Bundespräsidialamt angefragt, ob sie das dürften, und Steinmeier soll das ausdrücklich begrüßt haben.

Viele Erwachsene hätten noch nicht gemerkt, “dass es fünf vor Zwölf ist”, sagte Steinmeier zu den “Fridays For Future”-Schülern und lobte ihr Engagement. Es war das erste Mal, dass sich der Bundespräsident zu den Freitagsdemos äußerte.

Es gebe deutschlandweit viele, die sich derzeit engagierten, würdigte das Staatsoberhaupt. Manche kämpften für Klima und Umwelt, manche gegen Rassismus, manche für die Demokratie und manch andere – “das wird auch immer wichtiger” – für Anstand im Netz. “Ich freue mich jedenfalls, dass ihr euch einsetzt und dass ihr anders seid als diejenigen, die immer nur sagen ‘man kann ja sowieso nichts tun’ – man kann etwas tun.”

Wenn man Steinmeier, auch wenn es schwerfällt, ernst nimmt, bei seiner Public Relations Schmuse- (oder Schleim-?) Tour in Neumünster, dann muss man feststellen, er ist einer der „vielen Erwachsenen“, von denen er spricht, die noch nicht gemerkt haben, „dass es fünf vor Zwölf“ ist. Auch Steinmeier kennt ganz offenkundig die Uhr nicht, vielleicht war ihm auch einfach nicht präsent wofür oder wogegen nun genau diese Schüler demonstrieren. Sie demonstrieren gegen CO2 in der Atmosphäre.

Denn: Steinmeier ist mit dem Flieger nach Neumünster gereist.

Der Flieger, das war wohl die Konrad Adenauer II, ein Airbus A340.

Ein Airbus A340 emittiert auf einer Kurzstrecke 438,2 * 3,157 = 1636,3g CO2/tkm (Tonnenkilometer).

Von Berlin nach Hamburg sind es Luftlinie knapp 250 Kilometer. Wir schenken dem Bundespräsidenten die paar Kilometer bis zum Flughafen Hamburg und gehen auch davon aus, dass sein Airbus zwar voller Claqueure aus der Journaille war, aber eben nicht voll, sagen wir, gut zu 75% gefüllt.

Auf dieser Grundlage ergeben sich für den Kurzflug nach Hamburg 1636,3 * 250 * 5t = 2,04537 Tonnen CO2.

Und wenn es nicht die Konrad-Adenauer II war, sondern ein kleinerer Jet, dann ändert sich dennoch nicht viel daran, dass der Bundespräsident zwischen 1,3 und 2,04 Tonnen CO2 in die Atmosphäre emittiert, um Schüler zu loben, die gegen CO2-Emissionen protestieren. Aber vielleicht weiß Steinmeier auch, dass das mit dem CO2 ein Hoax ist.

Der umweltverpestende Bundespräsident fliegt also mit Konrad-Adenauer II-Airbus (oder Jet-Variante) von Berlin nach Hamburg, verpestet die Umwelt mit 2,05 Tonnen CO2, um dann in Neumünster den wenigen Schülern, die noch an #FridayForFuture glauben, großväterlich über die Köpfe zu streichen und ansonsten einen Sermon über den Klimaschutz abzulassen, der sich an Lächerlichkeit nicht überbieten lässt. Steinmeier gleicht dem Volltrunkenen, der vor den Gefahren des Alkohols warnt und den Abstinenzlern in Neumünster von den Vorteilen des Verzichts vorlallt…..

 

Mit freundlicher Genehmigung von Sciencefiles

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/10/gretas-deutsche-adjutantin-ist-erfahrene-vielfliegerin-mit-22/

Ich nicht. Früher im Studium oder im Uni-Job, da war das Thema „Klimawandel“ ein Nicht-Thema, technisch-physikalisch, langweilig. Selbst Klima-Erhitzungs-Filme wie „The day after tomorrow“ schufen keine Grundlage für Gesprächsthemen. Seltsam, oder? Wenn ich vor etwas furchtbar Angst habe, rede ich doch drüber; häufiger.

Es scheint, als sei die Klimakatastrophe kein physikalisches Phänomen, sondern ein rein politisches. Der Klimawandel findet in den Medien statt und in den Parlamenten. Und freitags auf der Straße. Außerhalb der Grünen Jugend und ähnlichen Gruppen redet keiner über Klimakollaps. Und die „Fridays-for-future“-Kinder wohl auch nur, weil sie mit dem „beruflichen“ Thema in die Medien kommen und Geld verdienen. So wie Bäcker, die untereinander über Teigrezepte und Hefestämme reden.

Daß die Klima-Aktivisten keine Angst vor dem angeblich sicheren Weltuntergang haben, zeigt sich klar an ihrem Verhalten. Würde ein panischer Mensch, der Kohlenstoffdioxid für ein unglaublich gefährliches Treibhausgas hält, auch nur einen Fuß in ein strahlgetriebenes Flugzeug, vulgo eine Kerosinschleuder, setzen? Nur in Notfällen, oder vielleicht noch, um von einer Klimaschutzkonferenz zur nächsten zu düsen.

Greta Thunberg scheint das noch Ernst zu nehmen und tuckerte wie zu Kaisers Zeiten mit dem Schiff und der Eisenbahn nach Kattowitz. Züge sollen dem Vernehmen nach das umweltfreundlichste Verkehrsmittel sein.

Ihr deutsches Pendant, die sechs Jahre ältere Geografie-Studentin Luisa-Marie Neubauer, die die Freitagsdemos federführend mitorganisiert („Wir sind in der größten Krise der Menschheit!“), wurde dabei erwischt, dass es trotz ihres jugendlichen Alters bereits fast alle Kontinente bereist hat – zu den Zielen gehörten u.a. Kanada, China/Hongkong, Namibia, halb Europa, und Marokko. Das Schiff dürfte Luisa mutmaßlich selten bis nie genutzt haben, um an die weit entfernten Orte zu gelangen. Die Beweise, ein Reisetagebuch, lieferte die Bürgertochter aus einem Hamburger Elbvorort über ihre Konten in sozialen Netzwerken selber. Genau dort, bei Youtube und Twitter wurden die mittlerweile unliebsamen (und im Original gelöschten) Fotos aus aller Welt gesichert.

In den Medien, vor allem den sozialen, wurde Luisas typisch grüne Doppelmoral eingehend kritisiert. Einsichtig zeigte sich der Nachwuchsstar indes nicht. Ganz im Gegenteil, Neubauer meinte bei Hayali gar, daß man sie kritisiere, nur weil sie mal ein „Flugzeug betreten“ habe. Außerdem sagte sie bei heute+ im ZDF, die Gegenseite arbeite mit „Haß“, weil sie sich nicht mit dem „unliebsamen Thema“ Klimakollaps beschäftigen wolle – daher würde eine „Stellvertreterdebatte“ um ihre Doppelmoral geführt.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass all die „sozialen“ und ökologischen Diskriminierungs- und Katastrophenthemen nur dazu dienen, einem sowieso schon privilegierten Milieu der oberen Mittelschicht/ Oberschicht künstlich Karrieren und Jobs zu verschaffen. Genau das hat der renommierte Soziologe Helmut Schelsky bereits 1974 in seinem damaligen Bestseller Die Arbeit tun die anderen vorhergesagt. Er bezog sich noch auf soziale Themen – aber mit der Eiszeit-Warnung in den 70ern, der Waldsterbens-Hysterie in den 80ern und heute mit der Heißzeit-Theorie zeigt sich deutlich, dass das Schelsky-Prinzip, erfinde ein Problem und profitiere, mittlerweile in den westlichen Ländern zu einem Leitprinzip der Politik geworden ist. Aber Achtung: Schelsky-Prinzip ist nur ein intellektuelles Wort für Schmarotzerei.

Wenn Frau Neubauer geschickt ist und genügend Ellenbogen hat, wird sie durch ihre künstliche Greta-Demo-Prominenz eine grüne Politikerin der A-Klasse werden können und schöne Gehälter und Renten erhalten, von den „anderen“ erarbeitet und bezahlt. Sofern die Grünen noch genügend Wähler finden.

Es könnte nämlich sein, dass die Wähler angesichts solch dreister Heuchelei, von „größten Krisen“ warnen, und selber fast im Flugzeug zu wohnen, bald genug von Politikern wie Katha Schulze oder Luisa Neubauer haben werden. Viele Bürger haben allmählich den Eindruck, dass die vielen Weltuntergangstheorien der Aktivisten nur ein Trick sind, den „anderen“ das Geld aus der Tasche zu ziehen und alles Mögliche zu verbieten, was die Eliten gerne genießen.
Erinnert alles frappierend an die mittelalterliche Kirche, in der den einfachen Gläubigen beispielsweise eine strenge Sexualmoral vorgeschrieben wurde, an die sich selbst Kardinäle und Päpste wie Alexander VI., Rodrigo Borgia, nicht einmal ansatzweise hielten.

Könnte es sein, dass die Luisas/ Kardinäle sich nur sozial gegenüber der Plebs abgrenzen wollen und ihre „Werte“ als Instrument zur Herrschaftsausübung nutzen?

Aktualisierung: Unser Leser Michi Krüger weist auf sein Video hin: ALLE Grünen und ihre Wähler haben das Vielflieger-Problem.(danke an Herrn Krüger)

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/09/steife-brise-legt-windkraftanlage-flach/

Steife Brise legt Windkraftanlage flach

Foto Gegenwind-Borchen Windrad-havarie-Borchen

stopthesethings
Wie ironisch ist es, dass eine vollständig wetterabhängige Stromquelle so schwer mit dem… ähm… Wetter fertig wird.
Als Hurrikan Maria im September 2017 über Puerto Rico hinweg fegte, wurden Windräder auf der ganzen Insel lahmgelegt und die Bewohner waren auf Monate hinaus völlig ohne Strom.

Ein Taifun in Taiwan verursachte die Selbstzerstörung einer Windkraftanlage

Original auf: Wetterabhängige Windkraft: Hurrikan Opfer bleiben stromlos zurück 

Und auch in Irland hat der Sturm Windkraftanlagen  geschrottet

 

Und dann gibt es diese (sehr erfolgreichen) Bemühungen, um (unter anderem) in Alberta, Kanada, Pferde zu erschrecken:

https://videopress.com/embed/JucX8SOX?hd=0&autoPlay=0&permalink=0&loop=0Quelle Stopthesethings

 

Es ist fast so, als hätte Mutter Natur etwas gegen Windindustrieanlagen?

Diesmal konnte eine steife Brise – nur 84 km / h – in New Mexico eine weitere Windindustrieanlage aus dem Spiel nehmen.

 

Windanlage fällt bei starkem Wind

Quay County Sun, Ron Warnick am 20. Februar 2019

Offensichtlich stürzten an einem Samstag in der Nähe von House im Quay County (USA; New Mexiko) starke Winde eine Windkraftanlage. Während des Missgeschicks wurde niemand verletzt, aber in den sozialen Medien wurde darüber viel gechattet.

Shana Shoemaker Stowe aus House lud ein Album mit Fotos der heruntergefallenen Windkraftanlage auf Facebook. Bis zum Montagmorgen war es mehr als 2.900 Mal im populären Social-Media-Netzwerk gesehen worden und hatte Hunderte von Kommentaren zur Folge.

Courtesy photo: Shawna Shoemaker Stowe

Eine der Windkraftanlagen vom Casa Mesa Windenergiezentrum in der Nähe von House ist am Samstag bei starkem Wind zusammengebrochen.

Bryan Garner, ein Pressesprecher von NextEra Energy Resources, die den Windpark Casa Mesa Wind Energy Center in der Nähe von House betreibt, erklärte am Sonntag in einer E-Mail, dass die Windkraftanlage am Samstag gegen Mittag „versagt“ habe.

„Wir überwachen unsere Standorte rund um die Uhr und haben festgestellt, dass sie nicht ordnungsgemäß funktionieren. Dieser Windpark ging Ende letzten Jahres in Betrieb “, sagte Garner.

 „Wir werden mit dem Hersteller der Anlagen zusammenarbeiten, um den Vorfall zu untersuchen und herauszufinden, was den Fehler verursacht hat. Sicherheit steht bei NextEra Energy Resources an erster Stelle. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt und kein Eigentum wurde beschädigt. Wir waren mit dem Grundbesitzer und dem örtlichen Sheriffbüro in Kontakt und haben das Gelände gesichert. Alle anderen Windenergieanlagen am Standort (20) funktionieren normal “, fügte er hinzu.

Garner spekulierte nicht, wieso die Windenergieanlage zerstört wurde. Andere Turbinenunfälle, die bei starkem Wind aufgetreten sind, waren jedoch auf einen Ausfall des Bremssystems der Turbine zurückzuführen. Moderne Windkraftanlagen sind so ausgelegt, dass sie ihre Flügel bei starkem Wind abdrehen oder ganz in Segelstellung bringen. Wenn sich die Flügel zu schnell drehen, kann dies dazu führen, dass die gesamte Struktur instabil wird und dann zerreißt.

Dem Nationalen Wetterdienst zufolge verzeichnete der Tucumcari Municipal Airport am Samstag Nachmittag Windböen um 85 Km / h mit stetigen Winden von 56 bis 72 km / h.

Quay County Sun [Einen Moment warten, bis zur Reaktion des dortigen Servers]

 

Gefunden auf Stopthesethings vom 08.03.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/03/08/another-wind-power-fail-stiff-breeze-flattens-giant-wind-turbine-in-new-mexico/

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VORSICHT – „S-ATA-NISCHES“ „GEO-ENGINEERING“ liegt in der LUFT- jetzt auch OFFIZIELL und LEGAL GEPLANT /// Droht das ENDE der „WIND-ERNTE???!!!“ – – – „Infra-Schall“ /// „Typ-2-Diabetes“ – „Intervall-Fasten“ ///// „MONSANTO – BAYER – GLYPHOSAT“ – BIENEN – PETITION /// GLYPHOSAT ist EIN „CHELATOR“ – „KREIDE-ZÄHNE“ //// DARPA – „biologische WAFFEN“ – „Insect Allies“ //// „MOOR-BRAND“ im EMSLAND ////“EDIS“ – Wirtschaftsrat warnt vor „Einlagen-Sicherung“ in der EU //// NEUES vom „BAMF-SUMPF“ /// „EU“ kündigt erste STRAFEN wegen „DSGVO“-Verstößen an /// „Spahn-Pflege-Gesetz“

 

siehe auch „Solar Radiation Management“ (SRM)   –   „Solares GEO-ENGINEERING“ –  „Der JET-STREAM“ wird MANIPULIERT

siehe auch „die GRÜNEN und der Rot-MILAN und der WALD“

Das ZIEL: „BE-HERR-SCHUNG“ des WETTERS – „WETTER-WAFFE“ – „WETTER-KONTROLLE“  – „WETTER-MODIFIKATION“

ÜBER ein erfundenes PROBLEM: KLIMA-WANDEL

MIT „WETTER-MANIPULATION“ zu „WETTER-ANOMALIEN“ wie z.B. ?“DÜRRE-SOMMER“?

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VOM „IRR-SINN“ – ZUR „SCHNAPS-IDEE“???!!!??!!

Wurde am „9 Oktober 2018“ in der „ZEIT“ wieder vorgestellt

NATÜRLICH SOLL man FÜR diese INFO bezahlen!!!!!!!!!!!

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/03/geoengineering-klimawandel-einfluss-co2-technik

Geoengineering: Das Klima ist nur eine Frage der Einstellung

Das Weltklima regeln wie eine Klimaanlage: Das ist die Idee des Geoengineerings. Klingt nach einer Schnapsidee, wird aber schon mit eingeplant. Was genau steckt dahinter?
Geoengineering: Je mehr Wälder weltweit gerodet werden, desto schlechter für das Klima. Nur Bäume zu pflanzen, reicht aber nicht.
Je mehr Wälder weltweit gerodet werden, desto schlechter für das Klima. Nur Bäume zu pflanzen reicht aber nicht. © Raphael Alves/Getty Images

Manchmal scheint es, als müsste man einen Berg erklimmen, um Forschung zu verstehen. Trotzdem sollte man sich hin und wieder dorthin aufmachen, auch wenn es richtig anstrengend wird. Die Serie „Die Zumutung“ beschreibt Grundlagen, Probleme und zukünftige Herausforderungen in der Wissenschaft. Dieses Mal: Kann Geoengineering den Planeten retten?

Basislager

Gehen Sie erst los, wenn Sie die folgenden Grundlagen in Ihren Rucksack gepackt haben.

Diesmal führt die Tour nicht auf einen normalen Berg, sondern auf einen Vulkan. Das ist zumindest das passende Bild, um über Geoengineering nachzudenken, also die gezielte Veränderung des Klimas durch Großtechnologie. Denn Vulkane können Schwefelpartikel in die obere Atmosphäre pusten, wo sie einen Teil der Sonnenstrahlung abschirmen und die Erde abkühlen lassen. Könnte man diesen Effekt nachahmen, um die globale Erwärmung zu bremsen? Das ist die Idee des Geoengineerings. Eine von mehreren Ideen.

Geoengineering ist der Plan C der Klimapolitik. Plan A lautet: Die Menschheit muss weniger CO₂ ausstoßen. Ein guter Plan, aber es hapert an der Umsetzung. Plan B ist die Anpassung an den Klimawandel, beispielsweise durch hitzeresistente Getreidesorten. Früher tabu, heute Realpolitik. Nun also Plan C.

Geoengineering (auch: Climate Engineering) wird gerne als „Klima-Klempnern“ geschmäht, als wären ein paar Ingenieure nun völlig durchgedreht. Allerdings betreibt die Menschheit mit ihren Kohlekraftwerken, Autos und Viehherden schon heute eine Art Geoengineering: die globale Erwärmung. Der Unterschied ist, dass die globale Erwärmung eine unerwünschte Nebenwirkung menschlichen Wirtschaftens ist, während „echtes Geoengineering“ nur dem alleinigen Zweck dienen würde, das Klima des Planeten Erde zu regeln.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt hierzulande 18 Universitäten und Institute mit insgesamt zehn Millionen Euro, um Geoengineering zu erforschen. Die Wissenschaftler sollen nicht die Technik für einen globalen Thermostaten entwickeln, sondern die Risiken und Nebenwirkungen von Eingriffen ins Klimasystem abschätzen. In anderen Ländern ist das ähnlich. Allerdings: „Diese Forschung wird missbraucht werden.“ Das sagt der Physiker David Keith, der sich an der Harvard University mit Geoengineering befasst. „Ölkonzerne und Petrostaaten werden versuchen, sich aus der Verantwortung zu stehlen, indem sie uns das Wort im Mund umdrehen.“ Nach dem Motto: Wozu CO₂ sparen, wenn Wissenschaftler am Klimadesign arbeiten? Das ist der zweite Grund, warum eine Vulkanwanderung die passende Metapher ist: Die Sache ist nicht ungefährlich. Gut möglich, dass man auf dem Gipfel steht, und der ganze Berg fliegt einem um die Ohren.

Erster Anstieg

Los geht’s! Auf leichten Anhöhen begegnen Sie Erkenntnissen, die Sie ins Schwitzen bringen können

Der erste Wegabschnitt sieht harmlos aus. Es geht durch den Wald, und der steht auf der Seite der Guten – solange er nicht abgeholzt wird. Denn ein wachsender Wald holt CO₂ aus der Luft und verwandelt es in Baumstämme. So wirken Wälder dem CO₂-Anstieg entgegen. Aber in den Szenarien der Geoingenieure braucht es große Mengen neuer, schnell wachsender Bäume, um mehr CO₂ aus der Luft zu holen. Mit welchen Nebenwirkungen ist dieser Pfad verbunden?

Geoengineering wird gemeinhin in zwei grundverschiedene Ideen unterteilt. Erstens: die Sonneneinstrahlung, die auf den Erdboden trifft, verringern. Sonnenstrahlungsmanagement“ heißt das verniedlichend, Solar Radiation Management (SRM), und dazu gehört das Vulkan-Spielen. Zweite Idee: Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen, Experten reden von „Carbon Dioxide Removal“ (CDR). Weniger CO₂ heißt weniger Treibhauseffekt heißt weniger Erwärmung. Zu diesen Ideen gehört die Aufforstung. Wer im Garten einen Baum pflanzt, macht kein Geoengineering. Wer in halb Europa Birken verbreiten würde, der schon.

Was könnte falsch daran sein, CO₂ wieder aus der Luft zu holen? Der Vorteil der CDR-Technik ist, dass Kohlendioxid einfangen anders als Vulkan spielen der Ursache des Klimawandels entgegenwirkt, also dem CO₂-Anstieg in der Atmosphäre. Außerdem sinkt damit das zweite große Umweltrisiko neben der globalen Erwärmung: Die Ozeanversauerung, also im Meer gelöstes Kohlendioxid, bringt das Ökosystem der Meere durcheinander. Das Problem: Um große Mengen CO₂ einzufangen, braucht man eine ähnliche Infrastruktur wie die, mit der wir das CO₂ in die Luft blasen.

Um die globale Erwärmung unter zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu halten, müssten die Treibhausgasemissionen im Jahr 2020 ein Maximum erreichen und dann rapide sinken, sodass die Weltwirtschaft ab dem Jahr 2050 entkarbonisiert wäre, also CO₂-neutral operieren würde (Carbo ist lateinisch für Kohle). Das ist allein durch reduzierte CO₂-Emissionen nicht zu schaffen. Realistische Szenarien, die das Zwei-Grad-Ziel erreichen sollen, sehen deshalb die Speicherung oder den Einfang von CO₂ vor. Erst recht für das 2016 in Paris formulierte Ziel, die Temperaturerhöhung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Nur scheuen sich Klimapolitiker, von Geoengineering zu sprechen.

Welche Technologie wäre dafür geeignet?

„Sowohl für das Zwei-Grad-Ziel als auch für das 1,5-Grad-Ziel müssen ziemlich sicher Technologien für negative Emissionen eingesetzt werden“, schreiben die Klimaforscher Johan Rockström und Hans Joachim Schellnhuber in einer Analyse des Paris-Abkommens. „Negative Emissionen“ ist ein ähnlich absurder Begriff wie „negatives Wachstum“ und bedeutet schlicht, dass CO₂ aus der Atmosphäre verschwindet. Die Rechnung geht so: Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, dürfte die Menschheit seit 2016 insgesamt nur noch 400 Milliarden Tonnen Treibhausgase ausstoßen (gerechnet in CO₂-Einheiten). Derzeit betragen die Emissionen pro Jahr 40 Milliarden Tonnen. Wenn das so weiterginge, wäre das erlaubte CO₂-Budget 2026 erschöpft. Selbst wenn man fossile Energieträger eines Tages komplett durch erneuerbare Energien ersetzen könnte, würden Landwirtschaft und Viehhaltung weiterhin Treibhausgase verursachen. Eine entkarbonisierte Wirtschaft müsste diese Emissionen durch CO₂-Speichertechnik ausgleichen.

Welche Technologie wäre dafür am besten geeignet? Welche Nebenwirkungen und Risiken wären damit verbunden? Und welche Mengen CO₂ ließen sich überhaupt aus der Luft holen?

Eine Möglichkeit, den CO₂-Anteil der Atmosphäre zu reduzieren, klingt recht simpel: CO₂ lässt sich mithilfe chemischer Verfahren aus der Luft extrahieren. „Direct Air Capture“ (DAC) lautet der Fachbegriff: direkt aus der Luft gefangen. Anschließend müsste man das Kohlendioxid in unterirdischen Gesteinsschichten speichern oder, noch besser, mit Wasserstoff zu synthetischem Treibstoff recyceln. Die Technik steht noch am Anfang, und die Kosten pro Tonne aufgefangenem CO₂ betragen stolze 200 bis 1.000 Dollar. DAC wird allenfalls in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts eine Rolle spielen, schätzen Ökonomen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), denn eine andere, biologische Technik ist derzeit viel billiger: Pflanzen anbauen und in Bioenergieanlagen verheizen, während das dabei entstehende CO₂ unterirdisch gespeichert wird (Aufforstung allein bringt zu wenig). Die Abkürzung für das Verfahren lautet BECCS.

In den entsprechenden GeoengineeringSzenarien sind dafür „Energiewälder“ aus Pappeln, Weiden Eukalyptusbäumen und Robinien vorgesehen. Die sparen mehr CO₂ ein als Raps- oder Maisfelder, brauchen aber auch mehr Wasser. In diesen Wäldern wird man nicht spazieren gehen, und die Artenvielfalt werden sie auch nicht fördern: Es sind hochgezüchtete „Kurzumtriebsplantagen“. Acht Jahre dürfen die Bäume wachsen, dann werden sie abgeholzt und in Kraftstoff, Strom oder Wärme umgewandelt.

Lena Boysen vom Max-Planck-Institut für Meteorologie hat ausgerechnet, wie viel Land man bräuchte, um mit BECCS das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten: Die in Paris zugesicherten CO₂-Einsparungen der Staatengemeinschaft vorausgesetzt, müssten auf einem Viertel aller Landwirtschaftsflächen Energiepflanzen angebaut werden. „Da müssten schon alle Menschen Vegetarier werden“, sagt Boysen, dann wären Flächen frei, die heute der Viehhaltung dienen. Boysens Simulation geht von der optimistischen Annahme aus, dass 75 Prozent des Kohlendioxids aus den Biokraftwerken in unterirdischen Gesteinsschichten gespeichert werden. Doch in den USA zum Beispiel ist der Untergrund durch Fracking bereits so zerklüftet, dass das CO₂ womöglich wieder entweicht. Boysen sagt: „Ich bin dafür, Bäume anzupflanzen, aber dies ist nicht die große Lösung, um den Klimawandel zu bekämpfen.“

Um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten, müsste die BECCS-Technologie Ende des Jahrhunderts jährlich zehn Gigatonnen Kohlendioxid unterirdisch speichern, schätzen der PIK-Chef Hans Joachim Schellnhuber und sein designierter Nachfolger Johan Rockström. Das entspricht der Menge CO₂, die die Ozeane jährlich aufnehmen – und ist nicht zu schaffen. Schellnhuber mag Metaphern. Er sagt: „Im Klimadrama, das sich gerade auf der großen Bühne namens Erde entfaltet, ist CO₂-Speicherung nicht der Held, der uns vor dem Untergang bewahrt, nachdem alle anderen gescheitert sind. Sondern eher ein Schauspieler in der Nebenrolle, der von Anfang an mit dabei sein muss, während die CO₂-Vermeidung die Hauptrolle spielt.“

Am Steilhang

Atmen Sie tief durch: Es ist alles ganz anders, als Sie dachten – aber Sie schaffen das.

Die Waldgrenze ist erreicht, es geht hinaus in die Sonne. Ohne das Licht und die Wärme der Sonne gäbe es bekanntlich kein Leben auf der Erde, aber heute wäre zahlreichen Regionen damit geholfen, wenn die Sonnenstrahlung etwas schwächer wäre, denn dies könnte die globale Erwärmung ausgleichen und die Folgen des Klimawandels abmildern. Diese Hoffnung wird jedenfalls mit dem Solar Radiation Management (SRM) verknüpft. Mehr Schatten, bitte!

Auf diesem Weg ignorieren wir einige Nebenpfade wie den Vorschlag, Straßen und Dächer weiß anzustreichen oder in Jules-Verne-Manier Spiegel in den Orbit zu schießen, um einen Teil der Sonnenstrahlung zurück ins Weltall zu reflektieren. Das mag theoretisch funktionieren, spielt aber in der wissenschaftlichen Geoengineering-Diskussion derzeit keine Rolle. Man sollte allerdings daran erinnern, dass Vorschläge (und Warnungen) zur globalen Klimakontrolle keine Erfindung der vergangenen Jahre sind. Nach dem Zweiten Weltkrieg spekulierten Naturwissenschaftler in den USA und der Sowjetunion über die Möglichkeit, mithilfe von Atombomben die Kontinente zu verändern, Meeresströmungen umzuleiten und beispielsweise das Nordpolarmeer von Eis zu befreien. Heute sind die Vorschläge weniger brachial, in der Wirkung aber vergleichbar.

Unfreiwillig betreibt der Mensch auch heute schon eine Art Solar Radiation Management: Emissionen von Industrie und Verkehr reichern die Atmosphäre mit winzigen Partikeln an, sogenannten Aerosolen. Die Wirkung dieser Teilchen auf Wolkenbildung und Sonnenstrahlung ist kompliziert, aber in der Summe kühlen sie die Welt ab. Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die globale Durchschnittstemperatur um rund ein Grad erhöht. Ohne den kühlenden Effekt der Aerosole wäre es 1,3 Grad wärmer, schätzen Klimaforscher. Dreckige Luft hemmt die globale Erwärmung.

Darf man Geoengineering machen?

Als Gegenmaßnahme zur globalen Erwärmung sieht Solar Radiation Management vor, tonnenweise Aerosole mit Ballons oder Flugzeugen in oberen Atmosphärenschichten zu versprühen. Innerhalb von zehn bis zwanzig Jahren ließe sich die Welt dadurch wieder auf vorindustrielles Niveau abkühlen, schätzt der Weltklimarat in seinem jüngsten Bericht. Der Pinatubo-Vulkan auf den Philippinen hat 1991 vorgemacht, wie das funktioniert. Er katapultierte damals rund zehn Millionen Tonnen Schwefel in Form von Schwefeldioxid in die Stratosphäre. Die Höhenwinde verteilten diese rund um den Globus. Für die Menschen nicht wahrnehmbar, lag die Erde ein wenig im Schatten. In den darauffolgenden Monaten sank die globale Durchschnittstemperatur um ein halbes Grad.

Allerdings: Vulkan spielen würde nicht einfach das Klima von früher wiederherstellen. Denn Aerosole einerseits und Treibhausgase andererseits beeinflussen das Klimasystem unterschiedlich: Treibhausgase reflektieren die Wärmestrahlung der Erde zurück in Richtung Erdboden, so wie das Glasdach eines Treibhauses. Aerosole hingegen sorgen dafür, dass von vornherein weniger Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erreicht. Daher verdunstet auf der Erde weniger Wasser, es bilden sich weniger Wolken, es regnet weniger.

Simulationen vom Max-Planck-Institut für Meteorologie zeigen die Nachteile von SRM: Im globalen Mittel würde der Niederschlag um drei bis sechs Prozent abnehmen, über Nordamerika, Europa und weiten Teilen Asiens sogar um zehn bis zwanzig Prozent. Die Ozeanversauerung ginge weiter. Außerdem würde die Ozonschicht durch chemische Reaktionen ausgedünnt. Und: SRM senkt die Temperatur vor allem tagsüber und regional unterschiedlich, in den Tropen mehr als an den Polen. Das Klima wäre daher regional und im Tag-Nacht-Zyklus anders als heute.

Dennoch: „Große Naturkatastrophen wie ein Ausbleiben des Monsunregens erwarten wir nicht“, sagt Max-Planck-Forscher Hauke Schmidt. Der Weltklimarat schreibt: „Ein Klima mit SRM und hoher CO₂-Konzentration in der Atmosphäre wäre dem Klima des vergangenen Jahrhunderts näher als eine Welt mit erhöhter CO₂-Konzentration und ohne SRM.“ SRM wäre demnach das kleinere Übel. Doch wehe, die Weltgemeinschaft würde sich eines Tages entschließen, den künstlichen Vulkanismus wieder zu beenden. Dann droht der „Termination Shock“: Angenommen, man würde die globale Durchschnittstemperatur durch Solar Radiation Management konstant halten, während die Treibhausgasemissionen weiter ansteigen. Wenn das Geoengineering nach 50 Jahren aus welchen Gründen auch immer gestoppt würde, stiegen die Temperaturen innerhalb von nur 20 Jahren um zwei Grad an. Das wäre der Klimawandel in Zeitraffer.

Auf zum Gipfel

Jetzt wird es zugig: Diese Theorie müssen Sie meistern, um auf der Höhe der Zeit anzukommen.

Geoengineering berührt moralische, wissenschaftliche, politische Fragen. Kann man Geoengineering machen? Darf man? Soll man? Und wer ist eigentlich „man“? Arme Länder, reiche Länder, die Inselstaaten, Konzerne, das Militär, die UN? Wir nähern uns dem Kraterrand und seilen uns lieber an. Dies ist eine Gratwanderung.

Als der Hamburger Meteorologe Hauke Schmidt mit Fachleuten und NGOs außerhalb seines Instituts über Geoengineering diskutierte, drängten sich unbequeme Fragen auf: Wenn Geoengineering funktioniert, warum sollen wir das Klima eigentlich nur zurückdrehen? Warum nicht das für den Menschen optimale Klima erzeugen? Dummerweise wäre es je nach Region unterschiedlich. In Sibirien wärmer, in der Sahara kühler. Man müsste für jede Weltgegend ein anderes Klima erzeugen. „Ein beängstigender Gedanke“, sagt Schmidt. „Da gerät man schnell auf eine abschüssige Bahn.“

Kann man Geoengineering machen? Im Prinzip ja, aber die Simulationen haben viele Unsicherheiten. Kohlendioxid einfangen (CDR) scheint gegenüber Vulkan spielen weniger riskant. Doch die BECCS-Technik wird mit der Landwirtschaft um Ackerflächen konkurrieren. Direct Air Capture benötigte eine Infrastruktur wie heute die Mineralölindustrie. Und das Düngen der Ozeane mit dem CO₂ bindenden Mineral Olivin würde die Biochemie der Meere durcheinanderwirbeln. Die Forscher reden von einer Risk-Risk-Situation: Geoengineering ist riskant, Nichtstun ebenso.

Darf man Geoengineering machen? Es kommt darauf an. Die Environmental Modification Convention von 1978 verbietet Wetter- und Umweltveränderungen als Mittel der Kriegsführung. Das Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung verbietet die Ozeandüngung. Die Biodiversitätskonvention verbietet Geoengineering, wenn darunter die Biodiversität leidet. Die Heinrich-Böll-Stiftung und andere NGOs fordern ein umfassendes Verbot, ähnlich dem Kernwaffenteststopp-Vertrag. Ethiker des Carnegie Councils sind zurückhaltender: Unter c2g2.net organisieren sie die Debatte über eine Regulierung von Geoengineering.

Soll man Geoengineering machen? Der Philosoph Toby Svoboda hat ein Buch über die Ethik des SRM geschrieben. Ein Utilitarist würde das Ganze pragmatisch angehen und das Nutzen-zu-Schaden-Verhältnis des Geoengineerings maximieren. Schaden und Nutzen sind jedoch zwischen den Weltregionen und Generationen ungleichmäßig verteilt. Svoboda argumentiert, dass jene Staaten, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden, das größte Mitspracherecht haben sollten. Und dass die Mitglieder der Klimarahmenkonvention UNFCCC – das sind alle Nationen der Erde – legitimiert sein sollten, SRM-Maßnahmen zu beschließen. Aber: „Sollten wir uns eines Tages in einem Szenario wiederfinden, in dem SRM moralisch geboten erscheint, müssen sich viele von uns massives moralisches Versagen vorwerfen lassen. Weil sie nicht genug für die CO₂-Vermeidung getan haben. „Das sollten wir niemals vergessen.“ Wir stehen am Rand des Kraters und blicken in einen Abgrund. Jetzt bloß nicht stolpern.

Max Rauner hat mit deutsch-amerikanischen Forschern über ein geplantes Feldexperiment zum Geoengineering gesprochen. Haben die noch alle Tassen im Schrank? Hören Sie den Beitrag im Podcast unter soundcloud.com/zeitwissen.

 

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http://www.spiegel.de/fotostrecke/cartoon-des-tages-fotostrecke-142907.html

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<<<<NATÜRLICH Erst der ANFANG: „SCHRITT für SCHRITT “ werden dann auch die restlichen STRASSEN gesperrt werden – WELCHER DRECK im HIMMEL aus-GESTOSSEN wird INTERESSIERT NIEMANDEN und JETZT auch als „PLAN C“ OFFIZIELL ge-PLANT  „SRM“: Solar Radiation Management<<<<

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„KLIMA-ERWÄRMUNG“ WEGEN „WIND-KRAFT“???!!!?!

„SINN-LOSE“ ENERGIE-GEWINNUNG – – – AUSSER SCHADEN NICHTS gewesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

http://www.spiegel.de/plus/windenergie-droht-das-ende-der-wind-ernte-a-f19be020-4f97-451a-bf16-0987bce9c68d

Jede Woche eine Erkenntnis: An dieser Stelle erklärt Johann Grolle, SPIEGEL-Korrespondent in Boston, der Hauptstadt der Wissenschaft, was die Welt der Forschung bewegt – und was für ihn derzeit der genialste Gedanke, die bahnbrechendste Erfindung, die wichtigste Debatte ist. 

Was Lee Miller über die Probleme mit der Windkraft schreibt, schien mir nicht recht geheuer. Ob er seine Thesen mutwillig angespitzt hat, nur um mehr Aufmerksamkeit zu erregen, wollte ich von ihm wissen. Erst nach einer langen Denkpause antwortete er: »Im Gegenteil. Im Grunde habe ich damit akademischen Selbstmord begangen.« In der Fachwelt wolle niemand hören, was er zu sagen hat. Aber er könne Ergebnisse doch nicht verschweigen, nur weil sie unliebsam sind.

Um eines klarzustellen: Wirkliche Sorgen muss man sich um Millers Zukunft nicht machen. Nach seiner Doktorarbeit am Jenaer Max-Planck-Institut für Biogeochemie forscht er jetzt in der Arbeitsgruppe des renommierten Atmosphärenphysikers David Keith an der Harvard-Universität. Er wird seinen Weg schon machen. Aber richtig ist: Miller hat soeben zwei wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die für erheblichen Unmut in der Windenergie-Branche sorgen. In einer Zeit, in der die Windkraft weltweit boomt und im Kampf gegen die globale Erwärmung dringend gebraucht wird, sind Nachrichten, die die Euphorie trüben, nicht willkommen.

In der ersten der beiden Studien kommt Miller zum Schluss, dass die Erträge, die sich durch die Ausbeutung des Winds erzielen lassen, viel geringer sind als gemeinhin angenommen. In der zweiten setzt er noch einen drauf: Windkraft bewirke genau das, was sie doch eigentlich verhüten soll – sie trage bei zur Erwärmung.

Für seine Untersuchung nutzte Miller eine Datenbank für Windkraftanlagen, in der auch die Koordinaten der 57.636 Rotoren in den USA erfasst sind. Aus der von diesen Anlagen abgedeckten Fläche und dem erzeugten Gesamt-Windstrom errechnete er sodann die pro Flächeneinheit erzielbare elektrische Leistung. Das Ergebnis ist erbarmungswürdig niedrig: 0,5 Watt pro Quadratmeter für Windparks an Land.

Diese Zahl ist drei- bis zehnfach geringer als die verschiedenen theoretischen Schätzwerte, die im Umlauf sind. Die staatlichen Planer in den USA gingen bisher von einem Wert von 1,4 Watt pro Quadratmeter aus, und glaubten dabei, noch zurückhaltend zu sein.

Für die USA ist Millers Befund ernüchternd, bedeutet er doch, dass zum Beispiel Kalifornien enorme Flächen bereitstellen muss, wenn es seinen ehrgeizigen Plan, die Stromerzeugung bis 2045 vollständig auf regenerative Energieträger umzustellen, verwirklichen will. Für Deutschland ist er sogar niederschmetternd; denn es bedeutet, dass der Rohstoff Wind zwischen Rhein und Oder zur Neige geht.

Ganz bewusst habe er auch den deutschen Fall durchgerechnet, sagt Miller: »Ich verdanke Deutschland sehr viel, und ich habe großen Respekt vor der Energiewende Gerade deshalb aber warne er davor, Pläne zu schmieden, die zum Scheitern verdammt sind. Die Deutschen müssten sich den Fakten stellen, »sonst rächt sich das«.

Selbst für jene, die den Wind, der an Land knapp wird, dann eben auf See ernten wollen, hat Miller eine bittere Nachricht. »Warum bläst die Brise denn so stetig über dem Meer«, fragt der Forscher und gibt sogleich selbst die Antwort: »Weil ihm dort nichts im Wege steht.« Deshalb störe, wer mächtige Windturbinen über dem Meer errichte, den ungehindert wehenden Wind weit mehr, als dies an Land der Fall ist. Auf Satellitenbilder ziehen die großen Offshore-Anlagen Wirbelschleppen von bis zu 70 Kilometern Länge hinter sich her.

Das bekommen die Betreiber der großen Windparks vor der Küste bereits schmerzlich zu spüren: Der Ertrag der zweiten oder dritten Reihe von Rotoren fällt gegenüber der ersten drastisch ab. »Die Ausbaupläne der Deutschen sind illusorisch«, konstatiert Miller.

Nicht ganz so beunruhigend, für die Windkraft-Gemeinde jedoch noch weitaus empörender ist Millers zweite Studie. Denn hier kratzt er am Klimaschutz-Nimbus der Windräder. Die Rotoren können, so Millers These, zur Erwärmung führen. Denn sie vermischen Luftschichten der Atmosphäre. Vor allem nachts wird die kalte Luft am Boden emporgewirbelt. Das heizt die Böden auf.

Miller beeilt sich zu betonen, dass sich der Mechanismus grundsätzlich von demjenigen der globalen Erwärmung durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe unterscheidet: Durch den Treibhauseffekt wird der Atmosphäre weltweit zusätzliche Wärme zugeführt, durch die Umwälzung der Rotoren wird sie nur lokal umverteilt.

Trotzdem, sagt Miller, sei der Effekt real. In Texas etwa wurde in der Nähe von Turbinen ein nächtlicher Anstieg der Bodentemperatur um fast ein halbes Grad Celsius gemessen. Das sei genug, um Auswirkungen für die Landwirtschaft und für das natürliche Ökosystem zu haben. »So etwas müssen wir untersuchen und diskutieren«, sagt Miller – zumal sich bei flächendeckender Nutzung der Windenergie die lokale schnell zur regionalen Erwärmung auswachsen könne: »In Deutschland gibt es bisher zwar noch keine Studien zu dieser Frage, aber bei der Dichte der Anlagen dort ist es gut möglich, dass ein landesweiter Temperaturanstieg bereits nachweisbar wäre«, sagt Miller…..

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siehe auch „WIND-KRAFT“ und „INFRA-SCHALL“

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/who-zu-windenergie-laerm-von-turbinen-kann-krank-machen-a-1232423.html

WHO-Bericht 

Lärm von Windturbinen kann krank machen

Wie laut ist zu laut – und was kann der Mensch aushalten, ohne krank zu werden? Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt erstmals Richtwerte für Windenergieanlagen und Freizeitlärm.
Windkraftanlage
DPA

Windkraftanlage
Mittwoch, 10.10.2018 06:24 Uhr

Windenergieanlagen machen Lärm, und der sollte nach einer neuen Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchschnittlich 45 Dezibel tagsüber nicht überschreiten. „Lärm von Windenergieanlagen oberhalb dieses Wertes ist mit schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden“, heißt es in dem Bericht. Für die nächtliche Höchstbelastung spricht die WHO keine Empfehlung aus. Dafür gebe es noch nicht genügend aussagefähige Studien.

Für genehmigungspflichtige Anlagen in allgemeinen Wohngebieten gilt laut deutschem Umweltbundesamt bei der Lärmbelastung zurzeit ein Immissionsrichtwert von 55 Dezibel tagsüber und 40 Dezibel nachts. An diese Vorschrift müssen sich auch Windparks halten. Zum Vergleich: Flüstern hat etwa 30 Dezibel, leise Radiomusik 50, ein Haartrockner 70 und eine Kreissäge 100 Dezibel.

SPIEGEL TV: Der stumme Lärm der Windräder – Krank durch Infraschall?

Für Straßen-, Schienen- und Luftverkehr empfiehlt die WHO folgende Grenzen: Für die durchschnittliche Lärmbelastung durch Straßenverkehr tagsüber nicht mehr als 53 Dezibel, bei Schienenverkehr nicht mehr als 54 Dezibel und für Flugverkehr nicht mehr als 45 Dezibel. Die nächtlichen Richtwerte sind 45 Dezibel für Straßenverkehr, 44 Dezibel für Schienen- und 40 Dezibel für Luftverkehr.

„Das ist ambitioniert“, sagte Thomas Myck, Uba-Fachgebietsleiter Lärmminderung bei Anlagen und Produkten, Lärmwirkungen. In Deutschland lägen die entsprechenden Richtwerte derzeit noch wesentlich höher. „Da besteht deutlicher Handlungsbedarf.“ Die WHO-Analyse sei ein wichtiger und fundierter Meilenstein dafür, die gesetzlichen Vorgaben entsprechend fortzuentwickeln.

„Ein echtes Gesundheitsrisiko

Die Leitlinien sind Empfehlungen, um die Bevölkerung vor Lärm zu schützen. Damit sollen Politiker Richtwerte festlegen und bauliche Maßnahmen veranlassen oder einfordern, damit die Richtwerte eingehalten werden. „Übermäßige Lärmbelastung ist mehr als ein Ärgernis, sie ist ein echtes Gesundheitsrisiko, das beispielsweise zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt“, sagte Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa.

Die Werte für Straßen-, Schienen- und Luftverkehr weichen voneinander ab, weil unterschiedlicher Lärm unterschiedliche gesundheitliche Folgen hat. So liefere eine Autobahn eine ständige Geräuschkulisse, so die WHO. Ein vorbeifahrender Zug mache kurzfristig Lärm, worauf eine längere Ruhephase folge.

Neue Richtlinien hat die WHO auch für Freizeitlärm. Dazu zählen Besuche von Nachtklubs, Kneipen, Live-Sportveranstaltungen, Fitnesskursen, Konzerten und das Hören von lauter Musik über persönliche Audiogeräte. Die WHO empfiehlt, die Lärmbelastung im Jahresdurchschnitt von allen Quellen zusammen auf weniger als 70 Dezibel zu begrenzen, „weil Freizeitlärm oberhalb dieses Wertes mit schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden ist“.

oka/dpa

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siehe auch  „WIND-KRAFT-KILLER“ –  „INSEKTEN und VOGEL-STERBEN“  die „NICHT ÖKOLOGISCHE ENERGIE-WENDE“

tube.com/watch?v=4BLqJ3SKTic

WDR Westpol – Beitrag zu INFRASCHALL vom 23.11.2014

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utube.com/watch?v=qlLaxBnenK0

Windkraft gefährdet nachweislich Gesundheit!

„INFRA-SCHALL“ SCHÄDIGT das „HERZ“????!!!!?!

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ube.com/watch?v=9MJOFxxiuJg

Infraschall Windkraftanlagen – Dr. „Eckard Kuck“

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https://www.welt.de/gesundheit/plus181822736/Fallbericht-Intervallfasten-hilft-Patienten-mit-Typ-2-Diabetes.html

Intervallfasten

Nach fünf Tagen brauchte der erste Patient kein Insulin mehr

 

Stv. Ressortleiterin Wissen
  Beim Intervallfasten legen Menschen regelmäßig Essenspausen von mehr als zwölf Stunden ein
Beim Intervallfasten legen Menschen regelmäßig Essenspausen von mehr als zwölf Stunden ein

Quelle: Getty Images/Westend61

Drei Männer litten seit Jahren unter Typ-2-Diabetes, als sie eine neue Behandlung ausprobierten: regelmäßige Essenspausen von 24 Stunden. Ihre Ärzte berichten nun von den erstaunlichen Erfolgen der Methode.

Es ist eine Geschichte, die fast zu gut klingt, um wahr zu sein. Sie handelt von drei Männern, die seit Jahren schwer krank waren, Leidensgenossen. Bis sie an einem Experiment teilnahmen, das einen nach dem anderen von diesem Leiden erlöste.

Es begann schon nach fünf Tagen. Da konnte der erste der Männer das Medikament, das bisher sein Überleben sichergestellt hatte, einfach weglassen. Der zweite benötigte es nach 13 Tagen nicht mehr. Nach 18 Tagen musste sich auch der dritte Mann kein Insulin mehr spritzen.

Alle drei Männer waren zuckerkrank, sie litten an Typ-2-Diabetes. Diese Krankheit kann man nur mit Medikamenten in den Griff bekommen, wenn sie einmal ausgebrochen ist, aber man kann sie nicht heilen, heißt es meist. Wie nennt man es dann, wenn man die Medikamente nicht mehr braucht?

Die drei Männer hatten kein neues Mittelchen ausprobiert, sich nicht operieren lassen. Sie hatten nur mit etwas begonnen, was auch viele Gesunde gerade ausprobieren. Mit einer Variante des Intervallfastens. Statt täglich zu etwa den gleichen Zeiten drei bis fünf Mahlzeiten zu essen, legten sie Essenpausen ein, die in ihren Fällen jeweils 24 Stunden dauerten.

Sie machten das unter ärztlicher Aufsicht und nach einem für sie angepassten Plan, erstellt in einer Ernährungsklinik in Toronto (Kanada). Ihre betreuenden Ärzte sprechen auch nicht von Intervallfasten, sondern von „therapeutischem Fasten“. In einem Fallbericht im British Medical Journal haben die Mediziner, ein Viererteam um Jason Fung, die erstaunliche Fallgeschichte nun veröffentlicht.

Die Leute sollen weg vom Insulin

Allerdings passt der Bericht zu einer Reihe neuer Studien. Die Ärzte in Toronto sind nicht die ersten, die versucht haben, Patienten mit strengen Diäten zu helfen. Die Leute sollen weg vom Insulin, wenn es irgendwie geht, das ist ein Ansatz, den einige Mediziner inzwischen verfolgen.

In Deutschland setzt sich Stephan Martin dafür ein, Chefarzt für Diabetologie am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf. Er hat den Fallbericht aus Toronto gelesen und hält ihn für „absolut seriös“. Auch Martin hat Patienten, die binnen Tagen auf Insulin verzichten können, wenn sie unter seiner Aufsicht eine Diät beginnen.

Als Pionier der Methode gilt Roy Taylor, ein Mediziner aus Newcastle in Großbritannien. Er hat vor zwei Jahren eine Studie veröffentlicht, in der er seinen Versuch mit 30 Typ-2-Diabetikern beschreibt, die er auf eine Radikaldiät gesetzt hatte. Taylors Patienten durften acht Wochen lang nur Flüssignahrung und täglich 200 Gramm Gemüse zu sich nehmen, insgesamt nur 800 Kalorien am Tag.

Vor allem den Studienteilnehmern, die erst seit weniger als vier Jahren Diabetiker waren, half diese Kur. Sie brauchten hinterher keine Medikamente mehr, mussten aber weiter auf ihre Ernährung achten.

Die Männer in Toronto waren alle schon viel länger krank. Der jüngste der Leidensgenossen, erst 40 Jahre alt, war seit 20 Jahren Typ-2-Diabetiker. Der zweite Patient, 52 Jahre alt, litt sogar schon seit 25 Jahren an Typ-2-Diabetes und war zusätzlich chronisch nierenkrank. Der älteste Patient war 67 und seit zehn Jahren erkrankt. Alle drei hatten Bluthochdruck und zu hohe Cholesterinwerte.

Fasten unter ärztlicher Aufsicht

Die Ärzte stellten einfache Ernährungsregeln für sie auf: Die Männer sollten wenig Zucker und Kohlenhydrate essen, vor allem wenig „schlechte Kohlenhydrate“, wie sie in Weißbrot oder Kuchen stecken. Als Getränke waren fortan nur Wasser, Kaffee, Tee und Brühe erlaubt.

Trinken sollten die Männer auch an den Fastentagen viel. Aber an diesen Tagen sollten sie aber nicht mittags und abends eine Mahlzeit essen, sondern nur abends. Zwischen den beiden Abendessen sollten mindestens 24 Stunden Pause liegen. Die Ärzte rieten zu drei solchen Fastentagen pro Woche. Zwei der Männer entschieden sich sogar dafür, an jedem zweiten Tag zu fasten.

Er fühle sich „exzellent“ mit diesem Rhythmus, habe der 40-Jährige gesagt, berichten seine Ärzte. Auch der 52-Jährige habe sich beim Fasten prima gefühlt. Der 67-Jährige sagte, er habe anfangs noch eine Gier auf Kohlenhydrate verspürt, dann aber sei das Fasten einfach gewesen, er habe ganz neue Energie in sich wahrgenommen.

Die Patienten hatten den neuen Rhythmus sieben bis elf Monate durchgehalten – mithilfe einer Schulung zu Beginn, regelmäßiger Betreuung durch die Ärzte und viel eigener Willenskraft – als ihre Werte noch einmal erhoben wurden. Jeder der Männer hatte etwa zehn Kilo an Gewicht verloren, ihr Hüftumfang war um 13 bis 19 Zentimeter geschmolzen. Zwei Patienten nahmen nun gar keine Medikamente gegen Typ-2-Diabetes mehr. Einer nahm noch ein Medikament – vor der Umstellung hatte er vier benötigt.

Therapeutisches Fasten könne den Insulinspiegel positiv beeinflussen, schreiben die Ärzte aus Toronto. Das habe man vorher geahnt, die drei Fälle würden es nun zeigen. Es handele sich um den ersten systematischen Versuch einer solchen Behandlung.

Waren die drei Männer eine Ausnahme? Ihre Fälle nicht zu gut, um wahr zu sein – aber eben nur glückliche Einzelfälle? Das kann ein Fallbericht nicht klären, sondern nur einen Hinweis liefern, einen Anstoß zu Studien mit weitaus mehr Teilnehmern, die mit dem Intervallfasten beginnen.

Für andere Versuche, Typ-2-Diabetes mit Diäten in den Griff zu bekommen, liegen inzwischen neue, große Studien vor. Roy Taylor, der Arzt aus Großbritannien, hat seine Methode die Diät mit 800 Kalorien am Tag für acht Wochen – an 340 Patienten untersucht. Die Teilnehmer wurden in 40 Hausarztpraxen betreut und hatten seit höchstens vier Jahren einen Typ-2-Diabetes. Bei fast der Hälfte der Patienten, 46 Prozent, war die Krankheit nach der Diät verschwunden.

Man kann „trockener Diabetiker“ werden

Auch Stephan Martin, der Diabetologe aus Düsseldorf, hat vor wenigen Tagen eine Studie veröffentlicht. Seine Patienten bekommen anfangs eine proteinhaltige Flüssignahrung, 1200 Kalorien pro Tag, und stellen dann nach und nach ihre Ernährung um. Wenig Kohlenhydrate, viel Gemüse, gute Fette, außerdem sollen sie sich viel bewegen, so erklärt er seinen Ansatz.

In der Studie, erschienen im Journal „Nutrients“, hat er die Daten von 321 Patienten ausgewertet. Etwa die Hälfte der Teilnehmer machten eine sehr strenge Diät, die andere Hälfte stellte ihre Ernährung etwas langsamer um. In beiden Gruppen verbesserten sich die Gesundheitswerte der Teilnehmer, darunter Blutzucker, Blutdruck, Gewicht, nach schon zwölf Wochen signifikant.

„Wir müssen in der Behandlung von Typ-2-Diabetes umdenken“, sagt Martin. Es sei ein „gesundheitspolitischer Skandal“, dass in Deutschland immer noch vor allem auf die Gabe von Insulin gesetzt werde. Oft bekämen die Patienten den Stoff sogar schon, bevor andere Behandlungen überhaupt versucht würden. Dabei wisse man, dass ein Gewichtsverlust, egal wie man ihn auslöse, sich sehr günstig auf den Stoffwechsel von Typ-2-Diabetikern auswirkt.

Patienten, die sogar kein Insulin mehr benötigen, sind nicht geheilt, sagt er. Man spreche statt dessen von einer „Remission“ der Krankheit, einem Abklingen der Symptome. Es sei ähnlich wie bei Alkoholikern, die keinen Tropfen mehr trinken. Man könne von „trockenen Diabetikern“ sprechen.

Kann man das im Selbstversuch werden? Stephan Martin rät Patienten, die schon Insulin benötigen, davon dringend ab. Sie sollten nicht ohne ärztliche Betreuung mit einer großen Ernährungsumstellung beginnen. „Es ist ein harter Weg.“ Besser, man geht ihn nicht allein.

Die drei Männer in Toronto waren etwa alle zwei Wochen bei ihren Ärzten, und das monatelang, um ihr Fasten durchzustehen.

Anmerkung: Der Text wurde nach der Veröffentlichung ergänzt. Neu sind u.a. die Einschätzungen von Stephan Martin, Diabetologe aus Düsseldorf.

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https://www.welt.de/gesundheit/article154940852/Die-strenge-Diaet-die-Diabetes-Typ-2-heilt.html

Blutzucker

Die strenge Diät, die Diabetes Typ 2 heilt

| Lesedauer: 7 Minuten

Wissenschaftsredakteurin
Neben Flüssignahrung essen die Patienten nur Rohkost
Neben Flüssignahrung essen die Patienten nur Rohkost

Quelle: Getty Images

Wer einmal Diabetes hat, muss für immer damit leben, dachte man bisher. Schließlich produziert der Körper das nötige Insulin irgendwann nicht mehr. Doch eine Studie zeigt: Er kann das wieder lernen.
Acht Wochen lang jeden Tag 43 Prozent Kohlenhydrate, 34 Prozent Proteine, 19,5 Prozent Fett, dazu Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente – als Flüssigdiät. Einzige feste Nahrung: 200 Gramm Gemüse, pur. Macht um die 700 Kalorien pro Tag. In den Ohren von Allan Tutty aus Sunderland, einer Hafenstadt im Nordosten Englands, klang das wie Folter.

Bei diesen Symptomen könnten Sie Diabetes haben

Allein in Deutschland sind 6 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Oft bleibt die Krankheit lange unerkannt, die Symptome sind diffus. Dabei sind die Ursachen der Wohlstandskrankheit hausgemacht.

Quelle: Die Welt

Sein Diabetes Typ 2 war dem Hausarzt vor drei Jahren bei einem Routinecheck aufgefallen. Tutty hatte es erst nicht glauben wollen. Es ging ihm gut, er hatte doch nur ein bisschen Bauch wie viele mit Ende fünfzig. Doch dann sah er Aufnahmen seiner Leber – und wie verfettet sie war. Als schließlich Roy Taylor von der Newcastle University vor ihm stand und erklärte, er könne seinen Diabetes mit dieser Diät wohl rückgängig machen, sagte Tutty zu.

350 Millionen Diabetiker gibt es der Weltgesundheitsorganisation zufolge derzeit, und diese Zahl wird sich in den kommenden 20 Jahren vermutlich verdoppeln. Auch in Deutschland steigen die Zahlen bislang rapide. Von 1998 bis jetzt war es ein Anstieg um 38 Prozent. Sechs Millionen Betroffene gibt es heute, bis 2030 werden es acht Millionen sein – wenn sich nicht drastisch etwas ändert.

95 Prozent leiden am Typ 2 wie Alan Tutty. Wer ihn einmal hat, konnte bisher damit rechnen, ihn nicht mehr loszuwerden. Diabetes gilt als Krankheit, die unaufhaltsam fortschreitet, die nicht heilbar ist. Erst gibt es eine Tablette, dann mehrere, am Ende steht die Insulintherapie. Doch Roy Taylor, der britische Mediziner, hat einen ganz anderen Ansatz: Er bringt mit einer radikalen Diät den Diabetes 2 nicht nur zum vorübergehenden Stillstand, sondern sogar zum völligen Verschwinden – ein Ansatz, der hierzulande noch fast unbekannt ist.

Mit Reis gegen den hohen Blutzuckerspiegel

Beim Diabetes, der von einem dauerhaft erhöhten Wert des Blutzuckers gekennzeichnet ist, reagiert der Körper auf das blutzuckersenkende Hormon Insulin nicht mehr. Die entsprechenden Zellen in der Leber werden unempfindlich. Dann, nach ein paar Jahren, stellen die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin herstellen, ihre Arbeit ein.

Dass diese zwei Prozesse nicht endgültig sind, sondern möglicherweise rückgängig gemacht werden können, diese Idee gab es unter Ärzten schon eine Weile. Nur getestet hatte sie noch niemand. Bekannt war aber, dass schon nach einer kurzfristigen Diät die Menge an Insulin, die man Diabetikern von außen zuführen muss, stark sinken kann.

Sybille Wunderlich zum Beispiel, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin in den DRK Kliniken Berlin Westend, nutzt das auf ihrer Station manchmal. Sie verordnet den Diabetes-Patienten, die sehr hohe Dosen von Insulin brauchen, gelegentlich Reis-Tage: Dreimal am Tag gibt es dann nur Reis mit Apfelmus oder Reis gekocht in Tomatensuppe. Das macht keinem Spaß, aber nach drei Tagen, sagt sie, brauchen die Patienten nur noch ein Viertel der Insulinmenge, die sie vorher gebraucht haben.

Die Zellen nahmen ihre Arbeit wieder auf

Roy Taylor kam die Idee über einen anderen Weg: Er hatte vor einigen Jahren Studien über Operationen gelesen, Eingriffe am Magen, die starkes Übergewicht reduzieren sollten. Bei etwas mehr als 40 Prozent der Patienten verschwand in der Folge auch der Diabetes – und blieb bis zu drei Jahre danach auch weiterhin verschwunden.

2011 rekrutierte Taylor elf Diabetes-Patienten und verordnete ihnen eine achtwöchige Diät. Sie führte ihnen nur so viel Energie zu, wie Menschen nach einer Magen-Operation verdauen können: 800 Kalorien am Tag. Danach kehrten sie langsam wieder zu festem, aber recht gesundem Essen zurück.

Das Ergebnis war verblüffend. Bei allen elf Patienten verschwand der Diabetes nach acht Wochen und blieb es bei sieben von ihnen bis zur Nachuntersuchung drei Monate später. Taylor sah sich auch an, wie die Bauchspeicheldrüse reagierte: Ihr Fettgehalt sank von durchschnittlich acht auf normale sechs Prozent – und die insulinproduzierenden Zellen nahmen ihre Arbeit wieder auf.

Als wäre nie etwas gewesen

Braucht man also gar keine Operation, um Diabetes verschwinden zu lassen, sondern nur die radikale Diät? Gerade hat Roy Taylor die nachfolgende größere Studie im Fachjournal „Diabetes Care“ veröffentlicht. 30 Patienten hat er diesmal für seine Radikaldiät gewinnen können. 15 von ihnen hatten den Diabetes seit weniger als vier Jahren, weitere 15 hatten ihn aber schon länger als acht Jahre.

Wieder war die Bilanz sehr gut, vor allem für jene, die ihren Diabetes seit weniger als vier Jahren hatten: Zwölf von ihnen, also 87 Prozent, brauchten nach den acht Wochen keine Medikamente mehr – darunter Alan Tutty. Ihre Leber war nach gut einer Woche wieder insulinempfindlich geworden, ihre Bauchspeicheldrüse produzierte das Hormon wieder. Der Blutzucker hatte sich komplett normalisiert, als wäre nie etwas gewesen.

Bei diesen Symptomen könnten Sie Diabetes haben

Nach sechs Monaten waren die zwölf Patienten noch immer ohne Diabetes, ein dreizehnter Patient kam neu hinzu. Bei der Gruppe, die schon länger, zum Teil über 20 Jahre, mit Diabetes lebte, gelang es immerhin der Hälfte der Teilnehmer, ihren Blutzucker so herunterzuschrauben, dass die Diagnose Diabetes nicht mehr auf sie zutraf.

„Es ist also möglich, Diabetes rückgängig zu machen“, schlussfolgert Roy Taylor. Bis zu zehn Jahre nach der Diagnose sei seinen Daten zufolge die Chance groß, Diabetes zu einer solchen Remission zu bringen. Für alle anderen verbessere sich aber immerhin der Blutzuckerspiegel erheblich.

Es war egal, was die Patienten wogen

Taylor hat auch eine Theorie dazu, warum es möglich ist, Diabetes durch eine Radikaldiät verschwinden zu lassen. Er glaubt, dass jeder Mensch eine bestimmte Kapazität hat, Fett im Körper zu tolerieren – genetisch vorgegeben. Alles, was möglich ist, steckt er zunächst ins Unterhautfettgewebe.

Reicht das nicht, lagert sich das Fett in den Organen ab: in der Bauchspeicheldrüse etwa und in der Leber. Wenn das passiert, wird die Fähigkeit der Organe beeinträchtigt, Insulin zu produzieren und auf das Hormon zu reagieren.

Ist das Fett wieder weg, können auch die beiden Organe wieder normal arbeiten. Dazu passt auch, dass es für den Blutzuckerwert der Probanden in der Studie keine Rolle spielte, was sie vor und nach der Diät wogen: Wichtig war allein, dass sie genügend Gewicht verloren.

Diabetes – Typ 1 oder Typ 2?

Die Zahl der Diabetiker nimmt zu – auch in Deutschland. Ärzte und Betroffene werden oft erst aufmerksam, wenn der Diabetes schon weiter fortgeschritten ist. Mediziner unterscheiden zwei Formen der Erkrankung.

Quelle: Die Welt

Dirk Müller-Wieland vom Universitätsklinikum der RWTH Aachen und Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft findet das plausibel. Zwar wisse man, dass der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Diabetes sehr stark sei. Nur sei er das nicht für alle gleichermaßen – warum, das habe man bis jetzt nicht genau verstanden.

Bis zu 20 Prozent der Menschen, die stark übergewichtig sind, bekommen dem Experten zufolge keinen Diabetes, und Menschen wie Alan Tutty, die nur ein wenig übergewichtig sind, entwickeln ihn manchmal trotzdem.

Die Theorie der genetisch festgelegten Fett-Toleranz könnte diesen Widerspruch aufklären. „Wann immer die persönliche Schwelle erreicht ist, lagert sich das Fett dann da ab, wo es nicht hingehört: in den Organen“, sagt Müller-Wieland.

Tödliche Krankheit

Diätprogramm für Diabetes-Patienten

Matthias Tschöp, Direktor des Helmholtz Diabetes Zentrums in München, findet, dass man die Ergebnisse der relativ kleinen Studie ernst nehmen, aber nicht überbewerten sollte. Schließlich könne man nicht davon ausgehen, dass alle Patienten ihr verringertes Körpergewicht langfristig halten könnten. „Andererseits können auch kurzfristige Verbesserungen das Risiko für Spätschäden verringern“, sagt er. In jedem Fall gebe die Studie den Patienten etwas, was für den Umgang mit der Krankheit sehr wichtig sei: Hoffnung.

Stephan Martin, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums, ist einer der wenigen Diabetologen in Deutschland, die die Arbeit von Roy Taylor seit Jahren verfolgen. In jedem wissenschaftlichen Vortrag zitiere er dessen Studie von 2011, sagt er.

„Die meisten Ärzte hier haben aber noch nie etwas davon gehört.“ Die Diabetes-Behandlung sei in Deutschland sehr auf die Insulintherapie ausgerichtet – etwa doppelt so hoch sei die Pro-Kopf-Menge wie zum Beispiel im Nachbarland Österreich.

Martin will das ändern. Auch er hat ein Diätprogramm entwickelt, für Patienten, die schon länger als elf Jahre an Diabetes leiden. Und auch er hat sehr gute Ergebnisse erzielt.

Die Studie ist zur Veröffentlichung eingereicht, in der kommenden Woche präsentiert er erste Ergebnisse auf dem Diabetes-Kongress. 6000 Teilnehmer werden erwartet. Und sie werden hoffentlich zuhören.

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https://www.zeit.de/2018/42/us-militaer-viren-insekten-genetik-biowaffe

US-Militär

Ist das die neue Biowaffe?

Das US-Militär lässt mit Insekten und genetisch veränderten Viren experimentieren. Dürfen die das?
US-Militär: Blattläuse laben sich am Pflanzensaft und können dabei Viren übertragen
Blattläuse laben sich am Pflanzensaft und können dabei Viren übertragen. © Nigel Cattlin/Science Photo Library

Der neue Geheimagent der Vereinigten Staaten ist eine Blattlaus. Sie wird in US-Labors gezüchtet, denn das winzige Insekt soll einen Passagier tragen: ein hochinfektiöses Virus. Es vermag das Erbgut von Pflanzen nach Bedarf zu verändern, sobald die Blattlaus an ihnen nagt und den Erreger überträgt. Seit 2017 experimentieren Wissenschaftler an mehreren Universitäten dafür zugleich an Maispflanzen, Viren und Insekten. „Jeder Schritt ist für sich bekannt. Wir wissen, wie man das Genom von Mais editiert, wie man Insekten und Viren modifiziert“, sagt Margaret Redinbaugh, Biochemikerin und Leiterin des Projekts an der Ohio State University. „Jetzt mischen wir alles zusammen.“ In vier Jahren soll die Entwicklung abgeschlossen sein.

Das Ziel der Wissenschaftler ist, Nutzpflanzen noch auf dem Acker gegen rasch wechselnde klimatische Bedingungen zu stählen: Regnet es zu wenig, bestellt der Bauer ein Virus, das durch ein paar Schnitte mit der Genschere Crispr/Cas9 seinen Apfelbäumen die Widerstandskraft von Kakteen verleiht. Friert es, gibt er ihnen Frostschutzgene. Die Pflanzen sollen das gewünschte Merkmal in derselben Saison ausbilden.

Das Projekt trägt den Namen „Insect Allies“, Pflanzenschädlinge werden zum Erntehelfer. Aber geht es dabei überhaupt um Landwirtschaft? Bemerkenswert ist, dass den Forschern für den Transfer der Viren ein Weg vorgeschrieben wurde: Sie müssen durch Insekten auf die Nutzpflanzen übertragen werden, etwa durch Blattläuse.

Der Bauer der Zukunft lässt also auf seinem Acker einfach eine Kiste Insekten frei. Oder, so könnte man vermuten, der Soldat auf einem fremden Acker? Hinter „Insect Allies“ steckt die Darpa. Die Defense Advanced Research Projects Agency ist das Forschungszentrum des US-Militärs. Hier wurde die Idee des Internets geboren und das GPS entwickelt. Auch Agent Orange stammt aus den Laboratorien der Darpa. Über drei Milliarden Dollar investiert das Verteidigungsministerium jährlich in Forschung. Deutsche Wissenschaftler fragen nun: Versteckt sich hinter der Blattlaus eine potenzielle Biowaffe?

Zweifelsohne birgt die Technologie ein Missbrauchspotenzial. Richard Guy Reeves vom Plöner Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie forderte gemeinsam mit Juristen und anderen Wissenschaftlern vergangene Woche in Science eine Debatte über „Insect Allies“: Wo verläuft die Grenze für hochriskante Forschung? „Das Darpa-Programm kann ohne Probleme als Waffe genutzt werden“, warnen die Autoren auf ihrer Website. Sie bemängeln, dass es so gut wie keine öffentliche Diskussion über den Sinn und die möglichen Konsequenzen der Technologien gab. „Selbst in Fachkreisen ist das Programm weitgehend unbekannt“, sagt Reeves.

Nach „Insect Allies“ suchte man in US-Medien bisher vergeblich, nicht einmal Fachblätter berichteten darüber. Die verfügbaren Informationen stammen von der Darpa selbst und von den am Projekt beteiligten Universitäten. Auf einer Tagung der VolkswagenStiftung im Oktober 2017, die Sicherheitsrisiken von genmodifizierenden Technologien zum Thema hatte, stand „Insect Allies“ nicht zur Diskussion. Dabei sei das Projekt von „globaler Bedeutung“, wie die Autoren bemerken.

Reeves forscht selbst an dem Erbgut von Insekten und machte 2012 auf die Freilassung genetisch modifizierter Mücken auf den Kaimaninseln aufmerksam. Wieso wurden für die Übertragung ausgerechnet Insekten ausgewählt? Die Erklärung der Darpa, nicht alle Bauern hätten Zugang zu Spritzgeräten, halten die Autoren nicht für ausreichend. Die Farmer in den Vereinigten Staaten seien bestens ausgerüstet. Insekten seien kompliziert. Man könne sie nicht kontrollieren. Was, wenn sie sich auf den Äckern der Nachbarn ausbreiten? Oder in andere Länder verschleppt werden? Wie garantiert man, dass sie nicht zu lange oder zu kurz am Leben sind?

Das US-Verteidigungsministerium gibt an, „Insect Allies“ sei auch gestartet worden, um die „nationale Sicherheit gegen Angriffe zu verteidigen“. Blake Bextine, Leiter des Projekts, räumt im Interview mit der Darpa ein, dass die Technologie negatives Potenzial habe. Es gebe jedoch deutlich einfachere Wege, die Landwirtschaft zu schädigen. Die Idee, mit Pflanzenschädlingen die Ernte des Feindes zu zerstören, ist weit älter als „Insect Allies“. Schon 1950 warnte das Propagandaministerium der DDR vor dem „Amikäfer“. Die US-Armee habe über Äckern in der DDR Kartoffelkäfer abgeworfen, um die Kartoffelernte zu zerstören. Im Zweiten Weltkrieg bereitete neben Großbritannien auch Frankreich einen Angriff auf deutsche Kartoffeln vor. Man fürchtete jedoch, auch heimische pommes de terre könnten den Käfern zum Opfer fallen.

Tatsächlich kann der Einsatz von Biowaffen unberechenbare Folgen haben. In der Biowaffenkonvention von 1972 haben sich mittlerweile 181 Staaten auf ein Verbot geeinigt. Daneben ist auch festgehalten, dass kein Mitgliedsstaat Agenzien und Technologien entwickeln dürfe, die keinen friedlichen Zweck verfolgen. In der Praxis jedoch gleicht die Biowaffenkonvention einer unverbindlichen Absichtserklärung. Der Einspruch der USA verhinderte 2001 eine unabhängige Organisation, die ihre Einhaltung kontrolliert.

 

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http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/forschungsprogramm-der-usa-untersucht-den-einsatz-neuer-biowaffen-15821541.html

Virenverbreitende Insekten : Entwickelt Amerika neue Biowaffen?

Wenn Blattläuse bald offensiv als Biowaffen eingesetzt werden, helfen vielleicht nur noch Ameisen. Bild: dpa

Ein Forschungsprogramm des Pentagon untersucht den Einsatz von Insekten bei der Verbreitung von Viren. Deutsche und französische Wissenschaftler kritisieren das scharf und warnen vor unkontrollierbaren Risiken einer neuen Biowaffen-Generation.

Wenn es um die „Darpa“ geht, kommt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek schon mal ins Schwärmen. Die Darpa ist der wissenschaftliche Arm des amerikanischen Verteidigungsministeriums, ebenso berühmt wie berüchtigt für ihren radikalen Innovationsgeist. Für die deutsche Ministerin stand die Darpa Pate, als es darum ging, den deutschen Erfindergeist auf Trab und die neue Hundert-Millionen-Euro-„Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen“ auf den Weg zu bringen.

Joachim Müller-Jung

Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

Deren Gründung hatte das Bundeskabinett im August beschlossen. Wo die Darpa mit ihrem prallen Dollarsäckel sät, schießen große Ideen und technische Revolutionen wie Pilze aus dem Boden. So jedenfalls geht die Legende…..

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aus dem TEXT:…..Die damals rund 800.000 Einwohner atmeten Millionen von Bakterien der Typen >>>>>>Serratia marcescens und Bacillus globigii<<<<<<<<< ein – harmlose Typen, wie man damals dachte. Heute ist klar, dass Serratia marcescens Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann und für immungeschwächte Personen durchaus gefährlich ist.

https://www.focus.de/panorama/videos/attacken-gegen-us-buerger-us-militaer-testete-biologische-waffen-an-der-eigenen-bevoelkerung-in-san-francisco_id_4814917.html

14.07.2015, 10:51 | 01:30 Min. |

Attacken gegen US-Bürger

US-Militär testete biologische Waffen – an der eigenen Bevölkerung in San Francisco

.com/watch?v=0oio6DYNHxQ&feature=youtu.be

Es klingt wie eine Verschwörungstheorie – aber die USA haben biologische Waffen an der eigenen Bevölkerung getestet. Die Militär-Forscher sorgten sich darum, welche Wirkung diese Waffen haben. Sie sollten es bald erfahren.

Es begann mit Tests auf Militärbasen. Soldaten und ihre Familien wurden Mikroben ausgesetzt, später, im Kalten Krieg, sollen die Versuche erweitert worden sein. In einem der größten Experimente versprühte die US-Navy mit gigantischen Schläuchen Bakterienwolken vor der Küste von San Francisco.

Die Forscher wollten herausfinden, wie sich die Stoffe verbreiten, berichtet „Iflscience.com“. Die Folge: Die damals rund 800.000 Einwohner atmeten Millionen von Bakterien der Typen Serratia marcescens und Bacillus globigii ein – harmlose Typen, wie man damals dachte. Heute ist klar, dass Serratia marcescens Krankheiten beim Menschen hervorrufen kann und für immungeschwächte Personen durchaus gefährlich ist.

Mindestens ein Todesfall lässt sich auf die Experimente zurückführen. Bekannt ist auch, dass das US-Militär hunderte solcher Tests durchgeführt hat.

Sogar an der englischen Küste lässt sich ein derartiges Bio-Waffen-Experiment nachweisen. Verantwortlich dafür war allerdings das britische Militär. Das wahre Ausmaß der Angriffe auf die eigene Bevölkerung lässt sich also nur erahnen.

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aus dem TEXT:…Von dem Geld sollten 25 Millionen Euro zusätzlich in Forschung und Überwachung fließen….(<SCHULZE diese HEUCHLERISCHE PERSON – Es ist BEWIESEN MONSATAN ist das ÜBEL ist das „UN-GEZIEFER“ – das ÜBEL mit der WURZEL HERAUS-ZIEHEN!!!!!!!!!!!!!>) …von „KLÖCKNER“ kommt dazu NATÜRLICH immer noch KEIN WORT – siehe auch „DAS BIENEN-STERBEN hat einen VERURSACHER“ – „MONSANTO-GLYPHOSAT“

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/insektenschutz-100-milionen-umweltministerium

Umweltministerium: Regierung will 100 Millionen Euro für Insektenschutz ausgeben

Das Umweltministerium will durch das „Aktionsprogramm Insektenschutz“ dem Insektensterben entgegenwirken. Ein Viertel des Budgets soll in die Forschung fließen.
Umweltministerium: Bienen gehören zu den Insekten, die unter der Nutzung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln leiden.
Bienen gehören zu den Insekten, die unter der Nutzung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln leiden. © Arnd Wiegmann/Reuters

Das Umweltministerium will laut einem Zeitungsbericht den Insektenschutz in Deutschland und Europa mit 100 Millionen Euro fördern. Die eine Hälfte des Geldes solle ab 2020 über ein gemeinsames Förderprogramm von Bund und Ländern verteilt werden, die andere werde der Bund tragen, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf den Entwurf für das sogenannte „Aktionsprogramm Insektenschutz“.

Von dem Geld sollten 25 Millionen Euro zusätzlich in Forschung und Überwachung fließen…..

 

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PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – -PETITION – – –

https://www.change.org/p/bundeslandwirtschaftsministerin-kl%C3%B6ckner-bienensterben-glyphosat-schadet-bienen-jetzt-muss-das-herbizid-erst-recht-vom-acker?recruiter=522200648&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=undefined

Bienensterben: Glyphosat schadet Bienen – jetzt muss das Herbizid erst recht vom Acker!

Das Bienensterben ist eines der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Glyphosat war dabei schon länger im Verdacht, aber es fehlten die Beweise.

Aber jetzt ist klar: Glyphosat schädigt und tötet Bienen.

Jahrzehntelang wollte uns Monsanto weismachen, dass Glyphosat für Menschen und Tiere ungefährlich sei. Eine jetzt veröffentliche Studie im renommierten Fachjournal PNAS zeigt jetzt aber deutlich: Glyphosat wirkt direkt auf die Bakterien im Darm der Bienen und verändert deren genau balancierte Zusammensetzung. Diese bakterielle “Mikroflora” ist entscheidend für die Gesundheit der Bienen, sie hilft u.a. Infektionen abzuwehren und Nahrung zu verdauen. Bienen, die mit realistischen Mengen von Glyphosat gefüttert werden, denen sie auch auf den Feldern ausgesetzt sind, sterben viermal häufiger an einer Infektion als unbehandelte Bienen. Ähnliche Effekte sind auch für Säugetiere und den Menschen zu befürchten.

In der letzten Risikobewertung für Glyphosat wurden solche Effekte nicht berücksichtigt und Glyphosat als ungefährlich für Bienen eingestuft. Dass die neuen Ergebnisse jetzt kommen zeigt auch, wie wenig wir auch nach Jahrzehnten über Glyphosat wissen und wie gefährlich der großflächige Einsatz von Pestiziden ist, selbst wenn sie als vermeintlich sicher gelten.

Angesichts dieser neuen Erkenntnisse und der großen Gefahr, die vom Bienensterben ausgeht, fordern wir, die Unterzeichnenden:

An Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner:

1. Holen Sie Glyphosat endlich vom Acker! Nach Ihrer Ankündigung eines “Minimierungsplans” im April 2018, folgten nur Alibi-Maßnahmen. Wir fordern, den Totalausstieg aus Glyphosat bis spätestens 2020.

2. Erlassen Sie Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bienen und der Bevölkerung:

  • Glyphosat darf nicht mehr in öffentlichen Parks, Gärten und Spielplätzen eingesetzt werden;
  • Glyphosat muss für den Privatgebrauch sofort verboten werden und auch der Online-Verkauf gestoppt werden;
  • Glyphosat darf grundsätzlich nicht mehr vor der Ernte eingesetzt werden.

3. Legen Sie eine echte Pestizid-Reduktionsstrategie vor, damit nicht auf andere Pestizide ausgewichen wird. Zukunftsfähige Landwirtschaft geht auch ohne Gift, setzen Sie sich dafür ein!

An die EU-Kommission, die EU-Mitgliedsländer und das Europaparlament:

4. Reformieren Sie das Zulassungsverfahren ohne Verzögerung noch vor der Europawahl. Transparenz und der Schutz der Bevölkerung müssen immer vor ökonomischen Interessen einiger weniger Unternehmen stehen.

Mit hoffnungsvollen Grüßen,

Sven Giegold, Mitglied des Europäischen Parlaments

Martin Häusling, Mitglied des Europäischen Parlaments

Maximilian Fries, Dr. in Krebsbiologie und M.Sc. mit Schwerpunkt Mikrobiologie

Weiterführende Informationen

PNAS-Studie: http://www.pnas.org/content/early/2018/09/18/1803880115

Einschätzung im Fachjournal Science:  https://www.sciencemag.org/news/2018/09/common-weed-killer-believed-harmless-animals-may-be-harming-bees-worldwide?utm_source=newsfromscience&utm_medium=twitter&utm_campaign=beeguts-21623

Auswirkungen von Glyphosat auf Darmflora von Ratten: https://sven-giegold.de/glyphosat-ramazzini-studien/

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https://www.welt.de/wirtschaft/plus179670670/Der-Mann-der-Europas-Lebensmittelaufsicht-jagt.html

Unkrautvernichtungsmittel

Der Glyphosat-Jäger

Ein Bauer versprüht ein Glyphosat-Produkt auf einem Feld (li.) / US-Forscher Christopher Portier (re.) hält das Herbizid für "wahrscheinlich" krebserregend
Ein Bauer versprüht ein Glyphosat-Produkt auf einem Feld. US-Forscher Portier hält das Herbizid für „wahrscheinlich“ krebserregend

Quelle: AFP/Getty Images, NCEH/ATSDR

Er ist auf einer Mission: Christopher Portier will die Welt davon überzeugen, dass es sich bei dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat um ein „wahrscheinliches“ Karzinogen handelt. Sein Gegner: eine europäische Behörde.
Es ist der Verdienst eines einzigen Mannes, dass man in Europa noch darüber diskutiert, ob Glyphosat, das weltweit am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel, womöglich Krebs verursacht: Christopher Portier.

Seit 2015 kamen Lebensmittelschutzbehörden auf der ganzen Welt, von der Environmental Protection Agency (Umweltschutz-Agentur) in den USA bis zur Australian Pesticides Authority (Australische Pestizid-Behörde), zu dem Schluss, dass Glyphosat – das in den USA im vergangenen Jahr nur noch ganz knapp eine Nutzungslizenz erhielt – bei Menschen keinen Krebs verursacht.

Mit einer Ausnahme: Die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) ist die einzige internationale Einrichtung, die nicht damit einverstanden ist. Sie bezeichnet Glyphosat als „wahrscheinliches“ Karzinogen. Christopher Portier, ein Karzinogenitätsexperte im Fast-Ruhestand, war von einer IARC-Arbeitsgruppe als Spezialist zu dem diesbezüglichen Bewertungstreffen für 2015 eingeladen worden.

Quelle: Infografik Die Welt

Seit damals befindet er sich auf einer sehr vielschichtigen Kampagne. Er will die Welt davon überzeugen, den allgemeinen Konsens in Sachen Glyphosat aufzugeben und stattdessen dem Beispiel der in der französischen Stadt Lyon ansässigen Krebsagentur der WHO zu folgen.

Der 62-jährige Portier ist kein Anfänger. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Forschungserfahrung für die US-Regierung, unter anderem als Abteilungsleiter für die US-Zentren für Krankheitskontrolle und -vorsorge.

Er hat einen Doktortitel in Biostatistik von der Universität North Carolina und nutzte sein Fachwissen, um 2015 einer Aussage der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entgegenzutreten, nach der Glyphosat wahrscheinlich keinen Krebs bei Menschen verursacht.

Portier stellt Ergebnisse der Deutschen infrage

Er hat unter anderem die Ergebnisse der bedeutendsten deutschen Regulierungsbehörde für Lebensmittelsicherheit – einer weiteren Organisation, die Glyphosat in Sachen Gesundheit grünes Licht gab – infrage gestellt und etwa 160.000 Dollar von Rechtsanwälten erhalten, die seine Expertenmeinung bei einem Prozess gegen die Firma Monsanto brauchten, den weltgrößten Glyphosat-Hersteller.

Angestrebt wurde die Klage von Anwohnern in ländlichen Gebieten, die in dem Unkrautvernichtungsmittel einen Krebsverursacher sehen. Im vergangenen Jahr startete Portier eine gut vorbereitete Lobbying-Kampagne gegen Jean-Claude Juncker, den Präsidenten der Europäischen Kommission, und andere hochrangige Kommissare, um sie zur Rücknahme der Glyphosat-Lizenz in Europa zu bringen.

Portier kritisiert vor allem, dass die Lebensmittelschutz-Agenturen nicht etwa selbst unabhängige wissenschaftliche Studien in Auftrag geben, sondern sich stattdessen vor allem auf Experimente verlassen, die von der Pestizidindustrie selbst bezahlt werden.

Quelle: Infografik Die Welt

„Die Behörden müssen ihre eigenen Berichte schreiben und sich nicht auf die von der Industrie selbst verfassten Berichte verlassen“, erklärte Portier, ein Mann mit angehender Glatze und einer sehr ruhigen, gleichmäßigen Stimme, letzten Monat während einer Anhörung im Europaparlament, in der es um die Qualität der Beurteilung der EFSA in Sachen Glyphosat ging.

„Wie ich im Verlauf der Jahre all meinen Studenten gesagt habe: Derjenige, der den ersten Entwurf schreibt, der gibt auch den Ton des Berichtes an. Der Industrie zu erlauben, selbst ihre eigenen Berichte zu schreiben, das dürfte die Bewertung am Ende sicherlich beeinflussen“, sagte Portier.

Verfahrene Situation zwischen USA und Europa

Eine E-Mail-Korrespondenz Portiers mit hochrangigen Funktionären der EFSA bewies deutlich, wie tief verwurzelt diese verfahrene Situation zwischen diesen beiden Weltorganisation ist, auch wenn Europa sich darum bemüht, die Veröffentlichungen der jeweiligen Ergebnisse der IARC und der EFSA gegenüber der Öffentlichkeit in Einklang zu bringen.

Von November 2015, als die EFSA seine riskante Beurteilung von Glyphosat überarbeitete, kämpfte EFSA-Generaldirektor Bernhard Url, wie aus den E-Mails ersichtlich, sehr intensiv darum, wie man das wachsende PR-Debakel aus der Kampagne von Portier – die vor allem Zweifel an den europäische Ergebnissen zu Glyphosat streuen sollte – wieder eindämmen kann.

Die E-Mails zeigen auch, dass Portier, der als geladener Experte eine erhebliche Rolle bei der statistischen Analyse der IARC zu Glyphosat spielte, sich dann zu einer – wie einer der IARC-Wissenschaftler es nannte – „Gegenoffensive“ entschloss, um eventuelle Rufschädigungen von den IARC-Berichten abzulenken, indem er sowohl das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung als auch die EFSA-Beurteilungen von Glyphosat deutlich kritisierte.

In einer E-Mail vom 9. November 2015 an den IARC-Wissenschaftler Consolato Maria Sergi erklärte Portier, dass der EFSA-Bericht zwei Probleme aufwerfen würde. Erstens würde dadurch die Aussage des IARC-Berichtes geschwächt, und zweitens der Eindruck vermittelt, die IARC habe keine gute Arbeit abgeliefert. „Ich werde nicht zulassen, dass das passiert“, schrieb Portier und erklärte, dass er einen offenen Brief an die Europäische Union entwerfen werde, in dem er seine tiefe Besorgnis bezüglich der Entscheidung der Europäischen Union darlegt. „Ich möchte so viele Mitglieder der Arbeitsgruppe als Co-Autoren hinzugewinnen wie nur möglich“, schrieb er.

Portier bekommt Unterstützung prominenter Forscher

Portiers E-Mail brachte ihm die Unterstützung von mehreren wichtigen Experten ein, die die Arbeit des IARC ebenfalls befürworten, wie Hans Kromhout, Professor an der Universität Utrecht, oder auch Philippe Grandjean, außerordentlicher Professor an der Harvard School of Public Health. In einer E-Mail vom 11. November nannte Grandjean Portiers Kampagne eine „wichtige Initiative“ und äußerte gewisse Zweifel an der Unabhängigkeit der EFSA bei der Beurteilung von Glyphosat.

„Ich war sechs Jahre lang in einem der Gremien der EFSA und sah mich dann zum Rücktritt gezwungen, weil mir die Arbeitskultur nicht gefiel. Obwohl jede Meinungsäußerung auch gewisse Unsicherheiten enthielt, wurden zu diesem Thema nur Lippenbekenntnisse abgegeben, und das im Grunde ohne wirklich solide Beweise, dass die Substanz tatsächlich harmlos ist“, schrieb Grandjean. „Die Glyphosat-Kontroverse ist auch nicht das erste Anzeichen dafür, dass die EFSA ein ernstes Problem mit Parteilichkeit hat.“

Ein Sprecher der EFSA wies jegliche Vorwürfe der Voreingenommenheit innerhalb der Institution zurück und betonte, dass alle Entscheidungen einvernehmlich beschlossen würden, wobei einzelne Experten auch „Minderheitenmeinungen äußern können, falls sie anderer Ansicht sind als ihre Kollegen“. Manolis Kogevinas, Professor am Forschungszentrum für Forschung in Umwelt-Epidemiologie, antwortete Portier ebenfalls und schrieb in seiner E-Mail, die „EFSA hat offensichtlich weniger Erfahrung mit dieser Art von Beurteilungen“ als das IARC.

Am Ende gelang es Portier, einen von 96 Wissenschaftlern unterschriebenen Brief an den europäischen Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis zu schicken, in dem von „einer tiefen Besorgnis“ bezüglich der EFSA-Beurteilung von Glyphosat die Rede ist. Außerdem wird in dem Brief zum Ausdruck gebracht, dass die Entscheidung der IARC „bei Weitem glaubwürdiger sei“.

Portiers Auseinandersetzung mit der EFSA und sein Beharren auf dem Vorwurf, sowohl die Aufsichtsbehörde in Parma – dem Sitz der EFSA – als auch in Berlin habe acht Studien zu einer steigenden Anzahl von Tumoren bei Tieren, die Glyphosat ausgesetzt waren, nicht beachtet, ist nur ein Teil einer seit einiger Zeit wachsenden Anzahl von Vorfällen, die an den Ergebnissen der EFSA zweifeln lassen.

EU-Aufsicht soll Monsanto-Literatur kopiert haben

Im vergangenen Jahr führten die Auseinandersetzungen zum Thema Karzinogenität von Glyphosat zu Vorwürfen von Umweltverbänden, die EFSA habe große Teile der von Monsanto bezahlten wissenschaftlichen Literatur zu diesem Thema einfach kopiert und diese dann in ihre eigenen wissenschaftlichen Beurteilungen übertragen. Die EFSA spielte den Vorwurf herunter, mit dem Argument, die fragliche Textstelle sei von Experten überprüft worden.

Auch die IARC stand im Mittelpunkt von mehreren Untersuchungen – inklusive eines Berichtes in der Zeitung „Politico“ – mit dem Vorwurf, man habe nicht veröffentlichte, aber hochgelobte Forschungsergebnisse, die keine Beweise für eine Verbindung zwischen Glyphosat und Krebs erkennen können, zwar gesehen, diese aber nicht in ihren Bericht aufgenommen.

„Glyphosat ist genau das Problem, das verbinden wir mit Monsanto“

Bayer macht den größten Zukauf seiner Geschichte perfekt – und reagiert damit auch auf ein typisch deutsches Imageproblem. „Bisher war es für Aktionäre nicht das beste Geschäft“, kommentiert Stefan Riße.

Quelle: WELT/ Dietmar Deffner

Konfrontiert mit der sich immer mehr hochschaukelnden Diskussion darüber, welche Behörde nun die zuverlässigere Arbeit abliefert, meldete sich schließlich auch EFSA-Direktor Bernhard Url zu Wort. Am 7. Juni 2016 schrieb der EFSA-Chef an den IARC-Direktor Christopher Wild und erklärte, man müsse für eine Entschärfung der Situation sorgen. Er sei enttäuscht darüber, dass sich Beamte sowohl der IARC als auch der EFSA nicht am 17. Februar getroffen hätten, um die Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen.

„Angesichts dieser Tatsache – und der enormen Besorgnis in der Öffentlichkeit in Sachen Glyphosat – bin ich wirklich der Meinung, dass es ausgesprochen wichtig ist, das bereits geplante Treffen zwischen der EFSA und der IARC auch durchzuführen“, schrieb er. „Ich glaube ebenfalls, dass ein Treffen von Angesicht zu Angesicht die beste Möglichkeit ist, noch bestehende Missverständnisse zwischen unseren beiden Organisationen auszuräumen, die bei einer rein schriftlichen Kommunikation doch nur schwer zu vermeiden sind.“

Das Treffen fand nie statt, trotz mehrerer Anfragen vonseiten der EFSA. IARC-Direktor Wild schrieb Url am 5. Februar, seine Institution werde sich so lange nicht mit der EFSA treffen, bis diese gewisse Aussagen in ihrer Glyphosat-Beurteilung entfernt habe, wie zum Beispiel die Behauptung, die „EFSA habe mehr Beweise aufgeführt, darunter auch zusätzliche Schlüsselstudien, die von der IARC nicht berücksichtigt wurden“.

Aus dem Englischen übersetzt von Bettina Schneider.

Autor Simon Marks arbeitet für „Politico“ Dort erschien der Artikel ist zuerst unter dem Titel „The man who haunts Europe’s food safety watchdog“.

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/autor-josef-h-reichholf-geht-dem-falterschwund-auf-den-grund-15833098.html?premium

Schwund der Schmetterlinge 

Die Gaukelflieger gehen verloren

  • Von Peter Henning
  • Aktualisiert am

Ein Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) rastet an einem Feldrand in Brandenburg auf einer Roggenähre. Bild: dpa

Überdüngung, Insektizide, fehlende Magerwiesen: Josef H. Reichholf geht in seinem neuen Buch dem deutlich wahrnehmbaren Verschwinden der Schmetterlinge nach.

Josef Reichholfs neues Buch wird bei jenen auf Interesse stoßen, denen langsam klar wird, dass Schmetterlinge nicht bloß schön anzuschauen sind, sondern auch und vor allem als veritable Bio-Indikatoren zu verstehen sind, denen es nach und nach an den Kragen geht. Genauer formuliert: Im sukzessiven Verschwinden der Schmetterlinge kündigt sich eine ökologische Katastrophe an. Reichholf, ehemals Abteilungsleiter in der Zoologischen Staatssammlung München, umtriebiger Sachbuchautor und überdies passionierter Lepidopterologe, sucht in seinem Buch Erklärungen für das dramatische, längst global gewordene Insektensterben und den damit einhergehenden, auch in unseren Breiten deutlich wahrnehmbaren Falterschwund zu geben.

Reichholf stützt sich in seiner Ursachenforschung für das Faltersterben sowohl auf eigene als auch auf Beobachtungen und Erhebungen entomologischer Vereine: So ließen sich von ursprünglich 3243 in Bayern bekannten Schmetterlingsarten zuletzt nur noch 2815 nachweisen, was allein für dieses ausgewählte Bundesland ein Defizit von 428 unwiederbringlich verlorenen Arten bedeutet.

In drei rückblickend untersuchten Dekaden, den Jahren 1971 bis 2000, gingen mehr Arten verloren als in den vergangenen 200 Jahren insgesamt. Konnten in NRW im Jahr 1970 noch 171 Arten nachgewiesen werden, so sind es heute nurmehr 70, die dort als zwar nach wie vor vorhanden – gleichwohl aber als stark bedroht gelten. Besonders betroffen sind Insekten der sogenannten offenen Flur, deren Vorkommen heute nur noch bei bedenklichen vier Prozent des Wertes aus den frühen siebziger Jahren liegt. Das sind Zahlen, die auf eine rasante Entwicklung hindeuten.

Josef H. Reichholf: „Schmetterlinge“. Warum sie verschwinden und was das für uns bedeutet. Hanser Verlag, München 2018. 288 S., geb., 24,– €.
Josef H. Reichholf: „Schmetterlinge“. Warum sie verschwinden und was das für uns bedeutet. Hanser Verlag, München 2018. 288 S., geb., 24,– €. : Bild: Hanser

Reichholf stützt sich in seinen Begründungen für den grassierenden Falterschwund auf die gängigen Argumente: der völlig aus dem Ruder gelaufene Einsatz von Insektiziden und Pestiziden, das Verschwinden sogenannter „Magerwiesen“ in einer Landwirtschaft, die auf den großflächigen Anbau von Monokulturen setzt. In Verbindung mit gesteigerten Mähzyklen von bis zu sechsmal im Jahr bedeutet dies in der Folge ein nahezu völlige Ausrottung all jener Futterpflanzen der Raupen, die für eine gesicherte, vielfältige Falterentwicklung unabdingbar sind. Das alles ist nicht eben neu.

Was einen aber dennoch in Teilen für Reichholfs Buch einnimmt, ist der Umstand, dass er seine Diagnosen anhand einzelner Falterbeispiele illustriert, etwa an dem des jährlich in zwei Varianten (einer Früh- und einer Spätsommerform) vorkommenden sogenannten Landkärtchen (Araschnia levana) oder jenen der drei Kohlweißlings-Arten, indem er das fatale Zusammenspiel von Überdüngung, natürlicher Parasitierung und dem blindwütigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in seinen Folgen für diese Arten beschreibt. Zudem demonstriert er in Einzelbetrachtungen wie etwa dem Kapitel über das besondere Verhalten der kleinen und großen Schillerfalter (Apatura ilia und Apatura iris) den besonderen Blick des Wissenschaftlers für Anomalien im Verhalten einerFaltergruppe, die ihrerseits folgenreiche Rückschlüsse auf signifikante Umbrüche innerhalb des ökologischen Gesamtzusammenhangs offenbaren.

Das Buch, das sich doch vor allem an Sammler und Insektenkundler richtet, setzt ein gewisses entomologisches Grundwissen voraus. Doch es lenkt den Blick auf Vorgänge innerhalb des gesamten Ökosystems, die alle angehen, ob nun Falterkenner oder nicht. Die auf dem Buchrücken vollmundig als „grandios“ annoncierte „Prosa“ sucht man in ihm allerdings vergeblich – ein Stilist ist Reichholf nicht. Und wer über das Festgestellte hinaus Antworten und Erläuterungen zum Thema sucht, der sollte zu dem exzellenten, ebenfalls gerade erschienenen Band „Das große Insektensterben“ von Andreas H. Segerer und Eva Rosenkranz greifen.

Reichholf ist für quer zum Wissenschafts-Mainstream liegende und provokante Thesen und Sichtweisen schon öfter kritisiert worden. Aber selbst wenn einige seiner Thesen zu steil ausfielen: Solange es streitbare Autoren wie ihn gibt, bleibt auch das Faltersterben auf der Agenda – und damit im öffentlichen Bewusstsein.

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https://www.welt.de/gesundheit/plus181799154/Kreidezaehne-Wenn-Kinderzaehne-sich-verfaerben-und-broeckeln.html

Wenn der Zahnschmelz fehlt

Kreidezähne werden bei Kindern zur Volkskrankheit

In den meisten Fällen zeigt sich die Zahnschwäche erst, wenn die bleibenden Zähne durchbrechen
In den meisten Fällen zeigt sich die Zahnschwäche erst, wenn die bleibenden Zähne durchbrechen

Quelle: Getty Images

Bei der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH, wird der schützende Zahnschmelz während der Entwicklung der Zähne nicht richtig gebildet. Die Folge: Bleibende Kinderzähne werden fleckig, fangen an zu bröckeln. Über die Gründe für das Phänomen „Kreidezähne“ forscht Jan Kühnisch von der Universität München seit Jahren. Ein Experteninterview.

WELT: Es kommt vor, dass auf ein lupenreines Milchgebiss plötzlich fleckige, empfindliche Schulzähne folgen. Woran liegt das?

Kühnisch: Welche Zähne von MIH betroffen sind, hängt davon ab, in welchem Alter die schädigende Ursache auf den Körper eingewirkt hat. War es unmittelbar nach der Geburt? Einen Monat später? Drei Jahre danach? Davon hängt ab, ob bereits die Milchzähne, die bleibenden Backen- oder die Schneidezähne betroffen sind.

WELT: Sogar Milchzähne zeigen die Strukturstörung?…..

 

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Wirkungen von Glyphosat

Glyphosat in „Back-Waren“

GLYPHOSAT ist einCHELATORund somit „MINERALIEN–RÄUBER“

„Monika Krüger“ (Tier-Ärztin und Mikro-Biologin) – „Glyphosat“ ist ein Chelator – ein „Spuren-Elemente-Fänger“ (RÄUBER)

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NATÜRLICH ist nicht GLYPHOSAT der „CHELATOR“ und „MINERALIEN–FÄNGER“ dafür VERANTWORTLICH!!!!

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kreidezaehne-zahnaerzte-warnen-vor-neuer-volkskrankheit-mih-a-1209122.html

Kreidezähne bei Kindern

Zahnärzte warnen vor neuer Volkskrankheit

Deutsche Zahnärzte schlagen Alarm: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei den Zwölfjährigen ist jeder Dritte betroffen. Die Ursachen der Kreidezähne geben Rätsel auf.
© Christian O. Bruch/ laif

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Norbert Krämer

Leichte (links) und schwere (rechts) Form der MIH

Frontzähne mit MIH

Von Irene Berres

Norbert Krämer

Frontzähne mit MIH
Donnerstag, 24.05.2018 12:12 Uhr

 

Lange Zeit war Karies das größte Problem in den Mündern der Schüler in Deutschland. Mittlerweile aber gibt Zahnärzten ein ganz anderes Krankheitsbild Grund zur Sorge: Immer mehr Kinder leiden unter porösen Zähnen, bei denen sich der Zahnschmelz nicht richtig ausgebildet hat. In einer aktuellen Pressemitteilung warnt die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) vor einer neuen Volkskrankheit.

Bei der sogenannten Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – kurz MIHbahnen sich die Zähne bereits mit Schäden ihren Weg durch den Kiefer in die Mundhöhle. Bei manchen Kindern zeigt sich die Störung anfangs nur durch Flecken auf der Oberfläche der Zähne. Andere leiden zusätzlich unter Hitze- und Berührungsempfindlichkeit. Im schlimmsten Fall sind die Zähne so porös, dass ein Teil bereits beim Durchdringen des Kiefers abbricht.

Laut aktuellen Untersuchungen entwickeln etwa zehn bis 15 Prozent aller Kinder in Deutschland die Krankheit. Bei den Zwölfjährigen beträgt die Quote der Deutschen Mundgesundheitsstudie zufolge sogar mehr als 30 Prozent. „Bezogen auf die Mundgesundheit und die Lebensqualität der Kinder ist MIH mittlerweile ein größeres Problem als Karies in dieser Altersgruppe“, sagt Norbert Krämer von der Universität Gießen.

Erst seit 1987 bekannt

Am häufigsten betrifft MIH einen oder mehrere Backenzähne. Seltener tritt der poröse Schmelz aber auch bei Schneide- oder Milchzähnen auf. Um die Krankheit zu diagnostizieren, reicht ein geschulter Blick in den Mund. Kreidezähne haben weißlich-cremefarbige bis gelblich-braune Flecken. Je dunkler die Farbe ist, desto poröser ist der Schmelz. Gelangt ein Zahn gesund in die Mundhöhle, besteht keine Gefahr mehr.

Obwohl die Zahl der Betroffenen wächst, wissen Mediziner bislang nur wenig über die Krankheit. Wissenschaftlich beschrieben wurde sie erstmals 1987, einen einheitlichen Namen trägt sie erst seit einer Konferenz im Jahr 2001. „Es handelt sich noch um eine sehr junge Erkrankung“, sagt Krämer. „Als ich in den Achtzigerjahren ausgebildet wurde, war eher das Thema, ob jemand solche Zähne schon einmal gesehen hat.“ Heute seien Kreidezähne allgegenwärtig.

Trotzdem werde das Problem oft ignoriert, sagt Krämer. „Es müsste dringend geforscht werden. Doch es gibt immer weniger Lehrstühle für Kinderzahnmedizin in Deutschland.“ Vor allem die Ursache der porösen Zähne gibt bis heute Rätsel auf. Sicher ist nur, dass sich der Zahnschmelz der betroffenen Zähne im Zeitraum zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr entwickelt. Das erste Lebensjahr scheint für die Fehlbildung entscheidend zu sein. Dann müssen wahrscheinlich mehrere Faktoren zusammenkommen, damit MIH entsteht.

Stoffe aus Plastik als Auslöser?

„Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Bisphenol A bei der Entstehung eine große Rolle spielt“, sagt Krämer. Bei Versuchen mit Ratten entwickelten die Tiere nach der Gabe des Stoffs poröse Zähne. Bisphenol A steckt als Weichmacher in Plastik, in Babyflaschen ist es seit 2011 verboten. „Für mich wären Stoffe aus Plastik als Auslöser auch sehr plausibel“, sagt Krämer mit Blick auf die junge Geschichte der Krankheit. „In dieser Hinsicht hat sich unser Verhalten in den vergangenen Jahren gewandelt. Heute ist selbst die Bio-Gurke in Plastik verpackt.“

Noch handele es sich dabei aber nur um Verdachtsmomente, schränkt der Experte ein. Daneben seien unter anderem Infektionskrankheiten, Antibiotika, Windpocken, Einflüsse durch Umweltgifte wie Dioxin, Probleme während der Schwangerschaft oder Erkrankungen der oberen Atemwege als mögliche Auslöser denkbar.

Das Problem: Solange Ärzte die genaue Ursache nicht kennen, können sie auch nicht vorbeugen. Welche Folgen das hat, musste Krämer, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde, schon in der eigenen Familie beobachten: Bei seiner Enkelin entdeckte der Mediziner poröse Backenzähne – schon im Milchgebiss.

Karies vermeiden, Zähne erhalten

Hat ein Kind MIH, zielt die Behandlung aktuell vor allem darauf ab, Karies abzuwenden. In der porösen Oberfläche der betroffenen Zähne können sich schädliche Bakterien besonders gut einnisten. Hinzu komme, dass sich die raue Oberfläche schlechter reinigen lasse und berührungsempfindlich sei, schreibt Stefan Zimmer, Professor an der Universität Witten/Herdecke und Präsident de Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin in einem Statement. Das erschwere die Mundhygiene.

Um die Zähne vor Karies zu schützen, rät der Experte vor allem zu Fluorid   (<<<< ?FLOURID? ist ein „RATTEN-GIFT“ und schädigt die ZIRBEL-DRÜSE???!!!>>>) – in Form von Zahnpasta, angereichertem Speisesalz, speziellem Lack oder Mundspülungen. Das Spurenelement kommt auch natürlich im Zahn vor. Es sorgt dafür, dass sich Mineralien in den Schmelz einlagern und legt sich wie ein Film auf den Zahn. Daneben können Zahnärzte die Furchen der Zähne mit Kunststoff versiegeln. Sind die Zähne extrem angegriffen und Stücke abgebrochen, können Kronen notwendig werden.

Ob ein Kind unter MIH leidet, lässt sich am besten im Alter von acht Jahren untersuchen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper in der Regel alle Backen- und Schneidezähne vollständig in die Mundhöhle geschoben. Bei schweren Formen können sich die Probleme jedoch auch schon früher bemerkbar machen, wenn die Zähne den Kiefer durchbrechen.

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http://www.faz.net/aktuell/wissen/kuenstliche-befruchtung-das-risiko-der-retortenkinder-15828193.html

Künstliche Befruchtung

Das Risiko der Retortenkinder

  • Von Martina Lenzen-Schulte
  • Aktualisiert am

Mit der ICSI-Methode wird das Spermium in die entnommene Eizelle injiziert. Bild: dpa

Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, ruht die Hoffnung vieler Paare auf künstlicher Befruchtung. Die damit verbundenen Gefahren für den Nachwuchs waren lange ein Tabu. Nun lassen sich die Hinweise nicht länger ignorieren.

Vierzig Jahre nachdem das erste Retortenbaby der Welt in England geboren wurde – Louise Brown –, sieht sich die Reproduktionsmedizin mehr denn je massiver Kritik von anderen Fachdisziplinen ausgesetzt. Die jüngsten Vorwürfe entlarven eine Verleugnungsstrategie, der nach und nach die Argumente ausgehen: „Die Reproduktionsmediziner haben lange Zeit lieber den Kopf in den Sand gesteckt“, umschreibt der Herzspezialist Urs Scherrer vom Inselspital Bern den Sachverhalt. Er und andere Forschergruppen widmen sich Erkrankungen unter den künstlich gezeugten Kindern, die nun dank hartnäckiger Forschung erstmals richtig wahrgenommen werden. Sie werfen damit Fragen auf, die die Disziplin mehr als alles andere fürchtet. Denn im Kern geht es darum, ob die Manipulationen an der Eizelle, den Spermien und dem Embryo im Labor per se einen Schaden hervorrufen, ob also die künstliche Befruchtung als solche die Erkrankungen der Kinder mitverursacht. Das ist ein äußerst wunder Punkt, dessen bloße Erwähnung in der Vergangenheit stets massive Abwehrreaktionen hervorgerufen hat.

Die Reflexe waren immer die gleichen. Man erinnere sich nur, als bereits in der Frühphase der Reproduktionsmedizin auffiel, dass Retortenkinder überdurchschnittlich häufig mit Missbildungen zur Welt kamen, zum Beispiel mit einem falsch liegenden, zu frühen Austritt der Harnröhre am Penis, mit Herzfehlern, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder ohne einen Darmausgang. Dass dies so war, ließ sich irgendwann nicht mehr abstreiten. Aber die Erklärung dafür lautete, dass Eltern, die nicht oder eingeschränkt zeugungsfähig sind, eben kränker sind als andere. Deshalb würden diese Kinder nun mal häufiger mit Defekten geboren. Oder man verwies darauf, die Mütter von künstlich gezeugten Kindern seien eben älter, auch dies trage dazu bei, dass deren Kinder nicht so gesund geboren würden wie ihre natürlich gezeugten Altersgenossen…….

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https://www.neopresse.com/umwelt/was-verheimlicht-die-bundeswehr-riesiger-moorbrand-nach-geheimen-waffentests/

Was verheimlicht die Bundeswehr? Riesiger Moorbrand nach geheimen Waffentests

NEOPresse in Umwelt

Bislang waren nur sehr wenige Informationen über den Moorbrand im Niedersächsischen Emsland nach außen gedrungen. Weder über die Ursachen, noch über die Notwendigkeit von Evakuierungen. Jetzt hat die Justiz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Seit Wochen sind Einsatzkräfte im Einsatz. Die Bundeswehr hat jetzt Spezialisten eingesetzt. Diese sollen untersuchen, ob durch den Brand möglicherweise Radioaktivität und Quecksilber freigesetzt wurde. Nach Berichten der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sollen auf dem bereits seit der Kaiserzeit zu Munitionstests genutzten Gelände in der Vergangenheit quecksilberhaltige Sprengkörper sowie möglicherweise uranhaltige NATO-Munition getestet worden sein.

Das Verteidigungsministerium dementierte jedoch. Es gebe keine akuten Hinweise auf radioaktive Strahlung oder erhöhte Quecksilberbelastung. Ein Ministeriumssprecher sagte, es gebe keine Erkenntnisse, dass dort jemals Uranmunition getestet worden sei. Die Messungen seien reine Vorsichtsmaßnahme gewesen.

Wie gesundheitsgefährdend die Rauchwolke war, die durch den Moorbrand über weite Teile Norddeutschlands gezogen ist, weiß das niedersächsische Innenministerium bis heute nicht. Die Bundeswehr hatte angekündigt, dem Innenministerium Messdaten zur Verfügung zu stellen. Doch das Ministerium wartet seit über einer Woche auf eine Rückmeldung der Bundeswehr. Die Tatsache, dass noch keine Messdaten übergeben worden seien, sehe das Ministerium kritisch.

 

Genauere Messungen wurden tatsächlich erst ab dem 20. September durchgeführt. Da brannte das Moor aber bereits 17 Tage. Die Ergebnisse dieser Messungen blieben laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“ jedoch bis heute unveröffentlicht.

Der Moorbrand in Niedersachsen beschäftigt jetzt auch die Justiz. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück leitete ein Ermittlungsverfahren ein, denn dort kämen mehrere Branddelikte in Betracht wie etwa Brandstiftung und möglicherweise Umweltdelikte, wenn besonders geschützte Gebiete wie Naturschutzgebiete betroffen sind, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Seit Anfang September brennen riesige Gebiete im Emsländer Moor, nachdem die Bundeswehr dort Hubschrauber Raketen abgefeuert hat. Die Bundeswehr versuchte zu Beginn vergeblich, den Brand zu löschen. Schließlich mussten rund 1.300 Einsatzkräfte der Feuerwehr hinzugezogen werden. Durch den Brand ist aktuell eine Fläche von mehr als 1.000 Fußballfeldern betroffen.

Aufgrund der unklaren Situation hatten Anwohner einiger umliegender Gemeinden bereits die Koffer gepackt, da eine Evakuierung in Betracht gezogen wurde. Die Bundeswehr behauptete zwar, dass die Rauchentwicklung gesundheitlich unbedenklich sei. Doch Ärzte widersprechen den Aussagen der Bundeswehr. Die Rauchwolke führe zu einer massiven Feinstaubbelastung und sei eine Gefahr für die Gesundheit, sagte ein ärztlicher Sprecher des Bundesverbandes für Pneumologen.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bezeichnete den Moorbrand lediglich als „sehr ernsten Vorfall“ und entschuldigte sich bei den Anwohnern in der Region.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/10/08/wirtschaftsrat-warnt-vor-einlagensicherung-der-eu/

Wirtschaftsrat warnt vor Einlagensicherung in der EU

Die EU-weite Einlagensicherung birgt nach Ansicht des CDU-Wirtschaftsrat erhebliche ökonomische und gesellschaftliche Sprengkraft.

Banknoten: Der neue 200 Euro-Schein. (Foto: dpa)

Der neue 200 Euro-Schein. (Foto: dpa)

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert in der Welt die von der Kommission geplante Einführung einer EU-weiten Einlagensicherung. „Hier bahnt sich unter der Abkürzung EDIS ein massiver Umverteilungskanal an“, warnt Generalsekretär Wolfgang Steiger. „Denn ein solcher Schritt würde bedeuten, dass die Länder unbegrenzt Steuergelder versprechen.“ Nach Ansicht des Wirtschaftsrates kann eine europäische Bankenunion erst dann funktionieren, wenn alle EU-Mitgliedsstaaten ihre Haushalte und Bankensysteme saniert haben. Davon kann noch keine Rede sein: Größter Wackelkandidat ist derzeit Italien, dessen Regierung in der Haushaltspolitik versucht, die Europartner zu erpressen. Die Positionierung des Wirtschaftsrates wird laut Mitteilung des Wirtschaftsrat vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Carsten Linnemann, dem Vorsitzenden des Parlamentskreis Mittelstand, Christian von Stetten, der Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Marija Kolak, sowie den Finanzexperten des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) unterstützt.

 

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https://www.neopresse.com/politik/unglaublich-bamf-will-seltenere-fluechtlingskontrollen/

Unglaublich: Bamf will seltenere Flüchtlingskontrollen

NEOPresse in D/A/CH

Beobachter reiben sich verwundert die Augen. Das BAMF, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, möchte diese nun in weniger kleinen Abständen, also seltener kontrollieren. Dies ist die Antwort der Behörde auf diverse Probleme und Skandale, die im Zusammenhang mit der Prüfung des Schutz-Status aufgetaucht waren. Die Migrationsprobleme in Deutschland dürften zunehmen.

Überprüfung nur noch alle fünf Jahre…

Dabei möchte das Amt den Schutzstatus nur noch alle fünf Jahre statt bislang alle drei Jahre überprüfen. Die Prüffrist kann nach Angaben der „Welt“ aus Sicht der Behörde deshalb verlängert werden, weil sich die „Situation im Herkunftsland nach drei Jahren meist nicht verändert hat“, so die Aussage gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Der Vorschlag ist dabei nur einer aus einer Reihe anderer Vorschläge. Aber immerhin – ein skurriler Vorschlag, so Kritiker.

Das Innenministerium hatte bereits in der vergangenen Woche über diesen „Vorschlag“ gesprochen – und angekündigt, diesen prüfen und bewerten zu wollen. Noch war es nicht so weit. Die FDP war der Ansicht, es sei sinnvoll, über „eine vernünftige Priorisierung“ der hunderttausenden Verfahren zu verhandeln.

Hintergrund ist der Umstand, dass das Amt vermutlich versucht, seine Last zu senken. Demzufolge würden wohl neue Anträge schneller geprüft, während die alten wiederum wie hier beschrieben hintan gestellt werden.

Die FDP besteht darauf, dass sichergestellt sein müsse, dass in einigen Fällen, bei denen es „Lücken bei der Identitätsfeststellung gab“, dieselbe „so schnell wie möglich vorgenommen wird“. Also, so Kritiker und Beobachter, in fast allen Fällen. Denn genau dies ist der Schwachpunkt der aktuellen Verfahren und der Prozesse in den Behörden.

Daraus resultierte auch der „Skandal“ des BAMF, das schlicht unzureichend die Identitäten der Antragsteller prüfte. Die Zusammenhänge wurden allerdings frühzeitig deutlich – auch Kanzlerin Merkel.

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Die „EU“- PYRAMIDEN – BESCHLÜSSE

„EU“:  „DATEN-SCHUTZ“ oder in WAHRHEIT BLOß SCHIKANE und „WILL-KÜR“ um GELD EINZUTREIBEN

„EU-TRICK-BETRÜGER“ – FASCHISMUS

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/10/10/eu-kuendigt-erste-strafen-wegen-dsgvo-verstoessen/

EU kündigt erste Strafen wegen DSGVO-Verstößen an

Die EU will bis Jahresende die ersten Strafen gegen Unternehmen verhängen, die gegen die Datenschutzverordnung verstoßen.

Illustration: Timo Würz

Unternehmen müssen laut dem EU-Datenschutzbeauftragten Giovanni Buttarelli bis Jahresende mit den ersten Sanktionen bei Verstößen im Zusammenhang mit den verschärften EU-Datenschutzregeln rechnen. Rund ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der neuen Vorgaben würden in vielen Ländern Strafen, Rügen, Ultimaten und vorübergehende Firmenverbote ausgesprochen, kündigte Buttarelli im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters an.

Die seit 25. Mai geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet Unternehmen dazu, sorgsamer mit den Informationen ihrer Kunden umzugehen, sie umfassender zu informieren und Einwilligungen einzuholen. Zudem müssen Kunden in der Lage sein, die Löschung ihrer Daten in Auftrag zu geben oder ihre Daten zu einem anderen Anbieter zu übertragen. Unternehmen drohen bei Verstößen hohe Strafen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes.

Seit Ende Mai werden die zuständigen nationalen Datenschutzbehörden laut Buttarelli mit Beschwerden und Anfragen überschwemmt. „Die Strafe ist für das Unternehmen relevant und wichtig für die öffentliche Meinung, für das Verbrauchervertrauen – aber aus administrativer Sicht ist es nur ein Element der Rechtsdurchsetzung“, sagte der EU-Datenschutzbeauftragte, der die Tätigkeiten der einzelnen Behörden in der EU koordiniert.

Buttarelli drängte EU-Staaten und Abgeordnete dazu, ihre Unstimmigkeiten bezüglich der geplanten neuen E-Privacy-Verordnung schnell beizulegen. „E-Privacy ist einfach unverzichtbar“, sagte er. Es sei das fehlende Puzzleteil bei einem schärferen Datenschutz. Im Kern geht es darum, die schärferen Datenschutzregeln für Telekomkonzerne auch auf Technologieunternehmen anzuwenden.

Allerdings dürften die großen Konzerne ihre unbegrenzten finanziellen Mittel nutzen, um auf Zeit zu spielen. So hat Google gegen eine Milliardenstrafe Widerspruch eingelegt und wird die EU damit in einen jahrelangen Rechtsstreit verwickeln.

Der Widerspruch sei beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht worden, teilte das US-Unternehmen am Dienstag in einer E-Mail mit. Die EU-Kommission hatte Google im Juli zu einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro verdonnert. Sie wirft dem Suchmaschinenbetreiber vor, Smartphone-Herstellern unzulässige Vorschriften für die Verwendung seines Betriebssystems Android zu machen und etwa zu verlangen, bestimmte Google-Apps vorzuinstallieren.

Google stellt Android kostenlos zur Verfügung. Damit ist die Software mit Abstand Marktführer und läuft weltweit auf acht von zehn Mobiltelefonen. Auf Platz zwei liegt Apples iOS. Zur Begründung seines Einspruchs verwies Google in der E-mail auf die Aussage von Konzernchef Sundar Pichau, Android habe mehr Auswahl für die Nutzer geschaffen, nicht weniger.

Der komplexe Rechtsstreit kann sich über Jahre hinziehen, bevor es zu einem Urteil kommt. Ein letzter Einspruch kann noch beim Obersten Gericht, dem Europäischen Gerichtshof eingelegt werden.

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/erste-dsgvo-strafen-sollen-bis-jahresende-kommen-15830317.html

EU-Datenschutzbeauftragter 

Erste DSGVO-Strafen sollen bis Jahresende kommen

  • Aktualisiert am

Sollte in jeder Datenschutzerklärung rot aufleuchten: Der Passus „meine Daten“. Bild: dpa

Seit knapp einem halben Jahr ist der neue europäische Datenschutz scharfgeschaltet. Firmen, die sich nicht an ihn halten, müssen nun mit Strafen rechnen – noch vor dem Jahresende.

Unternehmen müssen bei Verstößen gegen die verschärften europäischen Datenschutzregeln bis Jahresende mit den ersten Sanktionen rechnen. Das kündigte der EU-Datenschutzbeauftragte Giovanni Buttarelli am Mittwoch an. Rund ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) würden in vielen Ländern Strafen, Rügen, Ultimaten und vorübergehende Firmenverbote ausgesprochen.

Nach den seit dem 25. Mai verpflichtenden neuen Regeln müssen Unternehmen sorgsamer mit den Informationen ihrer Kunden umgehen, sie umfassender informieren und Einwilligungen einholen. Zudem müssen Kunden in der Lage sein, die Löschung ihrer Daten in Auftrag zu geben oder ihre Daten zu einem anderen Anbieter zu übertragen. Unternehmen drohen bei Verstößen hohe Strafen von bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes.

Seit Ende Mai werden die zuständigen nationalen Datenschutzbehörden laut Buttarelli mit Beschwerden und Anfragen überschwemmt. „Die Strafe ist für das Unternehmen relevant und wichtig für die öffentliche Meinung, für das Verbrauchervertrauen – aber aus administrativer Sicht ist es nur ein Element der Rechtsdurchsetzung“, sagte der EU-Beauftragte, der die Tätigkeiten der einzelnen Behörden in Europa koordiniert.

Neue Datenschutzregeln : Was ändert sich für den Verbraucher?

Video: afp, Bild: dpa

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/die-dsgvo-sorgt-bei-vielen-unternehmen-fuer-probleme-15809464.html

Bitkom-Studie 

Nur ein Viertel der deutschen Firmen haben DSGVO umgesetzt

  • Aktualisiert am

Die Datenschutz-Grundverordnung sorgt weiterhin für Unsicherheit bei deutschen Unternehmen. Bild: dpa

Die Datenschatzgrundverordnung sorgt bei vielen Unternehmen für Probleme. Nur wenige haben sie umgesetzt, manche halten sie für nicht machbar. Es drohen hohe Strafen.

Vier Monate nach der Einführung der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hapert es bei vielen deutschen Unternehmen an der Umsetzung der Vorgaben. Erst ein Viertel der Firmen arbeitet vollständig konform mit dem Regelwerk, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Branchenverbandes Bitkom hervorgeht. Nur 40 Prozent hätten die Neuerungen größtenteils umgesetzt. Fünf Prozent befänden sich noch ganz in der Anfangsphase.

Damit haben sich die Zahlen im Vergleich zur vorangegangenen Bitkom-Erhebung im Mai kaum verändert. „Die Bilanz ist ernüchternd“, sagte Bitkom-Rechtsexpertin Susanne Dehmel. Einige Firmen hätten sich verschätzt und andere hielten eine Umsetzung offenbar gar nicht für machbar. „Das überrascht mich. In den letzten vier Monaten ist offensichtlich gar nicht mehr viel passiert. Über die Beweggründe kann ich nur spekulieren“, fügte die Datenschutz-Beauftragte für Niedersachsen, Barbara Thiel, hinzu.

Der Studie zufolge kämpfen mehr als die Hälfte der Unternehmen mit dem schwer vorherzusagenenden Umsetzungsaufwand und der Rechtsunsicherheit. Diese wird laut Thiel auch noch anhalten. „Wir als Aufsichtsbehörden müssen die Rechtsbegriffe erstmal praktisch handhabbar machen. Ich gehe davon aus, dass wir drei bis fünf Jahre benötigen, bis ein gewisses Maß an Rechtssicherheit eingetreten ist.“ So gehe es etwa um Fragen zur Löschung personenbezogener Daten oder der Veröffentlichung von Fotos durch Vereine. Ausreichend zu tun haben Thiels Mitarbeiter auf jeden Fall: Die Zahl der Beschwerden in Bezug auf den Datenschutz hat sich in Niedersachsen vom ersten zum zweiten Quartal auf 500 verdoppelt.

Datenschutzgrundverordnung : Mehr Aufwand für kleine Unternehmen

Video: afp, Bild: AFP

Vollkommen zufrieden mit der DSGVO ist laut der Bitkom-Erhebung kaum jemand. Fast alle Befragten sprachen sich für Änderungen aus. Am häufigsten wurden Erleichterungen für kleine Betriebe und praxisnähere Informationspflichten genannt. Trotzdem sehen viele auch Vorteile durch die europaweiten Vorgaben. So rechnen sechs von zehn Unternehmen damit, dass die DSGVO zu einheitlicheren Wettbewerbsbedingungen in der EU führt. Auch weltweit kommt Bewegung in die Debatte um mehr Datenschutz: Inzwischen spricht auch der amerikanische Kongress über die Einführung von nationalen Standards nach dem Vorbild der DSGVO.

Die seit 25. Mai geltende DSGVO verpflichtet Unternehmen dazu, sorgsamer mit den Informationen ihrer Kunden umzugehen, sie umfassender zu informieren und Einwilligungen einzuholen. Zudem müssen Kunden in der Lage sein, die Löschung ihrer Daten in Auftrag zu geben oder ihre Daten zu einem anderen Anbieter zu übertragen. Unternehmen drohen bei Verstößen hohe Strafen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes. „Die Aufsichtsbehörden haben ein breites Spektrum an Befugnissen. Wir werden auch von Strafen Gebrauch machen“, warnte Thiel. Bisher sei dies aber noch nicht geschehen.

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https://www.neopresse.com/politik/aufgedeckt-das-spahn-pflegegesetz-es-funktioniert-nicht/

Aufgedeckt: Das SpahnPflegegesetz – es funktioniert nicht

NEOPresse in D/A/CH

Jens Spahn ist auf dem Wege, ein neues Pflegegesetz in Deutschland zu etablieren. Immerhin, räumen auch die Kritiker ein. Dabei sollen Krankenhäuser mehr Pflegepersonal einstellen. Krankenhäuser müssen dafür auch nicht mehr nach Fallpauschalen abrechnen, was den Druck auf das System etwas reduziert. Und die Pflegeausbildung soll mehr Anziehungskraft entwickeln. Die Auszubildenden zahlen kein Geld mehr, sondern erhalten eine Vergütung. Wenn es nur so einfach wäre…, so der „Freitag“ in einer detaillierteren Analyse, aus der wir zitieren.

Ambulante Pflege: Die Scheinentlastung

Eines der wichtigen Details der neuen Verordnung wird, sofern die Lesungen denn eines Tages beendet und die Vorhaben tatsächlich zum Gesetz geworden sind, sich auf die ambulante Pflege beziehen. Dort soll das Personal in Zukunft so entlohnt werden, wie es die dann zu treffenden Tarifvereinbarungen vorsehen. Damit dürfte auf dem Papier dessen Entlohnung ordentlich steigen, heißt es in den bisherigen Studien zum Thema.

Spahn möchte dafür einen Flächentarifvertrag etablieren. Damit dürften dann die Krankenkassen sowie andere Stellen, die Kosten übernehmen, nicht mehr darauf beharren, die „günstigsten“ Leistungen zu buchen. Es soll „kein Lohndumping“ mehr geben.

Nun kommt der Haken: Das Gesetz umfasst hier nur jene Patienten, die aus den Krankenhäusern entlassen werden und von dort aus in die häusliche Betreuung wechseln. Wer bereits zu Hause „gewaschen und angezogen“ wird, gilt als „Zuzahler“. Hier werden lediglich einige Kosten übernommen. Die Kritik bezieht sich damit auf die Details in der Ausarbeitung der Behörde von Jens Spahn.

Die Reform greift offenbar viel zu kurz. Viele Bedürftige bleiben auf den Kosten sitzen und müssen zudem damit rechnen, dass die Erstattung teils nicht gelingt bzw. nicht vorgenommen wird. Insofern herrscht Unzufriedenheit mit dem, was Jens Spahn bis dato vollbracht hat. Auch, wenn es noch kein Gesetz ist.

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be.com/watch?v=q6UZAueN-JA

Tumulte bei der Rede von Christian Lindner (FDP): „Hofreiter“ bekommt Ansage von Lindner (12.09.2018)

 

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com/watch?v=dzVyJlNzOfc

Rhetorik: „Christian Lindner“ zerstört schreienden „Anton Hofreiter“

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