„Polyoxyethylenamine“ (POEA) bewirken, dass „Glyphosat“ eingeschleust werden kann /// „RoundUP“ (Formulierung) ist „125“ mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“(isoliert)“ /// „DREI-FACH-RESISTENTE“ SOJA in die „EU“ zugelassen – von „Bayer“ und „DowDuPont“ – gegen „Glyphosat“, gegen „Glufosinat“ und „Isoxaflutol“ // „CRISPR-Cas“ – „GEN-EDITING“

siehe auch „EU“-„Weihnachts-Geschenke“ von  „MONSANTO-BAYER-DOW“

siehe auch „Monika Krüger“- Glyphosat als ANTIBIOTIKUM

MONSANTO auf der ANKLAGE-BANK und ALLE WELCHE diesen HÖCHST FRAGWÜRDIGEN KONZERN UNTERSTÜTZEN

MONSANTO/GLYPHOSAT/“ROUND-UP“  GREIFT das IMMUNSYSTEM („MIKRO-BIOM“ beim MENSCHEN und BODEN) an – GLYPHOSAT wirkt als ANTIBIOTIKA somit ist BEWIESEN dass MONSANTO die MENSCHLICHE GESUNDHEIT BEWUSST SCHÄDIGT und damit AUSLÖSER von diversen KRANKHEITEN ist

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aus dem TEXT:… Außerdem zeigte seine Studie, die jüngst in der Zeitschrift „Toxicology Reports“ veröffentlicht wurde, dass Glyphosat  erst in der Mischung mit Zusatzstoffen (Formulierung – „ROUND-UP“) seine giftige Wirkung entfalten kann.

https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32970/

Studie weist Schwermetalle in glyphosathaltigen Pestiziden nach

26.01.2018

Der französische Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini hat in elf glyphosathaltigen Pestiziden Schwermetalle wie Arsen, Kobalt, Nickel und Blei nachgewiesen. Außerdem zeigte seine Studie, die jüngst in der Zeitschrift „Toxicology Reports“ veröffentlicht wurde, dass Glyphosat erst in der Mischung mit Zusatzstoffen seine giftige Wirkung entfalten kann.

Für die Studie verglichen Séralini und sein Team reines Glyphosat, drei verschiedene glyphosathaltige Pestizide sowie einen wichtigen Zusatzstoff. Diese Polyoxyethylenamine (POEA) sorgen in den Pestiziden dafür, dass der Wirkstoff Glyphosat ins Innere der Blätter eindringen kann.

In einem ersten Versuch besprühten die Forscher einzelne Tomatenstauden jeweils mit einer der verschiedenen Flüssigkeiten in der landwirtschaftsüblichen einprozentigen Verdünnung. Erstaunlicherweise wuchsen die Pflanzen, die mit einer reinen Glyphosatlösung besprüht wurden, munter weiter. Das liegt daran, dass Glyphosat stark wasserlöslich ist. Es bleibt an der Oberfläche des Blattes und tropft ab oder trocknet ein. Um seine Wirkung zu entfalten, muss es mit Tensiden wie POEA vermischt werden, die es durch die Schutzschicht der Blätter ins Innere transportieren. Dementsprechend ließen die drei glyphosathaltigen Pestizide mit POEA die Tomatenpflanzen welken. Noch zerstörerischer wirkte das in der Praxis nur als Zusatzstoff verwendete POEA alleine.

Auch bei Toxizitätsversuchen mit menschlichen Zellen zeigte Glyphosat alleine die geringste Wirkung. Fertige Pestizide und der POEA-Zusatz waren deutlich giftiger, wobei die Wirkung laut Studie vor allem auf die Zusatzstoffe zurückging.

Die Messung der hormonellen Aktivität ergab ein entsprechendes Resultat: Am wenigsten stark reagierte Glyphosat, dann kamen die Pestizide und die stärkste hormonelle Wirkung hatten die Zusatzstoffe. Damit zeigt die Studie, dass zelltoxische und hormonelle Wirkungen glyphosathaltiger Pestizide im Wesentlichen auf deren Zusatzstoffe zurückzuführen sind.

Überraschend, da nicht auf der Zutatenliste ausgewiesen, waren die Verunreinigungen mit den Schwermetallen Arsen, Kobalt, Chrom, Nickel und Blei in den glyphosathaltigen Pestiziden. Die Werte betrugen bis zu mehreren Hundert Mikrogramm je Kilogramm. Auch andere Pestizide ohne Glyphosat als Wirkstoff wiesen solche Verunreinigungen mit Schwermetallen auf. Die Glyphosat-Herbizide seien jedoch am stärksten belastet gewesen, heißt es in der Studie. Die Frage ist allerdings, wie bedenklich diese Schwermetallkonzentrationen sind, wenn sie stark verdünnt als Pestizid auf den Acker ausgebracht werden. Der Hinweis, dass die gefundenen Konzentrationen etwa bei Arsen weit über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung liegen, hilft in dem Zusammenhang wenig. Ein Anhaltspunkt könnten vielleicht eher die maximalen Schwermetallgehalte im Biokompost sein, der tonnenweise auf Äcker ausgebracht wird. Sie liegen für Blei bei 100 Milligramm je Kilogramm, also etwa um den Faktor 1000 höher als die von Séralini gefundene Belastung in Pestiziden.

Séralini schließt aus seinen Ergebnissen, dass es nicht ausreiche, nur Langzeitstudien mit dem Wirkstoff Glyphosat zu erstellen. Es müsse auch das Risiko getestet werden, das bei längerer Anwendung der Zusatzstoffe für Menschen und Umwelt bestehe. Das sei bisher nicht der Fall. Der Wissenschaftler fordert, den Einsatz glyphosatbasierter Spritzmittel ganz zu verbieten, oder zumindest die Schwermetalle mit zu deklarieren.

All das sollte die deutschen Behörden interessieren, die bald darüber entscheiden müssen, ob sie glyphosathaltige Spritzmittel in Deutschland weiter zulassen. Die Bundesländer Thüringen und Bremen haben bereits kundgetan, dass sie solche Spritzmittel im Haus- und Kleingartenbereich, an öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und bei der Vorerntebehandlung verbieten wollen. Ihren entsprechenden Antrag hatten sie am 15. Dezember 2017 im Bundesrat vorgestellt. Thüringen möchte, dass der Bundesrat am Freitag, dem 2. Februar, über den Antrag abstimmt. Im Dezember hatte die EU-Kommission den Einsatz des Wirkstoffs Glyphosat in Europa für weitere fünf Jahre erlaubt. [lf/vef]

 

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m/watch?v=zXUIq0xS_0c

„BAYERISCHER RUNDFUNK“ – Warum die Gefährlichkeit von Glyphosat unklar ist – Faszination Wissen

ab Minuten 1:00 – Hensel (BfR)  GETESTET: ?nur „WIRK-STOFF“-GLYPHOSAT?  nicht um die „PFLANZEN-SCHUTZ-MITTEL“ (Formulierung -„RoundUP“)  wie sie angewendet WERDEN???!!!

GLYPHOSAT kommt ISOLIERT nicht auf den MARKT 
Joint Meeting on Pesticide Residues“ JMPR – „Alan BOOBIS“ – „International Life Sciences Institute“ (ILSI) – „CropLife International“ (Monsanto-Bayer-BASF-Syngenta)

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Link für die Unterlagen zu diesem Vortrag:   http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/amt66/Bilder/Klimaschutz/Regionale_Aktivitaeten/Humustage_2016/Krueger_Glyphosat_2016_96dpi.pdf

Monika Krüger: Das Umweltgift Glyphosat und Glufosinat Herbizide mit Nebenwirkungen

ab Minuten 48:37 – Toxizität von Glyphosat und Roundup auf HT29MTX Zellen – (48h) – Zytostatikum – „RoundUP“(Formulierung) ist 125 mal toxischer als der Wirkstoff „Glyphosat“(isoliert)

Kraft-Futter ist mit „Gen-Tech“ kontaminiert – „chronischer Botulismus“„Ursachen-Forschung“ „Neuro-Toxin“ „Lähmung des Zwerchfells“
„chronischer Botulismus“: Tiere sterben verzögert
„Agro-Chemie“
Amino-Säure wird Phosphon-Säure
ab Minuten 26:00 – Glyphosat blockiert „Pflanzen-Stoff-Wechsel“ (Bakterien, Pilze, Algen, Protozoen) und blockiert  somit die Bildung von  „Drei essentiellen Amino-Säuren“ (Tryptophane – Phenylalanine – Tyrosine z.B. „Vitamin E“) welche  Menschen und Tiere nicht selbst produzieren können
„Chorismate“:  „Vitamin K-MANGEL“?!
Glyphosat – herbizider Wirkungsmechanismus – Hemmung des „Shikimate-Pathway“ (Shikimisäure-Stoffwechselpfad)Behindert alle Proteine und Wirkstoffe, die die „drei aromatischen Aminosäuren“ benötigen: Tannin, Lignin, Flavonoide etc, Wuchsstoffe
Vitamin-Mangel“ (auch Vitamin B 6/B12) wird durch Glyphosat verursacht
ab Minuten – 29:40 – Spuren-Element-Mangel wegen Glyphosat: – Glyphosatwirkung –  Starker Chelator (Fänger) , bindet zweiwertige Kationen –  bindet wichtige Spuren-Elemente wie: Mg, Ca, K, Zn, Co, Mn, Fe usw (Zink, Mangan, Kobalt ,Kupfer, Eisen usw.) – (bildet Komplexe mit Kationen ) – Kationen sind Spuren-Elemente (Mangel-Erscheinungen – Krankheiten)
Einfluss von Glyphosat auf Mikronährstoffaufnahme und Nährstofftranslokation in Pflanzen (Sonnenblumen)
„2013“: Einfluss von Glyphosat auf „Spuren-Element-Gehalt“ im Blutserum von Kühen (DK): Kobalt – Mangan (Aktivität der Mitochondrien) – Zink (z.B für Gehirn) – Selen

ab  Minuten 33:50 – Wirkung auf Mikro-Organismen
US patent „7,771, 736 B2“ (2010) – es wirkt Anti-Mikrobiell  – die „guten“ Bakterien werden vom Glyphosat attackiert (massive Störung des Gleich-Gewichts)

 

ab Minuten 55:30 – „USA“ extrem hohe Werte von Glyphosat im Urin (4mal bis 5mal so hohe Werte als in Europa) – „Kalifornien“

ab Stunden 1:09 – „Sri-Lanka“ hat Glyphosat verboten – USA „RoundUP“  – Thailand – „Brust-Krebs“ – „WHO“ –  „EPA“ (1985 Glyphosat krebseregend – 1991 wieder geändert?! )

ab Stunden 2:06 – ?POLITIK? – Deutschland – „MAIS-LANDSCHAFTEN“(BIO-GAS) – „MONO-Kulturen“ – „Futter-Mittel“ vom „Aus-Land“?! („?Gen-tech-Futter?“)

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.com/watch?v=xXox0vMuWuo

Spritzmittel mit Glyphosat: Wurzel-Forschung an der Uni Hohenheim | Unser Land | BR Fernsehen

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https://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32957/

EU-Kommission erlaubt die Einfuhr dreifach resistenter Sojabohnen

22.01.2018

Die EU-Kommission hat sechs gentechnisch veränderten Pflanzen die Zulassung für den Import als Lebens- und Futtermittel erteilt. Darunter finden sich auch zwei umstrittene dreifach herbizidresistente Soja-Linien, die nach Meinung von Kritikern nur unzureichend auf Gesundheitsgefahren untersucht wurden.

Dabei handelt es sich um Sojabohnen der Konzerne Bayer und DowDuPont. Die Bayer-Soja mit der Bezeichnung FG72 × A5547-127 ist nicht nur gegen Glyphosat, sondern auch gegen die Spritzmittel Glufosinat und Isoxaflutol resistent. Die Sorte DAS-44406-6 von DowDuPont übersteht Duschen mit Glyphosat, Glufosinat und 2-4-D. All diese Herbizide sind gefährlich für Mensch und Umwelt. Der von Bayer entwickelte Wirkstoff Glufosinat ist giftig und kann menschliche Embryonen schädigen. Deshalb läuft seine Zulassung in der EU im Juli 2018 endgültig aus. Doch in andere Länder verkauft Bayer das Gift weiterhin. Beim Bayer-Herbizid Isoxaflutol hegt selbst die europäische Lebensmittelbehörde EFSA den Verdacht einer krebserregenden Wirkung. 2,4-D soll Geburtsschäden und Erbgutveränderungen verursachen sowie hormonell wirksam sein. 2015 haben es die Krebsexperten der Weltgesundheitsorganisation als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft.

Die Organisation Testbiotech wirft den Konzernen Dow und Bayer vor, Daten für die Risikoprüfung dieser gentechnisch veränderten Soja-Linien manipuliert zu haben. Dabei bezieht sich Testbiotech auf Studien, die von den Firmen im Rahmen der EU-Zulassungsprüfung vorgelegt wurden. Demnach hätte Dow bei Fütterungsversuchen mit Ratten eine spezielle Probe der Gentechnik-Soja verwendet, die mit wesentlich weniger Spitzmittel behandelt wurde, als es in der Praxis der Fall sei. Die Firma Bayer habe beim Versuchsanbau ihrer Soja nur einen Bruchteil der tatsächlich üblichen Spitzmittelmengen eingesetzt. „In den vorliegenden Dokumenten kann man das Muster einer gezielten Manipulation der Zulassungsverfahren erkennen“, sagt Testbiotech-Geschäftsführer Christoph Then: „Das wirft den Verdacht auf, dass die Konzerne die Absicht haben, die tatsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen des Verzehrs dieser Soja zu verschleiern.“ Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA hätte laut Then diese Daten nicht akzeptieren dürfen. Die EUKommission bezieht sich in ihrer Zulassungsmitteilung ausdrücklich auf die positiven Stellungnahmen der EFSA zu den Gentech-Pflanzen.

Nicht berücksichtigt hingegen hat die Kommission die Stellungnahme des Europäischen Parlaments vom Oktober 2017. Das hatte sich mit großer Mehrheit gegen eine Zulassung der beiden Soja-Linien ausgesprochen. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA habe nicht überprüft, welche Folgen die Rückstände aus einer kombinierten Anwendung dieser Herbizide auf den Menschen hätten, kritisierten die Europaabgeordneten in ihrer Resolution. Deshalb könne der Einsatz dieser Sojabohnen als Lebens- und Futtermittel nicht als sicher gelten. Auch eine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten, die 61 Prozent der Bevölkerung der EU repräsentieren, hatte einer Zulassung widersprochen. Allerdings war diese Mehrheit nicht groß genug, um die Anträge endgültig abzulehnen, so dass die Kommission das letzte Wort hatte – und gegen den Mehrheitswillen die Einfuhr der mehrfach herbizidresistenten Soja-Linien erlaubte. [lf]

In der EU drohen bei Gentechnik-Organismen erhebliche Regelungslücken

Stellungnahme des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in der Kritik

24. Januar 2018 / In der vergangenen Woche hat der Generalanwalt des EuGH eine Bewertung veröffentlicht, ob die neuen Verfahren des Gen-Editing unter die Gentechnikgesetzgebung der EU fallen sollen. Er befasst sich nicht in der Sache mit den technischen Verfahren und ihren Anwendungen und Risiken. Seine Argumentation beruht vielmehr zu großen Teilen auf zu generellen und zum Teil veralteten Kategorien, die zu erheblichen Rechtsunsicherheiten führen können. Insbesondere fehlt eine klare Unterscheidung zwischen den bisher üblichen Verfahren der Züchtung und den neuen Verfahren des Gen-Editing, bei denen unter anderem die Gen-Schere CRISPR-Cas eingesetzt wird. Deswegen erwartet Testbiotech, dass das anstehende Gerichtsurteil keineswegs zu einem Ende der Debatte über die Regulierung der neuen Gentechnikverfahren führen wird.

Die Unklarheiten in der Stellungnahme des Generalanwalts gehen zum großen Teil auf Begrifflichkeiten zurück, die von der Saatgutindustrie geprägt wurden: Hier spricht man in der Regel von „Neuen Züchtungsverfahren“ oder „zielgerichteter Mutation“, wenn eigentlich die neuen Gentechnikverfahren gemeint sind. Tatsächlich spricht auch der Generalanwalt im Zusammenhang mit den neuen Gentechnikverfahren meist von „Mutationen“ und verwendet den präziseren und korrekteren Begriff des „GenEditing“ lediglich einmal in einer Fußnote. Diese Wortwahl, die schon in den Fragen zu finden ist, die dem Gericht ursprünglich zur Prüfung vorgelegt wurden, führt hier zu erheblichen Verwirrungen.

Mutationen treten auch spontan in der Natur auf oder können durch unspezifische Reize wie UV-Licht oder Chemikalien erzeugt werden. Die traditionellen Verfahren der Mutationszüchtung zielen dabei auf eine Erhöhung der genetischen Variabilität im Erbgut der Pflanzen. Aufgrund ihrer biologischen Eigenheiten sind sie nur eingeschränkt regulierbar. Sie sind von der Gentechnikgesetzgebung auch aus historischen Gründen ausgenommen.

Dagegen greifen die Methoden des Gen-Editing direkt auf der Ebene des Erbguts ein und versuchen nicht die genetische Vielfalt zu erhöhen, sondern möglichst gezielt bestimmte Änderungen herbeizuführen. Auch wenn beim GenEditing keine neuen Gene eingefügt werden, sind nicht nur die Verfahren, sondern auch die Ergebnisse und damit verbundene Risiken oft deutlich von denen der konventionellen Züchtung verschieden.

Das zeigt auch eine aktuelle Publikation aus der Grundlagenforschung: Bei Versuchen an der Ackerschmalwand wurden mit Hilfe von CRISPRCas bestimmte Erbanlagen verändert, die der Züchtung bisher nicht zugänglich waren. Obwohl dabei keine zusätzlichen Gene eingefügt wurden, waren die Ergebnisse zwischen verschiedenen Untergruppen der selben Art sehr unterschiedlich, vermutlich wurden sie von der Epigenetik, d.h. der Genregulierung, beeinflusst. Das zeigt, dass die Methoden für die Risikobewertung verbessert werden müssen: Epigenetische Effekte werden bisher nicht berücksichtigt.

Dagegen kommt der Generalanwalt, ohne sich mit Details zu befassen, zu der überraschenden Einschätzung, dass es nicht darauf ankomme, ob die jeweiligen Verfahren risikobehaftet sind oder bereits als sicher erprobt sind. Je nach Lesart der Stellungnahme könnten so auch Organismen, die mit neuen Verfahren unter Verwendung der Gen-Schere CRISPR verändert sind, ohne Zulassungsprüfung und Kennzeichnung auf den Markt kommen. Die damit verbundenen Risiken müssten dann von den EU-Mitgliedsländern national geregelt werden, so der Generalanwalt.

Falls der EU-Gerichtshof der Meinung des Generalanwaltes folgt, könnten sich in der EU erhebliche Lücken in der Regulierung ergeben. Die Folge wäre, dass es in vielen Fällen keine Erfassung der Organismen, keine Sicherheitsprüfung und keine geeigneten Nachweisverfahren gäbe.

Nach Ansicht von Testbiotech müssen die neuen Verfahren EU-weit einheitlich auf ihre Risiken geprüft werden. Sollte es durch das in den nächsten Wochen zu erwartende Gerichtsurteil tatsächlich zu erheblichen Lücken in der Regulierung kommen, wäre es daher unerlässlich, dass die Politik aktiv wird, um beispielsweise unkontrollierte Importe oder Freisetzungen zu verhindern.

Kontakt
Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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