Ab-Schaffung des Bar-Geldes – „Bar-Geld-Verbot“ – „Michael Vogt“ – Bargeldverbot stoppen! – „PETITION“ / „Überwachung“ – „RFID-CHIP“

Abschaffung des Bargelds – „Michael Vogt“ – „Enteignung“

klagemauertvBargeld-Abschaffung rückt näher: Wie Sparer enteignet werden sollen 05.02.2016


Das unabhängige Nachrichtenportal „StatusQuo NEWS“ berichtete am 27. Januar 2016, dass die größte norwegische Bank, die DNB Aktiengesellschaft (ASA), das Bargeld für ihre Kunden komplett abschaffen wird. Der Chef der DNB, Trond Bentestuen, sagte vor Kurzem in einem Interview mit der größten Zeitung Oslos, der „Verdens Gang“ kurz VG, dass „Norwegen kein Bargeld braucht“. Interessant sind die Details seiner Begründung. Bentestuen: „60 % des Bargeldes, das in Norwegen im Umlauf ist, ist außerhalb unserer Kontrolle.“ „Und ein großer Teil dieses Geldes liegt bei den Leuten unter der Matratze. Es ist Geld, das wir nicht sehen.“ Mit dieser Aussage gibt Bentestuen einen Hinweis darauf, was hinter der von gewissen Kreisen geforderten und geplanten Bargeld-Abschaffung steckt: Die Banken, wegen der Weltwirtschaftskrise unter Druck geraten, wollen sich den Zugriff über die Vermögenswerte der Bankkunden sichern. Das funktioniert nur, wenn die Bankkunden das Geld in ihren Konten belassen und es eben nicht in bar unter der Matratze oder in einem Schließfach horten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird darum zunehmend versucht, den Besitz von Bargeld zu kriminalisieren. Gemäß einer Meldung der deutschen Presse-Agentur dpa vom 22. Januar sagte der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, beim vergangenen Weltwirtschaftsforum in Davos, Bargeld helfe nur noch Geldwäschern und anderen Kriminellen ihre Geschäfte zu verschleiern. Ein weiterer Anhänger des Bargeldverbotes, der deutsche Wirtschaftsweise Peter Bofinger, lieβ im Spiegel verlauten: „Gibt es kein Bargeld mehr, entfällt die Nullzinsgrenze und Minuszinsen steht nichts mehr im Wege. “ Das heißt, wenn Sie sich Ihr Guthaben bei Ihrer Bank nicht mehr als Bargeld auszahlen lassen können, könnte Ihr Guthaben jederzeit mit einem Minuszins belastet werden, oder sogar eine sogenannte Vermögensabgabe von ihrem Konto entnommen werden, ohne dass sie sich dagegen wehren könnten. Der Fluchtweg für Ihr Kapital wäre abgeschnitten. Und genau hier setzt das Szenario an, welches seit dem 1. Januar 2016 gilt: Sollte zukünftig eine Bank in Europa zahlungsunfähig werden, wird auch der normale Kontoinhaber zum sogenannten „Bail-in“ verpflichtet. Das bedeutet, zukünftige Bankpleiten werden nicht mehr durch Steuergelder, also „Bail-outs“, abgedeckt, sondern durch die Kontoinhaber der Bank bezahlt werden („Bail-In“). Die Regierungen möchten zwar die Kontoinhaber glauben lassen, dass nur Konten mit einem Guthaben von über 100.000 € für Bankpleiten herangezogen werden und Guthaben unter diesem Wert durch einen Einlagensicherungsfonds garantiert sind. Aber jeder Mitdenkende weiß: Es gibt zu wenig Geld in diesem sogenannten Einlagensicherungsfonds, um alle Konten abzudecken, die bei einem Bankencrash betroffen wären. Ihr Guthaben wäre ohne Bargeld hoffnungslos verloren. Wir werden an dieser Stelle weitere aktuelle Entwicklungen über das geplante Bargeldverbot senden, um Ihnen die tatsächlichen Zusammenhänge darüber aufzuzeigen. Darum bleiben Sie dran und bedenken Sie, momentan zählt „ Nur Bares ist Wahres“.

klagemauertv  – Wem nutzt das geplante Bargeldverbot? 08.01.2016

 

Guten Abend. Heute gehen wir der Frage nach, wem das geplante Bargeldverbot nutzt. In den letzten Monaten wurde als konkreter Schritt zum Beispiel darüber debattiert, ob man die 1- und 2- Cent-Münzen abschaffen sollte. Doch wer profitiert eigentlich davon, das Bargeld immer weiter einzuschränken? Um das Finanzsystem am Leben zu halten, müssen die Zentralbankzinsen immer weiter abgesenkt werden, doch Negativzinsen auf Spareinlagen würden eine Kapitalfluchtauslösen, sprich Bargeld würde zu Hause oder im Tresor lagern. Ohne Bargeld könnte sich der Sparer der Enteignung aber nicht entziehen, weil er nicht mehr Herr über das Buchgeld auf dem eigenen Konto ist. Staatliche Institutionen hätten die Möglichkeit, die Überwachung der Bürger voranzutreiben, Persönlichkeitsrechte würden eingeschränkt und die Privatsphäre abgeschafft. Schließlich würden Konzerne durch Kostenersparnisse -z.B. durch Kassenpersonal- profitieren und hätten die Möglichkeit, exakte Kundenprofile zu erstellen. Das ist aber nicht das einzige Problem. Der Verfassungsrechtler Christoph Degenhart hält ein Bargeldverbot für verfassungswidrig. Das Recht auf Eigentum und die Beeinträchtigung der freien Verfügung würden einen Grundrechtsverstoß bedeuten. Auch die Einschränkung der Persönlichkeitsrechte und der Privatsphäre sind nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Schließlich ist Bargeld derzeit, laut Gesetz, das einzig „gesetzliche Zahlungsmittel“. Auch wenn aus Reihen der Politik und Wirtschaft der Ruf nach einem Bargeldverbot immer lauter wird, ist ein Verbot, ohne eine Änderung des Grundgesetzes, rechtlich nicht möglich. Das mag erstaunlich klingen. Doch sehe Sie sich die Quellen im Anschluss an und überprüfen Sie es selbst! Ich schließe mit einem Zitat von Hans-Dietrich Genscher. Er war deutscher Außenminister und Vizekanzler von 1974–1992 „Die Welt des 21. Jahrhunderts wird nur dann ihre Stabilität bewahren können, wenn sie von der Stärke des Rechts und nicht vom Recht des Stärkeren bestimmt wird.“

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http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/1830-bargeldlosigkeit-der-traum-der-finanzdiktatur

Bargeldlosigkeit – der Traum der Finanzdiktatur

07. November 2015 Hubert Hüßner im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Bargeld ist offiziell das „einzig juristisch anerkannte Zahlungsmittel“. Münzen müssen bis zu einer Obergrenze angenommen werden. Scheingeld muß in beliebiger Höhe akzeptiert werden. Doch gerade das Bargeld stellt aus Sicht der Banken und der „verantwortlichen“ Euro-Planer in EZB, EU und anderen Institutionen ein Hindernis für die beliebige und ungehinderte Steuerung der Finanzmärkte dar. Solange Bargeld im Umlauf ist, müssen sie auf drakonische Steuermechanismen für den Geldfluß verzichten. Und genau darum soll 2018 oder sogar früher ein weitgehendes Bargeldverbot eingeführt werden, so Hubert Hüßner, Edelmetallexperte im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

 

Das Bargeldverbot, so Hubert Hüßner, habe für die Banken, Euro-Planer und auch für die Kreditwirtschaft einige gravierende Vorteile: Zunächst wird die Kontopflicht für jeden Bürger den Banken neue Kunden generieren, über deren Geld sie dann verfügen können. Schon jetzt kann man ohne Bankkonto teilweise nicht an vielen Bereichen der Gesellschaft teilnehmen: Für die Auto-Zulassung braucht man ein Konto. Für die steuerliche Anerkennung von Rechnungen braucht man ein Konto.

Und für die Kreditwirtschaft ist Bargeldlosigkeit von Vorteil, weil der Kunde die Übersicht über seine eigenen Ressourcen verliert, denn: Kann man nur sein Bargeld ausgeben, dann gibt es dann ein Ende der Ausgaben, wenn man kein Bargeld mehr besitzt. Mittels Krediten & Kreditkarten allerdings kann sich der Bürger beliebig verschulden und sorgt so für ein geregeltes, teilweise lebenslanges Zinseinkommen der Kreditgeber.

Weiterhin gibt es einige spezielle Vorteile, die ein Bargeldverbot für (zunehmend) autoritäre und totalitäre Staaten und Institutionen bietet, so Hubert Hüßner: Es kann ohne Gegenwehr des Bürgers ein Negativzins eingeführt werden. Normalerweise würden Kunden in einem solchen Fall ihr Geld von der Bank abheben und somit eine Wertsteigerung erreichen. Ist dies aber nicht möglich und muß das Geld auf der Bank verbleiben, kann dem Kunden daher problemlos Vermögen geraubt werden.

Darüber hinaus können aufmüpfige Bürger beliebig elektronisch überwacht und ggf. handlungsunfähig gemacht werden, wenn man ihnen das Konto plötzlich sperrt und sie so „abschaltet“.

Rein systematische Probleme, die sich aus dem Bargeldverbot ergeben würden, wären außerdem: Geht die Bank pleite, ist das Geld aller Kunden verloren, da das Geld nur noch elektronisch existiert und somit „Casino-Spekulationen“ Tür und Tor geöffnet ist. Auch sei technisches Versagen ein viel größeres Risiko für den Einzelkunden, weil er z. B. bei einer defekten Geldkarte mehrere Tage oder Wochen finanziell handlungsunfähig sein würde bis die Ersatzkarte ausgestellt ist und zur Verfügung steht.

Bereits seit Längerem versucht man seitens einer breiten Kampagne, den EU-Bürgern das Bargeldverbot schmackhaft zu machen. „Bargeld nutzen nur Kriminelle“, so der Grundtenor. Hubert Hüßner widerspricht und weist darauf hin, daß schon jetzt die elektronische Kriminalität einen großen Zuwachs erlangt hat und die Schäden durch Diebstähle bei weitem übertrifft.

Generell sei die Nutzung von Edelmetallen eine langlebige Alternative, erklärt Hubert Hüßner. Edelmetalle, insbesondere Gold, waren über die Jahrtausende immer hoch im Kurs gewesen und immer als Zahlungsmittel akzeptiert worden. Hubert Hüßner empfiehlt, sich daher zumindest teilweise mit Edelmetallen abzusichern, um so in der Krise handlungsfähig zu bleiben.


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Websites:
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Kontakt:
IfanE UG (haftungsbeschränkt)
Institut(ion) für angewandten natürlichen Erfolg
Hubert Hüßner
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Weitere Sendungen mit Hubert Hüßner:
http://quer-denken.tv/index.php/partner/223-gold-grammy 

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http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/1963-bargeldabschaffung-abgelehnt

Bargeldabschaffung? Abgelehnt! – siehe PETITION – Hier geht es zur Volkspetition „Bargeldverbot stoppen“

 

26. Dezember 2015 Michael Friedrich Vogt in einem Interview von Norbert Brakenwagen auf www.timetodo.ch TimeToDo. Eine Gruppe Kontrollfreaks in der EU-Diktatur in Brüssel haben sich einen neuen Gag einfallen lassen, um die Menschen noch mehr zu knebeln, überwachen und kontrollieren zu können: Die Abschaffung des Bargeldes.

 

Doch selbst wenn dieses Szenario eintritt, gibt es immer noch Alternativen: Tausch, Regiowährungen, Fremdwährung, Edelmetalle, Zigarettenwährung und andere. Interessant ist was sagt den der Souverän, das Volk? Doch wurden wir denn je gefragt?

Ziel der Bargeldabschaffung ist, nicht nur den gläsernen Bürger zu haben, der alles und jedes rechtfertigen muß. Was die Wenigsten wissen: Wer Geld auf die Bank trägt, besitzt es nicht mehr als sein Eigentum. Die Bank hat es. Und der Bankkunde hat lediglich einen „Anspruch“ auf sein Geld. Der Staat kann heute schon Konten pfänden. In Zukunft braucht er nur noch zuzugreifen auf das Konto, wenn er einen Anspruch formuliert. Und wenn der Kontoinhaber dann kein Geld mehr auf dem Konto hat, sieht es schlecht aus mit den Lebenshaltungskosten. Der Bürger ist existentiell bedroht und kann durch Kontensperrung sofort in höchste Not geraten, weil er keine Bargeldreserven daheim lagern kann, die ihm Zeit zum Handeln ermöglichen können.

Und wer es noch nicht mitbekommen hat: Die europäische Einlagensicherung kommt. Deutsche Sparer werden dann voll in die Haftung für jede in Not geratene Bank in der EU herangezogen. So könnte es kommen: In Italien gehen vier, in Portugal zwei, in Griechenland fünf, in Frankreich gleich sechs und in Deutschland drei Banken in die Insolvenz. Das macht pro Konto-Inhaber 2000 Euro … schwupps, werden sie einfach abgebucht. Kein Geld mehr für Lebensmittel und Miete? Persönliches Pech.

Ganz besonders reiben sich Banken aber darüber die Hände, daß sie mit ihren Kunden umgehen können, wie sie wollen. Die Zinsen für das den Banken anvertraute Geld liegen jetzt schon unter der Inflationsrate. Das heißt konkret, daß das auf der Bank liegende Geld, rechnet man die Inflation und die Kontoführung ein, jetzt bereits immer weiter an Geld verliert. Zur Zeit kann man noch das Geld abheben und anderweitig investieren – oder es einfach in eine andere Bargeldwährung umtauschen. Das wäre dann nicht mehr möglich. Der Bank-„Kunde“ wird zum Bank-Sklaven.

Doch selbst wenn dieses Szenario eintritt, gibt es immer noch Alternativen: Tausch, Regiowährungen, Fremdwährung, Edelmetalle, Zigarettenwährung und andere. Interessant ist was sagt den der Souverän, das Volk? Doch wurden wir denn je gefragt?

Es wird Zeit, über Alternativen nachzudenken.

Websites:
http://www.timetodo.ch
Hier geht es zur Volkspetition „Bargeldverbot stoppen“

http://www.timetodo.ch,
ist die Free TV Schweiz AG Informations-Plattform zur gleichnamigen TV-Sendung..
Sendezeit ist Montag bis Freitag von 20.00 bis 21.00 Uhr live im TV auf dem Schweizer Privatsender Schweiz 5 und Internet Stream.

TimeToDo-Shop unter:
http://www.timetodoshop.ch

 

Text der Petition:

Bargeldverbot stoppen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Interview mit dem SPIEGEL hat der Wirtschaftsweise Peter Bofinger eine erneute Debatte um die Abschaffung des Bargeldes losgetreten: Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sei Bargeld „ein Anachronismus“, also schlichtweg überflüssig und überholt. Deshalb fordert er dessen Abschaffung, was nichts anderes als die klammheimliche Auflösung unserer bürgerlichen Freiheit bedeutet!

Die Abschaffung des Bargeldes führt nicht wirklich zu einem sauberen Geldmarkt

Befürworter eines bargeldlosen Finanzsystems führen immer wieder zwei Gründe für ihre Position an. Eines dieser Hauptargumente liegt darin, dass Bargeld bevorzugt für illegale Aktivitäten wie Schwarzarbeit, Geldwäsche und Steuerhinterziehung verwendet wird. Mit seiner Abschaffung könne man diesen Sumpf illegaler Aktivitäten angeblich ganz einfach austrocknen und dem Staat zu mehr Kontrolle und gleichzeitig zu mehr Steuereinnahmen verhelfen.

Tatsächlich ist diese Annahme zu einfach gedacht: Einerseits zeigt das digitale Währungssystem der Bitcoins, dass auch solche Währungssysteme für illegale Machenschaften missbraucht werden können. Andererseits würde es bei Schwarzarbeit und Drogenkäufen zu Ausweichreaktionen kommen, die in einem unüberschaubaren Chaos aus Auslands- und Naturalwährungen, Edelmetallen und Gutschein-Systemen münden. Ein sauberer Geldmarkt sieht anders aus!

Ein bargeldloses Finanzsystem: Auf dem Weg in die Finanzdiktatur

Ein bargeldloses Finanzsystem bedeutet außerdem, dass das sichere Bargeld der Zentralbanken wegfällt; die Ersparnisse und Guthaben der Bürger würden ausnahmslos in Form von elektronischem Buchgeld auf den Sparkassen und Banken liegen. Im Vergleich zum momentanen System mit Bargeld könnten Verbraucher in einem bargeldlosen System ihre Sparguthaben also nicht mehr einfach in sicheres Bargeld umtauschen, um dem drohenden Wertverfall durch die aktuell niedrigen Zinsen auszuweichen.

Zentralbanken könnten vielmehr mit extrem niedrigen und sogar negativen Leitzinsen die Anleger dazu zwingen, ihr angelegtes Geld auszugeben – die Möglichkeit der sicheren Bargeldaufbewahrung gibt es dann ja nicht mehr! Dies käme dann zwar einem indirekten Konjunkturprogramm gleich – allerdings zu Lasten der fleißigen und ehrlichen Sparer, die wohl kaum für die aktuelle Wirtschaftskrise bezahlen sollten! Dass dieses Szenario im Übrigen keine übertriebene Panikmache ist, zeigt die aktuelle Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, die die Wertguthaben der Anleger bereits jetzt zu entwerten droht.

Kurzum: Ein bargeldloses Geldsystem schneidet Verbraucher vom sicheren Bargeld der Zentralbank ab und treibt sie in die Abhängigkeit vom Buchgeld der Banken! Die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes durch sicheres Bargeld würde also einfach abgeschafft. Dabei gilt doch: Nur Bares ist Wahres!

Die Entkernung unserer Freiheitsrechte: Vom mündigen Konsumenten zur gläsernen Marionette

Wer das Bargeld abschaffen möchte, hebt ferner nicht nur die essentielle Wertaufbewahrungsfunktion von Geld auf, sondern entzieht mündigen Bürgern auch deren finanzielle Autonomie und ebnet den Weg zu einem allseits befürchteten Überwachsungsszenario: Künftig würde man bei allen finanziellen Transaktionen digitale Spuren hinterlassen – egal ob beim Brötchenkauf am Sonntagmorgen oder beim Bier in der Stammkneipe. Die Anonymität und „geprägte Freiheit“ des Bargeldes wären passé und würden einem total durchleuchteten und allzeit überwachten Geldverkehr weichen. Das Bild des gläsernen Menschen rückt dadurch in unmittelbare Nähe: Aus dem mündigen Konsumenten wird eine gläserne Marionette eines übermächtigen Überwachungsstaates.

Ein Blick auf andere Länder und die EU reicht aus, um die drohende Gefahr zu erkennen

Ein Blick auf unsere europäischen Nachbarn Schweden und Dänemark reicht aus, um diese schleichende Entkernung unserer Freiheits- und Eigentumsrechte zu beobachten: Dort zirkulieren schon konkrete Pläne, das Bargeld komplett abzuschaffen. So will die dänische Zentralbank überhaupt kein Bargeld mehr zu drucken; Pflichten zur Bargeldannahme für von Tankstellen und Restaurants wurden bereits aufgehoben. Auch in Griechenland sind nur noch Barzahlungen bis 1.500 Euro erlaubt; in Italien sogar nur noch bis 1.000 Euro.

Auch die EU steht mit ihrer Geldwäscherichtlinie dieser Tendenz in nichts nach: So soll die Bargeldgrenze, ab der Händler ihre Kunden im Rahmen der sogenannten Sorgfaltspflichten identifizieren müssen, von 15.000 Euro auf 10.000 Euro gesenkt werden. Man stelle sich nur einmal vor, dass man sein gespartes Bargeld in Edelmetalle investieren oder teuren Schmuck für die geschätzte Ehefrau kaufen will: Das wird nun ohne erheblichen Mehraufwand nicht mehr möglich sein, ohne sich gleich wie bei einer polizeidienstlichen Erkennung zu fühlen! Denn die Neuregelung in der angeführten Geldwäscherichtlinie führt letztendlich dazu, dass Händler nicht nur eine Vielzahl persönlicher Identifikationsmerkmale und Daten über den Verwendungs- oder Geschäftszweck sowie mögliche Geschäftspartner erheben. Diese Daten müssen auch noch auf lange Zeit aufbewahrt und gespeichert werden!

Das bedeutet nichts anderes, als dass alle rechtschaffenden Bürger durch diese umfangreiche Erhebung und Speicherung von persönlichen Daten unter Generalverdacht gestellt werden. So wird sukzessive die Anonymität und damit die Freiheit des Bargeldkaufs ausgehöhlt und abgeschafft!

Wir fordern: Bargeldabschaffung unterbinden und Freiheitsrechte der Bürger garantieren!

Von den angeblichen Vorteilen eines bargeldlosen Geldsystems profitieren eigentlich nur Finanzdienstleister und staatliche Behörden, die plötzlich sämtliche Finanzströme – und damit auch Sie – ausnahmslos kontrollieren und überwachen können. Die Verbraucher, die sich laut einer Umfrage mehrheitlich für den Bargeldkauf und gegen den elektronischen Zahlungsverkehr aussprechen, bleiben hingegen auf der Strecke: Ihre Freiheitsrechte werden bereits jetzt durch EU-Regularien systematisch zurückgedrängt. Eine Abschaffung des Bargeldes würde diese gefährliche Entwicklung noch weiter verstärken und endgültig den Weg zum gläsernen und unmündigen Bürger ebnen. Politische Entscheidungsträger müssen daher jetzt entschieden handeln und sich gegen die Abschaffung des Bargeldes positionieren – und damit die Freiheitsrechte der Bürger garantieren!

 

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/11/degenhart-bargeld-verbot-verstoesst-gegen-die-verfassung/

Degenhart: Bargeld-Verbot verstößt gegen die Verfassung

Der Verfassungsrechtler Christoph Degenhart hält ein Bargeldverbot, wie es derzeit immer wieder in die Diskussion geworfen wird, nicht nur für wenig realistisch, sondern auch für verfassungswidrig. Allerdings sieht er in der Tatsache, dass dies überhaupt gefordert wird, wie auch im Bestreben, jedenfalls den Gebrauch von Bargeld einzuschränken. eine bedenkliche Entwicklung hin zur Totalüberwachung des Bürgers und zur Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten.

Früher hatte Bargeld auch einen hohen künstlerischen Wert - was auch ein Grund war, warum man die Scheine gerne zu Hause aufbewahrt hat. (Foto: DWN)

Früher hatte Bargeld auch einen hohen künstlerischen Wert – was auch ein Grund war, warum man die Scheine gerne zu Hause aufbewahrt hat. (Foto: DWN)

Der Verfassungsrechtler Christoph Degenhart ist der Auffassung, dass ein Bargeldverbot verfassungsrechtlich keinen Bestand hätte: Degenhart sagte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten: „Ein Bargeldverbot würde mehrere Verfassungsgrundsätze verletzen, weil es gegen verschiedene Grundrechte verstößt. Zum einen wäre das Recht auf Eigentum verletzt, weil dieses Recht auch das Recht auf freie Verfügbarkeit umfasst. Wenn ich gezwungen bin, mein Geld auf der Bank zu belassen, dann bin ich meiner freien Verfügung beeinträchtigt. Mein Eigentum wäre dann akut gefährdet, und ich könnte mich nicht dagegen wehren, dass mein Eigentum über sogenannte ,Negativzinsen‘ entzogen wird. Ich würde gewissermaßen zum Konsum gezwungen. Bargeld ist geprägte Freiheit – ich muss frei entscheiden können, ob ich mein Geld ausgebe, es der Bank anvertraue oder unter das Kopfkissen lege. Von Einschnitten bei Finanzkrisen ganz zu schweigen. Der andere Punkt sind meine Persönlichkeitsrechte. Wenn ich nur noch mit Karte zahlen kann, kann nachverfolgt werden, was ich wann wo für wieviel gekauft habe – wo bleibt dann mein Recht auf informationelle Selbstbestimmung ? Das Verbot von Bargeld würde den Trend zur Totalüberwachung in der Gesellschaft verstärken, und zwar aus zwei Richtungen – Staat und Wirtschaft.“

Degenhart verweist auf zahlreiche Maßnahmen, die aktuell in der EU zu beobachten sind. So müssen zum Beispiel in Dänemark seit einiger Zeit bestimmte Betriebe kein Bargeld mehr annehmen. In Südeuropa ist die Bargeldobergrenze in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt worden. In diesen Tagen tritt offenbar auch in Frankreich eine neue, sehr restriktive Regelung zum Halten von Bargeld in Kraft.

Degenhart: „Ich glaube nicht, dass ein generelles Bargeldverbot wirklich kommen wird. Doch die Diskussion darüber zeigt, dass sowohl die Wirtschaft als auch der Staat darauf aus sind, die Spuren zu verfolgen, die jeder Konsumvorgang bei elektronischer Bezahlung hinterlässt. Dies ist eine freiheitsfeindliche Entwicklung.“ Die Bürger sollten gezwungen werden, zu konsumieren, weshalb die Wirtschaft von einem Bargeld-Verbot profitiert. Die oft gehörte Behauptung: „nur Kriminelle brauchen Bargeld“ stelle alle Bürger unter einen Generalverdacht, mehr noch als bei der Vorratsdatenspeicherung, die immerhin vom EuGH kassiert wurde.

Wie aktuell die Debatte ist, zeigt der Vorstoß des nordrhein-westfälischen Finanzministers Bojans. Dieser fordert, Bargeldgeschäfte über 2.000 Euro zu verbieten. Bojans will die Restriktion auf Bundesebene vorantreiben. Degenhart zu einem derartig einschneidenden Schritt in Deutschland: „Das geht in die gleiche Richtung – und aus den 2.000 werden dann irgendwann 1.000 …“

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/01/schleichende-abschaffung-wer-bargeld-will-soll-dafuer-eine-gebuehr-zahlen/

Schleichende Abschaffung: Wer Bargeld will, soll dafür eine Gebühr zahlen

Die renommierte Financial Times macht sich zum Anwalt der Bargeld-Abschaffung. Die Existenz von Bargeld vermindere die Fähigkeit der Zentralbanken, die angeschlagene Wirtschaft zu stimulieren. Die Zeitung fordert: Wer Bargeld weiter verwenden will, soll dafür eine Gebühr zahlen.

Der größte Anteil des Geldes ist heute bereits in elektronische Form umgewandelt. Dennoch reiche der kleine Rest an physischem Bargeld, um das Wirtschaftssystem zu verzerren, so die Financial Times. Die Zeitung, die als Sprachrohr der City of London immer eine avantgardistische Rolle spielt, beschäftigt sich in einem Artikel damit, welche Vorteile es für eine Wirtschaft hätte, wenn das Bargeld gänzlich abgeschafft würde. Als ersten Profiteur macht die FT die Zentralbanken aus.

Die bloße Existenz von Cash – eine Finanzinstrument mit null Zinsen – begrenze demnach die Fähigkeit der Zentralbanken, eine angeschlagene Wirtschaft zu stimulieren. Die Sparer könnten demnach ihre Einlagen in Bargeld umwandeln, sobald die Zinsen in den negativen Bereich rutschen. Nachdem die Zentralbanken in Dänemark, Schweden und der Schweiz diesen Schritt bereits vollzogen haben, dürften andere Staaten folgen. Durch die Flucht ins Bargeld könnte den Zentralbanken die „Munition“ für neue Stimuli ausgehen, wenn es zu einem weiteren Abschwung kommt.

Ein weiterer Argumentationspunkt ist, dass Bargeld im Gegensatz zu elektronischem Geld nicht verfolgt werden kann. So werden anonyme und illegale Aktivitäten begünstigt, so die FT. Die Abschaffung des Bargelds würde es Regierungen vereinfachen, die Schattenwirtschaft auszumerzen. Zugleich könnten steuerehrliche Unternehmen bei elektronischem Zahlungsverkehr vom Staat belohnt werden. Etwa, dass die Mehrwertsteuer in Echtzeit während den Transaktionen erhoben beziehungsweise erstattet wird.

Jene Länder, die Probleme bei der Steuereintreibung haben, könnten mit der Beschränkung von Bargeld diese abschaffen. Als Beispiel wird Griechenland angeführt, das die bestehenden Kapitalverkehrskontrollen dazu nutzen sollte, die Bargeld-Kultur im Land abzuschaffen.

Die technologischen und praktischen Hindernisse für die Verwendung von Bargeld sind weitgehend verschwunden, so die FT. In skandinavischen Ländern wird die Kartenzahlung regelmäßig auch bei kleinsten Transaktionen verwendet. Schweden erreichte den „Peak Cash“ vor fast einem Jahrzehnt: der Betrag des Bargeldumlaufs ist seit 2007 um, mehr als ein Viertel geschrumpft, obwohl die Bevölkerung und die Wirtschaftsleistung gewachsen sind. In Dänemark hat die Notenbank das Drucken von Bargeld eingestellt, weil es momentan keine Nachfrage mehr danach gibt.

So schlussfolgert die FT, dass es zwar in der Post-Snowdon-Ära Bedarf an anonymen Zahlungen gäbe, um keine digitalen Fußspuren zu hinterlassen. Allerdings soll für das Privileg der Anonymität eine Gebühr gezahlt werden. Zudem könnten die Banknoten datiert werden und nach einer gewissen Frist verfallen.

Seit der Einführung der Niedrigzinsen gibt es zahlreiche Vordenker, die eine drastische Einschränkung von Bargeld für wahrscheinlich halten, dazu gehören etwa Kenneth Rogoff von der Universität Harvard und Willem Buiter, der Chefökonom der Citigroup, der dafür plädiert, nur noch Fünf-Euro-Scheine auszugeben. Die Baader Bank erwartet ebenfalls eine Abschaffung von Bargeld. Die UBS hält ein Verbot für nur schwer durchsetzbar. Die Zentralbanken diskutieren ebenfalls über ein Verbot.

Lesen Sie hier weitere Artikel zu den Bargeld-Beschränkungen.

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neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/wirtschaftsprofessor-das-bargeldverbot-kommt/

Wirtschaftsprofessor: „Das Bargeldverbot kommt“

Bargeldverbot?

Bargeldverbot?

Eine Abschaffung des Bargelds halten die meisten Deutschen für unmöglich. Doch die internationale Finanzwelt sieht das anders – sie hält ein solches Bargeldverbot für richtig. Auch der deutsche Wirtschaftsprofessor Gerald Mann ist sich sicher: „Das Bargeldverbot kommt“.

Gerald Mann, Professor an der FOM Hochschule in München, hat gemeinsam mit dem Literaturwissenschaftler Ulrich Horstmann ein Buch zu dem Thema Bargeldverbot geschrieben – Bargeldverbot: Alles, was Sie über die kommende Bargeldabschaffung wissen müssen heißt es. In einem Interview mit dem FOCUS, wiederholt er seine wesentliche Feststellung: „Die Bargeldabschaffung wird sicher nicht sofort kommen. Eine schrittweise Abschaffung halte ich hingegen für sehr wahrscheinlich.“

Den wesentlichen Treiber hinter einer solchen Abschaffung sieht Mann wichtige internationale Finanzinstitutionen und -Institute, denn „wenn eine Zahlungsvariante, mit der ich konkurriere, abgeschafft wird, kann ich meine Gewinnmarge deutlich erhöhen“. Ein weiterer Hauptbefürworter sieht er in der europäischen und nordamerikanischen Politik, „so haben bereits einige Länder Höchstbeträge eingeführt, bis zu denen mit Bargeld bezahlt werden kann. So sollen Schwarzarbeit, organisierte Kriminalität und Steuerhinterziehung bekämpft werden.“ Insbesondere Schweden sei hier ein zentraler Vorreiter, wo einige Bankfilialen gar kein Bargeld mehr ausgeben und manche Geschäfte wiederum kein Bargeld mehr annehmen würden. „Manche Experten erwarten, dass in Schweden bis zum Jahr 2030 die bargeldlose Gesellschaft eingeführt werden kann“ so der Experte weiter.

Den Grund für diese gesamteuropäische Entwicklung sieht Mann in der immer noch gegenwärtigen Staats- und Finanzkrise, da die Gefahr eines „Bankruns“, das heißt einer kollektiven Welle der Abhebungen, immer noch bestehe. Aus diesem Grund rückt das Bargeldverbot im Zentrum vieler Banker und Politiker, denn sonst „wäre das Finanzsystem am Ende“. Mann weiter: „Der zweite Grund ist, dass wir unser Geld ausgeben sollen. Die Negativzinsen der Zentralbanken sollen auf für den kleinen Mann gelten, damit der Konsum angekurbelt wird.“ Er nennt diesen einen Angriff auf „unsere gute Sparkultur“.

Die Risiken sieht der Professor für Volkswirtschaftslehre und studierte Politikwissenschaftler vor allem in der Macht, die dem Staat dann zu Gute kommen würde. „Er könnte jede Transaktion überwachen. Wer politisch unliebsame Bücher oder Zeitschriften kauft, könnte sofort erkannt werden. George Orwell würde sich angesichts des ‚gläsernen Zahlers‘ verwundert die Augen reiben, weil es seine Erwartungen noch übertrifft.“

Zuletzt wurde ein Bargeldverbot in elitären Kreisen immer deutlicher vertreten. So forderte zuletzt die Bank of England eine Abschaffung des Bargelds mit der Begründung nur so niedrige Zinsen auch reell durchsetzen zu können.

Forderungen in dieser Richtung gibt es jedoch schon länger. Larry Summers, 1991 bis 1993 Chefökonom der Weltbank anschließend Finanzminister der Clinton-Regierung, forderte bereits 2013 ganz offen die „Abschaffung des Bargelds“. In einer Rede vor dem IWF-Wirtschaftsforum im November begründet er das unter anderem mit einer vermeintlich eintretenden „massiven Nachfrage-Erhöhung“. Ein verirrter Ökonom auf Irrwegen? Keineswegs. Der einflussreiche Summers steht keinesfalls alleine da. Kenneth Rogoff, noch ein US-Ökonom aus Harvard, früher beim Internationalen Währungsfonds tätig und – rein zufällig wohl – ebenfalls Mitglied im Council on Foreign Relations, hat rund ein Jahr nach Summers Auftritt in dieselbe Kerbe geschlagen.

Auch er Chefökonomen der Citigroup, Willem Buiter, ist ein dezidierter Befürworter der Bargeldabschaffung. Buiter sieht aber, dass Bargeld vor allem von Ärmeren und Älteren genutzt wird. Um die nicht ganz zu verprellen, schlägt er vor, nur noch Scheine mit kleinem Nennwert bis zu Fünf-Dollar auszugeben – immerhin.

Aus den – durchaus einflussreichen – Forderungen wird nun teilweise Realität. Den Anfang macht Frankreich mit einer eher minimalen Einschränkung im vermeintlichen Kampf gegen den Terrorismus. Von September an dürfen nur noch maximal 1.000 Euro in barer Münze bezahlt werden. Das kündigte der französische Finanzminister Michel Sapin vor einigen Wochen an. „Große Geldflüsse“ sollten systematisch überwacht werden, sagte Sapin der Zeitung „Le Parisien“. Dafür sollen Banken sämtliche auffälligen Geldbewegungen bei den zuständigen Stellen melden.Auch Griechenland plant offenbar Bargeldzahlungen einzuschränken.

Transaktionen über 70 Euro sollen nur noch mit Karte erfolgen dürfen. Begründet wird das mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung. Die JPMorgan Chase will in den Schließfächern und Tresoren ihrer Kunden kein Bargeld mehr akzeptieren. Außerdem müssen Tankstellen, Restaurants und kleine Läden in Dänemark bald kein Bargeld mehr annehmen. Die Notenbank Dänemarks hat bereits angekündigt, dass sie von Ende 2016 an mangels Nachfrage keine neuen Banknoten mehr drucken will.

Ein solches Verbot hätte massive Auswirkungen auf die Freiheit der Bürger Konkret wäre die Bevölkerung vollkommen gläsern gegenüber Banken, zu denen er fortan zwangsweise gehen müsste, und auch gegenüber Behörden. Außerdem wäre eine Enteignung mittels negativ Zinsen leicht durchzusetzen. Desweiteren wäre die Möglichkeit eines Bank-Run, der mittlerweile den Generalstreik als wirkungsvollstes Massenprotestmittel abgelöst hat, völlig unmöglich. Lesen Sie hier mehr über die Folgen eines Bargeldverbots: „NEOPresse: Das Bargeldverbot droht

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neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/bargeldverbot-weltweiter-krieg-gegen-das-bargeld/

Bargeldverbot – Weltweiter Krieg gegen das Bargeld

CC-BY 401kcalculator

CC-BY 401kcalculator

Im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 hat sich eine globale Bewegung in Richtung Abschaffung des Bargeldes gebildet. Dies ist kein illusorischer Traum der Banker und Politiker, sondern reale Politik in einem globalen Maßstab.

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Jahr 2008 begann und sich noch weit über das Jahr 2009 hinausstreckte, zog eine Vielzahl von Konsequenzen mit sich, die aus der Wirtschaftsgeschichte nur begrenzt beziehungsweise gar nicht bekannt sind. Weltweit starteten Notenbanken und Staatsregierungen das sogenannte „Quantative Easing“ und vielerorts begann eine nie gekannt lockere Geldpolitik. Die Konsequenz waren niedrige Zinsen, vor allem im europäischen und nordamerikanischen Raum, aber auch in Japan, Afrika und Russland. Es fand eine globale Geldmengenausweitung statt, die ihres gleichen sucht.

Traditionell ist es so, dass Bürger eines Schwellen- oder Industrielandes ihre erarbeiteten Ersparnisse für Konsum ausgeben. Ein nicht unerheblicher Teil wird aber auch – soweit möglich – gespart. Die einfachste, bekannteste und risikofreiste Anlage bietet hier für ein einfaches Sparkonto mit jährlichen Zinsen, das in dieser oder einer ähnlichen Form weltweit bekannt ist. Mit der globalen Niedrigzinspolitik ist aber vor allem eines passiert: Diese bekannte und populäre Anlageform ist unrentabel geworden. Die Inflationsrate liegt in vielen Ländern oberhalb des Sparzinses.

Logischerweise findet eine „Flucht in das Bargeld“ statt, da es kaum einen finanziellen Unterschied macht ob ich Geld physisch besitze oder virtuell, auf einem Konto. Jedoch gibt es keine Aussicht auf eine erneute Erhöhung des weltweiten Zinsniveaus. Vielmehr reichen die derzeitigen monetären Maßnahmen vielen Notenbanken und Staaten dieser Erde nicht mehr, sie wünschen sich eine erneute Lockerung – was vielerorts Negativ, das heißt Strafzinsen bedeuten würde. Doch auch das ist mit der Möglichkeit der „Bargeldflucht“ praktisch unmöglich durchzusetzen.

Deswegen hat ein sogenannter „Krieg gegen das Bargeld“ begonnen, der längst globale Ausmaße erreicht hat.  „Gegenfrage“ berichtet: „In vielen afrikanischen Ländern wie Kenia oder Nigeria ist der bargeldlose Geldtransfer keine Frage der Bequemlichkeit, […] sondern es geht ums nackte Überleben. Weniger als 30 Prozent der Bevölkerung haben überhaupt ein Bankkonto, noch weniger haben Kreditkarten. Aber fast jeder hat ein Handy.“ Laut „TheCrux“ ist „Afrika somit der perfekte Ort für das weltweit größte soziale Experiment des bargeldlosen Lebens.“ „Gegenfrage“ berichtet weiter: „Westliche NGOs und GOs arbeiten Hand in Hand mit Banken, Telekommunikationsunternehmen und lokalen Behörden, um Bargeld durch mobile Geldtransfers zu ersetzen.“ Darunter zählen auch multinationale Konzerne wie Citi Group, Mastercard, VISA oder Vodafone; aber auch die US-Entwicklungshilfebehörde USAID oder die Bill und Melinda Gates-Stiftung.

Auch die weltweit größte Demokratie, Indien, bewegt sich in diese Richtung. Indiens Finanzminister Arun Jaitley betonte vor einigen Monaten, seine Regierung habe das Ziel, Indien in eine bargeldlose Gesellschaft zu führen – angeblich nur um das Scharzgeldproblem des Landes zu beseitigen. Auch hier wird man mit großen Konzernen und Vorreitern einer bargeldlosen Zukunft zusammenarbeiten, so lokale Zeitungen.

Larry Summers, 1991 bis 1993 Chefökonom der Weltbank anschließend Finanzminister der Clinton-Regierung, forderte bereits 2013 ganz offen die „Abschaffung des Bargelds“. In einer Rede vor dem IWF-Wirtschaftsforum im November begründet er das unter anderem mit einer vermeintlich eintretenden „massiven Nachfrage-Erhöhung“. Ein verirrter Ökonom auf Irrwegen? Keineswegs. Der einflussreiche Summers steht keinesfalls alleine da. Kenneth Rogoff, noch ein US-Ökonom aus Harvard, früher beim Internationalen Währungsfonds tätig und – rein zufällig wohl – ebenfalls Mitglied im Council on Foreign Relations, hat rund ein Jahr nach Summers Auftritt in dieselbe Kerbe geschlagen.

Auch er Chefökonomen der Citigroup, Willem Buiter, ist ein dezidierter Befürworter der Bargeldabschaffung. Buiter sieht aber, dass Bargeld vor allem von Ärmeren und Älteren genutzt wird. Um die nicht ganz zu verprellen, schlägt er vor, nur noch Scheine mit kleinem Nennwert bis zu Fünf-Dollar auszugeben – immerhin.

Aus den – durchaus einflussreichen – Forderungen wird nun teilweise Realität. Den Anfang macht Frankreich mit einer eher minimalen Einschränkung im vermeintlichen Kampf gegen den Terrorismus. Von September an dürfen nur noch maximal 1.000 Euro in barer Münze bezahlt werden. Das kündigte der französische Finanzminister Michel Sapin vor einigen Wochen an. „Große Geldflüsse“ sollten systematisch überwacht werden, sagte Sapin der Zeitung „Le Parisien“. Dafür sollen Banken sämtliche auffälligen Geldbewegungen bei den zuständigen Stellen melden.Auch Griechenland plant offenbar Bargeldzahlungen einzuschränken.

Auch die skandinavischen Länder gehen in eine ähnliche Richtung, allen voran in Schweden. Laut berichten von „Credit Suisse„, stände dort schon seit einigen Monaten an den allermeisten Läden des täglichen Gebrauchs: „Vi hanterar ej kontanter“, was so viel bedeutet wie „Wir nehmen kein Bargeld an“. „Gegenfrage“ berichtet, dass es eine ähnliche Entwicklung in Dänemark gäbe, „wo fast 40 Prozent aller Transaktionen via HandyPay durchgeführt werden. […] Mehr und mehr Einzelhändler schließen sich dem an.“ Michael Busk-Jepsen, der Geschäftsführer des dänischen Bankenverbandes, sieht in der bargeldlosen Gesellschaft deswegen „keine Illusion mehr, sondern eine Vision, die innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens eingeführt werden kann.“

Auch der deutsche Wirtschaftsprofessor Gerald Mann ist sich sicher: „Die Bargeldabschaffung wird sicher nicht sofort kommen. Eine schrittweise Abschaffung halte ich hingegen für sehr wahrscheinlich.“ Der Professor für Nationalökonomie an der FOM Hochschule in München, hat gemeinsam mit dem Literaturwissenschaftler Ulrich Horstmann ein Buch zu dem Thema Bargeldverbot geschrieben – „Bargeldverbot: Alles, was Sie über die kommende Bargeldabschaffung wissen müssen“ heißt es.

Den wesentlichen Treiber hinter einer solchen Abschaffung sieht Mann, in einem Interview mit dem „Focus„, bei wichtigen internationalen Finanzinstitutionen und -Institute, denn „wenn eine Zahlungsvariante, mit der ich konkurriere, abgeschafft wird, kann ich meine Gewinnmarge deutlich erhöhen“. Ein weiterer Hauptbefürworter sieht er in der europäischen und nordamerikanischen Politik, „so haben bereits einige Länder Höchstbeträge eingeführt, bis zu denen mit Bargeld bezahlt werden kann. So sollen Schwarzarbeit, organisierte Kriminalität und Steuerhinterziehung bekämpft werden.“ Insbesondere Schweden sei hier ein zentraler Vorreiter, wo einige Bankfilialen gar kein Bargeld mehr ausgeben und manche Geschäfte wiederum kein Bargeld mehr annehmen würden. „Manche Experten erwarten, dass in Schweden bis zum Jahr 2030 die bargeldlose Gesellschaft eingeführt werden kann“ so der Experte weiter.

Den Grund für diese gesamteuropäische Entwicklung sieht Mann in der immer noch gegenwärtigen Staats- und Finanzkrise, da die Gefahr eines „Bankruns“, das heißt einer kollektiven Welle der Abhebungen, immer noch bestehe. Aus diesem Grund rückt das Bargeldverbot im Zentrum vieler Banker und Politiker, denn sonst „wäre das Finanzsystem am Ende“. Mann weiter: „Der zweite Grund ist, dass wir unser Geld ausgeben sollen. Die Negativzinsen der Zentralbanken sollen auf für den kleinen Mann gelten, damit der Konsum angekurbelt wird.“ Er nennt diesen einen Angriff auf „unsere gute Sparkultur“.

Die Risiken sieht der Professor für Volkswirtschaftslehre und studierte Politikwissenschaftler vor allem in der Macht, die dem Staat dann zu Gute kommen würde. „Er könnte jede Transaktion überwachen. Wer politisch unliebsame Bücher oder Zeitschriften kauft, könnte sofort erkannt werden. George Orwell würde sich angesichts des ‚gläsernen Zahlers‘ verwundert die Augen reiben, weil es seine Erwartungen noch übertrifft.“ Ein solches Verbot hätte massive Auswirkungen auf die Freiheit der Bürger Konkret wäre die Bevölkerung vollkommen gläsern gegenüber Banken, zu denen er fortan zwangsweise gehen müsste, und auch gegenüber Behörden. Außerdem wäre eine Enteignung mittels negativ Zinsen leicht durchzusetzen. Desweiteren wäre die Möglichkeit eines Bank-Run, der mittlerweile den Generalstreik als wirkungsvollstes Massenprotestmittel abgelöst hat, völlig unmöglich. Lesen Sie hier mehr über die Folgen eines Bargeldverbots: „NEOPresse: Das Bargeldverbot droht

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http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/01/eu-fuehrt-erstmals-meldepflicht-fuer-bargeld-und-schmuck-ein/

EU führt erstmals Meldepflicht für Bargeld und Schmuck ein

Alle Griechen müssen künftig ihre Bargeld-Bestände, ihren Schmuck und den Inhalt ihrer Schließfächer offiziell deklarieren. Die von der Troika schon seit langem geforderte Maßnahme wird nun erstmals in einem EU-Land umgesetzt. Man kann davon ausgehen, dass es sich um einen Testlauf handelt.

In Griechenland kommt die Meldepflicht für Bargeld. (Foto: dpa)

In Griechenland kommt die Meldepflicht für Bargeld. (Foto: dpa)

Die griechische Regierung setzt per 1. Januar eine Anordnung der Troika um, die diese bereits zur Zeiten der konservativen Regierung von Antonis Samaras vorgelegt hatte: Alle Griechen müssen Bargeld über 15.000 Euro, Schmuck im Wert über 30.000 Euro sowie den Inhalt ihrer Schließfächer deklarieren. Das sieht ein gemeinsames Dekret des Justiz- und des Finanzministeriums vor, berichtet Keep Talking Greece. Damit sollen die Bürger gezwungen werden, ihr Geld auf die Bank zurückzubringen. Zahlreiche Griechen haben während der Krise ihr Geld zu Hause unter der Matratze verstaut – aus gutem Grund: Auf dem Höhepunkt der Krise wurden die Banken geschlossen, die Bürger konnten nur noch kleine Beträge abheben, Kapitalverkehrskontrollen wurden verhängt.

Wie der Wert von Assets ermittelt werden soll ist unklar. Die Maßnahme soll dazu dienen, die Staatseinnahmen aufzubessern. Die griechische Wirtschaft hat sich seit der Euro-Krise im Sommer nicht erholt: Das monatelange Ringen mit den Geldgebern aus der Euro-Zone kommt Griechenland teurer zu stehen als bislang angenommen. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte von Juli bis September um 0,9 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt am Freitag in Athen mitteilte. Eine erste Schätzung hatte lediglich ein Minus von 0,5 Prozent ergeben. Allerdings ist das Ergebnis immer noch besser als von Analysten vorausgesagt: Diese waren ursprünglich von einem Einbruch von 2,7 Prozent ausgegangen. Noch im Frühjahr war die Wirtschaft um 0,3 Prozent gewachsen. Doch im Sommer wurden die Banken drei Wochen lang geschlossen, was die Konjunktur belastete.

Weil es der Syriza-Regierung von Alexis Tsipras nicht gelungen ist, die großen Steuerflüchtlinge zu fassen und weil die Staatseinnahmen wegen der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit mager sind, greift die Regierung nun zu dem drastischen Schritt der Deklarationspflicht. Man kann davon ausgehen, dass dies die Vorstufe zur Konfiszierung von Assets ist – entweder, weil sich die Krise verschärft, oder weil die Bürger bei den Steuern in Verzug sind.

Man kann ebenfalls davon ausgehen, dass es sich um eine Blaupause der finanziellen Repression handelt, die im Krisenfall auch in anderen europäischen Staaten Anwendung findet. Die EU geht in der Regel nach diesem Modell vor. So wurden nach der Gläubigerbeteiligung in Zypern behauptet, dass solches niemals in anderen Staaten Anwendung finden werde. Wenige Monate später war der sogenannte „Bail-In“ geltendes EU-Recht.

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neopressehttp://www.neopresse.com/finanzsystem/der-erste-schritt-zum-bargeldverbot-bundesregierung-arbeitet-an-bargeld-obergrenze/

Bargeldverbot noch in diesem Jahr – Bundesregierung arbeitet an Bargeld-Obergrenze

Bargeld-Besitz als Straftat (Collage) / (c) borrowblog

Bargeld-Besitz als Straftat (Collage) / (c) borrowblog

Es gab viele Hinweise, die auf eine schrittweise Abschaffung des Bargeldes hindeuteten. Die Entwicklung in Schweden etwa oder die Forderungen hoher Banker und Finanzinstitute. Nun wird der Schritt des Bargeldverbots wohl auch in Deutschland Realität: Mit dem Segen der Bundesregierung arbeitet man im Bundesfinanzministerium an einer Bargeld-Obergrenze.

Die Leitmedien in Deutschland kennen derzeit nur noch ein Thema: Die Flüchtlingskrise. Nicht, dass dies eine unwichtige Sache sei. Ganz im Gegenteil. Aber unter dem ständigen monothematischem Geratter der Presse leiden andere, mindestens ebenso wichtige Themen. Eines davon betrifft uns alle, überall und ständig: Das Geld.

„Bargeld ist geprägte Freiheit“ – das wusste man schon im 19. Jahrhundert. Geld in physischer Form ermöglicht es Ihnen frei von Kontrolle und Überwachung mit anderen Bürgern in Tausch zu treten, Geschäfte zu tätigen, Geschenke zu verteilen. Zwar ist durch das staatliche Geldmonopol auch diese Freiheit einer gewissen Einschränkung unterworfen, doch im großen und ganzen gilt die Anarchie des Bargeldes.

Daran möchte die Bundesregierung nun rütteln. Laut „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ arbeite man im Bundesfinanzministerium im Auftrag der Bundesregierung an der Umsetzung einer Bargeld-Obergrenze, die Bartransaktionen über 5000 Euro untersagen solle. Präferiert werde in Berlin eine europaweite Festlegung einer Grenze, doch notfalls werde man auch „in Deutschland voranschreiten“. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet: „Die Beratungen darüber sollen bereits kommende Woche auf dem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel beginnen. Das Finanzministerium wirbt dafür, die Bargeld-Obergrenze noch in diesem Jahr einzuführen. Sollten sich die europäischen Länder nicht einigen können, sollen die 5000 Euro zunächst in Deutschland gelten.“ Finanzstaatssekretär Michael Meister (CDU) erklärte: „Unsere Position an dieser Stelle ist, dass wir sehr gerne einen international-europäischen Aktionsplan hätten.“ Die Bundesregierung begründet das Vorgehen mit dem Kampf gegen den transnationalen Terrorismus sowie der zum Teil damit verbundenen Geldwäsche. Diese solle damit unterbunden werden können.

Eine gleich komplette Abschaffung des Bargelds in Europa hält der Professor für Nationalökonomie an der FOM Hochschule in München, Gerald Mann, nur noch für eine Frage der Zeit. Jedoch, „die Bargeldabschaffung wird sicher nicht sofort kommen“, eine schrittweise Abschaffung halte er hingegen für sehr wahrscheinlich.

Den wesentlichen Treiber sieht der Autor des Buches „Bargeldverbot: Alles was Sie über die kommende Bargeldabschaffung wissen müssen“ bei wichtigen internationalen Finanzinstitutionen und -Institute, denn „wenn eine Zahlungsvariante, mit der ich konkurriere, abgeschafft wird, kann ich meine Gewinnmarge deutlich erhöhen“. Ein weiterer Hauptbefürworter sieht er in der europäischen und nordamerikanischen Politik, „so haben bereits einige Länder Höchstbeträge eingeführt, bis zu denen mit Bargeld bezahlt werden kann. Dies sagte er in einem Interview mit „Focus Online„.

Und in der Tat ist die Abschaffung bzw. Einschränkung des Bargeldes keine neue Idee. Larry Summers, 1991 bis 1993 Chefökonom der Weltbank anschließend Finanzminister der Clinton-Regierung, forderte bereits 2013 ganz offen die „Abschaffung des Bargelds“. In einer Rede vor dem IWF-Wirtschaftsforum im November begründet er das unter anderem mit einer vermeintlich eintretenden „massiven Nachfrage-Erhöhung“. Ein verirrter Ökonom auf Irrwegen? Keineswegs. Der einflussreiche Summers steht keinesfalls alleine da. Kenneth Rogoff, noch ein US-Ökonom aus Harvard, früher beim Internationalen Währungsfonds tätig und – rein zufällig wohl – ebenfalls Mitglied im Council on Foreign Relations, hat rund ein Jahr nach Summers Auftritt in dieselbe Kerbe geschlagen. Auch er Chefökonomen der Citigroup, Willem Buiter, ist ein dezidierter Befürworter der Bargeldabschaffung. Buiter sieht aber, dass Bargeld vor allem von Ärmeren und Älteren genutzt wird. Um die nicht ganz zu verprellen, schlägt er vor, nur noch Scheine mit kleinem Nennwert bis zu Fünf-Dollar auszugeben – immerhin.

In Schweden ist die „bargeldlose Gesellschaft“ bereits Realität. 78% aller Transaktionen werden dort bereits digital ausgeführt. Das ist das Resultat einiger staatlicher Einschränkungen sowie starker Initiativen des Einzelhandels. Die Bundesregierung beginnt nun offenbar mit ähnlichen Maßnahmen und auch der Einzelhandel hat hierzulande dem Bargeld bereits den Kampf angesagt (NEOPresse berichtet).

Die Folgen sind fatal. Zum einen wird jeder Bürger vollkommen transparent. Wenn alle Transaktionen nur noch über Banken und Finanzinstitutionen laufen, wissen diese über alle Schritte und Geschäfte der Bürger bescheid. Bis auch Geheimdienste und Regierungen diese Datenmengen für sich entdecken ist nur noch eine Frage der Zeit. Zum anderen wäre auch eine totale Massenenteignung der Bürger möglich. Bisher können EZB und FED die Zinsen nicht weiter runter als die Null-Grenze drücken, weil anschließend alle Menschen ihr Geld von den Sparkonten abheben würden. Das Problem: Gibt es kein Bargeld bzw. keine große Mengen Bargeld mehr, wie es der Bundesregierung vorschwebt, ist auch dies nicht mehr möglich und den Negativzinsen der Zentralbanken sind Tür und Tor geöffnet. Wer das Bargeld opfert, der opfert ein riesen Stück Freiheit.

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DOKU – Der gläserne Deutsche – Die Überwachung der Bürger in Deutschland

Überwachung?Anonymität?Totale Kontrolle – „RFID-CHIP

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„RFID“-Chip: „Chipen“ ohne es zu wissen – „Bedenkliche Zukunft“

„RFID“ – „Totale Versklavung“

„ARTE“ – „Totale Überwachung“

 

 

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