„Julia Klöckner“ im Interview : „Was der Biene schadet, muss vom Markt“ – SCHLUSS-FOLGERUNG: KLÖCKNER will MONSANTO vom MARKT NEHMEN???!!! //// „Bayer-Monsanto“ – – – Der ver-NETZ-te BAUER

siehe auch „EU“-WEIHNACHTS-GESCHENKE von MONSANTO und BAYER…

„EU-MONSANTO-BAYER-CDU/CSU“ sind der „BIENEN-SCHRECK“ und FÜR die ERDE ein absoluter „ALP-TRAUM“

DAS ist NATÜRLCH ALLES SCHON wieder TOTAL VERLOGEN denn das WIRKLICHE ÜBEL (MONSANTO) wird nicht vom MARKT genommen – ist ja erst in die „EU“ eingeschleust worden (MERKEL/SCHMIDT) und somit der WEG für MONSANTO-BAYER FREIGEMACHT worden

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/im-gespraech-julia-kloeckner-cdu-bundesministerin-fuer-ernaehrung-landwirtschaft-und-verbraucherschutz-15512382.html

Julia Klöckner im Interview : „Was der Biene schadet, muss vom Markt“

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft: Julia Klöckner (CDU)

Julia Klöckner : „Erneuerung nicht durch Revolution“ Video: F.A.Z., Bild: Helmut Fricke

Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft: Julia Klöckner (CDU) Bild: Helmut Fricke

Die neue Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz möchte „raus aus den alten ideologischen Grabenkämpfen“ und setzt auf Versöhnung. Über ihre Pläne spricht Julia Klöckner im F.A.Z.-Interview.

 

Frau Bundesministerin, reklamieren Sie als Landwirtschaftsministerin das Thema „Heimat“ auch für sich?

Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

Ist nicht jeder Politiker dazu verpflichtet, auch Politik für unsere Heimat zu machen? Da spielt natürlich die Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Sie versorgt uns mit hochwertigen Lebensmitteln. Und sie ist in vielen Teilen neben Handwerk und Mittelstand Motor der ländlichen Räume. Der ländliche Raum ist das Kraftzentrum. Für jeden ist Heimat sicher etwas anderes. Ich finde, Heimat kann man schmecken. Heimat kann man auch riechen. Wenn ich im Weinherbst zu Hause in Guldental bin, liegt zum Beispiel der Hefeduft überm Dorf. Ein Stück Heimat…..

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http://www.abl-ev.de/apendix/news/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1657&cHash=f2e156f2efa2ab2705be6cf0b5ea64ae

21.03.2018

Bayer-Monsanto-Fusion: Eine konzerngeleitete Entscheidung der EU-Kommission

AbL fordert: Marktmacht eindämmen, konzern-unabhängige Saatgutzüchtung stärken

Die Arbeitsgemeinschaftbäuerliche Landwirt­schaft (AbL) übt scharfe Kritik an der heutigen Ent­schei­dung der EU-Kommission, die Fusion von Bayer und Monsanto unter unzureichende Auflagen zu genehmigen. „Mit dieser Entscheidung drohen den Bäuerinnen und Bauern noch mehr Abhängigkeiten, eine weitere Einengung der Sortenauswahl und Vielfalt, noch weniger Wettbewerb, Preisdiktat, Verschärfung der Patentsituation und Monopolbildung im Bereich der Digitalisierung in der Landwirtschaft. Wir werden nicht zulassen, dass multinationale Konzerne zukünftig bestimmen, was auf unsere Äcker und Teller kommt. Deshalb setzen wir unsere Arbeit für eine konzernunabhängige Saatguterzeugung und Daten– und Informationshoheit der Bauern fort“, so Martin Schulz, Bauer aus dem Wendland und Bundesvorsitzen­der der AbL.

Die AbL hat als Drittpartei im Fusionsverfahren zwei differenzierte Stellung­nah­men mit bäuerlichen sowie wettbewerbsrechtlichen Argumenten gegen die Vermachtung der Konzerne abgegeben. Auf Einladung der EU-Kommission hat sie ihre Ablehnung auch bei einer mündlichen Anhörung in Brüssel vorgetragen.

„Das Verfahren ist nichttransparent und undemokratisch,“ kommentiert Georg Janßen, Bundes­geschäfts­führer der AbL. Janßen weiter: „5 Tage Zeit, um 750 Seiten der Bewertung der Kommission zu lesen und dazu Stellung zu nehmen, wobei alle relevanten Marktdaten und Informationen geschwärzt sind und es keine öffentlich zugänglichen aktuellen Marktdaten gibt. Das ist kein Verfahren auf Augenhöhe. Trotzdem haben wir die Herausforderung angenommen und insbesondere die entstehende Marktmacht von Bayer-Monsanto problematisiert. Auch wenn die Kommission unsere Argumente und die Risiken der Fusion durchaus gesehen und teilweise sogar aufgenommen hat, kommt sie konzerngeleitet zu dem Schluss, der Fusion unter Auflagen zuzustim­men. Sie bewertet damit einmal mehr die Geschäftsinteressen der Konzerne höher als einen echten und fairen Wettbewerb und Entscheidungshoheit für alle Beteiligten. Eine solche Entscheidung geht an den Menschen vorbei und ist politisch verantwortungslos. Die AbL hatte die Kommission zu einer angemessenen und mutigen Entscheidung für die Interessen der Bauern und Verbrauchern in Europa und weltweit aufgefordert. Sie hat sich anders entschieden. Völlig untergetaucht in dieser Fusionsdebatte sind die Parteien der alten und neuen Bundesregierung. Von ihr fordern wir jetzt klare Signale und Weichenstellungen, um die Marktmacht der Konzerne einzudämmen und das Wettbewerbsrecht zu reformieren.

Trotz dieser sich schon im Vorfeld abzeichnenden konzerngewogenen Entscheidung der EU-Kommission gibt es ermutigende Zeichen bei Bäuerinnen und Bauern, in der Zivilgesellschaft und bei Züchterinnen und Züchtern. Saatgut und Ernährung sind wieder Thema. Saatgutfeste und Tauschbörsen erfahren großen Zulauf. Kleinere Züchtungsunternehmen sowie Bäuerinnen und Bauern und Gärtner haben sich auf den Weg gemacht, eine konzernunabhängige Saatguterzeugung aufzubauen. Wir fordern die neue Bundesregierung auf, einen staatlichen Saatgutfonds einzurichten, der transparent und demokratisch, ökologische und konventionelle Züchtungsprojekte fördert, die samenfestes, nachbaufähiges, gentechnikfreies Saatgut entwickeln. Das ist eine praktische Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels und für eine gesunde vielfältige Ernährung für alle. Die Förderung der großen Saatgutkonzerne über Millionen schwere Forschungsprogramme ist hingegen einzustellen“, so Janßen abschließend.

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„Ein(s) ums andere Mal“ bestätigt die „EU“ ihre GESINNUNG

Die „EU“-LOBBY-SCHULDEN-UNION lässt wieder mal die HOSEN RUNTER und zeigt auf welcher SEITE SIE steht

https://www.nabu.de/modules/presseservice/index.php?popup=true&db=presseservice&show=23042

21.03.2018

NABU-Präsident Tschimpke zum Bayer-Monsanto-Deal
EU-Kommission sendet falsches Signal

Berlin/Brüssel – Die EUWettbewerbsbehörde hat die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutproduzenten Monsanto durch den Bayer-Konzern unter Auflagen erlaubt. Dazu erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke:

„Die EU-Kommission sendet das falsche Signal aus Brüssel für die dringend notwendige weltweite Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen. Das derzeitige EU-Fusionsrecht ist ganz offensichtlich nicht mehr zeitgemäß und ignoriert die Forderungen der Bürgerinnen und Bürger nach mehr demokratischer Kontrolle und Transparenz von Entscheidungen. Mit dem grünen Licht für den Milliarden-Deal wird die industrielle Landwirtschaft mit ihren schädlichen Folgen für Mensch und Natur weltweit zementiert. Profiteure sind Agrarkonzerne, die die Preise diktieren und Milliarden mit dem Pestizid-Geschäft verdienen. Damit werden bestehende Strukturen befördert, die Artenvielfalt bleibt auf der Strecke. Die Entscheidung steht im Gegensatz zu den Forderungen von Umweltschützern und Verbrauchern auf der ganzen Welt, die sich eine umweltverträglichere, gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft wünschen.“

Der NABU hatte 2016 den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Baumann mit Deutschlands peinlichstem Umweltpreis, dem „Dinosaurier des Jahres 2016“ für die von ihm eingefädelte milliardenschwere Rekordübernahme des US-Saatgutriesen Monsanto ausgezeichnet.

Mehr Infos:

Mehr Infos

NABU-Forderungen für eine umweltverträglichere EU-Agrarpolitik

Kostenfreie Pressefotos zur Dinosaurier-Trophäe und zur Landwirtschaft

NABU-Pestizidstudie „Artenschwund durch Spritzmittel“

Für Rückfragen:

Kathrin Klinkusch, NABU-Pressesprecherin, Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510, Mobil +49 (0)173-9306515, presse@NABU.de

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http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/bayer-monsanto-der-vernetzte-bauer/12965816-all.html

Bayer, Monsanto

Der vernetzte Bauer

Big Data im Ackerbau, GPS-gestützte Mähdrescher: An der Digitalisierung der Landwirtschaft wollen Agrochemiefirmen wie Bayer mitverdienen. Die Leverkusener stärken sich dazu mit der Übernahme eines deutschen Start-ups.

15.02.2016 – 15:28 Uhr

„Big Data“ soll die Arbeit der Bauern revolutionieren. Quelle: dpa
Getreideernte

„Big Data“ soll die Arbeit der Bauern revolutionieren.

(Foto: dpa)

Düsseldorf

Der Kohlschotenrüssler und der Rapsglanzkäfer sind nur wenige Millimeter klein. Doch wenn sie massenhaft auftreten, sind die beiden Käfer für die Landwirtschaft eine Gefahr: Sie fressen die Blüten und gefährden so die Raps-Ernte. Niederschläge, Temperatur und andere Umwelteinflüsse bestimmen, wann und wie stark die Käfer über die Felder herfallen. Für den Bauern ist es entscheidend für sein Geschäft, dass er im richtigen Moment mit ausreichend Pflanzenschutzmittel gegen die Schädlinge antritt.

Die Bauern früherer Generationen vertrauten dabei auf Erfahrung und Gefühl – dem Bauer von heute und morgen soll moderne Technik dabei helfen. Denn die Digitalisierung erobert auch die Landwirtschaft. GPSgesteuerte Mähdrescher, die ferngesteuert übers Feld fahren, sind längst zu haben. Nun soll auch Big Data die Arbeit der Bauern revolutionieren – ein Geschäft, an dem auch die großen Agrochemieunternehmen mitverdienen wollen.

Beispielweise die Bayer AG aus Leverkusen. Die Pflanzenschutzdivision des Konzerns baut ihr Geschäft mit Datenanalyse nun per Zukauf aus. Bayer kündigte am Montag die Übernahme der in Münster ansässigen Firma Proplant an.

Neue Giganten für den Acker

Dabei handelt es sich um ein junges Unternehmen, das als Spin-off von ehemaligen Mitarbeitern des Instituts für Geoinformatik der Universität Münster gegründet wurde. Es ist spezialisiert auf Diagnose-und Warndienste für Bauern. Per Software sollen sie den optimalen Moment und die optimale Menge für den Einsatz beispielsweise von Mitteln gegen den Pilzbefall steuern können. Das geschieht nicht nur auf Grundlage von Wetterdaten, sondern auch mit Erkenntnissen über die Bodenbeschaffenheit. Denn selbst auf kleinen Ackerflächen können die Böden sehr unterschiedlich sein – und somit auch die Wasser- und Nährstoffversorgung der Pflanzen.

2015 hat Bayer bereits den kanadische GeoDienstleister Zoner übernommen. Mit dessen Software können Satellitenbilder landwirtschaftlicher Flächen aus den zurückliegenden 30 Jahren analysiert werden. Mit Hilfe dieser Daten sollen die die Bauern unter anderem das passende Saatgut gezielter auswählen können.

Für Bayer ist die digitale Landwirtschaft noch ein junges Geschäftsfeld – aber eines, in dem der Konzern wachsen will. „Wir wollen nicht der Datensammler für Landwirte sein und sehen uns auch nicht als EngineeringFirma“, sagte Liam Condon, Vorstandsmitglied von Bayer, dem Handelsblatt. „Aber an der Idee, die verfügbaren Daten in einen Algorithmus zu packen, vom dem der Landwirt einen Mehrwert hat, daran arbeiten wir sehr intensiv.“

Digitale Agrarsteuerung in jedem fünften Betrieb

Die größten Pharmakonzerne der Welt

Proplant wird künftig unter dem Namen Bayer Digital Farming innerhalb des Konzerns weitergeführt. Auch andere große Agrochemiehersteller und spezialisierte AgrarITDienstleister basteln an den Datenplattformen für die Landwirte.

So hat sich der US-Saatgutspezialist Monsanto mit dem Landmaschinenhersteller John Deere zusammengetan. Bislang ist das Geschäft zwar noch überschaubar: Der globale Markt für das sogenannte „Precision Farming“ erreichte Ende 2014 ein Volumen von 2,3 Milliarden Euro, wie eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Roland Berger ergab.

Doch die Experten erwarten, dass der Markt für ITApplikationen für die Landwirtschaft bis 2020 jährlich um durchschnittlich zwölf Prozent zunehmen wird.

Die Vorteile der Digitalisierung haben die Bauern erkannt. Laut einer Umfrage des ITBranchenverbandes Bitkom erwarten mehr als die Hälfte der Landwirte davon besser Abläufe und vor allem geringere Kosten. Allerdings setzt bisher nur jeder fünfte Betrieb auf digitale Agrarsteuerung. Vor allem die kleineren scheuen die hohen Kosten für die Investitionen in die IT.

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