„US 7771736 B2“ – PATENT: MONSANTO-GLYPHOSAT-ANTI-BIOTIKA /// Hemmung des „Shikimisäure-Stoffwechselpfades“/“shikimate pathway“ /// „Monika Krüger“ – „Maria Finckh“

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https://www.mdr.de/investigativ/themen/glyphosat-rindersterben-100.html

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So steht weiter die Frage potentiell schädlicher Wirkungen von Glyphosat auf Bakterien im Magen-Darm-Trakt von Mensch und Tier im Raum.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung teilte dazu am 14.08.2012 mit:

Nach den vorliegenden umfangreichen toxikologischen Daten gibt es jedoch bisher keine Anzeichen für eine spezifische antibakterielle Wirkung von Glyphosat. … Glyphosat ist kein Antibiotikum.

BfR-Stellungnahme Nr. 033/2012 vom 14.08.2012

Wissenschaftler, die dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in diesen Fragen kritisch gegenüber stehen, sehen hier einen Widerspruch zu der Tatsache, dass die antibakterielle Wirkung von Glyphosat sogar Grundlage eines Patents ist, das Monsanto im Jahr 2010 erhalten hat. Das Patent beruht gerade auf der hemmenden Wirkung von Glyphosat auf Pathogene, die denselben Stoffwechselweg haben, der auch in den Pflanzen unterdrückt wird, um sie zu töten. Auch Clostridien sind in dem Patent als Zielorganismen angesprochen.

Das BfR teilte uns im vergangenen Jahr mit, keine Kenntnis von diesem Patent zu haben. Wir hatten es übermittelt, aber es wurde nicht kommentiert.

Letzter Stand in dieser Frage ist eine Mitteilung des BfR aus dem Januar 2014: Dort wurde von einem weiteren Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover berichtet, bei dem der Einfluss eines glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittels auf den Stoffwechsel und die mikrobielle Population bei Wiederkäuern untersucht worden sei (also die Bakterien im Magen-Darm-Trakt).

Ergebnis dieser Studie sei gewesen, dass der Wirkstoff Glyphosat und die Beistoffe keinen negativen Einfluss auf den Vormagen hätten. Auch gäbe es keine Hinweise, dass Bakterien der Spezies Clostridium sich unter dem Einfluss von Glyphosat verstärkt vermehren.

Allerdings ist die Aussagekraft auch dieser Studie der TiHo Hannover umstritten.

Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2017, 16:07 Uhr

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Prof. Monika Krüger –  Veterinärmedizinerin und Mikrobiologin

 Wirkungen von Glyphosat – wie ein „CHELATOR“ fängt SPUREN-ELEMENTE

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„Monika Krüger“ – GLYPHOSAT tötet gesundheits-fördernde Bakterien

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siehe auch „Monika Krüger“

http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Glyphosat – Wirkungen
• 1 Herbizid (Zulassung in USA 1974)
• 2 Chelator (Erfinder Henri Martin, 1950)
• 3 antibakteriell (Abraham et al. 2010)
• 4 Zytostatikum (Camden et al. 1996)
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3. Wirkung auf Mikroorganismen
US patent 7,771, 736 B2 (2010)
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Bakterielle Resistenz für Glyphosat
• Überproduktion von EPSPS
Aminisäureveränderungen in der EPSPS
• Natürliche Resistenz durch Klasse II EPSPS
EPSPS von S. aureus kann als echte Klasse II EPSPS klassifiziert werden
(Priestman et al. 2005)
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Zusammenfassung
Glyphosat beeinflusst durch Hemmung des Shikimisäure-Stoffwechselpfades die Synthese aromatischer Aminosäuren – Tryptophan, Phenylalanin, Tyrosin in grünen Pflanzen aber auch von zahlreichen Bakterien, Pilzen, Protozoen und Algen
• Glyphosat ist ein Chelator
• Glyphosat besitzt antimikrobielle Eigenschaften .
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Glyphosat-Quellen für Mensch und Tier
Futter-/NahrungsimporteGVO -Soja, GVO – Raps, GVO -Mais !!!!
Getreide und Stroh nach Vorernte-Sikkation (Deutschland seit Mai 2014 verboten, aber Ausnahmen)
• (Kontaminiertes Oberflächenwasser)
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Glyphosat: Einige biologische Effekte
• Dysbiose der Magen-Darm -Mikrobiota
• Zerstörung von Cytochrom P450 (CYP) Enzymen, die
Verarmung an wichtigen Mineralien
Calcium, Mangan, Zink, Kobalt, Eisen, Selen, Kupfer….
• Reduzierung der Sulfatsynthese and des Sulfat-
transportes
 
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Glyphosat: Mangel an aromatischen Aminosäuren
Tryptophan – Serotonin – Melatonin
Tyrosin – Dopamin, Adrenalin, Melanin, Schilddrüsenhormon
Zerstörung der Cytochrome P450 (CYP)- Enzymen:
– Aktivierung von Vitamin D, Abbau von Retinsäure (Abbauprodukt von Vit. A)
– Galleproduktion
– Detoxifizierung von Umweltgiften
– Stabilisierung von Blut (Hämorrhagien vs.Koagula)
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Beeinflussung der Fruchtbarkeit
Aromatase ist ein CYP 450 Enzym, das Testosteron zu Östrogen
umwandelt (Fruchtbarkeit)
Spermien hängen von Cholesterolsulfat für Dekapitation und Fertilisation
ab
Cholesterolsulfat-Synthese hängt von Cytochrom P450 (CYP)- Enzymen ab
Glyphosat zerstört die CYP -Enzymfunktion
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Zusammenfassung
Glyphosat ist in Futter und Nahrungsmitteln nachweisbar.
• Rückstandshöchstgehalte werden mit Daten der Hersteller festgelegt.
• Durch Mangel an aromatischen Aminosäuren, Spuren-und Mengenelementen sowie Beeinflussung der MDT-Mikrobiota entstehen zahlreiche Erkrankungen.
• Die Fruchtbarkeit wird sowohl bei männlichen als auch weiblichen Individuen negativ beeinflusst.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Shikimis%C3%A4ureweg

Der Shikimisäureweg oder Shikimatweg ist die Bezeichnung für einen biochemischen Stoffwechselweg, der in Pflanzen und den meisten Mikroorganismen vorkommt. Er hat grundlegende Bedeutung durch die Biosynthese der proteinogenen aromatischen Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan. Darüber hinaus liefert er wichtige Ausgangsstoffe für den pflanzlichen Sekundärstoffwechsel.

Biosynthese von Phenylalanin aus Prephenat.

Die Synthesewege der beiden Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin teilen sich erst beim Prephenat. Für die Tyrosinsynthese wird Prephenat durch eine Prephenatdehydrogenase[11] in 4-Hydroxyphenylpyruvat umgewandelt. Im Phenylalaninzweig des Syntheseweges katalysiert die Prephenatdehydratase[12] die Reaktion von Prephenat zu Phenylpyruvat. In einem letzten Transaminierungsschritt entstehen aus den beiden Vorstufen die jeweiligen Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin. Alternativ kann aber auch zuerst Prephenat zu Arogenat transaminiert werden, das dann entweder durch eine Arogenatdehydratase[13] in Phenylalanin oder durch eine Arogenatdehydrogenase[14] in Tyrosin umgewandelt wird.[1][4]

Biosynthese von Tryptophan aus Chorismat.

Schon beim Zwischenprodukt Chorismat zweigt der Syntheseweg der aromatischen Aminosäure Tryptophan vom Hauptpfad ab. Im ersten Schritt wandelt die Anthranilatsynthase[15] Chorismat in Anthranilat um, das mittels der Anthranilatphosphoribosyltransferase[16] mit Phosphoribosylpyrophosphat zu N-(5-Phosphoribosyl)-anthranilat reagiert. Eine durch die Phosphoribosylanthranilatisomerase[17] katalysierte Amadori-Umlagerung führt zu 1-(2-Carboxyphenylamino)-1-desoxyribulose-5-phosphat. Die Indol-3-glycerolphosphat-Synthase[18] stellt den Ringschluss zu Indol-3-glycerolphosphat her. Die beiden letzten Teilreaktionen, nämlich die Abspaltung von Glycerinaldehyd-3-phosphat zum Zwischenprodukt Indol und dessen Kondensation mit Serin, katalysiert die Tryptophansynthase,[19] was Tryptophan liefert.[1][4]

Biologische Bedeutung

Pflanzen beherrschen als autotrophe Lebewesen den Shikimisäureweg, er ist Teil ihres Primärstoffwechsels, liefert aber auch Vorstufen für sekundäre Pflanzenstoffe. Abgesehen von den proteinogenen aromatischen Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin und Tyrosin resultiert eine Fülle weiterer Substanzen mit aromatischen Ringen letztendlich aus dem Shikimatweg, sehr wichtig ist auch die Chlorogensäure, die u. a. an der pflanzlichen Wundheilung beteiligt ist, wobei die nachfolgende Aufzählung keineswegs abschließend ist und der Shikimatweg auch mit anderen Synthesewegen kombiniert sein kann:[1][20]

Aber auch bei vielen Bakterien, Pilzen und Protozoen wurde der Shikimisäureweg nachgewiesen.[1][21] Tieren fehlen dagegen die entsprechenden Enzyme. Deshalb sind die Aminosäuren Phenylalanin und Tryptophan für sie essentiell, Tyrosin kann nur direkt aus Phenylalanin synthetisiert werden.[1]

Neben dem Shikimisäureweg existieren weitere Möglichkeiten für die Biosynthese aromatischer Ringstrukturen, wie beispielsweise der Polyketidweg und die Nukleotid-Biosynthese.

Sonstiges

  • Die in der Landwirtschaft als Breitbandherbizid eingesetzte Verbindung Glyphosat unterbricht den Shikimisäureweg, indem sie das Enzym 5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase (EC 2.5.1.19) hemmt.[4]
  • Da vielen Krankheitserregern das Vorhandensein des Shikimisäureweges gemeinsam ist, werden die Enzyme dieses Stoffwechselweges als aussichtsreicher Angriffspunkt bei der Entwicklung von Medikamenten mit sehr breitem Wirkungsspektrum angesehen, das sich auf Bakterien-, Pilz- und Protozoeninfektionen erstreckt.[21]
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Welche Arten von Aminosäuren gibt es?

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die wenigstens eine Aminogruppe (-NH2) und eine Carboxygruppe (-COOH) enthalten. Im menschlichen Erbgut sind 20 Aminosäuren angelegt, die Proteine bilden und deshalb als proteinogen bezeichnet werden. Daneben gibt es ungefähr 250 Aminosäuren, die keine Proteine bilden. Durch sie wird zum Beispiel Zucker gebildet.

Die 20 proteinogene Aminosäuren sind auch als Standardaminosäuren bekannt. Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen: essentielle, semi-essentielle sowie nicht-essentielle Aminosäuren.

Für den Menschen essentiell sind 8 Aminosäuren, da er sie nicht selbständig herstellen kann, sondern auf die Zufuhr von außen angewiesen ist: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phentylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Arginin und Histidin bilden die Gruppe der sogenannten semi-essentiellen Aminosäuren. Diese müssen in bestimmten Situationen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Die 10 nicht-essentiellen Aminosäuren vermag der Körper prinzipiell selbst zu produzieren. Folgende Aminosäuren zählen dazu: Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin und Tyrosin.

Es gilt zu beachten, dass die Einstufung in »essentiell« und »nicht-essentiell« in keiner Weise bedeutet, dass eine Gruppe weniger wichtig ist als die andere. Denn es wird mit der Einteilung nicht bewertet, ob der Körper ausreichend mit Aminosäuren versorgt ist. Der konkrete Bedarf an Proteinen ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt. Wie viel von den semi-essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren vom Körper selbst produziert wird bzw. werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach Alter, geistiger und körperlicher Beanspruchung benötigt der menschliche Organismus Aminosäuren in unterschiedlicher Menge, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Auf die Struktur kommt es an

Aus biochemischer Sicht lassen sich die proteinogenen Aminosäuren nach ihrer Struktur unterscheiden. Sie kommen in zwei symmetrischen Formen vor: der L- und der D-Struktur. Für den Körper natürlich ist allerdings bei allen Aminosäuren nur die L-Struktur. Deshalb sollte bei der Aufnahme von zusätzlich benötigten Aminosäuren, z.B. durch Nahrungsergänzungsmittel, darauf geachtet werden, dass es sich bei den Inhaltsstoffen um eine L- und nicht um eine D- oder DL- (gemischte) Aminosäure handelt.

Wir halten fest: Die für den Menschen relevanten Aminosäuren sind die sogenannten proteinogenen Aminosäuren und von denen jeweils die L-Aminosäuren. Entscheidend für die optimale Wirkung der Aminosäuren ist die gleichzeitig ausreichende Mitversorgung des Vitamin-B-Komplexes. Alle B-Vitamine sollen in ihrer von der Natur ersonnenen Kombination und nicht einzeln aufgenommen werden, da sonst ein Wirkungsverlust droht.

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MONSANTO ENTLARVT – „PERMANENT-ANTIBIOTIKA“ im KÖRPER
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PATENT: MONSANTO-GLYPHOSAT-ANTI-BIOTIKA
Veröffentlichungsnummer US7771736 B2
Publikationstyp Erteilung
Anmeldenummer US 10/652,684
Veröffentlichungsdatum 10. Aug. 2010
Eingetragen 29. Aug. 2003
Prioritätsdatum 30. Aug. 2002
Gebührenstatus Bezahlt
Auch veröffentlicht unter US20040077608
Erfinder William Abraham
Ursprünglich Bevollmächtigter Monsanto Technology Llc
Zitat exportieren BiBTeX, EndNote, RefMan
Externe Links: USPTO, USPTO-Zuordnung, Espacenet
Glyphosate formulations and their use for the inhibition of 5-enolpyruvylshikimate-3-phosphate synthase
US 7771736 B2
Zusammenfassung
Protozoan parasites of the phylum Apicomplexa include some of the most important causative agents of human and animal diseases, in particular, malaria. The discovery that an organelle found inside parasites of this phylum probably stems from a plastid of plant origin has stimulated research on the effect of chemical herbicidal agents on Apicomplexa. Importantly, the growth of these parasites can be inhibited by the herbicide glyphosate, suggesting that the shikimate pathway will make a good target for the development of new anti-parasite agents. The present invention discloses the use of the herbicidal agent glyphosate in combination with the polyvalent anion oxalic acid for the prevention and therapy of these pathogenic infections…..
 
The importance of the shikimate pathway to cell viability is illustrated by experiments that result in the disruption of enzyme function. In plants, the shikimate pathway enzyme, EPSP synthase, has been targeted by a chemical inhibitor strategy that has resulted in the commercially successful, broad range, post-emergent herbicide called glyphosate. Glyphosate inhibits the shikimic acid pathway, which leads to the biosynthesis of aromatic compounds including amino acids, plant hormones, and vitamins. Specifically, glyphosate inhibits the conversion of phosphoenolpyruvic acid (PEP) and 3-phosphoshikimic acid to 5-enolpyruvyl-3-phosphoshikimic acid by binding to the enzyme 5-enolpyruvyishikimate-3-phosphate synthase (hereinafter referred to as EPSP synthase or EPSPS)….
Chelator Metal Ion Log K (Binding Constant)
Citric Acid Ca2+ 3.45
Mg2+ 3.45
Oxalic Acid Ca2+ 2.46
Mg2+ 2.76

………….Susceptible PathogensAll organisms that contain the enzyme EPSPS should be susceptible to the treatment method of the present invention. These organisms include, but are not limited to all species of the Phylum Apicomplexa, including but not limited to Toxoplasma gondii, Cryptosporidium parvum, Neospora caninum, Eimeria spp., Isospora spp., including but not limited to I. belli, Theileria spp., including but not limited to T. parva and T. annulata, Plasmodium spp., including but not limited to P. falciparum, P. vivax, P. malariae and P. ovale, and Babesia spp., including but not limited to B. microti, B. divergens, B. canis, B. bigemina, B. bovis, B. ovis, B. caballi, B. equi, B. gibsoni and B. felis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Neisseriaceae, including but not limited to Neisseria meningitidis and Neisseria gonorrhoeae, Moraxella spp., including but not limited to M. lacumata, M. nonliquefaciens, M. urethralis, M. catarrhalis, and M. bovis, Klingella spp., including but not limited to K. dentrificans and K. kingae and Eikenella spp., including but not limited to E. corrodens.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Enterobacteriaceae, including but not limited to Escherichia coli and Edwardsiella ictaluri, Klebsiella spp., including but not limited to K. pneumonia and K. oxytoca, Salmonella spp., including but not limited to S. typhimurium, S. typhi, S. paratyphi, S. enteritidis and S. cholerasuis, Serratia spp., including but not limited to S. marcesans and S. liquifaciens, Shigella spp., including but not limited to S. dysenteriae, S. flexneri, S. boydii and S. sonnei, Yersinia spp., including but not limited to Y. enterocolitica, Y. pestis, Y. pseudotuberculosis and Y. ruckeri, Citrobacter spp., including but not limited to C. freundii and C. diversus, Enterobacter spp., including but not limited to E. aerogenes, E. agglomerans and E. cloacae, Morganella spp., including but not limited to M. morganii, Proteus spp., including but not limited to P. mirabilis and P. vulgaris and Providencia spp., including but not limited to P. alcalifaciens, P. rettgeri and P. stuartii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Pasteurellaceae, including but not limited to Pasteurella multocida and Actinobacillus pleuropneumoniae, Haemophilus spp., including but not limited to Haemophilus influenzae, Haemophilus parainfluenzae, Haemophilus ducreyi, Haemophilus aphrophilus and Haemophilus aegyptius.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Mycobacteriaceae, including but not limited to Mycobacterium spp., including but not limited to M. tuberculosis, M. bovis, M. africanum, M. microtti, M. leprae, M. kansasii, M. aviumintracellulare, M. scrofulaceum, M. ulcerans and M. marinum.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Nocardiaceae, including but not limited to Nocardia spp., including but not limited to N. asteroides, N. brasiliensis and N. caviae.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Brucellaceae, including but not limited to Brucella spp., including but not limited to B. abortus, B. suis, B. melitensis and B. canis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Trypanosomatida, including but not limited to Leishmania spp., including but not L. tropica, L. major, L. donovani, L. braziliensis and L. mexicana.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Streptococcaceae, including but not limited to Streptococcus spp., including but not limited to S. pneumoniae, S. pyogenes, S. agalactiae, S. mutans, S. milleri, S. sanguis, S. anginosus, S. bovis, S. equisimilis, S. salivarius and S. mitis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Alcaligenaceae, including but not limited to Bordetella spp., including but not limited to B. pertusis, B. parapertusis, B. brochiseptica, B. avium and B. hinzii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Micrococcaceae, including but not limited to Staphylococcus spp., including but not limited to S. aureus, S. epidermidis, S. saprophiticus, S. lugdunensis, S. haemolyticus, S. warneri, S. schleiferi and S. intermedius.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Trichocomaceae, including but not limited to Aspergillus spp., including but not limited to A. fumigatus, A. flavus, A. amstelodami, A. avenaceus, A. candidus, A. cameus, A. caesiellus, A. clavatus, A. glaucus, A. granulosus, A. nidulans, A. niger, A. oryzae, A. quadrilineatus, A. restrictus, A. sydowi, A. terreus, A. ustus and A. versicolor.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Bacillaceae, including but not limited to Bacillus spp., including but not limited to B. anthracis, B. subtilis and B. halodurans and Clostridium spp., including but not limited to C. perfringens, C. tetani, C. difficile and C. botulinum.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Chlamydiaceae, including but not limited to Chlamydia spp., including but not limited to C. trachomatis and C. pneumoniae and Chlamydophila spp., including but not limited to C. pneumoniae, C. abortus and C. psittaci.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Listeriaceae, including but not limited to Listeria spp., including but not limited to L. monocytogenes, L. innocua and L. ivanovii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Pseudomonadaceae, including but not limited to Pseudomonas aeruginosa.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Enterococcaceae, including but not limited to Enterococcus faecalis and Enterococcus faecium.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Cardiobacteriaceae, including but not limited to Dichelobacter nodosus.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Campylobacteriaceae, including but not limited to Campylobacter jejuni.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Aeromonadaceae, including but not limited to Aeromonas hydrophila and Aeromonas salmonicida.

Susceptible organisms include Helicobacterpylori, Candida albicans and Pneumocystis carinii.……

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Link für die Unterlagen zu diesem Vortrag:   http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Monika Krüger: Das Umweltgift Glyphosat und Glufosinat Herbizide mit Nebenwirkungen

Kraft-Futter ist mit „Gen-Tech“ kontaminiert – „chronischer Botulismus“„Ursachen-Forschung“ „Neuro-Toxin“ „Lähmung des Zwerchfells“
„chronischer Botulismus“: Tiere sterben verzögert
„Agro-Chemie“
Amino-Säure wird Phosphon-Säure
ab Minuten 26:00 – Glyphosat blockiert „Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können
„Chorismate“:  „Vitamin K-MANGEL“?!
Glyphosat – herbizider Wirkungsmechanismus – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)Behindert alle Proteine und Wirkstoffe, die die „drei aromatischen Aminosäuren“ benötigen: Tannin, Lignin, Flavonoide etc, Wuchsstoffe
Vitamin-Mangel“ (auch Vitamin B 6/B12) wird durch Glyphosat verursacht
ab Minuten – 29:40 – Spuren-Element-Mangel wegen Glyphosat: – Glyphosatwirkung –  Starker Chelator (Fänger) , bindet zweiwertige Kationen –  bindet wichtige Spuren-Elemente wie: Mg, Ca, K, Zn, Co, Mn, Fe usw (Zink, Mangan, Kobalt ,Kupfer, Eisen usw.) – (bildet Komplexe mit Kationen ) – Kationen sind Spuren-Elemente (Mangel-Erscheinungen – Krankheiten)
Einfluss von Glyphosat auf Mikronährstoffaufnahme und Nährstofftranslokation in Pflanzen (Sonnenblumen)
„2013“: Einfluss von Glyphosat auf „Spuren-Element-Gehalt“ im Blutserum von Kühen (DK): Kobalt – Mangan (Aktivität der Mitochondrien) – Zink (z.B für Gehirn) – Selen

ab  Minuten 33:50 – Wirkung auf Mikro-Organismen
US patent „7,771, 736 B2“ (2010) – es wirkt Anti-Mikrobiell  – die „guten“ Bakterien werden vom Glyphosat attackiert (massive Störung des Gleich-Gewichts)

Bakterien besitzen 2 Formen von EPSPS
Klasse I: sensibel für Glyphosate in mikromolaren Konzentrationen
Sensibel
Lactobacillus spp.
Enterococcus spp.
Bifidobacterium spp
Bacillus spp
Klasse II: noch aktiv in Gegenwart von Glyphosat
Resistent
Salmonella Typhimurium
Salmonella Enteritidis
Salmonella Gallinarum
Clostridium tetani
Clostridium perfringens
Clostridium botulinum
Fusobacterium necropho
Einfluss von Glyphosat auf Boden-Mikro-Organismen – Fusarien

ab Minuten 48:37 – Toxizität von Glyphosat und Roundup auf HT29 – MTX Zellen – (48h) – Zytostatikum – „RoundUP“ ist 125 mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“

ab Minuten 55:30 – „USA“ extrem hohe Werte von Glyphosat im Urin (4mal bis 5mal so hohe Werte als in Europa) – „Kalifornien“

ab Stunden 1:09 – „Sri-Lanka“ hat Glyphosat verboten – USA „RoundUP“  – Thailand – „Brust-Krebs“ – „WHO“ –  „EPA“ (1985 Glyphosat krebseregend – 1991 wieder geändert?! )

ab Stunden 2:06 – ?POLITIK? – Deutschland – „MAIS-LANDSCHAFTEN“(BIO-GAS) – „MONO-Kulturen“ – „Futter-Mittel“ vom „Aus-Land“?! („?Gen-tech-Futter?“)

Glyphosat: Mangel an „aromatischen Aminosäuren“
1. Tryptophan: Serotonin – Melatonin
2. Tyrosin: Dopamin, Adrenalin, Melanin, Schilddrüsen-Hormon
3. Zerstörung der Cytochrome P450 (CYP)- Enzymen:
Aktivierung von Vitamin D, Abbau von Retinsäure (Abbauprodukt von Vit. A)
– Galleproduktion
– Detoxifizierung von Umweltgiften
– Stabilisierung von Blut (Hämorrhagien vs. Koagula)
Beeinflussung der Fruchtbarkeit
1. Aromatase ist ein CYP 450 Enzym, das Testosteron zu Östrogen
umwandelt (Fruchtbarkeit)
2. Spermien hängen von Cholesterolsulfat für Dekapitation und Fertilisation ab
3. Cholesterolsulfat-Synthese hängt von Cytochrom P450 (CYP)- Enzymen ab

4. Glyphosat zerstört die CYP-Enzymfunktion

Maßnahmen:

Bindung von Glyphosat durch „Huminsäuren“
Humin-Säuren: Natürliche Stoffe im Boden, die durch Abbau von Pflanzenmaterial sowie Metabolismus von Mikroorganismen entstehen
1. Langfristige Ziele
Wiederherstellung der Funktionalität der Kreislaufsysteme „Boden-Pflanze-Tier-Mensch“ durch Reduktion, besser Beseitigung der Glyphosat-Einträge in die Systeme.
2. Kurz-mittelfristige Ziele

Neutralisierung der G-Wirkung in den einzelnen Systemen durch geeignete Maßnahmen bei Tieren und Menschen (Einsatz von Huminsäuren/ Pflanzen – Kohle) Boden: Stoppen des G-Einsatzes, Ausbringen von Huminsäuren und PF-Kohle

 

„ÖKOLOGISCHE NAHRUNGs-MITTEL bevorzugen“

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Meldung

17.11.2017 12:29

Kasseler Pflanzenschutz-Wissenschaftlerin warnt vor Risiken von Glyphosat

Prof. Dr. Maria Finckh, Pflanzenschutz-Expertin der Universität Kassel, hat vor Risiken des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat gewarnt. Kurz vor einer neuerlichen Entscheidung der EU über die Zulassung sagte die Agrarwissenschaftlerin: „Es gibt viele offene Fragen, die dringend wissenschaftlich genauer untersucht werden müssen.“ Sie verweist dabei auf eine Auswertung von Studien, die sie gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus China und den USA vorgenommen hat.

Prof. Dr. Maria Finckh. Foto: Uni Kassel.

Laut Finckh stellten einige der untersuchten Studien Zusammenhänge zwischen chronischem Botulismus bei Tieren und Glyphosat im Futter her. Grund sei, dass bestimmte schädliche, pathogene Mikroorganismen deutlich resistenter gegen Glyphosat seien als viele für Tiere und Pflanzen nützliche Organismen. „Das ist in den Studien alles sehr plausibel dargelegt und muss dringend genauer untersucht werden“, so Finckh. Auch eine Vielzahl von Pflanzenkrankheiten werde mit Glyphosat und seinen Effekten auf die Zusammensetzung der mikrobiellen Umwelt in und um die Wurzel in Zusammenhang gebracht.

Die internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Medizin, Mikrobiologie und Agrarwissenschaft wertete für die Meta-Studie rund 220 wissenschaftliche Untersuchungen aus, die in den letzten Jahren erschienen sind. Die Veröffentlichung fasst also Erkenntnisse über Auswirkungen des Herbizids Glyphosat und seines Abbauproduktes AMPA (aminomethylphosphonic acid) auf die Umwelt und die pflanzliche, tierische und menschliche Gesundheit zusammen. Die Meta-Studie von Finckh und ihren Ko-Autoren wurde vor wenigen Tagen im Fachmagazin Science of the Total Environment online veröffentlicht.

Mit Blick auf die untersuchten Studien forderte Finckh, auch der Zusammenhang zwischen dem Einsatz des Unkrautvernichters und möglichen Kreuzresistenzen bei Mikroorganismen gegen verschiedene Antibiotika-Klassen und Glyphosat  müsse genauer untersucht werden, ebenso die Auswirkungen von Glyphosat und AMPA auf Neurotransmitter. Diese Botenstoffe sind für die Reizübertragung zwischen Nervenzellen zuständig.

„Unsere Meta-Studie zeigt, auf, dass die erlaubten Rückstandswerte überarbeitet werden müssen“, betont Finckh. „Die erlaubten Rückstände berücksichtigen entweder nicht alle Wege, die zur Einwirkung des Pflanzenschutzmittels führen, oder sie beziehen in vielen Fällen die Risiken nicht ausreichend ein.“ Zudem gebe es Studien, die zeigten, dass Ernährung ohne Glyphosat-Rückstände zur Linderung oder gar zum Abklingen von Krankheiten führe, so Finckh.

Prof. Dr. Maria Finckh leitet an der Universität Kassel das Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz. Sie beteiligte sich bereits an mehreren großen deutschen und EU-finanzierten Forschungsprojekten zu Pflanzenschutz und Bodenfruchtbarkeit. An der Metastudie waren neben Finckh Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University of Florida / Center of Disease Control und der Hangzhou Normal University/China beteiligt.

Die Lizenz für das umstrittene Mittel Glyphosat läuft Mitte Dezember 2017 aus. Vor wenigen Tagen hatte es im zuständigen EU-Gremium wieder keine Mehrheit für eine Verlängerung gegeben. Die EU-Kommission hatte mitgeteilt, dass sie einen Vermittlungsausschuss einberufen will, zur Debatte steht eine Verlängerung um zunächst fünf Jahre. Ein möglicher Sitzungstermin für den Vermittlungsausschuss ist der 22. November.

Link zur Meta-Studie „Environmental and health effects of the herbicide glyphosate: http://authors.elsevier.com/c/1V-jDB8cccp5d
Link zur Videopräsentation der Studie (5 Min.): http://tinyurl.com/yd672vmm

Prof. Dr. Maria Finckh steht für Presseanfragen zur Verfügung. Einen direkten mobilen Kontakt stellt die Pressestelle der Universität Kassel gerne her.
Auch ein Bild von Prof. Finckh ist über die Pressestelle erhältlich.

Kontakt:
Sebastian Mense
Universität Kassel
Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 561 804-1961
E-Mail: presse@uni-kassel.de
www.uni-kassel.de

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http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/risiko-bewertung-von-glyphosat_-_dreistes-faelschungsverfahren_-11931062.html

Risiko-Bewertung von Glyphosat: „Dreistes Fälschungsverfahren“

Ist das Herbizid Glyphosat potenziell krebserzeugend? Nein, erklären die zuständigen Behörden in der EU und in Deutschland. Mediziner halten dieses Urteil für falsch. Es sei wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Haben sie Gehör gefunden? Die EU-Mitgliedstaaten haben die Neuzulassung vertagt.

MARTIN HOFMANN |
Ein Landwirt düngt ein Weizenfeld.  Foto:  emjay smith – Fotolia.com

Der Epidemiologe Eberhard Greiser hat in seiner langen Mediziner-Karriere schon viel erlebt. „Dass jedoch eine Bundesoberbehörde zu einem derart dreisten Fälschungsverfahren greift, um ein Pestizid als total harmlos qualifizieren zu können, hat mich fast umgehauen“, schreibt der Bremer Professor.

Er meint das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Es untersteht dem Bundeslandwirtschaftsministerium, Deutschland ist als berichterstattender EU-Mitgliedstaat beauftragt, das Risiko von Glyphosat abzuschätzen. Die EU-Zulassung des Herbizids gilt bis Juni 2016.  Die Genehmigung, das Spritzmittel in der EU zu verwenden, lief schon Ende 2015 ab. Doch den Behörden wollte die EU-Kommission mehr Zeit einräumen, es umfassend, vor allem auch an Hand neuer Erkenntnisse einzuschätzen. Das BfR hat mittlerweile geprüft, ob der Wirkstoff des Spritzmittels nach heutigem Stand der Wissenschaft keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen, Tieren und auf die Umwelt hat. Die Behörde stellte dem Herbizid einen Persilschein aus. Die europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit EFSA stimmte diesem Urteil zu.

Führende Epidemiologen, Krebsexperten und Toxikologen aus aller Welt halten diese Schlussfolgerung hingegen für falsch. In einem achtseitigen offenen Brief haben 96 Wissenschaftler dem EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittsicherheit, Vytenis Andriukaitis, die Gründe dafür dargelegt. Ihr Ausgangspunkt: Die Internationale Agentur für Krebsrisiko (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Glyphosat für „wahrscheinlich krebserzeugend“ beim Menschen eingestuft, starke Belege für seine Erbgutgiftigkeit gefunden und „signifikante kanzerogene Effekte“ bei Labortieren festgestellt. Die Chemikalie könne auch oxidativen Stress – eine Schädigung der Zellen bei Menschen – auslösen. Dies schließe Befunde von DNA-Schäden in Blutzellen ein. Die IARC hat ihr Urteil aus allen öffentlich zugänglichen Studien zu dem Herbizid abgeleitet und sie ebenfalls ausführlich begründet.

BfR und EFSA fanden hingegen nur einen „begrenzten Beleg“ für die krebsauslösende Wirkung des Spritzmittels. Sie entgegneten den Krebsforschern: Die IARC interpretierte die Studienergebnisse unter „vorbeugenden“ Gesichtspunkten.  Die Behörden seien hingegen „vorsichtiger“, da es keinen „konsistenten“ Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Belastung durch die Chemikalie gebe. Begründung: Es läge nur eine qualifizierte Kohortenstudie vor. Sie hätte keinen Krebs des Lymphsystems gefunden. Bei Kohortenstudien werden Personen meist über Jahrzehnte genau beobachtet, um das Entstehen von Erkrankungen ermitteln zu können. Für die Analyse bedarf es einer extrem großen Zahl von Teilnehmern, um überhaupt eine ausreichende Anzahl von Erkrankten zu finden. Im Vergleich dazu hätten Fall-Kontroll-Studien geringe wissenschaftliche Qualität, ihre Ergebnisse könne man vernachlässigen, erläutert die Bundesbehörde.

BfR und EFSA erklären auch, in vielen Studien sei nicht zwischen Glyphosat als Wirkstoff und den zugefügten Chemikalien unterschieden worden. Nur das Risiko der Substanz gelte es zu prüfen.
Greiser hält diese Argumentation für abwegig. Epidemiologen untersuchen unter anderem Faktoren, die zu Erkrankungen führen. Deshalb müssten  sie sich mit dem Herbizid – etwa Roundup – befassen, das gespritzt wird. „Sonst kann man sich solche Untersuchungen sparen.“ Fall-Kontroll-Studien abzuqualifizieren, sei absurd. Untersucht werden dabei in Frage kommende Risikofaktoren, denen sich bereits Erkrankte ausgesetzt haben. Diese Angaben werden mit Personen verglichen, die nicht erkrankt sind. Greiser: „Solche Studien haben bisher die stärksten Beweise zu Gesundheitsgefährdungen der Bevölkerung erbracht – etwa den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs oder die Gefährlichkeit von Asbest.“

Greiser und seine Kollegen empört, dass das BfR 18 epidemiologischen Studien ankreidet, sie hätten versäumt, notwendige Angaben zu Erkrankungsrisiken zu erheben. Träfe dies zu, wären sie wertlos, betont Greiser. Doch die Informationen seien im Detail vorhanden, die Studien in renommierten medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht worden. „Unter den Instituten, die laut BfR wertlose Studien publiziert hätten, finden sich viele, bei den es mir eine große Ehren gewesen wäre, dort mitarbeiten zu können“, betont er. Drei der als wenig aussagefähig deklarierten Publikationen stammen etwa vom nationalen Krebsforschungszentrum der USA.

Die 96 Wissenschaftler halten auch die BfR-Schlussfolgerungen zum Krebsrisiko von Glyphosat in Tierversuchen für unzutreffend. Die Behörde hatte moniert, bei Experimenten mit Mäusen und Ratten zur Krebsentstehung hätte man historische Kontrolldaten verwendet, die nicht zu den Versuchstieren passten. Dass bei Tests mit gegenteiligem Ergebnis Forscher zur selben Methode griffen, störte das BfR nicht. Sie stufte diese als relevant ein. Die Experten teilen dem EU-Kommissar dazu mit: Das BfR habe hier differenziert, um sein Ergebnis zu erreichen.

Bei Thema Zellschäden wenden sich die 96 Forscher gegen die geringe Gewichtung von Studien, die Fachleute geprüft haben. „Leitlinien-Untersuchungen“ hat das BfR hingegen als wesentlich kategorisiert. Den einen Untersuchungen  ihre Wertigkeit abzusprechen, sei in einer vorzunehmenden Gesamtbewertung nicht korrekt, betonen die Wissenschaftler.

Fazit ihres offenen Briefes an den EU-Kommissar: Das Behördenurteil „entspricht nicht den vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnissen“. Greiser wird in seinem Urteil der Behördenarbeit  erheblich deutlicher: „Ich kann nicht umhin, dieses Vorgehen als systematische Fälschung von Studieninhalten zu bezeichnen.“ Die Experten fordern von der EU eine transparente, offene und glaubwürdige Einschätzung der wissenschaftlichen Literatur zu den Gesundheitsgefahren.
Hat das Urteil der Forscher zu einem Umdenken der Mitgliedstaaten geführt? In zwei Tagen fand der Vorschlag der EU-Kommission keine Mehrheit im zuständigen Fachausschuss der 28 EU-Regierungen. Schon am Montag hatten sich Frankreich, die Niederlande und Italien den zuvor geäußerten Bedenken der Schweden angeschlossen. Am Dienstag wurde abgestimmt. Es kam keine Mehrheit dafür zustande, das Spritzmittel in Europa jetzt gleich für weitere 15 Jahre zuzulassen. Nun wollen die EU-Regierungen am 18. Und 19. Mai erneut über die Zulassung beraten. Ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt (CSU) erklärte dazu, die Bundesregierung stimme sich dann erneut ab. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte im Februar die Neuzulassung mit dem Argument abgelehnt, das Herbizid gefährde die biologische Vielfalt.

Keine Frage: Als Breitbandherbizid ist Glyphosat hoch wirksam. Sogenannte Unkräuter sterben zuverlässig ab. Forscher des US-Konzerns Monsanto haben dies 1970 erkannt. In Pflanzen verhindert die Substanz die Produktion lebensnotwendiger Aminosäuren, die Bausteine der Eiweiße. Da dieser Stoffwechselweg bei Tieren und Menschen nicht existiert, glaubten die Hersteller, es könne diesen auch nicht schaden.

Inzwischen ist durch Untersuchungen hinreichend belegt, dass das Herbizid die Aufnahme von Spurenelementen wie Calcium, Mangan, Eisen und Magnesium hemmt. Es reduziert im Magen-Darm-Trakt höherer Lebewesen Bakterien, Pilze, Algen und Mikroorganismen. Das Problem dabei:  Gesundheitsfördernde Bakterien haben sich als empfindlicher gegenüber der Chemikalie erwiesen als potenziell krankheitserregende. Diese Folgen können bereits bei Konzentrationen des Spritzmittels in Nanogramm-Bereich (ein Milliardstel Gramm) auftreten.

Die Tierärztin Prof. Monika Krüger von der Universität Leipzig untersucht schon seit Jahren die Wirkung von Glyphosat und ihren Beimischungen, die vor allem das Eindringen des Wirkstoffs in die Blätter erleichtern.  Sie stellt zusammen mit anderen Experten fest, dass das Herbizid auch in die Enzymsysteme und den fein ausbalancierten Hormonhaushalt von Warmblütern eingreift. „In Rinder- und Schweinebeständen sind dadurch Fruchtbarkeitsprobleme an der Tagesordnung“, beschreibt sie ihre Erkenntnisse.  Im menschlichen Organismus wirke Roundup auf Testosteron bildende Zellen, die davon weniger produzieren. Die Chemikalie hemmt auch die Bildung entgiftender Enzyme oder zerstört sie in der Leber.  Giftige Bakterien  und Pilze gewinnen die Oberhand. Bei Kühen kann sich dann eine chronische Botulinusvergiftung entwickeln.

In Deutschland werden jährlich 5000 bis 6000 Tonnen eingesetzt – vor allem in der konventionellen Landwirtschaft, weltweit werden pro Jahr geschätzte 800.000 Tonnen versprüht. Stark zugenommen hat der Glyphosateinsatz mit dem Ausbringen gentechnisch veränderter Nutzpflanzen. Diese haben Monsanto und andere Agrokonzerne gegen das Herbizid immunisiert.

Geringe Glyphosat-Rückstände finden sich in zahlreichen Lebens- und Futtermitteln, in Nutztieren wie Schweinen, Rindern und Geflügel, in Hasen oder Mastkaninchen. Monika Krüger berichtet: „Dort weisen sie eine 3,7mal höhere Konzentration auf als in Milchkühen.“

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„LUG und BETRUG – MONSANTO“ – – – „BfR-MONSANTO-PLAGIAT“ / „CDU/CSU“ und „FDP“ stimmen für GLYPHOSAT / „MONSANTO-EU-KOMMISSION“ übt DRUCK aus – ANGST vor SCHADENs-ERSATZ geht vor GESUNDHEIT und „VORSORGE-PRINZIP“ – AUSSCHUSS: „25 OKTOBER 2017“ / „Ben and Jerry’s“ : „Glyphosat“ in Speiseeis gefunden / „Aufforderung an EU-Kommissar „Vytenis Andriukaitis“: „Gift-Soja stoppen!!!“ / „Die Grünen“ – „da ist der Wurm drin“

siehe auch mehr dazu – Glyphosat – Monsanto – „The Guardian“ – „GLOBAL 2000“ – „UMWELT-INSTITUT-MÜNCHEN“

CDU/CSU für GLYPHOSAT

GLYPHOSAT

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32794/

aus dem TEXT:. „Deutschland“ habe sich bisher nicht festgelegt. Die EU-Kommission soll den Druck in der Sitzung erhöht haben. Sie behauptete, dass die EU sich bei einer Nichtverlängerung der Zulassung gegenüber den Herstellern schadenersatzpflichtig machen könnte. Die nächste planmäßige Ausschusssitzung ist für den „23. Oktober“ vorgesehen. [lf]…

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<<<<<<PLAGIAT>>><<<PLAGIAT>>><<<PLAGIAT>>>>>>

Gutachten bestätigt: Glyphosat-Bewertung ist ein Plagiat

09.10.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Der Bewertungsbericht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zur weiteren Zulassung des Herbizids Glyphosat erfüllt in wesentlichen Teilen die „Kriterien eines Textplagiats“. Zu diesem Ergebnis kam der Plagiatprüfer Stefan Weber in einem Sachverständigengutachten. Dazu hatte er drei ausgewählte Kapitel des BfR-Berichts zu den gesundheitlichen Risiken von Glyphosat mit entsprechenden Passagen aus dem Zulassungsantrag der Glyphosat-Hersteller verglichen.

„Über zahlreiche Seiten hinweg wurden Textpassagen praktisch wörtlich übernommen“, erklärte Plagiatsgutachter Weber. „Die systematische Unterlassung von Quellenangaben und das gezielte Entfernen von Hinweisen auf die tatsächlichen Verfasser der Texte lässt sich nur als bewusste Verschleierung ihrer Herkunft deuten.“ Es sei offensichtlich, dass das BfR keine eigenständige Bewertung der zitierten Studien vorgenommen habe. Der Gutachter wies darauf hin, dass das BfR sich in seinen Leitlinien zu den Grundsätzen der guten wissenschaftlichen Praxis bekenne. Nach diesen sei ein Plagiat in klarer Ausdruck wissenschaftlichen Fehlverhaltens. In Auftrag gegeben hatte das Gutachten die österreichische Umweltorganisation Global 2000. Der Österreicher Stefan Weber gilt als Experte in der deutschsprachigen Plagiatsforschung. Er hat in den letzten Jahren mehr als 800 wissenschaftliche Arbeiten untersucht und einhundert davon als Plagiate entlarvt. Die drei von ihm überprüften Kapitel des BfR-Berichts befassten sich mit der Bewertung veröffentlichter Studien über die krebserregende, erbgutschädigende und fortpflanzungsschädigende Wirkung von Glyphosat.

„Wer abschreibt und sich dabei erwischen lässt, hat ein Glaubwürdigkeitsproblem“ kommentierte der Toxikologe und Vorstand des Pestizid Aktions-Netzwerks PAN Germany, Peter Clausing: „Verschärft wird dieses Problem, wenn es sich beim Abschreibenden um eine Behörde handelt, die das Gesundheitsrisiko für 500 Millionen Europäer zu bewerten hatte.“

Das BfR wies das Plagiatsgutachten als „haltlose Vorwürfe“ zurück und verteidigte ihr Vorgehen. Das Übernehmen von Textteilen „aus Studienbeschreibungen und öffentlich zugänglicher Literatur, die von den Antragstellern als Teil der gesetzlich geforderten Dossiers eingereicht werden müssen“ sei ein „ allgemeine, national und international übliche und anerkannte Vorgehensweise, die nicht nur bei Pflanzenschutzmitteln sondern auch bei Arzneimitteln, Bioziden und Chemikalien etabliert ist.“ Auf den eigentlichen Plagiats-Vorwurf, diese Übernahme von Textteilen nicht kenntlich gemacht und teilweise sogar verschleiert zu haben, ging das BfR nicht ein.

„Durch das Gutachten von Stefan Weber ist jetzt unzweifelhaft belegt: Die Behörden haben ihren amtlichen Glyphosat-Persilschein zu großen Teilen einfach von Monsanto kopiert“, erklärte Harald Ebner, Agrarexperte der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen. “ Eine Glyphosat-Neuzulassung dürfe es auf Basis dieser Plagiats-Risikobewertung nicht mehr geben. Ebner forderte die EU-Kommission auf, ihren Zulassungs-Vorschlag selbst einzukassieren. Ansonsten müssten „die EUStaaten sie durch ein deutliches ‚Nein‚ zum Zulassungsvorschlag dazu zwingen.“

Dazu könnte es noch kommen. Nach Agenturmeldungen haben die EU-Mitgliedsstaaten letzten Donnerstag im zuständigen Ausschuss die Abstimmung über die Wiederzulassung von Glyphosat verschoben. Demnach sperren sich insbesondere Frankreich, Österreich, Luxemburg und Italien gegen die geplante weitere Zulassung von Glyphosat für zehn Jahre. Deutschland habe sich bisher nicht festgelegt. Die EU-Kommission soll den Druck in der Sitzung erhöht haben. Sie behauptete, dass die EU sich bei einer Nichtverlängerung der Zulassung gegenüber den Herstellern schadenersatzpflichtig machen könnte. Die nächste planmäßige Ausschusssitzung ist für den 23. Oktober vorgesehen. [lf]

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?SCHADENsERSATZ-Ansprüche? – „Wenn überhaupt dann kann der PLANet ERDE diese an „MONSANTO und CO“ stellen und all die Menschen die wegen diesen UN-KONZERNs zu SCHADEN gekommen sind???!!!

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Investigativer Journalismus von „Die Welt“ nahe am „BILD-NIVEAU“ (ABGRUND) – Wieso erwähnt dieses „PROPAGANDA-SCHMIER-PAPIER“ nicht dass MONSANTO völlig am ENDE angelangt ist – dass GLYPHOSAT nicht mehr WIRKT nicht mehr FUNKTIONIERT – siehe die nächste Generation nach Glyphosat in den USA wird unter den Namen DICAMBA und anstelle von Glyphosat eingesetzt und greift „GLYPHOSAT-RESISTENTES-SOJA“ an???!!! – weiter die unzähligen Resistenz-Bildungen (SUPER-WEEDS)
MONSANTO ist ein NATUR-und Gesundheits-KILLER und soll jetzt endlich für seine TATEN bezahlen –  siehe auch „Agent Orange“
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nächster TEXT unter die Lupe genommen:

aus dem TEXT:.…Britische Abgeordnete scherzten, einer sagte: Wenn es ums Krebsrisiko gehe, müsse man auch verkohltes Toastbrot oder manche Haargels verbieten. Und der Landwirt John Stuart, Abgeordneter der Brexit-Partei Ukip, verkündete: „Ich sehe doch sehr gesund aus, obwohl ich 30 Jahre mit Pflanzenschutzmitteln umgegangen bin – und auch mit Glyphosat.“…

unter der Lupe:<<<dieser Abschnitt ist völlig unwissenschaftlich und dient einzig dazu verantwortungsbewusste Menschen lächerlich zu machen und nimmt den ERNST und die WICHTIGKEIT sich mit dem  Thema  Gesundheit und den SCHUTZ der ERDE auseinanderzusetzen>>>>
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aus dem Text:..Die Toxikologin Guyton erklärte Stuart geduldig, dass eine potenzielle Gefahr nicht in jedem Fall zur Erkrankung führe: Raucher hätten ein zehnfach höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, aber nicht jeder Raucher bekomme deshalb auch wirklich Krebs….

unter der Lupe:<<<aus dem Bericht von „keine-Gentechnik“ siehe weiter unten –  kann man lesen was die Toxikologin über „Industrie-finanzierte STUDIEN“ gesagt hat (was hier keine Erwähnung findet) – das ist für „die Welt“ nicht so interessant?! – die Toxikologin sagte: „Bei finanziellen Interessen fehlt oft die Objektivität“, so Guyton laut Wallstreet-online. – Die IARC habe ausreichend Beweise gefunden, dass Glyphosat bei Tieren Krebs auslösen könne und vermutlich auch bei Menschen. >>>
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aus dem Text:….Der Plagiatsprüfer Stefan Weber erklärte vergangene Woche zudem, das BfR habe für seinen Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts wörtlich übernommen. Der Bewertungsbericht des BfR und damit die wissenschaftliche Grundlage für die von der EU-Kommission vorgeschlagene Zulassungsverlängerung von Glyphosat für weitere zehn Jahre erfülle in wesentlichen Teilen die „Kriterien eines Textplagiats“, erklärte er. Das BfR dagegen beteuert: „Die europäische Glyphosat-Bewertung erfolgte qualitätsgesichert und unabhängig.“…..

unter der Lupe:<<<es wird nicht erwähnt dass die UmweltOrganisationGLOBAL2000“ den STEIN ins rollen gebracht hat – weiter wird nicht erwähnt dass die wichtigsten Stellen im „Hersteller-Bericht“ von MONSANTO, betreffend – „Fruchtbarkeit“ –  „Missbildungen“ und „Krebs“ vom „BfR“  einfach übernommen wurden – somit steht das „BfR“ unter schwerwiegenden VERDACHT nicht nur des InteressenKonflikts sondern es wurde hier eine kriminelle Handlung begangen wie die „Mitwisserschaft“ – „Täuschung“ – arglistige „Gesundheits-Gefährdung“ im VERZUG>>>
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Wirtschaft

Monsanto Untersuchungsausschuss zu Glyphosat gefordert

| Lesedauer: 4 Minuten
Warnlabel bei Unkrautvernichtungsmittel mit Glyphosat
Auf Unkrautvernichtungsmitteln mit Glyphosat wird vor Gesundheitsgefahren gewarnt

Quelle: pa/chromorange

Im Streit über das Mittel Glyphosat forderten Abgeordnete des Europaparlaments einen Untersuchungsausschuss.
  • Das Gremium soll eine mögliche Einflussnahme des US-Agrarkonzerns Monsanto auf die Forschung beleuchten.
  • Der Konzern und das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung blieben der Anhörung fern.

Im Streit über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat haben Abgeordnete des Europaparlaments einen Untersuchungsausschuss gefordert, der eine mögliche Einflussnahme des US-Agrarkonzerns Monsanto auf die Forschung beleuchten soll. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Bildung einer Untersuchungskommission erforderlich ist“, erklärten die sozialistischen EU-Abgeordneten Eric Andrieu aus Frankreich und Marc Tarabella aus Belgien. Es gebe zu viele ungeklärte Fragen über die Sicherheit von Glyphosat.

Die Parlamentarier hatten mehrere Experten zu einer Anhörung geladen, um über den Vorwurf zu beraten, Monsanto habe versucht, die wissenschaftliche Forschung über mögliche Gesundheitsrisiken von Glyphosat zu beeinflussen. Der Konzern hatte eine Einladung des Parlaments zur Teilnahme an der Anhörung ausgeschlagen.

Etliche Redner bezweifelten in der Anhörung die offizielle Einschätzung der EU-Behörden für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und für Chemikalien (ECHA), wonach Glyphosat nicht krebserregend sei. Wissenschaftler vertraten genau die entgegengesetzte Ansicht: Sie wiesen in Brüssel als geladene Sachverständige auf eine Krebsgefahr des Mittels hin.

„Keine Bewertung für alle Tumore“

„Wir machen uns wirklich Sorgen, wenn es bei einem Thema so unterschiedliche Meinungen und Auffassungen gibt“, sagte der slowenische Christdemokrat Alojz Peterle.

Zuvor hatte Professor Christopher J. Portier von der Universität Maastricht „schwere Bedenken“ hinsichtlich der positiven Glyphosat-Bewertung von EFSA und ECHA geäußert. Sie hätten Daten der Industrie ungeprüft übernommen und sich nicht mit allen einschlägigen Forschungsergebnissen befasst. „Es gibt keine Bewertung, die alle Tumore diskutiert hätte“, sagte Glyphosat-Kritiker Portier über Tests an Ratten und Mäusen. Die Behörden sollten das neu bewerten.

Die Toxikologin Kate Guyton von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) erklärte, ihre Organisation habe nur begrenzte Beweise für eine Kanzerogenität von Glyphosat bei Menschen gefunden, aber ausreichende Beweise bei Tieren. Die Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation habe den Stoff deshalb als „wahrscheinlich kanzerogen bei Menschen“ klassifiziert.

BfR nahm Einladung nicht an

EFSA-Referatsleiter José Tarazona verteidigte hingegen die positive Bewertung des Mittels, in die ganz regulär auch Studien der Industrie eingeflossen seien. „Man hat also festgestellt, dass Glyphosat nicht krebserregend ist“, fasste der EU-Beamte Tarazona zusammen.

„Wie kann es sein, dass nur die EFSA anderer Meinung ist?“, fragte der französische Sozialist Eric Andrieu. Der Abgeordnete beklagte wie andere Teilnehmer der Anhörung, dass auch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Einladung nach Brüssel nicht angenommen habe.

Britische Abgeordnete scherzten, einer sagte: Wenn es ums Krebsrisiko gehe, müsse man auch verkohltes Toastbrot oder manche Haargels verbieten. Und der Landwirt John Stuart, Abgeordneter der Brexit-Partei Ukip, verkündete: „Ich sehe doch sehr gesund aus, obwohl ich 30 Jahre mit Pflanzenschutzmitteln umgegangen bin – und auch mit Glyphosat.“

Umstrittener Einsatz des Herbizids

Die Toxikologin Guyton erklärte Stuart geduldig, dass eine potenzielle Gefahr nicht in jedem Fall zur Erkrankung führe: Raucher hätten ein zehnfach höheres Risiko, an Krebs zu erkranken, aber nicht jeder Raucher bekomme deshalb auch wirklich Krebs.

Der CSU-Abgeordnete und Landwirtschaftsmeister Albert Deß aus der Oberpfalz setzt lieber auf Risikovermeidung: „Als Landwirt möchte ich sagen, dass wir auf unserem Betrieb kein Glyphosat einsetzen und dafür auch keine Notwendigkeit besteht.“

Der Einsatz des Herbizids ist in Europa hoch umstritten: Während das Internationale Krebsforschungszentrum die Chemikalie als „wahrscheinlich“ krebserregend einstufte, kamen die Aufsichtsbehörden in Deutschland und der EU zu einem anderen Schluss. Die EU-Kommission hatte die Zulassung für den Unkrautvernichter vorläufig bis Ende dieses Jahres verlängert und zuletzt dafür plädiert, dem Expertenausschuss eine Verlängerung der Zulassung um zehn Jahre vorzuschlagen.

Glyphosat-Berichte teilweise von Monsanto übernommen

Die italienische Zeitung „La Stampa“ und der britische „Guardian“ hatten vergangenen Monat berichtet, die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit habe teilweise die Argumentation des Herstellers übernommen. Die Kapitel im EFSA-Bericht über die bislang veröffentlichten Studien zur Wirkung von Glyphosat auf die menschliche Gesundheit seien „quasi Wort für Wort von einem Monsanto-Bericht aus dem Jahre 2012 übernommen“ worden, schrieb „La Stampa“.

Der Plagiatsprüfer Stefan Weber erklärte vergangene Woche zudem, das BfR habe für seinen Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts wörtlich übernommen. Der Bewertungsbericht des BfR und damit die wissenschaftliche Grundlage für die von der EU-Kommission vorgeschlagene Zulassungsverlängerung von Glyphosat für weitere zehn Jahre erfülle in wesentlichen Teilen die „Kriterien eines Textplagiats“, erklärte er. Das BfR dagegen beteuert: „Die europäische Glyphosat-Bewertung erfolgte qualitätsgesichert und unabhängig.“

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<<<ZUSAMMEN-FASSUNG – „Glyphosat-Prüfung“: „Bundesinstitut für Risikobewertung“ (BfR) hat von MONSANTO abgeschrieben – „Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit“ (EFSA)  hat ungeprüft übernommen und die KOMMISSION verlässt sich BLIND darauf???!!!>>>

aus dem TEXT:…..Zwei wesentliche Akteure entzogen sich der Befragung durch die Abgeordneten: der Hersteller Monsanto und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Wie berichtet wird der Behörde vorgeworfen, ihre Gesundheitsbewertung des Unkrautvernichters in wichtigen Teilen aus Gutachten der Hersteller abgeschrieben zu haben. Diese Bewertung wiederum war Grundlage für die Entwarnung der EFSA. Die Europäische Kommission hatte auf dieser Basis vorgeschlagen, die Zulassung für Glyphosat um zehn Jahre zu verlängern……

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32800/

 

Glyphosat: EU-Abgeordnete fordern Untersuchungsausschuss

12.10.2017

UPDATE +++ Erkranken Menschen durch den Unkrautvernichter Glyphosat nun häufiger an Krebs oder nicht? Um klarer zu sehen, hatte das Europäische Parlament (EP) gestern Experten zu einer Anhörung unter dem Titel „Die Monsanto Papiere und Glyphosat“ nach Brüssel eingeladen. Dabei blieben offenbar so viele Fragen unbeantwortet, dass sozialistische und grüne Abgeordnete einen Untersuchungsausschuss zum Thema einsetzen wollen. Auch die österreichische Umweltorganisation „Global 2000“ hält das für dringender denn je.

Die Anhörung habe gezeigt, „dass wir zu Recht seit längerem daran zweifeln, dass bei der Unbedenklichkeitsprüfung für Glyphosat alles mit rechten Dingen zugegangen ist“, so der grüne Europaabgeordnete Martin Häusling. Damit der Einfluss des Herstellers Monsanto auf die positive Klassifizierung des Wirkstoffs Glyphosat genauer untersucht werden kann, unterstützen die Grünen im EP die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses.

„Es wird immer offenkundiger, dass der klaffende Widerspruch zwischen der Krebseinstufung der WHO und dem Persilschein der EU auf Manipulation und wissenschaftliches Fehlverhalten zurückzuführen ist“, konstatierte auch Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000. Zuvor hatte der Chef der Pestizid-Abteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erneut versichert, Glyphosat sei nicht krebserregend. Basis dieser Einschätzung seien Hundertausende Seiten an Dokumentation, die 24 betroffene Unternehmen hätten liefern müssen, berichtete der österreichische Standard. Auch habe die EFSA selbst 1500 Studien zur Toxizität von Glyphosat durchgeführt, zitierte das Blatt José Tarazona.

Die Toxikologin Kate Guyton von der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC bezeichnete die industriefinanzierten Studien dagegen als wenig aussagekräftig. „Bei finanziellen Interessen fehlt oft die Objektivität„, so Guyton laut Wallstreet-online. Die IARC habe ausreichend Beweise gefunden, dass Glyphosat bei Tieren Krebs auslösen könne und vermutlich auch bei Menschen. Auch Christopher Portier von der Maastricht University kritisierte die Entwarnung der EU-Behörden: Sie hätten nicht alle Forschungsergebnisse und damit alle gefundenen Tumore berücksichtigt. Daher könne die Bewertung keinen Bestand haben, so der Krebsforscher.

Zwei wesentliche Akteure entzogen sich der Befragung durch die Abgeordneten: der Hersteller Monsanto und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Wie berichtet wird der Behörde vorgeworfen, ihre Gesundheitsbewertung des Unkrautvernichters in wichtigen Teilen aus Gutachten der Hersteller abgeschrieben zu haben. Diese Bewertung wiederum war Grundlage für die Entwarnung der EFSA. Die Europäische Kommission hatte auf dieser Basis vorgeschlagen, die Zulassung für Glyphosat um zehn Jahre zu verlängern. Am 15. Dezember läuft diese Zulassung aus. Die Frage ist, ob sich die EU-Mitgliedsstaaten bis dahin einig werden.

Der nächste geplante Abstimmungstermin wurde soeben auf den 25. Oktober verschoben. Wie aus gut informierten Kreisen verlautete, hatten bei der vorigen Sitzung am 5. Oktober 13 von 28 EU-Mitgliedern den Vorschlag der EU-Kommission unterstützt, den Einsatz von Glyphosat für weitere zehn Jahre zu erlauben. Vier EU-Länder haben sich schon klar dagegen ausgesprochen, darunter Frankreich und Österreich. Viele scheinen aber noch unentschlossen, wie das Protokoll der Ausschusssitzung vom 5. Oktober zeigt.

Gespannt wartet man jetzt auf die nächste deutsche Regierung. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zwar im Wahlkampf klar pro Glyphosat positioniert. Aber die Grünen, mit denen sie jetzt koalieren will, sind dagegen. Und werden dabei offenbar auch im schwarzen Lager unterstützt: „Als Landwirt möchte ich sagen, dass wir auf unserem Betrieb kein Glyphosat einsetzen und dafür auch keine Notwendigkeit besteht“, versicherte der CSU-Abgeordnete Albert Deß bei der Anhörung in Brüssel. Für den grünen niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel besteht jetzt eine „reale Chance, dieses Teufelszeug endlich aus der europäischen Landwirtschaft zu verbannen. Wenn die Berliner Vertreter nicht zustimmen“, zitierte ihn die Neue Osnabrücker Zeitung, „ist die Zulassung voraussichtlich vom Tisch.“ [vef]

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32741/

aus dem TEXT:..Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU/CSU) hat den Bauern im Wahlkampf mehrfach versprochen, ihnen den Unkrautvernichter Glyphosat zu erhalten….

Glyphosat: Bundesregierung hält sich raus

31.08.2017

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Eine europäische Bürgerinitiative sammelt Unterschriften gegen Glyphosat. Foto: Jakob Huber/Campact (http://bit.ly/2qxs1RO)

Die Bundesregierung wird der Aufforderung der EU-Kommission nicht folgen, sich bis morgen schriftlich dazu zu äußern, ob der Unkrautvernichter Glyphosat über den 15. Dezember hinaus weiter zugelassen werden soll. Sie sei dazu nicht verpflichtet, sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf Anfrage des Informationsdienst Gentechnik. Nach wie vor seien das CSU-geführte Agrarministerium für und das Umweltministerium gegen eine weitere Zulassung.

Die Bundesumweltministerin ist überzeugt, dass Spritzmittel wie Glyphosat die biologische Vielfalt gefährden. Deshalb werde sie einer verlängerten Zulassung nur zustimmen, wenn die Anwendung des Pflanzengifts deutlich eingeschränkt werde, so der Sprecher. In dem Vorschlag, den die EU-Kommission den Mitgliedsländern im Juli bei der Beratung im zuständigen Ausschuss präsentiert habe, fehlten solche Einschränkungen. Daher bleibe es dabei, dass die amtierende Bundesregierung sich bei einer möglichen Abstimmung im zuständigen EUAusschuss enthalten werde.

Die nächste Sitzung des Ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (SCOPAFF) ist am 21. und 22. September geplant. Experten halten es allerdings für unwahrscheinlich, dass so kurz vor der Bundestagswahl über das heikle Thema Glyphosat abgestimmt wird. Wie die Bundesregierung sich dann bei der nächsten Sitzung des SCOPAFF Anfang Oktober verhalten wird, ist offen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Bauern im Wahlkampf mehrfach versprochen, ihnen den Unkrautvernichter Glyphosat zu erhalten.

Aktuell ist Glyphosat aufgrund einer Übergangsregelung zugelassen. Weil sich die EU-Mitgliedsstaaten schon 2016 nicht über die Frage einigen konnten, hatte die EU-Kommission die Glyphosat-Zulassung vorläufig für 18 Monate verlängert. Gegen diese Übergangszulassung klagen jetzt der Imker-Verein Mellifera und die Aurelia-Stiftung vor dem Europäischen Gerichtshof. Denn Glyphosat steht nicht nur im Verdacht, bei Menschen zu Krebserkrankungen zu führen. Es soll auch die Überlebensfähigkeit der Bienen beeinträchtigen. Und es wurde schon in Honig gefunden – weit über dem zugelassenen Grenzwert. Nach einem Bericht des Deutschlandfunks argumentieren die Kläger, die EU-Kommission habe die Zulassung 2016 gar nicht in der Form verlängern dürfen. Sie habe dafür eine Ausnahmeregelung missbraucht, die nur für wenige Monate gelte.

Unterdessen hat der französische Umweltminister Nicolas Hulot nach Medienberichten bestätigt, dass Frankreich gegen den Vorschlag von EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis stimmen wird, den Unkrautvernichter Glyphosat für weitere zehn Jahre zuzulassen. Dieses Votum ist aus Sicht des Mitbegründers der französischen Umweltorganisation „Générations futures“ (künftige Generationen) ein Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“. François Veillerette hofft, dass der französische Minister noch andere europäische Regierungen von seiner Position überzeugen kann.

„Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie sich bei der Abstimmung im Herbst der französischen Regierung sowie der Bürgerbewegung und vielen Verbraucherschutzverbänden anschließt“, fordert auch der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold. „Die dramatischen Bestandsrückgänge bei Wiesenvögeln, Schmetterlingen und anderen Insekten sind ein Weckruf zum Handeln.“ [vef]

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https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/916242/bauerntag-merkel-spricht-sich-fuer-glyphosat-einsatz-aus

28.06.2017, 17:38 Uhr

Bauerntag: Merkel spricht sich für Glyphosat-Einsatz aus

Von Dirk Fisser

„Die Agarpolitik ist Mist“ - vor dem Kongresshotel in Berlin kippten Agrarkritiker Mist aus, um ihre Meinung zum Bauerntag kundzutun. Foto: dpa„Die Agarpolitik ist Mist“ – vor dem Kongresshotel in Berlin kippten Agrarkritiker Mist aus, um ihre Meinung zum Bauerntag kundzutun. Foto: dpa

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Landwirten in Deutschland am Mittwoch den Rückhalt der Bundesregierung zugesichert. Beim Bauerntag in Berlin sagte die CDU-Politikerin: „Wir stehen zu Ihnen.“ Sie sprach zudem für einen Glyphosat-Einsatz aus. Begleitet wurde die Veranstaltung von Protesten von Agrarkritikern.

„Sie haben überhaupt keinen Grund sich zu verstecken“, rief Merkel den Delegierten zu. Zwar seien Erwartungen an eine Weiterentwicklung der Landwirtschaft gerechtfertigt – etwa im Bereich der Tierhaltung. Das sei aber keine Rechtfertigung dafür, „den bäuerlichen Berufsstand an den Pranger zu stellen.“ Die Bundesregierung werde sich zudem dafür einsetzen, dass Bauern das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat weiter dort einsetzen dürften, wo es notwendig sei.

Pfiffe für Grüne

Für ihre Rede erhielt die Kanzlerin stehenden Applaus. Ganz anders die grüne Spitzenkandidatin Karin Göring-Eckardt. Unter Pfiffen sowie Hetze- und Lüge-Rufen sprach sie von Massentierhaltung und Qualzucht. „Es ist klar, dass diese Haltungsform nicht mehr geht.“ Gemeinsam müsse man nach mehr Akzeptanz für die Landwirtschaft suchen. Unionsfraktionsvize Gitta Connemann entgegnete: „Man kann mit Worten verletzen.“

Die CDU-Politikerin sagte, die Grünen würden den Eindruck erwecken, einzelne Skandalbilder aus Ställen seien der Standard auf deutschen Bauernhöfen. Sie forderte ein härteres Vorgehen gegen Tierrechtsaktivisten, die in Ställe eindringen und heimlich filmen. Zudem sollte genau überprüft werden, ob Nichtregierungsorganisationen zu Recht als gemeinnützig eingestuft seien. Vor dem Tagungshotel des Bauerntages hatten zuvor Tierrechtsaktivisten und Umweltschützer protestiert. Sie hatten Mist vor den Eingang des Hotels gekippt. Entsprechend aufgebracht waren die Landwirte im Saal.

Die Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien nutzten den Bauerntag, um die agrarpolitischen Vorstellungen ihrer Fraktionen zu präsentieren. Das Motto der Veranstaltung lautet mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl im September „Gemeinsam Zukunft gestalten“. Bauernpräsident Joachim Rukwied sagte: „Zukunft können wir nur gemeinsam gestalten.“ Er redete seinen Berufskollegen ins Gewissen: „Wir müssen Veränderungsbereitschaft signalisieren und konkretisieren.“ Rukwied nannte als Beispiel Emissionen beim Thema Gülle. Da müsse man der Gesellschaft etwas anbieten. „Sonst nimmt man uns nicht mehr ernst.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach den Landwirten auf dem Bauerntag Mut zu. Foto: dpa

Rukwied präsentiert Verschwörungstheorie

Zugleich betonte der Bauernpräsident aber auch das landwirtschaftliche Selbstbewusstsein. „Wir haben Deutschland das Bild gegeben, das es hat.“ Deutlich kritisierte er das Bundesumweltministerium und das nachgelagerte Umweltbundesamt. Rukwied vermutete hinter Bauernregeln-Kampagne oder Warnungen vor steigenden Wasserpreisen eine Strategie der Behörden. „Da geht es darum, Bauern Geld wegzunehmen und Naturschutzverbänden zuzuführen. Hände weg!“

Am Donnerstag wird der Bauerntag fortgesetzt. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger soll dann sprechen. Eines der großen Agrarthemen der kommenden Monate wird die Ausgestaltung der EU-Agrarsubventionen ab 2020 sein. Zudem stellt sich die Frage, wie die bisherigen Einzahlungen aus Groß Britannien nach dem Brexit kompensiert werden soll.

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http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/ben-and-jerry-s-glyphosat-in-speiseeis-gefunden-15240141.html

„Ben and Jerry’s“ : Glyphosat in Speiseeis gefunden

Aktualisiert am

„Unsere Produkte sind sicher und können bedenkenlos verzehrt werden“, erklärte Unilever. Bildbeschreibung einblenden

„Unsere Produkte sind sicher und können bedenkenlos verzehrt werden“, erklärte Unilever. Bild: dpa

Experten finden Spuren eines umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels in Speiseeis. Hersteller Unilever erklärt daraufhin, die Produkte könnten bedenkenlos verzehrt werden. Glyphosat sei in nahezu allen Lebensmitteln zu finden.

Spuren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat haben Wissenschaftler in Speiseeis-Proben aus Deutschland und drei weiteren europäischen Ländern gefunden. „Untersuchungen aus Frankreich und Großbritannien weisen darauf hin, dass der Glyphosatgehalt aus den meisten Proben von ,Ben and Jerry’s‘ Eiscreme wahrscheinlich ein Gesundheitsrisiko darstellt“, sagte der Forscher Gilles-Eric Séralini am Dienstag in Brüssel. Er stellte seine Forschungsergebnisse dort auf einer Pressekonferenz der Grünen im Europäischen Parlament vor.

Der amerikanische Wissenschaftler John Fagan sagte, in 13 von 14 untersuchten Eisproben habe man Glyphosat in einer Konzentration von bis zu 1,23 Nanogramm pro Milliliter gefunden. Fagan untersuchte „Ben and Jerry’s“ Eis aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Parallel getestete Bio-Eiscreme habe kein Glyphosat enthalten, sagte er. Der Hersteller Unilever betonte, die nachgewiesenen Glyphosatspuren lägen deutlich unter allen Grenzwerten, die in den Vereinigten Staaten und Europa gälten.

„Unsere Produkte sind sicher und können bedenkenlos verzehrt werden“, erklärte Unilever weiter. Glyphosat werde weltweit in der Landwirtschaft eingesetzt und sei in nahezu allen Lebensmitteln zu finden, sogar im Regenwasser. Aktuelle Testmethoden seien so detailliert, dass sich selbst die kleinsten Mengen im Labor feststellen ließen. Der Konzern kaufe für das Eis Fair-Trade-Produkte ein und unterstütze eine nachhaltige Landwirtschaft: „Wir wissen aber auch, dass es noch viel zu tun gibt.“

Der Forscher Séralini meinte, die offiziellen Grenzwerte seien überholt: Auch Glyphosatwerte, die zehnmal unter den festgestellten Konzentrationen lagen, hätten in Versuchen bei regelmäßigem Verzehr ernste Leber- und Nierenerkrankungen ausgelöst.

Verbraucherschützer sagten bei der Pressekonferenz, die Substanz sei vermutlich über die Milch konventionell gehaltener Kühe in die Eiscreme gelangt. Auch das Getreide der Kekse in dem Eis könne das Unkrautvernichtungsmittel enthalten. Séralini ergänzte, Glyphosat könne auch Wasser verseuchen.

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<<GLYPHOsat satt>><<GLYPHOsat satt>><<<GLYPHOsat satt>>>

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/schlappe-fuer-monsanto-in-usa-glyphosat-kann-krebs-verursachen-15079044.html

Monsantos Unkrautvernichter : Kalifornien warnt: Glyphosat kann Krebs verursachen

Aktualisiert am

Ein Traktor bringt auf einem Feld nahe Göttingen Glyphosat aus: Das Pestizid kommt in der Regel als Nacherntebehandlung bzw. vor der Aussaat zum Einsatz. Bildbeschreibung einblenden

Ein Traktor bringt auf einem Feld nahe Göttingen Glyphosat aus: Das Pestizid kommt in der Regel als Nacherntebehandlung bzw. vor der Aussaat zum Einsatz. Bild: dpa

Die Gesundheitsbehörde in Kalifornien wird den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat auf eine schwarze Liste setzen. Das ist eine schwere Schlappe für den Saatgut-Konzern Monsanto. Das Pestizid kommt auch in Deutschland auf zahlreichen Feldern zum Einsatz…..

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http://plus.faz.net/unternehmen/2017-09-28/schrieb-monsanto-glyphosat-studien-teils-selbst/61521.html

Schrieb Monsanto Glyphosat-Studien teils selbst?

Interne Mail-Korrespondenz deutet darauf hin….

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https://www.testbiotech.org/gentechnik-grenzen/soja-importe-stoppen

Importzulassung für neue Gift-Soja stoppen!

Senden Sie jetzt eine Aufforderung an EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, sich dieses Video anzusehen und zu handeln!

Soja-Importe stoppen!

Name

Der Name, der in der E-Mail an Vytenis Andriukaitis angezeigt werden soll

E-Mail *

Ihre E-Mail-Adresse
Betreff *

E-Mail-Text *

Sehr geehrter Herr EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis,

hiermit fordere ich Sie auf, die EU-Zulassung neuer Gentechnik-Sojabohnen mit dreifacher Resistenz gegen Herbizide zu stoppen. Die Soja der Firma Bayer mit dem Kürzel FG72 x A5547-127 ist resistent gegenüber den Spitzmitteln Glyphosat, Glufosinat und Isoxaflutol. Die Soja der Firma Dow AgroSciences mit dem Kürzel DAS-44406-6 ist resistent gegenüber Glyphosat, 2,4-D und Glufosinat.

Mehrere der genannten Unkrautvernichtungsmittel sind offiziell als gesundheitsgefährdend eingestuft und hinterlassen Rückstände in den Pflanzen. Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat diese Rückstände und deren Wechselwirkungen aber nicht überprüft. In einem Video wird die Problematik am Beispiel der Soja des Bayer-Konzerns jetzt anschaulich gemacht:

http://www.testbiotech.org/gift-soja

Gegen die Import-Zulassung der Gentechnik-Soja hat sich sowohl eine Mehrheit der EU-Mitgliedsländer als auch das EU-Parlament ausgesprochen.

Ich rufe deswegen die EU-Kommission jetzt dazu auf, diese Gentechnik-Soja nicht zuzulassen.

Mit freundlichen Grüßen

Text der E-Mail an EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis wird mit Ihrem Namen unterschrieben.

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MON-SATAN STOPPEN sowie alle korrumpierten Politiker die diesen „Tyranus-Rex “ unterstützen – ALLE MISSETATEN dieses KONZERNs OFFENBAREN

man darf es nicht zulassen dass hier ein bösartiger ANGRIFF auf die ERDE und auf die GESUNDHEIT der MENSCHEN wegen einzelner KORRUMPIERTER POLITIKER vollzogen wird – dass MERKEL (CDU) hinter „GLYPHOSAT/MONSANTO“ steht zeigt ihren wahren Charakterverantwortungslos, unwissenschaftlich, Hang zu BETRÜGERN und LÜGNERN

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<<<<<<<<<FÜR die ERDE und ein gesundes Leben>>>>>>>>>>>>

>>>>MONSANTO<<<< hat GENUG SCHADEN angerichtet es ist jetzt an der Zeit dafür zu BEZAHLEN

<<<<<<<<<<Die ROTE LINIE für MONSANTO>>>>>>>>>>>>>>>>

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/glyphosat-monsanto-wissenschaftler-bestechung-eu-kommission/komplettansicht

Glyphosat: Hat Monsanto Wissenschaftler gekauft?

aus dem TEXT:..Die Geschichte kommt zu einem politisch brisanten Zeitpunkt für Monsanto. Die EU-Kommission muss noch bis Ende des Jahres entscheiden, ob sie das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat weiter zulassen will und wenn ja, für wie viele Jahre. Frankreich hat sich bereits gegen eine Verlängerung der Zulassung entschieden, auch Österreich und Italien sind dagegen. Deutschland (MERKEL- CDU/CSU sind FÜR MONSANTO und GLYPHOSAT) wird bei dieser EU-weiten Entscheidung also das Zünglein an der Waage spielen…

 

aus dem TEXT:…Augenblicklich aber, mitten in den Verhandlungen für eine Jamaika-Koalition, ist das Votum noch unklar: CDU und FDP haben sich bislang für eine weitere Zulassung des Herbizids ausgesprochen, die Grünen sind dagegen. ….

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-10/glyphosat-monsanto-wissenschaftler-bestechung-eu-kommission/komplettansicht

Glyphosat: Hat Monsanto Wissenschaftler gekauft?

Schwere Vorwürfe: Monsanto soll Forscher bezahlt haben, damit diese positiv über Glyphosat berichten. Das legen neue Veröffentlichungen von internen Mails nahe.
Glyphosat: Das Herbizid Roundup, ein Produkt von Monsanto, enthält Glyphosat.
Das Herbizid Roundup, ein Produkt von Monsanto, enthält Glyphosat. © Brent Stirton/Getty Images

Ist Glyphosat nun krebserregend oder nicht? Die Frage ist für die weitere Zulassung des meistverkauften Pflanzenschutzmittels in der EU entscheidend. Das Problem: Gutachter diverser Gremien widersprechen sich. Daher ringt die EU-Kommission seit Monaten um die Entscheidung.

Immer wieder kommt in der Debatte um Glyphosat der Verdacht auf, dass einige der Forscher, die das Pflanzengift als weniger schädlich beurteilt haben, von dessen Hersteller Monsanto manipuliert worden sein könnten. Der Agrarkonzern macht mit dem Mittel ein sehr gutes Geschäft. Dass es in Europa weiter zugelassen ist, ist in seinem Interesse.

Dass an diesen Vorwürfen etwas dran ist, legen nun neue Enthüllungen der französischen Zeitung Le Monde nahe: Einem am 4. Oktober erschienenen Bericht zufolge wurden einige der Veröffentlichungen über Glyphosat zumindest zum Teil von Monsanto selbst geschrieben und bezahlt, ohne dass die finanzielle Abhängigkeit der Autoren öffentlich gemacht wurde. Die Autoren beziehen sich dabei auf Dokumente aus internen Mails. Monsanto aber widerspricht: „Diese Anschuldigungen sind falsch“, teilte Monsanto International auf Nachfrage von ZEIT ONLINE mit. Das Unternehmen arbeite transparent und „hat seine Rolle in wissenschaftlichen Kollaborationen immer vollständig eingeräumt“.

Schwere Manipulationsvorwürfe

Schon im Frühsommer waren E-Mails der Firma mit Sitz in den USA öffentlich geworden. Über mehrere Monate haben Journalisten von Le Monde diese seither ausgewertet. Ihr Ergebnis: Aus der Korrespondenz gehe hervor, wie Monsanto systematisch und zahlreich Wissenschaftler kontaktierte, damit sie im Auftrag der Firma Studien veröffentlichen, ohne die Verbindung zum Agrarkonzern bekannt zu machen – innerhalb der Wissenschaft ist so eine Form des Ghostwritings verpönt. Zudem soll der Konzern nach Recherchen der französischen Journalisten über eine Beratungsfirma Wissenschaftler engagiert haben, die in Fachzeitschriften positive Artikel über Glyphosat publizierten.

Beispielsweise habe eine Cheftoxikologin von Monsanto eine 46-seitige Studie an einen Korrektor der wissenschaftlichen Zeitung Journal of Toxicology and Environmental Health versandt. In dem Papier wird behauptet, der Kontakt zu Glyphosat habe keinen negativen Effekt auf die Fruchtbarkeit und Entwicklung von Embryonen. „Ich schicke dir hier schon mal die erste Hälfte“, schreibt die Toxikologin in einer Mail an einen Wissenschaftler, der ihre Arbeit korrigieren soll. Im Anhang derselben Mail findet sich die Arbeit, in der ihr Name sichtbar durchgestrichen wurde. Der Artikel, der über den Schreibtisch von Monsantos Cheftoxikologin ging, erschien wenig später im Jahr 2012 ohne ihren Namen – nur vier weitere Autoren sind genannt, denen kein Bezug zu Monsanto nachzuweisen ist.

Laut Le Monde sei diese Art des Ghostwritings innerhalb des Unternehmens so verbreitet, dass seine Angestellten dieses Wort selbst mehrfach und vorbehaltlos in ihrem E-Mail-Verkehr benutzen würden.

„Vielleicht muss Glyphosat neu bewertet werden“

Dies könnte nun Folgen haben. EU-Politiker fordern aufgrund der Monsanto Papers, wie die E-Mails genannt werden, den Einfluss des Agrarkonzerns auf im Auftrag der EU erstellte Studien genauer zu überprüfen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit Efsa sowie das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatten Glyphosat in der Vergangenheit mehrfach bescheinigt, eher nicht in bedenklichem Maße krebserregend zu sein. „Wir fordern eine Untersuchungskommission der Europäischen Union, um mehr über die möglicherweise gekauften Studien von Monsanto zu erfahren“, sagte Éric Andrieu, Agrarexperte in der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament. „Vielleicht muss Glyphosat noch einmal neu bewertet werden.“

Man habe Studien in Auftrag gegeben, um die Schädlichkeit von Glyphosat zu untersuchen, sagt Monsanto International auf Nachfrage von ZEIT ONLINE. „In einigen Fällen haben Monsanto und viele andere Registranten Verträge mit Laboren eines Dritten geschlossen, um Studien nach offiziellen Regularien durchzuführen.“ Nie aber habe man Wissenschaftler für Forschung mit einem vorab festgelegten Ergebnis bezahlt, lautet die offizielle Antwort. Alle Studien würden nach den OECD-Prüfrichtlinien durchgeführt, „was bedeutet, dass die Qualität, Glaubwürdigkeit und Nachvollziehbarkeit und, sogar wichtiger, die Wiederholbarkeit einer Studie garantiert ist.“ Zusätzlich hätten Autoren und Co-Autoren von Monsanto-gesponserten Studien sowie den dazugehörigen Review-Artikeln ihre Zugehörigkeit stets deutlich offenbart.

Die Geschichte kommt zu einem politisch brisanten Zeitpunkt für Monsanto. Die EU-Kommission muss noch bis Ende des Jahres entscheiden, ob sie das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat weiter zulassen will und wenn ja, für wie viele Jahre. Frankreich hat sich bereits gegen eine Verlängerung der Zulassung entschieden, auch Österreich und Italien sind dagegen. Deutschland wird bei dieser EU-weiten Entscheidung also das Zünglein an der Waage spielen.

Augenblicklich aber, mitten in den Verhandlungen für eine Jamaika-Koalition, ist das Votum noch unklar: CDU und FDP haben sich bislang für eine weitere Zulassung des Herbizids ausgesprochen, die Grünen sind dagegen. „Die ökologische Agrarwende ist selbstverständlich auch in den anstehenden Gesprächen ein zentrales Anliegen“, sagt der Gentechnikexperte der Grünen, Harald Ebner. Das Ergebnis der Bundestagswahl dürfte schließlich allen klargemacht haben, dass ein „Weiter so“ der falsche Weg ist.

Monsanto Papers spielten laut BfR „keine Rolle“

Vielleicht geben die Monsanto Papers nun den grünen Gegnern neue Argumente. Sie wurden öffentlich, weil rund 3.500 Menschen in den USA Monsanto verklagen, da sie dessen Gift auf ihren Feldern vor der Haustür für ihre Krebsleiden oder andere Krankheiten verantwortlich machen. Erst im März dieses Jahres verfügte ein Gericht in San Francisco, dass der US-Konzern seine interne Korrespondenz öffentlich machen muss.

Auch das BfR, das Glyphosat als „nicht krebserregend“ einstufte, hat die Monsanto Papers gelesen. Und räumt schriftlich ein, dass zwei wissenschaftliche Studien, die in den Monsanto Papers erwähnt werden, auch in den „Bewertungsberichten“ der Behörde auftauchten. Allerdings hätten diese „keine Rolle“ gespielt und seien nur aus „Transparenzgründen“ bei der verfügbaren Literatur aufgeführt worden. Das BfR würde sich nur auf die Originaldaten der Studien stützen, nicht auf „eigene Interpretationen von Autoren“.

Für den Grünenpolitiker Ebner entwerten die Monsanto Papers jedoch die komplette Glyphosat-Risikobewertung. Gekaufte Studien seien in die Bewertung mit eingeflossen. „Sie muss neu aufgerollt werden“, sagte Ebner. Vorher gäbe es keine belastbare Entscheidungsgrundlage, um den Stoff neu zuzulassen oder zu verbieten.

„Wahrscheinlich krebserregend“ urteilte bisher bloß eine Agentur

Tatsächlich steht die EU vor einer weitreichenden Entscheidung. Das Unkrautvernichtungsmittel tötet Pflanzen ab, die mit den Kulturen der Landwirte konkurrieren könnten. Zudem hat Monsanto Saatgut im Angebot, das resistent gegen das Gift ist. So können beispielsweise gentechnisch veränderte Baumwolle oder Mais nach dem Einsatz von Glyphosat als einzige Pflanzen auf dem Feld weiterwachsen. Das ist für Landwirte praktisch und offenbar so beliebt, dass in Frankreich vor wenigen Wochen einige Hundert Bauern auf der berühmten Champs-Élysées für den weiteren Verkauf des Mittels demonstrieren gingen. Auch der deutsche Bauernverband hat sich bereits dafür eingesetzt, das Gift weiter spritzen zu dürfen.

Zu Glyphosat gibt es unzählige Stellungnahmen, aber nur die amerikanische Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat das Mittel als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft: Laut Le Monde ist es zugleich die einzige Institution, die unabhängig geforscht und nicht nur Studien von Monsanto selbst ausgewertet habe. Die Befangenheit der Behörden sei der wichtigste Grund dafür, dass sie Glyphosat als unbedenklich eingeschätzt hätten.

Laut Monsanto International ist diese Darstellung allerdings „vollkommen falsch“. Glyphosat sei über Jahrzehnte von allen Chemikalien der Landwirtschaft am gründlichsten untersucht worden. Die Ergebnisse zeigten, dass sie sicher sei – allein die der IARC sei zu einem anderen Resultat gekommen und damit ein „Ausreißer“, heißt es auf Nachfrage von ZEIT ONLINE. „Die fehlerhafte Meinung basiert auf herausgepickten Daten und unvollständigen Analysen.“

Das BfR begrüßt derweil ebenfalls eine offene Debatte über weitere, staatliche Versuche, gibt aber zu bedenken, dass schon zahlreiche „tierexperimentelle Prüfungen“ vorlägen.

Ohne Glyphosat muss sich die Landwirtschaft ändern

Doch wie unabhängig sind diese Studien und die Debatte darüber? Bekannt ist inzwischen der Fall des US-amerikanischen Biologen Henry Miller, der regelmäßig in der Zeitschrift Forbes bissige Kommentare veröffentlichte. Offenbar auf Anfrage von Monsanto.

Miller schrieb demnach in einer Mail, er würde den Text von Monsanto veröffentlichen, wenn der „Entwurf qualitativ hochwertig“ sei. Offenbar gab sich der Agrarkonzern Mühe. Miller veröffentlichte den firmeneigenen Text als Kolumne unter seinem Namen. Und schrieb darin, wie unbedenklich und wie unverzichtbar Glyphosat für die Landwirte sei. Inzwischen sind Millers Artikel leider nur noch vereinzelt auf Archivseiten Dritter zu lesen: Forbes hat sie alle gelöscht und die Zusammenarbeit aufgekündigt, weil es offenbar „einen Interessenkonflikt“ gebe.

Auch der deutsche Toxikologe Helmut Greim aus München taucht in den Monsanto Papers auf. Greim leitet über Jahre das Institut für Toxikologie und Umwelthygiene der Technischen Universität München und war häufiger Interviewpartner in deutschen Medien, auch in der ZEIT. Inzwischen ist er emeritiert, wurde aber 2015 noch von der CDU zu einer Anhörung im Bundestag zu Glyphosat geladen. Zuvor aber wurde Greim über die Beratungsfirma Intertek von Monsanto in ein Expertengremium berufen, das wissenschaftliche Aufsätze über Glyphosat zusammenstellen sollte.

In einer weiteren internen Notiz gibt ein Mitarbeiter von Monsanto an, der „Phantom-Autor“ von Greims Publikation im Jahre 2015 gewesen zu sein, in der der Professor keine Krebsgefährdung durch Glyphosat erkennen konnte. Greim aber kann heute nichts daran finden. Das Geld von Monsanto sei „nicht einmal genug für einen Mercedes“ gewesen, wie er den Journalisten von Le Monde freimütig einräumte.

Die EU-Kommissare müssen noch über die Zukunft von Glyphosat entscheiden

In Europa steht die Politik bislang noch hinter dem Spritzmittel. Zuletzt hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, Glyphosat für weitere zehn Jahre auf europäischen Feldern zuzulassen. Eine Entscheidung der Kommissare steht aber immer noch aus, viele Treffen verstrichen ohne ein Votum. Zu unübersichtlich sind die Studien und Interessen der einzelnen Länder.

Denn klar ist auch: Verschwindet Glyphosat, muss sich die gesamte Landwirtschaft ändern. Konventionelle Bauern sind nach jahrzehntelangen Glyphosat-Kulturen an dieses Mittel und die passend dazu verkauften Samen gewöhnt. Das demonstrierten einmal mehr die französischen Bauern, die auch nach den Monsanto Papers zuletzt in zahlreichen Interviews beschworen, ihre Kulturen würden ohne das Gift kaputtgehen. „Glyphosat ist nur ein Anlass, um generell über unsere Landwirtschaft nachzudenken“, sagte der EU-Parlamentarier Andrieu. Die EU sollte künftig nur noch Subventionen an Bauern vergeben, die nachhaltig und ohne Gift anbauen könnten. Bis dahin sollte Glyphosat noch ein weiteres Jahr verfügbar sein: Die europäischen Bauern seien zu abhängig von diesem Herbizid, um sich schnell umstellen zu können.

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„Die GRÜNEN“ – „da ist der WURM drin“

Die heuchlerischen GRÜNEN lieber BOMBEN schicken ( DEUTSCHLAND – 3 Platz der Waffenlieferer) und damit Flüchtlinge verursachen als die Ursachen zu erforschen

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http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-10/fluechtlingspolitik-juergen-trittin-cdu-csu-gruene-familiennachzug

Flüchtlingspolitik: Trittin wirft Union Verleugnung christlicher Werte vor

CDU und CSU wollen den Familiennachzug für subsidiär Geschützte ausgesetzt lassen. Das laufe allen Integrationsbemühungen entgegen, kritisiert Grünen-Politiker Trittin.
Flüchtlingspolitik: Jürgen Trittin
Jürgen Trittin © Kay Nietfeld/dpa

Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat der Union wegen ihres Neins zum Familiennachzug für Flüchtlinge vorgeworfen, christliche Werte zu verleugnen. „In der Sache hat sich die CSU durchgesetzt. Sie will dauerhaft den Familiennachzug unterbinden. Das ist eine Verleugnung urchristlicher Werte“, sagte Trittin der Rheinischen Post. Der Kompromiss, auf den sich CDU und CSU am Wochenende geeinigt hatten, laufe „allen Integrationsbemühungen entgegen“. In dem Regelwerk zur Migration heißt es wörtlich: „Der Familiennachzug zu subsidiär Geschützten bleibt ausgesetzt.“

Der subsidiäre Schutz wird vergeben, wenn Personen weder Anspruch auf Asyl haben noch nach der Genfer Konvention als Flüchtling anerkannt werden. Er wird beispielsweise dann erteilt, wenn die Menschen allgemein Schutz vor Krieg in ihrer Heimat suchen. Die Betroffenen werden dann nicht abgeschoben, erhalten aber nur eine Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr. Diese kann verlängert werden. Im Rahmen des Asylpakets II wurde Anfang 2016 beschlossen, den Familiennachzug für diese Gruppe für zwei Jahre komplett auszusetzen.

In den Fällen, in denen der Familienzug in der Vergangenheit genehmigt wurde, hapert es indes an der praktischen Umsetzung: Wie vor Tagen aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorging, verzögern sich die von der Bundesregierung genehmigten Familienzusammenführungen häufig. Nur in 6,5 Prozent der Fälle seien im laufenden Jahr die Menschen auch nach Deutschland gelangt. Demnach erhielten von Januar bis September 2017 etwa 4.950 Angehörige von in Deutschland lebenden Flüchtlingen Zusagen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge für eine Weiterreise nach Deutschland. Tatsächlich überstellt wurden aber nur 322 von ihnen.

In Zukunft wollen CSU und CDU zwar die Genfer Flüchtlingskonvention wahren und auch an der Grenze niemanden zurückweisen, doch solle die Gesamtzahl von 200.000 Flüchtlingen im Jahr nicht überstiegen werden. „Wir wollen erreichen, dass die Gesamtzahl der Aufnahmen aus humanitären Gründen (Flüchtlinge und Asylbeweber, subsidiär Geschützte, Familiennachzug, Relocation und Resettlement, abzüglich Rückführungen und freiwillige Ausreisen künftiger Flüchtlinge) die Zahl von 200.000 Menschen im Jahr nicht übersteigt“, heißt es in der Vereinbarung.

Kommende Woche beginnen Sondierungsgespräche

Auch die in dem Papier genannten Entscheidungs- und Rückführungszentren kritisierte Trittin. Sie seien „nichts anderes als die Abschiebezentren“, so der frühere Umweltminister. In solchen Zentren will die Union künftig alle Asylbewerber aufnehmen, bis über ihren Antrag entschieden ist. Werden sie abgelehnt, sollen sie direkt von dort in ihre Heimat überführt werden.

Mit Blick auf die künftigen Sondierungsgespräche zwischen Union, FDP und Grünen fragte Trittin: „Wie will man diese mit Grünen und der FDP umsetzen?“ Auch die Ausweitung der Liste der sicheren Herkunftsländer lehnten die Grünen „mit sehr guten Gründen“ ab. „Sie läuft auf ein Aushebeln grundlegender menschenrechtlicher Standards hinaus.“

Die Liste der sicheren Herkunftsländer soll nach dem Willen der Union erweitert werden – mindestens um die nordafrikanischen Länder Marokko, Algerien und Tunesien. Die Union will auch Anstrengungen verstärken, Ausreisepflichtige abzuschieben.

Obwohl Grüne und FDP die Pläne kritisiert hatten, wollen sie an den Sondierungsgesprächen mit der Union festhalten. Die sollen nächste Woche beginnen. Am Mittwoch werde die Union zunächst mit FDP und danach mit den Grünen reden, kündigte Kanzlerin Angela Merkel an. Am darauffolgenden Freitag soll es ein erstes Gespräch mit allen Beteiligten einer möglichen Jamaika-Koalition geben.

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was sagen die GRÜNEN zu RAMSTEIN und dem DROHNEN-TERROR  (VÖLKER-und Menschen-RECHT wird ausgehebelt)

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DEUTSCHLAND ein „BÜTTEL“ von den „USA

Es ist raus! Drohnenmorde über Ramstein! Deutsche Regierung verlässt sich darauf, was die USA sagen!

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/10/13/merkel-und-gruene-erster-geheim-deal-fuer-jamaika/

Merkel und Grüne: Erster Geheim-Deal für Jamaika

Bundeskanzlerin Merkel hat einen Deal mit den Grünen geschlossen, um die laufenden BundeswehrEinsätze verlängern zu können.

Angela Merkel und Horst Seehofer am 10.10.2013 in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin bei ersten Sondierungsgesprächen zwischen CDU/CSU und Bündnis 90/Die Grünen mit Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt. (Foto: dpa)

Angela Merkel und Horst Seehofer am 10.10.2013 in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin bei ersten Sondierungsgesprächen zwischen CDU/CSU und Bündnis 90/Die Grünen mit Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt. (Foto: dpa)

Noch vor den Sondierungen zu einer schwarz-grünen Koalition unter Mitwirkung der FDP hat es laut Bild-Zeitung einen ersten „GeheimDeal“ zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Grünen gegeben: Demnach haben sich die Parteispitzen geeinigt, die Einsätze der Bundeswehr in Syrien, Afghanistan, Mali und dem Irak mit den Stimmen von CDU und SPD zu verlängern. Den Grünen wird erlaubt, so abzustimmen wie bisher: Enthaltungen beim Peschmerga-Einsatz im Nordirak, Ablehnung der Tornados über Syrien, freie Abstimmung über Afghanistan.

Die Grünen, die viele Jahre überzeugte Pazifisten und Nato-Gegner gewesen sind, haben diese Positionen schon lang aufgegeben und verfolgen eine transatlantischen Kurs wie auch die Union und die FDP. Während früher Kriegseinsätze ohne UN-Mandat dem Völkerrecht entsprechend abgelehnt wurden, bezeichnete eine anonyme Grünen-SprecherIn solche Einsätze in der Bild-Zeitung lediglich als „problematisch“.

Ob die SPD für ihre Mitwirkung an dem Deal eine Gegenleistung erhält ist nicht bekannt. Die FDP ist außenpolitisch traditionell transatlantisch und braucht bei diesem Thema keine gesonderte Behandlung.

Die neue Bundesregierung wird nach Ansicht des scheidenden Finanzministers Wolfgang Schäuble noch in diesem Jahr stehen. „Ich bin optimistisch, dass wir noch vor der Weihnachtspause eine neue Regierung haben werden“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag bei einer Diskussionsveranstaltung am Rande der IWF-Jahrestagung in Washington. Er sei auch zuversichtlich, dass die neue Regierung wirtschaftspolitisch weitgehend auf Kurs und verlässlich bleibe. „Alle Partner der Regierung werden proeuropäisch sein.“

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und  zur „pädophilen VERGANGENHEIT“ von TRITTIN (Kinder und die Früh-Sexualisierung)

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Pädophilie bei den Grünen.

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 und Özdemir der „Wende-Hals“ in Sachen „CETA“

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gruene-positionieren-sich-wegen-trump-neu-zu-ceta-14842833.html

F.A.S. exklusiv : Grüne positionieren sich wegen Trump neu zu Ceta

  • Von Markus Wehner , Berlin
  • Aktualisiert am

„Ein fairer Freihandel ist in Zeiten eines stärker werdenden Protektionismus, vor allem in den Vereinigten Staaten, wichtiger denn je“, sagte Cem Özdemir der F.A.S. Bild: EPA

Die Grünen überdenken ihre Haltung gegenüber dem europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen. Für eine Zustimmung braucht es aber Nachverhandlungen, sagt Grünen-Chef Cem Özdemir.

Die Grünen beginnen, ihre Haltung gegenüber dem Freihandelsabkommen Ceta zu überdenken. „Ein fairer Freihandel ist in Zeiten eines stärker werdenden Protektionismus, vor allem in den Vereinigten Staaten, wichtiger denn je“, sagte Cem Özdemir, Parteichef und Spitzenkandidat, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Vor allem die Grünen in Baden-Württemberg halten es angesichts des amerikanischen Isolationismus für falsch, Ceta zu blockieren.

Markus Wehner

Markus Wehner

Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Grüne aus anderen Landesverbänden hingegen warnen vor einem Umfallen in der Frage. Özdemir verlangt nun Nachverhandlungen zu Ceta, die seiner Ansicht nach immer noch möglich sind. „Dem Ceta-Abkommen werden wir in dieser Form zwar nicht zustimmen, aber klar ist auch, dass ein nachverhandeltes Ceta ein starkes Signal für freien und fairen Handel wäre“, sagte Özdemir der F.A.S. Im Bundesrat könnten die Grünen, die in elf Ländern mitregieren, das Ratifikationsgesetz zu Ceta ablehnen und damit den Freihandelsvertrag zu Fall bringen.

Am 24. Januar hatte das umstrittene Abkommen zwischen Kanada und der EU eine weitere Hürde genommen: Der zuständige Ausschuss im Europaparlament stimmte für den Freihandelspakt. 25 Abgeordnete votierten mit Ja, 15 mit Nein, einer enthielt sich. Ceta muss noch in den 28 EU-Staaten ratifiziert werden, soll aber unabhängig davon so schnell wie möglich in Kraft treten. Lediglich einige Teile, bei denen nationale Parlamente wie der Bundestag ein Mitspracherecht haben, können erst nach deren Zustimmung angewendet werden. Dies könnte nach Experteneinschätzung noch mehrere Jahren dauern.

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Dirk Müller, 21.09.2017 – CETA: Entgegen dem Volkswillen wurden Schutzkonzepte ausgehebelt!

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