Der russische Fernsehbeitrag 9-11 in deutscher Fassung / „USA“ / „Saudi-Arabien “ / „Dr. Ron Paul“ / „Syrien“ / „Türkei“ – „Armenien“

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Der russische Fernsehbeitrag 9-11 in deutscher Fassung

 

22. April 2016 (Redaktion) Wäre doch gelacht. Natürlich haben wir das Video bekommen und den Beitrag über 9-11 herausgeschnitten, die Bilder, die mit Rechten blegt sein könnten ersetzt. Wie bereits gesagt, es ist nichts grundsätzlich neues dabei, was „Verschwörungstheoretiker“ nicht schon wüßten. Aber daß es im offiziellen, russischen Fernsehen in einem angesehenen Politikmagazin veröffentlicht wird ist spektakulär und die kurz-knackigen Anmerkungen über Verschwörungs-Theorien und Verschwörungs-Praxis am Ende des Beitrags sind einfach treffend.
Die Verschriftung des deutschen Textes findet Ihr unter dem Video.
Alexej Puschkov:
Und am Ende unserer Sendung noch die unerwartete Wiederkehr der Aufmerksamkeit der Massenmedien an Informationen über den Terroranschlag am 11. September 2001 in den USA . Zwei amerikanische Senatoren, ein ehemaliger und ein gegenwärtiger, haben gefordert, ein paar Duzend Seiten der Dokumente der Offiziellen Untersuchungskommission des Kongresses aus dem Jahre 2003 zu diesem terroristischen Akt zu veröffentlichen.
Vermutlich möchten die Senatoren damit die Rolle von Saudi Arabien in der Vorbereitungsphase bekanntmachen. Derartige Informationen sollen im letzten unter Verschluss gehaltenen Teil des Berichtes zu finden sein.
Und das, obwohl es in dieser Angelegenheit durchaus mehr dunkle Seiten und mysteriöse Fragen gibt, auf die noch keine Antworten gegeben worden sind. Gräbt man etwas tiefer, bleibt man nicht an oberflächlichen Äußerlichkeiten des Geschehens hängen, die die Kommission nur gestreift hat. Darüber der Beitrag von Alexander Petrow:
Alexander Petrow:
Hauptfrage der Vertreter der Demokraten war, wer den Saudi-arabischen Beteiligten geholfen hat, die Ausbildung zum Piloten zu machen und den Terrorakt durchzuführen. Wie der Britische „Independent“ schreibt, haben Senatorin Kirsten Gillibrand, und der ehemalige Senator Bob Graham Barack Obama aufgefordert, den Teil des 9/11 Comission Reports, der unter Verschluss ist, zu veröffentlichen. Im 800-seitigen Bericht, den die Kommission des Kongresses der USA vorbereitete, wurde das letzte Kapitel aus Gründen der nationalen Sicherheit geheim gehalten. Vermutlich dort sind, Bob Graham zufolge, auf 28 Seiten Fakten über die Verbindungen von Er-Riad zum Terrorakt zu finden, mit der die Administration von George Bush sich die Beziehungen nicht verderben wollte.
CBS-Interviewer Steve Kroft:
Wer hat konkret die zukünftigen Terroristen unterstützt? Die Regierung von Saudi Arabien, gutbetuchte Bürger oder Wohlfahrtsverbände?
Bob Graham:
Alle von Ihnen Genannten.
VO:
Zum Ende der Präsidentschaft von Barack Obama, und vor seinem Besuch in Saudi Arabien zielen die demokratischen Senatoren darauf ab, diese geheimen Papiere zu veröffentlichen.
Ursächlich ist der Wunsch, die Republikaner in Misskredit zu bringen, da ja bekannt ist, dass der Republikaner Georg W. Bush (junior) wie die ganze Familie Bush gute Verhältnisse zu Saudi Arabien hatte.
Giulietto Chiesa, ital. Journalist und Aktivist:
Das ist ein politischer Kampf innerhalb der USA. Denn diese Texte heute zu veröffentlichen, würde so ein gigantischer Skandal sein, der nicht nur die beiden Präsidentschaften von Georg Bush Junior sondern auch die beiden Präsidentschaften von Herrn Obama in Frage stellt. Es würde ein sehr ernster Schlag in das Prestige der amerikanischen Administration überhaupt sein.
VO:
Tatsächlich konnte, nachdem Osama Bin Laden für alles beschuldigt worden war, die nationale Kommission des Kongresses einige Ungereimtheiten des Terroraktes in der offiziellen Version nicht erklären. An Stelle der amerikanischen Senatoren stellen wir nun diese Fragen:
VO 2:
Erste Frage:
Könnten die Zwillingstürme vom Brand zerstört worden sein?
VO:
Am 11. September 2001 haben zwei Flugzeuge nacheinander, erst den nördlichen und dann den südlichen Turm des World Trade Center durchbohrt. In Folge sind die beiden Wolkenkratzer eingestürzt. Nach offizieller Darstellung sollen zu der Zerstörung der Türme Brände geführt haben, die durch den Aufprall der Boeings verursacht worden sind. Wissenschaftler meinen, dass die Temperatur in den Türmen nicht hoch genug gewesen sein kann, um das kräftige Stahlgerüst zu schmelzen und das Gebäude zum Einsturz zu bringen.
Magomed Tolbojew (Testpilot, Held der Russ.Förderation)
Nach unseren Einschätzungen hatten die Maschinen je 20 Tonnen Brennstoff. Brennstoff ist aber keine Miene, also explodiert nicht zielgerichtet. Nach der Explosion geht die Energie in alle Richtungen. Warum ist der Turm dann zusammengebrochen? Das ist unmöglich. Die Energie des Flugzeugs wird durch die Stockwerke reduziert und nicht weitergeleitet. Wir haben doch gesehen, wie das Gebäude runtergekommen ist. Diese Sprengung wurde unter dem Fundament gemacht. Zumindest unterhalb der 10 bis 20 Etage. Und unter dem Gewicht der oberen Stockwerke konnte der Turm dann zusammenfallen.
VO2:
Zweite Frage:
Wodurch konnte die Stahlkonstruktion zerstört werden?
VO:
Amerikanische BauSpezialisten sind nach eigenen Berechnungen zu dem Ergebnis gekommen, dass die Wolkenkratzer in New York nicht wegen eines Brandes zerstört werden konnten. So gerade und akkurat könnten die Türme nur in einem Fall zusammenklappen: Eine zielgerichtete Sprengung der tragenden Konstruktion des Gebäudes. Und so ist es kein Zufall gewesen, das die Wissenschaftler in dem Brand Termit gefunden haben. Termit ist ein Stoff, der vom Militär und von Abrissspezialisten bei professionellen Abrissarbeiten benutzt wird.
Im Jahre 2007 hat Richard Gage, Mitglied des Amerikanischen Instituts der Architekten, in einem Interview für die „Komsomolskaja Prawda“ geäußert:
VO3:
Es ist offensichtlich, dass es sich hier um eine professionelle Demontage mit der Benutzung von Sprengstoff handelte. Mit Rücksicht auf das existierende Sicherheits- und Kontrollsystem ist es schwer vorstellbar, das diese Arbeiten von Terroristen ohne irgendeine Behinderung durchgeführt werden konnten. So kommen wir zu dem schrecklichen Schluß, daß der Akt unter Regie der Regierungskreise der USA stattfand.
Stanislaw Lekarew, ehemaliger Auslandsgeheimdienstoffizier:
Das ist ein professioneller Abriss von Gebäuden in einer modernen Metropolis nach den Regeln der Bauleute, die tragende Konstruktionen schräg sprengen. Dann fällt das obere Teil herunter und zerstört dadurch alles darunter. Die Flugzeuge haben die Türme ganz oben getroffen. Und die Feuerwehrmänner, die die Attacke der Terroristen gesehen haben, behaupten, dass es Explosionen zwischen dem 10 und 15 Stock gegeben hat. Das sind genau die Stockwerke, die für einen professionellen Abriss notwendig wären.
VO2:
Die Dritte Frage:
Warum wurde Turm Nummer 7 zerstört?
VO:
In der Welt herrscht die Meinung vor, dass nur zwei Wolkenkratzer zerstört wurden. In Wirklichkeit waren es drei! Das sogenannte Gebäude 7 des World Trade Centers wurde acht Stunden nach dem Angriff zerstört, obwohl kein Flugzeug hinein geflogen ist. Auch dieses Gebäude ist zusammengeklappt wie bei einer professionellen Demontage. Bisher hat noch niemand erklärt, warum das Hochhaus eingestürzt ist. Die offiziellen Dokumente des Kongresses der USA verlieren kein Wort darüber. Auf die Fragen der Journalisten haben die Mitglieder der Kommission geantwortet, dass sie zu dem Fall keine Informationen haben.
VO2:
Die Vierte Frage: Wie konnten die Flugzeuge New York und Washington erreichen?
VO:
Nach Vorschrift werden alle Flugzeuge der USA, die Ihren Kurs ändern, durch Jagdflieger begleitet und können im Extremfall zerstört werden. Aus unerklärlichen Gründen wurde genau am 11. September das Luftabwehrsystem ausgeschaltet. Darum hat das System nicht auf die zwei Boeings reagiert, die ihren Kurs verlassen haben und nach New York geflogen sind. Eine halbe Stunde, nachdem das erste Flugzeug in den Turm geflogen ist, wurden die Jäger alarmiert.
Magomed Tolbojew (Testpilot, Held der Russ.Förderation)
Die Luftabwehr wird nie ausgeschaltet.
Diese Organisation arbeitet an 365 Tagen 24 Stunden am Tag. Du hast immer auf Deinem Monitor die technischen Daten und Wartungsarbeiten sind da nicht notwendig.
VO:
Noch größeren Verdacht im ganzen Ablauf ruft der Anschlag auf das Pentagon hervor.
Es ist bekannt, dass das Territorium um das Verteidigungsministerium der am besten beschützte Ort der Welt ist. Trotz der sehr strengen Maßnahmen konnten die Terroristen locker zu dem Gebäude fliegen und es beschädigen. Dieser Fall bringt sogar jeden durchschnittlichen Amerikaner zum Zweifeln. Es ist unverständlich, dass die riesengroße Boeing auf den Bildern der Explosion fehlen. Wohin verschwanden die schweren Motoren des Riesenpassagierflugzeugs und seine Flügel, die fast 40 Meter Länge haben? Warum wurden an dem Ort der Katastrophe nur Trümmer von einem Flugzeug ohne Piloten gefunden? Und wie konnten die Kamikazeflieger, die keine Flugerfahrung hatten, so einen Jet fliegen, wie konnten sie über Washington und mit präziser Genauigkeit in genau das Teil des Pentagon treffen, in dem gerade Renovierungsarbeiten stattfanden, also fast niemand dort war?
Die nationale Kommission des Kongresses der USA hat keine Antworten auf diese Fragen.
Giulietto Chiesa, ital. Journalist und Aktivist:
Es ist absolut unmöglich, zu beweisen, dass dort ein Flugzeug reingeflogen ist. Ein Jet, ein riesengroßes Passagierflugzeug, kann nicht mit der Geschwindigkeit von 800 km/h in der Höhe von zwei, drei Metern fliegen. Das Flugzeug würde zerbrechen. Und alle Piloten mit denen ich mich getroffen habe, bestätigten das.
VO:
Und zuletzt:
Man kann nicht allein Terrorakte in solchem Maßstab durchführen. Die 19 Terroristen benötigten die Hilfe des Landes, in dem es geschehen war. Es ist schwer zu glauben, dass die unerfahrenen jungen Menschen, die zum größten Teil nicht mal Englisch sprachen, fertig gebracht haben, so eine komplizierte Aktion durchzuführen und dazu gegen so einen mächtigen Staat mit modernstem Verteidigungsapparat.
Übrigens: In dem geheimen Teil des Berichtes gibt es darüber wahrscheinlich auch keine Auskunft. Im schlimmsten Fall für die Republikaner und für Saudi Arabien sind dort Informationen über die mögliche Beteiligung von Er-Riad zu finden.  Aber diese Informationen geben keine Erklärungen für die wichtigen Fragen. Antworten darauf haben bisher weder die internationale Gemeinschaft noch die amerikanischen Bürger bekommen.
Alexander Petrov, Alexandra Nesterowa, Andrej Sokolow für „Postskriptum“.
Alexej Puschkov:
Dem ist vielleicht noch folgendes hinzuzufügen: Die Anhänger der offiziellen Version bezeichnen jeden Versuch sie anzuzweifeln, als Verschwörungstheorie. Aber das ist kein Argument. Als ob es in der Geschichte der USA niemals Verschwörungen gab. Als ob der Mord an John F. Kennedy keine offensichtliche und gut durchdachte Verschwörung war. Als ob der Skandal, der in aller Munde war, bei dem es um die Finanzierung der Nicaraguanischen Konterrevolutionäre durch illegale Waffenlieferung der Amerikaner, keine Verschwörung war. In den USA hat man sich bemüht, das zu vergessen, aber das war eine Verschwörung –  und zwar unter Regan, der jetzt fast als der größte Präsident der Vereinigen Staaten dargestellt wird. Und war der Einmarsch in den Irak unter der Bush-Administration auf der Basis von gefälschten Dokumenten und Anschuldigungen nicht Ergebnis einer Verschwörung? Also wenn in den USA etwas Verschwörungstheorie genannt wird, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es tatsächlich eine Verschwörung gab. Aber den Dingen auf den Grund zu gehen, ist in dem Land, das sich als demokratischste Land der Welt bezeichnet, praktisch unmöglich.
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„Postskriptum“ vom 23 April 2016
Alexej Puschkov:
ab Minuten 13:00 bis 20:00 Saudi Arabien – 9/11 – „USA“ – Obama

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Senator Bob Graham – Release the Redacted 28 Pages from 9/11 Report!
Jesse Ventura OTG – Ora.TV

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Bob Graham – Who helped the „9/11“ Hijackers when they were in US
…. Ich denke, es ist nicht plausibel zu glauben, dass 19 Personen, von denen die meisten nicht englisch sprachen, von denen die meisten noch nie zuvor in den Vereinigten Staaten gewesen waren, viele keine hohe Schulbildung hatten, solch eine komplizierte Aufgabe ohne Unterstützung innerhalb der Vereinigten Staaten hätten ausführen können. – Bob Graham

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60 Minutes-Sendung auf CBSBob Graham – CBS-Reporter Steve Kroft
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The „28 page report“ on  „9/11“ you can`t see
families fight to declassifiy 28 pages from 9/11 report

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Saudi Royal family directly linked to 9/11 attacks?
Investigation blocked by US-government

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Gastbeitrag Dr. Ron Paul: Ja, Prinz Faisal, wir müssen unsere bilateralen Beziehungen „neu kalibrieren“

 

Über viele Dekaden haben die Vereinigten Staaten und SaudiArabien eine besondere Beziehung zueinander unterhalten: die Saudis verkaufen relativ preisgünstiges Rohöl an die Vereinigten Staaten, für dessen Export das Land eine Bezahlung mittels unserer FiatWährung akzeptiert. Im Anschluss recyceln die Saudis diese vereinnahmten Papierdollars, indem sie unserem militärischindustriellen Komplex Waffensysteme und –ausrüstungen in Multimilliardendollarhöhe abkaufen, während die US-Regierung die nationale Sicherheit SaudiArabiens garantiert.

Indem die Saudis einzig US-Dollars für einen Verkauf ihres Rohöls akzeptieren, halfen sie dem US-Dollar dabei, dessen Status als Weltreservewährung aufrecht zu erhalten. Und dies bedeutet wiederum, dass wir als Land dazu in der Lage sind, einerseits Inflation in alle Welt zu exportieren und andererseits unseren riesigen Wohlfahrts– und Militärstaat zu finanzieren.

Gleichzeitig wird der Tag des finanziellen Erwachens in die Zukunft verschoben. Doch es erweckt zurzeit den Eindruck, als ob diese langjährige und voller Verwicklungen behaftete Allianz auseinanderfallen könnte. Zum einen hat der mit dem Iran vereinbarte Nukleardeal die Saudis in große Wut versetzt und mehr als empört.

Die pikante Rolle der Saudis bei den 9/11-Anschlägen

Schließlich sehen die Saudis im Iran ihren bittersten politischen Rivalen in der Nahostregion. Die Saudis scheuten keine Kosten, um die mit dem Iran getroffene Atomvereinbarung in Washington zu sabotieren und zu Fall zu bringen. Die Saudis waren jedoch nicht erfolgreich – zumindest bislang nicht.

Ebenso zeigen sich die Saudis frustriert ob der Tatsache, dass die USA nicht einen höheren Anteil von deren Ressourcen zum Einsatz gebracht haben, um das durch SaudiArabien betriebene „Regimewechselprojekt“ in Syrien zu forcieren. Dieses Projekt wurde in SaudiArabien als Weg zur Reduzierung des iranischen Einflusses im Mittleren Osten angesehen.

Doch letztendlich ist es die potenzielle Publikation des 28seitigen Geheimberichts zu den Anschlägen von 9/11, der angeblich aufzeigen soll, dass die saudische Regierung in die Attacken auf New York und Washington involviert gewesen ist, und der die größte Bedrohung für einen Zerfall der Allianz zwischen den USA und SaudiArabien darstellt.

Wird die staatsrechtliche Immunität Saudi-Arabiens aufgehoben?

Die Angehörigen der Todesopfer ersuchen bereits um das Recht, die saudische Regierung justizrechtlich haftbar zu machen und zur Verantwortung zu ziehen, falls der Geheimbericht aufzeigen sollte, dass die Saudis tatsächlich eine Rolle in Bezug auf die verübten Anschläge gespielt haben.

Der „Justice Against Sponsors of Terrorism Act” des US-Senats würde die staatsrechtliche Immunität SaudiArabiens aufheben, wodurch einer einsetzenden Klagewelle grünes Licht erteilt würde. Die Saudis drohen damit, eine Dreiviertelbillion US-Dollars in Form von gehaltenen US-Finanzanlagen abzuverkaufen, falls der Gesetzentwurf verabschiedet und instand gesetzt würde.

Dies wäre ein Schritt, der nicht nur die internationalen Finanzmärkte, sondern auch die wackelige Wirtschaft SaudiArabiens aus den Angeln heben könnte. Präsident Obamas desaströser Staatsbesuch in der saudischen Hauptstadt Riad mag vielleicht als letzter Strohhalm zugunsten eines Erhalts der bilateralen Beziehungen angesehen worden sein.

Besuch des US-Präsidenten in Saudi-Arabien: „Dicke Luft zwischen beiden Ländern“

In Washington als Staatsbesuch propagiert, um die angeschlagenen Beziehungen zwischen beiden Staaten wieder zu verbessern, zeigten die Saudis Präsident Obama jedoch die kalte Schulter. Der saudische Monarch entsendete einen niederrangigen Funktionär, um Präsident Obama nach dessen Ankunft an dessen Maschine zu empfangen, während er selbst eine ankommende Delegation des Golfkooperationsrats persönlich empfing und willkommen hieß.

Die daraus resultierende Botschaft ist ziemlich eindeutig. Das PR-Team Obamas versuchte dem Staatsbesuch eine medial positive Note zu verleihen, indem offiziell bekannt gegeben wurde, dass dieser Besuch die „dicke Luft zwischen beiden Ländern bereinigt“ habe. Doch der einflussreiche und ehemalige saudische Geheimdienstchef Prinz Turki Al-Faisal stimmte nicht mit dieser Sichtweise überein.

Gegenüber dem Sender CNN erklärte Al-Faisal, dass „es in Saudi-Arabien zu einer Neukalibrierung unserer bilateralen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten kommen muss“. Ich stimme in diesem Punkt mit Prinz Faisal überein. Es wird seit Langem schon Zeit für eine Neukalibrierung unserer gegenseitigen Staatsbeziehungen.

Plädoyer für Ende der subventionierten Waffengeschäfte mit den Saudis

Während ich persönlich nicht glaube, dass wir über irgendein Mittel verfügen, um den Saudis vorzuschreiben, wie diese ihre Land regieren sollten, muss das nun seit Dekaden anhaltende Arrangement beendet werden. In diesem Zuge darf es zu keinen durch die USSteuerzahler subventionierten Waffengeschäften mit SaudiArabien mehr kommen.

Die Saudis schlachten Zivilisten im Bürgerkriegsstaat Jemen ab, entsenden Waffensysteme an Gruppen wie ISIS und andere islamistische Extremisten in Syrien und sonst wo auf der Welt, hauen ihren eigenen Landsleuten und Staatsbürgern die Köpfe aufgrund von teils geringfügigen Vergehen ab, erweisen sich als Terrorfinanziers in Übersee und bedrohen den Frieden in anderen Ländern der Nahostregion.

Es sollte offiziell bekannt gegeben werden, dass die US-Regierung nicht mehr länger für die nationale Sicherheit des saudischen Königreichs garantiert. Falls die Saudis uns im Gegenzug und aus Protest kein Rohöl mehr verkaufen sollten, gibt es viele andere ölproduzierende Länder rund um den Globus, die glücklich wären, wenn sie in diese Fußstapfen treten könnten.

Dem Iran wurde es über einen langen Zeitraum unmöglich gemacht, das eigens im Land geförderte Rohöl an den Weltmärkten zu verkaufen. Falls die saudische Regierung tatsächlich in die 9/11-Anschläge verwickelt gewesen sein sollte, darf das Land keine staatsrechtliche Immunität vor Strafverfolgung mehr genießen.

Falls dies wechselwirkende Schritte anderer Länder zur Folge haben sollte, die sich dem Schaden, den die USAußenpolitik in aller Welt anrichtet widersetzen, dann wäre dem eben so. Ja, Prinz Faisal. Lassen Sie uns unsere wechselseitigen Staatsbeziehungen auf jeden Fall „neu kalibrieren“. Ich bin dafür, dass unser Land zukünftig keine undurchsichtigen Allianzen mit SaudiArabien mehr eingeht!

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9/11, Saudi- Arabien und eine ernste Drohung

Cover Up 9/11 - David Dees Illustrations - ddees_com - CC BY

Cover Up 9/11 – David Dees Illustrations – ddees_com – CC BY

SaudiArabien, Diktatur, Terrorunterstützer und drittgrößter Halter von US-Staatsanleihen, hat die Obama-Regierung und den US-Kongress davor gewarnt, dass Riad seine US-Investitionen liquidieren wird, falls der Kongress ein Gesetz verabschieden sollte, das es erlauben würde die saudische Regierung für ihre Rolle bei 9/11 verantwortlich zu machen.

Dieser saudische Erpressungsversuch wurde von der New York Times im Artikel Saudi Arabia Warns of Economic Fallout if Congress Passes 9/11 Bill (Saudi-Arabien warnt vor wirtschaftlichen Folgen, wenn der Kongress das 9/11-Gesetz verabschiedet) veröffentlicht. Riad hält derzeit US-Papiere im Wert von einer dreivirtel Billionen US-Dollar. Ein Betrag, der den US-Dollar in die Knie zwingen und die ganze Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte, wenn er auf einmal auf den Markt geworfen wird.

Vielleicht erklärt dies auch die Unterstützung des wahabistischen Regimes durch Washington und Obama, der laut Aussagen von Kongressmitarbeitern und anderen Offiziellen für ein Scheitern der Gesetzesvorlage lobbyiert:

Obama hat so intensiv gegen das Gesetz Lobbyarbeit betrieben, dass einige Senatoren und Familien von Opfer beim 11. September wütend sind. Aus ihrer Sicht hat sich die Obama-Regierung auf die Seite des Königreichs gestellt und ihre Bemühungen vereitelt herauszufinden, von dem sie glauben, was die Wahrheit über die Rolle einiger saudischer Offizieller bei der terroristischen Handlung gewesen ist.

(Obama has been lobbying so intently against the bill that some lawmakers and families of Sept. 11 victims are infuriated. In their view, the Obama administration has consistently sided with the kingdom and has thwarted their efforts to learn what they believe to be the truth about the role some Saudi officials played in the terrorist plot.)

Der Gesetzentwurf soll klarstellen, dass eine gewährte Immunität von Ausländern nicht für Nationen gilt, die für einen Terroranschlag auf US-Boden verantwortlich gemacht werden könnten. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würde es de facto den Weg freimachen für eine Untersuchung der Rolle, die die saudische Regierung bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 spielte bzw. würde bestehenden Klagen die Möglichkeit geben auf diese Rolle einzugehen.

Riad scheint zu realisieren, dass seine Verwicklungen bei 9/11 damit ans Tageslicht gezerrt werden und dürfte daher in den Panik-Modus gegangen sein. Saudi-Arabien droht jetzt damit Hunderte von Miliarden in US-denominierte Vermögenswerte zu liquidieren – möglicherweise bis zu 750 Milliarden an US-Staatspapieren.

Während des Besuch des saudischen Außenministers Adel al-Jubeir im vergangenen Monat hat dieser Washington eine Nachricht des saudischen Königs übermittelt. Inhalt laut der New York Times sei dabei, dass „den Senatoren damit gesagt werden soll, dass Saudi-Arabien sich gezwungen sehen würde bis zu 750 Milliarden US-Dollar in US-Schatzanleihen und anderen Vermögenswerten in den USA zu verkaufen, bevor diese Gefahr laufen durch amerikanische Gerichte eingefroren zu werden.“

Die saudische Drohung dürfte Washington unvorbereitet getroffen haben. Ging man doch bislang immer davon aus, dass China diese Karte ausspielen würde, wenn es zwischen Peking und Washington zu einem größerern geopolititischen Konflikt kommen sollte. Die Drohung ist ein weiterer Baustein in der sich verschlechternden – zumindestens in der Öffentlichkeit so dargestellten – Beziehung der beiden Länder, was die Frage des „Umgangs mit dem Iran“ anbelangt. Viele Experten sind jedoch ob der Drohung Riads skeptisch, da ein solcher Schritt durch die Kopplung der saudischen Währung an den US-Dollar (Stichwort Petrodollar und Pegging) die eigene Wirtschaft schwer in Mitleidenschaft ziehen würde.

Die Obama-Regierung dürfte nicht nur wegen der wirtschaftlichen Folgen besorgt sein, sondern hauptsächlich was die legitime Frage zur saudischen Rolle bei 9/11 ans Tageslicht bringen würde. Und in Folge dessen, wer darin verwickelt war.

Angehörige von Opfern der Anschläge versuchen schon seit langem die US-Gerichte zu nutzen, um die (finanzielle) Beteiligung der saudischen Königsfamilie, saudischer Banken und Organisationen zu belegen. Diese Versuche wurden laut Zero Hedge weitgehend zunichte gemacht, weil ein Gesetz aus dem Jahre 1976 fremde Nationen eine gewisse Immunität vor Klagen an US-Gerichten zusichert. Und genau jenes 1976er Gesetz will der neue Gesetzentwurf abschaffen.

Natürlich kann die US-Regierung nicht einfach zugeben, dass sie versucht die Wahrheit unter dem Teppich zu halten. Daher behauptet die US-Regierung, dass eine Schwächung der Bestimmungen zur „Staatsimmunität“ US-Interessen und sogar US-Amerikaner in Gefahr bringen könnte, da dann andere Nationen auch ihre Gesetzgebung überarbeiten könnten.

Neben der im Artikel der New York Times unausgesprochenen Möglichkeit der Beteiligung bzw. des Wegsehens bei 9/11 durch Washington und deren Aufdeckung in Folge der Gesetzesvorlage bzw. der Reaktion Riads, dürfte sich die US-Regierung wohl auch berechtigte Sorgen machen, dass ihre eigenen globalen terroristischen Machenschaften „entlarvt“ werden, wenn es keine „Staatsimmunität“ andere Nationen mehr gibt.

Quellen:
Saudi Arabia Threatens to Crash the Dollar if Congress Exposes their Role in 9/11 Attacks
Saudi Arabia Warns of Economic Fallout if Congress Passes 9/11 Bill
Saudi Arabia Threatens To Liquidate Its Treasury Holdings If Congress Probes Its Role In Sept 11 Attacks

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 Terror und Krieg = Lüge und Vertuschung

Terror und Krieg = Lüge und Vertuschung 26.04.2016

Der Ex-CIA-Agent Robert Baer, der wie andere CIA-Agenten die Aufgabe bekam, einen Regierungswechsel in Jugoslawien vorzubereiten, bekennt in einem Interview mit dem Magazin Britic Folgendes: „Ich erhielt Anweisungen, Slowenien bereit zu machen, die Unabhängigkeit zu erklären. Man hatte uns viel Geld gegeben, ein paar Millionen Dollar, um verschiedene NGOs, Oppositionsparteien und verschiedene Politiker zu finanzieren, die Hass entzünden […] Viele CIA-Agenten und hohe Offiziere verschwanden einfach, weil sie sich weigerten, Propaganda gegen Serben in Jugoslawien durchzuführen. Persönlich war ich von der Dosis der Lügen schockiert, was da aus unseren Agenturen kam und Politiker fütterte! Viele CIA-Agenten wurden auch auf diese Propaganda eingestellt, ohne zu wissen, was sie tun […] Einige CIA-Agenten waren für das Schreiben der offiziellen Erklärungen verantwortlich, die dann von den Sprechern in den Nachrichten abgelesen wurden.Natürlich sind die Nachrichten-Moderatoren blind für das, sie bekamen die Nachrichten von ihrem Chef, und der bekam sie von uns. Jeder hatte die gleiche Mission: durch das Fernsehen Hass und Nationalismus zu verbreiten und die Unterschiede zwischen den Menschen hervorzuheben.“ Es wird wieder einmal mehr deutlich, liebe Zuschauer, dass die heutigen Kriege bewusst durch Lügen und Vertuschung hervorgerufen und geschürt werden. Der Autor und ehemalige Gymnasiallehrer, Frank-Rüdiger Halt, bringt es so auf den Punkt, ich zitiere: „Der „Krieg gegen den Terror“ ist schon als Begriff unsinnig, denn Krieg ist die extremste Form von Terror. Offensichtlich ist dies eine Ablenkung vom wirklichen Terror, der seine Wurzeln in der Allmacht des großen Geldes einiger weniger hat. Diese ziehen ihren Reichtum vor allem aus Kriegen, Krisen, Krankheiten und Staatsschulden und nutzen das grausige Terror-Spiel geopolitisch im Sinne ihrer „Neuen Weltordnung“. Ihre Erfolgsgarantie ist die Trägheit und Ignoranz der Massen.“ Krieg für Krieg sollen wir also für die Neue Weltordnung gefügig gemacht und in sie hineingeführt werden. Diese Strategie gilt es zu durchschauen und ihr nicht durch unsere Passivität in die Hände zu spielen. Denn nur solange die Masse schläft, haben diese Kriegstreiber freie Hand. Helfen sie darum mit diese Lügenpropaganda aufzudecken, auch durch Verbreitung dieser Sendung.

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„USA“ – Schmelzender Rechts-Staat

„Der Nationale Verteidigungs- Ermächtigungs-Akt“  – „National Defense Authorization-Act“

„PATRIOT ACT“

Die USA führen Invasions-Kriege im Namen der „Terror-Bekämpfung“

Die USA führen Invasionskriege im Namen der Terrorbekämpfung 21.04.2016

In einer Rede vom 3. Oktober 2007 veröffentlichte der USGeneral und Oberbefehlshaber der NATOStreitkräfte im Kosovo Krieg, Wesley Clark, „schockierende“ Details über die US-Politik und demaskierte damit die US-Regierung. Was sich in der Folge der Terroranschläge vom 11. September 2001 in der US-Politik abspielte, bezeichnete er unverhohlen als „politischen Staatsstreich“, bei dem einige „hartgesotteneLeute die Außenpolitik an sich gerissen hätten. Als Clark zehn Tage nach den Anschlägen im Pentagon weilte, habe ihm ein General berichtet, dass man sich gerade dazu „entschlossen“ hätte, den Irak anzugreifen. Als er nach den Gründen fragte, erhielt er die Antwort: „Ich weiß es nicht …, aber sie können Länder angreifen und sie wollen dabei stark aussehen.“ Als die US-Luftwaffe bereits Afghanistan bombardierte, habe er den General erneut getroffen. „Diesmal“ habe er ihm eröffnet, dass man Pläne „dafür“ habe, in den „kommendenfünf Jahren „siebenLänder anzugreifen, um deren Regierungenauszuschalten“. Anfangen werde man mit dem Irak, gefolgt von Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und „letztlich“ dem Iran. Den verhängnisvollen Anfang nahm das Ganze wohl im Jahr 1991 nach dem Irakkrieg. Der damalige Staatssekretär, Paul Wolfowitz, habe im Gespräch mit Clark erklärt: Der Irakkrieg habe gezeigt, dass US-Truppen im Nahen Osten aktiv sein können, ohne durch die Sowjets gestoppt zu werden. Dadurch gewinne man fünf bis zehn Jahre, um im Nahen Osten russisch unterstützte Regierungen „zu beseitigen“. Geschätzte Zuschauer, „diese“ Aussagen zeigen klar, dass es hier „nicht“ um Terrorbekämpfung, sondern „eindeutig“ um Invasionskriege und die „gezielteBeseitigung „unliebsamer“ Regierungen geht.

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Wesley Clark – Sieben Kriege in Fünf Jahren

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Wesley Clark – The Truth about Osama Bin Laden and Irak

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http://www.kla.tv/8127

US-Wahlkampf hat nichts mit Demokratie zu tun

US-Wahlkampf hat nichts mit Demokratie zu tun 21.04.2016

Heute befassen wir uns mit einer Aussage des ehemaligen USPräsidenten Jimmy Carter. Um diese Aussage besser einschätzen zu können, muss man über ihn folgendes wissen: Carter regierte von 19771981 und ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges der einzige US-Präsident, unter dessen Regierung die USA in keine offene kriegerische Auseinandersetzung verwickelt waren. Eben dieser äußerte sich bezüglich der aktuellen Präsidentschaftswahlen in einem Interview: „Die Demokratie ist tot! Die Tatsache, dass alle USPräsidentschaftskandidaten mindestens über 200 Millionen Dollar verfügen müssen, zeigt die Verwandlung des Landes von einer Demokratie zu einer Oligarchie (Also eine Regierung weniger Reicher). Dies untergräbt unwiederbringlich moralische und ethische Grundlagen des Landes.“ Diese Aussage erhärtet sich durch eine Studie aus dem Jahr 2014, welche aufzeigt, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Abgeordneten und Senatoren in den USA Millionäre sind. Somit muss festgestellt werden, dass USWahlen und USPolitik mehr vom Vermögen als von direkter Demokratie bestimmt sind.

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Warum die aktuellen Syriengespräche eine Farce sind?

 Warum die aktuellen Syriengespräche eine Farce sind? – 22.04.2016

Am 20. April 2016 titelte das Schweizer Radio und Fernsehen SRF auf seiner Webseite: „Die Syriengespräche in Genf haben den Nullpunkt erreicht.“ Der Chef der Oppositionsdelegation, Riad Hijab, sagte: Seine Delegation könne nicht in Genf bleiben, während das Regime Assad in Syrien Zivilisten bombardiere und Wohnquartiere abschnüre, in denen Menschen hungerten. Zur Erinnerung: Die Oppositionsdelegation mit dem Namen „Hohes Verhandlungskomitee“ HNC – wie die „Deutschen Wirtschafts NachrichtenDWN am 31. Januar 2016 berichteten – wurde im Dezember 2015 als Interessenvertreter SaudiArabiens ins Leben gerufen. Sie bestehe aus extremistischen Kämpfern, die den syrischen Präsidenten Assad stürzen wollen. In Syrien kenne die Oppositionsdelegation niemand, so die DWN. Trotzdem schafft es die angeblich „wichtigste“ Oppositionsdelegation, die Syriengespräche zu blockieren. Der schwedischitalienische Syrienbeauftragte der UNO Staffan de Mistura sei sichtlich frustriert gewesen, so SRF. Doch warum wird den Worten dieser fragwürdigen Oppositionsdelegation überhaupt Glauben geschenkt? Hätte der UNO-Vermittler z.B. den Bericht eines kanadischen Wahlbeobachters zu Rate gezogen, der bei den syrischen Parlamentswahlen vom 13. April 2016 vor Ort war, wäre er bezüglich Assad vermutlich zu einer anderen Folgerung gekommen. Die kanadische Wahldelegation kam nämlich zur Überzeugung, ich zitiere: „dass die Regierung von Syrien eine glaubwürdige Kraft in den wegweisenden Verhandlungen ist, die bevorstehen.“ Weiter schlussfolgerte der kanadische Bericht, Zitat: „Wenn die Verhandlungsdelegation der syrischen Regierung heute ihre Plätze in Genf einnimmt, hat sie dafür ein Mandat der syrischen Menschen. Auf der anderen Seite hat die Oppositionsdelegation aus „Kopfabschlagern“, die in letzter Minute durch die USA und SaudiArabien zusammengestellt worden war, keinerlei Mandat von den Syrern, die unter der militärischen Besetzung dieser „Rebellen“ leiden müssen. In diesen Gebieten waren keinerlei Wahlen abgehalten worden. Westliche Regierungen, wie die der USA, haben die Wahlen in Syrien (mit einer Beteiligung von 58%) verworfen, obwohl die Wahlbeteiligung bei US-Wahlen lediglich 48% betrug.“ Soweit der Bericht des kanadischen Wahlbeobachters. Dass nun jedoch weder die UNO, noch die westlichen Medien und Politiker an solchen Gegenstimmen interessiert sein dürften, die Assad in ein anderes Licht rücken, ist offensichtlich. Denn seit Beginn des Syrienkonflikts wurde der syrische Präsident als brutaler Diktator gebrandmarkt, der mit Waffengewalt gegen friedsame Demonstranten losgeht, Chemiewaffen und Fassbomben gegen seine eigene Bevölkerung einsetzt, diese aushungern lässt usw. Jedoch wurden solch schwere Anschuldigungen weder nach journalistischen Richtlinien überprüft, noch in Frage gestellt. Auch nicht seit z.B. erwiesen ist, dass die Chemiewaffeneinsätze im Jahr 2013 nicht auf syrische Regierungstruppen zurückzuführen sind. Doch wie hat die ganze Verteufelung Assads eigentlich begonnen, der lange Zeit als Reformer Syriens galt? Angefangen hat es damit, als im Zuge vereinzelter Demonstrationen im Frühjahr 2011, die US-amerikanische Kampagnenplattform AVAAZ verlauten ließ, Assad würde brutal gegen friedliche Zivilisten vorgehen. Diese Behauptung wurde dann auch von den westlichen Medien einheitlich übernommen. Somit schien die Legitimation zur Assad-Verteufelung gelegt. Einen Monat zuvor hatte AVAAZ schon auffällig die Kampagne zum Sturz der Gaddafi-Regierung in Libyen begleitet. Obwohl sich AVAAZ selbst als 100 % unabhängig gibt, sind folgende Verbindungen nachweisbar: zur Rockefeller– und Bill GatesFoundation, zu Stiftungen von George Soros, sowie auch zu anderen international agierenden PolitOrganisationen wie der „International Crisis Group“. Der deutsche freischaffende Journalist Joachim Guilliard fasste seine detaillierten und einsehbaren Untersuchungen über den Beginn des Syrienkonflikts wie folgt zusammen, Zitat: „Zahlreiche Berichte und die Zahl getöteter Polizisten und Soldaten belegen, dass die Eskalation der Gewalt von Beginn an auch durch Angriffe bewaffneter Regierungsgegner geschürt wurde. Parallel zu gewaltfreien Protesten gab es in den Brennpunkten von Anfang an bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen, die hierzulande praktisch ausgeblendet wurden. Obwohl vom ersten Monat an ein Drittel der Getöteten Polizisten und Soldaten waren, erfuhr man fast ein Jahr lang nichts über die bewaffneten Angriffe auf öffentliche Einrichtungen am Rande von Demos, über Hinterhalte und Gefechte. Stattdessen erweckte man den Eindruck, die Armee ginge mit schweren Waffen gegen friedliche Demonstranten vor.“ Genau so wie die Behauptung, Assad sei gewaltsam gegen friedliche Zivilisten vorgegangen, hinterfragt und revidiert werden muss, müssen auch alle anderen Behauptungen gegen Assad revidiert werden. Details dazu finden Sie in den im Anhang eingeblendeten Sendungen. Ob nun Friedensgespräche oder sonstige Friedensbemühungen rund um den Syrienkonflikt: schlussendlich deutet vieles darauf hin, dass es sich um eine von langer Hand geplante, abgesprochene und orchestrierte Aktion handelt. Der syrische Präsident Baschar al-Assad soll abgesetzt werden. Der USGlobalstratege und Präsidentenberater Zbigniew Brzeziński begründet dies damit, dass Syrien das Aufmarschgebiet für Zentralasien sei – jener Region, in der sich die Machtverhältnisse in der Welt entscheiden werden.

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TÜRKEI – ARMENIEN

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/04/25/zu-kritisch-tuerkei-interveniert-gegen-musik-projekt-aus-dresden/

Zu kritisch: Türkei interveniert gegen Musik-Projekt aus Dresden

Weil die Dresdner Sinfoniker in einem Projekt an den Massenmord an Armeniern vor 100 Jahren erinnern wollen, verlangt die Türkei, dass die EU die Förderung des Projekts stoppt. Die zuständige EU-Agentur hat das Projekt auf Intervention der Türkei bereits von ihrer Website genommen.

Die Dresdner Sinfoniker bei einer Aufführung des Projekts Aghet, das sich mit dem Völkermord an den Armeniern beschäftigt - und daher von der türkischen Regierung angefeindet wird. (Foto: Dresdner Sinfoniker)

Die Dresdner Sinfoniker bei einer Aufführung des Projekts Aghet, das sich mit dem Völkermord an den Armeniern beschäftigt – und daher von der türkischen Regierung angefeindet wird. (Foto: Dresdner Sinfoniker)

Die Türkei hat auf EU-Ebene gegen das Konzertprojekt «Ağıt» der Dresdner Sinfoniker zum Genozid an den Armeniern vor 101 Jahren interveniert. Der türkische EU-Botschafter verlange, dass die Europäische Union die finanzielle Förderung für die internationale Produktion einstellt, sagte Intendant Markus Rindt am Samstag in Dresden. Er sprach von einem «Angriff auf die Meinungsfreiheit». Das Projekt, das im November 2015 in Berlin Premiere hatte und auch in Istanbul gastieren soll, sieht er aber nicht in Gefahr. «Ich glaube nicht, dass unsere Agentur einknickt.»

Die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur bei der EU-Kommission stehe hinter «Ağıt», berichteten die «Dresdner Neuesten Nachrichten». Sie hat Rindt zufolge insofern nachgegeben, als sie Informationen darüber auf ihrer Internetseite entfernte. «Das finden wir nicht gut.» Es sei ein Warnsignal, dass die türkische Regierung selbst vor Einflussnahme auf freie Meinungsäußerung in Kunst und Kultur in Europa nicht zurückschrecke.

Sie hat laut Rindt sogar damit gedroht, ihre Zahlungen in den Kulturförderfonds einzustellen und die Beitrittsverhandlungen abzubrechen. «Sie wollten, dass niemand davon erfährt und dass die Begriffe Genozid und Völkermord getilgt werden.» Für die Musiker namhafter europäischer Orchester sei eine solche «Entschärfung» inakzeptabel. «Man muss beim Namen nennen, was es war; wir können nicht drum herumreden, dass es um Völkermord geht.»

Die Brüsseler EUKommission bestätigte, dass der Text von der Internetseite entfernt wurde. Es habe Bedenken gegeben bezüglich der Wortwahl. Daher sei der Text vorübergehend weggenommen worden, um über neue Formulierungen zu sprechen. Nach Angaben einer Sprecherin soll in den nächsten Tagen eine neue Projektbeschreibung veröffentlicht werden. Die EU-Kommission unterstütze das Projekt mit 200.000 Euro. «Seine Umsetzung ist nie in Frage gestellt worden.»

Die vorübergehende Streichung ist das «absolut falsche Signal», sagte Grünen-Chef Cem Özdemir der Bild am Sonntag. «Der Völkermord an den Armeniern sei eine historische Tatsache. Weder EU noch Deutschland dürften erpressbar sein. Kritik kam auch vom deutsch-türkischen Gitarristen Marc Sinan, von dem die Idee zu «Ağıt» stammt. Die Leugnung des Genozids durch die Türkei ebne den Boden «für die maßlose Gewalt» gegenüber den Kurden. «Das Appeasement durch die EU-Kommission macht Europa zum Mittäter.»

Ersten Verhaftungen armenischer Intellektueller in Istanbul waren 1915 Deportationen und Vernichtung gefolgt. Schätzungen zufolge kamen 800 000 bis 1,5 Millionen Angehörige der christlichen Minderheit im Osmanischen Reich ums Leben. Die Türkei als dessen Nachfolger sieht im Begriff Völkermord eine ungerechtfertigte Anschuldigung. «Wir wollen einen Dialog in Gang setzen», sagte Rindt. Nach Aufführungen in Dresden Ende April soll das Konzert der Sinfoniker mit Musikern aus der Türkei, Armenien und früheren Jugoslawien in Istanbul, Belgrad und Jerewan gastieren.

Die Dresdner Sinfoniker beschreiben den Charakter des Projekts:

Anlässlich des hundertsten Jahrestages des Völkermordes an den Armeniern initiierten die Dresdner Sinfoniker im November 2015 gemeinsam mit dem Gitarristen Marc Sinan das Konzertprojekt aghet – ağıt, das mit großem Erfolg im Berliner RADIALSYSTEM V uraufgeführt wurde. Gewidmet ist aghet – ağıt Marc Sinans Großmutter Vahide, einer Überlebenden des Genozids. Am 30. April wird die Produktion nun im Festspielhaus Hellerau zu erleben sein.

Im Türkischen steht ağıt für das Klagelied. Aghet – Katastrophe – ist einer der Ausdrücke, die von den Armeniern für jenes Verhängnis verwendet werden, das 1915 über sie hereinbrach. Führende armenische Intellektuelle des Osmanischen Reiches wurden in Istanbul verhaftet – eine Entwicklung, die in Deportationen der Armenier ganz Anatoliens endete, in Massenmord und Todesmärschen in die syrische Wüste: bis zu 1,5 Millionen Menschen fanden den Tod. Als wichtigster Verbündeter des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg war auch das deutsche Kaiserreich in die Verbrechen verstrickt. Deutsche Offiziere nahmen aktiv am Geschehen teil.

Die Dresdner Sinfoniker wollen mit ihrem Konzert ein Zeichen der Versöhnung setzen und sind besetzt mit Musikern aus der Türkei, Armenien, Deutschland sowie Mitgliedern des No Borders Orchestras, das mit Musikern aus den ehemaligen jugoslawischen Staaten ebenfalls ein Versöhnungsprojekt ist. Zwei Auftragswerke von Zeynep Gedizlioğlu (Türkei) und Helmut Oehring (Deutschland) und das Bratschen-Duduk-Doppelkonzert Surgite Gloriae des armenischen Komponisten Vache Sharafyan bilden das Herz dieses außergewöhnlichen Erinnerungsprojektes. Die Fotoausstellung Das nackte Leben der Fotojournalisten Christoph Püschner und Frank Schultze zum hochaktuellen Thema Flucht und Vertreibung begleitet die Aufführung. Sie wird vom 23. bis 30. April 2016 im Festspielhaus Hellerau zu sehen sein.

Im November 2016 wird aghet – ağıt in Kooperation mit dem No Borders Orchestra in Belgrad, in der armenischen Hauptstadt Jerewan und in Istanbul aufgeführt. Mit dem politisch brisanten Gastspiel in der kulturellen Hauptstadt der Türkei kehrt das Konzertprojekt dann an den point of departure des Völkermords zurück, der von offizieller türkischer Seite bis heute geleugnet wird.

Die Intervention zeige, wie wichtig gerade das Gastspiel in Istanbul für die gemeinsame Vergangenheitsbewältigung sei, betonte Rindt. Die sächsische Europaabgeordnete Cornelia Ernst (Linke) bemerkte, Kunst- und Meinungsfreiheit als höchste Güter und Säulen der EU seien keine Verhandlungsmasse. «Wer Mitglied der EU werden will, muss diesen Werten entsprechend handeln.»

Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) wies die Versuche, die Meinungs- und Kunstfreiheit zu beschränken, zurück. Mit der Musik des Verbrechens zu gedenken und zwischen den Völkern zu versöhnen, sei der richtige Weg im Umgang mit der Geschichte. «Ein Verschweigen würde die schrecklichen Ereignisse nachträglich legitimieren.» Nicht Vergessen und Verbot, sondern nur ein Miteinander könnten das damals verursachte Leid und die Wunden heilen.

Christoph Heubner vom Internationalen Auschwitz Komitee, einem Zusammenschluss von KZ-Überlebenden und ihren Organisationen, kritisierte, dass das Wort Völkermord in diesem Zusammenhang in Brüssel und Berlin immer wieder heruntergeschluckt und sich so der türkischen Deutungshoheit unterworfen werde. «Erinnerung ist nicht teilbar: wer vom deutschen Völkermord an den Juden spricht und die juristische Aufarbeitung des Völkermordes in Srebrenica befürwortet, darf vom Völkermord an den Armeniern nicht schweigen.»

Für die Sinfoniker ist der Widerstand vom Bosporus nichts Neues. Auch 2014 hat laut Rindt «die Benennung des Genozids genügt, um die türkische Regierung auf den Plan zu rufen». Deren Kulturministerium und die aserbaidschanische Botschaft zogen ihre Unterstützung für ein Projekt kurz vor der Premiere zurück.

 

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