„Polyoxyethylenamine“ (POEA) bewirken, dass „Glyphosat“ eingeschleust werden kann /// „RoundUP“ (Formulierung) ist „125“ mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“(isoliert)“ /// „DREI-FACH-RESISTENTE“ SOJA in die „EU“ zugelassen – von „Bayer“ und „DowDuPont“ – gegen „Glyphosat“, gegen „Glufosinat“ und „Isoxaflutol“ // „CRISPR-Cas“ – „GEN-EDITING“

siehe auch „EU“-„Weihnachts-Geschenke“ von  „MONSANTO-BAYER-DOW“

siehe auch „Monika Krüger“- Glyphosat als ANTIBIOTIKUM

MONSANTO auf der ANKLAGE-BANK und ALLE WELCHE diesen HÖCHST FRAGWÜRDIGEN KONZERN UNTERSTÜTZEN

MONSANTO/GLYPHOSAT/“ROUND-UP“  GREIFT das IMMUNSYSTEM („MIKRO-BIOM“ beim MENSCHEN und BODEN) an – GLYPHOSAT wirkt als ANTIBIOTIKA somit ist BEWIESEN dass MONSANTO die MENSCHLICHE GESUNDHEIT BEWUSST SCHÄDIGT und damit AUSLÖSER von diversen KRANKHEITEN ist

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aus dem TEXT:… Außerdem zeigte seine Studie, die jüngst in der Zeitschrift „Toxicology Reports“ veröffentlicht wurde, dass Glyphosat  erst in der Mischung mit Zusatzstoffen (Formulierung – „ROUND-UP“) seine giftige Wirkung entfalten kann.

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32970/

Studie weist Schwermetalle in glyphosathaltigen Pestiziden nach

26.01.2018

Der französische Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini hat in elf glyphosathaltigen Pestiziden Schwermetalle wie Arsen, Kobalt, Nickel und Blei nachgewiesen. Außerdem zeigte seine Studie, die jüngst in der Zeitschrift „Toxicology Reports“ veröffentlicht wurde, dass Glyphosat erst in der Mischung mit Zusatzstoffen seine giftige Wirkung entfalten kann.

Für die Studie verglichen Séralini und sein Team reines Glyphosat, drei verschiedene glyphosathaltige Pestizide sowie einen wichtigen Zusatzstoff. Diese Polyoxyethylenamine (POEA) sorgen in den Pestiziden dafür, dass der Wirkstoff Glyphosat ins Innere der Blätter eindringen kann.

In einem ersten Versuch besprühten die Forscher einzelne Tomatenstauden jeweils mit einer der verschiedenen Flüssigkeiten in der landwirtschaftsüblichen einprozentigen Verdünnung. Erstaunlicherweise wuchsen die Pflanzen, die mit einer reinen Glyphosatlösung besprüht wurden, munter weiter. Das liegt daran, dass Glyphosat stark wasserlöslich ist. Es bleibt an der Oberfläche des Blattes und tropft ab oder trocknet ein. Um seine Wirkung zu entfalten, muss es mit Tensiden wie POEA vermischt werden, die es durch die Schutzschicht der Blätter ins Innere transportieren. Dementsprechend ließen die drei glyphosathaltigen Pestizide mit POEA die Tomatenpflanzen welken. Noch zerstörerischer wirkte das in der Praxis nur als Zusatzstoff verwendete POEA alleine.

Auch bei Toxizitätsversuchen mit menschlichen Zellen zeigte Glyphosat alleine die geringste Wirkung. Fertige Pestizide und der POEA-Zusatz waren deutlich giftiger, wobei die Wirkung laut Studie vor allem auf die Zusatzstoffe zurückging.

Die Messung der hormonellen Aktivität ergab ein entsprechendes Resultat: Am wenigsten stark reagierte Glyphosat, dann kamen die Pestizide und die stärkste hormonelle Wirkung hatten die Zusatzstoffe. Damit zeigt die Studie, dass zelltoxische und hormonelle Wirkungen glyphosathaltiger Pestizide im Wesentlichen auf deren Zusatzstoffe zurückzuführen sind.

Überraschend, da nicht auf der Zutatenliste ausgewiesen, waren die Verunreinigungen mit den Schwermetallen Arsen, Kobalt, Chrom, Nickel und Blei in den glyphosathaltigen Pestiziden. Die Werte betrugen bis zu mehreren Hundert Mikrogramm je Kilogramm. Auch andere Pestizide ohne Glyphosat als Wirkstoff wiesen solche Verunreinigungen mit Schwermetallen auf. Die Glyphosat-Herbizide seien jedoch am stärksten belastet gewesen, heißt es in der Studie. Die Frage ist allerdings, wie bedenklich diese Schwermetallkonzentrationen sind, wenn sie stark verdünnt als Pestizid auf den Acker ausgebracht werden. Der Hinweis, dass die gefundenen Konzentrationen etwa bei Arsen weit über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung liegen, hilft in dem Zusammenhang wenig. Ein Anhaltspunkt könnten vielleicht eher die maximalen Schwermetallgehalte im Biokompost sein, der tonnenweise auf Äcker ausgebracht wird. Sie liegen für Blei bei 100 Milligramm je Kilogramm, also etwa um den Faktor 1000 höher als die von Séralini gefundene Belastung in Pestiziden.

Séralini schließt aus seinen Ergebnissen, dass es nicht ausreiche, nur Langzeitstudien mit dem Wirkstoff Glyphosat zu erstellen. Es müsse auch das Risiko getestet werden, das bei längerer Anwendung der Zusatzstoffe für Menschen und Umwelt bestehe. Das sei bisher nicht der Fall. Der Wissenschaftler fordert, den Einsatz glyphosatbasierter Spritzmittel ganz zu verbieten, oder zumindest die Schwermetalle mit zu deklarieren.

All das sollte die deutschen Behörden interessieren, die bald darüber entscheiden müssen, ob sie glyphosathaltige Spritzmittel in Deutschland weiter zulassen. Die Bundesländer Thüringen und Bremen haben bereits kundgetan, dass sie solche Spritzmittel im Haus- und Kleingartenbereich, an öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und bei der Vorerntebehandlung verbieten wollen. Ihren entsprechenden Antrag hatten sie am 15. Dezember 2017 im Bundesrat vorgestellt. Thüringen möchte, dass der Bundesrat am Freitag, dem 2. Februar, über den Antrag abstimmt. Im Dezember hatte die EU-Kommission den Einsatz des Wirkstoffs Glyphosat in Europa für weitere fünf Jahre erlaubt. [lf/vef]

 

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m/watch?v=zXUIq0xS_0c

„BAYERISCHER RUNDFUNK“ – Warum die Gefährlichkeit von Glyphosat unklar ist – Faszination Wissen

ab Minuten 1:00 – Hensel (BfR)  GETESTET: ?nur „WIRK-STOFF“-GLYPHOSAT?  nicht um die „PFLANZEN-SCHUTZ-MITTEL“ (Formulierung -„RoundUP“)  wie sie angewendet WERDEN???!!!

GLYPHOSAT kommt ISOLIERT nicht auf den MARKT 
Joint Meeting on Pesticide Residues“ JMPR – „Alan BOOBIS“ – „International Life Sciences Institute“ (ILSI) – „CropLife International“ (Monsanto-Bayer-BASF-Syngenta)

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Link für die Unterlagen zu diesem Vortrag:   http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Monika Krüger: Das Umweltgift Glyphosat und Glufosinat Herbizide mit Nebenwirkungen

ab Minuten 48:37 – Toxizität von Glyphosat und Roundup auf HT29MTX Zellen – (48h) – Zytostatikum – „RoundUP“(Formulierung) ist 125 mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“(isoliert)

Kraft-Futter ist mit „Gen-Tech“ kontaminiert – „chronischer Botulismus“„Ursachen-Forschung“ „Neuro-Toxin“ „Lähmung des Zwerchfells“
„chronischer Botulismus“: Tiere sterben verzögert
„Agro-Chemie“
Amino-Säure wird Phosphon-Säure
ab Minuten 26:00 – Glyphosat blockiert „Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können
„Chorismate“:  „Vitamin K-MANGEL“?!
Glyphosat – herbizider Wirkungsmechanismus – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)Behindert alle Proteine und Wirkstoffe, die die „drei aromatischen Aminosäuren“ benötigen: Tannin, Lignin, Flavonoide etc, Wuchsstoffe
Vitamin-Mangel“ (auch Vitamin B 6/B12) wird durch Glyphosat verursacht
ab Minuten – 29:40 – Spuren-Element-Mangel wegen Glyphosat: – Glyphosatwirkung –  Starker Chelator (Fänger) , bindet zweiwertige Kationen –  bindet wichtige Spuren-Elemente wie: Mg, Ca, K, Zn, Co, Mn, Fe usw (Zink, Mangan, Kobalt ,Kupfer, Eisen usw.) – (bildet Komplexe mit Kationen ) – Kationen sind Spuren-Elemente (Mangel-Erscheinungen – Krankheiten)
Einfluss von Glyphosat auf Mikronährstoffaufnahme und Nährstofftranslokation in Pflanzen (Sonnenblumen)
„2013“: Einfluss von Glyphosat auf „Spuren-Element-Gehalt“ im Blutserum von Kühen (DK): Kobalt – Mangan (Aktivität der Mitochondrien) – Zink (z.B für Gehirn) – Selen

ab  Minuten 33:50 – Wirkung auf Mikro-Organismen
US patent „7,771, 736 B2“ (2010) – es wirkt Anti-Mikrobiell  – die „guten“ Bakterien werden vom Glyphosat attackiert (massive Störung des Gleich-Gewichts)

 

ab Minuten 55:30 – „USA“ extrem hohe Werte von Glyphosat im Urin (4mal bis 5mal so hohe Werte als in Europa) – „Kalifornien“

ab Stunden 1:09 – „Sri-Lanka“ hat Glyphosat verboten – USA „RoundUP“  – Thailand – „Brust-Krebs“ – „WHO“ –  „EPA“ (1985 Glyphosat krebseregend – 1991 wieder geändert?! )

ab Stunden 2:06 – ?POLITIK? – Deutschland – „MAIS-LANDSCHAFTEN“(BIO-GAS) – „MONO-Kulturen“ – „Futter-Mittel“ vom „Aus-Land“?! („?Gen-tech-Futter?“)

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.com/watch?v=xXox0vMuWuo

Spritzmittel mit Glyphosat: Wurzel-Forschung an der Uni Hohenheim | Unser Land | BR Fernsehen

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32957/

EU-Kommission erlaubt die Einfuhr dreifach resistenter Sojabohnen

22.01.2018

Die EU-Kommission hat sechs gentechnisch veränderten Pflanzen die Zulassung für den Import als Lebens- und Futtermittel erteilt. Darunter finden sich auch zwei umstrittene dreifach herbizidresistente Soja-Linien, die nach Meinung von Kritikern nur unzureichend auf Gesundheitsgefahren untersucht wurden.

Dabei handelt es sich um Sojabohnen der Konzerne Bayer und DowDuPont. Die Bayer-Soja mit der Bezeichnung FG72 × A5547-127 ist nicht nur gegen Glyphosat, sondern auch gegen die Spritzmittel Glufosinat und Isoxaflutol resistent. Die Sorte DAS-44406-6 von DowDuPont übersteht Duschen mit Glyphosat, Glufosinat und 2-4-D. All diese Herbizide sind gefährlich für Mensch und Umwelt. Der von Bayer entwickelte Wirkstoff Glufosinat ist giftig und kann menschliche Embryonen schädigen. Deshalb läuft seine Zulassung in der EU im Juli 2018 endgültig aus. Doch in andere Länder verkauft Bayer das Gift weiterhin. Beim Bayer-Herbizid Isoxaflutol hegt selbst die europäische Lebensmittelbehörde EFSA den Verdacht einer krebserregenden Wirkung. 2,4-D soll Geburtsschäden und Erbgutveränderungen verursachen sowie hormonell wirksam sein. 2015 haben es die Krebsexperten der Weltgesundheitsorganisation als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft.

Die Organisation Testbiotech wirft den Konzernen Dow und Bayer vor, Daten für die Risikoprüfung dieser gentechnisch veränderten Soja-Linien manipuliert zu haben. Dabei bezieht sich Testbiotech auf Studien, die von den Firmen im Rahmen der EU-Zulassungsprüfung vorgelegt wurden. Demnach hätte Dow bei Fütterungsversuchen mit Ratten eine spezielle Probe der Gentechnik-Soja verwendet, die mit wesentlich weniger Spitzmittel behandelt wurde, als es in der Praxis der Fall sei. Die Firma Bayer habe beim Versuchsanbau ihrer Soja nur einen Bruchteil der tatsächlich üblichen Spitzmittelmengen eingesetzt. „In den vorliegenden Dokumenten kann man das Muster einer gezielten Manipulation der Zulassungsverfahren erkennen“, sagt Testbiotech-Geschäftsführer Christoph Then: „Das wirft den Verdacht auf, dass die Konzerne die Absicht haben, die tatsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen des Verzehrs dieser Soja zu verschleiern.“ Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hätte laut Then diese Daten nicht akzeptieren dürfen. Die EUKommission bezieht sich in ihrer Zulassungsmitteilung ausdrücklich auf die positiven Stellungnahmen der EFSA zu den Gentech-Pflanzen.

Nicht berücksichtigt hingegen hat die Kommission die Stellungnahme des Europäischen Parlaments vom Oktober 2017. Das hatte sich mit großer Mehrheit gegen eine Zulassung der beiden Soja-Linien ausgesprochen. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA habe nicht überprüft, welche Folgen die Rückstände aus einer kombinierten Anwendung dieser Herbizide auf den Menschen hätten, kritisierten die Europaabgeordneten in ihrer Resolution. Deshalb könne der Einsatz dieser Sojabohnen als Lebens- und Futtermittel nicht als sicher gelten. Auch eine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten, die 61 Prozent der Bevölkerung der EU repräsentieren, hatte einer Zulassung widersprochen. Allerdings war diese Mehrheit nicht groß genug, um die Anträge endgültig abzulehnen, so dass die Kommission das letzte Wort hatte – und gegen den Mehrheitswillen die Einfuhr der mehrfach herbizidresistenten Soja-Linien erlaubte. [lf]

In der EU drohen bei Gentechnik-Organismen erhebliche Regelungslücken

Stellungnahme des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Kritik

24. Januar 2018 / In der vergangenen Woche hat der Generalanwalt des EuGH eine Bewertung veröffentlicht, ob die neuen Verfahren des Gen-Editing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fallen sollen. Er befasst sich nicht in der Sache mit den technischen Verfahren und ihren Anwendungen und Risiken. Seine Argumentation beruht vielmehr zu großen Teilen auf zu generellen und zum Teil veralteten Kategorien, die zu erheblichen Rechtsunsicherheiten führen können. Insbesondere fehlt eine klare Unterscheidung zwischen den bisher üblichen Verfahren der Züchtung und den neuen Verfahren des Gen-Editing, bei denen unter anderem die Gen-Schere CRISPR-Cas eingesetzt wird. Deswegen erwartet Testbiotech, dass das anstehende Gerichtsurteil keineswegs zu einem Ende der Debatte über die Regulierung der neuen Gentechnikverfahren führen wird.

Die Unklarheiten in der Stellungnahme des Generalanwalts gehen zum großen Teil auf Begrifflichkeiten zurück, die von der Saatgutindustrie geprägt wurden: Hier spricht man in der Regel von „Neuen Züchtungsverfahren“ oder „zielgerichteter Mutation“, wenn eigentlich die neuen Gentechnikverfahren gemeint sind. Tatsächlich spricht auch der Generalanwalt im Zusammenhang mit den neuen Gentechnikverfahren meist von „Mutationen“ und verwendet den präziseren und korrekteren Begriff des „GenEditing“ lediglich einmal in einer Fußnote. Diese Wortwahl, die schon in den Fragen zu finden ist, die dem Gericht ursprünglich zur Prüfung vorgelegt wurden, führt hier zu erheblichen Verwirrungen.

Mutationen treten auch spontan in der Natur auf oder können durch unspezifische Reize wie UV-Licht oder Chemikalien erzeugt werden. Die traditionellen Verfahren der Mutationszüchtung zielen dabei auf eine Erhöhung der genetischen Variabilität im Erbgut der Pflanzen. Aufgrund ihrer biologischen Eigenheiten sind sie nur eingeschränkt regulierbar. Sie sind von der Gentechnikgesetzgebung auch aus historischen Gründen ausgenommen.

Dagegen greifen die Methoden des Gen-Editing direkt auf der Ebene des Erbguts ein und versuchen nicht die genetische Vielfalt zu erhöhen, sondern möglichst gezielt bestimmte Änderungen herbeizuführen. Auch wenn beim GenEditing keine neuen Gene eingefügt werden, sind nicht nur die Verfahren, sondern auch die Ergebnisse und damit verbundene Risiken oft deutlich von denen der konventionellen Züchtung verschieden.

Das zeigt auch eine aktuelle Publikation aus der Grundlagenforschung: Bei Versuchen an der Ackerschmalwand wurden mit Hilfe von CRISPRCas bestimmte Erbanlagen verändert, die der Züchtung bisher nicht zugänglich waren. Obwohl dabei keine zusätzlichen Gene eingefügt wurden, waren die Ergebnisse zwischen verschiedenen Untergruppen der selben Art sehr unterschiedlich, vermutlich wurden sie von der Epigenetik, d.h. der Genregulierung, beeinflusst. Das zeigt, dass die Methoden für die Risikobewertung verbessert werden müssen: Epigenetische Effekte werden bisher nicht berücksichtigt.

Dagegen kommt der Generalanwalt, ohne sich mit Details zu befassen, zu der überraschenden Einschätzung, dass es nicht darauf ankomme, ob die jeweiligen Verfahren risikobehaftet sind oder bereits als sicher erprobt sind. Je nach Lesart der Stellungnahme könnten so auch Organismen, die mit neuen Verfahren unter Verwendung der Gen-Schere CRISPR verändert sind, ohne Zulassungsprüfung und Kennzeichnung auf den Markt kommen. Die damit verbundenen Risiken müssten dann von den EU-Mitgliedsländern national geregelt werden, so der Generalanwalt.

Falls der EU-Gerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Regulierung ergeben. Die Folge wäre, dass es in vielen Fällen keine Erfassung der Organismen, keine Sicherheitsprüfung und keine geeigneten Nachweisverfahren gäbe.

Nach Ansicht von Testbiotech müssen die neuen Verfahren EU-weit einheitlich auf ihre Risiken geprüft werden. Sollte es durch das in den nächsten Wochen zu erwartende Gerichtsurteil tatsächlich zu erheblichen Lücken in der Regulierung kommen, wäre es daher unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

Kontakt
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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„US 7771736 B2“ – PATENT: MONSANTO-GLYPHOSAT-ANTI-BIOTIKA /// Hemmung des „Shikimisäure-Stoffwechselpfades“/“shikimate pathway“ /// „Monika Krüger“ – „Maria Finckh“

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https://www.mdr.de/investigativ/themen/glyphosat-rindersterben-100.html

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So steht weiter die Frage potentiell schädlicher Wirkungen von Glyphosat auf Bakterien im Magen-Darm-Trakt von Mensch und Tier im Raum.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung teilte dazu am 14.08.2012 mit:

Nach den vorliegenden umfangreichen toxikologischen Daten gibt es jedoch bisher keine Anzeichen für eine spezifische antibakterielle Wirkung von Glyphosat. … Glyphosat ist kein Antibiotikum.

BfR-Stellungnahme Nr. 033/2012 vom 14.08.2012

Wissenschaftler, die dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in diesen Fragen kritisch gegenüber stehen, sehen hier einen Widerspruch zu der Tatsache, dass die antibakterielle Wirkung von Glyphosat sogar Grundlage eines Patents ist, das Monsanto im Jahr 2010 erhalten hat. Das Patent beruht gerade auf der hemmenden Wirkung von Glyphosat auf Pathogene, die denselben Stoffwechselweg haben, der auch in den Pflanzen unterdrückt wird, um sie zu töten. Auch Clostridien sind in dem Patent als Zielorganismen angesprochen.

Das BfR teilte uns im vergangenen Jahr mit, keine Kenntnis von diesem Patent zu haben. Wir hatten es übermittelt, aber es wurde nicht kommentiert.

Letzter Stand in dieser Frage ist eine Mitteilung des BfR aus dem Januar 2014: Dort wurde von einem weiteren Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover berichtet, bei dem der Einfluss eines glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittels auf den Stoffwechsel und die mikrobielle Population bei Wiederkäuern untersucht worden sei (also die Bakterien im Magen-Darm-Trakt).

Ergebnis dieser Studie sei gewesen, dass der Wirkstoff Glyphosat und die Beistoffe keinen negativen Einfluss auf den Vormagen hätten. Auch gäbe es keine Hinweise, dass Bakterien der Spezies Clostridium sich unter dem Einfluss von Glyphosat verstärkt vermehren.

Allerdings ist die Aussagekraft auch dieser Studie der TiHo Hannover umstritten.

Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2017, 16:07 Uhr

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Prof. Monika Krüger –  Veterinärmedizinerin und Mikrobiologin

 Wirkungen von Glyphosat – wie ein „CHELATOR“ fängt SPUREN-ELEMENTE

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„Monika Krüger“ – GLYPHOSAT tötet gesundheits-fördernde Bakterien

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siehe auch „Monika Krüger“

http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Glyphosat – Wirkungen
• 1 Herbizid (Zulassung in USA 1974)
• 2 Chelator (Erfinder Henri Martin, 1950)
• 3 antibakteriell (Abraham et al. 2010)
• 4 Zytostatikum (Camden et al. 1996)
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3. Wirkung auf Mikroorganismen
US patent 7,771, 736 B2 (2010)
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Bakterielle Resistenz für Glyphosat
• Überproduktion von EPSPS
Aminisäureveränderungen in der EPSPS
• Natürliche Resistenz durch Klasse II EPSPS
EPSPS von S. aureus kann als echte Klasse II EPSPS klassifiziert werden
(Priestman et al. 2005)
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Zusammenfassung
Glyphosat beeinflusst durch Hemmung des Shikimisäure-Stoffwechselpfades die Synthese aromatischer Aminosäuren – Tryptophan, Phenylalanin, Tyrosin in grünen Pflanzen aber auch von zahlreichen Bakterien, Pilzen, Protozoen und Algen
• Glyphosat ist ein Chelator
• Glyphosat besitzt antimikrobielle Eigenschaften .
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Glyphosat-Quellen für Mensch und Tier
Futter-/NahrungsimporteGVO -Soja, GVO – Raps, GVO -Mais !!!!
Getreide und Stroh nach Vorernte-Sikkation (Deutschland seit Mai 2014 verboten, aber Ausnahmen)
• (Kontaminiertes Oberflächenwasser)
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Glyphosat: Einige biologische Effekte
• Dysbiose der Magen-Darm -Mikrobiota
• Zerstörung von Cytochrom P450 (CYP) Enzymen, die
Verarmung an wichtigen Mineralien
Calcium, Mangan, Zink, Kobalt, Eisen, Selen, Kupfer….
• Reduzierung der Sulfatsynthese and des Sulfat-
transportes
 
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Glyphosat: Mangel an aromatischen Aminosäuren
Tryptophan – Serotonin – Melatonin
Tyrosin – Dopamin, Adrenalin, Melanin, Schilddrüsenhormon
Zerstörung der Cytochrome P450 (CYP)- Enzymen:
– Aktivierung von Vitamin D, Abbau von Retinsäure (Abbauprodukt von Vit. A)
– Galleproduktion
– Detoxifizierung von Umweltgiften
– Stabilisierung von Blut (Hämorrhagien vs.Koagula)
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Beeinflussung der Fruchtbarkeit
Aromatase ist ein CYP 450 Enzym, das Testosteron zu Östrogen
umwandelt (Fruchtbarkeit)
Spermien hängen von Cholesterolsulfat für Dekapitation und Fertilisation
ab
Cholesterolsulfat-Synthese hängt von Cytochrom P450 (CYP)- Enzymen ab
Glyphosat zerstört die CYP -Enzymfunktion
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Zusammenfassung
Glyphosat ist in Futter und Nahrungsmitteln nachweisbar.
• Rückstandshöchstgehalte werden mit Daten der Hersteller festgelegt.
• Durch Mangel an aromatischen Aminosäuren, Spuren-und Mengenelementen sowie Beeinflussung der MDT-Mikrobiota entstehen zahlreiche Erkrankungen.
• Die Fruchtbarkeit wird sowohl bei männlichen als auch weiblichen Individuen negativ beeinflusst.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Shikimis%C3%A4ureweg

Der Shikimisäureweg oder Shikimatweg ist die Bezeichnung für einen biochemischen Stoffwechselweg, der in Pflanzen und den meisten Mikroorganismen vorkommt. Er hat grundlegende Bedeutung durch die Biosynthese der proteinogenen aromatischen Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan. Darüber hinaus liefert er wichtige Ausgangsstoffe für den pflanzlichen Sekundärstoffwechsel.

Biosynthese von Phenylalanin aus Prephenat.

Die Synthesewege der beiden Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin teilen sich erst beim Prephenat. Für die Tyrosinsynthese wird Prephenat durch eine Prephenatdehydrogenase[11] in 4-Hydroxyphenylpyruvat umgewandelt. Im Phenylalaninzweig des Syntheseweges katalysiert die Prephenatdehydratase[12] die Reaktion von Prephenat zu Phenylpyruvat. In einem letzten Transaminierungsschritt entstehen aus den beiden Vorstufen die jeweiligen Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin. Alternativ kann aber auch zuerst Prephenat zu Arogenat transaminiert werden, das dann entweder durch eine Arogenatdehydratase[13] in Phenylalanin oder durch eine Arogenatdehydrogenase[14] in Tyrosin umgewandelt wird.[1][4]

Biosynthese von Tryptophan aus Chorismat.

Schon beim Zwischenprodukt Chorismat zweigt der Syntheseweg der aromatischen Aminosäure Tryptophan vom Hauptpfad ab. Im ersten Schritt wandelt die Anthranilatsynthase[15] Chorismat in Anthranilat um, das mittels der Anthranilatphosphoribosyltransferase[16] mit Phosphoribosylpyrophosphat zu N-(5-Phosphoribosyl)-anthranilat reagiert. Eine durch die Phosphoribosylanthranilatisomerase[17] katalysierte Amadori-Umlagerung führt zu 1-(2-Carboxyphenylamino)-1-desoxyribulose-5-phosphat. Die Indol-3-glycerolphosphat-Synthase[18] stellt den Ringschluss zu Indol-3-glycerolphosphat her. Die beiden letzten Teilreaktionen, nämlich die Abspaltung von Glycerinaldehyd-3-phosphat zum Zwischenprodukt Indol und dessen Kondensation mit Serin, katalysiert die Tryptophansynthase,[19] was Tryptophan liefert.[1][4]

Biologische Bedeutung

Pflanzen beherrschen als autotrophe Lebewesen den Shikimisäureweg, er ist Teil ihres Primärstoffwechsels, liefert aber auch Vorstufen für sekundäre Pflanzenstoffe. Abgesehen von den proteinogenen aromatischen Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin und Tyrosin resultiert eine Fülle weiterer Substanzen mit aromatischen Ringen letztendlich aus dem Shikimatweg, sehr wichtig ist auch die Chlorogensäure, die u. a. an der pflanzlichen Wundheilung beteiligt ist, wobei die nachfolgende Aufzählung keineswegs abschließend ist und der Shikimatweg auch mit anderen Synthesewegen kombiniert sein kann:[1][20]

Aber auch bei vielen Bakterien, Pilzen und Protozoen wurde der Shikimisäureweg nachgewiesen.[1][21] Tieren fehlen dagegen die entsprechenden Enzyme. Deshalb sind die Aminosäuren Phenylalanin und Tryptophan für sie essentiell, Tyrosin kann nur direkt aus Phenylalanin synthetisiert werden.[1]

Neben dem Shikimisäureweg existieren weitere Möglichkeiten für die Biosynthese aromatischer Ringstrukturen, wie beispielsweise der Polyketidweg und die Nukleotid-Biosynthese.

Sonstiges

  • Die in der Landwirtschaft als Breitbandherbizid eingesetzte Verbindung Glyphosat unterbricht den Shikimisäureweg, indem sie das Enzym 5-Enolpyruvylshikimat-3-phosphat-Synthase (EC 2.5.1.19) hemmt.[4]
  • Da vielen Krankheitserregern das Vorhandensein des Shikimisäureweges gemeinsam ist, werden die Enzyme dieses Stoffwechselweges als aussichtsreicher Angriffspunkt bei der Entwicklung von Medikamenten mit sehr breitem Wirkungsspektrum angesehen, das sich auf Bakterien-, Pilz- und Protozoeninfektionen erstreckt.[21]
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Welche Arten von Aminosäuren gibt es?

Aminosäuren sind organische Verbindungen, die wenigstens eine Aminogruppe (-NH2) und eine Carboxygruppe (-COOH) enthalten. Im menschlichen Erbgut sind 20 Aminosäuren angelegt, die Proteine bilden und deshalb als proteinogen bezeichnet werden. Daneben gibt es ungefähr 250 Aminosäuren, die keine Proteine bilden. Durch sie wird zum Beispiel Zucker gebildet.

Die 20 proteinogene Aminosäuren sind auch als Standardaminosäuren bekannt. Sie lassen sich in drei Gruppen einteilen: essentielle, semi-essentielle sowie nicht-essentielle Aminosäuren.

Für den Menschen essentiell sind 8 Aminosäuren, da er sie nicht selbständig herstellen kann, sondern auf die Zufuhr von außen angewiesen ist: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phentylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

Arginin und Histidin bilden die Gruppe der sogenannten semi-essentiellen Aminosäuren. Diese müssen in bestimmten Situationen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Die 10 nicht-essentiellen Aminosäuren vermag der Körper prinzipiell selbst zu produzieren. Folgende Aminosäuren zählen dazu: Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin und Tyrosin.

Es gilt zu beachten, dass die Einstufung in »essentiell« und »nicht-essentiell« in keiner Weise bedeutet, dass eine Gruppe weniger wichtig ist als die andere. Denn es wird mit der Einteilung nicht bewertet, ob der Körper ausreichend mit Aminosäuren versorgt ist. Der konkrete Bedarf an Proteinen ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt. Wie viel von den semi-essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren vom Körper selbst produziert wird bzw. werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach Alter, geistiger und körperlicher Beanspruchung benötigt der menschliche Organismus Aminosäuren in unterschiedlicher Menge, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Auf die Struktur kommt es an

Aus biochemischer Sicht lassen sich die proteinogenen Aminosäuren nach ihrer Struktur unterscheiden. Sie kommen in zwei symmetrischen Formen vor: der L- und der D-Struktur. Für den Körper natürlich ist allerdings bei allen Aminosäuren nur die L-Struktur. Deshalb sollte bei der Aufnahme von zusätzlich benötigten Aminosäuren, z.B. durch Nahrungsergänzungsmittel, darauf geachtet werden, dass es sich bei den Inhaltsstoffen um eine L- und nicht um eine D- oder DL- (gemischte) Aminosäure handelt.

Wir halten fest: Die für den Menschen relevanten Aminosäuren sind die sogenannten proteinogenen Aminosäuren und von denen jeweils die L-Aminosäuren. Entscheidend für die optimale Wirkung der Aminosäuren ist die gleichzeitig ausreichende Mitversorgung des Vitamin-B-Komplexes. Alle B-Vitamine sollen in ihrer von der Natur ersonnenen Kombination und nicht einzeln aufgenommen werden, da sonst ein Wirkungsverlust droht.

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MONSANTO ENTLARVT – „PERMANENT-ANTIBIOTIKA“ im KÖRPER
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PATENT: MONSANTO-GLYPHOSAT-ANTI-BIOTIKA
Veröffentlichungsnummer US7771736 B2
Publikationstyp Erteilung
Anmeldenummer US 10/652,684
Veröffentlichungsdatum 10. Aug. 2010
Eingetragen 29. Aug. 2003
Prioritätsdatum 30. Aug. 2002
Gebührenstatus Bezahlt
Auch veröffentlicht unter US20040077608
Erfinder William Abraham
Ursprünglich Bevollmächtigter Monsanto Technology Llc
Zitat exportieren BiBTeX, EndNote, RefMan
Externe Links: USPTO, USPTO-Zuordnung, Espacenet
Glyphosate formulations and their use for the inhibition of 5-enolpyruvylshikimate-3-phosphate synthase
US 7771736 B2
Zusammenfassung
Protozoan parasites of the phylum Apicomplexa include some of the most important causative agents of human and animal diseases, in particular, malaria. The discovery that an organelle found inside parasites of this phylum probably stems from a plastid of plant origin has stimulated research on the effect of chemical herbicidal agents on Apicomplexa. Importantly, the growth of these parasites can be inhibited by the herbicide glyphosate, suggesting that the shikimate pathway will make a good target for the development of new anti-parasite agents. The present invention discloses the use of the herbicidal agent glyphosate in combination with the polyvalent anion oxalic acid for the prevention and therapy of these pathogenic infections…..
 
The importance of the shikimate pathway to cell viability is illustrated by experiments that result in the disruption of enzyme function. In plants, the shikimate pathway enzyme, EPSP synthase, has been targeted by a chemical inhibitor strategy that has resulted in the commercially successful, broad range, post-emergent herbicide called glyphosate. Glyphosate inhibits the shikimic acid pathway, which leads to the biosynthesis of aromatic compounds including amino acids, plant hormones, and vitamins. Specifically, glyphosate inhibits the conversion of phosphoenolpyruvic acid (PEP) and 3-phosphoshikimic acid to 5-enolpyruvyl-3-phosphoshikimic acid by binding to the enzyme 5-enolpyruvyishikimate-3-phosphate synthase (hereinafter referred to as EPSP synthase or EPSPS)….
Chelator Metal Ion Log K (Binding Constant)
Citric Acid Ca2+ 3.45
Mg2+ 3.45
Oxalic Acid Ca2+ 2.46
Mg2+ 2.76

………….Susceptible PathogensAll organisms that contain the enzyme EPSPS should be susceptible to the treatment method of the present invention. These organisms include, but are not limited to all species of the Phylum Apicomplexa, including but not limited to Toxoplasma gondii, Cryptosporidium parvum, Neospora caninum, Eimeria spp., Isospora spp., including but not limited to I. belli, Theileria spp., including but not limited to T. parva and T. annulata, Plasmodium spp., including but not limited to P. falciparum, P. vivax, P. malariae and P. ovale, and Babesia spp., including but not limited to B. microti, B. divergens, B. canis, B. bigemina, B. bovis, B. ovis, B. caballi, B. equi, B. gibsoni and B. felis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Neisseriaceae, including but not limited to Neisseria meningitidis and Neisseria gonorrhoeae, Moraxella spp., including but not limited to M. lacumata, M. nonliquefaciens, M. urethralis, M. catarrhalis, and M. bovis, Klingella spp., including but not limited to K. dentrificans and K. kingae and Eikenella spp., including but not limited to E. corrodens.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Enterobacteriaceae, including but not limited to Escherichia coli and Edwardsiella ictaluri, Klebsiella spp., including but not limited to K. pneumonia and K. oxytoca, Salmonella spp., including but not limited to S. typhimurium, S. typhi, S. paratyphi, S. enteritidis and S. cholerasuis, Serratia spp., including but not limited to S. marcesans and S. liquifaciens, Shigella spp., including but not limited to S. dysenteriae, S. flexneri, S. boydii and S. sonnei, Yersinia spp., including but not limited to Y. enterocolitica, Y. pestis, Y. pseudotuberculosis and Y. ruckeri, Citrobacter spp., including but not limited to C. freundii and C. diversus, Enterobacter spp., including but not limited to E. aerogenes, E. agglomerans and E. cloacae, Morganella spp., including but not limited to M. morganii, Proteus spp., including but not limited to P. mirabilis and P. vulgaris and Providencia spp., including but not limited to P. alcalifaciens, P. rettgeri and P. stuartii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Pasteurellaceae, including but not limited to Pasteurella multocida and Actinobacillus pleuropneumoniae, Haemophilus spp., including but not limited to Haemophilus influenzae, Haemophilus parainfluenzae, Haemophilus ducreyi, Haemophilus aphrophilus and Haemophilus aegyptius.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Mycobacteriaceae, including but not limited to Mycobacterium spp., including but not limited to M. tuberculosis, M. bovis, M. africanum, M. microtti, M. leprae, M. kansasii, M. aviumintracellulare, M. scrofulaceum, M. ulcerans and M. marinum.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Nocardiaceae, including but not limited to Nocardia spp., including but not limited to N. asteroides, N. brasiliensis and N. caviae.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Brucellaceae, including but not limited to Brucella spp., including but not limited to B. abortus, B. suis, B. melitensis and B. canis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Trypanosomatida, including but not limited to Leishmania spp., including but not L. tropica, L. major, L. donovani, L. braziliensis and L. mexicana.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Streptococcaceae, including but not limited to Streptococcus spp., including but not limited to S. pneumoniae, S. pyogenes, S. agalactiae, S. mutans, S. milleri, S. sanguis, S. anginosus, S. bovis, S. equisimilis, S. salivarius and S. mitis.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Alcaligenaceae, including but not limited to Bordetella spp., including but not limited to B. pertusis, B. parapertusis, B. brochiseptica, B. avium and B. hinzii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Micrococcaceae, including but not limited to Staphylococcus spp., including but not limited to S. aureus, S. epidermidis, S. saprophiticus, S. lugdunensis, S. haemolyticus, S. warneri, S. schleiferi and S. intermedius.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Trichocomaceae, including but not limited to Aspergillus spp., including but not limited to A. fumigatus, A. flavus, A. amstelodami, A. avenaceus, A. candidus, A. cameus, A. caesiellus, A. clavatus, A. glaucus, A. granulosus, A. nidulans, A. niger, A. oryzae, A. quadrilineatus, A. restrictus, A. sydowi, A. terreus, A. ustus and A. versicolor.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Bacillaceae, including but not limited to Bacillus spp., including but not limited to B. anthracis, B. subtilis and B. halodurans and Clostridium spp., including but not limited to C. perfringens, C. tetani, C. difficile and C. botulinum.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Chlamydiaceae, including but not limited to Chlamydia spp., including but not limited to C. trachomatis and C. pneumoniae and Chlamydophila spp., including but not limited to C. pneumoniae, C. abortus and C. psittaci.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Listeriaceae, including but not limited to Listeria spp., including but not limited to L. monocytogenes, L. innocua and L. ivanovii.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Pseudomonadaceae, including but not limited to Pseudomonas aeruginosa.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Enterococcaceae, including but not limited to Enterococcus faecalis and Enterococcus faecium.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Cardiobacteriaceae, including but not limited to Dichelobacter nodosus.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Campylobacteriaceae, including but not limited to Campylobacter jejuni.

Susceptible organisms include, but are not limited to all species of the Family Aeromonadaceae, including but not limited to Aeromonas hydrophila and Aeromonas salmonicida.

Susceptible organisms include Helicobacterpylori, Candida albicans and Pneumocystis carinii.……

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Link für die Unterlagen zu diesem Vortrag:   http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Monika Krüger: Das Umweltgift Glyphosat und Glufosinat Herbizide mit Nebenwirkungen

Kraft-Futter ist mit „Gen-Tech“ kontaminiert – „chronischer Botulismus“„Ursachen-Forschung“ „Neuro-Toxin“ „Lähmung des Zwerchfells“
„chronischer Botulismus“: Tiere sterben verzögert
„Agro-Chemie“
Amino-Säure wird Phosphon-Säure
ab Minuten 26:00 – Glyphosat blockiert „Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können
„Chorismate“:  „Vitamin K-MANGEL“?!
Glyphosat – herbizider Wirkungsmechanismus – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)Behindert alle Proteine und Wirkstoffe, die die „drei aromatischen Aminosäuren“ benötigen: Tannin, Lignin, Flavonoide etc, Wuchsstoffe
Vitamin-Mangel“ (auch Vitamin B 6/B12) wird durch Glyphosat verursacht
ab Minuten – 29:40 – Spuren-Element-Mangel wegen Glyphosat: – Glyphosatwirkung –  Starker Chelator (Fänger) , bindet zweiwertige Kationen –  bindet wichtige Spuren-Elemente wie: Mg, Ca, K, Zn, Co, Mn, Fe usw (Zink, Mangan, Kobalt ,Kupfer, Eisen usw.) – (bildet Komplexe mit Kationen ) – Kationen sind Spuren-Elemente (Mangel-Erscheinungen – Krankheiten)
Einfluss von Glyphosat auf Mikronährstoffaufnahme und Nährstofftranslokation in Pflanzen (Sonnenblumen)
„2013“: Einfluss von Glyphosat auf „Spuren-Element-Gehalt“ im Blutserum von Kühen (DK): Kobalt – Mangan (Aktivität der Mitochondrien) – Zink (z.B für Gehirn) – Selen

ab  Minuten 33:50 – Wirkung auf Mikro-Organismen
US patent „7,771, 736 B2“ (2010) – es wirkt Anti-Mikrobiell  – die „guten“ Bakterien werden vom Glyphosat attackiert (massive Störung des Gleich-Gewichts)

Bakterien besitzen 2 Formen von EPSPS
Klasse I: sensibel für Glyphosate in mikromolaren Konzentrationen
Sensibel
Lactobacillus spp.
Enterococcus spp.
Bifidobacterium spp
Bacillus spp
Klasse II: noch aktiv in Gegenwart von Glyphosat
Resistent
Salmonella Typhimurium
Salmonella Enteritidis
Salmonella Gallinarum
Clostridium tetani
Clostridium perfringens
Clostridium botulinum
Fusobacterium necropho
Einfluss von Glyphosat auf Boden-Mikro-Organismen – Fusarien

ab Minuten 48:37 – Toxizität von Glyphosat und Roundup auf HT29 – MTX Zellen – (48h) – Zytostatikum – „RoundUP“ ist 125 mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“

ab Minuten 55:30 – „USA“ extrem hohe Werte von Glyphosat im Urin (4mal bis 5mal so hohe Werte als in Europa) – „Kalifornien“

ab Stunden 1:09 – „Sri-Lanka“ hat Glyphosat verboten – USA „RoundUP“  – Thailand – „Brust-Krebs“ – „WHO“ –  „EPA“ (1985 Glyphosat krebseregend – 1991 wieder geändert?! )

ab Stunden 2:06 – ?POLITIK? – Deutschland – „MAIS-LANDSCHAFTEN“(BIO-GAS) – „MONO-Kulturen“ – „Futter-Mittel“ vom „Aus-Land“?! („?Gen-tech-Futter?“)

Glyphosat: Mangel an „aromatischen Aminosäuren“
1. Tryptophan: Serotonin – Melatonin
2. Tyrosin: Dopamin, Adrenalin, Melanin, Schilddrüsen-Hormon
3. Zerstörung der Cytochrome P450 (CYP)- Enzymen:
Aktivierung von Vitamin D, Abbau von Retinsäure (Abbauprodukt von Vit. A)
– Galleproduktion
– Detoxifizierung von Umweltgiften
– Stabilisierung von Blut (Hämorrhagien vs. Koagula)
Beeinflussung der Fruchtbarkeit
1. Aromatase ist ein CYP 450 Enzym, das Testosteron zu Östrogen
umwandelt (Fruchtbarkeit)
2. Spermien hängen von Cholesterolsulfat für Dekapitation und Fertilisation ab
3. Cholesterolsulfat-Synthese hängt von Cytochrom P450 (CYP)- Enzymen ab

4. Glyphosat zerstört die CYP-Enzymfunktion

Maßnahmen:

Bindung von Glyphosat durch „Huminsäuren“
Humin-Säuren: Natürliche Stoffe im Boden, die durch Abbau von Pflanzenmaterial sowie Metabolismus von Mikroorganismen entstehen
1. Langfristige Ziele
Wiederherstellung der Funktionalität der Kreislaufsysteme „Boden-Pflanze-Tier-Mensch“ durch Reduktion, besser Beseitigung der Glyphosat-Einträge in die Systeme.
2. Kurz-mittelfristige Ziele

Neutralisierung der G-Wirkung in den einzelnen Systemen durch geeignete Maßnahmen bei Tieren und Menschen (Einsatz von Huminsäuren/ Pflanzen – Kohle) Boden: Stoppen des G-Einsatzes, Ausbringen von Huminsäuren und PF-Kohle

 

„ÖKOLOGISCHE NAHRUNGs-MITTEL bevorzugen“

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Meldung

17.11.2017 12:29

Kasseler Pflanzenschutz-Wissenschaftlerin warnt vor Risiken von Glyphosat

Prof. Dr. Maria Finckh, Pflanzenschutz-Expertin der Universität Kassel, hat vor Risiken des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat gewarnt. Kurz vor einer neuerlichen Entscheidung der EU über die Zulassung sagte die Agrarwissenschaftlerin: „Es gibt viele offene Fragen, die dringend wissenschaftlich genauer untersucht werden müssen.“ Sie verweist dabei auf eine Auswertung von Studien, die sie gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus China und den USA vorgenommen hat.

Prof. Dr. Maria Finckh. Foto: Uni Kassel.

Laut Finckh stellten einige der untersuchten Studien Zusammenhänge zwischen chronischem Botulismus bei Tieren und Glyphosat im Futter her. Grund sei, dass bestimmte schädliche, pathogene Mikroorganismen deutlich resistenter gegen Glyphosat seien als viele für Tiere und Pflanzen nützliche Organismen. „Das ist in den Studien alles sehr plausibel dargelegt und muss dringend genauer untersucht werden“, so Finckh. Auch eine Vielzahl von Pflanzenkrankheiten werde mit Glyphosat und seinen Effekten auf die Zusammensetzung der mikrobiellen Umwelt in und um die Wurzel in Zusammenhang gebracht.

Die internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Medizin, Mikrobiologie und Agrarwissenschaft wertete für die Meta-Studie rund 220 wissenschaftliche Untersuchungen aus, die in den letzten Jahren erschienen sind. Die Veröffentlichung fasst also Erkenntnisse über Auswirkungen des Herbizids Glyphosat und seines Abbauproduktes AMPA (aminomethylphosphonic acid) auf die Umwelt und die pflanzliche, tierische und menschliche Gesundheit zusammen. Die Meta-Studie von Finckh und ihren Ko-Autoren wurde vor wenigen Tagen im Fachmagazin Science of the Total Environment online veröffentlicht.

Mit Blick auf die untersuchten Studien forderte Finckh, auch der Zusammenhang zwischen dem Einsatz des Unkrautvernichters und möglichen Kreuzresistenzen bei Mikroorganismen gegen verschiedene Antibiotika-Klassen und Glyphosat  müsse genauer untersucht werden, ebenso die Auswirkungen von Glyphosat und AMPA auf Neurotransmitter. Diese Botenstoffe sind für die Reizübertragung zwischen Nervenzellen zuständig.

„Unsere Meta-Studie zeigt, auf, dass die erlaubten Rückstandswerte überarbeitet werden müssen“, betont Finckh. „Die erlaubten Rückstände berücksichtigen entweder nicht alle Wege, die zur Einwirkung des Pflanzenschutzmittels führen, oder sie beziehen in vielen Fällen die Risiken nicht ausreichend ein.“ Zudem gebe es Studien, die zeigten, dass Ernährung ohne Glyphosat-Rückstände zur Linderung oder gar zum Abklingen von Krankheiten führe, so Finckh.

Prof. Dr. Maria Finckh leitet an der Universität Kassel das Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz. Sie beteiligte sich bereits an mehreren großen deutschen und EU-finanzierten Forschungsprojekten zu Pflanzenschutz und Bodenfruchtbarkeit. An der Metastudie waren neben Finckh Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University of Florida / Center of Disease Control und der Hangzhou Normal University/China beteiligt.

Die Lizenz für das umstrittene Mittel Glyphosat läuft Mitte Dezember 2017 aus. Vor wenigen Tagen hatte es im zuständigen EU-Gremium wieder keine Mehrheit für eine Verlängerung gegeben. Die EU-Kommission hatte mitgeteilt, dass sie einen Vermittlungsausschuss einberufen will, zur Debatte steht eine Verlängerung um zunächst fünf Jahre. Ein möglicher Sitzungstermin für den Vermittlungsausschuss ist der 22. November.

Link zur Meta-Studie „Environmental and health effects of the herbicide glyphosate: http://authors.elsevier.com/c/1V-jDB8cccp5d
Link zur Videopräsentation der Studie (5 Min.): http://tinyurl.com/yd672vmm

Prof. Dr. Maria Finckh steht für Presseanfragen zur Verfügung. Einen direkten mobilen Kontakt stellt die Pressestelle der Universität Kassel gerne her.
Auch ein Bild von Prof. Finckh ist über die Pressestelle erhältlich.

Kontakt:
Sebastian Mense
Universität Kassel
Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 561 804-1961
E-Mail: presse@uni-kassel.de
www.uni-kassel.de

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http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/risiko-bewertung-von-glyphosat_-_dreistes-faelschungsverfahren_-11931062.html

Risiko-Bewertung von Glyphosat: „Dreistes Fälschungsverfahren“

Ist das Herbizid Glyphosat potenziell krebserzeugend? Nein, erklären die zuständigen Behörden in der EU und in Deutschland. Mediziner halten dieses Urteil für falsch. Es sei wissenschaftlich nicht nachvollziehbar. Haben sie Gehör gefunden? Die EU-Mitgliedstaaten haben die Neuzulassung vertagt.

MARTIN HOFMANN |
Ein Landwirt düngt ein Weizenfeld.  Foto:  emjay smith – Fotolia.com

Der Epidemiologe Eberhard Greiser hat in seiner langen Mediziner-Karriere schon viel erlebt. „Dass jedoch eine Bundesoberbehörde zu einem derart dreisten Fälschungsverfahren greift, um ein Pestizid als total harmlos qualifizieren zu können, hat mich fast umgehauen“, schreibt der Bremer Professor.

Er meint das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Es untersteht dem Bundeslandwirtschaftsministerium, Deutschland ist als berichterstattender EU-Mitgliedstaat beauftragt, das Risiko von Glyphosat abzuschätzen. Die EU-Zulassung des Herbizids gilt bis Juni 2016.  Die Genehmigung, das Spritzmittel in der EU zu verwenden, lief schon Ende 2015 ab. Doch den Behörden wollte die EU-Kommission mehr Zeit einräumen, es umfassend, vor allem auch an Hand neuer Erkenntnisse einzuschätzen. Das BfR hat mittlerweile geprüft, ob der Wirkstoff des Spritzmittels nach heutigem Stand der Wissenschaft keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen, Tieren und auf die Umwelt hat. Die Behörde stellte dem Herbizid einen Persilschein aus. Die europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit EFSA stimmte diesem Urteil zu.

Führende Epidemiologen, Krebsexperten und Toxikologen aus aller Welt halten diese Schlussfolgerung hingegen für falsch. In einem achtseitigen offenen Brief haben 96 Wissenschaftler dem EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittsicherheit, Vytenis Andriukaitis, die Gründe dafür dargelegt. Ihr Ausgangspunkt: Die Internationale Agentur für Krebsrisiko (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Glyphosat für „wahrscheinlich krebserzeugend“ beim Menschen eingestuft, starke Belege für seine Erbgutgiftigkeit gefunden und „signifikante kanzerogene Effekte“ bei Labortieren festgestellt. Die Chemikalie könne auch oxidativen Stress – eine Schädigung der Zellen bei Menschen – auslösen. Dies schließe Befunde von DNA-Schäden in Blutzellen ein. Die IARC hat ihr Urteil aus allen öffentlich zugänglichen Studien zu dem Herbizid abgeleitet und sie ebenfalls ausführlich begründet.

BfR und EFSA fanden hingegen nur einen „begrenzten Beleg“ für die krebsauslösende Wirkung des Spritzmittels. Sie entgegneten den Krebsforschern: Die IARC interpretierte die Studienergebnisse unter „vorbeugenden“ Gesichtspunkten.  Die Behörden seien hingegen „vorsichtiger“, da es keinen „konsistenten“ Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Belastung durch die Chemikalie gebe. Begründung: Es läge nur eine qualifizierte Kohortenstudie vor. Sie hätte keinen Krebs des Lymphsystems gefunden. Bei Kohortenstudien werden Personen meist über Jahrzehnte genau beobachtet, um das Entstehen von Erkrankungen ermitteln zu können. Für die Analyse bedarf es einer extrem großen Zahl von Teilnehmern, um überhaupt eine ausreichende Anzahl von Erkrankten zu finden. Im Vergleich dazu hätten Fall-Kontroll-Studien geringe wissenschaftliche Qualität, ihre Ergebnisse könne man vernachlässigen, erläutert die Bundesbehörde.

BfR und EFSA erklären auch, in vielen Studien sei nicht zwischen Glyphosat als Wirkstoff und den zugefügten Chemikalien unterschieden worden. Nur das Risiko der Substanz gelte es zu prüfen.
Greiser hält diese Argumentation für abwegig. Epidemiologen untersuchen unter anderem Faktoren, die zu Erkrankungen führen. Deshalb müssten  sie sich mit dem Herbizid – etwa Roundup – befassen, das gespritzt wird. „Sonst kann man sich solche Untersuchungen sparen.“ Fall-Kontroll-Studien abzuqualifizieren, sei absurd. Untersucht werden dabei in Frage kommende Risikofaktoren, denen sich bereits Erkrankte ausgesetzt haben. Diese Angaben werden mit Personen verglichen, die nicht erkrankt sind. Greiser: „Solche Studien haben bisher die stärksten Beweise zu Gesundheitsgefährdungen der Bevölkerung erbracht – etwa den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs oder die Gefährlichkeit von Asbest.“

Greiser und seine Kollegen empört, dass das BfR 18 epidemiologischen Studien ankreidet, sie hätten versäumt, notwendige Angaben zu Erkrankungsrisiken zu erheben. Träfe dies zu, wären sie wertlos, betont Greiser. Doch die Informationen seien im Detail vorhanden, die Studien in renommierten medizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht worden. „Unter den Instituten, die laut BfR wertlose Studien publiziert hätten, finden sich viele, bei den es mir eine große Ehren gewesen wäre, dort mitarbeiten zu können“, betont er. Drei der als wenig aussagefähig deklarierten Publikationen stammen etwa vom nationalen Krebsforschungszentrum der USA.

Die 96 Wissenschaftler halten auch die BfR-Schlussfolgerungen zum Krebsrisiko von Glyphosat in Tierversuchen für unzutreffend. Die Behörde hatte moniert, bei Experimenten mit Mäusen und Ratten zur Krebsentstehung hätte man historische Kontrolldaten verwendet, die nicht zu den Versuchstieren passten. Dass bei Tests mit gegenteiligem Ergebnis Forscher zur selben Methode griffen, störte das BfR nicht. Sie stufte diese als relevant ein. Die Experten teilen dem EU-Kommissar dazu mit: Das BfR habe hier differenziert, um sein Ergebnis zu erreichen.

Bei Thema Zellschäden wenden sich die 96 Forscher gegen die geringe Gewichtung von Studien, die Fachleute geprüft haben. „Leitlinien-Untersuchungen“ hat das BfR hingegen als wesentlich kategorisiert. Den einen Untersuchungen  ihre Wertigkeit abzusprechen, sei in einer vorzunehmenden Gesamtbewertung nicht korrekt, betonen die Wissenschaftler.

Fazit ihres offenen Briefes an den EU-Kommissar: Das Behördenurteil „entspricht nicht den vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnissen“. Greiser wird in seinem Urteil der Behördenarbeit  erheblich deutlicher: „Ich kann nicht umhin, dieses Vorgehen als systematische Fälschung von Studieninhalten zu bezeichnen.“ Die Experten fordern von der EU eine transparente, offene und glaubwürdige Einschätzung der wissenschaftlichen Literatur zu den Gesundheitsgefahren.
Hat das Urteil der Forscher zu einem Umdenken der Mitgliedstaaten geführt? In zwei Tagen fand der Vorschlag der EU-Kommission keine Mehrheit im zuständigen Fachausschuss der 28 EU-Regierungen. Schon am Montag hatten sich Frankreich, die Niederlande und Italien den zuvor geäußerten Bedenken der Schweden angeschlossen. Am Dienstag wurde abgestimmt. Es kam keine Mehrheit dafür zustande, das Spritzmittel in Europa jetzt gleich für weitere 15 Jahre zuzulassen. Nun wollen die EU-Regierungen am 18. Und 19. Mai erneut über die Zulassung beraten. Ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt (CSU) erklärte dazu, die Bundesregierung stimme sich dann erneut ab. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte im Februar die Neuzulassung mit dem Argument abgelehnt, das Herbizid gefährde die biologische Vielfalt.

Keine Frage: Als Breitbandherbizid ist Glyphosat hoch wirksam. Sogenannte Unkräuter sterben zuverlässig ab. Forscher des US-Konzerns Monsanto haben dies 1970 erkannt. In Pflanzen verhindert die Substanz die Produktion lebensnotwendiger Aminosäuren, die Bausteine der Eiweiße. Da dieser Stoffwechselweg bei Tieren und Menschen nicht existiert, glaubten die Hersteller, es könne diesen auch nicht schaden.

Inzwischen ist durch Untersuchungen hinreichend belegt, dass das Herbizid die Aufnahme von Spurenelementen wie Calcium, Mangan, Eisen und Magnesium hemmt. Es reduziert im Magen-Darm-Trakt höherer Lebewesen Bakterien, Pilze, Algen und Mikroorganismen. Das Problem dabei:  Gesundheitsfördernde Bakterien haben sich als empfindlicher gegenüber der Chemikalie erwiesen als potenziell krankheitserregende. Diese Folgen können bereits bei Konzentrationen des Spritzmittels in Nanogramm-Bereich (ein Milliardstel Gramm) auftreten.

Die Tierärztin Prof. Monika Krüger von der Universität Leipzig untersucht schon seit Jahren die Wirkung von Glyphosat und ihren Beimischungen, die vor allem das Eindringen des Wirkstoffs in die Blätter erleichtern.  Sie stellt zusammen mit anderen Experten fest, dass das Herbizid auch in die Enzymsysteme und den fein ausbalancierten Hormonhaushalt von Warmblütern eingreift. „In Rinder- und Schweinebeständen sind dadurch Fruchtbarkeitsprobleme an der Tagesordnung“, beschreibt sie ihre Erkenntnisse.  Im menschlichen Organismus wirke Roundup auf Testosteron bildende Zellen, die davon weniger produzieren. Die Chemikalie hemmt auch die Bildung entgiftender Enzyme oder zerstört sie in der Leber.  Giftige Bakterien  und Pilze gewinnen die Oberhand. Bei Kühen kann sich dann eine chronische Botulinusvergiftung entwickeln.

In Deutschland werden jährlich 5000 bis 6000 Tonnen eingesetzt – vor allem in der konventionellen Landwirtschaft, weltweit werden pro Jahr geschätzte 800.000 Tonnen versprüht. Stark zugenommen hat der Glyphosateinsatz mit dem Ausbringen gentechnisch veränderter Nutzpflanzen. Diese haben Monsanto und andere Agrokonzerne gegen das Herbizid immunisiert.

Geringe Glyphosat-Rückstände finden sich in zahlreichen Lebens- und Futtermitteln, in Nutztieren wie Schweinen, Rindern und Geflügel, in Hasen oder Mastkaninchen. Monika Krüger berichtet: „Dort weisen sie eine 3,7mal höhere Konzentration auf als in Milchkühen.“