Bioläden, die „muffigen Sekten“ unserer Zeit – Familie isst 14 Tage nur Bio „Die Auswirkungen waren immens“ / „MERKEL“ für MONSANTO – ROUND-UP – GLYPHOSAT / Fusion – Dow und DuPont / ÜBERNAHME – „MONSANTO-BAYER“ / „EU-Abgeordnete“ kassieren ab

DIE WELT“ – http://www.welt.de/vermischtes/article157768576/Biolaeden-die-muffigen-Sekten-unserer-Zeit.html

MEINUNG – O!Rasche

Bioläden, die muffigen Sekten unserer Zeit

Im Dschungel der Großstädte gibt es eine sich immer stärker ausbreitende Gefahr. Besonders perfide: Man erkennt sie nicht sofort – und tappt man einmal in die Falle, ist es zu spät.

Unser Kolumnist ist kein Fan von Biosupermärkten

Foto: picture alliance / Peter Kneffel Unser Kolumnist ist kein Fan von Biosupermärkten

Viel wird derzeit diskutiert: Ist Bio wirklich nachhaltig und gesund – auch für die Umwelt? Nöö, sagen die einen; „Öh, ‚tschuldigung, wir sind ja wohl total supi für diese eine Erde, die wir haben, ne?“, sagen die anderen. Wo die Wahrheit liegt? Keine Ahnung, ist mir auch total wumpe, denn das Problem liegt ja ganz woanders.

Waren Sie zuletzt mal in einem Bioladen? Nicht in einem dieser Hochglanz-sterilo-Supermärkte mit Neonröhren und stylish verpackten Eigenmarken, die grünen Edekas. Edöko, sozusagen. Nein, die meine ich nicht, ich meine jene, die das ganz bewusst für sich nicht wollen, die auch im Herzen einer Millionenstadt aussehen – UND RIECHEN! – wie ein überdimensionierter, muffiger Bauernladen. So einen gibt’s bei mir um die Ecke, und wenn mein Selbsthass mal wieder groß genug ist, dann gehe ich hin.

Der Laden befindet sich in einer großen Halle, alle Ecken vollgestopft mit Obst und Gemüse, das so aussieht, als wäre das hier ein Gnadenhof für Altmöhren. Wider die durch EU-Nazis vorgegebene Norm, schon klar – aber auch wider jegliche Frische? „Nö, Mann, dit liegt daran, dass unsere Lebensmittel nicht mit Pestiziden behandelt wurden, ne?“, schwurbelt eine Barfußsandale mit roten Locken. Ach so, da, wo ich herkomme, sieht Obst und Gemüse trotzdem anders aus, wenn es frisch ist, aber was weiß ich schon?

Wären alle so wie wir, gäbe es keine Kriege

In meinem Einkaufskorb befinden sich Salz und Mineralwasser, außerdem eine Flasche Bier mir unbekannter Marke. Jeder, ja, wirklich jeder andere Kunde schaut neugierig in meinen Korb, sieht meine Beute und scheint danach innerlich zu nicken: Schon klar, der Mops macht hier nen Alibi-Einkauf. Keine Wurzeln, kein Gemüse, keine Körner. Und es stimmt ja auch; ich esse ungern Dinge, deren Verzehr mich quält – und damit disqualifiziere ich mich hier natürlich.

Würde man ein Foto von uns allen machen und fragen: Wo haben wir auf diesem Bild einen Fehler versteckt? – es wäre ein zu leichtes Rätsel. Ich bin der Fehler hier. Der Fremdkörper, mit Betonung auf Körper. Und auf fremd.

Denn alle anderen hier sind auf erschütternde Weise gleich, weisen jedenfalls ein verbindendes Merkmal auf: ihr debiles Grinsen, das Weltoffenheit suggerieren soll, am Ende aber nichts anderes ausstrahlt als: Wir sind hier eine besondere Gruppe; moralisch so sehr überlegen, dass wir uns an unserem Grinsen erkennen. Hier, auf dem Spielplatz und im Café. Wären alle so wie wir, gäbe es keine Kriege. (Stimmt auch, weil sich jeder Andersdenkende mit Freude selbst umbringen würde!)

Es ist wie eine Taufe

Jetzt schaue ich in die Körbe der anderen. Jeder hat mindestens ein zum Verzehr bestimmtes Gewächs, das ich so noch nie gesehen habe. Sie bewegen sich hier alle wie in ihrem eigenen Wohnzimmer. Wie ein Bienenschwarm, in dem jedes Insekt exakt weiß, wie es sich wann zu bewegen hat. Wie machen sie das nur? Ich bin der Störfaktor in ihrer Choreografie: Darf ich mal / Oh, Verzeihung / Würde Sie bitte mal eben / Pardon.

Wollen Politiker nicht immer Parallelgesellschaften verhindern? Wo ist ein de Maiziére, wenn man ihn braucht?

An der Kasse dann die Stunde der Wahrheit. Unendlich langsam zieht der junge Kassierer jede Ware über seinen (uiui, so etwas haben sie hier bereits) Scanner. Als würde er jedes einzelne Produkt in seiner einzigartigen Wertigkeit würdigen. Es ist wie eine Taufe, und die Kunden scheinen das genau so zu erwarten. Versonnen und geduldig goutieren sie jeden Piep mit einem feierlichen Blick, genießen die Huldigung ihrer Kaufentscheidungen. Es hat etwas Religiöses, und in dieser Ernsthaftigkeit wird dieses Ritual zelebriert.

Dann bin ich dran. Bier – piep, Wasser – piep, Salz – piep, in einer Affengeschwindigkeit. Niederschmetternde Urteile von Biosupermarktkassierern sind subtil. Dann hebt er zum finalen Schlag an: „Sind Sie Mitglied bei uns?“ Der ganze Laden hält den Atem an, jetzt könnte man einen Chia-Samen fallen hören: „Äh, nein“, stammele ich schwitzend, genauso gut hätte ich jetzt als nackter Flitzer durch eine katholische Beerdigungszeremonie rennen können, die Blicke wären nicht anders gewesen.

„Ach so!“, sagt der Kassierer, alle atmen hörbar aus. Ach so. Damit ist ihr Weltbild wieder geradegerückt, die debilen Grinsen werden wieder angeknipst. Ich verlasse mit hochgezogenen Schultern den Laden. Draußen öffne ich sofort das Bier und exe es. Schmeckt gut. Aber das war auch wirklich nicht die Frage.

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Familie isst 14 Tage nur Bio „Die Auswirkungen waren immens“

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„Monsanto Tribunal“ – „Konstantin Wecker“

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Glyphosat

FÜR MONSANTO (BAYER) – GEGEN die BE-Völkerung – >“NOCH“- Bundeskanzlerin „Angela Merkel“  macht sich für eine weitere Verwendung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der Landwirtschaft stark<

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/21/unterstuetzung-fuer-monsanto-merkel-will-fuer-glyphosat-kaempfen/

Unterstützung für Monsanto: Merkel will für Glyphosat kämpfen

Bundeskanzlerin Merkel hat sich überraschend bereit erklärt, für das Pestizid Glyphosat aus dem Haus Monsanto kämpfen. Sie vertritt die Auffassung, dass die Risiken des Mittels gering seien. Die WHO hält das Pestizid dagegen für möglicherweise krebserregend.

Bundeskanzlerin Merkel mit Bundesgesundheitsminister Gröhe. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Merkel mit Bundesgesundheitsminister Gröhe. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht sich für eine weitere Verwendung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der Landwirtschaft stark. Sie werde sich dafür einsetzen, dass das Mittel auf wissensbasierter Grundlage weiterhin eingesetzt werden kann, sagte Merkel am Donnerstag auf einem CDU-Agrarforum in Boldekow (Mecklenburg-Vorpommern). Studien belegten, dass die Risiken nicht sehr groß seien. Welche Studien das sind, sagte Merkel nicht. Zuletzt hatte die WHO das Mittel für möglicherweise krebserregend qualifiziert. Die EU-Kommission hatte den Einsatz im Juni zunächst für weitere 18 Monate genehmigt.

«Ich war sehr erschrocken über den Wandel und Wechsel bei der SPD», sagte Merkel. Die SPD-Minister in der Bundesregierung hatten sich auf ein Nein zu einer erneuten EUZulassung festgelegt. Daher musste sich Deutschland bei den Abstimmungen in Brüssel enthalten.

Die Grünen haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihr Vorhaben kritisiert, sich für den weiteren Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat stark zu machen. «Frau Merkel sendet damit das völlig falsche Signal», erklärte Fraktionschef Anton Hofreiter am Freitag. «Statt das Ackergift endlich zu verbieten und sich für eine intakte Landwirtschaft mit guten Böden, sauberem Grundwasser und Artenvielfalt einzusetzen, geht sie der Agrarlobby auf den Leim.»

Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Studien haben aber auch ergeben, dass es bei ordnungsgemäßem Gebrauch ungefährlich für Menschen ist. Merkel hatte am Vortag auf einem CDU-Agrarforum in Mecklenburg-Vorpommern gesagt, sie werde sich dafür einsetzen, dass das Mittel auf wissensbasierter Grundlage weiterhin eingesetzt werden kann.

Glyphosat war zum Zankapfel der Koalition geworden, weil die SPD-Minister sich gegen eine Verlängerung der Zulassung in der EU ausgesprochen haben. Der SPD-Parteivorstand schrieb am Freitag auf Twitter: «Merkel ist für weiteren Glyphosat-Einsatz – wir bleiben beim NEIN! Im Zweifel für die Verbraucher– und Umweltschutz

Als Wissenschaftlerin müsse die Kanzlerin wissen, dass die Risiken nicht abschließend geklärt seien, sagte Hofreiter, der selbst Biologe ist. Die Krebswarnung von Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO stünden weiter im Raum. Der Agrarexperte der Fraktion, Harald Ebner, nannte Merkels Aussagen «befremdlich». «Die Bundeskanzlerin stellt sich damit gegen 70 Prozent der deutschen Bevölkerung, die ein Verbot des Pflanzenkillers fordern», sagte er.

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„Vergiftete Vitamine“ – PESTIZIDE in OBST und GEMÜSE

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PESTIZIDE in LEBENSMITTELN

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FUSION – „Dow“ und „DuPont“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/15/dow-und-dupont-eu-prueft-geplante-fusion/

Dow und DuPont: EU prüft geplante Fusion

Die beiden Unternehmen Dow und DuPont wollen sich zusammentun. Die EU-Kommission hat jedoch Bedenken gegenüber der Fusion der beiden US-amerikanischen Pflanzenschutz- und Saatgut-Konzerne. Das Vorhaben könnte den Wettbewerb bei Pflanzenschutzmitteln, Saatgut und petrochemischen Erzeugnissen einschränken.

Die Chemieriesen DuPont und Dow Chemical stehen kurz vor einer Fusion. Das wäre eine starke Konkurrenz für den Marktführer BASF. (Foto: dpa)

Die Chemieriesen DuPont und Dow Chemical stehen kurz vor einer Fusion. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission hat eine eingehende Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob der geplante Zusammenschluss von Dow und DuPont mit der EU-Fusionskontrollverordnung im Einklang steht.

Die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager erklärte dazu: „Die Existenzgrundlage der Landwirte hängt davon ab, dass sie zu wettbewerbsfähigen Preisen Zugang zu Saatgut und Pflanzenschutzmitteln haben. Wir müssen sicherstellen, dass der geplante Zusammenschluss nicht zu höheren Preisen oder weniger Innovation bei diesen Produkten führt.“ Bei der Fusion würde der weltweit größte Konzern in dieser Branche entstehen.

Sowohl Dow als auch DuPont haben ein umfangreiches Portfolio an Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln für eine Reihe von landwirtschaftlichen Kulturen. Beide Unternehmen entwickeln sogenannte „Gene-editing“-Technologien, die zu einer wesentlichen Beschleunigung der Züchtung neuer Sorten genutzt werden könnten. Nach dem geplanten Zusammenschluss könnten die Unternehmen weniger Anreize haben, Wettbewerbern Lizenzen für diese Technologien zu gewähren, oder die Entwicklung konkurrierender Technologien erschweren. Im Rahmen der Untersuchung wird außerdem geprüft, ob der Zugang der Wettbewerber zu Pflanzenschutzmittel- und Saatgutanbietern erschwert würde, wenn Dow und DuPont ihre Verkäufe von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut bündeln.

Dow und DuPont sind auch wichtige Anbieter von thermoplastischen Kunststoffen, die weithin für Verpackungen und Klebstoffe verwendet werden.

Das Vorhaben wurde am 22. Juni 2016 bei der Kommission zur Genehmigung angemeldet. Am 20. Juli 2016 legten Dow und DuPont Verpflichtungsangebote vor, um die vorläufigen Bedenken der EU-Kommission auszuräumen. Die Kommission war jedoch der Ansicht, dass diese Angebote nicht ausreichten, um ihre ernsthaften Zweifel an der Vereinbarkeit des Zusammenschlusses mit der EU-Fusionskontrollverordnung zu zerstreuen. Die Kommission muss nun bis zum 20. Dezember 2016 einen Beschluss erlassen.

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ÜBERNAHME – „MONSANTO-BAYER“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/16/bayer-erwaegt-offenbar-feindliche-uebernahme-von-monsanto/

Bayer erwägt offenbar feindliche Übernahme von Monsanto

Der Chemiekonzern Bayer erwägt Medienberichten zufolge auch eine feindliche Übernahme des Konkurrenten Monsanto. Zuvor waren zwei Kaufangebote des Bayer-Konzerns von den Monsanto-Aktionären zurückgewiesen worden.

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. Bayer und BASF wollen offenbar Monsanto übernehmen. (Foto: dpa)

Das Logo des deutschen Konzerns Bayer. (Foto: dpa)

Im Ringen um den US-Saatguthersteller Monsanto hält sich Bayer einem Zeitungsbericht zufolge auch eine feindliche Übernahme offen. In den nächsten Wochen werde Bayer-Chef Werner Baumann entscheiden, ob noch eine einvernehmliche Lösung erzielt werden könne, berichtete das Handelsblatt am Dienstag mit Verweis auf das Umfeld des Unternehmens.

Möglich ist nach Angaben aus Konzernkreisen demnach, dass sich der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern stattdessen direkt an die Monsanto-Aktionäre wendet. Bayer wollte den Bericht nicht kommentieren. Bayer und Monsanto hatten Mitte Mai Übernahmegespräche bestätigt. Der US-Saatguthersteller wies aber die beiden bisher vorgelegten Angebote aus Leverkusen zurück – das letzte belief sich auf 125 Dollar pro Monsanto-Aktie.

Medienberichten zufolge könnte Monsanto womöglich erst mit einem Angebot von 130 bis 135 Dollar zu überzeugen sein. Verweigert Monsanto weiter seine Zustimmung, könnte sich Bayer an einer feindlichen Übernahme versuchen. „Ein erster feindlicher Schritt wäre es, bei Monsanto mit Hilfe der Aktionäre einen Teil des Boards auszutauschen“, zitierte die Zeitung den Portfoliomanager von Union Investment, Markus Manns, mit Blick auf den Verwaltungsrat des US-Konzerns. Ein feindlicher Übernahmeversuch sei aber schwierig. „Es ist immer besser, wenn die Bücher freiwillig geöffnet werden“, sagte Manns. „Sonst kauft man die Katze im Sack.“

Monsanto ist unter anderem Hersteller des hoch umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, dessen Zulassung in Europa erst vor wenigen Wochen für anderthalb Jahre verlängert wurde. Das Unternehmen verkauft auch gentechnisch veränderte Pflanzensorten. Mit der Übernahme von Monsanto würde die Bayer-Sparte Pflanzenschutz zur größten des Konzerns. Kommt das Geschäft zustande, wäre es der größte Zukauf eines deutschen Unternehmens im Ausland.

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„EU-Abgeordnete“ kassieren ab

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