ZIONISMUS die „NEUE GEISEL der MENSCHHEIT“ ////// „DIE WELT“ OUTET sich ALS „ZIONISTISCHES HETZ-INSTRUMENT“

 

SIEHE AUCH „JUDEN GEGEN den ZIONISMUS“

ISRAEL  (PARANOID?!) ist   MILITÄRISCH BESTENS-AUSGERÜSTET im GEGENSATZ zum IRAN – „CYBER-WAR“  /// Israel – „Einheit 8200“

PALÄSTINA ist vom PARASITEN „ZIONISMUS“ BEFALLEN

DIE WAHRHEIT über den „STAAT“ ISRAEL: TERROR-REGIME incl. TERROR-CHEF-NETANYAHU

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article176249544/Spannungen-in-Nahost-Israel-hat-verstanden-Europa-dieser-militaerische-Wurm-nicht.html

Meinung

Spannungen in Nahost

Israel hat verstanden. Europa, dieser militärische Wurm, nicht

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Chefkommentator

Israels Verteidigungsmimister Avigdor Lieberman äußerte sich in einer Pressekonferenz zu den Gegenschlägen auf Irans Stellungen in Syrien: „Wenn wir Regen kriegen, werden sie Überschwemmungen bekommen.“

Quelle: WELT

Autoplay
Ohne eine einzige realpolitische Idee nehmen die Europäer den Mund voll mit humanistischen Parolen. Was wirklich zur Deeskalation beiträgt, ist Israels nüchtern durchdachter Militärschlag.

Man muss es klar sagen: Europas Nahost-Politik ist erbärmlich und einer potenziellen Macht wie der Europäischen Union nicht würdig. Nichts fällt den Europäern zu dem stetig bedrohlicher werdenden Krisenherd Nahost ein – sieht man ab von der Klage über die amerikanische Kündigung des Atomabkommens und Merkels und Macrons Initiative, den Iran und Israel zur Deeskalation aufzurufen.

Europa, dieser wirtschaftliche Riese, dieser politische Zwerg, dieser militärische Wurm, hat nichts unternommen, um die eigentliche Gefahr einzudämmen, die sich seit Jahren abzeichnet: die allmähliche Machtübernahme Teherans in Syrien und im Libanon – mit modernsten Kurz- und Mittelstreckenraketen, mit einer gewaltigen Armee aus Eigen- und Hisbollah-Kämpfern und schlagkräftigen Waffen in allen Gattungen.

WELT-Politikchef Jacques Schuster

Quelle: Claudius Pflug

Europa, die Deutschen, die Franzosen, die Briten stieren seit Jahren auf diese Gegend, aber sie bleiben sprachlos und ideenarm. Was sind eigentlich die Grundsätze der deutschen Iran-Politik? Keiner wird eine Antwort auf diese Frage erhalten. Allenfalls wird man mit dürren Worten abgespeist, Berlin halte am Atomabkommen fest. Sieht so die Politik eines Staates aus, der in den Sicherheitsrat drängt?

Leider ist es wie immer: Ohne eine einzige realpolitische Idee nehmen die Europäer den Mund mit humanistischen Donquichotterien voll und merken gar nicht, dass sie wieder einmal nur dem braven Sancho Pansa gleichen, der von Ferne die Krisen und Konflikte bewertet.

Dass Trump das Atomabkommen kündigt, liegt auch an ihnen. Hätten sich die Europäer seit der Unterzeichnung dieses Vertrags Gedanken gemacht, wie auf das aggressive Ausgreifen des Iran im Nahen Osten zu antworten ist, hätten sie US-Präsident Donald Trump das Leben schwerer gemacht, nun alle Vereinbarungen vom Tisch zu fegen.

Dafür rufen sie jetzt zur allgemeinen Deeskalation auf, ohne einzugestehen, dass Israel mit seinem so nüchtern durchdachten wie umfassenden Militärschlag zur wahren Deeskalation beiträgt. Es hat dafür gesorgt, das iranische Terrorregime und seine Schergen zu schwächen.

Überhaupt hat allein Israel – anders als die USA und die EU – eine klare Iran-Politik: Es will die militärische Ausdehnung Teherans bis ans Mittelmeer verhindern. Es tut dies aus Eigeninteressen. Hätte Europa ein Gespür für die Gefahren und die Lage vor Ort, würde ihm dämmern, dass Israel damit auch europäischen Interessen dient. Dazu braucht man aber Weitsicht, die in Europa fehlt.

„Wer sonst sollte aus Syrien 20 Raketen auf Israel abschießen?“

Israel meldet, dass die gesamte Infrastruktur des Iran in Syrien beschossen worden sei. Das klingt, als sei das Vorgehen länger geplant worden. WELT-Korrespondent Gil Yaron berichtet aus Tel Aviv.

Quelle: WELT

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http://www.neopresse.com/politik/naherosten/einem-jungen-die-schuld-an-der-kugel-des-scharfschuetzen-geben-die-ihn-toetete/

Einem Jungen die Schuld an der Kugel des Scharfschützen geben, die ihn tötete

in Naher Osten

Bildungsminister Naftali Bennett behauptet, der 15-jährige Mohammed Ayoub wäre nicht von einem israelischen Scharfschützen erschossen worden, wenn er in der Schule gewesen wäre. Bennetts Kommentare spiegeln eine Realität wider, in der israelische Soldaten ungestraft töten.

Von Orly Noy – Die israelische Armee tötet Kinder. Das ist nicht neu. Gelegentlich erscheint der Name eines dieser Kinder in den Schlagzeilen, und die israelischen Behörden sind gezwungen zu reagieren. Ihre Antworten enthüllen fast immer eine schrecklichere Wahrheit als die Morde selbst.

Das geschah am Sonntagmorgen, als der Moderator der Army Radio Morgensendung, Razi Barkai, Bildungsminister Naftali Bennett fragte, ob „wir zu weit gegangen seien“, als der 15-jährige Mohammed Ayoub während der Proteste für die Rückgabe Gazas am vergangenen Freitag umgebracht wurde.

„Wenn er zur Schule gegangen wäre, wie jedes andere Kind“, antwortete Bennett, „hätte es kein Problem gegeben.“ Das sagte der israelische Bildungsminister über den Mord an einem Orly Noy , das im Rahmen eines Protestes durch eine Scharfschützenkugel getötet wurde.

Das erste, was mir in den Sinn kam, als ich Bennetts schockierende Antwort hörte, war, dass ein weniger ignoranter und vielleicht weniger rassistischer Regierungsminister wissen würde, dass im palästinensischen Schulsystem freitags kein Unterricht stattfindet.

Dann stellte ich mir die Zehntausenden von Studenten vor, die Bennetts politische Verbündete – und Bennett selbst – zu hasserfüllten Protesten in die Gassen und Straßen des muslimischen Viertels am Jerusalemer Tag bringen. Im Gegensatz zu diesen Kindern protestierte Mohammed Ayoub auf seinem Land: in dem zerschlagenen, belagerten und ausgehungerten Gazastreifen, der sein Zuhause war.

Dann dachte ich darüber nach, was Bennett wohl denkt, was für ein Schulsystem der tote Junge besucht hat. Nach Angaben des palästinensischen Bildungsministeriums in Gaza wurden im Sommer 2014   327 Schulgebäude und 199 Kindergärten während des Krieges gegen Gaza beschädigt. Zweiundzwanzig dieser Schulen wurden schwer beschädigt; sieben wurden vollständig zerstört. In den meisten Schulen im Strip sind die Schüler gezwungen, in zwei, manchmal drei Schichten zu lernen.

Israels anhaltende Belagerung des Gazastreifens hat den Wiederaufbau der Schulen aufgrund des Importverbots für die meisten Baumaterialien nahezu unmöglich gemacht. Genauso wie Washingtons Kürzungen im Haushalt des UNRWA. Eine halbe Million Kinder in den besetzten Gebieten haben nur teilweise und unregelmäßigen Zugang zu Bildung. Und Bennett fragt, warum Mohammed Ayoub nicht in der Schule war.

Was würde Ayoub in den Mauern einer Schule erwarten, der es an Versorgung, Strom und Trinkwasser mangelt? Was denkt Bildungsminister Bennett, wie die Schule in Gaza aussieht? Glaubt er, dass Ayoub sich zwischen einem Holzgeschäft, einem Physiklabor und einem Kampf gegen Scharfschützen in der Nähe des Grenzzauns entschieden hat?

Dann dachte ich an die 10-jährigen Abir Aramin. Sie ging tatsächlich zur Schule. Sie ging nicht, um zu protestieren, obwohl sie als Bewohnerin von Ost-Jerusalem keinen Mangel an Gründen hatte, dies zu tun. Sie ging zur Schule, verließ diese in der Pause, um Süßigkeiten zu kaufen, und wurde von einem israelischen Grenzpolizisten, der nie vor Gericht gestellt wurde, mit einer gummierten Kugel in den Kopf geschossen – und getötet. Wie rechtfertigen Sie ihren Tod, Minister Bennett? Geben Sie der 10-Jährigen die Schuld, dass sie Süßigkeiten kauft? Ist sie auch für ihren eigenen Tod verantwortlich?

Und was ist mit Mohammed Tamimi von Nabi Saleh? Die Hälfte seines Schädels musste entfernt werden, nachdem er mit einer gummierten Kugel in den Kopf geschossen wurde. Soldaten zogen ihn mitten in der Nacht aus dem Bett, die Hälfte seines Schädels fehlte noch, und zwangen ihn, ein Geständnis zu unterschreiben, dass es nicht israelische Soldaten waren, die seine Verletzung verursachten, sondern ein Fahrradunfall. In welche Schule konnte er der Bedrohung durch Soldaten entkommen, die mitten in der Nacht sein Haus überfallen haben?

Die Sommersitzung der Knesset beginnt am Sonntag. Einer der Gesetzesentwürfe, die die rassistischste Regierungskoalition in der Geschichte des Staates zu verabschieden versuchen wird, beinhaltet die Todesstrafe für Terroristen (die Partei von Verteidigungsminister Avigdor Liberman hat sich energisch für dieses Gesetz eingesetzt). Ein solches Gesetz ist in der Tat unnötig, da es in den besetzten Gebieten bereits routinemäßig umgesetzt wird, wo jeder Palästinenser, der versucht, sich der Besetzung mit welchen Mitteln auch immer zu widersetzen, als Terrorist gilt.

Die israelische Armee führt mit voller Unterstützung des politischen Systems summarische Hinrichtungen durch, ohne die Justiz- und Rechtssysteme auch nur im leisesten zu stören. Und in den seltenen Fällen, in denen es eine Untersuchung der Ermordung unbewaffneter Palästinenser gibt, kommt der Mörder fast immer davon. In den seltensten Fällen wird der Mörder mit einem lächerlichen Urteil konfrontiert – zum Beispiel Elor Azaria – und dabei zum Nationalhelden.

Nichts davon ist überraschend. Und wenn der Bildungsminister – dessen wichtigste Errungenschaft die Vertiefung des Militarismus in israelischen Schulen und der eklatante Versuch, jede Art von humanistischer Erziehung zu beseitigen – einen ermordeten 15jährigen Jungen für seinen eigenen Tod verantwortlich macht, „weil er nicht in der Schule war“, spiegelt das Gefühl des Ekels einen neuen Tiefpunkt des Bösen wider, einen Galopp in die Tiefen der Unmoral.

Quelle: 972mag.com – Übersetzung: Klaus Madersbacher

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