Wenn das MOTTO ist: „Schlimmer geht immer“ – ÄNGSTE „ein-FLÖSEN“ – – – SCHRECKEN „ein-JAGEN“ – – – PANIK „er-ZEUGEN“ – – – – – Wirkt „ENT-SPANNUNG“ und wieder RUHE finden besonders „hilf-reich“ /// „Jiaogulan“ ///// LUGAR CENTER – Labor des Todes

 

Nie mehr erkältet! Dr. med Jürgen Birmanns auf der Tagung der GGB Lahnstein

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17.10.2016

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Mehr Infos zur GGB-Tagungen: https://gesundheitsberater.de/events/… Jeder kennt es – der Hals kratzt, die Nase läuft, das Fieber steigt – erkältet. Dr. med Jürgen Birmanns erkärt im Vortrag, wie man Erkältungen effektiv vorbeugt. Von vitalstoffreicher Vollwertkost über Abhärtung mit Kneipp’schen Maßnahmen bis hin zur richtigen Kleidungswahl gibt Dr. Birmanns praktischen und umfassenden Rat zur Prophylaxe. Das Buch „Erkältungen müssen nicht sein“ finden Sie hier im emu-Verlag: https://emu-verlag.de/buecher-kleinsc… Mehr Informationen unter: http://www.gesundheitsberater.de und http://www.emu-verlag.de Facebook: https://www.facebook.com/gesundheitsb… Twitter: https://twitter.com/ggb_lahnstein

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https://www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-kinderarzt-tipps-eltern-1.4822355

Kinderarzt zum Coronavirus:„Was mir Sorgen bereitet, ist die Hysterie“

Kinderarzt Philipp Schoof erlebt wegen des Coronavirus einen Ansturm auf seine Praxis. Er warnt: Der Reflex vieler besorgter Eltern sofort zum Arzt zu gehen, sei im Ernstfall fatal. Was sie stattdessen tun sollten.

Der Kinderarzt Philipp Schoof hat diese Woche seinen Urlaub unterbrochen. Der Ansturm in seiner Münchner Praxis war sonst nicht mehr zu bewältigen. Seit Langem warnt Schoof davor, dass die kindermedizinische Versorgung nicht mehr ausreicht. Nun befürchtet er, dass sich die Situation in der aktuellen Grippesaison durch die Panik vor dem Coronavirus noch drastisch verschlimmern könnte.

SZ: Haben Sie Angst, dass sich das Coronavirus unter Kindern stark ausbreitet?

Philipp Schoof: Ich mache mir eher Sorgen um das Verhalten der Bevölkerung. Wenn die Ferien in Bayern zu Ende gehen, könnte eine aus Südtirol importierte Coronavirus-Welle drohen. Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, dass aufgeregte Eltern unkontrolliert mit ihren hustenden Kindern in die Praxen und Kinderklinikambulanzen strömen. Das wäre ein Brandbeschleuniger. Ich hatte am Montag Patienten, die am Wochenende mit einem Virusinfekt im Notdienst waren und am nächsten Tag wieder in die Praxis kamen. Dieser Reflex – mein Kind hat Husten und Fieber, ich muss sofort zum Arzt – wäre fatal beim Coronavirus. Dann würde genau das passieren, was man vermeiden will.

Dass die Menschen sich im Wartezimmer beim Arzt anstecken?

Ja. Wir hatten vor einigen Tagen eine Mutter in der Praxis, die in einer Menschentraube an der Anmeldung stand. Das Kind hatte Fieber und Husten, sie glaubte, dass es sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Es gab einen Kontakt zu einem Arbeitskollegen, der gerade aus China wiedergekommen war. Das ist der klassische Fall, bei dem die Vernunft aussetzt, und die Angst überhandnimmt. Auf Nachfragen war die Falldefinition nicht erfüllt. Wenn das Kind tatsächlich das Virus gehabt hätte, hätte es die anderen Patienten in der Praxis angesteckt.

Was sollen Eltern machen, wenn sie denken, ihr Kind könnte sich infiziert haben?

Auf keinen Fall sofort panisch zum Arzt oder in die Klinik rennen. Stattdessen erst einmal bei der Telefon-Hotline des Gesundheitsreferats anrufen und sich informieren. Der beste Schutz wäre, wenn die Bevölkerung sich klug verhält und die Basishygienemaßnahmen einhält. Hände waschen und mit kranken Kindern zu Hause bleiben, gerade in dem Wissen, dass das Virus bei Kindern einen eher harmlosen Verlauf nimmt. Wir können damit rechnen, dass das Virus sowieso schon viel verbreiteter ist, ohne dass es jemand gemerkt hat. Wenn ein Kind mit Husten und Fieber in die Praxis kommt, was ja im Winterhalbjahr der Normalfall ist, teste ich nicht regelhaft, ob es das Coronavirus ist.

Warum testen Sie nicht alle Kinder?

Bis vor kurzem gab es dazu keinen Test. Das Bestimmen würde ja nichts an der Therapie ändern. Außerdem haben wir Haus- und Kinderärzte realistisch gar nicht die Möglichkeiten dafür, solche Abstriche vorschriftsmäßig durchzuführen, in Schutzkleidung und in isoliertem Raum. Dazu sind viel zu viele Patienten in den Praxen. Unser Wissensstand ist, dass Kinder unter neun Jahren keine schweren Verlaufsformen entwickeln. Aber je mehr Kinder angesteckt sind, desto mehr wird das Virus in die Familien und Einrichtungen getragen. Das sollte durch umsichtiges Handeln vermieden werden.

Philipp Schoof ist niedergelassener Kinderarzt in München und Obmann des Berufsverbands für Kinder- und Jugendärzte München. Schoof weiß um die Sorgen der Eltern – aber auch um die Engpässe der Praxen im Winter.(Foto: Robert Haas)

In vielen Kinderarztpraxen ist es sehr schwierig telefonisch durchzukommen.

Bei uns ist das Telefon auch dauerbelegt und nun ist noch so viel Personal krank, dass wir zeitweise überhaupt nicht mehr ans Telefon gehen können. Wir müssen ja die Patienten in der Praxis versorgen.

Sollte man am besten etwa überhaupt nicht mehr zum Kinderarzt gehen?

Wenn man den Eindruck hat, dem Kind geht es sehr schlecht, sollte man auf jeden Fall Kontakt mit dem Arzt aufnehmen und natürlich soll man dann auch in die Sprechstunde kommen. Dafür sind wir da! Was mir Sorge bereitet, ist die Hysterie. Auch wenn ein begründeter Verdacht besteht, sollte man erst einmal abwägen: Wie geht es meinem Kind und ist es wirklich so krank? Die Grippe fordert jedes Jahr übrigens Tausende Todesopfer. Das muss man mal ins Verhältnis zur derzeitigen Berichterstattung zu Covid-19 setzen. Gefährdet sind vor allem Vorerkrankte, alte Menschen, medizinisches Personal mit viel Patientenkontakt oder auch immunsupprimierte Patienten.

Das Coronavirus ist sehr ansteckend.

Ja, da sehe ich auch die große Gefahr, besonders im deutschen Gesundheitssystem, wenn manche mit einem Schnupfen zum Arzt rennen: Dass man genau dort, wo man Hilfe erwartet, sich noch mehr ansteckt. Die Haus- und Kinderärzte stehen an vorderster Front und haben derzeit mehr als 100 Patienten pro Tag zu bewältigen. Allein dieser Patientendurchlauf ist in einer Epidemie für alle gefährlich.

Wie ist die Situation in Ihrer Praxis?

Wir haben aktuell bereits enorme Grippe- und Erkältungswellen. Auch viele unserer Mitarbeiter sind im Krankenstand. Viele Eltern kommen mit ihren hustenden Kindern in die Praxen und selbst wenn wir ihnen sagen, dass es eine Grippe ist und dass es etwa eine Woche dauert, kommen diese nach zwei Tagen wieder, weil das Fieber noch nicht weg ist. Wir niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte, die Klinikambulanzen und Bereitschaftspraxen können den Ansturm so schon kaum bewältigen. Eine zusätzliche Coronavirus-Welle könnten wir meiner Meinung nach in keinster Weise auffangen.

Gesundheitsminister Jens Spahn sagt, unser Gesundheitssystem sei bestmöglich vorbereitet.

Wir haben Anweisungen zu Schutzkleidung bekommen, aber uns ist kein offizieller Pandemieplan bekannt. Wir haben nicht die finanzielle Kapazität, um die Spezialmasken, Schutzkittel und Hauben zu kaufen. Wenn man das hochrechnet auf 100 bis 150 Patientenkontakte pro Tag im Winter bei den meisten Kinderärzten, hätten Sie 100 bis 200 Euro Kosten pro Tag pro Person, die in der Praxis arbeitet. Abgesehen davon, dass man so viel Material aktuell wegen Lieferengpässen gar nicht kaufen und entsorgen kann. Insofern gehen Anleitungen zu Schutzkleidung völlig an der Realität vorbei. In den Medien laufen Live-Ticker, die jeden schwer Erkrankten irgendwo auf der Welt als „Breaking News“ einblenden. Das schafft diese Panikstimmung. Die Ansage von Spahn: „Wir sind gut aufgestellt und wir werden Sie schützen“, ist vielleicht politisch nachvollziehbar. Schlauer wäre es, wenn das Gesundheitsministerium in großem Stil die Bevölkerung aufklärt, wie man sich jetzt klug verhält. Das schützt am allermeisten.

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https://www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-muenchen-schwabing-entlassung-krankenhaus-1.4804273

Gesundheit in Bayern:Der letzte Coronavirus-Patient darf nach Hause

Coronavirus - Erster Fall in Deutschland
Für das Klinikum München-Schwabing ist nun eine Ausnahmesituation vorbei.(Foto: Sven Hoppe/dpa)
  • Nun ist auch der letzte der insgesamt 14 Coronavirus-Patienten in Bayern wieder zu Hause, er wurde aus dem Klinikum München-Schwabing entlassen.
  • Da keine neuen Fälle mehr aufgetreten sind, ist der Coronavirus-Ausbruch im Freistaat damit erst einmal beendet – nach mehr als vier Wochen.
  • Allerdings rüsten sich die bayerischen Behörden für den Fall, dass infolge des Ausbruchs in Italien weitere Infektionen bekannt werden.
  • Neben den 14 Patienten wurden gut 230 Menschen in Bayern zu Hause unter Quarantäne gestellt, weil sie Kontakt zu einem der Erkrankten hatten. Fast alle dürfen inzwischen wieder unter Menschen…...

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„Wolf Schneider“ über „Schweinegrippe-Journalismus“

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21.07.2011

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Wolf Schneider (http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Sch…) über den aus seiner Sicht verachtenswerten Umgang der Journalisten mit der sog. „Schweinegrippe„, gesendet auf 1extra, mittags am 21.7.2011, abgefilmt vom Fernseher.

 

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„IMPF-VERBRECHEN“ in „VER-BINDung“ mit „KINDES-MISS-BRAUCH““

SPAHN ist ein IMPF-THEORETISCHER  VERBRECHER der nicht vor KINDES-MISSBRAUCH zurückschreckt

Spanny-BOY auf der JAGD nach dem „PHANTOM-ania -VIRUS““

„ZWANGS-IMPFUNG““-„TIEFSTER FASCHISMUS““ – „MENSCHEN-EXPERIMENTE““

MIND-CONTROL: vom SPIEGEL

SPIEGEL wird HIERMIT ANGE-KLAGT WEGEN IMPF-PROPAGANDA  aufgrund seiner BEHAUPTUNG und VERBREITUNG einer  „IMPF-THESE““  SPIEGEL  will damit ELTERN  animieren zu IMPFEN und somit SOLL hier  KINDERN  ABSICHTLICH SCHADEN zugeFÜGT werden

NICHT SCHUTZ sondern SCHADEN ensteht

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/masern-impfpflicht-was-aendert-sich-was-muessen-eltern-wissen-a-6bbf4117-a48a-4d31-9b24-a8a217e1259e

Masern – Impfpflicht tritt in Kraft Kleiner Pieks, große Wirkung

Beim Impfen sind die Deutschen gefährlich nachlässig. Deshalb wird die Bundesregierung nun rigoros: Die Schutzimpfung gegen Masern ist ab heute gesetzliche Pflicht. Doch bei der Umsetzung droht Chaos.

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ALS ERSTES es existiert kein BEWEIS über ein BÖSARTIGES VIRUS

Wie Blöd sind Die eigentlich oder für wie blöd halten sie uns

SIE geben zu dass  SIE einen schwerwiegenden und VERANTWORTUNGS-LOSEN FEHLER begangen haben – Eine Person mit Gift zu spritzen dessen Immunsystem bereits stark angeschlagen war……Bedeutet dass das Immunsystem somit doppelt angegriffen wurde

Weiter zeigt das GANZE WELCHE verheerenden FOLGEN es haben kann WENN eine Person mit GIFT attackiert wird  und das IMMUN-SYSTEM schon geschwächt ist

UND zum SCHLUSS wäre da noch eine unbeantwortete FRAGE: OB der TEST vor der GIFT-SPRITZE das GLEICHE ERGEBNIS gezeigt hätte als danach  ….FRAGEZEICHEN

FAKT ist: NUR Ein IMMUN-SYSTEM das STARK ABWEHR-bereit ist ist in der LAGE GIFT-COCKTAILS entgegen-zu-wirken

https://www.sueddeutsche.de/panorama/coronavirus-berlin-charite-gesundheit-influenza-1.4828236

Coronavirus:Erster Berliner Corona-Patient zeigte untypische Symptome

BERICHTIGUNG -Coronavirus - Berlin
Die Zentrale Notaufnahme der Charité in Berlin-Mitte.(Foto: dpa)

Die Infektion des jungen Mannes wurde nur entdeckt, weil die Berliner Charité standardmäßig bei jedem Influenza-Test auch auf das neuartige Virus Sars-CoV-2 testet.

Der erste Berliner Corona-Patient ist am Sonntag nur zufällig diagnostiziert worden. Der junge Mann, der eigenen Angaben zufolge seit einigen Wochen unter Erkältungssymptomen gelitten hat, hatte sich am Samstag noch eine Reiseimpfung im Tropenmedizinischen Zentrum in Berlin-Mitte geholt. In der Nacht auf Sonntag verschlechterte sich sein Zustand sehr, er wirkte desorientiert. Seine Mitbewohner verständigten daher den Rettungsdienst, der ihn in die Charité brachte.

Der dort für die Krankenversorgung zuständige Ärztliche Direktor Ulrich Frei erzählt nun auf einer Pressekonferenz mit der Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD), dass der positive Corona-Test ein „Zufallsfund“ gewesen sei. Denn die Beschwerden, mit denen der junge Mann eingeliefert worden sei, hätten nicht auf eine Infektion mit dem neuartigen Virus hingedeutet: Er sei fiebrig gewesen, habe über Gliederschmerzen geklagt und nach wie vor desorientiert gewirkt.

Zunächst hätten Mitarbeiter der Charité eine Hirnhautentzündung vermutet, dann auf Influenza getestet. Seit den Infektionen in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche teste die Charité jedoch standardmäßig beim Verdacht auf Influenza auch auf das Coronavirus. Das kam nun dem jungen Mann zugute. „Ohne diese interne Regelung, einen Paralleltest laufen zu lassen, wäre der Patient immer noch unerkannt zu Hause“, sagt Frei.

Der Patient war am Sonntagmittag – als der Influenza-Test negativ zurückkam – bereits nach Hause geschickt worden. Am Abend kam dann der „überraschende Befund“: Sars-CoV-2. Die Klinik verständigte dann das zuständige Gesundheitsamt, das schickte einen Amtsarzt zum Infizierten, der daraufhin wieder in der Klinik aufgenommen wurde. Das Gesundheitsamt identifizierte schließlich 60 Kontaktpersonen des jungen Mannes, die gerade auf das Coronavirus getestet werden, und stellte sie unter Quarantäne, darunter auch acht Mitarbeiter der Charité. Die Klinik schloss vorübergehend ihre Rettungsstelle. Die betroffenen Ärzte hatten während der Behandlung des Patienten keine Schutzkleidung getragen, da bei dessen Einlieferung kein Verdacht auf das Coronavirus bestanden habe, sagte Frei.

Zu den Kontaktpersonen gehören auch die Eltern des jungen Mannes, die aus Nordrhein-Westfalen kommen und ihren Sohn kürzlich besucht haben. Angesichts der dort auftretenden Infektionen sprach Gesundheitssenatorin Kalayci von einer „leisen Spur“ auf der Suche nach dem Ursprung der Infektion. Letztlich könne man aber nicht sagen, wo sich der Patient infiziert habe. Senatorin wie Ärzte rechnen mit weiteren Infektionen in Berlin. Wer glaubt, sich mit dem Virus infiziert zu haben, solle zunächst seinen Hausarzt anrufen und die Symptome besprechen und sich bei einem begründeten Verdacht an das zuständige Gesundheitsamt wenden.

Die Berliner Charité will außerdem von Dienstag an am Standort Virchow-Klinikum eine Anlaufstelle für die Tests und Abstriche auf das Coronavirus einrichten, damit möglicherweise Betroffene nicht die Rettungsstellen aufsuchen und diese lahmlegen – wie am Sonntag geschehen.

© SZ/ick

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Gesundheitstage der GGB in Lahnstein – Herbst 2019 – Impressionen

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17.02.2020

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Menschliche Medizin – Dr. med. Jürgen Birmanns

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Vortrag auf der Tagung der Gesellschaft für Gesundheitsberatung in Lahnstein: Menschliche Medizin; Referent: Dr. med. Jürgen Birmanns Mehr Informationen unter: http://www.gesundheitsberater.de und http://www.emu-verlag.de

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Bundestagspetition über „Kinderrechte

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18.02.2020

7460 Abonnenten
https://epetitionen.bundestag.de/peti… Bei Registrierungsproblemen: post.pet@bundestag.de Linksammlung und andere Videoplatformen: https://kai-aus-hannover.github.io/Ka…

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Kai Direkt #3 über Kinderrechte

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Livestream vor 1

8560 Abonnenten
Linksammlung und andere Videoplatformen: https://kai-aus-hannover.github.io/Ka…

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Ein Gespräch über die Kinderrechte im Grundgesetz

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02.03.2020

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https://www.spiegel.de/panorama/keine-kinder-wegen-des-klimas-wir-kinderlosen-haben-den-besseren-sex-a-0d0e8259-4fca-4bb0-bb15-1f40ebf8c41d

Öko-Feministin über den Verzicht aufs Gebären
„Wir Kinderlosen haben den besseren Sex und die besseren Beziehungen“
Sind keine Kinder die Lösung für die Probleme der Menschheit? Im Interview erklärt Verena Brunschweiger, warum Nachwuchs schlecht fürs Klima ist – und nicht nur das.
Von Annette Bruhns
02.03.2020, 01:05 Uhr

Verena Brunschweiger

 

DPA/ Juliane Zitzlsperger/ Büchner-Verlag

Brunschweiger, 39, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie, promovierte in Mediävistik und arbeitet als Gymnasiallehrerin in Regensburg. Am 4. März erscheint im Büchner-Verlag ihr Buch: „Die Childfree-Rebellion. Warum ‚zu radikal‘ gerade radikal genug ist“, Nachfolger ihres Essays: „Kinderfrei statt kinderlos“.

SPIEGEL: Sie fordern zum Gebärstreik auf, um die Erderwärmung zu stoppen. Warum?

Brunschweiger: Unsere Tage sind gezählt. Wissenschaftler sagen, dass spätestens 2040 Kriege um Wasser und Ressourcen die Welt verwüsten werden. In manchen Ländern im Süden tobt schon längst ein Verteilungskampf. In Kenia, am Viktoriasee, gibt es „sex for fish“. Da schlafen Frauen mit Fischern, um etwas von deren Beute abzukommen.

SPIEGEL: Was hat das mit der selbstgewählten Kinderlosigkeit zu tun, die Sie propagieren?

Brunschweiger: Der Weltklimarat IPCC benennt zwei Hauptfaktoren, die den menschengemachten Klimawandel anheizen: Überkonsum und Überbevölkerung. Klima-Aktivisten wie von „Fridays für Future“ oder „Extinction Rebellion“ ignorieren mit ihrem Ansatz 50 Prozent des Problems, sie fokussieren viel zu sehr auf den Überkonsum. Das halte ich für blauäugig und sogar gefährlich.

SPIEGEL: Was sagen „Fridays for Future“-Aktivisten zu Ihrer Kritik?

Brunschweiger: Nichts. (lacht schallend)

SPIEGEL: Warum lachen Sie?…..

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Impfpflicht- was nun? Stärke Deine Abwehrkräfte!

95 Aufrufe
11.02.2020

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Masern– Impfpflicht bedeutet im Umkehrschluss freie Entscheidung für die meisten anderen Impfungen! Die Datenlage zu Impfungen ist nach wie vor so miserabel, dass Nutzen und Risiken nicht gegeneinander abgewogen werden können. Dann lieber für ein gut funktionierendes Immunsystem sorgen! Wie das geht, erklärt der Arzt für Allgemeinmedizin/ Naturheilverfahren Andreas Diemer, Leiter der Akademie Lebenskunst und Gesundheit in diesem Beitrag.

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Wunder- Arznei Placebo! Arzt und Physiker erklärt die Wirkung

449 Aufrufe
12.11.2018

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Der #Placeboeffekt– also das Auftreten von Arzneiwirkung allein durch die #Erwartung– ist wohl die stärkste Steuerung unserer #Gesundheit, die wir haben. Wahrscheinlich stärker als alle „stofflichen“ Methoden wie Pflanzen, Homöopathie und sogar chemische Arzneimittel und Operationen (vielleicht abgesehen von der Notfallmedizin) können Arzt und Patient allein durch die #Kraft der #Gedanken, der Erwartung, der Hoffnung, der #Gefühle und der positiven Absicht (#Intention)Krankheiten bzw. den Gesundheitszustand nachhaltig steuern! Der Diplom- Physiker und Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Leiter der Akademie Lebenskunst & Gesundheit http://akaleku.de/ Andreas Diemer erklärt in diesem Video, wie dieses Phänomen zustandekommt und wie die moderne Physik (Quantentheorie) brauchbare Modelle liefert, um das zu verstehen. Das Placebo sind wir, der Arzt hilft mit seinem #Wissen und #Bewusstsein!

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Das geheimnisvolle Zusammenspiel von Geist und Körper | Ulrich Warnke zur Psychosomatik

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25.09.2014

9700 Abonnenten
Psychosomatik – wie funktioniert das? Ulrich Warnke erklärt die Zusammenhänge aus quantenphilosophischer Sicht. Im Interview spricht er über Placebo und Nocebo und den Einfluss des Bewusstseins auf Körpervorgänge. Das Interview mit Ulrich Warnke entstand für die Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“ – erhältlich in unserem Shop und deutschlandweit binnen 2 Tagen portofrei bei Ihnen! http://shop.komplett-media.de/derwiss…

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Dr.rer.nat. Ulrich Warnke – Physiologie des Jugendlichen, Weisheit des Alters TRAILER

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Dr.rer.nat. Ulrich Warnke – Physiologie des Jugendlichen, Weisheit des Alters – eine neue Geriatrie mit ‚wahrer‘ Naturwissenschaft (127. ZAEN-Kongress) TRAILER Der komplette Vortrag, gehalten auf dem 127. ZAEN-Kongress 2014 in Freudenstadt, ist bei „AV Record“ erhältlich unter: http://www.avrecord.de/AVRecord/katal… Weitere Informationen über den „Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.“ (ZAEN) erhalten Sie unter: http://www.zaen.org/

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WEGE  „ENT-SPANNUNGzu finden und zur RUHE kommen

Shostakovich – Piano Concerto No. 2: II. Andante

18.200 Abonnenten
Piano Concerto No. 2 in F major, Op. 102: II. Andante

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Tomaso Albinoni – Adagio (best live version)

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The Elegance of Pachelbel – Serenade

6360 Abonnenten
Johann Pachelbel – b. September 1653 – d. March 1706

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PACHELBEL * CANON in D major- ELEGANCE – version ***** AUTUMN LEAVES *

612.985 Aufrufe
23.11.2016

13.100 Abonnenten
Iohann Pachelbel (1653 – 1706) was a German baroque composer, organist and teacher. CANON in D.major, is a piece of Chamber music for three violins, basso continuo and gigue, was writen around 1680 and it is most famous piece. About autumn said Albert Camus to “ Autumn is a second spring, when every leaf is a flower“. I invite you to look, to meditate, to relax in the calm of his music Pachelbel’s.

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Entspannungsmusik mit Naturgeräuschen, Waldmusik, Schlafmusik, Meditationsmusik

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Eine sanfte Entspannungsmusik mit Aufnahmen von Wäldern. Nützlich, um Stress abzubauen, zu schlafen und auch um zu meditieren. Namaste

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L0TUS

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Mozart-Effekt: Mit Musik ungenutztes Gehirnpotenzial entfalten | Maxim Mankevich

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12.04.2019

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Musik beim Lernen/Arbeiten? Wie Du Musik zu Deinem Vorteil nutzt und damit mehr schaffst, erfährst Du im Video. Oft gestresst? Erfahre die Geheimnisse der tibetischen Mönche für mehr Gelassenheit und inneren Frieden: http://bit.ly/kostenlosglück

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https://www.n-tv.de/wissen/Musik-macht-doch-schlau-article14703901.html

Wiederbelebung des Mozart-Effekts Musik macht doch schlau

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Wolfgang Amadeus Mozart galt schon zu Lebzeiten als Genie. Er wurde nur 35 Jahre alt.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Klassische Musik umweht die Aura von Gelehrtheit und Begabung. Eltern nutzen sie, um den Nachwuchs zu fördern. Doch ob Mozart wirklich schlau macht, ist seit Langem umstritten. Eine Studie aus Finnland verleiht der Debatte neuen Aufwind.

Ein Forscherteam um Irma Järvelä, Dozentin für medizinische Genetik an der Universität in Helsinki, hat die Wirkung von klassischer Musik auf das Gehirn untersucht. Ihre in der Open-Access-Zeitschrift PeerJ veröffentlichten Ergebnisse zeigen erstmals, dass Musikhören die Expression gewisser Gene (siehe Infokasten) erhöht, anderer hingegen senkt. Dadurch könnten kognitive Fähigkeiten, wie Lernen und Erinnern, gesteigert werden.

GenexpressionBei der Genexpression werden genetische Informationen umgesetzt und für die Zelle nutzbar gemacht. Der Begriff beschreibt also den intrazellulären Weg vom Gen zum Genprodukt bzw. wie der Genotyp (Erbbild) als Phänotyp (Erscheinungsbild) ausgeprägt wird.

Genexpression ist eine Ursache für die geringfügigen Unterschiede im Erscheinungsbild von (genetisch gleichen) eineiigen Zwillingen.

Zahllose Kinder werden bereits im Mutterleib mit klassischer Musik beschallt. Der Grund hierfür liegt meist nicht in der Musikbegeisterung der Eltern. Vielmehr ist es ein Versuch, den grauen Zellen des Nachwuchses auf die Sprünge zu helfen. Seit 1993 macht der Begriff vom Mozart-Effekt die Runde. Dieser geht auf eine Forschungsarbeit der University of California, Irvine zurück, deren Ergebnissen zufolge eine IQ-Steigerung durch klassische Musik möglich ist. Spätere Studien konnten einen derartigen Zusammenhang nicht belegen. Doch die Idee vom Intelligenzdoping per Tonträger hält sich hartnäckig.

Obwohl der These der intelligenzfördernden Wirkung von Musik große Aufmerksamkeit zukam, wurden die biologischen Faktoren kaum untersucht. Zwar gilt es als erwiesen, dass Musikhören Gehirnstrukturen und ihre Funktionen beeinflussen kann. Doch die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen blieben bislang im Dunklen. Dank neuer Entwicklungen im Bereich der medizinischen Genetik konnten Forscher die Wissenslücke nun schließen.

Gemeinsamkeit von Singvogel und Mensch

Mit der aktuellen Studie aus Helsinki erhält der Mozart-Effekt neue Rückendeckung. Im Rahmen der Untersuchung lauschten die Probanden 20 Minuten lang Mozarts Violinkonzert Nr. 3 in G-Dur (KV 216). Die gewonnenen Daten belegen, dass Musikhören die Aktivität von Genen erhöht, die mit der Ausschüttung und dem Transport von Dopamin, dem sogenannten Glückshormon, im Zusammenhang stehen. Die betroffenen Gene beeinflussen auch die synaptische Übertragung, sowie Lern- und Gedächtnisfähigkeiten.

Eines der am stärksten hochregulierten Gene beim Hören klassischer Musik ist das α-Synuclein (SNCA). Dieses Gen trägt auch bei Singvögeln dazu bei, dass sich diese Melodien leichter merken und wiedergeben können. Dies weise auf einen gemeinsamen evolutionären Hintergrund der Tonwahrnehmung bei Singvögeln und Menschen hin, sagt Järvelä.

Die Expression von Genen, die mit neurodegenerativen Erkrankung in Verbindung gebracht werden, sinkt beim Hören klassischer Musik. Allerdings zeigte sich dieser Effekt nur bei musikalisch geschulten Probanden. „Das zeigt, wie wichtig bereits gesammelte Erfahrungen bei der Vermittlung musik-induzierter Effekte sind“, erklären die Forscher.

Die neuen Kenntnisse geben Aufschluss über den molekular-genetischen und evolutionären Hintergrund der Musik-Wahrnehmung. Zudem könnten sie helfen, neue wissenschaftliche Grundlagen für Musik-Therapien zu erarbeiten.

Offen bleibt die Frage, ob sich die beobachteten Effekte auch mit anderen Musikgenres erzielen ließen. Es spricht nichts dafür, dass der klassischen Musik hier eine Ausnahmestellung zukommt. So ist laut einer Studie aus den USA unter hochbegabten Studenten Heavy Metal besonders beliebt.

Quelle: ntv.de

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„Regeneration aktivieren“ – „Meditation“ – „Gehirnwellen-Training“ –  „Wald“

1.009 Aufrufe
25.01.2020

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In Zeiten von Corona-Natürliches Desinfektionsmittel selbst machen

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05.03.2020

33.100 Abonnenten

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WENN CORONA WIRKLICH so HOCH-ANSTECKEND ist – WIESO werden dann NICHT solche DEMOS SICHERHEITS-HALBER ABGESAGT

Medien berichten nicht: Erneut 92.000 Demonstranten in Frankreich

Medien berichten nicht: Erneut 92.000 Demonstranten in Frankreich

NEOPresse in Politik

Während die deutschen Medien schweigen, geht der Generalstreik in Frankreich, der nun schon seit dem 5. Dezember 2019 anhält, unvermindert weiter. Am Wochenende sind wieder 92.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Macrons Rentenreform zu demonstrieren.

Auf Initiative der Gewerkschaften haben am 5. Dezember 2019 die Streiks gegen die Rentenreform begonnen. An den Protesten nehmen Vertreter verschiedener Berufe teil. Sie lehnen die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre ab.

Rentenreform soll mit Petition aufgehalten werden

Bei der Reform sollen die bestehenden 42 verschiedenen Rentensysteme abgeschafft und vereinheitlicht werden. Dabei würden viele Rentenprivilegien verlorengehen. Seit dem 17. Februar beraten die Mitglieder der Nationalversammlung eine Petition zur Änderung des geplanten Gesetzes, die von 41.000 Menschen unterschrieben wurde.

Abgeordnete aus dem Regierungslager warfen dem linken Lager in einer kontroversen Debatte vor, die Nationalversammlung lahmlegen zu wollen. Parlamentarier der Linken warnten, die Regierung wolle die Rentenreform an der Volksvertretung vorbei per Verordnung durchsetzen.

Gleichzeitig veranstaltet die Macron-Regierung eine Konferenz mit den Gewerkschaften, bei der nur die wirtschaftlichen Aspekte und die Frage, wie das finanzielle Gleichgewicht bis 2027 aufrechterhalten werden kann, diskutiert werden. Die Vertreter einer der größten Gewerkschaften Frankreichs kündigten an, dass sie sich nicht an den Verhandlungen beteiligten werden. Allerdings sollten die Fragen dem Leitungsgremium der Gewerkschaft vorgelegt werden.

Die Streiks sollen sich jedoch inzwischen abgeschwächt haben. Die Bahn soll kaum noch betroffen sein. In Paris galt die Lage der Nahverkehrsgesellschaft RATP als normal. Hat die Bewegung eine Chance gegen das Macron-Regime? Wir ziehen hier den Vergleich zur Rentenreform in Deutschland und zeigen zudem den Verlauf der Proteste in Frankreich – denn Macron scheint dieses öffentlichkeitswirksame Desaster nicht in den Griff zu bekommen.

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VAXXED 2 DAS ENDE DES SCHWEIGENS – Trailer Deutsch !

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Die von PHARMA-KONTROLLIERTE CORONA-KRISE

Was ein sogenanntes CORONA-VIRUS so ALLES KANN: oder WAS man mit einer PAN-DEMIE-INSZENIERUNG  so alles aus-HEBELN kann SOGAR SCHEIN-RECHTE WER ist der NUTZ-NIESER und SOGLEICH der KOPF bzw MIT-UNTERSTÜTZER dieser sogenannten KRISE  zu mind 99,999… PROZENT …

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wenn-das-coronavirus-die-grundrechte-angreift-16654185.html

 

Schon bei Verdachtsfällen : Wenn das Coronavirus die Grundrechte angreift

Abgeriegelt: Wie in Italien könnten auch in Deutschland Städte unter Quarantäne gestellt werden. Bild: dpa

Im Fall des Coronavirus kommt in Deutschland das Infektionsschutzgesetz zur Anwendung. Es erlaubt, Menschen „abzusondern“, ihre Post zu lesen und Berufsverbote auszusprechen.

Die im Infektionsschutzgesetz genannte „zuständige Behörde“ für die Eindämmung von Epidemien ist zumeist das örtliche Gesundheitsamt. Es befindet über alle „notwendigen Schutzmaßnahmen“. So kann die Behörde Veranstaltungen und Versammlungen verbieten sowie Gemeinschaftseinrichtungen schließen, etwa Schulen, Kindergärten, Heime, aber auch Badeanstalten….

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Würden diese ZOMBIE-MONSTER-RATTEN-BIESTER wirklich einen gefährlichen sogenannten ERREGER ent-WICKELT haben BRÄUCHTEN SIE NICHT den DES-INFORMATIONS-MAINSTREAM BENUTZEN – SIE BLUFFEN NUR – SIE HABEN NICHTS in der HAND – SIE sind ausschliesslich BETRÜGER und LÜGNER

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502539/Wegen-Corona-Epidemie-Aktie-von-US-Pharmaunternehmen-auf-Hoehenflug?src=XNASLSPREG

Wegen Corona-Epidemie: Aktie von US-Pharmaunternehmen auf Höhenflug

28.02.2020 09:35 

Die Aktie eines bestimmten US-Pharmaunternehmens befindet sich im Kurs-Höhenflug. Das Unternehmen könnte alsbald einen Corona-Impfstoff auf den Markt bringen.

Wegen Corona-Epidemie: Aktie von US-Pharmaunternehmen auf Höhenflug

Bruce Aylward, Epidemiologe der OCHA, präsentiert während einer Pressekonferenz Ergebnisse einer Exkursion, die das Expertenteam in Peking, Guangdong, Sichuan und Hubei durchgeführt hatte. (Foto: dpa)

Ende Dezember 2019 brach das Corona-Virus in der chinesischen Stadt Wuhan aus. Zum 30. Dezember 2019 lag die Aktie des US-Pharmaunternehmens „Regeneron Pharmaceuticals“ bei 331,70 Euro. Im Verlauf der Corona-Krise ist die Regeneron-Aktie auf 412,60 Euro (Stand: 27. Februar 2020) geklettert.

Dies hängt damit zusammen, dass das Unternehmen angekündigt hat, an einem Impfstoff gegen das Corona-Virus zu forschen, der alsbald auf den Markt gebracht werden soll. Der „Aktionär“ berichtete am 27. Februar: “Am Dienstag bereits war bekannt geworden, dass die US-Regierung 2,5 Milliarden Dollar bereitstellen will, unter anderem für die Entwicklung eines Impfstoffes. Die Mittel müssen vom Kongress aber noch bewilligt werden. Von diesen Hoffnungen profitierten erneut die Aktien von Regeneron Pharmaceuticals mit plus 3,5 Prozent. Sie sind nun wieder so teuer wie zuletzt im Herbst 2017.”

Seeking Alpha berichtete am 25. Februar: “Regeneron Pharmaceuticals (REGN + 5,3%) erreicht den höchsten Stand seit Oktober 2017 und steht damit an der Spitze der heutigen S & P 500-Gewinner.”

Wir haben etwas geschaffen, das fast Science-Fiction ist. Wir haben buchstäblich Mikro-Menschen oder Mikro-Immunsysteme in Labormäusen geschaffen. Und so reagieren diese Mäuse tatsächlich genau wie Menschen”, zitiert Fox News den Leiter der wissenschaftlichen Abteilung von Regeneron, George D. Yancopoulos.

Im vergangenen Monat stieg die Regeneron-Aktie um fünf Prozent. Die aktuelle Kursentwicklung und die günstige technischer Entwicklung deuten darauf hin, dass die Aktie sich in den kommenden Monat weiterhin positiv entwickeln wird.

Während beispielsweise Evercore ISI Research von einem kurzfristigen Kursziel von 455,19 Euro ausgeht, setzt die Jefferies Group ein Kursziel von 447,91 Euro an.

Die Finanzwebseite Simply Wallstreet berichtet, dass die Regeneron-Anleger optimistisch gestimmt sind. Die Regeneron-Aktie weist ein deutlich höheres Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf als das durchschnittliche KGV für Pharmaunternehmen. Während das KGV der Regeneron-Aktie bei 22,83 liegt, liegt das durchschnittliche KGV bei anderen Pharma-Aktien bei 18,4.

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ANGEKLAGT: SKRUPELLOSE FORSCHER die NUR der GIER und der MACHT DIENEN

FÜR diese satanischen ZOMBIE-FORSCHER ist der MENSCH nur eine „RAATTTE““

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502315/US-Pharmakonzerne-entwickeln-Impfstoff-gegen-das-Corona-Virus

US-Pharmakonzerne entwickeln Impfstoff gegen das Corona-Virus

18.02.2020 09:00

Diverse US-Unternehmen arbeiten an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Corona-Virus. Sie hatten bereits während der Ebola-Krise 2014 Erfolg.

US-Pharmakonzerne entwickeln Impfstoff gegen das Corona-Virus

China, Wuhan: Medizinisches Personal arbeitet in der Unterdruck-Isolationsstation des Jinyintan-Krankenhauses in Wuhan. (Foto: dpa)

Das US-amerikanische Gesundheitsministerium arbeitet gemeinsam mit dem Unternehmen Regeneron Pharmaceuticals in Tarrytown (New York) an einem Gegenmittel, um das Corona-Virus einzudämmen. “Wir haben etwas geschaffen, das fast Science-Fiction ist. Wir haben buchstäblich Mikro-Menschen oder Mikro-Immunsysteme in Labormäusen geschaffen. Und so reagieren diese Mäuse tatsächlich genau wie Menschen”, zitiert Fox News den Leiter der wissenschaftlichen Abteilung von Regeneron, George D. Yancopoulos.

Die an dem Projekt beteiligten Wissenschaftler werden einen Teil des Virus synthetisieren, die DNA in Mäuse injizieren und dann darauf warten, dass die Tiere reagieren, indem sie Antikörper gegen einen bestimmten Erreger produzieren. Allerdings könnte es noch zwischen acht bis zwölf Monaten dauern, bis Regeneron ein wirksames Gegenmittel entwickelt.

Yancopoulos wörtlich: “Tausende dieser Mäuse erhalten die besten Responder, die die beste Immunantwort entwickeln, die das Virus abwehrt. Und jetzt können wir es klonen. Und es ist eine rein menschliche Reaktion (…) Wir haben eine bewährte Plattform für schnelle Reaktionen, die bewiesen hat, dass wir tatsächlich gegen einige der schrecklichsten Epidemien von Infektionskrankheiten unserer Zeit wie Ebola vorgehen können.”

Während des Ebola-Ausbruchs 2014 verwendete Regeneron Pharmaceuticals dieselbe Methode, um eine Behandlung zu entwickeln, die angewendet wurde, als die Krankheit Jahre später in der Demokratischen Republik Kongo erneut auftrat.

Doch nicht nur Regeneron, sondern auch andere Unternehmen arbeiten an einem Gegenmittel. Unternehmen wie Inovio Pharmaceuticals, Moderna und Novavax entwickeln ebenfalls Coronavirus-Impfstoffe. Insgesamt sollen 30 Therapien getestet werden, berichtet Pharmaceutical Technology. NanoViricides arbeitet an der Entwicklung einer Behandlung für das Corona-Virus unter Verwendung seiner Nanoviricide®-Technologie. Die Technologie des Unternehmens wird verwendet, um Liganden zu entwickeln, die auf die gleiche Weise wie ein verwandter Rezeptor an das Virus binden und verschiedene Punkte des Virus angreifen können.

Vir Biotechnology gab am 12. Februar 2020 bekannt, dass es zwei monoklonale Antikörper identifiziert hat, die an das Virus binden können. Die Antikörper zielen auf das Spike (S) -Protein des Virus ab, indem sie durch den zellulären Rezeptor ACE2 eintreten.Auf der Webseite Clinical Trials Arena wurde eine Liste der wichtigsten Coronavirus-Medikamente, die Pharmaunternehmen auf der ganzen Welt entwickeln, veröffentlicht.

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ab Minuten – 33:54 – GATESNovavax

Corona Virus – Fakten ! keine Verschwörung! Was ist die WAHRHEIT ? Coach Cecil

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02.02.2020

135.000 Abonnenten

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WAS mit dem „PHANTOM-ania-VIRUS“  so ALLES MÖGLICH sein kann

„BILL-GATES-Bericht“ lobt Chinas „kompromisslose und rigorose“ Reaktion

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-china-quarantaene-reisebeschraenkung-1.4827927

Coronavirus:

WHO-Bericht lobt Chinas „kompromisslose und rigorose“ Reaktion

 

<<<666>>>1800 Teams von Epidemiologen waren in China im Einsatz.

(Foto: AFP)

…….Andere Länder dürften solche Maßnahmen eher scheuen. Isolation und Quarantänemaßnahmen wären aber auch in Deutschland <<<<SCHEIN->>>rechtlich möglich……

 

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https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/kampf-gegen-das-coronavirus-nicht-im-verhaeltnis-16660351.html

Kampf gegen Corona : Nicht im Verhältnis

Bald auch in Deutschland? Soldaten, hier der südkoreanischen Armee, versprühen Desinfektionsmittel Bild: dpa

Auch wenn Sicherheitsfachleute beim Kampf gegen das Coronavirus mit Bewunderung auf autoritäre Staaten wie China blicken: Der Preis der Bürger für ein angenommenes Mehr an „Sicherheit“ ist dort viel zu hoch.

Nicht unvergessen, aber doch typisch war die Äußerung des damaligen Bundesinnenministers nur drei Tage nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986: Eine Gefährdung in Deutschland sei „absolut auszuschließen“, sagte seinerzeit Friedrich Zimmermann von der CSU. Diese Äußerung war genauso kühn wie sie beruhigend wirken sollte.

Kühn (oder schlimmer), weil sich zum damaligen Zeitpunkt kaum eine halbwegs gesicherte……

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DANK SMARTER DIGITALER AUTONOMER ROBO-TECH hat CHINA SCHEIN-bar ALLES im GRIFFNATÜRLICH weiss der SATANISCHE DIKTATOR dass das IMMUN-SYSTEM von DESINFIKATIONS-MITTELN und sonstigem GIFT z.B. GLYPHOSAT.….direkt von „MON SATAN“STARK angegriffen wird – WIE man ALSO MEHRERE FLIEGEN GLEICHZEITIG mit einer KLATSCHE FÄNGT…..

Twitter: VIDEO – https://twitter.com/XAG_official/status/1227851029393231872

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502423/China-bekaempft-das-Corona-Virus-mit-Robotern-und-Drohnen

China bekämpft das Corona-Virus mit Robotern und Drohnen

01.03.2020 11:00

Die chinesische Firma XAG setzt im Kampf gegen das Corona-Virus Roboter und Drohnen ein, die starke Desinfektionsmittel versprühen.

China bekämpft das Corona-Virus mit Robotern und Drohnen

Roboter desinfiziert einen Parkplatz. (Foto: XAG)

Ende Januar hatte die chinesische Regierung die Firma XAG beauftragt, mit seinen Robotern und Drohnen in den Städten, wo der Ausbruch des Coronovirus am schlimmsten ist, starke Desinfektionsmittel zu versprühen. Nun hat XAG eine Flotte von R80-Robotern zur Anwendung gebracht, um öffentliche Plätze und Straßen zu desinfizieren. Diese Roboter führen 80 Litern mit sich und werden sonst in der Landwirtschaft eingesetzt.

Das Unternehmen hat auf Twitter mehrere Bilder vom Einsatz des R80 veröffentlicht, auf denen der Roboter Desinfektionsmittel über einen Parkplatz vor dem Bürogebäude in Guangzhou versprüht. Die Maschine sei leicht und flexibel und könne eine Fläche von bis zu 64.800 Quadratmetern pro Stunde desinfizieren, sagt XAG.

Ein Video von XAG zeigt, wie ein Sprühroboter Desinfektionsmittel in einem Krankenwagen versprüht, der vermutlich zuvor einen mit dem Virus infizierten Patienten transportiert hatte. Die Roboter werden zum Versprühen von Desinfektionsmitteln in Bereichen eingesetzt, in denen es für Menschen zu gefährlich ist, da das Virus über die Luft übertragen wird und extrem ansteckend ist.

XAG setzte auch die „allererste Boden-Luft-Desinfektionslösung“ ein. Justin Gong, Vizepräsident und Mitbegründer von XAG, sagte, dass die Drohnen ein „dreidimensionales und integriertes“ Desinfektionssystem geschaffen hätten. Die Roboter und Drohnen würden einen einzigartigen Vorteil bieten, um ein großes Gebiet abzudecken und gleichzeitig die Ersthelfer zu schützen.

Das Unternehmen wird hauptsächlich an öffentlichen Orten im Freien und in jenen Gemeinden tätig, wo Fälle des Virus bestätigt oder vermutet worden sind. Gong sagte, die Einsätze würden auch die Desinfektion von medizinischen und epidemiepräventiven Fahrzeugen, Krankenhäusern und anderen Bereichen umfassen, in denen mit dem Virus infizierte Menschen untergebracht sind.

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XAG P30 Spray System Demo Day | Rise Above

535 Aufrufe
05.12.2019

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Pesticide-spraying drones rise to challenge of China’s ‘intelligent agriculture’ ambition

7.820 Aufrufe
17.04.2019

891.000 Abonnenten

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XAG | Fruit Tree Plant Protection Solution

4.892 Aufrufe
10.07.2019

635 Abonnenten

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LUGAR CENTER – Labor des Todes

531 Aufrufe
27.02.2020

Diesmal geht es um das Pentagon-Biowaffenlabor „Lugar Center“ in Georgien, das im Volksmund „Labor des Todes“ genannt wird. Unser Reporter Mark Hegewald hat direkt in der georgischen Hauptstadt Tiflis recherchiert. Aus dem Lugar Center sind Dokumente geleakt worden, die belegen, dass private US-Firmen wie Gilead oder Metabiota von höchsten Politikern Georgiens einen Freibrief für Menschenversuche bekommen haben. In zahlreichen Fällen mit tödlichem Ausgang. Seit der Eröffnung des Lugar Centers wird die Kaukasus-Republik Georgien von Epidemien und Pandemien heimgesucht. Im Land sind Schwärme von exotischen Insekten aufgetaucht, an denen die USA im Rahmen ihres Geheimprojektes „Insect Allies“ forschen….

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Coronavirus & The Big Bang Theory

3.241 Aufrufe
02.03.2020

27.000 Abonnenten
Eigentlich wollte ich zu den Coronavirus gar nichts machen, da ich gerade an ganz andere Themen dran bin. Doch möchte ich euch gerne mal etwas zeigen. LG

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https://rp-online.de/panorama/deutschland/coronavirus-was-die-nachrichten-mit-mir-machen-erfahrungsbericht_aid-49230837

Corona-Angst in NRW : Hilfe, ich werde zu Sheldon Cooper

Nach den ersten Coronafällen in NRW ist vor allem die Hygiene der Hände wichtig. Hysterie ist derzeit nicht angebracht. Dennoch machen die Nachrichten über den Ausbruch etwas mit den Menschen. Auch bei dem Autor dieser Geschichte……

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Die WHO – Im Griff der Lobbyisten – Doku HD

5.424 Aufrufe
14.03.2018

1130 Abonnenten

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aus dem TEXT:….Gesundheit ist etwas, was geschützt wird über hygienische Wohnverhältnisse, über gute Ernährung, über Zufriedenheit am Arbeitsplatz, zum Beispiel, über Einkommen – alles Dinge, die nichts mit medizinischem Handeln zu tun haben, aber umso mehr mit sozialen Faktoren. Und wenn man Gesundheit tatsächlich positiv beeinflussen will, dann muss man an dieser Stelle arbeiten…..<<<dass ABER will GATES nicht – ER WILL die KINDER LIEBER mit GIFT SPRITZEN – DENN wer würde in AFRIKA bei IMPF-SCHÄDEN schon KLAGEN – WENN dass in DEUTSCHLAND schon ein  „SPIESS-RUTEN-LAUF“ ist……>>>

….Radikale Rhetorik ohne Folgen

Längst jedoch steht fest, dass Big Food noch gefährlicher ist als Big Tobacco. Vor allem aggressives Marketing von zucker-, fett- und salzreichem Junkfood hat dazu geführt, dass heute zwei Milliarden Menschen übergewichtig sind; <<<<<<2016 starben allein in „China“ 1,3 Millionen Menschen an Diabetes. >>>>>>Die Nahrungsmittelindustrie müsste also mindestens so stark reguliert

https://www.deutschlandfunkkultur.de/unabhaengigkeit-der-weltgesundheitsorganisation-gefaehrdet.976.de.html?dram:article_id=423076

Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation gefährdet

Was gesund ist, bestimmt Bill Gates

Von Thomas Kruchem

Bill Gates vor einer Karte Südamerikas. Mit dem Finger zeigt er auf Ecuador. (imago / photothek)
Bill Gates, Gründer der Firma Microsoft: Seine Bill-Gates-Stiftung gehört zu den Hauptgeldgebern der WHO – und verdient zugleich an Coca-Cola mit. (imago / photothek)

80 Prozent ihres Budgets bezieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen aus zweckgebundenen Spenden. Damit üben die Geldgeber maßgeblichen Einfluss aus – und bringen oft eigene wirtschaftliche Interessen mit.

Depression. Mehr als 320 Millionen Menschen weltweit leben mit dieser Krankheit. Viele können nicht arbeiten, sehen sich Vorurteilen ausgesetzt, werden stigmatisiert. Depressionen können, im schlimmsten Fall, zum Selbstmord führen. Trotzdem werden die meisten Betroffenen nicht behandelt, in Entwicklungsländern bis zu 90 Prozent.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO lancierte 2017 eine Aufklärungskampagne zu Depressionen, die viel von ihrem Schrecken verlieren, wenn man offen damit umgeht.

Ähnliches gilt für andere Krankheiten, deren Opfer sozialer Stigmatisierung ausgesetzt sind – so wie Bisnumaya, Bewohnerin eines Lepra-Heims im Westen Nepals:

„Ich war 23, seit fünf Jahren verheiratet und hatte zwei Kinder, als ich immer mehr weiße Flecken an meinen Händen und Füßen entdeckte. Irgendwann fühlte ich meine Zehen und Finger nicht mehr. Meine Familie schickte mich ins Krankenhaus, wo die Ärzte sagten, ich hätte Lepra. Als ich zurück nach Hause kam, war mein Mann nach Indien verschwunden. Er hatte dort eine andere Frau geheiratet. Ich lebte dann mit den Kindern bei meiner Mutter. Mit der Zeit aber bekam ich immer mehr Wunden und Geschwüre an Füßen wie Händen – und die Leute begannen zu sagen: Bisnumaya hat Lepra. Bisnumaya darf kein Wasser schöpfen von der Quelle, die wir benutzen.“     

Bisnumaya ist inzwischen geheilt – dank einer Kombinationstherapie, die die WHO und der Schweizer Pharma-Konzern Novartis allen Leprakranken weltweit kostenlos zur Verfügung stellen. Und: Dank des von der WHO koordinierten Kampfes gegen die Krankheit gab es Ende 2015 gerade noch 176.000 Leprakranke. 1985 waren es 5,2 Millionen.

Die Krise der WHO

Die 1948 gegründete WHO ist die Gesundheitsorganisation der Vereinten Nationen. Sie wird von 194 Mitgliedstaaten getragen und hat 8000 Mitarbeiter. Die WHO definiert, international verbindlich, Krankheiten. Sie setzt Standards für deren Behandlung, den Umgang mit Umweltgiften und den Schutz vor nuklearen Gefahren. Zu den Aufgaben der Weltgesundheitsorganisation zählt es auch, Mitgliedsstaaten beim Aufbau von Gesundheitssystemen zu unterstützen und bei Epidemien selbst operativ tätig zu werden. Als ihren größten Erfolg sehen WHO-Mitarbeiter die Ausrottung der Pocken 1980.

Das Gebäude der WHO in Genf. (dpa/pa/epa Keystone Di Nolfi)Das Gebäude der WHO in Genf. (dpa/pa/epa Keystone Di Nolfi)

2003 verabschiedete die Mitgliederversammlung eine Konvention zur Eindämmung des Tabakkonsums. Seit 2004 gelten Gesundheitsvorschriften, die den grenzüberschreitenden Umgang mit Epidemien regeln – lebenswichtig in einer Zeit blitzartig um den Globus rasender Krankheitserreger. Kurz, die WHO sei unverzichtbar für unser aller Gesundheit, sagt Thomas Gebauer, Geschäftsführer der Gesundheitsorganisation Medico International und Mitbegründer der Initiative Global Health Watch, die einen alternativen Weltgesundheitsbericht herausgibt.

Das Problem: Die WHO befinde sich in einer tiefen Krise, die zunehmend ihre Handlungsfähigkeit im Interesse öffentlicher Gesundheit weltweit lähme.

In der Tat meldet der US-Fernsehsender CNN am 14. März 2017, Präsident Donald Trump habe einen Haushaltsentwurf vorgelegt, der die US-Zuwendungen an UN-Organisationen wie die WHO um fast die Hälfte reduziert. Die WHO werde jetzt noch abhängiger von Geldgebern mit ganz eigenen Interessen – von Geldgebern wie dem reichsten Mann der Welt.

WHO zu 80 Prozent abhängig von Spenden

„Wenn Bill Gates morgen sagt: Ich habe kein Interesse mehr an Gesundheit, ich investiere mein ganzes Geld in Erziehungsfragen, zum Beispiel wäre die WHO am Ende“, sagt der indische Arzt und Gesundheitsaktivist Amit Sengupta aus Neu Delhi. „Er könnte es machen. Niemand könnte ihn daran hindern.“

Bill Gates spricht auf einer Pressekonferenz in Berlin. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)Bill Gates‘ Stiftung zählt zu den wichtigsten Geldgebern der WHO. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Die Finanzierung der Weltgesundheitsorganisation und damit deren Arbeit habe sich über die Jahre dramatisch verändert, erklärt Sengupta. Früher lebte die WHO überwiegend von Pflichtbeiträgen der Mitgliedstaaten – bemessen nach Bevölkerung und Sozialprodukt.

1993 jedoch setzten die USA durch, dass die Pflichtbeiträge eingefroren wurden. Deren Anteil am Budget der WHO sank daraufhin kontinuierlich – auf heute gerade noch 20 Prozent. Zu 80 Prozent ist die WHO abhängig geworden von Spenden wohlhabender Regierungen, Stiftungen und Pharma-Unternehmen. Fast alle diese Spenden seien zweckgebunden, erklärt Sengupta. Allein die Spender bestimmten, wofür die WHO Geld ausgeben dürfe und wofür nicht.

Ähnliches gelte für die Welternährungsorganisation FAO. Das Welternährungsprogramm und das Kinderhilfswerk UNICEF seien sogar komplett abhängig von milden Gaben. Von einer zunehmenden Privatisierung vieler UN-Organisationen spricht der indische Aktivist.

„Es handelt sich um einen Angriff auf das UN-System insgesamt. Dieses System, das von Mitgliedsstaaten betrieben wird, um staatliches Handeln weltweit zu verbessern, will man ersetzen durch ein System, in dem private Stiftungen und Konzerne eine wichtige Rolle spielen. Die bedenkliche Entwicklung der WHO in den letzten Jahren und das von den USA durchgesetzte Einfrieren der Mitgliedsbeiträge sind dafür nur ein Beispiel.“

Pures Finanzierungschaos

Der Schweizer Gaudenz Silberschmidt, Direktor im Genfer Generaldirektorat der WHO, zuckt mit den Schultern. Ständig liege er den Mitgliedstaaten in den Ohren, sie sollten die WHO endlich wieder aus ordentlichen Beiträgen finanzieren oder zumindest die freiwilligen Zuwendungen erhöhen:

„Idealerweise würden alle Länder dreimal so viel freiwillige Beiträge wie Pflichtbeiträge geben. Es gibt Länder wie Norwegen und Schweden, die geben siebenmal so viel. Die USA gibt praktisch dreimal so viel. Die Schweiz gibt zweieinhalbmal so viel. Deutschland hat begonnen, jetzt die Beiträge zu erhöhen, dass sie jetzt unterdessen ein bisschen mehr freiwillige Beiträge als Pflichtbeiträge geben. Von Österreich kriegen wir ein Hundertstel so viel freiwillige Beiträge wie Pflichtbeiträge.“

Jede WHO-Abteilung für sich müsse heute nach Spendern suchen, um ihre Aufgaben erfüllen zu können, erklärt ein anderer WHO-Insider. Manche Abteilungen hätten mehr Geld, als sie ausgeben können. Andere, wie die Abteilung für essenzielle Medikamente, nahezu gar nichts. Es herrsche das pure Finanzierungschaos.

Der Ebola-Schock und das Geld

Dieses Chaos zeigte sich, zum Beispiel, als 2014 eine Ebola-Epidemie in Westafrika außer Kontrolle geriet. Zum einen hatte es die WHO jahrelang versäumt, den notorischen Krisenstaaten Sierra Leone, Guinea und Liberia beim Aufbau eines effizienten und robusten Gesundheitssystems zu helfen. Zum anderen reagierte die Organisation viel zu langsam auf die Epidemie. Sie hatte kein Geld, um schneller aktiv zu werden.

„Ein paar Jahre davor wurden der WHO die Gelder für die Vorsorge von solchen Situationen massiv gekürzt von den Mitgliedstaaten, von den Gebern. Und das war der Preis, den wir zu zahlen hatten. Bei Ebola ging es vier Monate zwischen unserem ersten Appell für Gelder, bis wir Gelder gekriegt haben.“

Ein Mann geht in Liberias Hauptstadt Monrovia an einer roten Wandmalerei vorbei, die vor dem Ebola-Virus warnt (picture alliance / dpa / Ahmed Jallanzo)Eine Wandmalerei in Liberias Hauptstadt Monrovia warnt vor dem Ebola-Virus (picture alliance / dpa / Ahmed Jallanzo)

Immerhin: Der Ebola-Schock motivierte einige Geldgeber, der WHO einen Notfallfonds für Epidemien zu spendieren, der nun binnen 24 Stunden mobilisierbar ist. Zu diesen Geldgebern zählt der bereits erwähnte Bill Gates: mit 80 Milliarden US-Dollar Vermögen der reichste Mensch der Welt und Herr der „Bill- und Melinda Gates Stiftung“, die über ein Kapital von 43 Milliarden Dollar verfügt.

Bill Gates‘ Stiftung investiert jährlich vier Milliarden

Die Stiftung gebe jährlich vier Milliarden Dollar aus, sagt der Präsident ihres Programms für globale Entwicklung, Chris Elias. Das Geld fließt in einen „Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria“, in die medizinische Forschung, in Impfpartnerschaften mit Pharmakonzernen. Der Weltgesundheitsorganisation stiftet Gates für die Jahre 2016 und 2017 629 Millionen Dollar. Das sind über 14 Prozent ihres Budgets von 4,4 Milliarden Dollar. Die Gates-Stiftung sei, nach den USA, der zweitgrößte Geber der WHO, erklärt Chris Elias.

„In unserer Zusammenarbeit mit der WHO und anderen Organisationen konzentrieren wir uns darauf, Kindersterblichkeit weltweit zu reduzieren. Wir unterstützen Kampagnen gegen Durchfall- und Lungenerkrankungen. Wir fördern die Suche nach Malaria-Impfstoffen, den Kampf gegen Mangelernährung – also insgesamt Programme, die die Gesundheit von Müttern und Kindern verbessern.“

Insgesamt hat die Gates-Stiftung der WHO seit der Jahrtausendwende 2,5 Milliarden Dollar gespendet – 1,6 Milliarden davon für die Ausrottung von Polio, einer Krankheit, an der bis vor wenigen Jahrzehnten auch Kinder hierzulande litten.

Erfolg im Kampf gegen Polio

In der nordnigerianischen Stadt Kano sitzen noch heute Menschen wie der 40-jährigen Najibe in schäbigen Rollstühlen, die Beine grotesk verkrümmt. Najibe versucht, mit Betteln, kleinen Diensten und Gesang zu überleben.

„Mit zwei Jahren bekam ich Polio. Weil danach meine Beine gelähmt waren, verbrachte ich meine gesamte Kindheit im Haus. Ich konnte nicht zur Schule gehen oder Fußball spielen. Ich konnte weder Soldat noch Polizist werden und hatte auch keine Freunde. Allen war ich nur eine Last.“

„Bei der Ausrottung von Polio haben wir gewaltige Fortschritte erzielt. 2016 gab es nur 37 Fälle weltweit – in Pakistan, Afghanistan und Nigeria. In diesen drei Ländern kommt die Krankheit heute noch vor. Und wir haben unsere Anstrengungen dort, sie endgültig auszurotten, noch einmal verstärkt. Sehr bald werden wir hoffentlich den letzten Fall einer Polioerkrankung sehen.“

Strategie schneller Erfolge zulasten von Aufbau-Arbeit

Der deutsche Gesundheitsexperte Thomas Gebauer respektiert die großen Verdienste der Gates-Stiftung. Sie habe zweifellos Millionen Menschen das Leben gerettet. Ebenso zweifellos jedoch übe Bill Gates pure Macht aus: Wie ein Alleinherrscher zur Zeit des Feudalismus setze er weltweit sein Konzept von Gesundheitsarbeit durch.

„Das ist das typische Konzept von Unternehmern, von Managern, die sagen: Wir können die Welt ändern oder wir können die Welt gestalten aufgrund von Management, ein bisschen Wissenschaft und Kapital.“

Thomas Gebauer spricht vor blauem Hintergrund auf einem Podium (imago/Jürgen Heinrich)Thomas Gebauer kritisiert die Haltung der Gates-Stiftung (imago/Jürgen Heinrich)

Die Gates-Stiftung investiere ihr Geld vor allem in technische Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten, erklärt Gebauer. Sie investiere in Impfkampagnen und die Verteilung von Medikamenten oder Malarianetzen. Solche Maßnahmen zeigten schnell messbare Erfolge. Sie motivierten andere Geber, ihr Engagement mit dem der Stiftung zu verbinden.

Das aber führe dazu, das andere wichtige Aufgaben vernachlässigt werden – der Aufbau funktionierender Gesundheitssysteme in armen Ländern zum Beispiel. „Ja“, sagt WHO-Direktor Gaudenz Silberschmidt.

„Diese Tendenz stimmt – und wir sind uns dessen bewusst. Aber wir sind auch im Dialog, der dazu beigetragen hat, dass die Gates-Stiftung und Bill und Melinda Gates selber verstanden haben: Es geht nicht ohne eine Stärkung der Gesundheitssysteme.“

Der Einfluss der Lebensverhältnisse

Dessen ungeachtet hat die WHO keine Wahl, als die zweckgebundenen Spenden ihres wichtigsten Geldgebers auch zweckgerecht auszugeben. Die führende Gesundheitsinstanz weltweit tanze also nach der Pfeife eines Mannes, sagen Kritiker wie Thomas Gebauer. Auf der Strecke bliebe, neben Gesundheitssystemen in armen Ländern der Kampf gegen soziale Ursachen von Krankheit.

Gesundheit werde nur zu einem geringen Teil durch ärztliches Handeln beeinflusst, erklärt Gebauer. Viel wichtiger seien die Lebensverhältnisse des Einzelnen. Menschen, die ihre Kindheit in Elendsvierteln verbringen, hätten eine weit geringere Lebenserwartung als Menschen, die in wohlhabenden Vierteln aufwachsen. Das gelte auch für Europa: Im schottischen Glasgow liege der Unterschied bei 27 Jahren, in Deutschland bei zehn Jahren.

Ein Junge reicht einem anderen Kind eine Trinkflasche. (Deutschlandradio - Carsten Upadek)Wer unter kritischen Hygienebedingungen aufwächst – wie diese Kinder in der Mangueira – hat meist eine geringere Lebenserwartung (Deutschlandradio – Carsten Upadek)

*—*„Gesundheit ist etwas, was geschützt wird über hygienische Wohnverhältnisse, über gute Ernährung, über Zufriedenheit am Arbeitsplatz, zum Beispiel, über Einkommen – alles Dinge, die nichts mit medizinischem Handeln zu tun haben, aber umso mehr mit sozialen Faktoren. Und wenn man Gesundheit tatsächlich positiv beeinflussen will, dann muss man an dieser Stelle arbeiten.*—* Und da hat die WHO in den 80er-Jahren eine Kommission gehabt, die sich mit genau diesen sozialen Fragen befasst hat und zu dem Ergebnis gekommen ist, *—-*dass der wesentliche Killer nicht irgendein Virus ist, nicht irgendeine Krankheit. Sondern die meisten Todesfälle existieren aufgrund von sozialer Ungleichheit.“*—*

Chronische Armut begünstigt tödliche Krankheiten

Weniger Menschen als früher verhungern heute, sagen die Statistiken. Zugleich jedoch wächst die Ungleichheit. Und immer mehr Menschen vegetieren in bedrückender Armut dahin – zum Beispiel in Tansanias Hauptstadt Daressalam.

Dort lebt die Familie Maneno am Ende eines dunklen Gangs unter der Einflugschneise des Flughafens. In einer fensterlosen Kammer von zwölf Quadratmetern teilen sich Mutter Rama, Tochter Ashazi und zwei Enkel ein Bett und ein Sofa. Die 30-jährige Ashazi ist zum Skelett abgemagert. Sie kann kaum mehr trinken.

„Tuberkulose Endstadium“, sagt der Arzt Blasdus Njako. Ashazi werde sehr bald sterben. Den Erreger ihrer Krankheit, das Mycobakterium tuberculosis, trägt fast jeder dritte Mensch in sich. Zum Ausbruch kommt die Krankheit aber nur bei nachhaltig geschwächtem Immunsystem – infolge von HIV/Aids oder von chronischer Armut.

Eine Frau in einem Krankenhaus ist an ein Beatmungsgerät angeschlossen (picture alliance / dpa / Denis Meyer )Tödliche Tuberkulose – hier ist eine junge Inderin von der Krankheit betroffen. Armut kann den Ausbruch der Krankheit begünstigen. (picture alliance / dpa / Denis Meyer )

„In Daressalam haben wir große Gebiete ohne sanitäre Infrastruktur, wo die Ärmsten der Armen elende Hütten bauen – mit kleinsten Fenstern, fast ohne Belüftung. Und in einem Raum schlafen bis zu 15 Personen. Dieses Leben Hunderttausender Menschen auf engstem Raum fördert natürlich die Ausbreitung der Tuberkulose. Und weil immer noch mehr Zuwanderer aus ländlichen Regionen nach Daressalam strömen, nimmt die Tuberkulose hier weiter zu. Derzeit tritt ein Viertel aller Tuberkulosefälle Tansanias in dieser Stadt auf.“

Jahr für Jahr erkranken zehn Millionen Menschen an Tuberkulose. In schon 500.000 Fällen sind die Erreger resistent gegen fast alle Medikamente. Die Behandlung ist extrem teuer. Fast zwei Millionen Tuberkulose-Patienten sterben jedes Jahr. Und sinken werden diese Zahlen nur, wenn der Krankheit der soziale Nährboden entzogen wird.

Woher stammt das Geld der Gates-Stiftung?

Zurück zu Bill Gates, dem zweitwichtigsten Geldgeber der WHO. Nicht nur Gates übe Macht auf die WHO aus, sagt Thomas Gebauer. Das täten auch die Konzerne, mit denen die Gates-Stiftung ihr Geld erwirtschaftet.

„Woher kommen eigentlich die Mittel, die Bill Gates einsetzen kann? Diese Frage wird kaum gestellt. Er hat das Geld ja aus Anlagevermögen. Er legt sein Kapital in bestimmten Industriezweigen an, die, wenn man genau hinschaut, allesamt etwas zu tun haben mit krankmachenden Bedingungen.“

Cola-Flaschen stehen in einem Kasten (AFP / Lionel Bonaventure )Gates‘ Stiftung hält Anteile an Coca-Cola (AFP / Lionel Bonaventure )

Laut ihrer Steuererklärung für 2015 hält die Gates-Stiftung direkt Coca-Cola-Aktien im Wert von 500 Millionen und Aktien des weltgrößten Supermarktkonzerns Walmart im Wert von einer Milliarde Dollar. Hinzu kommen Beteiligungen an den Nahrungsmittelkonzernen PepsiCo, Unilever, Kraft-Heinz, Mondelez und Tyson Foods; an den Alkoholkonzernen Anheuser-Busch und Pernod; an den Pharma-Konzernen GlaxoSmithKline, Novartis, Roche, Sanofi, Gilead und Pfizer.

Die Gates-Stiftung hält außerdem Anteile im Wert von fast zwölf Milliarden Dollar am Berkshire Hathaway Trust des Investors Warren Buffett. Der Trust wiederum besitzt Coca-Cola-Aktien im Wert von 17 Milliarden Dollar und Kraft-Heinz-Aktien im Wert von 29 Milliarden Dollar.

Der Einfluss von Big Pharma und Big Food

Für die Gates-Stiftung heißt dies: Je mehr Profite die genannten Firmen machen, desto mehr Geld kann sie für die WHO ausgeben. Für die WHO heißt es: Mit jeder Maßnahme gegen gesundheitsschädliche Aktivitäten der Süßgetränke-, Alkohol- und Pharmaindustrie würde die WHO die Gates-Stiftung daran hindern, das Geld zu erwirtschaften, mit dem die Stiftung die WHO finanziert.

Kurz, die Weltgesundheitsorganisation steckt in einem klassischen Interessenkonflikt, der sie in ihren Handlungsmöglichkeiten schwächt und der angesichts ihrer finanziellen Abhängigkeit von der Gates-Stiftung unter den gegenwärtigen Bedingungen kaum aufzulösen ist.

Big Pharma, die Pharmakonzerne, und Big Food, die Nahrungsmittelkonzerne, nutzten skrupellos genau diesen Interessenkonflikt der WHO, sagt der indische Gesundheitsexperte Amit Sengupta. Die Konzerne bauten systematisch ihren Einfluss auf die WHO aus und gingen dabei ganz unverblümt vor. Bei der Sitzung des WHO-Exekutivrats im Januar 2017, zum Beispiel, sei die Regierung Italiens durch Mitarbeiter des Süßwaren-Konzerns Ferrero vertreten worden – berichtet ein WHO-Insider. Und einen wichtigen Etappensieg bei ihrem Kampf um mehr Einfluss auf die WHO erzielten die Konzerne im Mai 2016.

Damals beschloss die Mitgliederversammlung der WHO neue Rahmenbedingungen für das Engagement nicht-staatlicher Akteure. Danach dürfen sich nun, ganz offiziell, auch kommerzielle Unternehmen in WHO-Arbeitsgruppen engagieren. Das war früher gemeinnützigen Organisationen vorbehalten.

„Bei solchem Engagement geht es den Unternehmen vor allem darum, in Arbeits- und Einsatzgruppen zu sitzen. Denn die treffen de facto die meisten Entscheidungen der WHO. Sitzen nun Vertreter kommerzieller Unternehmen in solchen Gremien, haben sie zwangsläufig großen Einfluss auf die Arbeit der WHO.“

Milliardenverdienst dank Schweinegrippe-Panik

Das funktionierte auch schon früher – nur etwas verdeckter. So saß vor einigen Jahren in einem geheim tagenden Gremium zur Einschätzung von Epidemien die Französin Marie Paul Kieny. Sie war Leiterin der WHO-Impfstoffabteilung und hatte zuvor für einen Impfstoffhersteller gearbeitet. Als dann 2009 die mit der Schweinegrippe verbundenen Gefahren beurteilt werden mussten, kam es dazu,…

…dass ein kleines Gremium innerhalb der WHO diesen globalen Notstand ausgerufen hat und im Hintergrund schon die Industrien sozusagen ihre Impfstoffe produziert haben, die sie dann verkaufen konnten. Gleichzeitig ist über diese Bedrohungslage, die erzeugt worden ist durch die WHO, ein Gefühl der Angst entstanden weltweit. Und Regierungen waren sozusagen gezwungen, um dieser Angst zu entsprechen, diese Lager von Präparaten anzulegen.“

Eine Greifzange greift in einen großen Haufen Verpackungen in einer Müllanlage (imago/Christian Schroedter )Entsorgung von eingelagertem Impfstoff: Allein die Bundesregierung musste Impfstoff im Wert von 450 Millionen Euro entsorgen (imago/Christian Schroedter )

Allein die deutsche Regierung kaufte Impfstoffe und Grippemittel für 450 Millionen Euro. Als die von der WHO ausgerufene Pandemie dann ausblieb, mussten die Medikamente vernichtet werden. Big Pharma aber hatte Milliarden verdient – wenngleich eine Untersuchungskommission zu dem Schluss kam, die Pharmaindustrie habe WHO-Entscheidungen zur Schweinegrippe nicht beeinflusst.

Noch schwerer als in solchen Fällen wiegt Einfluss der Konzerne auf die WHO, wenn damit die Gesundheit ahnungsloser Menschen geschädigt wird. In der Satzung der WHO steht, dass sie die Gesundheit von Menschen weltweit schützen soll – auch und gerade mit verbindlichen Regelwerken, die krankmachende Industriebetriebe in die Schranken weisen. Tatsächlich hat die WHO in fast 70 Jahren gerade ein solches Regelwerk zustande bekommen: die Rahmenkonvention zur Eindämmung des Tabakgebrauchs von 2003, die sich als überaus wirksam erwiesen hat.

Radikale Rhetorik ohne Folgen

Längst jedoch steht fest, dass Big Food noch gefährlicher ist als Big Tobacco. Vor allem aggressives Marketing von zucker-, fett- und salzreichem Junkfood hat dazu geführt, dass heute zwei Milliarden Menschen übergewichtig sind; 2016 starben allein in China 1,3 Millionen Menschen an Diabetes. Die Nahrungsmittelindustrie müsste also mindestens so stark reguliert werden wie die Tabakindustrie, sagen Experten.

Am 10. Juni 2013, bei einer globalen Konferenz zur Förderung von Gesundheit in Helsinki, sah es so aus, als ob WHO-Generaldirektorin Margaret Chan tatsächlich Produzenten krankmachenden Junkfoods aufs Korn nehme.

„Das öffentliche Gesundheitswesen muss gegen Big Food und Big Alcohol kämpfen. Diese Industrien fürchten Regulierung und schützen sich mit den gleichen Taktiken. Dazu zählen Frontorganisationen, Lobbying und Versprechen, sich selbst zu regulieren. Dazu gehören auch Gerichtsprozesse, sowie von der Industrie finanzierte Forschung, die wissenschaftliches Beweismaterial verdreht und in der Öffentlichkeit Zweifel sät.

Die Taktiken der Industrie beinhalten überdies Geschenke, Stipendien und Beiträge zu ehrenwerten Anliegen – was die Unternehmen als respektable Unternehmensbürger erscheinen lässt. Außerdem versucht die Industrie, die Verantwortung für gesundheitliche Schäden dem Einzelnen aufbürden und staatliche Regulierung als Einschränkung persönlicher Freiheit zu porträtieren. Hier haben wir es mit fürwahr furchterregenden Gegnern zu tun, die Marktmacht problemlos in politische Macht verwandeln.“

Chan habe geredet wie eine militante Aktivistin, erinnert sich Thomas Gebauer. „Das ist uns allen aufgefallen, den Gesundheitsaktivisten in aller Welt, dass die Rhetorik von Margaret Chan immer sehr radikal gewesen ist. Aber in der Praxis der WHO spielte das dann keine Rolle.“

Der Filz zwischen WHO und Nahrungskonzernen

Ein Grund dafür könnte der Einfluss von Big Food in mit Ernährung befassten WHO-Gremien sein: In einer WHO Kommission, die Richtlinien für den Zucker-, Salz- und Fettgehalt menschlicher Nahrung erarbeitet, fand die Nachrichtenagentur Reuters 2012 drei Experten mit finanziellen Beziehungen zu Big Food – in zwei Fällen zu Nestlé, in einem zu Unilever.

Die Zentrale des weltweit größten Lebensmittelkonzerns Nestlé im Schweizerischen Vevey (AFP / FABRICE COFFRINI)Die Zentrale des weltweit größten Lebensmittelkonzerns Nestlé im Schweizerischen Vevey (AFP / FABRICE COFFRINI)

Von Coca-Cola nehmen wir kein Geld an“, sagt WHO-Direktor Gaudenz Silberschmidt. Tatsächlich hat ein mit ernährungsbedingten Krankheiten befasstes WHO-Forum 50.000 US-Dollar von Coca-Cola genommen und dazu je 150.000 von Nestlé und Unilever. Das fanden Reuters-Rechercheure ebenfalls 2012 heraus. Vom Einfluss der Nahrungsmittelindustrie auf die WHO und der weltweiten Pandemie an Fettleibigkeit und Diabetes profitiert derweil auch Big Pharma: Der weltweite Umsatz mit Diabetes-Medikamenten hat 2017 etwa 55 Milliarden US-Dollar erreicht.

„Dahinter steckt, wie ich finde, eine schon fast perverse Arbeitsteilung“, sagt Thomas Gebauer. „Dass auf der einen Seite die Getränkeindustrie, die große Nahrungsmittelindustrie, wesentlich dazu beiträgt, dass diese Krankheiten sich in den Ländern des Südens, in aller Welt ausbreiten können. Und auf der anderen Seite dann die Pharmaindustrie und die medizintechnische Industrie sozusagen die Antworten liefert. Und da kann doppelt verdient werden: Einmal an der Verursachung des Problems und dann an der Behandlung des Problems.“

Silberschmidt will Transparenz gewährleisten

Die Pharmaindustrie ist heute die profitabelste Branche überhaupt – dank astronomisch hoher Preise für, zum Beispiel, gut wirkende neue Krebsmedikamente. Die zehn größten Konzerne machten 2016 400 Milliarden Dollar Umsatz. Der größte, Pfizer, erwirtschaftete eine Umsatzrendite von satten 17 Prozent.

WHO-Direktor Gaudenz Silberschmidt will nun wenigstens für Transparenz sorgen. Auf der Basis des neuen Rahmens für das Engagement nicht-staatlicher Akteure will er durchsetzen, dass jeder, der mit der WHO zu tun hat, seine Karten auf den Tisch legt.

„Wir sind jetzt am Prozess in den kommenden eineinhalb Jahren anzuschauen: Welche Organisation ist wie aufgebaut? Und wir werden in Zukunft nicht nur die Firmen selber als Privatsektor behandeln, sondern auch Organisationen, die unter starkem Einfluss vom Privatsektor stehen. Kennen Sie eine andere Organisation, die von allen Akteuren, mit denen sie zusammenarbeitet, den gesamten Vorstand, die gesamte Finanzierungsstruktur, die Aktivität auf dem Internet publiziert? Die WHO wird die erste sein, die das macht.“

„Es bräuchte wohl eine kleine Revolution“

Im Genfer Gebäude des Weltkirchenrats hat Thomas Schwarz ein kleines Büro. Er ist Initiator des Geneva Global Health Hub, eines Informationsdienstes zu Fragen internationaler Gesundheitspolitik. Schwarz erzählt mit bisweilen resigniertem Unterton aus der Geschichte der WHO, die sich im Laufe der Jahrzehnte immer mehr in Abhängigkeiten verhedderte und immer weniger handlungsfähig wurde. Aber man dürfe nie aufgeben.

„Wir haben ja unseren Traum: Wir möchten eine starke, unabhängige WHO, die öffentliche Gesundheit vertritt. Die das Menschenrecht auf Gesundheit gegenüber kommerziellen Interessen einfach verteidigt. Die an den Grundlagen der Gesundheit und an den krankmachenden Verhältnissen arbeitet und da eine starke Stimme ist. Die in diesen globalen politischen Prozessen selbstbewusst eine Führungsrolle inne hat.“

Erneut sagt Thomas Schwarz „aber“ und schüttelt nachdenklich den Kopf.

„Ich denke, die Zeit für eine Stärkung solcher Institutionen ist nicht da. Es ist die Zeit der nationalen Interessen. Es ist die Zeit des Populismus und das heißt auch der einfachen, griffigen, schnellen, billigen Lösungen. Es ist immer noch die Zeit der Schwächung der Staaten, auch der finanziellen Schwächung der Staaten zu Gunsten einer stärkeren Wirtschaft. Es bräuchte wohl eine kleine Revolution, auch eine gesellschaftliche. Es braucht eine wirklich ungeduldige und fordernde Zivilgesellschaft, die sich gegenüber diesen wirtschaftlichen Partikularinteressen endlich mal deutlicher zu Wort meldet. Und ich spüre das zu wenig.“

(leicht aktualisierte Wiederholung vom 16.05.2017)

Mehr zum Thema

 

Weltgesundheitsorganisation – Der verhängnisvolle Einfluss der Pharmakonzerne
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 16.05.2017)

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Computer_Generated_Imagery

SIE KÖNNEN KEIN ECHTES WAHR-HAFTIGES BILD von IHREN sogenannten bösen VIREN ZEIGEN – ALLES NUR „CGI““:Computer Generated Imagery““ Computer Generated Imagery (CGI) ist der englische Fachausdruck für mittels 3-D-Computergrafik (Bildsynthese) erzeugte Bilder im Bereich der Filmproduktion, der Computersimulation und visueller Effekte.

 

Dr. Stefan Lanka: Krankmachende Viren und Pandemien sind Wissenschaftsbetrug

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Zusammenschnitt der Hauptargumente, wie auch ein Laie überprüfen kann, daß die Behauptungen von krankmachenden Viren (HIV, Grippe, Coronagrippe, Vogelgrippe, Schweinegrippe, SARS-Grippe, Spanische Grippe, Masern, FSME, Polio, Pocken usw.) und damit auch von Pandemien nur scheinwissenschaftlich sind und nur dem Anscheinsbeweis genügen, aber wissenschaftlich nicht belastbar sind. Der Molekularbiologe und Virologe Dr. Lanka bewertet das Inszenieren von krankmachenden Todesviren und das Erzeugen von Todesangst von Millionen Menschen und ihrer Vergiftung mit Medikamenten (AZT, Tamiflu, Impfstoffen usw.) als ein beispielloses Verbrechen. Zusammenschnitt aus dem Bonusvideo „Das Märchen vom HIV“ von der DVD „Die Geschichte von AIDS“: https://wplus-verlag.de/shop/p/de/die…

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PSEUDO-WISSENSCHAFT: Gesundheits-SYSTEM oder doch eher Krankheits-SYSTEM
irreversibel veränderte  Bakterien werden über das  Weibliche weitergegeben

 

Dr. Stefan Lanka über Impfen, AIDS und Gen-Technik (1 von 6)

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Vortrag von Dr. Stefan Lanka vom 10.10.2008 in Berlin zu den Themen Impfen, AIDS und Gen-Technik.

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unter den Vorwand der IMMUNISIERUNG starben Tausende
bei einem lebendigen Körper bilden Bakterien keine Toxine

IMMUNISIERUNG: Gift und sogenanntes „GEGEN-GIFT“
„sogenannte Quarantäne““ – VORWAND wegen angeblichen Krankheitserreger – „GOETHE“

es wurde kein „KRANKHEITS-GIFT“ gefunden

Dr. Stefan Lanka über Impfen, AIDS und Gen-Technik (2 von 6)

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Bakterien können nicht krank machen  – BETRUG
„Max von Pettenkofer“:
Typhus und Cholera

Milz-Brand: Keine BEGRÜNDUNG – Keine BEWEISE
IG-FARBEN – BASF – PHARMA – BAYER
Farb-Stoffe töten Bakterien
„Robert Koch““ tötet Mäuse mit  Leichen-Gift – – – – Milz-Transplantation unter die Haut eines Frosches – – – sogenannter „Haut-Milz-Brand“
„Louis Pasteur““ 
bezeichnet „Robert Koch“ als Betrüger
„Koch““ FLÜCHTETE aus Berlin: Tuberkulose – Tuberkulin
„Louis Pasteur““ denkt sich die „VIREN-THEORIE“ aus

 

Dr. Stefan Lanka über Impfen, AIDS und Gen-Technik (3 von 6)

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https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/medizingeschichte-der-grosse-irrtum-des-doktor-koch-1256014.html

Medizingeschichte : Der große Irrtum des Doktor Koch

  • Von Volker Stollorz
  • Aktualisiert am

 

Experimentalmedizin am Krankenbett

Schon die Ankündigung löste Begeisterungsstürme aus, berichtet ein Zeitgenosse, „weil von dem Moment an, wo Robert Koch über eine Tatsache dieser Tragweite berichtet, dieselbe existieren müsse“. Was folgte, war der sogenannte Tuberkulinrausch, der nach kurzer Euphorie in ein Desaster münden sollte. Den Gründen für Kochs Verhalten geht der Historiker Christoph Gradmann in seinem Buch „Krankheit im Labor“ nach. Sorgfältig präpariert er die Mängel jener „reduktionistischen Strategie“ heraus, die Infektionskrankheiten vollständig vom Krankenbett ins Labor verlagern und „den kranken Menschen durch ein Tiermodell der Krankheit zu ersetzen“ suchte.

Kochs Forschungsprogramm sei just in dem Moment an seine Grenzen gestoßen, als der Bakteriologe versucht habe, erstmals Experimentalmedizin am Krankenbett zu betreiben (siehe: Interview: Immun gegen die Immunologie). Dabei ist kaum verwunderlich, daß Koch an der Therapie der Tuberkulose scheiterte sie ist bis heute nicht besiegt. Interessanter ist, warum er sein Scheitern bis zu seinem Tode nicht einsehen wollte und so zu einer tragischen Figur wurde, bis in sein Privatleben hinein…..

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aus dem TEXT:…..Er will seinem Kollegen und Rivalen Robert Koch unbedingt noch beweisen, dass die Cholerabakterien allein keine Erkrankung hervorrufen können, sondern dass der Ausbruch der Krankheit immer mit mangelnder Hygiene zusammenhängt..

https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sauberkeit/hygiene/pwiemaxvonpettenkoferhygienefuermuenchen100.html

Hygiene

Max von Pettenkofer – Hygiene für München

Von Bärbel Heidenreich und Laura Niebling

 

Im 19. Jahrhundert gleicht München einer öffentlichen Latrine. Überall wird Gülle gelagert oder entsorgt, die Menschen leiden unter Typhus und Cholera. Max von Pettenkofer beschließt etwas zu ändern. Er macht aus Hygiene eine Wissenschaft.

 

Junge Stadt ohne Kanalisation

Das Problem Münchens ist seine fehlende Historie. Während deutsche Städte mit starker römischer Prägung zumindest Ansätze von Latrinen und Wasserleitungskonzepten vorweisen können, ist die bayrische Königsresidenz schlicht zu jung.

Die Stadt, in der der junge Max Pettenkofer zur Schule geht und ein Studium absolviert, ist im Mittelalter nahe eines Klosters entstanden. Im 19. Jahrhundert stehen die teuren Gebäude Münchens im Kontrast zum Gestank und Dreck in den Straßen.

Pettenkofer selbst ist kein gebürtiger Münchner. Sein Leben beginnt am 3. Dezember 1818 in Lichtenheim an der Donau. Durch einen einflussreichen Verwandten, den königlichen Hofapotheker Franz Pettenkofer, kann der ehemalige Bauernsohn Max in München eine umfassende Bildung genießen.

Er studiert unter anderem Pharmazie, Chemie und Medizin und promoviert in Chirurgie, zusätzlich approbiert er als Apotheker. Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) beruft ihn im Jahr 1847 als Professor für medizinische Chemie.

Im Juli 1854 wird Pettenkofer um Hilfe gebeten. Die „Erste Allgemeine Deutsche Industrieausstellung“ in München soll ein großes Event werden. Stattdessen gerät sie zum Desaster, als Aussteller und Besucher an der Cholera erkranken. Pettenkofer begibt sich auf die Spur der Krankheit und steht bald vor einem scheinbar unlösbaren Problem.

Pettenkofer und die LMU sind eng verbunden

Hygiene wird zur Wissenschaft

Max Pettenkofer treibt besonders die Frage an: Wie leben die Menschen in dieser Stadt, so dass aus dieser ein Brutherd für die Cholera werden kann? Die Antwort ist: schlecht.

In München gibt es kein fließendes Trinkwasser, Abfall und Abwasser werden auf die Straße geschüttet, Fäkalien werden an großen Plätzen gesammelt und von den Bauern der Umgebung auf deren Felder transportiert.

Pettenkofer erkennt: Die Stadt muss sauberer werden. Er macht aus der Hygiene eine Wissenschaft, erforscht die Lebensumstände der Menschen und kommt zu dem Ergebnis, dass eine Verbesserung dieser Umstände Aufgabe der Stadt ist.

Im Jahr 1865 errichtet er, inzwischen als Rektor der LMU, ein Institut für Hygiene, dessen erster Professor er wird. Außerdem kämpft er öffentlich für eine zentrale städtische Kanalisierung der Abwässer, eine zentrale Trinkwasserversorgung und einen zentralen Schlachthof.

Zeichnung: Cholerakranke in den Straßen Hamburgs

Die Cholera grassierte in Europas Metropolen

Ein Projekt – viele Gegner

Das Schwierigste an Pettenkofers Projekt ist die Um- beziehungsweise Durchsetzung. Schließlich plant der Arzt, die komplette Stadt mit einer Kanalisation zu untertunneln, Plätze umzubauen und Gewerbe zu zentralisieren – ein Milliardenprojekt.

Die Stadt ist skeptisch. Man befürchtet, dass der Kanalinhalt in einer Stadt mit ebenem Boden stagnieren und dort vor sich hinfaulen könnte oder, dass die Kanäle durchlässig sein könnten und das Wasser versickert.

Hauptgegner des Großprojektes ist die Landwirtschaft. Bisher hatte die Stadt den Bauern, zusätzlich zum kostenlosen Dünger, pro Abortgrube jährlich 30 Gulden gezahlt.

Ebenfalls Unmut erzeugen die höheren Ausgaben durch die Kanalisation bei den Stadtbewohnern. Pettenkofer spricht regelmäßig in Kommissionssitzungen, schreibt Zeitungsartikel und hält Ansprachen bei einflussreichen Instanzen.

Schließlich hat er Erfolg, 1858 wird mit dem Bau der Kanalisation begonnen. Schon in den 1870er Jahren wird nachgewiesen, dass sich in den kanalisierten Straßen der Typhus vermindert hat.

Alter Münchner Abwasserkanal

Modernisiert, aber bis heute genutzt: Pettenkofers Kanäle

Trotzdem treten immer wieder neue Schwierigkeiten auf: Es gilt, eine Zementzusammensetzung für die Kanalrohre zu finden, die wasserundurchlässig ist. Es müssen Trinkwasseranlagen außerhalb von München entstehen und mit dem Kanalnetz verbunden werden.

Die Wasserverschmutzung an der Isar-Mündung des Kanals muss beobachtet werden. Und schließlich muss Pettenkofer ein funktionierendes Abfließsystem entwickeln, sodass Dreck aus der Kanalisation geschwemmt werden kann.

So wird erst ab 1892, als es möglich wird Fäkalien einzuleiten, aus Münchens Wassertunneln eine Kanalisation im heutigen Sinne. Um 1900 sind schließlich 78 Prozent der Bevölkerung an das Kanalnetz angeschlossen.

Riskanter Selbstversuch

München war von einem stinkenden Moloch zur hygienischen Megametropole geworden. 1883 erhält Pettenkofer für seine Verdienste den erblichen Adel, darf sich von nun an also „von“ nennen, 1896 kommt der Titel „Exzellenz“ hinzu.

Sein Einfluss als Begründer der wissenschaftlichen Hygiene macht sich in ganz Europa bemerkbar. Wien und Berlin wollen Pettenkofer zu sich zu holen, aber er bleibt München treu. Bis heute ist sein Institut für Hygieneforschung eine international renommierte Forschungsanstalt.

Trotz seines großen Erfolges bleibt der Wissenschaftler Pettenkofer weiter ehrgeizig. Er will seinem Kollegen und Rivalen Robert Koch unbedingt noch beweisen, dass die Cholerabakterien allein keine Erkrankung hervorrufen können, sondern dass der Ausbruch der Krankheit immer mit mangelnder Hygiene zusammenhängt……..

Pettenkofers Rivale: Robert Koch

Seinem Leben setzt Max von Pettenkofer Jahre später selbst ein Ende. Als im hohen Alter seine Denkleistung nachlässt, erschießt er sich am 10. Februar 1901 in seiner Wohnung in der Münchner Residenz.

 

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das ÜBEL „GELD““ZINSES-ZINS – die KRANKHEITs-PROFIT-GIER

„Ivan Illich“: „Enteignung der Gesundheit“ – „Medizin-Analytiker“ – „Die Nemesis der Medizin“ 

Dr. Stefan Lanka über Impfen, AIDS und Gen-Technik (4 von 6)

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https://www.zeit.de/1975/16/der-mahner-von-cuernavaca

Wer ist Ivan Illich? In erster Linie ein Ärgernis für Reaktionäre und linke Ideologen. Für alle aber ein provozierender Anreger, der das Denken revolutioniert: Der Mahner von Cuernavaca

Von Marion Gräfin Dönhoff

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PHARMA-BLATT-SPIEGEL: „Queck-Silber“-  „Zwangs-Impfung““ – „SÜD-TIROL“ – „Queck-Silber“ als „Samen-Killer“

MEERE sind ver-GIFTET

MITOCHONDRIEN werden vom WEIBLICHEN weitergegeben

Keiner kann WISSENSCHAFTLICH „GEN““ definieren

Kein „INFLUENZA-VIRUS““ – TAMIFLU

Dr. Stefan Lanka über Impfen, AIDS und Gen-Technik (5 von 6)

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Dr. Stefan Lanka über Impfen, AIDS und Gen-Technik (6 von 6)

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Nobelpreisträger zweifeln an AIDS.avi

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Kary Mullis, der 1993 den Nobelpreis für Chemie erhielt, weist auf, dass niemals wissenschaftlich belegt wurde, dass HIV die Ursache von AIDS ist. Dies ist ein Ausschnitt aus dem Film „AIDS-Die Großen Zweifel“ einer Co-Produktion von TSR und ARTE. Den kompletten Film kann man auch auf Youtube und Google finden Weitere Information kann man hier finden. http://aids-kritik.de/aids/ Hier noch die Ergänzung zu meinem Kommentar am 17.11.11: AIDS ist ein Kunstbegriff, zu dem man viele bekannte Krankheiten einfach umdefiniert hat. Die ersten Fälle in San Francisco waren größtenteils ein Kaposi-Sarkom, das durch Poppers, welches im Schwulenmilieu gebraucht wurde, verursacht wurde. In Afrika werden die altbekannten Krankheiten nun AIDS genannt, selbst, wenn kein HIV Test gemacht wurde. Warum nun die meisten Menschen mit einer HIV-Diagnose starben, ist weil sie daraufhin die AIDS Medikamente genommen hatten, die in der Anfangsphase in ihrer Dosierung zu 100% tödlich waren. Der HIV — Virus (der inzwischen von seinem Entdecker Luc Montagnier als relativ ungefährlich eingestuft wurde) ist nach Vermutung einiger Wissenschaftler irgendwie vom Affen auf den Menschen übertragen worden. Über den Übertragungsweg spekulieren sie noch. Tatsache ist allerdings, dass viele Impfstoffe auf Affennieren gezüchtet wurden, die später für Massenimpfungen verwendet worden sind.

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HIV is Man Made by Noble Prize Winner | FreeHousingProject.com

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Why I Quit Hiv with „Kary Mullis“ –  „Rodney Richards“  https://freehousingproject.com

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Chemiker: Die CoronaVirus Verschwörung beginnt?

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27.01.2020

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Wuhan Coronavirus, was steckt hinter dem Patent-Virus/Impfstoff?

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Chemiker: Das würde er gegen das CoronaVirus nehmen

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29.01.2020

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Coronavirus: Was sind die Symptome? Wie kann ich mich schützen?

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FAKTEN-LAGEKeine BEWEISE für sogenanntes VIRUS   NUR ANGST und PANIK – KEINER WILL  WAHRHAFTIG  RECHERCHIEREN oder wird daran gehindert es zu tun ALSO ABGEKARTET von WEM…...

GLAUBENS-ILLUSIONS-VIRUS: Was hat das „Phantom-ania“ VIRUS mit SIMPSONS – GATES – HOLLYWOOD…. zu TUN

Simpsons sagen CoronaVirus Ausbruch hervor?

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06.02.2020

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Simpsons: Diese Folge sagte das Coronavirus voraus. Ist etwas dran? Kommentiert und teilt uns mit, was ihr darüber denkt!

 

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RE: Chemiker: Wieso alle Vitamin D Gurus zu 90% falsch lagen

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11.02.2020

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Letztes Video nicht verstanden? Nicht aufgeben! Diesmal wirst du es verstehen!

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Chemiker: Wieso bekamen Merkel & Co andere Impfstoffe ?

51.497 Aufrufe
25.02.2020

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Eigener Impfstoff für Merkel und Co.? Was steckt dahinter?

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Jiaogulan – der verbotene Tee der Unsterblichkeit – Roh Vegan am Limit

34.407 Aufrufe
16.02.2020
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Jiaogulan aka „Unsterblichkeitskraut“ Wieviel ist an der Bezeichnung dran? 👍🏻 Jetzt kostenlos abonnieren http://bit.ly/2AhvZ8w ⭐Hier geht’s zum Jiaogulan https://bit.ly/2wme153

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Deutschland VERBIETET Gesundheit….WENN wunderts MERKEL-GLYPHOSAT…..

Wundermittel Jiaogulan – Das (nicht ganz) verbotene Kraut der Unsterblichkeit der TCM

18.385 Aufrufe
22.06.2019

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Jiaogulan wird auch als Kraut der Unsterblichkeit bezeichnet und wird in der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) oft begleitend bei Krebs-Therapien eingesetzt. Die Wirkung von Jiaogulan wird dabei als adaptogen beschrieben, also so, dass es Energie gibt, wo welche benötigt wird und Blockaden löst, wo sich Energie staut. In China wird Jiaogulan bereits seit Hunderten von Jahren als Tee getrunken und wird dort als „Wunderkraut der Unsterblichkeit“ bezeichnet. In der TCM wird es sowohl in der Therapie als auch in der Prävention eingesetzt. In Europa ist der Genuss von Jiaogulan Tee jedoch verboten. Und obwohl es bereits Studien zu diesem Wundermittel gibt, wird es hier wohl noch einige Zeit dauern, bis man sich der Wirkung von Jiaogulan im medizinischen Bereich bedienen wird. Derzeit ist es in Deutschland nicht einmal als Lebensmittel zugelassen…woran das wohl liegt? 😃😲

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Chemiker packt aus: So ungefährlich ist 5G wirklich, NICHT!

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21.02.2020

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Mobilfunkstandard 5G – Gesundheitsrisiken unter der Lupe

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Nächste Woche erneut stürmisches Regenwetter

1.080 Aufrufe
06.03.2020

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Unsere umfangreiche Wetterseite: https://kachelmannwetter.com

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Wie wird der März? Kommt der Frühling? Oder kommt gar der Sommer?

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02.03.2020

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Der Frühling nimmt zur Monatsmitte einen kleinen Anlauf. Davor und danach bleibt es eher durchwachsen und gefühlt nass-kalt. Die aktuellen 16 Tage-Trends.

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Westwetterlage geht weiter – Dürre auf dem Rückzug

Westwetterlage geht weiter – Dürre auf dem Rückzug

Der Februar 2020 war dominiert von einer lebhaften Westwetterlage und damit viel Niederschlag sowie oft sehr windigem bis stürmischem Wetter. Nach den zwei trockenen Jahren 2018 und 2019, hat sich die Niederschlagsbilanz vielerorts verbessert und oberflächlich ist Dürre kein Thema mehr. Es hat allerdings besonders im Osten gar nicht so viel geregnet, wie man vielleicht meinen würde.

Unten finden Sie verschiedene Grafiken für einzelne Wetterstationen quer durch Deutschland mit der Niederschlagsbilanz seit dem Januar 2018. Beispielsweise in Essen im Ruhrgebiet war der Februar 2020 der niederschlagsreichste seit Beginn der dortigen Aufzeichnungen 1936!

Sie finden zahlreiche Grafiken mit der Niederschlagsentwicklung in Deutschland und den einzelnen Bundesländern (Gebietsmittel) seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen 1881 in folgendem Beitrag:

Doch wie geht es weiter? Die Wettermodelle simulieren auch für die kommende Woche erneut eine westliche und tiefdruckgeprägte Strömung über Mitteleuropa und Deutschland. Damit wird es voraussichtlich erneut häufig nass werden und zeitweise auch stürmisch. Ein sicheres Ende der Westwetterlage zeichnet sich also noch nicht ab und sollte es kommende Woche in der Westhälfte ergiebig regnen mit großen Mengen, dann wäre auch starkes Hochwasser möglich. Die Bäche und Flüsse sind hier mehr als gut gefüllt und die Böden voll gesättigt.

Infos und die Vorhersage auf unserem Youtubekanal (gerne abonnieren, danke!)

 

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Neuer Zeuge belastet Prinz Andrew

Neuer Zeuge belastet Prinz Andrew

NEOPresse in Politik

Seit Prinz Andrew von allen öffentlichen Ämtern enthoben wurde, ist es um den Prinzen recht ruhig geworden. Der „Party-Prinz“ taucht kaum noch in der Öffentlichkeit auf. Die Meldungen über den Sohn der Queen hingegen reißen nicht ab. Jetzt ist ein neuer Zeuge aufgetaucht, der Prinz Andrew ebenfalls schwer belastet. Der britischen Zeitung „The Sun“ sagte der Zeuge, er habe gesehen, wie sich Prinz Andrew auf der Privatinsel „Little St. James“ des US-Millionärs und Kindersexhändlers Jeffrey Epstein an das mutmaßliche Opfer Virginia Roberts Giuffre, das damals noch minderjährig war, herangemacht hat.

Der Zeuge, Steve Scully, arbeitete laut Berichten der „Sun“ als Epsteins Internet- und Telefonspezialist. Er sei Anfang der 2000er Jahre auf die Privatinsel Epsteins gerufen worden, um ein Telefonproblem zu beheben. Dort habe er Prinz Andrew aus wenigen Metern Entfernung mit der jungen Virginia gesehen. Andrew habe mit dem Mädchen am Pool gelegen und sie dann „betascht und geküsst“, so Scully.

Später sei er Prinz Andrew direkt begegnet und habe ihn mit „Hoheit“ angesprochen. Dieser entgegnete: „Nein, nennen Sie mich einfach Andrew“. Scully sei aufgefallen, wie jung das Mädchen sei, an das sich Prinz Andrew herangemacht hatte. Sie hätte seine kleine Tochter sein können, kommentierte der Zeuge. Scully sei sich sicher, dass es sich bei dem Mädchen um Virginia Roberts Giuffre handelte. Er sei bereit, unter Eid gegen Prinz Andrew auszusagen.

Scully ist der erste Zeuge, der öffentlich bekundet, den britischen Prinzen mit Virginia Roberts auf Epsteins Insel gesehen zu haben. Virgina Roberts Anwalt bezeichnete die Aussage als „sehr wichtig“, denn es sei unbestritten, dass Prinz Andrew die damalige Minderjährige mehrfach belästigte und zum Sex gezwungen habe. In einem BBC-Interview hatte Virginia Roberts Giuffre beschrieben, wie sie als Minderjährige mehrfach zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden sei. Sie und andere Mädchen seien „wie Obst herumgereicht worden“. Der ganze Skandal… klicken Sie hier.prinz andrew

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502650/UN-fordern-Verzicht-auf-Bargeld-wegen-Coronavirus

UN fordern Verzicht auf Bargeld wegen Coronavirus

05.03.2020 11:00

Laut einer Warnung der Weltgesundheitsorganisation, die zur UN gehört, könnten Geldscheine das Coronavirus übertragen. Daher sollten die Leute jetzt bis auf Weiteres bevorzugt mit Karte oder Handy bezahlen.

UN fordern Verzicht auf Bargeld wegen Coronavirus

Um eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus zu vermeiden, sollte man vorerst auf den Einsatz von Bargeld verzichten, so die Weltgesundheitsorganisation. (Foto: dpa)

Geldscheine verbreiten möglicherweise das neue Coronavirus, sagte die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Daher sollten die Menschen versuchen, statt Bargeld kontaktlose Zahlungen zu verwenden. Wenn sich die Verwendung von Bargeld nicht verhindern lässt, sollte man sich nach dem Berühren der Banknoten die Hände waschen…..

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502676/Trotz-Corona-Deutsche-Industrie-erzielt-groesstes-Auftragsplus-seit-2014

Trotz Corona: Deutsche Industrie erzielt größtes Auftragsplus seit 2014

06.03.2020 08:51 

Trotz des Corona-Virus hat die deutsche Industrie im Januar ein Auftragsplus erzielt. „Das ist der stärkste Anstieg seit Juli 2014″, so das Statistische Bundesamt.

Trotz Corona: Deutsche Industrie erzielt größtes Auftragsplus seit 2014

Deutsche Industrie bleibt im Abschwung. (Foto: dpa)

Die deutsche Industrie hat im Januar trotz der Sorgen wegen der Ausbreitung des Coronavirus das größte Auftragsplus seit fünfeinhalb Jahren geschafft. Die Bestellungen legten vor allem wegen Großaufträgen aus dem Ausland um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu. „Das ist der stärkste Anstieg seit Juli 2014“, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen nur mit einem Wachstum von 1,4 Prozent gerechnet, nachdem es im Vormonat noch einen Rückgang von 2,1 Prozent gegeben hatte…..

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502528/Linke-stellt-Strafanzeige-gegen-Merkel-wegen-US-Toetung-von-Soleimani

Linke stellt Strafanzeige gegen Merkel wegen US-Tötung von Soleimani

27.02.2020 12:00

Die Linke hat Bundeskanzlerin Angela Merkel wegen der Tötung des iranischen Generals Soleimani durch die USA angezeigt.

Linke stellt Strafanzeige gegen Merkel wegen US-Tötung von Soleimani

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke). (Foto: dpa)

Acht Bundestagsabgeordnete der Linken haben im Zusammenhang mit der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani Strafanzeige gegen Mitglieder der Bundesregierung beim Generalbundesanwalt gestellt. Gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Mitglieder ihrer Regierung gebe es einen Verdacht wegen «Beihilfe durch Unterlassen zum Mord» an Soleimani sowie an dem stellvertretenden Leiter der irakischen Volksmobilisierungskräfte, Abu Mahdi al-Muhandis, heißt es in der am Donnerstag gestellten Anzeige, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag.

Hintergrund sind Berichte und Erklärungen, wonach Datenströme für US-Drohnenangriffe über den US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz laufen. Die Linken-Politiker sind der Überzeugung, die Bundesregierung hätte dies unterbinden müssen.

Soleimani war am 3. Januar in der Nähe des Flughafens Bagdad mit Raketen getötet worden, die von einer US-amerikanischen Reaper-Drohne aus abgefeuert wurden. Er war Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden. Getötet wurde auch der Vizechef der irakischen Volksmobilisierungskräfte, Al-Muhandis. Genannt werden in der Anzeige auch die Tötung eines Flughafenmitarbeiters, der zufällig in der Nähe war, sowie vier weiterer Menschen in der Fahrzeugkolonne.

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Den SOZIALISMUS in seinem LAUF……….

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502576/Bodo-Ramelow-Ministerpraesident-von-Merkels-Gnaden

Bodo Ramelow: Ministerpräsident von Merkels Gnaden?

01.03.2020 11:00

Thomas Kemmerich war politisch nicht legitimiert, Ministerpräsident von Thüringen zu werden. Aber Bodo Ramelow ist es genau so wenig. Dass er am 4. März zum neuen Regierungs-Chef gewählt wird, ist jedoch wahrscheinlich.

Bodo Ramelow: Ministerpräsident von Merkels Gnaden?

Bodo Ramelow in Siegerpose. (Foto: dpa)

Jetzt also doch: Fast genau einen Monat, nachdem die Wähler in Thüringen der rot-rot-grünen Koalition den Laufpass gegeben haben, soll der eigentlich abgewählte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) doch noch auf seinen Posten zurückgehievt werden. Der Ältestenrat des Landtags hat dem Antrag von Linken, Grünen und CDU (!) auf eine erneute Wahl stattgegeben. Am 4. März schreiten die Abgeordneten zur Urne – alles andere als ein Sieg von Ramelow wäre eine Überraschung (er wird die erforderlichen vier Stimmen von der CDU bekommen, warum sonst hätten die Christdemokraten den Antrag von Linken und Grünen auf eine erneute Abstimmung unterstützt?).

*—–* Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn 30 Jahre nach Beendigung der Herrschaft der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, jemand anders als die Regierung in Berlin bestimmen dürfte, wer in Erfurt regiert. *——*  Angela Merkel hat nämlich keinen Zweifel daran gelassen, wer letztlich das Sagen hat: „Einen unverzeihlichen Fehler“ nannte die Bundeskanzlerin die Entscheidung einer aus Freien Demokraten, Christdemokraten und AFD´lern bestehenden Koalition, den FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten zu wählen. „Die Wahl muss rückgängig gemacht werden“, bestimmte Merkelganz so, als ob in Deutschland Ministerpräsidenten nicht vom Volk gewählt werden (beziehungsweise von den vom Volk damit beauftragten Abgeordneten), sondern die Bundeskanzlerin sie ernennt.

Nun muss man eins sagen: Besonders demokratisch war das, was sich die Abgeordneten bei der Wahl Kemmerichs leisteten, nicht. Mit genau 5,0 Prozent der Stimmen hatte es die FDP gerade noch so in den Landtag geschafft, wo sie über lediglich fünf der insgesamt 90 Sitze verfügt. Die Abgeordneten sollen selbstverständlich denjenigen zum Ministerpräsident wählen, für den sich die Mehrheit der Wähler entschieden hat – und das war offensichtlich nicht Thomas Kemmerich.

Aber: Es war eben auch nicht Bodo Ramelow. Zwar waren Umfragen zufolge eine Mehrheit der Wähler mit Ramelows Amtsführung zufrieden. Wir haben in Deutschland jedoch ein parlamentarisches Regierungssystem, kein präsidentielles wie beispielsweise die USA, wo es möglich ist, dass der Präsident und die Mehrheit in den beiden Abgeordnetenhäusern (Senat und Repräsentantenhaus) unterschiedlichen Parteien angehören. Und eine Mehrheit aus Linken, Sozialdemokraten und Grünen wollten die Thüringer nun mal nicht mehr, das hat das Wahlergebnis ganz deutlich gezeigt. Zusammen erhielten die drei Parteien bei der Landtagswahl 2019 44,4 Prozent der Stimmen, ein Minus von 1,9 Prozent im Vergleich zur Wahl 2014. Zur Mehrheit reichte das nicht mehr. Ergo: Die Koalition war abgewählt, und mit ihr auch der Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Doch das wollte der auf keinen Fall akzeptieren, wie er im Laufe der vergangenen vier Wochen wieder und wieder demonstriert hat. Wäre der 64-Jährige überzeugter Demokrat – er hätte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Dass Thomas Kemmerich, dem die Legitimation durch den Wähler fehlt, kein Ministerpräsident werden kann, sondern es jemand anders werden muss, steht außer Frage. Aber das heißt ja nicht, dass dieser andere Bodo Ramelow heißen muss. Wie ein absolutistischer Herrscher gab er sich nach der verlorenen Wahl, wollte das Ergebnis, den Wählerwillen, schlicht nicht anerkennen. Man könnte Ramelow auch eine „beleidigte Leberwurst“ nennen – allerdings wird ein so salopper Ausdruck dem Ernst der Lage nicht gerecht. Ramelows Herrschaftsanspruch ist schlichtweg undemokratisch – und undemokratisch verhalten sich auch diejenigen, die den abgewählten Ex-Ministerpräsidenten wieder zur Macht verhelfen wollen, egal welcher Partei sie angehören.

Spannend wird es natürlich, wenn – aller Voraussicht zum Trotz – Ramelow nächste Woche doch nicht die erforderliche Mehrheit erhalten sollte. Wer weiß – vielleicht greift dann kurzerhand Angela Merkel wieder ein, haut kräftig auf den Tisch und bestimmt höchstpersönlich, wer Thüringens nächster Ministerpräsident wird.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502627/Bizarre-Allianz-Ursula-von-der-Leyen-Finanz-Investoren-und-Gruene-kaempfen-gemeinsam-fuer-den-Klima-Deal

Bizarre Allianz: Ursula von der Leyen, Finanz-Investoren und Grüne kämpfen gemeinsam für den Klima-Deal

04.03.2020 09:20 

Der Finanzexperte Ernst Wolff analysiert im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten, welche Finanzinteressen hinter dem „New Green Deal“ stehen, den sich EU-Kommission-Präsidentin Ursula von der Leyen auf die Fahnen geschrieben hat.

Bizarre Allianz: Ursula von der Leyen, Finanz-Investoren und Grüne kämpfen gemeinsam für den Klima-Deal

Grün soll die Wirtschaft werden – das fordern nicht nur die Grünen, sondern auch Ursula von der Leyen sowie viele Finanzinvestoren. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Der „New Green Deal“ erfährt neuerdings immer mehr Aufmerksamkeit. Warum?

Ernst Wolff: Die Initiatoren versprechen eine Welt mit Vollbeschäftigung und einer ökologisch nachhaltigen klimaneutralen Wirtschaft. Das kommt gut an.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Wie wollen sie das erreichen?

Ernst Wolff: Durch eine „ökologische Wende“ in der Industriegesellschaft. Sie wollen sich an Roosevelts „New Deal“ in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts orientieren.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Beim „New Deal“ handelte es sich um Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die vom Staat finanziert wurden, um die Wirtschaft nach der großen Depression anzukurbeln…

Ernst Wolff: Genau. Das hat damals auch funktioniert. Aber die Zeiten haben sich geändert. Der „New Green Deal“ ist nichts anderes als eine grün angestrichene und ökologisch verbrämte Neuauflage einer Politik, die die Probleme unserer Zeit verkennt und den Menschen falsche Hoffnungen macht.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Welche Probleme unserer Zeit stehen dem „New Green Deal“ denn im Weg?

Ernst Wolff: Der Zustand des globalen Finanzsystems und die Finanzlage der Staaten. Das Finanzsystem musste 2007/08 von den Staaten gerettet werden und wird seitdem durch die Zentralbanken künstlich am Leben erhalten. Wir haben zurzeit leere Staatskassen und riesig aufgeblähte Bilanzen der Zentralbanken.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Wie soll der „New Green Deal“ unter diesen Umständen finanziert werden?

Ernst Wolff: Angeblich durch „ungenutzte Finanzmittel“. Das Problem ist, dass es solch ungenutzte Finanzmittel nicht gibt. Das heißt: Sie müssten geschaffen werden, und das ginge nur durch die Zentralbanken. Im Klartext heißt das: Es soll noch mehr Geld aus dem Nichts geschaffen und ins System gepumpt werden als bisher.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Das meiste Geld, das seit 2007/08 ins System gepumpt wurde, ist Großinvestoren zugute gekommen. Im „New Green Deal“ dagegen würde es arbeitenden Menschen in Form von Lohnzahlungen zugute kommen. Würde das nicht für eine Art sozialen Ausgleich sorgen?

Ernst Wolff: Das wäre schön, wird aber nicht geschehen. Während das an die Investoren gegangene Geld eine Inflation an den Finanzmärkten in Gang gesetzt hat, würden die staatlichen Lohnzahlungen in den Konsum fließen und so die Inflation im Alltag anheizen. Je mehr Geld über den „New Green Deal“ an die Menschen verteilt würde, umso mehr würde ihnen durch die Inflation wieder genommen. Es wäre eine unheilvolle Spirale, die da in Gang gesetzt würde.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Wieso erhalten die Befürworter des „New Green Deal“ so große Unterstützung aus Politik und Wirtschaft?

Ernst Wolff: Weil sowohl Politiker als auch Investoren versuchen, die Angst vor dem Klimawandel für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Das politische Spektrum der Befürworter reicht ja bei uns mittlerweile von der Linkspartei über die Grünen bis zu Ursula von der Leyen. In der Wirtschaft sind es vor allem Anlagegesellschaften, die den „New Green Deal“ mitorganisieren und daran mitverdienen wollen.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Ist diesen Firmen nicht bewusst, dass das Projekt langfristig keinen Erfolg haben kann?

Ernst Wolff: Hinter fast allen diesen Unternehmen stehen heute Fonds, deren Manager von den Anlegern getrieben werden, auf Biegen und Brechen Rendite zu machen. Und da die negativen Auswirkungen des „New Green Deal“ erst mit zeitlicher Verzögerung auftreten werden, sind diese Manager – genau wie die Politiker – sehr bemüht, möglichst viele Menschen für ihr Ansinnen zu gewinnen.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Der „New Green Deal“ hat also Chancen, umgesetzt zu werden?

Ernst Wolff: Dazu muss man nur in die USA sehen: Der Erfolg des herzkranken 78jährigen Demokraten Bernie Sanders liegt ganz bestimmt nicht an seiner Vitalität, sondern einzig und allein daran, dass er von einflussreichen Kräften im Hintergrund finanziell und medial gefördert wird. Weshalb? Weil der „New Green Deal“ ein Teil seines Wahlprogramms ist.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Hat Sanders Chancen, die Wahl zu gewinnen?

Ernst Wolff: Ganz bestimmt. Unser globales Finanzsystem hat durch die Manipulation der Zentralbanken einen Zustand erreicht, in dem das Motto „inflate or die“ („Inflation erzeugen oder untergehen“ – Anm. d. Red.) gilt. Bernie Sanders’ wird keineswegs – wie viele irrtümlich glauben – den Sozialismus in den USA einführen. Seine historische Rolle besteht darin, den Menschen in den USA die Inflation ideologisch durch die Verkündung eines vermeintlich grünen Zeitalters schmackhaft zu machen. Damit erfüllt er eine für die US-Finanzelite durchaus nützliche Funktion.

Info zur Person: Ernst Wolff (69) befasst sich mit der Wechselbeziehung zwischen internationaler Politik und globaler Finanzwirtschaft. Sein jüngstes Buch ist der Spiegel-Bestseller „Finanztsunami Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“.

Link: www.amazon.de/Finanz-Tsunami-globale-Finanzsystem-alle-bedroht/dp/3000575332/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=ernst+wolff&qid=1569868769&s=gateway&sr=8-1

 

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PARASITÄRE-PIRATEN: Das um was es schon immer gingAUSBEUTUNG – – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG – AUSBEUTUNG

LITHIUM: das weisse GOLD der digitalen ROH-STOFF-RÄUBER

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502107/USA-Russland-und-China-wetteifern-um-Lateinamerikas-Rohstoffe

USA, Russland und China wetteifern um Lateinamerikas Rohstoffe

02.03.2020 17:00

Die USA, Russland und China ringen um die Rohstoffe und Märkte Lateinamerikas. Wer sich am Ende durchsetzen wird, lässt sich zumindest teilweise erahnen.

 USA, Russland und China wetteifern um Lateinamerikas Rohstoffe

In der größten Salzwüste der Welt, der Salar de Uyuni, befinden sich 25 Prozent der weltweiten Lithiumreserven. (Foto:dpa)

Die Geschichte Lateinamerikas ist gekennzeichnet von Staatsstreichen, Militärinterventionen und Unruhen, die immer mit politischen Wenden nach Rechts oder Links einhergehen. Mittlerweile hat die internationale Wissenschaft nachweisen können, dass externe Staaten nahezu immer eine Rolle bei den Umwälzungen in der Neuen Welt gespielt haben. Das internationale Interesse an Lateinamerika hängt direkt mit den dortigen Bodenschätzen zusammen.

So tobt zwischen den USA, China und Russland ein Verteilungskampf um die lateinamerikanischen Rohstoffe und Märkte. Dabei sah es während der Amtszeit von Barack Obama so aus, als ob sich die USA aus Lateinamerika durch die Aufkündigung der Monroe-Doktrin zurückziehen würden. Schließlich hatte US-Außenminister John Kerry im Jahr 2013 verkündet: „Die Ära der Monroe-Doktrin ist vorbei”. Mit dieser Aussage machte Kerry klar, dass sich die USA von einer Doktrin, die über 190 Jahre alt ist, distanzieren, um den Einfluss ausländischer Staaten in der westlichen Hemisphäre zuzulassen. Dieser Ansatz stand im Gegensatz zur Außenpolitik des demokratischen Präsidenten John F. Kennedy, der ein vehementer Verfechter der Monroe-Doktrin gewesen ist.

Russland und China nutzten in der Obama-Ära die Gelegenheit, um ihre Bündnisse zu diversen lateinamerikanischen Regierungen auszubauen. Sie stärkten ihre wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu den Staaten des „bolivarischen Bündnisses”, zu denen Venezuela, Ecuador, Nicaragua und Bolivien zählten. Mittlerweile haben Ecuador und Bolivien das Bündnis verlassen.

Unter US-Präsident Donald Trump fanden die USA zurück zur Monroe-Doktrin. Fortan sollten sich die USA aktiv in Lateinamerika betätigen. In Venezuela forderte Trump den Sturz des sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro und stellte sich hinter den demokratischen Oppositionsführer Juan Guaidó, den er und ein Großteil des Westens für den legitimen Präsidenten des Landes einstufen. Die USA verhängten schwere Sanktionen gegen den Ölsektor Venezuelas. Maduro festigte als Reaktion seine Beziehungen zu Russland und China. Schließlich haben Russland und China Milliarden von Dollars in Venezuela investiert, was Pekings und Moskaus Aktivitäten in Venezuela logisch erscheinen lassen. Beide Länder wollen ihre Investitionen sichern.

China in Venezuela

China hat etwa 70 Milliarden US-Dollar in Form von Darlehen sowie sozialen Projekten und in die Instandhaltung der Ölförder-Infrastruktur des Landes investiert, berichtet Bloomberg. Die meisten dieser Kredite werden in Form von venezolanischem Rohöl an China zurückgezahlt. Darüber hinaus haben China und Venezuela mehrere Joint Ventures gegründet, unter anderem zur Herstellung von Mobiltelefonen und Computern. Diese Investitionen und Verbindungen machen China zum mit Abstand größten und einflussreichsten ausländischen Sponsor und Gläubiger von Maduro, so das US-Magazin Foreign Policy. Das Magazin wörtlich: „Wenn Venezuela zusammenbricht (…), ist China einem großen Risiko eines diplomatischen und finanziellen Rückschlags ausgesetzt. Oppositionspolitiker wissen, dass China die Herrschaft von Maduro gestützt hat. Eine neue venezolanische Regierung könnte es ablehnen, den Verpflichtungen aus der Maduro-Ära nachzukommen und stattdessen nach Washington ausschwenken.”

Russland in Venezuela

Russland hat Venezuela seit dem Jahr 2006 Darlehen und Kredite im Wert von 17 Milliarden Dollar gewährt, berichtet die Washington Post. Zudem hat Moskau über staatliche Unternehmen wie Rosneft bedeutende Eigentumsbeteiligungen an mindestens fünf großen venezolanischen Ölfeldern sowie mehrere Jahrzehnte zukünftiger Erträge von venezolanischen Erdgasfeldern in der Karibik erworben.

Rosnefts Interessen in Venezuela sind so groß, dass sein Vorstandsvorsitzender Igor Sechin im Jahr 2017 nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS erklärte: „Wir werden Venezuela niemals verlassen. Und niemand wird uns rauswerfen”.

Doch der Bloomberg-Analyst Leonid Bershidsky führt in einem Artikel vom 25. Januar 2019 aus: „Wenn Maduro fällt und durch eine von den USA unterstützte Regierung ersetzt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass die russischen Projekte ausgesetzt und Venezuelas Schulden nicht zurückgezahlt werden.”

Nach Angaben des englischsprachigen Dienstes von Reuters soll Moskau im vergangenen Jahr 100 Soldaten nach Caracas entsandt haben, zu denen sowohl Spezialeinheiten als auch Cybersicherheitsexperten gehören. Der Wettkampf um Venezuela, das über die weltweit größten bisher bekannten Ölreserven verfügt, ist noch nicht entschieden.

Washington geht es in Venezuela nicht darum, die Ölressourcen für sich selbst in Anspruch zu nehmen. Vielmehr besteht die Gefahr, dass China über den Zugang zu den Ressourcen seine energiepolitische Abhängigkeit gewährleisten könnte, was den Aufstieg des Reichs der Mitte nur noch beschleunigen würde. Zu Russland haben die USA ein ambivalentes Verhältnis. Doch auch Moskau dürfte kein Interesse an Chinas Expansion in Venezuela haben. Wenn es China gelingen sollte, seine Energiezufuhr autonom zu bestimmen, würde dies zwangsläufig seine wirtschaftliche und demografische Expansion nach Zentralasien und Sibirien beflügeln, was eine Gefahr für Russland darstellt.

Russland und China in Bolivien

In Bolivien sieht die Lage ähnlich aus. Während der Amtszeit von Ex-Präsident Evo Morales fand eine Annäherung an China und Russland statt. Im Juli 2019 ratifizierten Russlands Präsident Wladimir Putin und Morales ein strategisches Abkommen, das insbesondere die Partnerschaft im Energiesektor fördern sollte. Während eines Treffens im Kreml betonte Putin, dass die Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in den letzten Jahren fortgesetzt worden sei. Ebenso verwies das russische Staatsoberhaupt auf den Bau eines Atomforschungszentrums in Bolivien.

Die Annäherung hatte aus Sicht von Morales auch einen ideologischen Hintergrund, wohingegen für Moskau die Realpolitik entscheidend ist. Morales betonte die Bedeutung Russlands als „Inspiration” für diejenigen in der Welt, die das multipolare Modell, die Souveränität der Staaten und das Völkerrecht unterstützen. Diese Worte waren als klarer Affront gegen Washington zu werten. Morales hielt an der Russischen Universität für Völkerfreundschaft (RUDN) einen Vortrag über die Lithium-Vorkommen in Bolivien. Er sprach sich im Verlauf seiner Rede ausdrücklich dafür aus, dass Russland Bolivien bei der Industrialisierung unterstützt, um die Lithium-Ressourcen des Landes auszubeuten. Im September 2017 hatte Rosatom mit der bolivianischen Regierung eine Absichtserklärung im Bereich der Lithium-Industrie unterzeichnet, zumal Bolivien über die weltweit größten Lithium-Reserven verfügt.

China benötigt das Lithium Boliviens

Doch auch China hat ein großes Interesse an den Lithium-Ressourcen Boliviens. Im Februar 2019 unterzeichnete das bolivianische Lithium-Unternehmen YLB einen Vertrag mit China über eine Lithiumproduktion im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar. Das dringende Interesse Chinas an den Lithium-Reserven ist aufgrund des rasanten Wachstums des chinesischen Elektroauto-Markts nachvollziehbar. So wurden in China im Jahr 2018 über eine Million Elektro-Autos verkauft. Ein Jahr zuvor wurden 576.000 Elektro-Autos verkauft. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil an Elektro-Autos an den gesamten Autoabsätzen in China auf 20 Prozent ansteigen, weshalb die Nachfrage nach Lithium-Batterien unweigerlich ansteigen wird.

Der chinesische Botschafter in Bolivien, Liang Yu, schätzt, dass China bis 2025 rund 800.000 Tonnen Lithium benötigen wird, so der englischsprachige Dienst von Reuters. Elektro-Autos mit der heutigen Technologie benötigen massive Mengen an Lithium, etwa 63 Kilogramm für einen einzelnen 70 kWh Tesla Model S-Akku. Nach Informationen des US Geological Survey befinden sich in Salar de Uyuni, die die größte Salzwüste der Welt ist, ein Viertel aller weltweit bekannten Lithium-Reserven.

Obwohl Moskau, und vor allem China, ein großes Interesse an der Stabilität der Morales-Regierung hatten, gelang es ihnen nicht, den Sturz von Morales im November 2019 zu verhindern. Morales floh nach Mexiko und wurde durch die Politikerin Jeanine Áñez ersetzt. Zuvor hatte er dem Generalstab befohlen, die landesweiten Proteste gegen seine Person einzudämmen. Doch Generalstabschef Williams Kaliman weigerte sich dem englischsprachigen Dienst der Nachrichtenagentur AP zufolge gegen „jene Menschen vorzugehen, mit denen wir zusammenleben”. Die Polizeikräfte weigerten sich ebenfalls, gewaltsam gegen die Demonstranten vorzugehen.

Noch ist unklar, ob sich Áñez, die eine ablehnende Haltung gegenüber China und Russland hat, an der Macht halten wird. In der Außenpolitik verfolgt sie eine pro-amerikanische Haltung und setzt sich eindeutig für die Privatisierung der bolivianischen Staatsunternehmen ein. Allerdings ist Áñez aufgrund ihrer rassistischen Kommentare gegenüber der indigenen Bevölkerung des Landes, die schließlich 41 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht, hoch umstritten. Sie wäre auf langfristige Sicht auch für Washington nicht tragbar.

Es ist davon auszugehen, dass sie im Verlauf des Sturzes von Morales eine vorübergehende „Bulldozer-Funktion” ausgeübt hat, ohne sich dessen bewusst gewesen zu sein. Eine denkbare Alternative für Áñez als Präsidentschafts-Kandidatin bei den kommenden Wahlen wäre eine Person, auf die sich Washington und Moskau unter Ausschluss Pekings einigen könnten.

Brasilien sitzt zwischen den Stühlen

In Brasilien sind die außenpolitischen Konturen von Präsident Jair Bolsonaro noch nicht deutlich genug. Als Bolsonaro am 1. Januar 2019 sein Amt als Präsident Brasiliens antrat, wurde er in der internationalen Presse als „Tropen-Trump” umschrieben. Zu Beginn seiner Amtszeit sprach er sich für die Vertiefung der Beziehungen zu den USA aus, indem er sich für die Errichtung eines US-Militärstützpunkts in Brasilien einsetzte. Im März 2019 flog er nach Washington, um die militärischen Beziehungen mit den USA auszubauen. Während seines Rückflugs nach Brasilien erklärte Bolsonaro, er werde den US-Amerikanern erlauben, den Alcântara-Stützpunkt in Maranhão zu nutzen, obwohl der brasilianische Generalstab diesen Plan mit Argwohn betrachtet. Der Alcântara-Stützpunkt ist ein Luftwaffenstützpunkt mit einer Raumfahrtbasis. Da Brasilien am Äquator liegt, erfordern Starts von geostationären Satelliten dort weniger Treibstoff als in äquatorferneren Gegenden wie Florida mit dem US-Startplatz Cape Canaveral. Zudem kann vom Alcântara-Stützpunkt aus eine lückenlose elektronische Überwachung des Übergangs vom Nord- zum Südatlantik und der gesamten Karibik erfolgen.

Bolsonaro klüngelt mit China

Auf der wirtschaftlichen Ebene verfolgte Bolsonaro eine Linie, die sich von seinen öffentlichen Bekundungen unterschied. Die Regierung in Brasilia will ihre Sojabohnen-Exporte nach China drastisch erhöhen. Bolsonaro ließ eine neue Handelsabteilung aufbauen, die sich ausschließlich mit Exporten nach China beschäftigt. Dieser Schritt ist deshalb bemerkenswert, weil Bolsonaro die Chinesen während seiner Wahlkampagne im Jahr 2018 noch als „herzlos” beschrieben hatte, die wie „Raubtiere” nicht nur in andere Länder investieren, sondern diese besitzen wollen, so Bloomberg. Mittlerweile fallen 40 Prozent der brasilianischen Exporte auf China. Doch damit nicht genug. Der brasilianische Präsident weigert sich, den chinesischen Technologie-Riesen Huawei von der Teilnahme an einer zukünftigen Auktion zur Implementierung der 5G-Technologie in Brasilien auszuschließen, obwohl Washington genau dies fordert.

Chinas große Nachfrage nach Rohstoffen trug dazu bei, den gesamten Handel mit Brasilien im Jahr 2018 auf etwa 100 Milliarden US-Dollar anzukurbeln. Brasilien beabsichtigt hingegen, neue Märkte in China zu erschließen. Larissa Wachholz, die einen Master-Abschluss von der Renmin University of China besitzt und die neue China-Handelsabteilung leitet, sagte Bloomberg, dass die Regierung in Brasilia chinesische Investitionen in die Infrastruktur des Landes anziehen möchte. Dadurch könnte China auch seine Rohstoffinteressen im Land festigen. „China legt Wert auf langfristige Planung”, meint Wachholz.

„Die Beziehung zwischen Brasilien und China hat sich vom reinen Handel zu einer komplexeren Investitions- und Partnerschaftsbeziehung entwickelt. Brasilien [ist] ein attraktiver Markt für chinesische Investoren aufgrund seiner Größe, seines Binnenmarktes und seiner riesigen natürlichen Ressourcen”, zitiert die Financial Times Su Jung Ko, Gründer von Golden Hawk Consulting.

Brasiliens Niobium ist begehrt

Allerdings ist die brasilianische Regierung gespalten. Sie setzt sich aus zwei Lagern zusammen. Während der Vizepräsident Hamilton Mourão eindeutig für gute Beziehungen mit China einsteht, ist der Zirkel um Bolsonaro, insbesondere der familiäre Zirkel, anti-chinesisch eingestellt. Mittlerweile tendiert Bolsonaro eindeutig zu Mourão und ist gewillt, China einen Zugang zu Brasiliens Ressourcen zu geben. Peking ist vor allem an den brasilianischen Niobium-Vorkommen interessiert.

Der Metall-Förderer Cradle Resources berichtet, dass 90 Prozent des Metalls Niobium aus Brasilien kommen. Der weltweite Hauptförderer ist der brasilianische Konzern Brasileira de Metalurgia & Mineracao (CBMM). Darauf folgt nach Angaben der Financial Times die chinesische Firma China Molybdenum. „Ab 2010 war China der größte Niobium-Konsument der Welt, gefolgt von den USA und Europa. China ist der stärkste Wachstumsmarkt für den Niobium-Konsum. 25 Prozent des weltweiten Niobium-Konsums entfallen auf China, was die Größe und Bedeutung der chinesischen Stahlindustrie widerspiegelt”, berichtet die Methodistische Universität von Piracicaba und das Zentrum für Bildung und Technologie von Minas Gerais in einer gemeinsamen wissenschaftlichen Studie.

Wie ernst es Bolsonaro mit seiner Annäherung an China meint, hat er zu Beginn des aktuellen Jahres bewiesen. Am 15. Januar 2020 kündigte die brasilianische Außenhandelskammer (Camex) im Amtsblatt (Diário Oficial da União) an, dass die Anti-Dumpingzölle auf warmgewalzte Spulen mit Ursprung in China und Russland aufgehoben wurden. „Camex empfahl die endgültige Aufhebung der Antidumpingzölle auf die Einfuhren von HRC (warmgewalzte Spulen, Anm. d. Fed.) aus China und Russland, nachdem keine Auswirkungen auf die Volkswirtschaft festgestellt wurden”, heißt es im Amtsblatt.

In Brasilien stehen sich somit vor allem die USA und China als Konkurrenten gegenüber. Ob Bolsonaro mit seiner Öffnung in Richtung China erfolgreich sein wird, kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht festgelegt werden.

Er schwankt zwischen den USA und China, zwischen Ost und West, zwischen Demokratie und Autoritarismus.

In diesem Zusammenhang hat Bolsonaro zu keinem Zeitpunkt einen Hehl aus seiner Bewunderung und Unterstützung für das brasilianische Militär und den Militärputsch von 1964, der zum Tod von 3.000 Menschen geführt hatte, gemacht. Im brasilianischen Militär erkennt Bolsonaro den eigentlichen Garanten für die Demokratie und den Staat. Das ist allerdings keine Garantie dafür, dass die mittleren Offiziersränge oder die Teilstreitkräfte („factional groups”) immer geschlossen hinter Bolsonaros Außen- und Innenpolitik stehen werden.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass es in den kommenden Jahren in Lateinamerika zu weiteren Umstürzen und schlagartigen Entwicklungen kommen könnte. Neue politische Wenden sind nicht ausgeschlossen, sondern sehr wahrscheinlich.

Die Neue Welt muss sich auf turbulente Zeiten vorbereiten.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/502433/USA-simulieren-russischen-Atomschlag-auf-Europa

USA simulieren russischen Atomschlag auf Europa

25.02.2020 15:16

Das Pentagon hat im Rahmen eines Kriegsspiels einen russischen Atomschlag auf Europa mit einer unverzüglichen atomaren Antwort der USA gegen Russland simuliert.

USA simulieren russischen Atomschlag auf Europa

Eine moderne strategische russische Atomrakete vom Typ Topol-M. (Foto: dpa)

In der vergangenen Woche hat in den USA unter Beteiligung des US-Verteidigungsministers Mark Esper ein Kriegsspiel (Wargame) stattgefunden, bei dem die USA einen simulierten Atomschlag gegen Russland durchführten. Das geht aus einem Briefing des Pentagons hervor. Im Rahmen des Szenarios hatte Russland einen europäischen NATO-Verbündeten mit einer Atombombe attackiert, worauf die USA reagierten. Weitere Details zur simulierten Reaktion wurden vom Pentagon nicht veröffentlicht.

“Sie haben uns mit einem Atomsprengkopf mit geringer Sprengkraft angegriffen, und im Verlauf der Übung haben wir simuliert, wie wir mit einer Atomwaffe reagieren”, zitiert das National Defense Magazine einen Sprecher des Pentagons.

Das Pentagon plant, in den nächsten zehn Jahren einen B-21-Bomber, ein U-Boot der Columbia-Klasse und eine Langstrecken-Stand-Off-Waffe in Betrieb zu nehmen. Geplant ist auch die Modernisierung des Nuklear-Vorrats, der von der National Nuclear Security Administration des Energieministeriums verwaltet wird. Die US-Regierung wird ein Rekord-Programm für einen neuen Sprengkopf, den W93, starten, um alternde Sprengköpfe wie den W88 zu ersetzen.

Pläne zur Modernisierung des strategischen Arsenals der USA werden voraussichtlich mit hohen Kosten verbunden sein, berichtet die New York Times. Der Haushaltsausschuss des US-Kongresses schätzt, dass die Kosten sich auf über eine Billion US-Dollar belaufen werden.

Derzeit fließen vier Prozent des Verteidigungsbudgets in das nukleare Arsenal, einschließlich der Betriebs- und Unterhaltskosten. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll dieser Anteil auf 6,4 Prozent steigen. Ab 2040 soll dieser Anteil dann auf einen “stabilen Zustand” von drei Prozent zurückgehen.

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MONSANTO: Ein SCHRECKEN ohne ENDE!!! – – – BAYER-MONSATAN im „STURZ-FLUG“ – – – „Bayer“ drohen „böse ÜBERRASCHUNGEN“ wegen „MONSANTO“: so der ANWALT – ERST ein kleiner Teil der relevanten „Monsanto-DOKUMENTE“ konnten verwendet werden und diese seien noch nicht einmal die BRISANTESTEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!! //// ?DICAMBA? ////// einseitige „MEDIEN-BERICHT-ERSTATTUNG“ ///// WAS haben die GRÜNEN mit der „VOGEL-VERTREIBUNG“ zu tun???!!!??!! //// „BRAND-STIFTUNG“

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/23/bayer-drohen-boese-ueberraschungen-wegen-monsanto/

Bayer drohen „böse Überraschungen“ wegen Monsanto

Bayer drohen nach Ansicht eines Anwalts von US-Klägern böse Überraschungen wegen des Pestizids Glyphosat.

Die Verpackung eines Unkrautvernichtungsmittels, das den Wirkstoff Glyphosat enthält. (Foto: dpa)

Die Verpackung eines Unkrautvernichtungsmittels, das den Wirkstoff Glyphosat enthält. (Foto: dpa)

Der US-Agrarkonzern Monsanto hätte die Verurteilung zu der hohen Millionenentschädigung wegen seines Pflanzenschutzmittels Glyphosat einem Bericht zufolge abwenden können. Monsanto habe ein Angebot ausgeschlagen, den Rechtsstreit für sechs Millionen Dollar (5,2 Millionen Euro) beizulegen, sagte der Klägeranwalt Brent Wisner der FAZ. Stattdessen hatte ein US-Gericht Monsanto kürzlich zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar Schmerzensgeld verurteilt.

Die Geschworenen in San Francisco begründeten das Urteil mit dem Versäumnis von Monsanto, den Kläger vor dem Krebsrisiko durch das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu warnen. Der Mann erkrankte unheilbar an Lymphdrüsenkrebs.

Wisner sagte, seitdem habe seine Kanzlei mehrere hundert weitere Anfragen erhalten. Er vertrete bereits 800 Menschen, die Monsantos Glyphosat-Produkte für Gesundheitsprobleme verantwortlich machen.

Bayer müsse sich noch auf „böse Überraschungen“ einstellen, sagte der Anwalt. Denn aus verfahrenstechnischen Gründen habe er bei dem abgelaufenen Prozess erst einen kleinen Teil der relevanten Monsanto-Dokumente verwenden können, und dies seien noch nicht einmal die brisantesten.

 

Seit Juni gehört Monsanto zum deutschen Chemieriesen Bayer. Durch die Übernahme im Umfang von 63 Milliarden Dollar will Bayer zum weltgrößten Anbieter von Pestiziden und Saatgut aufsteigen. Nach dem Glyphosat-Urteil hatte die Bayer-Aktie deutlich nachgegeben, da Anleger eine Signalwirkung für weitere Verfahren fürchteten.

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https://magazin.spiegel.de/SP/2018/34/158957327/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

 

»Gift in der Geschichte«

Konzerne
Die Verfahren gegen den Agrarmulti Monsanto werden sich häufen, sagt der Klägeranwalt Brent Wisner. Der Bayer-Konzern, der Monsanto gerade übernommen hat, habe das unterschätzt.
Ju­rist Wis­ner »Ihr Ruf ist den Ma­na­gern völ­lig egal«

Ver­gan­ge­ne Wo­che erstritt Wis­ner, 34, für sei­nen Kli­en­ten, den Krebs­pa­ti­en­ten De­way­ne John­son, ein bahn­bre­chen­des Ur­teil: Zum ers­ten Mal wur­de Mons­an­to we­gen an­geb­lich ver­schlei­er­ter Ri­si­ken sei­nes Un­kraut­ver­nichters Gly­pho­sat ver­ur­teilt. 289 Mil­lio­nen Dol­lar Scha­dens­er­satz muss das Un­ter­neh­men nun an den Klä­ger zah­len, so das Ur­teil des Ge­schwo­re­nen­ge­richts in San Fran­cis­co. Mons­an­to habe nicht aus­rei­chend vor den Ri­si­ken sei­nes Pro­dukts »Round Up« ge­warnt, das der Klä­ger als Haus­meis­ter ei­nes Schul­be­zirks oft aus­brach­te. Mons­an­to, seit Kur­zem Toch­ter des deut­schen Bay­er-Kon­zerns, be­strei­tet ei­nen Zu­sam­men­hang zwi­schen dem Pro­dukt und der Er­kran­kung.

SPIEGEL: Herr Wis­ner, die Ju­ris­ten Ih­rer Kanz­lei gel­ten als Ver­brau­cher­an­wäl­te, sie ge­hen ge­gen Phar­ma­kon­zer­ne und re­ni­ten­te Flug­ge­sell­schaf­ten vor. Seit wann ha­ben Sie Mons­an­to auf dem Schirm?

Wis­ner: Das liegt bei mir ein biss­chen im Blut. Schon mein Va­ter hat­te ei­nen skep­ti­schen Blick auf Pes­ti­zi­de. Er ver­netz­te sich mit Land­wir­ten und wur­de zu ei­nem Ak­ti­vis­ten ge­gen das gan­ze Che­mie­zeugs. Vor zwei­ein­halb Jah­ren be­ka­men wir dann ei­nen An­ruf von Teri Mc­Call, der Wit­we ei­nes Far­mers, der an Krebs ge­stor­ben war und über 30 Jah­re mit Mons­an­to-Pro­duk­ten ge­ar­bei­tet hat­te. Das war der Aus­lö­ser für un­se­re Re­cher­chen. In die­sem Som­mer kam auch De­way­ne John­son zu uns.

SPIEGEL: Seit Jahr­zehn­ten wird über die Ge­fahr von Mons­an­to-Pro­duk­ten dis­ku­tiert. War­um hat es so lan­ge ge­dau­ert, bis ein Ge­richt sich der Fra­ge an­ge­nom­men hat?

Wis­ner: Da­für gibt es meh­re­re Grün­de. Am wich­tigs­ten war wohl die Ein­stu­fung der In­ter­na­tio­na­len Agen­tur für Krebs­for­schung, ei­ner WHO-Toch­ter. Die be­wer­te­te Gly­pho­sat An­fang 2015 als »wahr­schein­lich krebs­er­re­gend«, wor­auf der Mons­an­to-Chef von »Drecks­for­schung« sprach. Doch nie­mand hat­te vor­her so viel zu­sam­men­ge­tra­gen, so tief da rein­ge­guckt. Das war ein Weck­ruf.

SPIEGEL: Wel­chen An­teil hat Mons­an­to dar­an, dass es erst jetzt zu ei­nem Ur­teil kam?

Wis­ner: Ei­nen gro­ßen! Mons­an­to hat ein in­ter­nes Pro­gramm, es heißt »Let not­hing go«. Der Zweck die­ses Pro­gramms ist es, Wis­sen­schaft­ler zu at­ta­ckie­ren, die sich kri­tisch über Mons­an­to-Pro­duk­te äu­ßern. Wohl­ge­merkt: Sie ge­hen di­rekt die Leu­te an, die Men­schen, dis­kre­di­tie­ren sie, auch durch Drit­te, die sie be­zah­len.

SPIEGEL: Gibt es wei­te­re der­ar­ti­ge PRStra­te­gi­en?

Wis­ner: Ein an­de­res Pro­gramm heißt »Free­dom to ope­ra­te«. Zweck ist es, al­les aus­zu­schal­ten, was den Ver­kauf ih­rer Pro­duk­te stö­ren könn­te – Ge­set­ze, wis­sen­schaft­li­che Ar­ti­kel, sie ma­chen ge­gen al­les mo­bil. Dazu wer­den auch so­ge­nann­te Miet­mäu­ler en­ga­giert, Wis­sen­schaft­ler, die Mons­an­to für ih­ren Op­por­tu­nis­mus be­zahlt. Die­se Pro­gram­me spie­geln eine Un­ter­neh­mens­kul­tur, die kei­ner­lei In­ter­es­se an öf­fent­li­cher Ge­sund­heit er­ken­nen lässt, son­dern nur an Pro­fit.

SPIEGEL: Mons­an­to be­strei­tet ja wei­ter­hin, Ein­fluss auf die Wis­sen­schaft ge­nom­men zu ha­ben – was gab bei den Ge­schwo­re­nen den Aus­schlag für das Ur­teil?

Wis­ner: Die wis­sen­schaft­li­che Er­kennt­nis selbst, glau­be ich. Die zwölf Ge­schwo­re­nen wa­ren ja kei­ne Leicht­ge­wich­te. Es war eine Mo­le­ku­lar­bio­lo­gin dar­un­ter, ein Um­welt­in­ge­nieur, ein An­walt. Kol­le­gen sag­ten mir: »Pass auf, Brent, so viel In­tel­li­genz kann auch hin­der­lich sein.« Ich war mir aber si­cher, dass die kri­ti­schen Stu­di­en, die ja zum Teil un­ter­drückt wor­den wa­ren, das Stärks­te war, was wir hat­ten.

SPIEGEL: War das der Grund, war­um Sie im Vor­feld auch in­ter­ne Mails aus dem Kon­zern an die Me­di­en wei­ter­ge­reicht ha­ben?

Wis­ner: Wir woll­ten si­cher­stel­len, dass die gan­ze Ge­schich­te auf den Tisch kommt und alle das ken­nen, was an­de­re lie­ber im Ver­bor­ge­nen ge­hal­ten hät­ten. Die­se in­ter­nen Vor­gän­ge wer­den si­cher auch in der Be­ru­fungs­in­stanz eine Rol­le spie­len.

SPIEGEL: Für den Lai­en ist die Fra­ge der Si­cher­heit des Pro­dukts schwer zu durch­schau­en: Ei­ner­seits ist von über 800 Stu­di­en die Rede, die an­geb­lich die Si­cher­heit des Wirk­stoffs Gly­pho­sat be­le­gen. Dann je­doch räumt eine Mons­an­to-An­ge­stell­te ein, das Pro­dukt Round Up nie dar­auf ge­tes­tet zu ha­ben, ob es krebs­er­re­gend ist.

Wis­ner: Die 800 Stu­di­en sind Au­gen­wi­sche­rei. Mit Krebs ha­ben sie nichts zu tun. Es geht dar­in etwa dar­um, ob der Stoff eine Ir­ri­ta­ti­on der Au­gen oder der Haut aus­lö­sen könn­te. Zum The­ma Krebs gibt es nur rund 20 Stu­di­en. Fast alle zei­gen ein Ri­si­ko. Mons­an­to ver­weist aber im­mer auf die 800 Stu­di­en, weil sie da­mit bes­ser ab­len­ken kön­nen.

SPIEGEL: Nach ei­ner RoundUp-Stu­die des fran­zö­si­schen For­schers Séra­li­ni im Jahr 2012 ha­gel­te es Pro­tes­te. Wie er­klä­ren Sie sich die Schär­fe der Kri­ti­ker?

Wis­ner: Die Stu­die be­leg­te ein Krebs­ri­si­ko bei Rat­ten und traf Mons­an­to ins Mark. Sie or­ches­trier­ten ei­nen Auf­schrei, or­ga­ni­sier­ten eine Le­ser­brief­flut ge­gen ver­meint­li­che Feh­ler der Stu­die und brach­ten den Chef­re­dak­teur des Fach­ma­ga­zins, mit dem sie eine fi­nan­zi­el­le Be­zie­hung an­bahn­ten, dazu, den Ar­ti­kel zu­rück­zu­zie­hen.

SPIEGEL: Mons­an­to hat die Ge­fähr­lich­keit von Di­oxi­nen in der Kühl­flüs­sig­keit PCB eben­so ver­schlei­ert wie die sei­nes frü­he­ren Um­welt­gifts Agent Oran­ge. Steht Round Up wo­mög­lich in ei­ner ge­wis­sen his­to­ri­schen Kon­ti­nui­tät?

Wis­ner: Ja, denn Mons­an­tos Ge­schich­te ist die ei­ner gro­ßen Lüge. Sie täu­schen die Men­schen, gau­keln ih­nen si­che­re Pro­duk­te vor und ma­chen viel Geld da­mit. Und wen­n’s un­ge­müt­lich wird, ma­chen sie ein­fach mit ei­nem an­de­ren Pro­dukt wei­ter. Die­se Stra­te­gie hat sich über hun­dert Jah­re be­währt. Da­bei ist den Mons­an­to-Ma­na­gern ihr Ruf völ­lig egal. Bay­ers Her­an­ge­hen ist da hof­fent­lich se­riö­ser, ob­wohl sie sich nun eine Bür­de auf­ge­la­den ha­ben.

SPIEGEL: Ha­ben Sie eine Er­klä­rung, war­um sich Bay­er Mons­an­to ans Bein ge­bun­den hat?

Wis­ner: Sie ha­ben wohl un­ter­schätzt, wie viel Gift in de­ren Ge­schich­te steckt. Viel­leicht hat Bay­er die Trans­ak­ti­on vo­ri­ge Wo­che schon be­reut, als der Ak­ti­en­kurs weg­sack­te. Und es wird ja nicht leich­ter für Bay­er. Es wer­den wei­te­re Do­ku­men­te be­kannt wer­den, und es gibt noch ei­ni­ge Kla­gen mehr: Al­lein un­se­re Kanz­lei ver­tritt 800 Men­schen ge­gen Mons­an­to.

In­ter­view: Nils Kla­wit­ter

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bayer-und-monsanto-koennen-sich-auf-ein-langes-verfahren-einstellen-15750750.html

Angriffslustiger Anwalt 

„Auf Bayer warten noch böse Überraschungen“

Erfolgreich vor Gericht: Klägeranwalt Brent Wisner vertritt den krebskranken Dewayne Johnson gegen Monsanto. Bild: AFP

Der Kauf von Monsanto wird wegen des Glyphosat-Urteils für den deutschen Konzern um einiges riskanter. Der Anwalt des Klägers rüstet sich für ein langes juristisches Gefecht.

Für Monsanto hätte alles viel glimpflicher ausgehen können. Der amerikanische Agrogigant hatte ein Vergleichsangebot auf dem Tisch, um einen Rechtsstreit mit dem krebskranken Dewayne Johnson, in dem es um Unkrautvernichtungsmittel mit dem Inhaltsstoff Glyphosat geht, aus der Welt zu schaffen. Für 6 Millionen Dollar hätte der Konzern das Kapitel abhaken können, wie Johnsons Anwalt Brent Wisner im Gespräch mit der F.A.Z. verrät. Aber Monsanto habe ein Gegenangebot gemacht, das „ein Witz“ gewesen sei und nur bei „einem Bruchteil eines Bruchteils“ dieser Summe gelegen habe. So kam es zu einem Gerichtsprozess, an dessen Ende der Konzern dazu verurteilt wurde, dem Kläger 289 Millionen Dollar zu zahlen. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass die Glyphosatmittel zu der Krebserkrankung des Mannes beigetragen haben und dass Monsanto Verbraucher nicht ausreichend vor den Gesundheitsrisiken der Produkte gewarnt hat.

Roland Lindner

Wirtschaftskorrespondent in New York.

Es war ein spektakuläres Urteil, das die Börse schockierte, denn dies ist womöglich nur der erste in einer ganzen Serie von solchen Gerichtsprozessen. Nach letzten offiziellen Angaben sieht sich Monsanto 5200 Klägern gegenüber, die behaupten, Glyphosat habe sie schwer krank gemacht. Und das ist jetzt das Problem des deutschen Bayer-Konzerns, der Monsanto vor gut zwei Monaten offiziell übernommen hat. Die Bayer-Aktie hat nach dem Urteil zeitweise fast 18 Prozent an Wert eingebüßt, der Börsenwert fiel um mehr als 15 Milliarden Euro. Nur ein kleiner Teil der Verluste wurde mittlerweile wieder wettgemacht….

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/24/tausenden-klagen-den-usa-gegen-bayer-anhaengig/

Zahl der Klagen gegen Bayer in den USA deutlich höher als bekannt

Die Zahl der anhängigen Klagen gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat der Bayer-Tochter Monsanto ist deutlich höher als gedacht.

Klagen: Monsanto und Bayer. (Foto: dpa)

Monsanto und Bayer. (Foto: dpa)

Bayer sieht sich in den USA mit mehr Klagen wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat konfrontiert als bislang bekannt. Bis Ende Juli hätten rund 8000 Klagen vorgelegen, sagte Vorstandschef Werner Baumann am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Bisher waren mehr als 5000 Klagen bekannt. Baumann sagte, Ende Oktober werde das nächste Verfahren vor einem Gericht in St.Louis im US-Bundesstaat Missouri starten.

Vor knapp zwei Wochen wurde die Bayer-Tocher Monsanto, die Glyphosat entwickelt hat, von einem kalifornischen Gericht zu einer Schadensersatzzahlung von 289 Millionen Dollar an einen an Krebs erkrankten Mann verurteilt, der seine Erkrankung auf den Unkrautvernichter zurückführte. Baumann bekräftigte, der Konzern werde das Urteil anfechten und sich dagegen und auch in weiteren Fällen entschieden verteidigen. Rückstellungen für Schadensersatzzahlungen habe Bayer bislang nicht gebildet.

Bayer hatte Monsanto mithilfe neuer Schulden in Milliardenhöhe in den vergangenen Monaten übernommen.

Baumann sieht den Sinn der Übernahme des US-Agrarchemiekonzerns Monsanto durch das jüngste Urteil im Glyphosat-Prozess nicht in Frage gestellt. „Fakt ist: An der zwingenden Logik der Übernahme von Monsanto, am Wertschaffungspotenzial für unsere Aktionäre, an der Attraktivität des Agrarmarkts und an unseren kommunizierten Zielen hat sich überhaupt nichts geändert“, sagte er dem „Handelsblatt“ laut einem am Donnerstag auf der Homepage veröffentlichten Interview.

Bayer habe im Zuge der Übernahme auch die Rechtsrisiken intensiv betrachtet, sagte Baumann. „Man muss aber auch sehen, dass zum damaligen Zeitpunkt der Umfang der Klagen, mit denen wir uns jetzt auseinandersetzen, noch gar nicht absehbar war.“ Anlass zu einer Neubewertung sieht er nicht: „Die Sicherheitsbewertung von Glyphosat hat sich seit dem Zeitpunkt der Übernahme nicht verändert. Wenn das anders wäre und wir feststellen müssten, dass in der Due Diligence etwas übersehen wurde, würden wir reagieren. Das ist aber nicht der Fall.“

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DICAMBA

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/18/saatgut-haendler-erwaegen-klage-gegen-monsanto/

Saatgut-Händler erwägen Klage gegen Monsanto

In den USA erwägen zwei große Saatguthändler Klagen gegen Monsanto.

Der Bayer-Tochter Monsanto droht in den USA mit ihrem Unkrautvernichtungsmittel Dicamba neues Ungemach. Die beiden größten unabhängigen Saatgut-Händler des Landes, Beck’s Hybrids und Stine Seed, wollen bei den US-Behörden erreichen, dass Dicamba von Landwirten zunächst nicht mehr eingesetzt werden darf, wie sie der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Sollte es zu einem Verbot kommen, könnte den Bauern der Anreiz fehlen, das darauf abgestimmte Monsanto-Saatgut zu kaufen. Der Bayer-Tochter drohen dadurch Umsatzeinbußen.

Hintergrund der Initiative sei, dass das Mittel auch auf Felder gelangt sei, auf denen Sojabohnen wuchsen, die gegen Dicamba nicht resistent sind, erklärten die Unternehmen. Dadurch habe es Ernteschäden gegeben. Der US-Konzern Monsanto, den Bayer jüngst für rund 63 Milliarden US-Dollar übernommen hat, hat Sojabohnen gezüchtet, denen Dicamba nicht schaden kann. Die US-Umweltschutzbehörde EPA will im Herbst entscheiden, ob sie die Genehmigung für Dicamba verlängert.

Der Aktienkurs von Bayer hat in den vergangenen Tagen rund 15 Prozent seines Wertes im Zuge des Bekanntwerdens anderer Klagen gegen Monsanto verloren. Am Freitagmittag stagnierte der Aktienkurs.

Monsanto sieht sich wegen Dicamba mehreren Klagen gegenüber. 2017 hatte eine neue Formulierung des Pflanzenschutzmittels nach Einschätzung von Landwirten und Experten zu erheblichen Schäden an der Ernte geführt, da sich Dicamba verflüchtigt habe, über die Felder getrieben sei und so auch Pflanzen erreicht habe, die nicht gegen das Mittel durch gentechnische Veränderung gewappnet waren. Das hatte eine Welle von Beschwerden und Klagen gegen Monsanto ausgelöst. Monsanto wirft den Landwirten vor, der Anleitung des Herbizids nicht genau gefolgt zu sein und Dicamba unsachgemäß aufgetragen zu haben. Dicamba wird außer von Monsanto auch von dem deutschen Chemiekonzern BASF und dem US-Unternehmen DowDuPont hergestellt.

Monsanto war jüngst von einem US-Gericht zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz an einen an Krebs erkrankten Mann verurteilt worden, der sein Leiden auf das von Monsanto entwickelte Glyphosat zurückführte. Monsanto sieht sich mehr als 5000 ähnlichen Klagen in den USA gegenüber.

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https://www.testbiotech.org/aktuelles/einseitige-berichterstattung-bei-spiegel-online

Einseitige Berichterstattung bei Spiegel Online

Bundesregierung beantwortet kleine Anfrage der FDP

21. 08. 2018 / Nach der Süddeutschen Zeitung (SZ) berichtet auch Spiegel Online sehr einseitig über Testbiotech und die Einrichtung der „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“. Trotz harscher Vorwürfe wurde Testbiotech auch dieses Mal nicht um eine Stellungnahme angefragt. Abermals wird Testbiotech pauschal unterstellt, nicht wissenschaftlich zu arbeiten. Bereits zuvor hatten die Journalistinnen Julia Merlot (Spiegel Online) und Kathrin Zinkant (SZ) mehr oder weniger im Gleichklang das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu den neuen Gentechnikverfahren mit zum Teil sachfremden Argumenten und ungewöhnlich heftig kritisiert.

Frau Merlot agiert offensichtlich voreingenommen: Bereits im Interview mit dem Tübinger Forscher Detlev Weigel vom 12. Mai 2018 teilt Frau Merlot nicht mit, dass dieser im Bereich Gentechnik Patente anmeldet und sich selbst als Berater der Industrie bezeichnet. Jetzt verweist Merlot erneut auf Weigel, ohne zu erwähnen, dass Testbiotech sich bereits im Detail mit dessen Kritik befasst hat. Frau Merlot nennt offensichtlich nicht alle relevanten Fakten.

Testbiotech legt Wert darauf, nach wissenschaftlichen Standards zu arbeiten und gleichzeitig unabhängig von den Interessen derer zu sein, die von Anwendungen der Gentechnik profitieren. Im Vordergrund unserer Arbeit steht die Perspektive des Umwelt- und Verbraucherschutzes. Diese Perspektive, die aus unseren Verlautbarungen klar erkennbar ist, rechtfertigt es aber nicht, uns als Lobby-Organisation oder Technikfeinde zu bezeichnen. Wir lehnen die Gentechnologie als Instrument der Forschung keineswegs ab. Wir sehen aber bestimmte Anwendungen sehr kritisch, vor allem, wenn gleichzeitig die Risiken und negativen Auswirkungen nicht ausreichend untersucht werden.

Der offizielle Anlass für die Berichterstattung ist eine Anfrage der FDP im Deutschen Bundestag zur „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“, die gestern veröffentlicht wurde. In ihrer Antwort schreibt die Bundesregierung: „Ziel des Vorhabens ist es, neue Entwicklungen in der Biotechnologie- und Gentechnik in Bezug auf ihre Relevanz für den Natur- und Umweltschutz wissenschaftlich auszuwerten. Eine systematische Vorschau soll neue Entwicklungen frühzeitig identifizieren und u. a. Zuchtziele, Organismen, methodische Entwicklungen und für die Biosicherheit relevante Aspekte wie Präzision und Methoden zur Untersuchung von unbeabsichtigten Auswirkungen beinhalten. (…)  Das Vorhaben soll seine wissenschaftlichen Ergebnisse zudem für den öffentlichen Dialog zu den neuen Entwicklungen in der Biotechnologie- und Gentechnik zugänglich machen.“

Gemessen an diesen Herausforderungen ist das Forschungsprojekt finanziell nur mit geringen Mitteln ausgestattet. Trotzdem hofft Testbiotech, dass das Projekt dazu beitragen wird, die Rahmenbedingungen für eine von der Industrie unabhängige Risikoforschung zu verbessern. Vor diesem Hintergrund begrüßt Testbiotech die kontroverse Diskussion, mahnt aber mehr journalistische Sorgfalt und Ausgewogenheit an.

Kontakt: Christoph Then, Tel. 0151 54638040 info@testbiotech.org.

Die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der FDP:
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/038/1903812.pdf

Die Website der „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“:
https://fachstelle-gentechnik-umwelt.de/

Spiegel Online über Testbiotech und die „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bundesumweltministerium-beauftragt-testbiotech-mit-info-kampagne-a-1220832.html
Testbiotech über die Kontroverse mit Detlev Weigel und die vom ihm kritisierte tabellarische Übersicht:
www.testbiotech.org/blog_crispr_grundlagen_der_biologie

www.testbiotech.org/node/2232

Spiegel online über Detlev Weigel:
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gentechnisch-veraenderte-lebensmittel-herr-weigel-fuehrt-die-gruenen-vor-a-1205755.html

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https://www.testbiotech.org/node/2260

Testbiotech veröffentlicht Gutachten zur Stärkung der unabhängigen Risikoforschung

Ausreichende Anreize für Forschung und Partizipation der Zivilgesellschaft als wichtige Eckpunkte

20. August 2018 / Testbiotech veröffentlicht heute ein Rechtsgutachten, das sich mit den rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen einer Förderung der unabhängigen Risikoforschung im Bereich der Gentechnologie befasst. Wichtige Eckpunkte des Rechtsgutachtens sind: (1) Der Staat ist dazu verpflichtet, eine systematische und vorsorgeorientierte Forschung zu etablieren. (2) Zur Erfüllung dieser Aufgabe wäre die Erhebung einer sogenannten nicht-steuerlichen Sonderabgabe gerechtfertigt, die die Industrie in die Pflicht nimmt. (3) Bei der Vergabe der Mittel eines entsprechenden Fonds kann ein Beirat, dem beispielsweise Verbraucher- und Umweltschutzverbände angehören, beteiligt werden.

Wie das Gutachten zeigt, ist die gesetzlich geforderte Unabhängigkeit der Risikoforschung im Bereich der Gentechnik derzeit kaum erreichbar, da viele Wissenschaftler und Experten u.a. über Drittmittelforschung mit der Biotech-Industrie verbunden sind. Auch staatliche Forschungsprogramme haben in der Regel ein vorwiegendes Interesse an Technologieentwicklung und Förderung von Innovation. Im Ergebnis ist die Balance zwischen den Vermarktungsinteressen der Industrie und den Zielen eines vorbeugenden Schutzes von Mensch und Natur erheblich gestört.

Das Gutachten zeigt, wie geeignete Anreize für eine verbesserte Risikoforschung geschaffen werden können, um Umwelt- und Verbraucherschutz zu stärken. Ein Entwurf des Gutachtens wurde bereits 2017 auf einem Workshop in Berlin präsentiert, an dem u.a. Abgeordnete des Bundestages sowie Mitarbeiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) in Karlsruhe teilnahmen.

Anlass für die Veröffentlichung des Gutachtens ist die Diskussion rund um die „Fachstelle Gentechnik und Umwelt“. Dieses Projekt soll helfen, einige Lücken im Bereich der vorsorge­orientierten Risikoforschung zu schließen. Dafür werden vorhandene Publikationen und die aktuelle Entwicklung konsequent unter der Perspektive des Vorsorgeprinzips und dem Schutz von Mensch und Umwelt bewertet. Das Forschungsprojekt ist auch im Hinblick auf Partizipation der Zivilgesellschaft ein wichtiges Pilotprojekt.

„Die Einmischung der Zivilgesellschaft stößt nicht überall auf Zustimmung. Derzeit sehen wir in den sozialen Netzwerken und sogar manchen Medien den Versuch, Testbiotech deswegen zu diffamieren. Man versucht, uns mit der GentechnikLobby auf eine Stufe zu stellen“, sagt Christoph Then für Testbiotech. „Aber wir haben in den letzten zehn Jahren die Erfahrung gemacht, dass die Risiken der Gentechnik eben nur dann genauer untersucht werden, wenn die Zivilgesellschaft sich einmischt.“

Allerdings zeigt das Gutachten auch, dass in Zukunft weitergehendere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die gesetzliche Verpflichtung zur Durchführung einer systematischen und vorsorgeorientierten Forschung zu erfüllen. Nur ausreichend ausgestattete Forschungsprogramme könnten einen nennenswerten Anreiz ausüben, so dass die etablierte Forschung sich stärker mit Risikofragen beschäftigt.

Von entsprechenden Anreizen würden auch der Staat und die Behörden profitieren: Auch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat bereits mehrfach beklagt, dass es schwierig ist, Experten zu finden, die die nötige Expertise, gleichzeitig aber keine Verbindung zur Biotech-Industrie haben.

Kontakt: Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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be.com/watch?v=PyMQ5pt5zig

 

Bayer und Monsanto: die SAAT der GIER –  WDR Doku

ab Minuten 32:15  –   BRASILIEN – „HighTech“ auf dem Acker DROHNEN im EINSATZ –  Monsanto und  „ClimateCORPORATION“ „WETTER-SATELLITEN-DATEN“DATEN sind Währung der ZUKUNFT???!!! LANDWIRTSCHAFT wird zum COMPUTERSPIEL  – – – Der gläserne BAUER Glyphosat wird immer uneffektiverSuperWEEDS

ab Minuten 41:55  –  GLYPHOSAT – DEUTSCHLAND – CDU/CSU

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„DIGITALE LANDWIRTSCHAFT“

https://www.welt.de/wirtschaft/plus158259255/So-herrscht-Bayer-in-Zukunft-ueber-die-Bauern-dieser-Welt.html

Agrar-Revolution

So herrscht Bayer in Zukunft über die Bauern dieser Welt

Beim Digital Farming unterstützen Drohnen den Einsatz von Mähdreschern
Beim Digital Farming unterstützen Drohnen den Einsatz von Mähdreschern

Hugh Grant ist wie ausgewechselt. Wochenlang hat der Vorstandchef des US-Saatgutriesen Monsanto knorrig und grantelnd die Übernahmepläne des Leverkusener Pharma- und Chemie-Riesen Bayer für sein Unternehmen kritisiert und torpediert. Es gab sogar schon Spekulationen, dass sich der Schotte und Bayer-Chef Werner Baumann nicht wirklich etwas zu sagen haben.

Nun aber ist von persönlicher Antipathie keine Rede mehr. Und auch der schroffe Umgangston ist passé. Stattdessen säuseln Grant und Baumann in einer Telefonkonferenz von gemeinsamen Visionen, die durch den frisch besiegelten Zusammenschluss von Bayer und Monsanto Wirklichkeit werden können. „Wir erreichen eine neue Ära in der Landwirtschaft“, sagt Grant mit regelrecht beschwingter Stimme, als habe es den Ringkampf der beiden Großkonzerne um Geld, Macht und Einfluss zuvor gar nicht gegeben….

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siehe auch  „Crispr/Cas“ – „Gen-Schere“ – „Genome-Editing“

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33361/#gsc.tab=0

Behörde: Cibus-Raps doch gentechnisch verändert

20.08.2018

Raps
Raps (Foto: Maria Eklind / flickr, Rapeseed, bit.ly/28MsMjR, creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den neuen gentechnischen Verfahren sind die herbizidresistenten Rapslinien der kanadischen Firma Cibus als gentechnisch verändert einzustufen. Zu diesem Ergebnis kam das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nach erneuter Prüfung und nahm seinen anderslautenden Bescheid aus dem Jahr 2015 zurück.

Am 5. Februar 2015 hatte das BVL auf Antrag der Firma Cibus festgestellt, die mit Hilfe des Rapid Trait Development Systems erzeugten herbizidresistenten Rapslinien seien keine gentechnisch veränderten Organismen im Sinne des Gentechnikgesetzes. Das hätte bedeutet, dass der GV-Raps unkontrolliert hätte angebaut werden dürfen. Um das zu verhindern und sicherzustellen, dass der Cibus-Raps nicht konventionelle Sorten verunreinigen kann, klagten eine konventionelle Ölmühle, ein biologischer Saatgutzüchter und der Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND gegen diesen Bescheid.Damit durfte der Cibus-Raps vorläufig nicht auf deutsche Äcker. „Viele Kulturarten, an denen gentechnisch verändert wird, sind auskreuzungsfähig“, erläuterte Gebhard Rossmanith,Vorstandsvorsitzender der klagenden Bingenheimer Saatgut AG. „Raps ist besonders problematisch, weil es viele andere Kreuzblütler bei Nutzpflanzen wie Kohl, Broccoli etc. sowie bei Wildpflanzen gibt. Einer so auskreuzungsfreudigen Kultur einen Freifahrtschein auszustellen war verantwortungslos“, kritisierte Rossmanith das BVL.

Dem schob der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Juli einen Riegel vor. Denn er entschied, dass alle mit Verfahren der Mutagenese gewonnenen Pflanzen und Tiere gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Sinne der EU-Freisetzungsrichtlinie sind. Das heißt, sie müssen auf ihr Risiko geprüft, gekennzeichnet und nachverfolgbar sein. Zwar gibt es davon laut Richtlinie auch Ausnahmen. Die gelten laut EuGH aber nur für solche Mutagenese-Verfahren, die bereits länger angewandt wurden und als sicher gelten. Das ist bei der von der Firma CIBUS eingesetzten Oligonukleotid-gesteuerte-Mutagenese (OgM) nicht der Fall.

Die von CIBUS unter dem Namen „Rapid Trait Development System“ (RTDS) verwendete OgM-Technologie verändert das Erbgut mittels kurzer, im Labor synthetisierter DNA-Sequenzen, die in die Zelle eingeführt werden. Wie das Klägerbündnis in seiner Presseinformation ausführt, sollen diese die DNA in der Zelle dazu veranlassen, sich an einer gewünschten Stelle dem fremden Muster anzupassen. Der genaue Mechanismus der Veränderung sei unklar, das habe auch die Zentrale Kommission für Biologische Sicherheit in ihrer Stellungnahme eingeräumt, heißt es weiter.

Ferner monierten die Kläger die fehlende Zuständigkeit des BVL. Die EU-Kommission hatte die EU-Mitgliedstaaten ausdrücklich aufgefordert, die rechtliche Einstufung der neuen Technologien durch die Kommission abzuwarten, da das EUKompetenz sei. Dennoch hielt das BVL seinen Bescheid aufrecht. Es stellte ihn allerdings unter den Vorbehalt, ihn nach einer Entscheidung der EU-Kommission zu ändern. Geklagt hatte ein Bündnis aus 17 Verbänden, Initiativen und Unternehmen aus dem Agrar- und Umweltbereich, koordiniert von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Mit der Rücknahme des Bescheids hat sich dann auch die Klage beim Verwaltungsgericht Braunschweig erledigt. [vef]

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SCHWARZ-GRÜNES PROGRAMM gegen die NATUR

WAS haben die GRÜNEN mit der „VOGEL-VERTREIBUNG“ zu tun???!!!??!!

siehe auch „WIND-ENERGIE“ wird zum „NATUR-FIASKO“

siehe auch „INSEKTEN-STERBEN“ – „VOGEL-MORD“ – „KILLER-ROTOREN“

https://www.neopresse.com/umwelt/gruene-landesregierung-hessens-opfert-offenbar-naturparadies-fuer-windparks/

Grüne Landesregierung Hessens opfert offenbar Naturparadies für Windparks

NEOPresse in Umwelt

Seltene Greifvögel brüten noch im Vogelsberg

Von der Geschichte, die sich geradezu nach einem Naturschutzkrimi anhört, berichtete unlängst die „Welt“. Im Naturschutzgebiet Vogelsbergkreis sind täglich Vogelschutzbeauftragte unterwegs, um seltene Vögel zu beobachten. Noch sind in dem waldreichen Gebiet auf dem ehemaligen Vulkan zahlreiche Seltenheit zu beobachten. Doch auch im Vogelsberg geht die Zahl der seltenen Vögel dramatisch zurück, berichtet der dort zuständige Förster.

2004 wurde dort aufgrund sehr seltener Vögel, die dort heimisch wurden, das Vogelschutzgebiet eingerichtet. Die seltenen Vögel wie Schwarzstörche, Rotmilane, Uhus oder Habichte sind gerade in der Brutzeit besonders nervös, berichtet der Förster. Eigentlich dürfte während dieser Zeit niemand in die Nähe der Brutplätze gehen. Denn bei Störungen verlassen viele Vögel die Nester oder brechen die Brut ganz ab.

Die Interessen der Energielobby stehen über Naturschutz

Doch anscheinend will nicht jeder die Vögel schützen. Und die Interessen an Windkrafträdern im Vogelsberg sind besonders hoch. Im Vogelsberggebiet stehen bereits über 250 Windkraftanlagen. Diese sind schon jetzt ein Problem für manche der seltenen Vögel. Sie fühlen sich dadurch gestört oder sterben, wenn sie in der Nähe der Windräder vorbeifliegen, weil ihre Lungen durch den Luftunterdruck platzen.

Im Vogelsberg herrscht seit Jahren ein Kampf von Windradgegnern und Befürwortern. Die grüne Landesregierung führte ursprünglich das Projekt der „ökologischen Energie“ im Vogelsberg ein. Zulasten der seltenen Tierarten?

Die heimlichen Aufnahmen lassen vermuten, dass dort jemand absichtlich die brütenden Vögel stören sollte. Denn wo seltene Vögel brüten, dürfen keine Windparks aufgestellt werden. Die Aufnahmen wurden nicht nur an den dortigen Förster und Vogelschutzbeauftragten verschickt, sondern auch an die Polizei. Die Behörden reagierten allerdings nicht, weshalb das Video an die „Oberhessische Zeitung“ geschickt wurde. Der Fall wurde öffentlich.

Die Naturschutzbehörde in Gießen stellte schließlich Strafanzeige. Der gefilmte Mann stellte sich. Es war ein Biologe aus Marburg. Er wurde beauftragt, ein Umweltgutachten im Genehmigungsverfahren für Windräder zu erstellen, wie sich herausstellte.

Absichtliche Störung?

Es sollte lediglich dokumentiert werden, ob und wo welche Vögel nisten und brüten. Stellt sich heraus, dass es brütende Vögel in der Nähe der geplanten Windparks gibt, gibt es keine Genehmigung für den Bau. Der Biologe erklärte, er habe die Vögel nicht stören, sondern lediglich prüfen wollen, ob „da etwas ist“. Wäre der Mann tatsächlich nur Gutachter, hätte er die Vögel nur aus der Ferne beobachten und sich ihnen während der Brutzeit nicht nähern dürfen.

Das Video scheint nun zu beweisen, was im Vogelsberg seit Jahren als Gerücht herumgeht. Brütende Vögel werden absichtlich vertrieben, weil ihr Aufenthalt dort die Genehmigungen für die Windparks unmöglich macht. Das Misstrauen in der Bevölkerung ist sehr groß. Der Naturschutzbund Hessen ist sogar davon überzeugt, dass im ganzen Vogelsberg versucht wird, systematisch Brutplätze zu zerstören, damit die Windparks errichtet werden können.

Im Vogelsberg sollen nach den Plänen der Betreiber und mit Genehmigung der grünen Landesregierung 16 neue Windräder errichtet werden. Die „Gutachter“ der Betreiber hatten nur 8 Brutplätze der Greifvögel in dem vorgesehenen Gebiet gefunden. Die Naturschützer fanden 40 Horste. In den betroffenen Gebieten sollen jetzt drei Bäume mit Rotmilan-Horsten gefällt werden. Den Greifvögeln soll woanders ein Ersatz-Nistplatz angeboten werden. Ob dies funktioniert bezweifeln Naturschützer stark. Sie wollen dagegen klagen.

Grüne wollen Windparks

Fakt ist, die grüne Landesregierung will die Windparks. Klimaschutz geht den hessischen Grünen anscheinend vor Naturschutz. Mit der entsprechenden Argumentation der Grünen war zu rechnen: „Wenn der Klimaschutz nicht funktioniert, gibt es auch bald keinen Naturschutz und keine Vögel mehr“. Geht es nach der schwarzgrünen Landesregierung, sollen sieben weitere Windparks in Nordhessen mit je 20 Windkrafträdern entstehen. Hessens Naturschützer und Bürger sind entsetzt.

Die Polizei ermittelt noch gegen den „Baumklopfer“. Ob allerdings jemals Klage erhoben wird, ist fraglich. Die Politik sowie die Energie-Lobby dürfte dies zu verhindern wissen. Die Horste der seltenen Greifvögel sind jedenfalls verlassen. Ob die Greifvögel jemals wiederkehren, ist unsicher. Dank der Grünen in Hessen.

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Die GRÜNEN „MISSE-TÄTER“ LÜGEN – LÜGEN – LÜGEN

tube.com/watch?v=5anZE-aRs30

Grün gegen Grün – Wenn für Windräder Wald gerodet wird

Der „ROT-MILAN“

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tube.com/watch?v=ONhY6NEK5qc

Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für Vögel und Fledermäuse?

Der „ROT-MILAN“

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ube.com/watch?v=7j_pWwFUs5o

siehe auch  „GREEN-WASHING“ – „WWF-UNILEVER-MSC-ZERTIFIKAT“ – „NACH-HALTIGKEIT?!“ – „Die GRÜNE LÜGE“ – FILM von „Werner Boote“ und „Kathrin Hartmann“

Kampf gegen die „Palmöl-Mafia“ | DW Reporter

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http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/kampf-gegen-die-flammen-wird-noch-tage-dauern-15754977.html

Waldbrand bei Berlin : Kampf gegen die Flammen wird noch Tage dauern

  • Aktualisiert am

Der Waldbrand in Brandenburg erhellt den Nachthimmel. Bild: dpa

Noch immer sind Hunderte Feuerwehrleute in Brandenburg im Einsatz. Der zuständige Vize-Landrat vermutet Brandstiftung als Ursache.

…..

Der Vize-Landrat von Potsdam-Mittelmark, Christian Stein (CDU), äußerte angesichts des gleichzeitigen Ausbruchs an drei Stellen den Verdacht, dass der Brand gelegt worden sein könnte. Aus dem Innenministerium hieß es jedoch, man habe keinerlei Erkenntnisse zur Brandursache, es könne nichts ausgeschlossen werden…..

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„BRAND-STIFTUNG“ in „BRANDen-BURG“

http://www.spiegel.de/panorama/waldbrand-in-brandenburg-war-es-brandstiftung-a-1224971.html

Waldbrand in Brandenburg

War es Brandstiftung?

 

Die Großfeuer vor Berlin sind unter Kontrolle, aber noch nicht komplett gelöscht. Laut Brandenburgs Ministerpräsident Woidke gibt es Indizien, dass der Brand womöglich absichtlich gelegt worden ist.

Waldbrand in Treuenbrietzen, Brandenburg (Foto vom 24.8.)

DPA

Waldbrand in Treuenbrietzen, Brandenburg (Foto vom 24.8.)

Sonntag, 26.08.2018 09:25 Uhr

 

Beim Waldbrand südlich von Berlin scheint sich die Lage zunehmend zu entschärfen. „Es zeichnet sich eine deutliche Entspannung ab“, sagte der Sprecher des Brandenburgischen Innenministeriums, Lothar Wiegand, am Sonntag. „Wir sind aber noch nicht durch.“ Es seien noch 400 Einsatzkräfte dabei, Glutnester, die immer wieder aufloderten, zu löschen. „Es dampft noch überall“, sagte ein Sprecher der Einsatzleitung in der betroffenen Region in Treuenbrietzen.

Ein Panzer der Bundeswehr hatte zuvor Schneisen in den Wald gefahren, damit die Feuerwehrleute besser an die Glutherde herankommen. Man hoffe, in ein bis zwei Tagen den Einsatz abzuschließen, sagte Wiegand.

Vizelandrat Christian Stein (CDU) hatte zuvor gesagt: „Wir haben die Lage soweit im Griff.“ Das etwa 400 Hektar große Gebiet sei sicher eingekreist. Wegen vieler Glutnester könne aber noch keine Entwarnung gegeben werden.

Brandstiftung? „Es gibt in der Tat Indizien“

Jetzt rückt die Ursachenforschung in den Fokus. Innenminister Karl-Heinz Schröter hatte bereits am Freitag den Verdacht geäußert, dass das Feuer absichtlich gelegt worden sein könnte. Denn die Brände, die am Donnerstag erst etwa fünf Hektar umfassten und sich dann rasend schnell auf 400 Hektar ausdehnten, waren an drei Stellen gleichzeitig ausgebrochen. „Der Verdacht liegt nahe, dass es Brandstiftung war“, sagte der SPD-Politiker der „Berliner Morgenpost“. Am Samstag sprach der Innenminister dann von „weiteren Hinweisen“, berichtete der rbb. Auch Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte dem rbb am Samstagabend: „Es gibt in der Tat Indizien.“

Die Flammen müssen zunächst gelöscht sein, damit die Ermittler die Orte, wo sie zunächst wüteten, genau untersuchen könnten.

In der Nacht zu Sonntag traf Unterstützung von der Bundeswehr ein. Ein Pionierpanzer sollte Schneisen in den Wald bei Treuenbrietzen brechen. Damit könne die Feuerwehr näher an die letzten Glutnester herankommen, erklärte der Brandenburger Landesinnenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Etwa 400 Einsatzkräfte waren am Abend noch im Einsatz…..

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be.com/watch?v=EGoZVJzdidk

„Johann König“ – Abrechnung mit Merkel

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https://www.neopresse.com/tech/elektro-autos-umweltpolitischer-wahnsinn/

Elektro-Autos: Umweltpolitischer Wahnsinn

NEOPresse in Technik

Einen höchst interessanten Beitrag zur Energiebilanz von E-Autos hat Prof. Dr. Hans-Günter Appel in „MMNews“ geliefert. Die Quintessenz: Das E-Auto ist eine Fiktion. Der Energiebedarf wäre, wenn wir das Auto als Alternative einsetzen wollten, so hoch, dass wir konventionelle Kraftwerke gerade in Massen benötigten, um die Autos aufzuladen. Die Batterien, die benötigt werden, sind an sich schon so schwer, dass selbst deren Verwendung kaum möglich scheint. Wer Bescheid weiß, ist aber faktisch zum Schweigen verdonnert. Grün, Rot und alle Ökofreunde – auch in der Industrie – wollen mit hier Sicherheit nicht, dass diese Diskussion geführt wird. Wir meinen – wenn die Zahlen haltbar sind, dann wird es nicht nur sehr teuer und aufwendig, E-Autos mit Energie zu versorgen. Dann wird es diese Technologie nicht geben. Ein Traum wird zum Alptraum.

Gigantischer Verbrauch

Er rechnet vor, dass die bisherigen KFZ für Strecken von 500 km etwa 40 Liter Benzin bräuchten. Dies wären bei einer 125 kWh Antriebsenergie für 500 km, da ein Liter des Benzins gut 10 kWh Wärme erzeuge. Davon würde ungefähr ein Drittel umgewandelt in die mechanische Bewegungsenergie, die wir kennen. Der Rest würde als Abwärme sozusagen verdampfen bzw. zum Aufwärmen des Autos benötigt. Daher benötigen wir also 125 kWh. Das Auftanken benötigt etwas weniger als zwei Minuten.

E-Autos indes müssen für eine Strecke von 500 Kilometern 140 kWh speichern. Gut 10 % der Energie gingen zusätzlich in Elektromotoren „verloren“, heißt es. Die Energiemenge je kg Batterie heißt definitionsgemäß „Energiedichte. Diese ist vergleichsweise gering – aktuell benötigen wir für 1 kWh eine 7 Kilogramm schwere Batterie. Demnach kosten 500 Kilometer das 140fache, also etwa eine Tonne.

Eine Tonne Batterie, um bei der gegebenen Energiedichte 500 km zu fahren. Zahlreiche Experten meinen, die Energiedichte könne so weit erhöht werden, dass 1 KG Batterie reichte, um 1 kWh Strom zu speichern. Der realistische Fall sieht derzeit 3 KG Batterie vor. Dies wären also bei 500 Kilometern und 140 kWh Antriebsenergie pro 100 Kilometern immer noch 700 KG Batterie.

 

Das Laden einer solchen Monstermenge würde sieben Stunden dauern, wenn die Leistung bei 20 Kilowatt (KW) liege. 7 Stunden versus 2 Minuten – wer macht da mit?

Wenn ganze Häuserblöcke sich so verhielten, müsste die lokale Infrastruktur verändert werden – es müssten ganz neue Leitungen her. Viel Kupfer, viel Geld. Die Politik ficht dies nicht an. Die fordert „Schnellladestationen“, wie bei Smartphones. Ein 100 kWH-Akku könne in 10 Minuten aufgeladen werden. Nur sind die Anschlusskabel so schwer, dass nur noch ein Kran helfe. Und Kühlschlangen müssten vor Überhitzung schützen.

Wer diese Leistung liefern wolle, benötige bei 40 Millionen Autos immerhin 40.000 Megawatt. Das sind 40 große Kraftwerke. Wir benötigen dafür derweil Kohle, da Sonne nachts, zur Hauptladezeit nicht scheint. 20 neue Kohlekraftwerke wären nötig.

Die Kosten wären zudem massiv. 100 KM kosten etwa bei 0,30 pro kWh und den genannten 25 kWh also ungefähr soviel wie Benziner oder Dieselfahrzeuge. Nur: Die Batterien sind teuer. Je kWh werden derzeit 500 Euro berechnet – als Produktionskosten. Wer 140 kWh für 100 KM benötigt, muss dafür daher gut 30.000 Euro kalkulieren, da sich die Kosten bei Serienproduktion halbieren könnten. Haltbarkeit bei 15.000 KM pro Jahr etwa 7 Jahre oder 100.000 KM. Das sind pro 1000 KM dann aber etwa 3.000 Euro kosten oder pro 100 Euro 28 Euro. Insgesamt summieren sich die Energiekosten also auf fast 40 Euro pro 100 KM. Versus maximal 10 Euro bei Benzinern.

Unfassbar. Mehr muss man nicht mehr sagen.

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/energie-wird-in-deutschland-bald-der-strom-abgeschaltet/

Wird in Deutschland bald der Strom abgeschaltet?

NEOPresse in Wirtschaft

Der „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ (BDEW) hat nun davor gewarnt, die gesicherten Kraftwerkskapazitäten in Europa wären rückläufig. Stimmt diese Prognose, dann steht Deutschland in den kommenden Jahren vor einem gewaltigen Problem. Denn wir setzen bei uns verstärkt auf erneuerbare Energien – mit allen Unwägbarkeiten wie der fehlenden Speicherbarkeit oder den hohen Transportkosten (die mit einer fehlenden Effizienz bei der Nutzung der erneuerbaren Energie einhergeht). Kommt es zu Engpässen bei der Versorgung, dann greifen wir bislang auf die Hoffnung zurück, dass die Nachbarländer in Europa liefern können.

Falsche Hoffnungen an die Nachbarn

Die aber bauen ihre Kapazitäten bei der Erzeugung der Energie auf konventionellem Weg, also durch „fossile Kraftwerke“, derzeit auch ab. Grundsätzlich also müssen wir damit rechnen, dass im Ausland weniger Energie auf diesem Wege hergestellt wird. Das wiederum bedeutet, dass wir in Engpass-Zeiten deutlich schlechter versorgt werden als heute. Zudem sind typische Engpasszeiten etwa bei bestimmten Wetterlagen in den Nachbarländern gleichzeitig ebenfalls Engpass-Zeiten. Das heißt, dass die Engpässe schlicht noch beklemmender werden als ohnehin schon.

 

In Zahlen: Der Verband warnt davor, dass die EU-Staaten die Leistung von Kohlekraftwerken von 2016 an bis zum Jahr 2025 von bislang 150 Gigawatt senken werden – auf dann 105 Gigawatt. In den folgenden Jahren bis 2030 soll die Leistung sogar auf 55 Gigawatt sinken.

Die Zahlen für diese Analyse lieferte der „wissenschaftliche Dienst der EU“ sowie der „Verband der Europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E). Insofern droht uns in Deutschland, sofern die Zahlen stimmen, ein Versorgungsengpass. Alle Prepper-Freunde werden dies bereits seit längerer Zeit befürchtet haben und sich entsprechend vorbereiten. Die Politik indes scheint sich derzeit tatsächlich nicht um dieses Zahlenwerk zu kümmern. Bislang gab es keine ernst zu nehmenden Stellungnahmen.

 

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http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/katholische-kirche-in-pennsylvania-der-missbrauch-war-masslos-und-weitverbreitet-a-1223212.html

Katholische Kirche in Pennsylvania

„Missbrauch war maßlos und weitverbreitet“

Verführung, Vergewaltigung, Vertuschung: Der bisher umfassendste Bericht zu sexueller Gewalt in der katholischen Kirche der USA erschüttert den Staat Pennsylvania. Die meisten der beschuldigten Priester kamen davon.
© Robyn Twomey

Von Marc Pitzke, New York

Kirche in Pittsburgh, Pennsylvania

REUTERS

Kirche in Pittsburgh, Pennsylvania

 

Mittwoch, 15.08.2018 11:00 Uhr

 

Der 884 Seiten starke Bericht liest sich wie eine Botschaft aus dem neunten Kreis der Hölle. Er beginnt mit einer schockierenden Warnung: „Es geschah überall.“

In der Diözese Allentown. In der Diözese Erie. In der Diözese Greensburg. In der Landeshauptstadt Harrisburg. In der Stahlstadt Pittsburgh. Im Arbeiterort Scranton, wo jeder Präsidentschaftskandidat beim Stimmenfang haltmacht. Kurzum: im gesamten US-Bundesstaat Pennsylvania.

Die mutmaßlichen Opfer: mindestens tausend Kinder – überwiegend Jungen, aber auch viele Mädchen. Die mutmaßlichen Täter: mehr als 300 katholische Priester.

„Der Missbrauch war maßlos und weitverbreitet“, sagte Josh Shapiro, der Justizminister Pennsylvanias, am Dienstag vor Journalisten. „Es ist entsetzlich.“

Pennsylvanias Justizminister Shapiro

AP

Pennsylvanias Justizminister Shapiro

 

Flankiert von 17 mutmaßlichen Opfern und Angehörigen legte Shapiro den wohl erschütterndsten Bericht einer Grand Jury vor, den es in den USA je gegeben hat. Solche Laiengremien prüfen in den USA juristische Vorwürfe und empfehlen Anklagen. Nur: In diesem Fall ist es dafür inzwischen meistens zu spät.

Zwei Jahre lang spürte diese Grand Jury dem Missbrauchsskandal in Pennsylvania nach, einem der bevölkerungsreichsten US-Staaten. Sie sprach mit Dutzenden mutmaßlichen Opfern und sichtete eine halbe Million Akten. Ähnliche Vorwürfe habe es auch anderswo schon gegeben, resümiert sie in Anspielung auf frühere Enthüllungen, beginnend in Boston vor mehr als 16 Jahren. „Doch nie in diesem Ausmaß.“

Mit seinen 468 Seiten Anhang aus Dokumenten, Briefen und handgekritzelten Notizen ist der Report die bisher umfassendste solche Untersuchung in der Geschichte der USA. Er reicht mehr als 70 Jahre zurück. Er nennt Namen. Er beschreibt die perfiden Methoden, mit denen die katholische Kirche die Kinder und ihre Familien zum Schweigen gebracht und die US-Geistlichen gedeckt haben soll.

„Priester vergewaltigten kleine Jungen und Mädchen“, heißt es in der Einleitung. „Und die Gottesmänner, die für sie verantwortlich waren, blieben nicht nur untätig, sie vertuschten alles. Über Jahrzehnte hinweg.“ Die Opfer seien einfach „beiseitegeschoben“ worden – „in jedem Teil des Staates, von Kirchenführern, die es vorzogen, die Täter und ihre Kirche vor allen anderen zu beschützen“.

Dann beginnen die Beispiele:

Ein Priester habe in Gemeinden mit Namen wie Holy Guardian Angels Dutzende Kinder vergewaltigt. Bei Beschwerden habe die Kirche ihn unter dem Vorwand von „Krankheit“ oder „Ruhestand“ einfach immer wieder an andere Orte versetzt.
Ein anderer Priester habe fünf von acht Schwestern einer Großfamilie missbraucht, die er als Seelsorger betreut habe. Der Missbrauch habe bei den Mädchen „emotionale, psychologische und zwischenmenschliche“ Langzeitschäden hinterlassen.
In Pittsburgh stieß die Grand Jury auf einen Priester-„Ring“, dessen Mitglieder ihre Opfer untereinander ausgetauscht hätten, um sie mit „Peitschen, Gewalt und Sadismus“ zu vergewaltigen. Sie hätten die Jungen mit Kreuz-Amuletten gekennzeichnet. Einer habe sein Kreuz noch, er habe es der Grand Jury gezeigt.
Allein in Scranton – dem Geburtsort von Ex-Vizepräsident Joe Biden – wurden 59 Priester beschuldigt. Einer soll 1985 ein minderjähriges Mädchen geschwängert und für eine Abtreibung gesorgt haben. Als der damalige Bischof James Timlin davon erfahren habe, habe er sein Beileid bekundet – nicht dem Mädchen, sondern dem Priester.

Die Grand Jury beklagt, dass sich die jahrzehntelang vertuschten Vorwürfe kaum mehr juristisch aufarbeiten ließen. Die Kirche habe die Täter nicht nur gedeckt, sondern oft sogar noch befördert. „Sie beschützten ihre Institution um jeden Preis“, sagte Justizminister Shapiro. „Die Kirche zeigte den Opfern völlige Verachtung.“

Nur zwei der mehr als tausend Fälle in dem Bericht führten zu aktuellen Anklagen. In Pennsylvania verjährt sexueller Missbrauch von Minderjährigen, wenn das Opfer 30 Jahre alt wird. Das Landesparlament hat sich auf Druck der Kirche bisher geweigert, das zu ändern.
Kardinal McCarrick

Kardinal McCarrick

AP

Kardinal McCarrick

 

Als ein prominenter „Vertuscher“ wird Kardinal Donald Wuerl genannt, der Ex-Bischof von Pittsburgh und seit 2006 Erzbischof von Washington. Wuerl, 77, ist ein wichtiger US-Berater von Papst Franziskus. Sein Vorgänger in Washington, Kardinal Theodore McCarrick, war seinerseits im Juli nach Missbrauchsvorwürfen vom Papst suspendiert und mit Hausarrest und einem „Leben in Gebet und Buße“ bestraft worden.

Shapiro berichtete, wie etliche beschuldigte Priester bis zuletzt versuchten, die Veröffentlichung des Berichts unter allen Umständen zu verhindern. „Sie wollten die Vertuschung vertuschen.“ Diese „juristische Schlacht“, wie er es nannte, ging bis hinauf zum Supreme Court Pennsylvanias.

Schließlich gab das Oberste Gericht des Bundesstaats den Report frei – mit vielen Schwärzungen.

 

 

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/aufgedeckt-gesundheitsminister-spahn-laesst-irre-sonderregelung-zwischen-kliniken-und-krankenkassen-zu/

AUFGEDECKT: Gesundheitsminister Spahn lässt IRRE Sonderregelung zwischen Kliniken und Krankenkassen zu

NEOPresse in Wirtschaft

Der Bundesrechnungshof hatte vor kurzem moniert, dass es zwischen einigen Krankenkassen und Kliniken eine rechtlich sonderbare Vereinbarung gibt. Dabei verzichten die Kassen darauf, die Rechnungen der Krankenhäuser zu prüfen. Als Gegenleistung verschaffen diese Häuser den Krankenkassen einen Rabatt, der bis zu 50 % ausmachen kann. Dies ist das Ergebnis einer Anfrage der Fraktion der „Linken“ im Deutschen Bundestag.

Lasche Antwort, lasche Kontrollen

Die Vereinbarung selbst gilt aus mehreren Gründen als sonderbar. Zunächst aus rein kaufmännischer Sicht: Fraglich erscheint, wieso die Krankenhäuser es sich scheinbar leisten können, derart hohe Abschläge hinzunehmen bzw. anzubieten. Das wirft ein bedenkliches Licht auf die Rentabilität der Häuser, die offenbar vergleichsweise hoch zu sein scheint – auf Kosten der versicherten Allgemeinheit. Oder die Rentabilität ist so bitter schlecht, dass die Häuser nur noch von der Hand in den Mund leben und auf zeitaufwendige Prüfungen genau deshalb lieber verzichten.

 

Zudem verzerrt diese Praxis offensichtlich den Wettbewerb zwischen den Kassen. Die Kassen haben untereinander einen Finanzausgleich geschaffen, der berücksichtigt, was die Krankenhäuser als „Fallpauschalen“ aufgrund der Diagnosen berechnen. Sondervereinbarungen zwischen einzelnen Kassen und Häusern nach der tatsächlichen Leistung können dieses Berechnungsschema offensichtlich nur ad absurdum führen.

Jens Spahn soll einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge als Gesundheitsminister die Sondervereinbarungen auch als „rechtlich hoch kritisch“ an. Seltsam, dass er nicht eingreift. Die Rechnungen der Krankenkassen sind so hoch, dass sie die Kassen extrem belasten. Nach Angaben der „Linken“ geht es um ein Gesamtbudget von gut 75 Milliarden Euro. Eine „rechtlich hoch kritische“ Praxis ist demnach schlicht inakzeptabel, meint auch die Redaktion.

Offenbar liegt diese Praxis unter anderem darin begründet, dass die Landesaufsichten im Gesundheitswesen diese Vereinbarungen nicht unterbinden wollen. Offenbar geht der Staat auf Länderebene davon aus, er spart hier mehr als eine Neuregelung nutzen würde.

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