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siehe auch „Handy die Mikro-Wellen-Waffe“

siehe auch „DIE 5 G WAFFE“

tube.com/watch?v=KL_oCWixnds

Dr med „Joachim Mutter“ – Mobilfunk und Gesundheit

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Menschen sind die VERSUCHs-Kaninchen von MONSANTO

siehe auch  die MONSATAN-MAFIA-WISSENSCHAFT –

siehe auch  Arpad Pusztai

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/05/Handy-Strahlung.xml/komplettansicht

Elektrosmog: Heiße Gespräche

Ist Handystrahlung doch gefährlich? Eine neue Forschungsarbeit aus Deutschland zeigt: Menschliche Zellen könnten beim Mobiltelefonieren viel stärker erhitzt werden als bislang angenommen.
Elektrosmog: Heiße Gespräche

Seine Töchter, 16 und 18, sind im besten Alter für exzessives Handytelefonieren. Aber in der Familie von Markus Antonietti gilt eine klare Abmachung: Ein Handygespräch ist spätestens nach fünf Minuten zu Ende. Dann ist das Wichtigste gesagt, oder es wird aufs Festnetz gewechselt. „Die sollen sich nicht die ganze Akkuladung ins Gehirn pusten“, sagt Antonietti.

Markus Antonietti, Direktor des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm bei Potsdam, leitet Deutschlands bekannteste Forschungsgruppe in der Materialwissenschaft, er ist ein nüchtern argumentierender Wissenschaftler, kein Panikmacher. Aber er macht sich Sorgen: dass Handystrahlung die Synapsen im Gehirn aufheizt. Nicht um 1 Grad, sondern auf 100. Das folgt aus einem neuen Experiment am Max-Planck-Institut.

In der Forschungsarbeit, die in Kürze veröffentlicht wird, steht nichts von Handys, die Überschrift lautet Mikrowellenabsorption in Emulsionen mit wässrigen Mikro- und Nanotröpfchen. Aber wenn Antonietti dieser Tage Vorträge vor Kollegen an anderen Universitäten hält, dann wissen die, was daraus folgt. Antonietti sagt: „Manche von denen telefonieren jetzt weniger.“

Es gibt bislang nur wenige, umstrittene Forschungsarbeiten, aus denen man auf Gesundheitsrisiken der Handystrahlung schließen könnte. Für eine zuverlässige Risikobewertung sind Mobiltelefone noch nicht lange genug in Gebrauch. „Offensichtlich überleben wir das Telefonieren mit einem Handy“, sagt Antonietti, „aber was sind die Langzeitfolgen?“

Bislang schert sich niemand darum: Die Tarife sinken, die Flatrate kommt. Wir nutzen das Handy nicht weniger, sondern mehr, wenn auch mit Unbehagen: In einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von ZEIT Wissen gaben 55 Prozent der Befragten an, sie glaubten, Handystrahlung stelle ein gesundheitliches Risiko dar. Sind Vieltelefonierer ähnlich gefährdet wie Kettenraucher? Oder ist die Angst so übertrieben wie die vor dem Tod durch Rindfleischverzehr? In 30 Jahren wird man es wissen. Vielleicht.

So lange will keiner warten, und deshalb wird ausgiebig geforscht. 10 000 Arbeiten hat die Website emf-portal.de gezählt. Da gibt es Tierversuche, in denen Forscher Mäuse mit Mikrowellen „befelden“ und später die Temperatur des Mäusehirns messen. Und Grundlagenexperimente, in denen Biochemiker Zellen bestrahlen und anschließend DNA-Schäden suchen.

Die Versuche an Tieren – und an Leichen – haben gezeigt: Starke elektromagnetische Strahlung bei den handytypischen Frequenzen von einem bis zwei Gigahertz erwärmt das Gewebe. Keine Überraschung, schließlich arbeiten Mikrowellenherde mit ähnlichen Frequenzen. Daraus haben Strahlenschützer die Grenzwerte für Handys abgeleitet. Sie sollen garantieren, dass die Erwärmung von Gehirnzellen oder Haut weit unter einem Grad Celsius bleibt. Doch genau hier liegt das Problem, sagt Markus Antonietti. „Es reicht nicht, die mittlere Temperaturerhöhung zu messen. Kurzzeitig können viel höhere Temperaturen auftreten.“

Immer mal wieder finden Forscher eine kaputte DNA in der befeldeten Zellkultur oder einen Tumor im Rattenkopf, und dann warnen die Mobilfunkgegner vor Mobilfunk, und die Industrie warnt vor voreiligen Schlüssen. Antonietti kennt das Ritual, und daher hat er seine Experimente mit zwei Professoren von der FU Berlin und der Universität Leipzig durchgeführt, von denen einer auch für Telekom-Firmen forscht.

Die Sorge des Max-Planck-Forschers gilt den Nervenzellen und Synapsen im Gehirn. Denn an den Enden der Nervenzellen lagern sich elektrisch geladene Atome (Ionen) an, auf diese Weise kommunizieren die Zellen untereinander. Und diese Ionen werden durch Handystrahlung ins Schwingen gebracht. Wie stark, das lässt sich nicht direkt messen, schließlich kann man in die Zellen kein Thermometer einschleusen. Antonietti und seine Kollegen wenden deshalb einen Trick an: Sie bilden die Zellmembranen mit winzigen Fetttröpfchen in Salzwasser nach. An denen lagern sich Ionen an, und durch eine Veränderung der Salzkonzentration und der Tröpfchengröße lassen sich die Bedingungen von biologischem Gewebe simulieren, also eine Art konzentriertes flüssiges Gehirn.

„Und jetzt kommt die Tragödie“, sagt der Max-Planck-Direktor.Genau da, wo wir den Bedingungen im Gehirn am nächsten sind, sehen wir die stärkste Aufheizung.“ Temperaturspitzen von 100 Grad. Er hatte mit einer Erwärmung gerechnet, aber nicht in dieser Stärke. „Da wird hundertmal so viel Energie absorbiert wie bisher gedacht. Das ist ein Horror.“

Es ist so wie mit der Bratwurst und dem Kartoffelbrei, sagt Antonietti. Wenn man beides in der Mikrowelle erwärmt, wird die Bratwurst viel schneller heiß als der Kartoffelbrei. Denn die Wurst enthält feinste Fetttröpfchen, umgeben von Wasser. An den Zellwänden von Fett und Wasser lagern sich elektrische Ladungen an, und die werden von den Mikrowellen sehr effizient erhitzt.

Leider ist das Gehirn mehr Bratwurst als Kartoffelbrei. Ist Handystrahlung also gefährlich fürs Hirn? Vor solchen Aussagen werde er sich hüten, sagt Antonietti. „Die Mobilfunkindustrie hat gute Anwälte, aber auch aus wissenschaftlicher Sicht wäre die Schlussfolgerung voreilig.“ Wie die kurzzeitige Erhitzung der Zellen sich auswirkt, ob dadurch das Risiko für Tumore steigt, können erst Experimente mit menschlichen Zellen und klinische Studien zeigen. „Aber wir kennen jetzt den Mechanismus, der zur Zellschädigung führen könnte. Als Wissenschaftler bin ich besorgt.“

Tatsächlich haben Wiener Mediziner vor zwei Jahren im Rahmen der EU-Studie „Reflex“ gemessen, dass Handystrahlung Genschäden an menschlichen Zellen verursacht – und zwar bereits weit unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts von 2 Watt pro Kilogramm. Schon ab 0,3 Watt hatten die Wissenschaftler DNA-Schäden gemessen, die meisten Handys strahlen stärker. Mobilfunkgegner nahmen die Meldung geradezu euphorisch auf. Endlich konnten sie sich auf ein anerkanntes Institut berufen, und auch die Wiener Ärztekammer nahm die Studie unlängst zum Anlass, Kinder vor übermäßigem Handytelefonieren zu warnen. „Würden Medikamente dieselben Prüfergebnisse wie Handystrahlen liefern, müsste man sie sofort vom Markt nehmen“, sagt Erik Huber, Referent für Umweltmedizin.

Allein – die Ergebnisse können von anderen Forschern bis heute nicht reproduziert werden. Der Humangenetiker Günter Speit von der Universität Ulm hat mit der Wiener Arbeitsgruppe sogar Doktoranden und Geräte ausgetauscht, um die Messungen zu wiederholen. Sie bestrahlten Zellkulturen aus der männlichen Vorhaut und von chinesischen Hamstern – die sind besonders empfindlich. Nach mehreren Monaten stand fest: keine Unterschiede mit und ohne Handystrahlung. Speit hat die Arbeit zur Veröffentlichung an das Fachblatt Mutation Research geschickt. Warum die Kollegen aus Wien damals DNA-Schäden beobachtet haben, kann er sich nicht erklären. „Ich zweifle nicht, dass die Schäden gesehen haben. Aber alles, was wir gemessen haben, spricht gegen genetische Effekte – und ich habe nichts mit der Mobilfunkindustrie zu tun.“

Selbst wenn Handystrahlung das Erbgut schädigen würde, könnte man daraus nicht schließen: Handys verursachen Krebs. Denn DNA-Schäden im menschlichen Stoffwechsel sind ganz normal. Jede Zelle des Körpers müsse täglich mit mehreren tausend DNA-Schäden fertig werden, sagt Mutationsforscher Speit, oft verursacht von Sauerstoff-Radikalen. Die Natur hat sich darauf eingestellt: Allein 200 Gene sind für die Reparatur der Schäden zuständig.

Wer Gewissheit will, muss warten. Etwa auf das Bundesamt für Strahlenschutz, das gerade beginnt, rund 50 Forschungsprojekte zum Mobilfunkrisiko auszuwerten. Vielleicht werden am Ende neue Grenzwerte erlassen. Aber die Studie wird nicht die Frage nach den Langzeitfolgen beantworten können.

„Es geht nicht darum, Handys abzuschaffen“, sagt Markus Antonietti in seinem Büro in Golm. „Es geht um vernünftige Verhaltensregeln.“ Headset benutzen, in Maßen telefonieren, auf niedrige Strahlungswerte achten. „Wenn statt 1000 nur 400 Krebs kriegen, hat man 600 gerettet.“

ELEKTROSMOG
Antenne am Arm
Elektromagnetische Felder – verursachen sie Kopfschmerzen und Schwindel? Manche Menschen glauben das, viele Wissenschaftler zweifeln daran. Die bayerische Firma Maschek Elektronik hat ein tragbares Dosimeter entwickelt, das die Feldstärke zahlreicher Mobilfunkgeräte misst. Für eine Studie der Universität München tragen nun 3000 bayerische Kinder und Jugendliche das Gerät je 24 Stunden am Arm. In Interviews mit den Schülern wollen Mediziner dann herausfinden, ob starke Funkfelder und Unwohlsein zusammenhängen.

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WANN wird ENDLICH BAUMANN der PROZESS in DEUTSCHLAND gemacht dieser MULTI-PSYCHOPATHISCHE-VERBRECHER

BAYER-BAUMANN GIBT ZU er ist FÜR RISIKEN und GEGEN das „VORSORGE-PRINZIP“ incl. „NACH-MIR-DIE -SINTFLUT-SYNDROM“

DER PAKT mit BAUMANN und seinem CHEF ……

?MIT MONSATAN SELBST-VERWIRKLICHEN???!!!?!

aus dem TEXT: …. zu oft Angst habe, Risiken einzugehen…….. .Die Deutschen würden „bei Zukunftstechnologien eine extreme Betonung des Vorsorgeprinzips“ pflegen, sagte Baumann……… <<<NOCH MEHR RISIKEN – DAMIT die GESAMTE FAUNA und FLORA AUSGEROTTET wird WEGEN dem monsatanischen BAUMANN???!!!?! – PFUI PFUI PFUI „DRECKS-BÜTTEL“

https://www.welt.de/wirtschaft/article189668813/Bayer-Chef-Werner-Baumann-Wir-Deutschen-leiden-an-einer-Selbstverwirklichungspsychose.html

Wirtschaft Bayer-Chef Werner Baumann

„Wir Deutschen leiden an einer Selbstverwirklichungspsychose

Bayer-Chef Werner Baumann glaubt, dass die Deutschen zu oft Angst vor Risiken haben

Quelle: Martin U. K. Lengemann/WELT

Der Chef von Bayer sieht den Wohlstand in Deutschland in Gefahr, weil man hierzulande zu oft Angst habe, Risiken einzugehen. Er attestiert den Deutschen eine „postmaterialistische Selbstverwirklichungspsychose“. Chancen würden anderswo ergriffen….
….Die Deutschen würden „bei Zukunftstechnologien eine extreme Betonung des Vorsorgeprinzips“ pflegen, sagte Baumann. „Man könnte sagen, wir leiden an einer Art postmaterialistischen Selbstverwirklichungspsychose.“…….

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aus dem TEXT:..Der Grünen-Agrarexperte Harald Ebner kritisierte die neuen Zulassungen. „Soll das jetzt GlyphosatEinstieg statt Glyphosat-Ausstieg werden?“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Ganz offensichtlich gibt es nicht einmal neue Auflagen oder Einschränkungen. Das Ergebnis kann nur sein: noch mehr Glyphosat – statt endlich weniger.“.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/glyphosat-behoerde-genehmigt-18-pflanzenschutzmittel-a-1256030.html

Umstrittenes Herbizid

Behörde erlaubt erneut Glyphosat-Mittel

Laut Koalitionsvertrag wollen SPD und Union die Anwendung von Glyphosat beenden – doch nun wurden 18 neue glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen. Der Streit über den Stoff geht weiter.

Glyphosathaltiger Unkrautvernichter Roundup von Monsanto (Symbolbild).

REUTERS

Glyphosathaltiger Unkrautvernichter Roundup von Monsanto (Symbolbild).

Insgesamt 18 Pflanzenschutzmittel, die den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat enthalten, haben die Zulassung für den deutschen Markt erhalten. Dies teilte das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit, das dem Agrarministerium von Ministerin Julia Klöckner (CDU) untersteht.

Die Behörde konnte allerdings nur eine befristete Genehmigung bis zum 31. Dezember 2019 ausstellen. Für eine längerfristige Zulassung fehle ein Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt (UBA) über die Biodiversitäts-Anwendungsbestimmungen, teilte das BVL auf seiner Homepage mit. Das UBA untersteht dem Bundesumweltministerium von Svenja Schulze (SPD).

Glyphosat ist das wohl am stärksten politisierte Ackergift aller Zeiten. Über seine Anwendung gibt es in Deutschland seit Jahren Streit. Vor allem um den Beitrag von Glyphosat zum Insektensterben sowie um die angebliche Krebsgefahr durch den Stoff (Lesen Sie die Hintergründe dazu hier) wird gerungen.

Für Aufsehen sorgte zuletzt die erneute Genehmigung des Stoffes auf EU-Ebene im November 2017. Obwohl sich die geschäftsführende Bundesregierung in der Frage nicht einig war (die SPD wendete sich gegen eine weitere Zulassung, die CDU/CSU war dafür), votierte der damalige Landwirtschaftsminister Christian Schmidt für die Zulassung. Dies wurde als schwere Belastung für die Gespräche über eine Neuauflage der großen Koalition gewertet.

Die Bundesregierung hatte sich daher vergangenes Jahr in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, „mit einer systematischen Minderungsstrategie den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln deutlich einzuschränken mit dem Ziel, die Anwendung so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden.“

…………

Die Krebsagentur IARC der WHO kam 2015 dagegen zu dem Schluss, dass Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ sei. ………

Pflanzen nehmen Glyphosat vor allem über die Blätter auf. Von dort gelangt der Wirkstoff in den ganzen Organismus und blockiert die Produktion von Aminosäuren. Dadurch stirbt die Pflanze ab. In Deutschland kommt Glyphosat auf den Acker, bevor die Nutzpflanze ausgesät wird. Sonst würde nicht nur das Unkraut, sondern auch die gesäte Pflanze absterben. Nur in Ausnahmefällen darf Glyphosat vor der Ernte eingesetzt werden.

Ab 2020 sollen Bauern nun nach dem Willen des Umweltbundesamts im Schnitt zehn Prozent ihrer Ackerfläche für den Schutz der biologischen Vielfalt nutzen müssen, wenn sie Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat anwenden wollen, die die Artenvielfalt nachweislich schädigen. Über diese Auflagen besteht noch Uneinigkeit mit dem Bundesagrarministerium von Julia Klöckner.

Der Grünen-Agrarexperte Harald Ebner kritisierte die neuen Zulassungen. „Soll das jetzt Glyphosat-Einstieg statt Glyphosat-Ausstieg werden?“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Ganz offensichtlich gibt es nicht einmal neue Auflagen oder Einschränkungen. Das Ergebnis kann nur sein: noch mehr Glyphosat – statt endlich weniger.“

dpa/stu

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http://www.spiegel.de/plus/julia-kloeckner-wie-die-agrarministerin-zur-agrarlobbyistin-wurde-a-00000000-0002-0001-0000-000161789332

Miss Ernte

Wie Julia Klöckner zur Agrarlobbyistin wurde

Agrarministerin Klöckner: Den Mut verloren

Kurz vor der Grünen Woche, dem alljährlichen Hochamt der Agrarbranche in Berlin, hat sie es wieder getan.

Am vergangenen Mittwoch ließ Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zunächst Einzelheiten zum geplanten Tierwohllabel verbreiten. „Schweine sollen es besser haben“, titelte der „Tagesspiegel“ hoffnungsfroh……

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/27/5g-strahlen-dosis-fuer-die-menschen-wird-massiv-erhoeht/

Schritt ins Ungewisse

5G-Technologie: Strahlen-Dosis für die Menschen wird massiv erhöht

Ab 2020 kommt der neue Mobilfunkstandard 5G nach Deutschland. Er bringt nicht nur viel mehr Sendestationen mit sich, sondern mittelfristig auch höhere Strahlungsfrequenzen. Deren Auswirkungen auf Mensch und Natur sind bisher kaum erforscht.

Zwei junge Frauen fotografieren sich vor der untergehenden Sonne.

Der neue Mobilfunkstandard 5G soll bereits ab 2020 in Deutschland Einzug halten. (Foto: dpa)

Der neue Mobilfunkstandard 5G, dessen Frequenzen im Frühjahr versteigert werden, soll bereits ab dem kommenden Jahr in Deutschland Einzug halten. Die Technologie verspricht eine deutlich schnellere Datenübertragung.

Doch 5G nutzt auch Frequenzen, die von den bisherigen Mobilfunknetzen nicht verwendet werden konnten. Zudem sind viel mehr Sendestationen als bisher geplant. Die Folgen der dadurch steigenden Strahlungsbelastung sind bisher kaum erforscht.

Das DWN Online Jahresabo erhalten Sie jetzt zusammen mit dem Spiegel-Bestseller von Michael Maier zum absoluten Vorteilspreis.Mehr als 200 Wissenschaftler und Ärzte, darunter 29 Deutsche, fordern einen Stopp der 5G-Pläne, weil sie Schäden für die Gesundheit fürchten. Aus demselben Grund hatte das Schweizer Parlament letztes Jahr einen höheren Grenzwert für Sendeanlagen abgelehnt.

Wilfried Kühling, Professor für Raum- und Umweltplanung an der Universität Halle-Wittenberg und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, fordert eine Aussetzung der Versteigerung der 5G-Frequenzen.

Die Technik und ihre gesundheitlichen Wirkungen müssten zunächst besser erforscht werden. „Man weiß viel zu wenig darüber, wie sich die Strahlenbelastung für die Bevölkerung unter 5G erhöhen wird“, zitiert ihn die ZEIT.

Daher wünscht sich Kühling neben weiterer Forschung auch eine gesellschaftliche Debatte.Die Menschen denken, sie brauchen 5G. Es wird ihnen suggeriert, dass es das Beste ist, und sie rennen dem Versprechen blind hinterher.“

Die Auswirkungen von Handy-Strahlen auf den Menschen sind vergleichbar mit einer Mikrowelle. Wassermoleküle und andere Teilchen geraten in Schwingung und die entstehende Reibungswärme erhöht die Körpertemperatur.

In Tierexperimenten haben Forscher einen gestörten Stoffwechsel, Verhaltensänderungen und Fehler in der Embryonalentwicklung beobachtet, wenn sich das Gewebe dauerhaft um mehr als einen Grad Celsius erwärmte.

Die Grenzwerte für Mobilfunk-Basisstationen sollen solche Auswirkungen ausschließen. Demnach darf sich der Körper selbst bei einer Ganzkörperbestrahlung nur um etwa 0,02 Grad erwärmen und beim Telefonieren mit dem Handy am Ohr lokal nur um 0,2 Grad.

Sarah Drießen vom Forschungszentrum für elektromagnetische Umweltverträglichkeit an der RWTH Aachen leitet das EMF-Portal, wo Experten seit 2005 alle wissenschaftlichen Studien zur Wirkung elektromagnetischer Felder auf den Menschen sammeln und für Laien verständlich kommentieren.

Zwar sagt die Biologin im Hinblick auf die Entstehung von Krebs, dass die elektromagnetische Strahlung im Mobilfunk nicht genug Energie besitzt, um DNA-Brüche hervorzurufen.

Allerdings würden einige Studien zeigen, in denen etwa Ratten starken elektromagnetischen Feldern ausgesetzt wurden, dass Mobilfunkfrequenzen Tumore auf indirektem Weg verursachen könnten.

„Als ein möglicher Wirkmechanismus werden oxidativer Stress und freie Radikale diskutiert, die dem Erbgut schaden“, sagt Drießen. Zwar seien viele Arbeiten zu oxidativem Stress nicht gut gemacht, aber es gebe durchaus Hinweise.

Sarah Drießen vermisst den politischen Willen, diesen Hinweisen systematisch nachzugehen. Um zu beantworten, ob speziell von 5G eine Bedrohung ausgeht, muss man untersuchen, was den neuen Standard eigentlich von den aktuellen Netzen unterscheidet.

Neben den neuen Frequenzen bringt 5G auch intelligente Antennensysteme mit sich. Beim Beamforming etwa werden die Mobilfunkstrahlen gezielt dorthin gelenkt, wo sie gerade gebraucht werden, etwa zu jemandem, der über sein Handy eine TV-Serie streamt.

„So ein begrenzter Strahl kann von Vorteil sein, weil die Personen links und rechts weniger Strahlung abbekommen“, zitiert die ZEIT Christian Bornkessel, einen Experten für Hochfrequenztechnik an der TU Ilmenau.

Doch durch das Beamforming können sich Stärke und Richtung der Strahlung ständig ändern. „Derzeit forschen wir noch daran, wie man unter diesen Bedingungen die Strahlenexposition von Menschen überhaupt korrekt messen kann“, so der Ingenieur.

Auch zur Auswirkung der deutlich höheren Frequenzen bis zu 60 Gigahertz, die mittelfristig für 5G genutzt sollen, gibt es derzeit kaum Untersuchungen.

Zwar wird diese hochfrequente Strahlung wegen ihrer kurzen Wellenlänge schon an der Körperoberfläche absorbiert und dringt nicht in den Körper ein. Doch welche Auswirkungen dies auf Augen, Haut und Schweißdrüsen hat, ist bisher unklar.

Auch das Umweltministerium räumt ein, dass für 5G noch Forschungsbedarf besteht, vor allem für Frequenzen oberhalb von 20 Gigahertz. Die Verdichtung des Mobilfunknetzes könne auch bei jenen zu höheren Belastungen führen, die gar nicht selbst telefonieren.

„Noch bestehende Unsicherheiten bei der gesundheitlichen Bewertung der neuen Technik wollen wir ausräumen, indem wir den Ausbau wissenschaftlich begleiten“, sagt Dirk Geschwentner vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Entscheidend ist seiner Ansicht nach, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Einen Grund für ein Moratorium sieht das Bundesamt nicht. Das wäre wohl auch schwer durchsetzbar, zu stark ist das Interesse von Wirtschaft und Industrie.

Doch auch das Bundesamt für Strahlenschutz räumt ein, dass zur Nutzung zusätzlicher Frequenzbänder im Zenti- und Millimeterwellenlängenbereich bisher nur wenige Untersuchungsergebnisse vorliegen.

Die Präsidentin der Behörde, Inge Paulini, rät den Nutzern in jedem Fall „auf ausreichenden Abstand des Smartphones zum Körper zu achten und beim Telefonieren Freisprecheinrichtungen und Headsets zu nutzen“.

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https://www.zeit.de/2019/04/mobilfunknetz-5g-datenuebertragung-gesundheitsgefahr-strahlenbelastung/komplettansicht

Mobilfunknetz 5G: Strahlendes Experiment

Das neue, leistungsstarke Mobilfunknetz 5G soll viele Probleme lösen. Darüber, wie es auf unseren Körper wirkt, wissen Forscher bisher aber erstaunlich wenig.

 

Mobilfunknetz 5G: Zumindest etwas Abstand zwischen Kopf und Handy sollte man halten.
Zumindest etwas Abstand zwischen Kopf und Handy sollte man halten. © Tanja Maria Lander/Bieler Tagblatt

Die Kombination aus Zahl und Großbuchstabe ist gerade fast allgegenwärtig, an „5G“ kommt man kaum vorbei. Der Name steht für den neuen Mobilfunkstandard, dessen Frequenzen im Frühjahr versteigert werden. Ab 2020 soll 5G dann in Deutschland Einzug halten. Die einen frohlocken ob all der technischen Möglichkeiten, extrem schneller Datenübertragung etwa. Sie hoffen, dass bald auch die letzte Milchkanne in Buxtehude vier Empfangsbalken zeigt. Andere – etwa eine Leserin, die sich per Mail an die ZEIT wandte – fürchten negative Folgen für die Gesundheit durch eine steigende Strahlungsbelastung, der man kaum noch entgehen kann.

Eigentlich war es in den vergangenen Jahren um das Thema Mobilfunkstrahlung ruhiger geworden. Hunderte Studien konnten bisher nicht nachweisen, dass eine Gesundheitsgefahr von diesen elektromagnetischen Feldern (EMF) ausgeht. Doch mit 5G kommen nun andere Frequenzen und viel mehr Sendestationen als bisher ins Spiel – und prompt ist die Debatte wieder da.

Da fordern etwa mehr als 200 Wissenschaftler und Ärzte ein Moratorium, weil sie Gesundheitsschäden fürchten. Und in der Schweiz hat das Parlament vergangenes Jahr einen höheren Grenzwert für die Sendeanlagen abgelehnt, wegen gesundheitlicher Bedenken. „Man weiß viel zu wenig darüber, wie sich die Strahlenbelastung für die Bevölkerung unter 5G erhöhen wird“, sagt Wilfried Kühling, Professor für Raum- und Umweltplanung an der Universität Halle-Wittenberg und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Er fordert, die Versteigerung der 5G-Frequenzen auszusetzen, bis die Technik und ihre gesundheitlichen Wirkungen besser erforscht sind.

Dass elektromagnetische Felder nicht spurlos an uns vorbeigehen, weiß jeder, der schon mal einen Sonnenbrand hatte. Ursache ist in diesem Fall die UV-Strahlung mit ihren Frequenzen im Petahertz-Bereich* (eine Eins mit 15 Nullen). Niederfrequente Felder dagegen, wie sie unser Stromnetz produziert, können Nerven und Muskeln reizen. Kurz: Felder verschiedener Frequenzen wirken unterschiedlich. Der Effekt von Handystrahlen ist vergleichbar mit dem einer Mikrowelle. Wassermoleküle und andere Teilchen geraten in Schwingung, die entstehende Reibungswärme erhöht die Körpertemperatur. In Tierexperimenten beobachteten Forscher einen gestörten Stoffwechsel, Verhaltensänderungen und Fehler in der Embryonalentwicklung. Diese Effekte traten aber erst dann auf, wenn sich das Gewebe dauerhaft um mehr als ein Grad Celsius erwärmte. Genau das sollen die Grenzwerte für Mobilfunk-Basisstationen verhindern: Selbst bei einer Ganzkörperbestrahlung würde sich der Körper dann nur um etwa 0,02 Grad erwärmen – beim Telefonieren mit dem Handy am Ohr lokal um 0,1 bis 0,2 Grad.

Und was ist mit der Entstehung von Krebs? Die elektromagnetische Strahlung im Mobilfunk besitze nicht genug Energie, um DNA-Brüche hervorzurufen, sagt Sarah Drießen vom Forschungszentrum für elektromagnetische Umweltverträglichkeit an der RWTH Aachen. Drießen leitet das EMF-Portal, eine Informationsplattform, auf der sie und ihre Kollegen seit 2005 alle wissenschaftlichen Studien zu elektromagnetischen Feldern und ihrer Wirkung auf den Menschen sammeln und für Laien verständlich kommentieren. Einige Studien, in denen etwa Ratten starken elektromagnetischen Feldern ausgesetzt wurden, zeigen, dass Mobilfunkfrequenzen vielleicht doch Tumore verursachen könnten. „Als ein möglicher Wirkmechanismus werden oxidativer Stress und freie Radikale diskutiert, die dem Erbgut schaden“, sagt Drießen. Zwar seien viele Arbeiten zu oxidativem Stress nicht gut gemacht, „aber es gibt durchaus Hinweise“.

Elektromagnetische Felder gehen nicht spurlos an uns vorbei

Die Biologin vermisst den politischen Willen, den Hinweisen systematisch nachzugehen. Nachdem das groß angelegte Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm zu Beginn der 2000er-Jahre keine Belege fand, dass Handystrahlung Krebs auslösen kann, hat Drießen den Eindruck, das Thema sei bei vielen jetzt weitestgehend abgeschlossen. „So funktioniert Wissenschaft aber nicht“, sagt sie. Um zu beantworten, ob speziell von 5G eine Bedrohung ausgeht, muss man sich fragen, was den neuen Standard eigentlich von den Netzen unterscheidet, die schon jetzt in Betrieb sind.

Zuerst werden oft die Frequenzen genannt. Die Bundesnetzagentur versteigert im Frühjahr erst einmal solche um zwei Gigahertz. Diese werden aktuell schon für den Mobilfunkstandard UMTS genutzt, sind also nicht neu. Weit wichtiger aber sind die Frequenzbänder um 3,4 bis 3,7 Gigahertz, die ebenfalls versteigert werden. Sie sind besonders gut geeignet für 5G, weil sich damit viele Daten in kurzer Zeit übertragen lassen. „Diese Frequenzen liegen nicht viel höher als jene, die wir schon für andere Mobilfunkstandards nutzen und zu denen wir durchaus wissenschaftliche Studien haben“, sagt Drießen. Darauf beruft sich auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). „Die Erkenntnisse, die wir von anderen Mobilfunknetzen haben, können zu einem großen Teil auf 5G übertragen werden“, sagt Dirk Geschwentner, Mitglied der Arbeitsgruppe Elektromagnetische Felder des BfS.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Wegen der kürzeren Reichweite braucht 5G deutlich mehr Antennen, wahrscheinlich Zehntausende. „Damit können neue Situationen entstehen, in denen Menschen bis zum Kontakt an die Sender herankommen“, sagt Geschwentner. Die schuhkartongroßen Anlagen könnten auf Haltestellenhäuschen installiert werden, an Litfaßsäulen und Lampenmasten. Zwar betrage die Leistung der kleinen Sendeanlagen mit weniger als zehn Watt nur einen Bruchteil derer von großen Dachantennen, trotzdem wisse man noch nicht genau, wie sich ihr Betrieb auf die Strahlenexposition auswirkt. Erst wenn das 5G-Netz in Betrieb geht, will das BfS Messungen für belastbare Zahlen durchführen. Bislang sei auch keine Markierung der Sender geplant, die sie klar erkennbar machen würde. Dabei könne es für Träger zum Beispiel von Herzschrittmachern laut BfS wichtig sein, dass sie die Sender sehen.

Kann man die Strahlenbelastung von 5G überhaupt messen?

Eine weitere Neuheit von 5G sind intelligente Antennensysteme, zum Beispiel Beamforming. Die Technik lenkt die Mobilfunkstrahlen gezielt dorthin, wo sie gerade gebraucht werden – etwa zu jemandem, der über sein Handy eine TV-Serie streamt. „So ein begrenzter Strahl kann von Vorteil sein, weil die Personen links und rechts weniger Strahlung abbekommen“, sagt Christian Bornkessel, Experte für Hochfrequenztechnik an der TU Ilmenau. Allerdings können sich dadurch Sendeleistung und -richtung ständig ändern. „Derzeit forschen wir noch daran, wie man unter diesen Bedingungen die Strahlenexposition von Menschen überhaupt korrekt messen kann“, sagt der Ingenieur.

Ähnliches gilt, wenn für 5G irgendwann weit höhere Frequenzen genutzt werden als jetzt. Experten gehen davon aus, dass Antennen mittelfristig auch mit bis zu 60 Gigahertz funken werden, um noch größere Datenmengen zu übertragen. „Derart hochfrequente Strahlung dringt wegen ihrer kurzen Wellenlänge kaum in den Körper ein, da sie schon an der Körperoberfläche absorbiert wird“, sagt Sarah Drießen. Deshalb diskutieren Wissenschaftler gesundheitliche Auswirkungen auf Augen, Haut und Schweißdrüsen. Bisher ist die Studienlage aber dünn.

Das Umweltministerium bestätigt, dass für 5G durchaus noch Forschungsbedarf besteht – besonders für Frequenzen oberhalb von 20 Gigahertz. Vor allem die Verdichtung des Mobilfunknetzes könne „örtlich für alle sich dort aufhaltenden Personen auch zu höheren Expositionen führen“. Das gilt also auch für Menschen, die gerade gar nicht telefonieren, sondern zum Beispiel nur auf den Bus warten.

„Noch bestehende Unsicherheiten bei der gesundheitlichen Bewertung der neuen Technik wollen wir ausräumen, indem wir den Ausbau wissenschaftlich begleiten“, sagt Dirk Geschwentner vom BfS. Entscheidend sei, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Einen Grund für ein Moratorium sehe er nicht. Das wäre wahrscheinlich auch schwer durchzusetzen, schaut man sich an, wie Wirtschaft und Industrie nach dem neuen Standard lechzen. Wilfried Kühling vom BUND aber wünscht sich dringend weitere Forschung und eine gesellschaftliche Debatte: „Die Menschen denken, sie brauchen 5G. Es wird ihnen suggeriert, dass es das Beste ist, und sie rennen dem Versprechen blind hinterher.“

Überspitzt könnte man sagen: 5G ist ein Experiment.Angesichts der Tatsache, dass die Technologie schon 2020 an den Start gehen soll, überrascht es doch ein wenig, dass – was die Strahlenbelastung betrifft – vieles noch so unklar ist. „Erst bauen, dann schauen“ scheint das Motto zu sein.

Zwar deutet im Moment nichts darauf hin, dass jemand unter 5G ernsthaft um seine Gesundheit fürchten muss. Wenn es aber doch so wäre, dann wird er es vielleicht erst erfahren, wenn es schon zu spät ist.

*Korrekturhinweis: In diesem Artikel stand zunächst eine falsche Angabe. Es hieß, ultraviolette Strahlung (UV) liege „im Terahertz-Bereich“, also zwischen Mikrowellen und Infrarot. Richtig ist jedoch, dass UV-Strahlung auf dem elektromagnetischen Spektrum in einem viel höheren Frequenzbereich liegt, nämlich oberhalb des sichtbaren Lichts, im Petahertz-Bereich. Bitte entschuldigen Sie den Fehler. 

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http://www.5gappeal.eu/

The 5G appeal

Scientists and doctors call for a moratorium on the roll-out of 5G.
5G will substantially increase exposure to radiofrequency electromagnetic fields RF-EMF, that has been proven to be harmful for humans and the environment.

Read more

 

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Die UN-SICHT-BARE GEFAHR – MOBIL-FUNK
ube.com/watch?time_continue=1&v=Cj3wyeAvjxQ

Spiegel TV – Handystrahlung

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ube.com/watch?v=4eXr85efl_8

Report Mainz – Bei Anruf Hirntumor

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Europa ignoriert Krebsrisiko von 5G | 26. Februar 2019 | http://www.kla.tv/13916

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https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384-all.html

Mobilfunk
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Qualcomm wirbt auf der CES 2019 in Las Vegas für 5G.Foto: Robyn Beck/AFP

Ein elektrischer Kleinbus kurvt über ein menschenleeres Testgelände im Nirgendwo der rheinischen Provinz. Zwei Passagiere sitzen auf der Rückbank. Dann plötzlich erscheint aus dem Nichts eine weitere Person. Hannes Ametsreiter, der Chef von Vodafone Deutschland, gesellt sich zum Gespräch – als Hologramm. Eigentlich arbeitet er am Schreibtisch im 70 Kilometer entfernten Düsseldorf, aber zugleich sitzt er scheinbar leibhaftig im Wagen. Mimik, Gestik und Körpersprache lassen den elektronischen Geist beinahe lebendig aussehen. Dafür müssen mehrere Gigabytes pro Sekunde übertragen werden, ein Sender neuer Art macht es möglich. „Der Fahrersitz im Auto der Zukunft wird zur Fernsehcouch – oder zum Bürostuhl“, frohlockt der Manager.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.

Der Ausbau von 5G soll 500 Milliarden Euro kosten.Foto: Tobias Hase/dpa

Solche und ähnliche Gags inszeniert die Telekommunikations-Industrie schon seit Monaten in ganz Europa. Da lässt die Telecom Italia in Turin Drohnen über die Piazza Vittorio fliegen, um Medikamente auszuliefern und die Straßen von Transportern zu befreien. Oder der schwedische High- Tech-Konzern Ericsson demonstriert die automatische Fernüberwachung von Schwerkranken und chirurgische Operationen per Roboter. Konkurrent Nokia zeigt, wie Roboter im Takt von Millisekunden vernetzt gemeinsam eine komplexe Aufgabe lösen.

500 Milliarden Euro Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit

Der Aufwand dient der Einstimmung der Bürger auf ein informationstechnisches Megaprojekt: 5G, die fünfte Generation der Mobilfunktechnik, soll bis zu 1000-mal mehr Datenvolumen übertragen als bisher. Die Zahl der verbundenen Geräte soll sich verhundertfachen, und die Reaktionsgeschwindigkeit nicht mal mehr eine Millisekunde betragen. Vom autonomen Fahren über mitdenkende Kühlschränke und Heizkörper bis zu vollständig mit Robotern betriebenen Fabriken soll die neue Technologie die gesamte Lebenswelt revolutionieren.

Die dazu nötigen Investitionen, nach Schätzungen der Deutschen Telekom rund 500 Milliarden Euro, seien „von strategischer Bedeutung für Europa“, verkündet Jyrki Katainen, EU-Kommissar für Jobs und Wachstum. Der Ausbau von 5G „ist entscheidend für unsere weltweite Wettbewerbsfähigkeit“, sagt er und weiß sich darin einig mit allen Regierungen der EU-Staaten.

Ein kleiner Insiderkreis bewertet die Gefahren

Aber stimmen die Verheißungen überhaupt? Und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ist das Journalisten-Team Investigate Europe nachgegangen und auf erstaunliche Widersprüche gestoßen. Nicht nur ist völlig unklar, ob sich die geplanten Milliarden-Investitionen jemals rentieren werden. Zudem birgt das Vorhaben ein enormes Risiko, das die Verantwortlichen totschweigen, während es immer drängender wird: Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, indem sie etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

Die zuständigen Institutionen von der Weltgesundheitsorganisation über die EU-Kommission bis zum deutschen Bundesamt für Strahlenschutz überlassen es jedoch einem kleinen Kreis von Insidern, die Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung festzulegen. Doch dessen Mitglieder blenden viele unbequeme neue Erkenntnisse aus.

Für den flächendeckenden Ausbau braucht es zigtausende Sendeanlagen

5G würde den „Elektrosmog“, wie ihn Kritiker nennen, noch erheblich verstärken. Weil die neue Technik mit sehr hohen Frequenzen operiert, ist deren Reichweite deutlich geringer als bei den bisherigen Antennen. Für die Füllung der oft beklagten Funklöcher taugt sie nicht. Aber sie vervielfacht die Zahl der nötigen Funkzellen. Darum errichtet etwa die Telekom allein im fünf Kilometer langen Teststreifen in Berlin-Schöneberg derzeit gleich 71 neue Sendemasten. Kommt es zum flächendeckenden Ausbau, wird das zigtausende zusätzliche Sendeanlagen erfordern.

Mit „der Implementierung von 5G drohen ernste, irreversible Konsequenzen für den Menschen“, warnen mehr als 400 Mediziner und Naturwissenschaftler in einem jüngst veröffentlichten Appell für einen Ausbaustopp der 5G-Technik, darunter auch der langjährige deutsche Umweltpolitiker und Biologe Ernst-Ulrich von Weizsäcker. „Wir wissen nicht sicher, ob die mobile Datenübertragungstechnik gesundheitliche Risiken mit sich bringt, aber wir können es auch noch nicht ausschließen“, erklärt er.

Daher müsse die Politik „darauf bestehen, dass die Gesundheitsrisiken, die mit der allgegenwärtigen Hochfrequenzstrahlung für mobile Geräte verbunden sind, untersucht werden, bevor wir die gesamte Bevölkerung immer höheren Werten der elektromagnetischen Felder aus dieser Technologie aussetzen“.

Ein Thema für Spinner? Bisher schien es so

Handystrahlung? Das schien bisher nur ein Thema für Spinner und Leute mit Verfolgungswahn. Auch die Autoren dieses Reports sahen das zunächst so. Schließlich gibt es schon rund 24.000 Sendemasten allein in Deutschland. Viele Millionen nutzen ihre Smartphones jeden Tag stundenlang. Von Gesundheitsschäden merken sie nichts.

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Das Team

Investigate Europe ist ein pan-europäisches Journalistenteam, das Themen von europäischer Relevanz recherchiert und die Ergebnisse europaweit veröffentlicht. Das Projekt wird von der „Hübner & Kennedy“-Stiftung, der GLS Treuhand, der Rudolf-Augstein-Stiftung, der norwegischen Fritt-Ord-Stiftung, der italienischen Stiftung Cariplo und der Open Society Initiative for Europe sowie einer privaten Spenderin unterstützt. Weitere Spenden kommen von Lesern. Das Team kooperiert mit den NGOs Journalismfund und N-Ost. Zu den Medienpartnern für den Report über 5G gehören unter anderem „Newsweek Polska“, „Diario de Noticias“, „Il Fatto Quotidiano“,
„De Groene Amsterdamer“, „Efimerida ton Syntakton“, „Aftenbladet“ und der „Falter“. Außer den Autoren haben Crina Boros, Wojciech Ciesla, Ingeborg Eliassen, Juliet Ferguson, Nikolas Leontopoulos, Maria Maggiore, Leila Minano, Paulo Pena und Jef Poortmans dazu beigetragen. Mehr zum Projekt: investigate-europe.eu.

Im Mobilfunk werden hochfrequente elektromagnetische Felder für die drahtlose Übertragung von Daten genutzt. Hertz (Hz) ist die Maßeinheit für die Frequenz und gibt die Zahl der Schwingungen der elektromagnetischen Wellen pro Sekunde an. Dabei gilt: Je breiter das genutzte Frequenzband, umso mehr Daten können übertragen werden. Für LTE (4G) sind Bänder von 20 bis 60 MHz in Gebrauch. Die 5G-Technik benötigt dagegen gleich 100 MHz, die nur noch für höhere Frequenzen verfügbar sind. Dafür versteigert die Bundesnetzagentur zunächst die drei Bänder zwischen 3,4 und 3,7 GHz. Ein viertes Band bis 3,8 GHz ist für den lokalen Gebrauch in Fabriken und Forschungszentren reserviert. Später sollen auch Bänder von 22 bis 25 GHz genutzt werden.

Die hohen Frequenzen haben jedoch eine geringere Reichweite. Für die Schließung der oft beklagten Funklöcher muss darum das LTE-Netz ausgebaut werden, die 5G-Technik wird dafür nicht benötigt. Die Stärke der Felder wird in Volt/Meter gemessen. Zum Schutz der Bevölkerung sind für die bisher genutzten Mobilfunkfrequenzen zwischen 400 MHz und 3 GHz in den meisten EU-Staaten Grenzwerte von 38 bis 61 V/m vorgeschrieben. Weil Gesundheitsschäden bei geringeren Stärken nicht ausgeschlossen werden können, gilt in Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz für öffentliche Orte und Wohnungen ein 10-mal strengerer Grenzwert. Die Telekom-Industrie fordert für den Ausbau des 5G-Netzes jetzt die Lockerung dieser Grenzwerte.

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Doch so einfach, wie die alltägliche Erfahrung suggeriert, ist es nicht. Das klärt schon ein Blick auf die „rechtlichen Hinweise“, die in vielen der Smartphones unter „Telefoninformationen“ abrufbar sind. „Halten Sie dieses Smartphone mindestens 1,5 cm vom Körper entfernt“, heißt es da, und „verwenden Sie zum Tragen am Körper ausschließlich Zubehör mit Gürtelclip.“ Bei „Nichtbeachtung könnte Ihr Smartphone die festgelegten Grenzwerte überschreiten“. Offenbar gibt es da doch ein Problem.

Noch deutlicher liest sich das in den Dokumenten, mit denen die betroffenen Konzerne ihre Aktionäre über die möglichen Risiken aufklären. So schreibt Vodafone im Jahresbericht 2017: „Elektromagnetische Signale, die von mobilen Geräten und Basisstationen ausgesendet werden, können gesundheitliche Risiken bergen, mit potenziellen Auswirkungen, einschließlich: Änderungen der nationalen Gesetzgebung, eine Verringerung der Mobiltelefonnutzung oder Rechtsstreitigkeiten.“ Auch die Deutsche Telekom warnt ihre Gesellschafter, es bestehe „die Gefahr von regulatorischen Eingriffen, wie zum Beispiel die Senkung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder oder die Durchführung von Vorsichtsmaßnahmen im Mobilfunk“.

Die Wissenschaft ist über die Frage zutiefst zerstritten

Die Warnungen signalisieren, wie groß die Unsicherheit ist. Schon seit Jahrzehnten forschen Biologen, Mediziner und Ingenieure über die Frage, ob die Hochfrequenzstrahlung für den Mobilfunk die Gesundheit schädigen könnte. In der weltweit größten Datenbank zum Thema, dem „EMF-Portal“ der Hochschule RWTH Aachen, sind mehr als 2000 wissenschaftliche Studien dazu gelistet. Doch über die Bewertung der Ergebnisse sind die beteiligten Wissenschaftler aus aller Welt bis heute zutiefst zerstritten.

Im Kern dieses Streits steht eine einzigartige Institution: die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine private Wissenschaftlervereinigung ohne jeden amtlichen Charakter. Doch die Gesetzgebung zum Schutz der Bevölkerung vor Hochfrequenzstrahlung folgt ausschließlich deren Richtlinien.

Diese beruhen auf einer umstrittenen Annahme: Demnach ist die einzig bewiesene gesundheitsschädliche Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Erwärmung des Gewebes, wie sie bei hoher Dosierung auftritt, so wie es auch in einem Mikrowellen-Ofen geschieht. Nach Meinung der ICNIRP droht erst dann Gefahr, wenn die mit der Strahlung übertragene Energie mehr als zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht erreicht, weil erst ab diesem Niveau die Temperatur im Gewebe messbar steigt. Den Wert legte der Verein bereits 1998 fest, und darauf beruhen bis heute alle gesetzlichen Grenzwerte zur Sendestärke von Basisstationen und Mobiltelefonen. In der Regel werden sie allenfalls nahe an den Sendemasten erreicht, sind also für die Industrie kein Problem.

Hochfrequenzstrahlen wirken auf Zellen ein – aber ist das gefährlich?

Die Beschränkung auf die Wärmewirkung erscheint allerdings willkürlich. Hochfrequenzstrahlen erzeugen unvermeidlich weitere, sogenannte nicht thermische Effekte in lebenden Zellen, selbst wenn sie niedrig dosiert sind. Schließlich beruhen biologische Prozesse stets auf elektrochemischen Vorgängen, etwa bei der Übertragung von Nervenimpulsen. Das bestreiten auch die Mitglieder der ICNIRP nicht. „Wir sind nur nicht überzeugt, dass diese Wirkungen erwiesenermaßen gesundheitsschädlich sind“, erklärt deren Vorsitzender, der niederländische Biologe Eric van Rongen.

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Grafik: Rita Böttcher/Tsp

Gegen dieses Diktum haben die Kritiker ebenfalls eine Organisation ins Leben gerufen, die in den USA registrierte „Bioinitiative“. Auch deren 29 Professoren und medizinische Forscher aus elf Ländern repräsentieren alle benötigten Disziplinen wie die Krebsforschung, Molekularbiologie und Epidemiologie, und sie veröffentlichten einen Gegenbericht zur ICNIRP-Position.

„Die biologischen Effekte der Mobilfunkstrahlung verhindern, dass der Körper geschädigte DNA heilt und führen zu einer geringeren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten“, schreiben die Autoren unter Berufung auf mehr als 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das könne die Stoffwechsel- und Fortpflanzungsfunktionen tiefgreifend beeinträchtigen. Nach Meinung des schwedischen Onkologen Lenart Hardell, einem der Leitautoren, haben Studien mit mehreren tausend befragten Handynutzern zudem „bewiesen, dass die elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung das Risiko für Hirntumore erhöht“.

Das Problem bei diesen alarmierenden Forschungsergebnissen ist, dass sie nicht von anderen Wissenschaftlern bestätigt werden können, weil die Befragungen nicht wiederholbar sind. Zwar ergab eine Auswertung von 2266 Studien durch eine australische Forschergruppe, dass 68 Prozent davon „signifikante biologische oder gesundheitliche Auswirkungen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber anthropogenen elektromagnetischen Feldern“ belegen. Ob und wie häufig das tatsächlich krank macht, ist jedoch nicht eindeutig bewiesen. Eine eigens berufene Expertengruppe des Internationalen Zentrums für Krebsforschung bei der WHO (IARC) mochte Hardell und seinen Kollegen daher nicht folgen. Elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung sei nur „möglicherweise krebserzeugend“, urteilte sie im Jahr 2011.

Bei Laborratten wuchsen mehr Tumore

Diese Bewertung ist jedoch inzwischen veraltet. Bereits 2015 machte eine Forschergruppe an der privaten Jacobs-Universität in Bremen um den Biologen Alexander Lerchl eine beunruhigende Entdeckung. Lerchl hatte lange vehement alle Warnungen der Mobilfunkkritiker zurückgewiesen. Aber dann musste er feststellen, dass bei Mäusen die Tumore, die durch ein Gift erzeugt worden waren, unter gewöhnlicher Mobilfunkstrahlung weitaus schneller wuchsen und sich im Körper verbreiteten als bei den Tieren ohne Bestrahlung. Diese „tumorpromovierende Wirkung“ habe ihn „durchaus überrascht“, gestand Lerchl.

Noch schwerer wiegt eine im November 2018 veröffentlichte Studie, an der Forscher im Auftrag des US-Gesundheitsministeriums mehr als zehn Jahre lang gearbeitet haben. Dafür setzten die Wissenschaftler des „National Toxicology Program“ rund 7000 Ratten und Mäuse lebenslang für neun Stunden am Tag der Mobilfunkstrahlung aus. Zur Überraschung der Forscher fanden sie nicht nur Schäden in den DNA-Strängen der Hirnzellen bei Mäusen, sondern die bestrahlten männlichen Ratten entwickelten zudem signifikant mehr bösartige Tumore an den Nervenzellen des Herzmuskels als ihre nicht bestrahlten Artgenossen. Auch die Zahl der Hirntumore lag um drei Prozent höher als in der Kontrollgruppe.

Das Team um den Cheftoxikologen Michael Wyde war sich der Brisanz dieser Ergebnisse sehr bewusst. Darum berief das Institut der US-Regierung eigens 15 externe Mediziner und Ingenieure, um die Arbeit begutachten zu lassen. Deren Urteil fiel dennoch eindeutig aus. Demnach liegt nun ein „klarer Beweis“ für die tumorerzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten vor.

Nicht „möglicherweise“, sondern „wahrscheinlich krebserregend“

Genau das hatten die Behörden in den USA und Europa bis dahin stets bestritten. Der Direktor der zuständigen Food and Drug Administration, Jeffrey Shuren, erklärte denn auch sofort: „Wir bestreiten die Schlussfolgerungen des Berichts.“ Die Forscher hätten ihre Versuchstiere sehr hohen Niveaus von Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. Darum könnten die Ergebnisse „nicht auf die Mobiltelefonnutzung von Menschen angewandt werden“.

Aber dieser Einwand war schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung widerlegt. Parallel zu den US-Experimenten hatte ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna eine ganz ähnliche Untersuchung durchgeführt. Dafür wurden ebenfalls mehr als 2000 Versuchstiere derselben Rattenart einer lebenslangen Bestrahlung ausgesetzt, aber mit Feldstärken, wie sie die alltägliche Mobilfunknutzung erzeugt. Trotzdem führte auch das zu einem signifikanten Anstieg der gleichen Tumorart, wie sie die US-Forscher beobachten.

Damit sei erstmals „in zwei unabhängig voneinander durchgeführten Experimenten nach überprüfbar strengen Maßstäben der Laborwissenschaft die gleiche karzinogene Wirkung von Hochfrequenzstrahlung belegt“, konstatiert Belpoggio – und fordert Konsequenzen. Die WHO und deren International Agency for the Research on Cancer (IARC) „müssen dieses Thema vorrangig behandeln“. Elektromagnetische Strahlung solle nicht mehr nur als „möglicherweise“, sondern als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft werden.

Warum finden die Kritiker kein Gehör?

Dass es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Dagegen steht das ICNIRPKartell. „Beide Studien haben Einschränkungen, die den Nutzen ihrer Ergebnisse für die Festlegung von Expositionsrichtlinien beeinflussen“, behauptete der Expertenclub gleich nach deren Veröffentlichung. Demnach „bieten sie keine zuverlässige Grundlage für die Überarbeitung der bestehenden Leitlinien für die Hochfrequenz-Exposition“. Und kein Strahlenschutzamt, kein EU-Kommissar und kein Minister widerspricht. Für Europas Regierungen und deren Behörden fungieren die 13 Mitglieder der selbst ernannten Kommission als eine Art höhere wissenschaftliche Gewalt. Aber warum? Warum finden alle Warner, selbst so prominente wie das Expertenpanel für die US-Gesundheitsbehörde, kein Gehör?

Wer dieser Frage nachgeht, trifft auf ein verblüffendes Phänomen: Die Mitglieder der ICNIRP sind gleichzeitig auch in allen zuständigen Institutionen tätig und kontrollieren so den offiziellen Diskurs (einen Wegweiser durch das Geflecht finden sie hier). Rechtlich ist die Wissenschaftlergruppe lediglich ein eingetragener Verein, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei abweichende Meinungen meidet. Aber schon bei dessen Adresse beginnt die Verquickung mit der staatlichen Ebene. Das Sekretariat des Vereins residiert mietfrei direkt im Bundesamt für Strahlenschutz im Münchner Vorort Neuherberg. Und die wissenschaftliche Koordination für ICNIRP erledigt praktischerweise die amtliche Leiterin der Abteilung für elektromagnetische Felder, Gunde Ziegelberger. Ihr Vorgänger war bis 2016 sogar Vorsitzender des Clubs. Zugleich fördert die Bundesregierung die Wissenschaftler-NGO mit rund 100 000 Euro pro Jahr.

Den Eindruck, die private Organisation sei quasi Teil der deutschen Behörde, weist die Sprecherin als „nicht zutreffend“ zurück. Das Amt unterstütze lediglich die internationale Vernetzung der Forschung. Im Übrigen sei die ICNIRP von der WHO offiziell anerkannt, das gebe ihr die Legitimation. Das stimmt, aber macht es nicht minder fragwürdig.

Verbindungen zur Weltgesundheitsorganisation und zur EU-Kommission

Denn auch die UN-Gesundheitsorganisation in Genf hat den Verein nicht nur als Berater anerkannt, sondern ihm die Untersuchung der Gesundheitsrisiken von Hochfrequenzstrahlung de facto gleich ganz übertragen. Das „International EMF Project“ der WHO hat den Auftrag, die laufende Forschung auszuwerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Wegen der vielen neuen Erkenntnisse soll alsbald eine umfassende WHO-Studie erstellt werden. Aber vier der sechs Mitglieder der dafür berufenen „core group“ arbeiten für ICNIRP, darunter auch der Vorsitzende van Rongen.

Die Mitglieder dieses Vereins haben sich jedoch längst festgelegt, dass auch die neueren Forschungsergebnisse keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen rechtfertigen, wie van Rongen gegenüber Investigate Europe bestätigte. Die Frage, ob das nicht einen offenkundigen Interessenkonflikt mit sich bringt, ließ die Leiterin des WHO-Projekts, die holländische Ingenieurin Emilie van Deventer, unbeantwortet, und das nicht zufällig. Sie ist selbst ganz offiziell als „Beobachterin“ Teil des ICNIRP-Netzwerks.

Ähnlich läuft es bei der EU-Kommission. Dort oblag es dem „Wissenschaftlichen Ausschuss zu neuen Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR), die Gefahren der Hochfrequenzstrahlung zu beurteilen. Erneut stellte ICNIRP vier der zwölf Mitglieder. Prompt kam auch dieses Gremium 2015 zu dem Schluss, dass es keine Probleme gebe. Und so beruft sich der Chef der EU-Direktion für öffentliche Gesundheit auf „die internationalen Gremien ICNIRP und SCENHIR“ und versichert, sie hätten „konsistente Belege vorgelegt, dass die Exposition in elektromagnetischen Feldern kein Gesundheitsrisiko darstellt, wenn sie unter den in der EU empfohlenen Grenzwerten bleibt“.

Die auf diese Art hergestellte Einheitsmeinung ist bequem für alle Beteiligten, die Telekom-Industrie und ihre Kunden genauso wie die verantwortlichen Politiker, die auf Wachstum und Jobs durch die mobile Datentechnologie setzen. Aber sie bricht mit einem zentralen Versprechen der EU-Verfassung: dem Vorsorgeprinzip.

Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.

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Versuchsratten im Labor des Ramazzini Instituts werden Strahlung ausgesetzt.Foto: Ramazzini Institut

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https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1335

Europa ignoriert mögliches Krebsrisiko von 5G

Tagespiegel recherchiert zu 5G / Mobilfunk
Das Journalistenteam Investigate Europe legt im Tagesspiegel am 13.01.2019 unter dem Titel „Strahlendes Versprechen“ eine zweiseitige Recherche zur Mobilfunk-Studienlage und zum 5G-Ausbau vor, die man als Zeitbombe bezeichnen kann.

Artikel jetzt in voller Länge online >>>

Gleich zu Anfang des Artikels wird auf einen Widerspruch hingewiesen:

  • „Die Technologie für den Mobilfunk steht im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Aber die Regierungen fördern den Ausbau unbeirrt.“ (1)

Brilliante Analyse

Warum dies so ist, dazu liefert der Artikel eine brillante Analyse. Die Journalisten Harald Schumann und Elisa Simantke haben die Studienlage analysiert und stellen fest:

  • „Sowohl eine amerikanische Forschergruppe des staatlichen „National Toxicology Program“ als auch ein Team um die renommierte italienische Krebsforscherin Fiorella Belpoggi in Bologna berichteten jüngst, dass sie in aufwendigen Experimenten auf „klare Beweise“ für die Tumor-erzeugende Wirkung der Hochfrequenzstrahlung bei Ratten gestoßen sind. Eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz hatte bereits 2015 ergeben, dass Mobilfunkstrahlung die Ausbreitung von Tumoren im Körper von Mäusen erheblich beschleunigt.“

Sie weisen weiter darauf hin, dass hunderte Wissenschaftler sich in Appellen auf Grund der Studienlage gegen die 5G Einführung stellen, aber die EU Kommission und die europäischen Regieren die Risiken ignorieren. Der Artikel deckt auf, wie Regierungen zur Verharmlosung der Studienlage und Rechtfertigung die Empfehlungen der International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) nutzen:

  • „Dabei handelt es sich allerdings lediglich um einen privaten in Deutschland eingetragenen Verein ohne jeden amtlichen Charakter, der seine Mitglieder selbst rekrutiert und dabei Fachleute mit abweichenden Meinungen ausschließt. Die Kritiker fordern daher die Einsetzung eines unabhängigen Gremiums und ein großes Forschungsprogramm zur Beurteilung möglicher Gesundheitsschäden.“

ICNIRP politisch so gut wie tot – Bundesamt für Strahlenschutz Teil des Problems

Die ICNIRP beurteilt seit Jahren alle Studien, die die Geschäfte der Mobilfunkbranche beeinträchtigen könnten, als irrelevant. Genau dafür wurde die ICNIRP gegründet. Sie ist der Firewall für die Industrie. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) spielt dabei eine führende Rolle. Das BfS stellt der ICNIRP kostenfrei die Räume und mit Frau Dr. Gunde Ziegelberger, zuständig für die Beurteilung der Wirkungen und Risiken der nichtionisierenden Strahlung des Mobilfunks im BfS, auch gleich die Sektretärin zur Verfügung. Der Artikel legt nahe, dass diese Kommission aufgelöst werden muss, so wie es auch die Wissenschaftler-Gruppe um Prof. Hardell fordert (2).

Seit Jahren ist keine vergleichbare Recherche in deutschen Leitmedien erschienen

Diese Recherche von Schumann/Simantke hat Hand und Fuß. Enorm, wie treffsicher die Autoren die aktuell entscheidenden Punkte der für viele unübersichtlichen Studienlage darstellen und das weltweite Lobby-System, diese zu verschleiern. Der Artikel berichtet  von Protestbewegungen gegen die Einführung von 5G in europäischen Ländern und über Schutzregelungen zu elektromagnetischen Feldern, die von der Stadtverwaltung Krakau umgesetzt werden. Dieser Artikel muss große Verbreitung finden. Er hat auch deswegen große Bedeutung, weil er von renommierten Journalisten in einem bundesweiten Leitmedium erscheint.

Und eine cooles Video gibt es auch gleich dazu:

e.com/watch?v=JKaoLxw0qJI

The 5G mass-experiment: Big promises, unknown risks

Analysen der Verbraucherschützer werden bestätigt

diagnose:funk sieht sich durch diese Recherche in der Arbeit bestätigt. Zu den Schwerpunkten, die die Journalisten herausarbeiten, haben wir bereits folgende Analysen veröffentlicht:

 

Das ICNIRP-Kartell – „Mietmäuler im Dienste eines selbstreferenziellen Systems“

Tagesspiegel Berlin

Der exklusive Club der ICNIRP wurde 1992 in Deutschland gegründet und als gemeinnütziger Verein in München eingetragen.

Das Kartell beruft seine Mitglieder selbst. Sie sind keiner Kontrolle unterworfen und niemanden Rechenschaft schuldig. Andere Meinungen als das thermische Dogma werden nicht geduldet.

Der TAGESSPIEGEL hat eine interaktive Karte zur Verflechtung der Mitglieder zu (nur einigen der vielen) anderen Institutionen dargestellt.

 

(1) Alle Zitate aus der Vorankündigung des Artikels vom 12.01.2019: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/elektrosmog-europa-ignoriert-moegliches-krebsrisiko-von-5g/23855700.html

(2) https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1318

Publikation zum Thema

Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 17.08.2018 Bestellnr.: 236Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Mobilfunkstrahlung und Krebs: Die Ergebnisse der NTP-Studie und die Gesamtstudienlage

Ein Kommentar von L. Hardell, M. Carlberg und L. Hedendahl.
Autor:
L. Hardell, M. Carlberg und L. Hedendahl. Übersetzuung durch diagnose:funk. Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis der Autoren.
Inhalt:
Die Arbeitsgruppe des Onkologen Prof. Lennart Hardell (Schweden) hat eine umfassende Interpretation der NTP-Studie vorgelegt, in der die Ergebnisse in Zusammenhang mit epidemiologischen und medizinischen-biologischen Studien gestellt werden (Hardell et al. 2018). diagnose:Funk legt mit diesem Brennpunkt eine Übersetzung dieser Arbeit vor.

Format: A4Seitenanzahl: 16 Veröffentlicht am: 08.02.2017 Bestellnr.: 233Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Studie weist nach, wie Grenzwerte scheinwissenschaftlich legitimiert werden

Mobilfunk-Grenzwerte entzaubert
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Der neue diagnose:funk ‚Brennpunkt‘ behandelt die Studie „Fehlerhafte offizielle Bewertung der Sicherheit von Funkstrahlung durch die Beratergruppe für nicht-ionisierende Strahlung“ (2016) von S. J. Starkey und liegt in deutscher Übersetzung vor. Die Studie zeigt am Beispiel des AGNIR-Berichtes (Advisory Group On Non-ionising Radiation, Großbritannien), mit welchen Methoden eine Rechtfertigung der Grenzwerte zusammengezimmert und manipuliert wird. Ergänzung: Die Beratergruppe AGNIR wurde im Mai 2017 aufgelöst. In England gab es so gut wie keine Berichterstattung darüber. Am 17.10.2018 hat das Investigativ-Portal http://truepublica.org.uk diese heimliche Abwicklung aufgedeckt. Siehe unten stehende Links zum englischen Artikel und zur Online-Übersetzung.

Format: A4Seitenanzahl: 24 Veröffentlicht am: 15.05.2017 Bestellnr.: 234Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Handystrahlung und Gehirntumore

Stand der Forschung
Autor:
diagnose:funk / Übersetzung der Studie von Michael Carlberg und Lennart Hardell
Inhalt:
„Hochfrequente Strahlung sollte als ein Karzinogen eingestuft werden, das beim Menschen Gliome hervorrufen kann. (…) Die derzeit gültigen Richtlinien zur Exposition gegenüber hochfrequenter Strahlung müssen überarbeitet werden“ (Carlberg / Hardell). Übersetzung des Reviews zum Stand der Forschung über Krebsrisiken der nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks, verfasst von den schwedischen Wissenschaftlern Michael Carlberg und Prof. Lennart Hardell: „Evaluation of Mobile Phone and Cordless Phone Use and Glioma Risk Using the Bradford Hill Viewpoints from 1965 on Association or Causation“.

Aktualisierung der Veröffentlichung von 2016Format: A4Seitenanzahl: 12 Veröffentlicht am: 10.12.2018 Sprache: DeutschHerausgeber: diagnose:funk

Mobilfunk-Chronologie

Politische und wissenschaftliche Dokumente 2003 – 2018
Autor:
diagnose:funk
Inhalt:
Diese Chronologie dokumentiert eine Vielzahl behördlicher und wissenschaftlicher Warnungen und Nachweise zu Risiken der Mobilfunktechnologie. Aktualisierung vom 10. Dez. 2018 12.02.2019 Download aktualisiert – Schreibfehler korrigiert.

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NIEMAND darf – soll – MEHR ENT-KOMMEN

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1220

Wissenschaftler warnen vor Risiken durch 5G

Internationaler Appell fordert ein 5G-Moratorium
Internationale Wissenschaftler und Ärzte warnen vor den Gesundheitsrisiken durch den Mobilfunkstandard 5G und fordern ein Moratorium. Sie fordern die Überprüfung der Technologie, die Festlegung von neuen, sicheren „Grenzwerten für die maximale Gesamtexposition“ der gesamten kabellosen Kommunikation, sowie den Ausbau der kabelgebundenen digitalen Telekommunikation zu bevorzugen.

Wissenschaftler warnen vor potenziell schweren gesundheitlichen Auswirkungen der 5G-Mobilfunktechnologie

Wir, die mehr als 180 unterzeichnenden Wissenschaftler und Ärzte von 36 Ländern, empfehlen ein Moratorium beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden. 5G wird die Exposition gegenüber elektro­magne­tischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen, indem es zu GSM, UMTS, LTE, WLAN, usw. hinzukommt, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind.

5G führt zu einer massiven Zunahme der Zwangsexposition
durch kabellose Kommunikation.

Die 5G-Technik funktioniert nur über kurze Entfernungen. Durch festes Material werden die Signale nur schlecht übertragen. Viele neuen Antennen werden benötigt, und die vollständige Einführung wird in städtischen Gebieten zu Antennen im Abstand von 10 bis 12 Häusern führen. Daher wird die Zwangsexposition stark erhöht.

Mit „der immer umfangreicheren Nutzung kabelloser Techniken“ kann niemand einer Exposition aus dem Weg gehen. Neben der erhöhten Anzahl von 5G-Basisstationen (selbst innerhalb von Häusern, Läden und Krankenhäusern) werden nämlich laut Schätzungen „10 bis 20 Milliarden Drahtlosanschlüsse“ (von Kühlschränken, Waschmaschinen, Überwachungs­kameras, selbstfahrenden Autos und Bussen, usw.) Teil des Internets der Dinge sein. All dies zusammen kann zu einer exponentiellen Zunahme der gesamten langfristigen Exposition aller EU-Bürger gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) führen.

Schädliche Auswirkungen von HF-EMF sind bereits bewiesen

Über  230 Wissenschaftler aus mehr als 40 Ländern haben ihre „ernsthafte Besorgnis“ hinsichtlich der allgegenwärtigen und zunehmenden Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern durch elektrische und kabellose Geräte geäußert, schon vor dem zusätzlichen Ausbau von 5G. Sie beziehen sich auf die Tatsache, dass „zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen gezeigt haben, dass sich elektromagnetische Felder auf lebende Organismen auswirken, bereits bei Intensitäten, die weit unterhalb der meisten internationalen und nationalen Grenzwerte liegen“. Zu den Auswirkungen gehören ein erhöhtes Krebsrisiko, Zellstress, eine Zunahme schädlicher freier Radikaler, Genschäden, strukturelle und funktionelle Veränderungen im Fortpflanzungssystem, Lern- und Gedächtnisdefizite, neurologische Störungen sowie negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden bei Menschen. Schädigungen betreffen bei weitem nicht nur den Menschen. Es gibt nämlich zunehmende Hinweise auf schädliche Auswirkungen bei Pflanzen und  Tieren.

Nachdem der Appell der Wissenschaftler im Jahr 2015 verfasst wurde, wurden durch zusätzliche Forschung ernsthafte gesundheitliche Risiken durch HF-EMF von kabelloser Technik bestätigt. Die (25-Millionen-US-Dollar teure)  Studie des US-amerikanischen National Toxicology Program (NTP), die größte der Welt, zeigt eine statistisch deutliche Zunahme beim Auftreten von Gehirn- und Herzkrebs in Tieren, die elektromagnetischen Feldern unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte ausgesetzt waren (ICNIRP, International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection = Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung). Diese Grenzwerte gelten in den meisten Ländern. Diese Ergebnisse untermauern die Ergebnisse in epidemiologischen Studien am Menschen zu hochfrequenter Strahlung und dem Hirntumorrisiko. Eine große Anzahl fachlich überprüfter wissenschaftlicher Berichte zeigen Schädigungen der menschlichen Gesundheit durch elektromagnetische Felder auf.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kam im Jahr 2011 zum Ergebnis, dass elektromagnetische Felder der Frequenzen von 30 KHz bis 300 GHz möglicherweise krebserregend für Menschen sind (Gruppe 2B). Neue Studien, wie die oben erwähnte Studie des NTP, sowie mehrere epidemiologische Untersuchungen, wie die aktuellsten Studien zur Handynutzung und Hirnkrebsrisiken  bestätigen jedoch, dass hochfrequente Strahlung krebserregend für Menschen ist.

Die EUROPAEM EMF Leitlinie 2016 sagt aus, dass „es starke Hinweise gibt, dass eine langfristige Exposition gegenüber bestimmten EMFs ein Risikofaktor bei Krankheiten, wie bestimmten Krebsarten, Alzheimer sowie männlicher Unfruchtbarkeit ist. … Häufige Symptome von EHS (elektromagnetischer Hypersensibilität) sind unter anderem Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Depression, fehlende Energie, Erschöpfung und grippeartige Symptome“.

Ein zunehmender Teil der Bevölkerung Europas ist von Krankheitssymptomen betroffen, die in der wissenschaftlichen Literatur seit vielen Jahren mit der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern durch kabellose Techniken in Verbindung gebracht wurden. Die internationale Wissenschaftliche Erklärung zu EHS & multipler Chemikaliensensibilität (MCS), Brüssel 2015, sagt Folgendes aus: „Angesichts unserer aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnis unterstreichen wir, dass alle nationalen  und internationalen Gremien und Organisationen … EHS und MCS als tatsächliche Erkrankungen im medizinischen Sinn anerkennen müssen.   Ihnen kommen die Rolle von Wächterkrankheiten zu. In den kommenden Jahren könnte es zu weitreichenden Problemen bei der öffentlichen Gesundheit kommen. Dies gilt für alle Länder, in denen die auf elektromagnetischen Feldern beruhenden kabellosen Techniken sowie vermarktete chemische Substanzen uneingeschränkt verwendet werden. … Tatenlosigkeit führt zu Kosten für die Gesellschaft und ist keine Option mehr. … Wir erkennen diese schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Gesundheit einstimmig an. … Um dieser weltweiten Pandemie in angemessener Weise zu begegnen müssen weitreichende primäre Verhütungsmaßnahmen ergriffen und ihnen Vorrang eingeräumt werden.“

Vorsorgemaßnahmen

Das  Vorsorgeprinzip (UNESCO)  wurde 2005 von der EU übernommen: „Wenn menschliche Aktivitäten zu moralisch nicht hinnehmbarem Schaden führen können, der wissenschaftlich plausibel, aber unsicher ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um diesen Schaden zu vermeiden oder zu verringern.“

Die Resolution 1815 (Europarat, 2011): „Alle zumutbaren Maßnahmen (sind zu) ergreifen, um die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern zu verringern, insbesondere gegenüber hochfrequenten Wellen von Mobiltelefonen und insbesondere die Exposition von Kindern und jungen Menschen, bei denen das Risiko von Gehirntumoren am größten zu sein scheint. … Die Versammlung empfiehlt dringend, dass das ALARA-Prinzip (ALARA; as low as reasonably achievable = so gering, wie vernünftigerweise erreichbar) angewendet wird. Dabei müssen sowohl die sogenannten thermischen Wirkungen als auch die athermischen (nicht-thermischen) oder biologischen Wirkungen elektromagnetischer Emissionen oder Strahlung berücksichtigt werden“. Außerdem müssen (Punkt 8,5) „die Standards und die Qualität der Risikobewertung verbessert werden“.

Der  Nürnberger Kodex (1949) gilt für alle Experimente an Menschen. Er umfasst daher den Ausbau von 5G mit neuer, stärkerer Exposition gegenüber HF-EMF. Für sämtliche derartige Versuche gilt: „Der Versuch ist so zu planen und auf Ergebnissen von Tierversuchen und naturkundlichem Wissen über die Krankheit oder das Forschungsproblem aufzubauen, dass die zu erwartenden Ergebnisse die Durchführung des Versuchs rechtfertigen werden. … Kein Versuch darf durchgeführt werden, wenn von vornherein angenommen werden kann, dass er zum Tod oder einem dauernden Schaden führen wird.“ (Nürnberger Kodex, Punkte 3-5). Bereits veröffentlichte wissenschaftliche Studien zeigen, dass „von vornherein angenommen werden kann“, dass es reale Gesundheitsrisiken gibt.

Die Europäische Umweltagentur (EUA) warnt vor „Strahlungsrisiken durch Alltagsgeräte“, obwohl die Strahlung  unterhalb der Grenzwerte der WHO/ICNIRP liegt. Die EUA kommt auch zu der Schlussfolgerung: „Es gibt viele Beispiele, in denen das Vorsorgeprinzip in der Vergangenheit nicht angewendet wurde und wo es zu schweren und oft irreversiblen Schäden bei der Gesundheit und der Umwelt kam. ... Schädliche Expositionen können verbreitet sein, bevor es sowohl zu „überzeugenden“ Beweisen von Schäden durch langfristige Exposition kommt, als auch einem biologischen Verständnis  [Mechanismus]  davon, wie dieser Schaden verursacht wird.“

„Sicherheitsrichtlinien“ schützen die Industrie – nicht die Gesundheit

Die aktuellen ICNIRP-„Sicherheitsrichtlinien“ sind veraltet. Sämtliche belegten Schäden, die oben erwähnt werden, treten auf, obwohl sich die Strahlung unterhalb der „Sicherheitsrichtlinien“ der ICNIRP befindet. Deshalb sind neue Sicherheitsstandards erforderlich.

Der Grund für die irreführenden Richtlinien liegt am Interessenkonflikt der ICNIRP-Mitglieder, aufgrund ihrer Beziehungen zu Telekommunikations- oder Stromunternehmen. Dieser untergräbt die Unparteilichkeit, die die Festlegung von öffentlichen Expositionsstandards gegenüber nicht-ionisierender Strahlung leiten sollte. … Um Krebsrisiken zu bewerten, ist es notwendig, Wissenschaftler mit Fachkompetenz in der Medizin, insbesondere der Onkologie, einzubeziehen.“ Die aktuellen Richtlinien der ICNIRP/WHO für elektromagnetische Felder beruhen auf der überholten Hypothese, dass „die kritische Wirkung der Exposition gegenüber HF-EMF,  die für die menschliche Gesundheit und Sicherheit relevant ist, in der Erwärmung des exponierten Gewebes liegt.“ Wissenschaftler haben jedoch bewiesen, dass viele verschiedenen Arten von Krankheiten und Schädigungen verursacht wurden, ohne dass eine Erwärmung stattfindet („nicht-thermische Wirkungen“), bei Strahlungsintensitäten, die weit unterhalb der ICNIRP-Grenzwerte liegen.

Wir legen der EU Folgendes eindringlich nahe:

1) Alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausbreitung der hochfrequenten elektromagnetischen Felder (HF-EMF) von 5G zu stoppen, bis unabhängige Wissenschaftler sicherstellen können, dass für EU-Bürger 5G und die gesamten Strahlungsintensitäten, die durch HF-EMF (5G zusammen mit GSM, UMTS, LTE und WLAN) nicht schädlich sind, insbesondere für Säuglinge, Kinder und schwangere Frauen sowie für die Umwelt.

2) Zu empfehlen, dass alle EU-Länder, insbesondere ihre Strahlenschutzbehörden, die Resolution 1815 erfüllen und ihre Bürger, einschließlich Lehrern und Ärzten, über Gesundheitsrisiken durch HF-EMF-Strahlung aufklären sowie darüber, wie und warum kabellose Kommunikation zu vermeiden ist, insbesondere in/an/nahe z. B. Zentren für die Tagesbetreuung, Schulen, Wohnungen, Arbeitsplätzen, Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen.

3) Sofort, ohne Einflussnahme der Industrie, eine EU-Arbeitsgruppe unabhängiger, tatsächlich unparteiischer Wissenschaftler zu EMF und Gesundheit ohne Interessenkonflikte zu ernennen,[1] um die Gesundheitsrisiken zu bewerten und: 

a) Über neue, sichere „Grenzwerte für die maximale Gesamtexposition“ für die gesamte kabellose Kommunikation innerhalb der EU zu entscheiden.

b) Die gesamte und kumulative Exposition, von der EU-Bürger betroffen sind, zu erforschen.

c) Regeln zu verfassen, die innerhalb der EU vorgeschrieben/durchgesetzt werden, die festlegen, wie zu verhindern ist, dass die neuen „Grenzwerte für die maximale Gesamtexposition“ in der EU überschritten. Dies gilt im Hinblick auf alle Arten elektromagnetischer Felder, um die Bürger zu schützen, insbesondere Säuglinge, Kinder und schwangere Frauen.

4) Zu verhindern, dass die Drahtloskommunikations-/Telekommunikationsbranche über ihre Lobbyorganisationen EU-Beamte dazu überredet, Entscheidungen zur weiteren Verbreitung der hochfrequenten Strahlung, einschließlich 5G, in Europa zu treffen.

5) Kabelgebundene digitale Telekommunikation zu bevorzugen und auszubauen.

Wir erwarten von Ihnen bis spätestens 31. Oktober 2017 eine Antwort an die beiden zuerst erwähnten Unterzeichner zu den Maßnahmen, die Sie treffen werden, um die Einwohner der EU vor hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und insbesondere der Strahlung von 5G zu schützen. Dieser Appell und Ihre Reaktion wird öffentlich verfügbar sein.

 

1) Vermeiden Sie ähnliche Fehler, wie die der Kommission (2008/721/EC), als sie von der Industrie unterstützte Mitglieder für das SCENIHR ernannte, und der EU einen irreführenden Bericht über die Gesundheitsrisiken der EU unterbreitete, der der Telekommunikationsindustrie einen Freibrief zur Bestrahlung der Bevölkerung gab. Der Text wird jetzt von Strahlenschutzbehörden in der EU zitiert.

Hochachtungsvoll unterbreitet

Rainer Nyberg, EdD, Professor Emeritus (Åbo Akademi), Vasa, Finland

Lennart Hardell, MD, PhD, Professor (assoc) Department of Oncology, Faculty of Medicine and Health, University Hospital, Örebro, Sweden

 

Die Liste der Unterzeichner finden Sie im PDF.

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com/watch?v=mLVJViJ1FeM

Handystrahlung – Beeinträchtigt das Blutbild

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Appell: Wissenschaftler warnen vor potenziell schweren gesundheitlichen Auswirkungen der 5G-Mobilfunktechnologie

PDF, 893 KB, 13. September 2017

 

Unterzeichner des Wissenschaftler 5G-Appells

(Stand 12. September 2017)

Hinweis: Die Unterstützung ist persönlich und wird nicht zwangsläufig von der verbundenen Universität oder Organisation
unterstützt.
EU and European Nations
AUSTRIA
Gerd Oberfeld, MD, Public Health Officer, Salzburg
BELGIUM
Marie-Claire Cammaerts, Dr, retired, Free University of Brussels, Bruxelles
BULGARIA
Marko Markov, Professor Emeritus, Ph.D. in biophysics, Sofia University, Research international
CYPRUS
Stella Canna Michaelidou, Dr, Chemist Expert on Environment, Health and Food Safety, President of the
Cyprus National Committee on Environment and Children’s Health
FINLAND
Marjukka Hagström, LL.M, M.Soc.Sc., Senior researcher, The Finnish Electrosensitivity
Foundation, Turku
Osmo Hänninen, PhD, Professor Emeritus, Dept. of Physiology, Faculty of Medicine, University of
Eastern Finland; Editor-In-Chief, Pathophysiology, Kuopio
Georgiy Ostroumov, PhD (in the field of RF EMF), independent researcher
FRANCE
Marc Arazi, MD, Physician (Whistleblower on Phonegate international scandal), Nogent-sur-Marne
Dominique Belpomme, MD, MSc, Full Professor in Medical Oncology; Director of ECERI, Paris
University, Paris & European Cancer and Environment Research Institute, Brussels
Philippe Irigaray, PhD, Scientific Director, Association for Research on Treatment against Cancer
(ARTAC), Paris; European Cancer and Environment Research Institute (ECERI), Brussels
Vincent Lauer, Ing. ECP, Independent Researcher, La Chapelle sur Erdre
Annie J Sasco, MD, DrPH, Former Director of Research, French National Institute of Health
and
Medical Research, Former Chief of Epidemiology for Cancer Prevention at the
International
Agency for Research on Cancer and Former Acting Chief of Program for
Cancer Control,
World Health Organization, Bordeaux
GERMANY
Franz Adlkofer, MD, Professor, Pandora-Foundation for Independent Research
Christine Aschermann, MD (retired) member of the Kompetenzinitiative e.V., Leutkirch
Wissenschaftler-Appell für ein 5G Moratorium
55G Appell
Mario Babilon, Dr. rer. nat., Professor, Baden-Wuerttemberg Cooperative State University Stuttgart
Wolf Bergmann, Dr. med., Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie
e.V.,
Freiburg
Rainer Frentzel-Beyme, MD, Professor emeritus, University of Bremen.
Helmut Breunig, Diploma degree in forestry, Specialty: Radio frequency injuries on trees around phone
masts, Osterode am Harz
Klaus Buchner, Dr. rer. nat., Professor, MEP – Member of the European Parliament,
Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e.V., München
Horst Eger, Dr. med., Ärztlicher Qualitätszirkel ”Elektromagnetische Felder in der Medizin –
Diagnostik, Therapie, Umwelt”, Naila
Karl Hecht, Dr, Professor of pathophysiology and neurophysiology (Emeritus of the Medical center
Charite), Berlin
Peter Hensinger, MA, diagnose:funk, consumer protection organisation, Stuttgart
Markus Kern, Dr. med., Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie
e.V.,
Kempten
Florian M. König, Dr.Sc. Man. Dir. & Science Header of the Company/Institute „Florian König
Enterprises GmbH”
Andrea Leute, Dr. med., Ärzteinitiative Mobilfunk Allgäu-Bodensee-Oberschwaben, Überlingen
Martin Lion, Dr. med., Allgemeinmedizin – Homöopathie, Ulm
Peter Ludwig, Dr. phil., Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie
e.V.,
Saarbrücken
Willi Mast, Dr., Arzt für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, Gelsenkirchen
Joachim Mutter, Dr. med., Paracelsus Clinic / Switzerland, Kompetenzinitiative zum Schutz von
Mensch, Umwelt und Demokratie e.V., Murg
Gertraud Teuchert-Noodt, Dr., Professorin der Neurobiologie i.R., Universität Bielefeld
Peter Ohnsorge, Dr. med., European Academy for Environmental Medicine
Karl Richter, Dr. phil., Professor, Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und
Demokratie e.V., St. Ingbert
Claus Scheingraber, Dr. med. dent., German Working Group Electro-Biology, Brunnthal,
Cornelia Waldmann-Selsam, Dr.med., Competence Initiative for the Protection of Humanity,
Environment and Democracy e.V., Bamberg
Werner Thiede, Dr. theol., Professor, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in
Bayern und Publizist, Neuhausen
Helmut Wagner, Dr. med., Ophthalmologist, Stuttgart
Harald Walach, Professor, PhD in psychology, PhD in theory and history of science, Change Health Science
Institute, Berlin; affiliation: Witten-Herdecke University, Poznan Medical University, Poland
Ulrich Warnke, Dr.rer.nat., Academic Superior Council (retired) University of Saarland
Isabel Wilke, Diplom-Biologin, Editor ElektrosmogReport, Kassel/Berlin
Roland Wolff, Dipl.-Phys., Medical Physicist, Bremen
Ortwin Zais, PhD (Dr. med.), European Academy for Environmental Medicine
GREECE
Christos Georgiou, PhD, Member, Scientific Secretariat of ICEMS; Professor of Biochemistry, Biology
Department, University of Patras, Patras
Theodore P. Metsis, PhD, Electrical, Mechanical, Environmental Engineer, Consultant, Athens
ITALY
Domenico Agrusta, Medicine and surgery, specialist in dentistry (Odontostomatologia) self-
employed, Member of ISDE, Taranto
Fernanda Amicarelli, Full Professor in Applied Biology, Department of Life, Health and
Environmental Sciences, University of L’Aquila, L’Aquila
Fiorella Belpoggi, Dr., Director, Research Department, Ramazzini Institute, Bologna
Wissenschaftler-Appell für ein 5G Moratorium
65G Appell
Sergio Bernasconi, Full Professor of Pediatrics, former Director, Pediatric Department, Editor
emeritus: Italian Journal of Pediatrics, University of Parma
Dr Franco Berrino, MD, PhD, former Director, Department of Preventive and Predictive Medicine,
Istitutonazionale dei Tumori, Milan
Ernesto Burgio, MD, Pediatrician, ECERI – European Cancer and Environment Research Institute (Bruxelles)
Dr Franco Cherubini, Degree in medicine and surgery, Self-employed, Vetralla
Dott. Agostino Di Ciaula, President of Scientific Committee, Italian Society of Doctors for the
Environment – ISDE Italy, Arezzo
Dott. Andrea Cormano, MD, Italian Society of Doctors for the Environment – ISDE, Benevento
Ugo Corrieri, Degree in medicine and surgery at Università Cattolica del S. Cuore, Teacher at
Scuola Romana di Psicoterapia Familiare, President of ISDE-Doctors for the Environment
in
Grosseto, Coordinator of ISDE-Doctors for the Environment for Central Italy, Grosseto- Rome
Dr Patrizia Difonte, Physician, Surgeon, General practitioner and occupational medicine,
Associazione Italiana Elettrosensibili, Lonate Pozzolo (Varese)
Anna Maria Falasconi, Medical Doctor, Primary Care Pediatrician, National Health System, Rome
Dott. Filippo Maria di Fava, Laurea in Medicina e Chirurgia, Libero professionista, Roma
Dr. Mario Frusi, MD, medico, Cuneo
Dr. Stefano Gallozzi, Astrophysician and technologist at the INAF Italian National Astrophysical Institute in
the Observatory, President of the Comitato di Tutela e Salvaguardia dell’Ambiente in Monte Porzio
Catone (ONLUS association), Rome
Dott. Roberto Gava, Pharmacologist and Toxicologist, ISDE, Padua
Teresa Pia Anna Maria Del Gaudio, Degree in Medicine and Surgery, specialist in pediatrics,
Medical Manager, ASL Salerno, Roccagloriosa (SA), Italy
Valerio Gennaro, MD, PhD, Head ,Liguria Mesothelioma Registry (COR Liguria), UO Clinical
Epidemiology (IST Nord – CBA); IRCCS Policlinico Ospedale San Martino National Cancer
Research Institute (IST), Genoa
Patrizia Gentilini, Degree in Medicine ( specialization in Oncology and Hematology). ISDE
(International Society Doctor’s for Environment), FORLI’
Livio Giuliani, PhD, Professor, Università dell’Abruzzo – Corso di Laurea in Fisiatria, Chieti
Angelo Levis, PhD. Professor, Biologist, University of Padua
Roberto Lucchini, MD, Professor of Occupational Medicine, University of Brescia
Salvatore Magazù,PhD, Full Professor of Experimental Physics, Dipartimento di Scienze
Matematiche e Informatiche, Scienze Fisiche e Scienze della Terra, Università di Messina
Fiorenzo Marinelli, PhD, Institute of Molecular Genetics (IGM), National Research Council (CNR),
Member of the International Commission for Electromagnetic Safety (ICEMS), Bologna,
Antonio Maria Pasciuto, Degree in Medicine and Surgery, Specialist in Internal Medicine,
President of ASSIMAS (Associazione Italiana Medicina Ambiente e Salute), Rome
Dott. Carlo Ratti, MD, Ordine dei Medici della SPEZIA, Genova
Ruggero Ridolfi, MD, Oncologist Endocrinologist, ISDE, Forlì-Cesena,
Dr. Med. Sandro Rinaldi, Laurea in medicina e chirurgia; specializzazione in Allergologia;
specializzazione in Ematologia. Medico di medicina generale convenzionato con l’Azienda
Sanitaria di Bolzano, Terlano (BZ)
Massimo Melelli Roia, MD, Italian Society of Doctors for the Environment – ISDE, Perugia
Dott. Roberto Romizi, President, Italian Society of Doctors for the Environment – ISDE, Arezzo
Dott.ssa Ida Santellocco, MD, Medico chirurgo, Pediatria, medico chirurgo – pediatra, Roma
Massimo Scalia, Coordinator of the Bioelectromagnetism Section of CIRPS (Interuniversity
Research Center for Sustainable Development)
Alessandro Solerio, Degree in Medicine and Surgery, Self-employed, homeopath, Sanremo
Franco Verzella, MD, physician, practice dedicated to autistic children, Bologna,
Myriam Zucca, Dr. ssa, Medical Director, Dermatology, Cagliari University Hospital, Sardinia
MALTA
Wissenschaftler-Appell für ein 5G Moratorium
75G Appell
Pierre Mallia, MD PhD CBiol MPhil MA(Law) DipICGP MMCFD MRCP FRCGP, Professor of Family
Medicine, Bioethics & Patients’ Rights; Chairperson National Health Ethics Committee,
Dept. of Health Coordinator Bioethics Research Programme, Univ. of Malta; President,
Malta College of Family Doctors
NETHERLANDS
Hugo Schooneveld, PhD, Retired Associate professor (Wageningen Agricultural University),
Advisor to the Dutch EHS Foundation, former president of ‚Stichting elektro-
hypersensitivity’, Wageningen
PORTUGAL
Paulo Vale, PhD, Auxiliary Researcher, Sea and Marine Resources Department, The Portuguese Sea and
Atmosphere Institute, Lisbon
SLOVAKIA
Igor Belyaev, PhD, Dr.Sc, Associate Professor, Cancer Research Institute, BMC SAS, Bratislava
Jan Jakus, MD, PhD, DSc., Professor, Jessenius Faculty of Medicine, Comenius University, Martin
Ladislav Janousek, PhD, Professor, Department of Electromagnetic and Biomedical Engineering
Faculty of Electrical Engineering, University of Zilina, Žilina
Michal Teplan, PhD, Institute of Measurement Science, Slovak academy of sciences, Bratislava
SPAIN
Alfonso Balmori, BSc, Master in Environmental Education, Biologist. Junta de Castilla y León,
Valladolid
José Luis Bardasano, PhD, Biologist and Physician, Prof. of Medical Bioelectomagnetism,
Department of Medicine and Medical Specialties, School of Medicine, University of
Alcalá. Alcalá de Henares, Madrid
Pilar Muñoz-Calero, MD, President of the Fundación Alborada, Co-director of the Chair of
Pathology and Environment, Faculty of Medicine, Universidad Complutense de Madrid
(UCM), Madrid
Miguel Lopez-Lazaro, PhD, Associate Professor, Department of Pharmacology, Faculty of Pharmacy,
University of Seville
María Elena López Martín, MD, PhD, Associate Professor of Human Anatomy, School of Medicine,
University of Santiago de Compostela (USC)
Enrique A. Navarro, PhD, Professor, University of Valencia, Valencia
Claudio Gómez-Perretta, MD, PhD, Chief of Section, Hospital Universitario La Fe, Valencia
Ceferino Maestu Unturbe, Ph.D, Prof., Director of the Bioelectromagnetism Laboratory
the Centre for Biomedical Technology (CTB), Polytechnic University of Madrid (UPM).
of
SWEDEN
Mikko Ahonen, PhD, researcher, Sundsvall
Michael Carlberg, MSc, Department of Oncology, Faculty of Medicine and Health, University
Hospital, Örebro
Mikael Eriksson, MD, PhD, Associate Professor, Department of Oncology, Skane University
Hospital,
Lund
Lena Hedendahl, MD, Independent Environment and Health Research, Luleå
Olle Johansson, Associate Professor, Experimental Dermatology Unit, Department of Neuroscience,
Karolinska Institute, Stockholm
Gunilla Ladberg, PhD, Member of the Board of the Swedish association Vågbrytaren, Lidingö
Leif G. Salford, MD, PhD, Senior Professor of Neurosurgery, Director of the Rausing Laboratory for
Translational NeuroOncology, Lund University, Lund
Elsy-Britt Schildt, MD, PhD, Senior Consultant, Department of Oncology and Radiation, County Hospital,
Kalmar
Wissenschaftler-Appell für ein 5G Moratorium
85G Appell
Fredrik Söderqvist, PhD, Epidemiologist, Centre for Clinical Research, Uppsala University,
Västerås
SWITZERLAND
Daniel Favre, Dr. phil., Biologist, Independent Researcher, Brent
Peter Meier, Dr.Med., Facharzt für Innere Medizin FMH, M.Sc. Präventivmedizin, Mitglied der European
Academy for Environmental Medicine, Sissach
UK
Erica Mallery-Blythe, MD, BMBS, Founder of PHIRE (Physicians‘ Health Initiative for Radiation and
Environment) Trustee Radiation Research Trust, Medical Advisor ORSAA (Oceana
Radiofrequency Advisory Association), Medical Advisor ES-UK, Soton
David Gee, Visiting Fellow, Institute of Environment, Health and Societies, Brunel University,
London
Andrew Goldsworthy, BSc, PhD, Lecturer in Biology (retired), Imperial College London, Monmouth
Isaac Jamieson, PhD, DIC, RIBA, Dip AAS, BSc(Hons) Arch., Biosustainable Design, Aberdeen, UK.
International Expert, Thammasat University, Pathumthani, Thailand.
Alasdair Philips, BSc, DAgE, Professional engineer, Powerwatch
Syed Ghulam Sarwar Shah, MBBS, MA, MSc, PhD , Post-Doctoral Research Fellow, Department of
Occupational Health, Guy’s and St. Thomas’ NHS Trust; Honorary Research Fellow, Department of
Clinical Sciences, Brunel University, London
Sarah Starkey, PhD, Independent Neuroscience and Environmental Health Research
(continues)
Other Nations
ARMENIA
Sinerik Ayrapetyan, PhD, Professor, Life Sciences International Postgraduate Educational Center, UNESCO
Chair in Life Sciences, Yerevan, Head of Research Council and Chairholder of UNESCO Chair
AUSTRALIA
Priyanka Bandara, PhD, Environmental Health Consultant, Castle Hill/Sydney, NSW
Katherine Georgouras, OAM, DDM, FACD, Professor of Dermatology, (semiretired) ,Kenthurst NSW
Ray Kearney OAM, PhD, Honorary Assoc. Professor (retired), Department of Medicine, University of Sydney
Don Maisch, PhD, Independent researcher, author of ”The Procrustean Approach”, Lindisfarne,
Tasmania
May Murray, PhD, Independent Environmental Health researcher, Canberra
Elena Pirogova, PhD, Associate Professor, Biomed Eng, BEng (Hons) Chem En, Discipline of Electrical and
Biomedical Engineering, School of Engineering, RMIT University
Charles Teo, AM, MBBS, Professor, Neurosurgeon, Prince of Wales Private Hospital, Randwick, NSW,
Sydney
Steve Weller, BSc, Founding member of ORSSA, Brisbane
BRAZIL
Orlando Furtado Vieira Filho, PhD, Professor, Cellular & Molecular Biology, Federal University of Rio
Grande do Sul
Claudio Enrique Fernández-Rodríguez, PhD, MSEE, Professor, Federal Institute of Rio Grande do
Sul,
IFRS, Canoas
Alvaro Augusto A. de Salles, PhD, Full Professor, Federal University of Rio Grande do Sul, UFRGS, Porto
Alegre
Francisco de Assis Ferreira Tejo (retired) D.Sc., Professor, Grupo de Eletromagnetismo Computacional e
Bioeletromagnetismo, Electrical Engineering Dept, Universidade Federal de Campina Grande
CANADA
Frank Clegg, CEO, Canadians for Safe Technology (C4ST); Former President of Microsoft Canada
Wissenschaftler-Appell für ein 5G Moratorium
95G Appell
Paul Héroux, PhD, Occupational Health Program Director, Department of Epidemiology,
Biostatistics and Occupational Health, McGill University Medicine, Montreal, PQ
Anthony B. Miller, MD, FRCP, Professor Emeritus, Dalla Lana School of Public Health, University of Toronto,
Malcolm Paterson, PhD, Director, Research Initiatives, BC Cancer Agency Sindi Ahluwalia
Hawkins Centre for the Southern Interior, Kelowna, BC
Michael A. Persinger, PhD, Professor, Biomolecular Sciences, Behavioural Neuroscience and Human Studies,
Laurentian University, Sudbury, Ontario
CHINA
Wenjun Sun, PhD, Professor, Bioelectromagnetics Key Laboratory, Zhejiang University, School of Medicine,
Hangzhou
Minglian Wang, M.M. , PhD, Associate Professor, College of Life Science & Bioengineering, Beijing
University of Technology (BJUT), Beijing
COLOMBIA
Carlos Sosa, MD, University of Antioquia, Medellín
EGYPT
Nasr Radwan, Prof. Dr., Cairo University, Faculty of Science, Cairo
INDIA
Ganesh Chandra Jagetia, Professor, Just retired from Department of Zoology, Mizoram University,
Aizawl, Udaipur
Sareesh Naduvil Narayanan, PhD, Assistant Professor, Department of Physiology, RAK College of Medical
Sciences, RAK Medical & Health Sciences University, Ras Al Khaimah, UAE
R. S. Sharma, PhD, Head, Scientist – G & Sr. DDG, Div. of Reproductive Biology, Maternal & Child Health
and Chief Project Coordinator – EMF Health Project India, Indian Council of Medical Research,
Ansari Nagar, New Delhi
IRAN
Amirnader Emami Razavi, PhD, Executive Manager and Principal Investigator of Iran, National Tumor Bank,
Cancer Institute of Iran, Tehran University of Medical Sciences
Dr. Masood Sepehrimanesh, PhD, Assistant Professor, Gastrointestinal and Liver Disease Research Center,
Guilan Universtiy of Medical Sciences, Rasht
ISRAEL
Iris Atzmon, MPH, Epidemiology, University of Haifa, Author of ”The Cellular, not what you
thought!“, Haifa
Michael Peleg, M.Sc., Radio Communications Engineer and Researcher, Technion, Israel Institute of
Technology, Haifa
Elihu D Richter, MD MPH, Professor, Occupational and Environmental Medicine, Hebrew
University-Hadassah School of Public Health and Community Medicine, Jerusalem
Yael Stein, MD, Hebrew University – Hadassah Medical Center, Jerusalem
Danny Wolf, MD, Pediatrician, Clialit Health Services Raziel, Netanya Herzelia
JAPAN
Hidetake Miyata, PhD, Associate professor, Department of Physics. Tohoku University
JORDAN
Mohammed Saleh Al Salameh, PhD, Professor, Department of Electrical Engineering, University of Science
& Technology, Irbid
Wissenschaftler-Appell für ein 5G Moratorium
105G Appell
KOREA (South)
Kiwon Song, PhD, Professor, Department of Biochemistry, Yonsei University, Seoul
Young Hwan Ahn, MD PhD, Professor, Department of Neurosurgery, Ajou Univeristy School of
Medicine, Suwon
NEW ZEALAND
Damian Wojcik, MD, MBChB, Medical director/ Northland Environmental health Clinic, Whangare,
Northland
NIGERIA
Aneyo Idowu Ayisat, M.Sc., Lecturer, Environmental Biology Unit, Biological Science Department,
Yaba College of Technology, Yaba, Lagos
OMAN
Dr Najam Siddiqi, MBBS, PhD, Associate Professor of Anatomy, Oman Medical College, Sohar
RUSSIAN FEDERATION
Yury Grigoriev, Professor, M. Dr Sci., Federal. Medical Biophysical Center, Moscow
Maxim V. Trushin, PhD, Associate Professor, Kazan Federal University, Kazan
TURKEY
Osman Cerezci, Professor Dr., Dept. Electrical-Electronics Engineering, Sakarya University, Adapazarı
Suleyman Dasdag, PhD, Prof. Dr., Biophysics Department, Medical School, Istanbul Medeniyet University,
Uskudar, Istanbul
Onur Elmas, MD, PhD, Faculty of Medicine, Dept. Of Physiology, Mugla Sitki Kocman
University, Mugla
Ayse Inhan Garip, Assoc. Prof., School of Medicine, Biophysics Dept., Marmara Univ., Istanbul
Suleyman Kaplan, PhD, Professor, President of Turkish Society for Stereology, Board member of Journal
Chemical Neuroanatomy (Elsevier), Board member of Journal of Microscopy and Ultrastructure
(Elsevier), Department of Histology and Embryology, Ondokuz Mayıs University, Samsun
Fulya Kunter, Assistant Professor Dr., Dept. Electrical-Electronics Engineering, Marmara University, Istanbul
Selim Şeker, Professor Dr., Department of Electrical-Electronics Engineering, Bogazici University
Nesrin Seyhan, Prof. Dr., Gazi University Medical Faculty, Founder Head, Biophysics Department;
Founding Director, Gazi Non-Ionizing Radiation Protection Centre (GNRK), Ankara
UKRAINE
Olexandr Tsybulin, PhD, Department of Biophysics, Bila Tserkva National Agrarian University
Igor Yakymenko, Prof. Dr, Department of Biochemistry and Environmental Control
National University of Food Technologies, Kyiv
USA
David O. Carpenter, MD, Director, Institute for Health and the Environment, A Collaborating
Centre of the World Health Organization, University at Albany, Rensselaer, NY
Barry Castleman, ScD, Environmental Consultant, Garrett Park, MD
Devra Davis, PhD, MPH, Visiting Prof. Medicine, Hebrew University, Hadassah Medical Center & Ondokuz
Mayis University, Medical School (Turkey); Pres., Environmental Health Trust, Teton Village, WY
Paul Doyon, MA, MAT, EMRS, Independent Researcher, Doyon Independent Research, CA
Arthur Firstenberg, B.A., EMF researcher and author, president Cellular Phone Task Force,
New
York
Wissenschaftler-Appell für ein 5G Moratorium
115G Appell
Beatrice A. Golomb, MD, PhD, Professor of Medicine, University of California, San Diego, CA
Peter F. Infante, DrPH, Managing Member, Peter F. Infante Consulting, LLC, VA
Toril H. Jelter, MD, MDI Wellness Center, CA
Elizabeth Kelley, MA, Electromagnetic Safety Alliance, Tucson, AZ
Henry Lai, PhD, Professor Emeritus, University of Washington, Seattle, WA
B. Blake Levitt, medical/science journalist, former New York Times contributor, EMF researcher
and
author
Trevor G Marshall, ME, PhD, Director, Autoimmunity Research Foundation, CA
Ronald Melnick, PhD, Senior Toxicologist, (Retired RF-section leader) US National Toxicology Program,
National Institute of Environmental Health Sciences
L. Lloyd Morgan, Senior Research Fellow, Environmental Health Trust, Board Member,
International EMF Alliance (IEMFA), CA
S. M. J. Mortazavi, PhD, Professor of Medical Physics, Visiting Scientist, Fox Chase Cancer
Center, Philadelphia, PA
Joel M. Moskowitz, PhD, Director, Center for Family and Community Health, School of Public Health,
University of California, Berkeley, CA
Martin Pall, BA, PhD, Professor Emeritus (Biochemistry and basic medicine), Pullman, WA
Jerry L. Phillips, PhD, Exec. Director, Excel Centers, Professor Attendant, Department of Chemistry &
Biochemistry, University of Colorado, Colorado Springs, CO
Camilla R. G. Rees, MBA, Health Researcher, Author ,“The Wireless Elephant in the Room”’ CEO, Wide
Angle Health, Sr. Policy Advisor, National Institute for Science, Law & Public Policy, NY
Cindy Sage, MA, Sage Associates, Co-Editor, BioInitiative Reports, Santa Barbara, CA
Eugene Sobel, PhD, Professor (Retired), University of Southern California School of Medicine, CA
John G. West, MD, Director of Surgery, Breastlink, CA
Signatories: 186 scientists and doctors from 36 nations: 113 from EU/Europe and 73 from other
nations.
This list will be included to EU and Member countries 9/13. It contains the scientists and doctors who signed
(or were removed) before 05 P.M, today September12, 2017.
However, we will update once/week on the web until the end of 2017. Please see HERE

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watch?v=QkX7S5RC0k4

Dr Weiss – HANDYSTRAHLUNG T 1

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be.com/watch?v=A44fxbUL8LA

Schäden durch Handy-Strahlung?

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http://www.elektrosmog-und-gesundheit.de/handy/

Elektrosmog und Gesundheit

Zugegeben, oft ist es praktisch und manchmal auch durchaus sinnvoll, z.B. für Mütter, die unterwegs sein müssen und trotzdem für ihre Kinder erreichbar sein möchten, in Notfällen, oder bei nächtlichen Autopannen auf einsamer Strecke. In solchen Situationen ist das Handy heute nicht mehr wegzudenken.

Es gibt aber auch viele andere Gelegenheiten, die bestimmt 90% des allgemeinen Handygebrauchs ausmachen, bei denen sich die Frage stellt, ob der gesundheitliche Preis, den man dafür zahlt nicht zu hoch ist. Man sollte sich also gut überlegen, wann und wie man sein Handy benutzt. Ganz besonders gilt dies für Kinder und Jugendliche! Diese sind, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wegen ihrer dünneren Schädeldecke, der kleineren Köpfe, der größeren Gewebeleitfähigkeit und des noch nicht voll entwickelten Nervensystems weit mehr gefährdet als Erwachsene! Es wurden Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, verringerte Denkfähigkeit, Lernstörungen und nachlassende Leistungen in der Schule bei Jugendlichen beobachtet, die häufig mit dem Handy telefonieren. Möglicherweise wird die Gehirnentwicklung unserer Kinder durch exzessiven Handygebrauch massiv beeinträchtigt, wie russische Forscher feststellten.

Generell sind Handys die stärksten Strahler, die Intensität der Strahlung übertrifft das DECT Telefon bei Weitem. Da sie die Funkleistung nach Bedarf regeln, strahlen Sie außerdem umso stärker je weiter der Sendemast entfernt ist, oder je mehr die Verbindung durch Wände und feste Materialien in Gebäuden, Tunneln, U-Bahnen, Bussen oder Autos abgeschirmt ist. Deswegen ist das Telefonieren dort am schädlichsten.

 

Wirkung der Handystrahlung

Inzwischen gibt es viele Studien, die sich direkt mit der Wirkung der Handyfrequenzen und vergleichbaren Feldstärken befaßt haben. Die Ergebnisse sind alamierend, wie auch der ständige Ausschuß der EU in einer Erklärung am 27.5.2011 feststellte.

Bisher war öffentlicher und wissenschaftlicher Konsens, dass gepulste hochfrequente Strahlung unterhalb der Grenzwerte unschädlich ist. Man war sich einig, dass Effekte auf den Körper nur im Rahmen einer Erwärmung des Gewebes auftreten (wie beim Erhitzen von Speisen in der Mikrowelle). Inzwischen ist aber längst klar, dass es andere Wirkungen im sogenannten athermischen Bereich weit unterhalb der Grenzwerte gibt. Einige Studien hierzu möchte ich Ihnen nicht vorenthalten (weitere aktuelle Studien finden Sie auch in der entsprechenden Rubrik als Artikel im Blog):

  • Verschiedene Forscher fanden Veränderungen der Gehirnströme durch den Einfluß von Handystrahlung. Am bekanntesten sind die Forschungen von Dr. Lebrecht von Klitzing von der Medizinischen Universität Lübeck.
  • Prof. Dr. Peter Semm von der Universität Frankfurt forschte für die Telekom. Eigentlich sollte er nichts findenleider fand er doch heraus, daß Nervenzellen auf gepulste Mobilfunkstrahlung reagieren.
  • Mehrere Studien fanden eine Beeinflussung des Schlafs bei Versuchspersonen, die während der Nacht der Strahlung eines Mobilfunktelefons ausgesetzt waren. Die REM-Phasen (Traumphasen) waren deutlich vermindert und die Alpha-Gehirnwellen wurden von der Strahlung beeinflußt.
  • H.Lai und N.Singh von der Universität Washington fanden nach Handybestrahlung vermehrt DNS-Brüche im Gehirn. Die Erbinformation von Gehirnzellen wird geschädigt und das Risiko für die Entwicklung eines Tumors steigt. Dabei lag die absorbierte Energie pro Kilogramm Körpergewicht (SAR) sogar noch unter dem heute für Handys zulässigen Wert von 2 W/kg!
  • Dr. Michael Repachioli konnte nachweisen, daß Mäuse, die 9 Monate mit gepulster Hochfrequenz bestrahlt wurden, wie sie von Handys ausgeht, eine doppelt so hohe Krebsrate aufwiesen, wie die unbestrahlte Kontrollgruppe. Eigentlich wollten er und seine Kollegen mit ihrer Studie das Gegenteil beweisen.
  • Schwedische Wissenschaftler fanden heraus, daß Mobilfunkstrahlung die Blut-Hirn-Schranke öffnet, so daß Giftstoffe und Eiweißkörper ungehindert ins Gehirn eindringen und die empfindlichen Nervenzellen schädigen können. Inzwischen wurde dies auch durch eine deutsche Wissenschaftlergruppe bestätigt.
  • Wissenschaftler der Uniklinik Zürich entdeckten, daß die Immunreaktion von Zellen durch Handystrahlung um 90% vermindert wird.
  • Das System der körpereigenen Stimulanzien wird von Handystrahlung ungünstig beeinflußt. Ungewöhnliche Gefühlszustände können auftreten: das Erleben von Freude, Panikattacken, Neurosen, Psychosen sind möglich. Bei Ratten und Affen wurde die Einflußnahme von Mikrowellen auf Lernen, Gedächtnis, Zeitwahrnehmung und Aufmerksamkeit bei sehr geringen SAR-Werten gefunden.
  • Eine neue Forschungsarbeit des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung zeigt: Menschliche Zellen könnten beim Mobiltelefonieren viel stärker erhitzt werden als bislang angenommen. Nicht nur um maximal 1 °C, wie dies die Grenzwerte vermeintlich zusichern, sondern um sage und schreibe bis zu 100 °C. Derartige Temperaturspitzen können im Gehirn die empfindlichen Synapsen, das sind die elektrochemischen Schaltstellen für Denkvorgänge, zerstören.(Quelle: http://www.izgmf.de)

Der Grenzwert, ab dem eine Beeinflussung der Hirnströme und eine Beeinflussung der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen werden kann, beträgt 1000 µW/m². Erst ab einem Abstand von einigen Metern liegt die Abstrahlung der meisten Handys darunter!

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#5G Telekommunikation-Raub-Plünderer | 01. März 2019 | http://www.kla.tv/13940

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utube.com/watch?v=L2ziG1GKVsg

16. AZK: „Digitalisiert in eine strahlende Zukunft – todsicher!“ – „Anke Kern“ | http://www.kla.tv/13437

 

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tube.com/watch?v=DrFCIdb8c0E

Mobilfunk – die verschwiegene Gefahr (Dokumentation)

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ube.com/watch?v=zI_tzJzDcMc

Das sagt ein hochrangiger Physiker zum Mobilfunk…

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be.com/watch?v=jZtXGBDHVnc

Ahnungslos in die 5G-Falle – Komfort oder Katastrophe? Vortrag von Ulrich Weiner

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utube.com/watch?v=unlt2VbrFEY

Handystrahlung und Zähne

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siehe auch „G5“ – „Krank-machende Mikro-Wellen-Waffe“

https://www.neopresse.com/gesellschaft/deutschlands-nachwuchs-psychiatrie-statt-universitaet/

Deutschlands Nachwuchs: Psychiatrie statt Universität?

NEOPresse in Gesellschaft

Ein 13-jähriges Mädchen sitzt in ihrem Kinderzimmer auf dem Teppich. Sie hat die Knie nah an sich gezogen, hält sie mit dem Armen umschlungen. Ihr blick wirkt leer und zugleich traurig. „Ich habe immer wieder Kopf- und Bauchschmerzen“, sagt sie. „Ich bin auch immer so müde.“ Wenngleich dies nur ein Beispiel war, laut Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse in Hannover (KKH) geht es rund 1,1 Millionen Kindern im Alter zwischen 6 und 18 Jahren genau so oder sehr ähnlich. Dies gehe aus Versicherungsdaten von insgesamt rund 9 Millionen versicherter Kinder und Jugendlicher hervor. Zudem seien diese Kinder in regelmäßiger Behandlung bei Kinder- und Jugendpsychologen wegen stressbedingten, psychischen Symptomatiken. Während Burn-out und Depressionen verursacht durch zu hohen Leistungsdruck am Arbeitsplatz längst keine Tabuthemen mehr sind in Deutschland, weitet sich dauerhafte psychische Belastung auch auf unseren Nachwuchs aus.

 

Leistungsdruck und digitale Reizüberflutung schadet unseren Jugendlichen

Als Ursache für häufige Kopf- und Bauchschmerzen, Reizbarkeit und ständige Erschöpfung wird zu hoher Leistungsdruck durch Schule und Elternhaus, damit einhergehende Versagensängste, digitale (mediale) Reizüberflutung und Mobbing, vor allem in sozialen Netzwerken, genannt. Bereits 2017 waren rund 26,500 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren in regelmäßiger psychologischer Behandlung. Alleine in dieser Alterspanne gab es einen Anstieg von über 100 Prozent. „Die Daten zeigen auch, dass psychische Erkrankungen besser erkannt werden als früher“, sagt hierzu Marcel Romanos, Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Würzburger Universitätsklinikum. Nehmen wir Angaben des Robert Koch-Instituts hinzu, kommen wir zu dem Ergebnis, dass etwa 16,9 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland wegen stressbedingter Beschwerden und psychischer Krankheiten in Behandlung sind. Die DAK-Gesundheit gibt in ihrem Kinder- und Jugendreport sogar 26 Prozent an. Es handele sich auch hier um Erkrankungen ausgelöst durch dauerhaften Stress und somatoforme Beschwerden. Letztere sind Symptome ohne erkennbare, organische Ursache.

 

 

Vor allem der Stress der auf Kindern und Jugendlichen lastet alleine schon durch Erwartungen des Elternhauses spiele hier eine wichtige Rolle. Vielerorts wird eine 2 als Note nicht mehr akzeptiert. Es muss perfekt sein und unser Nachwuchs muss Doktorarbeiten schreiben, so zumindest der Eindruck der aus dem häuslichen Leistungsdruck entsteht. „Durchschnittliche Leistungen werden weniger akzeptiert“, unterstreicht Romanos dieses Bild. „Kinder können emotional überfordert sein, wenn Eltern krank sind, wenn sie nicht Modelmaße haben oder nicht die hippe Kleidung wie ihre Freunde.“ Wir müssen uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass unser Nachwuchs keinesfalls so widerstandsfähig ist wie wir Erwachsenen. Die Medien spielen hier auch mit rein, denn es werden makelloses Aussehen und Topleistungen an allen Ecken und Enden propagiert. Wer dieses öffentlich präsentierte Bild nicht erfüllt fühlt sich schnell als Außenseiter, nicht mehr zugehörig. Das betrifft vor allem Jugendliche, die während der Pubertät bekanntermaßen teils schwere Identitätskrisen durchmachen.

 

 

Positive Tendenzen, fehlende Unterstützung

Eine entsprechende Forsa-Umfrage in Auftrag gegeben durch die KKH zeigte, dass jedes 4. Kind von etwa 1000 Eltern im Alter zwischen 13 und 18 Jahren unter stressbedingter Müdigkeit und Erschöpfung leiden. Insgesamt 22 Prozent klagen über häufige Kopfschmerzen. Im Alter von 6 bis 12 Jahren treten bei 13,5 Prozent bereits Bauchschmerzen und ebenfalls Erschöpfung auf. Digitale Reizüberflutung ist eine der Folgen von großzügig medialer Erziehung und der allgemeinen Digitalisierung unseres Lebens, so sehen dies zumindest Experten. Doch es gibt auch positive Tendenzen und Gegenmaßnahmen, die Eltern ergreifen können. Zum Beispiel mehr Lob und Ermutigung. Dazu rät zum Beispiel Franziska Klemm, Psychologin bei der Kaufmännischen Krankenkasse in Hannover: „Ein Baum mit starken Wurzeln ist widerstandsfähiger. Auch scheinen Lehrkräfte sensibler gegenüber seelischen Belastungen ihrer Schülerinnen und Schüler. Dies gibt zumindest der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen an. „Lehrkräfte wenden sich an Eltern, wenn sie psychische Auffälligkeiten sehen“, erklärt die Vorsitzende der Sektion Schulpsychologie, Meltem Avci-Werning. Es wird etwas getan, so macht es den Anschein.

Allerdings hapert es bei der Wiederaufnahme von Schulunterricht ebenso, wie es bei Erwachsenen an der Wiedereingliederung in ein normales Arbeitsleben hapert, nach längerem, krankheitsbedingten Ausfall. Vor allem depressive Phasen können oftmals wochenlange Ausfallzeiten bedeuten, bei Kindern meist länger als bei Erwachsenen. „Schulpsychologinnen und Schulpsychologen haben dafür Konzepte, Schulen benötigen an dieser Stelle oft noch mehr Unterstützung“, sagt Avci-Werning. Es bleibt zu hoffen, dass ein offener Dialog aller beteiligten und betroffenen Instanzen stattfindet und entsprechende Unterstützung dort geleistet wird, wo sie benötigt wird. Es geht um den Nachwuchs Deutschlands, etwas, an dem vor allem die Regierung in Berlin, aber auch jedes einzelne Elternhaus, besonders interessiert sein sollte.

Autor: Thomas Schmied

 

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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/erkaeltung-schlaf-ist-oft-die-beste-medizin-und-foerdert-das-immunsystem-a-1253069.html

Erkältung Ist Schlaf die beste Medizin?

Wer erkältet ist, gehört ins Bett: Dass Schlaf die Abwehrkräfte stärkt, zeigt auch eine aktuelle Studie. Schon drei Stunden Schlaf zu wenig reichen demnach aus, um das Immunsystem zu schwächen.

Getty Images/Caiaimage

Schlaf ist oft die beste Medizin, weiß nicht nur der Volksmund. Auch deutsche Forscher sind sich sicher, dass er das Immunsystem unterstützt. In einer aktuellen Studie haben sie herausgefunden, dass Schlaf die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der sogenannten T-Zellen, unterstützt. „Einfach nur Hinlegen ist auch gut, aber Schlafen ist besser“, sagt Tanja Lange von der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie an der Universität Lübeck. Zusammen mit Stoyan Dimitrov und Luciana Besedovsky von der Universität Tübingen hat sie die Studie geleitet, die jetzt im Fachblatt „Journal of Experimental Medicine“ veröffentlicht wurde.

Akuter Schlafmangel hemme dagegen die Arbeit der T-Zellen. Bereits drei Stunden Schlaf pro Nacht zu wenig können demnach das Immunsystem beeinträchtigen. „Die Studie zeigt einen Pfad, wie Schlaf auf die Funktion von T-Zellen positiv Einfluss nehmen kann“, sagt Immunologe Rainer Straub von der Universitätsklinik Regensburg, der nicht an der Studie beteiligt war.

Die T-Zellen gehören zu den Hauptakteuren im Immunsystem. Wenn sie eine von Krankheitserregern befallene Zelle erkennen, aktivieren sie bestimmte Rezeptoren, sogenannte Integrine, mit denen sie ihr Ziel kapern und vernichten können.

Das Forscherteam hatte zehn Frauen und fünf Männern mehrfach Blut abgenommen – tagsüber, nachts und während einer Nacht mit Schlafentzug. Die Zahl der Studienteilnehmer sei zwar vergleichsweise klein, reiche aber aus, um Hinweise auf grundlegende Prozesse im menschlichen Körper zu liefern, argumentieren die Forscher.

Sieben bis acht Stunden Schlaf

Ein Ergebnis: Das Blut, das von Schlafenden um zwei Uhr nachts gesammelt wurde, enthielt eine hohe Menge aktivierter Rezeptoren, mit denen T-Zellen jeweils ganz spezifisch befallene Körperzellen kapern. Blut, das um dieselbe Uhrzeit bei Schlafentzug gesammelt wurde, enthielt wesentlich weniger aktive Integrine.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein paar Stunden Schlafverlust genügen, um die Anhaftungsfähigkeit von spezialisierten T-Zellen zu reduzieren“, schreiben die Forscher. Tagsüber und bei Schlafentzug seien dagegen Hormone wie Adrenalin und Prostaglandin aktiv.

Dass Schlaf das Immunsystem beeinflusst, hatten auch vorherige Studien gezeigt. Laut einer Studie von 2009 erhöht Schlafmangel das Erkältungsrisiko. Forscher hatten 153 Probanden Nasentropfen mit Erkältungsviren gegeben. In der Gruppe der Menschen, die weniger als sieben Stunden schliefen, waren daraufhin dreimal mehr erkältet als in der Gruppe mit mindestens acht Stunden Schlaf. Das Gefühl, ausgeruht zu sein, spielte dabei keine Rolle.

koe/dpa

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https://ze.tt/warum-du-schlaf-nicht-am-wochenende-nachholen-kannst/?utm_campaign=ref&utm_content=zett_zon_parkett_teaser_x&utm_medium=fix&utm_source=zon_zettaudev_int&wt_zmc=fix.int.zettaudev.zon.ref.zett.zon_parkett.teaser.x

Warum du Schlaf nicht am Wochenende nachholen kannst

Am Wochenende auszuschlafen ist schön, gleicht aber schlechte Schlafgewohnheiten unter der Woche nicht aus, sagen US-Forscher*innen.

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Am Wochenende ausschlafen fühlt sich zwar gut an, ist aber auf Dauer genauso ungesund, wie durchgängig zu wenig Schlaf zu bekommen. Foto: Stacey Gabrielle Koenitz Rozells / Unsplash

Wer unter der Woche nicht genug Schlaf bekommt, nutzt häufig das Wochenende, um den verpassten Schlaf der Woche nachzuholen. Doch das ist keine gute Idee, wie US-amerikanische Forscher*innen jetzt herausfanden. Sie führten eine Studie durch, bei der sie die Auswirkungen verschiedener Schlafgewohnheiten bei ihren Proband*innen untersuchten.

Die erste Kontrollgruppe schlief im Beobachtungszeitraum jede Nacht neun Stunden. Die übrigen Testpersonen wurden in zwei Gruppen unterteilt. Die eine schlief jede Nacht nur fünf Stunden, die andere durfte nach fünf Nächten mit fünf Stunden Schlaf zweimal ausschlafen und bekam so einen vermeintlichen Wochenendausgleich.

Wochenendschlaf bringt nichts

Die Forscher*innen konnten beobachten, dass die Personen, die nur fünf Stunden schliefen, einen instabileren Insulinspiegel und weniger Energie zur Verfügung hatten. Außerdem geriet ihre circadiane Rhythmik, eine Art innere Uhr, die den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst, aus dem Gleichgewicht.

Bei den Proband*innen, die zwar die meiste Zeit wenig schliefen, am Wochenende aber ausschlafen konnten, beobachteten die Forscher*innen eine Art Jojo-Effekt: Ihre Werte entwickelten sich über den Zeitraum mit wenig Schlaf negativ, verbesserten sich allerdings, wenn sie an zwei Tagen länger schliefen. Sobald jedoch die Schlafzeit wieder verringert wurde, verschlechterten sich ihre Werte noch stärker als in der vorherigen Woche.

Die Forscher*innen empfehlen daher, möglichst jede Nacht mindestens sieben Stunden zu schlafen. Doch auch Forschungsteams scheinen zu wissen, dass das in der Realität nicht immer leicht umzusetzen ist. Darum erklären sie in ihren Ergebnissen: Wer für ein oder zwei Nächte, zum Beispiel in einer Klausurenphase, zu wenig Schlaf bekommt, kann die Nächte darauf ruhig ein bisschen länger liegen bleiben. Ein unregelmäßiger Schlafrhythmus sollte nur nicht zur Gewohnheit werden.

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Die SATANISCHE AGENDA soll UM JEDEN PREIS –  KOMME was WOLLE – DURCHGEZOGEN werden!!!

THEMA „5G – MIKRO-WELLEN-WAFFE“: Die vom SATAN besessene teuflische „EU“KOMMISSION  KÜMMERT sich natürlich nicht um die GESUNDHEIT und die NATUR sondern nur ums „LOBBY-GESCHÄFT“

IN CHINA WERDEN die MENSCHEN ÜBERHAUPT NICHT GEFRAGT BZW NOCH WENIGER???!!!

https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-03/huawei-5g-europa-china-usa-donald-trump

5G in Europa: Die Vertrauensfrage

Der chinesische Konzern Huawei will in Europa das schnelle 5G-Mobilnetz aufbauen. Aber wollen das die Europäer? Mit einer Antwort tut sich die EU schwer.
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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/02/china-entwickelt-6g-technologie/

Europa arbeitet an 5G

China entwickelt 6G-Technologie

China hat mit der Entwicklung des 6G-Mobilfunknetzes begonnen.

Eine Besucherin informiert sich auf einer Technologie-Messe in Schanghai über 5G-Anwendungen. China beginnt in Kürze mit der Entwicklung von 6G. (Foto: dpa)

Eine Besucherin informiert sich auf einer Technologie-Messe in Schanghai über 5G-Anwendungen. China beginnt in Kürze mit der Entwicklung von 6G. (Foto: dpa)

Während in der EU noch an der Einführung des Mobilfunknetzes der fünften Generation gearbeitet wird, bereitet sich China bereits auf die Entwicklung von 6G vor. Der Leiter einer 5G-Arbeitsgruppe des chinesischen Industrie- und Informations-Technologie-Ministeriums, Su Xing, kündigte in der staatseigenen Wirtschaftszeitung „Securities Times“ an, dass die Volksrepublik in zwei Jahren ein entsprechendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt starten werde. Die Vorbereitungen für das Projekt seien angelaufen; Ziel sei es, im Jahr 2030 das 6G-Netz auf den Markt zu bringen.

Laut des amerikanischen Technologie-Webdienstes CNET soll die Übertragungsgeschwindigkeit des 6G-Netzes rund zehnmal so schnell sein wie die von 5G, und die Download-Geschwindigkeit könne bis zu einer Terabit pro Sekunde betragen. Su Xing spricht von „revolutionären Veränderungen“ für die gesamte Netzwerkstruktur.

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Test-VERSUCHE in CHINA

Rund um die Uhr einsatzbereit

China setzt Roboter-Puppen als Nachrichtensprecher ein

Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua setzt verstärkt auf künstlich intelligente Roboter-Nachrichtensprecher. Diese sind rund um die Uhr einsetzbar und absolut verlässlich.

Chinas künstliche Nachrichtensprecher sehen erstaunlich echt aus. (Screenshot: Xinhua)

Chinas künstliche Nachrichtensprecher sehen erstaunlich echt aus. (Screenshot: Xinhua)

Bereits im November letzten Jahres hatte China seinen ersten männlichen Nachrichtensprecher vorgestellt. Nun enthüllte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua auch „die erste KI-Nachrichtensprecherin der Welt“.

Die perfekt frisierte künstliche Sprecherin heißt Xin Xiaomeng und wurde in einer Zusammenarbeit von Xinhua und dem Suchmaschinenunternehmen Sogou entwickelt, berichtet The National.

Xinhua unveils world’s first female news anchor

834 people are talking about this

 

Abgesehen von ihren etwas steifen Gesichtsmuskeln ist Xin Xiaomeng erstaunlich lebensecht. Während sie die neuesten Nachrichten präsentiert, kann sie passend dazu auch ihre Augen und Hände bewegen.

Die künstliche Journalistin orientierte sich an der realen Xinhua-Nachrichtensprecherin Qu Meng, deren Stimme und Äußeres die Entwickler inspirierten. Der Vorteil der Puppe ist, dass sie rund um die Uhr einsetzbar und absolut verlässlich ist.

In einem am Donnerstag veröffentlichten Video auf Twitter sprach Xin Xiaomeng Chinesisch mit englischen Untertiteln. Sie sagte „Hallo an alle, die zuschauen“, und kündigt ihre Rolle als Sprecherin für politische Konferenzen im März an.

Xiaomeng schließt sich den zwei männlichen AI-Reportern von Xinhua an, die im letzten November vorgestellt wurden. Sie gab bekannt, dass ihr männlicher Kollege Xin Xiahao ein Upgrade erhalten hat.

Xiaohao hat nicht nur neue Handgesten und Gesichtsausdrücke gelernt, sondern kann nun auch im Stehen moderieren. „Von jetzt an werde ich nicht mehr hinter dem Schreibtisch arbeiten, sondern die Nachrichten vor dem Schreibtisch sprechen“, sagte er.

Xinhua’s male anchor can now broadcast news in a standing position, with more body language

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FASCHISMUS PUR in CHINA

be.com/watch?v=pWo9R0WpHo8

5G in China: Wenn der Staat alles sieht – Bürger klassifiziert –  bestraft

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tube.com/watch?v=9sgClWFKKvU

Zukunft mit Totalüberwachung | Weltspiegel

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LEBEN in einer AUF-DOKTRINIERTEN WELT

ÜBER: PROPAGANDA – LÜGEN – SCHWEIGEN – ZWANG

WER BESTIMMT – oder WILL –  über UNS BESTIMMEN???????

WER sind WIR – ICH – WIRKLICH???

MACHT-POLITIK – NARZISSMUS

ube.com/watch?v=-fFJf5Y_D2I

Hans-Joachim Maaz: „Wir dürfen nicht sein, wie wir sein möchten“

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be.com/watch?v=lJbQPKPANBU

Hans-Joachim Maaz – Empathie und Narzissmus – Interview – DAI Heidelberg

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Die MERKEL-ÄRA: NICHT zu seinem WORT STEHEN – LÜGEN und BETRÜGEN – die neue UM-SCHREIBUNG dafür ist „EIN-GEKNICKT???!!!?!

https://www.zeit.de/2019/10/urheberrechtsreform-eu-upload-filter-leistungsschutzrecht-digitalisierung-regierung

Urheberrechtsreform: Uploadfilter: Ist die Bundesregierung mit dem Internet überfordert?

 

Urheberrechtsreform: Die Bundesregierung ist bei Uploadfiltern einfach eingeknickt

Filter, die auch vermeintlich geschützte Inhalte auf YouTube herausfischen? Unverhältnißmäßig fand die Regierung. Jetzt stimmte sie dafür. Was hat sie nicht verstanden?

Der peinliche Begriff ist jetzt wieder häufiger zu hören……

Und noch bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages waren sich die Regierungsparteien einig, Uploadfilter seien „unverhältnismäßig„. Die Überzeugung dahinter: Um das<<<Urheberrecht zu schützen, dürfe man mit den groben Filtern nicht zu tief in die Freiheitsrechte der Nutzer eingreifen>>>. Inzwischen hat die >>>>Regierung ihre Meinung geändert<<<<< – und richtet nach Ansicht ihrer Kritiker nun womöglich Schaden im Neuland an.

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MERKEL LOBT…..????!!!!  …. SPÄTESTENS JETZT sollte demjenigen der von MERKEL GELOBT wird KLAR sein dass er/sie/es ETWAS FALSCH GEMACHT hat und überlegen WAS ES IST!!!

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-03/fridays-for-future-demonstration-klimaschutz-angela-merkel-katarina-barley

„Fridays for Future“: Angela Merkel und Katarina Barley unterstützen Schülerproteste

Die Bundeskanzlerin und die Justizministerin haben die „Fridays for Future“-Demonstrationen gelobt. Diese würden zeigen, dass junge Leute politisch aktiv sind……..

Katarina Barley lobt Proteste und will Wahlrecht ab 16

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NIE MEHR MEINUNGs-FASCHISMUS

be.com/watch?v=1God-PorKgk

Artikel 13 – Leben wir noch in einer Demokratie ? ( 27.02.2019)

 

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tube.com/watch?v=OJQWoEbmlf4

CDU-Mitglieder fordern Herrnewstime auf #NieMehrCDU zu LÖSCHEN! (Artikel 13)

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„Artikel 13“ Demo Köln – Statement von RA „Christian Solmecke“ auf der Bühne

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tube.com/watch?v=OaZZ6X7p7js

Rechtsanwalt zerstört CDU Politiker Axel Voss – Artikel 13 | Christian Solmecke in Rage

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be.com/watch?v=QGeTguxdeAI

 

Gemeinnützigkeit – Attac – deutsches Finanzgericht – „schlechter Witz“ – ZENSUR – DDR

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AUFKLÄRUNG ÜBER DIE  „KOHLENDIOXYD-VERSCHWÖRUNG“ – VON WEM gePLANt???!!!?!

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/02/fuehlen-statt-wissen-klimahysterikerin-trifft-auf-klimaskeptiker-lord-monckton/

Fühlen statt wissen – Klimahysterikerin trifft auf Klimaskeptiker Lord Monckton

Quelle: Standbild YT, https://www.youtube.com/watch?v=AA64PJYGgoc

von AR Göhring
Unsere Redaktion fand kürzlich in den unendlichen Weiten des Internets ein lustiges Video, das den englisch-höflichen und durchaus charmanten Lord Monckton, seines Zeichens Wikipedia-geprüfter „rechter Klimaleugner“, im fachlichen Disput mit einer Anhängerin von Greenpeace, Klima & Co zeigt.

Fairerweise, es geht ja immerhin um einen englischen Viscount, muß man sagen, dass Lord Monckton argumentativ besser vorbereitet ist und daher flüssiger formulieren kann. Dennoch fällt auf, dass die Dame in der Debatte so gar nichts Greifbares vorbringen kann.

Wenn es nur die eine Frau wäre, wäre es unfair, das Video zu verlinken. Die Klimabewegte ist aber repräsentativ für die Szene. Hört man sich zum Beispiel die aktuellen Reden von Greta Thunberg an, hört man keine Argumente, sondern Anklagen, Weltuntergangsszenarien und sogar Beschimpfungen („Schurken“). Dabei ist Gretas heiliger Ernst nicht wenigstens noch unterhaltsam, sondern sogar etwas unheimlich. Schauen Sie lieber das Video unseres Klima-Lords. Vielleicht trifft er ein einer Debatte ja einmal auf Greta Thunberg……

 

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Luisa Neubauer: EINE NEUE SELBST-ERNANNTE sogenannte „KLIMA-EXPERTIN“

https://www.zeit.de/campus/2019-02/fridays-for-future-luisa-neubauer-organisatorin-demonstration-schueler-klimaschutz

Fridays for Future: Die Strategin

Sie will nicht die deutsche Greta Thunberg sein, aber vielleicht muss sie es: Mit Luisa Neubauer wird gerade eine Studentin zum Gesicht einer neuen Schülerbewegung….

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„AL-GOREs“  falsche BEHAUPTUNGEN – „KLIMATE-GATE“

ube.com/watch?v=KI2AlqGUspw

Der Klimaschwindel – Wie die Oekomafia uns abzockt

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ube.com/watch?v=4WbXK_Twm5I

Al Gore Discusses Geoengineering with Ellen Degeneres

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be.com/watch?v=o8OFllOka8Y

Chemtrails: John Brennan Discusses Geoengineering at CFR

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DER „DES-INFORMATIONS“-KANAL „RT“ BERICHTET über „GEO-ENGINEERING“ – WANN berichtet PUTIN über die „WETTER-MODIFIKATION“ in RUSSLAND???!!!?!

utube.com/watch?v=6KffsGBVyAM

BUT FIRST: Real Chemtrails? „Geoengineering“ with „Bill Gates“

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siehe auch „KLIMATE und GEO-ENGINEERING“ – „WETTER-KONTROLLE bis 2025“ 

„Künstliches Wetter und Klima“  –   Prof „Haber“ –  „1968“ über Geoengineering

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https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus189564825/Abtreibungen-Wir-sollten-uns-um-trauernde-Frauen-kuemmern.html?source=k143_control.capping.politik-Inland.2.189564825

Meinung Abtreibungen

Bemerkenswerte Empathielosigkeit

Autorin
"Das Internet ist voll von Berichte von Frauen, die eine Abtreibung bereuen", sagt WELT- Kolumnistin Kristina Schröder
„Das Internet ist voll von Berichten von Frauen, die eine Abtreibung bereuen“, sagt WELT- Kolumnistin Kristina Schröder

Quelle: Martin U.K. Lengemann/WELT

Auf der einen Seite diskutieren fortschrittliche feministische Milieus, Klassiker der Weltliteratur wie „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ und Ovids „Metamorphosen“ mit „Triggerwarnungen“ zu versehen. Ihre Lektüre könne bei Opfern von Rassismus oder Sexismus Retraumatisierungen auslösen. Auf der anderen Seite begegnen sie Frauen, die ihr ungeborenes Kind betrauern, mit einer bemerkenswerten Empathielosigkeit. Deren Leid ist noch nicht mal eine Studie wert.

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ube.com/watch?v=P3dCH_tUOD4

Renommierter Psychiater bestätigt: Deutsche Spitzenpolitiker psychisch gestört

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tube.com/watch?v=UCClO5-zvYQ

„STASI-DDR-TV“: RAUSSCHMISS VERHÄLTNISMÄßIG???!!!   – – – Wenn man eine WEIBLICHE „MÜTTERLICHE MEINUNG“ hat

Eva Herman bei Kerner vom 9.10.2007 – Teil 1

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bedenkt man dass die NAZI-VERBRECHER wieder an oberster SPITZE eingesetzt wurden nachdem „ZWEITEN WELT-KRIEG“  und OPERATION „PAPER CLIP“ – „CIA und die NAZI-VERBRECHER“

outube.com/watch?v=_p7Esfuk4mU

Eva Herman bei Kerner + Analyse

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https://kpkrause.de/2019/02/25/der-nachrichtenwaechter/#more-8901

Der Nachrichtenwächter

Das Problem der Fake News – Wie sich davor bewahren – Die USA sind mit dem Warnsystem Newsguard schon ein bisschen weiter – Aber demnächst startet der Dienst auch in Deutschland – Fragen, die sich stellen

Informationen sollten vertrauenswürdig sein. Man sollte sich auf sie verlassen können. Das ist häufig nicht der Fall. Wir werden mit Informationen traktiert, die inhaltlich manipuliert sind, die etwas vortäuschen sollen, die Falsches mitteilen. Näheres dazu hier. Solche Falschnachrichten (Fake News) sind zu einem Problem geworden, zumal sie sich schnell in die Welt setzen und sich über das Internet in Windeseile weitläufig verbreiten lassen – mit zum Teil fatalen Folgen. Wie dem Herr werden? Wie sich davor bewahren? In den USA ist man damit schon etwas weiter. Dort gibt es den Nachrichtenwächter Newsguard. Dieses Warnsystem prüft Web-Portale auf ihre Vertrauenswürdigkeit. Bald will Newsguard auch deutsche Nachrichtenseiten prüfen.

Wie Newsguard funktioniert

Darüber berichtet hat jüngst der Online-Dienst Meedia: „Newsguard, zu deutsch Nachrichtenwächter, sieht sich als unabhängiger Richter, der entscheidet, ob eine Seite vertrauenswürdig und transparent ist. Bis zu fünf ausgebildete Journalisten prüfen eine Nachrichtenseite über mehrere Tage hinweg und veröffentlichen ihre Ergebnisse innerhalb des Tools. In ihre Bewertung fließt etwa ein, ob in der Vergangenheit wiederholt Falschmeldungen auf der Seite aufgetaucht, Meinungen klar von Nachrichten getrennt oder zum Beispiel Hintergründe zur Finanzierung der Seite offengelegt sind. Etwa alle drei Monate aktualisiert Newsguard die Bewertung. Das Tool kann der Nutzer kostenfrei in seinen Browser integrieren. Ein kleines Symbol in der Kopfleiste des Browsers teilt dem Nutzer beim Surfen mit, wie das Gesamturteil der Seite ist, auf der er sich befindet. Ist das Schutzschild rot, melden die Wächter bedenken. Bekommt eine Seite ein grünes Etikett, bedeutet das, dass sie den von Newsguard gesetzten Kriterien entspricht.“ Der ganze Bericht hier.

Start in Deutschland vor der Neuwahl des EU-Parlaments

Demnächst will Newsguard auch in Deutschland starten. Vor der Neuwahl des EU-Parlaments Ende Mai sollen alle größeren Nachrichtenseiten in Deutschland erfasst sein, inklusive deutscher Bewertungsschreiben. Newsguard sei gerade dabei, ein Team von deutschen Journalisten aufzubauen. Im März würden die ersten Berichte erscheinen. Nach dem Ampelsystem (Grün, Gelb, Rot) zeige das im Browser eingebettete Plugin an, ob eine Seite vertrauenswürdig sei oder nicht.

Fragen, die sich stellen

Den Hinweis auf diesen Nachrichtenwächter habe ich von einem Freund bekommen, versehen mit der Frage „Wie muss man das jetzt verstehen?“ Und süffisant karikierend fügte er ihr an, was ihm dabei so durch den Kopf ging:

„Läuten bei NewsGuard künftig die Sirenen, wenn die ARD-Tagesschau und andere Medien über Martin Hohmann berichten, dieser habe sich anti-semitisch geäußert? https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/19/ultralinke-faz-autorin-wurde-von-martin-hohmann-erfolgreich-abgemahnt/

Gehen künftig alle roten Lichter an, wenn Al Gore seine von einem britischen Gericht festgestellten Falschbehauptungen wiederholt? DER KLIMA-SCHWINDEL [Doku]

Schreitet NewsGuard ein, wenn Merkels Regierungssprecher von ‚Hetzjagden’ (Plural!) auf Ausländer in Chemnitz spricht? Seibert: „Zusammenrottungen und Hetzjagden auf Menschen anderer Herkunft nehmen wir nicht hin“

Wird Frau Göring-Eckardt verhaftet, weil sie fälschlicherweise Nazis für die Zerstörer der Dresdner Frauenkirche hält? https://www.youtube.com/watch?v=ibv9KTRIDKk

Wird Frau Claudia Roth künftig zurechtgewiesen, weil sie behauptet, dass Artikel 16 GG keine Voraussetzungen für die Gewährung von Asyl benennt? https://www.youtube.com/watch?v=Rl5Cg7Tu_Ds

Werden sich FAZ und die Herren Mihm und Müller-Jung demnächst vor Gericht verantworten müssen für die unbewiesene Behauptung, der Mensch habe durch den Ausstoß von CO2 die Erdtemperatur erhöht? https://www.faz.net/aktuell/wissen/thema/klimawandel

Diesen sechs Fragen – Vorsicht, Kabarett – schloss er ein Postscriptum an: „Viele Menschen sind gegen Fake News. Doch was wird dann aus ARD und ZDF?“   Wir sind gespannt.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/01/fraunhofer-entwickelt-software-zum-aufspueren-von-fake-news/

Bekämpfung von Desinformationen

Fraunhofer entwickelt Software zum Aufspüren von „Fake News“

Das Fraunhofer-Institut hat eine Software zum Aufspüren von Fake News und Hate Speech entwickelt.

Fraunhofer hat eine Software entwickelt, die Behörden helfen soll, Fake News aufzuspüren. (Foto: dpa)

Fraunhofer hat eine Software entwickelt, die Behörden helfen soll, Fake News aufzuspüren. (Foto: dpa)

Seit kurzem warnt Microsoft die Nutzer seines „Edge“-Browsers mit Hilfe einer Software vor Falschmeldungen. Jetzt hat auch das Fraunhofer-Institut eine Anti-Fake-News- und Anti-Hassrede-Software entwickelt. In einer Pressemitteilung des „Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie“ (FKIE/ Sitz: Wachtberg bei Bonn) heißt es: „Das System erschließt große Datenmengen. Es bewertet nicht nur Texte, sondern bezieht auch Metadaten in die Analyse ein und bereitet die Ergebnisse grafisch auf.“

Um die Falschmeldungen aus der Menge an Texten herauszufiltern, sucht die Software nach bestimmten Merkmalen. Das kann – im Kontext eines politischen Texts – eine Form des Sprachgebrauchs sein, wie sie untypisch für einen Muttersprachler ist. Auch die Verwendung von Formulierungen, wie sie sich laut Pressemitteilung „weder im alltäglichen Sprachgebrauch noch in der journalistischen Berichterstattung finden“, beispielsweise der Ausdruck „die aktuelle Bundeskanzlerin“, deuten laut FKIE auf Fake News hin. Hate-Speech- beziehungsweise Hassrede-Texte identifiziert die Software am ehesten anhand des Vorhandenseins bestimmter Ausdrücke, so Prof. Ulrich Schade. Der FKIE-Wissenschaftler, dessen Forschungsgruppe die Software entwickelt hat: „Dies sind beispielsweise Ausdrücke wie ´Politischer Abschaum´ oder ´Nigger´.“

Laut FKIE wird die Software sowohl von Behörden als auch von Unternehmen bereits genutzt, „um gezielt Desinformation aufzudecken und umfassend zu bekämpfen“. Die Software könne auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden angepasst werden.

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Die DIGITALE WELLE ROLLT – DER NEUE GOTT ist „KI“ oder die totale SELBST-AUFGABE  – VON PROGRAMMEN FREMD-BESTIMMEN lassen – DER NEUE ALTE GOTT führt in die FREMD-BESTIMMUNG

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/01/google-verbaut-geheimes-mikrofon-sicherheitssystemen/

Nutzer wussten nicht Bescheid

Google verbaut geheimes Mikrofon in Sicherheitssystemen

Nach einem neuen Update von Googles Sicherheitssystem Nest ist herausgekommen, dass in dem Gerät ein Mikrofon eingebaut ist. Laut Google war es bisher nicht aktiviert.

Googles Nest Guard enthält ein über Jahre geheimes Mikrophon. (Bild: Nest)

Googles Nest Guard enthält ein über Jahre geheimes Mikrophon. (Bild: Nest)

Anfang Februar gab Google bekannt, dass sein für Häuser und Wohnungen konzipiertes Alarmsystem Nest Secure ein Update erhält. Das Unternehmen teilte danach mit, dass die Nutzer fortan nun auch den Google Assistant aktivieren können, sodass die Anlage auch Auskünfte etwa nach dem Wetter geben oder Musik anspielen kann.

Das Problem dabei ist, dass die Benutzer von Googles Nest Secure bisher gar nicht wussten, dass an der Alarm- und Bewegungssensorkomponente von Nest Secure, die mit dem Internet verbunden ist, ein Mikrofon eingebaut war.

Denn das Mikrofon war in keinem Produktmaterial für das Gerät erwähnt worden. Von der Existenz des Mikrofons erfuhren die Nutzer erst mit der Mitteilung, dass ihre Anlage mit dem neuesten Update auch auf gesprochene Worte reagieren kann.

Ein Google-Sprecher präsentierte letzte Woche eine Erklärung für das geheime Mikrofon. „Das Mikrofon in dem Gerät war nie als Geheimnis gedacht und hätte in den technischen Beschreibungen aufgeführt werden müssen“, sagte er zu Business Insider. „Das war ein Fehler von unserer Seite.“

Nach Angaben des Google-Sprechers ist das Mikrofon aber „noch nie eingeschaltet“ worden, seit das Gerät im Jahr 2017 auf den Markt kam. Stand Februar 2018 hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits 11 Millionen Geräte verkauft.

Laut Google wird das Mikrofon auch jetzt nur dann aktiviert, wenn der Benutzer diese Option ausdrücklich anwählt. „Sicherheitssysteme verwenden häufig Mikrofone, um Funktionen bereitzustellen, die auf Tonerkennung beruhen. Wir haben das Mikrofon in das Gerät eingebaut, damit wir unseren Benutzern in Zukunft möglicherweise zusätzliche Funktionen anbieten können, beispielsweise die Erkennung von Glasbruch. “

Der Fall erinnert an frühere Kontroversen um Google, wie den Vorfall von 2010, als das Unternehmen bestätigte, dass seine Street-View-Fahrzeuge „versehentlich“ personenbezogene Daten sammelten, die über ungesicherte WLAN-Netzwerke übertragen wurden, darunter auch E-Mails.

Google kaufte die Firma Nest, die ursprünglich für ihr intelligentes Thermostatgerät bekannt war, im Jahr 2014 für 3,2 Milliarden Dollar. Heute bietet Nest Produkte für das Internet der Dinge an, darunter Rauchmelder, Video-Türklingeln und Sicherheitskameras.

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Steinmeier: Neuer Heuchel-Rekord bei Weihnachtsansprache

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utube.com/watch?v=1EHEC5V4Tf4

Der geheime Sumpf der EU: Verschwörung gegen das Volk

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utube.com/watch?v=6dzQpDWXSzk

Militärische + Wirtschaftsnachrichten Februar 2019

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/03/01/basf-werk-chemikalie-rhein-ausgelaufen/

Schwere Verätzungen möglich

BASF-Werk: Chemikalie in Rhein ausgelaufen

Beim größten Chemie-Unternehmen der Welt, der BASF in Ludwigshafen, hat es einen Chemie-Unfall gegeben. Die Folgen sind derzeit noch nicht klar abschätzbar.

Das Werk von BASF in Ludwigshafen. (Foto: dpa)

Das Werk von BASF in Ludwigshafen. (Foto: dpa)

Aus dem BASF-Stammwerk in Ludwigshafen ist eine Chemikalie in den Rhein ausgelaufen. Der Stoff Ammoniumhydroxid ist schädlich beim Verschlucken und verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

Ein Sprecher von BASF sagte: „Die Emission … wurde unmittelbar nach Feststellung gestoppt. Die genaue Ursache für die erhöhten Werte wird derzeit ermittelt.“

Die Chemikalie ist in die Wassergefährdungsklasse 1 (schwach wassergefährdend) eingestuft. „Aufgrund der geringen ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein ist nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen“, sagte ein Sprecher der BASF. Das Unternehmen habe die zuständigen Behörden unmittelbar informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium habe vorsorglich die Rhein-Anlieger unterrichtet.

Eine Ministeriumssprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur, es handele sich um eine organische Substanz. Noch seinen keine Auswirkungen auf die Lebewesen im Rhein und keine Auffälligkeiten an den Messstationen festgestellt worden, teilte sie in Mainz mit.

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EIN ENDE der „MISS-WIRTSCHAFT“ auf KOSTEN der ERDE???!!!?! – – – SÖDER hat JETZT zu HANDELN – FÜR die NATUR und VERANTWORTUNG und GEGEN GIERIGE AUSBEUTUNG /// HANDY-Strahlung – Beeinträchtigt das „BLUT-BILD“ – Die UN-SICHT-BARE GEFAHR – – – „Mobil-FUNK-Strahlung“ ÖFFNET die „Blut-Hirn-Schranke“ /// „erneuerbare ENERGIE“-HOAX – „KLIMA-SEKTE-PROPHETEN“ – Diesel – Stickoxyde – „Natur-ZERSTÖRUNG“ für den „Klimaschutz“ //// Die MEDIEN ver-SCHWEIGEN die Wirklichkeit /// „Upload-Filter“ – Artikel „13“ – „Kevin Kühnert“ – – – “ Mit ihrer Zustimmung bricht die Bundesregierung den „KOALITIONS-VERTRAG“ – zum „X-ten“-MAL???

siehe auch  „MONSATAN – BAYER“

https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-bienen-interview-1.4326433

Volksbegehren Artenvielfalt „Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen“

Teilnehmer einer Demonstration für das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ stehen verkleidet vor dem bayrischen Landtag.(Foto: dpa)

Das Volksbegehren zur Rettung der Bienen hat in Bayern enorme Zustimmung gefunden. Initiatorin Agnes Becker erklärt, worüber sie am runden Tisch mit Gegnern bereit ist zu verhandeln – und worüber nicht.

Interview von Isabel Bernstein

Am Mittwoch endet die Eintragungsfrist für das Volksbegehren Artenschutz, doch ihr Ziel haben die Initiatoren schon erreicht: Am Dienstag gaben sie bekannt, dass die Zehn-Prozent-Hürde geschafft ist. ÖDP-Politikerin Agnes Becker freut sich über den Zuspruch – und kündigt an, dass es beim runden Tisch, an dem Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Woche „parteiübergreifend“ über das Volksbegehren diskutieren möchte, für sie nur um Regelungen für noch mehr Artenschutz gehen kann.

SZ: Dass mehr als eine Million Menschen für die Rettung der Bienen unterschreiben – haben Sie mit so einem Zuspruch gerechnet?

Agnes Becker: Wir sind ganz beflügelt von dem Zuspruch. Die Bedingungen waren sehr schwierig, weil Anfang Februar das Wetter ungünstig ist, und trotzdem standen die Menschen auf dem Münchner Marienplatz im Schnee Schlange, um sich einzutragen. Für uns ist das ein eindeutiges Zeichen, dass die Bevölkerung längst verstanden hat, dass sich in Sachen Arten- und Naturschutz in Bayern gravierend etwas ändern muss.

Interview am Morgen

Diese Interview-Reihe widmet sich aktuellen Themen und erscheint von Montag bis Freitag spätestens um 7.30 Uhr auf SZ.de. Alle Interviews hier.

Ministerpräsident Söder hat bereits ein weitreichendes Gesetz zum Artenschutz und einen runden Tisch mit Befürwortern und Gegnern des Volksbegehrens angekündigt.

Ich habe den Eindruck, dem ist ein wenig unwohl geworden. Am Anfang der Eintragungsfrist hat er noch gesagt, dass er sich raushält. Als er zur Halbzeit gesehen hat, dass es läuft, wollte er das wohl ein bisschen einfangen, ich glaube auch mit dem Hintergedanken, den Zuspruch zu dämpfen, weil die Leute denken sollen: Jetzt kommt die Staatsregierung und tut etwas. Wir sind natürlich gerne bereit zu Gesprächen, aber es wird ihm nicht gelingen, dieses Thema am runden Tisch wegzudiskutieren. Wir werden mit einer breiten Unterstützung aus der Bevölkerung aus dieser Eintragungsfrist herauskommen.

Können Sie sich vorstellen, über einzelne Punkte noch mal zu verhandeln?

Wir freuen uns natürlich, wenn die Staatsregierung für den Artenschutz noch mehr gute Ideen hat. Der Ministerpräsident hat einen großen Wurf angekündigt, bisher habe ich noch nichts Konkretes gehört oder gelesen. Aber es muss klar sein: Unser Gesetzesentwurf ist der Maßstab. Gerade wenn wir mit so einem tollen Ergebnis aus dem Volksbegehren herausgehen, werden wir hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen, denn sie sind ökologisch absolut notwendig.

Kritikpunkte sind unter anderem, dass Äcker nach dem 15. März nicht mehr gewälzt werden dürfen und dass der ökologische Landbau 30 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen bis 2030 ausmachen soll.

Jeder Punkt in unserem Gesetzesentwurf ist wirklich durchdacht und so sinnvoll. Wir haben uns diese Zahlen ja nicht am grünen Tisch überlegt, sondern mit Insektenforschern und Wissenschaftlern als das Minimum dessen identifiziert, was wir benötigen, um das Artensterben zumindest zu stoppen.

Ihre Kritiker werfen Ihnen vor, sich in Ihren Forderungen nur auf die Bauern zu konzentrieren und Privatleute auszusparen. Die Rede ist sogar von „Bauern-Bashing“.

Dieser Begriff ist unsäglich und entbehrt jeglicher Grundlage. Kein Aktiver des Volksbegehrens hat in einem Schriftstück, einem Flugblatt, einer Pressemitteilung jemals die Bauern angegriffen. Wir haben intensiv mit Juristen zusammengearbeitet für diesen Gesetzesentwurf. Wir hätten gerne die Privatgärten auch mit drin gehabt, aber uns wurde der Hinweis gegeben: Das könnte bei der Prüfung durch das Innenministerium dazu führen, dass das Gesamtpaket für nicht zulässig erklärt wird. Es gibt bei Volksbegehren das sogenannte Kopplungsverbot, das bedeutet, dass man nur ein Gesetz ändern darf. Das bindet uns in vielem die Hände. Diese starren Regeln hat die Staatsregierung nicht, sie kann viel größer denken, und wenn ihr noch andere Vorschläge zum Artenschutz einfallen, sind wir sicherlich nicht der Feind des Besseren. Aber klar ist: Das Volksbegehren ist die Grundlage, da kann es kein Drunter geben.

Glauben Sie, dass es in so einer gereizten Stimmung zwischen Kritikern und Befürwortern am runden Tisch zu einem Ausgleich kommen kann?

Wir sind bereit zu sprechen und die Nöte derjenigen anzuhören, die sich jetzt so angegriffen fühlen – völlig grundlos, weil das, was wir fordern, ein Investitionsprogramm in eine naturverträgliche, nachhaltige Landwirtschaft ist. Deshalb verstehe ich diese reflexartige Gegenwehr überhaupt nicht. Inwieweit die Bereitschaft beim Bauernverband da ist, kann ich nicht einschätzen. Ich hoffe, dass zum runden Tisch auch andere Vertreter des Bauernstandes eingeladen werden. Der Bauernverband erhebt ja gerne einen Alleinvertretungsanspruch, den er schon lange nicht mehr hat. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft steht voll hinter unserem Volksbegehren, und Josef Wetzstein, der Landeschef des größten Anbauverbands in Bayern, Bioland, hat von einer gezielten Desinterpretationskampagne des Bauernverbands gesprochen. Es ist also keineswegs so, dass der Bauernverband für die Landwirte spricht.

Was passiert, wenn das Treffen mit Ministerpräsident Söder zu keinem Ergebnis führt?

Wir werden am runden Tisch verhandeln mit der Gewissheit, dass so viele Menschen hinter uns stehen, und hoffen, dass der große Wurf des Herrn Söder nicht nur ein kleines Würflein wird. Wir werden aufpassen, dass nicht nur Artenschutz drauf-, sondern auch wirklich drinsteht. Unser Gesetzentwurf liegt auf dem Tisch und kann nicht mehr wegmoderiert werden. Er wird – sollte der Bayerische Landtag ihm, wie zu erwarten ist, nicht zustimmen – den bayerischen Bürgern zur Abstimmung vorgelegt.

Umwelt und Naturschutz in Bayern Die letzten Apollos

Volksbegehren Artenvielfalt

Die letzten Apollos

Moderne Landwirtschaft, Flächenfraß, Bodenversiegelung: Sie bedrohen die Lebensräume der Schmetterlinge und anderer Wildtiere. Der Rote Apollo steht beispielhaft für den Niedergang der Insektenwelt – und dessen Ursachen.

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33584/

Neue Studie zeigen: Glyphosat ist überall und krebserregend

19.02.2019

Wissenschaftler der Universität Washington haben einen „überzeugenden Zusammenhang“ festgestellt zwischen der Nutzung glyphosathaltiger Herbizide und dem Risiko, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken. Eine deutsche Studie wies Glyphosat in Baumrinden weitab von Feldern nach.

Das Team um Professorin Lianne Sheppard von der Universität Washington hatte sechs epidemiologische Studien von 2001 bis 2018 ausgewertet. Das sind Untersuchungen, bei denen bestimmte Bevölkerungsgruppen, ihre Glyphosatnutzung und die Rate an Krebserkrankungen in Beziehung gesetzt wurden. Bei der Auswertung legten die Wissenschaftler ihr Augenmerk auf die Gruppe innerhalb der einzelnen Studien, die am intensivsten mit dem Herbizid in Kontakt gekommen war. Für diese Menschen ergab sich ein bis zu 41 Prozent höheres Risiko, an einem bestimmten Lymphdrüsenkrebs, dem Non-Hodgkin-Lymphom, zu erkranken. Einbezogen hatten sie auch eine 2018 erschienene Langzeit-Studie, die 54.000 US-Farmer umfasste, die US Agricultural Health Study. Diese Arbeit wurde bisher von Bayer als Beleg für die Ungefährlichkeit von Glyphosat verwendet. Doch auch hier zeigte sich ein Effekt bezogen auf die am stärksten exponierten Landwirte. Sheppards Team wies der Langzeitstudie zudem eine Reihe von Schwächen nach, durch die das Krebsrisiko niedriger ausfiel als in den anderen Arbeiten. Im Gegenzug warf Bayer laut dem Kölner Stadtanzeiger den Washingtoner Forschern vor, sie würden Äpfeln mit Birnen vergleichen und ihre Analyse weise „schwerwiegende methodische Schwächen auf“. Die Börsianer beeindruckte das nicht. Der Kurs der Bayer-Aktie gab direkt nach der Veröffentlichung um vier Prozent nach. Am 25. Februar beginnt in Kalifornien der nächste Jury-Prozess über die krebserregende Wirkung von Glyphosat. Dann wird sich zeigen, wie die Geschworenen die neue Studie bewerten.

Nicht die Gefährlichkeit von Glyphosat, sondern die Verbreitung des Herbizids jenseits landwirtschaftlich genutzter Flächen war das Thema einer Studie von TIEM Bremen. Die Experten für Umweltmonitoring hatten an 47 Standorten bundesweit Rindenproben entnommen und auf Pestizide untersucht. Die Baumrinde wirkt dabei als Passivsammler, der Schadstoffe aus der Luft filtert. Die Standorte umfassten intensiv landwirtschaftlich genutzte Regionen ebenso wie Schutzgebiete und einige Großstädte. Insgesamt wies das Labor 106 verschiedene Pestizide nach. Am häufigsten fanden sich die beiden als leicht flüchtig bekannten Pestizide Pendimethalin und Prosulfocarb. 55 Prozent der Proben wiesen auch Glyphosatspuren auf. Die Einträge seien bis mitten in großräumige Schutzgebiete hinein feststellbar gewesen, „die km-weit von nächsten Anbauflächen entfernt waren“, heißt es in der Studie. Als wahrscheinlichsten Verbreitungspfad nennt TIEM die Verfrachtung glyphosathaltiger Stäube von erosionsgefährdeten Ackerflächen. In Auftrag gegeben hatte die Studie das aus Bio-Unternehmen bestehende Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft. Es forderte eine Neubewertung der Zulassung von Glyphosat, da die offensichtlich stattfindende Luftverfrachtung im EU-Zulassungsverfahren nicht berücksichtigt worden sei. Angesichts der Ergebnisse sieht das Bündnis langfristig die Koexistenz von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft gefährdet. (lf)

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https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-biene-bienen-csu-kommentar-1.4328307

Volksbegehren zur Artenvielfalt Politiker, tut endlich was!

Abstimmung mit den Füßen: Lange Schlangen vor dem Münchner Rathaus beim Volksbegehren.(Foto: Stephan Rumpf)

Der Erfolg des bayerischen Volksbegehrens „Rettet die Bienen!“ ist ein Signal an die Landesregierung, den Naturschutz endlich ernst zu nehmen. Viele haben das dumpfe Gefühl, dass hier etwas grundlegend falsch läuft.

Kommentar von Thomas Hummel

In Bayern geht es einem Großteil der Menschen wirtschaftlich so gut wie nie zuvor. Arbeitslosigkeit ist praktisch kein Thema, viele haben gut bezahlte Jobs. Die Leute leben in immer größeren Wohnungen – trotz der hohen Mieten und Kaufpreise. Schon Studenten fliegen wie selbstverständlich um die Welt, in den Supermärkten sind selbst um 19.58 Uhr die Regale noch voll mit frischen und oft auch billigen Lebensmitteln. Verglichen mit früheren Generationen könnten sich alle freuen und frohlocken, dass es bitteschön so weitergehen möge. Aber was tun sie? Sie laufen gegen den Willen ihrer Landesregierung in Scharen in die Rathäuser, stehen teilweise trotz heftigen Schneefalls in langen Schlangen an und stimmen für ein Volksbegehren namens „Rettet die Bienen!“. Haben die Menschen keine anderen Probleme mehr?

Der große Erfolg des bayerischen Volksbegehrens für mehr Artenschutz und für eine naturverbundene Landwirtschaft fußt auf einem dumpfen Gefühl: Viele Menschen spüren, dass sich etwas zusammenbraut, was sie nicht ganz verstehen oder beherrschen können. Dass ihr wohliger Lebensstandard einen hohen Preis haben könnte. Die Erkenntnisse über Klimawandel, Luftverschmutzung, Massentierhaltung, Insektensterben, Raubbau an der Natur im Allgemeinen sind schwer zu ignorieren.

Leserdiskussion Volksbegehren erfolgreich, Bienen gerettet?
Leserdiskussion

Volksbegehren erfolgreich, Bienen gerettet?

Mehr als eine Million Menschen haben in Bayern für das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ unterschrieben. Nun ist Ministerpräsident Söder unter Zugzwang. Wenn der Landtag den Vorschlag nicht unverändert umsetzt, kommt es zum Volksentscheid.

Alleine kann man diese Probleme nicht lösen, auch nicht in Gruppen oder Vereinen. Wer nicht fliegt, auf ein Auto verzichtet, vegan isst oder auf dem eigenen Anwesen die Wiese nur einmal im Jahr mäht, tut zwar etwas Gutes, auch für sein umweltbewusstes Gewissen. Doch es ist zumeist nicht einmal ein Wassermolekül auf dem heißen Stein. Und von den Mitmenschen wird man oft genug als Spinner verlacht.

Stattdessen wünschen sich viele sehnsüchtig, dass die Politik endlich reagiert und einen Plan entwirft, wie der Mensch gut leben kann und dennoch die Natur nicht kaputt macht. Das hat vor allem die Landesregierung in Bayern jahrelang nicht interessiert, die Ignoranz gegenüber der Umwelt war in der Münchner Staatskanzlei atemberaubend. Erst durch den Erfolg der Grünen bei der Landtagswahl im Oktober fiel der CSU auf, dass sie hier wohl etwas verpasst hat. Der große Zuspruch zum Volksbegehren führt nun zu Stressreaktionen. Ministerpräsident Markus Söder ist sogar auf Youtube in einem Werbevideo zu sehen mit der Aussage: „Es geht um mehr Artenschutz: Das ist ein Anliegen, das die bayerische Staatsregierung genauso verfolgt.“ Man kann sich nur wundern.

War es nicht Söder, der kürzlich noch den eigentlich sakrosankten Alpenschutzplan aufweichen wollte, damit im Allgäu ein neuer Skilift gebaut werden kann? Hat nicht CSU-Bundesminister Christian Schmidt im Alleingang das EU-Verbot des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat torpediert? Ist nicht die Landesregierung mitverantwortlich dafür, dass in Bayern der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr ein Gebiet von fast 17 Fußballfeldern umfasst – pro Tag? Und warum steht Söders Partei Seit‘ an Seit‘ mit dem Bauernverband, der seit Jahren gegen jede Veränderung in der Landwirtschaft zu mehr Naturschutz poltert? Dabei sterben gerade kleinere Bauernhöfe zu Tausenden, was vor allem an der Verteilung der EU-Subventionen liegt, die Großbetriebe bevorzugt. Doch auch hier von deutscher Seite: keine Initiative für Veränderungen.

Eine Lehre des Volksbegehrens lautet: Die Ahnung, dass hier etwas grundlegend in die falsche Richtung läuft, dringt tiefer in die Gesellschaft ein. Die Menschen wollen einmal etwas tun, was fernab von Mülltrennen und Radfahren wirklich etwas bringen könnte.

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Wie kann es SEIN dass es zu dieser „NOT-RUF-AKTION“ – „ELF-ZWEI“- FÜR die NATUR ?EINEN?  GEGNER GIBT???!!!  – WAS sind das für BORNIERTE NICHT mehr zu RETTENDE INDIVIDUEN wie z.B. MERKEL-KLÖCKNER-SÖDER-SCHMIDT usw….!!!!!!!!!!!!!

—18,4%——18,4%——18,4%——18,4%——18,4%——18,4%——18,4%—

und DASS unter ?LOGISTISCH? SCHWIERIGEN BEDINGUNGEN

https://www.sueddeutsche.de/bayern/volksbegehren-artenvielfalt-folgen-volksentscheid-1.4329945

Rekord-Beteiligung

So geht es nach dem Artenvielfalt-Volksbegehren weiter

Die Biene ist zum Symboltier für das Volksbegehren Artenvielfalt geworden.

 

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war erfolgreich. Nun kann es zum Volksentscheid kommen – allerdings ist das nicht das einzige Szenario.

Von Elisa Britzelmeier

Dass es wohl reichen würde, zeichnete sich seit ein paar Tagen ab. Dass das Ergebnis aber so deutlich ausfallen würde, damit hat längst nicht jeder gerechnet. 18,4 Prozent der Wahlberechtigten in Bayern haben für das Volksbegehren „Artenvielfalt“ unterschrieben – das sind 8,4 Prozentpunkte mehr als nötig gewesen wären. Die Initiatoren feiern in München mit Unterstützern, DJ und Hochrechnungen an der Wand. Aber wie geht es jetzt weiter?

Auf ein Volksbegehren kann der Volksentscheid folgen. Zwingend ist das allerdings nicht. In jedem Fall sind einige Zwischenschritte nötig. Zunächst muss die Staatsregierung eine Stellungnahme zu dem erfolgreichen Volksbegehren abgeben. Anschließend muss sich der Landtag mit dem Gesetzentwurf hinter dem Volksbegehren befassen.

Umwelt und Naturschutz in Bayern "Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen"
Volksbegehren Artenvielfalt

„Wir werden hinter unseren Forderungen nicht zurückstehen“

Das Volksbegehren zur Rettung der Bienen hat in Bayern enorme Zustimmung gefunden. Initiatorin Agnes Becker erklärt, worüber sie am runden Tisch mit Gegnern bereit ist zu verhandeln – und worüber nicht.   Interview von Isabel Bernstein

Das steht im Gesetzentwurf

Das Volksbegehren besteht aus einem Gesetzentwurf und einer Begründung. Der Entwurf sieht im Wesentlichen vor, mehrere Artikel des Bayerischen Naturschutzgesetzes zu ändern.

Es geht um etliche Punkte, die wichtigsten: 30 Prozent Ökolandbau bis 2030, ein großflächiger Biotopverbund und strenge Vorgaben für Düngung und Pestizideinsatz.

Diese Szenarien sind möglich

  • Der Landtag stimmt dem Gesetzentwurf zu. Dann kommt es nicht zum Volksentscheid, sondern eben direkt zu einer Änderung des Naturschutzgesetzes. Die Vorlage wird in diesem Fall unverändert zum Gesetz.
  • Die Landtagsabgeordneten stimmen mehrheitlich nicht zu. Es kommt zum Volksentscheid. Alle Wahlberechtigten in Bayern können dann abstimmen. Dabei gibt es die Möglichkeit, dass der Landtag einen eigenen Gesetzesentwurf erarbeitet und diesen als Alternative dem Volk zur Abstimmung vorlegt.
  • Möglich ist auch, dass der Landtag die Rechtsgültigkeit des Volksbegehrens bestreitet. Dann können die Unterzeichner des Volksbegehrens sich an den Bayerischen Verfassungsgerichtshof wenden. Zur Rechtsgültigkeit ist unter anderem erforderlich, dass sich mindestens zehn Prozent der Menschen eingetragen haben, die auch bei Landtagswahlen stimmberechtigt sind.

Hat der Verfassungsgerichtshof keine Zweifel an der Rechtsgültigkeit, kommt es zum Volksentscheid. Lehnt der Verfassungsgerichtshof den Antrag ab, gibt es keinen Volksentscheid.

Der Verfassungsgerichtshof kann im Übrigen auch schon entscheiden, bevor ein Volksbegehren überhaupt zugelassen wird. Ein Beispiel hierfür ist das Volksbegehren der Grünen zur Beschränkung des Flächenverbrauchs, das im Juli 2018 vom Verfassungsgerichtshof gestoppt wurde. Das Innenministerium hatte den Antrag für das Volksbegehren aus verfassungsrechtlichen Bedenken abgelehnt, der Verfassungsgerichtshof bestätigte das. Schließlich aber hat die Koalitionsregierung aus CSU und Freien Wählern die Kernidee zumindest als Absichtserklärung in ihr Programm aufgenommen.

Das sind die zeitlichen Vorgaben

Das nun vorliegende Ergebnis des Volksbegehrens ist das vorläufige Ergebnis. Das amtliche Endergebnis folgt am 14. März. Danach hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vier Wochen Zeit für eine Stellungnahme der Staatsregierung. Er teilt dann dem Landtag das Ergebnis mit. Der Landtag wiederum hat eine dreimonatige Frist, sich mit dem Volksbegehren zu befassen. Spätestens drei Monate nach dem entsprechenden Landtagsbeschluss – also im Oktober – findet die Volksabstimmung statt.

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https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-bayern-1.4330094

Artenvielfalt

Das erfolgreichste bayerische Volksbegehren aller Zeiten

Tausende Münchner unterschreiben am ersten Tag des Volksbegehrens. Vor dem Rathaus bildet sich eine erste Schlange quer über den Marienplatz.(Foto: Stephan Rumpf)
  • Das Volksbegehren Artenvielfalt ist das erfolgreichste, das es jemals in Bayern gab.
  • Das Zehn-Prozent-Quorum wurde in allen kreisfreien Städten und Landkreisen erreicht, besonders stark war die Zustimmung in Großstädten und Ballungsräumen.
  • Umweltminister Thorsten Glauber will den Initiatoren in vielen Forderungen entgegenkommen.
Von Lisa Schnell und Christian Sebald

Neun Monate haben die ÖDP-Politikerin Agnes Becker und ihre Mitstreiter für den Erfolg ihres „Volksbegehrens Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ gekämpft. An diesem Donnerstagmittag steht fest, dass es das erfolgreichste ist, das es jemals in Bayern gegeben hat. 1 745 383 Stimmberechtigte haben sich in den vergangenen zwei Wochen in die Unterstützerlisten eingetragen. Das sind 18,4 Prozent.

Das Ergebnis übersteigt nicht nur das Zehn-Prozent-Quorum um ungefähr 750 000 Stimmberechtigte oder 8,4 Prozentpunkte. Sondern es lässt das bisher erfolgreichste Volksbegehren im Freistaat – das für die „Christliche Volksschule“ der CSU von 1967 – klar hinter sich. „Ich bin überglücklich und wahnsinnig dankbar“, sagt Agnes Becker. „Das ist ein unglaublich starkes Ergebnis, kein Politiker kommt jetzt an unseren Forderungen für einen besseren Naturschutz vorbei.“

Das Ergebnis des Volksbegehrens

in Landkreisen und kreisfreien Städten

*Die Einteilung der Klassen folgt dem Jenks-Algorithmus, der nach nahe beieinanderliegenden Gruppen in den Daten sucht
SZ-Grafik; Quelle: Landeswahlleiter
*Die Einteilung der Klassen folgt dem Jenks-Algorithmus, der nach nahe beieinanderliegenden Gruppen in den Daten sucht

Derweil wurde bekannt, dass der langjährige Chef der Landtags-CSU und ehemalige Landtagspräsident Alois Glück den runden Tisch von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zu den Konsequenzen aus dem Volksbegehren moderieren wird. Der inzwischen 79-jährige Politiker, der sich nicht zu seiner neuen Funktion äußern wollte, ist auf einem Bauernhof in Hörzing im Landkreis Traunstein aufgewachsen und gelernter Landwirt. Bereits in den Siebzigerjahren profilierte er sich auch als Umweltpolitiker, zunächst als Vorsitzender des Parlamentsausschusses, von 1986 an als Staatssekretär. In etlichen Konflikten in seiner Partei und darüber hinaus bewährte er sich als auf Ausgleich bedachter Vermittler. Angesichts der tiefen Gräben, die das Volksbegehren aufgerissen hat, ist die neue Funktion aber selbst für Glück eine große Herausforderung. Freilich ist er bei Naturschützern und Bauern gleichermaßen anerkannt und respektiert.

Als erstes und bisher einziges Mitglied der Staatsregierung äußerte sich am Donnerstag Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) zu möglichen Konsequenzen aus dem Volksbegehren. Glauber will der Initiative in vielen Forderungen entgegenkommen. Etwa bei den fünf Meter breiten Gewässerrandstreifen, auf denen Landwirte künftig nicht mehr ackern sollen. Wie das Volksbegehren will Glauber sie zur Pflicht machen. „Sie sind ein klares Muss“, sagte Glauber. „Es kann nicht sein, dass von 16 Bundesländern Bayern als letztes Gewässerrandstreifen nicht verpflichtend macht.“ Glauber verspricht betroffenen Bauern aber eine Entschädigung.

Anderen Forderungen steht der Minister kritisch gegenüber. Die Öko-Quote, nach der bis 2030 der Anteil der Biobauern in Bayern 30 Prozent betragen soll, lehnt er ab. „Nur zu sagen, ich schreibe eine Zahl fest, schafft keinen Markt.“ Dabei seien auch die Verbraucher gefragt. Für ein Bekenntnis zu Bio reiche eine Unterschrift nicht aus, „es muss auch gelebt werden“. An anderer Stelle will Glauber ein „Volksbegehren plus“ schaffen. Außer den Bauern müssten die Kommunen stärker in die Pflicht genommen werden. Sie verfügten über viel Grund und Boden. Sie sollten sich überlegen, wie er für mehr Artenschutz genutzt werden könne. Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) äußerte die Hoffnung, dass die Gräben zwischen Bauern und Naturschützern geschlossen werden können. Dazu sei es wichtig, „dass wir ergebnisoffen diskutieren“.

Wer sich die Ergebnisse des Volksbegehrens näher anschaut, wird den Jubel der ÖDP-Politikerin Becker nachvollziehen können. In sämtlichen 25 kreisfreien Städten und 71 Landkreisen in Bayern nahm die Initiative das Zehn-Prozent-Quorum locker. Dies widerlegt den Vorwurf von Bauernpräsident Walter Heidl und seinen Anhängern, dass die Befürworter des Volksbegehrens in der Hauptsache Städter seien, die die Leistungen der Bauern für den Naturschutz zu wenig achteten. Es zeigt vielmehr – ähnlich wie das extrem gute Abschneiden der Grünen quer durch Bayern bei der Landtagswahl 2018 -, dass die Bevölkerung auf dem Land inzwischen ebenfalls sehr sensibel ist für Umweltthemen.

Dennoch ist die Zustimmung in den Großstädten und den Ballungsräumen besonders stark. Bei den Städten liegt Franken klar vorne: In Erlangen erzielte das Volksbegehren 24,9 Prozent, in Schwabach 22,7 Prozent und in Bamberg 21 Prozent. In Augsburg (20,6 Prozent), in München (20,5 Prozent) und in Nürnberg (19,5 Prozent) war die Zustimmung ebenfalls überdurchschnittlich hoch. Mit Hof ist freilich auch das bayernweite Schlusslicht eine kreisfreie Stadt: Dort unterstützen nur 10,5 Prozent der Stimmberechtigten das Volksbegehren.

Stadt und Land

In den großen Städten war die Beteiligung am Volksbegehren etwas höher, doch auch auf dem Land haben sich sehr viele Bürger für den Artenschutz eingetragen. Jeder Punkt steht für einen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt

SZ-Grafik; Quelle: Landeswahlleiter

In den Ballungsräumen rund um die Großstädte wurden ebenfalls Spitzenergebnisse erreicht. Im oberbayerischen Landkreis Starnberg schnitt das Volksbegehren mit 27,7 Prozent Zustimmung am besten im ganzen Freistaat ab. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Landkreise München (26,5 Prozent) und Fürstenfeldbruck (25,7 Prozent). Die drei Landkreise, in denen sich am wenigsten Stimmberechtigte in die Listen eintrugen, liegen im Bayerischen Wald oder an der Grenze zu ihm: Es sind Freyung-Grafenau (11,4 Prozent), Deggendorf (11,7 Prozent) und Regen (11,9 Prozent). Zumindest in Freyung-Grafenau und Regen könnte ein Grund dafür sein, dass dort Flora und Fauna intakter sind als in anderen Regionen. Überdies sind alle drei Landkreise stark land- und forstwirtschaftlich geprägt.

Auffällig sind die hohen Werte in den Regionen, in denen die industrielle Landwirtschaft mit ihrem massiven Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln besonders stark ist. Also überall dort in Bayern, wo die Bauern sehr viel Mais und Getreide anbauen und Masttiere halten. So zum Beispiel in den Landkreisen Mühldorf am Inn (16,9 Prozent Zustimmung), Dingolfing-Landau (14,6 Prozent) – wo Bauernpräsident Heidl seinen Betrieb mit Zucht- und Mastschweinen hat -, Landshut (15,8 Prozent) und Rottal-Inn (12,9 Prozent). Aber auch im schwäbischen Unterallgäu, das mit 18,4 Prozent Zustimmung exakt im Landesschnitt liegt, oder im fränkischen Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (16,7 Prozent).

Die ÖDP-Politikerin Becker erklärt sich die guten Werte in den Agrar-Regionen damit, „dass die Leute dort hautnah erleben, welche schlimmen Folgen die industrielle Landwirtschaft für die Natur hat, und immer öfter nicht mehr willens sind, den Artenschwund hinzunehmen“. Wie ihre Co-Sprecher Ludwig Hartmann (Grüne) und Norbert Schäffer (Landesbund für Vogelschutz) bekräftigte Becker, „dass unsere Forderungen die unterste Messlatte für Söders runden Tisch sind“.

©SZ vom 15.02.2019/kaal

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https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/bayern/volksbegehren-zur-artenvielfalt-e433361/?reduced=true

5 Minuten Lesezeit

Von Christian Sebald

 

Wer sich mit der Lage der Schmetterlinge in Bayern beschäftigt, kommt um den Roten Apollo und Andreas Segerer nicht herum. Der eine ist ein streng geschützter, inzwischen extrem seltener heimischer Prachtfalter. Der andere arbeitet an der Zoologischen Staatssammlung in München und ist Schmetterlingskundler und Mikrobiologe. ………

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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insektensterben-wir-muessen-jetzt-sofort-handeln-a-1252867.html

Insektensterben „Wir müssen jetzt sofort handeln“

Eine Studie zum Rückgang von Insektenbeständen legt erstmals nahe: Das Problem besteht nicht nur in Europa, sondern weltweit. Was tun?

Von

Im Herbst 2017 war Krefeld in Nordrhein-Westfalen plötzlich auf den Titelseiten der Weltpresse. Eine Studie mit Daten von ehrenamtlichen Insektenkundlern hatte für Aufsehen gesorgt. Seit 1989 sammelte der Verein Käfer, Fliegen und andere Kerbtiere. Die Analyse der Bestände kam zu dem Ergebnis: Das Insektensterben hat in Deutschland gewaltige Ausmaße angenommen. Damit war bestätigt, was viele Fachleute schon lange vermutet hatten. Auch die Frage, wie anfällig die Tiere auf Monokulturen reagieren, blieb ein Thema.

Doch schnell wurde klar: Man braucht noch sehr viel mehr Daten, um den Schwund unter den etwa eine Million bekannten Insektenarten zu erfassen. Einen weiteren Beitrag dazu haben nun Forscher um den australischen Ökologen Francisco Sánchez-Bayo vom Sydney Institute of Agriculture mit einer Übersichtsstudie geleistet.

Sie werteten 73 Analysen zum Rückgang unterschiedlicher Insektenarten aus aller Welt aus. Und kamen in der Fachzeitschrift „Biological Conservation“ zu einem alarmierenden Ergebnis. Weltweit geht der Bestand von mehr als 40 Prozent aller Insektenarten zurück. Schon in hundert Jahren könnten viele ausgestorben sein. Darunter sind vor allem Schmetterlinge, aber auch Hautflügler, zu denen Ameisen, Wespen und Bienen gehören, schreiben die Forscher.

Zwar bemängeln Wissenschaftler, dass in die Ergebnisse der Studie nicht alle relevanten Daten eingeflossen seien. So seien einige Untersuchungen, die steigende Populationen verzeichnet hätten, ignoriert worden.

Doch es ist die erste global umfassende Analyse zum Rückgang von Insektenpopulationen weltweit. Auch für den Tierökologen Johannes Steidle von der Universität Hohenheim geben die Befunde Anlass zur Sorge.

SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie die Studie?

Steidle: Ich bin geschockt. Zwar gab es Hinweise, dass das Insektensterben nicht nur auf Deutschland und Europa beschränkt ist. Aber dass es ein globales Problem ist, das überall in einem ähnlichen Umfang auftritt, hat mich erschreckt. Das war zumindest mir, und ich glaube auch meinen Kollegen, so nicht bekannt.

SPIEGEL ONLINE: Die Zahlen klingen alarmierend. Wie valide sind solche Insektenuntersuchungen?

Steidle: Bei einigen Studien gibt es Unsicherheiten. Beim Insektenbestand entstehen teils starke jährliche Schwankungen. Dabei spielt etwa das Wetter eine Rolle. Kalte Winter mit viel Schnee können die Bestände dezimieren. Deshalb ist es wichtig, möglichst über lange Zeiträume zu schauen, wie sie sich entwickelt haben – so wie bei der Krefelder Studie, bei der fast 30 Jahre gezählt wurde.

SPIEGEL ONLINE: Brauchen wir noch mehr Studien?

Steidle: Mehr Daten sind immer gut. Aber es wäre Wahnsinn, noch auf weitere Studien zu warten. Wir müssen jetzt sofort handeln. Ich mache mir große Sorgen, wenn ich aus dem Fenster schaue.

SPIEGEL ONLINE: Warum?

Steidle: Wenn Sie den Wald, den Park oder den Garten vor Ihrer Haustür betrachten, dann funktionieren diese Systeme nur deshalb, weil da Insekten leben. Holz, Nahrung, frisches Wasser, die Verwertung von Müll, von unseren Exkrementen: All diese Ökosysteme, die daran beteiligt sind, bestehen zu zwei Dritteln aus Insekten.

SPIEGEL ONLINE: Was passiert, wenn Insekten fehlen. Gibt es Beispiele?

Steidle: Nur wenige. Aber in Australien wurden früher Kühe importiert. Danach lag auf den Weiden überall deren Kot rum. Käfer, die ihn verwertet hätten, gab es nicht. Die heimischen sind dort nur auf Känguru-Dung spezialisiert. Das Problem konnte nur gelöst werden, weil Dungkäfer aus Südafrika importiert wurden. Wie eine Welt ohne Insekten aussehen würde, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Selbst für die Wasserqualität in Bächen oder Flüssen spielen aquatische Insekten eine wichtige Rolle. Doch auch hier gibt es massive Rückgänge.

SPIEGEL ONLINE: Wie sieht es denn mit der Bestäubung von Pflanzen aus?

Steidle: Nicht nur Nutzpflanzen brauchen Insekten. Auch viele andere Gewächse benötigen Bestäuber. Und da hilft keine Honigbiene. Da brauchen Sie Wildbienen, Fliegen, Schmetterlinge oder Motten.

SPIEGEL ONLINE: Was sind denn konkret die Ursachen für den Rückgang der Insekten?

Steidle: Die Monokultur in der Landwirtschaft ist ein Problem. Ein Acker mit nur einer Pflanzenart ist für die meisten Insekten so wertvoll wie ein geteerter Parkplatz.

SPIEGEL ONLINE: Das müssen Sie erklären?

Steidle: Die Tiere brauchen vielfältige Lebensräume mit vielen verschiedenen Pflanzenarten – Grünstreifen, feuchte Gräben. Denn viele Insekten fressen höchstens zwei, drei Pflanzen. Fehlen die Pflanzen, fehlen auch die Insekten. Auch der Einsatz von Pestiziden trägt zum Insektensterben bei. Einige greifen den Pflanzenbestand und damit Lebensräume an, andere wie Neonikotinoide schädigen die Tiere direkt. Der Klimawandel spielt nach bisherigen Erkenntnissen allerdings in Europa momentan noch eine untergeordnete Rolle.

SPIEGEL ONLINE: Kann man den Rückgang der Arten stoppen?

Steidle: Die intensive Landwirtschaft, die wir im Augenblick betreiben, ist völliger Wahnsinn. Landwirte müssten belohnt werden, damit sie Grünflächen schaffen. Strukturreiche Lebensräume sind wichtiger als der völlige Verzicht auf Pestizide, haben Untersuchungen gezeigt. Da ist natürlich die Politik gefragt.

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CDU/CSU

Das „C“ steht für „GEGEN die GESUNDHEIT und GEGEN die NATUR“

siehe auch „Zulassung pestizidhaltiger Spritz-MITTEL“

 

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-02/glphosat-pestizide-zulassung-verlaengerung

Glyphosat: 100 Pestizide sollen ohne Prüfung zugelassen bleiben

Die Frist für die Prüfung von mehr als 100 Pestiziden läuft ab. Weil die Prüfverfahren zu lange dauern, soll die Zulassung der meisten verlängert werden.
Glyphosat: Pestizidspritze im Einsatz
Pestizidspritze im Einsatz © Patrick Pleul/dpa

Die Bundesregierung plant laut einem Bericht, die Zulassung von 100 Pestiziden ohne die angekündigte Prüfung zu verlängern. Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen hervor, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. „ha

Bei diesen Produkten werde es im ersten Halbjahr 2019 keine Entscheidung im Prüfverfahren geben, „sodass die jeweilige Vorgängerzulassung verlängert werden müsse“, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium demnach mit.

Laut dem Ministerium laufen derzeit 121 Antragsverfahren für die Zulassungsverlängerung von Pestiziden. Bereits im Dezember seien auf ähnliche Weise die Zulassungen von 106 glyphosathaltigen Mitteln um ein Jahr verlängert worden.

Die Zulassungen wären „die entscheidende Stellschraube für Einschränkungen, Auflagen und Verbote beim Glyphosateinsatz“ gewesen, kritisierte der Grünenabgeordnete Harald Ebner. Es könne nicht sein, dass die Mehrheit der Pestizide einfach auf dem Markt bleibe, „obwohl unklar ist, ob sie nach heutigem Stand überhaupt noch zugelassen werden dürften“. Eigentlich müsse es „genau andersrum“ sein: „Die Stoffe dürften so lange nicht verkauft werden, bis die neue Sicherheitsprüfung abgeschlossen ist.“ Auch ein Sprecher von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) kritisierte die Verlängerung: „Es darf nicht sein, dass das zum Dauerinstrument wird.“

Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, den Einsatz glyphosathaltiger Mittel „so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden„. Das Umweltministerium plant, die Nutzung von Pestiziden stärker zu reglementieren. Schulze forderte, Landwirte müssten einen bestimmten Flächenanteil frei von Pestiziden bewirtschaften.

Im November 2018 hatte die EU-Kommission die Zulassung von Glyphosat nach monatelangem Streit um fünf Jahre verlängert. 18 von 28 EU-Ländern hatten dafür gestimmt, neun dagegen, ein Land hatte sich enthalten.

 

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/33574/

Umstritten: Wie (un)sichtbar schneidet die Gen-Schere?

08.02.2019

Labor Genomsquenzierung
Genomsequenzierung (Foto: Lawrence Berkeley Nat’l Lab – Roy Kaltschmidt, DNA sample picotiter plate preparation, http://bit.ly/24QkbyR, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0, flickr)

Mit Gen-Scheren wie CRISPR/Cas verändertes Erbgut lässt sich nachweisen, ist der französische Wissenschaftler Yves Bertheau überzeugt. Die Methoden dafür seien aber noch nicht ausgereift, kritisieren staatliche Laborexperten. Im Entwurf eines Berichts an die EU warnen sie, dass mit neuer Gentechnik hergestellte Produkte unerkannt auf den europäischen Markt kommen können.

Gentechnikkonzerne, Pflanzenzüchter und EU-Kommission behaupten bis heute, die Veränderungen durch neue gentechnische Verfahren wie CRISPR/Cas ließen sich in vielen Fällen nicht von natürlichen Mutationen und herkömmlicher Züchtung unterscheiden. Ohne einen solchen Nachweis könnten diese Verfahren nicht wie herkömmliche Gentechnik reguliert und kontrolliert werden.

Yves Bertheau, pensionierter Forschungsdirektor des staatlichen französischen Agrarforschungsinstituts INRA, ist da anderer Meinung. Er hat für ein neues Fachbuch den Stand der Technik zusammengefasst: „Neue gentechnische Verfahren: Nachweis und Identifizierung der Techniken und der damit hergestellten Produkte“ lautet übersetzt der Titel seines Kapitels. Darin stellt er als erstes klar, dass natürliche Mutationen nur sehr selten vorkämen. Das Erbgut von Pflanzen sei stabil und durch Reparaturmechanismen der Zellen gut geschützt. Schon deshalb seien gentechnisch hervorgerufene Mutationen meist unterscheidbar.

Ausführlich beschreibt Bertheau, dass Eingriffe mit Gen-Scheren unbeabsichtigte Effekte im Erbgut hervorrufen, die er als „Narben“ bezeichnet. Diese Narben würden auch an die folgenden Pflanzengenerationen weitergegeben und könnten nachgewiesen werden, so seine Hypothese. Zudem würden Eingriffe mit Genome Editing eine klare Signatur im Erbgut hinterlassen, die im Prinzip ebenfalls festgestellt werden könne. Der Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass für die meisten neuen gentechnischen Verfahren der quantitative Nachweis möglich sei, den das EU-Gentechnikrecht voraussetzt. Auch gebe es den notwendigen gesetzlichen und technischen Rahmen, um die Hersteller zu verpflichten, das für den Nachweis notwendige Referenzmaterial zur Verfügung zu stellen. Ist das Referenzmaterial vorhanden und der Ort im Erbgut bekannt, wo die Veränderungen eingebracht wurden, seien diese auch bei Produkten der neuen Gentechnik nachweisbar, versichert Bertheau. Jetzt brauche es nur noch den politischen Willen, das auch umzusetzen.

Denn für eine wirkungsvolle Kontrolle in der Praxis sind noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Diese listet ein Bericht auf, den das Europäische Netzwerk der staatlichen Gentechnik-Labore (ENGL) verfasst hat und der dem Informationsdienst Gentechnik vorliegt. Dem Vernehmen nach soll der Bericht am 20. Februar verabschiedet werden. Er kommt zu dem Schluss, ein Nachweis sei nur möglich, wenn die vorgenommene Erbgutänderung bekannt und eine validierte Nachweismethode vorhanden sei. Zudem brauche es zertifiziertes Referenzmaterial. Die Messmethode müsse den Nachweis in einer Qualität liefern, die auch rechtlichen Auseinandersetzungen standhalte.

Die ENGL-Autoren bezweifeln, dass dies bei gentechnischen Veränderungen, die nur eines oder wenige Basenpaare der DNA betreffen, derzeit möglich sei. Denn auch natürliche oder chemisch ausgelöste Mutationen könnten einzelne Basenpaare verändern. Eine Messmethode müsse dies sicher unterscheiden können. Da die bekannten Methoden das aber nicht könnten, müsse ein entsprechendes Verfahren erst entwickelt werden. Ohne spezifische Nachweismethoden oder für Lebensmittel, bei denen die Genveränderung unbekannt ist, sei eine Marktkontrolle nicht möglich. Deshalb könnten zahlreiche, durch Genome Editing hergestellte Produkte unerkannt auf den Markt kommen.

ENGL hatte der EU-Kommission bereits im April 2017 vorgeschlagen, sich mit Nachweis und Identifikation neuer gentechnischer Verfahren zu beschäftigen. Die Kommission habe diesen Vorschlag damals zurückgewiesen, berichtete das französische Portal infOGM. Erst im Oktober 2018 habe die Kommission dem Netzwerk einen entsprechenden Auftrag erteilt, aus dem der zitierte Bericht resultiert. Im November 2018 erschien ein Papier des EU-Forschungszentrums JRC, das in Absprache mit ENGL erstellt wurde. Auch darin hieß es, Eingriffe mit neuen gentechnischen Verfahren seien höchstens extrem aufwändig nachweisbar.

Angesichts dieser Berichte müsste die EU-Kommission mit Hochdruck dafür sorgen, bestehende Messmethoden zu verbessern und neue zu entwickeln. Doch anscheinend fehlt dazu der politische Wille. InfOGM berichtete von einer gemeinsamen Sitzung von Umwelt- und Agrarausschuss des EU-Parlaments Anfang Januar. Dort habe sich die EU-Kommission einmal mehr auf die Position zurückgezogen, dass nicht unterscheidbar sei, durch welches Verfahren eine Mutation im Erbgut hervorgerufen wurde. Sie werde in dieser Amtsperiode keine neuen Vorschläge zum Gentechnikrecht vorlegen, teilte die Kommission mit. Mittelfristig brauche es jedoch ein Regelungssystem, „das mit den wissenschaftlichen Entwicklungen auf der einen Seite und den Normen für Innovation, Wettbewerb und Sicherheit auf der anderen Seite Schritt halten kann“. Dazu wolle sie eine offene Debatte mit allen Beteiligten führen. [lf/vef]

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ube.com/watch?v=B_CARAKpzVY

Volksbegehren Artenvielfalt ärgert Bauern | quer vom BR

DAS SYSTEM ist das PROBLEM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!>>>MONSANTO-BAYER<<<

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Die SPD HAT FERTIG!!! DIESE PARTEI ist ABARTIG!!!
WER GLAUBT DIESER „MERKEL-KLÖCKNER-MONSATAN-ARSCH-KRIECHERIN“ – – –  DIE „WILD-BIENEN“ HUMMELN und SCHMETTERLINGE NICHT!!!

Umweltministerin : Schulze will bundesweites Insektenschutzgesetz

  • Aktualisiert am

Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze will den Insektenschutz vorantreiben. Bild: EPA

In Bayern haben mehr als eine Million Bürger in einem Volksbegehren für mehr Artenschutz gestimmt. Jetzt will Umweltministerin Schulze das Vorhaben auf ganz Deutschland ausweiten.

… und das Pflanzenschutzmittel Glyphosat soll bis ?2023? komplett verboten werden……<<<WENN ES NACH GESUNDHEIT und NATUR gehen würde hätte dieses schleichende GIFT NIEMALS zugelassen werden dürfen!!!!>>>

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Die UN-SICHT-BARE GEFAHR – MOBIL-FUNK
ube.com/watch?time_continue=1&v=Cj3wyeAvjxQ

Spiegel TV – Handystrahlung

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ube.com/watch?v=4eXr85efl_8

Report Mainz – Bei Anruf Hirntumor

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watch?v=QkX7S5RC0k4

Dr Weiss – HANDYSTRAHLUNG T 1

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http://www.elektrosmog-und-gesundheit.de/handy/

Elektrosmog und Gesundheit

Zugegeben, oft ist es praktisch und manchmal auch durchaus sinnvoll, z.B. für Mütter, die unterwegs sein müssen und trotzdem für ihre Kinder erreichbar sein möchten, in Notfällen, oder bei nächtlichen Autopannen auf einsamer Strecke. In solchen Situationen ist das Handy heute nicht mehr wegzudenken.

Es gibt aber auch viele andere Gelegenheiten, die bestimmt 90% des allgemeinen Handygebrauchs ausmachen, bei denen sich die Frage stellt, ob der gesundheitliche Preis, den man dafür zahlt nicht zu hoch ist. Man sollte sich also gut überlegen, wann und wie man sein Handy benutzt. Ganz besonders gilt dies für Kinder und Jugendliche! Diese sind, nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wegen ihrer dünneren Schädeldecke, der kleineren Köpfe, der größeren Gewebeleitfähigkeit und des noch nicht voll entwickelten Nervensystems weit mehr gefährdet als Erwachsene! Es wurden Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, verringerte Denkfähigkeit, Lernstörungen und nachlassende Leistungen in der Schule bei Jugendlichen beobachtet, die häufig mit dem Handy telefonieren. Möglicherweise wird die Gehirnentwicklung unserer Kinder durch exzessiven Handygebrauch massiv beeinträchtigt, wie russische Forscher feststellten.

Generell sind Handys die stärksten Strahler, die Intensität der Strahlung übertrifft das DECT Telefon bei Weitem. Da sie die Funkleistung nach Bedarf regeln, strahlen Sie außerdem umso stärker je weiter der Sendemast entfernt ist, oder je mehr die Verbindung durch Wände und feste Materialien in Gebäuden, Tunneln, U-Bahnen, Bussen oder Autos abgeschirmt ist. Deswegen ist das Telefonieren dort am schädlichsten.

 

Wirkung der Handystrahlung

Inzwischen gibt es viele Studien, die sich direkt mit der Wirkung der Handyfrequenzen und vergleichbaren Feldstärken befaßt haben. Die Ergebnisse sind alamierend, wie auch der ständige Ausschuß der EU in einer Erklärung am 27.5.2011 feststellte.

Bisher war öffentlicher und wissenschaftlicher Konsens, dass gepulste hochfrequente Strahlung unterhalb der Grenzwerte unschädlich ist. Man war sich einig, dass Effekte auf den Körper nur im Rahmen einer Erwärmung des Gewebes auftreten (wie beim Erhitzen von Speisen in der Mikrowelle). Inzwischen ist aber längst klar, dass es andere Wirkungen im sogenannten athermischen Bereich weit unterhalb der Grenzwerte gibt. Einige Studien hierzu möchte ich Ihnen nicht vorenthalten (weitere aktuelle Studien finden Sie auch in der entsprechenden Rubrik als Artikel im Blog):

  • Verschiedene Forscher fanden Veränderungen der Gehirnströme durch den Einfluß von Handystrahlung. Am bekanntesten sind die Forschungen von Dr. Lebrecht von Klitzing von der Medizinischen Universität Lübeck.
  • Prof. Dr. Peter Semm von der Universität Frankfurt forschte für die Telekom. Eigentlich sollte er nichts findenleider fand er doch heraus, daß Nervenzellen auf gepulste Mobilfunkstrahlung reagieren.
  • Mehrere Studien fanden eine Beeinflussung des Schlafs bei Versuchspersonen, die während der Nacht der Strahlung eines Mobilfunktelefons ausgesetzt waren. Die REM-Phasen (Traumphasen) waren deutlich vermindert und die Alpha-Gehirnwellen wurden von der Strahlung beeinflußt.
  • H.Lai und N.Singh von der Universität Washington fanden nach Handybestrahlung vermehrt DNS-Brüche im Gehirn. Die Erbinformation von Gehirnzellen wird geschädigt und das Risiko für die Entwicklung eines Tumors steigt. Dabei lag die absorbierte Energie pro Kilogramm Körpergewicht (SAR) sogar noch unter dem heute für Handys zulässigen Wert von 2 W/kg!
  • Dr. Michael Repachioli konnte nachweisen, daß Mäuse, die 9 Monate mit gepulster Hochfrequenz bestrahlt wurden, wie sie von Handys ausgeht, eine doppelt so hohe Krebsrate aufwiesen, wie die unbestrahlte Kontrollgruppe. Eigentlich wollten er und seine Kollegen mit ihrer Studie das Gegenteil beweisen.
  • Schwedische Wissenschaftler fanden heraus, daß Mobilfunkstrahlung die Blut-Hirn-Schranke öffnet, so daß Giftstoffe und Eiweißkörper ungehindert ins Gehirn eindringen und die empfindlichen Nervenzellen schädigen können. Inzwischen wurde dies auch durch eine deutsche Wissenschaftlergruppe bestätigt.
  • Wissenschaftler der Uniklinik Zürich entdeckten, daß die Immunreaktion von Zellen durch Handystrahlung um 90% vermindert wird.
  • Das System der körpereigenen Stimulanzien wird von Handystrahlung ungünstig beeinflußt. Ungewöhnliche Gefühlszustände können auftreten: das Erleben von Freude, Panikattacken, Neurosen, Psychosen sind möglich. Bei Ratten und Affen wurde die Einflußnahme von Mikrowellen auf Lernen, Gedächtnis, Zeitwahrnehmung und Aufmerksamkeit bei sehr geringen SAR-Werten gefunden.
  • Eine neue Forschungsarbeit des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung zeigt: Menschliche Zellen könnten beim Mobiltelefonieren viel stärker erhitzt werden als bislang angenommen. Nicht nur um maximal 1 °C, wie dies die Grenzwerte vermeintlich zusichern, sondern um sage und schreibe bis zu 100 °C. Derartige Temperaturspitzen können im Gehirn die empfindlichen Synapsen, das sind die elektrochemischen Schaltstellen für Denkvorgänge, zerstören.(Quelle: http://www.izgmf.de)

Der Grenzwert, ab dem eine Beeinflussung der Hirnströme und eine Beeinflussung der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen werden kann, beträgt 1000 µW/m². Erst ab einem Abstand von einigen Metern liegt die Abstrahlung der meisten Handys darunter!

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com/watch?v=mLVJViJ1FeM

Handystrahlung – Beeinträchtigt das Blutbild

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siehe auch „5 G die MIKRO-WELLEN-WAFFE“

siehe auch „5 G die MIKRO-WELLEN-WAFFE“

?Bundes-KANZLERIN? – ?DOKTOR? – HA HA HA

Aufruf zum Stop des 5G-Mobilfunknetz-Ausbaus (Petition) | 13.02.2019 | http://www.kla.tv/13851

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om/watch?v=GAJ7P5wzBag

5G – Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp; offener Brief an Bundesministerium, #schonBewusst

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utube.com/watch?v=R0AEDfxDeO8

Practical Ways to Reduce Exposure to Cell Phone Radiation: Michigan Forum on 5G Wireless

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com/watch?v=nXeYXWtdu1s

Professor Lukas Margaritis explains why pulsed signals are more dangerous than continuous signals

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DER TROJANISCHE DESINFORMATIONS KANAL „RT“ inclusive der „FALSCHEN RATTE“ NAMENS „PUTIN“ – „INF-VERTRAG“????

PUTIN BENUTZT das THEMA als PROPAGANDA – WER BETREIBT denn „WETTER-MODIFIKATION“ BZW ATTACKIERT  die „IONONS-PHÄRE“ mit ENERGIE-und FREQUENZ-WAFFEN-HAARP?!

be.com/watch?v=aO1gZhwqCvI

How To Survive Dangers of 5G

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ATTACKE auf die ROTH-SCHILDs – VANDERBILTs – ROCKEFELLERs – MELONs – WARBURGs  – WINDSORs usw…

LUXUS FÜR ALLE

WIR HABEN ein GLOBALES WELT-PROBLEM??? und ZWAR MANGEL und GIER –  AUSBEUTUNG/MENSCH /NATUR  und DEKADENZ

http://www.spiegel.de/plus/neid-in-deutschland-warum-goennen-wir-anderen-nichts-a-00000000-0002-0001-0000-000162286239

Verhaltensökonom über Neid

Warum gönnen wir Deutsche anderen nichts?

 

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/20/zu-wenig-einkommen-jeder-dritte-deutsche-verfuegt-ueber-keinerlei-ruecklagen/

Zu wenig Einkommen: Jeder dritte Deutsche verfügt über keinerlei Rücklagen

Ein Drittel der Deutschen verfügt über keinerlei finanzielle Rücklagen.

Ein Drittel der Deutschen verfügt über keinerlei Ersparnisse. (Foto: dpa)

Ein Drittel der Deutschen verfügt über keinerlei Ersparnisse. (Foto: dpa)

Die finanzielle Lage der Deutschen verschärft sich: Fast jeder Dritte hierzulande verfügt über keinerlei Ersparnisse. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage ,die jedes Jahr im Auftrag der ING-Bank erstellt wird.

Insgesamt gaben 31 Prozent der Befragten an, dass ihr Haushalt über keinerlei Sparreserven verfügt (bei der letzten Umfrage vor einem Jahr waren es 27 Prozent). Elf Prozent wollen keine Rücklagen bilden und konsumieren lieber, aber 20 Prozent geben an, dass sie zu wenig verdienen, um finanzielle Rücklagen bilden zu können. Dabei wurde vergangenes Jahr eine positive Lohnentwicklung prognostiziert.

Fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) gibt an, dass ihnen zum Monatsende häufig das Geld ausgeht. Etwas mehr als drei Viertel von ihnen schränkt in diesem Fall den Konsum ein, knapp ein Viertel (also insgesamt zwischen zehn und zwölf Prozent aller Deutschen) leiht sich in einem solchen Fall Geld.

Im internationalen Vergleich ist die Zahl der Sparer in Deutschland äußerst niedrig. Unter den befragten Ländern (USA, Australien sowie 13 europäische Staaten) weist die Bundesrepublik den zweithöchsten Anteil an Menschen ohne Ersparnisse auf. Schlechter als die Bürger hierzulande (wie oben erwähnt 31 Prozent, im europäischen Durchschnitt sind es 26 Prozent) stehen nur die Rumänen da (37,2 Prozent). An drittletzter Stelle folgen die Briten (29,5 Prozent).

Auffällig ist auch, dass die Zahl der Nichtsparer in Deutschland im vergangenen Jahr stärker anstieg als im europäischen Schnitt. Im Gegenzug zur letztjährigen Befragung erhöhte sich die Zahl der deutschen Nichtsparer um vier Prozent, die der europäischen Nichtsparer lediglich um ein Prozent.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Deutschland nicht das Land der Sparer ist, das es gerne vorgibt, zu sein“, sagt Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Deutschland. „Die Schere zwischen Arm und Reich geht trotz guter Wirtschaftslage weiter auseinander: Der Anteil derjenigen, die gar nicht sparen, steigt an.“

Diejenigen deutschen Verbraucher, die Sparreserven bilden, verfügen im Vergleich zu anderen europäischen Bürgern allerdings über hohe Rücklagen. Beim Anteil der Befragten, deren Ersparnisse sich auf mindestens vier Monatsgehälter belaufen, belegt Deutschland weiterhin einen Platz in der Spitzengruppe gemeinsam mit Frankreich, Italien und Polen.

Dass auf der einen Seite viele Bürger über keinerlei Ersparnisse verfügen, viele dafür jedoch über hohe Reserven, hält Breszki für problematisch: „Eine solche Entwicklung hat noch für keine Volkswirtschaft auf lange Sicht Vorteile gebracht.“

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/21/italiener-haben-mehr-vermoegen-als-deutsche/

Italiener haben mehr Vermögen als Deutsche

Die Italiener sind reicher als die Deutschen: Ihr Nettogeldvermögen pro Kopf beträgt 58.610 Euro – das der Bundesbürger lediglich 52.390 Euro.

Das durchschnittliche Nettogeldvermögen (links) pro Kopf. (Grafik: Allianz AG)

Das durchschnittliche Nettogeldvermögen pro Kopf (l). Rechts der Median-Wert. (Grafik: Allianz AG)

Einer Studie der Allianz AG zufolge liegt Deutschland in der Liste des Nettogeldvermögens pro Kopf weltweit auf dem 18. Platz. Das Nettogeldvermögen pro Kopf beträgt hierzulande 52.390 Euro. Italien liegt mit 58.610 Euro auf dem 16. Platz, noch vor Österreich, das mit 53.980 Euro auf dem 17. Platz rangiert. Das Nettogeldvermögen umschreibt den Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten.

Das Schweizer Nettogeldvermögen pro Kopf liegt bei 173.990 Euro, wodurch die Eidgenossen weltweiter Spitzenreiter sind. Darauf folgen die USA mit 168.640 Euro, Schweden mit 98.380 Euro, die Niederlande mit 95.880 Euro, Belgien mit 93.580 Euro, Japan mit 92.000 Euro, Singapur mit 90.650 Euro und Taiwan mit 90.260 Euro.

Die Verteilung des Vermögens hat sich in vielen Ländern seit der Jahrtausendwende verbessert, in vielen anderen hat sie sich jedoch verschlechtert. Letztere Gruppe umfasst eine große Anzahl von Industrieländern, von den USA über die von der Euro-Krise betroffenen Länder bis hin zu Deutschland und Japan. Die Auffassung, dass insbesondere die „alten“ Industrienationen in den letzten Jahrzehnten unter einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich leiden, scheint daher in vielen Fällen der Realität zu entsprechen. Dazu gehören neben den „üblichen Verdächtigen“ wie den USA, Südafrika und Großbritannien überraschenderweise auch Dänemark, Schweden und Deutschland.

Andererseits umfassen die Länder, in denen die Verteilung des Wohlstands relativ ausgewogen ist, viele ost- und westeuropäische Staaten, von denen einige stark von der Euro-Krise betroffen waren, wie Italien, Spanien und Griechenland. Auch wenn die vergangenen Jahre der Krise und der Sparpolitik in diesen Ländern zu einer größeren sozialen Ungleichheit geführt haben könnten, verfügen sie immer noch über eine relativ solide Basis, auf die zurückgegriffen werden kann, da die Vermögenswerte traditionell sehr weit verbreitet sind – insbesondere im Bereich Immobilien.

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siehe auch „KLIMATE-und GEO-ENGINEERING“

.com/watch?v=bZFg-h59t8U

16 Metalle fallen auf uns herab – Ausmaß Flugverkehr & deren gesundheitlichen Belastungen

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?SAUBERE LUFT? – WAS WIRD HIER  EIGENTLICH ALLES GEMESSEN – WILLKÜR – „FLUGZEUG-und SCHIFF-VERKEHR“ gänzlich ausgeschlossen???!!!

https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/15/wunder-der-wissenschaft-kommt-jetzt-die-diesel-pflicht/

Wunder der Wissenschaft: Kommt jetzt die Diesel-Pflicht?

Menschen in Dieselumgebung sind viel gesünder; Bernd Kasper / pixelio.de

von Robert von Loewenstern
Stickoxide sind in aller Munde. Beziehungsweise Lungen. Um die chemischen, statistischen und politischen Zusammenhänge zu verstehen, müssen wir uns ins Molekulare begeben. Keine Angst, es dauert nicht lange und tut nicht weh.

Fangen wir praktisch an. Während Sie dies lesen, atmen Sie eine Menge unnützes Zeug ein, nämlich Stickstoff. Aus diesem Gas besteht unsere Atemluft zu knapp vier Fünftel. Die restlichen etwa 21 Prozent sind der gute Stoff, Sauerstoff, der Sie bis zum Ende dieses Beitrags am Leben hält. Fun Fact am Rande: Von den 21 Prozent Sauerstoff verbrauchen Sie bei jedem Atemzug nicht einmal ein Viertel, den Großteil hauen beziehungsweise hauchen Sie zusammen mit dem Stickstoff unbenutzt wieder raus. Wenn’s anders wäre, würde Mund-zu-Mund-Beatmung nicht funktionieren.

Außer den beiden Big Playern unter den Gasen hat noch Argon einen halbwegs erwähnenswerten Anteil an der Atemluft, rund ein Prozent. Argon ist ein sogenanntes Edelgas und muss uns deshalb nicht weiter interessieren. Edel meint im Chemiebusiness beziehungsgestört, die Interaktionen mit anderen Elementen sind also überschaubar. Edelgase bleiben tendenziell lieber für sich, genau wie Edelmetalle.

Dann ist da noch Kohlendioxid, was zu etwa 0,038 Prozent in der Luft herumlungert. Das klingt nach wenig, ist aber mächtig viel. Sagen zumindest Klimaforscher. So mächtig, dass CO2 im Alleingang das gesamte Weltklima ins Ungute wandeln kann. Ist ein anderes Thema, soll uns hier nicht kümmern.

Als letztes schließlich atmen wir Spurengase ein, so genannt, weil man nach ihren Millionstel-Anteilen in der Luft mit der Lupe suchen muss. Und genau zu diesen Spurengasen gehören die derzeit so heftig diskutierten Stickstoffoxide, kurz Stickoxide genannt.

Stickoxide machen sauer

Stickoxide entstehen, wie der Name nahelegt, wenn sich die beiden Hauptbestandteile der Luft miteinander verbinden, Stickstoff und Sauerstoff. Das tun sie nicht freiwillig, sondern nur, wenn ordentlich Schmackes im Spiel ist, also Energie. Zum Beispiel, wenn es blitzt oder brennt, egal ob in Wolken, Kohlekraftwerken, Gasthermen, Teelichten oder Motoren. In diesem Fall entstehen sowohl monogame wie polygame Verbindungen (die Natur ist da von Natur aus sehr tolerant).

Die monogamen Verbindungen von Stickstoff (= N wie Nitrogenium) und Sauerstoff (= O wie Oxygenium) werden im Chemiesprech NO genannt. Soll heißen: Ein einsames Stickstoffatömchen hat sich mit einem Sauerstoffatömchen zu einer glücklichen, gleichberechtigten Partnerschaft zusammengefunden, sozusagen klassischen westlichen Werten folgend. Die Probleme beginnen, wenn sich ein weiterer Sauerstoffel in die Beziehung drängelt. Es entsteht eine Ménage-à-trois namens Stickstoffdioxid.

Dieses liederliche NO2 ist offen für chemisches Multikulti aller Art und neigt dazu, in Feuchtgebieten säuerlich zu reagieren. Aus NO2 und H2O entsteht nämlich gerne HNO3. Und das ist auf deutsch was? Richtig, Salpetersäure. Und Salpetersäure macht was, genau wie Schwefelsäure? Richtig, sauren Regen. Und saurer Regen macht was? Richtig, Waldsterben. Und Waldsterben macht was? Richtig. Es macht den Wald nicht klein. Aber dafür die Grünen groß.

Sauer macht die Grünen lustig

Das Waldsterben, dieser dekadenprägende Aufreger der achtziger Jahre, war für die Grünen das, was die Flüchtlingskrise für die AfD war: ein „Geschenk“, wie Alexander Gauland im Dezember 2015 für seine Partei frohlockte, nachdem sie innerhalb von drei Monaten Politik der offenen Tür von unter vier auf über zehn Prozent hochgeschossen war.

Der Unterschied ist: Die Merkelsche Massenmigration ins deutsche Land gab es wirklich, das Massensterben des deutschen Baums nur in der Phantasie. Deshalb stammten in den Achtzigern die dramatischen Fotos und Fernsehbilder von deprimierenden Baumskeletten ausnahmslos von einigen wenigen Flecken im Harz oder Erzgebirge. Dort existierten tatsächlich zum Teil erhebliche Waldschäden. Aber eben regional begrenzt.

Selbst in der Hochphase des angeblichen Waldsterbens nahm die Waldfläche bundesweit im Schnitt um 100 Quadratkilometer pro Jahr zu, wie sich ein Jahrzehnt später herausstellte. In den Neunzigern löste sich die Diagnose vom flächendeckenden Sterben des Waldes und damit auch das Erklärungsmuster vom sauren Regen als Waldmörder vollends in Luft auf.

Aus grüner Sicht blieb trotzdem die prägende Erfahrung: Sauer macht lustig. 1983, nach zwei Jahren medial gepushter Waldpanik, war die junge Partei das erste Mal in den Bundestag eingezogen.

Dioxide sind grüne DNA

Vom Waldsterben, der „Mutter aller Öko-Ängste“, haben die Grünen, die Mütter aller Populisten, etwas Entscheidendes gelernt. Gut gemachte Massenhysterie gewinnt Wahlen. Dazu braucht es erstens eine ans Herz gehende Bedrohung, zweitens eine plakative, möglichst leicht zu kommunizierende Ursache und drittens eine nicht zu komplizierte Lösung, als deren Teil man sich selbst präsentiert.

Hier sind wir wieder bei den Dioxiden. In den Achtzigern konzentrierte man sich nicht auf Stickstoffdioxid, sondern auf Schwefeldioxid als Ursache allen Übels, weil letzteres damals noch häufiger in der Luft anzutreffen war. SO2 wird wie NO2 mit Hilfe von Wasser über einen kleinen Umweg zur Säure, im einen Fall Schwefelsäure, im anderen Fall Salpetersäure. Und beides, wie gesagt, macht Regen sauer.

Für lokale und regionale Baumschäden gab es zwar diverse andere, viel wahrscheinlichere Ursachen, von Trockensommer bis Schädlingsbefall. Aber der angesäuerte Regen hatte einen einzigartigen Vorteil. Er ließ sich auf menschliches Handeln zurückführen und taugte daher den Öko-Aktivisten ideal als Feindbild. Industrie und Autoverkehr waren schuld am herbeihalluzinierten Untergang des deutschen Waldes – ideologisch deutlich wertvoller als irgendein Käfer.

Die Quintessenz: Was vor fast 40 Jahren Schwefeldioxid fürs Waldsterben war, ist heute Stickstoffdioxid fürs Menschensterben und Kohlendioxid für den Klimawandel. Einfache, überschriftentaugliche Ursachen für dräuende Großübel, gegen die nur die tapferen grünen Drachenkrieger helfen. So ließen SO2, NO2 und CO2 die Grünen wachsen und gedeihen. Dioxide wurden zur grünen DNA. Das erklärt, warum so mancher Grüne durchdreht, wenn die Schädlichkeit der geliebten Dioxide infrage gestellt wird.

Aus Korrelation wird Kausalität

Das Problem damals wie heute: Für geringe Mengen von Stickoxiden lässt sich kein unmittelbarer Ursache-Wirkung-Zusammenhang mit menschlicher Gesundheit ermitteln, genauso wenig wie in den Achtzigern für Schwefeldioxid und Baumgesundheit. Klar, wer sich eine gepflegte Maß Salpetersäure hinter die Binde kippt, der verspürt anschließend mehr als nur leichtes Unwohlsein. Aber wir reden hier von winzigsten Mengen. Allein die Dosis macht das Gift, wie Paracelsus bereits vor 500 Jahren erkannte….

UBA-Studie ist Glaubenssache

Die Diesel-Jäger führen gerne an, es gebe eine riesige Zahl von Studien, die die schädliche Wirkung von Stickoxiden beweisen. Über 70.000 sollen es sein. Sehen wir uns stellvertretend und beispielhaft die in Deutschland berühmteste Untersuchung zum Thema an, ein 170-Seiten-Werk des Umweltbundesamtes mit dem Titel „Quantifizierung von umweltbedingten Krankheitslasten aufgrund der Stickstoffdioxid-Exposition in Deutschland“.

Die Anfang 2018 veröffentlichte epidemiologische Studie ist ein statistisches Gesamtkunstwerk. In einem höchst komplizierten Verfahren wertet das UBA andere Untersuchungen aus, die sich mit einzelnen Krankheiten und deren Vorkommen beschäftigen, darunter zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und geringes Geburtsgewicht. Morbiditäten und Mortalitäten werden mit „Gewichtungsfaktoren“ und „Unsicherheitsintervallen“ bis auf drei Stellen hinter dem Komma versehen und in Beziehung gesetzt zu „Mess- und Modelldaten zur Stickstoffdioxid-Konzentration“.

Was dabei herauskommt, erinnert an die Weltfinanzkrise von 2008. Die hatte ihren banalen Ursprung darin, dass faule Immobilienkredite von US-Banken in immer neuen Finanzpaketen verschachtelt und zusammengeschnürt wurden, so dass am Schluss nicht mehr erkennbar war, welche Werte im jeweiligen Finanzprodukt steckten. So ähnlich verhält es sich bei der UBA-Studie. Was genau enthalten ist, wie es um Qualität und Relevanz der zugrundeliegenden Zahlen und Untersuchungen steht, ist nicht mehr nachvollziehbar. Man soll und muss den Experten glauben und vertrauen – wie damals den Ratingagenturen in der Subprime-Krise.

Kausalität? War nur Spaß

Ähnlich seriös, wie vor über zehn Jahren die Banken ihre Müllpakete verkauften, kommunizierte das Umweltbundesamt seine Studie gegenüber der Öffentlichkeit. So behauptete das UBA, in Deutschland seien jährlich 6.000 bis 8.000 vorzeitige Todesfälle auf NO2-Belastung zurückzuführen. Im selben Atemzug, ein paar Sätze später, gab man zu, epidemiologische Studien ermöglichten „keine Aussagen über ursächliche Beziehungen“. Also alles nur Spaß? Außer Spesen nichts gewesen?

Der unterhaltsamste Aspekt der UBA-Studie ist jedoch ein anderer: Sie nimmt sich nämlich nur eine einzige mögliche Ursache zur Brust, Stickstoffdioxid, und versucht gar nicht erst, andere Umstände für örtliche Vorkommen bestimmter Krankheiten und Sterbefälle zu bewerten oder gar auszuschließen. Die UBA-Statistiker gehen genauso vor wie die Witzbolde im berühmten Beispiel mit den Babys und den Störchen.

Nicht einmal die in zahlreichen Studien bewiesenen wichtigsten Faktoren für lokale Unterschiede bei Gesundheit und Mortalität berücksichtigt das UBA: Sozialstatus und Bildungsniveau der jeweiligen Bevölkerung. Nein, die UBA-Polizei kennt nur einen Verdächtigen, und so wird ermittelt, bis Stickstoffdioxid endlich als Massenmörder überführt ist.

Brisante Achse-Studie

Eigentlich ist die UBA-Studie aus den genannten Gründen einer weiteren Beschäftigung nicht würdig. Aber wegen des großen Aufsehens, das sie erregt hat, haben wir die Korrelation von NO2 mit lokal erhöhter Mortalität einer eigenen Untersuchung unterzogen. Dabei sind wir so seriös wie das UBA vorgegangen und haben uns voll und ganz auf NO2 als Ursache für Sterblichkeiten konzentriert. Hier Methodik und Ergebnisse der Achse-Studie.

Zunächst haben wir für die 20 Städte mit der höchsten Stickstoffdioxid-Belastung in Deutschland die jeweilige Lebenserwartung der Bevölkerung zusammengetragen: München (82,97 Jahre), Stuttgart (82,43), Darmstadt (80,79), Köln (80,70), Reutlingen (82,69), Düren (80,00), Hamburg (80,93), Limburg (80,22), Düsseldorf (80,89), Kiel (79,89), Heilbronn (81,56), Frankfurt am Main (81,58), Backnang (82,24), Bochum (79,88), Ludwigsburg (82,57), Dortmund (79,30), Essen (79,45), Wiesbaden (81,37), Berlin (80,74), Freiburg (81,91).

Diese Zahlen haben wir anschließend statistisch sauber mit der Einwohnerzahl gewichtet und so die durchschnittliche Lebenserwartung in diesen 20 gefährlichen Städten ermittelt: Mit 81,05 Jahren liegt sie nicht etwa unter, sondern fast zwei Monate über dem bundesdeutschen Durchschnitt (80,89 Jahre). Genau sind es 8,4 Wochen mehr Lebenszeit in den belasteten Städten. Das ist ein ziemlich sensationelles Ergebnis, finden wir, denn laut UBA sterben die Menschen wegen NO2-Belastung im Schnitt sechs Wochen früher, als sie müssten.

Ganz besonders lang leben die Menschen ausgerechnet in den beiden Städten mit der höchsten NO2-Konzentration: In Stuttgart, NO2-Spitzenreiter 2018, dürfen sich die Einwohner über fast eineinhalb Jahre mehr Lebenszeit freuen, als dem Rest der Bevölkerung vergönnt ist. Die Münchener, 2017 mit dem Top-NO2-Wert gesegnet, leben sogar gut zwei Jahre länger als der deutsche Durchschnitt.

Stickoxide retten Leben!

Es ist ein erregender Verdacht, der sich an dieser Stelle aufdrängt: Wirken Stickoxide gar nicht lebensverkürzend, sondern lebensverlängernd? Die Gegenprobe erhärtet die Vermutung: Die geringste Lebenserwartung Deutschlands weist Pirmasens auf. Die geplagten Einwohner dort kommen gerade mal auf 77,35 Jahre – ganze dreieinhalb Jahre weniger als beim Durchschnittsdeutschen. Und was hat Pirmasens? Richtig, „kein Schadstoff-Problem“, wie die „Pirmasenser Zeitung“ im Januar 2017 stolz titelte.

Zur Sicherheit überprüften wir unsere These anhand globaler Daten. Die weltweit höchste Lebenserwartung haben nicht etwa Japaner (85 Jahre), sondern mit deutlichem Abstand die Monegassen (89,5 Jahre). Gleichzeitig ist Monaco mit seinen zwei Quadratkilometern Staatsgebiet eines der dichtest besiedelten Fleckchen Erde überhaupt und liegt mit über 700 Pkw pro 1.000 Einwohner auf Platz zwei der Länder mit der höchsten Pkw-Dichte.

Auf dem letzten Platz des globalen Lebenslottos befindet sich der Tschad: Nur 50,2 Jahre sind den Menschen in dem afrikanischen Land im Schnitt vergönnt. Auf einem Quadratkilometer leben dort 6 Einwohner – im Gegensatz zu Monaco, wo es 18.944 sind. Und auf tausend Tschader kommen im Schnitt nicht einmal drei Pkw. Umgerechnet: Wäre Monaco der Tschad, würden auf dem monegassischen Staatsgebiet nur 12 Menschen leben, die sich 3,4 Hundertstel eines Autos teilen. Also ungefähr drei Räder (Felgen mit Reifen).

Kommt jetzt die Diesel-Pflicht?

Überhaupt finden sich auf der Liste mit den höchsten Pkw-Dichten auf den vorderen Rängen erstaunlich viele Länder mit überdurchschnittlicher Lebenserwartung. Sieben der zehn Staaten mit der höchsten Pkw-Dichte liegen bei der Lebenserwartung sogar deutlich vor Deutschland (weltweit nur Platz 33). Und noch etwas: Die Deutschen haben nach einer aktuellen WHO-Studie unter allen westeuropäischen Nationen die geringste Lebenserwartung. Ganz offensichtlich, weil unsere Luft inzwischen zu sauber ist und zu wenig gesunde Stickoxide enthält.

Auch die internationalen Daten bestätigen also eindeutig das Ergebnis der Achse-Studie. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen NO2-Exposition und Volksgesundheit. Je mehr und je dichter der Pkw-Verkehr, desto länger leben die Menschen. Kurz: Stickoxide retten Leben.

Ob die EU angesichts dieser bahnbrechenden Erkenntnisse demnächst eine längst überfällige Diesel-Pflicht oder zumindest eine Stickoxid-Quote einführen wird, können wir nicht vorhersagen. Wir haben allerdings eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie Öko-Aktivisten reagieren werden, wenn die NO2-Grenzwerte endgültig als reine Luft-Nummern enttarnt sind.

Als sich nämlich nicht länger leugnen ließ, dass ein flächendeckendes Waldsterben nie stattgefunden hatte, fanden die Grünen einen eleganten Ausweg, um sich der Diskussion zu entziehen. Renate Künast, die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin, erklärte 2003 das Waldsterben kurzerhand für beendet. Und wer hatte den Wald „gerettet“? Klar, die Grünen.

 

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

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.com/watch?v=z17S9wUB0Lw

Diesel-Skandal – Wissenschaftler reagieren auf Fahrverbote

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https://www.welt.de/wirtschaft/plus188139197/Holzoefen-Riesenschornsteine-gegen-den-Reichenfeinstaub.html?source=k143_control.capping.geld.3.188139197

Holzöfen

 

Riesenschornsteine gegen den „Reichenfeinstaub“

Wirtschaftsredakteur
Schornstein
Beim Austausch alter Holzöfen sollen künftig Riesenschornsteine fällig werden – der Luftqualität könnte das sogar schaden

Quelle: pa/dpa Themendienst/Karl-Josef Hildenbrand

Geht es um Holzöfen und Kamine, neigt der Wetterexperte und Sachbuchautor Jörg Kachelmann zu einem Sarkasmus, der so beißend ist wie rußschwarzer Qualm direkt aus dem Schlot: „Wir gratulieren den Holzofen-Heizern in Konstanz noch etwas verspätet zu ihren sensationellen skalensprengenden Bemühungen von letzter Woche und dem aktuellen Auffüllen der Atemluft mit Dreck aus ökologischer, nachhaltiger #Feinstaub-Produktion.“

In seiner Kritik wird Kachelmann künftig differenzieren müssen….

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https://www.neopresse.com/politik/der-feinstaub-wahnsinn-der-spd-erreicht-die-deutschen-wohnzimmer/

Der Feinstaub-Wahnsinn der SPD erreicht die deutschen Wohnzimmer

NEOPresse in D/A/CH

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), ihres Zeichens gelernte Germanistin, will nun auch gegen die Luftverschmutzung durch Privathaushalte vorgehen. Die neue Grundsteuerregelung, die einer Enteignung gleichkommen wird, ist noch gar nicht umgesetzt, da will Bundesumweltministerin Schulze schon die nächste Verordnung erlassen. Die Schornsteine „kleiner und mittlerer Feuerungsanlagen“ sollen künftig „firstnah“ angeordnet sein und den „First um mindestens 40 cm überragen müssen“. Das soll für alle Privathaushalte gelten, deren Besitzer ab dem 01.07.2019 einen Kamin, einen Ofen, eine Holzpellet– oder Kohleheizung einbauen oder ersetzen lassen.

Der Bundesverband der Schornsteinfeger schätzt, dass mindestens eine Million Haushalte von der neuen Verordnung betroffen sein werden, da sie ihre Feuerstätten wegen schärferer Grenzwerte bis 2025 erneuern müssen. Die Verordnung verlangt eine Verlängerung von Schornsteinen um mehrere Meter entlang der Dachfläche. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizindustrie hält die Vorgaben für viele Haushalte technisch schlicht nicht umsetzbar und schätzt, dass die Zusatzkosten für den Umbau mindestens 5.000 Euro pro Haushalt betragen werden.

 

Die Umbaumaßnahmen sollen dabei voll auf Mieter umlagefähig sein. Das bedeutet für Mieter, dass sich die Nettokaltmiete in betroffenen Häusern erhöhen wird. Die Verordnung ist zunächst für Eigenheime geplant. Doch dabei dürfte es nicht lange bleiben, denn der Finanzminister hat ja jüngst plötzlich ein Riesen-Loch von 25 Milliarden Euro im Bundeshaushalt entdeckt. Nachdem man die Bürger von ihren Autos enteignet, nimmt man ihnen jetzt auch noch den Ofen.

Mit der Verordnung will Svenja Schulze „die lokale Luftbelastung durch die Verfeuerung von Holz verringern und somit die Gesundheit und Umwelt in den betroffenen Gegenden besser schützen“. Wetterexperte Jörg Kachelmann äußerte sich via Twitter zu der Diskussion. Er bezeichnete das Vorhaben als die „größtmögliche Ablenkungsvergackeierung“ der Politiker: „Noch nie war Umweltpolitik so verlogen, falsch und am real größten Problem vorbei, seit ich denken kann“.

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/24/eike-sprecher-horst-luedecke-im-bundestag-prompt-liegen-bei-den-gruenen-die-nerven-blank/

EIKE-Sprecher Horst Lüdecke im Bundestag – prompt liegen bei den Grünen die Nerven blank

Quelle: Standbild Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=yrDoeg3-Vpw)

von EIKE-Redaktion
In der Anhörung des Bundestags-Umweltausschusses zu den Einsparzielen bei schweren Nutzfahrzeugen am 20.2.19 wurden sechs Sachverständige gebeten, ihre Einschätzung dazu zu geben. Prof. Horst-Joachim Lüdecke, EIKE-Pressespecher (Wissenschaft), mahnte an, auch und besonders in der Klimapolitik die Verhältnismäßigkeit zu wahren.

Währende alle anderen Sachverständigen die verordnete Absenkung der Emissionen um 30 % bis 2030 begrüßten oder auch als etwas zu schwierig bezeichneten, verlangte Lüdecke, doch zunächst mal zu überprüfen ob das CO2wirklich diese Wirkung hätte, wie vom Weltlimarat (IPCC) seit Jahrzehnten behauptet, jedoch ohne auch nur die Spur eines Beweises vorzulegen. Nach William von Ockham (Ockhams Rasiermesser oder Gesetz der Parsimonie) ist auch in den Naturwissenschaften zunächst nach den einfachsten Erklärungen zu suchen. Und die seien erfahrungsgemäß fast immer die richtigen.

Auf die Temperaturerhöhung der letzten 150 Jahre angewendet, bedeutet dies zunächst dessen Änderungen mit früheren natürlichen Variationen des Klimas zu vergleichen. Tut man dies, dann stellt man fest, dass die Änderungen der letzten 150 Jahre sich sehr genau innerhalb der natürlichen Variationen des Klimas bewegen. Eine zusätzliche Wirkung des CO2 braucht es dazu nicht.

All diese Argumente und noch viele mehr hatte Prof. Lüdecke auch zuvor in einem umfangreichen Statement den Ausschussmitgliedern zur Verfügung gestellt. Es ist damit in der Datenbank des Bundestages gespeichert (hier)

Prof. Lüdecke beendete seine Ausführungen zur Unsinnigkeit auch dieser „Einsparziele“ punktgenau (vorgegeben waren drei Minuten).

Video des Vortrages, der „Belehrung“ durch die Vorsitzende Frau Kottig-Uhl, ergänzt um einige „Argumente“ des Prof. Levermann vom Potsdamer Klimainstitut (PIK), und der Fragerunde anlässlich der  Anhörung durch den Umweltaussschuss des Deutschen Bundestages am 20.2.19. Mit Dank an FMD TV auf Youtube.

Dank der strengen Zeitvorgabe war natürlich wenig Platz einzelne Ausführungen genauer darzustellen. Weil aber Lüdecke es dann auch noch wagte, den PIK-Professor Levermann anlässlich dessen sehr verunglücktem Auftritts bei der letzten Anhörung am 23.11.18 zu kritisieren (siehe Video unten), hielt es die Vorsitzende Sylvia Kotting-Uhl (Grüne) nicht länger aus, nahm sich eigenmächtig – unter Missbrauch ihrer Rolle als Vorsitzende-  das Wort und belehrte Lüdecke in vorwurfsvollem Ton seine Kritik am aggressiven und unsachlichen Auftritt des Potsdamer Klimatologen Anders Levermann Ende 2018 im Reichstag sei „falsch“ gewesen. Denn der hätte – anders als von Lüdecke dargestellt- die Ausführungen von Prof. Nir Shaviv nicht als „Mist“ bezeichnet, sondern als „Quatsch“ bezeichnet und im übrigen hätte dieser „sehr wohl Argumente“ gebracht.

Auch eine sofortige Intervention seitens der AfD-Fraktion gegen diese Entgleisung von Frau Kottig Uhl konnte sie nicht stoppen. Ein Eklat! Man sieht, die Nerven liegen blank, sobald das Thema Klima & CO2 auf die Tagesordnung kommt und es so bearbeitet wird, wie wir Kritiker es für richtig halten.

Eigenes Werk aus Standbild Youtube.

Videoausschnitt des Auftrittes von Prof. Anders Levermann am 23.11.19 

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https://www.eike-klima-energie.eu/2019/02/14/der-grosse-irrtum-bzgl-emissionen-von-biomasse/

Der große Irrtum bzgl. Emissionen von Biomasse

Holzpellets: Die Lösung aller Probleme? Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Steve Goreham
Als Thomas Edison sein Pearl Street-Kraftwerk in New York City im Jahre 1892 in Betrieb nahm, nutzte er Kohle und nicht Holz. Holz als Treibstoff konnte wettbewerbsmäßig im Jahre 1892 nicht mit den Kosten für Kohle mithalten, und das ist heute immer noch so. Nichtsdestotrotz wird die Verbrennung von Biomasse weithin als nachhaltig betrachtet und als Lösung bzgl. Klimawandel angepriesen, vor allem in Europa.

Europa erzeugt heute etwa 17% seiner Energie und 29% seines Stromes aus erneuerbaren Quellen. Biomasse macht einen Anteil von etwa 19% des Stromes aus, der mittels Erneuerbarer generiert worden ist. Seit dem Jahr 2000 hat der Verbrauch von Biomasse in Europa um 84% zugenommen.

Zum Beispiel wurde mit Treibstoff aus Biomasse im Jahre 2017 18% des Stromes in Dänemark erzeugt. Seit zwei Jahrzehnten reduziert Dänemark seine Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke, errichtet jedoch neue Biomasse-Kraftwerke. Seit dem Jahr 2000 hat der Kohleverbrauch zur Stromerzeugung in Dänemark um 63% abgenommen. Aber der Verbrauch von Biomasse-Treibstoff für Strom in Dänemark hat um einen Faktor fünf zugenommen, was den Rückgang des Kohle-Anteils fast genau ausgeglichen hat. Etwa zwei Drittel der in Dänemark verbrauchten Biomasse ist Holz, das meiste davon importiert.

Aber die „Nachhaltigkeit“ von Biomasse ist fragwürdig, trotz des kindischen Einwands, dass wenn man es wachsen lässt es auch nachhaltig sein muss. Das Verbrennen von Holz setzt mehr Kohlendioxid frei als die Verbrennung von Kohle.

Eine Studie von Synapse Energy Economics aus dem Jahre 2012 schätzte, dass ein durchschnittliches Biomasse-Kraftwerk in den USA etwa 1,67 Tonnen CO2 pro Megawattstunde erzeugten Stromes emittiert, das ist eine um 50% bis 85% höhere Emission als von einem Kohlekraftwerk. CO2-Emissionen aus einem Biomasse-Kraftwerk sind mehr als dreimal so hoch wie CO2-Emissionen aus einem Gaskraftwerk.

Trotz all dieser bekannten Zahlen erfassen weder die EPA in den USA noch die Europäische Kommission Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Holz verbrannt wird. Die EPA schrieb im Jahre 2009: „Das durch die Verbrennung von Treibstoffen auf Biomasse-Basis emittierte CO2 lässt die atmosphärische CO2-Konzentration nicht zunehmen unter der Annahme, dass emittierter biogener Kohlenstoff ausgeglichen wird durch die CO2-Aufnahme angepflanzter neuer Biomasse“. Im Jahre 2007 erließ die Europäische Kommission die Vorschrift: „Biomasse wird als CO2-neutral angesehen. Biomasse sollte mit einem Emissions-Faktor Null angesetzt werden“.

Der Gedanke, dass die Verbrennung von Holz „Kohlenstoff-neutral“ ist, hatte seinen Ursprung in einer Greenhouse Gas InventoryStudie aus dem Jahr 1996 vom IPCC. Das IPCC nahm an, dass die wachsenden Bäume die gleiche Menge CO2 absorbieren wie die in einem Biomasse-Kraftwerk verbrannte Biomasse. Falls das stimmen würde, würde der Ersatz von Kohle durch Holz die Gesamt-Emissionen reduzieren.

Aber die Europäische Umweltagentur beschrieb im Jahre 2011 einen „schweren Fehler“ bei der Bilanzierung von Treibhausgasen. Die Annahme der Kohlenstoff-Neutralität gilt nicht für CO2, welches von Vegetation absorbiert wird, die natürlich auf dem Festland wächst und nicht zur Biotreibstoff-Produktion herangezogen wird. Außerdem setzen Wälder, welche zum Zwecke der Herstellung von Holz-Chips abgeholzt werden, augenblicklich große Mengen Kohlendioxid frei, aber es bedarf des Jahrzehnte langen Wachstums von Bäumen, um das freigesetzte CO2 wieder zu absorbieren. Der Ersatz von Kohle durch Holz in Stromkraftwerken lässt die CO2-Emissionen tatsächlich zunehmen.

Als Folge davon sind die von Europa gemeldeten Zahlen bzgl. Emissionen schlicht falsch. Eurostat berichtet, dass die Treibhausgas-Emissionen in Europa von 2000 bis 2016 um 16% abgenommen haben, aber Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Biomasse verbrannt wird, wurden nicht mitgezählt. Die europäischen Nationen wollen von diesem offensichtlichen Biomasse-Emissionsfehler nichts wissen, weil die schon jetzt schwierig zu erreichenden Klimaziele ohne Biomasse unmöglich zu erreichen wären.

Als Treibstoff enthält Holz weniger Energie und ist teurer als Kohle oder Erdgas. Der American Physical Society zufolge erzeugt Kohle etwa 46% mehr Energie pro Tonne als Holz. Da Holz weniger dicht ist als Kohle, muss mehr als das doppelte Volumen verbrannt werden, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen.

In den USA geht es Biomasse-Kraftwerken nicht gut. Unterstützt durch Subventionen und die Einstufung „Kohlenstoff-neutral“ hat sich die Anzahl von Biomasse-Kraftwerken in den USA zwischen 2003 und 2016 verdoppelt, nämlich von 485 auf 760. Aber im Jahre 2017 wurde nur 1,1% des in den USA verbrauchten Stromes mittels Biomasse erzeugt.

Während der letzten paar Jahre standen viele dieser Holz verbrennenden Kraftwerke still. In Kalifornien sind 27% Biomasse-Kapazität offline. Die Erzeugung aus Biomasse ging in 17 US-Staaten von 2013 bis 2017 zurück, weil das Verbrennen von Holz im Vergleich zu traditionellen Kraftwerken teuer ist.

Eine der größten industriellen Emittenten von Kohlendioxid in Europa ist das Drax-Kraftwerk in England. Dieses Kraftwerk erzeugt 3900 Megawatt Strom, das macht etwa 6% der Stromversorgung in UK aus. Dieses einst Kohle verbrennende Kraftwerk verbrauchte 36.000 metrische Tonnen Kohle pro Tag, welche von 35 Kohlezügen jeden Tag angeliefert worden ist.

Im Namen der Reduktion von CO2-Emissionen wurden während der letzten sieben Jahre vier Drax-Erzeugerstationen umgebaut, um Holz-Chips zu verbrennen. Das kostete 700 Millionen Pfund (1 Milliarde Dollar). Hinaus posaunt als das „größte Dekarbonisierungs-Projekt in Europa“ verbraucht diese Einrichtung heute etwa 9 Millionen Tonnen Holzpellets pro Jahr, angeliefert über 3000 Meilen aus den USA und Kanada.

Geschätzt werden, dass dafür etwa 46 Quadratmeilen [ca. 120 km²] Waldfläche jährlich gebraucht werden, um das unersättliche Drax-Kraftwerk zu versorgen, wobei jeden Tag Hektarweise Wald gefällt werden. Neu gepflanzte Bäume brauchen ein knappes halbes Jahrhundert für ihr Wachstum. Trotz der Behauptungen bzgl. Dekarbonisierung wird heute vom Drax-Kraftwerk drastisch mehr CO2 emittiert als zu Zeiten mit Kohleverbrennung.

Die Verbrennung von Holz zur Stromerzeugung ist ein weiterer idiotischer politischer Baustein im „Kampf“ gegen die globale Erwärmung.

Link: http://www.cfact.org/2019/02/07/the-obvious-biomass-emissions-error/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiewende-in-deutschland-klimareligion-mit-ablasshandel-16041851.html

Energiewende-Kommentar : Klimareligion mit Ablasshandel

Deutschland produziert mehr Ökostrom als geplant. Bild: dpa

Viele Deutsche möchten ihr schlechtes Gewissen beruhigen, indem sie Biosprit tanken oder Tofu essen. Nicht nur daran zeigt sich, dass die Rettung des Weltklimas hierzulande längst den Rang einer Ersatzreligion eingenommen hat.

Die Rettung des Weltklimas hat für große Teile der deutschen Gesellschaft mittlerweile den Rang einer Ersatzreligion. Darf man noch fragen, welchen Beitrag die extreme Subventionierung von erneuerbarer Energie für das Klima der Erde geleistet hat, angesichts der Tatsache, dass der Ausstoß von Kohlendioxid in Deutschland kaum gesunken ist? Oder ist ein Ketzer, wer fragt, ob die eine Billion Euro, mit der hierzulande Steuerzahler und Stromverbraucher Wind-, Solar-, Biogasanlagen und Netze fördern müssen (die Hälfte unserer Staatsverschuldung!), klug investiert wird?

Eigentlich sollte die Energiewende nicht der Förderung von Ökostrom dienen, sondern der Verringerung des Kohlendioxidausstoßes. Doch leider konterkarierten die Subventionsmilliarden vom deutschen Staat dieses Ziel, weil mehr Ökostrom als geplant in das europäische Stromnetz drückte, wodurch die Preise im europäischen Emissionshandel verfielen.

Nur langsam steigen die Zertifikatepreise in der EU wieder. Zu spät. Die Überproduktion von deutschem Ökostrom diskreditierte das sinnvolle Instrument des Emissionshandels, weshalb es nicht mehr als Vorbild für China oder Indien taugt.

In die Öko-Planwirtschaft

Wer Zweifel äußert, ob der übermäßige Ausstoß eines einzigen Moleküls wirklich allein für die Erwärmung der Erde verantwortlich sein kann, wird von manchen Klimaschützern als Klima-Leugner verunglimpft. Warum rückt man Kritiker in die Nähe von Holocaust-Leugnern? Ist das nur der gedankenlose Umgang mit Sprache, der den historischen Zivilisationsbruch der Schoa durch Banalisierung missbraucht?

Tatsächlich kann der Klimawandel nicht allein auf Treibhausgase zurückgeführt werden, auch von Menschen unbeeinflussbare Veränderungen etwa in der Geologie (wandernde Pole) oder im Kosmos (Erdachse, Sonnenaktivität) spielen eine Rolle, ebenso wie andere Eingriffe von Menschen (Abholzung der Regenwälder, Siedlungsstrukturen).

…… So tönte es schon bei der Energiewende, die in Europa nicht abgestimmt war und für Ärger sorgte (grotesk verzerrte Strompreise, gefährdete Stabilität der Stromnetze, Abschreibung moderner Kraftwerke). Doch nicht einmal die EU folgte uns auf dem Weg in die Öko-Planwirtschaft, unsere Nachbarn lehnten subventionierte Ausbauziele ab.

Vom Vatikan gelernt

Viele Deutsche möchten etwa an der Zapfsäule ihr schlechtes Gewissen beruhigen, indem sie E-10 tanken. Dabei denkt kaum jemand daran, dass für Biosprit in Indonesien die letzten Orang-Utans aus den Bäumen geschossen werden, weil der Urwald den Palmölplantagen weichen muss.

Als vorbildlich gilt, wer Tofu statt Fleisch isst. Doch standen in Brasilien nicht Regenwälder, wo heute eine Soja-Plantage der nächsten folgt? Ähnliches gilt für die Avocado, die in Mexiko Kleinbauern das Wasser abgräbt, oder die Lithium-Ionen-Batterie, die das Klima retten soll, deren Rohstoffgewinnung in Afrika, Russland oder Südamerika ganze Landstriche verwüstet.

Umweltorganisationen und Unternehmen haben wahrscheinlich vom Vatikan gelernt, dass mit Ablass sündigen noch schöner ist. Früher konnten Gläubige sogar für Verstorbene Ablassbriefe erwerben, um Sündenstrafen im Fegefeuer zu tilgen. Im Mittelalter war das ein Kassenschlager. Heute schützt der Kauf von Kohlendioxidzertifikaten davor, beim Flug zum Shoppen nach London vom schlechten Gewissen geplagt zu werden.

Mittlerweile werden Städtern sogar Patenschaften für Bienen angeboten. Wird dabei gefragt, welchen Anteil die Energiewende am Schrumpfen der Insektenbestände hat? Auf einem Fünftel der deutschen Ackerfläche wachsen nur noch Energiepflanzen. Der große Flächen- und Betonverbrauch von Windrädern wird nicht erfasst, aber jedes vierte Windrad steht in Schutzgebieten. Wie soll das erst werden, wenn der Anteil des Ökostroms wie geplant von heute 35 auf 80 Prozent im Jahr 2050 steigt?

Deutschland sollte sich von der Illusion verabschieden, als Klassenprimus das Weltklima retten zu können. Nicht Alleingänge einer moralischen Supermacht sind gefragt, sondern rationale und vor allem international abgestimmte Politik mit Maß und Mitte, um die Folgen des Klimawandels aufzufangen, da man den Wandel angesichts der rasant wachsenden Zahl von Menschen wohl allenfalls mindern, aber nicht wird gänzlich verhindern können.

Auch weil Menschen im armen Teil der Welt eine Entwicklungsperspektive brauchen, darf Klimaschutz nicht mit religiösem Eifer betrieben werden. Sonst geraten Politikfelder wie Soziales und Wirtschaft oder ökologisch ebenfalls wichtige Ziele wie Naturschutz und Artenvielfalt unter die Räder.

Bemerkenswert ist, dass diejenigen, die das Weltklima zur alleinigen Überlebensfrage erklären, nur selten über den besten Weg zur Rettung von Mutter Erde reden: Begrenzung des Bevölkerungswachstums durch Bildung, Aufklärung und Verhütung.

https://www.neopresse.com/politik/energiewende-in-deutschland-immer-mehr-strom-aus-oesterreich-sonst-geht-das-licht-aus/

Energiewende in Deutschland: Immer mehr Strom aus Österreich, sonst geht das Licht aus

NEOPresse in D/A/CH

Deutschland muss sich nach einem Bericht aus Österreich (www.nachrichten.at) in Österreich bei der Linz AG dafür bedanken, dass in Süddeutschland im Zuge der Energiewende nicht die Lichter ausgehen oder ausgegangen sind. Die Linz AG stabilisiere mit einem flexiblen Gaskraftwerk das Stromnetz. Im Geschäftsjahr 2017/2018 habe das Werk an 100 Tagen aushelfen müssen und mit den Gasturbinen die Netzstabilität in Europa aufrechterhalten müssen.

Neuer Rekord

Dies sei ein neuer Rekord. Im Geschäftsjahr 2016/2017 war die Linz AG lediglich an 82 Tagen eingesprungen. „Ohne unsere flexiblen Gaskraftwerke wären die Netze nicht aufrechtzuerhalten gewesen“, so ließ die Linz AG wissen.

Gerade im deutschen Süden würden die Lichter ausgehen, wenn es diesen flexiblen Einsatz nicht geben würde, so die Beobachter. In Norddeutschland wird zwar viel Windstrom produziert, die Leistung jedoch schwanke zu sehr. Zudem würden die Leitungstrassen den Transport in den Süden der Republik nicht so erlauben, wie dies nötig wäre. Insofern ist die Stromversorgung in Deutschland bzw. vor allem im bayerischen Teil der Republik auch aktuell mit hoher Sicherheit gefährdet.

Ob dies bereits ein Argument gegen die Energiewende darstellt, mag den Beobachtern überlassen bleiben. Es steht jedoch faktisch fest, dass kürzlich die Kanzlerin selbst betonte, die Leitungstrassen in Deutschland müssten auf die erforderliche Kapazität hin ausgebaut werden. Ansonsten sei die Abschaltung der Kohlestromproduktion in Deutschland „nicht zu schaffen“. Offensichtlich ist die Politik bis dato bei diesem Thema, auch wenn die Abschaltung erst bis 2038 vorgenommen werden muss, nicht den entscheidenden Schritt vorangekommen.

Bis dato war in den Medien zu den Zahlen aus Österreich noch kein Kommentar von Seiten der Befürworter der großen Energiewende zu vermelden. Auch hier dürfte es wenig Argumente dafür oder dagegen geben, an den Rahmendaten der Energiewende zu zweifeln. Die Stromversorgungssicherheit in Deutschland ist offenbar hochgradig gefährdet.

 

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ube.com/watch?v=K4X6HHAMIIg

„STROM-AUSFALL“ – Die Folgen eines „Black-OUTs“ – „Die PERVIDE SMARTE DIGITALE ILLUSION“ WELT

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http://www.bpb.de/mediathek/198229/netwars-krieg-im-netz

Netwars – Krieg im Netz

von: Marcel Kolvenbach

Ein Dokumentarfilm über Cyberkrieg. Es geht um Hintergründe, Ursachen und möglichen Folgen von virtuellen Angriffen im lokalen wie internationalen Kontext. Im Film decken Hacker die Verwundbarkeit eines regionalen Energieversorgers auf.

  • Produktion: 08.03.2014
  • Spieldauer: 00:52:10
  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

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CYBER-WAR

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/autonome-waffen-ausser-kontrolle-a-1253320.html

Künstliche Intelligenz

Autonome Waffen außer Kontrolle

Schon bald könnten autonome Waffen Kriege entscheiden. Ausgerechnet Forscher, die die technischen Grundlagen dafür mit entwickelt haben, wollen das verhindern.

Aus Washington berichtet

Drohne (künstlerische Darstellung)

Getty Images

Drohne (künstlerische Darstellung)

Womöglich hat das neue Wettrüsten bereits begonnen. Seit Jahren übertreffen sich China und die USA mit Plänen, wie sie Vorreiter auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) werden wollen. Das allein wäre vielleicht unproblematisch. Ein Teil der angekündigten Investitionen dürfte aber in autonome Waffen fließen – auch bekannt als Killerroboter.

Zuletzt hat Donald Trump am 11. Februar ein Dekret erlassen, das die Führungsrolle der USA auf dem Forschungsfeld sicherstellen soll. Nur einen Tag später erklärte das US-Verteidigungsministerium in einem Bericht, dass Künstliche Intelligenz in den USA genutzt werden solle, um die Bürger und das Land zu schützen. Autonome Waffen könnten Teil dieser Strategie sein.

Maschinen entscheiden über Leben und Tod

„Es geht hier nicht um eine verrückte, unrealistische Terminator-Fantasie“, sagte KI-Forscher Toby Walsh von der australischen University of New South Wales vor wenigen Tagen auf der Wissenschaftskonferenz AAAS in Washington. „Die Waffen wird es in absehbarer Zeit geben. Wir sollten uns gut überlegen, ob wir sie über Leben und Tod entscheiden lassen wollen.“

Im Gegensatz zu ferngesteuerten Drohnen, die jetzt schon in Kriegsgebieten im Einsatz sind, arbeiten autonome Waffen ganz ohne menschliche Steuerung. Einfache Varianten gibt es schon – etwa Selbstschussanlagen, die von allein auslösen, wenn eine Person verbotenes Gebiet betritt. Künftig könnten autonome Waffen aber auch in deutlich komplexeren Kriegssituationen entscheiden, wen sie in welcher Form angreifen. Experten sprechen von der dritten großen Revolution der Kriegsführung – nach der Erfindung von Schießpulver und Atomwaffen.

„Kriege sind das genaue Gegenteil von vorhersehbar“

Autonome Schiffe, Panzer oder Flugzeuge erfassen ihre Umwelt mithilfe von Sensoren – viele davon sind heute bereits in Smartphones verbaut. Ein Algorithmus ordnet die Daten dann in zuvor Erlerntes ein und entscheidet, ob und wohin geschossen werden soll. „Wir haben die Technologie, um autonome Waffen zu bauen“, erklärte Walsh. „Ich bezweifele aber, dass diese auch in der Lage wären, komplizierte ethische Entscheidungen im Krieg zu treffen.“

Wissenschaftler, die an KI forschen, haben Sorge, dass die Waffen ihre gesamte Branche in Verruf bringen könnten. So haben sich etwa die Gründer von Google-Deepmind, der KI-Sparte des Unternehmens, und der Investor Elon Musk verpflichtet, sich nicht an der Entwicklung beteiligen zu wollen und bereits 2017 gemeinsam mit mehr als hundert anderen Forschern und Unternehmern ein Verbot gefordert. Ausgerechnet diejenigen, die die Entwicklung autonomer Waffen erst möglich gemacht haben, wollen nun also, dass sie verboten werden.

„Künstliche Intelligenz ist nicht per se gefährlich“, erklärte der Technikchef des kanadischen Unternehmens Clearpath Robotic, Ryan Gariepy, das sich ebenfalls für ein Verbot von Killerrobotern einsetzt. „In Laboren und Fabriken, wo bereits Roboter arbeiten, sind die meisten Abläufe vorhersehbar und die Technik dadurch sicher. Das Problem ist: Kriege sind das genaue Gegenteil von vorhersehbar.“

Ein paar Leute könnten riesige Roboterarmeen erschaffen

Geht es nach den Befürwortern autonomer Waffen, sollen diese Soldaten künftig in besonders gefährliche Regionen begleiten und entlasten. Viele Soldaten sind da allerdings skeptisch (siehe Video unten). Außerdem erhoffen sich manche Staaten, durch den technologischen Vorsprung Auseinandersetzungen zu ihren Gunsten entscheiden zu können.

Video zu Killerrobotern: „Auch das Militär ist skeptisch“

Kalashnikov Media;Spiegel Online

Wer über autonome Waffen verfügt, kann mit wenig Personal eine theoretisch unbegrenzte Menge Roboter in den Krieg schicken. „Befürworter autonomer Waffen sagen, wir sollten die Technik gerade deshalb nutzen – bevor es jemand anderes tut“, so Walsh. „Das ist für mich aber kein Argument.“ Seien autonome Waffen erst einmal verbreitet, kämen Extremisten leichter an sie heran, argumentiert er.

Laut Walsh gilt es nun, möglichst viele Staaten davon zu überzeugen, ein Übereinkommen zum Verbot autonomer Waffen abzuschließen – ähnlich der Chemiewaffenkonvention der Vereinten Nationen (Uno). „Wir können zwar trotzdem nicht komplett verhindern, dass etwa Giftgas eingesetzt wird“, sagt er. „Aber wenn es passiert, steht es auf den Titelseiten, es gibt Sanktionen und Kontrollen. Wir brauchen diese breite gesellschaftliche Ächtung auch für autonome Waffen.“

Eine Frage der Verantwortung

Bislang blockieren unter anderem die USA, Russland, Großbritannien, Australien, Südkorea und Israel die Verhandlungen der Uno über Regeln für den Einsatz der Waffen. Dem gegenüber stehen 28 Staaten, die sich für ein umfassendes Verbot von KI in Waffen ausgesprochen haben – darunter vor allem Länder aus Südamerika und Afrika. Aus Europa ist nur Österreich vertreten.

Deutschland und Frankreich setzen sich für einen Verhaltenskodex ein, der vorschreibt, dass alle Waffensysteme menschlicher Kontrolle unterliegen müssen. Ferngesteuerte Drohnen wären demnach erlaubt, vollautonome Waffen nicht.

„Kommen vollautonome Waffen zum Einsatz und geht dabei etwas schief, lässt sich im Nachhinein nicht mal mehr sagen, wer dafür nun verantwortlich ist“, sagte Mary Wareham von Human Rights Watch. Weil die genutzte Software aus ihren Erfahrungen lernt, entzieht sich ihr Verhalten in Teilen selbst der Kontrolle der Entwickler.

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https://www.welt.de/politik/deutschland/plus188934827/Cyberangriffe-Die-toedliche-Gefahr-aus-der-Bodendose.html?source=k143_control.capping.news.2.188934827

Hackerangriffe auf Deutschland

Die tödliche Gefahr aus der Bodendose

 
Bodendosen - wie es sie in fast jedem deutschen Büro gibt - sind oft das Einfallstor für die Hacker
Bodendosen – wie es sie in fast jedem deutschen Büro gibt – sind oft das Einfallstor für die Hacker

Quelle: Infografik WELT, Foto: Alex Kraus

Wie gut sind unsere Stadtwerke, unsere Krankenhäuser, unsere Wasserwerke vor Manipulationen geschützt, die für viele Menschen fatale Folgen haben können?

Diese Frage ist nicht mehr nur eine theoretische. Es gibt, meist unbemerkt von der Bevölkerung, immer häufiger Angriffe auf diese sogenannte kritische Infrastruktur. Die Sicherheitsbehörden sind in Sorge. Beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik heißt es, die Angriffe hätten eine „neue Qualität“ erreicht. Mit anderen Worten: Es geht den Angreifern darum, uns auszuknipsen – erst das Licht und dann, wer weiß, gar Menschenleben.

Einladende Einfallstore für Hacker sind überraschenderweise aber nicht Dax-Konzerne, Atomkraftwerke oder die Betreiber der großen Stromautobahnen quer durchs Land. Denn die sind gut vorbereitet und abwehrbereit. Die Risiken liegen woanders: in den Städten……

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/17/europas-stromnetz-stand-kurz-vor-dem-totalen-blackout/

Europas Stromnetz stand kurz vor dem totalen Blackout

Im europäischen Stromnetz sackte die Netzfrequenz letzte Woche plötzlich ab, was fast zu einem totalen Blackout führte.

 

Am 10. Januar sank die Netzfrequenz im europäischen Verbundsystem kurz nach 21 Uhr vorübergehend auf 49,8 Hertz. Zwar ist dies deutlich unterhalb des Sollwertes von 50 Hertz. Doch die Netzbetreiber konnten einen Zusammenbruch des Netzes noch rechtzeitig verhindern.

Ein Absinken der Netzfrequenz unter die Schwelle von 49,8 Hertz ist im europäischen Verbundsystem äußerst selten. Das letzte Mal geschah dies am 4. November 2006 und führte zum bisher größten Stromausfall in Europa mit rund 10 Millionen betroffenen Haushalten.

„Auch wenn Abweichungen von 0,2 Hertz kurzzeitig erlaubt sind, war dieser Vorgang ungewöhnlich und es muss ein Vorfall dahinter stecken, der Grund zur Besorgnis gibt“, sagte Markus Jaschinsky von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg auf seinem Blog.

Beim Erreichen von 49,8 Hertz wurden erste automatische Gegenmaßnahmen eingeleitet, sagte Thomas Gobmaier von Netzfrequenzmessung. Es seien vorher festgelegte Lasten abgeworfen worden, zum Beispiel Pumpspeicher im Ladebetrieb oder Industriebetriebe mit abschaltbaren Lasten.

So berichtet der französische Netzbetreiber RTE in einer Pressemeldung, dass mehr als 1,5 Gigawatt industrielle Lasten automatisch für 20 bis 45 Minuten abgeworfen wurden, was das erste Mal seit Aufbau dieses Instruments gewesen sei. Diese Abschaltung entspricht dem Verbrauch einer Großstadt wie Wien.

Wäre die Frequenz um weitere 0,6 Hertz abgesunken, hätte man die verbliebenen Speicherpumpen abgeschaltet, so Gobmaier. „Bei 49 Hertz wären die ersten 12,5 Prozent der Verbraucher abgeworfen worden, was für diese Gruppen einen Blackout bedeuten würde.“ Erst bei weniger als 47,5 Hertz würde das Netz komplett abgeschaltet.

Zwar sieht es so auch, als wäre man von einem europaweiten Totalausfall noch weiter entfernt gewesen. Doch der Blackout-Forscher Herbert Saurugg sagte dem Standard, es gehe „dann relativ schnell, und zwar nicht linear, sondern exponentiell“. Innerhalb weniger Sekunden drohe ein totaler Blackout.

Als mögliche Ursachen für den gefährlichen Frequenzabfall nennt Saurugg auf seinem Blog neben dem plötzlichen Ausfall eines französischen Atomkraftwerks vor allem den Handel in Stunden oder in Viertelstunden auf dem europäischen Strommarkt.

So gehen Kraftwerke manchmal etwas zu früh vom Netz, während andere Kraftwerke sich etwas zu langsam zuschalten. Die Stromversorgung sei ein „träges System, wo eine sekundengenaue Steuerung und Leistungsübergabe gar nicht möglich ist“. Frequenzeinbrüche auf 49,9 Hertz seien aus diesem Grund laufend zu beobachten.

Nach Angaben des österreichischen Übertragungsnetzbetreibers APG wurde der Störfall durch einen Datenfehler an einem Netzregler im Gebiet der deutschen TenneT ausgelöst. Die Störung habe aber gezeigt, dass das europäische Schutzsystem nach dem Frequenzabfall gegriffen und die Frequenz sofort wieder in den Normalbetrieb zurückgeführt habe, sagte APG-Betriebsdirektor Klaus Kaschnitz.

Doch auch wenn die Instrumente zum automatischen Lastabwurf funktioniert haben, stellt sich laut Thomas Gobmaier die Frage, wieso der langsame Frequenzabfall auf 49,8 Hertz nicht aufgehalten werden konnte. Seiner Einschätzung nach haben viele Kraftwerke ihre vorgehaltenen Reserveleistungen in diesem Zeitraum nicht eingehalten.

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SUPER-GAU – „BLACK-OUT“ – DIGITALER BULL-SHIT

https://www.welt.de/vermischtes/plus189156979/Stromausfall-So-bereiten-Sie-sich-auf-einen-Blackout-vor.html?source=k143_control.capping.weltplus.2.189156979

Stromausfall

„Die Bevölkerung ist sich der Bedrohung nicht bewusst“

In 31.000 Haushalten und 2000 Gewerbebetrieben in Berlin gab es mehr als 30 Stunden lang keinen Strom
In 31.000 Haushalten und 2000 Gewerbebetrieben in Berlin gab es mehr als 30 Stunden lang keinen Strom

Quelle: dpa/Jörg Carstensen

WELT: Warum ist das Stromnetz in Europa anfällig für das Szenario eines Blackouts?

Saurugg: Weil wir kein nationales oder lokales Stromnetz haben, sondern ein europäisches Verbundsystem, das nur im Ganzen funktioniert. Wenn der Strom an einem Ort ausfällt, betrifft das auch andere Teile des Systems. 2006 wurde in Norddeutschland eine Stromleitung planmäßig abgeschaltet. Durch einen Fehler hatten binnen 19 Sekunden zehn Millionen Haushalte in Europa keinen Strom mehr.

Uns fehlen die Handlungskompetenzen, weil wir keine Übung haben. Dazu kommt, dass wir auch nicht vorsorgen.

WELT: Welche Handlungskompetenzen meinen Sie?

Saurugg: 2005 gab es einen großen Stromausfall im Münsterland, der anschließend untersucht wurde. Man hat festgestellt, dass vor allem junge Menschen gefroren haben, obwohl sie Schlafsäcke in ihren Wohnungen hatten. Sie hätten etwas gehabt, um sich zu helfen, haben aber nicht so weit gedacht. Es gibt viele einfache Dinge, an die Menschen nicht denken. Zum Beispiel eine Ersatztoilette. Wenn die Spülung nicht mehr geht, was macht man dann?…….

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https://www.neopresse.com/gesellschaft/aufgedeckt-ohne-oesterreich-kein-strom-mehr-in-deutschland/

AUFGEDECKT: Ohne Österreich kein Strom mehr in Deutschland

NEOPresse in Gesellschaft

Die Energiewende in Deutschland läuft bedenklich daneben. Jetzt zeigt sich, dass wir schon heute kaum noch unseren Strom selbst herstellen können. Nach einem Bericht auf einem Schwesterportal liefert die Linz AG uns den benötigten Strom. Schlechte Aussichten für die Zeit, in der wir eventuell noch nicht einmal mehr mit Kohle Strom produzieren können.

Österreich springt 100 mal im Jahr ein

Dabei hat das Unternehmen, die Linz AG, gleich 100 mal Strom liefern müssen. Die Netzstabilität in ganz Europa stand auf dem Spiel. Wir zitieren aus dem oben angesprochenen Bericht.

Dies sei ein neuer Rekord. Im Geschäftsjahr 2016/2017 war die Linz AG lediglich an 82 Tagen eingesprungen.Ohne unsere flexiblen Gaskraftwerke wären die Netze nicht aufrechtzuerhalten gewesen“, so ließ die Linz AG wissen.

Gerade im deutschen Süden würden die Lichter ausgehen, wenn es diesen flexiblen Einsatz nicht geben würde, so die Beobachter. In Norddeutschland wird zwar viel Windstrom produziert, die Leistung jedoch schwanke zu sehr. Zudem würden die Leitungstrassen den Transport in den Süden der Republik nicht so erlauben, wie dies nötig wäre. Insofern ist die Stromversorgung in Deutschland bzw. vor allem im bayerischen Teil der Republik auch aktuell mit hoher Sicherheit gefährdet.

 

Ob dies bereits ein Argument gegen die Energiewende darstellt, mag den Beobachtern überlassen bleiben. Es steht jedoch faktisch fest, dass kürzlich die Kanzlerin selbst betonte, die Leitungstrassen in Deutschland müssten auf die erforderliche Kapazität hin ausgebaut werden. Ansonsten sei die Abschaltung der Kohlestromproduktion in Deutschland „nicht zu schaffen“. Offensichtlich ist die Politik bis dato bei diesem Thema, auch wenn die Abschaltung erst bis 2038 vorgenommen werden muss, nicht den entscheidenden Schritt vorangekommen.

Bis dato war in den Medien zu den Zahlen aus Österreich noch kein Kommentar von Seiten der Befürworter der großen Energiewende zu vermelden. Auch hier dürfte es wenig Argumente dafür oder dagegen geben, an den Rahmendaten der Energiewende zu zweifeln. Die Stromversorgungssicherheit in Deutschland ist offenbar hochgradig gefährdet.

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be.com/watch?v=T0rJCsY85w8

?SOUVERÄN? AGGRESSOR OLIGARCH droht …ZWEI TROJANER – Trump – Putin – ZIEL: „AUF-RÜSTUNG“

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ube.com/watch?v=DYf7m1rC6WI

Russland – Flugkörper „9M729“ alarmiert die NATO – WELT

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be.com/watch?v=D4Z5sIj3ClQ

„9M729“ – PROVOZIERT das kontrollierte „UN-SCHULDs-LAMM“ NAMENS PUTIN den sogenannten WESTEN

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/22/putin-russland-ist-militaerisch-bereit-fuer-eine-neue-kuba-krise/

Putin: Russland ist militärisch bereit für eine neue Kuba-Krise

Putin hat den USA davon abgeraten, nukleare Mittelstreckenraketen in Europa zu stationieren. Er spielte auf die Kubakrise 1962 an und erklärte Russlands mögliche Gegenmaßnahmen.

20.02.2019, Russland, Moscow: Wladimir Putin, Präsident von Russland, hält eine Rede zur Lage der Nation. Mit der Ankündigung weiterer neuer Waffensysteme hat Russlands Präsident die USA in aller Schärfe vor einem neuen Rüstungswettlauf gewarnt.

Als Reaktion auf US-Mittelstreckenraketen in Europa bringt Putin nukleare Überschallraketen ins Spiel. (Foto: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin sagte am Mittwochabend in den russischen Medien, sein Land sei militärisch bereit für eine Krise vergleichbar mit der Kubakrise im Jahr 1962, wenn die USA dies wünschten. Er drohte damit, Schiffe oder U-Boote in der Nähe der amerikanischen Territorialgewässer mit nuklearen Überschallraketen auszurüsten.

Die kubanische Raketenkrise brach im Jahr 1962 aus. Als Reaktion auf einen US-Raketeneinsatz in der Türkei schickte die Sowjetunion damals ballistische Raketen nach Kuba. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Supermächten brachte die Welt an den Rand eines Atomkriegs.

Nach mehr als fünf Jahrzehnten steigen die Spannungen nun erneut. Hintergrund sind Befürchtungen Russlands, die USA könnten nukleare Raketen mit mittlerer Reichweite in Europa stationieren, da ein wichtiger Waffenkontrollvertrag aus der Zeit des Kalten Krieges ausläuft.

Bereits zuvor hatte Präsident Putin die USA gewarnt, dass sein Land jeden Schritt der Amerikaner, neue Raketen näher an die russischen Grenzen zu verlagern, durch die Stationierung eigener Raketen näher an den USA oder durch schnellere Raketen unterstützen wird.

Nun hat Putin diese Warnung zum ersten Mal ausführlicher beschrieben. Er sagte, Russland könne auf Schiffen und U-Booten Überschall-Raketen außerhalb der amerikanischen Hoheitsgewässer in Stellung bringen, falls Washington in Europa nukleare Mittelstreckenraketen stationiert.

„(Wir reden hier über) Marine-Lieferfahrzeuge: U-Boote oder Oberflächenschiffe. Und wir können sie angesichts der Geschwindigkeit und Reichweite (unserer Raketen) in neutralen Gewässern einsetzen. Außerdem sind sie nicht stationär, sie bewegen sich und sie werden sie finden müssen“, zitiert Reuters aus einer Kreml-Abschrift der Worte Putins.

„Rechnen Sie es aus: Mach neun (Die Geschwindigkeit der Raketen/ Anm. d. Redaktion) und über 1.000 km (Die Reichweite/ Anm. der Redaktion).“

Das US-Außenministerium hatte Putins frühere Warnung als Propaganda abgetan. Moskau wolle damit die Aufmerksamkeit von seinen eigenen Verstößen gegen den Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF) ablenken.

Der INF-Pakt verbietet Russland und den USA die Stationierung von landgestützten Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa. Washington gab am 1. Februar bekannt, dass es innerhalb von sechs Monaten vom Vertrag zurücktreten wird, wenn Moskau seine Verstöße nicht beende.

Putin sagte, er wolle kein Wettrüsten. Er habe aber keine andere Wahl, als aufzurüsten, wenn Washington neue Raketen in Europa stationiere, von denen einige sagten, dass sie Moskau innerhalb von 10 bis 12 Minuten treffen könnten.

Die USA verfügen derzeit nicht über bodengestützte nukleare Raketen mit mittlerer Reichweite, die sie in Europa stationieren könnten. Doch wenn der INF-Vertrag zusammenbricht, könnten die Amerikaner solche Waffen entwickeln und einsetzen.

Putin sagte, dass seine Reaktion auf einen solchen Schritt würde bedeuten, dass Russland die USA vom Wasser aus schneller treffen könnte, als in Europa stationierte US-Raketen Moskau treffen könnten, weil die Flugzeit kürzer sein würde. „Es wäre nicht zu ihren Gunsten, zumindest nach heutigem Stand, das ist sicher“, so Putin.

Zwar seien die Beziehungen zwischen Moskau und Washington derzeit angespannt, doch dies seien nicht mit der Kubakrise vergleichbar. Er wolle die Konfrontation auch nicht auf diese Niveau bringen, sagte Putin. „Wenn jemand das will, dann sollen sie es tun. Ich habe heute dargelegt, was das bedeuten würde. Lass sie zählen (die Flugzeiten der Raketen). “

Unabhängig davon sagte Washington am Donnerstag, dass es einen Beobachtungsflug über Russland im Rahmen des Open-Skies-Vertrags durchführt, dem ersten seit 2017. In einer Erklärung sagte das Pentagon, ein unbewaffnetes OC-135B-Flugzeug werde eingesetzt, und Russland wisse von dem Flug.

 

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https://www.neopresse.com/wirtschaft/auf-platz-1-der-e-auto-pannenstatistik-batterien/

Auf Platz 1 der E-Auto-Pannenstatistik: Batterien

NEOPresse in Technik

Vergangenes Jahr mussten die Pannenhelfer des ADAC rund 400 Mal liegengebliebenen Autos mit Elektroantrieb zu Hilfe kommen. Das ergab eine Pannenstatistik, die die „Bild“-Zeitung herausgab. Bei jeder dritten Panne hatte das Fahrzeug Probleme mit der Batterie. Bei etwa zehn Prozent der E-Fahrzeuge gab es Probleme mit dem elektrischen Antrieb.

Für die Zukunft stellt sich der ADAC auf wesentlich mehr Pannen von Elektro-Autos ein. Der ADAC will daher noch mehr Pannenhelfer und Straßenwachtfahrer zur „elektrisch unterwiesenen Personen“ weiterbilden. Nur sie können und dürfen bei Elektro-Autos die Motorhaube öffnen.

Bislang gab es bei Elektroautos noch vergleichsweise wenige ADAC-Einsätze. Im vergangenen Jahr rückte der ADAC insgesamt fast vier Millionen Mal aus. Das waren im Schnitt rund 10.989 Einsätze pro Tag. Fast zwei Millionen Mal lautete dabei die Diagnose: alte oder schwache Autobatterie. Batterien sind die Ursache von rund 42 Prozent aller Pannen. Und der Anteil wächst, denn 2017 lag er noch bei 40 Prozent.

 

Erstmals wurden vergangenes Jahr Elektro-Autos in der Pannenstatistik erfasst. Statistisch gesehen sind E-Autos zuverlässiger als Benziner oder Diesel. Dabei ist allerdings zu beachten, dass E-Autos prinzipiell neuer sind, als andere Fahrzeuge und kommen in der Regel nur auf kurzen Strecken zum Einsatz. Eine weitere Rolle spielt der Umgang mit den teureren E-Autos: Fahrer von E-Autos fahren vorsichtiger. Auch der Anteil der Bauteile, die in einem E-Auto verbaut werden, ist geringer als bei Autos mit Verbrennungsmotoren. Somit kann auch weniger kaputtgehen.

Herkömmliche Batterien in Autos mit Verbrennungsmotoren halten deswegen nicht sehr lange, weil sie stark belastet werden. Von der Sitzheizung bis zur Klimaanlage stecken unzählige Stromfresser in modernen Autos. Das verkürzt die Lebensdauer von Batterien. Sie sind meist schon nach fünf Jahren hinüber und sollten ausgetauscht werden.

Dennoch haben Verbrennungsmotoren gegenüber E-Autos unschlagbare Vorteile: Gerade bei Minusgraden versagen Elektro-Autos einfach den Dienst. Zudem verlieren Batterien von E-Autos bei Kälte rund die Hälfte ihrer Reichweite. Die Folge: Es muss häufiger Strom aufgetankt werden. Zudem verursacht die Herstellung von Batterien für E-Autos immense Umweltschäden, die von der Politik verschwiegen werden. Dabei gibt es nachweislich Alternativen, die umweltfreundlich und nachhaltig sind. Doch diese werden von Politik und Industrie unterdrückt.

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https://www.neopresse.com/politik/naturzerstoerung-fuer-den-klimaschutz/

Naturzerstörung für den „Klimaschutz

NEOPresse in D/A/CH

Wie absurd die Energiewende der Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel ist, dürfte inzwischen für jeden sichtbar sein: Die „Rettung des Weltklimas“ wird mit der Zerstörung der heimischen Natur bezahlt.

Die Chefin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, sagte jetzt in einer Pressemitteilung, dass der Ausbau erneuerbarer Energien zwar notwendig sei, jedoch müsse die Energiewende natur- und umweltverträglich sein. Anders ausgedrückt: Merkels Energiewende ist ein Riesen-Projekt, das zwar das Klima retten soll, dabei aber die Natur zerstört.

Bereits jetzt gibt es in Deutschland kaum noch Landstriche, die nicht durch Windräder verschandelt sind. Jeder vierte Windkraftanlage steht sogar in Naturschutzgebieten. Und die Bundesregierung plant noch mehr. Der Anteil von „Ökostrom“, der derzeit bei 35 Prozent der Gesamtstromproduktion liegt, soll bis 2050 auf 80 Prozent steigen. Wie wird Deutschland dann allerdings aussehen? Müssen Naturwälder dann Wäldern von Windrädern weichen? Mit diesem Vorhaben wird nicht nur die Natur zerstört, sondern auch die Landschaften grundlegender verändert, als jemals zuvor durch rauchende Schlote von Kohlekraftwerken.

Wie der Ausbau der erneuerbaren Energien „naturverträglich“ gestaltet werden soll, bleibt fraglich. Sinnvoll wäre die Nutzung von Solarflächen in Ballungsräumen, vor allem auf Dächern. Hier ist noch viel Potenzial ungenutzt und dafür müssten keine Wälder abgeholzt und Landschaften verschandelt werden.

 

Angela Merkel hat es sich eben zum Ziel gesetzt, den Planeten zu retten. Koste es, was es wolle. Nach Erhebung des Wirtschaftsrats sollen bis zum Jahr 2030 400 Milliarden Euro für die Energiewende lockergemacht werden. Zudem zahlt der Stromkunde, also die deutschen Bürger, mittlerweile dafür, dass andere Länder den von uns erzeugten Ökostrom abnehmen, um unsere eigenen Netze nicht zu überlasten. Diese Absurdität interessiert aber offensichtlich niemanden.

International gesehen sind die deutschen Anstrengungen zum sogenannten „Klimaschutz“ jedoch vollkommen ohne Belang. Die durch die Energiewende angeblich eingesparten Mengen an CO2 entsprechen nämlich der Ausstoßsteigerung in China innerhalb von drei Monaten. Hauptsache das Klima ändert sich nicht in Deutschland auch wenn Natur und Tiere dabei draufgehen.

Die deutsche Wildtier Stiftung schätzt, das pro Jahr allein eine Viertelmillion strenggeschützter Fledermäuse durch Windenergieanlagen verloren geht. Der Rotmilan, eine nur in Deutschland vorkommende geschützte Greifvogelart, hat einen Gesamtbestand von 13.000 Vögeln. Bei einem Jahresverlust von 1.000 Vögeln werden die Tage dieser Art bald gezählt sein. Nicht die Klimaveränderung, die naturgegeben und permanent stattfindet, bedroht das Artenspektrum, sondern der sinnlose und teure Klimaschutz auf Kosten von Natur, Tier und Mensch.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/17/seltene-erden-sind-die-achilles-ferse-der-energiewende/

Seltene Erden sind die Achilles-Ferse der Energiewende

Seltene Erden und Rohstoffe wie Lithium bilden einen Engpass bei der Energieversorgung für die Umstellung auf alternative Stromquellen.

Das seltene Metall Wismut. (Foto: dpa)

Das seltene Metall Wismut. (Foto: dpa)

Weltweit wird daran geforscht, die erneuerbaren Energien effizienter und kostengünstiger zu machen. Denn die Politik nicht nur in Deutschland forciert den Übergang von der traditionellen Nutzung fossiler Brennstoffe zu erneuerbaren Energiequellen als Antwort auf den globalen Klimawandel.

Es gibt sogar Forschungsarbeiten über die erwarteten Auswirkungen einer Umstellung des Energieverbrauchs in der Europäischen Union auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050. Doch derartige Pläne haben nicht nur Vorteile, so eine Analyse von Oilprice.com.

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Denn auch die erneuerbaren Energien sind auf bestimmte, nicht erneuerbare Ressourcen angewiesen. Selbst die umweltfreundlichsten Lösungen wie Sonnenkollektoren können nicht ohne die Verwendung von sogenannten Seltenen Erden hergestellt werden. Auch Batterien sind bei der Herstellung auf die endlichen Rohstoffe der Erde angewiesen.

Zudem verfügt China derzeit über ein überwältigendes Monopol auf eine große Anzahl von Rohstoffen, die den Seltenen Erden zugeordnet werden. In einer auf erneuerbaren Energien basierenden Welt könnte daher die Sicherheit der Energieversorgung zu einem wichtigen Thema werden.

Neben den 17 Metallen, die man als Seltene Erden bezeichnet, gibt es noch viele andere nicht erneuerbare Materialien, die man bei der Erzeugung erneuerbarer Energien verwendet. So ist etwa Lithium wegen seiner Leichtigkeit und hochreaktiven Eigenschaften ein wesentlicher Bestandteil vieler Arten von Batterien.

Dies macht Lithium zu einem unverzichtbaren Element im Bereich der erneuerbaren Energien. Denn um erneuerbare Energien in großem Umfang zu betreiben, braucht man enorme Energiespeicher. Auch wenn die Sonne gerade einmal nicht auf die Sonnenkollektoren scheint und der Wind keine Turbinen antreibt, so bleibt der Energiebedarf dennoch der gleiche.

Das Leichtmetall Lithium ist nicht nur ein wichtiger Teil bei der Energiespeicherung, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil von Batterien für Elektrofahrzeuge. Wenn alle konventionell betriebenen Autos der Welt über Nacht durch Elektroautos ersetzt würden, wäre das weltweite Vorkommen an Lithium in nur etwa fünfzig Jahren vollständig aufgebraucht.

Derzeit fahren weltweit rund drei Millionen Elektroautos. Dies ist nur ein Bruchteil am Gesamtmarkt von deutlich über einer Milliarde Kraftfahrzeuge. Allerdings wird die Zahl der E-Autos im nächsten Jahrzehnt in die Höhe schnellen und bis zum Jahr 2030 eine globale Flottenstärke von etwa 125 Millionen erreichen.

Zwar sind Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energieträger noch weit davon entfernt, die weltweiten Vorkommen an Lithium in naher Zukunft zu bedrohen. Doch Lithium veranschaulicht das größere Problem: Die nachwachsenden Rohstoffen sind nicht vollständig erneuerbar, und eine Technologie, um dies zu ändern, ist noch nicht entdeckt worden.

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https://www.neopresse.com/politik/nordisches-hanse-buendnis-gegen-paris-berlin-achse/

„Nordisches Hanse-Bündnis“ gegen Paris-Berlin-Achse

NEOPresse in Politik

Im Norden Europas hat sich ein Bündnis von baltischen und skandinavischen Ländern gebildet, das ein Gegengewicht gegen die drohende Übermacht Paris-Berlin bilden will. Die Finanzminister der baltischen Länder, Dänemarks, der Niederlande, Schwedens, Finnlands und Irlands haben vor einem Jahr das Netzwerk „Hanse 2.0“ gegründet.

Geboren wurde die Idee in den Niederlanden. Angesichts des kommenden Brexits fühlen sich die Niederlande an den Rand der EU gedrängt. Die „Neue Hanse“ soll ein Gegenpol wirtschaftsliberaler Länder mit einer konservativen Steuerpolitik sein, die im Gegensatz zu Macrons Eurozonen-Haushalt steht. Die Mitglieder des Bündnisses verlangen eine offenere Debatte um die Zukunft der Euro-Zone. Derzeit erwirtschaften die „Hans 2.0“ gemeinsam rund 91% des BIP Großbritanniens. Vielleicht könnten sie Großbritannien in vielerlei, vor allem jedoch in wirtschaftspolitischer Hinsicht nach dem Brexit ersetzen.

Bislang reagierte Merkel-Deutschland noch nicht auf das neue Bündnis. In Frankreich macht man sich anscheinend lustig über den „geschlossenen Club“ innerhalb der EU. Darüber hinaus würde dieses Bündnis die Schwächung der EU bedeuten, was sich negativ auf die Politik mit den USA und China auswirken könnte, kritisiert der französische Finanzminister Le Maire die „Neue Hanse“. Als „geschlossenen Club“ sieht sich „Hanse 2.0“ nicht, denn es stehe jedem offen, dem Bündnis beizutreten, der seine Werte teile, konterte der Initiator der „Neue Hanse“, Finanzminister Hekstra der Niederlande.

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Polen hat bereits ebenfalls Interesse an dem Bündnis bekundet. Denn Warschau befürchtet, dass viele Firmen und Finanzkonzerne nach dem Brexit nach Frankfurt und Paris umziehen, so dass die deutsch-französische Dominanz in der EU noch größer wird. Polnische Wirtschaftswissenschaftler sind davon überzeugt, dass solche Bündnisse künftig die Politik und Zukunft Europas bestimmen werden und die Dominanz von Staaten wie Deutschland und Frankreich abschwächen werden. Zudem glauben sie, dass das Christentum in Anlehnung an die Tradition der „alten Hanse“ dadurch in Europa wieder stärker werde.

Das „nordische Bündnis“ ist dabei nicht das erste Netzwerk innerhalb der EU. Die sogenannte „Drei-Meere-Initiative“, der 12 Staaten angehören, ist ein Projekt von osteuropäischen Staaten, die auf Bestreben Polens und Kroatiens 2016 ins Leben gerufen wurde. Auch die Visegrad-Gruppe bekommt immer mehr politisches und wirtschaftliches Gewicht, die von Polen, Ungarn, der Tschechei und der Slowakei gegründet wurde. Die V4 stehen in Opposition zu den sogenannten „EU-Kernländern“, wobei das EU-Gründungsmitglied Italien dabei ist, sich den V4 anzunähern. Vor wenigen Tagen musste Bundeskanzlerin Merkel zu einem Treffen der V4 reisen, denn Merkel steht in der EU zunehmend isoliert da. Selbst ihr treuer Freund Macron macht inzwischen Anstalten, sich von der Übermacht Deutschlands abzuwenden.

Dass die EU von Paris-Berlin bestimmt sein soll, wie Macron es bei der Unterzeichnung des „Aachener Vertrags“ sagte, wollen sich offensichtlich immer weniger EULänder bieten lassen.

 

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https://www.neopresse.com/politik/sonderklagerechte-fuer-konzerne-eu-hebelt-rechte-der-nationalstaaten-aus/

Sonderklagerechte für Konzerne: EU hebelt Rechte der Nationalstaaten aus

NEOPresse in Politik

Haben Sie es in den Medien gelesen? Wohl kaum. Dennoch: Vor wenigen Tagen stimmte das Europäische Parlament wieder über zwei Freihandelsabkommen ab – mit Singapur. Das Handelsabkommen EUSFTA und das Investitionsabkommen EUSIPA. Letzteres hat es jedoch in sich, denn es räumt Konzernen die umstrittenen Sonderklagerechte ein.

Die Organisation Attac besteht aus einem Bündnis von Gewerkschaften, Friedensorganisationen sowie Umweltverbänden. Attac fordert die EU-Abgeordneten jetzt auf, die beiden Handelsabkommen mit Singapur abzulehnen. Denn gerade durch EUSIPA würde die „Paralleljustiz“ für Konzerne ausgeweitet, kritisiert Attac.

Singapur ist der wichtigste Handelspartner Südostasiens. Die meisten europäischen Konzerne haben in dieser Region jedoch wenige Niederlassungen. Alle anderen, dort ansässigen internationalen Konzerne könnten mit dem Handelsabkommen jedoch künftig EU-Staaten auf Schadensersatz verklagen, wenn EU-Gesetze diese an deren Handelsinteressen hindern. EU-Gesetze, die beispielsweise die Gesundheit der EU-Bürger, die Umwelt oder die Arbeitsrechte schützen.

 

EUSIPA soll zudem als „Modell-Abkommen“ für weitere, potentielle Handelspartner dienen, wie z. B. China oder Mexiko. Durch die Trennung in Handels- und Investitionsabkommen erhalten die EU-Abgeordneten erstmals die Möglichkeit, gegen die Sonderrechte von Konzernen vorzugehen. Attac fordert, dass diese „Paralleljustiz“ grundsätzlich abgeschafft werden muss. Ein erster Schritt in diese Richtung wäre ein „nein“ der EU-Abgeordneten zum Investitionsabkommen EUSIPA.

Länder wir Südafrika, Indien, Bolivien, Ecuador und Tansania haben solche Abkommen, in denen Konzernen Sonderklagerechte eingeräumt wurden, wieder gekündigt. Knapp eine halbe Million Menschen in der EU haben eine Petition gegen Sonderklagerechte für Konzerne unterzeichnet. Auch Organisationen aus Indonesien, Malaysia und den Philippinen haben ihren Widerstand gegen EUSIPA erklärt und zeigen sich solidarisch mit dem Widerstand der EU-Bürger.

EUSIPA bedarf der Zustimmung aller nationalen Parlamente. EUSFTA jedoch nur der vom EU-Parlament. Doch dieses Abkommen ist auch problematisch. Es enthält keine Mechanismen zum Schutz der Umwelt oder der Rechte von Beschäftigten. Attac fordert daher Handelsabkommen, die die Rechte von Mensch und Natur ins Zentrum stellen sowie Regeln für Konzerne, die im Falle einer Verletzung von Menschenrechten zur Verantwortung gezogen werden können.

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aus dem TEXT:… Bargeld ist bisher gegen eine Entwertung durch Negativzinsen immun – doch das könnte sich ändern –  …..?Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen? und vollständig auf elektronische Zahlungssysteme zu setzen…..

https://www.welt.de/wirtschaft/article188528229/Bargeld-So-koennte-eine-stille-Enteignung-ueber-Negativzinsen-funktionieren.html

Wirtschaft Hans-Werner Sinn

„Dann wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“

Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen, Immobilien
Wie reagiert die EZB bei einer Rezession?
.com/watch?v=P43qJEUU4UU

„H.W. Sinn“ – stille Enteignung – Negativzinsen – „Zeit für Deutschland den Euro aufzugeben“

Der Leitzins der EZB liegt bereits bei null Prozent. Auch bei einer Rezession können die Zinsen also nicht weiter gesenkt werden. Ökonomen des IWF haben einen Lösungsvorschlag. Doch der sorgt bei Experten für Entsetzen.

Quelle: WELT/ Kevin Knauer

Autoplay

Wenn nun wirklich die Wirtschaft in Deutschland und dem Rest der Euro-Zone in Richtung Rezession rutschen sollte, dann könnte die Europäische Zentralbank abermals vor diesem Problem stehen. Und ein zweites käme hinzu: Beim zentralen, klassischen Instrument der Geldpolitik, der Steuerung des Leitzinses, ist der Spielraum des EZB-Chefs und vielen anderen Währungshütern im aktuellen Zyklus kleiner denn je.

Bargeld ist bisher gegen eine Entwertung durch Negativzinsen immun – doch das könnte sich ändern
Bargeld ist bisher gegen eine Entwertung durch Negativzinsen immun – doch das könnte sich ändern

Quelle: picture alliance / imageBROKER

In Dänemark, Großbritannien und Norwegen liegt der Leitzins bei unter einem Prozent, in der Euro-Zone beträgt er genau null – und die Notenbanken in der Schweiz, in Schweden und Japan operieren sogar mit negativen Leitzinsen.

Der IWF hat vermeintlich eine Lösung für die Zentralbanker

Die USA haben nach mehreren Anhebungen zwar wieder ein Niveau von 2,5 Prozent erreicht. Doch selbst das ist eher wenig. Historisch seien Leitzinssenkungen in der Größenordnung von drei bis sechs Prozentpunkten nötig gewesen, um Wirtschaftskrisen zu bekämpfen, berichtet der Internationale Währungsfonds (IWF). Deshalb propagieren Fachleute der Washingtoner Institution jetzt eine Idee, die das Dilemma auflösen soll: ein Rezept, das nach Einschätzung deutscher Wirtschaftswissenschaftler dramatische Nebenwirkungen hätte.

Quelle: Infografik WELT

Wenn sich der IWF-Vorschlag durchsetzte, „wäre es für Deutschland Zeit, den Euro aufzugeben“, sagt etwa Hans-Werner Sinn, der langjährige Präsident des Münchner ifo-Instituts. Der Vorschlag, den gerade die IWF-Ökonomen Ruchir Agarwal und Signe Krogstrup in einem Blogbeitrag unterbreitet haben, soll den Zentralbanken ein Hindernis aus dem Weg räumen: die Tatsache nämlich, dass Bürger ihr Geld nicht nur bei Banken parken, sondern auch Münzen und Scheine halten können.

Daher sind die Möglichkeiten, die Zinsen tief in den roten Bereich zu treiben, begrenzt – auch die Schweiz, Schweden und Japan haben ihre Leitzinsen nur leicht unter die Nullgrenze fallen lassen. Denn: Wenn das Halten von Sicht- und Spareinlagen mit großen Zinsverlusten einhergeht, werden viele Bürger die Geldpolitik unterlaufen, indem sie mehr unverzinstes Bargeld halten.

Ein Umtauschkurs zwischen Bargeld und Einlagen soll helfen

Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen und vollständig auf elektronische Zahlungssysteme zu setzen – was in vielen Ländern wenig praktikabel wäre und zudem höchst unpopulär. Stattdessen könnte man die Geldmenge aber auch in zwei Parallelwährungen unterteilen, argumentieren nun Agarwal und Krogstrup. Zwischen der einen Währung (bestehend aus Bargeld) und der anderen (bestehend aus Sicht- und Spareinlagen) würde es einen Umtauschkurs geben.

Dieser Umtauschkurs kann dann mit der Zeit verändert werden, damit das Halten von Bargeld jederzeit so attraktiv ist wie Einzahlungen bei der Bank. Bei einem Negativzins von minus fünf Prozent zum Beispiel würde dann Bargeld pro Jahr um eben jene fünf Prozent gegenüber den Einlagen abgewertet. Beide Parallelwährungen verlören also gleich viel an Wert. Unter dem Strich, so Agarwal und Krogstrup, könnten auf diese Weise „stark negative Zinsen eine realisierbare Option werden“. Zentralbanken würden „komplett befreit“ von ihrem Dilemma.

Allerdings haben Fachleute wie Jörg Krämer Zweifel, dass negative Zinsen überhaupt helfen. „Sie sorgen nämlich für extrem niedrige Anleiherenditen, sodass die Menschen immer mehr Probleme mit ihrer Altersvorsorge bekommen“, sagt der Chefvolkswirt der Commerzbank. „Fehlen auf Dauer die Zinseinnahmen, könnten die Bürger gezwungen sein, ihren Konsum zurückzufahren, um so mehr für das Alter zu sparen.“ Die Folge: weniger Wachstum statt mehr.

Für Sinn käme das Modell einer Währungsreform gleich

Gunther Schnabl, Professor für Wirtschaftspolitik aus Leipzig, weist auf weitere negative Folgen hin: „Weil Ersparnisse umfassend besteuert würden, käme es zu Kapitalflucht.“ Die wiederum würde zu einer Abwertung des Euro und damit Kaufkraft- und Wachstumsverlusten führen. Und damit nicht genug: Die ohnehin schon unter sinkenden Margen leidenden Banken kämen unter die Räder, sagt Schnabl.

Das Parallelwährungsmodell wäre „die lange befürchtete Währungsreform, bei der die Bargeldbestände entwertet werden“, sagt Hans-Werner Sinn. „In Deutschland wird besonders viel Bargeld gehalten, weil die viele Liquidität, die die EZB geschaffen hat, hierhin überwiesen wurde, um Immobilien, Aktien und Firmen zu kaufen. Damit ist auch schon klar, wer hier geschröpft werden soll. Deutschland habe „durch die niedrigen Zinsen schon etwa 700 Milliarden Euro verloren“, so Sinn, das Bargeld aber habe „der Ausbeutung der Sparer noch eine Grenze gesetzt, weil es eine Zinsuntergrenze von null implizierte. Man arbeitet nun aber in Washington offenbar fieberhaft daran, auch diese Grenze zu schleifen.“

Sinn ist sich sicher: „Die Verluste beim Austritt wären ein Klacks gegenüber dem, was uns blühen würde, wenn wir der EZB den Weg in die Welt der negativen Zinsen erlauben würden.“ Der Ökonom schränkt dabei selbst ein, er könne sich „ehrlicherweise vorläufig nicht vorstellen“, dass die Frankfurter Währungshüter dem Rat aus Washington folgen werden.

In diesem Punkt könnte sich der Pessimist Sinn über kurz oder lang als zu optimistisch erweisen. Denn IWF-Blogautorin Signe Krogstrup hat im August 2018 schon einen Aufsatz zu dem Thema verfasst, der Tenor war seinerzeit der gleiche. Krogstrups damalige Co-Autorin heißt Katrin Assenmacher-Wesche. Die arbeitet im Hauptberuf als Abteilungsleiterin für geldpolitische Strategie. Bei der EZB.

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https://www.welt.de/finanzen/article189106191/Zinstief-Das-Orphanides-Modell-wird-zum-Problem-fuer-Sparer.html

Geld Orphanides-Modell

Diese neue Regel bedeutet Ärger für die deutschen Sparer

So beeinflusst die EZB den Euro-Raum

Die Europäische Zentralbank ist die gemeinsame Bank der 19 Euro-Länder. Sie soll hauptsächlich für Preisstabilität sorgen. Eines ihrer wichtigsten Instrumente ist die Festlegung des Leitzinses.

Quelle: WELT/ Viktoria Schulte

Autoplay

Eine wichtige Regel aus der Notenwelt stützte diese Hoffnung. Laut der sogenannten Taylor-Regel, die die Marschrichtung für die Geldpolitik oft ziemlich genau vorgibt, müssten die Leitzinsen für die Euro-Zone eigentlich ungefähr bei drei Prozent liegen. Doch es wachsen die Zweifel daran, dass die EZB sich von der etablierten Regel wirklich noch leiten lässt.

Stattdessen scheint eine neue Regel die Zinspolitik sehr viel besser erklären zu können: die Orphanides-Regel. Und diese suggeriert sogar eher niedrigere denn steigende Sätze. Für Sparer hieße das weiterhin eine Nacht ohne Morgen. „Die Taylor-Regel funktioniert nicht mehr, die Orphanides-Regel dagegen schon“, konstatiert Michael Schubert, Volkswirt bei der Commerzbank.

Quelle: Infografik WELT

Regeln sind in der Welt der Währungshüter nicht ganz unwichtig. Schließlich sind die Notenbanker mit einer politischen Unabhängigkeit ausgestattet worden. Und damit in der Öffentlichkeit nicht der Eindruck entsteht, in den mächtigen Institutionen werde Geldpolitik allein nach Gutdünken gemacht, gibt es strenge Ziele – im Fall der EZB ist es die Preisstabilität – und eben auch bestimmte Regeln, die zumindest grobe Anhaltspunkte über die weitere Geldpolitik liefern.

Bisher galt dabei die Taylor-Rule als der Goldstandard in der Geldpolitik. Sie hat ihren Namen vom einflussreichen Ökonomen John Taylor bekommen. Der frühere US-Finanzstaatssekretär ist heute Professor in Stanford, er war sogar im Gespräch als Nachfolger für die Fed-Präsidentin Janet Yellen. Welchen Stellenwert die Taylor-Regel hat, lässt sich allein an der Tatsache ablesen, dass die Formel im Bloomberg-Terminal jederzeit abrufbar ist, dem bei Banken und Analysehäusern weit verbreiteten Finanzinformationsdienst mit den zwei Bildschirmen.

Wirkungsgrad der Taylor-Regel geschrumpft

Die Taylor-Regel schaut im Grunde darauf, wie ausgelastet eine Volkswirtschaft ist. Denn daraus lässt sich ableiten, ob zusätzlicher monetärer Stimulus her muss, die Zinsen genau richtig liegen oder sogar höhere Sätze nötig sind, um eine Überhitzung zu verhindern.

In die Formel gehen zwei Komponenten ein, die Notenbanken mit ihrer Politik adressieren: die Inflation und die wirtschaftliche Aktivität einer Volkswirtschaft. Letztere wird in der Regel über den Arbeitsmarkt abgebildet.

Die Taylor-Regel vergleicht den Soll- mit dem Ist-Zustand. Aus der sogenannten Inflationslücke, also der Differenz von Inflationsziel und bestehender Inflation, sowie der Output-Lücke (natürliche Arbeitslosenrate abzüglich aktueller Quote) wird dann der passende Leitzins abgeleitet. Das Modell, das Taylor in den 90er-Jahren entwickelt hat, ist sehr mechanisch und macht – zumindest theoretisch – eine Geldpolitik im Autopilot-Modus möglich.

Bis zur Finanzkrise ließ sich die europäische Geldpolitik auch relativ gut mit der Taylor-Regel erklären. Doch seither und insbesondere seit 2013 ist der Wirkungsgrad der berühmten Regel geschrumpft. Das liegt auch daran, dass die Situation in der Euro-Zone für die Währungshüter besonders diffizil ist. Denn die Unterschiede beim Wachstum, der Beschäftigung und der Inflation zwischen den Mitgliedsländern sind eklatant.

Orphanides-Regel ist mit weniger Unsicherheiten behaftet

Wie schwierig die Geldpolitik in einem derart uneinheitlichen Währungsraum wie der Euro-Zone ist, offenbart wiederum die Taylor-Regel selbst. Demnach müsste der Zinssatz für Deutschland derzeit bei rund 3,8 Prozent liegen, der für die gesamte Euro-Zone hingegen bei 2,8 Prozent.

Für Frankreich wäre ein Niveau von 1,7 Prozent angemessen. Italien indes benötigte nach dieser Regel sogar noch niedrigere Zinsen als die derzeitige Rate von null Prozent, nämlich minus 0,4 Prozent und Griechenland sogar minus 6,4 Prozent. Offensichtlich hat die Formel Probleme, ein so diverses Feld abzudecken.

Quelle: Infografik WELT

Und hier kommt Athanasios Orphanides mit seiner Idee ins Spiel. Er ist wie Taylor ebenfalls ein Spitzen-Ökonom, startete seine Karriere als Volkswirt bei der Fed. Später war er Chef der Notenbank in Zypern und damit Mitglied im EZB-Rat. Mittlerweile lehrt er an der Kaderschmiede MIT Sloan School of Business. Die von ihm erdachte Regel vergleicht zwar ebenfalls Soll und Ist von Inflation und Wirtschaftspotenzial.

Im Gegensatz zur Taylor-Regel vermeidet es die Orphanides-Regel allerdings, sich auf nicht beobachtbare Konzepte wie die Produktionslücke und den natürlichen Realzins zu verlassen, die mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sind. Statt dessen werden Inflationsprognose und tatsächliche Inflation miteinander verglichen und entsprechende Schlüsse daraus abgeleitet. Für den Commerzbank-Ökonomen Schubert ist das der große Vorteil der Regel.

Quelle: Infografik WELT

Diese ist damit einfacher zu handhaben, und sie lässt andere Rückschlüsse auf die EZB-Politik zu. Im aktuellen Fall sind die Signale eindeutig: Demnach dürfte die EZB den eigentlich geplanten Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik bis auf Weiteres verschieben. Statt die Leitzinsen ab dem Sommer eventuell anzuheben, wie bisher an den Finanzmärkten angenommen, dürfte nach der Auslegung der neuen Regel in den kommenden Monaten die Geldpolitik eher wieder lockerer werden.

Entsprechend rechnet Schubert damit, dass es in diesem Jahr keine Zinsanhebung mehr geben wird. Auch die Finanzmärkte haben inzwischen reagiert und preisen mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent sogar eine weitere Zinssenkung ein. Für Sparer zeichnet sich damit ab, dass – falls Orphanides’ Modell recht behält – sich die Hoffnung auf höhere Zinsen auf absehbare Zeit weiter verflüchtigt.

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https://www.neopresse.com/politik/iwf-waehrungsreform-und-bargeldabschaffung/

IWF: Währungsreform und Bargeldabschaffung

NEOPresse in Politik

Ist die Zinspolitik von EZB-Chef Mario Draghi, ehemaliger Goldman Sachs-Mitarbeiter, ein von langer Hand vorbereiteter Plan für eine Währungsreform und gleichzeitige Bargeldabschaffung aller EU-Bürger? Eine Währungsreform mit gleichzeitiger Bargeldabschaffung käme zudem einer massiven Enteignung gleich, die das Problem der durch Zinspolitik nicht mehr lösbaren Euro-Überschuldung aller Euro-Länder lösen würde.

Derzeit sprechen alle Medien von einem drohenden Konjunkturtief, sogar von einer Rezession. Sprechen alle Leitmedien davon, muss man hellhörig werden, denn dann soll ein größerer Plan eingeleitet, das Volks auf etwas „vorbereitet“ werden. Fällt die Konjunktur weiter, hat die EZB nun aber keinen Spielraum mehr, mit Zinssenkungen gegen die Wirtschaftsflaute gegenzusteuern.

Der IWF hat nun eine Lösung für das Problem vorgeschlagen, das allerdings einer Enteignung von Bargeldbesitzern gleichkommt. Denn wenn Negativzinsen eingeführt werden, ist Bargeld nicht davon betroffen. Das wiederum ist schlecht für die Banken. Um großen Zinsverlusten zu entgehen, würden Sparer zudem ihr Geld einfach von Konto runterholen und damit die Negativzinspolitik unterlaufen.

Eine Lösung wäre es, Bargeld abzuschaffen und auf vollständig elektronische Zahlungssysteme umzustellen. Eine Lösung, die nicht in allen Ländern der EU populär ist. Deshalb schlagen die IWF-Ökonomen vor, zwei Parallelwährungen einzuführen. Eine Währung, bestehend aus Bargeld und eine, bestehend aus Bankguthaben. Für beide soll es einen Umtauschkurs geben. Der Umtauschkurs kann je nach Bedarf immer verändert werden. Bei einem Negativzins von beispielsweise minus fünf Prozent würde die „Bargeldwährung“ ebenfalls um fünf Prozent abgewertet werden.

 

Dass Negativ-Zinsen helfen, die Konjunktur anzukurbeln, bezweifeln Ökonomen allerdings. Denn sie sorgen für niedrige Renditen. Altersvorsorge verliert immer mehr an Wert. Fehlen aber Zinseinnahmen auf Dauer, fühlen sich Bürger gezwungen, weniger auszugeben – die Folge: Noch weniger Wachstum. Zudem kommt es bei Negativzinsen zur Kapitalflucht und somit zu Kaufkraft– und Wachstumsverlusten. Für die Banken wäre das unterm Strich kein Gewinn, so die Meinung von Ökonomen.

Bei einem Parallelwährungsmodell würden Bargeldbestände entwertet. In Deutschland gibt es große Bargeldbestände, meint der ehemalige ifo-Präsident Hans-Werner Sinn, weil die EZB durch ihre Zinspolitik Liquidität geschaffen hat. Damit sei auch schon klar, wer geschröpft werden solle, so Sinn. Deutschland habe durch die Niedrigzinsen schon 700 Milliarden Euro verloren. Der Besitz von Bargeld habe Sparer aber bislang noch vor dieser Enteignung bewahren können. Nun arbeite der IWF offenbar daran, auch noch dieses Potential abzuschöpfen.

Hans-Werner-Sinn ist sich sicher: Der Euro-Austritt würde Deutschland weitaus günstiger kommen, als wenn man der EZB weiterhin die Enteignung der Bürger durch Negativzinsen erlauben würde. Dieses Szenario dürfte jedoch nur ein Traum für Sinn bleiben. Die EU-Bürger, und allen voran Deutschland, sollen weiter geschröpft werden und für die Schulden der Banken und Regierungen bezahlen. Mario Draghi ist wie bereits erwähnt ehemaliger Goldman-Sachs Mitarbeiter. Er wird nicht ruhen, bis er seinen Auftrag erfüllt hat. Mehr über die „Goldmänner“ können Sie in dem neuen und unzensierten Aufklärungsdienst „Capitol Post“ nachlesen, den Sie hier bestellen können.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/01/17/eu-parlament-draghi-darf-mitglied-der-group-30-bleiben/

EU-Parlament: Draghi darf Mitglied der ‚Group of 30‘ bleiben

Nach einem Beschluss des Europäischen Parlaments darf EZB-Chef Mario Draghi weiterhin Mitglied in der Lobbygruppe “Group of 30” bleiben.

EZB-Präsident Mario Draghi. (Foto: dpa)

EZB-Präsident Mario Draghi. (Foto: dpa)

Das Europäische Parlament hat am 16. Januar 2019 beschlossen, dass der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, weiterhin Mitglied der Lobby-Organisation “Group of 30” bleiben darf. Eine große Mehrheit lehnte einen Änderungsantrag ab, der die EZB dazu veranlasst hätte, „die Mitgliedschaft des Präsidenten in der ,Group of 30’ zu beenden“, berichtet der EU Observer.

Die “Group of 30” ist formell als beratende Gruppe für internationale Wirtschafts- und Währungsfragen tätig. Sie hat insgesamt 33 Mitglieder. Mitglieder sind unter anderem Draghis EZB-Vorgänger Jean-Claude Trichet, der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, und der ehemalige US-Finanzminister Timothy Geithner. Dazu gehören auch Privatbankiers wie Tidjane Thiam, der Chef der Credit Suisse, Maria Ramos, der Chef der Absa Group Limited, und Axel A. Weber, Vorsitzender der UBS Group.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments erklärten in der Beschluss-Resolution, dass die Führungskräfte der EZB frei entscheiden könnten, „ob sie sich an Foren beteiligen sollten, einschließlich derer, die nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn sie es für notwendig erachten, um die bestmögliche Durchführung der Geldpolitik der EZB sicherzustellen“.

Der endgültige Text der Resolution wurde mit 500 Stimmen, 115 Gegenstimmen und 19 Enthaltungen angenommen.

Die Europäischer Bürgerschaftsbeauftragte Emily O’Reilly hatte Draghi zuvor empfohlen, die “Group of 30”  zu verlassen, weil einige Mitglieder der Gruppe Banker sind, die die EZB beaufsichtigen soll. “Die Mitgliedschaft des EZB-Präsidenten in der Group of 30 könnte eine öffentliche Wahrnehmung schaffen, wonach die Unabhängigkeit der EZB beeinträchtigt wird”, so O’Reilly in einer Mitteilung.

Aus der Webseite der Europäischen Bürgerschaftsbeauftragten geht hervor, dass ihr die Aufgaben obliegen, Missständen in der Verwaltungspraxis zu untersuchen. Dazu würden ungerechte Behandlung, Diskriminierung, Machtmissbrauch, Fehlen oder Verweigern von Informationen, unnötige Verzögerungen und fehlerhafte Verfahren gehören.

„Die EZB macht geltend, dass Mitglieder ihrer Entscheidungsgremien Mitglied in Foren sein dürfen, zu denen Teilnehmer wie Vertreter von beaufsichtigten Unternehmen gehören, (…) wenn solche Zusammenkünfte als für Notenbanker relevant und nützlich erachtet werden, um ihre Mandate zu erfüllen”, teilte die EZB im September 2018 mit.

„Die EZB ist bestrebt, ihre hohen Ethikstandards in allen von Dritten veranstalteten Meetings und Veranstaltungen, einschließlich der von der Group of 30 organisierten Veranstaltungen, fortzusetzen“, so Draghi.

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HITLER – FASCHISMUS EU – RAUS aus diesem „FREMD-BESTIMMUNGS- und MENSCHEN-EXPERIMENT-KZ“ unter PSYCHOPATHEN wie JUNCKER usw – „EU“-EXIT  – EU ist eine „ZWANGS-IRREN-ANSTALT“

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-02/europaeische-union-digitaler-fingerabdruck-personalausweis-einigung

Europäische Union: Fingerabdruck im Personalausweis wird Pflicht in der EU

Die Europäische Union hat sich auf Mindeststandards für Personalausweise geeinigt: Bald müssen zwei Fingerabdrücke auf einem digitalen Chip gespeichert werden.

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tube.com/watch?v=H10kPh-Jq4k

Barley: Nicht dem Regime der EU unterwerfen

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be.com/watch?v=ODdF-rVxHWU

ARD ZDF möchte „Wahlverhalten überwinden“. „schlau genug“?!? Wählerbeschimpfung im Moma 15.1.2019

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https://politik.der-privatinvestor.de/briten-wollen-sich-nicht-weiter-dem-regime-der-eu-unterwerfen

„Briten wollen sich nicht weiter
dem Regime der EU unterwerfen“

sagt die Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl im Mai

von Markus Gärtner

 

Im Mainstream-Journalismus entlarvt sich vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk in immer kürzeren Abständen selbst – vor allem, was sein Verständnis von Meinungsfreiheit und Demokratie angeht. Ein Antifa-Shirt im ZDF-Studio während Wolfgang Schäuble interviewt wird; Komparsen, die der WDR mit unterschiedlichen Namen in drei verschiedenen Dokumentationen einsetzt; zu Tränen rührende Bilder von Familien mit Kindern in der unkontrollierten Migration, die jedoch von allein reisenden jungen Männern dominiert wird. Das alles kennen wir schon.

Doch in dieser Woche toppte sich das GEZ-TV noch einmal selbst – und zwar deutlich. Ein Interview mit gleich vier Knallern, die ausgemachten Demokraten schwer zu denken geben, brachte am 15. Januar das Morgenmagazin von ARD und ZDF. Dunja Hayali befragte Bundesjustizministerin Katarina Barley, wie es mit dem Brexit jetzt weitergehen soll, nachdem das britische Parlament den Deal zwischen Premierministerin May und der EU mit großer Mehrheit abgelehnt hat. Barley wurde gefragt, ob der Deal „so schlecht“ sei. Ihre Antwort: nein, aber die Briten wollten „am liebsten die Quadratur des Kreises“, sprich die Vorteile der EU, aber sie wollten „sich dem Regime der EU nicht weiter unterwerfen.“

 

Aus diesem Morgenmagazin stammen die hier zitierten Äußerungen

 

Hoppla! Haben Sie auch gerade geschluckt? Ist Ihnen das aufgefallen? Regime? Unterwerfung? Hier kommt in einem scheinbar harmlos klingenden Nebensatz ein schwerwiegendes Eingeständnis zum Vorschein – das Morgenmagazin als Beichtstuhl der SPD: die EU als Regime, das seine Mitglieder unterwirft. Ein Zentralstaat, den – bevor er sang- und klanglos abgesägt wurde – Barleys Parteikollege Martin Schulz zu seinem zentralen Projekt erhob, als er ausrief, er wolle bis zur Mitte des kommenden Jahrzehnts die „Vereinigten Staaten von Europa“ schmieden.

Britische Abgeordnete müssen mehr auf ihre Wähler hören

Barley, das ist das Delikate, ist nicht nur Bundesjustizministerin und laut der FAZ die „Allzweckwaffe der SPD.“ Sie ist auch Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Wahl des Europaparlaments im Mai. Die Allzweckwaffe der Sozialdemokraten für das Regime in Brüssel also.

Doch damit nicht genug. Als Barley in der Sendung nach dem „Eiertanz“ bei der Labour-Partei zum Brexit gefragt wird, kommt sie mit einer zweiten vielsagenden Erklärung, die entlarvend für die politische Kaste in Berlin ist.

Weil ihr Vater aus Großbritannien stammt, hat Barley auch einen britischen Pass und kennt sich mit dem politischen System in Großbritannien aus. Ihre Erklärung: Auf der Insel könne man als Kandidat nur von seinem Wahlkreis aus ins Parlament geschickt werden, Parteilisten gebe es dort nicht, daher müssten die britischen Volksvertreter auch genauer auf ihre Wähler hören. Die Abgeordneten würden sonst riskieren, beim nächsten Mal nicht wiedergewählt zu werden. Erst beim Blick auf den deutschen Bundestag wird deutlich, wie brisant Barleys Erläuterung wirklich ist. Denn in Berlin wurden von den aktuell 709 Abgeordneten im Bundestag 411 über die 16 Landeslisten entsandt, etwa 60% aller Abgeordneten. Und die hören im Zweifelsfall mehr auf die Vorgaben ihrer Parteifunktionäre als auf die Vorgaben der Wähler im heimischen Wahlkreis.

Haarsträubend: den Wähler „überwinden“

Dritter Knaller in dem Interview: Als Barley über die recht zerrissene Labour-Partei spricht, fragt Hayali, ob es da nicht einen Weg heraus gebe, um irgendwann mal als Partei mit einer Stimme zu sprechen und „das Wahlverhalten der Wähler zu überwinden.“ Auch hier ein Satz mit einem dicken Knaller, der das missratene Demokratieverständnis im medialen Mainstream verrät. Wenn die Wähler zu dämlich sind, „richtig“ abzustimmen, müssen sie von geschlossenen Parteien eben „überwunden“ werden. Der Souverän wird hier als kollektiv unberechenbar und unvernünftig verstanden, als eine große Gruppe, die nicht dazu taugt, vernünftige Entscheidungen zu treffen und daher in die richtige Richtung geschubst werden muss.

Barley widerspricht an diesem Punkt nicht unmittelbar, stimmt aber auch nicht zu. Doch ihre nächste Bemerkung verrät, dass sie von Hayalis schrägem Demokratieverständnis nicht allzu weit entfernt ist. Auch sie sei, so versichert Barley, dafür, über den Brexit ein 2. Mal abstimmen zu lassen. Begründung: niemand habe beim ersten Referendum gewusst, „was der Brexit konkret bedeutet.“

Das weiß zwar auch heute noch niemand, weil der Brexit erst bevorsteht (oder auch nicht). Aber das Verständnis, das hier preisgegeben wird, ist die von Hayali anders ausgedrückte Überzeugung, dass auf das Wahlvolk kein Verlass ist, was in der Konsequenz bedeutet, dass man so lange abstimmen (lassen) muss, bis der politischen Kaste die Entscheidung des Souveräns in den Kram passt.

Und das, liebe Leser, sind die Menschen in der politisch-medialen Kaste, die entsetzt aufspringen und vor Empörung schäumen, wenn man den Zustand der Demokratie in unserem Land thematisiert.

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tube.com/watch?v=6MZLqyJS9VU&t=83s

„Katarina Barley“ SPD – „….nicht weiter dem Regime „EU“ unterwerfen“ – „ Wahlverhalten überwinden“

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https://www.zdf.de/nachrichten/heute/barley-zum-brexit-opposition-ist-zerissen-100.html

Vor der Brexit-Abstimmung Barley: Opposition ist zerrissen

Datum:

Tag der Entscheidung: Sagt das Unterhaus heute „Ja“ oder „Nein“ zum ausgehandelten Brexit-Vertrag? Das Wahlrecht sorge für eine zerissene Opposition, erklärt Katarina Barley (SPD).

Beim Brexit seien im Vorhinein viele falsche Versprechen gemacht worden. „Niemand wusste, was der Brexit konkret bedeuten würde“, so Bundesjustizministerin Katarina Barley von der SPD.

Beitragslänge:
5 min
Datum:

Der Brexit-Deal sei nicht so schlecht, „aber die Briten wollen am liebsten die Quadratur des Kreises“, sagt die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, im ZDF morgenmagazin. „Sie wollen gerne die Vorteile, die die EU bietet, in weiten Teilen behalten, aber sich nicht dem Regime der EU weiter unterwerfen, der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum Beispiel.“ Das bekomme man eben in weiten Teilen nicht übereinander. „Da sind auch im Vorfeld des Referendums viele falsche Versprechen gemacht worden“, sagt die Deutsch-Britin, die für ein zweites Referendum plädiert.

Wahlrecht sorgt für zerissene Oppositionspartei

Das britische Wahlrecht sei so, dass man nur von seinem Wahlkreis aus ins Parlament geschickt werden könne. Parteienlisten mit Zweitstimmen, wie in Deutschland, gäbe es nicht. Das führe auch dazu, dass die Opposition, recht zerrissen sei. „Die Labour-Wahlkreise sind diejenigen mit der höchsten Zustimmung zum Brexit und mit der höchsten Zustimmung zum Verbleib in der EU“, sagt die SPD-Politikerin.

Die Abgeordneten der Labour-Partei seien „auf den beiden entgegengesetzten Polen“ in der Brexit-Frage. Dennoch mit einer Stimme als Oppositionspartei zu sprechen, sei laut Barley die deutsche Logik. In Großbritannien sei es dagegen so: „Wenn man sich nicht an die Wähler in seinem Wahlkreis hält, wird man beim nächsten Mal nicht mehr wiedergewählt.“ Die Parlamentarier gehen daher mit der Einstellung in die Abstimmung: „Ich muss das tun, was meine Wähler in meinem Wahlkreis mir mitgegeben haben, sonst bin ich weg“.

Mit Blick auf die Europa-Wahlen im Mai betont Barley: „Da muss entschieden sein: Stimmen die Briten mit oder tun sie es nicht.“ Über das Abkommen, das heute zur Abstimmung stehe, sei in der EU zwei Jahre gut verhandelt worden. „Da hängt ganz viel mit ganz vielem zusammen“, sagt die SPD-Politikerin. Wenn man da jetzt anfange das wieder aufzuschnüren, „purzeln einzelne Dinge wieder heraus„. Das sei sehr schwierig.

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tube.com/watch?v=sPVIU62_LjA

Die Medien verschweigen die Wirklichkeit – Die selbsternannte Elite – Link in Info

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ube.com/watch?v=gioNFLdJeR4

Talk im Hangar-7: Mord in Dornbirn – Wie hilflos sind wir?

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https://www.welt.de/politik/ausland/plus189076405/Alain-Finkielkraut-ueber-Merkel-Wir-schaffen-das-war-einfach-Unsinn.html?source=k143_control.capping.politik-Ausland.1.189076405

Philosoph Alain Finkielkraut

„,Wir schaffen das!‘ war einfach Unsinn“

Alain Finkielkraut: "Diese hassende Menge hat in Morddrohungen übersetzt, was ich als intellektuelle Exkommunizierung von einem Teil der Linksintellektuellen seit Jahren höre"
Alain Finkielkraut: „Diese hassende Menge hat in Morddrohungen übersetzt, was ich als intellektuelle Exkommunizierung von einem Teil der Linksintellektuellen seit Jahren höre“

Quelle: AFP

Der Philosoph Alain Finkielkrat, 69, Sohn polnischer Einwanderer und Mitglied der Académie française, empfängt in seiner Wohnung, nah am Jardin du Luxembourg. Ans Telefon geht er nicht mehr, seit er am Samstag auf einer Gelbwesten-Demonstration antisemitisch beleidigt wurde und die Weltpresse ihm die Bude einrennt. Finkielkraut möchte den Europäern die Augen öffnen vor einem neuen Antisemitismus, bei dem sich radikale Linke und Muslime gegen die Juden vereinen.

WELT: Dann seien Sie doch bitte ganz klar: Was kritisieren Sie an der muslimischstämmigen Bevölkerung Frankreichs?

Alain Finkielkraut: Ich will nicht die französischen Moslems kritisieren. Ich bin überzeugt, dass eine große Zahl von ihnen in Frieden und auch ihren Glauben in aller Stille leben will. Diese Leute haben nichts gegen Juden. Ich stelle lediglich fest, dass die massive Immigration in Frankreich und anderswo in Europa etwas radikal verändert hat.

WELT: Was genau?…….

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Zensur beim MDR – Kathrin Huß traut sich reden (06.12.2018; Radio B2)

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26.01.2016 mdr MDR um 4 / Dr. Hans-Joachim Maaz

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RAUS aus dem „GATE-KEEPER-SYSTEM“ – „Gate-Keeper“: „FRANK HÖFER“

WIE sich „GATE-KEEPER-DESINFORMATIONS-KANAL-NUOVISO“ gleich einen „MAIN-STREAM-AUSSTEIGER“ KRALLT

„Der Zusammenhalt in der Redaktion war nicht mehr da“ – Katrin Huß

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ube.com/watch?v=bkV2tacqSuk

Dunja Hayali wird übelst beschimpft – Hayali vs Henryk Broder, Roland Tichy, Markwort & Gebauer?

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be.com/watch?v=Uz8pXlXwqUQ

Bedenklich: Aldous Huxley 1958 über die Kontrolle der Massen – Schöne neue Welt

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„Upload-Filter“ –  „Meinungs-Freiheit“  – „EU“-MERKEL-FASCHISMUS

https://www.sueddeutsche.de/digital/uploadfilter-ergebnis-eu-urheberrecht-1.4329775

Upload-Filter

Dieser Kompromiss gefährdet das freie Netz

Das Acta-Abkommen, die Vorratsdatenspeicherung, jetzt die Urheberrechtsreform: Wenn sich die EU an Digitalpolitik wagt, ist Vorsicht angebracht.(Foto: imago/ZUMA Press)

Die Reform des EUUrheberrechts könnte zu einer fehleranfälligen und grundrechtswidrigen Vorzensur führen. Mit ihrer Zustimmung bricht die Bundesregierung den Koalitionsvertrag.

Kommentar von Simon Hurtz

Es ist ein Satz, der keinen Interpretationsspielraum lässt: „Eine Verpflichtung von Plattformen zum Einsatz von Upload-Filtern (…) lehnen wir als unverhältnismäßig ab.“ Diese Formulierung findet sich im Koalitionsvertrag, den Union und SPD im vergangenen März geschlossen haben.

Leider scheint die Bundesregierung vergessen zu haben, was sie vor knapp einem Jahr versprochen hat. Deutschland gehört zu den Befürwortern der geplanten EU-Urheberrechtsreform. Dieser Sinneswandel ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass den Bürgern in der EU eine Richtlinie droht, die das freie Netz gefährdet.

Die zwei Dutzend Artikel enthalten sinnvolle Änderungen, um das Urheberrecht an das digitale Zeitalter anzupassen. Doch Artikel 13 allein ist derart verkorkst, dass der potenzielle Schaden weitaus größer ist als der Nutzen. Dort ist nicht explizit von „Upload-Filtern“ die Rede. Aber den meisten Plattformen bliebe gar nichts anderes übrig, als alle Inhalte zu scannen, die Nutzer hochladen wollen. Bislang haften die Anbieter erst für Rechtsverletzungen, wenn sie darauf hingewiesen werden. Artikel 13 sieht eine Haftung ab dem Moment des Uploads vor.

Suchmaschinendienste wie Google News sollen Presseverlagen in der EU künftig Geld für das Anzeigen von Artikel-Ausschnitten zahlen. Doch die umstrittene Reform könnte noch scheitern.   Von Karoline Meta Beisel

Die Betreiber hätten zwei Möglichkeiten: Entweder sie besorgen sich alle Lizenzen von allen Rechteinhabern der Welt – was für kleinere Unternehmen genauso unmöglich ist, wie es klingt. Oder sie filtern vorab – was aus drei Gründen eine ausgesprochen schlechte Idee ist:

Erstens haben nur wenige Unternehmen die nötigen finanziellen und technischen Ressourcen, solche Filtersysteme zu programmieren. Die meisten davon sitzen im Silicon Valley. Kleinere Anbieter müssten diese Technik einkaufen oder Lizenzen erwerben. Warum EU-Politiker eine Richtlinie verabschieden, die europäische Start-ups noch abhängiger von großen US-Plattformen wie Youtube machen, wissen sie vermutlich nicht mal selbst.

Zweitens sind Fehler garantiert. Youtube setzt bereits Software ein, die Urheberrechtsverletzungen erkennen soll. Dabei geht es nur um geistiges Eigentum im Bereich der Musik, eine vergleichsweise simple Aufgabe. Obwohl Google 100 Millionen Dollar in die Technik investiert hat, löscht das System immer wieder legale Videos und lässt sich missbrauchen. Ein Universalfilter wäre um ein Vielfaches komplexer und wohl noch unzuverlässiger. Maschinen haben keine Ahnung von Mashups und Mems, können Parodien und Remixe nicht erkennen und sind mit dem Zitatrecht überfordert, das die legale Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten ermöglicht. Ein Teil der Netzkultur wäre in Gefahr.

Drittens greift Vorabfilterung in die Privatsphäre ein und verstößt gegen das Recht auf Meinungsfreiheit, wie der EuGH 2012 urteilte. Bis die Richter die neue Richtlinie prüfen, wird es aber dauern. In der Zwischenzeit könnten die Grundlagen für eine gigantische Filter-Infrastruktur gelegt werden, die für Zensur missbraucht werden könnte. Auch im sogenannten Kampf gegen den Terror will die EU Plattformen verpflichten, Uploads vorab zu filtern. Dass sich Politiker ein Netz ohne Urheberrechtsverletzungen und extremistische Inhalte wünschen, ist verständlich. Dass sie sich dafür über Grundrechte hinwegsetzen, ist fahrlässig.

Der Widerstand sollte der EU zu denken geben

Es fällt schwer, jemanden zu finden, der die aktuelle Version der Urheberrechtsreform unterstützt. Datenschützer und Youtuber, große Unternehmen und kleine Start-ups, Bürgerrechtler und IT-Verbände, Piraten- und CSU-Politikerinnen, sie alle warnen vor Artikel 13. Eine Petition gegen „Zensurmaschinen“ hat mehr als 4,7 Millionen Unterschriften gesammelt. Teils geht die berechtigte Sorge in Panikmache über, etwa wenn sich prominente Youtuber für Kampagnen einspannen lassen und ihre Fans verunsichern. Doch auch wenn einige in Ton und Inhalt über das Ziel hinausschießen, bleibt die Kritik im Kern richtig.

Selbst der deutsche Bertelsmann-Konzern, einer der größten Rechteinhaber der Welt, dessen Position die Richtlinie stärken sollte, lehnt den Kompromiss „komplett“ ab. Dem Medienkonzern geht es dabei nicht um die Gefahr von Upload-Filtern, er sieht aber insgesamt „mehr Nachteile als Vorteile“. Diese Auffassung teilt Bertelsmann mit Dutzenden Produktionsfirmen, Verbänden und Inhabern von Film-, Fernseh- und Sportrechten wie der DFL (PDF).

Wenn beide Seiten einen Kompromiss scharf kritisieren, könnte man sagen: Wir haben alles richtig gemacht, schließlich konnte keine Lobby ihre Interessen durchsetzen. Die treffendere Interpretation lautet: Dieser Kompromiss hilft fast niemandem weiter, lasst uns von vorn anfangen. Diesen Mut sollte das EU-Parlament haben. Die Abgeordneten sind die einzigen, die eine misslungene Reform noch stoppen können.

Leserdiskussion Sind Upload-Filter eine Bedrohung für das freie Internet?

Leserdiskussion

Sind Upload-Filter eine Bedrohung für das freie Internet?

Nach einer Reform des EU-Urheberrechts könnten Plattformen künftig alle Inhalte vorab filtern, die Nutzer hochladen wollen. Kritiker warnen vor möglicher Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit.

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https://www.sueddeutsche.de/kultur/pro-freie-netzkultur-netzpolitik-eu-urheberrecht-artikel-uploadfilter-1.4335538

Pro: Freie Netzkultur

Das Grundrecht auf Meinungsäußerung muss für alle gelten

Zeitgeist Pro & Contra: Brauchen wir eine freie Netzkultur?
Wollen wir ernsthaft Maschinen zugestehen, darüber zu befinden, was Satire oder was Aufruf zum Terror ist?(Foto: Rawpixel/Unsplash; Bearbeitung SZ)

Die Netzkultur droht automatisierten Zensurmechanismen zum Opfer zu fallen. Es liegt an uns, das Freiheitsversprechen des Internets zu erfüllen.

Kommentar von Dirk von Gehlen

Bestehende digitale Inhalte neu zu kombinieren und zu verändern, wird häufig als Netzkultur bezeichnet. Staatliche Regulierungsbemühungen, wie zuletzt die geplante Reform des EU-Urheberrechts, ziehen regelmäßig die Kritik nach sich, dass sie die Netzkultur und damit das freie Internet gefährden. Aber ist diese Freiheit angesichts von multimedial verstärkter Propaganda, Hate Speech und der kommerziellen Vereinnahmung digitaler Öffentlichkeiten überhaupt noch zu rechtfertigen?

Der folgende Text bejaht diese Frage. Lesen Sie hier auch das Contra von Philipp Bovermann.

Wir haben eine neue Ebene der Internet-Kritik erreicht: Nachdem wir jahrelang gehört haben, das Internet sei minderwertig im Vergleich zu Offline-Angeboten, hören wir jetzt: Das große Versprechen von der tollen, freien Netzkultur erfüllt sich ja gar nicht. Beide Kritikpunkte basieren auf der gleichen passiven Beobachterperspektive, die davon ausgeht, man könnte das Internet von außen betrachten. Das ist schon rein technisch nicht möglich. Das Internet als Infrastruktur ist ein Netzwerk, wer es beobachten will, muss daran teilnehmen. Ihr oder sein Endgerät wird – zumindest technisch – Bestandteil des Netzwerks. Deshalb empfiehlt es sich, Internetkritik stets als Gesellschaftskritik zu lesen: als Selbstbezichtigung. Wer also sagt: „Das große Versprechen vom Internet erfüllt sich nicht“, meint damit oft genug auch: „Ich helfe nicht mit, um das Versprechen vom Internet zu erfüllen.“

Denn die zentrale Herausforderung, vor die der digitale Wandel die Gesellschaft stellt, lässt sich so auf den Punkt bringen: Das Internet hat aus dem theoretischen Recht, „seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten“, eine praktische Möglichkeit gemacht, die plötzlich von sehr vielen Menschen ungefragt genutzt wird. Niemand, der auf dem Boden des Grundgesetzes steht, kann diese Demokratisierung der Publikationsmittel grundsätzlich ablehnen. Es kann aber auch niemand wirklich mit dem Hass und der Menschenverachtung einverstanden sein, die durch das Internet öffentlich werden.

Sollte man deshalb das theoretische Recht in Frage stellen? Auf keinen Fall. Denn wer das theoretische Recht auf freie Meinungsäußerung einschränken will, beschädigt damit mehr, als die praktische Möglichkeit, es auszuüben, jemals anrichten kann. Ein solches Denken ist durch und durch undemokratisch und schädlich – aber keineswegs selten.

Aktuell kann man dieses Denken in der Debatte um das Urheberrecht in Aktion beobachten. Die Aufgabe, das Recht auf Publikationsfreiheit einzuschränken, soll hier auf Maschinen ausgelagert werden. So genannte Uploadfilter sollen kontrollieren, ob die praktischen Ergebnisse des theoretischen Rechts auf Meinungsäußerung auch urheberrechtlich erlaubt sind. Doch diese Filter sind sehr fehleranfällig, trotzdem sollen sie auch in anderen Fragen künftig zum Einsatz kommen. Wollen wir ernsthaft Maschinen zugestehen, darüber zu befinden, was Satire oder was Aufruf zum Terror ist?

Netzpolitik Dieser Kompromiss gefährdet das freie Netz
Upload-Filter

Dieser Kompromiss gefährdet das freie Netz

Die Reform des EU-Urheberrechts könnte zu einer fehleranfälligen und grundrechtswidrigen Vorzensur führen. Mit ihrer Zustimmung bricht die Bundesregierung den Koalitionsvertrag. Kommentar von Simon Hurtz

Der Fasching der digital aktiven Generation

Wer jemals versucht hat, etwas im Netz hochzuladen, empfindet diese Schranken deshalb als Angriff auf das Grundrecht auf Meinungsäußerung – und als Ende des freien Internets. Wer noch nie etwas hochgeladen hat, tut sich schwer damit, diese Dimension zu verstehen. Aber das ist eben der Unterschied zwischen theoretischem Recht und praktischer Möglichkeit: Das Grundrecht auf Meinungsäußerung sollten auch jene verteidigen, die gar keine Meinung haben, Netzkultur nicht mögen oder der Meinung sind, dass andere Meinungen doch irgendwie nicht so wichtig sind.

Anzunehmen, der Wert des theoretischen Rechts hänge am persönlichen Gefallen der praktischen Inhalte, ist ein verbreiteter Irrglaube. Es ist in Wahrheit egal, ob man die Netzkultur mag oder nicht – sie ist Bestandteil eines verbrieften Grundrechts. Und nebenbei ist sie so etwas wie der Fasching der digital aktiven Generation: Mit der Referenz- und Parodie-Kultur folgen die Menschen, die das Internet nicht nur beobachtend benutzen, dem gleichen Reflex, dem Karnevalisten am Rosenmontag folgen. Man muss beides nicht mögen, wer jedoch Maßnahmen vorschlägt, die diese Kultur unmöglich machen, muss auch die Antwort aushalten.

Wie die ausfallen könnte, konnte man am Wochenende bei einer ersten Demo in Köln beobachten. Für den 23. März haben Menschen, die das Internet aktiv nutzen, zu Straßendemos in ganz Europa aufgerufen – und spätestens bei der Europawahl werden sie per Stimmentscheid zum Ausdruck bringen, wie sie politische Vorschläge von denen finden, die das Internet nur von außen beobachten.

Zeitgeist Es darf keine Exklusivrechte geben

Contra: Freie Netzkultur

Es darf keine Exklusivrechte geben

Wenn der Staat das Internet regulieren möchte, heißt es regelmäßig, das gefährde die Netzkultur. Aber deren Freiheitsversprechen ist nicht mehr zeitgemäß.   Kommentar von Philipp Bovermann

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http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/uploadfilter-kevin-kuehnert-fordert-abstimmung-auf-spd-parteikonvent-a-1254592.html

Streit über Uploadfilter

Kevin Kühnert fordert Abstimmung auf SPD-Parteikonvent

SPD-Justizministerin Barley steht beim Thema Uploadfilter unter Druck. Juso-Chef Kühnert will jetzt einen Parteibeschluss erzwingen, um den umstrittensten Teil der Urheberrechtsreform noch zu verhindern.

Von Christoph Hickmann und

DPA

 

Juso-Chef Kevin Kühnert will den anstehenden SPD-Parteikonvent über sogenannte Uploadfilter abstimmen lassen. Er setzt darauf, die von der Bundesregierung bereits gebilligte Version der europäischen Urheberrechtsreform noch zu kippen. Das berichtet der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe.

„Zu Uploadfiltern hat sich die SPD im Koalitionsvertrag klar positioniert: Wir lehnen das ab“, sagt Kühnert: „Auf dem SPD-Parteikonvent im März müssen wir das bekräftigen. Unsinnige Vorschläge, wie beispielsweise die Uploadfilter, können bei der Abstimmung im Europaparlament noch gekippt werden.“ Dafür benötigten die Abgeordneten einen klaren politischen Auftrag der Partei.

Seit Mittwoch steht vor allem Justizministerin Katarina Barley unter Druck, weil die Bundesregierung in dieser Woche in Brüssel der Urheberrechtsreform zugestimmt hatte. Ein Teilbereich der Reform betrifft beliebte Plattformen wie YouTube, bei denen die Nutzer selbst die Inhalte beisteuern: Die Betreiber der Angebote sollen künftig sicherstellen, dass bei ihnen keine urheberrechtlich geschützten Werke mehr unerlaubt hochgeladen werden. Wollen sie das sicherstellen, dürften die Plattformen gezwungen sein, Software einzusetzen, sogenannte Uploadfilter. Kritiker sehen darin eine potenzielle Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Obwohl im schwarz-roten Koalitionsvertrag ein klares Nein zu Uploadfiltern steht, hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) entschieden, den Weg für die Reform frei zu machen – auch auf Druck von französischer Seite hin, wie es in Regierungskreisen heißt. Barleys Justizministerium hatte in Brüssel federführend mitverhandelt.

„Die Dimension dieses Themas gar nicht erkannt“

Die Ministerin, zugleich SPDSpitzenkandidatin für die Europawahl Ende Mai, hatte sich allerdings bereits am Mittwoch von der Entscheidung distanziert: Intern habe sie sich für eine Streichung des umstrittenen Passus eingesetzt, teilte sie per Twitter mit. Darauf hatten Unionspolitiker, unter anderem CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, mit teils scharfer Kritik reagiert. Barley, so der Tenor, solle zum Verhandlungsergebnis stehen. Der Streit hat somit das Potenzial, das Klima in der Großen Koalition weiter zu belasten.

Juso-Chef Kühnert kritisierte zudem die Auswirkungen, die der Beschluss auf junge Wähler habe. „Viele haben die Dimension dieses Themas gar nicht erkannt, vorneweg die Kanzlerin“, sagte er. Das könne er nicht verstehen: „Jetzt stehen wir vor einer riesigen Community, die glaubt, in Parlamenten und Regierungen säßen nur Technikdeppen.“

Im Netz empören sich derzeit viele Nutzer, darunter auch bekannte YouTuber mit Millionen Fans, über die Bundesregierung. Erst am Montag hatten Aktivisten eine Onlinepetition mit fast fünf Millionen Unterschriften an Barley übergeben.

Proteste am 23. März geplant

Im aktuellen Entwurf zur Reform kommt der Begriff Uploadfilter selbst nicht vor. Plattformen wie YouTube sollen aber verpflichtet werden, alles ihnen Mögliche zu tun, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Das heißt, sie müssten jedes Bild, Video oder Audio prüfen, um das unbefugte Hochladen von urheberrechtlich geschütztem Material zu verhindern. Für Anbieter würde so eine Regelung entweder bedeuten, dass sie sämtliche Rechte von sämtlichen Rechteinhabern der Welt einholen müssten – was realitätsfern ist – oder, dass sie eben Uploadfilter einsetzen.

Kritiker der Reform fürchten, ein Einsatz von Uploadfiltern im Zuge der Urheberrechtsreform würde die Freiheit des Internets beschränken: So seien Uploadfilter nicht in der Lage, beispielsweise Parodien und tatsächlich urheberrechtlich geschütztes Material auseinanderzuhalten. Es bestehe die Gefahr, dass auch legitimes Material geblockt werde.

Digitalaktivisten und Bürgerrechtler haben für den 23. März Demonstrationen in mehreren europäischen Städten angekündigt. Am selben Tag findet der SPD-Konvent in Berlin statt. Die Abstimmung im Europaparlament ist für Ende März vorgesehen.

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http://www.spiegel.de/plus/uploadfilter-wie-die-regierung-die-netz-wut-entfacht-a-00000000-0002-0001-0000-000162534067

Internetprotest gegen Uploadfilter: Empörung, Wut, Enttäuschung

Protest gegen Uploadfilter

Wie die Regierung die Netz-Wut entfacht

Mit ihrem Ja zu sogenannten Uploadfiltern bringt die Große Koalition junge Wähler gegen sich auf. Aktivisten sehen in dem Vorhaben einen Anschlag auf die Meinungsfreiheit. Von Lisa Becke, Patrick Beuth, Christoph Hickmann, Veit Medick, Peter Müller, Ralf Neukirch, Marcel Rosenbach
Als Katarina Barley am Montagmittag im Willy-Brandt-Haus vor die Presse tritt,………..

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https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundesregierung-verteidigt-eu-urheberrechtsreform-16054967.html

Nach Kritik : Bundesregierung verteidigt umstrittene EU-Urheberrechtsreform

  • Aktualisiert am

Justizministerin Katarina Barley war federführend bei dem Ja der Bundesregierung zur Urheberrechtsreform in Brüssel. Der Koalitionsvertrag hält Upload-Filter allerdings für „unverhältnismäßig“. Bild: EPA

Im Zentrum der Kritik steht Justizministerin Katarina Barley, die trotz öffentlicher Vorbehalte den kontroversen Regelungen zugestimmt hat. Der Juso-Vorsitzende will die Entscheidung über den SPD-Parteikonvent kippen.

Die Bundesregierung hat ihre Zustimmung zu umstrittenen Regelungen bei der Reform des europäischen Urheberrechts verteidigt. „Wir sehen in diesem Ergebnis einen fairen Ausgleich zwischen ganz vielfältigen Interessen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. „Die Bundesregierung hat dieser Richtlinie im Rat geschlossen zugestimmt“, sagte Seibert mit Blick auf die Abstimmung im Kreis der EU-Staaten am vergangenen Mittwoch.

Unter Druck steht insbesondere die federführende Justizministerin Katarina Barley (SPD), die sich öffentlich gegen eine umstrittene Regelung gewandt, dann innerhalb der Bundesregierung aber doch zugestimmt hatte. Dabei geht es um sogenannte Upload-Filter, deren verpflichtenden Einsatz der Koalitionsvertrag als „unverhältnismäßig“ ablehnt. Kritiker fürchten Zensur und bemängeln, dass Internetplattformen wie YouTube nur mit Hilfe von Upload-Filtern den neuen Auflagen genügen könnten. Die Filter prüfen beim Hochladen, ob Bilder, Videos oder Musik urheberrechtlich geschützt sind.

Barley habe sich im Kabinett dafür eingesetzt, den betroffenen Artikel 13 zu entfernen, sagte eine Sprecherin ihres Ministeriums. „Aber sie ist Teil des Bundeskabinetts.“ Zudem gehe es bei der Reform längst nicht nur um den Artikel. Die Reform enthält auch Regelungen zum Datenschutz und zur Entschädigung von Künstlern. Die Sprecherin erklärte auch, die Verwendung von Upload-Filtern werde nicht explizit genannt, sie seien vielmehr nur eine Möglichkeit.

Wenn Barley im Bundeskabinett nicht zugestimmt hätte, hätte sich Deutschland im Kreis der EU-Staaten enthalten müssen – in diesem Fall wäre die nötige Mehrheit nicht zustande gekommen. Auch innerhalb von Union und SPD gibt es Kritik an den Regelungen.

Juso-Chef Kevin Kühnert will den anstehenden SPD-Parteikonvent über die Upload-Filter abstimmen lassen, um so die von der Bundesregierung gebilligte Version der europäischen Urheberrechtsreform noch zu kippen. „Zu Uploadfiltern hat sich die SPD im Koalitionsvertrag klar positioniert: Wir lehnen das ab“, sagte Kühnert dem Magazin „Der Spiegel“. „Auf dem SPD-Parteikonvent im März müssen wir das bekräftigen.“ Die Upload-Filter nannte er einen „unsinnigen Vorschlag“, der noch durch die Abstimmung im Europaparlament abgewendet werden kann. Dafür bräuchten die Abgeordneten einen klaren politischen Auftrag der Partei.

Viele haben die Dimension dieses Themas gar nicht erkannt, vorneweg die Kanzlerin“, so Kühnert. Das könne er nicht verstehen: „Jetzt stehen wir vor einer riesigen Community, die glaubt, in Parlamenten und Regierungen säßen nur Technikdeppen.“

Digitalaktivisten und Bürgerrechtler haben für den 23. März Demonstrationen in mehreren europäischen Städten angekündigt. Am selben Tag findet der SPD-Konvent in Berlin statt. Die Abstimmung im Europaparlament ist für Ende März vorgesehen.

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„Merkel-STASI-Filter“ – Merkel verteidigt „STASI-FILTER“

zur PERSONALIE MERKEL: STASI-MERKEL hält sich nicht an die ABMACHUNGEN – „KOALITIONS-VERTRAG“ – LÜGEN – BETRÜGEN usw…..

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/eu-urheberrechtsreform-angela-merkel-will-die-upload-filter-nicht-mehr-stoppen-a-1254038.html

EU-Urheberrechtsreform

Merkel will Upload-Filter nicht mehr stoppen

An Deutschland wird die umstrittene EU-Urheberrechtsreform wohl nicht mehr scheitern. So jedenfalls sind die jüngsten Äußerungen der Bundeskanzlerin zu verstehen.

Angela Merkel auf dem "Digitising Europe Summit" in Berlin

FELIPE TRUEBA /EPA-EFE/ REX

Angela Merkel auf dem „Digitising Europe Summit“ in Berlin

Am morgigen Mittwoch entscheiden die Regierungen der EUMitgliedstaaten im Rat der Europäischen Union darüber, ob sie den Kompromiss zur Urheberrechtsreform gutheißen oder nicht. Als problematisch gelten vor allem Artikel 11 und 13 der geplanten Reform. Mit diesen würde ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger in Europa eingeführt und Plattformbetreiber wie YouTube würden unmittelbar haftbar gemacht für Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer. Nach Ansicht von Kritikern würde Artikel 13 quasi eine Pflicht zum Einsatz von Upload-Filtern einführen. (Hintergründe zum Thema Uploadfilter finden Sie hier in einem Erklärtext.)

Die Bundesregierung, vertreten durch Justizministerin Katarina Barley (SPD), könnte entscheidend dazu beitragen, die nötige qualifizierte Mehrheit im Rat zu verhindern. Doch es sieht nicht so aus, als würde es soweit kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel jedenfalls sagte am Dienstag auf der Vodafone-Veranstaltung Digitising Europe Summit“: „Wir mussten endlich eine Lösung in Europa finden“.

Merkel: „Regeln aus der realen Welt auch in der digitalen Welt“

Dass sie, was die nun diskutierte Lösung angeht, entgegengesetzter Meinung ist wie zum Beispiel ihre Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, erwähnte Merkel ausdrücklich. Bär hatte sich zuletzt gegen Upload-Filter ausgesprochen.

Sie habe viele „Shitstorms“ über sich ergehen lassen müssen, sagte Merkel. „Upload-Filter heißen ja schon Merkel-Filter.“ Die Frage sei jedoch, wie Regeln aus der realen Welt auch in der digitalen Welt Bestand haben könnten. Auch das Internet könne kein Raum sein, in dem geistiges Eigentum überhaupt nicht mehr geschützt werde. „Und diesen Kampf müssen wir weiter austragen.“

Barley hatte dem SPIEGEL zuletzt gesagt, der zur Abstimmung stehende Vorschlag müsse „sorgfältig geprüft werden“. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD heißt es: „Eine Verpflichtung von Plattformen zum Einsatz von Upload-Filtern, um von Nutzern hochgeladene Inhalte nach urheberrechtsverletzenden Inhalten zu ‚filtern‘, lehnen wir als unverhältnismäßig ab. Negative Auswirkungen auf kleinere und mittlere Verlage müssen vermieden werden.“

Aber Merkels Aussagen vom Dienstag lassen es unwahrscheinlich erscheinen, dass die Justizministerin den Kompromissvorschlag letztlich ablehnen wird – zumal er auf einer vorangegangenen Einigung zwischen Deutschland und Frankreich basiert.

Findet sich die qualifizierte Mehrheit im Rat, muss noch das Europäische Parlament zustimmen. Der zuständige Rechtsausschuss wird dazu am 26. Februar eine Empfehlung aussprechen, die endgültige Entscheidung im Plenum wird dann voraussichtlich Ende März fallen.

Hinweis: In einer früheren Fassung dieses Artikels hieß es, der Europäische Rat entscheide am Mittwoch über den Kompromiss zur Urheberrechtsreform. Es ist aber der Rat der Europäischen Union, auch Ministerrat genannt. Wir haben das korrigiert.

pbe/dpa

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om/watch?v=d6RB6-IU0tk

Warum wir in der DDR 2.0 leben – Vera Lengsfeld im Interview

Vera Lengsfeld: “ wenn der FASCHISMUS zurückkommt wird er nicht sagen „ICH bin der FASCHISMUS“ – – – ODER er war NIE WEG!!!

DER TEUFEL sagt auch nicht dass er der TEUFEL ist!!!

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WAS hat GYSI in der DDR GETRIEBEN – „RHETORIK-MEISTER“ – hatte NATÜRLICH nichts mit der STASI zu tun – wieviel KOHLE hat er denn so angehäuft???!!!

RedeFabrik – Kommunikation & Charisma

Rhetorik-Meister Gregor Gysi hebelt kritischen Fragesteller aus

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TOTAL-ÜBERWACHUNG im SINNE MERKELs-AUFTRAG-GEBER

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/21/innenministerium-verschickt-mehr-stille-sms/

Innenministerium verschickt mehr „stille SMS“

Das Bundesinnenministerium hat im vergangenen Jahr mehr sogenannte „stille SMS“ verschickt.

Das Bundesinnenministerium erteilt nach Angaben der Linksfraktion erstmals keine Auskunft mehr zur Zahl versendeter sogenannter stillen SMS. Das erklärte der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko am Dienstag unter Verweis auf eine entsprechende Antwort des Innenministeriums auf eine kleine Anfrage zum Einsatz von stillen SMS und anderen digitalen Fahndungsmethoden im zweiten Halbjahr 2018.

Stille SMS werden von Geheimdiensten verschickt, um Mobilfunkgeräte von Straftätern zu orten. Dabei zeigt das Empfangsgerät den Eingang der Textnachricht nicht an, sodass der Nutzer nichts bemerkt. Dennoch baut das Gerät eine Funkverbindung zum nächstgelegenen Mobilfunksendemasten auf und die Ermittler können das Gerät orten.

Hunko erklärte, die Verfolgung von Menschen mithilfe ihrer Telefone greife tief in deren Privatsphäre ein, die technischen Maßnahmen müssten deshalb überprüfbar sein. Allerdings wolle sich das Innenministerium dazu nicht mehr in die Karten schauen lassen. Der Bundestagsabgeordnete kündigte an, für die Freigabe der nunmehr geheimen Informationen zu kämpfen.

Laut Hunko nehmen die Zahlen zu stillen SMS für die Bundespolizei wieder zu. Nur für das Bundeskriminalamt verzeichne die Halbjahresabfrage einen leichten Rückgang. Die heimliche Maßnahme sei in den letzten Jahren vor allem vom Verfassungsschutz „ausufernd“ genutzt worden. Diese Zahlen seien dieses Jahr erstmals als „geheim“ eingestuft worden.

„Wir haben die ‚Stillen SMS‘ immer kritisiert, auch weil die Telekommunikationsüberwachung eigentlich nur als ‚passive Tätigkeit‘ ausgeführt werden darf. Das Erzeugen eines Kommunikationsvorgangs mittels Stiller SMS ist aber eine aktive Maßnahme“, erklärte Hunko weiter. Er wandte sich gegen eine Nutzung von Telefonen als „Ortungswanzen“.

Der Linken-Politiker wies darauf hin, dass der Bundesgerichtshof im vergangenen Jahr für jeden Versand Stiller SMS durch die Polizei einen richterlichen Beschluss gefordert habe. Die Auswirkungen dieses Urteils auf die Praxis des Verfassungsschutzes ließen sich jedoch wegen der Heimlichtuerei der Bundesregierung nun nicht feststellen, kritisierte Hunko.

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NICHT Frankreich und Deutschland sondern  die HEIMLICHEN PLÄNE der AUFTRAG-GEBER von MERKEL und MACRON

https://www.neopresse.com/politik/den-eu-sozialismus-in-seinem-lauf-frankreich-und-deutschland-einigen-sich-auf-eu-budget/

in Politik

Den EU-Sozialismus in seinem Lauf…. Frankreich und Deutschland einigen sich auf EU-Budget

NEOPresse

Frankreich und Deutschland arbeiten schon länger daran, entscheidende Weichenstellungen auf dem Weg zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ voranzutreiben. Nun ist ein weiterer Baustein entwickelt: Das gemeinsame Budget. Die Euro-Zone benötigt ein gemeinsames Budget, und die beiden Großmächte haben dieses nun in einem gemeinsamen Papier quasi beschlossen. Das „Handelsblatt“ berichtet darüber.

Etat im EU-Budget

Es gibt einen gemeinsamen EU-Haushalt für die üblichen Ausgaben staatlicher Institutionen. Gleichzeitig soll hier ein gemeinsames Euro-Budget festgeschrieben werden. Die 19 Staaten der EU, die auch Teil der Euro-Zone sind, sollten jeweils „separat vom EU-Haushalt“ einzahlen. Regelmäßig und auf „Grundlage einer zwischenstaatlichen Vereinbarung“.

Das Budget soll sowohl Wirtschaftsreformen finanzieren wie auch Investitionen „in strategischen Bereichen ko-finanzieren“. Sollten die Staaten nicht zahlen sollen, ist bereits eine Finanzierungsquelle benannt: Die Finanztransaktionssteuer wird ohnehin kommen. Daraus könnte auch das Budget sich finanzieren lassen.

Noch ist nicht sicher, dass sich die EU insgesamt den Forderungen anschließt. Darüber befinden die Finanzminister der EU im Juni. Wie hoch das Budget ausfallen soll oder wird, dürfte dann 2020 festgelegt werden. Die EU-Kommission allerdings hat bereits einen Vorschlag unterbreitet: Gut 25 Milliarden Euro.

 

Kritiker sind der Auffassung, dass eine solche gemeinsame Finanzierung den nächsten Schritt auf dem Weg zur Zentralisierung darstellen würde. Die EU gibt damit nicht etwa Aufgaben ab, sondern zentralisiert diese weiter und unterhöhle damit die Souveränität der einzelnen Staaten innerhalb der Euro-Zone. Dass die Finanzminister sich grundsätzlich gegen diese Pläne stellen, dürfte unwahrscheinlich sein. Frankreich und Deutschland werden insbesondere nach dem Brexit Großbritanniens auch wirtschaftliche die großen Säulen der Euro-Zone sein. Sie sind Nettozahler, zahlen also mehr in die gemeinsamen Töpfe ein, als hinten herauskommt. Mit anderen Worten: Das EUBudget dürfte kommen. Den Sozialismus in seinem Lauf, so freute sich einst ein DDRStaatslenker, hält weder Ochs noch Esel auf. So sehen es Kritiker auch in Bezug auf die Beschlüsse der Euro-Zone und der EU.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/14/korruption-deutschland-verflechtung-zwischen-wirtschaft-und-politik-nimmt-zu/

Korruption in Deutschland: Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik nimmt weiter zu

Die Korruption in Deutschland nimmt weiter zu.

Die Korruption in Deutschland hat auch 2018 wieder zugenommen. (Foto: dpa)

Die Korruption in Deutschland hat auch 2018 wieder zugenommen. (Foto: dpa)

Deutschland ist korrupter geworden. Das ist das Ergebnis des jährlich herausgegebenen „Korruptionswahrnehmungs-Index“ (CPI) der international renommierten Anti-Korruptions-Organisation „Transparency International“ (Berlin). Auf einer Skala von 100 (keine Korruption) bis null (hohes Maß an Korruption) kommt die Bundesrepublik auf einen Wert von 80. Letztes Jahr betrug der Wert noch 81. Unter den untersuchten 180 Staaten belegt Deutschland damit den elften Rang.

Besser als Deutschland platziert sind (in dieser Reihenfolge): Dänemark, Neuseeland, Finnland, Singapur, Schweden, Schweiz, Norwegen, Niederlande, Kanada und Luxemburg. Ganz unten im Ranking finden sich vor allem afrikanische Staaten sowie Länder aus dem islamischen Raum. Überraschend weit unten mit Platz 22 liegen die USA, die damit zu den schlechtplatziertesten westlichen Ländern gehören. Schwach schneiden die Mittelmeer-Anrainer ab: Frankreich ist 21ter, Portugal 30ter, Spanien 41ter, Italien 53ter und Griechenland 67ter. Womit die beiden letztgenannten schlechter platziert sind als Staaten wie Ruanda, Namibia und die Kap Verden. Was weitere wichtige Staaten anbelangt: Großbritannien nimmt den 12ten, die Türkei den 78ten, China den 87ten und Russland den 128ten Rang ein.

Was die Punkteverteilung angeht: Der Erste Dänemark kommt auf 88 aus 100 möglichen Zählern, der Letzte Somalia auf 10 (Deutschland, wie oben bereits erwähnt, auf 80). Mehr als zwei Drittel aller Staaten erreicht nicht die Marke von 50 Punkten (darunter Griechenland mit 45 Zählern). Der Durchschnitt liegt bei 43 Punkten.

Die Situation in Deutschland ist komplex. Schmiergeldzahlungen, wie sie in vielen anderen Staaten gang und gäbe sind, stellen hierzulande die Ausnahme dar. Eine Umfrage hat ergeben, dass lediglich zwei Prozent der Bundesbürger bereits einmal zu einer Zahlung gedrängt wurden, um eine – ihnen von Rechts wegen zustehende – Leistung zu erhalten.

Wie die Vorsitzende von Transparency International, Prof. Edda Müller, im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten sagte, ist das Hauptproblem in Deutschland die strukturelle Korruption. An ihr sind besonders die Politik, die großen Konzerne, weitere wichtige Vertreter der Wirtschaft (zum Beispiel Beratungs-Unternehmen) sowie die Verbände beteiligt. Eine besonders wichtige Rolle spielen die Parteien (Stichwort „Postengeschacher“), da diese im politischen System der Bundesrepublik eine besonders starke Stellung einnehmen (Politikwissenschaftler sprechen auch vom „Parteienstaat“).

Augenfällig ist auch, dass Unternehmen und Verbände verstärkt die Strategie verfolgen, ihrem Geschäftsumfeld eine langfristig angelegte Pflege angedeihen zu lassen. Das schlägt sich beispielsweise in einer immer enger werdenden Verzahnung von Politik und Wirtschaft nieder. So arbeiten in den Bundesministerien immer mehr externe Mitarbeiter, deren Arbeitgeber eigentlich ein Dax-Unternehmen, eine Bank, ein Verband oder ein sonstiger einflussreicher wirtschaftlicher Akteur ist. Gleichzeitig wechseln Politiker in die Privatwirtschaft und seit einiger Zeit verstärkt auch hochrangige Wirtschaftsvertreter in die Politik. So arbeitete die McKinsey-Beraterin Katrin Suder von 2014 bis 2018 als Staatssekretärin im Verteidigungsministerium – die enge Vertraute von Ministerin Ursula von der Leyen gilt als Schlüsselfigur des Bundeswehr-Skandals, bei dem Unternehmensberatungen, allen voran McKinsey, millionenschwere Beraterverträge zugeschanzt bekamen.

An Korruptionsfällen müssen aber nicht per Definition staatliche Akteure beteiligt sein. Beispiele sind die Milliarden-Aufwendungen der Pharma-Industrie an die Ärzte sowie die teilweise erpresserischen Methoden der OEMs im Umgang mit ihren Zulieferern.

Führungskräfte aus der Wirtschaft sehen die Korruption in Deutschland laut des Transparency-Korruptions-Indexes stark im Steigen begriffen. Edda Müller: „Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird von der Wirtschaft selbst kritisch bewertet. Offensichtlich existiert hier der Eindruck, dass man mit unlauteren Methoden auch hier in Deutschland Geschäfte fördern kann. Das ist alarmierend. Die Skandale der deutschen Großkonzerne der letzten Jahre müssen Konsequenzen haben, sonst bröckelt der Glaube der Menschen an den Rechtsstaat. Die strafrechtliche Sanktionierung von Unternehmen ist bereits im Koalitionsvertrag vorgesehen, dieser muss nun zügig umgesetzt werden – nicht zuletzt im Interesse der sauberen Wirtschaft selbst.“ Mit der „strafrechtlichen Sanktionierung von Unternehmen“ ist gemeint, dass nicht mehr – wie beispielsweise im Diesel-Skandal geschehen – nur einzelne Angestellte strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können, sondern ganze Unternehmen, weil ihre Struktur, Organisation, Kultur und hierarchische Gliederung Korruption erleichtern, fördern oder sogar implizit erfordern.

Wieviel Schaden Korruption in Deutschland insgesamt anrichtet, ist unklar. Das Bundeskriminalamt schätzte die Schadensumme im Jahr 2017 auf 291 Millionen Euro – das sind jedoch nur die bekannt gewordenen Fälle. Laut einer aktuellen Studie richtet Korruption in Deutschland einen Schaden von 104 Milliarden Euro im Jahr an. Das sind pro Einwohner 1.300 Euro, entspricht knapp 3,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) und liegt um sechs Milliarden Euro höher als der Umsatz von Deutschlands viertgrößtem Unternehmen, BMW.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2019/02/15/bundesregierung-zahlt-beratern-hunderte-millionen-euro/

Bundesregierung zahlt externen Beratern hunderte Millionen Euro

Die Bundesregierung gibt jedes Jahr dreistellige Millionensummen für externe Berater aus.

07.12.2018, Hamburg: Annegret Kramp-Karrenbauer (l) winkt auf dem CDU-Bundesparteitag nach ihrer Wahl neben Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

07.12.2018, Hamburg: Annegret Kramp-Karrenbauer (l) winkt auf dem CDU-Bundesparteitag nach ihrer Wahl neben Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: dpa)

Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge 2017 mindestens 722 Millionen Euro für private „Beratungs- und Unterstützungsleistungen“ bezahlt. Das sei rund fünfmal mehr, als im Beraterbericht für 2017 ausgewiesen, berichtete der Spiegel am Freitag vorab. 2018 seien 683 Millionen Euro geflossen, wie aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervorgehe.

Ein Teil des Geldes fließt demnach über die mehr als 350 Rahmenverträge, die einzelne Ministerien mit Unternehmen über mehrere Jahre abgeschlossen haben und deren Gesamtvolumen rund zwei Milliarden Euro beträgt. Der Ausgabenaufstellung zufolge zeigen sich das Bundesinnenministerium und seine Behörden als besonders beratungsbedürftig: Mehr als 200 Millionen Euro wurden jeweils 2017 und 2018 für juristischen Beistand, IT-Dienste oder konzeptionelle Unterstützung veranschlagt, wie Spiegel Online schreibt.

Dreistellige Millionenbeträge gaben jeweils auch die Ressorts Gesundheit und Verkehr für private Dienstleister aus. Das CSU-geführte Verkehrsministerium hat dem Bericht zufolge allein im Zusammenhang mit der Reform der Bundesfernstraßenverwaltung vier mehrjährige Beraterverträge mit einem Gesamtvolumen von 24 Millionen Euro abgeschlossen. 16,2 Millionen davon seien an die Unternehmensberatung Roland Berger für die Projektsteuerung gegangen.

Nicht alle Ministerien hätten Zahlen geliefert, hieß es in dem Bericht weiter. So fehle etwa das Verteidigungsministerium, das derzeit wegen der fragwürdigen Vergabepraxis für millionenschwere Beraterverträge in der öffentlichen Kritik steht; auch ein Untersuchungsausschuss des Bundestags befasst sich damit. Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Sven-Christian Kindler, forderte Konsequenzen: „Der Staat darf sich nicht länger in dieser Weise Unternehmensberatern ausliefern.“ Die Regierung müsse „dringend mehr eigene Fachkompetenz in den Ministerien aufbauen und einsetzen“.

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„C“ steht für „MACHT-MISS-BRAUCH-KIRCHE-SYSTEM“

e.com/watch?v=PfF_ArkQzFY

Eine ehemalige Ordensfrau klagt an | DokThema

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be.com/watch?v=ztoDyGVhyqY

„Doris Wagner“: fand einen Ausweg aus dem Kloster | SWR1 Leute

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http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/erkaeltung-schlaf-ist-oft-die-beste-medizin-und-foerdert-das-immunsystem-a-1253069.html

Erkältung Ist Schlaf die beste Medizin?

Wer erkältet ist, gehört ins Bett: Dass Schlaf die Abwehrkräfte stärkt, zeigt auch eine aktuelle Studie. Schon drei Stunden Schlaf zu wenig reichen demnach aus, um das Immunsystem zu schwächen.

Getty Images/Caiaimage

Schlaf ist oft die beste Medizin, weiß nicht nur der Volksmund. Auch deutsche Forscher sind sich sicher, dass er das Immunsystem unterstützt. In einer aktuellen Studie haben sie herausgefunden, dass Schlaf die Arbeit bestimmter Abwehrzellen, der sogenannten T-Zellen, unterstützt. „Einfach nur Hinlegen ist auch gut, aber Schlafen ist besser“, sagt Tanja Lange von der Klinik für Rheumatologie und klinische Immunologie an der Universität Lübeck. Zusammen mit Stoyan Dimitrov und Luciana Besedovsky von der Universität Tübingen hat sie die Studie geleitet, die jetzt im Fachblatt „Journal of Experimental Medicine“ veröffentlicht wurde.

Akuter Schlafmangel hemme dagegen die Arbeit der T-Zellen. Bereits drei Stunden Schlaf pro Nacht zu wenig können demnach das Immunsystem beeinträchtigen. „Die Studie zeigt einen Pfad, wie Schlaf auf die Funktion von T-Zellen positiv Einfluss nehmen kann“, sagt Immunologe Rainer Straub von der Universitätsklinik Regensburg, der nicht an der Studie beteiligt war.

Die T-Zellen gehören zu den Hauptakteuren im Immunsystem. Wenn sie eine von Krankheitserregern befallene Zelle erkennen, aktivieren sie bestimmte Rezeptoren, sogenannte Integrine, mit denen sie ihr Ziel kapern und vernichten können.

Das Forscherteam hatte zehn Frauen und fünf Männern mehrfach Blut abgenommen – tagsüber, nachts und während einer Nacht mit Schlafentzug. Die Zahl der Studienteilnehmer sei zwar vergleichsweise klein, reiche aber aus, um Hinweise auf grundlegende Prozesse im menschlichen Körper zu liefern, argumentieren die Forscher.

Sieben bis acht Stunden Schlaf

Ein Ergebnis: Das Blut, das von Schlafenden um zwei Uhr nachts gesammelt wurde, enthielt eine hohe Menge aktivierter Rezeptoren, mit denen T-Zellen jeweils ganz spezifisch befallene Körperzellen kapern. Blut, das um dieselbe Uhrzeit bei Schlafentzug gesammelt wurde, enthielt wesentlich weniger aktive Integrine.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass ein paar Stunden Schlafverlust genügen, um die Anhaftungsfähigkeit von spezialisierten T-Zellen zu reduzieren“, schreiben die Forscher. Tagsüber und bei Schlafentzug seien dagegen Hormone wie Adrenalin und Prostaglandin aktiv.

Dass Schlaf das Immunsystem beeinflusst, hatten auch vorherige Studien gezeigt. Laut einer Studie von 2009 erhöht Schlafmangel das Erkältungsrisiko. Forscher hatten 153 Probanden Nasentropfen mit Erkältungsviren gegeben. In der Gruppe der Menschen, die weniger als sieben Stunden schliefen, waren daraufhin dreimal mehr erkältet als in der Gruppe mit mindestens acht Stunden Schlaf. Das Gefühl, ausgeruht zu sein, spielte dabei keine Rolle.

koe/dpa

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tube.com/watch?v=-vtwOlZVmGM

Vorsicht Fluor // Fluoride in Zahnpasta, Wasser und Lebensmitteln

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be.com/watch?v=ux6y4Jo77S4

Alles nur nicht harmlos – Pflanzenschutzmittel

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siehe auch –  „KREIDE-ZÄHNE“ bei KINDERN  – Phtalate – Weichmacher – Bisphenol A – GLYPHOSAT

ube.com/watch?v=2XZUbMJ4EpE

DAS GIFT IN UNS – Wie Fluorid uns krank macht!

FLOURIDE SCHÄDIGEN die „ZIRBEL-DRÜSE“

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https://www.neopresse.com/wissenschaft/ist-impfen-eine-der-hauptursachen-fuer-krebs/

Ist Impfen eine der Hauptursachen für Krebs?

NEOPresse in Wissenschaft

Der ehemalige Direktor des Krebsforschungslabors im Rockefeller Institut, Professor Francis Peyton Rous, wurde mit dem Nobelpreis für die Entdeckung krebserregender Viren ausgezeichnet. Dies gelang dem Forscher erstmal im Jahre 1910. Inzwischen wurde eine ganze Reihe krebsauslösender Viren gefunden und die Krebsforschung beginnt zu verstehen, wie ein solches Virus eine gesunde Zelle in eine Krebszelle umwandeln kann.

Der Krebsforscher Dr. Robert Bell, ehemaliger Vizepräsident der internationalen Krebsforschung am British Cancer Hospital, ist zu dem Schluss gekommen, dass Impfen eine der Hauptursachen für Krebserkrankungen ist. Denn das amerikanische CDC (Centers for Disease Control and Prevention) gab jüngst zu, dass Krebsviren Impfstoffen beigemischt werden. Und dies seit Jahrzehnten. Bis zu 30 Millionen Amerikaner sollen so beispielsweise über die Polioimpfung SV40 mit dem Krebsvirus Simian Virus 40 infiziert worden sein.

Behörden kennen Inhaltstoffe nicht

Was tatsächlich alles in Impfstoffen enthalten ist, wissen weder Ärzte noch Impfbehörden (z. B. Bundesministerium für Gesundheit, RKI, PEI, EMA, WHO) im Detail. Das wissen nur die Hersteller, denn sie müssen die Inhaltsstoffe nicht einmal im sogenannten Zulassungsverfahren den Aufsichtsbehörden mitteilen. Sie fallen unter das Betriebs- und Geschäftsgeheimnis. Sicherheitsstudien über Impfstoffe gibt es ebenfalls nicht.

 

Neben krebserregenden Viren finden sich in Impfstoffen auch Substanzen wie Aluminium (Nervengift, zerstört das Gehirn), Quecksilber (Nervengift), Zellen menschlicher Föten, Affennierenzellen, Nanopartikel, Mononatriumglutamat (Gift, verursacht Diabetes und Fettleibigkeit), Gelatine (zermahlene Schlachtabfälle), Hühnereiweiß, Formaldehyd (Konservierungsmittel für Leichen), Natriumborat (Ungezieferbekämpfung) und viele weitere chemische Bestandteile.

Schwere „Nebenwirkungen“

Diese „Nebenwirkungen“ können nach Impfungen auftreten: Schwerbehinderungen, Autismus, Tod, Allergien, Asthma, Grauer Star, plötzlicher Kindstod, neurologische Schäden, Leukämie, Kinderlähmung, Nesselsucht, Enzephalitis, Hyperaktivität, geistige Zurückgebliebenheit, Lernprobleme, Verhaltensstörungen, chronische Krankheiten, chronisches Ermüdungssyndrom, Unfruchtbarkeit, Parkinson, Multiple Sklerose, Arthritis, Epilepsie, Alzheimer.

Während sich die Anzeichen der Gefährlichkeit von Impfungen zunehmend häufen, versucht die Pharmaindustrie mit entsprechender Propaganda dagegenzuhalten – natürlich mit der Unterstützung der Politik. Unter Präsident Obama wurden in den USA sogar die strengen Grenzwerte für den Quecksilbergehalt in Impfstoffen gelockert. US-Präsident Trump ist bekennender Impf-Gegner. Auch er ist von dem Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Auftreten von Autismus überzeugt.

Auf Eltern wird Druck ausgeübt

Impfen muss freiwillig bleiben, auch wenn Behörden alles versuchen, um Impf-Gegner unter Druck zu setzen: Eltern müssen zur „freiwilligen“ Impfberatung gehen. Verweigern sie dies, sind Kitas angehalten, diese Eltern den Behörden zu melden. Mancherorts werden Kinder sogar nicht in Kitas aufgenommen, wenn diese nicht geimpft sind.

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GENDER-FASCHISMUS

GENDER-IX-ISMUS

ES geht hier nicht FÜR die WEIBLICHKEIT sonst würde kein UNTERSCHIED beim GEHALT gemacht werden – WILLKÜR – „UN-FREIHEIT“

FÜR eine SELBST-BESTIMMTE  WEIBLICHKEIT und GEGEN einen „ZWANGS-AUFDOKTRINIERTEN-GRÜNEN-GENDER-FEMINISMUS“

Gender-Wahnsinn – Missgestaltung der Sprache

?“Lann Hornscheidt“? – DIESE PERSON LABERT und labert und labert einfach nur in ideologisch ideologischer am IDEOLOGISCHTEN MANIER  dass ist ihre MEINUNG und nicht MEHR. WIR MÜSSEN GARNIX????!!!!!!…….

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ube.com/watch?v=Sflyjrdjj70

Genderismus contra Hirnforschung | Interview mit Prof. Dr. Manfred Spreng | KcF 15 | ERF Medien

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.com/watch?v=4MbMv-pqDZ0

Schwedin zeigt Denkfehler des Genderismus auf

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be.com/watch?v=UKJRpqMyxrU

Merkels Millionen – Woher kommt das Privatvermögen?

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WIE „MAIN-STREAM-ZEIT“ VERBRECHER zu WORT kommen LÄÄSST – NATÜRLICH VÖÖLLIIIG UUUUN-KRITISCH!!!!!

„Ich weiß, woher ich komme“… <<<aus dem tiefen SCHLUND des MOLOCHs<<<<…und WO du hingehörst duu HÖCHST-KRIMINILLE PERSON!!!!!

Christine Lagarde: „Wir brauchen ein Wachstum, das allen zugutekommt“

Gegen den Abschwung sollte der deutsche Staat mehr Geld ausgeben, rät die Chefin des Weltwährungsfonds. Zudem warnt Christine Lagarde vor exzessiver Ungleichheit.

https://www.zeit.de/2019/09/christine-lagarde-waehrungsfond-frankreich-politikerin-konjunktur

Christine Lagarde: „Ich weiß, woher ich komme“

Christine Lagarde über ihr Leben an der Spitze des Weltwährungsfonds, ihre französischen Wurzeln, die Lage der Konjunktur und darüber, was die Welt vom Iran lernen kann

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be.com/watch?v=jIuQExK5xU0

Unser Geldsystem – Die kriminelle Umverteilung von Ressourcen

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Der VÖLLIG UNNÖTIGE HYPE um diesen „MODE“-PROTZ LAGERFELD mit AUFMERKSAMKEITS-DEFIZIT-SYNDROM und immer wieder dieselbe affige „Frisur“ ständig POSIEREND mit „MODE-PÜPPCHEN“

THE SHOW MUST GO ON

https://www.sueddeutsche.de/panorama/lagerfeld-chanel-logo-1.4341032

24. Februar 2019, 16:21 Uhr

Chanel Karl Lagerfeld hat das Protzen schick gemacht

Karl Lagerfeld und das Model Stella Tennant bei einer Chanel-Show in Paris im Jahr 2011.(Foto: Reuters)

Früher wurde das Chanel-Logo diskret in die Kleider eingenäht.

Unter Lagerfeld wurde es zu einem Fetisch. Doch steckt dahinter vielleicht sogar eine ?emanzipative? Leistung?

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