„Trump“ und „Israel“ GEGEN den „IRAN“ – „ZIONISMUS“ – “ A rabbi tells the truth about Israel ! “ / „USA“ – „SAUDI-ARABIEN“ – „ISIS“ – „9/11“ – OBAMA und der „DROHNEN-TERROR“ / „ISRAEL“ – „cyber-war“ – „STUX-NET-CODE“ – Atom-Programm „IRAN“ (CYBER-ANGRIFF) von „USA und ISRAEL“ – >CYBER-EINHEIT< "8200"

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/donald-trump-israel-benjamin-netanjahu-jerusalem-iran

Trump in Israel: Feindbild Iran

Es war ein klar pro-israelischer Besuch des US-Präsidenten: Donald Trump und Israels Premier Netanjahu geben sich freundschaftlich. Einen gemeinsamen Feind gibt es auch.

Erfindungen für die Zukunft – Der Superheld Mensch – Die Manipulation der Gene – Reproduktionsmedizin / Elektroströme fürs Gehirn – Ist dieses kleine Gerät die Droge der Zukunft? / Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr? Dem Minister offenbar egal

Das ALLER-Beste – Das ALLER-Grösste – Das ALLER-Schönste – das ALLER-Sicherste – das ALLER-Stärkste usw. oder wenn man wahnsinnigen Wissenschaftlern keine Grenzen setzt – (ist man dann CYBER-PHOB?)

Erfindungen für die Zukunft

 

Der Superheld Mensch

VIDEO – Noch 5 Tage – http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/9082744/der-superheld-mensch.html

Zahlreiche Beispiele in Form von Comics und Filmen belegen, wie Superhelden und ihre übernatürlichen Kräfte auf uns wirken. Was wäre, wenn der Mensch solche außergewöhnlichen Fähigkeiten tatsächlich besäße? Ob unverwundbar oder unsichtbar sein – die Forschungen verschiedener Wissenschaftler legen nahe, dass dies schon bald möglich sein wird. Golden Globe- und Emmy-Gewinner James Woods nimmt unter die Lupe, welche Superkräfte wir uns eines Tages aneignen könnten.

 

N 24 VIDEO

http://www.n24.de/n24/Mediathek/Sendungen/d/3053740/die-cyborg-armee.html

 

  Die Cyborg-Armee

Halb Lebewesen, halb Maschine: Cyborgs könnten schon bald Teil unseres Alltags sein. Doch wie würde eine Armee solcher Mischwesen aussehen? Neben kräftigen biomechanischen Gliedmaßen und eingebauten Waffen benötigen Cyborg-Kämpfer einen hive mind – ein kollektives, vernetztes Bewusstsein. Um ihren enormen Energiebedarf zu stillen, bedarf es drahtloser Energieübertragung. Und die „Wartungsarbeiten“ innerhalb des Cyborg-Körpers könnten Nano-Werkzeuge übernehmen. Schöne neue Welt?

 

 

http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/9082732/die-manipulation-der-gene.html

Die Manipulation der Gene

VIDEO –  Noch 5 Tage Die Manipulation der Gene – ?“Das PATENT auf LEBEN“?

Die Reproduktionsmedizin ist im Laufe der Zeit erstaunlich vorangeschritten und eröffnet in Zukunft völlig neue Optionen. Schon jetzt haben einige biologische Verfahren das Potenzial, die Gene irgendwann einmal derart zu verändern, dass zukünftige Eltern den Nachwuchs frei nach ihren Wünschen gestalten können. Doch welche Gefahren birgt die Manipulation des Erbguts? Golden Globe- und Emmy-Gewinner James Woods zeigt, in welchem Ausmaß eine genetische Modifizierung möglich wäre.

 

http://www.n24.de/n24/Wissen/Technik/d/9010826/roboter—die–killermaschinen–der-zukunft.html

Intelligente Waffen Roboter – die „Killermaschinen“ der Zukunft

Drohen werden schon heute massiv eingesetzt. Militärstrategen glauben, dass sich kleine Drohnen - nicht größer als eine Stechmücke - durchsetzen werden.

Winzige Roboter-Kampfflugzeuge, komplett mit Sprengladung, Autopilot und künstlicher Intelligenz, sind bald Realität. Pentagon-Strategen haben schon Verwendungsszenarien.

Der moderne Spion ist ein Großrechner. Sein Auftrag ist, Feinde in einem Meer von Millionen von Menschen ausfindig zu machen. Er sucht die bedrohliche Nadel in einem Heuhaufen der Harmlosen. Geholfen wird ihm von lernfähigen Programmen mit künstlicher Intelligenz. Die Spionage sucht die Ziele. Das Militär jagt sie.

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Die ersten intelligenten Waffensysteme hatten mit künstlicher Intelligenz nichts zu tun. Es waren computergesteuerte Lenkwaffen und Cruise Missiles. Sie wurden Anfang der 90er-Jahre im ersten Golfkrieg eingesetzt. VoIntelligente Mikrowaffenn U-Booten abgeschossen, konnten sie die Küste orten und die Konturen der Landschaft erkennen. Mit Infrarot-Navigation (look-down/shoot-down) konnten sie Ziele in großer Entfernung finden und vernichten. Sie waren aber sehr teuer.

Künstliche Intelligenz erleichtert unser Leben mit weitreichenden Folgen. In immer neuen Bereichen gibt der Mensch Aufgaben an Computer ab, sei es Stadtplanung, Energieversorgung, Ressourcenverwaltung oder Kriegsführung. Der Autor Jay Tuck geht in seinem Buch "Evolution ohne uns. Wird künstliche Intelligenz uns töten?" den Konsequenzen aus der Computerentwicklung nach. Er breitet Szenarien und ziemlich beunruhigende Planspiele aus. Wir dokumentieren Auszüge aus dem Kapitel über "Das Arsenal der Killermaschinen".
Künstliche Intelligenz erleichtert unser Leben mit weitreichenden Folgen. In immer neuen Bereichen gibt der Mensch Aufgaben an Computer ab, sei es Stadtplanung, Energieversorgung, Ressourcenverwaltung oder Kriegsführung. Der Autor Jay Tuck geht in seinem Buch „Evolution ohne uns. Wird künstliche Intelligenz uns töten?“ den Konsequenzen aus der Computerentwicklung nach. (Foto: Plassen Verlag)

Als „embedded Journalist“ auf der USS Truman

Als ich 2003 im zweiten Golfkrieg auf der „USS Truman“ als „embedded Journalist“ unterwegs war, priesen die Piloten die neuen Joint Direct Attack Munition oder JDAMs. Im Grunde handelte es sich dabei um einen Nachrüstsatz für ungelenkte Fallbomben. Mit JDAMs konnten sie mit Radar- beziehungsweise Lasersteuerung präzise in Einzelziele gelenkt werden – für einen Bruchteil der Kosten. Wie die Cruise Missiles gehörten sie damit zur Kategorie der sogenannten „chirurgischen Waffen.“ Im Gegensatz zu den mörderischen Bombenteppichen im Zweiten Weltkrieg oder in Vietnam, die ganze Landstriche auslöschten, konnten diese Waffen gezielt an Wohngegenden vorbei in militärische Ziele gelenkt werden.

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Die Waffen waren in der Tat intelligent. Aber sie waren nicht lernfähig. Sie spulten ihre Programme ab und trafen keine Entscheidungen. Sie werden niemals zum Arsenal einer künstlichen Intelligenz gehören.

Mit Drohnen ist es anders. Sie haben die Strategie der modernen Kriegsführung auf den Kopf gestellt. Genauso wie Big Data in der Spionage den Feind als Einzelperson definieren kann, können Kampfdrohnen den Feind als Einzelperson ausschalten.

Computer, die im Schwarm töten

Sie sind Teil der neuen, lernfähigen Waffengeneration. Sie können im Schwarm töten und gehören zu einem weithin unbekannten Arsenal an Computerwaffen, die unbemerkt und überall zuschlagen können.

Evolution ohne uns - das neue Buch von Jay Tuck
Evolution ohne uns – das neue Buch von Jay Tuck (Foto: Jay Tuck, Plassen Verlag)

Roboter sind die besseren Piloten. Davon sind viele Visionäre in der Rüstungsindustrie überzeugt. Ihre Zeit wird kommen.

Menschliche Piloten haben so viele Bedürfnisse. Sie brauchen Luft und Wasser, Sauerstoff und Sanitär, Sicherheit und Schleudersitze. Sie brauchen Platz und Rast, Training und Motivation, und ganz viel Lob. Hinzu kommen Versorgungsgeräte für Klimatisierung, Komfort und Kommunikation. Das kostet viel Gewicht.

Roboterkrieger haben keine menschlichen Schwächen

Menschliche Piloten haben außerdem unzählige Schwächen. Sie sind Stimmungsschwankungen ausgesetzt. Sie leiden unter Ehrgeiz und Ehekrach, Konkurrenzdruck und Krankheit, Angstzuständen und Übermut. Arbeitszeit und Arbeitsbelastung sind begrenzt. Ihre Ausbildung kostet ein Vermögen und dauert viele Jahre.

Maschinen haben diese Probleme in Drohnenkriegen nicht. Sie brauchen weder Sauerstoff noch Schleudersitz, Platz noch Pausen. Risikoreiche Rettungsaktionen im Notfall entfallen. Sie sind ersetzbar – schnell und kostengünstig.

Maschinen sind im Vergleich zu Menschen außerdem sehr robust. Sie können Extremmanöver fliegen – ohne Rücksicht auf G-Kräfte, die einen Menschen umbringen würden. Damit können sie feindlichen Abschussraketen ruckartig ausweichen. Will man vermeiden, dass das Fahrgestell vom gegnerischen Radar erfasst wird, schmeißt sich ein Roboter-Flugzeug einfach auf den Rücken – mit einem menschlichen Piloten undenkbar.

Drohnen treffen Entscheidungen in Mikrosekunden

In dem finalen Vergleich ist entscheidend, dass bei einem Drohnenabschuss kein menschliches Leben verloren geht. Roboter werden geopfert, um lebende Piloten zu retten. Ob intelligente Roboter dies künftig akzeptieren werden, wird abzuwarten sein.

Robotergesteuerte Drohnen mit interkontinentaler Reichweite und revolutionären Flugeigenschaften zählen zum Arsenal künftiger Luftwaffen, womöglich auch zum künftigen Arsenal einer künstlichen Intelligenz. Sie können Daten in rauen Mengen auswerten und kritische Entscheidungen in Mikrosekunden treffen. Größtenteils basieren solche Systeme auf künstlicher Intelligenz. Manche sind winzig klein. Ungeheuer fies. Und ziemlich klug.

Mit Militärmücken ins Feindesland

„Think small“, dachte ein Oberst der US-Luftwaffe und stellte sich eine Flotte mit Tausenden von unbemannten MiniaturFlugzeugen vor, die ferngesteuert über feindliche Grenzen fliegt. Unbemerkt von Bodentruppen, unsichtbar für ihr Radar sollten die mikroskopischen Militärmücken zielsicher ins Landesinnere zischen. Innerhalb von Stunden, so seine Vision, könnte ein intelligenter Schwarm die gegnerische Flugabwehr ausschalten und die Luftverteidigung lahmlegen. Ein Feind wäre hilflos.

Die Flotte, die sich der Oberst vorstellte, sollte aus fliegenden Kleinrobotern bestehen, jeder einzelne winziger als eine Fliege, jedoch voll flugtauglich und notfalls bewaffnet. Sie würden im Schwarm angreifen. Bei entsprechender Programmierung wären sie imstande, fremde Computer anzufliegen, sich in ihrer Hardware einzunisten und dort einen Kurzschluss auszulösen. Sie könnten aber auch kamikazeartig Gewehrläufe verstopfen oder Gift in die Augen feindlicher Soldaten spritzen.

Fantasie aus einem Science-Fiction-Film? Neuer Schocker von Stephen King? Keineswegs.

Sie nisten sich auf Fensterläden ein

Den Oberst gibt es wirklich. Sein Name ist Joseph A. Engelbrecht jr., und die Vision mit den Roboter-Insekten war Teil der hochrangigen Militärstudie Air Force 2025, die unter seinem Vorsitz an der Hochschule der US-Luftwaffe in Colorado Springs entstanden ist.

In dem 3300-Seiten-Werk wurden künftige Bedrohungen untersucht und revolutionäre Technologien ausgedacht, mit denen die US-Luftwaffe in den kommenden Jahren zu tun haben würde.

Das Air Vehicle Directorate an der Wright Paterson Air Force Base in Ohio, Forschungsarm der US-Luftwaffe, hat dazu eine Computer-Animation veröffentlicht, die die Wirkungsweise solcher Mikrodrohnen demonstriert. Gezeigt wird, wie ein schwarzer Schwarm von einem Cruise-Missile abgeworfen wird. Kleine insektenartige Drohnen rattern durch eine Großstadt, platzieren sich strategisch auf Fensterläden und Telefonmasten und funken Bilder von verdächtigen Personen an die Kommandozentrale. Auf Befehl verfolgen die Militärmücken einen Mann durch ein Wohnhaus.

Still nistet sich eine hinter seinem Ohr ein. Und explodiert. Es ist eindrucksvolles Kino. Es ist auch eine realistische Zukunftsvision.

Mikrowaffen ziehen zu Hunderten in die Schlacht

Pentagon-Strategen sind überzeugt: Innerhalb der kommenden Jahre wird die Rüstungsindustrie in der Lage sein, funktionsfähige Roboter-Kampfflugzeuge herzustellen, die kleiner als eine Hummel sind – komplett mit Sprengladung, Autopilot und künstlicher Intelligenz.

Da Mikrowaffen in der Herstellung extrem preiswert sind, sind große Stückzahlen denkbar. Zu Hunderten können sie über einem Schlachtfeld abgesetzt werden. Oder über nachrichtendienstlichen Zielen.

Denkbar sind ebenfalls Lauschangriffe, bei denen Drohnen Videokameras und Mikrofone weit hinter feindlichen Grenzen installieren, vielleicht beim Generalstab. Sie könnten Sand ins Getriebe von Panzern werfen, Benzintanks anbohren oder die Gasmasken gegnerischer Armeen unbrauchbar machen.

Stealth-Jäger können winzige Waffen absetzen

Sabotage und Spionage sind ihre anvisierten Schwerpunkte. Im Schwarm könnten sie etwa über die Klimaanlage unterirdische Rechenzentren infiltrieren und ausgeklügelte Überwachungssysteme überlisten. Haben sie erst mal Zutritt, könnten sie Hardware beschädigen, Software manipulieren oder unbemerkt in der Ecke schweben und geheime Passwörter abfilmen.

Ausgeheckt werden solche schrillen Pläne von den wirren Wissenschaftlern des Pentagon-Forschungsarms DARPA. Ihr Job ist es, zivilwirtschaftliche Erfindungen auf militärisches Potenzial abzuklopfen. Für die Studie Air Force 2025 wurden insgesamt 43 Schwellentechnologien unter die Lupe genommen. Das Feld der Mikromechanik stuften sie unter die zehn wichtigsten Technologien unserer Zeit ein.

Weite Entfernungen werden die Winzlinge wahrscheinlich nicht zurücklegen können. Wahrscheinlicher ist der Transport mit großen Flugzeugen, wie etwa einem F-117-Stealth-Jäger, der einen Container über der Stadt abwirft, aus dem dann Tausende todbringender Mikroflieger ausschwärmen, jeder mit einem separaten Kampfauftrag.

Schwarmverhalten entscheidend für Mikrowaffen

Die klugen Kleinen werden einen Großteil ihres Jobs in Eigenregie erledigen können. Die Studie Air Force 2025 geht davon aus, dass sich die RoboterInsekten ihren Zielen „liegend oder kriechend“ nähern und ihre Kampfaufträge „voll autonom“ erledigen können. Das heißt, sie werden von einer künstlichen Intelligenz gelenkt – ohne menschliche Unterstützung, ohne menschliche Aufsicht, womöglich ohne menschliche Ethik. Zudem gelten sie als „stealthy“, zu klein für Radar, zu fein für das bloße Auge.

Allerdings ist der Weg von der Idee zu einem funktionierenden Militärsystem weit. Und teuer. Das Pentagon investiert zurzeit schon Hunderte von Dollarmillionen in über 50 geheime Militärprojekte auf dem Sektor der Mikrowaffen.

Schwarmverhalten ist ein wichtiges Forschungsgebiet in der künstlichen Intelligenz, ein entscheidendes für Mikrowaffen. Die winzigen Drohnen müssen das Zusammenfliegen lernen und gleichzeitig einander ausweichen. Sie müssen Befehle befolgen, und – wenn nötig – ignorieren und improvisieren können.

Pentagon-Planer wollen von Killerbienen lernen

Robotik-Forscher an der Universität Harvard in Boston haben heute bereits Prototypen auf dem Labortisch. Dort rollen 1000 einzelne Roboter-Kügelchen im Schwarm über die Oberfläche. Jedes Kügelchen ist eine dreibeinige Maschine mit eigener Intelligenz. Sie funken sich Daten gegenseitig zu und reihen sich in die Formation ein. Etwaige Fehler eines einzelnen werden vom Nachbarbot korrigiert – ohne menschliche Eingriffe. Das Schwarmverhalten haben sich die kleinen Roboter selbst beigebracht. Es verlangt viel Unabhängigkeit.

Und viel Intelligenz.

Der Schwarm ist ein wichtiges militärstrategisches Konzept. Jeder, der mal mit Wespen zu tun hatte, weiß, wie schwer es ist, sich gegen einen Schwarm zu verteidigen – eine Tatsache, die dem Pentagon nicht entgangen ist.

Auch von Killerbienen wollten die Pentagon-Planer lernen, wie die Abwehr eines Schwarms funktioniert. Als die US-Öffentlichkeit von einer Invasion südamerikanischer Killerbienen aufschreckt wurde, waren die DARPA-Forscher hellwach. Sie beobachteten genau, wie Biologen die Bienen aufhalten wollten. Die Abwehr funktionierte nicht. Die Bienen zogen ungehindert über die Staatsgrenze.

Terroristen kommen auch mit Lowtech-Waffen weit

Die Forscher waren beruhigt. Im Kriegsfall würden ihre MörderMücken auch durchkommen. Intern scherzte man, dass die Mikroroboter nur mit einer Lowtech-Lösung zu stoppen wären. Mit einer Fliegenklatsche.

Auch bei der US-Marine wird an Schwarm-Strategien mit Robotern gearbeitet. Aber ihre Drohnen können nicht fliegen.

Am 13. Oktober 2000, ein knappes Jahr vor ihrem verhängnisvollen Angriff auf die New Yorker Trade Towers, wagte al-Qaida einen direkten Angriff auf die Streitkräfte der USA. Als der Zerstörer „USS Cole“ bei einem Routinebesuch im Hafen von Aden Treibstoff bunkerte, näherte sich ein offenes Kleinboot mit zwei Männern. Direkt neben dem Kriegsschiff zündeten sie ihren Sprengstoff. Die Explosion riss ein metergroßes Loch in den Bug des Schiffes. Sechs Matrosen starben, 35 wurden verletzt. Es war ein Selbstmordattentat. Und eine ernsthafte Warnung: Terroristen könnten mit Lowtech-Mitteln sehr große Schäden anrichten – auch gegen die Marine einer Supermacht.

Unbemannt und aufblasbar

Auch die iranische Marine versucht, die US-Navy mit Kleinbooten zu verunsichern. Mit vorgetäuschten Attacken nähert sie sich in Gruppen und umzingelt die großen amerikanischen Kriegsschiffe. Solche Vorfälle waren Anlass zu neuen strategischen Überlegungen im Pentagon. Wie kann man sich gegen Schwarm-Attacken von Schlauchbooten wirksam wehren? Die Antwort sind Drohnen – unbemannte Patrouillenboote in großen Zahlen.

Im Oktober 2014 stellte das Office of Naval Research im US-Verteidigungsministerium eine neue Generation von selbstgesteuerten Patrouillenbooten vor. Die aufblasbaren Fahrzeuge – mit Maschinengewehren Kaliber .50 ausgerüstet – waren unbemannt. Auf einem Fluss nahe Washington sollten die herrenlosen Roboter-Boote ihre Fähigkeit zu Gruppenverhalten zeigen.

Eng miteinander vernetzt und von künstlicher Eigenintelligenz gelenkt, war es jedem Roboterboot selbst überlassen, ob es ein gegnerisches Schiff umzingeln, blockieren oder unter Beschuss nehmen sollte. Die Demonstration belegte die Machbarkeit eines Schwarmangriffs mit unbemannten Booten.

Die Technologie hierfür, zum Teil von Mars-Robotern der Nasa übernommen, kann auf Schnellboote der Marine angepasst und anmontiert werden. Fortgeschrittene Algorithmen lenken Kurs, Steuerung und Einsatz. Obwohl ein Offizier jeden Einsatz verfolgt – und jederzeit die Kontrolle übernehmen kann –, wird der Ablauf gänzlich von einer künstlichen Intelligenz gesteuert.

Drohnen zur See finden keineswegs nur an der Oberfläche Verwendung. Auch unter Wasser werden autarke Drohnen vielfältig eingesetzt – in der zivilen Handelsmarine bei Schiffsbergungen und der Kontrolle von Unterseeleitungen, in der Kriegsmarine zur Minenräumung und U-Boot-Abwehr. Gerade in tiefen Gewässern, wo Kommunikation schwierig ist, sind Drohnen, die selbstständig arbeiten, besonders sinnvoll.

Wie bei den fliegenden Robotern der Luftwaffe wären auch Roboter zu Wasser technisch in der Lage, den Schießbefehl eigenständig zu geben. Laut Hersteller sind sie heute schon in der Lage, Freund von Feind zu unterscheiden, womöglich präziser als der menschliche Schütze. Zurzeit ist diese Entscheidung per Gesetz den Menschen vorbehalten.

Killer-Roboter gibt es zu Land, zu Wasser, in der Luft. Sie verfügen über künstliche Intelligenz und handeln weitgehend autark. Künstliche Intelligenz wäre jederzeit in der Lage, koordinierte Attacken völlig autark durchzuführen. Das ist der Stand der Technik.

Zurzeit dürfen sie nicht. Aber sie könnten. Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit, und auch des Staatssystems, wann und von welchem Land dies zuerst zugelassen wird.

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Jay Tuck, Journalist

Jay Nelson Tuck Jr. wurde 1945 in Brooklyn, New York, geboren. Er zog 1969 als anerkannter Kriegsdienstverweigerer nach Deutschland. Zwei Jahre später begann er beim NDR, wo er als investigativer Reporter und Kriegsberichterstatter und Redaktionsleiter der „Tagesthemen“ arbeitete. Nach seiner Pensionierung arbeitet er auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und produziert Fernsehfilme. Er beschäftigt sich in Büchern intensiv mit Kriegstechnologie und Geheimdiensten. Tuck ist Langstreckenläufer und war 2000 der erste Amerikaner, der bei Extremtemperaturen den „Sibirischen Eis-Marathon“ in Omsk gelaufen ist. Er lebt in Hamburg.

 

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„Vorsicht Digitale Drogen  auf den Vor-Marsch“

http://www.n24.de/n24/Wissen/Kultur-Gesellschaft/d/8666236/ist-dieses-kleine-geraet-die-droge-der-zukunft-.html

„Elektro-SCHOCKs“

Elektroströme fürs Gehirn –  Ist dieses kleine Gerät die Droge der Zukunft?

Thync kann wach machen oder ruhig, je nachdem wie man es einstellt.

Im Silicon Valley kann man für 300 Dollar ein Gerät kaufen, das Elektroströme ans Gehirn schickt. Das soll wahlweise beruhigen oder die Konzentration steigern. Ist „Thync“ die Droge der Zukunft?

Der Satz klingt irre. Irre, irre, irre, und dann leuchtet er zukunftsfreudig; es ist ein Satz, wie er nur im Silicon Valley gesagt werden kann: „Yeah, it’s awsome, it’s streaming digital content to the nervous system!“

Der Typ ruft die Worte, als seien sie eine Verkündigung, mit strahlenden Augen, kalifornischer Dude-Lässigkeit und einem Grinsen zwischen Kiffergrinsen und Start-up-Präsentationsgrinsen. Kalifornier-Dude hält mir ein Gebilde entgegen, in futuristisch glänzendem Weiß: ein Pad mit drei abgerundeten Ecken, es sieht aus, als hätte der Produktdesigner die Idee einer Piratenaugenklappe nicht ganz verstanden oder neu interpretiert.

Jedenfalls solle ich es mir an die rechte Schläfe heften, meint Kalifornier-Dude, „you should totally try it!“, während ich noch staune, wie er es gerade eben geschafft hat, die Wörter „streaming“, „digital“, „content“ und dann noch „nervous system“ in einem Satz unterzubringen; jedes einzelne könnte in dieser Gegend zum Wort des Jahres gewählt werden, in jedem stecken Anfänge von Zukunftserzählungen.

Digitale Welt wird mit dem Körper verkoppelt

Thync“ regt über Hautkontakt durch winzige Elektroströme Nervenzellen im Gehirn an. Innerhalb von Minuten kann man so seine Stimmung verändern lassen, über eine dazugehörige App stellt man ein, ob man ruhig oder lieber konzentriert sein möchte. Das unauffällige Dreiecksgebilde repräsentiert die Gegenwart des Silicon Valley wie ein in seiner Zurückhaltung besonders vielsagender Botschafter: Es ist ein Gerät, das die digitale Welt unmittelbar mit dem Körper verkoppelt – indem es an dessen empfindlichster und empfindsamster Stelle ansetzt, nämlich am Kopf, im Gesicht, zwischen Gedanken und Gefühlen, kurz: am Bewusstsein.

Und das ist noch nicht alles. Vor allem schreibt „Thync“ das letzte Kapitel der langen, schillernden und durch und durch kalifornischen Geschichte der Bewusstseinserweiterung, weil es etwas völlig Neues schafft: das erste digitale High.

Kalifornier-Dude kommt noch näher mit dem Gebilde, er hält es jetzt direkt vor mein Gesicht, als wäre es eine technoide Maske und als wolle er prüfen, ob sie passt, damit ich sie aufsetze.

„Weil wir es können“

Das Startup, das „Thync“ vertreibt, wurde vor fünf Jahren von einem Biomediziner und einem Chemieingenieur gegründet, inzwischen sind Neurowissenschaftler und Informatiker von Massachusetts Institute of Technology und Stanford beteiligt. Auf der ruhigen, hellen Website des Unternehmens sind Mainstream-Indie-Hipster mit Hut und kryptoasiatischen Weisheitstattoos (sie sehen aus wie in einer Folge der Serie „Girls“), dabei zu beobachten, wie sie stressigen, aber total erfüllenden Mainstream-Indie-Berufen nachgehen.

Eine junge Köchin pflückt im Stadtgarten zwischen Backsteinmauern Kräuter (urban!), ein Musikproduzent rast aus dem Flugzeug ins Aufnahmestudio (authentisch!); beide tragen ein „Thync“ an der Schläfe und stellen sich erst auf „focussed“, später dann auf „calm“. Verändern zu können, wie man sich fühlt, ändere alles, sagen die Erfinder des Geräts. Sie wollten den Leuten helfen, im Alltag ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, „weil wir es können“ – typische Silicon-Valley-Haltung: Man macht etwas, einfach weil es geht.

Immerhin trauen sie sich, es an sich selbst auszuprobieren: Sumon Pal, Entwickler im "Thync"-Team, beim Testen eines Prototyps.
Immerhin trauen sie sich, es an sich selbst auszuprobieren: Sumon Pal, Entwickler im „Thync“-Team, beim Testen eines Prototyps. (Foto: Getty Images)

Sicher könnte man das Phänomen einfach als eine weitere Ausprägung des nordkalifornischen Tech-Turbokapitalismus werten, der nun schon seit einiger Zeit den Körper als Einnahmequelle nutzt, von Gesundheitsapps bis zu Aktivitätsmessgeräten. Das wäre allerdings zu schlicht gedacht. Mit einem Gegenstand wie „Thync“ verschiebt sich etwas Elementares: Das Gerät verändert die Form von Körper und Geist – statt einfach nur Daten aufzunehmen, die der Körper abgibt; die Hierarchie zwischen Ding und Selbst kehrt sich um. Wirft das ein neues Leib-Seele-Problem auf? Und wo wäre der digitale Descartes, der sich seiner annimmt? Oder ist das vielleicht Kalifornier-Dude?

Die Wunderkammer der Zukunft

Thync“ ist seit knapp einem Jahr auf dem Markt. Zunächst war es eine Spielerei für Tech-Nerds, dann tauchte das Pad zwischen Mahagoniholzbooten und Hemingways Jacke bei den „Cult Favorites“ der „Vanity Fair“ auf, inzwischen kann man es in Palo Alto zwei Minuten hinter Starbucks auf der Hauptstraße für 300 Dollar kaufen.

Der Laden sieht aus wie ein Miniatur-Apple-Store, also minimalistisch, transparent, die hohen Wände sind aus Glas, innen durchkalifornisierte Aufgeräumtheitsästhetik. Angeboten werden ausschließlich Wearables und Gadgets, tragbare Technologie und technologisches Spielzeug – die deutsche Übersetzung ist ungelenk, zu verniedlichend, zu sachbearbeitermäßig, und ohnehin lässt sich kaum übertragen, was sich hier auftut: die Wunderkammer der Zukunft.

Erfindungen begegne man am besten direkt, „in person“, nicht online, betont die Website des Ladens, Mailorder gibt es daher nicht, nur eine analoge Verbindung von Produkt-Showroom und Ideen-Ausstellung: Dinge werden gezeigt, die man sonst mit zwei, drei Klicks im Internet kauft, ausgestellt wie Reliquien aus einer bisher noch unerreichten FuturoUtopie. Neben ihnen informieren Mini-iPads wie Beschriftungstafeln von Museumskunstwerken über Preis und Gebrauchsweise. Es gibt ein Kissen, das den Schlaf des Kopfes auswertet, der auf ihm liegt; einen Ring, der bezahlen kann; einen Clip, der den Rhythmus des Atems aufzeichnet. Und eben „Thync„. Genau vor meinem Gesicht.

Thync als postmoderne Droge?

Wer von Deutschland aus in Richtung Silicon Valley blickt, nimmt meist nur eine grobe Botschaft wahr: Körper werden überwacht – vom Blut über die Fitness bis zur Fruchtbarkeit wird gemessen, analysiert, beobachtet, kontrolliert, und das auch noch freiwillig. Aber Messen, Überwachen und Verwalten sind zu klotzige Kategorien – sie übergehen die Entrepreneurslogik und auch die andere Weltanschauung, die meist aus der „libertarian“ Denktradition wächst. Heißt: Man misst etwas, weil man es messen kann – nicht weil man etwas Suspektes vermutet. Egal, was man davon hält, es ist ein Blick auf die Welt, der ohne Über-Ich-Strenge auskommt.

Was man nun tatsächlich seit Kurzem beobachten kann, ist ein Körper-Essentialismus. Gerade erklärt Arianna Huffington mit ihrem Buch „The Sleep Revolution“ Schlafen zu einer Art Säkular-Nirvana. Schlaf wird beschrieben als besonders reines, wertvolles Produkt, dessen Einfachheit so begehrt wie komplex herzustellen ist wie das „artisanal bread“ von Whole Foods.

Es fällt auf, dass ausgerechnet in der Digitalwelt essenzielle Kräfte des Körpers jetzt als quasi-spirituelle Erkenntnisquellen entdeckt werden. Ursprünglich entstand diese Idee bei amerikanischen Natur-Transzendentalisten wie Ralph Waldo Emerson und Henry David Thoreau und dem Entdecker John Muir, der die kalifornischen Wüsten und Wälder zu seinem Philosophiegrund machte.

Später wurde die Vorstellung dann von den Hippies der Gegend und ihrer Counter Culture popularisiert, wozu absolut wesentlich bewusstseinserweiternde Drogen gehörten. Ist „Thync“ also eine Weiterführung dessen mit postmodernen Mitteln – Hippietum 3.0?

Stimmung wird bei Bedarf feingetuned

Diejenigen, die das Gerät getestet haben, sind begeistert: Man sei wach wie sonst nur nach vier Espressi oder angenehm sanft-ruhig wie nach einem Wein. Allenfalls beschwert sich einer über prickelnde Haut oder darüber, dass keinerlei Wirkung zu spüren sei. Erwartbare Zweifel – Placeboeffekt? Langzeitfolgen? Psychische Schäden?

Räumen die Erfinder aus: Wer nichts merke, habe das Pad nicht korrekt angebracht (zur Hilfe gibt es einen Live-Chat-Kundenservice), und bei der Neurostimulation blicke man doch inzwischen auf mehrere Jahrzehnte solider medizinischer Forschungsergebnisse zurück. Die offizielle Prüfung des Geräts durch die Food and Drug Administration steht bisher aus.

Interessanter als die Frage der Zulässigkeit ist – wie bei Drogen überhaupt –, was die neue technoide Bewusstseinserweiterung über die Welt, aus der sie kommt, nun eigentlich sagt. Die Hippies, Beatniks und Lebenskünstler der Sechziger und Siebziger wollten in ihren Haight-Ashbury-Höhlen oder am Strand von Monterey mit Drogen vor allem einen anderen Zustand erreichen – eine Fantasieparallelwelt, die nur so zugänglich war und die sich jedes Mal aufs Neue wieder änderte und man selbst sich auch.

Ohne künstliche Selbstentgrenzung wäre die Musik eines Jimi Hendrix oder Jim Morrison nicht ähnlich sphärisch, die Literatur sähe ohne die Autoren, die LSD nahmen, etwa Hunter S. Thompson oder Allen Ginsberg, auch karger aus. Eine ganze Unterströmung des amerikanischen Denkens wäre ohne psychedelische Drogen schwer vorstellbar und die immer leicht esoterisch-wabernde Grundgelassenheit der Westküste nicht dieselbe.

Heute trifft man im Silicon Valley immer noch auf Psychedelika – allerdings eher bei Programmierern, die sie in Mikromengen nehmen, um kreativer oder energiegeladener zu sein (oder zur Abwechslung von sonst so beliebten Pharmazeutika wie Xanax oder Adderall).

Früher waren Drogen vor allem dafür da, sich aus der Realität auszuschalten – jetzt helfen sie einem, sich besser durch sie hindurchzubewegen. Es passt zum On-Demand-Zeitalter, in dem alles von Film über Essen bis zu Sexpartnern verfügbar sein kann, dass jetzt selbst die Stimmung bei Bedarf feingetuned wird, auch wenn die ja eigentlich etwas exklusiv Individuelles ist. Mit „Thync“ wird nicht nur ein High, sondern auch die Utopie der Veränderung des Selbst verkauft. Eigentlich also ziemlich attraktiv. Aber wie man weiß, sind die Utopien die allerschönsten, die welche bleiben. Kalifornier-Dude steht immer noch strahlend vor mir und grinst: „Go ahead!“ Ich grinse zurück, ach, heute lieber nicht.

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„AGENDA CYBER-ISMUS“ – „Künstliche Intelligenz“ ist nur eine schlechte Kopie „der Natürlichen Intelligenz“

http://www.sueddeutsche.de/digital/silicon-valley-warum-fuenf-tech-giganten-gemeinsam-kuenstliche-intelligenz-erforschen-1.3184678

29. September 2016, 14:57 Uhr

Silicon Valley Warum fünf Tech-Giganten gemeinsam künstliche Intelligenz erforschen

Viele Menschen verbinden KI mit Terminator und bösartigen Robotern – fünf Tech-Konzerne wollen dieses Image ändern. 

Ethische Richtlinien für Roboter und Algorithmen – dieses Ziel scheint Google, Amazon, Facebook, IBM und Microsoft so wichtig, dass sie dafür ihre Rivalität vergessen.

Von Andrian Kreye

Fünf Giganten der digitalen Industrie haben am vergangenen Mittwoch angekündigt, dass sie ihre Forschungen zur Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) bündeln wollen. Alphabet/Google, Amazon, Facebook, IBM und Microsoft haben dafür die „Partnership on Artificial Intelligence to Benefit People and Society“ gegründet, auf deutsch in etwa eine Partnerschaft, damit künstliche Intelligenz den Menschen und der Gesellschaft zum Nutzen dient.

Man könnte nun eine Weltverschwörung des Silicon Valley vermuten. Immerhin handelt es sich hier um die fünf Konzerne, die international die größten Datenbanken und damit das Gros der globalen Datensätze besitzen. In Wahrheit ist die Gründung jedoch ein historischer Schritt, denn die Partnerschaft für künstliche Intelligenz soll vor allem garantieren, dass die Konzerne gemeinsame ethische Richtlinien für die Entwicklung künstlicher Intelligenz finden.

Rassistischer Chat-Roboter: Mit falschen Werten bombardiert

Microsoft hat den lernfähigen Chat-Roboter „Tay“ auf Twitter losgelassen. Bis Nutzer das Programm rassistische Propaganda lehrten. Von Bernd Graff mehr …

Im Positionspapier heißt es, man wolle gemeinsam „Forschung betreiben, Erfolgsmethoden empfehlen, Forschungsergebnisse auf Gebieten wie Ethik, Fairness und Inklusion als offene Lizenzen veröffentlichen, für Transparenz sorgen, die Privatsphäre schützen, Standardisierungen schaffen, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI garantieren und ganz allgemein dafür zu sorgen, dass diese Technologien vertrauenswürdig, zuverlässig und robust bleiben.“

Es fehlen: Apple, Elon Musk und Konzerne aus China und Russland

So viel gemeinsamer Wille ist selten im Silicon Valley. Es ist auch auffällig, wer auf der Liste fehlt. Apple, chinesische und russische IT-Giganten und vor allem Elon Musks Verbund internationaler KI-Forschungsinstitute Open AI bleiben außen vor. Gespräche mit Apple und Open AI seien allerdings schon angelaufen.

Die Initiative der fünf Giganten ist nicht die erste. RoboEthik ist ein anerkanntes Forschungsfeld. Alphabet/Google hatte gleich nach dem Aufkauf der Londoner KI-Entwicklungsfirma Deep Mind im Jahre 2014 einen Ethikrat gegründet, kurz darauf sogar noch einen zweiten spezialisierten Ethikrat für den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. Und Elon Musk hat mit einem Budget von einer Milliarde Dollar für Open AI schon einiges an Pionierarbeit geleistet. Es war aber schon lange klar, dass Ethik-Initiativen nur etwas bringen, wenn sich die gesamte Industrie dazu entscheidet, gemeinsam in die gleiche Richtung zu arbeiten.

Nun werden TerminatorMaschinen, selbstherrliche Computer, wie man sie aus Filmen wie „2001“ oder „Ex Machina“ kennt, Science Fiction bleiben. Es ist auch nicht zu befürchten, dass KI einmal dem menschlichen Geist überlegen sein wird. Worum es nun geht, ist auch nicht nur die Kontrolle über Alltagsanwendungen wie Amazons HeimKI Echo, selbstfahrende Autos oder dem von IBM entwickelten Computerprogramm Watson. Es geht um Grundlagenforschungen, die garantieren, dass in den frühen Codes der KI ethische Richtlinien und Kontrollmechanismen verankert werden, die Katastrophen verhindern, von denen man noch gar nicht weiß, welche Formen sie annehmen könnten.

Was passiert, wenn Maschinen klüger werden als Menschen

Skype-Gründer Jaan Tallinn will künstliche Intelligenzen so programmieren, dass sie nicht zu einer Gefahr für die Menschheit werden – denn er hält die Sorgen für begründet. Von Andrian Kreye mehr…

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http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-09/unfall-autopilot-tesla-model-s-zusammenstoss-autobahn-a24

Unfall: Tesla auf Autopilot kollidiert mit Reisebus

In SchleswigHolstein ist es zu einem Unfall mit einem Tesla gekommen, dessen Fahrassistent eingeschaltet war. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
Tesla Unfall Schleswig-Holstein
Ein Mann testet in München einen Tesla Model S in einem Showroom des Autoherstellers (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa

Ein Tesla Model S mit AutopilotFahrassistent ist auf der Autobahn A24 in Schleswig-Holstein mit einem Buszusammengestoßen. Das TeslaElektroautokollidierte nach Polizeiangaben am Mittwochnachmittag auf der A24 in Höhe des Rastplatzes Gudow mit einem dänischen Bus, als dieser bei der Fahrt in Richtung Hamburg nach dem Überholen auf die rechte Spur zurückkehren wollte. Der Fahrassistent sei dabei eingeschaltet gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der 50 Jahre alte Tesla-Fahrer aus Brandenburg wurde leicht verletzt. Die 29 Insassen des Busses blieben unverletzt, der Sachschaden beträgt rund 55.000 Euro. Wie es zu dem Unfall kam, werde nun untersucht. „Wir haben mit unserem Kunden gesprochen, der bestätigt hat, dass der Autopilot einwandfrei funktioniert hat und nichts mit dem Unfall zu tun hat“, teilte Tesla mit. Die Autos übermitteln diverse Fahrdaten, sodass der Hersteller normalerweise weiß, ob und wie der Autopilot genutzt wurde.

In den vergangenenMonaten wurden mehrereUnfälle mit dem AutopilotSystem in den USA und China bekannt. Im Maistarb ein Fahrer in Florida, als sein Tesla mit eingeschaltetemFahrassistentenunter einen Lastwagen-Anhänger raste, der die Straße querte. In Chinastarb im Januar ein 23-Jähriger, dessen Familie nun Tesla verklagt. Das Autopilot-System kann unter anderem Spur und Abstand halten. Tesla betont zugleich, dass es die Autos nicht zu selbstfahrendenFahrzeugen mache und die Fahrer die Hände ständig am Lenkrad behalten müssten. Der Fahrer aus Brandenburg gab der Polizei zufolge an, die Hände nicht vom Steuer genommen zu haben.

Als Reaktion auf die Unfälle der vergangenn Zeit hat Tesla Mitte September eine neue Version des Fahrassistenzsystems angekündigt. Die Technik werde sich in Zukunft stärker auf Radar statt Kameras verlassen.

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http://www.spiegel.de/spiegel/tesla-autopilot-alexander-dobrindt-ignoriert-kritisches-gutachten-a-1115692.html

Tesla-Autopilot Unfälle? Lebensgefahr? Dem Minister offenbar egal

Experten des Verkehrsministeriums kommen nach SPIEGEL-Informationen in einem Gutachten zu dem Schluss: Der Autopilot im Tesla ist eine erhebliche Verkehrsgefährdung. Trotzdem weigert sich Minister Dobrindt, den Sportwagen auf deutschen Straßen stillzulegen. Was steckt dahinter?

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Tesla-Neuwagen in den Niederlanden: Erstaunlich kurzsichtig

Tesla-Neuwagen in den Niederlanden: Erstaunlich kurzsichtig

Normalerweise hätte es der Unfall nicht einmal in die Lokalzeitung geschafft: Ein Sportwagen fährt auf einen Reisebus auf, der Fahrer verletzt sich nur leicht, die Insassen des Reisebusses kommen mit dem Schrecken davon.

Am Mittwoch vergangener Woche hatte sich dieser Unfall auf der A24 zwischen Berlin und Hamburg ereignet. Doch die Nachricht machte nicht nur landesweit Schlagzeilen, sie versetzte sogar die Beamten des Bundesverkehrsministeriums in nervöse Hektik.

Denn bei dem Sportwagen handelte es sich um einen Tesla vom Model S. Am Steuer saß ein 50-jähriger Mann aus Brandenburg, gelenkt aber hatte ein Computer – und das ist auch der Grund, warum Verkehrsminister Alexander Dobrindt seine Fachleute zusammenrufen ließ.

Über 3000 Exemplare des schicken kalifornischen Elektroautos bewegen sich auf deutschen Straßen. Dabei würden etliche von Dobrindts Fachbeamten dem Modell am liebsten die Zulassung entziehen und es damit stilllegen. Sie gehen von einer „erheblichen Verkehrsgefährdung“ durch den Tesla aus. So steht es in einem Gutachten, das auch Dobrindt kennt – und ignoriert.

Der Minister will den Tesla nicht stilllegen, er hat ganz andere Pläne: Er soll überlegen, der Firma Forschungsgelder zu geben, um die sogenannten Fahrassistenzsysteme in deutschen Großstädten zu testen……….

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http://www.spiegel.de/auto/aktuell/tesla-autopilot-kraftfahrtbundesamt-warnt-tesla-besitzer-a-1116710.html

Freitag, 14.10.2016

Autopilot Kraftfahrt-Bundesamt warnt Tesla-Besitzer

Seit einem tödlichen Unfall mit einem Tesla ist das Autopilot-System des Elektromobils in der Kritik – und weist offenbar schwere Mängel auf. Das Kraftfahrt-Bundesamt griff deswegen jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln.

 Tesla Model S. Warnung vom Kraftfahrt-Bundesamt

Tesla Model S. Warnung vom Kraftfahrt-Bundesamt

Tesla-Besitzer dürften in den letzten Tagen überraschende Post vom KraftfahrtBundesamt erhalten haben: Die Behörde ermahnt alle deutschen Fahrer des Elektroautos in einem Brief, bei der Nutzung des AssistenzsystemsAutopilot“ das Verkehrsgeschehen im Blick zu behalten.

„Bei dem in Ihrem Fahrzeug verbauten sogenannten Autopilot handelt es sich um ein reines Fahrerassistenzsystem und nicht um ein hochautomatisiertes Fahrzeug, das ohne ständige Aufmerksamkeit des Fahrers betrieben werden kann“, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vorlag.

Teslas System kann – ähnlich wie Assistenztechnik anderer Hersteller – unter anderem die Spur und den Abstand zum vorderen Fahrzeug halten. Der „Autopilot“ war jedoch in die Schlagzeilen geraten, nachdem ein tödlicher Unfall in Florida bekannt wurde, bei dem im Mai ein Tesla mit eingeschaltetem System unter einen querenden Lastwagenanhänger raste. In den USA kritisierte die einflussreiche Testorganisation Consumer Reports nach Bekanntwerden des Unfalls im Juli, der Name Autopilot sei verwirrend, weil er Fahrern ein falsches Gefühl der Sicherheit gebe.

Wie der SPIEGEL zuletzt berichtete, hatten Beamten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), der höchsten technischen Instanz des Verkehrsministeriums, nach dem tödlichen Unfall in den USA das Model S viele Tausend Kilometer getestet und waren zu einem vernichtenden Ergebnis gekommen: Das Fahrzeug stelle „eine erhebliche Verkehrsgefährdung“ dar, so die Beamten.

Erhebliche Mängel beim „Autopiloten“

Bei den Tests ließ sich die „Autopilot„-Funktion beispielsweise auch innerorts aktivieren, obwohl das System für derlei komplexe Verkehrssituationen gar nicht ausgelegt ist. Der Notbremsfunktion attestierten die Prüfer im Vergleich zu anderen Fahrzeugen eine „unzureichende Performance“, die Sensoren des Fahrzeugs, die bei Überholvorgängen nach hinten scannen, seien erstaunlich kurzsichtig und könnten mit der Realität auf deutschen Autobahnen nicht mithalten.

Tesla betont stets selbst, dass der „Autopilot“ seine Elektrowagen nicht zu selbstfahrenden Fahrzeugen mache und die Fahrer immer den Überblick und die Hände am Steuer behalten müssten. Bei der jüngsten Software-Aktualisierung wurden immerhin die Sicherheitsmaßnahmen verschärft: Nach dreimaliger missachteter Aufforderung, die Hände wieder auf das Lenkrad zu legen, schaltet sich das System ab und kann erst nach dem Parken wieder aktiviert werden.

Der Empfehlung der Beamten der BASt, dem Tesla vorläufig die Zulassung zu entziehen, folgte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt offenbar nicht, sondern entschied sich für die Variante mit dem Brief. Das Kraftfahrt-Bundesamt empfiehlt deswegen in Bezug auf den „Autopiloten„: „Bitte beachten Sie unbedingt auch die in den Bedienungsanleitungen des Herstellers hierzu ausgewiesenen Verhaltenshinweise.“