„Reiner Füllmich: „Die ROTE LINIE ist über-schritten“ — „Clemens Arvay“ — – Nachweis über Smartphones: Firmen entwickeln DIGITALEN Impf-PASS — IMPF-STOFF: „Fötales Kälberserum“ — – RISTORANTI APERTI PER PROTESTA — „civil disobedience“ – – ITALIEN ÖFFNET — — – Finanzhilfen nicht erhalten: Mittelstand startet Kampagne „Coronahilfe JETZT!“ —- „Original Play“ — MERKEL läßt KINDER QUÄLEN

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Dr. Füllmich: Rote Linie ist überschritten

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18.01.2021

MMnewsTV 97.700 Abonnenten

Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich zum Stand der Klage gegen Drosten und PCR-Tests. „Die roten Linien sind überschritten„. Unser Telegram-Kanal: https://t.me/mmnews_offiziell

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Impfstoff-Update mit Clemens Arvay

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17.01.2021

CGArvay 76.800 Abonnenten

Biologe Clemens Arvay mit Neuigkeiten zu den COVID-19-Impfstoffen, über das aktuelle Niveau der medialen Diffamierung und sein kommendes Impfstoff-Buch. Zur Entspannung spielt er Ihnen am Ende ein Lied auf einer schönen Bariton-Ukulele. Details zum kommenden Buch: Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko? Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungsträger. Clemens Arvay bei Bastei Lübbe im Sachbuchlabel Quadriga. ISBN 978-3-404-07499-0 (Taschenbuch). Auch als E-Book. FUSSNOTEN: [1] Susan Buchbinder, Juliana McElrath, Carl Dieffenbach und Lawrence Corey (2020), Use of adenovirus type-5 vectored vaccines: a cautionary tale, in: The Lancet, 396 (10260), E68-E69, DOI 10.1016/S0140-6736(20)32156-5, https://www.thelancet.com/journals/la… [2] Reuters (2020), China CanSinoBIO´s COVID-19 vaccine trails recruit over 20.000 people, in: Reuters Health Care and Pharma vom 21.12.2020, https://www.reuters.com/article/us-he… [3] Peter Doshi (2020), Will COVID-19 vaccines safe lives? Current trials aren´t designed to tell us, in: British Medical Journal, 371, m4037, https://www.bmj.com/content/371/bmj.m… [4] Peter Doshi (2021), Pfizer´s and Moderna´s »95% effective vaccines«: we need more details and the raw data«, in: British Medical Journal Opinion vom 4.1.2021, https://blogs.bmj.com/bmj/2021/01/04/… [5] Imaging Technology News (2020), COVID-19 genetic PCR tests give false negative results if used too early, in: ITN vom 10.6.2020, https://www.itnonline.com/content/cov… [6] Hamish Duncan (2020), COVID-19 vaccine: we are sleepwalking into a massive prospective cohort study, in: British Medical Journal, 371, m4568, DOI 10.1136/bmj.m4568, https://www.bmj.com/content/371/bmj.m… [7] Der Standard: https://www.derstandard.at/story/2000… [8] Barbara Tóth im Falter: https://www.falter.at/zeitung/2020091… [9] Arvay gegen rechte Verschwörungstheorien: a) https://www.doew.at/erkennen/rechtsex… b) https://www.vice.com/de/article/bn3wq… c) https://www.kleinezeitung.at/steierma… d) https://www.kleinezeitung.at/steierma… [10] Clemens Arvay, neues Buch über die Impfstoffe erscheint im Februar 2021: https://www.luebbe.de/quadriga/bueche…

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Team Freiheit Scotch&Sofa: Parteigründung in der Verlängerung

Aktuell 1.908 Zuschauer

2020news 25.900 Abonnenten

Heute versammelt sich die zukünftige Parteibasis, inklusive der Berater Dr. Reiner Fuellmich und Viviane Fischer, erneut im Berliner Lokal Scotch & Sofa, um dort anzuknüpfen, wo die Parteigründung zuletzt unterbrochen werden musste. Die Polizei unterstützt und schützt diese zutiefst demokratische und rechtsstaatliche Aktion. Art. 21 GG bestimmt: „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei.“, dem trägt auch die Corona-Verordnung Rechnung.  Für den Livestream wechseln Sie bitte auf unsere Ausweichkanäle: Facebook: https://www.facebook.com/OVALmediagro…​ Vimeo: https://vimeo.com/503044542​ Periscope.tv: https://www.periscope.tv/ovalmedia​ Twitch: https://www.twitch.tv/ovalmedia​ Instagram LIVE: https://www.instagram.com/ovalmedia​ DLive: https://dlive.tv/ovalmedia​ Telegram Ausschuss: https://t.me/s/Corona_Ausschuss​ Telegram OVALmedia: https://t.me/s/OVALmedia

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Digitaler Piks Nachweis von Microsoft – Chips, Zertifikat und ID2020 – Sau im Dorf mit Dave Brych

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18.01.2021

Tagessau 22.000 Abonnenten

kostenfrei abonnieren: https://covl.io/tagessau-youtube Dave auf Telegram: https://t.me/davebrych_public 🔴 🙌 Werde ein 5 IDEEN Freund: https://freunde.5ideen.com 👍 Digitaler Piks Nachweis von Microsoft – Chips, Zertifikat und ID2020 – Sau im Dorf mit Dave Brych Angesprochener Artikel: (1) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/…

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https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitaler-impfpass-101.html

Nachweis über Smartphones Firmen entwickeln digitalen Impfpass

Stand: 18.01.2021 10:51 Uhr

Microsoft, Oracle und Salesforce arbeiten an einem digitalen Impfpass. Sie nehmen an, dass dieser in den kommenden Wochen wichtig werden dürfte – sobald mehr Menschen geimpft sind.


Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles

Nach dem Lockdown folgt irgendwann die Rückkehr an Schulen, an den Arbeitsplatz und zu Kulturveranstaltungen. Um diesen Übergang zu erleichtern, arbeitet ein Verbund von Technologiefirmen und Gesundheitsorganisationen an einem digitalen Nachweis einer Corona-Schutzimpfung – an einem Impfpass.

Der Pass soll ganz einfach funktionieren: Nach erfolgreicher Impfung wird ein digitales Zertifikat im Smartphone des Nutzers oder der Nutzerin abgespeichert – dort, wo sich jetzt auch schon Kreditkarten oder Flugtickets befinden. Menschen, die kein Smartphone haben, sollen einen fälschungssicheren QR-Code auf Papier erhalten.

Mehrere Initiativen im Spiel

Die am vergangenen Donnerstag gegründete Initiative aus Unternehmen wie Microsoft, Salesforce und Oracle ist nicht die einzige, die einen digitalen Impfpass entwickeln will. Es ist aber sicherlich die bekannteste. Commonpass ist ein anderes Konsortium, bei dem auch die deutsche Lufthansa mitmacht.

Ein Aufkleber in einem Impfpass bescheinigt die Imfpung gegen das Coronavirus mit dem Serum von BioNTech/Pfizer. | Bildquelle: dpa

Diskussion über Privilegien

Freies Reisen mit Impfzertifikat?

Europaweit frei reisen – wenn es nach dem griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis geht, sollte das nach einer Impfung gegen das Coronavirus möglich sein.mehr

Wir stehen erst ganz am Anfang“, sagt Dakota Gruener. Sie leitet in New York die gemeinnützige Organisation ID2020, die sich für einen weltweiten digitalen Identitätsausweis einsetzt. Gegenüber dem TV-Sender CNBC sagt sie: „Im Moment herrscht hier noch Wilder Westen. Es ist ziemlich klar, dass die Impfzertifikate kommen werden. Jetzt müssen wir klären, dass wir das richtig angehen. Jetzt ist nicht die Zeit, schnell Geschäftsmodelle zu zerschlagen.“

Datenschutz soll gewährleistet sein

Mit „richtig“ meint Gruener auch: Wie können persönliche Daten bestmöglich geschützt werden? Ein Startup aus Großbritannien, Onfido, ist hier bereits sehr weit. Kevin Trilli ist Chefentwickler bei Onfido. Er meint, der Datenschutz stehe an oberster Stelle: „Man benötigt weder Vor- und Nachnamen, die Adresse oder alle Testdaten. Es reicht, wenn man nachweisen kann, dass man geimpft ist. Per Gesichtsscan öffnet man sein Telefon und kann dann das Zertifikat weitergeben. Es wird nur der Status übertragen. Wenn man das so hinbekommt, ist die Privatsphäre geschützt.“

In Deutschland noch alles analog: Der Aufkleber für den Impfstoff von Biontech/Pfizer klebt in einem Impfausweis, nachdem der Inhaber eine Impfung gegen Corona erhalten hat. 

Impfnachweise könnten bald wichtig werden

Alle Fluggesellschaften verlangen von ihren Passagieren negative Corona-Tests, wenn sie in andere Länder reisen wollen. In den kommenden Wochen dürfte das auch für Impfnachweise gelten. Ähnliches könnte bald für viele Angestellte in den USA folgen. Lois Privor Dumm von der John Hopkins Universität in Baltimore mahnt dagegen: „Viele Menschen, gerade Afroamerikaner, lehnen eine Überwachung à la Big Brother ab. Ein anderer Aspekt ist, dass man mithilfe eines Impfzertifikats wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann. Viele Menschen haben Angst, ihren Job zu verlieren, weil sie mit dem Impfen erst einmal abwarten wollen.“

China und Chile schaffen Fakten

In anderen Ländern werden bereits Fakten geschaffen: China hat eine App gestartet, die anzeigt, ob man symptomfrei ist. Erst dann darf man im Hotel einchecken oder die U-Bahn benutzen. In Chile werden Bescheinigungen ausgegeben, wenn man von einer Covid-19 Erkrankung wieder genesen ist. Und in Spanien will Gesundheitsminister Salvador Illa ein Verzeichnis mit Impfverweigeren anlegen und dieses mit seinen europäischen Nachbarn teilen.

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Die RUSSISCH-ROULETTE-IMPFUNG: wers ÜBERLEBT kann wieder REISEN…..

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508888/Polen-fuehrt-verpflichtende-digitale-Corona-Impfpaesse-ein

Polen führt verpflichtende digitale Corona-Impfpässe ein

18.01.2021 14:00

Nun führt auch Polen einen digitalen Corona-Impfpass ein, der dem Besitzer exklusive Rechte verschafft, darunter das Reisen und Kontakte mit anderen Menschen. Die Idee wird weltweit Teil der neuen Normalität. Deutsche WirtschaftsnachrichtenPolen führt verpflichtende digitale Corona-Impfpässe ein Eine Krankenschwester füllt eine Spritze mit einem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer im Krankenhaus in Krakau. (Foto: dpa)

Menschen, die sich in Polen gegen COVID-19 impfen lassen, werden einen entsprechenden digitalen Nachweis erhalten, sobald sie eine zweite Dosis des Impfstoffs erhalten haben. Dies sagte die stellvertretende polnische Gesundheitsministerin Anna Goławska. Doch Polen ist bei weitem nicht das einzige EU-Mitgliedsland, das einen digitalen Impfpass einführt. Erklärtes Ziel ist die Wiederaufnahme des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs.

Wer in Polen die Impfung erfolgreich durchlaufen hat, soll die Bestätigung in Form eines QR-Codes erhalten. Dieser wird von den Behörden über die Online-Konten der Bürger zur Verfügung gestellt. Der QR-Code „ist der sogenannte Pass der geimpften Person und bestätigt, dass die Person geimpft wurde und die Rechte in Anspruch nehmen kann, die geimpften Menschen zustehen“, so Goławska laut einem Bericht von Euractiv.

Die Idee ist Teil des polnischen Immunisierungsprogramm, das von der Regierung im Dezember verabschiedet wurde. Darin heißt es, dass geimpfte Personen die öffentlichen Gesundheitsdienste ohne zusätzliche Tests nutzen können, dass für sie nicht die gleichen Regeln zur Kontaktbeschränkung gelten und dass sie auch nicht in Quarantäne müssen, wenn sie mit einer Corona-infizierten Person in Kontakt gekommen sind.

Andere Mitgliedsstaaten, darunter Dänemark, haben ihre Absicht bekundet, an einem Impfpass zu arbeiten. Zypern hatte sich als erstes EU-Mitgliedsstaat bereits im Dezember dafür ausgesprochen, Einreisebestimmungen wie Tests und Quarantäne für jene Reisenden abzuschaffen, die sich gegen Corona geimpft haben lassen.

Griechenland hat letzte Woche die Kommissionspräsidentin >>>Ursula von der Leyen<<< aufgefordert, ein EU-weites Impfzertifikat einzuführen, um das Reisen in der EU zu erleichtern. Es ist jedoch noch unklar, auf welchen Modalitäten eine solche EU-weite Zertifizierung beruhen könnte und ob es überhaupt zustande kommen wird.

Frankreich, dessen Bevölkerung eine hohe Zahl von Impfskeptikern zählt, hat die Idee eines Corona-Impfpasses zum Reisen in der Europäischen Union ausgeschlossen. Und Rumänien vertritt den Standpunkt, dass eine solche Impfbescheinigung für medizinische Gründe verwendet werden sollte, nicht aber für das Reisen.

Der Londoner Telegraph berichtete letzte Woche, dass die Biometrie-Firma iProov und die Cybersecurity-Firma Mvine einen Impfpass entwickelt haben, der Corona-geimpften Briten als Handy-App zur Verfügung gestellt werden soll. Die britischen Gesundheitsbeamten sagen, dass die Pässe helfen werden, zu überwachen, wer den Impfstoff erhalten hat.

Russland hat bereits zu Beginn des Jahres damit begonnen, Impfpässe an seine Bürger auszugeben, damit diese wieder über nationale und internationale Grenzen hinweg reisen können. Auch Dänemark, Israel und die kanadische Provinz Ontario haben die Einführung eines Impfpasses entweder angekündigt oder prüfen die Idee.

Alles deutet darauf hin, dass digitale Impfpässe weltweit eingeführt werden. Große Akteure der globalen Reiseindustrie haben bereits signalisiert, dass ein solches Dokument ein notwendiges Merkmal der neuen Normalität sein wird. So testet etwa die Singapore Airlines bereits seit Dezember einen digitalen Corona-Impfpass, der auf dem Travel Pass Framework der International Air Transport Association (IATA) basiert.

Nick Careen von IATA sagte: „Die Partnerschaft mit Singapore Airlines für den weltweit ersten Einsatz des Timatic Covid-19-Moduls des IATA-Reisepasses ist ein großer Schritt nach vorn. Gemeinsam werden wir zeigen, dass Menschen wieder mit der Gewissheit reisen können, dass sie alle staatlichen Covid-19-Einreisebestimmungen erfüllen“, darunter Tests und Impfungen.

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EU-Diktat in Brüssel will Impfzertifikat

Von: NEOPresse 19. Januar 2021

Was im Frühjahr noch als Verschwörungstheorie von „Querdenkern, Aluhüten, Schwurblern oder Coronaleugnern“ galt, soll nun bittere Realität werden. Die sogenannten „Aluhüte“ hatten bereits zu Beginn des Jahres davor gewarnt, dass die EU-Regierung in Brüssel ein Impfzertifikat einführen wolle, ohne welches Reisen und andere Freizeitaktivitäten, möglicherweise aber auch der Erhalt des Arbeitsplatzes nicht mehr möglich sein werden.

Vor wenigen Tagen ließ die EU-Kommission die Katze aus dem Sack: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützt die Einrichtung eines Impfzertifikats für die EU. Nur wer im Besitz eines solchen Impfzertifikates ist, solle künftig noch frei reisen können. Der Vorschlag kam laut Medienberichten vom griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis, der für ein EU-Impfzertifikat für „freies Reisen innerhalb der EU“ plädiert.

Von der Leyen sagte am Freitag, dass „ein Impfzertifikat eine medizinische Erfordernis sei. Es müsse noch geklärt werden, welche Rechte mit einem solchen Zertifikat einhergingen, so von der Leyen. Es müsse einen „fairen Ausgleich“ zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften geben. Nicht-Geimpfte müssten dann von der Möglichkeit Gebrauch machen, einen negativen Corona-Test vorzulegen <<AHA — DABEI enstehen doch gerade wegen der IMPFUNG mehr COVID-FÄLLE und IMPF-KOLLATERAL-SCHÄDEN“>>>>. Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen die Modalitäten zum Thema Impfzertifikat und Gewährung von Sonderrechten am kommenden Donnerstag festlegen.

Mitsotakis schwebt ein einheitliches Impf-Zertifikat für alle 27 EU-Staaten vor. Es könne die Reisefreiheit von Personen erhöhen, die gegen Covid-19 geimpft seien. Zuvor müsse geklärt werden, ob Geimpfte trotzdem ansteckend seien, hieß es. Auch EU-Ratspräsident Charles Michel hält die Einführung eines Impfzertifikats in der EU für möglich. Die Einführung eines solchen Impfzeugnisses sei nicht auszuschließen. Allerdings sei das Vorhaben „delikat“, so Michel, denn ein Zeugnis für Geimpfte könne wie ein Impfzwang wirken, den man eigentlich vermeiden wolle. Bevor ein Impfzertifikat eingeführt werde, müsste viele Menschen immunisiert, also geimpft worden sein, so Michel.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508937/Norwegen-Anzahl-der-Toten-nach-Corona-Impfung-steigt-von-23-auf-29

Norwegen: Anzahl der Toten nach Corona-Impfung steigt von 23 auf 29

17.01.2021 21:58 

Bloomberg berichtet, dass in Norwegen die Anzahl der Toten nach Corona-Impfungen von 23 auf 29 Personen gestiegen ist. Alle gemeldeten Todesfälle betrafen „ältere Menschen mit schwerwiegenden Grundstörungen (…) Für diejenigen mit der schwersten Gebrechlichkeit können selbst relativ milde Nebenwirkungen des Impfstoffs schwerwiegende Folgen haben“, so die norwegische Arzneimittelbehörde. In Norwegen wurden bisher 42.000 Menschen geimpft. Deutsche WirtschaftsnachrichtenNorwegen: Anzahl der Toten nach Corona-Impfung steigt von 23 auf 29 Die Krankenpflegerin Maria Golding (l) impft den 67-jährigen Svein Andersen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer. Svein Andersen, der in dem Pflegeheim Ellingsrud sykehjem lebt, ist die erste Person in Norwegen, die gegen Corona geimpft wurde. (Foto: dpa)

Bloomberg berichtet, dass die Anzahl der Norweger, die nach einer Corona-Impfung verstorben sind, von 23 auf 29 gestiegen ist. „Norwegen äußerte zunehmende Besorgnis über die Sicherheit des Pfizer Inc.- Impfstoffs bei älteren Menschen mit schwerwiegenden Grunderkrankungen, nachdem eine Schätzung der Zahl der nach Impfungen Verstorbenen auf 29 angehoben worden ist. Die jüngste Zahl erhöht die Zahl der bekannten Todesfälle in Norwegen um sechs“, so Bloomberg. Bisher wurden 42.000 Norwegern mindestens eine Dosis verabreicht.

„Es wurden 13 Todesfälle untersucht, und uns sind weitere 16 Todesfälle bekannt, die derzeit bewertet werden, teilte die norwegische Arzneimittelbehörde mit. Alle gemeldeten Todesfälle betrafen „ältere Menschen mit schwerwiegenden Grundstörungen“.

Australien, das eine Vereinbarung über 10 Millionen Dosen des Pfizer-Impfstoffs getroffen hat, bittet den Hersteller, die Gesundheitsbehörden und die norwegische Regierung dringend um Informationen zu diesem Thema, sagte Gesundheitsminister Greg Hunt am Sonntag in Melbourne gegenüber Reportern. Die australische „Therapeutic Goods Administration“ wird zusätzliche Informationen sowohl vom Unternehmen als auch von der norwegischen medizinischen Aufsichtsbehörde einholen, sagte Hunt.

Die norwegische Arzneimittelbehörde meint: „Die norwegische Arzneimittelbehörde hat vor der Impfung mitgeteilt, dass bei der Impfung der ältesten und kranksten Menschen Todesfälle in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung zu erwarten sind. Dies bedeutet nicht, dass ein Kausalzusammenhang zwischen Impfung und Tod besteht. Wir haben auch im Zusammenhang mit den gemeldeten Todesfällen mitgeteilt, dass es möglich ist, dass häufige und bekannte Nebenwirkungen der Impfstoffe zu einem schwerwiegenden Verlauf oder einem tödlichen Ausgang beigetragen haben.“

Norwegen hat seine Warnungen mittlerweile angepasst. Die Arzneimittelbehörde teilte mit, dass die Verwendung des Impfstoffs bei gebrechlichen Personen wahrscheinlich mit hohen Risiken verbunden sei. „Für diejenigen mit der schwersten Gebrechlichkeit können selbst relativ milde Nebenwirkungen des Impfstoffs schwerwiegende Folgen haben. Für diejenigen, die ohnehin eine sehr kurze Restlebensdauer haben, kann der Nutzen des Impfstoffs marginal oder irrelevant sein“, so die Behörde.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508974/Fast-ein-Drittel-der-US-Amerikaner-lehnt-eine-Impfung-ab

Fast ein Drittel der US-Amerikaner lehnt eine Impfung ab

21.01.2021 10:17

Etwa ein Drittel der US-Amerikaner beäugen Impfstoffe mit Argwohn. Besonders hoch ist die Ablehnung dann, wenn es um einen Impfstoff aus dem Ausland geht, so Matt Motta von der Oklahoma State University. Deshalb sei eine gute Gesundheitskommunikation unerlässlich. Deutsche WirtschaftsnachrichtenFast ein Drittel der US-Amerikaner lehnt eine Impfung ab Das Illustrationsarchivfoto zeigt eine Spritze und eine Flasche mit der Aufschrift „Vaccine Covid-19“ neben dem Logo des Biotech-Unternehmens Moderna. (Foto: dpa)

„Alle Amerikaner scheinen vorsichtig optimistisch zu sein, welche Rolle Impfstoffe bei der Beendigung der Pandemie spielen könnten. Jüngste Untersuchungen der öffentlichen Meinung legen jedoch nahe, dass 29 bis 37 Prozent der Amerikaner planen, einen COVID-19-Impfstoff abzulehnen. Nach einigen epidemiologischen Schätzungen müssen bis zu drei Viertel der Amerikaner gegen Covid-19 immun werden – entweder durch Genesung von der Krankheit oder durch Impfung -, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen (…) Amerikaner beabsichtigen am ehesten zu impfen, wenn ein Impfstoff in den USA hergestellt wird, der in einer Einzeldosis verabreicht wird, zu über 90 Prozent wirksam ist und eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 1 zu 100 aufweist, dass geringfügige Nebenwirkungen auftreten. Selbst unter diesen idealen Bedingungen beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der durchschnittliche Befragte in der Studie für eine Impfung entscheidet, nur 68 Prozent.“, führt Matt Motta von der Oklahoma State University in einem Gastbeitrag von „Consortium News“ aus.

Die Tatsache, dass etwa ein Drittel der Amerikaner Impfungen ablehnen sei jedoch problematisch, weil die Fähigkeit, eine Immunität der Bevölkerung zu erreichen, gefährdet werde, was wiederum die Pandemie verlängern würde. „Sowohl akademische als auch öffentliche Meinungsforschungen haben ergeben, dass Frauen im Vergleich zu Männern und schwarze Amerikaner im Vergleich zu weißen Amerikanern mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit beabsichtigen, die Impfung abzulehnen. Die Ablehnung von Impfstoffen ist auch politisch umstritten. Die Ablehnung spiegelt tendenziell Meinungsverschiedenheiten mit der Art und Weise wider, wie Politiker über Impfstoffprobleme sprechen“, so Motta.

Impfstoffe, die von der US-Regierung zugelassen wurden, enthalten wahrscheinlich eine Mischung von Attributen, die die Amerikaner sowohl für günstig als auch für ungünstig halten. Deshalb sei eine gute Gesundheitskommunikation wichtig, um Aufklärung zu betreiben. Allerdings sei es auch wichtig, dass die positiven Attribute von Impfstoffen stärker betont werden, meint Motta.

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https://taz.de/!642110/

Ein grausamer Nebeneffekt

Forscher arbeiten immer öfter mit Zellkulturen als Ersatz für Tierversuche. Und so boomt der Absatz von „Fötalem Kälberserum“ – bei dessen Gewinnung ebenfalls Tiere leiden müssen. Künstliche Nährmedien wären eine Alternative

Dann sticht man dem unbetäubten, lebenden Tier eine dicke Nadel ins Herz

VON KATHRIN BURGER

Im Streit um Tierversuche fordern Tierschützer immer wieder den Umstieg auf Zellkulturen. Und viele Forscher nehmen sich dieses Wunsches an, basteln an Alternativmethoden. So sank die Zahl der Versuchstiere seit 1991 um etwa 40 Prozent. Mit fatalem Nebeneffekt. Denn auch für die „alternative“ Zellkultur müssen Tiere leiden. Ein bis zwei Millionen Kälber kommen jährlich qualvoll zu Tode, weil in Zellkulturen „Fötales Kälberserum“ (FCS) zum Einsatz kommt, schätzte die European Biomedical Research Association im Frühjahr 2004.

Der Bedarf an FCS ist deshalb auch in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, berichten internationale Hersteller und Importeure wie Biochrom oder Sigma-Aldrich. Ehemals war FCS ein Abfallprodukt. Es fällt an, wenn ganze Herden, darunter auch trächtige Kühe, unters Messer kommen – eine Vorgehensweise wie in Südamerika, Australien oder den USA, wo Rinder extensiv auf der Weide gehalten werden. Durch die steigende Nachfrage mussten jedoch immer häufiger Aborte künstlich eingeleitet werden. Und es gibt Hinweise, dass in Polen und Ungarn Kühe sogar extra zur FCS-Gewinnung gezüchtet werden.

Für die Gewinnung wird der Kälberfötus mitsamt der Gebärmutter entnommen, abgenabelt und aus der Fruchthülle geschält. Dann sticht man dem unbetäubten, lebenden Tier eine dicke Nadel ins Herz.

Wie qualvoll das Entbluten ist, zeigt eine Studie von Professor David Mellor von der Massey University, Neuseeland, aus dem Jahre 2003: Die Föten atmen bereits und haben eine intakte Gehirnfunktion, während man ihnen ihr Blut abzapft. Das Ganze kann sich bis zu 20 Minuten hinziehen. Als der Spiegel 1997 über die Gewinnung und den mafiösen Vertrieb des Serums berichtete, wurde René Fischer, Molekularbiologe an der ETH Zürich, das Dilemma klar. Seitdem arbeitet er daran, dass die Zahl der FCS-Zellkulturen möglichst schnell wieder sinkt.

In seinem Forschungsprojekt „Serumfrei“ versucht er, verschiedene Zellen an künstliche Medien zu gewöhnen. Nährbrühe, die bereits alles enthält: Proteine, Zucker. Nicht einzelne Substanzen, die der Forscher erst mühsam im Labor zusammenmixen muss.

„Serumfreie Medien werden in Deutschland jedoch noch viel zu wenig verwendet“, klagt Corina Gericke von Ärzte gegen Tierversuche. Ein Grund dafür ist, dass das Universal-Medium noch erfunden werden muss. „Solange es das nicht gibt, wird sich das serumfreie Arbeiten vor allem in der akademischen Forschung nicht durchsetzen“, erklärt Kurt Mack von der schwäbischen Servichem GmbH. „Seit mehr als 40 Jahren wird mit FCS gearbeitet und publiziert. Und wenn eine Methode funktioniert, ist ein Forscher nur schwer davon zu überzeugen, auf eine andere Methode umzuschwenken.“

Das bestätigt auch Andrea Seiler von der Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (Zebet): „Sogar hier haben die Forscher oft noch mit FCS gearbeitet, bis eine Diplomandin in mühsamer Kleinarbeit die Systeme umstellte.“ Und obwohl viele das moralische Problem kennen, verliert sich das Wissen um die grausame Gewinnung im Laboralltag. Hier muss ein Forscher lediglich das FCS aus dem Kühlschrank nehmen und zu seinen Zellen in der Plastikflasche pipettieren. „Er hat beim Arbeiten mit Zellkulturen ja nicht ständig das leidende Tier vor Augen“, so Seiler.

Dabei läge der Umstieg in seinem eigenen Interesse. Serumfreie Medien sind wesentlich sicherer. „Es gibt keinen Ärger mit Mikroben, die das Serum kontaminieren und unbrauchbar machen“, so Fischer. Deshalb forcieren Behörden serumfreies Forschen, das sie als „sauber“ ansehen, vor allem in der Humanmedizin. Und es stehen bereits zahlreiche serumfreie Systeme zur Verfügung. Etwa für die Produktion von monoklonalen Antikörpern, die eine Rolle in der Krebsdiagnostik spielen oder teilweise als Arzneimittel zugelassen sind.

Die Vermarktungsmethoden sind, laut René Fischer, heute wohl nicht mehr so zweifel- haft wie ehemals. „Weil auch große Firmen in den Markt eingestiegen sind und sie sich Panschereien und unzulässiges Preisdumping nicht leisten können.“

Trotzdem ist FCS teuer, der Preis wird durch die Anbieter diktiert. Die künstlichen Medien haben deshalb gegenüber dem Kälberserum auch einen finanziellen Vorteil, weil sie nicht limitiert sind.

Dass in Zukunft weniger Kälber für Zellkulturen sterben müssen, ist jedoch nicht zu erwarten. Denn durch die neue Chemikalienverordnung REACH könnten noch mehr Versuche an Tieren und Zellkulturen notwendig werden. Dann, wenn etwa 30.000 Chemikalien rückwirkend auf ihre Schädlichkeit zu prüfen sind.

Was in Europa stockt, scheint in den USA besser zu laufen. Dort prognostizierten Marktbeobachter der Business Communications Company letztes Jahr, dass sich der Umsatz mit Zellkulturen bis 2008 verdoppeln wird – und zwar weil die Biotech-Branche derzeit massiv auf serumfreie Medien umsteigt.

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https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/tiefergehende-infos/stellungnahmen/2487-stellungnahme-fetales-kaelberserum

Stellungnahme Fetales Kälberserum

FKS-frei - Nährmedium ohne Kälberserum

Zusammenfassung

Fetales Kälberserum (FKS) wird als Nährlösung für Zellen genutzt. Die Gewinnung des Serums geht jedoch mit großem Tierleid einher, da es aus dem Blut ungeborener Kälber gewonnen wird, indem ihnen mit einer Nadel direkt ins Herz gestochen wird. Es wird so lange Blut abgesaugt, bis es blutleer ist und das Kalb stirbt. Doch es gibt Nährmedien ohne fetales Kälberserum. So bietet das Humane Blutplättchen-Lysat nicht nur ethische, sondern auch wissenschaftliche Vorteile gegenüber dem fetalen Kälberserum, weil es aus menschlichem Blut gewonnen wird.

Hintergrund

Forscher arbeiten immer öfter mit Zell- oder Gewebekulturen um auf Tierversuche zu verzichten. So werden diese u.a. bei Giftigkeitsprüfungen von Chemikalien oder bei der Medikamentenentwicklung genutzt. Um diese Zellen am Leben zu halten und zum Wachsen zu bringen, benötigen sie ein sogenanntes Nährmedium, d.h. eine Flüssigkeit in der verschiedene Nährstoffe enthalten sind. Als „Goldstandard“ wurde dafür bisher standardmäßig Blutserum von ungeborenen Kälbern genutzt. Dieses soll die Zellen unter anderem mit Hormonen, Wachstumsfaktoren, Proteinen, Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgen. Die genaue Zusammensetzung ist allerdings bis heute nicht bekannt (1) bzw. kann je nach Herkunft stark schwanken. Serum von ungeborenen Kälbern (Fetales Kälberserum = FKS) enthält weniger Stoffe, die das Wachstum der Zellen hemmen und wird daher dem von erwachsenen Tieren vorgezogen (1).

Die grausame Gewinnung von Kälberserum

Kälberserum ist das lukrative Beiprodukt der Fleischgewinnung. Direkt nach der Schlachtung einer schwangeren Kuh wird dieser der Fötus aus der Gebärmutter herausgeschnitten. Dann wird dem noch lebenden Kalb eine dicke Nadel zwischen die Rippen durch Haut und Muskeln direkt ins schlagende Herz gestoßen. Das Blut wird abgesaugt, bis das Tier blutleer ist und stirbt. Noch lebend deshalb, da durch das schlagende Herz eine größere Menge an Blut gewonnen werden kann und es nicht gerinnt. Diese Prozedur geschieht ohne Betäubung, obwohl wissenschaftliche Studien davon ausgehen, dass Kälberfeten zumindest im letzten Drittel der Schwangerschaft bereits leidensfähig sind (2,3). In manchen Ländern Südamerikas werden die Mutterkühe auf Zuchtfarmen absichtlich zuvor befruchtet, damit sie dann schwanger in die Schlachtung gehen. In den USA, Argentinien, Brasilien, Südafrika, Australien und Neuseeland ist es üblich, dass Kühe und Bullen zum Teil gemeinsam weiden. Wird eine ganze Herde zum Schlachthof gebracht, sind immer auch schwangerer Tiere dabei.

Durch Managementfehler oder unbemerkte Befruchtungen, gelangen in Deutschland laut einer Studie der Universität Leipzig vermutlich jährlich bis zu 15 % der Kühe schwanger zur Schlachtung (4). Im Mai 2017 wurde für Deutschland ein gesetzliches Verbot der Schlachtung von Rindern im letzten Drittel der Schwangerschaft beschlossen. Zuvor war lediglich der Transport solcher Kühe verboten, was jedoch gesetzeswidrigerweise immer wieder vorgekommen ist. Die ungeborenen Kälber ersticken während der Schlachtung qualvoll in der Gebärmutter. Von Tierschutzseite wird deshalb seit Jahren ein EU-einheitliches Schlachtverbot für schwangere Tiere gefordert, zudem Rechtsvorschriften, die Sanktionen bei Verstößen regeln. So ist beispielsweise das Schlachten schwangerer Schafe und Ziegen weiterhin erlaubt. Zudem muss das Schlachtverbot dringend auf die gesamte Schwangerschaftszeit ausgeweitet werden. Eine FKS-Gewinnung in Deutschland ist allerdings nicht bekannt. Die Hersteller beziehen das Serum aus dem Ausland.

Das lukrative Geschäft mit dem Kälberserum

Der Bedarf an Nährmedien für Zell- und Gewebekulturen und damit auch an Kälberserum ist groß und steigt stetig, da die In-vitro-Forschung (in vitro = „Forschung im Reagenzglas“) immer mehr an Bedeutung gewinnt. Der weltweite Jahresbedarf liegt bei etwa 800.000 Litern fetalem Kälberserum. Das bedeutet, dass nach einer Schätzung der European Biomedical Research Association 1 – 2 Millionen Kälber pro Jahr qualvoll sterben müssen (5). Pro Kalb wird ca. ein halber Liter Blut gewonnen. Die Herkunft des Kälberserums bestimmt dabei ebenso den Preis wie die momentane Nachfrage. Serum aus Neuseeland oder Australien ist besonders teuer, da das Blut der Inselkühe frei von Seuchen wie Maul- und Klauenseuche ist. Die Preise pro Liter FKS können deshalb von 100 Euro bis zu mehreren Tausend Euro schwanken (6).

Die hohe Nachfrage von Kälberserum und die Möglichkeit, damit Geld zu verdienen haben in der Vergangenheit immer wieder zu kriminellen Machenschaften geführt. Zum Beispiel wurde die Herkunft des Serums umgewidmet – FKS aus Südamerika, wo es häufiger Seuchen gibt und die Schlachthygiene schlecht ist, wurde zu FKS aus Frankreich umgewidmet – oder das Kälberserum wurde durch Zusatz von synthetischen Stoffen oder Serum von erwachsenen Kühen gestreckt (6,7,8).

Warum FKS genutzt wird und warum seine Nutzung gestoppt werden muss

Fetales Kälberserum findet sowohl Anwendung als Nährmedium als auch bei der Kryokonservierung (Kältebehandlung) von Zellen. Zudem eignet es sich als Nährmedium, da es ein breites Spektrum an Makromolekülen, Transportproteinen für lipoide Substanzen und Spurenelemente, Bindungsproteinen und Anheftungsfaktoren, niedermolekularen Nährstoffen, sowie an Hormonen und Wachstumsfaktoren bietet.

  • Durch eine mögliche Kontamination des Serums mit Krankheitserregern, in Abhängigkeit von der Herkunft, kann es zu einem verlangsamten Wachstum der Zellkultur kommen bis hin zu ihrem Absterben.
  • Durch eine fehlende Standardisierbarkeit bedingt durch Schwankungen in der Zusammensetzung und mögliche Verunreinigungen durch Mikroorganismen wie Bakterien bzw. Viren oder Prionen, ist Kälberserum kein ideales Nährmedium und schlecht reproduzierbar (5).
  • Im schlimmsten Fall kann es zu einer gesundheitlichen Gefährdung von Patienten kommen, wenn das Kälberblut mit Krankheitserregern kontaminiert wurde und Bestandteile, die mit einem infizierten Serum in Berührung gekommen sind, in die Medikamentenproduktion gelangen (7).
  • Auch können wissenschaftliche Ergebnisse verfälscht werden, durch eine heterogene Zusammensetzung der Nährlösung. Die variierende Zusammensetzung kommt durch die unterschiedliche Herkunft der Mutterrinder und einer Nutzung verschiedener Rinderrassen und Weidegründe zustande. Ferner stammen die Tiere aus verschiedenen Ländern und sind mit unterschiedlichen Umweltbedingungen konfrontiert.
  • Doch der wichtigste Grund, weshalb auf den Gebrauch von fetalem Kälberserum verzichtet werden sollte, ist, dass die Gewinnung mit erheblichem Leid und von Millionen Kälberfeten einhergeht. Anhand wissenschaftlicher Studien ist davon auszugehen, dass Feten ein Schmerzempfinden haben (2,3). Selbst die EU-Tierversuchsrichtlinie schließt Feten von Säugetieren im letzten Drittel der Schwangerschaft mit ein, da diese „einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, Schmerzen, Leiden und Ängste zu empfinden“ (9). Um das millionenfache Leid der Tiere nicht zu unterstützen, sollte also auf tierfreie Nährmedien zurückgegriffen werden. Ferner ist das fetale Kälberserum ein Nebenprodukt der Rindfleischindustrie. Die Nutzung des FKS kann somit ethischen Ansprüchen nicht genügen.

FKS-freie Nährmedien

Tierfreie Nährmedien sind ethisch unbedenklich, da sie kein Tierleid verursachen. Serumfreie Nährmedien haben darüber hinaus eine exakt definierte Zusammensetzung und sind steril. So ist es möglich, kontrollierte und reproduzierbare Kultivierungsbedingungen zu schaffen und es droht keine Übertragung von Krankheitserregern. Allgemein unterscheidet man 4 Arten von Nährmedien:

  • Medien mit tierischem Serum (Fetales Kälberserum)
  • Medien mit humanem Serum (tier-serumfrei)
  • serumfreie Medien und
  • serum- und proteinfreie Medien.

Schwerpunktmäßig soll hier auf das humane Blutplättchen-Lysat (hPL) eingegangen werden, welches zu den tier-serumfreien Nährmedien gehört. Da es sich um humanes Serum handelt, ist es als Nährmedium für ebenfalls humane Zellen besser geeignet. Es ist zudem reich an spezifischen Wachstumsfaktoren. Die Herstellung erfolgt aus humanen Thrombozytenextrakten, gewonnen aus dem Buffy Coat, der als Abfallprodukt in Blutspendezentralen anfällt und gestaltet sich sowohl kostengünstig als auch unkompliziert (10). Abgelaufene Blutspenden werden normalerweise weggeworfen. Zu hPL verarbeitet, könnten sie weiter Leben retten – das von ungeborenen Kälbern. Durch hPL könnten große Teile des globalen Bedarfs an tier-serumfreien Nährmedien gedeckt werden. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren sind jenen des fetalen Kälberserums überlegen. Es ist zudem von großer Bedeutung für das Wachstum humaner mesenchymaler Stammzellkulturen (11). Durch gepoolte humane Spendereinheiten ist die Variation der Zusammensetzung extrem gering, was eine gute Reproduzierbarkeit der Nährlösungen und ein gleichmäßiges Wachstum von Zellkulturen ermöglicht. Zudem ist das Blut der Spender im Vorfeld auf Krankheitserreger untersucht worden, sodass eine Übertragung von Erregern ausgeschlossen ist. Nachteilig ist jedoch, dass sich die Zellen erst an das Nährmedium anpassen müssen und zur Verhinderung einer Koagulation Heparin zugesetzt werden muss, das überwiegend aus der Darmschleimhaut von Schweinen gewonnen wird. Jedoch kann hier auf synthetisches Heparin zurückgegriffen werden.

Eine weitere Alternative zum fetalen Kälberserum stellen Humanseren, wie das Human AB Serum (HABS) dar. AB-Serum ist ein antikörperfreies, humanes Serum der Blutgruppe AB. HABS unterstützt die Vermehrung humaner Osteoblasten, Chondrozyten, Knochenmarkszellen, Endothelzellen und Krebszellen (insbesondere Gliome, Melanome). Humanserum bestehen ausschließlich aus humanem Material (12). Daher ist es für die Kultivierung humaner Zellen besser geeignet als FKS, da weder Serum noch die zu kultivierenden Zellen unterschiedlichen Spezies angehören. In vitro (im Labor) werden die gleichen physiologischen und natürlichen Bedingungen hergestellt, welche die Zellen auch in vivo (im Körper) vorfinden. Humanes Serum eignet sich besonders für die Zellkultur im Bereich der Zell- und Immuntherapie oder des Tissue Engineerings (Gewebezüchtung), bei denen Komponenten tierischer Herkunft nicht erwünscht sind. Humanseren werden wie das hPL aus abgelaufenen Blutspenden hergestellt und sind in großer Menge verfügbar.

Der dänische Verein Danish Laboratory Protection Society stellt auf einer Homepage eine Liste von Firmen bereit, die serumfreie Nährmedien anbieten (13).

Warum gestaltet sich der Umstieg von FKS auf FKS-freie Nährmedien so schwer?

FKS-Medien werden zum großen Teil in der In-vitro-Forschung eingesetzt, d.h. von jenen Wissenschaftlern, die ohne Tierversuche forschen. Woran liegt es, dass ausgerechnet solche Forscher, die sich aus ethischen oder wissenschaftlichen Gründen vom Tierversuch verabschiedet haben, auf Kälberserum zurückgreifen? Ein Problem ist, dass sich die Zellen der Zellkulturen erst an das neue Nährmedium anpassen müssen. Während dieser Anpassungsphase, die je nach Zelltyp variiert, entstehen Wachstumseinbußen, die für die Labore und Institute Kosten verursachen können. Jedoch würde sich dieser Zustand maximal über einige Wochen erstrecken. Hinzu kommt, dass viele Labore unzureichend über den Gebrauch von Alternativnährmedien zum fetalen Kälberserum aufgeklärt sind und gerne auf Altbewährtes zurückgreifen, denn seit den 60er Jahren gilt das fetale Kälberserum als Goldstandard. Zudem würde die Nutzung von anderen Nährmedien aufgrund eines veränderten Wachstumsverhaltens eine Variable in die Versuchsdurchführung einbringen, welche die meisten Forscher nicht in Kauf nehmen möchten. Es bedarf eines Umdenkens in der Wissenschaft, um das Leid der Kälber nicht weiter zu unterstützen.

Fazit

Der Umstieg auf Nährmedien ohne fetales Kälberserum muss umgehend erfolgen, da seine Verwendung weder ethisch noch wissenschaftlich zu rechtfertigen ist. Tierleidfreie Nährmedien sind längst vorhanden – nun muss von diesen Gebrauch gemacht werden, um eine Forschung nach ethischen Grundsätzen voran zu treiben. 

Julia Schulz, Tierärztin
Stand: 28. August 2017

Bezugsquellen für FKS-freie Nährmedien:

GoodCellCulture.dk >>

FKS-Datenbank (ein Projekt von 3Rs-Centre Utrecht Life Sciences und Animal Free Research UK) >>

Quellen:

(1) Caroline Rauch at al.: Alternatives to the Use of Fetal Bovine Serum. ALTEX 2011: 28, 4/11; S. 305-316

(2) EFSA erklärt Tierschutz – Erkenntnisse zum Tierschutz bei der Schlachtung tragender Tiere, 2017 http://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/corporate_publications/files/animal-welfare-slaughter-170530-de.pdf

(3) Yanela G. Hernández, René W. Fischer: Serum-free Culturing of Mammalian Cells – Adaptation to and Cryopreservation in Fully Defined Media. ALTEX 2007: 24, 2/07; S. 110-116

(4) Riehn K, et al: Schlachtung gravider Rinder – Aspekte der Ethik und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Tierärztliche Umschau 2011: 66; 391-405

(5) Gstraunthaler und T. Lindl: Alternativen zum Fetalen Kälberserum: Neuer Ansatz, neuer Anlauf, neue Hoffnung?, Medizinische Universität Innsbruck, August 2015 >>  

(6) M. Balser, Ch. Berndt, U. Ritzer: Nadel ins Herz. Süddeutsche Zeitung, 11. August 2015

(7) M. Balser, Ch. Berndt, U. Ritzer: Das schmutzige Geschäft mit dem Blut ungeborener Kälber. SZ.de, 10. August 2015

(8) Ch. Berndt, U. Ritzer: Doping in der Petrischale. Süddeutsche Zeitung, 10. November 2015

(9) Richtlinie 2010/63/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Sept. 2010 zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere

(10) Interview mit Ute Steinbusch (PL Bioscience, Aachen): „Extrem geringe Abweichung“, Laborjournal März 2016; S. 48

(11) Katharina Schallmoser, Dirk Strunk: Preparation of Pooled Human Platelet Lysate (pHPL) as an Efficient Supplement for Animal Serum-Free Human Stem Cell Cultures. Journal of Visualized Experiments 2009; DOI: 10.3791/1523; S. 1-4

(12) David Cánovas, Nigel Bird: Human AB serum as an alternative to fetal bovine serum for endothelial and cancer cell culture. ALTEX 2012: 29, 4/12; S. 426-428

(13) The Danish Laboratory Protection Society and The Alternative Fund: GoodCellCulture.dk

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https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63854/Wir-schaetzen-das-Risiko-fuer-die-Bevoelkerung-als-sehr-gering-ein

Politik

„Wir schätzen das Risiko für die Bevölkerung als sehr gering ein“

Donnerstag, 20. August 2015

Köln – Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat Entwarnung gegeben, was die Gefährdung durch fetales Kälberserum (FKS) im aktuellen Fälschungsskandal angeht. „Wir schätzen das Risiko für die Bevölkerung als sehr gering ein – sowohl was die Übertragung von bakteriellen und viralen Infektionen angeht als auch von Prionen“, sagt Stefan Vieths, Vizepräsident des PEI. Die Qualitätsvorgaben für die Verwendung von FKS zum Beispiel bei der Herstellung von Impfstoffen sind aus Sicht des PEI ausreichend.

Hintergrund: Nach Recherchen von Süddeutscher Zeitung (SZ) und Norddeutschem Rundfunk (NDR) soll es beim Handel mit FKS zu Manipulationen im großen Stil ge­kommen sein. Es sollen mehr als 100.000 Liter FKS auf den Markt gekommen sein, die falsch deklariert waren. FKS wird vor allem in der Laborforschung als Nährmedium für Zellkulturen verwendet. Außerdem kommt es zum Beispiel auch bei der Herstellung von bestimmten viralen Impfstoffen zum Einsatz.

Ausgangspunkt der dubiosen Geschäfte mit dem FKS soll ein Zulieferer aus Frankreich gewesen sein. Er soll falsch deklariertes FKS an Serumhersteller geliefert haben. Die Serumhersteller sollen dies gewusst und billigend inkauf genommen haben. Die Umde­klaration ist ein lukratives Geschäft. Denn es gibt Herkunftsländer für FKS, die als besonders sicher gelten, zum Beispiel Australien. Hier gibt es kaum Probleme mit Tierseuchen und für das FKS kann man hohe Preise erzielen. Andere Herkunftsländer, wie etwa Großbritannien, gelten als eher unsicher.  

Zwei Firmen, die in den Medien genannt werden, haben ihren Sitz in Deutschland: Serum Technologies aus Bietigheim in Baden-Württemberg und Life Technologies aus Darmstadt. Gegen die beiden Unternehmen ist eine Zivilklage beim Landgericht Baden-Baden anhängig, wie das Gericht auf Anfrage bestätigte.

Im Fall der Firma aus Bietigheim wurde darüber hinaus Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden bestätigte ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs. Ins Rollen gebracht habe das Verfahren ein anwaltliches Schreiben im Auftrag eines Serumherstellers aus Nuaillé in Frankreich. Er habe dem deutschen Konkurrenten vorgeworfen, falsch deklariertes FKS verkauft zu haben. Serum, das tatsächlich aus Südamerika stammte, soll mit dem Ursprungsland Frankreich gekennzeichnet gewesen sein. Gegen die Firma in Darmstadt läuft aktuell noch kein Ermittlungsverfahren. Die dortige Staatsanwaltschaft teilte aber mit, die Einleitung eines Verfahrens werde derzeit geprüft. Stefan Vieths

5 Fragen an Stefan Vieths, Vizepräsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI)

DÄ: Wofür wird fetales Kälberserum (FKS) verwendet?
Vieths: Fetales Kälberserum ist immer noch ein wichtiger Zusatz bei der Herstellung von Zellkulturen. Es enthält mehr als 1.000 Komponenten – vor allem Faktoren, die für Wachstum und Zellentwicklung wichtig sind. Als Nährmedium ist es besonders geeignet. Deswegen wird es auch gerne bei Stammzellkulturen eingesetzt.

FKS wird vor allem in der Laborforschung verwendet. Für den Bereich der Arzneimittelherstellung kann man sagen, dass es insbesondere bei Virusimpfstoffen in der vorbereitenden Zellkultur eingesetzt wird. Beispiele dafür sind Impfstoffe gegen FSME, Rotaviren sowie Masern, Mumps, Röteln und Windpocken, wie auch inaktivierte Polioimpfstoffe, die eine Komponente vieler Kombinationsimpfstoffe sind. Bei den bakteriellen Impfstoffen spielt das FKS keine Rolle.

Bei vielen neu zugelassenen oder in der Entwicklung befindlichen biomedizinischen Arzneimitteln wird auf FKS in der Herstellung verzichtet. So kommt es bei der Produktion von therapeutischen monoklonalen Antikörpern so gut wie nicht mehr zum Einsatz. Am häufigsten ist der Gebrauch bei der Produktion von sogenannten Advanced Therapy Medicinal Products, wie Zelltherapeutika oder viralen Gentransfervektoren. Hier gibt es einige komplizierte Zellkulturen, die FKS zum Wachstum benötigen. Das FKS muss jedoch vor dem Einsatz beim Menschen aus dem Arzneimittel vollständig entfernt werden, was bei Zelltherapeutika wie Stammzellen schwierig sein kann. Insgesamt gibt es einen deutlich spürbaren Trend, nach Alternativen zu suchen, und es wird intensiv an synthetischen Nährmedien gearbeitet. Motivation dafür ist auch die generelle Minimierung von Risiken sowie die Vermeidung unnötigen Leids von Tieren.

DÄ: Welche Qualitätsvorgaben für FKS gibt es?
Vieths: Fetales Kälberserum ist ein tierisches Produkt, das aus einer Vielzahl von Komponenten besteht und unvermeidbar gewissen Schwankungen unterliegt. Insofern gibt es keine exakten regulatorischen Vorgaben für die Zusammensetzung hinsichtlich der wirksamen Komponenten. Die Anwender sehen in der Praxis, ob das FKS ihren Anforderungen entspricht. Wenn ein Forscher ein FKS gefunden hat, das in seinen Zellkulturexperimenten  gut funktioniert, dann bestellt er am liebsten eine größere Menge von der betreffenden Charge, weil er sicherstellen will, dass seine Zellen in der nächsten experimentellen Runde genauso gut wachsen. Auch deshalb gibt es im Übrigen den Trend zum synthetischen Nährmedium, weil die Zusammensetzung bei synthetischen Medien molekular genau definiert und immer gleich ist.

Bei der Qualität geht es in erster Linie um die Frage der Sicherheit – vor allem in Bezug auf Kontaminationen mit unerwünschten Krankheitserregern. Hier gibt es detaillierte regulatorische Anforderungen des Europäischen Arzneibuchs, der Europäischen Arzneimittelagentur EMA und auch der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA.

Das Europäische Arzneibuch schreibt beispielsweise in einer Monografie vor, welche Maßnahmen beim FKS durchgeführt werden müssen. Zum einen wird die Identität des FKS überprüft, zum anderen wird das FKS auf Bakterien, Mykoplasmen, Endotoxine und auf bestimmte Rinderviren getestet. Außerdem wird die Inaktivierung eines Spektrums von Viren gefordert.

Doch auch während der Herstellung der Arzneimittel werden immer wieder Zwischen­produkte direkt oder indirekt getestet und Inaktivierungsschritte durchgeführt. Um zu prüfen, dass keine Erreger vorhanden sind, auf die nicht spezifisch getestet wurde, wird das FKS oder das Arzneimittel auf geeignete Zelllinien gegeben. Dann schaut man, ob diese Zeichen einer Infektion zeigen. <<<<Bei viralen Lebendimpfstoffen geht das allerdings nicht so einfach, weil diese Impfstoffe abgeschwächte Impfviren enthalten, die Zellen infizieren. >>>>Deshalb produzieren und testen die Impfstoffhersteller parallel kleine Chargen mit Produktionszellen, die alle Komponenten außer den abgeschwächten Viren enthalten. Bei diesen darf keine Infektiösität nachweisbar sein. FKS darf nur eingesetzt werden, wenn es ein Zertifikat vom European Directorate for the Quality of Medicines and Healthcare (EDQM) in Straßburg hat.

DÄ: Wer kontrolliert die Sicherheit von FKS?
Vieths: Das PEI ist für die Zulassung biomedizinischer Arzneimittel zuständig. Dabei ist die Bewertung der Sicherheit natürlich ein wesentlicher Bestandteil. Wir prüfen anhand der Zulassungsunterlagen die Qualität des jeweiligen Arzneimittels, zum Beispiel des Impfstoffs und alle bei seiner Herstellung eingesetzten Rohmaterialien, einschließlich des FKS. In den Monografien des Europäischen Arzneibuchs ist festgelegt, wie ein Arzneimittel zu prüfen ist. Die Monografien werden von der Europäischen Arzneibuchkommission erstellt, die bei der EDQM angesiedelt ist. Sie sind rechtlich bindend. Anders als die Guidelines der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, die wir beim Zulassungsverfahren auch berücksichtigen, die aber nicht rechtsverbindlich sind.

In Bezug auf das FKS ist das EDQM-Zertifikat rechtsverbindlich vorgeschrieben. Dabei geht es  um Sicherheit im Hinblick auf Transmissible Spongiforme Enzephalopathie (TSE), also Erkrankungen durch Prionen. Es geht zum einen um die Herkunft der Tiere. Es gibt Länder, die als weniger sicher gelten, etwa Großbritannien. Andere gelten als besonders sicher, zum Beispiel Australien oder Neuseeland. Auch spielt eine Rolle, welches Organ des Tieres verwendet wurde. Hochinfektiös wäre Nervengewebe. Im Blut von Rindern wurden aber bislang noch nie BSE-Erreger nachgewiesen.

Nach der Zulassung prüft das PEI die Chargen biomedizinischer Arzneimittel. So muss bei Impfstoffen grundsätzlich jede Charge überprüft und freigegeben werden. Offizielle Medizinische Kontrolllabore (OMCL) der EDQM prüfen experimentell jede Charge eines Impfstoffes. Die Hersteller legen dem OMCL  Unterlagen vor, in denen alle durchgeführten Tests dokumentiert sein müssen.  Das PEI prüft als OMCL die Chargen vieler Impfstoffe wie Lebendimpfstoffe gegen <<<Mumps, Masern, Röteln und Windpocken, Influenzaimpfstoffe und alle Tollwutimpfstoffe>>> für Mensch und Tier.

DÄ: Zeigt der konkrete Fall nicht, dass die Qualitätsvorgaben lückenhaft sind?
Vieths: Ich halte die Vorgaben für ausreichend. Strengere  Qualitätsvorgaben verhindern kein kriminelles Verhalten. Im konkreten Fall der Firma in Bietigheim in Baden-Württemberg geht die Anschuldigung  ja offenbar eher in Richtung Fälschung. Es sollen falsche Herkunftsländer angegeben worden sein. Da muss man natürlich genau hinschauen und wachsam sein. Sollte falsch deklariertes FKS bei der Herstellung von Arzneimitteln für den Menschen verwendet worden sein, ist von einem vernachlässigbar geringen zusätzlichen Risiko auszugehen, sofern die Behandlung des FKS und Herstellung des betreffenden Arzneimittels nach den gültigen Regularien erfolgt sind.

Die Bewertung der Sicherheit von FKS hängt in Bezug auf TSE neben einer Reihe von weiteren Kriterien von der Herkunft ab. Im konkreten Fall handelt es sich um zwei südamerikanische Länder, die nach Arzneibuchmonografie zulässig sind. Nach Einschätzung des PEI ist mit der Verwendung von FKS mit Herkunft aus Südamerika kein erhöhtes TSE-Risiko verbunden.

Die Überwachung der Herstellung von Arzneimitteln und des Arzneimittelverkehrs sind im Übrigen Aufgabe der Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer. Das PEI ist zuständig für die Bewertung der Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit im Rahmen der Zulassung und für die Chargenfreigabe.

DÄ: Wie stufen Sie das Risiko im konkreten Fall mit falsch deklariertem FKS ein?
Vieths: Wir haben von dem Vorwurf gegen die Firma in Bietigheim im Februar durch ein anwaltliches Schreiben Kenntnis bekommen. Wir wurden auch darüber informiert, dass die Staatsanwaltschaft in Kenntnis gesetzt wurde. Wir haben dann sofort die zuständige Landesbehörde informiert. Uns ist bekannt, dass die zuständige Landesbehörde eine Inspektion bei der Firma in Bietigheim durchgeführt hat, um zu prüfen, ob sich eine Verschleierung der Herkunft des FKS bestätigen lässt und wohin das FKS im Zeitraum, auf den sich die Anschuldigungen beziehen, also 2008/2009, geliefert worden ist. Über den mutmaßlichen Betrugsfall in Darmstadt hat das PEI keine weiteren Kenntnisse.

Auf Basis der uns vorliegenden Daten haben wir eine Sicherheitsbewertung vorge­nommen. Wir schätzen das Risiko für die Bevölkerung als sehr gering ein – sowohl was die Übertragung von bakteriellen und viralen Infektionen angeht als auch von Prionen.  © BH/aerzteblatt.de

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https://www.sueddeutsche.de/wissen/pharmaindustrie-das-schmutzige-geschaeft-mit-dem-blut-ungeborener-kaelber-1.2602820

10. August 2015, 18:00 Uhr

Pharmaindustrie:Das schmutzige Geschäft mit dem Blut ungeborener Kälber

Kühe stehen in einem Rinderzuchtbetrieb. Wenn trächtige Tiere geschlachtet werden, wird das Blut der noch lebenden Föten abgepumpt.(Foto: imago stock&people)

  • Mehrere Unternehmen werden verdächtigt, über mehrere Jahre Blutserum von ungeborenen Kälbern mit falschen Herkunftsbezeichnungen vertrieben zu haben, unter anderem auch in Deutschland.
  • Fötales Kälberserum ist der heimliche Treibstoff der Pharmabranche, der als Nährlösung und in der Medikamentenentwicklung eingesetzt wird.
  • Durch verunreinigte Sera könnte auch eine Gefahr für Patienten bestehen.

Von Markus Balser, Christina Berndt und Uwe Ritzer

Fälschungen und Manipulationen im Milliardengeschäft mit Blutserum von ungeborenen Kälbern alarmieren nach Informationen von Süddeutscher Zeitung und NDR Behörden in Deutschland und Frankreich. Bei Geschäften mit fötalem Kälberserum ist es deutschen und französischen Ermittlern zufolge zu Panschereien, Manipulationen und Fälschungen im großen Stil gekommen. Über mehrere Jahre sollen Unternehmen demnach Serum mit falschen Herkunftsnachweisen auf den Markt gebracht haben. Auch in Deutschland sollen größere Mengen des gepanschten Serums vertrieben worden sein.

Die Vorgänge rücken die erschütternden Produktionsbedingungen eines wichtigen Pharma-Grundstoffs in den Fokus, der direkt aus den noch schlagenden Herzen ungeborener und nicht betäubter Kälber gewonnen wird. Wenn sich die Vorwürfe gegen die Serumhändler bewahrheiten, müssen zudem Wissenschaftler fürchten, dass ihre Arbeiten wertlos sind – vor allem solche aus der milliardenschweren Krebs- und Gesundheitsforschung. Und weil auch Medikamente und Impfstoffe mit dem Kälberserum gezüchtet werden, setzen die skrupellosen Geschäftemacher zudem die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel.

Der heimliche Treibstoff der Branche

Der Verdacht dürfte vor allem in der Pharmaindustrie für Unruhe sorgen. Denn Blutserum aus ungeborenen Kälbern ist der heimliche Treibstoff der Branche. Jedes Jahr wird zwei Millionen Rinderföten in Schlachthöfen weltweit Blut abgezapft. Das Serum, das daraus gewonnen wird, ist ein essentieller Zusatz für Nährlösungen, wie sie in modernen Laboren tagtäglich verwendet werden. Das Serum hält Zellen, Stammzellen, Organe und Gewebe am Leben. Mit dem Blut der ungeborenen Kälbchen werden auch Impfstoffe etwa gegen <<<Kinderlähmung, Masern oder Mumps sowie moderne Medikamente für den Menschen hergestellt>>> – die sogenannten Biologicals, zu denen Antikörper, Botenstoffe und Zelltherapien etwa gegen Krebs oder Multiple Sklerose gehören.

Nun sind gleich mehrere Serumhändler ins Visier von Strafverfolgern geraten. Den Stein ins Rollen brachte in Deutschland der>>>französische Hersteller Biowest,<<< der in einer beim Landgericht Baden-Baden eingereichten Klage Konkurrenten Manipulationen vorwirft. In dem Papier erheben Anwälte von Biowest einen schweren Vorwurf: Die Konkurrenten Serum Technologies aus Bietigheim und Life Technologies aus Darmstadt sollen gefälschtes Serum möglicherweise gar wissentlich auf den Markt gebracht haben.

Beliefert wurden die Firmen demnach über viele Jahre mittel- und unmittelbar von D.A.P aus Frankreich. Zwischen 2003 und 2009 soll D.A.P 110 000 Liter fötales Kälberserum ausgeliefert haben, dessen Herkunft zum großen Teil falsch deklariert war. Die deutschen Abnehmer sollen das gewusst oder billigend in Kauf genommen haben. Schließlich können die möglichen Gewinnspannen in einem solchen Fall gewaltig sein, weil sich seuchengefährdetes Serum aus Südamerika mit falschen französischen Papieren zum mehr als fünffachen Preis verkaufen lässt. Serum Technologies weist zurück, davon gewusst zu haben. Die Vorwürfe „sind haltlos“, erklärt das Unternehmen. Der Life-Technologies-Eigentümer Thermo Fisher Scientific wollte die Vorwürfe nicht kommentieren und verwies auf seine stets hohen Qualitätsstandards.

Impfungen Wer vom Impfen profitiert

Es ist nicht der erste Fall dieser Art. In den vergangenen Jahren hatten immer wieder Fälschungsvorwürfe für Unruhe gesorgt. Die französische Firma war auch bereits ins Visier dortiger Behörden geraten.

Verunreinigte Sera könnten Krankheiten übertragen

Die Folgen der Affäre könnten für Patienten und Forschungslabors immens sein. „Manipulationen an Kälberserum können zu Verunreinigungen führen, sodass auch Krankheiten und Tierseuchenerreger übertragen werden können“, warnt etwa das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Auch der Zellbiologe Toni Lindl vom Münchner Institut für Angewandte Zellkultur, einer der renommiertesten Experten für Sera, sieht „eine potenzielle Gefahr“ für Patienten. Denn die Bestandteile, die mit einem virenverseuchten Serum in die Medikamentenproduktion gelangen, lassen sich nur schwer wieder herausholen.

„Aus gutem Grund steht im Beipackzettel mancher Impfstoffe als Hinweis für Allergiker, dass Reste von Fremdprotein drin sein können“, sagt Lindl. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das die Sicherheit von Impfstoffen und Blutprodukten überwacht, wurde nach eigenen Angaben von Anwälten über den Fälschungsverdacht informiert. Das PEI habe „keine Kenntnis darüber, dass das betroffene Kälberserum bei der Herstellung humaner Arzneimittel verwendet wurde“, schreibt das Institut. „In diesem Fall wäre zu prüfen, ob damit Risiken verbunden waren.“

Lesen Sie die ganze Geschichte mit SZ plus.

Die Seite Drei Nadel ins Herz

Seite Drei

Nadel ins Herz

Das Blutserum ungeborener Kälber ist ein begehrter Stoff in der Pharmabranche. Jetzt erschüttert ein Betrugsskandal dieses brutale Milliardengeschäft.   Von Markus Balser, Christina Berndt und Uwe Ritzer

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Tausende ungeborene Kälber ersticken qualvoll

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25.05.2019

mikefreedog

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Fetal Bovine Serum Value chain – How it’s produced ?

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07.05.2019

Biowest – The Serum Specialist 44 Abonnenten

FBS Value Chain Harvesting Fetal Bovine Serum saves human and animal lives and helps replace and reduce the use of live animals for research and testing. Do you know exactly how it is produced to assure a high quality FBS product in compliance with ethical considerations? Take a look at this video from ESPA, European Serum Products Association ! http://www.serumproducts.eu/

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Fundstück aus Facebook – Orginalname: Interessante Fakten – So zählen die USA ihre Corona Toten

252 Aufrufe

mikefreedog

Scheinbar hat sich in vielen Ländern die Corona-Verstorbenen-Zählweise gleichermaßen durchgesetzt.

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SWR über Grippe, Impfungen und das RKI

261 Aufrufe

10.07.2020

mikefreedog SWR über Grippe, Impfungen und das RKI

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Wochensau 029

8.831 Aufrufe

Tagessau 22.000 Abonnenten

T-Shirt/Hoodie: https://teespring.com/de/tagessau-von… Dave auf Telegram: https://t.me/davebrych_public 🔴 🙌 Werde ein 5 IDEEN Freund: https://freunde.5ideen.com 👍

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RKI Lothar Wieler – Zero Covid – Enteignung inklusive

11 Aufrufe

19.01.2021

Tagesmemen 91 Abonnenten

Entgegen der Warnung der WHO und des AIER, welche sagen dass Lockdowns nichts bringen ausser Schaden, soll in Europa die Initiative Zero Covid eingeführt werden. 1 Schnupfen in ganz Europa ist schon zu viel https://www.welt.de/politik/deutschla…

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https://www.welt.de/politik/deutschland/article224365002/ZeroCovid-Initiative-will-Europas-Wirtschaft-komplett-runterfahren.html?fbclid=IwAR0jKIcVfugoebdW-3NODqc1wiVmDCmjXQBaOewy8Wnju8cBakawFZK1Eco

Deutschland #ZeroCovid

Initiative will Europas Wirtschaft komplett runterfahren – bis null Neuinfektionen

Stand: 14.01.2021

Auf einen neuen Höchstwert sind die an das Robert-Koch-Institut gemeldeten Corona-Todesfälle geklettert. Auch steigt die Anzahl an Virusmutationen. RKI-Chef Prof. Wieler ruft auf dieser Pressekonferenz noch einmal eindringlich zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen auf.

Quelle: WELT Autoplay Mit dem Aufruf „#ZeroCovid“ ist in den sozialen Netzwerken eine Initiative angelaufen, die einen umfassenden Lockdown fordert. Europaweit solle die Wirtschaft heruntergefahren werden. Die Kosten sollen mit Abgaben auf hohe Einkommen und Vermögen gestemmt werden. 1058

Eine Initiative von Wissenschaftlern, Aktivisten und Gesundheitspersonal fordert angesichts der Corona-Krise ein europaweites Herunterfahren auch für die Wirtschaft. „Shutdown heißt: Wir schränken unsere direkten Kontakte auf ein Minimum ein – und zwar auch am Arbeitsplatz!“, heißt es in dem Aufruf der Initiative „#ZeroCovid“.

„Wie viele andere Menschen auch wollen wir nicht länger diesen ewigen Lockdown light oder dieses ständige Hin und Her zwischen Verschärfungen und Lockerungen mittragen“, sagte Sprecher Oliver Kube am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Daher sei ein solidarischer „Shutdown aller nicht lebenswichtiger Bereiche, insbesondere der Wirtschaft“ nötig.

Dabei sei es ihnen besonders wichtig, dass die Schwächeren und Schwächsten nicht auf der Strecke blieben, sagte Kube. Um das zu gewährleisten, fordert die Initiative europaweite Covid-Solidaritätsabgaben auf hohe Vermögen oder Unternehmensgewinne. Etwaige Lohnausfälle sollen durch ein breit aufgestelltes soziales Rettungspaket aufgefangen werden. https://platform.twitter.com/embed/index.html?creatorScreenName=welt&dnt=true&embedId=twitter-widget-0&frame=false&hideCard=false&hideThread=true&id=1349612213024088064&lang=en&origin=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Farticle224365002%2FZeroCovid-Initiative-will-Europas-Wirtschaft-komplett-runterfahren.html&siteScreenName=welt&theme=light&widgetsVersion=ed20a2b%3A1601588405575&width=550px

„Die Initiative hält die bisherigen Versuche, die Pandemie zu kontrollieren, für gescheitert“, hieß es in dem Aufruf. Die Maßnahmen schränkten das Leben dauerhaft ein und hätten dennoch Millionen Infektionen und Zehntausende Tote gebracht. Durch Mutationen breite sich das Virus nun noch schneller aus. Die Infektionszahlen auf null zu drücken sei Voraussetzung, um die Krise bewältigen zu können. „Crush the Curve statt Flatten the Curve“ (Deutsch: Die Kurve brechen statt abflachen), forderte die Initiative.

Zu den Erstunterzeichnern gehören nach Angaben der Initiative etwa die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, die Autorinnen Margarete Stokowski und Teresa Bücker sowie der Sea-Watch-Aktivist Ruben Neugebauer. Auch viele Wissenschaftler und Angestellte aus dem Gesundheitsbereich hätten demnach unterschrieben. https://www.instagram.com/p/CKBkMFRHeSa/embed/captioned/?cr=1&v=13&rd=https%3A%2F%2Fwww.welt.de&rp=%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Farticle224365002%2FZeroCovid-Initiative-will-Europas-Wirtschaft-komplett-runterfahren.html%3Ffbclid%3DIwAR0jKIcVfugoebdW-3NODqc1wiVmDCmjXQBaOewy8Wnju8cBakawFZK1Eco#%7B%22ci%22%3A0%2C%22os%22%3A23817%7D

Margarete Stokowski schrieb auf Instagram, sie wünsche sich, dass der Aufruf „einfach zack sofort umgesetzt wird“. Auch Luisa Neubauer rief auf Twitter dazu auf, unter dem Hashtag #ZeroCovid zu diskutieren. https://platform.twitter.com/embed/index.html?creatorScreenName=welt&dnt=true&embedId=twitter-widget-1&frame=false&hideCard=false&hideThread=true&id=1349672036000550916&lang=en&origin=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Farticle224365002%2FZeroCovid-Initiative-will-Europas-Wirtschaft-komplett-runterfahren.html&siteScreenName=welt&theme=light&widgetsVersion=ed20a2b%3A1601588405575&width=550px

Die Kritik, ein solidarischer und umfangreicher Shutdown sei in Deutschland nicht möglich, hält der Sprecher für unberechtigt. „Wenn es mehrere andere Staaten gibt, die das bereits erfolgreich getan haben, dann ist das keine Frage der prinzipiellen Machbarkeit, sondern der machtpolitischen Durchsetzung.“

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen neuen Höchstwert bei Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie das RKI am Donnerstagmorgen in Berlin mitteilte, starben den Tagesmeldungen der Gesundheitsämter zufolge weitere 1244 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Der bisherige Meldehöchstwert lag am 8. Januar bei 1188.

In Australien und Neuseeland ist das Vorhaben „Zero Covid“ auf Erfolg gestoßen, Wissenschaftler machen dafür eine harte Shutdown-Strategie verantwortlich. dpa/epd/cwu

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Ausgangssperre? Kein Problem! Polizeikontrolle während der Ausgangssperre (Beilngries, 04.01.2021)

1.298.939 Aufrufe

06.01.2021

Martin Investigativ 7020 Abonnenten

Logik und Vernunft scheinen immer mehr zu Fremdwörtern in unserer Gesellschaft zu mutieren. Wenn dann noch eine gewisse Macht ins Spiel kommt, kommt so etwas dabei raus. Was die Unterschrift am Ende des Videos angeht: Wir haben lediglich unterschrieben, dass wir einen triftigen Grund hatten, nach 21 Uhr draußen zu sein, und dass wir keine weiteren Angaben machen. Somit haben wir uns mit dem Unterschreiben nicht selbst belastet. Natürlich kann man das Unterschreiben auch verweigern, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte.

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Das sind Müllgesetze! – Martin Gerloff im Gespräch

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Gunnar Kaiser 125.000 Abonnenten

Am Abend des 4. 1. 2021 wurde Bürger Martin G. in Beilngries zum Objekt einer Polizeikontrolle. Er filmte das Geschehen und stellte das Ergebnis ins Netz. Sein Verhalten den Beamten gegenüber stieß in der Folge auf große Resonanz. Zum Video von Martin: https://youtu.be/hfIR0ddNct4

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Protest: Restaurants in Italien öffnen für einen Abend

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16.01.2021

euronews (deutsch) 182.000 Abonnenten Freitagabend in Italien: Menschen läuten das Wochenendes mit gutem Essen, Wein und Gesellschaft ein. Was einst Normalität war, ist heutzutage Protest.

LESEN SIE MEHR : https://de.euronews.com/2021/01/16/pr…

https://de.euronews.com/2021/01/16/protest-restaurants-in-rom-offnen-fur-einen-abend

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Italy: Restaurant owners reopened their businesses in protest of covid19 measures

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7.01.2021

Global News 745 Abonnenten

About 70,000 restaurants in Italy will open as usual on Friday evening, despite the corona measures. Under the motto ‘IoApro1501’ (I open January 15), catering businesses are protesting against the forced closure of their company. “It’s a matter of survival,” say the initiators

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‘Yes, this is civil disobedience’: Restaurant in Rome defy coronavirus closures

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16.01.2021

euronews (in English) 1,64 Mio. Abonnenten Subscribe to our channel: https://www.youtube.com/c/euronews?su… Watch our LIVE here: https://www.youtube.com/c/euronews/live

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#IOAPRO

RISTORANTI APERTI PER PROTESTA: CHIUSI CELESTINO E AL DAVID – MULTATI OLTRE 50 CLIENTI – 16/01/2021

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16.01.2021

Telequattro 9740 Abonnenten NEWS 16/01/2021 – TRIESTE – RISTORANTI APERTI PER PROTESTA: CHIUSI CELESTINO E AL DAVID, MULTATI OLTRE 50 CLIENTI || E’ costata cara a quattro ristoratori triestini l’adesione alla campagna di protesta #IOAPRO che invitava a mantenere aperti i locali al pubblico, ieri sera, anche dopo le 18.00. Pur riscontrando un generale rispetto della normativa e degli obblighi anti-Covid sono scattate le multe in 4 esercizi pubblici. In due casi, peraltro, con l’aggravante della chiusura dell’attività. Non è andata bene neppure ai clienti che, pur sapendo di rischiare, hanno deciso di prenotare o accomodarsi direttamente a tavola non rispettando le regole vigenti. A subire le conseguenze peggiori è stato il Pizza Gourmet Celestino di via Diaz: disposta la chiusura immediata dell’attività per 5 giorni e sanzionati 33 clienti che stavano consumando la cena a sera inoltrata. 20 persone sono state notate e sanzionate al ristorante David, Vineria con Cucina, in via del Teatro: il locale è stato chiuso per 3 giorni. Sanzionati anche il Bar al Ciketo di via San Sebastiano e il ristorante Ciò Là di via Galatti. Oltre alla cinquantina di clienti già sanzionati sul posto, la polizia sta proseguendo con le proprie indagini sui furbetti che se la sono data alle gambe. Sono in corso delle investigazioni mirate per risalire a quanti sono scappati alla vista delle volanti per eludere la sanzione. (Servizio di Marco Stabile) – Segui Telequattro anche sul digitale terrestre! Visita il sito http://www.telequattro.it

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RISTORANTI APERTI CONTRO IL GOVERNO: GLI IRRIDUCIBILI DI #IOAPRO |- 15/01/2021

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15.01.2021

Telequattro 9740 Abonnenten

NEWS 15/01/2021 – TRIESTE – RISTORANTI APERTI CONTRO IL GOVERNO: GLI IRRIDUCIBILI DI #IOAPRO || Paolo Stricca è uno dei pochissimi irriducibili ristoratori che questa sera ha scelto di seguire la protesta #IOAPRO contro le disposizioni del governo. Stasera, nel suo locale, si cena. Non ce la fa più Paolo, titolare del ristorante “Ciò là” di via Galatti. Stasera il suo locale rimarrà aperto, in ossequio alla manifestazione nazionale “Io apro”, una forma di disobbedienza civile per dire no alle restrizioni, che pur ci saranno, di nuovo, con la zona arancione per il Friuli Venezia Giulia. La difficoltà nel sostenere le spese, che comunque ci sono, danneggia tutti. La protesta nazionale “Io apro” inizialmente aveva avuto decine di migliaia di adesioni in tutta Italia, sfiorando le 100mila. Dopo poco però c’è stato un dietrofront di massa e Paolo è uno dei pochissimi che ha deciso di proseguire. Mentre eravamo nel locale è anche arrivata una prenotazione per la serata da parte di alcuni ragazzi. (Servizio di Gianluca Paladin) – Segui Telequattro anche sul digitale terrestre! Visita il sito http://www.telequattro.it

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siehe auch

„Team Freiheit“: Partei-er-ÖFFNUNG in Berlin — — – USA: „Witwe eines nach IMPFUNG Verstorbenen meldet sich ver-ZWEIFELT“ – – „FFP 2 Masken““ – – Wussten Sie: dass EUROPA am vergangenen Freitag haarscharf an einem massiven Strom-AUSFALL vorbeigeschrammt ist? — — – Sitzung 34: „Die im DUNKELN sieht man nicht“ — „CORONA-AUSSCHUSS“ unterstützt „Wir Machen Auf“ mit „TEAM-FREIHEIT. ……“ — Betreuer „Holger Fischer“ — Friseurmeisterin „Bianca Orpel“ aus Zinnowitz in Mecklenburg: „Ich habe NICHTS mehr zu VERLIEREN“ — CORONA: Hat das GEWISSEN abge-SCHAFFT — Doch >>>>>>Klöckner<<<<<<<< umgeht diese Bestimmung mit einer sogenannten „Notfallzulassung“….. — – Die „GATES-BESCHERUNG““: IMPFEN und GEO-ENGINEERING

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508846/Unternehmerinnen-sind-besonders-frustriert-Corona-Hilfen-kommen-nicht-bei-ihnen-an

Unternehmerinnen sind besonders frustriert: Corona-Hilfen kommen nicht bei ihnen an

18.01.2021 10:00

Auch der Verband deutscher Unternehmerinnen beschwert sich darüber, dass die sogenannten Corona-Hilfen nicht oder nur zögerlich ankommen würden. „Viele frauengeführte KMU und soloselbständige Frauen haben in den ersten Monaten der Pandemie auf eigene Rücklagen zurückgegriffen, um Liquiditätsengpässe zu stemmen. Doch diese sind nun weitestgehend aufgebraucht“, so die Unternehmerinnen. Deutsche WirtschaftsnachrichtenUnternehmerinnen sind besonders frustriert: Corona-Hilfen kommen nicht bei ihnen an Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, hält nach der Pressekonferenz zum Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ein Plakat mit der Aufschrift „Überbrückungshilfen für den Mittelstand“ in den Händen. (Foto: dpa)

Unter den Unternehmerinnen mehrt sich Frustration über die Antragsmodalitäten und Verzögerungen bei den Auszahlungen der Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen und Soloselbständige, die aufgrund der Corona-Maßnahmen und Schließungen mit Umsatzausfällen und Liquiditätsengpässen kämpfen, teilt der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) in einer Mitteilung, die den Deutschen Wirtschaftsnachrichten vorliegt, mit. Viele frauengeführte KMU und soloselbständige Frauen haben in den ersten Monaten der Pandemie auf eigene Rücklagen zurückgegriffen, um Liquiditätsengpässe zu stemmen. Doch diese sind nun weitestgehend aufgebraucht. Anfang Dezember gaben ein Viertel der Unternehmerinnen des VdU an, Überbrückungshilfe II und III und die November- oder Dezemberhilfe beantragen zu wollen.

Aber statt die von der Bundesregierung zugesagte schnelle und unbürokratische Hilfe zu erhalten, sehen sie sich mit den Versäumnissen der Bundesregierung in den letzten Jahrzehnten konfrontiert: mangelnde Digitalisierung der Verwaltung und eine verwirrende Bürokratie. Deutsches und EU-Beihilferecht verkomplizieren die Antragsbedingungen. Bis das Antragsportal für die jeweiligen Hilfen einsetzbar ist, vergehen Wochen. Die Prüfung und Auszahlung ziehen sich ebenfalls hin. Die sogenannte Novemberhilfe kann erst seit dem 10. Januar ausgezahlt werden, nachdem im Dezember Abschlagzahlungen ermöglicht wurden, weil sich das Verfahren zu lange verzögerte. Aufgrund dieser Hürden wurde bisher nur ein Bruchteil der von der Bundesregierung für die Hilfsprogramme zur Verfügung gestellten Mittel abgerufen. Die Überbrückungshilfe III, die in bestimmten Fällen auch eine verbesserte Fixkostenerstattung für November und Dezember 2020 vorsieht, kann noch gar nicht beantragt werden. Das Ergebnis: Die Hilfen kommen bisher kaum, zu spät und nicht im angekündigten Umfang bei den betroffenen Unternehmen, die sie dringend brauchen, an.

Aufgrund der hohen Komplexität, massiver Unklarheiten und rückwirkender Änderungen der Antragsbedingungen, zögern viele Unternehmerinnen die Hilfsprogramme zu nutzen. So sind bei der Überbrückungshilfe II und den November- und Dezemberhilfen zentrale Fragen noch ungeklärt, was die Beantragung fehleranfällig macht. Unternehmerinnen und prüfende Dritte gehen möglicherweise strafrechtliche Risiken ein. Bei unklaren Sachverhalten müssen die beiden zuständigen Ministerien für Wirtschaft und für Finanzen eine handhabbare Einzelfallbeurteilung ermöglichen. Unstimmigkeiten in den Regelungen müssen umgehend beseitigt werden.

Erst Anfang Dezember wurde bekannt, dass Unternehmen, die Überbrückungshilfe II beantragen wollen, anders als bisher nicht nur einen Umsatzeinbruch, sondern auch einen Verlust nachweisen müssen. Unklar ist aber, wie dieser Verlust im Detail berechnet werden soll. Zudem wird es für viele Unternehmen schwer, einen bilanziellen Verlust auf Monatsbasis zu ermitteln und nachzuweisen, was sie wiederum davon abhalten wird, die Hilfe zu beantragen. Unklar ist auch, welche Kosten als ungedeckte Fixkosten in die Berechnung einfließen dürfen. Nicht transparent ist die Anrechnung von Hilfen und KfW-Krediten auf De-minimis-, Kleinbeihilfen- und Fixkostenförderung nach deutschem und EU-Recht. Hier sind möglicherweise Anrechnungen aus früheren Kreditvergaben und Förderungen vorzunehmen und es gibt branchenabhängig unterschiedliche Höchstgrenzen.

Auch die Regelungen zur Dezemberhilfe zeigen eine eklatante Lücke. Denn für die Dezemberhilfe sind bisher nur die Unternehmen antragsberechtigt, die bereits im November von bundesweit geltenden Schließungen betroffen waren. Unternehmen z.B. aus dem stationären Einzelhandel, die erst aufgrund der Beschlüsse vom 13. Dezember ihren Betrieb einstellen mussten, sind nicht berechtigt, Hilfen für den Umsatzausfall in der Weihnachtszeit zu beantragen. Für den stationären Einzelhandel ist dies eine Katastrophe. Er kann mit der Überbrückungshilfe nur einen Teil der Fixkosten decken. Auf der Saisonware bleibt er sitzen, denn der Wareneinkauf gehört nicht zu den Fixkosten. Um einer drohenden Überschuldung des stationären Einzelhandels zu begegnen, braucht er dringend branchenspezifische Liquiditätshilfen. Steuerliche Entlastungen durch Abschreibung reichen hier nicht, denn die meisten Unternehmen haben 2020 kaum Gewinne erzielt, die sie versteuern müssen. Für besonders betroffene Branchen sollte zudem eine Ausnahmeregelung für eine weitere Aussetzung des Insolvenzantragsgrunds Überschuldung im 1. Halbjahr 2021 ermöglicht werden.

Dass die Beantragung der Neustarthilfe für Soloselbständige noch immer nicht möglich ist, ist nach der monatelangen Nichtberücksichtigung der Belange der Soloselbständigen in den Corona-Hilfen ein Armutszeugnis. Antragsstellung und zügige Auszahlung müssen endlich starten. Zudem können Hilfen von maximal 5.000 Euro für die Gesamtlaufzeit von Dezember 2020 bis Ende Juni 2021 nur als Tropfen auf dem heißen Stein verstanden werden. Sie müssen ausgebaut und die Zahlung eines fiktiven Unternehmerlohns für alle Unternehmer*innen bei der Überbrückungshilfe berücksichtigt werden.

Die Unternehmerinnen fordern vom Bundesfinanzministerium und vom Bundeswirtschaftsministerium dringende Nachbesserung und einen beschleunigten Zugang zu allen Hilfen.

Überbrückungshilfe II:

Unternehmerlohn: Der fiktive Unternehmerlohn muss endlich bei den förderfähigen Kosten für alle Unternehmer*innen berücksichtigt werden.

Betrachtungszeitraum: In den Regelungen muss geklärt werden, ob der Betrachtungszeitraum monatlich oder kumuliert für September bis Dezember 2020 oder der komplette Beihilfezeitraum März 2020 bis Juni 2021 ist.

Kostenberechnung: Abschreibungen auf Anschaffungen nach dem 10.02.2020 und im Jahr 2020 realisierte Hygienemaßnahmen müssen als ungedeckte Fixkosten angerechnet werden. Zudem muss die Begrenzung der Werbekosten für den Neustart geschlossener Unternehmen auf das Niveau 2019 aufgehoben werden.

Wirkung anderer Hilfsprogramme: Klargestellt werden muss, ob November und Dezemberhilfen schädlich anzurechnen sind und zu welchem Zeitpunkt. KfW-Schnellkredite müssen als Eigenkapital gewertet werden und bei der Beihilfebetrachtung unberücksichtigt bleiben.

Klargestellt werden muss, welche individuelle Bestimmungen es je nach Branche und Unternehmensgröße gibt.

Neustarthilfe:

Die Beantragung und die Auszahlung der Neustarthilfe für Soloselbständige müssen endlich beginnen.

Die maximal zu beantragende Hilfe für die Gesamtlaufzeit von Dezember 2020 bis Ende Juni 2021 muss erhöht werden.

Dezemberhilfe:

Auch Unternehmen, die von den Schließungsbeschlüssen vom 13. Dezember direkt oder indirekt betroffen sind, müssen berechtigt sein, Dezemberhilfe zu beantragen.

Über den VdU

Im Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VdU) sind rund 1.800 Unternehmerinnen organisiert. Die Unternehmerinnen erwirtschaften zusammen einen Jahresumsatz von 85 Milliarden EUR und beschäftigen über 500.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. Seit über 65 Jahren setzt der VdU sich erfolgreich dafür ein, dass die Stimme der Unternehmerinnen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angemessen Gehör findet.

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Der FFP2-Masken-Skandal – Gutscheine für Tote und Millionen für Apotheker

34.777 Aufrufe

12.01.2021

Actuarium 9180 Abonnenten

Bei meiner Recherche zu den FFP2-Gutscheinen stieß ich auf einige Ungereimtheiten – und wie richtig viel Steuergeld einkassiert wird. Telegram-Kanal von Actuarium (inkl. Diskussionsgruppe): https://t.me/actuarium Schutzmaskenverordnung der Bundesregierung für die FFP2-Gutscheine: https://www.bundesgesundheitsminister…

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http://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/SchutzmV_BAnz_AT_15.12.2020.pdf

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EIL: „Versehentlich zu niedrige Zahlen“ vermeldet? – Entspannung zur Unzeit?

25.285 Aufrufe

18.01.2021

Carolin Matthie 73.400 Abonnenten

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👆✋👌👉 Aus den Fingern saugen oder lieber die Mutation vorschieben? – Sau im Dorf mit Dave Brych

6.745 Aufrufe

18.01.2021

Tagessau 22.000 Abonnenten

kostenfrei abonnieren: https://covl.io/tagessau-youtube Dave auf Telegram: https://t.me/davebrych_public 🔴 🙌 Werde ein 5 IDEEN Freund: https://freunde.5ideen.com 👍

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EU-Skandal? Zulassungsbehörde soll bei Impfstoff-Zulassung massiv unter Druck gesetzt worden sein

EU-Skandal? Zulassungsbehörde soll bei Impfstoff-Zulassung massiv unter Druck gesetzt worden sein

Von: NEOPresse 18. Januar 2021

Die EU hat derzeit auch in den Mainstream-Medien fast schon überraschend viel Kritik hinnehmen müssen. Aktuell richtet sich der Zorn darauf, dass andere Regionen schneller und mehr gegen das Corona-Virus impfen. Mitte Februar sollen alle Menschen in Großbritannien, die 70 Jahre alt oder älter sind, durchgeimpft worden sein. Davon sind EU-Länder und insbesondere Deutschland weit entfernt. Offenbar braut sich ein neuer Skandal zusammen. Die der Verschwörungstheorie unverdächte „LeMonde“ berichtet mit Verweis auf „geleakte EMA-Unterlagen“, dass die Zulassungsbehördevon ranghohen EU-Vertretern stark unter Druck gesetzt worden“ sei.

Ursula von der Leyen: Druck

Die Dokumente sollen unter anderem einige E-Mails von den Mitarbeitern der Behörde enthalten. Demnach habe die Qualität des Impfstoffs von BioNTech / Pfizer Ende November 2020 „Zweifel geweckt“. Dennoch hätten einige „ranghohe EU-Vertreter (…) auf eine schnellstmögliche Zulassung gedrängt.“

Namentlich wird der Name der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen genannt, die – so ein Beamter nach Angaben der „LeMonde“ – die Zulassung des Impfstoffs bis Ende des Jahres 2020 in Aussicht gestellt hatte. „Bei beiden Präparaten gibt es immer noch Probleme“, zitiert die „LeMonde“ offenbar aus den E-Mails.

Zudem, so der Bericht, habe es eine Telefonkonferenz mit einem EU-Kommissar gegeben. Dabei sei deutlich geworden, „dass eine Verzögerung bei der Zulassung für die Europäische Kommission nicht einfach zu akzeptieren sein werde“, sofern andere Länder wie die USA und Großbritannien denselben Impfstoff vorher zulassen würden. Eine andere EMA-Beamtin beschreibt in einer E-Mail zu einem „weiteren Gespräch mit dem Kommissar“, dass es nicht so weit kommen solle, „dass Mitgliedstaaten ‚gezwungen‘ würden, das jeweilige Serum vorbei an der Zulassungsbehörde bereits einzuführen. Dies wäre bei einer Epidemie auch bei nicht zugelassenen Arzneimitteln zumindest vorübergehend möglich.

Le Monde beruft sich darauf, dass die EMA der Redaktion selbst gegenüber erklärt haben, die E-Mails würden „tatsächlich aufgetretene Probleme und Diskussionen“ darstellen. Das gibt zu denken, oder?

Skandal-Geheimakte: 3 Dinge, die Sie über Von der Leyen am 18.01. wissen müssen!

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Wirtschaftsinstitut: Bestrafung für Impfverweigerer

Wirtschaftsinstitut: Bestrafung für Impfverweigerer

Von: NEOPresse 17. Januar 2021

Eine „Zwangsimpfung“ wird es in Deutschland auch in der Corona-Krise nicht geben. Dies hatte Angela Merkel stets versichert. Nun allerdings zeigt sich, dass die Vermutung, einen sozialen Zwang werde es geben, nahelag und naheliegt. Der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hat sich dafür ausgesprochen, Impfverweigerer mit finanziellen Sanktionen zu versehen.

Gegenüber der „Zeit“ meinte er, dass er sich vorstelle könne, gesetzlich Versicherte an den Behandlungskosten zu beteiligen. Der „Selbstbehalt“ könnte möglicherweise die Bereitschaft zur Impfung erhöhen.

Gegner würden nicht solidarisch sein

Sein Argument: Die „Verweigerer“ würden sich dem „Solidargedanken der Krankenversicherung entziehen“. Daher könnten diese beispielsweise auch im Falle einer Erkrankung aus dem Versicherungsschutz herausgenommen werden.

Aktuell sind offenbar nur ein Drittel der in Deutschland befragten Menschen bereit, sich „schnellstmöglich“ impfen zu lassen. Die Idee des Volkswirtes allerdings geht nach Meinung von Beobachtern vollkommen an der Sache vorbei.

Aktuell sind etwa gut 1,8 Millionen Menschen positiv getestet worden. Davon sind gut 36.000 Menschen gestorben, also etwa 2 %. Bei einer Hospitalisierungsrate von 5 % beträgt die Gesamtzahl der behandelten Fälle ungefähr 90.000 bis 100.000 Menschen – innerhalb der vergangenen zehn Monate.

Die Kosten würden sich, heißt es, im Krankenhaus im Durchschnitt auf 10.000 Euro belaufen. Dies wären bis dato in knapp einem Jahr etwa 1 Milliarde Euro an Kosten. Die gesetzlichen (!) Krankenkassen haben im ersten Halbjahr etwa 130 Milliarden Euro eingenommen. Pro Jahr lässt sich also mit 250 Milliarden Euro kalkulieren. Die Corona-Kosten belaufen sich demnach auf etwa 1/250tel für den gesamten Zeitraum.

Demgegenüber würde die Impfung von 80 Millionen Menschen deutlich mehr als 1 Milliarde Euro kosten, wenn pro Impfung auch nur 10 Euro an Kosten (Impfdosis) ohne Infrastruktur berechnet würden.

Das Argument ist ökonomisch vollkommen unhaltbar – es zeigt vielmehr, dass die gesellschaftliche Belastung tatsächlich stark erkrankter Menschen bei weitem nicht so hoch ist wie stets behauptet.

Spahn-Geheimakte – Endlich enthüllt: Dieser Skandal über Spahn wird Konsequenzen haben!

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https://2020news.de/bestatter-spricht-tacheles-wo-corona-drauf-steht-ist-oft-nicht-corona-drin/

Bestatter redet Tacheles: wo Corona drauf steht, ist oft nicht Corona drin

Januar 19, 2021

In Sachsen haben die Krematorien derzeit viel zu tun, an einem Übermass an Corona-Toten liegt es nicht. RTL hat die Szenen aus einem Interview mit einem Bestattungsunternehmen in Meissen so geschnitten, dass daraus der Eindruck entsteht, bei den Toten handele es sich vor allem um Corona-Tote.

Reitschuster zeigt das gesamte Interview mit einem der Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens, auch die Szenen, die es nicht in die Nachrichten geschafft haben.

„In der einen Woche ein bisschen mehr Corona, in der anderen ein bisschen weniger“, so der Bestatter. Ein bis zwei Drittel seien keine Corona-Toten, sondern andere Sterbefälle, die schließlich bei ihm im Krematorium in Meißen landeten: „Nicht überall, wo auf dem Totenschein Corona drauf steht, ist auch Corona drin.“ Von Pflegern in Altenheimen wisse er, dass auch Verstorbene, die nur in Kontakt mit positiv an Corona getesteten Menschen gestanden haben, selbst aber kein Corona haben, als Corona-Tote erfaßt würden.

Ein MDR-Artikel mit Aussagen der Landesinnung der Bestatter zur Lage bestätigt die Aussagen des Mitarbeiters: Die wahren Ursachen der Überlastung liegen zum einen in der Saisonalität zu finden sind – Totenscheine werden wegen geschlossenen Standesämtern über den Jahreswechsel verspätet ausgestellt. Zum anderen aber vor allem an den geschlossenen Grenzen zu den Nachbarländern Polen und Tschechien.

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https://2020news.de/die-ihks-in-mv-die-belastungsgrenze-ist-erreicht/

Die IHKs in MV: Die Belastungsgrenze ist erreicht!

Januar 19, 2021

Wiedergabe der Pressemitteilung der IHKs MV vom 12. Januar 2021

Die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern wenden sich gemeinsam mit den anderen IHKs in Ostdeutschland in einem gemeinsamen „Zwischenruf“ entschieden gegen politische Überlegungen, zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie ‚die Wirtschaft‘ komplett in den Lockdown zu schicken:

„Die Unternehmerschaft in Ostdeutschland hat bisher alle getroffenen politischen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung mitgetragen, selbst wenn damit teilweise erhebliche – für einzelne Firmen oder Selbstständige sogar existenzbedrohende – Einschränkungen verbunden sind und zugesagte Hilfen leider auf sich warten lassen. Aber die Belastungsgrenze ist jetzt erreicht. Gedankenspiele, wie die Wirtschaft weiter eingeschränkt werden könnte, sind kontraproduktiv“, so Dr. Wolfgang Blank, Präsident der geschäftsführenden IHK Neubrandenburg der IHKs in MV.

Die ostdeutschen Kammern stellen fest: Unsere heimischen Unternehmen sind keine Infektionsherde. Die Hygieneschutzmaßnahmen sind Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes; sie sind nicht Gegenstand individueller Auslegung, sondern werden konsequent umgesetzt und kontrolliert. Pandemisch kritische Situationen im Arbeitsprozess werden analysiert und die Abläufe entsprechend angepasst. Dazu gehört selbstverständlich auch das Homeoffice. Mitarbeiter werden als höchstes Gut jedes Unternehmens wertgeschätzt und von der Unternehmerschaft auch so behandelt!

Wer verschärfte Maßnahmen in ‚der Wirtschaft‘ fordert, muss definieren: Wer oder was ist ‚die Wirtschaft‘?

Die Wirtschaft“ sollte nicht gegen „die Gesundheit“ ausgespielt werden. Die Unternehmen gehören, neben Kliniken und Forschungseinrichtungen etwa, zu den wenigen Orten, an denen Menschen derzeit noch jeden Tag – mit aufwendigen Hygienekonzepten übrigens – aktiv, kreativ und beharrlich um Lösungen ringen, von denen das Gemeinwesen profitiert. Existenzielle Bedeutung hat, dass ‚die Wirtschaft‘ in der Lage bleiben muss,<<<<<<die notwendigen Steuern, Abgaben und Beiträge für einen funktionierenden Staat und unser Gemeinwesen zu erwirtschaften.>>>>>>> Dazu zählt auch und insbesondere ein leistungsfähiges Gesundheitswesen; und dessen materielle Ausstattung geht im Übrigen weit über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus: Medizin- und Labortechnik, Hygieneartikel, Arbeits- und Schutzkleidung, Lebensmittel etc. pp – alles produziert von ‚der Wirtschaft‘. Das Ziel ist: Wir müssen die Menschen pandemiegeschützt in Lohn und Brot halten. Nur mit Wertschöpfung können wir unsere Sozialsysteme am Leben erhalten, die im Moment noch alle versorgen.

Wir fragen: Welche Alternativszenarien zu flächendeckenden Lockdown-Maßnahmen hat die Politik erarbeitet – etwa unter Berücksichtigung der angelaufenen Impfungen? Bei welchem ‚Durchdringungsgrad‘ welcher (Risiko-)Gruppen sieht die Politik welche abgestuften Maßnahmen vor? Welche ‚Zwischenziele‘ sind sinnvoll und realistisch? Ist geklärt, ob nicht gerade das heruntergefahrene öffentliche Leben die Menschen weg von Orten mit funktionierenden Hygienekonzepten hin zu jenem Ort treibt, wo Zusammenkünfte – aus guten Gründen – kaum kontrollierbar sind: den eigenen vier Wänden?

„Die IHKs in MV sind selbstverständlich bereit, im Dialog mit der Politik die Pandemie weiterhin konstruktiv und zielgerichtet zu bekämpfen. Sie fordern aber zugleich dazu auf, das Gemeinwohl im Blick zu behalten und die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu wahren. Am kommenden Donnerstag werden sich dazu u.a. die IHKs mit der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und dem Wirtschaftsminister Harry Glawe verständigen“, so Blank abschließend.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508973/Finanzhilfen-nicht-erhalten-Mittelstand-startet-Kampagne-Coronahilfe-JETZT

Finanzhilfen nicht erhalten: Mittelstand startet Kampagne „Coronahilfe JETZT!“

19.01.2021 15:32

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat eine Aktion gestartet, die sich an Unternehmer richtet. Der Verband will Unternehmen, die beispielsweise keine Finanzhilfen erhalten haben helfen, indem die Beschwerden an die regionalen zuständigen Bundestagsabgeordneten/öffentlichen Stellen passgenau weitergeleitet werden. Deutsche WirtschaftsnachrichtenFinanzhilfen nicht erhalten: Mittelstand startet Kampagne „Coronahilfe JETZT!“ Ein Stift liegt auf einem Antrag für den Corona-Soforthilfe-Zuschuss. (Foto: dpa)

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) kritisiert die Bundesregierung scharf.

Unter dem Motto „Coronahilfe JETZT!“ teilt der BVMW mit:

Der Mittelstand. BVMW unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, dass die zugesagten Finanzhilfen anlässlich der Corona-Pandemie auch ankommen! Mittelständische Unternehmen, die Überbrückungshilfe, November- / Dezemberhilfe oder KfW-Kredite beantragt haben, können unter folgenden Voraussetzung mitmachen:

Finanzhilfe wurde beantragt, aber

a) bislang erhielt das Unternehmen weder eine Hilfe noch irgendeine andere Nachricht.

b) das Unternehmen erhielt ohne weitere Begründung nur einen Teilbetrag.

c) das Unternehmen erhielt eine Ablehnung, ohne dass eine nachvollziehbare sachliche Begründung dafür vorliegt.

Die Anliegen der betroffenen Unternehmen werden gesammelt und dann innerhalb weniger Tage an die regionalen zuständigen Bundestagsabgeordneten / öffentlichen Stellen passgenau weitergeleitet.“

Auf der Webseite des BVMW können sich Unternehmen HIER beteiligen.

Die Bundesregierung justiert nach

Unternehmen und Selbstständige können bei den Coronahilfen mit mehr Geld und einfacheren Vorgaben rechnen, verspricht die Bundesregierung. Das Fördersystem war in den vergangenen Wochen immer komplizierter geworden. Wirtschaftsverbände hatten von Wut und Verzweiflung bei Firmen berichtet, es ging vor allem um eine schleppende Umsetzung der Hilfen und zu viel Bürokratie. Die Bundesregierung will nun in die Offensive kommen und plant einen Schnitt. Das System soll einfacher und die Hilfen sollen erweitert werden. Das dürfte weitere Milliarden kosten.

„Wir haben jetzt die Chance, die Überbrückungshilfe III nochmal drastisch zu vereinfachen und auch bei der Höhe eine Schippe drauf zu legen“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dem „Handelsblatt“. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte am Montag vor Beratungen der Eurogruppe, die Überbrückungshilfe solle noch einmal großzügiger ausgestaltet werden. Der Bund habe die Finanzkraft, dies zu tun. Dabei solle es im Zuge der „Neustarthilfe“ auch Verbesserungen für Soloselbstständige geben.

Ziel der Ministerien war es, zu den Beratungen von Bund und Ländern am Dienstag über den weiteren Kurs in der Corona-Krise eine gemeinsame Position zu erarbeiten – erwartet wurde, dass der Lockdown erneut verlängert wird. Was geplant ist:

MEHR GELD

Das Kerninstrument des Bundes, um die Folgen der Corona-Krise für Firmen und Jobs abzufedern, ist die Überbrückungshilfe III. Im Vergleich zur Überbrückungshilfe II hat die Regierung bereits finanziell draufgesattelt – nun sind erneut Nachbesserungen geplant.

Betriebe, die aufgrund behördlicher Anordnungen dicht machen mussten, bekommen bisher Zuschüsse von höchstens 500.000 Euro pro Monat. Dieser Betrag könnte auf bis zu 1,5 Millionen Euro angehoben werden. Bei allen anderen Unternehmen könnte die Obergrenze von bisher 200.000 Euro pro Monat auf eine Million Euro steigen. Die Bundesregierung verhandelt schon seit längerem mit der EU-Kommissionen über Änderungen im Beihilferecht.

Geplant ist außerdem, den Förderzeitraum zu erweitern. Bisher gilt die Überbrückungshilfe III für die Fördermonate Januar bis Juni. Künftig soll sie rückwirkend auch für die Fördermonate November und Dezember gelten – das zielt etwa auf den Handel.

EINFACHERER ZUGANG

Die wichtigste geplante Neuerung: Es soll ein Kriterium geben, ob Firmen Hilfen bekommen können. Sie sollen für jeden Monat eine Förderung bekommen, in dem sie einen Umsatzeinbruch von wenigstens 30 Prozent nachweisen können. Vergleichswert ist in der Regel der Vorjahresmonat.

Bisher mussten Firmen nachweisen, dass sie in mehreren Monaten Umsatzeinbrüche erlitten haben, oder ob sie direkt oder indirekt von Schließungen betroffen sind. Für die Fördermonate November und Dezember müssen Firmen bisher einen Umsatzrückgang von 40 Prozent vorweisen. Bei der Staffelung soll es bleiben: Je höher die Umsatzausfälle und Verluste, desto höher sind die Zuschüsse.

NEUE FIXKOSTEN

Bei der Überbrückungshilfe werden betriebliche Fixkosten erstattet – damit Firmen also Mieten oder Strom weiter zahlen können, auch wenn sie keine oder nur wenig Einnahmen haben. Förderfähig sind auch Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite, Ausgaben für Telefon und Internet sowie Personalkosten, die nicht vom Kurzarbeitergeld erfasst sind.

Die geplante Neuerung bei den Fixkosten sind Abschreibungen auf verderbliche und saisonale Waren – das zielt vor allem auf den Handel, damit etwa Modegeschäfte im Lockdown nicht auf Winterklamotten sitzen bleiben.

HÖHERE ABSCHLAGSZAHLUNGEN

Es dauert, bis die regulären Hilfen ausgezahlt werden – etwa weil Kurzarbeitergeld angerechnet wird. Damit erste Gelder schneller fließen, gibt es Abschlagszahlungen als Vorschüsse auf spätere Zahlungen. Diese Abschlagszahlungen bei den November- und Dezemberhilfen sollen erhöht werden – und zwar nach dem Vorschlag Altmaiers auf maximal 150 000 Euro. Das soll gelten für drei Fördermonate, der Höchstbetrag soll pro Monat bei 50.000 Euro liegen. Bisher bekommen Firmen Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50.000 Euro, Soloselbstständige von bis zu 5.000 Euro.

REAKTIONEN AUS DER WIRTSCHAFT

Der Handelsverband sprach von guten Nachrichten. „Wir haben sehr für diese notwendigen Anpassungen gekämpft“, sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Verständigung innerhalb der Bundesregierung und der Europäischen Union müsse jetzt aber schnell gehen, den Handelsunternehmen im Lockdown laufe die Zeit davon. Der Mittelstand nannte die geplanten Nachbesserungen überfällig. Wie dramatisch die Lage für Branchen im Lockdown sind, zeigten Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Im November brach bei Hoteliers und Wirten der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast 70 Prozent ein.

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MERKEL-KASNER-SAUER setzt ZEICHEN bloß in WELCHE RICHTUNG.……

MERKEL OUTET sich JETZT OFFIZIELL ALS KINDER-SCHÄNDERIN und PASST SOMIT WUNDERBAR zu dem NEUEN KINDER-SCHÄNDER-PRÄSIDENTEN „BIDEN““ — — – MERKEL-KASNER-SAUER-MIß-GEBURT LÄßT auf BEFEHL KINDER QUÄLEN

PETITION — PETITION — PETITION — <<<In einer Petition auf Change.org gegen „Original Play“ haben sich zahlreiche Menschen zusammengeschlossen, um den Schutz der Kinder in Deutschland zu garantieren.>>>>

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/509021/Offizieller-Kindesmissbrauch-in-Kitas-Merkel-Regierung-will-kein-bundesweites-Verbot-von-Original-Play

Offizieller Kindesmissbrauch in Kitas? Merkel-Regierung will kein bundesweites Verbot von „Original Play“

20.01.2021 21:36 

Die Bundesregierung will angeblich die Rechte von Kindern stärken und hat dafür eine Änderung des Grundgesetzes auf den Weg gebracht. Doch ein bundesweites Verbot von „Original Play“ will sie offenbar nicht thematisieren. „Original Play“ nennt sich ein Konzept, demzufolge wildfremde Männer gegen eine Gebühr in deutsche Kitas gehen dürfen, um mit Kindern zu „spielen“. Die Eltern werden nicht benachrichtigt. Deutsche WirtschaftsnachrichtenOffizieller Kindesmissbrauch in Kitas? Merkel-Regierung will kein bundesweites Verbot von „Original Play“ 12.03.2018, Berlin: Angela Merkel (l, CDU), die designierte Bundesministerinnen für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey (SPD) und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer begrüßen sich vor der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages. (Foto: dpa)

Die Bundesregierung will die Rechte von Kindern stärken und hat dafür eine Änderung des Grundgesetzes auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, dass Kinderrechte ausdrücklich in die Verfassung aufgenommen werden sollen. Ob aus dem Vorhaben etwas wird, ist aber unsicher, denn für Grundgesetzänderungen sind Zweidrittelmehrheiten in Bundestag und Bundesrat nötig. Die große Koalition ist damit auf Zustimmung aus der Opposition angewiesen, die sich bereits kritisch geäußert hat – entweder, weil ihr das Vorhaben zu weit oder nicht weit genug geht. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie sind besonders schutzbedürftig und haben besondere Bedürfnisse“, sagte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) am Mittwoch. „Dies wird jetzt auch ausdrücklich im Grundgesetz anerkannt werden.“

Nach dem Regierungsentwurf soll Artikel 6 des Grundgesetzes, in dem das Verhältnis zwischen Eltern, Kindern und Staat geregelt ist, um folgende Passage ergänzt werden: „Die verfassungsmäßigen Rechte der Kinder einschließlich ihres Rechts auf Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sind zu achten und zu schützen. Das Wohl des Kindes ist angemessen zu berücksichtigen. Der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern auf rechtliches Gehör ist zu wahren. Die Erstverantwortung der Eltern bleibt unberührt.“

Der angebliche Vorstoß der Bundesregierung für die Rechte von Kindern ist nicht sehr glaubwürdig. Wer das umstrittene pädagogische Konzept „Original Play“ in Deutschlands Kitas nicht bundesweit verbietet, kann nicht glaubwürdig sein, wenn es um den Schutz von Kinderrechten geht. Der Verweis auf die Länderkompetenz kann an dieser Stelle nicht ziehen, zumal die Bundesregierung im Verlauf der Corona-Krise sehr wohl bewiesen hat, dass sie massiven Druck auf die Länder ausüben kann.

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten führen dazu in einer Analyse aus: „,Original Play‘ nennt sich ein Konzept, demzufolge wildfremde Männer gegen eine Gebühr in deutsche Kitas gehen dürfen, um mit Kindern zu „spielen“. Die Eltern werden nicht benachrichtigt. ,Original Play öffnet dem Missbrauch Tür und Tor‘, so Bayerns Familienministerin Schreyer. Bis heute hat die Bundesregierung nicht reagiert“ (HIER).

In Berlin, Brandenburg, Bayern, Bremen und Rheinland-Pfalz wurde „Original Play“ mittlerweile verboten. Doch Deutschland hat 16 Bundesländer, womit „Original Play“ noch in elf Bundesländern zugelassen ist.

Die ARD-Sendung „Kontraste“ hatte Ende Oktober 2019 einen erschütternden Bericht ausgestrahlt.

In dem Bericht kommen einige Eltern zu Wort. „Als ich auf den Fotos gesehen habe, wie viele wildfremde Menschen mit unseren Kindern gespielt haben, da wurde mir richtig übel. Übel, Wut und auch Ohnmacht, was das passiert ist“, so Vater B. aus Berlin.

Ein weiterer Vater meint: „Unser Sohn hat uns im Kontext mit diesem Original Play sehr ausdrückliche, ja, sexuelle und gewalttätige Dinge berichtet und auch vorgespielt. Wir sprechen nicht nur über schweren sexuellen Missbrauch, Vergewaltigungen, sondern auch über Gewalt, Demütigung, Sadismus. Und für uns schien es relativ schnell so, als wenn dass das Ganze ein System hat. Es gab mal die Information, dass der Begründer dieses Spiels, ein Amerikaner, in die Kita kommen sollte und es hieß, er wird auch einen Vortrag in dem Zusammenhang halten. Was wir aber nicht wussten: es kamen dann mindestens neun fremde Erwachsene, die wir nie zuvor gesehen hatten.“

Vater S. wörtlich: „ (…) dass sie auch von der Erzieherin irgendwo anders hingebracht worden ist. Da haben sie dann mit anderem erwachsenen Männern gespielt und das hat sie nicht gemocht. Die anderen Kinder, die mitgekommen sind, auch nicht. Ein anderes Mal hat meine Tochter mir auch gezeigt, wie der Haupterzieher, der Leiter von der Kita die Nase in ihren Po gesteckt hat und dass er das auch bei anderen Kindern gemacht hat.“

„Eltern in Berlin und Hamburg zeigten Missbrauchsfälle und sogar Vergewaltigungen an“, so die ARD.

Die ARD-Sendung bewirkte, dass „Original Play“ in einigen Bundesländern verboten wurde. Doch ein bundesweites Verbot gibt es nicht.

<<<<In einer Petition auf Change.org gegen „Original Play“ haben sich zahlreiche Menschen zusammengeschlossen, um den Schutz der Kinder in Deutschland zu garantieren.>>>>>

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Original Play: Kindesmissbrauch in deutschen Kitas – Kontraste – RBB

74.590 Aufrufe

10.12.2019

ARD 718.000 Abonnenten

Das Training soll helfen, Aggressionen von Kindern abzubauen. Original Play heißt das Geschäftsmodell eines dubiosen, international tätigen Vereins. Während Eltern nicht ahnen, was in der Kita passiert, dürfen wildfremde Männer mit ihren Kindern „spielen“. Eltern in Berlin und Hamburg zeigten Missbrauchsfälle und sogar Vergewaltigungen an.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508897/Original-Play-sofort-verbieten-Wie-in-Deutschlands-Kitas-Kindesmissbrauch-gefoerdert-wird

„Original Play“ sofort verbieten: Wie in Deutschlands Kitas Kindesmissbrauch gefördert wird

18.01.2021 10:00

Original Play“ nennt sich ein Konzept, demzufolge wildfremde Männer gegen eine Gebühr in deutsche Kitas gehen dürfen, um mit Kindern zu „spielen“. Die Eltern werden nicht benachrichtigt. „Original Play öffnet dem Missbrauch Tür und Tor“, so Bayerns Familienministerin Schreyer. Bis heute hat die Bundesregierung nicht reagiert. Deutsche Wirtschaftsnachrichten„Original Play“ sofort verbieten: Wie in Deutschlands Kitas Kindesmissbrauch gefördert wird Franziska Giffey (SPD) besucht die Kita „mittendrin“ in Berlin. (Foto: dpa)

Im Bereich der Frühpädagogik gibt es ein umstrittenes Konzept, das sich „Original Play“ nennt. Dabei können unbekannte Personen gegen eine Gebühr in Kitas kommen, um mit Minderjährigen zu kuscheln und zu toben. Dieses Konzept geht zurück auf den US-Amerikaner Fred Donaldson.

Plagiatsgutachten.com berichtet über Donaldson: „O. Fred Donaldson ist ,Erfinder‘ von ,Original Play‘, einer Art Körperkontakt-Ritual, bei dem sich (Klein-)Kinder mit Erwachsenen animalisch, d.h. wie kleine Tiere verhalten und sich austoben können. Zahlreiche vor allem >>>evangelische Kindertagesstätten etwa in Deutschland, Montessori-Schulen und viele andere vorschulische und schulische Institutionen<<<NATÜRLICH sind die SATANISCHEN KIRCHEN wieder involviert>>>>> bieten ,Original Play‘an.“

Diverse Medien berichten, dass es sich bei Donaldson um einen „Universitätsprofessor für Psychologie“ handelt. Doch das sei falsch. „Eine erste Spurensuche hat ergeben: Herr Donaldson war nie Universitätsprofessor, noch ist er Psychologe. Nach seinem Studium der Geographie war er an der University of Washington und am Department für Geographie der California State University in Hayward im Rahmen von befristeten Forschungsprojekten beschäftigt, unter anderem auch in einem Train-the-Trainer-Projekt. Aus diesem heraus dürfte er später seine Expertise in Psychologie konstruiert haben“, so Plagiatsgutachten.com.

Original Play“ steht im Verdacht, sexuellen Kindesmissbrauch zu fördern. Fabienne Becker-Stoll, Leiterin des bayerischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, sagt in einem Interview mit der SZ: „Mehrere Erwachsene mit Kindern in einem Raum sind kein Beweis für einen Schutz, wirklich nicht. Und jenseits der Missbrauchsverdächtigungen: Warum sollten Kinder mit fremden Erwachsenen raufen wollen? (…) Es ist nicht nur in fachlicher Hinsicht grober Unfug und entbehrt wirklich jeder wissenschaftlichen Grundlage, sondern sieht für mich aus wie eine Einladung für Pädophile: Erwachsene Menschen, die im engen und intensiven Körperkontakt mit Kindern toben, raufen oder balgen – mit Kindern, die diese Personen nicht kennen.“

Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer sagt: „Original Play öffnet dem Missbrauch Tür und Tor. In Kitas hat das nichts verloren.“

Dieses sogenannte „pädagogische Konzept“ wurde mittlerweile in Bayern, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Bremen, Berlin und Brandenburg verboten. Prof. Dr. Sabine Andresen, Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes schreibt in einer Mitteilung: „Kinder sind keine Objekte, die der Sublimierung von wie auch immer gearteten Bedürfnissen von Erwachsenen dienen. Sie sind eigenständige Subjekte. Pädagogik muss den Kindern dienen, nicht den Erwachsenen.“

Der „Tagesspiegel“ hatte im Jahr 2019 getitelt: „„Einladung zu Übergriffen an Kindern – Seit Jahren wird das therapeutische Spiel „Original Play“ in Kindereinrichtungen angeboten. Obwohl wegen Missbrauchsverdachts ermittelt wurde.“

Die ARD-Sendung „Kontraste“ hatte Ende Oktober 2019 einen erschütternden Bericht ausgestrahlt.

In dem Bericht kommen einige Eltern zu Wort. „Als ich auf den Fotos gesehen habe, wie viele wildfremde Menschen mit unseren Kindern gespielt haben, da wurde mir richtig übel. Übel, Wut und auch Ohnmacht, was das passiert ist“, so Vater B. aus Berlin.

Ein weiterer Vater meint: „Unser Sohn hat uns im Kontext mit diesem Original Play sehr ausdrückliche, ja, sexuelle und gewalttätige Dinge berichtet und auch vorgespielt. Wir sprechen nicht nur über schweren sexuellen Missbrauch, Vergewaltigungen, sondern auch über Gewalt, Demütigung, Sadismus. Und für uns schien es relativ schnell so, als wenn dass das Ganze ein System hat. Es gab mal die Information, dass der Begründer dieses Spiels, ein Amerikaner, in die Kita kommen sollte und es hieß, er wird auch einen Vortrag in dem Zusammenhang halten. Was wir aber nicht wussten: es kamen dann mindestens neun fremde Erwachsene, die wir nie zuvor gesehen hatten.“

Vater S. wörtlich: „ (…) dass sie auch von der Erzieherin irgendwo anders hingebracht worden ist. Da haben sie dann mit anderem erwachsenen Männern gespielt und das hat sie nicht gemocht. Die anderen Kinder, die mitgekommen sind, auch nicht. Ein anderes Mal hat meine Tochter mir auch gezeigt, wie der Haupterzieher, der Leiter von der Kita die Nase in ihren Po gesteckt hat und dass er das auch bei anderen Kindern gemacht hat.“

Eltern in Berlin und Hamburg zeigten Missbrauchsfälle und sogar Vergewaltigungen an“, so die ARD.

Die ARD-Sendung bewirkte, dass „Original Play“ in einigen Bundesländern verboten wurde. Doch ein bundesweites Verbot gibt es nicht.

In einer Petition auf Change.org gegen „Original Play“ haben sich zahlreiche Menschen zusammengeschlossen, um den Schutz der Kinder in Deutschland zu garantieren.


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Merkel und Klöckner: Notfallzulassung für Nervengift dass verboten ist / Bienensterben …..

9 Aufrufe

20.01.2021

Tagesmemen 96 Abonnenten

Das verbotene Nervengift wurde per Notfallzulassung im Schatten der CoronaPandemie einfach mal so wieder eingeführt. https://de.sott.net/article/34935-Bun…https://translate.google.com/translat…https://de.wikipedia.org/wiki/Neonico…

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/508768/Kriegsverbrechen-Wie-die-CIA-in-Afghanistan-Todes-Schwadronen-ausbildet

Kriegsverbrechen: Wie die CIA in Afghanistan Todes-Schwadronen ausbildet

18.01.2021 13:36 

Die CIA bildet in Afghanistan Todes-Schwadronen aus, die in der Region als Terror-Milizen agieren. Deutsche WirtschaftsnachrichtenKriegsverbrechen: Wie die CIA in Afghanistan Todes-Schwadronen ausbildet Das Logo der CIA ist am 2017 im Hauptquartier der Behörde in Langley (US-Bundesstaat Virginia) zu sehen. (Foto: dpa)

Eine von der CIA ausgebildete afghanische paramilitärische Eliteeinheit namens „01“ ist in Zusammenarbeit mit US-Spezialeinheiten an einem „Terror-Feldzug gegen Zivilisten“ beteiligt. Laut The Intercept habe es „Massaker, Hinrichtungen, Verstümmelungen, das Verschwindenlassen von Menschen, Angriffen auf medizinische Einrichtungen sowie Luftangriffe auf Gebäude, von denen bekannt ist, dass sie Zivilisten beherbergen“, gegeben.

Verletzung der Menschenrechte

Insgesamt soll die Einheit allein zwischen Dezember 2018 und Dezember 2019 mindestens 51 Zivilisten in der afghanischen Provinz Wardak getötet haben. Die US-Amerikaner würden „das Kriegsrecht, die Menschenrechte und alles, was sie nach Afghanistan bringen wollten (also Demokratie und Menschenrechte – Anm. d. Red.), mit Füßen treten“, so Akhtar Mohammad Tahiri, Vorsitzender des Provinzrates von Wardak. Sie verhielten sich wie Terroristen: „Sie wenden Terror und Gewalt an und glauben, dass sie auf diese Weise die Kontrolle übernehmen werden.“

Die von der CIA unterstützten Milizen fallen nominell in den Zuständigkeitsbereich der Nationalen Sicherheitsdirektion (NDS) des afghanischen Geheimdienstes. Sie bestehen aus mehreren Einheiten:

  • 01, die hauptsächlich in zentralafghanischen Provinzen wie Wardak und Logar tätig ist.
  • 02 mit Sitz in Jalalabad und im Osten des Landes.
  • 03, auch bekannt als „Kandahar Strike Force“, die im Süden operiert.
  • 04, die Razzien in Kunar und den angrenzenden Provinzen im Nordosten durchführt.

Die amerikanischen CIA-Berater der Einheiten sollen Pseudonyme oder Rufzeichen anstelle von Namen verwenden. Sie sollen nicht nur afghanische Mitglieder ausbilden, sondern auch deren Ziele auswählen und diese als „Jackpots“, also „Hauptgewinne“, bezeichnen. Bei von den Afghanen verübten Überfällen auf Zivilisten sollen die amerikanischen Berater zwar nicht direkt teilnehmen, aber anwesend sein.

Eine „andere Art von Krieg“

Rückblick: „Dies ist eine andere Art von Krieg, den wir aggressiv und methodisch führen werden, um terroristische Aktivitäten zu stören und zu zerstören“, sagte Präsident George W. Bush etwas mehr als zwei Wochen nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Und weiter: „Einige Siege werden außerhalb der Öffentlichkeit errungen, Tragödien vermieden und Bedrohungen beseitigt werdem.“

In diesem Jahr jährt sich der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ zum 20. Mal, einschließlich des US-Engagements in Afghanistan (für den keine offizielle Kriegserklärung vorliegt). Der ursprüngliche Name dieses Kriegs lautete „Operation Infinite Justice“ („Operation grenzenlose Gerechtigkeit“), doch er wurde in „Operation Enduring Freedom“ („Operation andauernde Freiheit“) geändert. Im Jahr 2014 wurde verkündet, dass die „US-Kampfhandlungen in Afghanistan“ beendet seien. Doch in Wirklichkeit wurde dieser Krieg unter dem Namen „Operation Freedom’s Sentinel“ („Operation Friedenswache“) weitergeführt, und er dauert bis heute an.

Wie die Invasion des Irak 2003, sind „Operation Iraqi Freedom“, „Enduring Freedom“ und „Freedom’s Sentinel“ ihren Namen nicht gerecht geworden. All diese Operationen begannen im Irak und Afghanistan, doch sie wurden auf den Jemen, Somalia, die Philippinen, Libyen, Syrien, den Niger, Burkina Faso und darüber hinaus ausgedehnt. Sie haben bisher ganze 6,4 Billionen Dollar gekostet, nachweislich zum Tod von rund 335.000 Zivilisten geführt und mindestens 37 Millionen Menschen vertrieben. Der versprochene klare Sieg über den „Terror“ kam nie zustande. Stattdessen nahm die Zahl der Terrororganisationen zu.

Im vergangenen Monat lieferte Amerikas oberster General Mark Miley eine ebenso zutreffende wie trostlose Einschätzung des Afghanistan-Krieges: „Wir glauben, dass wir nach zwei Jahrzehnten konsequenter Bemühungen ein Minimum an Erfolg erzielt haben. Ich würde sagen, … dass wir uns in einer strategischen Pattsituation befinden.“

Trump: Wie Bush und Obama

Ganze Länder und Staaten in den strategisch und wirtschaftlich wichtigen Regionen, in denen hauptsächlich Muslime leben und zu Flüchtlingen gemacht wurden, wurden zerstört. Als Trump im Jahr 2017 das Amt des US-Präsidenten übernahm, schwor er, alle Kriege zu beenden. Doch er tat es nicht oder konnte es nicht tun. Immer dann, wenn Trump einen Truppenabzug ankündigte, funkte ihm das Pentagon dazwischen. „Consortium News“ beklagt sich: „Seit vier Jahren führt die Trump-Regierung einen Krieg über mehrere Fronten, nicht nur in Afghanistan, im Irak, in Somalia, in Syrien und anderswo auf der Welt, sondern auch mit dem Pentagon. Donald Trump betrat das Weiße Haus und schwor, Amerikas unaufhörliche ausländische Interventionen zu stoppen (…) Er tat es nicht. Stattdessen führten er und seine Regierung weiterhin die vielen Konflikte in Amerika, verschoben Truppen nach Afghanistan und Syrien und drohten mit Atomschlägen gegen Feinde und Verbündete.“

Selbst nachdem er mit den Taliban ein Abkommen geschlossen hatte, um den Afghanistankrieg beizulegen, und bedeutende Truppenabzüge aus diesem und anderen Ländern angeordnet hatte, konnte er das Erbe aus der Obama-Ära nicht beenden. Die Luftangriffe in Somalia haben sogar zugenommen. Von 2007 bis 2017 führte das US-Militär dort mindestens 42 Luftschläge durch. Insgesamt wurden unter Trump im Jahr 2017 insgesamt 37 Luftschläge ausgeführt. Weitere 48 wurden im Jahr 2018 und 63 im Jahr 2019 ausgeführt. Im vergangenen Jahr hat das „US Africa Command“ (AFRICOM) 53 Luftangriffe in Somalia gemeldet, mehr als in den 16 Jahren der Regierungszeit von George W. Bush und Barack Obama.

„Die Gründe für diesen Anstieg bleiben geheim. Im März 2017 hat Trump jedoch Berichten zufolge Teile Somalias als ,Gebiete aktiver Feindseligkeiten‘ ausgewiesen und gleichzeitig die Regeln der Obama-Ära gestrichen, nach denen nahezu sicher sein muss, dass Luftangriffe Nichtkombattanten nicht verletzen oder töten“, so „Consortium News“.

Obwohl das Weiße Haus sich weigert, dies ausdrücklich zu bestätigen oder zu leugnen, erklärte der pensionierte Brigadegeneral Donald Bolduc, der zur damaligen Zeit das „Special Operations Command Africa“ leitete, gegenüber „The Intercept“, dass die „Beweislast dafür, wer aus welchem Grund angegriffen werden könne, sich dramatisch verändert habe. Es seien Luftschläge angeordnet worden, die zuvor nicht angeordnet worden seien.“

Bomben auf Zivilisten

Der Anstieg der Luftangriffe war für die Zivilbevölkerung katastrophal. Während das Africa Command kürzlich fünf Todesfälle von Nichtkombattanten in Somalia aufgrund aller Luftangriffe anerkannte, ergab eine Untersuchung von „Amnesty International“, dass alleine bei neun von ihnen 21 Zivilisten getötet und elf weitere verletzt wurden. Laut der in Großbritannien ansässigen Gruppe „Airwars“ deuten die Beweise darauf hin, dass allein im Jahr 2020 13 somalische Zivilisten durch US-Luftangriffe getötet wurden, und Trumps jüngste Entscheidung, die US-Streitkräfte von dort abzuziehen, wird diese Luftangriffe nicht beenden. „Die USA werden weiterhin in der Lage sein, gezielte Terrorismusbekämpfungsmaßnahmen in Somalia durchzuführen und Frühwarnungen und Indikatoren für Bedrohungen (…) zu sammeln“, heißt es in einer Erklärung des US-Außenministeriums.

Während ihres ersten Amtsjahres lockerte die Trump-Regierung die Einsatzregeln und eskalierte den Luftkrieg, um am Verhandlungstisch bessere Karten zu haben. „Von 2017 bis 2019 nahmen die zivilen Todesfälle aufgrund der Luftangriffe der USA und der alliierten Streitkräfte in Afghanistan dramatisch zu. Im Jahr 2019 wurden bei Luftangriffen 700 Zivilisten getötet – mehr Zivilisten als in jedem anderen Jahr seit Kriegsbeginn in den Jahren 2001 und 2002“, so Neta Crawford vom Projekt „Costs of War“ der Brown University.

Nachdem die USA und die Taliban im vergangenen Februar ein vorläufiges Friedensabkommen erzielt hatten, gingen die US-Luftangriffe zurück, hörten aber nie ganz auf. Noch kürzlich haben die USA Berichten zufolge einen Luftangriff in Afghanistan durchgeführt, bei dem Zivilisten ums Leben kamen.

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Resultat von Merkels Energiewende: Altmaier will Strom rationieren

Von: NEOPresse 19. Januar 2021 Themen:AltmaierEnergiewendeMerkelMerkel AltmaierStrom

Laut einem Bericht der „Welt am Sonntag“ will Wirtschaftsminister Altmaier den Stromverbrauch von Elektroautos künftig rationieren. Altmaier hat einen Gesetzentwurf vorgestellt, der Stromversorger dazu verpflichten soll, Ladestrom für E-Autos abschalten zu dürfen, wenn zu wenig Strom vorhanden ist. Im „Unwirtschaftsministerium“ spricht man von „Spitzenglättung“. Ein solches Vorgehen wird in anderen Bereichen schon länger praktiziert, denn aufgrund der desaströsen Energiepolitik MERKELs müssen Aluminiumhütten dulden, dass ihnen für begrenzte Zeit der Strom abgeschaltet wird, denn sie verbrauchen große Mengen an Strom, ähnlich wie Kühlhäuser.

Altmaier reicht das jedoch nicht aus. Nun soll es auch E-Autofahrern an die Rationierung gehen. Denn die Lage in den Stromnetzen ist inzwischen kritisch geworden – dank der „Energiewende“ von Frau Merkel. Diese dürfen dann nicht mehr mit Strom betankt werden, wenn zu wenig Strom in den Netzen vorhanden ist. Anstatt das Übel an der Wurzel zu packen, überlegt Unwirtschaftsminister Altmaier wo der Strom Bürgern und Industrie gekappt werden kann. Mit der Umschreibung „Spitzenglättung“ soll das Desaster der Energiepolitik der Merkel-Regierung geschönt werden.

Wie die „Welt am Sonntag“ berichtete, plant Altmaier einen entsprechenden Vorschlag zur Reform des Energiewirtschaftsgesetzes. Darin heißt es, dass „steuerbare Verbrauchseinrichtungen bis zu zwei Stunden pro Tag keinen Strom bekommen können, weil andernfalls eine Überlastung des Stromnetzes drohe. Dazu gehören Ladestationen für E-Autos und Wärmepumpen, welche zeitweilig von der Stromversorgung abgeschaltet werden können.“ Zunächst solle die Stromkappung auf zwei Stunden begrenzt werden. Doch die Rationierungszeiten könnten sich auch weiter ausdehnen.

Wie genau die sogenannte „Spitzenglättung“ erfolgen soll, steht noch nicht fest, da sich Lobbygruppen um die Rationierungszuteilung streiten. Letztlich wird die Lobbygruppe den Zuschlag erhalten, die die „besseren Argumente“ für den Unwirtschaftsminister hat. Die Spitzenglättung bleibt auf jeden Fall Gesetz, so die „Welt am Sonntag“. Nur die Definition, welchem Verbraucher der Strom abgeschaltet werden soll, ist noch offen.

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Willkomen im Land der Stromsperren! oder Lockdown der Physik.

19. Januar 2021

Spitzenglättung wie bei Struwelpeter, Bild Strom R. Schuster, Schermann: Struwelpeter

von Manfred Haferburg
Das Bundeswirtschaftsministerium hatte einen Gesetzentwurf   eingebracht, der  Stromanbietern durch eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes die Möglichkeit der „Spitzenglättung“ einräumt, nämlich größere Privatverbraucher wie Elektroautos und Wärmepumpen zeitweise ferngesteuert vom Netz zu nehmen.

Nicht nur E-Fahrzeugen und Wärmepumpen, auch Nachtspeicherheizungen sollte ferngesteuert der Saft abgedreht werden. „Spitzenglättung“ hieß die Zwangspause in Paragraph 14a des geänderten Energiewirtschaftsgesetzes. Die Welt am Sonntag veröffentlichte am 17. Januar einen Artikel, und innerhalb weniger Stunden erhob sich ein Shitstorm mit mehr als 1.000 wütenden Zuschriften. Und das, obwohl die Welt nur noch Abonnenten kommentieren lässt.

Das Ganze sieht aus wie ein Versuchsballon. „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Das sagte niemand geringerer als der ehemalige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker.

Um 9.55 Uhr am Sonntag bemerkte der Wirtschaftsminister Peter Altmaier sein Eigentor und ruderte zurück. „Es handelt sich um einen Entwurf der Arbeitsebene, der nicht die Billigung des Ministers gefunden hat“, teilte seine Sprecherin über einen Gesetzentwurf mit, der schon auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlicht und den Lobbyverbänden zur Kenntnis gegeben worden war. Übersetzt: Der Peter ist nicht schuld, sein Name ist Hase. Der Entwurf verschwand sang- und klanglos von der Webseite des Ministeriums.

Wer geglaubt hat, dass eine Regierung absurde Politik nur bis zu einer gewissen Grenze betreiben kann, der sieht sich getäuscht. Dümmer geht immer. Vor 11 Jahren gab es die Abwrackprämie. Da sollten die Bürger mit Steuer-Milliarden zum Kauf von Neuwagen gepuscht werden – bevorzugt Diesel, wegen der Umwelt. Seit zwei Jahren dürfen die Leichtgläubigen, die damals der Politik glaubten, mit ihren unverkäuflichen Diesel nicht mehr in viele Städte einfahren.

Derzeit fördert der Staat mit Fantastilliarden den Kauf von Elektrofahrzeugen, pro Wagen bis zu 11.000 Euro – wegen der Umwelt. Das staatliche Ziel waren eine Million Elektroautos bis zum Jahr 2020, es wurde leise weinend beerdigt. So dumm sind die Bürger nun doch nicht.

Lockdown der Physik

Auch die Umrüstung von Heizungen auf Wärmepumpen wird mit viel Steuergeld massiv gefördert, mit bis zu 45 Prozent der immensen Kosten, natürlich für die Umwelt.

Gleichzeitig legt dieselbe Regierung zwangsweise alle Kernkraftwerke bis zum Jahr 2022 still und beschließt, auch alle Kohlekraftwerke stillzulegen. Auch dazu werden weitere Fantastilliarden Steuergeld bereitgestellt. Hochmoderne funkelnagelneue Kraftwerke werden reihenweise verschrottet.

Wer vor einem Erzeugungsengpass gewarnt hat, war Klimaleugner oder Atomfuzzi – ein neurechter Nazi eben. Schließlich ist das alles hoheitlich ausgerechnet, der Flatter-Strom kann im Netz gespeichert werden – nach einem Lockdown der Physik.

An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren.“

Das sagt eine Frau, die sich allen Ernstes und mit einer gewissen Berechtigung Chancen ausrechnet, einmal Bundeskanzlerin zu werden. Ich will hier aus Höflichkeit lieber nicht den Satz des berühmten Philosophen Dieter Bohlen einfügen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier bringt die Energiewende voran und erklärt das auch den unkundigen Bürgern auf seine angemessene Weise: „Wir haben mit der Energiewende gute Erfahrungen gemacht…“ Stimmt, hat er. Fließt doch die gute Hälfte des exorbitanten Strompreises in seine Staatskasse.

Beamte, die noch Grundrechenarten beherrschen

Offenbar sitzen aber im Wirtschaftsministerium immer noch ein paar Beamte, die wenigstens die Grundrechenarten und das Lesen von Texten in einfacher Sprache beherrschen. Es müssen welche von denen die launigen Blackout-Kochanleitungen ihrer Kollegen vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz gelesen und sogar verstanden haben. Die Ministeriumskantine ohne Strom? Das geht gar nicht. Da muss sofort gehandelt werden.

Kannibalisiert die Energiewende die Verkehrswende? Irgendwer in der Regierung hat erkannt, dass es bei den Stromleitungen genauso ist wie bei den Wasserleitungen: hinten kann nicht mehr rauskommen, als vorne reingepumpt wird. Mich beeindruckt diese Erkenntnistiefe. Da will das Wirtschaftsministerium also jetzt ausgerechnet den Unbedarften den Stromhahn zudrehen, die den Ankündigungen der Politik Glauben geschenkt haben und sich einen Elektroauto oder eine Wärmepumpe als Beitrag zur Rettung der Welt gekauft haben.

Das kommt davon, wenn die Politik vom Ende her, aber nicht zu Ende denkt. Deutschland steht vor einem energiepolitischen Scherbenhaufen. Jeder Fünftklässler, der freitags noch in die Schule geht, hätte sich das ausrechnen können. Wer jetzt aber meint, dass es das war mit den energiepolitischen Pleiten, Pech und Pannen, der irrt. Der Energie- und Verkehrswende-Unfug geht munter weiter. Elektromobilität und Wärmepumpen werden staatlich weiter massiv gefördert, es sind sogar Verbote von Verbrennern und anderen Heizungen im Gespräch. Liebe Politik-Genies, wie wollt ihr die Millionen neuen Verbraucher powern, wenn es nicht mal für die schon Existierenden reicht, weil ihr die Kraftwerke verschrottet?

Wer den Medien oder der Politik abnimmt, dass die geplante Zwangsabschaltung von Auto-Ladestationen und Wärmepumpen eine nur in Extremfällen vorkommende Notmaßnahme wäre, der weiß nichts davon, dass schon heute industrielle Großverbraucher wie Aluhütten und Walzwerke ziemlich regelmäßig bei Flaute und Dunkelheit abgeschaltet werden müssen – natürlich vergütet mit Steuermitteln.

Es wird nicht bei Ladesäulen und Wärmepumpen bleiben

Außerdem wird es beim großen Abschalten nicht bei Ladesäulen und Wärmepumpen bleiben. Liebe Bürger, nur die Masse macht’s. Wenn der Damm erst mal gebrochen ist, dann kommt die Zwangsabschaltung der Waschmaschinen, Elektroherde, Wasserboiler, Geschirrspüler und Internet so sicher wie das Amen in der Kirche. Schließlich hat das große Abschalten der Kohlekraftwerke ja noch gar nicht richtig begonnen, und es laufen noch ein paar Kernkraftwerke. Das soll alles weg.

Vor dem Gesetz und bei der Stromsperre sind alle gleich? Na ja, eher nicht. Allerdings müssen die Ministerien nur noch die Prioritätenlisten für die Durchführungsbestimmungen des neuen Spitzenglättungsgesetzes erstellen. Dort muss festgelegt werden, wessen Stromverbraucher „systemrelevant“ sind, damit nicht etwa versehentlich den Verursachern der Misere der Saft abgedreht wird.

Was wird, wenn nach Corona der Verbrauch wieder ansteigt? Die Spitzenglättung muss im Gesetz bleiben, weil es ohne sie irgendwann Blackouts gäbe. Es werden jetzt also andere Verbraucher sein müssen, die bei Flaute und Dunkelheit abgeschaltet werden. Die Auswahl ist gering, man darf gespannt sein. Mein Tipp: es werden Flächen-Netze sein, die für einige Zeit abgeschaltet werden müssen. Dann sind lokal auch Wärmepumpen und Ladestationen schwarz, man muss es ja nicht gleich ins Gesetz schreiben. Die gute alte Zeit der lokalen Stromabschaltungen kommt wieder, die Pläne dazu gibt es schon länger

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

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