„Der Salzsee in Bolivien“ – „LITHIUM“ – „ROHSTOFF-AUSBEUTUNG“ / „ERNEUERBARE ENERGIEN“ und die „SELTENEN ERDEN“ / Der „Roh-Stoff-RAUBzug“ für die „High-tech-Welt“ / „GOLD-SCHMUGGEL“ / „Climate-Engineering“ / „Staats-TROJANER“ – „PEGASUS“ – „israelische Firma NSO Group“ / „Überwachung in DEUTSCHLAND“

Der „Roh-Stoff-RAUBzug“ für die „High-tech-Welt“

„Der Salz-See  in Bolivien“ – „wie ein einzigartiges Öko-System zerstört werden soll um das „KLIMA-IN-SZENARIO“ zu retten

<<<Das „GRÜNE“ Schweigen im WALDE>>>

„Resourcen-Ausbeutung“:  wie mit Korruption und Erpressung über Schuld-GELD Entwicklungs-Länder in der ARMUT gehalten werden

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https://www.welt.de/wirtschaft/article167189184/Ein-See-in-Bolivien-entscheidet-ueber-Deutschlands-Zukunft.html

Seltene Rohstoffe Ein See in Bolivien entscheidet über Deutschlands Zukunft

Von Daniel Eckert | Stand: 15:14 Uhr | Lesedauer: 8 Minuten

Rohstoffe

 

Lithium ist der Rohstoff der Zukunft. Man braucht es für Batterien von EAutos. Der Weltmarktpreis ist explodiert, aber die größten Reserven lagern nicht in Deutschland.

Quelle: N24/Christin Brauer

Will Deutschland bei der Elektromobilität mithalten, braucht es Lithium. Noch scheint die Versorgungssicherheit bei dem Leichtmetall gewährleistet. Das könnte sich bald ändern – mit schwerwiegenden Folgen.

Im Südwesten Boliviens erstreckt sich der Salar de Uyuni, eine schier endlose weiße Fläche, hinter der sich blau die majestätischen Gipfel der Anden erheben. In dieser unwirklich schimmernden Landschaft, die auch in der Sommerhitze an einen zugefrorenen See erinnert, könnte sich die Zukunft der deutschen Automobilindustrie mitentscheiden.

Denn der Salar de Uyuni birgt einen Schatz, ohne den sich kein elektrisches Fahrzeug von der Stelle bewegt. Mit mehr als 10.000 Quadratkilometern Fläche beherbergt Uyuni den größten Salzsee der Welt, und unter der Kruste von kristallisiertem Salz schlummern riesige Mengen von – Lithium.

Quelle: Infografik Die Welt

Bis vor kurzem war das Leichtmetall ein eher unbedeutender Rohstoff. Lithium wurde und wird für Antidepressiva verwendet, und auch die Rüstungsindustrie braucht das Metall. Doch bald dürfte die Nachfrage steil ansteigen. Batterien auf LithiumIonen-Basis gelten nach dem bisherigen Stand der Technik als das Nonplusultra für Elektromobilität.

Lithium wird zum Schlüsselrohstoff für E-Autos

Das Problem ist: Bisher wird weltweit bei weitem nicht genug Lithium gefördert, um den erwarteten Bedarf aus der Zukunftstechnologie zu befriedigen. Deshalb werden in Uyuni bald die Bagger und Laster auffahren, um das Leichtmetall mit Macht aus der salzigen Erde zu graben. Doch wird Deutschlands Industrie genug von dem Zukunftsrohstoff abbekommen?

Bisher ist die Autonation Deutschland bei der EMobilität ein Nachzügler. Sollte sich das ändern, könnten die hiesigen Hersteller jedoch bald mit einem Problem konfrontiert werden, das die hiesige Industrie schon einmal das Fürchten lehrte: Der Markt für HightechMineralien ist hoch konzentriert, und oft können Lieferunterbrechungen eines einzigen Anbieters die Preise explodieren lassen.

Bei den sogenannten Seltenen Erden, der Gruppe von Metallen, führte das vor sieben Jahren zu einem Engpass, den die Preise bis auf das Zehnfache hochschnellen ließ. Eine Zeit lang schien sogar ein Lieferstopp möglich. Seltene Erden sind essenziell für Zukunftstechnologien wie Windräder, aber auch Batterien.

Seltene-Erden-Schock als wichtiger Weckruf

 

Damals wie heute ist China der Player, das den Markt kontrolliert. „Als Peking 2010 Exportquoten ankündigte, schossen die Preise kurzzeitig in astronomische Höhe“, erinnert sich Benjamin Tischler vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Betroffen war damals der gesamte Weltmarkt und insbesondere Japan, mit sich mit dem Nachbarn China über eine Inselgruppe zerstritt. Im Rückblick sei der Seltene-Erden-Schock ein wichtiger Weckruf gewesen, sagt Tischler.

Heute wirft die Umstellung auf Elektromobilität viele Fragen rund um die Versorgungssicherheit auf. Denn ganz entscheidende Rohstoffe, die zum Beispiel für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge benötigt werden, werden nicht wie Kupfer oder Zink an den Warenterminbörsen gehandelt. Die Erzeuger können die Rohstoffe also nicht frei kaufen, sondern müssen langfristige Verträge mit den Produzenten abschließen.

Doch wie verlässlich ist die Versorgung, wenn die Minen in politisch und wirtschaftlich unruhigen Regionen liegen? Und was, wenn Regierungen die kostbaren Rohstoffe als Trumpfkarte im großen Spiel um Macht und Wohlstand sehen?

Märkte sind konzentriert

Bei Lithium gibt es bisher nur drei große Förderländer: Australien, Chile und Argentinien. Diese drei Staaten stehen für fast 90 Prozent der Weltproduktion. „Wer den globalen Öl-Markt mit der Opec als Kartell für konzentriert hält, der hat sich noch nicht mit Märkten wie dem für Lithium beschäftigt“, sagt Peter Buchholz, Leiter der Deutschen Rohstoffagentur (DERA), die Deutschlands Industrie berät.

Gleiches gilt für Seltene Erden und andere Zukunftsmaterialien. Bei manchen der Stoffe stammen 90 Prozent des Angebots aus einem einzigen Land. Experten messen die Marktkonzentration mit dem Herfindahl-Hirschman-Index (HH). Ab einem HH-Wert von mehr als 2500 Punkten gilt der Markt als hoch konzentriert, bei einem Maximalwert von 10.000 Punkten gibt es auf dem ganzen Planeten nur einen einzigen Anbieter.

Quelle: Infografik Die Welt

Für Erdöl lag der HH-Index, selbst die OPEC als mächtiges Kartell mit einberechnet, zuletzt bei 2000 Stellen, also im mittleren Bereich – deutlich unter der kritischen Marke von 2500. Im Vergleich dazu liegt die Marktkonzentration für viele Rohstoffe, auf die die Energiewende angewiesen ist, weit oberhalb der Marke von 2500 Einheiten, also klar im kritischen Bereich.

China greift nach Afrikas Ressourcen

Buchholz spricht von „großen Herausforderungen“ für Europas größte Wirtschaft, die mit der nächsten industriellen Revolution einhergehen. Denn für die Rohstoffe der Elektromobilität und der Energiewende gelten ganz andere Gesetze als für Rohstoffe traditioneller Industrien. Das aufstrebende China hat bereits begonnen, sich über die eigenen Vorkommen hinaus afrikanische Ressourcen zu sichern.

Quelle: Infografik Die Welt

Firmen aus der Volksrepublik beuten die Rohstoffe vor Ort direkt aus. Als zweitgrößte Ökonomie der Welt ist das Reich der Mitte aber nicht nur ein großer Abnehmer, es ist selbst auch ein wichtiges Erzeugerland. Bei Seltenen Erden, einer Gruppe von nur unter großem Aufwand zu gewinnenden Metallen, hat die Führung in Peking bereits gezeigt, dass sie die Rohstoffkarte durchaus im machtpolitischen Spiel einzusetzen weiß.

Internationale Konflikte wirken da kontraproduktiv. „Alles, was Spannungen zwischen Ländern verschärft, wird uns das Leben schwerer machen“, sagt der Chef der Deutschen Rohstoffagentur, die 2010 nicht zuletzt deshalb gegründet wurde, um Fragen der Versorgungssicherheit mehr Gehör zu schenken. Auch IW-Ökonom Tischler warnt mit Blick auf den Seltene-Erden-Schock von 2010/11: „Die Krise damals könnte lediglich ein Vorgeschmack auf das gewesen sein, was kommen könnte – wenn Wirtschaft, Forschung und Politik nicht reagieren.“

Kongos Kobalt als Zünglein an der Waage

Ein Szenario, was Geopolitiker heute noch mehr aufschreckt als damals, ist die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den Großmächten. US-Präsident Donald Trump versteht sich auf Säbelrasseln ebenso wie die Führung in Peking oder Vladimir Putin in Moskau. Dazwischen liegt das weithin rohstoffarme Europa, dessen Reichtum von der Ausfuhr hochwertigen Güter abhängt, allem voran die Bundesrepublik.

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Die gute Nachricht für potenzielle Lithium-Großabnehmer wie das Autoland Deutschland lautet, dass das Länderrisiko der drei großen Produzenten relativ gering ist und von dort in nächster Zeit weniger politische, wirtschaftliche und soziale Überraschungen zu erwarten sind. Das gilt für andere Materialen, auf die Elektromobilität und Energiewende bauen, allerdings nicht.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil für Batterien ist zum Beispiel Kobalt. Dieses silberfarbene Metall stammt bisher zu rund 60 Prozent aus einer Weltgegend, die besonders anfällig für Krisen aller Art ist: aus der Demokratischen Republik Kongo. Bis 2035 sollen allein die Batterien in E-Autos fast genauso viel Kobalt verbrauchen, wie bisher weltweit gefördert wird. Der Kongo wird da zum Zünglein an der Waage.

„Die deutsche Industrie wird Länderrisiken künftig deutlich mehr Beachtung schenken müssen“, mahnt Buchholz. Kriege, Bürgerkriege, soziale Unruhen, Streiks, Naturkatastrophen, aber auch Finanzprobleme können Lieferunterbrechungen nach sich ziehen.

Politische Risiken kaum kalkulierbar

Auch die Lithium-Produktion hängt an Faktoren, die schwer zu berechnen sind. So weckt der Salar de Uyuni als vermutlich größte Lithium-Lagerstätte der Welt große Hoffnungen. Die bolivianische Regierung selbst behauptet, dass 70 Prozent der globalen Vorkommen unter der riesigen Salzpfanne lagern, einem vor Tausenden von Jahren ausgetrockneten See. Doch in dem Maße, wie sich Autohersteller und andere Industriekonzerne auf das südamerikanische Land als Lieferant verlassen, übertragen sich auch die Risiken der Weltgegend auf ihre Produktion.

Bolivien ist einer der ärmste Staaten Südamerikas, mit einer tief gespaltenen Gesellschaft, die Politik des sozialistischen Präsidenten Evo Morales ist auch in der eigenen Bevölkerung hoch umstritten. Gegen 2022 will das Land in die Lithium-Produktion einsteigen. Das würde den Weltmarkt zwar entlasten, aber die Liste der Förderländer um ein Land erweitern, indem politische Risiken endemisch sind. „Wir werden die Weltlage sehr genau beobachten müssen, in Zukunft noch genauer als heute“, sagt Buchholz.

Quelle: Infografik Die Welt

Doch nicht nur die politischen Risiken bereiten den Versorgungsexperten Kopfzerbrechen. Bis 2025 könnte der globale Lithium-Bedarf auf beinahe das Dreifache der aktuellen Weltproduktion steigen, bis Mitte der Dreißigerjahre auf das 3,5-Fache. Genau weiß das niemand, es könnte weniger sein, aber auch mehr. Sollte die neue Bundesregierung nach der Wahl zum Beispiel eine Elektroauto-Offensive starten, eine Art „Autowende“, könnte der globale Bedarf höher ausfallen.

Innovative Unternehmen könnten die Lösung sein

Die Rohstoffkonzerne stellen sich zwar auf die steigende Weltnachfrage ein und weiten ihre Kapazitäten aus, doch eine Garantie, dass die Förderung mit der Nachfrage mithalten kann, gibt es keineswegs. „Ein Projekt ist ein Projekt, es kann immer zu Rückschlägen kommen“, erklärt Buchholz.

Wie in der Vergangenheit bei seltenen Erden zu erleben, können überschwemmte Minen, aber auch politische Spannungen zu heftigen Preisausschlägen nach oben führen. Solche Preisspitzen werfen die gesamte Kalkulation über den Haufen. Wer sich da nicht abgesichert hat, kann leicht auf dem Trockenen sitzen.

In Tschechien schlummert das größte Lithium-Vorkommen Europas

 

 https://www.youtube.com/watch?v=zeS7Psaca50&feature=youtu.be

Goldman Sachs nennt Lithium „das neue Benzin“. Andere sprechen vom Öl der Zukunft. Tesla-Chef Elon Musk setzt ebenfalls auf das Leichtmetall. Er plant eine „Gigafabrik“ für LithiumIonenBatterien in Europa.

Quelle: N24

 

Die gute Nachricht aus der Krise mit den Seltenen Erden von 2010/11 ist, dass innovative Unternehmen Chancen haben, auf Engpässe mit veränderten Produktionsmethoden zu reagieren. Am Ende wurden nur in zehn bis 15 Prozent Prozent der weltweit errichteten Windkraftanlagen Seltene Erden verbaut. Vor allem europäische Hersteller wichen auf andere Technologien aus.

Selbst bei noch gravierenderen Lieferengpässen wären in der EU also nicht viele Anlagen betroffen gewesen. Doch darauf wetten, dass es bei den Zukunftsmetallen für die Elektroautomobilität genauso läuft, sollte niemand. Deutschlands Zukunft wird ein Stück weit davon abhängen, wie es im Salar de Uyuni in Bolivien weitergeht.

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https://www.welt.de/wissenschaft/article166306076/Goldrausch-am-Meeresgrund.html

Jagd nach Rohstoffen Goldrausch am Meeresgrund

Von Holger Kroker | Veröffentlicht am 05.07.2017 | Lesedauer: 9 Minuten
underwater terrain
99 Prozent des Tiefseebodens sind noch nicht erforscht. Anders als an Land gibt es in der Tiefsee keinen Konflikt zwischen Bergbauunternehmen und Anwohnern

Quelle: Getty Images/Last Resort

Den Weltmeeren steht eine neue, große Schatzsuche bevor. Aber diesmal werden nicht Scharen von Abenteurern ins Wasser steigen, um nach untergegangenen Piratenschiffen zu tauchen und Kisten voller Goldmünzen aus den Wogen zu wuchten. Das neue Gold lagert im Meeresboden, man kann es aus diesem Boden herauskratzen, ebenso wie Kupfer, Mangan und seltene Erden. Das könnten praktischerweise Roboter übernehmen. Die wichtigen Rohstoffe der Hightechwelt werden aus dem Stein geklopft und mit Leitungen und Hebekränen Tausende Meter aus den Meerestiefen in die Höhe befördert. Per Schiff gelangen sie an Land………..

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Wenn der letzte Fluss verseucht, der letzte Baum gefällt, die Nahrung nicht mehr nährt, der Acker nicht mehr fruchtbar ist……

Wenn die LÜGE herrscht und man den Menschen weismachen will dass „CO2“ BÖSE ist und ein SZENARIO heraufbeschwört – Wir haben kein „CO2“-Problem aber dafür ein „MONSANTO-Problem“ ( GIER,WAHN,MACHT und KONTROLLE)

Die Mobilität mit dem AUTO ist völlig uneffektiv, Energie-fressend, Materialien sind bedenklich, platz-einnehmend,  es wird in Kauf genommen dass Kinder überfahren werden (deren Frei-Räume werden extrem beschnitten und zur Gefahr) usw……… (damit eine Person mobil sein kann ist es erforderlich eine „träge Masse“ von ca. „ZWEI TONNEN“ zu bewegen???!!!) – und das bei BEWEGUNGS-MANGEL!?

Bolivien im Lithium Rausch

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Biggest Mirror Of God- Salar De Uyuni, Bolivia

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Die SCHMUTZIGEHIGHTECH-WELT“ auf KOSTEN der ERDE des LEBENS – das ENDE dieser „HIGHTECHILLUSSION“ ist vorbestimmt sowie  der ROHSTOFFseltene ERDENendlich ist

<<< für die sogenannte „GRÜNE ENERGIE“ (HIGH-TECH) wird die ERDE ausgebeutet, zerstört und verseucht>>>

„arte“ – Seltene Erden: Die dunkle Seite der Hightech Metalle Doku

„seltene ERDEN“ – ?“Katalysator im 21 Jahrhundert“? (ohne SIE keine High-TECH-ZUKUNFT???!!!) – „SMARTPHONE“ – „Elektro-AUTOs“ – „Tablett-Computer“ – „HYBRID-FAHRZEUGE“ – „WIND-Kraft-Anlagen“ – „Energie-Spar-LAMPE“
Ressourcen in CHINA
höchster Aufwand notwendig für die Gewinnung (chemikalisch)
Der BEDARF an „seltene ERDEN ist da“ noch mehr,mehr,mehr………..
„Tief-SEE-ABBAU“ – „Mangan-Knollen“ – PAZIFIK – „ZERSTÖRUNG des Meeres-BODENS“
Wie GRÜN sind die „GRÜNEN TECHNOLOGIEN“ wenn dafür unberührte ÖKO-SYSTEME zerstört werden
ab Minuten 38:00 TESLA
„WIND-KRAFT“ – gewaltiger „RAUB-BAU“ an den Ressourcen (NEODYM)
?Recycling?

 

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„ERNEUERBARE ENERGIEN“ und die „SELTENEN ERDEN“

MONSTER-ROTOREN die den WIND manipulieren: „WIND-KRAFT-ANLAGEN“

Windkraft ist nicht so umweltfreundlich wie man denkt

„seltene ERDEN“ – „NEODYM“

 

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„Moderne SKLAVEREI“ – „WER PROFITIERT?“ – „GOLD-SCHMUGGEL“

Sklavenarbeit für unseren Fortschritt Seltene Erden 3sat Doku 31 01 2014

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2015-09-10 Climate-Engineering-Vortrag | Kitzbühel | Franz Miller | Teil 1

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klicken zum vergrössern

ab Minuten 12:25 CHEMIKALIEN in CHEM-TRAILs

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ab Minuten 16:58

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ab Minuten 22:11

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Geoengineering Investigation Demanded By Numerous Experts ( GeoengineeringWatch.org ) „COUNTY OF SHASTA“ – CALIFORNIEN

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Impressionen von der „10. Internationalen Klima- und Energiekonferenz“ (10. IKEK) 2016 in Berlin- EIKE – „Europäisches Institut für Klima und Energie“

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http://www.sueddeutsche.de/digital/citizen-lab-wie-der-staatstrojaner-eine-demokratie-aushoehlt-1.3613315

2. August 2017, 12:14 Uhr

Citizen Lab
Wie der Staatstrojaner eine Demokratie aushöhlt

 

Auch eine Expertenkommission, die das Verschwinden von 43 mexikanischen Studenten aufklären soll, wurde mit dem Staatstrojaner attackiert. Hier demonstrieren Angehörige der Opfer.
  • In Mexiko werden Anwälte, Aktivisten und Politiker der Opposition mit mächtiger staatlicher Spionagesoftware attackiert.
  • Der Staatstrojaner sollte eigentlich nur gegen Terroristen und Schwerverbrecher eingesetzt werden.
  • Wer hinter den Angriffen steckt, ist unklar. Vieles deutet aber auf die mexikanische Regierung hin.
  • Offenbar gelingt es nicht, den Missbrauch von Spionage-Software zu verhindern.
Von Hakan Tanriverdi

Der Bericht trägt den Titel eines schlechten Drehbuchs: „Reckless IV“ – Grob fahrlässig, vierter Teil. Der Eindruck setzt sich am Telefon fort. John Scott-Railton klingt wie der Protagonist eines billigen Spionage-Thrillers: „Jedes Mal, wenn wir neue Fälle finden, denken wir: ‚Das muss das Verstörendste sein, auf das wir gestoßen sind.‘ Aber jedes Mal werden wir aufs Neue überrascht.“

Scott-Railton arbeitet als IT-Sicherheitsforscher für das Citizen Lab in Kanada. Am Mittwoch haben er und seine Kollegen einen brisanten Bericht veröffentlicht. Die Untersuchung zeigt, dass mächtige Spähsoftware, die für staatliche Akteure entwickelt wurde, nicht nur eingesetzt wird, um Terroristen und Schwerverbrecher zu überwachen.

In Mexiko werden auch Anwälte, politische Aktivisten und Journalisten zu Opfern von Staatstrojanern. Eine vermeintliche harmlose SMS verschafft den Angreifern Zugriff auf das Smartphone. Anschließend lesen und hören sie alles mit: Sprach- und Textnachrichten, Kalendereinträge, Gespräche am Telefon. Nichts bleibt privat.

Dieser Hacker kommt Spionen auf die Schliche

Morgan Marquis-Boire will Staaten enttarnen, die Oppositionelle überwachen. Auch verdächtige Software auf dem Handy des toten argentinischen Staatsanwalts Nisman hat er sich vorgenommen. Von Hakan Tanriverdi mehr …

Auch Deutschland hat im Juni ein umstrittenes Überwachungsgesetz auf den Weg gebracht, das es Ermittlern ermöglicht, Verdächtige auszuspionieren. Bund und Länder setzen Trojaner bereits seit Jahren ein, mit dem neuen Gesetz erhalten sie noch weitaus mächtigere Werkzeuge. In Zukunft sollen sie auch Smartphones infizieren und sogar verschlüsselte Nachrichten mitlesen können.

Der Trojaner richtet sich längst nicht nur gegen Terroristen und Schwerverbrecher

Der aktuelle Bericht von Citizen Lab ist der vierte Teil einer jahrelangen Recherche. Die akribische Arbeit der Forscher machte es möglich, die staatlichen Spionagewerkzeuge aufzuspüren. Meist dringt Schadsoftware in Systeme ein, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Ihr Einsatz konnte nur enttarnt werden, weil ScottRailton und seine Kollegen über Monate hinweg Code analysierten.

Das Citizen Lab weist nach, dass in Mexiko eine Schadsoftware mit dem Namen „Pegasus“ eingesetzt wurde. Entwickelt wurde sie von der israelischen Firma NSO Group. Ein NSO-Sprecher sagte der New York Times im vergangenen Jahr, dass die Software ausschließlich an Staaten verkauft werde und dafür gedacht sei, Ermittlungen im Bereich der Kriminalität und des Terrorismus durchzuführen. Wie die Recherchen von Citizen Lab zeigen, wird der Trojaner aber viel weitreichender eingesetzt.

Die Forscher haben Pegasus beispielsweise auf den Smartphones zweier prominenter Anwälte entdeckt. Karla Micheel Salas und David Peña vertreten Familien, deren Töchter erschossen und angeblich sexuell misshandelt wurden. In dem Prozess geht es auch um die Morde an einem Journalisten und einer Menschenrechtsaktivistin. Beide waren zuvor mit dem Tod bedroht worden, auch von staatlichen Stellen.

Aktivisten, Anwälte, Oppositionelle – alle sollten sie ausspioniert werden

Salas und Peña gerieten genau dann ins Visier der Angreifer, als sie begannen, öffentlich die Ermittlungsarbeit der Staatsanwaltschaft in Mexiko-Stadt zu kritisieren. Den Anwälten wurden Nachrichten von vermeintlichen Mandanten geschickt. In der SMS an Salas hieß es zum Beispiel: „Karla mein Vater ist heute Morgen gestorben und wir sind am Boden zerstört ich schicke dir die Daten für die Totenwache ich hoffe du kannst kommen“ (ohne Interpunktion im Original).

Um diese Daten abzurufen, sollten die Anwälte einen Link anklicken. Tatsächlich führte er auf eine Seite, die von der NSO Group betrieben wurde. Wer die Seite mit seinem Smartphone besucht, infiziert sich mit Schadsoftware. Sicherheitsforscher ScottRailton will der SZ nicht sagen, ob die Anwälte in die Falle getappt sind. Forbes zufolge soll Salas den Link geklickt haben. (Wie der Angriff auf iPhones technisch funktioniert, lesen Sie hier.)

 

 

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http://www.sueddeutsche.de/digital/ueberwachung-in-berlin-bitte-laecheln-sie-werden-ueberwacht-1.3611953

1. August 2017, 19:35 Uhr  – Überwachung in Berlin

Bitte lächeln, Sie werden überwacht

In Berlin startet ein Pilotprojekt zur automatischen Gesichtserkennung. Datenschützer warnen, doch die Polizei plant schon den nächsten Schritt.

Von Antonie Rietzschel, Berlin

 

Der Mann ist ganz aufgebracht, er fuchtelt mit den Armen: „Ich will nicht überwacht werden. Ich will meine Freiheit“, sagt er zu dem Polizisten, der in der Westhalle des Berliner Bahnhofs Südkreuz steht. Der Beamte bleibt ruhig, er könne ja da langgehen, sagt er und zeigt auf weiße Punkte mit blauen Pfeilen.

In einem umstrittenen Pilotprojekt testet das Bundesinnenministerium seit Dienstag gemeinsam mit der Bundespolizei in dem Bahnhof die technischen Möglichkeiten der Gesichtserkennung. Drei Kameras wurden dafür zusätzlich installiert. Sie filmen Teile des Eingangsbereichs sowie eine der Rolltreppen, die zum Gleis führt. Wer nicht erfasst werden möchte, muss der Beschilderung folgen. Der Weg in die Anonymität abseits der Kameras führt zur Eingangstür des Pralinenladens, vorbei am Schreibwarenladen bis zu den elektrischen Flügeltüren. Auch dort zeigen Hinweisschilder den Ankommenden, wo Gesichter gescannt werden und wo nicht.

Das Projekt in Berlin ist Teil einer Vision von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Er möchte die Gesichtserkennung künftig nutzen, um Terroristen, Gefährder und Straftäter aufzuspüren. „Wir haben derzeit zwar Videoüberwachung an Bahnhöfen. Wir haben aber bislang nicht die Möglichkeit, das Bild von beispielsweise einem flüchtigen Terroristen in die Software einzuspielen, sodass ein Alarm eingeht, wenn er irgendwo an einem Bahnhof auftaucht“, sagte de Maizière. Was bei einem solchen Alarm passieren soll, hat die Bundespolizei recht vage in einer Mitteilung formuliert: „Einsatzkräfte können anschließend zielgerichtet Maßnahmen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten gegen diese Person treffen.“

Ein Amazon-Gutschein für 25 Tage Überwachung

Für das Pilotprojekt lassen sich nun 300 Probanden sechs Monate lang überwachen. Im Gegenzug erhalten sie einen Amazon-Gutschein für 25 Euro, wenn sie den Testbereich an 25 Tagen betreten. Wer besonders eifrig ist, dem winkt der Bundespolizei zufolge ein „Hauptpreis“. Dazu zählen unter anderem eine Apple-Uhr und, wie passend, eine Videokamera. Bei den Teilnehmern handelt es sich vor allem um Pendler, die sowieso regelmäßig den Bahnhof Südkreuz benutzen. Die Bundespolizei hat deren Fotos in eine Datenbank eingespeist. Wenn eine Kamera in der Westhalle einen Teilnehmer ins Visier nimmt, dann gleicht eine Software das Gesicht mit den hinterlegten Fotos ab. Bei Übereinstimmung wird ein Alarm ausgelöst. Die Versuchsteilnehmer tragen außerdem einen Transponder bei sich, nicht größer als eine Kreditkarte. Er sendet ein Signal, wenn sich die Probanden im Bahnhof befinden. Dadurch können die Beamten die Software auf Fehler hin überprüfen. Gut möglich, das die Software einen der Probanden nicht erkennt, obwohl er durch die Westhalle gelaufen ist. „Wir wollen erst mal nur testen wie zuverlässig die Technik ist“, sagt Jens Schobranski, Pressesprecher der Bundespolizei. Wie die Technik schließlich eingesetzt werde, das müsse der Gesetzgeber entscheiden.

Wie Gesichtserkennung funktioniert

Videoüberwachung wird intelligenter: Computer lernen, einzelne Menschen zu erkennen. Ein Albtraum für Datenschützer. Von Simon Hurtz mehr…

Genau darum sorgen sich die Gegner der Pläne von Innenminister de Maizière. Das Pilotprojekt sei „für sich genommen noch nicht als schwerwiegender Eingriff zu sehen“, sagt die Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Andrea Voßhoff. Die Testpersonen hätten sich schließlich freiwillig gemeldet. Dennoch hat die Bundesdatenschützerin „grundsätzliche Bedenken gegen automatisierte Gesichtserkennung“, da sie einen erheblichen Grundrechtseingriff darstelle. Berlins Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk verweist auf das „enorme Missbrauchsrisiko“. Das verfassungsrechtlich verbriefte Recht, sich unbeobachtet und anonym in der Öffentlichkeit zu bewegen, drohe ausgehöhlt zu werden. „Hinzu kommt, dass mit der Technik auch eine erhebliche soziale Kontrolle auf Menschen ausgeübt werden kann.“ Auch die Linke-Fraktion im Bundestag kritisiert das Projekt. „Was soll dieses Pilotprojekt erreichen, wenn die Technologie als solche schon rechtliche Bedenken auslöst?“, fragt Frank Tempel, der stellvertretende Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag.

Anwälte sehen vor allem den Gruselfaktor

Auch der Deutsche Anwaltverein ist erklärter Gegner der automatischen Gesichtserkennung. Er hat anlässlich des Starts des Pilotprojekts zur Pressekonferenz geladen. Ein Hersteller von Gesichtserkennungssoftware führt deren Funktionsweise vor. Eine Kamera filmt alle Personen, die sich in einem kleinen Zelt versammelt haben. Aufnahmen der Gesichter erscheinen auf einem großem Bildschirm. Die Erfolgsquote seiner Software liege bei immerhin 90 Prozent, sagt der Hersteller. Er versucht, nicht allzu zu stolz zu klingen, schließlich geht es bei der Veranstaltung des Deutschen Anwaltvereins eher um den Gruselfaktor seines Produkts: Bilder im Sekundentakt, detaillierte Nahaufnahmen, Kontrolle. „Dieses Scannen führt zu einem nicht hinnehmbaren Gefühl des Überwachtwerdens und der Einschüchterung“, sagt der Präsident des Deutschen Anwaltvereins, Ulrich Schellenberg.

Im Bahnhof Südkreuz ist indes kaum etwas von diesem Gefühl zu spüren. Die meisten Reisenden laufen kreuz und quer durch den blauen Bereich, dort, wo Gesichter erfasst werden. Eine ältere Dame, die auf dem Weg ins Berliner Umland ist, sagt: „Mich stört das nicht. Ich finde das mit der Überwachung gut. Wer nichts zu verbergen hat, muss nichts befürchten.“ Damit teilt sie die Meinung vieler Bürger. Nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz im Dezember 2016 sprachen sich 60 Prozent der Bundesbürger in einer Umfrage für mehr Videoüberwachung aus.

Im Fall des Berliner U-Bahntreters führten Videoaufnahmen zu dessen Identifizierung und Verurteilung. Derzeit kämpft ein Berliner Bürgerbündnis sogar für eine weitergehende Videoüberwachung. Eine spezielle Software soll demnach auch bestimmte Verhaltensweisen erkennen können oder die plötzliche Ansammlung von Menschen. Die Polizei bekäme dann einen entsprechenden Hinweis, so der Wunsch des Bündnisses.

Genau dieses Vorgehen will das Innenministerium gemeinsam mit der Bundespolizei später in einem weiteren Projekt testen. „Ein Dieb verhält sich zum Beispiel völlig anders als ein Reisender“, sagt Pressesprecher Schobranski. Außerdem sollten die technischen Möglichkeiten getestet werden, bestimmte Gefahrensituationen zu erkennen. Handelt es sich bei einem zurückgelassenen Koffer lediglich um ein Gepäckstück oder womöglich um eine Bedrohung? Ein Starttermin für dieses nächste Vorhaben steht noch nicht fest.

Wer sich überwachen lässt, bekommt Amazon-Gutscheine

Sein Gesicht sechs Monate lang in Überwachungskameras an einem Berliner Bahnhof halten? Die Bundespolizei lockt Freiwillige – besonders eifrigen Testern winkt sogar ein Hauptgewinn. Von Caspar von Au und Simon Hurtz mehr…

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Der beste „Flache-Erde“-Beweis [UNWIDERLEGBAR] | AstroToni TV

ab Minuten 2:11 –  „perfekte Spiegelung in Bolivien auf dem Salzsee“„der SPIEGEL der Wahrheit“  – ab Minuten 4:11 Impressionen vom Salzsee in Bolivien

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