Am Montag den „6. Juni 2016“ wird abgestimmt – „die Zulassung für den Herbizidwirkstoff Glyphosat“ / „CRISPR“

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/06/eu-setzt-merkel-unter-druck-deutschland-kann-glyphosat-verbieten/

EU setzt Merkel unter Druck: Deutschland kann Glyphosat verbieten

Die EUKommission hat den Ball in der Diskussion um das Pestizid Glyphosat an die Nationalstaaten zurückgespielt: Länder wie Deutschland könnten nach der neuen Regelung das Pestizid verbieten. Tatsächlich haben sich die Staaten mittlerweile angewöhnt, bei unangenehmen Entscheidungen einfach die EU als Sündenbock vorzuschieben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Präsident Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Präsident Jean-Claude Juncker. (Foto: dpa)

Die mögliche Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa über den 30. Juni hinaus beschäftigt am Montag erneut einen Fachausschuss der EU in Brüssel (wahrscheinlich ab 10 Uhr). Weil sich die EUMitgliedstaaten bislang nicht auf eine mehrheitsfähige Position einigen konnten, schlägt die EUKommission jetzt eine vorläufige Verlängerung der Glyphosat-Zulassung um bis zu eineinhalb Jahre vor.

In dieser Zeit soll die Europäische Chemikalienagentur mit einer neuen Studie Klarheit schaffen, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Ob am Montag eine Entscheidung fällt, war im Vorfeld noch nicht klar.

Die EUKommission hat vorgeschlagen, die Zulassung für Glyphosat nach ihrem Auslaufen Ende Juni „vorläufig um weitere 12 bis 18 Monate“ zu verlängern. „Bis dahin soll ein Gutachten der europäischen Chemikalienagentur ECHA abschließend klären, ob der Wirkstoff Krebs erregen kann“, so die Kommission. Damit stellt die EUKommission selbst die Prüfung der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) in Frage. Diese kam Ende des vergangenen Jahres zu dem Schluss, dass Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend ist. Ähnliches hatte auch das Deutsche Institut für Risikoforschung mitgeteilt. Aus zahlreichen Ländern kam jedoch Kritik an der Feststellung der Efsa. Zuletzt hatte das EUParlament eine Offenlegung der EFSA-Untersuchung zu Glyphosat gefordert.

Gleichzeitig wies die EUKommission – auch mit Blick auf die ungeklärte deutsche Position zu Glyphosat – darauf hin, dass eine Genehmigung im eigenen Land weiter dem Mitgliedsstaat selbst unterliege. „Einige Mitgliedstaaten haben sich dagegen gesträubt, eine Position einzunehmen. Ich denke, es ist wichtig, eines klarzustellen: Sobald ein Wirkstoff genehmigt oder auf EU-Ebene erneuert wird, ist es an den Mitgliedstaaten, die Endprodukte (die Herbizide und Pestizide selbst) auf ihren jeweiligen Märkten zu genehmigen“, sagte Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis:

„Die EUZulassung eines Wirkstoffs bedeutet nur, dass die Mitgliedstaaten solche  Pflanzenschutzmittel in ihrem Hoheitsgebiet genehmigen können, aber sie sind nicht dazu verpflichtet. Die Mitgliedstaaten, die keine auf Glyphosat basierenden Produkte verwenden wollen, haben die Möglichkeit, ihre Verwendung zu beschränken. Sie brauchen sich nicht hinter der Entscheidung der Kommission zu verstecken. Wenn es jedoch keine EU-Zulassung gibt, haben die Mitgliedstaaten keine andere Wahl mehr: Die Zulassung gilt bis zum 1. Juli. Sollte es keine Erneuerung geben, wären die  Mitgliedstaaten verpflichtet, die Zulassungen für Pflanzenschutzmittel, die Glyphosat enthalten, vom Markt zu nehmen.“

In einer zweiten Entscheidung soll dann noch über eine generelle Verschärfung für die Verwendung von Glyphosat abgestimmt werden. Die EU-Kommission plant das Verbot gefährlicher Beistoffe (POETallowamine), die Minimierung des Einsatzes in öffentlichen Parks, Spielplätzen und Gärten sowie die Minimierung vor der Ernte.

„Als Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit möchte ich betonen, dass für mich ein hohes Maß an Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt, wie durch die EU-Gesetzgebung vorgesehen, an erster Stelle steht“, sagte Andriukaitis abschließend. Zugleich sei er zutiefst davon überzeugt, dass die Entscheidungen auf der Grundlage der Wissenschaft getroffen werden sollten, nicht nach politischer Zweckmäßigkeit.“

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31951/

Glyphosat Herbizid

Glyphosat-Einsatz in North Yorkshire im Dezember (Foto: Chafer Machinery / flickr, bit.ly/1P4Eem6, creativecommons.org/licenses/by/2.0)

Glyphosat: Eineinhalb statt 15 Jahre

01.06.2016

Die EUKommission will den 28 Mitgliedstaaten vorschlagen, die Zulassung für den Herbizidwirkstoff Glyphosat nur um zwölf bis 18 Monate zu verlängern. Ursprünglich hatte Brüssel 15 Jahre anvisiert, war aber auf Widerstand aus Frankreich, Italien und einigen weiteren Staaten gestoßen. Am 6. Juni wird abgestimmt.

Weiter gestritten wird indes darüber, ob glyphosathaltige Unkrautkiller „wahrscheinlich krebseregend“ sind. Die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte solche Mittel letztes Jahr so eingestuft. Widerspruch kam im Mai vom Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR), einem Gremium von WHO und der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO. Doch deren Experten haben enge Kontakte zu Industrievertretern.

So berichteten Medien, dass sowohl der Vorsitzende des Glyphosat-Treffens des JMPR als auch sein Stellvertreter für eine Lobbyorganisation tätig sind: das International Life Sciences Institute (ILSI), das auch Glyphosat-Hersteller wie Monsanto und andere Agrarkonzerne, darunter Bayer, in Brüssel vertritt. Allein von Monsanto erhielt ILSI im Jahr 2012 eine halbe Million Dollar. Das zeigt ein Kontodokument, das die Kampagne US right to know veröffentlicht hat.

Alan Boobis vom Imperial College London, der bei der JMPR-Bewertung von Glyphosat den Vorsitz hatte, ist nach WHO– und FAO-Angaben „Mitglied und ehemaliger Vorsitzender des Board of Trustees von ILSI (International Life Sciences Institute) HESI [Health and Environmental Sciences Institute, Anm. d. Red.], Vizepräsident von ILSI Europe und Chair von ILSI [Vorsitzender des Board of Trustees, laut ILSI unbezahlt, Anm. d. Red.].“

Der Münchner Verein Testbiotech hält das für inakzeptabel. In einem Schreiben an die WHO forderte Testbiotech, mögliche Interessenkonflikte künftig strenger zu handhaben und Experten wie Boobis nicht mehr zurate zu ziehen. „Das Beispiel Glyphosat zeigt besonders deutlich, wie massiv die Industrie Einfluss auf Gremien und Wissenschaft nimmt, um ihre Interessen durchzusetzen“, erklärte Geschäftsführer Christoph Then gestern. „Generell fehlen ausreichende finanzielle Anreize für eine wirklich kritische und unabhängige Risikoforschung. In der Konsequenz werden die meisten Untersuchungen von der Industrie in Auftrag gegeben und Wissenschaftler ebenso wie viele Gremien zum Spielball der Industrie.“ [dh]

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https://www.testbiotech.org/node/1649

Glyphosat: Wissenschaft als Spielball der Industrie

Testbiotech fordert Ausschluss industrienaher Experten aus FAO/WHO-Gremium

Dienstag, 31. May 2016

In einem Schreiben an die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert Testbiotech, dass industrienahe Experten aus dem Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) ausgeschlossen und die Standards für die Vermeidung von Interessenkonflikten verschärft werden. Anlass für diese Forderung ist die aktuelle Bewertung des Wirkstoffs Glyphosat durch das JMPR. Das Gremium, eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation und der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), kam in seiner Stellungnahme zu der Schlussfolgerung, dass der umstrittene Wirkstoff Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend sei, und widerspricht damit einer anderen Expertengruppe der WHO, die zuvor Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hatte.

Wie Testbiotech in seinem Schreiben zeigt, haben sowohl der Vorsitzende des Gremiums, Alan Boobis, als auch der Berichterstatter, Angelo Moretto, langjährige, intensive Verflechtungen mit der Industrie und mit industrienahen Organisationen. Alan Boobis gehört seit vielen Jahren der Führungsebene des International Life Sciences Institute (ILSI) an, das von Chemie- und Lebensmittelkonzernen finanziert wird. Laut Informationen des englischen Guardian erhielt das ILSI allein im Jahr 2012 rund eine Million US-$ an Zuwendungen von dem Glyphosathersteller Monsanto und vom Weltdachverband der Gentechnik– und Agrochemieindustrie, CropLife International.

Wie weitere Recherchen zeigen, war Alan Boobis auch an Lobby-Aktivitäten der Tabakindustrie beteiligt. Sowohl Boobis als auch Moretto, der ebenfalls bei ILSI aktiv ist, wurden schon vor einigen Jahren aufgrund ihrer Verbindungen zur Industrie von der Mitarbeit an der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) ausgeschlossen. Offensichtlich sind dagegen die Standards des JMPR nicht ausreichend, um den Einfluss industrienaher Experten auszuschließen. Insgesamt identifizierte Testbiotech mindestens fünf JMPR-Experten, die an der jüngsten Bewertung von Glyphosat beteiligt waren und Kontakte zu ILSI und/ oder der Tabakindustrie haben oder hatten.

Das JMPR-Gremium stand auch in der Vergangenheit bereits im Fokus der Industrie: Im Jahr 2000 stellte die WHO in einem internen Report fest, dass die Tabakindustrie das JMPR unterwandert hatte. Die Tabakkonzerne wollten damals erreichen, dass ein bestimmtes Fungizid nicht als krebserregend eingestuft wird. Auch Experten des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das wie das JMPR der Auffassung ist, dass Glyphosat gesundheitlich unbedenklich sei, sind seit vielen Jahren im JMPR aktiv.

„Das Beispiel Glyphosat zeigt besonders deutlich, wie massiv die Industrie Einfluss auf Gremien und Wissenschaft nimmt, um ihre Interessen durchzusetzen. Generell fehlen ausreichende finanzielle Anreize für eine wirklich kritische und unabhängige Risikoforschung. In der Konsequenz werden die meisten Untersuchungen von der Industrie in Auftrag gegeben und Wissenschaftler ebenso wie viele Gremien zum Spielball der Industrie“, sagt Christoph Then für Testbiotech.

Kontakt:

Christoph Then, Tel 0151 54638040, info@testbiotech.org

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netzfrauenhttps://netzfrauen.org/

25. Mai 2016

Krebserkrankungen steigen weltweit drastisch an! Studie: Pestizide von Monsanto verdoppelt das Lymphdrüsenkrebs-Risiko – Study: Glyphosate Doubles Risk of Lymphoma

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Wissenschaftler der Internationalen Agentur für Krebsforschung fanden heraus, dass zwischen Pestizidbelastung und Lymphdrüsenkrebs, auch als Blutkrebs bezeichnet – bekannt als NonHodgkinLymphom – eine starke Verbindung besteht.

Die genauen Ursachen der meisten Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind unbekannt. Als Risikofaktoren werden Chemikalien wie Pestizide genannt. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Neuerkrankungen gestiegen.

Es ist unglaublich – WHO-Forscher stufen Glyphosat als nicht krebserregend ein. Die IARC hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft. Jetzt kommt überraschend kurz vor der Entscheidung durch die EU-Kommission, ob Glyphosat weitere Jahre zugelassen wird, eine neue UN-Studie: vermutlich nicht krebserregend. Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle, stellten Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Die Chemikalie löse vermutlich auch keine Veränderungen des menschlichen Erbguts aus. Wie viele Studien müssen noch vorgelegt werden?

Wie lange sehen unsere Regierungen noch dabei zu, wie große Unternehmen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen – leichtfertig, gewissenlos und aus Profitgier?!

Lässt man uns eine Wahl? Durch die Verhinderung einer Kennzeichnung können wir nicht zwischen den Lebensmitteln wählen, die mit Pestiziden behandelt wurden und denen, die mit Pestiziden getränkt wurden. Halt, stopp…. doch, wir haben eine Wahl. Die haben wir beinahe täglich, bei jedem Einkauf. Weiterlesen →

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31945/

Arzt

Arzt (Foto: Alex Proimos – The Stethoscope / flickr, bit.ly/1va18Tq, creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0)

Ärztetag warnt vor Glyphosat

30.05.2016

Der Deutsche Ärztetag hat am Freitag vor einer verlängerten Zulassung für Unkrautkiller mit dem Wirkstoff Glyphosat gewarnt. Das Mittel steht im Verdacht, das menschliche Erbgut zu schädigen. „Für gentoxische Effekte besteht nach derzeitiger wissenschaftlicher Meinung kein unschädlicher Schwellenwert“, so die Vertreter der Ärztekammern.

„Die International Agency for Research on Cancer (IARC) hat 2015 im Zusammenhang mit der wahrscheinlich krebserregenden Wirkung für Menschen festgestellt, dass ‚Glyphosat (…) DNA- und chromosomale Defekte in menschlichen Zellen verursacht‘. Für gentoxische Effekte besteht nach derzeitiger wissenschaftlicher Meinung kein unschädlicher Schwellenwert. Dieser Effekt muss für eine weitere, langfristige Zulassung durch weitere unabhängige Studien in den Expositionsszenarien für Menschen sicher ausgeschlossen werden“, forderten die Mediziner, die sich zum 119. Mal trafen, diesmal in Hamburg.

Die EU unternimmt indes einen neuen Anlauf, die Zulassung des weltweit meistgenutzten Herbizids um mehrere Jahre zu verlängern. Am 6. Juni sollen die Vertreter der 28 Mitgliedstaaten abstimmen. Die Entscheidung wurde mehrfach vertagt, weil eine Mehrheit pro Glyphosat unsicher schien. Wichtige Länder wie Frankreich und Italien drohen mit einem Nein. Deutschland wollte sich enthalten, weil sich CDU/CSU (ja zu Glyphosat) und SPD (nein) nicht einig sind. [dh]

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„WIESO schützt USA-Washington die Amerikanische Bevölkerung nicht???!!!

Verantwortungslosigkeit – MONSANTOs  Krieg gegen die NATUR und das LEBEN

Monsantos Kriegs-Erklärung gegen die Menschen

Angriff auf den Magen-Darm-Trakt (Immun-System) – Allergien – chronische Krankeheiten – Autismus – „Bt-Mais“ – „Round-Up-Ready-Mais-Soja-Raps-BaumwollSaat – ZuckerRüben -Luzerne“ – „Fehl-Bildungen“ – „Un-Fruchtbarkeit“ – ab Minuten 31:00 „Prof. Don Huber“ – neuerrätselhafter Organismus“ (?Virus/Pilz?) gefunden, verursacht Fortpflanzungs-Störung  – Korruption (Wissenschaft – Politik) – Monsanto-Syngenta-DU PONT-BAYER –  – „multi-nationale-Konzerne“ – „Arpad Pusztai“ – Bt-Baumwolle – Indien – „Avoiding GMOs“ – „Aspartam“ – „NON-GMO-PROJEKT“ – „Kennzeichnungs-Pflicht“

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English -GMO – Documentary

ab Minuten 17:00 – „Jeffery Smith“ – „Michael Taylor“ – „FDA“ – „Monsanto“ – „Percy Schmeiser“

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ENGLISH  – „MONSANTO Documentary“ – „MAFIA – METHODS“

(<Monsanto is criminal like MAFIA and is supported by the American government >)

Percy Schmeiser

 

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3. Juni 2016

Die Natur schlägt zurück! Unkrautresistenz und Insektenresistenz als Antwort auf die Giftcocktails

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Immer höhere Dosierungen von Herbiziden und Insektiziden und was wird aus uns? Sojaproduzenten verwenden 88 Prozent mehr Pflanzenschutzmittel als noch vor sechs Jahren. Der Grund: Immer mehr „Unkräuter“, die mit Glyphosat hätten eigentlich gar nicht aufkommen dürfen, sind gegen dieses resistent geworden. Probleme gibt es auch mit resistenten Insekten auf angeblich „insektenresistentenGentechnikMaispflanzen.

Herbizidresistente Sojabohnen, umgangssprachlich auch „Gen-Soja“ genannt, sind gentechnisch veränderte Sojabohnen, die bisher eine kostengünstigere, bessere und einfachere Unkrautbekämpfung ermöglichen. Doch auf Grund der zunehmenden Kosten für immer mehr Herbizide gegen die glyphosatresistenten Unkräuter kann man nicht mehr von kostengünstigeren Varianten sprechen. Mittlerweile bauen immer mehr Landwirte wieder konventionelle Sorten an.

Syngenta‬ US- per Twitter: 84 Millionen Acres (ca.34 Millionen Hektar) in den USA leiden unter glyphosatresistenten Unkräutern. Eine aktuelle Umfrage des United States Department of Agriculture National Agricultural Statistics Service (NASS) ergab jetzt, dass sich die Sojaanbauflächen seit 2005 um 30 Prozent von 3,95 Millionen Acres auf 5 150 000 Acres ( 2 084 131,05754 Hektar) im Jahr 2015 erhöht hat. Der Herbizideinsatz hat sich um insgesamt auf 61 Prozent erhöht. Weiterlesen →

 

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27. Mai 2016

Monsanto muss 41 Millionen € an PCB Geschädigte zahlen! – St. Louis jury orders Monsanto to pay $46.5 million in latest PCB lawsuit

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Ein weiteres chemisches Produkt aus der Skandalchronik von Monsanto ist PCB (Polychlorierte Biphenyle) – Monsanto und seine Firmen müssen 41 Millionen € an PCB-Geschädigte zahlen.

Bayer wirbt derzeit bei seinen wichtigsten Aktionären um Zustimmung für die geplante milliardenschwere Übernahme des US-Konzerns Monsanto. Nach Angaben eines Firmensprechers vom Freitag soll die Aktion noch bis zur kommenden Woche andauern. Vor wenigen Tagen hatte Bayer für Monsanto ein Kaufangebot von 62 Milliarden Dollar (umgerechnet 55 Milliarden Euro) angekündigt. Der US-Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmittel wies die Offerte zwar als zu niedrig zurück, zeigte sich aber für weitere Verhandlungen offen. Blackrock, Sun Life und Capital Group sind die größten Bayer-Einzelinvestoren, aber auch von Monsanto: Siehe Monsanto in Deutschland längst Zuhause!  Wird dieser Deal nun vollzogen, da sich jetzt die Klagen gegen Monsanto häufen? Allerdings ist auch Bayer vom PCB-Skandal betroffen: Der andere Konzern, der mit PCB über Jahrzehnte Milliardengewinne machte, ist Bayer. Die wichtigsten Handelsnamen waren Aroclor (Monsanto), Clophen und Elanol (Bayer) sowie Pyralene (von der französischen Firma Proodelec).  Weiterlesen →

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31940/

Glyphosat Herbizid

Glyposat-Behälter, hier Marke „Sunphosate“, in einem Feld (Foto: International Institute of Tropical Agriculture / flickr, bit.ly/20G4nOg, creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0)

US-Bürger haben mehr Glyphosat im Urin

26.05.2016

Mehr als 90 Prozent von 131 getesteten US-Verbrauchern haben Rückstände des Unkrautkillers Glyphosat im Urin. Das zeigt eine Laborauswertung der University of California San Francisco (UCSF). In der EU waren es 2013 „nur“ 44 Prozent von 182 untersuchten Großstadtbewohnern.

Auch die Glyphosat-Konzentration im Urin der Amerikaner ist laut dem „Detox Project“, das die Untersuchung angebahnt hat, mit durchschnittlich 3.096 Teilen pro Milliarde (ppb) rund drei mal so hoch wie diejenige der EU-Bürger. Die nun veröffentlichten Daten sind laut dem Projekt nur der Anfang, Testergebnisse von weiteren Personen sollen im Laufe des Jahres bekannt gegeben werden. Finanziert wurde die Laboranalyse von der Organic Consumers Association.

Da ebenfalls untersuchtes Leitungswasser frei von Glyphosat war, gehen die Wissenschaftler der UCSF davon aus, dass der Herbizidwirkstoff wahrscheinlich über Nahrungsmittel oder durch Umweltkontakt aufgenommen wurde.

Glyphosat ist das meisteingesetzte Spritzmittel der Welt. In den USA, wo über 90 Prozent der Mais– oder Sojaflächen mit Gentechnik-Pflanzen bepflanzt sind, wird besonders viel davon versprüht – denn diese transgenen Organismen sind meist gegen das Mittel resistent gemacht, um Farmern die systematische Anwendung zu ermöglichen.

Das Detox Project, das vom walisischen Bauernhofsprössling und aktivistischen Journalisten Henry Rowlands gestartet wurde, will nach und nach auch die Belastung mit anderen menschen-gemachten Chemikalien untersuchen. [dh]

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31936/

SPD bleibt beim Nein zu Glyphosat

24.05.2016

Heute sollen die EU-Mitgliedstaaten Brüssel mitteilen, wie sie sich zur Zulassungsverlängerung für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat positionieren. Die SPD will bei ihrem Nein bleiben. Letzte Woche gab es auf EU-Ebene keine Entscheidung, da Länder wie Frankreich und Italien Widerstand angekündigt hatten. Deutschland hätte sich enthalten, weil sich die Große Koalition uneins ist.

Heute erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD), es sei nicht eindeutig beantwortet, ob Glyphosat Krebs auslösen könne oder nicht. „Die SPD-Minister – und ich betone: alle SPD-geführten Ressorts – haben sich daher entschlossen, NEIN zur Wiedergenehmigung von Glyphosat zu sagen, solange die gesundheitlichen Risiken nicht restlos geklärt sind.“ Sie verwies aber auch auf Umweltprobleme, die durch den massenhaften Einsatz von Herbiziden verursacht werden: „Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat gefährden nachweislich die biologische Vielfalt, indem durch Nahrungsnetzeffekte den Arten in unserer Agrarlandschaft schlicht die Lebensgrundlage entzogen wird.“

Für diese Haltung gibt es Zustimmung von Umweltschutzorganisationen. „Es ist richtig, dass sich die SPD nicht auf eine wiederholte Fristverlängerung einlässt, sondern auf das Auslaufen der Zulassung am 30. Juni dringt“, erklärte der BUND-Präsident Hubert Weiger. „Um das Vorsorgeprinzip zu wahren und Menschen und Umwelt vor den Risiken des Glyphosat-Einsatzes zu schützen, dürfen Mitgliedstaaten und EUKommission das Ackergift nicht länger zulassen. Eine Landwirtschaft ohne Glyphosat ist möglich, das beweisen viele hunderttausend ökologisch wirtschaftende Betriebe in ganz Europa und weltweit.“

Die Unionsparteien und das von Christian Schmidt (CSU) geführte Landwirtschaftsministerium plädieren hingegen dafür, dass Glyphosat auch weiterhin eingesetzt werden darf. [dh]

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klagemauertvhttp://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=8313

Agent Orange

Agent Orange – die Verursacher überführter US-Kriegsverbrechen auf freiem Fuß 29.05.2016

Klarer könnte es nicht sein: In einem Artikel vom 24. Mai 2016 zeigt das Schweizer Radio und Fernsehen SRF die Folgen des US-Einsatzes des Entlaubungsmittels „Agent Orange“ im Vietnamkrieg auf. Der Vietnamkrieg begann nach der Teilung 1954 als Bürgerkrieg. Die USA unterstützten die antikommunistische Regierung Südvietnams und griffen im Jahr 1965 unter dem Vorwand der sogenannten „Tonkin-Lüge“ in den Bürgerkrieg ein. Details finden Sie in der Sendung vom 9. Mai 2015 (www.kla.tv/5871). Hier nun die Fakten über „Agent Orange“, die SRF aufzeigte: Von 1962 bis 1971 versprühte die amerikanische Luftwaffe 72 Millionen Liter des chemischen Entlaubungsmittels Agent Orange. Ziel war die Entlaubung, um dem kommunistischen Nordvietnam die Deckung zu rauben, sowie die Zerstörung der Reisfelder. Damit sollten ihnen die Nahrungsgrundlagen vernichtet werden. -– Das im Agent Orange enthaltene Dioxin TCDD wurde als „Supergift“ eingestuft. Denn Dioxin schädigt das Erbgut und führt zu Missbildungen, etwa zu fehlenden Gliedern und Gaumenspalten. -– 3 Millionen sind seit dem Krieg erkrankt, 150.000 Kinder mit Behinderungen zur Welt gekommen. Selbst heute noch gebe es jährlich 3.500 Kinder, die mit Behinderungen geboren werden, laut der Hilfsorganisation Green Cross. -– Die Krankheiten, die durch das Dioxin verursacht werden, sind äußerst komplex. „Manche Kinder kommen mit zwei Köpfen zur Welt“, sagt Nguyen Viet Hoan von der vietnamesischen „Agent Orange Association“. -– Zu den mehr als drei Millionen Betroffenen in Vietnam kommen noch die rund 200.000 Angehörigen der US-Streitkräfte. Diese sind bei der Veteranenbehörde als Agent-Orange-Opfer registriert und erhielten bis 1994 Entschädigungszahlungen von 197 Millionen Dollar. -– Doch im Gegensatz zu den eigenen Soldaten wollen die US-Behörden bei den behinderten Kindern von Vietnam keinerlei Zusammenhänge zu Agent Orange sehen. Eine Klage vietnamesischer Opfer gegen die amerikanischen Hersteller im Jahr 2005 wurde abgewiesen. Der Einsatz von Agent Orange sei keine chemische Kriegsführung und kein Verstoß gegen internationales Recht, begründete der zuständige US-Richter. Die Missbildungen der Kinder werden als Kollateralschaden, sprich Begleitschaden, ausgelegt – auch heute noch! -– Erst seit zwei Jahren fließt Geld für die Opfer, bisher 100 Millionen US-Dollar. Damit sei aber keinerlei Schuldeingeständnis verbunden, so der offizielle Tenor aus Washington. -– Ebenfalls unbestritten ist, dass der Chemiewaffeneinsatz nicht nur bei den Menschen, sondern auch am Ökosystem Vietnams irreparable Schäden hinterlassen hat. Mehr als fünf Millionen Hektar Wald und eine halbe Million Hektar Ackerland wurden zerstört. Es wird Jahrhunderte dauern, bis sich die Natur vom Gift erholt. Soweit die Fakten über das Agent Orange, die SRF aufzeigte. SRF folgerte, dass es für die USA im Kampf gegen den Kommunismus in Zeiten des Kalten Krieges nur wenig Hemmschwellen gab. Und damit hat es sich für SRF getan. Agent Orange wird v.a. als „dunkles Kapitel des Vietnam-Kriegs“ in der Vergangenheit gesehen und nicht als USVerbrechen, die sich, weil sie nicht aufgearbeitet wurden, bis in die Gegenwart wiederholen. Sehen Sie dazu unseren Dokumentarfilm „Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“ (www.kla.tv/8134). Dieser zeigt die verheerenden Folgen von neun Kriegen unter US-Führung von 1965 bis heute auf – dass es für die Drahtzieher hinter der US-amerikanischen Politik auch bis heute noch kaum Hemmschwellen gibt. Doch wie kann es sein, dass SRF und die anderen westlichen Medien sich immer noch auf die Seite US-amerikanischer Politik stellen, diese geduldet wird, eine Welt unter US-amerikanischer Führung akzeptiert wird, wie z.B. dass die NATO unter USamerikanischer Führung steht? Wie kann es sein, dass ausgerechnet denjenigen Kriegsstrategen am meisten geglaubt und gefolgt wird, die nicht im Geringsten daran interessiert sind, vergangene Kriegsverbrechen zu verurteilen, aufzuarbeiten und bestmöglich wiedergutzumachen? Z.B. wird der US-amerikanischen Regierung bis heute nicht zugetraut, die Anschläge auf die Gebäude des World Trade Centers (WTC) in New York am 11. September 2001 selbst durchgeführt zu haben oder zumindest daran beteiligt gewesen zu sein. Dies obwohl sich Millionen von Amerikanern nicht mehr mit der offiziellen Erklärung zur Zerstörung des World Trade Centers zufrieden geben und seit dem Vietnamkrieg allen bekannt ist, dass es für die USKriegstreiber nur wenig Hemmschwellen gibt (www.kla.tv/6693). Die Anschläge des 11. September 2001 wurden von der US-Regierung als bewaffneter Angriff im Sinne der UN-Charta (Artikel 39 und 51) gewertet, woraufhin am 12. September der NATOBündnisfall ausgerufen wurde. Am 20. September kündigte US-Präsident George W. Bush den „Krieg gegen den Terror“ an und kaum einen Monat nach 9/11, am 7. Oktober 2001, begann die militärische Intervention unter US-Führung gegen die Taliban-Regierung in Afghanistan. Seither sind NATO-Truppen in Afghanistan stationiert und die USA bauten ihre militärische Vorherrschaft in der Region aus. Deshalb muss auch heute noch und zukünftig die USamerikanische Politik aufs Schärfste in Frage gestellt und allem voran gegen Kriegsabsichten unter USFührung die Stimme erhoben werden.

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http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/31949/

EU Parlament Abstimmung

Foto: © European Union 2014 – European Parliament (http://bit.ly/280xukQ, creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0)

Parlament befasst sich mit CRISPR

31.05.2016

Am 7. Juni soll das Europäische Parlament über einen Entschließungsantrag abstimmen. Wenn es nach der Autorin, der britischen Konservativen Anthea McIntyre, geht, sollen CRISPR/Cas und andere neuartige Gentechniken als „Präzisionszucht“ betrachtet werden. Sie dürften nicht „ohne stichhaltige wissenschaftliche Gründe (…) behindert“ werden.

Zudem müssten die Rechtsvorschriften, mit denen die neuen Verfahren – McIntyre nennt auch die Zinkfingernuklease-Technik und die Oligonukleotid-gesteuerte Mutagenese – reguliert werden, „zweckdienlich“ sein und dürften keinen „Aufwand“ verursachen. Diese Formulierungen dürften Gentechnik-Firmen und deren Lobbyisten freuen, die sich dafür stark machen, die teils wenig bekannten Techniken als herkömmliche Züchtung durchzuwinken. Eine Einstufung als Gentechnik – und die damit verbundenen Vorsorgepflichten – wollen sie unbedingt vermeiden.

McIntyre scheint die Auffassung der Unternehmen zu teilen. Und auch der Agrarausschuss des EU-Parlaments nahm ihren Antrag Ende April mit 23 zu 14 Stimmen an. Nun wird er dem Plenum vorgelegt. Allerdings können die Abgeordneten nur Empfehlungen übermitteln – entscheiden wird die EU-Kommission. Wann diese das tut, ist unklar. Mehrere selbst gewählte Fristen wurden nicht eingehalten. [dh]

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