„MON 810“ (Wiederzulassung), „Bt 11“ und „1507“ (Erstzulassung) – „Abstimmung 27 März 2017“ – Ergebnis der Abstimmung „eindeutig“ gegen MONSANTO – Zwei Stimm-Abgaben sind im höchsten Maße in Zweifel zu ziehen (Deutschland/United Kingdom)

http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/32497/

aus dem Text:…Nach Informationen von Friends of the Earth Europe haben 14 EU-Mitglieder gegen die Wiederzulassung von MON810 gestimmt und damit zwei mehr als im Januar. Sie repräsentieren gut 30 Prozent der EU-Bevölkerung. Bei den Maissorten Bt 11 und 1507 waren sogar 16 Mitglieder (plus 3) für ein Verbot.

Bald neuer Gentech-Mais auf europäischen Äckern?

27.03.2017

Mais Syngenta

In den USA bauen viele Farmer Gentechnik-Mais an (Foto: Courtesy of Syngenta)

Es wird immer wahrscheinlicher, dass nach fast 20 Jahren bald wieder gentechnisch veränderter (GVO) Mais in Europa zum Anbau zugelassen wird. Wie erwartet gab es heute auch im EU-Berufungsausschuss keine Mehrheit für oder gegen ein Verbot. Der Gentechnikexperte der Grünen im Bundestag, Harald Ebner, geht davon aus, dass die Europäische Kommission die drei Maislinien nun bald durchwinken wird.

Die EU-Kommission hatte drei GVO-Maissorten zum Anbau in der EU vorgeschlagen: MON 810 (Wiederzulassung), Bt 11 und 1507 (Erstzulassung). Das Zulassungsverfahren für die Maislinie 1507 läuft bereits seit mehr als zehn Jahren. Weil so lange geprüft wurde, hatten die Hersteller DuPont Pioneer und Dow Agrosciences bereits erfolgreich Untätigkeitsklage beim Europäischen Gerichtshof erhoben. Deshalb steht die EUKommission jetzt unter Handlungsdruck. In einer Sitzung im Februar war allerdings darauf hingewiesen worden, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker könne den Vorschlag, die drei Maissorten zuzulassen, jederzeit wieder zurückziehen.

Im Lauf des Zulassungsverfahrens müssen die EU-Mitgliedsstaaten beteiligt werden. Diese haben nun auch im zweiten Gremium, dem Berufungsausschuss, keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen den Anbau des GVO-Maises erzielt. Dafür wären nach Angaben einer Kommissionssprecherin mindestens 16 von 28 Mitgliedsstaaten nötig gewesen, die 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren müssen. Nach Informationen von Friends of the Earth Europe haben 14 EU-Mitglieder gegen die Wiederzulassung von MON810 gestimmt und damit zwei mehr als im Januar. Sie repräsentieren gut 30 Prozent der EU-Bevölkerung. Bei den Maissorten Bt 11 und 1507 waren sogar 16 Mitglieder (plus 3) für ein Verbot. Sie vertreten aber nur 47 Prozent der EU-Bevölkerung. Die Bundesregierung hat sich den Angaben zufolge wie bei der ersten Abstimmung im Januar enthalten, denn die große Koalition ist sich uneins.

„Deutschland hat sich mit einer Enthaltung um ein klares Nein gedrückt, obwohl die gentechnikfreie Produktion boomt“, kritisierte der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein. „Der Anbau von Gentechnik-Pflanzen kostet alle, die ihn nicht wollen, viel Geld.“

„Kommissionspräsident Juncker muss jetzt Farbe bekennen, ob er die weitgehende GentechnikFreiheit auf den Äckern in der EU erhalten will oder nicht“, sagte die Gentechnikexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Heike Moldenhauer. Der in der Vergangenheit bereits zugelassene Genmais Mon 810 ist in 17 EU-Ländern verboten – darunter Deutschland. Er werde auf weniger als einem Prozent der EU-Ackerfläche angebaut – hauptsächlich in Spanien.

Alle drei Maislinien produzieren ein Insektengift. Außerdem sind sie resistent gegen das Totalherbizid Glufosinat des Chemiekonzerns Bayer. Moldenhauer warf Agrarminister Christian Schmidt (CSU) daher vor, mit seiner Enthaltung in Brüssel vor den Firmen Bayer-Monsanto zu kuschen.

Ohne klares Votum stimmte der Ausschuss auch über die Frage ab, ob eine Reihe von GentechMaissorten des Herstellers Syngenta für die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln zugelassen werden sollen. Es geht um die Sorten Bt11 × 59122 × MIR604 × 1507 × GA21 und ihre Kombinationen. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hatte sich vergangene Woche bereits dagegen ausgesprochen. Sein Votum hat allerdings rechtlich keine Wirkung. Auch hier muss jetzt die EU-Kommission entscheiden. [vef]

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http://www.greenpeace.org/eu-unit/en/News/2017/Governments-citizens-reject-GMOs-MON810-Bt11-1507/

Governments and citizens reject GMOs, Commission must follow – Greenpeace

Press release – March 27, 2017

Brussels – Today, national government representatives failed to support the approval of threegeneticallymodified (GM) maizecrops for cultivation in Europe: two new ones and the only GM crop currently grown in the EU.

While no qualified majority was reached [1, 2], the number of rejections shows that GMO opposition clearly outweighs support. It was the second vote by national governments on the European Commission’s proposals to approve the three GM crops. The first vote, held in January2017, had also failed to deliver a qualified majority. Therefore, it is nowup to the Commission to take the final decision.

Greenpeace EU food policy director Franziska Achterberg said: “When he was elected, Commission President Juncker promised more democratic decision-making. This vote leaves no doubt that approving these GM crops would break that promise. A majority of governments, parliamentarians and Europeans oppose them, and two thirds of European countries ban GMO cultivation on their lands. Instead of backing risky products peddled by multinational corporations, the Commission should support ecological farming and the solutions it provides for rural areas, farmers and the environment.”

Background

In 2014, Juncker said he “would not want the Commission to be able to take a decision when a majority of Member States has not encouraged it to do so” [3].

In 2016, his Commission proposed authorising the cultivation of DuPont Pioneer’s 1507 maize and Syngenta’s Bt11 maize, and to renew the licence for Monsanto’s maize MON810, the only GM crop currently grown in the EU.

If approved, the three authorisations would only be valid in 9 out of 28 EU countries, as well as in three regions (England in the UK, Flanders and the Brussels region in Belgium). The other EU countries and the remaining regions in the UK and Belgium have used the EU’s new opt-out mechanism to prevent GM crops from being grown in their territories.

The European Parliament has repeatedly clashed with the European Commission over its policy on genetically modified organisms (GMOs). In December 2015, it called for a moratorium on all GMO import authorisations until new decision-making rules are in place. It has opposed the authorisation of several GMOs for import to the EU and rejected the proposed authorisations of GM maize 1507, GM maize Bt11 and GM maize MON810 for cultivation in the EU.

GM crops have no place in sustainable farming. They come with unacceptable risks created by the genetic engineering process and the traits they are engineered to express. At the same time, they have failed to deliver on the promises made by their producers. To protect the environment and our health, the European Union should ban GMOs and promote ecological farming methods instead of following the example of the US and the handful of other countries where GM crops are grown.

Notes:
[1] A qualified majority is achieved when at least 16 countries, representing at least 65% of the European population, vote in favour or against.

[2] On GM maize MON810, 14 EU countries voted against (AT, BG, CY, DK, EL, FR, IE, IT, HU, LT, LU, LV, PL, SI) representing 43.29 per cent of the EU population, eight EU countries voted in favour (CZ, EE, ES, FI, NL, RO, SE, UK) representing 34.45 per cent, and six abstained (BE, DE, HR, MT, PT, SK) representing 22.26 per cent.

On GM maize 1507 and Bt 11, 16 EU countries voted against (AT, BG, CY, DK, EL, FR, HU, IE, IT, LT, LU, LV, PL, PT, SI, SE) representing 47.27 per cent of the EU population, six voted in favour (EE, ES, FI, NL, RO, UK) representing 30.45 per cent, and six abstained (BE, CZ, DE, HR, MT, SK) representing 22.28 per cent.

[3] http://ec.europa.eu/priorities/docs/pg_en.pdf

Contacts:

Franziska Achterberg – Greenpeace EU food policy director, +32 (0)498 362403, franziska.achterberg@greenpeace.org
Greenpeace EU press desk
: +32 (0)2 274 1911, pressdesk.eu@greenpeace.org

 

For breaking news and comment on EU affairs: www.twitter.com/GreenpeaceEU

Greenpeace is an independent global campaigning organisation that acts to change attitudes and behaviour, to protect and conserve the environment and to promote peace. Greenpeace does not accept donations from governments, the EU, businesses or political parties.

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Rückblick Abstimmung 27 Januar 2017

http://www.martin-haeusling.eu/presse-medien/pressemitteilungen/1536-keine-mehrheit-fuer-oder-gegen-zulassung-von-genmais.html

 

Schon in den 1990ern verdiente Microsoft mit seinen Anteilen an anderen Konzernen geschätzt etwa 50%. Dem Microsoft-Gründer Bill Gates und anderen Investoren war klar, dass der Computer nur die Dienstmagd eines noch viel profitableren Geschäfts ist – nämlich des Geschäfts mit den Genen. Sie pumpten Geld in die neuen Bereiche von Biotechnologie und Gentechnik und setzten so eine technologische und kommerzielle Umwälzung in Gang, die dabei ist, unsere Welt zu verändern.

Ein normales Unternehmen wird Monsanto nie sein. Kein zweiter Konzern hat weltweit so viele Gegner. Während in anderen Ländern unermüdlich seit Jahren gegen diesen Konzern protestiert wird, scheinen hierzulande die Menschen eher zu schlafen.

Viele sind der Meinung, Monsanto gebe es nur in den USA. Das ist falsch. Monsanto ist längst auch in Deutschland angekommen. In Deutschland gibt es zwar noch kein genmanipuliertes, wohl aber patentiertes Saatgut und auch hier ist ein Streit um den Nachbau entbrannt: Die Landwirte wehren sich gegen hohe Nachbaugebühren und rigide Kontrollen der großen Pflanzenzuchtkonzerne. Sie fürchten eine neue, moderne Form der Leibeigenschaft.

Wir sprechen hier nicht von Roundup. Hier wissen wir auch, wie bereits die EFSA von Monsanto unterwandert ist. Die EFSA hat frühere Sicherheitsbewertungen von Glyphosat nicht bestätigt, also nicht zur Kenntnis genommen, dass Glyphosat krebserregend sein soll. Während in Kalifornien die Warnung vor Krebs auf Roundup durch das Gericht bestätigt wurde, schützt die Europäische Chemikalienagentur  Monsanto mit einem unverschämtem Glyphosat-Bericht: Die ECHA hat auch den Nachweis der Karzinogenität beim Menschen und die Beweise für zwei mit Karzinogenen verbundene Merkmale, die alle von IARC dokumentiert sind, zurückgewiesen.

Unsere Gesundheit spielt hier schon lange keine Rolle mehr! Wie Monsanto die FDA unterwanderte und warum GVO auf der Welt zugelassen sind, erfahren sie in diesem Bericht: Wie dreist Monsanto in den obersten Etagen der US-Regierung verkehrte, um GVO-Lebensmittel in Umlauf bringen zu können

MOnsanto ist längst in Deutschland

Eine erschreckende Nachricht erreichte uns Anfang Mai 2013  „Monsanto übernimmt Geschäftsbereiche von Dieckmann Seeds!
Das mittelständische Saatzuchtunternehmen Dieckmann Seeds mit Sitz in Niedersachsen gibt Teile seines europäischen Geschäftsbetriebs an den weltweit agierenden US-Konzern Monsanto ab. Wie kann man sich nur mit Monsanto einlassen, fragten wir uns, telefonierten sofort mit den Inhabern und verfassten einen offenen Brief. Siehe Monsanto kauft Teile von Dieckmann Seeds

Diek

Die Presseerklärung

Wie beide Firmen heute in einer gemeinsamen Presseverlautbarung mitteilten, umfasst die betreffende Kauf- beziehungsweise Verkaufsvereinbarung die Geschäftsbereiche Raps- und Roggensaatgut sowie den Vertrieb von Mais und Sonnenblumen.
Weitere Angaben und finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben. Die Vereinbarung wird derzeit von den zuständigen nationalen Kartellbehörden geprüft.
Geschäftsführer Johannes Dieckmann erklärte, er sei zuversichtlich, dass der Übergang dieser Geschäftsbereiche an Monsanto neue Potentiale für die Kunden biete sowie Chancen für die Mitarbeiter beider Unternehmen darstelle. Dieckmann Seeds werde die Geschäftstätigkeit in den Bereichen Züchtung, Entwicklung, Produktion, Vermarktung, sowie Vertrieb und Verkauf von anderen Saatgutarten, insbesondere von Getreide, beibehalten. Ebenso werde der landwirtschaftliche Betrieb fortgeführt, kündigte Dieckmann an.

Aus Sicht des Geschäftsführers Saatgut der Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Björn Neumann, stellt diese Transaktion eine langfristige strategische Investition für Monsanto in Deutschland und Osteuropa dar. „Wir erwarten von diesem Investment, unseren Kunden noch leistungsstärkeres Rapssaatgut zur Verfügung stellen zu können. Zudem stellt es eine interessante Portfolioerweiterung dar. Dies bietet in Europa und gerade auch in Osteuropa neue Geschäftsmöglichkeiten“, betonte Neumann. Dort sei es wichtig, dem Landwirt mehr Optionen für den notwendigen Fruchtfolgewechsel bereitzustellen.

Dieckmann Seeds ist spezialisiert auf die Züchtung von Hybridraps, Hybridroggen und Robustroggen. Eine weltweit führende Position nimmt die Firma in der Züchtung beta-glucanreicher Wintergerste ein. Monsanto ist vor allem als global führender Anbieter von gentechnisch veränderten Pflanzen bekannt. Der Konzern erwirtschaftete im ersten Geschäftshalbjahr 2012/13 einen Umsatz von umgerechnet 4,25 Mrd Euro und ein Nettoeinkommen von gut 1,4 Mrd Euro.
Kontaktdaten zu der Firma, die sich von Monsanto kaufen lässt:
http://www.dieckmann-seeds.de/

 

Wir waren damals mit unserem offenen Brief leider nicht erfolgreich, waren wir ja auch erst zwar Monate davor mit den Netzfrauen gestartet und bis dato kannte ja auch fast keiner in Deutschland Monsanto. Das hat sich in den drei Jahren bis heute geändert, denn wir gaben ja auch nie auf. Der Verkauf an Monsanto ging übrigens reibungslos über die Bühne.

Auch deutsche Firmen sind Großabnehmer von Monsantos gentechnisch veränderten Produkten. In Mastfabriken fressen Hühner, Enten, Gänse, Puten, Rinder und Schweine regelmäßig Gen-Soja und die Agarindustrie ist riesig in Deutschland. Schließlich gehört Deutschland zu den größten Fleischlieferanten der Welt.

Monsanto – Dekalb

MonsantoDeutschland8

 

Es gibt auch Versuchsfelder von Monsanto in Deutschland

Hier handelt es sich um DKC 2931 Silomais BRD 2015

 Quelle: Feldversuche Monsanto Züchtung 2015, Mittel BRD, 10 Standorte Herausgeber: Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Folgende Sorten in Deutschland zugelassen

» Übersicht » Monsanto Agrar Deutschland GmbH

Kultur Sorte Kenn-
nummer
Daten-
jahr
Zulassungs-
jahr
Kenn-
buchstabe
Mais Monumental 8176 2014 2000 M
Mais DK247 9173 2011 2003 M
Mais Arsenal 4947 2007 1995 M
Mais Liberal 7790 2007 1999 M
Mais Oural 4802 2003 1994 M
Mais Prinval 3565 2003 1992 M
Mais Marshall 3855 2001 1992 M
Mais DKC3578 9424 2011 2004 M
Sonnenblume, außer für Zierzwecke Flores 419 2006 1997 SOL
Sonnenblume, außer für Zierzwecke Flavia 379 2005 1996 SOL
Winterraps Caiman 1907 2009 2004 RAW

 

Standorte von Monsanto Deutschland ….siehe netzfauen

 

Gemüsesaatgut – Die Gemüsesparte von Monsanto

Die Marken Seminis ® und De Ruiter™ stehen im Mittelpunkt der Gemüsesparte von Monsanto. Das Produktportfolio erstreckt sich von Saatgut für Freilandanbau bis hin zu Gewächshauskulturen. Weltweit können Gemüseerzeuger aus mehr als 4000 verschiedenen Saatgutsorten von über 20 Gemüsearten auswählen – alle von Monsanto!

Seminis

Dazu Monsanto: „Die Marke Seminis® blickt auf eine reiche Tradition zurück und ist das Ergebnis des Zusammenschlusses verschiedener regionaler Marken. Hierzu zählen einige der bekanntesten und vertrauenswürdigsten Namen der Landwirtschaft – einige von ihnen lassen sich bis in die 60er-Jahre des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Diese Breite, Tiefe und Vielfalt an genetischem Material ermöglicht es uns, neue Gemüsesorten mit einer Fülle von Merkmalen zu entwickeln – jeweils angepasst an die regionalen Vorlieben der Verbraucher.“

De Ruiter

De Ruiter™ konzentriert sich allein auf Gemüseprodukte und Veredelungsunterlagen für den beheizten, geschützten Anbau. Mehr Informationen Saatgut- Monsanto unter falscher Flagge – auf den Spuren von Monsanto in Europa.

Biotechnologie – Von der Webseite Monsanto-Deutschland!!!

„Die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen wurden 1996 in den USA ausgebracht. Nur 14 Jahre später nutzen 14 Millionen Landwirte auf 134 Millionen Hektar solches Saatgut. Die damit verbundene Technologie stammt nicht selten aus der Produktentwicklung von Monsanto. Eine nüchterne Betrachtung statistischer Erhebungen macht deutlich, warum Landwirte dieses Saatgut so rasch angenommen haben:

Mit gentechnisch veränderten Nutzpflanzensorten haben Landwirte weltweit seit 1996 zusätzliche Gewinne in Höhe von 52 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Das entspricht einer globalen Produktionssteigerung von 3,6 Prozent bei Sojabohne, Mais, Raps und Baumwolle. Allein im Jahr 2008 erzielten Landwirte durch den Anbau von biotechnologisch verbesserten Sorten für ihre Betriebe zusätzliche Gewinne von 9,37 Milliarden US-Dollar. Dabei leiten sich 60 Prozent aus höheren Erträgen und 40 Prozent aus Kosteneinsparungen ab. Diese Gewinne sind bereits vermindert um den Gewinnanteil der involvierten Saatzüchter und Technologieanbieter (27 Prozent), die eine weitere wichtige Triebfeder für die rasche Etablierung der Technologie darstellen.

Weitere für Landwirte relevante Vorteile der Biotechnologie sind zum Beispiel ein vereinfachtes Unkrautmanagement, eine konsequentere Ausnutzung der Vorteile einer reduzierten Bodenbearbeitung, höhere Flexibilität in der Fruchtfolgegestaltung, verbesserte Anwendersicherheit, reduzierte Risiken von Ertragsschäden, verbesserte Erntequalität und vieles mehr.

Dieser zwischen den Marktpartnern ausbalancierte wirtschaftliche Erfolg und die sich abzeichnenden Potenziale ermutigen Monsanto auch in Zukunft, in die Forschung und Entwicklung verbesserter Nutzpflanzensorten unter Einsatz der Gentechnik zu investieren – derzeit circa 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr.

Als neuer Meilenstein in der Entwicklung einer Nutzpflanze mit gleichermaßen agronomischen und ökologischen Vorteilen gilt die Entwicklung von dürretolerantem Mais gemeinsam mit dem Unternehmen BASF; Seine Markteinführung ist für 2013 geplant. Als weiterer Durchbruch in der biotechnologischen Produktentwicklung im Hinblick auf einen Nutzen für den Verbraucher gilt die marktreife SDA (Stearidonsäure)-Sojabohne. Das Pflanzenöl der neuen Sojabohne ist durch einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäure charakterisiert, ein essentieller Baustein in der menschlichen Ernährung. Omega-3-Fettsäure trägt darüber hinaus dazu bei, Herz-Kreislaufrisiken zu verringern.

Weitere Informationen:
> Monsanto International: Safety  Science of our Products
> Monsanto International: Biotechnology
> Monsanto International: Research and Development Pipeline

 

Hier in Deutschland scheinen die Menschen noch zu glauben, was Monsanto von sich gibt. In den anderen Ländern schon lange nicht mehr. Immer mehr Bauern in den USA kehren Monsanto den Rücken, gefolgt von Farmern aus Afrika, die NEIN zu genmanipulierter Baumwolle sagen, und auch Lateinamerika wehrt sich erfolgreich.

Monsanto wird 2016 drei Forschungszentren in den USA schließen, denn die Farmer sind schon längst nicht mehr von der GVO-Technologie überzeugt. Monsanto ist auf Talfahrt und verzeichnet seit längerem Millionen-Verluste.

„Mehr Ernte, ein höherer Gewinn für die Bauern und ein gestiegener Lebensstandard ihrer Familie – das sind die Folgen, wenn Bauern gentechnisch veränderte Baumwollpflanzen anbauen“, so werben die Agrargiganten, wenn sie ihre Produkte anpreisen, doch die Realität ist eine neue Form von Versklavung. In Indien haben schon Tausende von Kleinbauern Selbstmord begangen, weil sie das Saatgut nicht mehr bezahlen konnten und ihre Familien dadurch hungern mussten. Samen des Todes und der Versklavung wird das genmanipulierte Saatgut deshalb auch genannt.

Da, wo noch natürliche Baumwolle angepflanzt wurde, hat man sogar mithilfe der Entwicklungshilfe auf genmanipulierte Baumwolle gedrängt wie 2014 in dem von Dürre geplagtem Äthiopien. Der Rohstoff soll die heimische Textil- und Bekleidungsindustrie beflügeln. In Äthiopien ist die GIZ vorwiegend für das BMZ als Hauptauftraggeber aktiv. Zudem betrauen andere deutsche Bundesministerien die GIZ mit der Durchführung von Vorhaben, wie derzeit das Landwirtschaftsministerium. Internationale Geber wie die Europäische Union, Irland, Kanada und Norwegen sowie die Bill and Melinda Gates Foundation leisten finanzielle Beiträge zu laufenden Programmen. Schauen Sie sich die Bill-Gates- Stiftung bitte genau an – sie und Monsanto sind die Treiber der Gentechnik Bill Gates – die Allianz mit Big Pharma und Agro-Gentechnik und was hat uns  das Ganze gebracht? Nur Not und Elend! Die Gentechnik kann zur größten Katastrophe der Welt werden!

Die MONSANTO Deutschland GmbH ist Fördermitglied des Vereins Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB), welcher laut Satzung gemeinnützige Zwecke im Bereich des Natur- und Umweltschutzes verfolgt.

MonsantoDeutschland

 

Wie glaubhaft kann ein Pflanzenschutzkongress sein, dessen Sponsoren Monsanto und Bayer sind – zwei der wichtigsten Anbieter von Glyphosat-haltigen Unkrautvernichtungsmitteln? Monsanto und Bayer waren Sponsoren des Kongresses, dessen Veranstalter die IPPC war. Zwei Vorträge im Programm befassten sich mit dem Herbizid, das wegen seines Krebsrisikos umstritten ist. Dass Glyphosat von der Internationalen Krebsforschungsagentur schon da bekannt war, dass es als  „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft war, schien nicht zu stören. Laut Deutschlandfunk waren die Referenten Sabine Andert  von der Universität Rostock und Horst Steinmann, Agrarwissenschaftler an der Universität Göttingen.

Monsantodeutschland6

 

Hinter jeder Aktiengesellschaft stehen Anteilseigner, die nur den Profit sehen. Nur: Wer weiß schon genau, wo sein Geld angelegt wird, wenn er zum Beispiel in einen Fond bei einem Geldinstitut anlegt. Was würden Sie sagen, wenn Sie erfahren, dass z. B. ihre Anlage Monsanto enthält?

Wer die größten Aktionäre sind, sollte bekannt sein: State Street Corporation, Vanguard Group, Capital Research Global Investors,  FMR (Fidelity) und Blackrock Diese fünf Konzerne kontrollieren die weltweit größten Konzerne, darunter auch Monsanto.

INFOBOX

Der US-amerikanische Konzern Monsanto ist Marktführer bei genmanipuliertem Saatgut und Pestiziden. Auch Produkte wie Agent Orange, PCB, Aspartam, Saccharin und viele weitere giftige Substanzen wurden vom Unternehmen entwickelt und vertrieben.

Durch Aufkauf der gesamten Konkurrenz, gezielte Lobbyarbeit, die Patentierung von Leben, massive Einflussnahme auf die Zulassung von Saatgut sowie Knebelverträge für bäuerliche Erzeuger und Verbraucher sind Monsanto, BASF, Bayer, Nestlé und Co. drauf und dran, die gesamte Nahrungsmittelkette weltweit vom Wasser übers Saatgut bis zum Steak ihren Profitinteressen zu unterwerfen! Außerdem arbeiten diese Konzerne eng zusammen. So hat Nestlé die Babysparte von Pfizer übernommen. Alle Informationen finden Sie hier: Die Macht der Lebensmittel-Giganten – Diese Mega-Konzerne kontrollieren unsere Nahrung

Von Monsanto wissen wir bereits, dass auch seine Geschichte eine „dunkle” Vergangenheit hat.

Monsanto hat eine lange Geschichte der Herstellung von Chemikalien und deren vernichtende Wirkung. Die Firma nahm am Manhattan Projekt teil und half so während des II. Weltkriegs mit, die Atombombe zu entwickeln. Das Herbizid ‚Agent Orange’ sorgte im Vietnamkrieg für geschätzte 500 000 Missgeburten. In Indien begingen in den letzten Jahren Hunderttausende Bauern wegen ihrer Abhängigkeiten zu Monsanto Selbstmord, weil sie durch unrückzahlbare Kredite für das Saatgut und die verlangten Lizenzgebühren nicht mehr in der Lage waren, ihre Familien zu ernähren. Das Unternehmen produziert Saatgut und Herbizide und setzt seit den 1990er-Jahren Biotechnologien zur Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte ein. Bekannte Produkte sind verschiedene transgene Maissorten und Breitbandherbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat unter dem Namen Roundup. Zu den Großaktionären gehört die Bill & Melinda Gates Foundation.

John F. Queeny gründete Monsanto 1901 als Chemikalienhersteller, der anfangs hauptsächlich das Süßungsmittel Saccharin sowie Koffein produzierte.

1940 wurde der landwirtschaftliche Bereich aufgebaut: Monsanto entwickelte sich zum Spezialisten für Agrarchemie und gentechnisch verändertes Saatgut (darunter Kulturpflanzen mit Resistenzen gegen die eigenen Herbizide und Schädlinge). Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto.

2002 wurde Monsanto vom Mutterkonzern Pharmacia (seit 2003 ein Tochterunternehmen von Pfizer) abgespalten. In den USA erwarb Monsanto seit 1980 bedeutende Patente auf gentechnische Methoden und Gene, was von Monsanto-Gegnern sehr kritisch kommentiert wird. Sie unterstellen, das Unternehmen verfolge das Ziel, die für das Überleben lebenswichtigen Ressourcen zu monopolisieren so etwa durch die vertragliche Bindung der Landwirte, die es ihnen verbietet, die eigene Ernte als Saatgut wieder zu verwenden.

Monsanto und andere Biotech-Unternehmen behaupten, gentechnisch veränderte (GV-) Pflanzen hätten keinen Einfluss auf die Umwelt und seien völlig unbedenklich zum Verzehr geeignet.

Dass das Kartenhaus von Monsanto zusammenfällt, zeigten wir in diesem Bericht: Monsanto wusste schon vor 35 Jahren…Monsanto knew 35 years ago that its glyphosate-soaked ‘food’ causes cancer

Auch deutsche Institute investierten in Monsanto

Indirekte Investoren, also über Beteiligungen, zum Beispiel Fonds :

Nachfolgend die Beweise :

DWS Investments – Deutsche Bank

DWS ist die größte Fondsgesellschaft Deutschlands und rangiert weltweit unter den Top Ten!

https://www.dws.de/Produkte/Fonds/779/Portfoliostruktur

 

Noch ein Bespiel:

Name Bereich Information V.-Datum Relevanz
Deutsche Bank AG
Frankfurt
Kapitalmarkt Mitteilung nach § 30e Abs.1 Nr.2 WpHG – Neuemissionen 25.02.2008

Monsanto d

 

DEKA – Sparkassen – Monsanto

Die Deka ist die Zentralbank der Sparkassen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, Deutschland. Sie hat ein Vermögensvolumen von rund €160 Milliarden und ist damit der größte Vermögensverwalter in Deutschland.

Die DekaBank fühlt sich den Äquator-Prinzipien, dem Carbon Disclosure Project, der Global Reporting Initiative und dem United Nations Global Compact verpflichtet. Die DekaBank hat in Firmen wie L-3 Communications, Rio Tinto, Rheinmetall, Royal Dutch Shell, H&M und anderen investiert. Die DekaBank nimmt den 8. Platz hinsichtlich bedenklicher Finanztransaktionen ein mit einer Gesamtsumme von investierten €780 Millionen in insgesamt 23 der 28 kontroversen Unternehmen, die von PROFUNDO untersucht wurden. Mehr Infos hier: DekaBank | Facing Finance

Deka Investment GmbH

Frankfurt am Main

Jahresbericht zum 30. September 2015 Deka-MegaTrends CF
ISIN DE0005152706

Monsanto D2

Deka Investment GmbH  Frankfurt am Main Jahresbericht 01.10.2014 bis 31.07.2015 Deka-BasisStrategie Aktien
ISIN DE000DK2EAG7 (Anteilklasse CF (A))

MonsantoD3

Dies sind nur ein paar Beispiele von vielen.

Weitere Deutsche Institute:

LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH
Stuttgart
Kapitalmarkt Jahresbericht
Genius Strategie
DE000A0RA046
27.10.2015
NORD/LB Asset Management AG
Hannover
Kapitalmarkt Jahresbericht für die Zeit vom 01.09.2014 bis 31.08.2015
NORD/LB AM Aktien North America T
DE000A1JJJD3
11.12.2015
Allianz Global Investors GmbH
Frankfurt am Main
Kapitalmarkt Halbjahresbericht zum 30. Juni 2015
Allianz Interglobal P (EUR);Allianz Interglobal A (EUR)
DE0009797563; DE0008475070
28.08.2015

Monsanto wollte bereits 2015 Bayer CropScience kaufen – doch dann kam alles anders

Mittlerweile hat Bayer Monsanto gekauft: Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!

Bayer9

2015 hieß es noch: Das Monsanto-Management erwägt nach eigenen Angaben ein Übernahme-Gebot für Bayer CropScience und andere Rivalen abzugeben. Die internen Diskussionen dazu liefen seit dem gescheiterten Milliarden-Angebot für den Schweizer Pflanzenschutz- und Saatguthersteller Syngenta im August (2015), erklärte Monsanto-Präsident Brett Begemann. Er wollte nicht sagen, ob Bayer CropScience direkt angesprochen worden sei, sagte Begemann am Firmensitz in St. Louis. „Wenn sich eine Gelegenheit bietet, schauen wir sie uns an.“ Ende August hatte Monsanto eine Offerte von 47 Milliarden Dollar für Syngenta nach hartnäckigem Widerstand des Schweizer Managements zurückgezogen. Die Branche steht angesichts fallender Getreidepreise unter Druck und leidet unter schwächelnden Geschäften in Lateinamerika.

Dazu auch unser Beitrag: China will größter GMO-Produzent werden und wirft Aktivisten aus dem Land – kaufen Chinesen doch Monsanto? ChemChina’s $44 billion bid for Syngenta – Sustainable Pulse Banned by China

 

Bereits seit 2007 kooperieren Bayer und Monsanto. Bayer Cropscience und Monsanto schlossen eine Reihe von langfristigen Geschäfts- und Lizenzverträgen für landwirtschaftliche Schlüsseltechnologien ab

Wie Sie nun spätestens feststellen dürften, ist Monsanto längst da!

Netzfrau Doro Schreier

Saatgut- Monsanto unter falscher Flagge – auf den Spuren von Monsanto in Europa.

Monsanto kauft Lieferanten und Marken von traditionellem Saatgut auf – Petition gegen neue GVO-Regelung in Europa

Wir sind geschockt! In 45% der Stadtbevölkerung Europas befindet sich Glyphosat! “Roundup” von Monsanto.

Zika virus outbreak – Denguefieber – von biologischer Waffe zu einer weltweiten Pandemie

Chinas Kampfansage an die großen Konzerne der Welt – nach Pirelli nun KraussMaffei – Wird Europa ausverkauft?

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