„Kai Diekmann“ (Ermittlung wegen sexueller Belästigung) – Linus Förster (SPD) verhaftet – Kinderpornos??? / Hillary Clinton gegen „Fake News“ und „Falsch-Meldungen“ / „PIZZA-GATE“ TEIL 3 / Pädophilie : SYMBOLE – LOGOs — Mutter entdeckt Symbol auf Spielzeug / GREAT BRITAIN „YWCA“ / „Joe Biden“ / Facebook blockiert die DWN: Bitte unterstützen Sie uns!

Ermittlungen wegen sexueller Belästigung gegen Kai Diekmann

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kai Diekmann. Eine Mitarbeiterin des Verlags wirft dem Herausgeber der «Bild»-Gruppe sexuelle Belästigung vor.

«Bild»-Herausgeber Kai Diekmann verfolgt am 30.05.2016 die Diskussionsrunde "Presse - die vierte Gewalt im Staate?" der Veranstaltungsreihe "Parlamentsleben" im niedersächsischen Landtag in Hannover (Foto: dpa)

«Bild»-Herausgeber Kai Diekmann verfolgt am 30.05.2016 die Diskussionsrunde „Presse – die vierte Gewalt im Staate?“ der Veranstaltungsreihe „Parlamentsleben“ im niedersächsischen Landtag in Hannover (Foto: dpa)

Diekmann

Kai Diekmann, derzeit noch Herausgeber der «Bild»-Gruppe, sieht sich einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» zufolge mit dem Vorwurf sexueller Belästigung konfrontiert. Das berichtet die dpa. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam sagte am Freitag auf Anfrage, dass eine Anzeige eingegangen sei und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Der Vorwurf werde nun geprüft. Laut dem «Spiegel»-Bericht (Ausgabe 2/2017) wirft eine Mitarbeiterin des Springer-Verlags Diekmann vor, sie nach einer Klausurtagung in Potsdam im Sommer beim Baden belästigt zu haben. Diekmann bestreitet das.

Sein Rechtsanwalt Otmar Kury teilte mit: «Der gegen Herrn Diekmann erhobene Vorwurf ist haltlos, und wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden.»

Springer-Sprecherin Edda Fels sagte der Deutschen Presse-Agentur, sie könne die Angaben des Nachrichtenmagazins bestätigen. Springer habe die Vorwürfe mit Hilfe externer Rechtsexperten untersucht und mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln kein strafbares Verhalten Diekmanns festgestellt. «Die Ergebnisse haben wir mit Einverständnis von Herrn Diekmann an die Staatsanwaltschaft zur rechtsverbindlichen Klärung weitergegeben. Dort wird der Vorgang nun untersucht.»

Nach Angaben des «Spiegel» erfolgte die Anzeige der Mitarbeiterin gegen Diekmann unmittelbar nach Weitergabe dieser Ergebnisse. Die Anwältin der Springer-Mitarbeiterin war am Freitag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Zwischen den Vorwürfen und der Entscheidung Diekmanns, das Unternehmen nach 30 Jahren Ende Januar zu verlassen, gibt es Edda Fels zufolge keinen ursächlichen Zusammenhang. Ein Beleg dafür sei, dass der 52-Jährige den Entschluss schon vor mehr als einem Jahr gefasst und auch schon im Januar 2016, lange vor den Vorwürfen, die Chefredaktion der «Bild»-Zeitung abgegeben habe. Der Verlag hatte am Tag vor Silvester mitgeteilt, dass Diekmann seine Tätigkeit mit Wirkung zum 31. Januar auf eigenen Wunsch beenden und aus dem Unternehmen ausscheiden werde. Der Spiegel schreibt, „aus dem Unternehmen“ heiße es: „Die Vorwürfe hätten den geplanten Abschied allenfalls beschleunigt.“

Diekmann hatte seine journalistische Karriere als Volontär bei Springer begonnen. Anschließend war er Parlamentskorrespondent bei «Bild» und «Bild am Sonntag» in Bonn. Nach Stationen bei der «Bunten» und der Berliner «B.Z.», wurde er stellvertretender Chefredakteur und Politikchef von «Bild». 1998 übernahm er die Chefredaktion der «Welt am Sonntag», 2001 wurde er «Bild»-Chef und Herausgeber von «Bild» und «Bild am Sonntag». Ende 2015 gab er die Funktion des «Bild»-Chefredakteurs ab, blieb aber als Herausgeber für die Weiterentwicklung der «Bild»-Marken verantwortlich.

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netzfrauen – „Kai Diekmann“ Ermittlung wegen Sex-Vorwurf

Bild“-Herausgeber Kai Diekmann und der Sex-Vorwurf – Staatsanwalt ermittelt

Eigentlich hieß es: Kai Diekmann verordnet sich nach Ausstieg bei Bild eine Auszeit. Heute die Nachricht: Die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigt eine Strafanzeige gegen den „Bild“-Herausgeber. Dem „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann wird von einer Mitarbeiterin ein sexueller Übergriff vorgeworfen.

Kai Diekmann, der Twitter-König und Vorstand der Atlantikbrücke e. V. bekommt Ärger. Kai Diekmann hat vor genau einer Woche seinen Abschied von Springer zum Ende Januar erklärt – nach mehr als 30 Jahren im Unternehmen. Schwer vorstellbar ist allerdings auch, dass der 52-Jährige in absehbarer Zeit in einem klassischen Medienjob wieder auftaucht: Nach MEEDIA-Informationen haben er und sein bisheriger Arbeitgeber einen Konkurrenzausschluss vereinbart.

Die folgende Nachricht hatte der „Spiegel“ ursprünglich als Vorab-Meldung mit Sperrfrist 16 Uhr herausgegeben. Diese Frist ist an mehreren Stellen gebrochen worden, deswegen berichteten auch schon vorher die anderen Medien. ……

 

….Ein paar wenige Medienkonzerne kontrollieren, was Sie denken, wie Sie denken, was Sie wissen sollen und wie Sie es wissen sollen. Und ganz groß dabei: Axel-Springer-Konzern und BertelsmannBILD gehört zu Springer und der Spiegel zu 25% Bertelsmann……

 

…….Kai Diekmann und der Sex-Vorwurf – Der angebliche Tat-Zeitpunkt war der späte Abend des 22. Juli 2016. An diesem Tag fand rund um den privaten Wohnsitz Diekmanns der gesellschaftliche Ausklang der jährlichen Klausurtagung der Bild-Gruppe statt. Etliche Teilnehmer nutzten diesen Anlass zu einem sommerlichen Bad im Potsdamer See. Was dabei zwischen dem Bild-Herausgeber und der Springer-Angestellten geschah, ist völlig unklar. Sicher ist nur, dass die Frau Vorwürfe der sexuellen Belästigung durch den Chef der roten Gruppe erhebt und bis heute daran festhält, so Meedia. ….

 

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06.01.2017 | 15:30 Uhr 07.01.2017 um 14:02 Uhr

Kai Diekmann und der Sex-Vorwurf: Mit Bild im Fahrstuhl nach oben, mit dem Spiegel wieder nach unten

 

…….Diekmanns Weggang vom Springer-Verlag bekommt neue Lesart

 

Für viele erscheint der überraschende Abgang des Bild-Herausgebers bei Springer zum 1. Februar dieses Jahres eine neue Lesart bekommen zu haben. Wie der Spiegel schreibt, könne der Vorwurf die Trennung „beschleunigt“ haben. Im Umfeld des Unternehmens wird dagegen beteuert, dass die Entscheidung Diekmanns, den Verlag zu verlassen, bereits im Herbst 2015, also vor mehr als einem Jahr, getroffen worden sei. Demnach bestehe kein Zusammenhang. Dass die Tatsache, dass Führungskraft und Medienhaus demnächst getrennte Wege gehen, beide Seiten angesichts der kommenden Medienberichte auch erleichtern dürfte, wird wohl kaum jemand bestreiten.

Für Kai Diekmann ist das schwelende Verfahren eine heikle Sache. Nach MEEDIA-Informationen heißt es internen Vermerken der Staatsanwaltschaft Potsdam, dass wegen des Verdachts der Vergewaltigung förmlich ermittelt wird, und zwar nach Paragraf 177 StGB, der laut Gesetzbuch sexuelle Übergriffe, sexuelle Nötigung sowie Vergewaltigung unter Strafe stellt. Wann über die Erhebung einer Anklage entschieden wird, steht noch nicht fest.

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Bild, Bild.de

Alle sind gleich, aber manche sind Kai Diekmann

Es gilt die Unschuldsvermutung. Für jeden, und natürlich auch für „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann. Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt momentan gegen ihn, nachdem eine „Springer“-Mitarbeiterin Anzeige erstattet hatte. Im vergangenen Sommer soll Diekmann sie beim Baden sexuell belästigt haben, so der Vorwurf, den Diekmann bestreitet.
Der „Spiegel“ und „Spiegel Online“ schrieben vergangene Woche als Erste über die Anzeige, viele weitere Medien zogen nach. Anders als von einigen Leuten bei Facebook und Twitter behauptet, griffen auch die „Bild“-Redaktionen das Thema auf. Bild.de berichtete noch am Freitag, für einige Stunden war eine „dpa“-Meldung auf der Startseite klein verlinkt:…………………….
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Linus Förster in U-Haft Ex-SPD-Politiker legt Landtagsmandat nieder

Der frühere SPD-Politiker Linus Förster legt zum Ende des Jahres offiziell sein Mandat als Landtagsabgeordneter nieder. Der 51-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Unter anderem wird ihm schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfen.

Stand: 30.12.2016

Der SPD Landtagsabgeordnete Linus Förster | Bild: dpa-Bildfunk/Matthias Balk

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Linus Förster. Ihm wird unter anderem schwerer sexueller Missbrauch einer widerstandunfähigen Person vorgeworfen.

Der 51 Jahre alte Augsburger saß jahrelang für die SPD im bayerischen Landtag. Doch schon kurz nachdem erste Vorwürfe gegen ihn aufgetaucht waren und die Staatsanwaltschaft seine Wohn- und Büroräume durchsuchen ließ, war Linus Förster aus der Partei ausgetreten.

Seit Mitte Dezember in Haft

In einem Brief Ende November an das Präsidium des Landtags hatte er zudem seinen Entschluss angekündigt, zum Jahreswechsel offiziell sein Mandat niederzulegen. Doch die Ermittler der Polizei waren schneller. Weil neue Indizien im Raum standen, wurde die Immunität Försters auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mitte Dezember durch den Landtag aufgehoben, einen Tag später erfolgte dann die Verhaftung.

Nach BR-Informationen hatte sich eine betroffene Person bei den Ermittlern gemeldet, weshalb der Tatvorwurf gegen Förster erweitert worden war auf den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer widerstandsunfähigen Person. Der 51-Jährige schweigt bislang zu den Vorwürfen. Die Auswertung der sichergestellten Datenträger dauert mindestens bis Februar. Der reguläre Haftprüfungstermin ist für Mai angesetzt.

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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/illegale-bildaufnahmen-polizei-nimmt-ex-spd-politiker-foerster-fest-a-1126153.html

Freitag, 16.12.2016   09:58 Uhr

Kinderporno- und Missbrauchsverdacht Polizei verhaftet bayerischen Abgeordneten Förster

Der Landtagsabgeordnete und Ex-SPD-Politiker Linus Förster ist verhaftet worden. Laut Staatsanwaltschaft Augsburg fanden die Ermittler bei ihm Kinderpornos. Ein weiterer Vorwurf lautet schwerer sexueller Missbrauch.

Polizisten haben den bayerischen Landtagsabgeordneten Linus Förster verhaftet. Das sagte der Anwalt des Politikers und früheren SPD-Mitglieds und bestätigte damit einen Bericht der „Augsburger Allgemeine“.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde „Haftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs einer widerstandsunfähigen Person, wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen, wegen vorsätzlicher Körperverletzung und wegen Besitzes kinderpornographischer Schriften“ erlassen. Ermittlungen gegen Förster laufen seit Anfang November.

Der Vorwurf des Besitzes von Kinderpornographie und schwerer sexueller Missbrauch sind neu, andere Vorwürfe waren bereits früher bekannt geworden. Aus der SPD hatte es zunächst geheißen, Förster soll illegale Bilder einer erwachsenen Frau gemacht haben. Aus der Partei ist Förster mittlerweile ausgetreten. Bei einer Razzia im November waren auch Försters Räume in München und Augsburg durchsucht worden.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen hatte Förster seine Posten als Bezirksvorsitzender der Sozialdemokraten in Schwaben und als stellvertretender Vorsitzender des Europa-Ausschusses im Landtag ruhen lassen. Später kündigte er dann auch an, sein Landtagsmandat zum Ende des Jahres niederzulegen.

cht/dpa

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(<Keine „Selfies im Wald“ mehr – gegen „Fake-News“ und „Falsch-Meldungen“>)

https://www.welt.de/politik/ausland/article160133713/Hillary-Clinton-hat-jetzt-genug-von-Selfies-im-Wald.html

Ausland

Rede im Kapitol Hillary Clinton hat jetzt genug von Selfies im Wald

Stand: 10.12.2016

Nach der Wahlniederlage hatte sich Hillary Clinton lange zurück gezogen und ausgiebige Spaziergänge gemacht. Davon hat sie nun offenbar genug und meldet sich mit Engagement gegen Fake-News zurück.

Quelle: Die Welt

Es hätte ein Volkssport werden können: ein Selfie ergattern mit Hillary Clinton im Wald. Jetzt traute sich die unterlegene Präsidentschaftskandidatin wieder auf die Bühne – mit einem ernsten Thema.

Es war ihr zweiter öffentlicher Auftritt nach der überraschenden Niederlage gegen den Republikaner Donald Trump. Die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton sprach bei der Verabschiedung des demokratischen Senators Harry Reid im Kapitol in Washington und warnte vor der Verbreitung von Falschnachrichten.

Für ihr ernstes Anliegen wählte Clinton einen humorvollen Einstieg. „Es ist nicht gerade die Rede, die ich nach der Wahl im Kapitol halten wollte“, sagte die 69-Jährige scherzhaft. „Aber nachdem ich jetzt ein paar Wochen damit verbracht habe, im Wald Selfies zu machen, hielt ich es für eine gute Idee herzukommen.“

Clinton spielte mit ihrer Bemerkung auf eine Begegnung an, die sich kurz nach ihrer Wahlniederlage ereignet hatte. Bei einem Spaziergang im Wald in dem kleinen Ort Chappaqua nördlich von New York traf sie auf Margot Gerster, eine Anhängerin der Demokratin, die ein Selfie mit Clinton machte und es vorübergehend auf Facebook postete.

 

Es war das erste Bild, das nach der Wahl von Clinton auftauchte. Dann folgten weitere Selfies, die US-Bürger mit Clinton machten. Clinton in einem Buchladen in Rhode Island:

Oder auch beim Einkaufen für Thanksgiving:

In ihrer dann folgenden Rede warnte Clinton vor der Verbreitung von Falschnachrichten. „Fake news“ hätten sich zu einer „Epidemie“ und „einer Gefahr“ entwickelt, die man rasch thematisieren müsse, mahnte sie. Falschnachrichten und „bösartige falschePropaganda“ könnten reale Auswirkungen haben und Leben bedrohen. Daher müssten Verantwortliche im öffentlichen und privaten Sektor Schritte ergreifen, um dem Einhalt zu gebieten. In diesem Zusammenhang verwies Clinton auf eine parteiübergreifende Initiative, die unterstützt werden müsse.

Am Sonntag hatten in sozialen Medien gestreute Falschmeldungen über die Ex-Außenministerin zu einem bewaffneten Zwischenfall in einer Washingtoner Pizzeria geführt. Ein Mann mit einem Sturmgewehr feuerte dort Schüsse ab, nachdem er nach eigenen Angaben Gerüchten nachgehen wollte, wonach prominente Demokraten von dem Restaurant aus angeblich einen Kindersexring geführt hätten.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/11/csu-politiker-falschmeldungen-sollen-strafbar-werden/

CSU-Politiker: „Falschmeldungen“ sollen strafbar werden

Die CSU will, dass Falschmeldungen künftig als Straftatbestandeingestuft werden. Noch fehlt die regierungsamtliche Definition, wann eine Meldung offiziell als „Falschmeldung“ klassifiziert wird.

Der CSU-Politiker Stephan Mayer fordert laut Reuters einen Straftatbestand für Desinformationskampagnen im Internet. Dafür fehle heute die rechtliche Grundlage für eine Strafverfolgung, sagte Mayer dem Tagesspiegel. Herausgeber des Tagesspiegel ist der frühere, unabhängige Oberbürgermeisterkandidat von Stuttgart und ehemalige geschäftsführender Gesellschaft der renommierten Werbeagentur Scholz & Friends, Sebastian Turner.

Der CSU-Politiker sieht dringendenHandlungsbedarf bei „Falschmeldungen“: „Damit müssen wir uns dringend auseinandersetzen und einen entsprechenden Straftatbestand schaffen.“ Mayer forderte zudem klarere Zuständigkeiten, wer bei den Sicherheitsbehörden zuständig sei. Dann müsse das Internet verstärkt auf die bewusste Verbreitung von Falschmeldungen untersucht werden. „Die Gefahr ist sehr groß, dass Hackerangriffe auf Parteien und Fraktionen und Desinformationskampagnen zunehmen werden.“

Mayer verstärkt damit eine Regierungslinie: „Wir erleben Desinformationskampagnen, denen auch Angriffe auf die IT von Regierung, Parlament oder Medienhäusern vorausgehen können“, hatte auch Innenminister Thomas de Maizière vor kurzem laut Reuters gewarnt. Für die Bundesregierung hatten zuvor bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel und Justizminister Heiko Maas zum Kampf gegen „Falschmeldungen“ aufgerufen.

Noch ist nicht bekannt, wie die Bundesregierung Falschmeldungen identifizieren wird und ab wann eine Meldung als Falschmeldung zu klassifizieren ist. Es ist auch noch unklar, ob die Bundesregierung für „Falschmeldungen“ Gefängnisstrafen verhängen will. Diese Praxis gibt es bereits in vielen Ländern, die autoritär geführt werden.

Einer neuen EU-Richtlinie über den Begriff des „Terroristen“ hat sich für eine (finale Fassung) extrem weite Definition entscheiden:

„Diese Richtlinie enthält eine Reihe schwerer Verbrechen wie Angriffe auf das Leben einer Person als vorsätzliche Handlungen, die als terroristische Straftaten qualifiziert werden können, wenn und soweit ein bestimmtes terroristisches Ziel verfolgt wird, zum Beispiel eine Bevölkerung ernsthaft einzuschüchtern oder unrechtmäßig eine Regierung oder internationale Organisation zu zwingen, eine Handlung durchzuführen oder zu unterlassen oder die grundlegenden politischen, verfassungsrechtlichen, wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen eines Landes oder einer internationalen Organisation ernsthaft zu destabilisieren oder zu zerstören. Die Bedrohung, solche vorsätzlichen Handlungen zu begehen, sollte auch als terroristische Straftat angesehen werden, wenn sie auf der Grundlage objektiver Umstände festgestellt wird, die mit einem solchen terroristischen Ziel begangen wurden. Im Gegensatz dazu gelten Handlungen, die zum Beispiel eine Regierung unter Druck setzen, ohne jedoch die Tatbestände der umfassenden Liste der schweren Verbrechen zu erfüllen, nicht als terroristische Straftaten im Sinne dieser Richtlinie.“

Damit ist im Grunde gesagt, dass jeder, der „einschüchtern“ will oder massive Kritik an den wirtschaftlichen oder sozialen Strukturen äußert, als Terrorist qualifiziert werden kann. Diese Interpretation könnte analog für die Klassifizierung von „Falschmeldungen“ angewandt werden.

Einen weiteren Hinweis kann die kürzlich von der Zeit-Stiftung für EU-Präsident Martin Schulz entworfenen „Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union“. Hier wird im Artikel 5 ausdrücklich darum gebeten, dass der Staat, wie in vielen autoriären Gesellschaften üblich, eine aktive Zensur ausübt. Entscheidend ist, dass es in Kombination von Absatz 4 und Absatz 2 des Artikels heißt, dass der Staat gemeinsam mit Google und Facebook bestimmte Meldungen aktiv verhindern soll:

(1) Jeder hat das Recht, in der digitalen Welt seine Meinung frei zu äußern. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Digitale Hetze, Mobbing sowie Aktivitäten, die geeignet sind, den Ruf oder die Unversehrtheit einer Person ernsthaft zu gefährden, sind zu verhindern.

(3) Ein pluraler öffentlicher Diskursraum ist sicherzustellen.

(4) Staatliche Stellen und die Betreiber von Informations- und Kommunikationsdiensten sind verpflichtet, für die Einhaltung von Abs. 1, 2 und 3 zu sorgen.

Markus Kompa hat sich mit den rechtlichen Problemen dieses Ansatzes in einer ausgesprochen lesenswerten Analyse auf Telepolis auseinandergesetzt und fragt: „Wer hat denn allgemein darüber zu befinden, was „Hetze“, „Mobbing“ oder „gefährdende Aktivitäten“ sein sollen? Wer hat im konkreten Fall zu überwachen und zu entscheiden, was im konkreten Fall erlaubt ist und was nicht? Und wie soll dieses „verhindern“ denn aussehen? Und wie soll eine Prävention in Einklang mit dem Zensurverbot gebracht werden?“
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„PIZZA – GATE“ – „Tilman Knechtel“

Marina AbramovicTony Podestas Kunst-Sammlung (abstossende Kinder-Bilder –„Spitzen-Funktionär“ der Demokraten)John Podesta – „James Alefantis“ – „COMET-Ping-Pong“ – „Hillary Clinton“ – „Barack Obama“ – „gehackte Podesta-E-mails“ – ab Minuten 15:40 „hanky-code“ – „Handkerchief Code“
ab Minuten 19:39Monika Petersen“ kam ums Leben (Organisation gegen Menschenhandel  und Kritikerin von H. Clinton und ihrer Stiftung) – „Andrew Breitbart“

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BEN SWANN #PIZZAGATE BEST REPORT YET BY #MSM – UPDATE !!! – CBS HAS PULLED THIS VIDEO

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SYMBOLE  für PÄDOPHILIE

File:FBI-pedophile-symbols-page1.jpg

zum vergrössernklicken

fbi-pedophile-symbols-page1

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http://www.focus.de/familie/babyausstattung/abstossendes-zeichen-mutter-entdeckt-symbol-auf-kinderspielzeug-die-bedeutung-ist-nicht-zu-ertragen_id_5357587.html

aus dem Text: …. Das Zeichen auf dem Truck für O’Kellys Tochter etwa, ein Doppelherz, steht für die Beziehung von einem Erwachsenen zu einem kleinen Mädchen.

Abstoßendes Zeichen
Mutter entdeckt Symbol auf Spielzeug – die Bedeutung ist nicht zu ertragen

Montag, 14.03.2016, 19:02

Spielzeug, Kinder

Screenshot Pädophile haben Zeichen, mit denen sie Kindermarkieren„.

Mit geheimen Zeichen auf Spielsachen können Pädophilemiteinanderkommunizieren. Per Zufall hat eine Mutter eines dieser Zeichen auf einem Plüschtruck ihrer Tochter entdeckt. Der Hersteller hat das Spielzeug inzwischen vom Markt genommen.

Auf einer MonsterTruckShow im US-Bundesstaat New York kaufte Nicole O’Kelly einen Plüschtruck für ihre zweijährige Tochter. Darauf war ein Symbol aufgedruckt, das sich als Zeichen für Pädophile herausstellen sollte. „Ich war sauer. Ich wollte alle informieren. Ich wollte Antworten“, erzählt O’Kelly dem amerikanischen TV-Sender „NBC“.

Die Antwort, die sie fand, ist erschreckend. Laut FBI dienen diese Zeichen zur Verständigung zwischen Leuten, die Kinder sexuellmissbrauchen sowie Leuten, die Kinderpornosproduzieren und vertreiben. Demnach gibt es eine Reihe von Logos und Symbolen, die sexuelleVorliebensignalisieren. Das Zeichen auf dem Truck für O’Kellys Tochter etwa, ein Doppelherz, steht für die Beziehung von einem Erwachsenen zu einem kleinen Mädchen.

Das Symbol markiert Kinder

Sieht ein Pädophiler ein Kind mit einem markiertenSpielzeug, zeigt es ihm an, dass das Kindmissbraucht werden kann. Oftmals bekommen Kinder diese Spielsachen von Pädophilen geschenkt. In diesem Fall dagegen wurden die Spielsachen massenweise produziert und auf einer Truck Show verkauft.

Feld Entertainment, das die Truck Show veranstaltet, auf der O’Kelly den Plüschtruck erstanden hat, hat das Spielzeug inzwischen vom Markt genommen. Gegenüber „NBC“ sagte ein Sprecher des Unternehmens: „Wir sind geschockt. Wir hatten keine Ahnung. Wir haben sofort reagiert.“ Jeder, der wolle, könne das Produkt zurückgeben und bekäme seine Kosten erstattet.

Im Video: Mitten in der Stadt: Diese geheime Botschaft können nur Kinder sehen

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SYMBOLELOGOsPedophile

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3560069/The-symbols-pedophiles-use-signal-sordid-sexual-preferences-social-media.html

Revealed: The symbols that pedophiles use to signal their sordid sexual preferences on social media

  • FBI discovered five symbols used by pedophiles to show what they want
  • There is one for boys, one for young boys, one for girls, one for ‚anything‘  

These are the symbolspedophiles use to signal their sordid sexualpreferences.

The seemingly innocuous pastel-colored scrawls feature butterflies, love hearts, and spirals.

But to FBI agents they signify something much darker.

One of the symbols, a blue spiraling triangle framed by another triangle, is known as the BoyLover logo. It is used by pedophiles who preferyoungboys.

Another is for pedophiles who prefer much younger boys. This symbol, known as the LittleBoyLover logo, is also a blue triangle spiral, but drawn in a child-like scrawl.

The so-called GirlLover logo is a heart inside a heart, indicated that the male or female pedophile prefers young girls.

Pedophiles who do not have a preference of gender use the ChildLover logo, which is a butterfly made up of love hearts.

Scroll down for video 

Boys: The FBI found five symbols pedophiles use to indicate their preferences. This symbol, a blue spiraling triangle framed by another triangle, is known as the BoyLover logo, used by adults who prefer young boys

Boys: The FBI found five symbolspedophiles use to indicate their preferences. This symbol, a blue spiraling triangle framed by another triangle, is known as the BoyLover logo, used by adults who prefer young boys

Younger boys: This symbol is for pedophiles who prefer much younger boys. Known as the LittleBoyLover logo, it is also a blue triangle spiral like the BoyLover logo, but it is drawn in a child-like scraw

Younger boys: This symbol is for pedophiles who prefer much younger boys. Known as the LittleBoyLover logo, it is also a blue triangle spiral like the BoyLover logo, but it is drawn in a child-like scraw

Girls: The so-called GirlLover logo is a heart inside a heart, indicated that the pedophile prefers young girls

Girls: The so-called GirlLover logo is a heart inside a heart, indicated that the pedophile prefers young girls

Finally, there is the Childlove Online Media Activism logo, which pedophiles use as a symbol to promote their ‚cause‘: that sexual relationships between adults and minors should be decriminalized.

The symbol – a triangle, a love heart and a circle merged into one – has been circulating social media, blogs and webcasts for years. It has even appeared on some children’s toys.

Investigators with the FBI’s Cyber Division Innocent Images National Initiative first discovered the code in 2007.

Compiling them into a PDF document, the agents sent them to law enforcement agencies around the country.

The document has since emerged publicly after it was published on WikiLeaks.

It includes pictures of the symbols etched into rings, formed into pendants, and imprinted on coins.

‚Pedophilia symbols on jewelry, coins, Web sites and other effects are indicative of advertisement methods used by child sexual predators to promote their cause,‘ the document reads.

‚Pedophile activists advocate for the social acceptance of sexual relationships between adults and children.

‚These organizations seek to decriminalize sexual relationships between adults and children and to legalize child pornography based on their belief that children have the ability to consent to sexual acts.

Any gender: Pedophiles who do not have a preference of gender use the ChildLover logo, which is a butterfly

Any gender:Pedophiles who do not have a preference of gender use the ChildLover logo, which is a butterfly

Pedophile promotion symbol: This is the Childlove Online Media Activism logo, which pedophiles use as a symbol to promote their 'cause': that sexual relationships between adults and minors should be decriminalized

Pedophile promotion symbol: This is the Childlove Online Media Activism logo, which pedophiles use as a symbol to promote their ‚cause‘: that sexual relationships between adults and minors should be decriminalized

‚Identical or similar jewelry and symbols as described in this intelligence bulletin should raise suspicion of possible pedophilia activity when found during searches.‘

The comprehensive account of the code has emerged a month after Monster Jam was forced to recall a line of toy trucks which featured symbols bearing a horrifying similarity.

Nicole O’Kelly, a mother in Syracuse, New York, bought the pink-and-black toy for her two-year-old daughter.

But her older daughter recognized the symbols, which appeared in an episode of Law & Order: Special Victims Unit, which tackled pedophilia.

Anna Potter, associate executive director of the Bivona Child Advocacy Center in Rochester, New York, told WHEC News: ‚When I see that heart inside the heart, it’s pedophile. It’s that underground culture that they use to communicate.‘

Feld Entertainment, which built the toy, recalled the item and issued a statement, insisting the firm was unaware of the meaning behind the symbols.

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#PIZZAGATE – BUSTED !!! – GREAT BRITAIN „YWCA“ PEDOPHILE SYMBOL AS THEIR LOGO – IN YOU FACE !

Our mission

The YWCA of Great Britain traces its origins to the 1850s, these days we are part of a global movement of 25 million women and girls, working in more than 120 countries to ensure that every women, young woman, and girl can know, claim and enjoy her human rights.

We believe that for every woman and girl to enjoy their human rights, we must ensure that the leadership of women and girls is recognised and respected from villages, to parliaments, and in the halls of the United Nations.

We’re currently rebuilding our website, so if you’d like to stay in touch, please feel welcome to leave your details so we can stay in touch, or to head over to facebook or twitter.

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„MARINA ABRAMOVIC“ –  „SPIRIT COOKING“

 

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PizzaGate is Real 

youtube-channel  „Reality Calls“ – I’ve effectively been banned from YouTube until April 1st.

„Tony Podestas“ House – Artist Collected“ by „T. Podesta“  – Kinder mit „roten Schuhen“ –  ab 5:20 Minutenwhy the red shoes? – ab 6:00 Minuten „Ping Pong-Party“ – „H. Clinton“ –  „Pizza for the Party“ –  „M. Abramovic“ 70 Jahre?ab 13:00 Minuten Joe Biden“???

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Pädophilie – „Joe Biden“

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RealityCalls

PizzaGate – „Spirit Cooking“  – „Cannibalism“

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#Pizzagate Has Now Expanded To #IceCreamGate – Invloves Biggest Company You’ve Never heard UNILEVER

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„Pizza-Gate“ Die Codes der Pädos im „Dark-Net“

„Code-Wörter“

„Bit-Coin“ „Bit-Coin-Adresse“

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(<Its time to make the people pay who abuse children>)

Edgar Maddison Welch
ab 16:00 Minuten Podesta brothers – „Madeleine McCann“„Sir“ Clement Freud
Marina Abramovic
ab Minuten 23:19 „Clinton-Foundation“ tied to „child-trafficker“ „Laura Silsby“
for child-trafficking Portugal is primarily considered as a: origin country, transit country, destination country, internal/domestic country
the church is involved
„eyes wide shut“
blackmail people

„Chateaux des Amerois“Mother of Darkness Castle

Carine Hutsebaut     – „Child-Hunters“

 

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PizzaGate: 100’s of CHILDREN MISSING IN VIRGINIA

Majestic Ape

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„MARINA ABRAMOVIC“ –  „SPIRIT COOKING“

Occult „Spirit Cooking“ email reveals Podesta’s „diabolical values“

 

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aus dem Text: Roman Polanski, Woody Allen, Bernardo Bertolucci – immer mehr ?Großmeister? des Kinos geraten unter Missbrauchverdacht. …(<oder wie erkläre ich es meinem Kind – „wirleben in einer Welt des Miss-Brauchs“???!!!>)

https://www.welt.de/kultur/kino/article160205922/In-den-groessten-Sexszenen-des-Kinos-steckt-Gewalt.html

Kino

Missbrauch In den größten Sexszenen des Kinos steckt Gewalt

Was Sie schon immer über Filmsex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Charlotte Rampling und Woody Allen 1980 am Set von „Stardust Memories“
Was Sie schon immer über Filmsex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Charlotte Rampling und Woody Allen 1980 am Set von „Stardust Memories“

Quelle: Brian Hamill/Getty Images

Roman Polanski, Woody Allen, Bernardo Bertolucci – immer mehr Großmeister des Kinos geraten unter Missbrauchverdacht. Müssen wir die Filmgeschichte neu schreiben? Ein Blick hinter die Kulissen.

Ein Mann, eine Frau, eine leere Wohnung. Er geht auf die fünfzig zu und ist ausgebrannt vom Leben. Sie ist von den Dämonen fasziniert, die in ihm toben, also kommt sie immer wieder, obwohl sie weiß, dass er ihr nicht guttut. „Nimm die Butter aus dem Kühlschrank mit“, sagt er, als sie wieder einmal zu ihm kommt, sie knallt sie ihm vor die Füße und sagt, es mache sie verrückt, wie sicher er sich ihrer sei.

Keine Minute später dreht er sie auf den Bauch, zieht ihr die Jeans herunter, schmiert ihr die Butter aus dem Kühlschrank zwischen die Beine und vergewaltigt sie anal, und während er es tut, verlangt er von ihr, ihm nachzusprechen: „Sag: Heilige Familie. Kirche der guten Bürger. Die Kinder werden gefoltert, bis sie das erste Mal lügen“, und so weiter, es dauert nicht sehr und doch unendlich lange.

Als 1972 Bernardo Bertoluccis „Der letzte Tango in Paris“ in die Kinos kam, tobten weltweit die Kulturschützer, die Feuilletonisten dagegen waren begeistert von der verstörenden Intensität von Marlon Brando und Maria Schneider, bis heute gilt der Film als Meisterwerk, das furchtlos in die Abgründe der menschlichen Seele blickt. Pauline Kael, die damals wichtigste Kritikerin der Welt, schrieb, der „Letzte Tango“ sei ein Film, „über den die Menschen sprechen werden, solange es Filme gibt“, der „stärkste erotische Film, der je gedreht wurde, möglicherweise der befreiendste Film, der je gedreht wurde“.

Was, wenn Barbarei gleichzeitig Kultur ist?

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Mittlerweile sieht man das anders – und vor allem in der ikonischsten Szene des Films, der „Butter-Szene“, wie sie bei Kennern heißt, das Dokument einer Gewalttat. Das liegt an Bertolucci selbst. 2013 hat er in der Pariser Cinémathèque Française, bei einem dieser Werkstattgespräche vor Publikum, in denen Legenden der Filmgeschichte die besten Anekdoten aus ihrem Leben zum Besten geben, erzählt, wie es zur Butter-Szene kam. Er hatte mit Marlon Brando gefrühstückt, berichtete er, „da war eine Baguette, da war Butter, und ohne dass wir etwas sagen mussten, war uns klar, was wir wollten“. Maria Schneider sollte nichts davon wissen: „Wir hatten beschlossen, nichts zu Maria zu sagen, um ihre eigene Reaktion zu bekommen, nicht die einer Schauspielerin, sondern die einer jungen Frau.“

Entsetzen über Missbrauchs-Szene in Bertolucci-Film

Der Film „Der letzte Tango in Paris“ von Starregisseur Bertoluccis sorgt für einen Eklat. Denn die damals 19-jährige Maria Schneider hat nicht gewusst, dass Marlon Brando ihre Sexszene abwandelte.

Quelle: Die Welt

Das ist ihnen gelungen. Schneider weint, schreit, wehrt sich in der Szene, mit allen Anzeichen einer Frau, die gerade vergewaltigt wird, auch wenn bei den Dreharbeiten nichts anderes in sie eindrang als die willkürliche Grausamkeit der Männer, denen sie sich überlassen hatte. Wenn man weiß, wie die Szene entstanden ist, wird man sie nie wieder anders sehen können als einen scheußlichen Übergriff auf eine Neunzehnjährige, die ein Leben lang traumatisiert blieb.

„Es ist niemals ein Dokument der Kultur, ohne zugleich ein solches der Barbarei zu sein“, heißt es in den „Geschichtsphilosophischen Thesen“ Walter Benjamins. Doch was, wenn ein Dokument der Barbarei eben gleichzeitig eines der Kultur ist?

Wie geht man damit um?

Für die Nachgeborenen scheint der Fall klar. Wir sollten aufhören, den „Letzten Tango“ als Klassiker zu betrachten, hieß es in einem wütenden Text, als sich vor einigen Tagen das Video mit Bertoluccis drei Jahre alten Anekdoten über seine Art der Schauspielerführung plötzlich im Internet viral auszubreiten begann. Der Schauspieler Chris Evans twitterte, man hätte Bertolucci und Brando ins Gefängnis werfen sollen, und selbstverständlich wurde auch eine Internetpetition aufgelegt, in der gefordert wird, bei der nächsten Oscar-Zeremonie sexuelle Gewalt gegen Frauen zu verdammen.

Bloß Bertolucci selbst verstand die weltweite Empörung nicht. Alles ein Missverständnis, gab er in einem Statement durch, selbstverständlich habe Maria Schneider gewusst, dass sie in einer Vergewaltigungsszene mitspielen sollte, „sie hat ja das Drehbuch gelesen, in dem alles stand. Das einzige neue Element war die Idee mit der Butter.“ Außerdem machte er sich über die Leute lustig, die offensichtlich nicht verstünden, dass Sex in Filmen fast immer simuliert statt echt ist – so wie keiner wirklich stirbt, wenn John Wayne jemanden erschießt.

Doch vermutlich wird sich die Frage, wie man mit Filmen wie dem „Letzten Tango“ umgehen soll, so schnell nicht mehr legen, wenn die Aufregung erst einmal abgeklungen ist. Ein verlässliches Indiz dafür ist, dass sofort wieder an alle möglichen anderen Scheußlichkeiten der Kinogeschichte erinnert wurde. Hat nicht Tippi Hedren in ihren gerade erschienenen Memoiren ausführlich berichtet, wie Alfred Hitchcock ihr sexuell nachstellte und ihre Karriere ruinierte, nachdem ihm klar geworden war, dass er bei ihr keine Chance hatte?

Vorstellungen, Verhandlungen, Verträge

Hat das Oberste Gericht in Warschau nicht gerade endgültig das Auslieferungsbegehren der amerikanischen Justiz gegen Roman Polanski abgeschmettert, dem sie vorwirft, 1977 im Haus von Jack Nicholson eine 13-Jährige vergewaltigt zu haben? Und dann ist da natürlich Woody Allen, der Mann, an dessen Ruf immer hängen bleiben wird, dass er seine Adoptivtochter Dylan missbraucht haben soll.

Schau mir in die Augen, Kleines: Bernardo Bertolucci gibt Liv Tyler 1996 beim Dreh von „Stealing Beauty“ Regieanweisungen
Bernardo Bertolucci und Liv Tyler bei den Dreharbeiten von „Stealing Beauty“

Quelle: Mondadori Portfolio/Getty Images

Wie man an den Namen der Protagonisten ablesen kann, gehören all diese Geschichten einer mittlerweile versunkenen Epoche an. In der Branche herrscht zwar immer noch Sexismus, aber der hat eher mit Diskriminierung älterer Schauspielerinnen, anspruchslosen Rollen für Frauen, schlechteren Honoraren und dergleichen mehr zu tun als mit offener sexueller Belästigung. Ein Verhalten wie das von Bertolucci oder Hitchcock wäre heutzutage kaum noch möglich, schon deswegen, weil alles, was mit der Darstellung von Sex zu tun hat, penibel geregelt wird.

Umfangreiche Verträge legen fest, worauf man sich in zähen Verhandlungen geeinigt hat, welche Praktiken gespielt und welche Körperpartien gezeigt werden, und wenn eine Schauspielerin sich mit ihrer eigenen Nacktheit nicht wohlfühlt, bekommt sie ein Körper-Double. Längst wird Sex so generalstabsmäßig geplant wie Kriegsszenen, und die Vorstellung, dass es dabei unmittelbar, spontan und improvisiert zugehen soll, würde Regisseure und Produzenten vermutlich eher verstören als verlocken.

Pyramiden der Filmgeschichte

Natürlich gibt es Ausnahmen, die bezeichnenderweise vor allem im europäischen Autorenkino stattfinden, wo schwierige Künstlerpersönlichkeiten immer noch mehr zählen als vertraglich festgelegte Codes of Conduct. So ist Lars von Trier berüchtigt dafür, seine Schauspielerinnen bis zum Zusammenbruch zu quälen, wie man durch die Erzählungen Björks oder Charlotte Gainsbourgs weiß. Und Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos haben berichtet, wie sie bei den Dreharbeiten von „Blau ist eine warme Farbe“ von ihrem Regisseur Abdellatif Kechiche getriezt wurden – für eine einzige Bettszene mussten die beiden zehn Tage lang drehen, bis zur völligen Erschöpfung und Verzweiflung. Auch wenn Kechiche versicherte, das alles habe nur seiner Kunst gedient, ahnte man, dass da auch andere Motive im Spiel gewesen sein könnten.

Von solchen Beispielen abgesehen, geht es auf den Sets in der Regel professionell zu – wie auch sonst in der Arbeitswelt, in der man sich ja auch schnell eine Abmahnung einhandelt, sobald man die Grenzen des Zumutbaren und Schicklichen überschreitet. Für Schauspielerinnen ist das ein Segen. Es muss eine veritable Hölle gewesen sein, heiligen Monstern wie Roman Polanski ausgesetzt zu sein, der Faye Dunaway bei den Dreharbeiten von „Chinatown“ nicht einmal erlauben wollte, aufs Klo zu gehen (Dunaway soll daraufhin in einen Becher gepinkelt und Polanski mit ihm beworfen haben, was sie allerdings bestreitet). Oder Henri-Georges Clouzot, der Brigitte Bardot zuerst betrunken machte und dann schlug, bis sie so hysterisch war, wie er es sich gewünscht hatte. Oder eben Bernardo Bertolucci und Marlon Brando.

Kann also gut sein, dass man in ein paar Jahren Filme wie den „Letzten Tango“ oder Hitchcocks „Vögel“ eher als Dokumentarfilme wahrnimmt statt als fiktive Geschichten: So also hat es ausgesehen, als zu den Hochzeiten des Kinos die allerbesten Regisseure die Frauen, mit denen sie arbeiteten, wie Dreck behandelten. Andererseits: Zu den Pyramiden pilgern wir auch noch, ohne derer zu gedenken, die sie errichtet haben. Die Werke bleiben: Das ist das Barbarische an der Kultur.

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https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/09/15/sichern-sie-sich-die-zukunft-der-deutschen-wirtschafts-nachrichten/

Facebook blockiert die DWN: Bitte unterstützen Sie uns!

In der Nacht zum Mittwoch wurden die Deutschen Wirtschafts Nachrichten von Facebook geblockt. Wir wissen nicht warum. Bitte unterstützen Sie die Unabhängigkeit der DWN mit einem Abonnement.

Facebook blockiert die DWN. Screenshot: 14.12.2016

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Die Zeitung der Zukunft? (Foto: dpa)

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Wie notwendig die Maßnahme ist, zeigt eine Willkür-Aktion von Facebook: Die DWN wurden in der Nacht zum Mittwoch von dem US-Netzwerk blockiert. Wir können keine Artikel mehr auf Facebook posten – es erscheint die Mitteilung:

„Der Inhalt, den du teilen willst, enthält einen Link, der von unserem Sicherheitssystem als unsicher eingestuft wird:
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Facebook lässt seine Inhalte in Deutschland im Auftrag der Bundesregierung durch Bertelsmann kontrollieren. Wir wurden von der Blockade nicht informiert.

Aber wir sind nicht überrascht – und haben im Grund auch kein Problem damit: Es ist das Recht von Facebook, den Vorgaben der Bundesregierung oder von wem auch immer zu folgen – die Seite ist privat und kann daher ausschließen, wen sie will.

Womit wir allerdings ein Problem haben: Facebook zerstört in rasantem Tempo die wirtschaftliche Grundlage von kritischen und unabhängigen Medien: US-Plattformen wie Facebook und Google haben das klassische Werbemodell weitgehend außer Kraft gesetzt. gemacht. Das hat mehrere Gründe:

Die US-Konzerne schöpfen schon jetzt den größten Teil des Wachstums in der Online-Werbung ab. Facebook und Google kennen keine Trennung von Werbung und redaktionellen Inhalten. Aufgrund ihres undurchschaubaren Systems von „Algorithmen“ sind sie in der Lage, ihre Leser hemmungslos zu manipulieren und sich vielen kommerziellen und politischen Interessenten als „Werbeplattform“ anzubieten. Das kommt vielen Unternehmen zugute: Sie können ihre Werbebotschaften in scheinbar unverdächtige Postings verstecken oder sich bei Google in den Suchergebnissen nach oben manipulieren. Davon machen nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten auch die öffentlich-rechtlichen Sender massiv Gebrauch. In der Praxis heißt das: Rundfunk-Gebühren aus Deutschland gehen an US-Konzerne, damit die öffentlich-rechtlichen Medien in den Suchergebnissen vor den unabhängigen Medien stehen.

Ein weiterer Trend besteht darin, dass gekaufte Medien den rein journalistischen Medien direkt Konkurrenz machen. So ist die Werbeagentur WPP beim US-Magazin Vice eingestiegen. Dadurch hat die WPP die Möglichkeit, ihre Werbekunden auf ihr eigenes „Produkt“ umzuleiten. WPP wiederum ist die Muttergesellschaft der Werbeagentur Scholz & Friends – die Agentur ist in den vergangenen Tagen in Verruf geraten, weil einer ihrer Mitarbeiter kritische Websites wie jene von Henryk Broder oder Roland Tichy denunziert hat. Broder hat dem Vernehmen nach erhebliche Anzeigenumsätze verloren.

Zu den öffentlich-rechtlichen Sendern werden wir an dieser Stelle in den kommenden Tagen noch konkret zu sprechen kommen, weil wir einen besonders krassen Fall einer Fälschung entdeckt haben, die gezielt zur Denunziation der DWN eingesetzt wurde. Wir haben rechtliche Schritte gegen den Sender eingeleitet. Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass mit Gebühren ausgestattete Sender das Geld der Beitragszahler verwenden dürfen, um freie Medien mit plump fabrizierten Beiträgen zu bekämpfen. Sie werden staunen, wie dreist ein Sender gegen uns agitiert hat!

Das Geschäftsmodell vieler Alternativ-Medien kommt für die DWN nicht in Frage: Sie finanzieren sich, indem sie Texte als verkaufsfördernde Maßnahmen für Bücher, Magazine, Events oder politischen Aktivismus verkaufen. Auch viele NGOs machen scheinbar journalistische Angebote, um darüber ihr Kerngeschäft – politische Kampagnen – zu fördern.

Twitter, Facebook und Google bieten allen möglichen Interessensgruppen zahlreiche Möglichkeiten der Desinformation und der Manipulation: Geheimdienste, Lobbyisten, Parteien, Unternehmen, Verbände, Staaten und Spekulanten betreiben Accounts, die scheinbar informieren, tatsächlich jedoch der blanken Manipulation dienen. Auch dieses Modell zerstört das klassische Werbemodell, weil es für ein Unternehmen heute leicht möglich ist, über einen scheinbar „journalistischen“ Kanal das Feld für kommerzielle Interessen zu bereiten.

Diese Entwicklung hat zu einem dramatischen Rückgang der Online-Werbung bei allen kritisch-journalistischen Produkten geführt. Es ist für den Werbetreibenden billiger und effizienter, sein Publikum über verdeckte Kanäle anzusprechen.

Diese Möglichkeit hat bei vielen Unternehmen dazu geführt, ihren Druck auf die redaktionelle Berichterstattung der klassischen Medien zu erhöhen: Als die DWN vor einigen Jahren einmal kritisch über die verstaatlichte Commerzbank schrieben, hat die Bank uns am nächsten Tag die Werbung gestrichen. Der Verlust für die DWN über mehrere Jahre ist erheblich und geht in die hunderttausende Euro. Der Schaden kann in solchen Fällen natürlich nicht eingeklagt werden, weil sich die Schädiger in solchen Fällen stets hinter scheinbar formalen Argumenten verstecken können. Auch in jüngster Zeit müssen wir beobachten, dass anonyme Denunzianten bei DWN-Werbekunden anrufen und sie auffordern, nicht auf den DWN zu werben. Wir können uns gegen solch üble Praktiken nicht wehren. Wir haben erhebliche Verluste hinnehmen müssen.

Ein weiteres Werbeformat steht den DWN und anderen alternativen Medien nicht offen: Viele Bundesministerien, öffentliche Stellen und Parteien verwenden Steuergelder, um Werbung zu schalten. Eine öffentliche, transparente Ausschreibung findet dabei nicht statt. Es ist für ein kritisches Medium wie die DWN so gut wie unmöglich, an solche Etats zu kommen. Auch hier gibt es keinen Weg, eine leistungsgerechte und marktkonforme Verwendung der Steuergelder durchzusetzen: Staatliche Stellen reagieren in der Regel mit totaler Gesprächsverweigerung – von Buchungen ganz zu schweigen.

Hinzu kommt ein ganz neuer Trend: Kritische Internet-Medien laufen in Zukunft Gefahr, über eine neue EU-Richtlinie „reguliert“ zu werden. Die Bundesregierung hat sogenannten „Falschmeldungen“ den Kampf angesagt. Es ist durchaus vorstellbar, dass eine Regierung in Zukunft kritische Berichterstattung als „Terrorismus“ einstuft. Eine entsprechende Befürchtung ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen, wie die Kritik an der neuen Richtlinie von Menschenrechtsorganisationen zeigt.

All diese Umstände stellen die Medien – und es betrifft beileibe nicht nur die DWN – vor die zentrale Frage: Gibt es eine Nachfrage für unser Angebot? Wir richten diese Frage ganz offen an Sie, liebe Leserinnen und Leser: Sie sind die einzigen, die wirklich ein Interesse an einer gedeihlichen Zukunft der DWN haben – und zwar ausdrücklich als Medium, das kritisch und völlig unabhängig berichtet. Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Präsenz von PR, Spin-Doktorei und Desinfomation ist die kritische und unabhängige Berichterstattung noch aufwändiger geworden: Alle wichtigen Dokumente im Finanzsektor sind auf Englisch. Die meisten EU-Papiere sind im EU-Englisch. Über den Syrien-Krieg kann man nur berichten, wenn man arabische und türkische Quellen im Original lesen kann. Für eine fundierte Europa-Berichterstattung muss man 27 Sprachen beherrschen – und nicht nur das: Man muss ein Team vorhalten, das mit dem politischen und kulturellen Kontext dieser Länder vertraut ist, um richtig einordnen zu können, was die sprachlichen Botschaften faktisch bedeuten.

Diese Kosten entstehen meist in Bereichen, für die es weder Werbung noch politische Unterstützung gibt: Wer will schon Artikel über Geopolitik, Zentralbanken, Rohstoffe, Krieg, Korruption, Täuschung und Manipulation finanzieren? Kerngeschäft der DWN sind genau diese Themen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik. Wir bearbeiten keine belanglosen Themen, bei denen mal gelegentlich unauffällig etwas Schleichwerbung unterbringen kann.

Wir wollen an dieser Stelle ganz offen sein: Nur Sie, liebe Leserinnen und Leser, können die Zukunft der DWN sichern. Es ist eine Art publizistisches Referendum, dem wir uns unterziehen: Wir fragen Sie, ob Ihnen die DWN 7,99€ im Monat wert sind. Das Ergebnis ist offen. Es liegt in der Natur der Marktwirtschaft, dass es nicht in unserem Ermessen steht, das Ergebnis dieses Referendums zu akzeptieren oder nicht. Finden sich nicht genug Abonnenten, dann gibt es eben auch keinen Markt für die DWN. Halten jedoch ausreichend Leser die DWN für eine wichtige Stimme in Deutschland, versetzen Sie uns mit Ihrem Abo in die Lage, diese Stimme kraftvoll zu erheben. Eine Demokratie braucht freie und unbestechliche Medien. Um nichts weniger geht es.

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Pizza-Gate Teil 2 – „Pädophilen-Netz-Werk“ / „Fake-News“ / Das Kinder-Zimmer ist kein geschützter Raum mehr – „WER hört mit oder hackt sich ein? – „Abhör-Barbie“ – „Cayla“ – „Roboter „i-Que“/ Pontifex zum Thema „Fake-News“ / Nach „FAKE-NEWS“ kommt jetzt „postfaktisch“ („postfaktisches Zeitalter“)? – „Fühlen statt Fakten“

Teil 1 „Pizza-Gate“

neopresse – http://www.neopresse.com/politik/usa/pizzagate-wieder-nur-eine-verschwoerungstheorie/

Pizzagate – Wieder nur eine Verschwörungstheorie?

Wie bestimmt die meisten von euch wissen, wurden E-Mails von Hillary Clinton großflächig gehackt und an Wikileaks weitergegeben, die diese dann veröffentlicht haben. Das Ausmaß an politischer Korruption und hinterhältigem Agieren war, so denke ich, auch für die hartgesottenen Systemkritiker erschreckend.

Neue Erkenntnisse, die in diesen E-Mails entdeckt wurden, werden,wenn sie denn auch wahr sind, den Rahmen sprengen und den größten politischen Skandal offenbaren, den es vermutlich sei der Neuzeit gegeben hat. Ich möchte kurz vorweg noch ergänzen, dass es zum derzeitigen Stand noch keine Beweise gibt, aber eine Anhäufung an Indizien, die einfach nicht übersehen werden können!

Die E-mails an John Podesta

John Podesta war der Wahlkampfleiter von Hillary Clinton. In den E-Mails von John Podesta wurden Sätze gefunden, die wenn sie für sich stehen überhaupt kein Sinn ergeben. Erst mal nichts Schlimmes würde man sich denken, aber man sollte sich zumindest die Frage stellen dürfen, warum hochrangige Politiker sich E-Mails verschicken, die einfach überhaupt keinen Sinn ergeben. Das haben einige Aktivisten gemacht, und haben erschreckendes herausgefunden. Und zwar sahen diese Aktivisten eine Art Code in diesen E-Mails versteckt und dieser Code findet in einer bestimmten Szene seine Anwendung und zwar in der Pädophilen-Szene.

Die Verbindungen zwichen John Podesta und den Indizien

Es scheint in der Pädophilen Szene Codes zu geben, die man gebraucht um sich leichter zu verständigen. Einige davon sind:

– hotdog = Junge
– pizza = Mädchen
– cheese = kleines Mädchen
– pasta = kleiner Junge
– ice cream = männlicher Prostituierter
– walnut = Farbiger
– map = Samenflüssigkeit
– sauce = Orgie

Damit ihr euch jetzt selbst überzeugen könnt werde ich die links von ein Paar E-Mails hier einfügen, damit ihr selber seht, dass es schwierig ist ohne eine Art Code diese Nachrichten für ernst zu nehmen.

https://www.wikileaks.org/podesta-emails/emailid/55433#searchresult

https://www.wikileaks.org/podesta-emails/emailid/50332#searchresult

Und hier noch eine Mail von Marina Abramovic and John Podesta

https://wikileaks.org/podesta-emails/emailid/15893

Hier ist die Rede von Spiritcooking, einem Satanistischem Ritual. Nehmt euch Zeit und liest euch die E-mail durch.Da gibt es noch viel mehr.

Weitere Indizien

Warum dieses Thema Pizzagate heißt möchte ich auch verraten. Die mutmaßlichen Geschehnisse, die vielleicht passiert sind, sollen sich in Pizzerien abgespielt haben, die in Washington sind. Einer dieser Pizzerien heißt Comet ping pong. Hier ist es auch bekannt, dass der Besitzer James Alefantis mit Tony Podesta dem Bruder von John Podesta eng befreundet ist. Ja, der Tony Podesta, der von Marina Abramovic zum sog. Spiritcocking eingeladen worden ist.

Außerdem hat George Soros ca.20 000 $ an diese Pizzeria gespendet.Zusätzlich fragwürdig ist, dass diese Pizzeria Bilder aufhängt die von Kim Noble gemalt werden, die verstörende Szenerien von Kindesmissbrauch zeigen. Dieses Video bringt nochmal auf den Punkt!!!!!

 

Ob die Befürchtungen stimmen, die viele haben kann ich nicht sagen aber in den USA ist das grade ein sehr heißes Thema, welches aber vom Mainstream tot geschwiegen wird. Es gibt noch viel mehr Hinweise, die darauf schließen, dass es im Washingtoner Sumpf ein Pädophilen Ring gibt, aber lasst uns hoffen, dass es nicht so ist.

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Beispiel der E-Mails

https://www.wikileaks.org/podesta-emails/emailid/55433#searchresult

RE: Did you leave a handkerchief

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„Tilman Knechtel“ – Alle Informationen zum Pizzagate-Pädophilen-Skandal

 

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„SPIRIT COOKING“ – „Marina Abramovic“

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(<So bearbeitet „der SPIEGEL“ das Thema „Pizza-Gate“>)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-michael-flynn-sohn-des-sicherheitsberaters-entlassen-aerger-um-fake-news-a-1124749.html

„Fake News“ Sohn von Trumps Sicherheitsberater fliegt aus Übergangsteam

Michael Flynn soll den künftigen US-Präsidenten in Sicherheitsfragen beraten. Schon die Nominierung des Ex-Generals hatte für Kritik gesorgt, nun gibt es neuen Ärger: Es geht um Verschwörungstheorien wie „Pizzagate“ – und um seinen Sohn.

Ex-General Michael Flynn (r.) mit seinem Sohn im Trump Tower

AP

Ex-General Michael Flynn (r.) mit seinem Sohn im Trump Tower

Schon als Donald Trump vor knapp drei Wochen ankündigte, Michael Flynn zu seinem Nationalen Sicherheitsberater zu machen, wurden Zweifel laut. Als Ex-Geheimdienstmann und hochrangiger Militär bringt Flynn zwar jahrelange Erfahrung mit ins neue US-Kabinett. Doch die Liste der Vorwürfe gegen den 57-Jährigen ist lang: Er ist mehrfach durch feindselige Äußerungen gegen Muslime aufgefallen, er hat den Islam nicht als Religion, sondern als gefährliche politische Ideologie bezeichnet, außerdem steht er wegen undurchsichtiger Geschäftsverbindungen nach Russland in der Kritik.

Dass in der Debatte ausgerechnet jetzt das Thema Fake News aufkommt, liegt auch an „Pizzagate„: Schon im Wahlkampf kursierte eine Verschwörungstheorie, nach der Hillary Clinton und ihr Kampagnenchef John Podesta einem Kinderpornoring vorstehen, als Zentrale diene ihnen das Pizzarestaurant Comet Ping Pong in Washington. Am vergangenen Sonntag stürmte ein 28-jähriger Bewaffneter dieses Lokal. In seiner Vernehmung gab er an, er habe „Pizzagate“ persönlich untersuchen wollen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Flynn hatte zur Verbreitung der Verschwörungstheorie beigetragen. Am 3. November verwies er bei Twitter auf eine entsprechende Story und schrieb dazu „U Decide“ – „Sie entscheiden“. Eine kaum verhohlene Empfehlung, angesichts der Vorwürfe Trump zu wählen.

„Mike Flynn Jr. hat nichts mehr mit dem Übergangsteam zu tun“

Der jüngere Flynn hat als Berater seines Vaters gearbeitet und war in dieser Rolle auch Teil von Trumps Übergangsteam. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, besaß der 33-Jährige bereits eine offizielle E-Mail-Adresse samt .gov-Endung. Doch seinen Posten ist er nun los, wie der designierte Vizepräsident Mike Pence am Dienstag in einem CNN-Interview bestätigte. Flynn Jr. habe seinem Vater bisher bei der Arbeit im Übergangsteam geholfen, „aber das ist nicht mehr länger der Fall“.

Wie CNN unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, soll Trumps Team zuvor versucht haben, für den jüngeren Flynn eine sogenannte security clearance zu bekommen, ihm also den Zugang zu Staatsgeheimnissen zu ermöglichen. Moderator Jake Tapper hakte während des Interviews achtmal bei Pence nach, ob er das bestätigen könne. Pence wich der Frage jedes Mal aus.

„Mike Flynn Jr. hat nichts mehr mit General Flynns Arbeit oder mit dem Übergangsteam zu tun, und wir blicken jetzt in die Zukunft“, sagte Pence. Im Anschluss bestätigte auch ein Sprecher des Übergangsteams, Jason Miller, dass der 33 Jahre alte Flynn für Trump gearbeitet habe: Er soll sich um administrative Aufgaben und den Terminkalender seines Vaters gekümmert haben. Details darüber, warum er nicht mehr Teil des Übergangsteams ist, nannte Miller nicht.

Trump reiste in der Nacht zu Mittwoch nach Fayetteville im Bundesstaat North Carolina, es ist der letzte Stopp seiner „Dankeschön“-Tour. Vor Anhängern nominierte er offiziell Ex-General James Mattis zum Verteidigungsminister. Der 66-Jährige bedankte sich bei Trump für die Nominierung, sprach aber nur sehr kurz. Er freue sich auf die Aufgabe, sagte Mattis.

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https://www.facebook.com/AmokalexandFrankstonershow

Amokalex & Frank Stoner Show – Secret Technologies & Flying

Pizza-Gate“ – „Fake-News
ab Minuten 17:30 siehe wie bei „SPIEGEL“ berichtet ( stürmte ein 28-jähriger Bewaffneter dieses Lokal ) mehr HintergrundInformation darüber


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 Ausschnitt aus  der „Amokalex & Frank Stoner Show“

kulturstudioDisneys ominöser Pizzatruck

ab Minuten 0:35

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„Schock-Fake-Bild“ Screenshots aus dem Film Grindhouse von Quentin Tarantino

 

ab Minuten 0:56  „Edgar Maddison Welch“ ( stürmte ein 28-jähriger Bewaffneter dieses Lokal ) 

Disneys ominöser Pizzatruck

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(<Das „Kinder-Zimmer“ ist kein geschützter Raum mehr – „totale Überwachung“ – „MATTEL“ und WER sonst hört mit oder kann sich „EINHACKEN„>)

 

7. Dezember 2016

 

aus dem Text:…Über die Puppe „My Friend Cayla“ und den Roboter „i-Que“ könnten Dritte sich ohne allzu großen Aufwand mit Kindern unterhalten, erklärte der europäische Verbraucherverband Beuc.

…Mit einem bluetoothfähigen Smartphone könne „jeder ganz leicht durch die eingeschaltete Puppe sprechen und auch alles in ihrem Umfeld mithören“, weil die Verbindung völlig ungesichert sei. „…

…Neben einprogrammierten Gesprächstexten rede Cayla ungefragt auch darüber, wie sehr sie zum Beispiel Disneyfilme liebe – der App-Hersteller „Toy Quest“ stehe in Geschäftsbeziehung zu Disney.

 

Nicht nur „Hello Barbie“, jetzt auch Puppe „Cayla“- Spioninnen im Kinderzimmer! Verbraucherschützer warnen!

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So beginnt schon die Überwachung im Kinderzimmer. Es gibt nicht nur die neue „Abhör-Barbie“, sondern jetzt auch die Spionin „Cayla“, aber auch den Roboter „i-Que. Verbraucherschützer warnen vor möglichen Datenlecks in Kinderspielzeug mit Internetverbindung. Über die Puppe „My Friend Cayla“ und den Roboter „i-Que“ könnten Dritte sich ohne allzu großen Aufwand mit Kindern unterhalten, erklärte der europäische Verbraucherverband Beuc.

Erst letztes Jahr haben wir über die neue „Abhör-Barbie“ berichtet. Mit Barbie kannst Du alles sein – so die neue Werbung von Mattel. Versteckte Kameras zeigen die Reaktionen anderer über die starke Vorstellungskraft junger Mädchen, was sie eines Tages werden möchten. So beginnt schon die Überwachung im Kinderzimmer. Aber es geht auch noch anders: die neue „Abhör-Barbie“. Wird der Verkauf von „Hello Barbie“ ein Erfolg, werden weitere Lausch-Spielzeuge folgen. Genau das müssen wir verhindern, so in unserem Beitrag. Doch jetzt ist es soweit.

Diese „Heuschrecken“ wissen schon heute, was die Kunden von morgen sich wünschen.

Die Totalüberwachung im Kinderzimmer ist bereits Realität. Es ist auch nicht verwunderlich, denn die großen Aktionäre sind wieder: State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock. Aber auch Goldman Sachs ist dabei und zwar bei Toys“R“Us. Dieser Spielwarenkonzern gehört  zu gleichen Teilen Bain Capital, Vornado Realty Trust und KKR & Co. L.P. Bain Capital wurde 1984 vom US-Politiker und -Präsidentschaftskandidaten im Jahr 2012 Mitt Romney mitgegründet. Ihm gehören auch große Anteile an Burger King. Interessant ist auch KKR & Co. L.P. Dieser Konzern gehörte noch bis Januar 2014 Prosiebensat1. Dieser Konzern kauft viele weitere Konzerne, auch deutsche Unternehmen mit Goldman Sachs zusammen. Kein Wunder, Robert D. Gottlieb, Chief Global Human Resources Officer, war vor seinem Einstieg 18 Jahre  bei Goldman Sachs tätig. Zu den Großaktionären von KKR & Co. L.Pgehören auch die Deutsche Bank und Citigroup Inc. Diese „Heuschrecken“ wissen schon heute, was die Kunden von morgen sich wünschen.

Die Vollzeitüberwachung im Kinderzimmer ist schon längst real – Der Schnuller schlägt Alarm, wenn das Baby wegkrabbelt. Das Fläschchen kontrolliert die Verdauung, der Strampler die Temperatur. Neue Produkte sollen Eltern das Gefühl totaler Kontrolle geben. Doch in Wirklichkeit kontrollieren die „Heuschrecken“ die Eltern, das Kinderzimmer – eigentlich alles.

Und für das Spielzimmer gibt es „Hello Barbie” – diese hört gut zu und antwortet der Puppen-Mutti. Und egal, wo wir auf eine neue Technik stoßen ist Google nicht weit.  3D-Brille für Kinder: Google kooperiert mit Mattel – oder Lego. Auch Designer-Babys gibt es in Zukunft mit Unterstützung von Google, sogar auf Bestellung, die Frau von Google-Gründer hat sich mit ihrer Biotech-Firma  den USA ein Patent auf die Auswahl sogenannter Designer-Babys gesichert.

Schon 2015 wurden auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas alle denkbaren Sensoren, Kameras und Mikrofone vorgestellt, um den Eltern dieses unbezahlbare Gefühl der Sicherheit zu geben. Und die Eltern sind bereit, bedenkenlos viel Geld auszugeben. Die Vollzeitüberwachung ist online per App möglich und die Daten werden drahtlos an die Smartphones der Eltern geschickt. Wem gehören die Hersteller des Smartphones? Den Aktionären – wie immer, den oben genannten „Heuschrecken“!

Der Datenschutz im Kinderzimmer war voriges Jahr bereits Thema, als Mattel eine „WLAN-Barbie“ angekündigt hatte.  Und 2016 war es soweit , die von Datenschutzaktivisten so genannte Abhör-Barbie wurde geknackt.

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Verbraucherschützer warnen vor der Sprechpuppe „My friend Cayla“ und dem Roboter „i-Que“

Das interaktive Spielzeug verbindet sich über eine App mit dem Internet und kann dann, so das Versprechen des Herstellers „Genesis Toys“, Antworten auf Kinderfragen geben. Kritiker sehen darin allerdings ein Datenschutzrisiko und warnen vor der „Spionin im Kinderzimmer“.

Die Puppe, seit mehr als zwei Jahren auf dem Markt, verfügt über Mikrofon, Spracherkennung, Netzwerkzugang und lässt sich über eine Applikation (iOS und Android) steuern, berichtete der Verein für Konsumenteninformation (VKI) am Dienstag. Die norwegische Verbraucherorganisation (Forbrukerradet) kritisiert technische Sicherheitslücken und „bedenkliche“ Datenschutzklauseln bis hin zur Verletzung der Privatsphäre und dem Vorwurf der Schleichwerbung.

Sicherheitsrisiko

Mit einem bluetoothfähigen Smartphone könne „jeder ganz leicht durch die eingeschaltete Puppe sprechen und auch alles in ihrem Umfeld mithören“, weil die Verbindung völlig ungesichert sei. „Dieses Sicherheitsrisiko muss dem Unternehmen schon länger bekannt sein, denn es gibt genug Berichte im Internet, in denen von einem ,Hack‘ der Puppe berichtet wird, zum Beispiel in einem BBC-Beitrag von Januar 2015. Geändert hat sich aber wenig“, kritisierte Ulrike Docekal vom VKI.

„Alles, was die Kinder der Puppe erzählen“, werde an die US-Firma „Nuance Communications“ übermittelt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sehen die Möglichkeit der Nutzung dieser Daten für zielgerichtete Werbung vor, ebenso die Weitergabe an Dritte. Der VKI überlegt dagegen vorzugehen.

Neben einprogrammierten Gesprächstexten rede Cayla ungefragt auch darüber, wie sehr sie zum Beispiel Disneyfilme liebe – der App-Hersteller „Toy Quest“ stehe in Geschäftsbeziehung zu Disney. Auch hier prüfe der VKI ein rechtliches Vorgehen. „Es ist in unseren Augen wesentlich, dass vor allem bei Kindern, die hier besonders schutzbedürftig sind, auf die Einhaltung der Persönlichkeits- und der Konsumentenschutzrechte geachtet wird“, sagte Docekal. Quelle wienerzeitung

Mittlerweile kann man Cayla überall kaufen! Vielleicht sollten man diese Läden darauf hinweisen, dass Überwachung in Kinderzimmer nicht von der Verbrauchern gewünscht ist.

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Wie „Hello Barbie“, werden auch „My friend Cayla“ und Roboter „i-Que“ zur Wanze, die die ganze Familie ausspioniert. Laut Jakubowski wäre es sogar möglich, die Server, auf die die Puppe zugreift, umzuleiten. So ließe sich u. a. auch die Sprachausgabe der Puppe steuern.

Infobox

Die Firma „Vivid“ mit Sitz in Nauheim (Kreis Groß-Gerau) – My friend Cayla“

1992 wird Vivid vom ehemaligen Matchbox-Geschäftsführer Nick Austin und Alan Bennie, dem ehemaligen Finanzdirektor derselben Firma in Großbritannien gegründet. Eric Rossi ist ab sofort (27.4.2015) verantwortlich für das Marketing der Marken Vivid und Crayola in Europa. Er ist seit September 2012 bei Vivid und war bisher für Vivid in Frankreich und Belgien und den europäischen Vertrieb von Crayola verantwortlich.

Crayola LLC ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das hauptsächlich durch seine Textmarker und Buntstifte bekannt wurde. Crayola war eines der ersten Unternehmen, das Buntstifte, Kreiden,Textmarker und andere Schreibmittel sowie anderen Künstlerbedarf ohne giftige Begleitstoffe herstellte. Crayola stellt mittlerweile viele Büroprodukte und Kinderspielzeug her, darunter Spiele für die Plattform Nintendo DS.

Die US-Firma Nuance Communication, die auf Spracherkennung spezialisiert ist und an die die aufgezeichneten Kindergespräche geschickt werden, behält sich ebenfalls das Recht vor, die Daten an Dritte weiterzuschicken.

Die Nuance Communications, Inc (Nasdaq: NUAN) ist einer der führenden Anbieter von Sprach- und Bildverarbeitungslösungen für Geschäfts- und Privatkunden weltweit. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 lag bei ca. 2 Milliarden USD.An 35 Standorten und in 16 Landesgesellschaften sind über 13.500 Mitarbeiter beschäftigt. Hauptsitz des Unternehmens ist Burlington (Massachusetts) in den USA.

Aktionäre   – Top 5 Inhaber von institutionellen Beteiligungen

1. CLEARBRIDGE INVESTMENTS, LLC 25,728,675
2. VANGUARD GROUP INC 20,294,133
3. ICAHN CARL C 19,677,088
4. PRIMECAP MANAGEMENT CO/CA/ 11,921,699
5. FIL LTD 8,862,204

Sie sehen – auch hier sind die „Heuschrecken“ beteiligt und kommen so an die Daten der Kinder.

Und wollen Eltern weiterhin, dass ihre Kinder im Kinderzimmer einer Vollzeitüberwachung ausgesetzt sind?

Wir zeigen Ihnen das an „Hello Barbie“ – das System ist das Gleiche:

Diverse Elternvereinigungen in den USA protestierten bereits und ihre Angst ist berechtigt. Denn auch Daten sind ein Millionengeschäft und Mattel könnte die übermittelten Daten zu Werbezwecken nutzen – aber auch die „Heuschrecken“! Nun folgt endlich eine Verbraucherschutzorganisation in Europa, die sich über die Überwachung im Kinderzimmer beschwert.

Die Spielzeuge verbinden sich über WLAN oder Bluetooth und werden leicht zur Wanze im Kinderzimmer. Unter anderem auch die „Hello Barbie“, die schon im März 2015 mit dem „Big Brother Award“ ausgezeichnet wurde. Jetzt fanden Sicherheitsexperten heraus, dass die Daten nicht nur an Hersteller gehen, sondern auch im Fokus von Hackern stehen.

Wir zeigen Ihnen die altbewährte Barbie, die nun mit allen Raffinessen der Technik ausgestattet ist, von innen.

http://www.somersetrecon.com/

Audio-Aufnahmen, unter Verwendung von Wi-Fi-Netzwerk eines Benutzers, senden die Daten an ToyTalk-Server. Dort werden sie analysiert, um die richtige Antwort zu geben. Jeder Audioclip in der Cloud wird gespeichert und kann später von den Eltern überprüft und abgerufen werden, das teilen die Macher von Toy Talk auf deren Webseite mit. Nun hat der Sicherheitsexperte Matt Jakubowski herausgefunden, dass die „Hello Barbie“ von Mattel leicht zu hacken ist. Allerdings hat Mattel versichert, dass die „Hello Barbie“ allen geltenden vorgeschriebenen Standards entspricht. Die Freigabe der Puppe hat bereits einige Kontroversen über das Internet ausgelöst.

Nachfolgend sehen Sie einen Screenshot der Firmware vom Barbie-Flash-Speicher – Technikfreaks erhalten HIER mehr Informationen, u.a. die Platinen, die für die „Hello Barbie“ genutzt werden.

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Ein weltweiter Protest macht sich breit. Wer lässt sich schon freiwillig aushorchen?! Bereits nach Bekanntgabe im März startete eine Kampagne für eine werbefreie Kindheit (CCFC). Sie sollte Mattel dazu ermutigen, ihren Verkauf des „Geheimagenten“ im Kinderzimmer zu überdenken. Doch nun ist sie da und steht in den Regalen. Wird der Verkauf von „Hello Barbie“ ein Erfolg, werden weitere Lausch-Spielzeuge folgen.

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Gründe, die vom Kauf der „Hello Barbie“ abraten:

  1. Kinder verdienen echte Zuhörer, keine Roboter.
  2. Warum lassen Sie Mattel und deren Aktionäre State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock mehr Einfluss auf Ihr Kind ausüben?
  3. Auch die Eltern sollten nicht auf geheime Aufnahmen von Kindern zugreifen können, denn auch Kinder haben eine Privatsphäre.
  4. „Hello Barbie“ ist anfällig, zum Beispiel durch Hacker missbraucht zu werden.
  5. Die Gespräche von Kindern gehören nicht in die Hände von Konzernen und sollten auch nicht mit „Fremden“ unwissentlich geteilt werden.
  6. Ist „Hallo Barbie“ eine „Freundin“ oder eine virale Marketingstrategie? Wie Sie sich vorstellen können, eher das Letztere.
  7. „Hallo Barbie“ schränkt das kreative Spielen ein.
  8. Überwachung hat nichts beim Spielen zusuchen und schon gar nicht durch solche Konzerne.

Was kommt als Nächstes? Wir haben bereits über die Digitale Drogen, die ebenfalls auf dem Vormarsch sind, berichtet. Erst diese Woche berichteten wir, dass es nun soweit ist: Chinesische Wissenschaftler klonen Menschen. Was, wenn diese die Stimmen der Kinder verwenden? Nestlés Lieferant für menschliche Zellen gehört nun Fujifilm, und es gibt bereits Patente auf menschliche Zellen. 

Alles ist möglich, wie wir bereits mehrfach erfahren mussten.  Auch die LEGO-Gruppe ist im Besitz von einer Investmentgesellschaft. Die KIRKBI A/S hält 75 Prozent. Die Investitionen von KIRKBI A/S umfassen langfristige Beteiligungen an Unternehmen wie Falck A/S, Minimax Viking, ISS A/S und Matas A/S sowie Immobilieninvestitionen in Dänemark, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Zusätzlich verwaltet die KIRKBI Group ein Portfolio mit festverzinslichen Finanzinstrumenten, börsennotierten Aktien und Private Equity Funds, dies nur nebenbei.

Wir haben für Sie folgenden Beitrag aus PCMag übersetzt, zwar bereits im März berichtet, aber es schadet nicht, diese Informationen noch einmal zu lesen.

Die Internet-verbundene „Hello Barbie“ kann über Wi-Fi und Spracherkennungstechnologie Gespräche führen

„Hello Barbie”

Barbie hat unzählige Abenteuer in den letzten Jahrzehnten erlebt – ihre nächste Reise führt sie jetzt in die Wolke – die Cloud. Mattel hat bei der „Toy Fair” – einer bekannten Spielzeugmesse – die Internet-Version dieser Spielzeug-Ikone vorgestellt.

Wie bereits von Fast Company berichtet wurde, ist Mattel mit ToyTalk eine Kooperation eingegangen, um „Hello Barbie” zu entwickeln. Diese Version der Puppe kann über Wi-Fi und Spracherkennungstechnologie Gespräche führen. „Hello Barbie” ist noch nicht fertiggestellt, aber Fast Company sagt, dass Mattel die Auslieferung bis zur Feriensaison plant.

Sprechende Puppen sind nichts Neues, aber diese Barbie ist ein Produkt des 21. Jahrhunderts. Sie erinnert sich an deine Antworten, speichert diese Informationen in der Cloud und lernt dich so mit der Zeit kennen. Updates gibt es auch über Wi-Fi.

In einer Demo bei der „Toy Fair” sagt eine Sprecherin von Mattel, dass „Hello Barbie” in der Lage sein wird zu spielen, Witze zu erzählen und richtige Gespräche mit ihren Besitzern zu führen.

Die Sprecherin drückt auf einen Knopf am Gürtel der „Barbie” und begrüßt die Puppe in New York. „Barbie” reagiert darauf und fragt nach dem bevorzugten Teil von „Big Apple”. Dann unterhalten sie sich über ihre bevorzugten Lebensmittel und was sie werden wollen, wenn sie mal erwachsen sind.

„Hello Barbie” „hat ein Gedächtnis und merkt sich meine Vorlieben und Abneigungen“, sagt die Sprecherin.

 

Man kann nur hoffen, dass kein Hacker für eine Neuprogrammierung von „Hello Barbie” sorgt, so dass sie Sachen sagt, die man besser nicht äußert oder sich im „Ständig-Aktiv“-Modus befindet. Dies hat es ja bei Baby-Monitoren bereits gegeben.

Bis „Hello Barbie” auf dem Markt ist, kann man sich schon mit dem Mode-Macher von Barbie-Fashion beschäftigen. Man kann eigene Outfits am Tablet oder PC gestalten und ausdrucken.

Mattel ist seit kurzem eine Partnerschaft mit Google eingegangen. Damit verfügen sie über eine moderne Version des klassischen View-Master, das das Cardboard von Google verwendet.

Infobox

Gegründet wurde Mattel 1945 vom Ehepaar Handler und Harold „Matt“ Matson als kleine Firma in Südkalifornien. Der Markenname „Mattel“ setzte sich aus den Vor- und Spitznamen von Harold „Matt“ und „Ell“iot Handler zusammen.

Entstehung von Barbie

Inspiriert von ihrer Tochter Barbara Handler, die liebend gerne mit Papier-Anziehpuppen spielte, wollte Ruth Handler eine 3-dimensionale Puppe für Kinder herstellen, jedoch fehlte es ihr an einer Vorlage. Auf einem Besuch in Deutschland 1958, traf Ruth Handler auf die deutsche Bild-Zeitung. Die Bild-Zeitung machte in den 1950er-Jahren Werbung mit einer Karikaturfigur der perfekten Frau, ihr Name war Bild-Lilli. Die erste Bild-Lilli-Puppe wurde irgendwann zwischen 1954 und 1956 hergestellt, als Geschenk für Mitarbeiter und deren Angehörige, später zum Verkauf. Ruth Handler nahm eine dieser Puppen mit nach Amerika und ließ diese bei Mattel überarbeiten – Die „Barbie“ war geboren. Die erfolgreichste Anziehpuppe der Welt kostete 1959 auf der Spielwarenmesse in New York nur $ 3 USD – heute sind hinter der 3 weitere drei Nullen.

Mattell – Unfaires Spielzeug produziert in China

Bereits 2007 hat die Südwind-Partnerorganisation China Labour Watch, die aus Sicherheitsgründen in New York ansässig ist, in einer breit angelegten Undercover-Studie in südchinesischen Spielzeugfabriken schwere Arbeitsrechtsverletzungen festgestellt: Kinderarbeit, unbezahlte und unzählige Überstunden, gesundheitsschädigende Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne wurden den großen Spielzeugherstellern, die überwiegend in China produzieren lassen, vorgeworfen.

Mattel, Disney, Hasbro und Co. und ihr Unternehmensverband ICTI (International Council of Toy Industry) beriefen sich damals auf ihre Verhaltenskodices und versprachen Besserung.

Sieben Jahre später wurde neuerlich eine verdeckte Umfrage unter ArbeiterInnen in vier chinesischen Zulieferbetrieben, die Spielzeug wie Barbie, Mickey Mouse, Transformers, Thomas, die kleine Lokomotive, für Mattel, Disney, Hasbro, Fischer-Price u.a. herstellen, durchgeführt: fehlende Schutzkleidung und Sicherheitstrainings, sowie mangelhafte Feuerschutzmaßnahmen, gefährliche, schlecht gewartete Maschinen, bis zu 120 erzwungene Überstunden (obwohl von Gesetz wegen nur 36 erlaubt sind), unbezahlte Löhne und Sozialversicherungsbeiträge, illegale Kündigungen, mangelhafte Beschwerdemechanismen und Unterdrückung, wenn ArbeiterInnen ihre Rechte einfordern wollen.

Diese Liste der Missstände in der chinesischen Spielzeugindustrie ist nach sieben Jahren Versprechungen auf Besserung von Seiten der Unternehmen und ihres Verbandes nicht kürzer geworden. Das zeigt, dass den Unternehmen die Gewinne, die sie durch den Spielzeugverkauf in Europa und den USA machen, ganz offenbar wichtiger sind als menschenwürdige Arbeit in den chinesischen Zulieferbetrieben“, resümiert Christina Schröder von Südwind, die in den letzten Jahren selbst auch auf Lokalaugenschein in China und Hong Kong war. „Wenn man die Armut und Ausbeutung, denen hunderttausende chinesische Arbeiterinnen und Arbeiter tagtäglich ausgesetzt sind, kennt, fällt es schwer, den Kindern hier mit Spielzeug-Geschenken eine Freude zu machen“, fährt sie fort. Der Bericht stammt vom Dezember 2014 in Eco-World

Link zur Petition: www.suedwind-agentur.at
Bilder aus der Spielzeugindustrie zum Downloaden
Toy Report 2014 auf Englisch zum Downloaden (3562 KB)

HIER- Mattel Shareholder:  Equity Ownership 

Lesen Sie dazu auch Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt – Doch wer lenkt Goldman Sachs? und Über State Street Corporation, Vanguard Group,  FMR (Fidelity) und Blackrock  –  spätestens dann sollten Sie wissen. warum Sie diese Barbie meiden sollten.

Wie Sie spätestens jetzt feststellen werden, alle kooperieren  – angefangen bei der Geburt bis hin zum letzen Atemzug – diese Heuschrecken sind immer dabei.

Die Kritiker stützen sich dabei auf eine Untersuchung des norwegischen Verbraucherverbands. Beuc und Verbände in mehreren EU-Staaten wollen sich über die „My friend Cayla“ und Roboter „i-Que“ beschweren.

Netzfrau Doro Schreier

Eine „schöne“ Bescherung: “Digitales Heroin”: Kinder werden in psychotische Junkies verwandelt – It’s “Digital Heroin”: How Screens Turn Kids Into Psychotic Junkies

Wenn Menschen Gott spielen – Designer-Babys in Zukunft mit Unterstützung von Google auf Bestellung

Banken regieren die Welt – doch wer regiert die Banken? State Street Corporation, Vanguard Group, Fidelity und Blackrock

Konzerne und ihre Verflechtungen – was Sie wissen sollten

Goldman Sachs – Eine Bank lenkt die Welt – Doch wer lenkt Goldman Sachs?

Überwachung – einfach erklärt!

NSA-Überwachungsaffäre: Wir bekommen eine eigene Festplatte!

Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit Wasser und seine Zusammenarbeit mit Google

Der Herr der Ringe oder Überwachung à la carte

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(<Gerade die Kirche sollte ihren Mund halten zum Thema Information oder Transparenz  – wer ist den mehr Des-Information oder In -Transparent – man sieht hier nur Null-Reflexion und Null-Verantwortung – denken wir an Pädophilie und die „Hexen-Jagd“ bzw Frauen-Verfolgung bis zur Tötung und somit extremster Frauen-Feindlichkeit>)

Pontifex zum Thema „Fake-News“

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-12/papst-franziskus-kritik-skandalpresse-exkrementen-vergleich

Papst: „Das Schlimmste, was ein Medium anrichten kann“

Papst Franziskus geht hart mit der Skandalpresse ins Gericht und wirft ihr Desinformation vor. Die Leser solcher Blätter bedachte er mit einem drastischen Vergleich.
Papst: Papst Franziskus kritisiert die Skandal-Berichterstattung in den Medien.
Papst Franziskus kritisiert die Skandal-Berichterstattung in den Medien. © Alessandro Bianchi/Reuters

Papst Franziskus hat die Skandalpresse scharf kritisiert: „Ich denke, die Medien sollten klarer und transparenter sein und nicht, entschuldigen Sie den Ausdruck, in eine Koprophilie verfallen, die stets bereit ist, Skandale und widerliche Dinge zu verbreiten, so wahr sie auch sein mögen“, sagte der Papst der belgischen Wochenzeitung Tertio gegenüber.

Bei Koprophilie handelt es sich um sexuelle Erregung durch menschlichen Kot. Da Menschen laut Franziskus für Koprophagie, also den Verzehr von Kot, anfällig seien, könne die mediale Skandalberichterstattung „sehr gefährlich“ sein.

Außerdem beklagte der Papst die Verbreitung von Falschnachrichten. „Desinformation ist vielleicht das Schlimmste, was ein Medium anrichten kann, weil sie die Meinung in eine Richtung lenkt und einen Teil der Wahrheit weglässt“, sagte Franziskus.

Über gezielte Desinformation und sogenannte Fake News wurde zuletzt im Zusammenhang mit der US-Präsidentschaftswahl diskutiert. Kritiker behaupten, dass die zahlreichen Falschmeldungen, die vor der Wahl im Internet kursierten, das Meinungsklima beeinflussten. Sie führen den Wahlsieg des umstrittenen Milliardärs Donald Trump unter anderem darauf zurück, dass sich Falschmeldungen ohne Widerspruch verbreiten konnten.

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(<Oder wie die Menschen mit „Post-Fakt-Ismus“ des „Main-Streams“ „ge-Brain-washed“ werden>)

„Fühlen statt Fakten“ – (< Wieso ist die „SZ“ zu FEIGE sich mit dem Thema „Pädophilie“ auseinanderzusetzen?! – z.B. mit dem aktuellen Thema das in den „USA“ umgeht „PIZZA-GATE“>)

http://www.sueddeutsche.de/kultur/deutsche-sprache-wort-des-jahres-warum-es-nicht-beim-postfaktischen-bleiben-darf-1.3287431

9. Dezember 2016

Deutsche Sprache
Wort des Jahres: Warum es nicht beim „Postfaktischen“ bleiben darf

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Der Begriff „postfaktisch“ fasst eine gesellschaftliche Veränderung, die vielen Angst macht, in ein Wort. Und sollte uns zum Handeln bewegen.

Kommentar von Carolin Gasteiger

 

Viele verwenden ihn, oft reflexartig. Kaum eine Diskussion über Donald Trump, den Brexit oder die AfD, in der dieser Begriff nicht fällt. Kaum eine politische Analyse, in der die Ursache vieler aktueller Probleme nicht diesem Wort zugeschrieben wird. Selbst die Bundeskanzlerin sprach jüngst vom „postfaktischen Zeitalter“.

Postfaktisch“ ist darum mehr als würdig, zum Wort des Jahres gekürt zu werden. Wie schon im vergangenen Jahr – 2015 war es „Flüchtlinge“ – wählte die Gesellschaft für Deutsche Sprache lieber einen Ausdruck aus der gesellschaftlichen Debatte, als dass sie sprachliche Originalität oder gar Witz kürte. Zum Vergleich: Österreich hat sich in diesem Jahr für den Bandwurm „Bundespräsidentenstichwahlwiederholungsverschiebung“ entschieden. Das deutsche Gremium aber wählt Wörter, „die den öffentlichen Diskurs des Jahres wesentlich geprägt und das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben sprachlich in besonderer Weise begleitet haben“.

Der Ausdruck füllt eine sprachliche Lücke, die wir bis vor kurzem gar nicht bemerkt haben. Er beschreibt einen Zustand, in dem subjektives Empfinden wichtiger ist als sachliche Argumente. Ja, in dem es vielen Menschen egal ist, ob man nun mit korrekten Fakten hantiert oder nicht. Es sind falsche Behauptungen, oft eingeleitet mit dem Satz „Man wird ja wohl noch sagen dürfen“. Wie es die Jury formuliert, komme es darauf an, „dass es in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen heute zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten geht. (…) Nicht der Anspruch auf Wahrheit, sondern das Aussprechen der „gefühlten Wahrheit“ führt im ‚postfaktischen Zeitalter‘ zum Erfolg.“ Fühlen statt Fakten sozusagen.

Viele klammern sich an diesen Begriff: Er fasst eine gesellschaftliche Veränderung, die vielen Angst macht, in ein Wort. Auch wenn das Wort an sich gar nicht neu ist: Es tauchte bereits 1992 in der – britischen – Umgangssprache auf, wie der mit dem Duden vergleichbare Verlag Oxford Dictionairies kürzlich mitteilte, als er postfaktisch („post-truth“) sogar zum Internationalen Wort des Jahres erklärte.

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Das Problem daran: Viele Menschen verwenden den Begriff nicht nur reflexartig, sondern vor allem resignativ. Sich aber auf dem Postfaktischen als Zustandsbeschreibung auszuruhen, wäre fatal. Anstatt emotionale Debatten, populistische Äußerungen oder Lügen als postfaktisch abzutun, gilt es, falsche Behauptungen als solche zu entlarven und Argumente in den Vordergrund zu rücken.

Auch wenn das vielen nicht recht sein mag, sollten diejenigen, die postfaktisch agieren, in Talkshows sitzen und ihre falschen Ansichten propagieren: Man sollte sie zur Rede stellen, worauf ihre Behauptungen basieren und wie genau sie gemeint sind. Viele entlarven sich von selbst. Tweets von Politikern wie Donald Trump oder Beppe Grillo sollten nicht für bare Münze genommen, sondern hinterfragt werden. Wenn Pegidisten ihre Lügen auf Demonstrationen verbreiten, sollten diese auf Gegenveranstaltungen entlarvt werden.

Den Ausdruck postfaktisch nicht nur deskriptiv zu verwenden, sondern als Handlungsaufforderung zu verstehen, wird schwer genug. Aber wir müssen es versuchen. Andernfalls droht, was Evelyn Roll in ihrem SZ-Essay schildert: das postdemokratische Zeitalter.

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