„Gift-Cocktail“ – „ROUND-UP“ – „Glyphosat“ – Zulassung – „Count-down“ – „Donnerstag 19 Mai“ / „Gilles-Eric Seralini“ – „Lang-Zeit-Studie“ – „24 Monate“ / „USA“ – „Boden-Unfruchtbarkeit“ – „Fusarien-Pilze“ – „Wieso wird nur der Wirkstoff „Glyphosat“ untersucht und nicht die mehr als 20 noch giftigeren Bei-Stoffe“ / „Bill Gates“ – Hungerallianz mit Monsanto, die Impfallianz mit Big Pharma und Hauptsponsor der WHO

 

Beweis-Lage gegen MONSANTO – trotzdem will dieser Gift-Mixer-Konzern wieder eine Zulassung für sein „Produkt“ – „Round-Up“

 

quer-denken – tv http://quer-denken.tv/gift-im-acker-glyphosat-die-unterschaetzte-gefahr/

Gift im Acker: GLYPHOSAT, die unterschätzte Gefahr

05. Mai 2016(Redaktion) Eine sehr bemerkenswerte Dokumentation des WDR, und unbedingt sehenswert! GLYPHOSAT ist weltweit der meistverwendete Unkrautvernichter auf den Äckern, aber auch in unseren Gärten. Fünf Millionen Kilogramm werden jährlich in Deutschland auf die Böden gebracht. Kritische Wissenschaftler warnen seit vielen Jahren vor Langzeitschäden.

(<ab Minuten 8:30 – „Günter Neumann“ – PflanzenPhysiologe – Zunahme von Krankheiten und Entstehung von Boden-Unfruchtbarkeit – das Wurzel-System wird geschädigt – ab Minuten 14:30 – Unfruchtbarkeit bei Schweinen und Missbildungen – Steigerung der Fehl-Geburten – Glyphosat fördert die krank-machenden Bakterien – ab Minuten 24:20 – „Lang-Zeit-Folgen“ – 3-Monate“ sind zu kurzchronische Krankheiten – „Gilles-Eric Seralini“ – Lang-Zeit-Studie24 Monate – ab Minuten 30:00 – Nach Jahrzehntelangen GlyphosatEinsatz“ – Zustand in den „USA“ – „UnFruchtbarkeit“ – „Hormonelle NebenWirkung“ – „FusarienGifte“ – „Don HuberPflanzenPathologe“ – „FusarienPilze“ – „FDA“ – ab Minuten 38:40GiftCocktail – „RoundUp“ – „PestizidMischung“ – „Wieso wird nur der Wirkstoff „Glyphosat“ untersucht und nicht die mehr als  20 noch giftigeren BeiStoffe„>)

Die Anwender sehen nur die Wirkung über dem Boden. Was sich aber darunter verändert oder welche Probleme auftreten, wenn die erzeugten Futter– oder Lebensmittel verwendet werden, will keiner zur Kenntnis nehmen. Jeder Bürger, Landwirt oder Tierhalter hat die Möglichkeit, sich beim Einkauf bestätigen zu lassen, daß die erzeugten Produkte kein Glyphosat enthalten. Wenn diese Bestätigung abgelehnt wird, sollte man dort nichts kaufen. Nur so erreichen wir, daß Glyphosat nicht mehr angewendet wird. Nur Träumer vertrauen hier noch auf die Politik. „Wer zahlt schafft an“ – das sollte jedem Bürger bewußt sein.

Die WDR-Dokumentation untersucht die Nebenwirkungen des inzwischen in Europa meist angewandten Pflanzengifts, das über Rückstände in den Feldfrüchten längst auch in unserer Nahrung angekommen ist. Kritische Wissenschaftler, Landwirte und selbst die WHO behaupten, es gebe hormonelle, darmzerstörende als auch krebsinduzierende Wirkungen, während die Chemie-Agrar Konzerne (Monsanto, Bayer, Syngenta, etc) als auch interessanterweise auf Bundesebene die Behörden-Wissenschaftler behaupten, es gebe keine Gefahr und keine Nebenwirkungen. Dieser Chemie-, Nahrungs- und Wissenschaftskonflikt hat nach Jahren in 2015 das Licht der Öffentlichkeit erreicht – Glyphosat soll für weitere 5 Jahre zugelassen werden. Was bedeutet eigentlich „Sicherheitsforschung“ der Behörden, und in wieweit arbeiten sie für die Bürger – oder für das Wohl der großen Konzerne?

Kaum jemand denkt darüber nach, was TTIP zum Beispiel in dieser Sache für Auswirkungen haben wird. Glyphosat ist eines der Hauptprodukte von Monsanto und darf auch in anderen Verpackungen und unter neuen Namen hier nach Europa eingeeführt werden. Sollte dann jemand darauf öffentlich aufmerksam machen und vom Kauf dieser Produkte abraten, oder ein Bürgermeister irgendeiner Stadt vernünftigerweise Produkte mit Glyphosat nicht mehr zur Pflege der städtischen Grünanlagen zulassen, wäre bereits eine Klage wegen Benachteiligung fällig, und es stünden gleich große Summen auf dem Spiel. Auch das ist eine Seite von TTIP!

Diese Dokumentation blickt hinter die Kulissen …

******************************************************************************

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2016/02/22/vom-saegen-ast-auf-dem-man-sitzt-oder-wie-glyphosat-die-bodenbiologie-vernichtet-gmos-glyphosate-soil-biology/

Bodenpilz Fusarium

………….Wir haben Ihnen ein Interview von Food Integrity Now mit Dr. Kremer übersetzt:

Dr. Kremer ist Professor am Lehrstuhl für Boden-Mikrobiologie an der University of Missouri und seit kurzem nach 32-jähriger Tätigkeit als Mikrobiologe bei der U.S.D.A. im Ruhestand.
Mit Food Integrity Now sprach er über seine Studien zu genetisch veränderten Feldfrüchten und zu Glyphosat.
Glyphosat ist der aktive Inhaltsstoff des weltweit am meisten verbrauchten Herbizids RoundUp. 80 % aller Gentechnik-Pflanzen sind darauf ausgelegt, Glyphosat zu tolerieren.

1997 fielen Dr. Kremer und seinen Mitarbeiter Bodenpilze auf, die in den Wurzelsystemen durch Glyphosat absterbender Pflanzen sprunghaft anstiegen.
Von manchen dieser Pilze ist bekannt, dass sie die Ausbreitung von Schädlingen, wie z. B. parasitische Rundwürmer an Sojabohnen, begrenzen.
Also sahen sie sich die Wurzelsysteme der genveränderten Pflanzen, auf die Glyphosat in großen Mengen ausgebracht wurde, genauer an und beobachteten eine enorme Zunahme des Bodenpilzes Fusarium.
Fusarium ist potentiell krankheitserregend. Seit 17 Jahren beobachtet er nun verschiedene GVO-Pflanzen und die zunehmenden Pilze an deren Wurzeln.

Infobox

Glyphosat33

Die Pilzgattung Fusarium ist ausgesprochen umfangreich und umfasst weit über 150 verschiedene Arten. In fast allen Regionen der Welt kennt man Pflanzenschäden, die von Fusarien verursacht werden. Ein großes Problem dieser Pilze liegt in ihrer Eigenschaft, dass sie beim Wachstum in der Getreideähre Stoffwechselprodukte hinterlassen, die auf Warmblüter eine giftige Wirkung haben und deshalb auch als Mykotoxine bezeichnet werden. Dazu ein Projektbericht aus 2006Infektionswege von Fusarien Fusarium-Befall aus dem Boden? Prof. Dr. Klaus Schlüter, Dr. Ute Kropf, Fachhochschule Kiel, Fachbereich Landbau/Rendsburg

Wir berichteten bereits über Fusarium, und zwar in Rückruf Europaweit: Gesundheitsgefahr – Mykotoxin in HAHNE Cornflakes – Dieser Rückruf war wegen Überschreitung des Grenzwertes für Fusarientoxin Deoxynivalenol (DON) erfolt.

Fusarientoxine: Zearalenon mit Metaboliten und Deoxynivalenol

Fusarientoxine werden von Schimmelpilzen der Gattung Fusarium gebildet. Diese befallen überwiegend lebende Pflanzen und gehören deshalb zu den typischen Feldpilzen. Allerdings können sie sich auch unter günstigen Bedingungen bei der Lagerung ausbreiten.

Mykotoxine sind von Schimmelpilzen gebildete Stoffwechselprodukte, die auf Grund ihrer Giftigkeit (Toxizität) in Lebens- und Futtermitteln unerwünscht sind. Sie sind für Menschen selten akut gesundheitsschädigend, können jedoch krebserregend und erbgutschädigend wirken. Mykotoxine unterliegen daher strengen Höchstwertregelungen.

 Fumonisine stehen unter dem Verdacht, Speiseröhren- und Leberkrebs auszulösen.

Auch in dem Beitrag: Die Natur schlägt zurück – Verschwindet die Banane?

In den 1950/60er Jahren wurde die damals hauptsächlich für den Export angebaute Bananensorte Gros Michel durch die Panamakrankheit praktisch vollständig vernichtet. Auslöser war Fusarium wilt, ein Bodenpilz. In den befallenen Pflanzen wird der Transport von Wasser und Nährstoffen unterbunden und sie verwelken.

Dazu auf  Wikipedia:

Fusarien sind eines der großen ungelösten Probleme der Landwirtschaft. Sie gehören weltweit zu den wichtigsten Schadpilzen im Getreide und im Mais. Dabei setzen sie Gifte frei, die ganze Ernten verderben können. Außerdem führen diese zu Ertragseinbußen und Qualitätsverlusten und vermindern die Keimfähigkeit des Saatgutes. Zusätzlich bilden die Pilze giftige Stoffwechselprodukte (Mykotoxine), die das Erntegut belasten und somit die Gesundheit von Tier und Mensch gefährden können. In Nordamerika betrug Ende der 1990er Jahre der durch sie verursachte jährliche Verlust bei Weizen und Gerste rund eine Milliarde US Dollar. Für Europa gibt es bislang keine Angaben darüber, weil entsprechende Untersuchungen fehlen. Erstaunlich ist die große Vielfalt der Fusarien. Allein beim Mais sind bis heute 16 verschiedene Arten bekannt. Das erschwert ihre Bekämpfung enorm…………

***************************************************************************

 

***************************************************************************

Glyphosat tötet gesundheitsfördernde Bakterien ab

 

*************************************************************************

Plusminus – Pestizid Glyphosat
EU-Kommission – Lymphdrüsen-Krebs – BfR – „Bundes-Institut für Risiko-Bewertung“ – ?“Interessen-Konflikt“? – „Bundes-Amt für Verbraucherschutz und Lebensmittel-Sicherheit“- BVL – „Glyphosate Task Force“
Prof. Dr Eberhard Greiser

*****************************************************************************
Glyphosat – Dubiose Rolle deutscher Behörden
Ursula Lüttmer-Ouazane, die Nordeuropa-Chefin von Monsanto

*********************************************************************

Abstimmungsergebnis des Deutschen Bundestages zum Antrag „Neuzulassung von Glyphosat stoppen“ am „25. Februar 2016“, rot: Nein, grün: Ja, blau: Enthaltung. 

********************************************************************************

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/17/cdu-fordert-zulassung-von-glyphosat-im-interesse-der-landwirtschaft/

CDU fordert Zulassung von Glyphosat im Interesse der Landwirtschaft

Die CDU warnt die SPD beim Streit um Glyphosat vor Populismus: Es müsse eine Lösung gefunden werden, die auch die Interessen der Landwirtschaft berücksichtige. Zwar dürfe man über Glyphosat diskutieren, doch am Ende müsse die SPD der Neuzulassung zustimmen – um die Koalition nicht zu gefährden.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat die SPD gewarnt, den Glyphosat-Streit zur wahltaktischen Profilierung zu nutzen. „Ich glaube, das ist ein Thema, was viele Menschen bewegt“, sagte Tauber am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. „Da muss es eine Lösung geben, die auch die Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt.“ Die Diskussion in der großen Koalition über den weiteren Einsatz des Pflanzengifts bezeichnete er als berechtigt. „Solange der Eindruck entsteht, es geht um die Sache, ist das auch geboten“, sagte er. „Aber als Thema, um sich in der großen Koalition abzusetzen, halte ich es nicht für geeignet.“ Es wäre gut, wenn sich alle in der Koalition darauf verständigten, bis Sommer kommenden Jahres weiter zu regieren und erst danach den Bundestagswahlkampf zu starten.

Die SPD-geführten Ministerien blieben am Dienstag bei der Ablehnung von Glyphosat, auch nachdem eine UN-Studie das Herbizid als vermutlich nicht krebserregend einstuft hatte. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte am Donnerstag die Verlängerung des bis Ende Juni in der EU erlaubten Glyphosat-Einsatzes unter Hinweis auf ungeklärte gesundheitliche Gefahren abgelehnt. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) wirft Hendricks vor, die signalisierte Zustimmung zur Zulassungsverlängerung überraschend einzukassieren. Allerdings drängt die Zeit: Im Ständigen Ausschuss der EU soll noch diese Woche eine Entscheidung fallen.

************************************************************************

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/17/spd-minister-wollen-bei-nein-zu-glyphopsat-bleiben/

SPD-Minister wollen bei Nein zu Glyphosat bleiben

Die SPD will sich nicht von der Kehrtwende der WHO beeindrucken lassen und bleibt bei ihrem Nein zur Neuzulassung von Glyphosat in der EU. Damit steht die Weiterverwendung des Pestizids in der EU auf der Kippe.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bleibt bei dem Nein zu Glyphosat. (Foto: dpa)

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. (Foto: dpa)

Die SPD-geführten Ministerien bleiben bei der Ablehnung von Glyphosat, auch nachdem die WHO am Wochenende eine Kehrtwende hingelegt hatte. WHO und UN hatten das Pestizid als vermutlich nicht krebserregend einstuft. Die Ministerien unter SPD-Leitung würden weiterhin die Verlängerung der Zulassung des weltweit meistgenutzten Unkrautvernichtungsmittels in der Europäischen Union ablehnen, sagte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums am Dienstag.

Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hatte am Donnerstag die Verlängerung des bis Ende Juni in der EU erlaubten Glyphosat-Einsatzes unter Hinweis auf ungeklärte gesundheitliche Gefahren abgelehnt. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) wirft Hendricks vor, die signalisierte Zustimmung zur Zulassungsverlängerung überraschend einzukassieren. Daraufhin hatte sich das Kanzleramt am Freitag eingeschaltet. In Regierungskreisen hieß es am Dienstag, angesichts der verhärteten Fronten zeichne sich ein Kompromiss vorerst nicht ab.

Allerdings drängt die Zeit: Im Ständigen Ausschuss der EU soll noch diese Woche eine Entscheidung fallen. Dabei spielen auch die Ländervoten eine wichtige Rolle. Sollte das Bundeskabinett sich nicht auf eine gemeinsame Haltung einigen können, wird sich Deutschland der Stimme im Ausschuss enthalten. Damit ist eine Mehrheit für die Weiterverwendung von Glyphosat unsicher, denn Frankreich hat bereits sein Nein angekündigt.

Die Welternährungsorganisation (FAO) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten am Montag mitgeteilt, es sei unwahrscheinlich, dass der Glyphosat-Einsatz für Menschen ein Krebsrisiko darstelle. Dabei handelt es sich jedoch um keine neue Untersuchung, sondern um die Bewertung bekannter Studien. Die Ergebnisse der WHO/FAO-Fachgruppe entsprechen den Einschätzungen der EU-Gesundheitsbehörde Efsa und des deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), auf die sich Schmidt stützt. Die Internationale Behörde für die Krebsforschung (IARC), die zur WHO gehört, hat jedoch Glyphosat 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft. Hendricks misst dieser Untersuchung erhebliche Bedeutung zu.

****************************************************************

die Zeithttp://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-05/pestizid-glyphosat-eu-zulassung-streit-koalition

Pestizid: Koalition streitet um Zukunft von Glyphosat

Krebserregend oder nicht: Union und SPD machen sich in der Debatte um das Pflanzengift gegenseitig Vorwürfe. Am Donnerstag will die EU über die Zulassung entscheiden.
Ein Landwirt versprüht ein Pestizid auf einem Feld im brandenburgischen Sieversdorf (Archiv)
Ein Landwirt versprüht ein Pestizid auf einem Feld im brandenburgischen Sieversdorf (Archiv) © Patrick Pleul/dpa

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat die Sozialdemokraten erneut für ihre „Rolle rückwärts“ in der Glyphosat-Debatte kritisiert. Die beiden SPD-Minister für Umwelt und Wirtschaft, Barbara Hendricks und Sigmar Gabriel, wollen einer Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters für weitere neun Jahre in der EU nicht zustimmen, Schmidt aber durchaus. Damit müsste sich Deutschland in Brüssel der Stimme enthalten. Dafür habe er kein Verständnis, sagte Schmidt der Süddeutschen Zeitung.

Alle Hintergründe zum Streit um die verlängerte Zulassung des Mittels lesen Sie hier.

Hendricks will Zweifel ausräumen

Landwirtschaftsminister Schmidt warf seinen SPD-Kollegen Unzuverlässigkeit vor. „Es gab längst eine abgestimmte Regierungsposition mit dem Ziel einer Zulassung“, sagte Schmidt. Die Begründung von Ministerin Hendricks sei umso weniger verständlich, da alle ihre Forderungen in den neuen Verordnungsentwurf aufgenommen wurden. Hendricks verlangt, es müsse erst zweifelsfrei geklärt werden, ob Glyphosat gesundheitlich unbedenklich sei.

Sven Giegold„…“Ich schwöre, am Bier liegt es nicht! -Wert in meinem Urin: 1,9 µg/l. EU-Kommission muss das Gift verbieten“

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid und steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Ein jüngster Bericht zweier UN-Organisationen sieht dafür allerdings keine Belege. Demnach hätten Tiertests mit für Menschen relevanten Dosen des Mittels gezeigt, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme nicht zu genetischen Zellveränderungen führe. Es sind Ergebnisse eines Fachgremiums der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).

Die mögliche Gefahr, die von Glyphosat ausgeht, ist seit Langem höchst umstritten. Der aktuelle Bericht stimmt mit Einschätzungen der EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) sowie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) überein. Allerdings scheint er im Gegensatz zu Feststellungen der ebenfalls mit der WHO verbundenen Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) zu stehen. Diese hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlich krebserregend eingestuft.

Pestizid – Regierung streitet um Zulassung von Glyphosat Glyphosat ist die am meisten angewandte Chemikalie auf Deutschlands Äckern. Experten und auch die Bundesregierung diskutieren darüber, ob das Pflanzenschutzmittel gesundheitsschädlich ist.

Entscheidend für den Unterschied: Das Fachgremium hat versucht, ein konkretes Risiko abzuschätzen, gemessen daran, welche Mengen Glyphosat in die Umwelt gelangen und welcher Dosis der Mensch durchschnittlich ausgesetzt ist. Diesen Schwerpunkt hatten auch das BfR und die Efsa gelegt. Die IARC hingegen interessierte sich rein für die Substanz, nicht dafür, wie das Risiko je nach Anwendung aussieht. So kam sie zum dem Ergebnis „Kategorie 2A“, also „wahrscheinlich krebserregend“.

Die EU-Zulassung für den Wirkstoff endet am 30. Juni. Der EU-Ausschuss für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit will voraussichtlich am Donnerstag entscheiden, ob die Zulassung verlängert werden soll oder nicht. In dem Ausschuss sitzen Vertreter der 28 Mitgliedstaaten.

***********************************************************************

die Zeithttp://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-05/glyphosat-pflanzenschutzmittel-who-forscher-studie

Glyphosat: Möglicher Interessenskonflikt bei Pflanzenschutzmittel-Bewertung

Ein Gremium der WHO ist zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Forscher der Gruppe sind Teil eines von Herstellern finanzierten Netzwerks.
Forscher streiten über mögliche Gefahren durch das Pflanzenschutzmittel Glyphosat.
Forscher streiten über mögliche Gefahren durch das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. © Jens Büttner/dpa

Am Montag gab eine WHO-Gruppe bekannt, das umstrittene Pflanzengift Glyphosat sei unbedenklich. Nun steht das Fachgremium JMPR selbst in der Kritik. Laut Medienberichten könnten die Forscher bei der Bewertung in einem Interessenkonflikt gestanden haben. Mitglieder seien zu eng mit der Wirtschaft verbunden, so der Vorwurf.

Das JMPR untersteht der Welternährungsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nach Auswertung zahlreicher Studien waren die Forscher zu dem Ergebnis gekommen, dass Glyphosatrückstände in Nahrungsmitteln nicht krebserregend wirken – rechtzeitig zur bevorstehenden Abstimmung in der EU-Kommission. Sie soll am Montag über eine Verlängerung der Zulassung für das Pflanzenschutzmittel entscheiden.

Nun wurde bekannt: Sowohl der Vorsitzende als auch der stellvertretende Vorsitzende von JMPR sollen führende Positionen für das International Life Science Institute (ILSI) bekleiden. Der JMPR-Vorsitzende Alan Boobis ist Vize-Präsident des ILSI Europe. Angelo Moretto, Vorstandsmitglied eines zu ILSI gehörenden Instituts, war laut Aktivisten Co-Vorsitzender der Sitzung über Glyphosat. Bei der WHO wird er als Mitglied in dem Gremium geführt.

ILSI wird von Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie finanziert. Darunter waren Veröffentlichungen von Aktivisten zufolge auch Hersteller von Glyphosat. Demnach erhielt das Netzwerk im Jahr 2012 von Monsanto eine Spende von rund 500.000 US-Dollar. Zudem sind weitere Zuwendungen von mehr als 528.500 US-Dollar vom Verband Croplife International aufgeführt. Zu der Gruppe gehören die Hersteller Monsanto, Dow und Syngenta. Auf dem von den Aktivisten veröffentlichten Papier stehen zudem Zahlungen von Nahrungsmittelherstellern wie Coca Cola, Mars und Kraft Foods. Monsanto wird von ILSI als Mitglied geführt.

Neubewertung widerspricht WHO-Studie

Der britische Guardian hatte bereits am Dienstag über den Fall berichtet. Die Zeitung zitiert einen Anwalt der Gruppe ClientEarth, der einen „klaren Interessenskonflikt“ sieht, wenn die Sicherheit von Glyphosat von Wissenschaftlern bewertet werde, die direkt von der Industrie Geld erhielten. Der Europa-Abgeordnete der Grünen, Bart Staes, bezeichnete allein den Zeitpunkt der Veröffentlichung der jüngsten WHO-Untersuchung kurz vor der Debatte über die Zulassung als „zynisch“.

Das JMPR befasst sich mit der Festlegung von Rückstandshöchstgehalten von Pestiziden in Lebensmitteln. Außerdem legt es fest, wie viel eines Stoffes ein Mensch lebenslänglich jeden Tag aufnehmen kann, ohne gesundheitlichen Schaden davonzutragen. Das Gremium hat selbst keine Studien durchgeführt, sondern entschieden, welche Publikationen der vergangenen Jahre relevant sind und anschließend die Daten ausgewertet.

Für Aufregung sorgte das Ergebnis der Forscher auch deshalb, weil es der Bewertung einer anderen WHO-Gruppe auf den ersten Blick widerspricht. So hatte die Internationale Krebsagentur IARC im März 2015 bekannt gegeben, Glyphosat sei „wahrscheinlich krebserregend“. Allerdings prüften die Krebsforscher die reine Chemikalie, um herauszufinden, ob Glyphosat grundsätzlich krebserregend sein könnte, nicht, ab welcher Menge.

ILSI stand bereits mehrfach in der Kritik

Das Netzwerk ILSI wurde bereits mehrfach für seine Nähe zur Lebensmittelindustrie und Verflechtungen mit Aufsichtsbehörden kritisiert. Das Institut bringt Forscher, die in vielen Bereichen für Lebensmittelaufsicht zuständig sind, mit Vertretern der Industrie zusammen. Nach eigenen Angaben nehmen ILSI-Mitglieder aus dem akademischen Bereich, zu dem auch Boobis gehört, ehrenamtlich teil. Die Aktivitäten des Netzwerks in Europa werden von den teilnehmenden Unternehmen finanziert.

Lobbycontrol bemängelt, dass mehrere Mitglieder der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) oder des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel in engem Kontakt zu ILSI stehen oder standen. Auch Moretto war bei der EFSA tätig, trat dann aber nach Vorwürfen gegen ihn ab. Bewiesen wurde keine der Anschuldigungen.

Alle Hintergründe zum Streit um die verlängerte Zulassung des Mittels lesen Sie hier.

*************************************************************************

****************************************************************************

klagemauer-tvhttp://www.klagemauer.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=8295&id=8312

Glyphosat – Lobbyismus auf Kosten von Gesundheit und Leben der Bevölkerung

Glyphosat – Lobbyismus auf Kosten von Gesundheit und Leben der Bevölkerung 19.05.2016

Das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat kommt in den letzten Tagen nicht mehr aus den Schlagzeilen der Presse heraus. Hintergrund ist die anstehende Neuzulassung für die EU, über die heute am 19.5. in einem für Pflanzenschutz zuständigen EU-Fachausschuss abgestimmt wird. Der chemische Wirkstoff Glyphosat, der 1974 von Monsanto unter dem Namen Roundup auf den Markt gebracht wurde, ist das weltweit meistverkaufte Totalherbizid, von dem weltweit 2014 ca. 826.000 Tonnen ausgebracht wurden – Tendenz steigend. Totalherbizide töten alle Pflanzen ab, ausgenommen jene, die gentechnisch verändert wurden. Damit bildet Glyphosat sozusagen das Rückgrat der gesamten Gentechnikindustrie. Die Neuzulassung hat für Monsanto und andere Gentechnikkonzerne daher ein enormes Gewicht, da ein Verlust der Zulassung die Propaganda zur angeblichen gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Glyphosat und damit die gesamte Gentechnik erschüttern würde. Für die Bevölkerung hat die Frage, ob Glyphosat wirklich gesundheitlich unbedenklich ist, jedoch ebenfalls existenzielle Bedeutung. Glyphosat kann in immer mehr Produkten des täglichen Gebrauchs in bedenklichen Konzentrationen nachgewiesen werden. Untersuchungen des Umweltbundesamtes vom Februar 2016 ergaben, dass bereits 60 % der Deutschen mit Glyphosat belastet sind. Klagemauer-TV hat daher für Sie zu den Hintergründen des Zulassungsverfahrens recherchiert. Der Weg für die Neuzulassung von Glyphosat wurde durch das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung BfR geebnet, das Glyphosat als nicht krebserregend klassifiziert hatte. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hatte sich daraufhin diesem Urteil angeschlossen und der EUKommission die Wiederzulassung empfohlen. Irritierend dabei ist, dass beide Behörden offensichtlich die Einschätzung der zur Weltgesundheitsorganisation WHO gehörenden Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC völlig ignoriert haben. Diese hatte im Sommer 2015 Glyphosat als für Menschen wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Grundlage für die Einstufung der IARC bildeten über 200 öffentliche Studien, die von 17 unabhängigen, internationalen Experten ausgewertet wurden. Besonderes Gewicht bekommt diese Einstufung dadurch, dass bei diesen Experten keinerlei Interessenskonflikte bestanden. Im Gegensatz dazu sitzen im Komitee des Bundesinstituts für Risikobewertung für Pflanzenschutzmittel mehrere Mitarbeiter der Chemiekonzerne BASF und Bayer. Bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit haben sogar 59 % der Mitarbeiter Verbindungen zur Landwirtschafts– und Lebensmittelindustrie. Auch wurden bei der Bewertung durch das BfR vorwiegend Studien der Hersteller berücksichtigt, die teilweise nicht öffentlich zugänglich und dadurch von anderen Stellen nicht überprüfbar sind. Wichtige unabhängige Studien, welche die Gefahren durch Glyphosat benennen, wurden dagegen von der BfR nicht bzw. fehlerhaft ausgewertet. Zudem konnten dem BfR bei der Bewertung einiger Industriestudien schwere Verstöße gegen gültige Richtlinien zur Auswertung von Krebsstudien nachgewiesen werden, wodurch signifikante Krebseffekte verschleiert wurden. Offensichtliche signifikante Tumorhäufungen in diesen Studien wurden sogar als irrelevant und zufallsbedingt verworfen. Es ist somit offensichtlich, dass die Empfehlung über eine Wiederzulassung von Glyphosat in der EU die Handschrift von Monsanto und Co. trägt und mit allen Mitteln die krebserregende Wirkung von Glyphosat vertuscht wurde. Angesichts dieses Skandals wandten sich nahezu 100 anerkannte Wissenschaftler aus 25 Ländern in einem offenen Brief an EUGesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis und äußerten massive Kritik an der EFSA und dem Deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung, in dem sie den Behörden eine wissenschaftlich inakzeptable Bewertung vorwarfen. Inzwischen stellten sogar führende unabhängige Umweltschutzorganisationen Strafanzeige gegen Monsanto, das Bundesinstitut für Risikobewertung sowie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit. Ihr Vorwurf: Die Krebsgefahr von Glyphosat wird gezielt vertuscht, um eine Wiederzulassung des gefährlichen Pflanzengifts zu erreichen. Doch der Skandal geht weiter: Obwohl der EUKommission und auch der deutschen Bundesregierung diese Vorwürfe bekannt sind, sprachen sie sich dennoch für eine Verlängerung der Zulassung aus, anstatt das Zulassungsverfahren zu stoppen, bis die Vorwürfe geklärt sind! Um das Maß voll zu machen meldete sich jetzt, kurz vor der Entscheidung der EU über die Zulassungsverlängerung, erneut die WHO zu Wort. Demnach soll ein WHO-Fachgremium nun doch zu dem Schluss gekommen sein, dass Glyphosat nur eine sehr geringe akute Toxizität aufweist und es unwahrscheinlich ist, dass es ernährungsbedingt ein Krebsrisiko für den Menschen darstellt! Die britische Tageszeitung „The Guardian“ enthüllte jetzt aber, dass der Vorsitzende des für diese Studie verantwortlichen Fachgremiums, Professor Alan Boobis, in einen massiven Interessenskonflikten verstrickt ist. Nach Informationen des „Guardians“ erhielt sein Institut, das „International Life Sciences Institute“, eine Spende von über 500‘000 Dollar von Monsanto und über 528‘500 Dollar von der PestizidlobbyCroplife International“, in der unter anderem Unternehmen wie Monsanto, Dow und Syngenta vertreten sind. Angesichts dieser Zusammenhänge ist es offensichtlich, dass mit dieser aktuellen WHO-Meldung den Befürwortern einer Zulassungsverlängerung der Rücken gestärkt werden soll. Sehr geehrte Zuschauer, mit diesem Verfahren über die Zulassungsverlängerung von Glyphosat wird offenbar, welche Regierungsvertreter, Institutionen und Behörden die Interessen multinationaler Konzerne über das Wohl der eigenen Bevölkerung stellen, sich damit als deren Handlanger erweisen und sich somit als Volksvertreter disqualifiziert haben.

****************************************************************************

netzfrauenhttps://netzfrauen.org/2016/05/17/glyphosat-krebserregend-bill-gates-hungerallianz-mit-monsanto-die-impfallianz-mit-big-pharma-und-hauptsponsor-der-who/#more-43234

Glyphosat krebserregend?! Bill Gates – Hungerallianz mit Monsanto, die Impfallianz mit Big Pharma und Hauptsponsor der WHO

Bill2

Es ist unglaublich – WHO-Forscher stufen Glyphosat als nicht krebserregend ein. Schauen Sie sich doch die WHO an und, wer dieses „Unternehmen“ finanziert!

Mit 79,2 Milliarden Euro bleibt Bill Gates reichster Mann der Welt und die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, mit der sich das Paar gegen Armut und Krankheiten engagiert, gilt als die größte private Stiftung der Welt. Pro Jahr spenden die Gates‘ vier Milliarden Dollar, das sind 125 Euro in der Sekunde. 85 Milliarden Dollar stehen Melinda Gates, die die Bill Gates Stiftung verwaltet, an eigenem Geld zur Verfügung. Mit von der Partie ist Warren Buffetts Familie. Sie finanziert nicht nur die Geburtenkontrolle, sondern fördert auch den Impfsektor und Genmanipuliertes.

Multimilliardär Warren Buffett ist nicht nur der drittreichste Mann der Welt und Großaktionär von Goldman Sachs und vielen anderen Konzernen, sondern gemeinsam mit Bill und Melinda Gates ist er ein Treuhänder der Gates-Stiftung. 2006 vermachte Buffett den größten Teil seines Vermögens der Gates Foundation sowie vier wohltätigen Trusts, die von seiner Familie gegründet worden waren: der Susan Thompson Buffett Foundation, der Howard G. Buffett Foundation, der Susan A. Buffett Foundation und der NoVo Foundation (unter der Leitung von Peter A. Buffett). Sein Geschenk an die Gates-Stiftung waren 10 Millionen Aktien von Berkshire Hathaway, die in jährlichen Raten ausgezahlt werden, deren Wert im Juni 2006 ungefähr 31 Milliarden US-Dollar betrug. Siehe: Familie Warren Buffett – Finanzierung von Geburtenkontrolle, Genmanipulation, Impfsektor – Was verstehen Reiche unter Nahrungsmittelsicherheit für die Weltbevölkerung?

Der zweitreichste Mensch, der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim, ist ebenfalls beteiligt. Er soll bislang mehr als vier Milliarden Dollar gespendet haben – unter anderem für das Projekt „One Laptop per Child“ und eine Stiftung zur Rettung und Wiederbelebung der historischen Altstadt von Mexiko-Stadt, aber auch mit Bill Gates zusammen für ein neues Biotechnologie-Labor im Internationalen Mais- und Weizenforschungszentrum (CIMMYT) in Mexiko.

UNO-Studie hält Glyphosat doch nicht für krebserregend – Bill Gates sei Dank?

Die IARC hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft. Jetzt kommt überraschend kurz vor der Entscheidung durch die EU-Kommission, ob Glyphosat weitere Jahre zugelassen wird, eine neue UN-Studie: vermutlich nicht krebserregend. Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle, stellten Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Die Chemikalie löse vermutlich auch keine Veränderungen des menschlichen Erbguts aus.

Die EU stimmt in dieser Woche über die weitere Zulassung des Mittels ab. Frankreich will dagegen votieren. Sollten die deutschen Ministerien kein Einvernehmen erzielen, wird sich Deutschland bei der Abstimmung enthalten. Derzeit ist unklar, ob eine Mehrheit für eine Verlängerung zustande kommt. Die Hersteller pochen indes weiterhin auf die ursprünglich von der Kommission geplante Genehmigungsfrist von 15 Jahren. Sie befürchten, dass mit dem jetzigen Kompromissvorschlag der EU-Behörde ein Präzedenzfall für andere Zulassungsverfahren geschaffen werden könnte. Siehe: Vorsicht! Glyphosat: EU-Kommission will Glyphosat für 10 Jahre zulassen – Industrie hält Glyphosatverlängerung um 15 Jahre für sinnvoll

Und es ist kein Witz: Nachdem 2013 Monsanto und Syngenta den Welternährungspreis erhalten hatten, ging auch auch 2014 der Preis an die Gentechnik, diesmal an den genmanipulierten Weizen. Der Pflanzenwissenschaftler Dr. Sanjaya Rajaram erhielt den World Food Prize 2014 für seine Forschung, mit der er zu einer substanziellen Steigerung der Weizenernten beigetragen hat, die dadurch um mehr als 200 Millionen Tonnen stieg. Die negativen Folgen, nein, die werden nicht erwähnt.

Zusammenhänge: Bill Gates, Norman Borlaug, CIMMYT und Dr. Sanjaya Rajaram

Über Bill Gates’ Faible für Gentechnik haben wir bereits mehrfach berichtet. Der Microsoft-Gründer Bill Gates und der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim, spendeten im Februar 2013 insgesamt 25 Millionen Dollar für ein neues Biotechnologie-Labor im Internationalen Mais- und Weizenforschungszentrum (CIMMYT) in Mexiko, wo auch Dr. Sanjaya Rajaram tätig war. Letzterer wurde am 10. Februar 2008 offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht mehr aktiv ist. Denn bei den Recherchen zum diesjährigen Welternährungspreisgewinner taucht das CIMMYT immer wieder auf. Eine Erläuterung: auch die GIZ-Entwicklungshilfe der Bundesrepublik Deutschland pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut.

Anfang der 1960er-Jahre gelang Norman Borlaug die Zucht seiner Weizen-„Wundersaat”, einer Hybrid-Sorte, im von der Rockefeller-Stiftung unterstützten Weizen- und Mais-Forschungszentrum in Mexiko (CIMMYT). Damit wurde er der „Begründer der Grünen Revolution“, von der man sich den Sieg über den Hunger in der Welt versprach. Später wurde er für diese „Bestrebungen und Arbeiten zu Verbesserungen der Landwirtschaft” mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Die Folgen der „Grünen Revolution”

Die Monokulturen verdrängten viele alte und traditionelle Landsorten der Kleinbauern. Die Intensivierung und Mechanisierung der Landwirtschaft durch die Technologie der Grünen Revolution war von teurem Know-How abhängig, um die erwünschte Ertragssteigerung tatsächlich zu erzielen.

Für das neue Saatgut und die dafür nötigen Bewässerungsanlagen und Chemikalien fielen Kosten an. Hinzu kam, dass die riesigen Monokulturen besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge waren. Daher fiel die Ernte für kleinere Betriebe trotz Hochertragssaatgut oft schlecht aus. Viele Bauern gerieten durch Kosten und Risiko in einen Schuldenkreislauf, der sie schließlich die Existenz kostete. Für sie war der Hunger vergrößert worden. Siehe: USA-Welternährungspreis 2014 mit Gift und Genen!

Warum werden so viele Menschen krank?

Schauen Sie sich doch die WHO an und, wer dieses „Unternehmen“ finanziert! Sie mag jetzt Roundup als „wahrscheinlich Krebserregend“ eingestuft haben, aber nun kommt die UN-Studie, die genau das Gegenteil behauptet. Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle oder Erbgut-Veränderungen auslöse, stellten Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Die Ergebnisse sollen während eines Arbeitstreffens, das vom 9. bis 13. Mai in Genf stattfand, in einem Bericht zusammen gefasst worden sein. Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass es bei Tests mit Mäusen bei sehr hohen Dosen Krebsverdacht gab.

Schauen wir uns die „unheiligen“ Allianzen einmal näher an:

Die Welternährungsorganisation (FAO = »Food and Agriculture Organization«) in Rom:

Die FAO ist in der Hunger- und Mangelernährungsbekämpfung tätig. Zu ihren Aufgabenbereichen zählen Informationsgewinnung und -weitergabe, Politikberatung und Effizienzsteigerungen von Landwirtschaft und Fischerei.

Mit Monsanto und Co.in einem Boot:

2012: Symposium „Globale Landwirtschaft und Ernährungssicherheit“, veranstaltet vom Chicago Council on Global Affairs

Auf dem Programm standen Reden von Präsident Obama, Bono und Außenministerin Hillary Clinton, Podiumsdiskussionen mit Monsanto CEO Hugh Grant, Tansania HE Präsident Jakaya Kikwete, Andrew Mitchell UK MP, und vielen weiteren Regierungs-, Geschäfts- und Organisationsleitern. Es gab Zusagen von Unternehmen, mehr als 3 Milliarden Dollar in Afrika zu investieren. Sie wollen so 50 Millionen Menschen aus der Armut befreien .

Monsanto hat sich zu einer 50 Millionen Dollar Finanzhilfe verpflichtet.

Fact Sheet: G-8-Aktion über Lebensmittelsicherheit und Ernährung – Das Weiße Haus!

„Der Prozess soll durch private Investoren und die G-8 unterstützt werden, um rasches und nachhaltiges Wachstum der Landwirtschaft zu erreichen.

Wir begrüßen die Unterstützung der Weltbank, der Afrikanischen Entwicklungsbank und des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung und der Ernährungsorganisation für die Neue Allianz. Wir begrüßen auch den erfolgreichen Abschluss der freiwilligen Leitlinien zur verantwortungsvollen Verwaltung von Agrarland, Fischerei und Forstwirtschaft im Rahmen der nationalen Ernährungssicherheit und unterstützen die breit angelegten Konsultationsprozesse und die Verwendung der Prinzipien von Responsible Agricultural Investment.“
Bericht an den 2013 G-8-Gipfel auf der Umsetzung der Neuen Allianz, einschließlich der Maßnahmen der Privatwirtschaft, in Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union .

Das klingt alles super, ja – wenn nur nicht die privaten Investoren wie z. B. Monsanto mit am Tisch säßen. Denn wenn wir weiter recherchieren, stellen wir fest, dass Monsanto auch zu der PARTNERSCHAFT FÜR DIE AFRIKANISCHE LANDWIRTSCHAFT gehört.

Monsantos Engagement für Afrika und Kleinbauern wächst weiter: Angefangen beim ersten Engagement auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) „Neue Vision für die Landwirtschaft“ über das aktuelle Engagement „Dürreressistenter Mais für Afrika (WEMA“) und „Grow Afrika“. Alle Engagements hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der ländlichen afrikanischen Menschen zu verbessern. Die Bauern sollten mehr Bildung erhalten, die Infrastruktur und Innovationen verbessert werden. Und nicht nur Monsanto ist dabei. Hier alle Unterstützer, die am 08.September 2013 bei einer Veranstaltung dabei waren:

Sie sehen:  alle in einem Boot für Afrika.

Ferreira sprach von einer öffentlich-privaten Partnerschaft, genannt Water Efficient Maize for Africa (WEMA), die mit fortgeschrittener Pflanzenzüchtung und Biotechnologie dürregeeignete Maissorten entwickeln. Das bedeutet nichts anderes als Genmais! Lesen Sie dazu: EU-AFRIKA-GIPFEL – WER PROFITIERT VOM HUNGER IN DER WELT?

Wenn Ihnen jemand sagt, Genmanipuliertes und Glyphosat sei sicher, dann fragen Sie bitte, wer die Studie finanziert hat.

Jahrelang priesen Zukunftsdenker den Computer als die wichtigste Technologie der neuen globalen Wirtschaftsrevolution. Doch seit den 1990ern wurde Microsoft-Gründer Bill Gates und anderen Investoren klar, dass der Computer nur die Dienstmagd eines noch viel profitableren Geschäfts ist – nämlich des Geschäfts mit den Genen. Sie pumpten Geld in die neuen Bereiche von Biotechnologie und Gentechnik und setzten so eine technologische und kommerzielle Umwälzung in Gang, die dabei ist, unsere Welt zu verändern.

Dazu sollte man wissen, wer die WHO bezahlt: Die WHO (engl. World Health Organization, dt. Weltgesundheitsorganisation) ist eine Sonderorganisation der UNO, die Geldgeber sind u. a. die Bill and Melinda Gates Foundation.

Bill Gates und die WHO

Die WHO (engl. World Health Organization, dt. Weltgesundheitsorganisation) ist eine Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Genf. Sie wurde 1948 gegründet und hat 194 Mitgliedstaaten. Dazu auch unser Beitrag: Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz

Die WHO unterstützt Staaten beim Auf- und Ausbau der Gesundheitsversorgung und arbeitet im Bereich der Gesundheitsvorsorge (durch Verbesserung des Zugangs zu Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten). Der weltweite Gesundheitswarndienst dokumentiert und informiert über ansteckende Krankheiten und Impfungen. Außerdem fördert die WHO die medizinische Forschung.

Zu ihrem Mandat gehört die Festlegung weltweit gültiger Normen und Standards, die Formulierung evidenzbasierter, gesundheitspolitischer Grundsätze sowie die Ausgestaltung der Forschungsagenda für Gesundheit.

WHO-Projekte werden teilweise als Public Private Partnership finanziert. Darunter fallen:

  • Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert wird. Auch JP Morgan und Statoil gehören zu den Geldgebern.

  • Die Globale Allianz für verbesserte Ernährung (GAIN), die 2003 gegründet wurde. Sie bezweckt mittels partnerschaftlicher Projekte, unter anderen mit der WHO und der Nahrungsmittelindustrie, die Mangelernährung zu verhindern, vor allem in Entwicklungsländern. Finanziert u. a. von der Bill & Melinda Gates Foundation. 

„Es gibt es noch viel zu tun. Jedes Jahr sterben sieben Millionen Mütter und Kinder an vermeidbaren Ursachen, eine Milliarde Menschen leidet an Unterernährung“, so Melinda auf dem Kirchentag, der 2015 in Stuttgart stattfand. Sie erwähnte aber nicht, dass gerade Monsanto, mit dem die Stiftung sehr eng zusammenarbeitet, einen Anteil am Hunger dieser Welt hat. Bill Gates ist der Meinung, dass die Grüne Gentechnik von Monsanto Wunder bewirkt, diese These wurde mehrfach entkräftet. Und dass Monsantos Roundup für viele Kranke und Krankheiten verantwortlich ist, das wird ebenfalls verschwiegen. In unserem Bericht zeigen wir Ihnen, wie Bill Gates und Monsanto vernetzt sind.

Es gibt viele Gerüchte über Bill Gates, er wolle die Welt reduzieren, er mache es aus Profitinteresse u. s. w.. Nein, das denken wir nicht, aber wir wollten doch der Sache auf den Grund gehen, was Bill Gates dazu bewogen haben mag, sich mit Konzernen wie Monsanto oder Novartis, aber auch Pfizer einzulassen. So wie Bill Gates einst mit Microsoft die Welt eroberte, kämpft er jetzt mit seiner Frau für eine bessere Welt. Man mag es glauben oder nicht. Doch auch Bill Gates muss erkennen, wenn er sich verrannt hat. Bei Computern handelt es sich um Maschinen, bei seinen neuen Projekten um Menschen. Und da kann man ihm durchaus den Vorwurf machen, dass das, was er sich vorgenommen hat, aus dem Ruder läuft. Er ist bekanntlich kein Arzt und muss sich auf sein Beraterteam verlassen.

Den Aspekt Profitgier können wir gänzlich unter den Tisch fallen lassen. Schon vor Jahren verdiente Microsoft mit seinen Anteilen an anderen Konzernen 50 % seines Umsatzes und auch Bill Gates hat so viel Geld, dass er es nie ausgeben könnte. Warum also nichts GUTES damit machen und darüber reden?  Wäre da nicht Monsanto und Gates‘ Faible für Gentechnik. Wann erkennt Bill Gates, dass er auf der falschen Seite steht? Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen. Und Bill Gates wäre nicht er, wenn er nicht das nutzen würde, womit er reich wurde.

Das Ehepaar Gates hat seinen Beraterstab mit Leuten besetzt, die von gewinnorientierten Konzernen kommen. Nehmen wir da nur Novartis oder GSK– Konzerne, die an Impfstoffen verdienen. Es ist für uns unmöglich, auch nur im geringsten daran zu glauben, dass diese Konzerne nicht an z. B. Afrika profitieren wollen. Die Entwicklungshilfe ist nach wie vor ein lukratives Geschäft, das sehen wir hier in Deutschland an der GIZ und an der im Januar 2013 gegründeten German Food Partnership (GFP ), mit der Bill Gates ebenfalls  zusammenarbeitet.

Bill Gates, der dafür mitverantwortlich ist, dass viele Menschen verhungern, krank werden und sogar sterben. Die Gier nach Profit macht auch nicht vor dem WELTHUNGER halt!

Microsoft-Gründer Bill Gates hat ein grundsätzliches Umdenken beim Welternährungsprogramm gefordert.

Investitionen in die Landwirtschaft seien die beste Waffe gegen Hunger und Armut. Wichtig sei es, die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Menschen zu erhöhen, so eine Pressemitteilung der Bill & Melinda Gates Foundation in Februar 2012. Er kündigte zugleich an, dass die Stiftung 200 Millionen US-Dollar an Fördergeldern bereitstellen wird. Die Mittel sollen unter anderem dazu dienen, die Freigabe von neuen, dürreresistenten Maissorten zu unterstützen, Impfstoffe für Nutztiere zu fördern sowie Agrarhändler in der Ausbildung von Landwirten zu trainieren. Zudem sollen Initiativen helfen, Geschlechterbarrieren abzubauen, damit mehr Frauen in der Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt selbständig bestreiten können. Klingt doch super, oder? Aber Moment mal…. Dürreresistenter Mais? Etwa Genmais von Monsanto?

Die Bill & Melinda Gates Stiftung und Monsanto

Monsanto ist allgegenwärtig. In zahlreichen Artikeln haben wir über Monsanto und dessen Verflechtungen, über Monsantos GVO und Roundup berichtet. Monsanto als Bienenkiller, Monsanto als Bauerntöter, Monsanto als Umweltverschmutzer… Nun will Monsanto 140 Mio. Dollar in der Ukraine investieren. Der weltweit größte Saatgut-Hersteller plant den Bau einer Saatgut-Anlage für konventionellen Mais in der Ukraine. [Siehe: „Agrar-Monopoly in Ukraine – Monsanto realisiert Großprojekt“]

Bei so viel Liebe zu GVO wundert es kaum, dass die Bill & Melinda Gates Stiftung Großaktionär bei Monsanto ist.

Entwicklungshilfe?

Nicht nur bei Monsanto hat die Bill & Melinda Gates Foundation ihre Finger im Spiel.

Im Zentrum der deutschen Entwicklungszusammenarbeit steht seit 2009 die Förderung von ländlicher Entwicklung und Ernährungssicherung. Im Juni 2012 hat eine Gruppe führender deutscher Unternehmen und Verbände in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die „Deutsche Initiative für Agrarwirtschaft und Ernährung in Schwellen- und Entwicklungsländern“ (DIAE) gegründet. Sie wurde im Januar 2013 in German Food Partnership (GFP) umbenannt. Die GFP ist ein Netzwerk, in dem deutsche und internationale Unternehmen der Agrar- und Ernährungsindustrie, Verbände und Stiftungen, der öffentliche Sektor sowie Unternehmen aus Schwellen- und Entwicklungsländern gemeinsam daran arbeiten, die Nahrungsmittelsicherung zu verbessern.

Die Gründungsteilnehmer der GFP seit Juni 2012 sind AGCO International GmbH, BASF, Bayer CropSience AG, BioAnalyt GmbH, DEG, GIZ, Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung e.V., K+S Kali GmbH, LEMKEN GmbH & Co KG, Mars Incorporate, METRO Group, Syngenta Agro GmbH und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Inzwischen sind weitere Teilnehmer der Initiative beigetreten.

Die GFP wird koordiniert von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und handelt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Der Mann, der neben Multimilliardär Bill Gates und Deutschlands ehemaligem Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel am Tisch saß, heißt Liam Condon und ist Chef der Bayer CropScience AG. Er, der Leiter eines milliardenschweren Pestizid-Herstellers, und Bayer CropScience sind wie Monsanto auf dem Gebiet der grünen Gentechnik aktiv, um Pflanzen resistent gegen Schädlinge oder Witterungseinflüsse zu machen. [Siehe: „Agrar-Monopoly in Ukraine – Monsanto realisiert Großprojekt“]

Wie sich eine Stiftung, die sich auf die Fahne schreibt, gegen den Welthunger vorgehen zu wollen, auf den unfruchtbaren GVO-Weg begeben kann, ist uns schleierhaft. Die Gelder zu investieren in nachhaltige Landwirtschaft, in Subventionen für kleinbäuerliche Betriebe und in den Anbau von Pflanzen mit natürlich hoher Vitamin-A-Konzentration, wie z.B. Amaranth, scheint uns der klügere und vor allem allseits verträglichere Ansatz zu sein.

Denn abgesehen von allem Umweltschutz und allen gesundheitlichen Risiken darf auch die Problematik, dass Bauern Saatgut für GVO immer wieder neu kaufen müssen und die Notwendigkeit des Einsatzes von Chemikalien durch Resistenzen stetig steigt sowie die daraus resultierende Folge, dass sich immer weniger Kleinbauern dies tatsächlich werden leisten können, nicht unterschätzt werden.

Die Gates-Stiftung finanziert Gesundheits- und Agrarprojekte. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt nicht nur bei der Gentechnik sondern auch bei der Impfstoffforschung.

In Brasilien grassieren das Dengue-Fieber und das Zika-Virus. Die Behörden haben den Gesundheits-Notstand ausgerufen und versuchen, die Bevölkerung aufzuklären, um die Zahl der Stechmücken zu reduzieren. Seit 2011 werden im Nordosten Brasiliens Woche für Woche bis zu einer halben Million gentechnisch veränderte ägyptische Tigermücken (Aedes aegypti – auch Moskitos aus dem Reagenzglas genannt) in die Natur entlassen. Die Insekten enthalten ein zusätzliches Gen für einen Eiweißstoff, der ihre Nachkommen abtötet und so die Ausbreitung des Dengue-Fieber reduzieren soll. Laut mehreren Berichten wurden die Original-Testberichte nie veröffentlicht. 2009 unterstützte die Bill-Gates-Stiftung in diesem Projekt.

Bereits 2003 investierte die Stiftung von Bill Gates $ 55 Millionen in die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Dengue-Fieber und Dengue-hämorrhagisches Fieber. Die Summe ging an das International Vaccine Institute (IVI) Bereich Pediatric Dengue Vaccine Initiative (PDVI), das 2001 gegründet wurde. Ob Impfstoff oder genmanipulierte Moskitos, Bill Gates ist immer mit einer großzügigen Spende dabei. Es ist ja auch ehrenwert, wenn nicht seine Leidenschaft für Gentechnik wäre. Es ist fast so, als würde er leidenschaftlich Gott spielen wollen, doch dazu später mehr.

Gesundheit war ein Schwerpunkt der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015. Die Wiederauffüllungskonferenz der globalen Impfallianz Gavi fand am 26. und am 27. Januar auf Einladung der Bundesregierung und unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel statt und wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mitveranstaltet. Schirmherrin Dr. Angela Merkel konnte auf der Veranstaltung rund 200 Teilnehmer begrüßen, u. a. Bill Gates, die Pharmaunternehmen und die Organisation One, die von Bono mitgegründet wurde. Vertreten wurde diese Organisation von Maria Furtwängler. Dass Bono von U2 Bill Gates bei seinen Machenschaften unterstützt, dürfte bekannt sein.

Bei den Milliarden-Umsätzen war die Begeisterung bei der Pharmaindustrie groß; sie teilen mit, dass für Impfstoff-Hersteller die Beteiligung an GAVI von großer Bedeutung ist, denn die Allianz sorgt für eine stabile Nachfrage. 

Die internationale Impfallianz Gavi

Zu den größten Gebern gehören die Gates-Stiftung, die USA und Deutschland. Auch die Pharmakonzerne gehören zur GAVI. Ein rentables Geschäft für die Konzerne, denn Gavi garantiert den Pharmafirmen einen riesigen Markt.

„Wir wollen hier in Berlin etwas erreichen, das für die nächste Periode von 2016 bis 2020 eine gute Nachricht für 300 Millionen Kinder sein soll. Wir wollen so viele Kinder durch Impfung vor Krankheiten wie Lungenentzündung, Masern, schwerem Durchfall oder Röteln schützen. […] Wir in Deutschland haben uns angesichts der Herausforderung von Ebola dazu entschlossen, unseren Beitrag für die nächste Periode auf 600 Millionen Euro zu erhöhen“. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bei der Gavi-Geberkonferenz am 27. 1. 2015.

Mittlerweile dürfte Gates‘ Faible für Gentechnik und Impfstoffe bekannt sein. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt bei der Impfstoffforschung. So unterstützt die Stiftung mit enormen Summen die Forscher beim Kampf gegen Malaria, eine Krankheit, die jedes Jahr für rund eine Million Todesfälle verantwortlich ist. Sind Gates‘ Milliarden ein Segen für die Erkrankten und die Wissenschaft? Und warum macht er sich gerade für diesen Bereich so stark und ebenso für die Gentechnik?

„Impfprogramme sind die wirksamsten und kostengünstigsten Investitionen, die wir zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt tätigen können.“ So Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller.

Dazu unser Beitrag: Impfen – Verflechtungen mit der Industrie und Gewusst? Medikamente und Impfstoffe sind aus gentechnisch verändertem Mais, Reis, Karotten

In Indien stand die Gates-Stiftung gerade auf dem Prüfstand. Hier steht die Stiftung auch wegen seiner Impfung und einer Studie zu dem Thema in Kritik. Siehe auch: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

GAVI fördert u. a.  Rotavirusimpfung gegen Durchfall. Sie ist nur mäßig wirksam, aber relativ teuer. Sinnvoller und nachhaltiger wäre es, die Ursachen dieser Erkrankung zu beseitigen, die so viele Kinder das Leben kostet: Durch sauberes Trinkwasser, Kanalisation, Latrinen und bessere Hygiene. All das könnte zudem auch viele andere Erkrankungen verhindern. Dazu bedarf es keiner Impfung, also warum nicht die Ursachen bekämpfen?

Bill und Melinda Gates

Schauen wir dazu auf die Webseite der Gates-Stiftung. Die ersten Stiftungsprojekte, z. B. das Internet in öffentlichen Bibliotheken, rührten von der Microsoft-Erfahrung der Gründer. In den Neunzigerjahren erfuhren Bill und Melinda jedoch von Millionen Kindern, die eine einfache medizinische Behandlung benötigten. So erweiterten sich die Schwerpunkte der Stiftung. Sie suchten und unterstützten nun Gruppen, die weltweit Leben retteten.

Im Jahre 2000 wird die William H. Gates Foundation mit der Gates Learning Foundation zusammengeführt und bildet von nun an die Bill & Melinda Gates-Stiftung.

Start der Initiative Sound Families

Im Rahmen der Initiative Sound Families sollte acht Jahre lang mit Hilfe von 40 Millionen US-Dollar die Obdachlosigkeit von Familien in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington bekämpft werden. Im Rahmen des Projekts sollten 1500 neue Wohneinheiten mit Dienstleistungen geschaffen werden, die zu einer besseren Familienstabilität beitragen. In diesem Milieu war auch der Vater von Bill Gates aufgewachsen.

Die Vereinten Nationen legen Ziele zur Ausrottung von Krankheiten fest

Im Jahr 2000 legten auch die Vereinten Nationen die acht Millenniums-Entwicklungsziele fest. Zu diesen gehören die Beseitigung der extremen Armut, die Senkung der Kindersterblichkeit und die Bekämpfung von Krankheiten. Die Stiftung und andere Unterstützer arbeiten gemeinsam daran, die Ziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Wir brauchen nicht zu erläutern, dass diese Ziele nicht erreicht werden. Mehr Infos: Video: Welternährung in 5 Minuten erklärt – Hunger im Überfluss

Die regionale Niederlassung in Washington, D.C., wird eröffnet

Im Jahre 2001 eröffnete die Stiftung eine regionale Niederlassung in Washington, D.C., um engere Partnerschaften mit staatlich geförderten Programmen einzugehen und zu pflegen.

Bis dahin ist noch alles in Ordnung.

2005 setzte die Stiftung Ihre Arbeit zur Bekämpfung von Malaria fort und kündigte Fördermittel in Höhe von 258 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines Malaria-Impfstoffs, neuer Medikamente und innovativer Lösungen für die Mückenbekämpfung an. 2006 schenkte Warren Buffett der Stiftung über 30 Milliarden US-Dollar. Dank des Geschenks aus dem Jahr 2006 werden die Ausgaben der Stiftung verdoppelt.

„Da wir unsere Bemühungen, allen Menschen die Chance für ein gesundes und produktives Leben zu bieten, verstärken möchten, strukturieren wir die Stiftung um und setzen drei Prioritäten: Globale Gesundheit, globale Entwicklung und Arbeit in den USA.“ – Stiftung 2006

MONSANTO und eine neue Allianz für eine grüne Revolution in Afrika

Gemeinsam mit der Rockefeller Foundation gründet die Stiftung die Allianz für eine grüne Revolution in Afrika (Alliance for a Green Revolution in Africa, AGRA). AGRA wird von Kofi Annan geleitet und ist eine Organisation mit Sitz in Afrika. Ihre Aufgabe ist es, die Landwirtschaft neu zu beleben sowie Bauern dabei zu helfen, Armut und Hunger zu überwinden. Lesen Sie dazu auch: Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz und Bono verbündet sich mit Monsanto, um Afrikas Landwirschaft mit GMOs zu zerstören-U2’s Bono partners with Monsanto to destroy African agriculture with GMOs

INFOBOX

AGRA – das trojanische Pferd des afrikanischen Agrobusiness

„Lasst uns eine afrikanische grüne Revolution schaffen“, rief Kofi Annan am 5. Juli 2006 in Addis Abeba und gab damit den Startschuss für den Ausbau der intensiven Landwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Im September 2006 reagierten die Rockefeller-Stiftung und Bill & Melinda Gates auf seinen Appell und gründeten mit einem Kapital von 150 Mio. Dollar die „Alliance for a Green Revolution in Africa“ (AGRA). Die großzügige Unterstützung des „milliardenschweren Menschenfreunds“, der die Linderung der Hungersnöte auf dem afrikanischen Kontinent in den Mittelpunkt seines Programms gestellt hatte, gab der Rockefeller-Stiftung Gelegenheit zur Wiederaufnahme eines Projekts, das sie bereits in den 60er-Jahren ins Leben gerufen hatte.

screenshot

Die AGRA und ihre Kapitalgeber beteuern, Afrika „eine eigene Grüne Revolution“ schenken zu wollen und aus den „Fehlern der Vergangenheit“ gelernt zu haben. Tatsächlich entstand das Konzept der „Grünen Revolution“ bereits in den 1960er-Jahren, als der US-Vize-Präsident und Gründer des Agrarunternehmens Pioneer, Henry Wallace, mit dem Export des amerikanischen Modells der intensiven Landwirtschaft nach Afrika anderen Revolutionen vorbeugen wollte – in erster Linie natürlich der roten. Quelle 

Wie Bill Gates, Norman Borlaug, CIMMYT und Dr. Sanjaya Rajaram zusammenhängen, erfahren Sie in unserem Beitrag. World Food Prize 2014 für genmanipulierten Weizen

Die Geschichte von Pioneer und Henry Wallace können Sie hier lesen: Die dunkle Geschichte von DuPont – Von Atombombe über Nylonstrümpfe zum Genmais

Der Präsident der Stiftung, der Agronom Namanga Ngongi, der zuvor beim Welternährungsprogramm Karriere machte und heute in Kamerun eine Plantage zur Herstellung von Palmöl (!) betreibt, versichert zwar, dass AGRA nichts mit Agrobusiness zu tun habe. Doch daran darf gezweifelt werden. Im Jahr 2010 kaufte die Stiftung Bill & Melinda Gates, die mit 400 Millionen Dollar mehr als die Hälfte des AGRA-Haushalts stellt, für 23,1 Millionen Dollar ganze 500 000 Monsanto-Aktien (siehe Infografik). Viele Landwirtschaftsorganisationen und internationale Beobachter fürchten daher, dass die afrikanische Revolution ihren Namen vor allem der grünen Farbe der Dollarscheine verdankt, die für die reichen Investoren dabei herausspringen.

Nun kennen Sie den Zusammenhang zwischen der Gates-Stiftung und Monsanto, aber Sie wissen immer noch nicht, wie das nun mit dem Faible fürs Impfen zusammenhängt.

Deklaration der Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe

2010 erklärte die Stiftung die Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe. Sie versprachen über den Zeitraum der nächsten 10 Jahre 10 Milliarden US-Dollar für die Forschung, Entwicklung und Bereitstellung von Impfstoffen für die ärmsten Länder der Welt auszugeben. Und im Rahmen der GAVI-Konferenz wurden von öffentlichen und privaten Gebern Mittel für die Immunisierung von über 250 Millionen – für die ärmsten Kinder auf der Welt – gegen lebensbedrohliche Krankheiten zugesichert. Bis zum Jahr 2015 können so mehr als vier Millionen vorzeitige Todesfälle verhindert werden. – so die Stiftung.

TREVOR MUNDEL, PRÄSIDENT der Abteilung Globales Gesundheitsprogramm

Vor seinem Eintritt in die Stiftung im Jahr 2011 war er Global Head der Entwicklung bei Novartis und zuvor war er an der klinischen Forschung bei Pfizer und Parke-Davis, einem Tochterunternehmen des Pharmaunternehmens Pfizer, beteiligt.  Nun schließt sich der Kreis. Dazu unser Beitrag Impfstoff-Versorgung: Bill & Melinda-Gates-Stiftung und Pharmagigant Novartis zusammen mit Brasilien

Bill Gates und Glaxo Smith Kline

Glaxo Smith Kline (GSK) ist Partner der  GAVI. Die Firma liefert innovative Impfstoffe wie die gegen das Rotavirus, gegen Lungenentzündung und das Zervixkarzinom. GSK verpflichtete sich, über 850 Millionen Impfdosen bereitzustellen, die dazu beitragen, bis zum Jahr 2024 bis zu 300 Millionen Kinder in Entwicklungsländern zu schützen. Des Weiteren werden schon sehr lange Schritte unternommen, um weltweite Herausforderungen auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung anzugehen. So investiert GSK beispielsweise in Forschungsprogramme zu Impfstoffen gegen kritische Erkrankungen, von denen arme Länder betroffen sind, wie Malaria, Tuberkulose, HIV und Ebola, und ist eine wegweisende fünfjährige Partnerschaft mit Save the Children eingegangen.

Der Pharma-Konzern GSK, der erst kürzlich die Impfstoff-Abteilung von Novartis übernommen hatte, entsorgte in Belgien versehentlich mit Polioviren belastetes Wasser in eine Kläranlage. Dutzende Liter mit Polioviren verseuchter Flüssigkeit sind in eine Kläranlage geraten. GSK hat zwei Impfstoffe im Sortiment, die vor Polio schützen: Boostrix und Infanrix. Erst Anfang 2014 hatten Produktionsprobleme in dem Werk für Schlagzeilen gesorgt: Ende 2013 waren bei Kontrollen die internen Qualitätskriterien nicht erreicht worden. Die Produktion des Kombinationsimpfstoffes gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen sowie des Varizellen-Einzelimpfstoffes war daraufhin gestoppt und der Fehler gesucht worden. In der Folge war es bis März zu Lieferproblemen bei Varilrix gekommen, die AOK hatte ihren Rabattvertrag gekündigt. Quelle: apotheke-adhoc.de

Der in London ansässige Pharmakonzern GalaxoSmithKline verkaufte zuletzt das Geschäft mit Krebsmedikamenten für 16 Mrd. US-$ (ca. 12 Mrd. €) an den Konkurrenten Novartis. GalaxoSmithKline ist sehr stark im Forschungsbereich engagiert, jeder sechste Mitarbeiter arbeitet in diesem Bereich, wobei die Londoner täglich rund 13 Mio. € für Forschung und Entwicklung ausgeben.

Das Unternehmen hat weitere Produktionsstätten in Europa sowie in Nordamerika und Asien. Außer Arzneimitteln und Impfstoffen werden auch Gesundheitsprodukte und Hygieneartikel hergestellt. Am 22. April 2014e verkündet der Konzern einen Großumbau per Tauschgeschäft: Für insgesamt 16 Milliarden US-Dollar übernimmt Novartis die Krebsmedikamente des Konzerns, der im Gegenzug 7,1 Milliarden Dollar plus Umsatzbeteiligung für die Novartis-Impfstoffe zahlt. Sein OTC-Arzneimittel-Geschäft führt nun zu einer Zusammenarbeit mit Novartis.

Wie wir auf der Homepage von GSK  erfahren, startete der Pharmakonzern 2013 eine neue Partnerschaft mit der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF), und zwar mit dem Ziel, eine gemeinsame Initiative mit dem Ziel, Impfstoffe hitzebeständiger zu machen. Dadurch müssten die Impfstoffe weniger stark gekühlt werden, was in den heißen Entwicklungsländern ein enormer Vorteil wäre. GSK und BMGF investieren 1,8 Millionen US-Dollar in die ersten Schritte eines Forschungsprojektes, das die Wärmebeständigkeit von Impfstoffen erhöhen soll.

Auch in der HPV-Impfung arbeitet der Pharma-Konzern mit Bill Gates zusammen, seit der Zulassung und der massenhaften Anwendung von HPV-Impfstoffen wurden zahlreiche neurologische, autoimmune und die Blutgerinnung betreffende Erkrankungen mit möglichem Zusammenhang zur Impfung beobachtet. Dazu auch Wichtige Nachricht! Impfung gegen HPV – schwerwiegende Nebenwirkungen!

Die Finanzierung wissenschaftlicher Studien, mit denen der Nutzen der Impfkampagnen untermauert wird, durch GAVI oder ihre Träger, wird als Interessenkonflikt angesehen. In Indien sagte das Oberste Gericht, dass die US-amerikanische NGO PATH die Studien durchgeführt hätte. Hier finden Sie PATH auf Facebook. Diese NGO wiederum arbeitet eng mit Bill Gates zusammen. Die Kritik in Indien, wie schon oben genannt, lautet, dass die Gates Foundation, PATH und die WHO fahrlässig und auf kriminelle Weise Impfstoffe an anfälligen und ungebildeten Personen getestet hätten und zwar ohne Einwilligung und ohne Beratung über mögliche Nebenwirkungen. Siehe: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

Bill Gates-Stiftung hat 50 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung gespendet.  Mit dem Geld soll die Entwicklung von Therapien und Impfstoffen beschleunigt werden, die helfen könnten, die Epidemie zu beenden und neue Ausbrüche zu vermeiden. Da sind wieder alle zusammen: Monsanto und Pfizer, denn die sind an dem neuen Wirkstoff für Ebola beteiligt. Siehe: EBOLA-Panik: ein lukratives Geschäft? – Point de vue: Ebola: le mensonge généralisé  Auch dieses war Thema bei dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau.

Infobox

Anlässlich der Konferenz der weltweiten Impfallianz GAVI in Berlin betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die weltweite  Bedeutung von Impfungen zum Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten:

„Impfungen bieten einen wirksamen Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten. Wir setzen uns bei der GAVI-Wiederauffüllungskonferenz dafür ein, dass weitere 300 Millionen Kinder bis 2020 eine lebensrettende Schutzimpfung bekommen.“

Deutschland unterstützt die Arbeit der Impfallianz seit 2006 und erhöhte seither die jährlichen Zusagen kontinuierlich. In den Jahren 2012 und 2013 wurden jeweils 30 Millionen Euro zugesagt. Im Juni 2014 bestätigte die Bundesregierung ihre Absicht, die Unterstützung ab 2014 von 30 Millionen Euro auf 38 Millionen Euro im Jahr zu erhöhen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller kündigten zudem im November 2014 an, Deutschland wolle die Mittel für Gavi deutlich erhöhen und bis 2020 insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Seit Gründung der GAVI Impfallianz konnten 500 Millionen Kinder in Entwicklungsländern geimpft werden. Neue Finanzierungsmittel in Höhe von 7,5 Mrd. US$ sollen dazu beitragen, dass weitere 300 Mio. Kinder bis 2020 geimpft werden können.

Minister Gröhe appelliert in seiner Rede auch an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, ihren Impfstatus checken zu lassen und fehlende Schutzimpfungen nachzuholen. Eine Übersicht über die in Deutschland von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Schutzimpfungen finden Sie hier [PDF]. Quelle Bundesregierung 

Die Entwicklung armer Länder braucht Geld, Mut und Innovationen: Das ist das Credo von Melinda Gates, der Ehefrau von Microsoft-Gründer Bill Gates und Vize-Vorsitzende der milliardenschweren Gates-Stiftung, auf dem Kirchentag in Stuttgart.

Das Ehepaar Gates hat seinen Beraterstab mit Leuten besetzt, die von gewinnorientierten Konzernen kommen. Nehmen wir da nur Novartis oder GSK– Konzerne, die an Impfstoffen verdienen. Es ist für uns unmöglich, auch nur im geringsten daran zu glauben, dass diese Konzerne nicht durch z. B. Afrika profitieren wollen. Die Entwicklungshilfe ist nach wie vor ein lukratives Geschäft, das sehen wir hier in Deutschland an der GIZ und an der im Januar 2013 gegründeten German Food Partnership (GFP ), mit der Bill Gates ebenfalls  zusammen arbeitet.

Bill Gates, der dafür mitverantwortlich ist, dass viele Menschen verhungern, krank werden und sogar sterben. Die Gier nach Profit macht auch nicht vor dem WELTHUNGER halt!  Und wenn die Konzerne selber entscheiden können, ob deren Produkte gesundheitsschädlich sind, wie entscheiden diese dann?

Netzfrau Doro Schreier

Weitere Informationen:

Tausende Teenager nach HPV-Impfung chronische Krankheiten – Thousands of teenage girls enduring debilitating illnesses after routine school cancer vaccination

Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz

Impfallianz – Bill Gates und Merkel machen Pharmakonzerne mit Impfstoffen reich – zehntausende Mädchen als Testpersonen missbraucht

Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat

Impfstoffe aus Frankensteins Küche

ES REICHT! Glyphosat-Herbizid: Nun auch in der Muttermilch – Herbicide Found In Mother’s Milk

10 Studien beweisen: GVO schaden der Gesundheit

Die Top 10 der Pharmakonzerne – Das große Fressen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: