„US“NATO“ – Ukraine – „KIEW“ – „ZWEI JAHRE MAIDAN“ – „OSZE“/“Israel – „Syrien“ – „Terror“ – „TERROR-Finanzierung“ – „Paris“ – „EU“/ „Gerhard Wisnewski“ – „Krieg der Kulturen“ – „Clash of Civilizations“- Samuel Huntington

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/19/nato-fuehrt-gross-manoever-in-der-ukraine-durch/

Nato führt Groß-Manöver in der Ukraine durch

Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko hat ein Nato-Manöver im Westen der Ukraine genehmigt. An dem Militär-Übung sollen sich unter US-Führung 2.500 Nato– und 2.800 ukrainische Soldaten beteiligen.

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko setzt auf die USA und die Nato. Er erlaubt ihnen ein Manöver. (Foto: dpa)

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko setzt auf die USA und die Nato. (Foto: dpa)

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat ein Manöver mit bis zu 2.500 Nato-Soldaten noch vor Jahresende im Westen der Ex-Sowjetrepublik erlaubt. Der Staatschef habe ein entsprechendes Dokument unterschrieben, berichteten Medien in Kiew am Mittwoch. Es wäre bereits das sechste Manöver in diesem Jahr, an dem ausländische Soldaten auf dem Territorium der Ukraine beteiligt sind. Von ukrainischer Seite sollen bis zu 2.800 Militärs teilnehmen. Die USA, Kanada, Großbritannien und Litauen bilden zudem Ukrainer im Kampf gegen Rebellen im Osten des Landes aus. Russland sieht die Nato-Präsenz im Nachbarland als Bedrohung an.

 

https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/35673-fehlende-part-zwei-jahre-maidan/

20 November 2015 – DER FEHLENDE PART: „Zwei Jahre Maidan„:Putschregierung und Krieg“ statt „Demokratie“ [S2 – E36]

Montag, Mittwoch und Freitag – 19.30 Uhr

Heute in der Sendung:

Was als friedliche Protestaktion auf dem Maidan begann, endete in einem Blutbad, das zu einem gewaltsamen und verfassungswidrigen Regierungswechsel führte und den Krieg in der Ostukraine nach sich zog. Pro-EU-Demonstrationen entpuppten sich oft als vom Westen in Stellung gebracht und finanziert. Mit dem gewaltsam erzwungenen Regime-Change wollten die westlichen Eliten jegliche russischukrainische Verbundenheit gezielt zerstören.

Der aus der Ukraine stammende politische Aktivist Ivan Prozenko stand der Maidan-Bewegung von Anfang an skeptisch gegenüber. Im Gespräch mit RT Deutsch-Reporterin Maria Janssen berichtet er, was die Beweggründe der Menschen waren, die sich seit November 2013 auf dem Maidan versammelten. Prozenko setzt sich für ein friedliches Miteinander zwischen der Ukraine und Russland ein und startete eine Aktion, die zur Völkerverständigung beitragen soll.

Der US-Amerikaner Russell Bonner Bentley mit dem Spitznamen „Texas“ kämpft seit über einem Jahr im Bataillon „Wesen der Zeit“ auf der Seite der Donezker Volksmilizen. Im Interview mit Jasmin Kosubek erklärt er seine Motivation und berichtet über seine Erlebnisse im Konflikt.

 

http://quer-denken.tv/index.php/1864-bericht-aus-der-ukraine-21

Bericht aus der Ukraine 21

17. November 2015 (von unseren Quellen aus der Ukraine) Die Westeuropäer sind vollkommen beschäftigt  mit der Flüchtlingskrise. Vielen dämmert so langsam, daß der riesige Flammenring der Destabilisierung, den die USA quer über Europa bis an die Grenze Rußlands, rund ums Mittelmeer und im Nahen Osten gelegt hat, in Westeuropa in Gestalt der unkontrollierten Flüchtlingswelle gekommen ist, in der Ukraine vor den Toren Rußlands dagegen als Krieg der Westukrainer gegen die Russischstämmigen Ostukrainer tobt. Beides sind verschiedene Waffen der USA im Kampf um die Welt-Vorherrschaft. Hier der neueste Bericht.

Rebellengebiete/Ostukraine

In der ostukrainischen Kleinstadt Svatove ist am 30. Oktober ein großes Munitionslager der KiewerTruppen mit über 400 Tonnen Munition explodiert. Dieses Munitionslager der Regime-Truppen befindet sich nahe dem örtlichen Molkereibetrieb. Wie ukrainische Reporter berichten, sind mächtige Explosionen zu sehen und zu hören, die die ganze Kleinstadt aufgeweckt haben. Menschen fliehen aus ihren Häusern, um nicht von den Detonationswellen erwischt zu werden. Anwohner haben mit Handykameras das Feuer und die Explosionen der Munition aufgenommen

Seit ein paar Tagen hat der Beschuß auf Gorlowka, Donetzk und Vororte wieder massiv zugenommen. Seit Anfang der Woche wird der Flughafen von Donetzk wieder massiv mit schwerer Artellerie beschossen. Die ukr. Armee verwendet Raketen bis 120 mm.

Poroshenko bereitet anscheinend eine neue Offensive auf den Donbass vor. In den an die Luhansker Region angrenzenden Gebiete, die von Kiew kontrolliert werden, wird seit Anfgang der Woche wieder schwere Kriegstechnik zusammen gezogen. Panzer und Raketenwerfer werden in den Wohngebieten in Stellung gebracht.
Quelle – offizielle Seite des Präsidialamtes von Poroschenko: http://www.president.gov.ua/

In dem Raum Wolnawacha wurden Kampfhubschrauber verlegt. Anscheinend hat die Nato die Reparaturfinanzierung der Überreste der ukrainischen Luftwaffe übernommen.
Quelle: http://rusvesna.su/news/1447227592

Bei Wolnnawacha und Debalzewo hat die ukrainische Armee Durchbruchsversuche gestartet, die allerdings von den Donbassarmeen erfolgreich zurück geschlagen wurden.

Graham Philipps, ein englischer Journalist, der schon über ein Jahr im Donbass lebt, hat Stellungen der ukrainischen Armee und des Rechten Sektors in der Nähe von Donetzk gefilmt. Über den Lagern weht die Kanadische Flagge. Man kann also davon ausgehen, dass dort kanadische Söldner im Einsatz sind.

 

 

 

Video vom Geschehen: https://youtu.be/bsw0CkbsorQ
Kiew/ Westukraine

Während einer groß angelegten Verkehrsüberwachung in Kiew wurde der Mercedes S 600 mit Julija Timoshenko „ an Bord“ kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, daß der Mercedes zur Fahndung ausgeschrieben wurde, weil er im März 14 aus der Garage von Janukowitsh gestohlen wurde.

In den von Kiew besetzen Gebieten im Raum Luhansk ist bei der ukrainischen Armee die Meningitis-Epedmie ausgebrochen. Es sollen bereits 50 Soldaten der ukrainischen Armee an der Seuche gestorben sein. Die tatsächliche Anzahl der Todesfälle wird von Kiew aber streng geheim gehalten.

Die Proteste in der Bevölkerung nehmen weiter rapide zu. Die Lage für die Ukrainer verschlechtert sich von Tag zu Tag. Seit dem 1.11. ist wieder eine Erhöhung für Gas– und elektr. Energie in Kraft gesetzt worden.

Anscheinend rechnet man bei der Kiewer Regierung mit einer Eskalation der Proteste. Die Grushewskayastr. im Zentrum von Kiew in der Nähe des Maidan-Platzes, wird nun betoniert. Im Februar 2014 hatten die Nazis zehntausende Pflastersteine aus der Strasse gerissen und gegen die Polizei eingesetzt.

Klitshko hat nun die Stadtwerke beauftragt, die „Pflastersteinstrasse“ zu betonieren.
Es ist eine nicht berichtete, aber bemerkenswerte Tatsache, daß schon vor Ausbruch des Maidans Bürger bemerkt haben, daß an verschiedenen Ecken des gepflasterten Platzes einige Pflastersteine herausgenommen worden waren. Auch in anderen Ländern, in denen Umstürze stattfanden, waren solche „Löcher“ in der Pflastersteindecke der Plätze bemerkt worden, auf denen die Aufstände dann auch ausgetragen wurden. So auch vor dem griechischen Parlament und vor den Umsturzversuchen in Moldawien etc. Der Grund ist einfach: Es ist schwierig, mit den Händen Pflastersteine aus einer geschlossenen Pflasterfläche herauszuholen. Fehlen aber bereits zwei, drei Steine, kann man weitere Steine leicht herausnehmen.

Die heutige Kiewer Regierung weiß das nur zu genau. Und sie weiß auch, daß das Volk bereits kocht und ein zweiter Maidan kurz bevorsteht. Daher läßt die heutige Putschregierung alle Pflasterflächen festbetonieren, weil sie weiß, daß die Steine sonst ihnen um die Ohren fliegen werden.

Nicht nur aus dem Volk droht der „Junta“ ein Aufstand. Der innenpolitische Kampf zwischen den rechtsradikalen Maidan-Aktivisten und der Kiewer Putschregierung um Jazenjuk und Poroshenko geht anscheinend in die nächste Runde. Akivisten des sogenannten Automaidans haben ein Drohnenvideo und Dokumente über die Luxusvilla von Vitali Klitshko, samt Strandbad und Bootsanlegestelle veröffentlicht.
Die Klitshko-Villa liegt in einem Naturtschutzgebiet direkt am Dnepr rund 20 km nördlich von Kiew. Normalerweise darf in dem Naturschutzgebiet überhaupt nichts gebaut werden.
Das macht den ehemaligen Box-Star nicht beliebter beim Volk.

Ein hübsches Anwesen hat er da , der Herr Klitshko:

 

Der Rechte Sektor macht gewaltig Druck auf die Regierung in Kiew, indem die Vermögen und beeindruckenden Immobilien der Putschisten veröffentlicht werden, die sie nach dem Putsch „angehäuft“ haben. Beim ukrainischen Volk fällt dies natürlich auf „fruchtbaren“ Boden, da 95% der Bevölkerung weder die Gasrechnung noch elektrischen Strom bezahlen kann. Im Moment herrschen noch relativ milde Temperaturen und es gibt kaum Nachtfröste. Doch die Zeit arbeitet für den Rechten Sektor und es sieht ganz so aus, als daß man lediglich den Dezember und Januar abwarten muß, wenn die Temperaturen bis auf 35 ° bis – 40 ° fallen, um dann eine neue Revolution anzuzetteln. Denn dann werden sehr viele Ukrainer in ihren Wohnungen frieren, vielleicht sogar erfrieren und im Dunkeln sitzen. Vielen ist schon der Gas und Strom abgestellt. Sie können sich nicht einmal ein warmes Essen zubereiten.

Die Kiewer Putschregierung kann nur durch eine neue Offensive im Donbass die nächste Revolution hinauszögern. Daher hetzt die Kiewer US-Vasallenregierung massiv gegen den Donbass und Rußland. Poroshenko hat quasi schon den Beginn einer neuen Offensive gegen den Donbass eingeläutet, indem er die Donbassarmeen beschuldigt, die ukrainische Armee trotz Waffenstillstand massiv zu beschießen.

Am 13. November wurde bekannt, dass ab 2016ausländische Investoren“ Grund und Boden in der Ukraine erwerben können. Die ersten Demonstrationen gegen dieses Gesetz fanden schon am selben Abend statt. Das Volk hat zwar sofort begriffen, daß nun das „ukrainische Tafelsilber“ verscherbelt werden soll, aber ein großer Prozentsatz der Bevölkerung glaubt immer noch der Propaganda, daß Rußland im Donbass den Krieg gegen die Ukraine begonnen hat.

Ungemach dräut aber nicht nur vom wütenden Volk. Die Rating Agentur Fitch hat das Kreditrating von Kiew auf „Bankrott“ herab gestuft. Ausschlaggebend für die Herabstufung war wohl, daß Kiew die fälligen Euro-Obligationen von 250 Mill. USD nicht zurück gezahlt hat und die in Kürze fällige Rückzahlung von Eurobonds über 300 Mill. USD werden wohl auch nie mehr zurück gezahlt.

Standard und Poor’s hat das Rating ebenfalls auf „Bankrott“ gesetzt.

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/18/osze-beobachter-wahlgesetz-in-der-ukraine-zu-undurchsichtig/

OSZE kritisiert undurchsichtige Koalitionen bei Ukraine-Wahl

Wahlbeobachter der OSZE äußerten Bedenken darüber, ob das Wahlsystem der Ukraine den Willen der Wähler richtig widerspiegelt. Unübersichtliche Gesetze haben demnach zu verzerrten Ergebnissen geführt. Auch Geschäftsinteressen und einseitige Medienberichte hätten einen negativen Einfluss auf die Entscheidungen der Wähler gehabt.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am 15. November bei der zweiten Runde der Bezirkswahlen in der Ukraine. (Foto: dpa)

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am 15. November bei der zweiten Runde der Bezirkswahlen in der Ukraine. (Foto: dpa)

Die OSZE hat die zweite Runde der Bürgermeisterwahlen in der Ukraine beobachtet und kommt zu dem Schluss, dass zwar die Abstimmung und die Auszählung selbst unauffällig verliefen, jedoch der Prozess im Vorfeld stark von Geschäftsinteressen beeinflusst wurde. Viele Kandidaten konzentrieren ihre Anstrengungen im Wahlkampf demnach mehr auf den Aufbau einer lokalen Koalition als auf eine Annäherung an die Wähler, so Beobachter aus dem OSZE-Büro für demokratische Wahlen und Menschenrechte (BDIMR) über ihren Abschlussbericht.

„Wie in der ersten Runde, vollbrachte das engagierte und fähige Personal im Wahllokal eine lobenswerte Arbeit bei der Organisation der Stimmabgabe und der Auszählung. Die willkürlichen und häufig späten Änderungen in der Zusammensetzung der Gebietskommissionen jedoch geben Anlass zu ernsthaften Bedenken in Bezug auf die Unabhängigkeit“, so Tana de Zulueta, Leiterin der BDIMR-Wahlbeobachtungsmission. „Ein Mangel an Vertrauen in die Wahlbehörden und Mängel in den rechtlichen Rahmenbedingungen waren die Wurzel der meisten aufgetretenen Probleme bei diesen Wahlen.“ Ein Reformprozess sei daher dringend notwendig, um mehr Vertrauen bei den Wählern zu erzeugen.

Kurz vor der Wahl wurden demnach zahlreiche unvorhersehbare Mehrparteienkoalitionen gebildet, die verschiedenen Kandidaten auf der Basis einer Vielzahl von lokalen Interessen unterstützen. So hätten nicht alle der zuständigen Wahlkommissionen die eingereichten Finanz-Berichte der Kandidaten fristgerecht überprüft oder veröffentlicht: Die Übersicht über die Wahlkampf-Finanzierung litt deutlich.

Zudem habe der langwierige Auswertungsprozess der Wahlergebnisse der ersten Wahl-Runde vom 25. Oktober und die ständig wechselnde Besetzung der Bezirkswahlkommission die Vorbereitungen für die zweite Runde negativ beeinflusst. Die Probleme bei der Auswertung der Ergebnisse habe das Misstrauen unter den Beteiligten in der Wahlverwaltung gefördert, so die Beobachter.

Das System der neu eingeführten „offenen Liste“ habe zudem zu einer verzerrte Repräsentation der Bezirke in den Wahl-Ergebnissen geführt. In einigen Bezirken wurden die beliebtesten Kandidaten nicht gewählt, während die zweit oder drittplatzierten Kandidaten Sitze bekamen. Die OSZE äußerte daher Bedenken, Bedenken, ob das Wahlsystem den Willen der Wähler genau widerspiegelt.

Die Berichterstattung über die Festnahmen und Verbrechen von Politikern verdrängte auch sachpolitische für die Wähler relevanten Informationen über die Kandidaten. Die nationalen Medien hätten es zudem versäumt, gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Kandidaten zu schaffen: Demnach wurde den Kandidaten des Poroschenko-Blocks sowie des Oppositions-Blocks die meiste Sendezeit gewährt.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/22/anschlaege-gegen-russland-ukraine-loest-blackout-auf-der-krim-aus/

Anschläge gegen Russland: Ukraine löst Blackout auf der Krim aus

Auf der Krim ist es in der Nacht zum Sonntag zu einem massiven Stromausfall gekommen. Von der Ukraine aus waren mehrere Masten der Starkstromleitung gesprengt worden. Die Behörden der Krim haben die Stromversorgung im Lauf des Sonntags offenbar stabilisieren können.

So posieren die Aktivisten im Internet nach der Beschädigung einer Hochspannungsleitung. (Foto: Euromaidan/Twitter)

So posieren die Aktivisten im Internet nach der Beschädigung einer Hochspannungsleitung. (Foto: Euromaidan/Twitter)

Nach Anschlägen auf Starkstromleitungen in der Ukraine ist es auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu einem völligen «Blackout» gekommen. Fast zwei Millionen Menschen waren zunächst ohne Licht und Heizung, wie die örtlichen Behörden am Sonntag mitteilten. Mit eigenen Kraftwerken sowie mit Gasturbinen und Dieselgeneratoren sei die Versorgung zumindest in größeren Städten teilweise wieder hergestellt worden, sagte Sprecher Michail Scheremet der Agentur Tass zufolge. Die völkerrechtlich zur Ukraine gehörende Krim bezieht ihren Strom zu 70 Prozent vom ukrainischen Festland.

Seit mehr als zwei Monaten blockieren Krimtataren und ukrainische Aktivisten Warentransporte auf die Halbinsel und fordern von der Führung in Kiew das Kappen der Stromversorgung. Damit soll die Freilassung gefangener Ukrainer in Russland und das Ende von Einreiseverboten gegen krimtatarische Politiker erreicht werden.

Die Hochspannungsleitungen im Raum Cherson waren bereits beschädigt. Beim Versuch ukrainischer Sicherheitskräfte, Reparaturtrupps am Samstag Zugang zu den Masten zu verschaffen, kam es zu Zusammenstößen mit Demonstranten.

Die Behörden auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel riefen nach dem massiven Stromausfall den Notstand aus. Die Führung der Krim setzte einen Krisenstab ein.

«Die Situation ist stabil und unter Kontrolle», meinte Behördensprecher Scheremet auf der Krim. Der Strom würde aber vermutlich immer wieder für einige Stunden abgeschaltet. Bei Außentemperatur von plus 18 Grad Celsius in der Schwarzmeerregion bestehe keine große Gefahr durch abgeschaltete Heizungen. Die Brennstoffvorräte würden für mehrere Wochen reichen, hieß es.

Ein Mitarbeiter der ukrainischen Energiefirma Ukrenergo wurde mit den Worten zitiert, die Wiederherstellung der Versorgung könnte zwei Tage dauern. In den südukrainischen Gebieten Cherson und Mykolajiw seien 40 Prozent der Versorgung gefährdet, teilte das Energieministerium in Kiew mit. In zwei Kreisen sei der Strom ausgefallen.

Bereits in den vergangenen Tagen hat es Attentate gegeben, zu denen sich rechtsextreme Milizen und Krimtartaren bekannt hatten. Die Ukraine soll ein Umschlagplatz für Waffen für die Terrormiliz IS sein. Die Regierung in Kiew hat gegen die Aktionen bisher nichts unternommen. Die Regierung wird von der EU unterstützt und vom europäischen Steuerzahler finanziert.

Die USA und die EU wollen angeblich die Sanktionen gegen Russland verlängern. Frankreich sperrt sich noch, weil die Russen die Franzosen im Kampf gegen den IS unterstützen.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/20/ukraine-schwerpunkt-des-haushalts-sind-militaer-und-ruestung/

Ukraine: Schwerpunkt des Haushalts sind Militär und Rüstung

Die Ukraine will im kommenden Jahr massive Ausgabenkürzungen im Gesundheits- und Bildungssystem vornehmen. Die Militärausgaben werden im Gegenzug aufgrund des anhaltenden Krieges im Osten deutlich erhöht.

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will mehr Geld für Waffen und das Militär-Ausgaben bereitstellen. (Foto: dpa)

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will mehr Geld für Waffen und das Militär ausgeben. (Foto: dpa)

Die Ukraine will sich im kommenden Jahr vor allem auf die Ausgaben zur Sicherung der nationalen Sicherheit konzentrieren. „Die nationale Sicherheit und Verteidigung bilden zweifellos die Grundlage des Haushaltsplans. Wie bereits erwähnt wurde, werden wir 100 Milliarden Griwna (4,2 Milliarden Dollar) für diese Zwecke bereitstellen. Diese Entscheidung haben wir gefällt, weil der Krieg andauern wird. Das geht aus den neuesten Meldungen hervor. Zudem wollen wir – wie mit dem IWF vereinbart – das Haushaltsdefizit bei 3,7 Prozent halten“, zitiert die Nachrichtenagentur Tass den ukrainischen Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk.

Im Rahmen der Steuerreform sollen Einschnitte bei den öffentlichen Ausgaben in Höhe von umgerechnet 2,5 Milliarden Dollar vorgenommen werden. Die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko hatte zuvor angekündigt im Jahr 2016 umgerechnet 8,7 Milliarden Dollar, also 25 Prozent der bisherigen öffentlichen Ausgaben kürzen zu wollen. Einschnitte sollen vor allem im Gesundheits– und Bildungssystem vorgenommen werden.

In der Ukraine herrscht extreme Korruption. Seit die Gelder von EU und IWF fließen, haben sich die Möglichkeiten der lokalen Banden und Oligarchen erweitert. Insbesondere den Waffen-Schmuggel floriert. Das Innenministerium gibt an, dass die Diebstähle aus Waffendepots der ukrainischen Armee um 70 Prozent gestiegen seien. Die Waffen könnten über den Umweg der Türkei auch in die Hände der Terror-Miliz IS geraten sein, wie eine Verhaftung in Kuwait am Donnerstag zeigt. 

 

„ISRAEL“ – „Angriff auf Assad“- „Syrien – Terror – ISIS“ – „Paris“

 

https://deutsch.rt.com/amerika/35685-obama-assad-muss-weg-und/

 

…..Gleichzeitig mehren sich aber Stimmen in den USA, die eine Zusammenarbeit mit Assad im Kampf gegen den IS fordern, so etwa Michael Morell, der ehemalige Vize-CIA-Direktor.

 

Obama: Assad muss weg und unsere IS-Strategie war und ist die richtige

 

Wie finanziert sich die Dschihadisten-Miliz „ISIS“???

http://www.neopresse.com/politik/putin-g-20-staaten-unterstuetzen-den-islamischen-staat/

Putin: „G-20 Staaten unterstützen den Islamischen Staat“

„Die IS-Miliz ist das personifizierte Böse“, erklärte der amerikanische Präsident Barack Obama beim G 20 Gipfel in der Türkei. Doch der russische Präsident sagte, dass der IS von 40 Staaten unterstützt werde, darunter auch einige G 20 Länder. Doch diese Offenbarung wird wohl ohne Folgen bleiben.

“Die IS-Miliz ist das personifizierte Böse”, so Obama. “Einige haben vorgeschlagen, dass wir große Kontingente an Bodentruppen entsenden. Es ist nicht nur meine Meinung, sondern auch die meiner engsten militärischen und zivilen Berater, dass das ein Fehler wäre.” Seine Anti-IS-Allianz wird bei ihrer Position bleiben – bisher. Doch laut russischer Aussage, gibt es immer noch Unterstützung seitens der Großmächte für den „Islamischen Staat“.

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, sein Land sei bereit, die syrische Opposition im Kampf gegen die IS-Miliz mit Luftschlägen zu unterstützen. Es habe diesbezüglich bereits Kontakte gegeben: “Es ist bereits gesagt worden, dass die Finanzquellen des Terrorismus ausgetrocknet werden müssen. Ich habe Beispiele genannt, basierend auf Informationen, die wir über die IS-Miliz haben. Denen zufolge wird die Gruppe von Einzelpersonen aus verschiedenen Ländern finanziert. Wie wir herausgefunden haben, kommt das Geld aus 40 Ländern, darunter auch einige G20-Staaten.”

Außerdem würden G20-Staaten weiterhin Öl kaufen, das von den Milizen des „Islamischen Staates“ gefördert würde. So erklärte er: „Ich habe unseren Kollegen Fotos gezeigt, Luft– und Satellitenaufnahmen, die das Ausmaß des illegalen Handels mit Erdöl und Erdölprodukten deutlich zeigen. Die Tanker-Kolonne erstreckt sich über Dutzende Kilometer, so dass sie sich aus einer Höhe von 4.000 bis 5.000 Metern über den ganzen Horizont erstrecken.“

https://deutsch.rt.com/meinung/35646-terroristische-armeen-konnen-ohne-staatliche/

Loretta Napoleoni: Terror-Armeen können ohne staatliche Finanzierung nicht existieren

In der RT-Sendung Sophie&Co legt Loretta Napoleoni, Expertin für Wirtschaft und Finanzierung von Terrorismus, dar, wie westliche Regierungen mehr oder weniger freiwillig Terroristen finanzieren.

(Archivmaterial vom 15. Dezember 2014)- Die gesamte Show (auf Englisch):

 

 

https://deutsch.rt.com/amerika/35686-us-fernsehen-gibt-bilder-von/

…..PBS, das US-amerikanische Gegenstück zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, machte aus der Video-Not eine Tugend und gab einfach die Aufnahmen russischer Angriffe gegen den IS für US-Luftschläge aus.….

US-Fernsehen gibt Bilder von russischen Luftschlägen gegen IS-Öltransporte als US-Angriffe aus

Screenshot PBS
Die TV-Berichterstattung zu den Einsätzen der US-Luftstreitkräfte gegen den „Islamischen Staat“ (IS) leidet unter einem signifikanten Glaubwürdigkeitsproblem: Angriffe gegen den IS werden fast nie mit Videomaterial belegt. So auch die angeblich geflogenen Einsätze gegen IS-Tanklaster. PBS, das US-amerikanische Gegenstück zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, machte aus der Video-Not eine Tugend und gab einfach die Aufnahmen russischer Angriffe gegen den IS für US-Luftschläge aus.

Am 16. November sollen nach Darstellung des Pentagons US-amerikanische Kampfflugzeuge erstmals 117 Tanklastwagen des “Islamischen Staates” in Syrien zerstört haben. Allerdings legten die USA im Gegensatz zu Russland nie Fotomaterial für diese angeblichen Angriffe vor.

Vor dieses Problem fehlender Videoaufnahmen sah sich auch der Public Broadcasting Service (PBS) der USA gestellt. Wie berichtet man glaubwürdig über US-Angriffe auf Öltransporter des IS, wenn dazu kein Bildmaterial zu finden ist?

Doch das Pendant zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland griff, wie die Watchdog-Seite Moon of Alabama aufzeigte, zu einer kreativen, man könnte aber auch sagen, manipulativen Methode.

In dem Nachrichtenbeitrag von PBS sieht man ab Minute 2:22 den Sprecher der US-Army Steve Warren wie er gegenüber PBS von den Erfolgen der US-Airforce gegen die Öl-Tanklastwagen des IS berichtet. Unterlegt werden seine Darstellungen mit Videoaufnahmen, zu denen eine Off-Stimme anmerkt:

„Zum ersten Mal greifen die USA Öl-Transporter des IS an.“

 

 

Die Bilder von der „erfolgreichen Zerstörung“ werden den Zuschauern mit PBS-Logo und untermalt mit den Aussagen des US-Army Sprechers vorgeführt. Zu keinem Zeitpunkt wird darauf hingewiesen, dass diese Bilder mitnichten die von Warren dargelegten Erfolge der US-Luftstreitkräfte zeigen, sondern Aufnahmen von russischen Angriffen auf IS-Tank-Lastwagen-Kolonnen am 17. November.

In diesem Zusammenhang sollte noch erwähnt werden, dass PBS im Verhältnis zu Fox-News oder CNN & Co bisher einen recht guten Ruf hatte, was journalistische Standards und Grad an unabhängiger Berichterstattung angeht. PBS wird regelmässig in Umfragen als die „vertrauenswürdigste nationale Institution“ in den USA gewertet.

Dass nun auch PBS sich gezwungen sieht, Aufnahmen von russischen Angriffen gegen IS-Ölförderanlagen und Transporter als Videobeweis für mutmaßliche US-Luftschläge gegen die IS-Infrastruktur zu nutzen, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Inkohärenz und das wachsende Glaubwürdigkeitsproblem der US-Regierung in Bezug auf den Kampf gegen den IS.

Ein erster Schritt wäre schon getan, wenn die USA dem russischen Beispiel folgend, regelmäßig Video– und Fotomaterial ihrer Luftschläge gegen den IS zur Verfügung stellen würden. Dass sie dies bisher nicht oder kaum getan haben, lässt die Zweifel wachsen, wie vehement die USA tatsächlich den IS bekämpfen wollen.

 

http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/wird-die-matrix-obsiegen/

Dr. Paul Craig Roberts – Wird die Matrix obsiegen?

Die Auswirkungen bezüglich des Pariser Anschlags münden exakt in jenes Drehbuch, wie ich es erwartete. Die französische Regierung attackiert die Bürger– und Freiheitsrechte, indem sie Gesetzesvorschläge unterbreitet, die dem U.S. PATRIOT ACT ähneln. Einige meiner in Frankreich beheimateten Leser haben mich darüber informiert, dass aktuelle Umfragen auf Zustimmungswerte von 84% unter der französischen Bevölkerung hindeuten, die anscheinend damit einverstanden zu sein scheinen, zukünftig durch ihren eigenen Staat ausspioniert und bespitzelt zu werden, solange deren Sicherheit gewährleistet wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass lediglich 16% der Franzosen noch keiner Gehirnstarre anheim gefallen sind.

Ein weiterer Leser teilt mir mit, dass eine Fernsehstation einen Brief verlesen ließ, der durch einen der angeblichen ISIL-Selbstmordbomber zurückgelassen worden sei, ein Brief, der in perfektem Englisch verfasst wurde. Wirklich! Und ich meine, Wirklich! Diejenigen, die ihren geheimen Agenden frönen, wissen, wie die Bevölkerungen des Westens ticken. Hopfen und Malz scheinen in der Tat verloren.

Sowohl französische als auch amerikanische Politiker fordern, dass der NATO-Artikel 5 in Kraft treten soll, um in Syrien mittels Bodentruppen einrücken zu können. Dies ist nicht insofern wichtig, um ISIL-Kämpfer auf syrischem Territorium zu attackieren, was Russland mit Erfolg tut, sondern um endlich dem gemeinsam verfolgten Ziel eines Regimesturzes von Baschar al-Assad unter der Prämisse einer Bekämpfung von ISIL näher zu kommen. Dies ist nichts anderes als eine aberwitzige Politstrategie, die in Konflikte mit Russland ausarten könnte.

Alternativ kann Washington, um einen direkten Konflikt mit Russland zu vermeiden, Vorteile aus den Hoffnungen der Moskauer Regierung ziehen, dass die Pariser Attacken dem Westen aufzeigen werden, dass Russlands Präsident Putin die Lage korrekt einschätzte, als er den Westen ehedem dazu aufrief, sich an Russlands Kampf gegen ISIL zu beteiligen. Wenn eine Koalition aus NATO und Russland, wie durch Frankreichs Premierminister Manuel Valls angestrebt entstehen sollte, würde Putin zu einem Gefangenen des Westens im Hinblick auf den dort angestrebten Sturz der syrischen Regierung von al-Assad.

Um sicher zu gehen, dass niemand über die wahren Begebenheiten durch englischsprachige Medien Russlands wie RT oder Sputnik News informiert wird, hat der US-Senat Anhörungen zu ausländischer Propaganda angesetzt. Kenneth Weinstein, Mitglied des U.S. Broadcasting Board of Governors, eine Art amerikanisches Zensurbüro, teilte gegenüber den Mitglieder des Senatsauschusses mit, dass RT, Sputnik News und weitere alternative Medienquellen, die den wahren Begebenheiten auf der Spur sind, „gut finanzierte und staatliche Propagandaorgane“ seien.

Um es mit anderen Worten auszudrücken, sollen die Menschen im Westen nur das glauben, was die durch Washingtons kontrollierten Propagandaorgane wie die New York Times, die Washington Post, Fox News, CNN, BBC, NPR und so fort, an Nachrichten verbreiten. Die Auswirkungen der Pariser Anschläge lassen sich mit den Auswirkungen vergleichen, welche das so genannte Marathon Bombing in der US-Ostküstenstadt Boston nach sich zog.

Fünfzig schwer bewaffnete Polizeikräfte kesseln zwei Personen ein, um diese zu töten. Selbst RT sprach im Hinblick auf die dabei zu Tode gekommene Frau von einer „weiblichen Selbstmordattentäterin“. Wenn die zu Tode gekommene Frau tatsächlich eine Selbstmordattentäterin gewesen wäre, wie kommt es dann, dass diese Frau zu gegebenem Zeitpunkt immer noch am Leben war, um durch Polizeikräfte den Tod zu finden? Nicht einmal das „russische Medienpropagandaorgan“ RT hinterfragt, weswegen 50 schwer bewaffnete Polizeikräfte nicht dazu in der Lage gewesen sind, zwei Personen lebendig zu arretieren, ohne diese töten zu müssen!

Eine Anzahl meiner Leser hat mir einige Informationen zukommen lassen, die darauf hindeuten, dass über die Pariser Anschläge sowohl auf Wikipedia als auch auf Twitter bereits einen Tag zuvor berichtet wurde, bevor diese stattfanden. Ich kann mir solche Dinge einfach nicht erklären. Doch ich erinnere mich daran, dass die BBC über den Kollaps des WTC-Gebäudes 7 vor dessen Zusammenfall berichtete. Die BBC-Reporterin steht tatsächlich vor dem immer noch intakten WTC 7, während sie einen Bericht über dessen Kollaps liefert.

Um es mit anderen Worten auszudrücken, geschehen Orchestrationsfehler nun einmal.. Doch kaum jemand in der hirngewaschenen Bevölkerung ist dazu in der Lage, dies zu bemerken. Die Frage, die sich wie von selbst stellt, ist, in welchem Ausmaß eine vermeintliche False Flag Attacke in Paris eine Narretei ist. Warum wird uns nicht die große Anzahl von Toten und Verwundeten gezeigt. Was hingegen in Hülle und Fülle vorhanden zu sein scheint und gezeigt wird, sind unverwundete Krisenhelfer.

Wo sind die Augenzeugenvideos? Personen, die im Hinblick auf die offiziell verbreitete Version Zeugnis ablegen, scheinen dieselbe Funktion zu anderen Gelegenheiten inne gehabt zu haben. Da ich selbst Top-Positionen in der Regierung, des Journalismus und akademischer Kreise während meines gesamten Lebens inne gehabt habe, ist mir bewusst, dass hier eine ganze Menge Dinge zum Himmel stinken, wenn es um die offiziellen Erklärungen, die den Bürgern zukommen, geht.

Wie dem auch sei, ein großer Teil der westlichen Bevölkerungen scheint einer medialen Gehirnwäsche bereits gründlich auf den Leim gegangen zu sein. Die Dinge stellen sich bereits so dar, dass jedermann, der an den offiziellen Verlautbarungen der Regierungsbehörden zweifelt, als „Verschwörungstheoretikerabgetan wird. Daraus folgt, dass einzig und allein Regierungsbehörden und deren Medienorgane ein Recht auf die Wahrheit haben.

Regierungen wird es dadurch einfach gemacht, deren Agenden vor den wahren Fakten zu verbergen. Wer würde mir glauben, wenn die Alternative wäre, der Berichterstattung von Fox News, CNN, the BBC, NPR, Dubya, Obama, Wolfowitz, Hollande, Merkel, Cameron und dem Weakly Standard zu glauben? Falls Putins Regierung und die Chinesen derart entschlossen sein sollten, ein Teil des „glorreichen Westens“ zu werden, der nur allzu gern an eine Verdrehung der Tatsachen glauben mag, ist die Welt dem Abgrund geweiht.

Wenn es westlichen Politiker zufällt, steht die Welt so oder so am Abgrund. Egal ob männlich oder weiblich, es handelt sich um Kriegstreiber. Darüber hinaus macht die Reaktion auf die vermeintlichen False Flag Attacken keinen Sinn. Der Westen wird attackiert, weil er Frauen eine gute Bildung ermöglicht (Ironie). Der Westen „wird aufgrund der französischen Werte und des französischen Lebensstils attackiert, weil wir es genießen zu tanzen“ (O-Ton Außenminister Laurent Fabius).

Um es mit anderen Worten auszudrücken, funktioniert der Nonsense, der im Fall des idiotischsten Präsidenten in der US-Geschichte, George W. Bush, funktionierte, auch im Hinblick auf die Franzosen. „Wir werden attackiert, weil wir die Guten sind“. All wir guten Menschen hier im Westen würden niemals zu Opfern von Anschlägen werden, weil wir zuvor den Nahen und Mittleren Osten über ein ganzes Jahrhundert ausgeplündert und bestohlen haben. Dieser Ausplünderung folgten 14 Jahre der militärischen Zerstörung von insgesamt sieben Ländern in der Region, die mit Millionen von Toten und heimatvertriebenen Menschen Hand in Hand ging.

Gastbeitrag für CK*wirtschaftsfacts / © 2015 Dr. Paul Craig Roberts / Institute for Political Economy

Das neue Buch von Dr. Paul Craig Roberts mit dem TitelThe Neoconservative Threat to World Order ist im Buchhandel oder über das Internet erhältlich.

Der Kopp-Verlag hat im deutschsprachigen Raum eine deutsche Übersetzung dieses Buchs unter dem Titel Amerikas Krieg gegen die Welt veröffentlicht.

 

http://quer-denken.tv/index.php/1865-paris-wusste-die-franzoesische-regierung-von-den-anschlaegen

Paris: Wußte die französische Regierung von den Anschlägen?

18. November 2015 (Redaktion) Die Anschläge von Paris werfen schwerwiegende Vorwürfe gegen französische Behörden und gegen die französische Regierung auf. Hatten die Behörden ein Vorwissen? Wurden der Regierung Geheimdienstinformationen zugespielt, die die Terroranschläge hätten verhindern können? Dies bespricht Luke Rudkowski von WeAreChange in diesem Video.

 


Video mit deutschen Untertiteln

Den französischen Behörden wurden offenbar schon länger und kurz vor dem Angriff etlichen Informationen und Warnungen zugespielt, die auf die Anschläge hinwiesen bzw. sie sogar ankündigten. Erst am 5. November wurde von der deutschen Polizei ein Auto abgefangen mit 8 AK-47 (Schusswaffen), Granaten und TNT an Bord. Paris war als Ziel im Navi eingespeichert. Es gab sogar ein Treffen der französischen Nationalpolizei und dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesnachrichtendienst (BND).

Auch warnte der Irak die französische Regierung scheinbar mit einem Bericht davor, dass ISIS Paris angreifen wolle. Dieser Bericht stimmt mit etlichen Details der Anschläge überein und scheint sehr glaubwürdig, denn die Irakis haben ein Geheimdienstabkommen mit Syrien, Jordanien, Iran und Russland, um Informationen über den IS für dessen Zerstörung auszutauschen. Die Franzosen waren also vor diesem Terror-Verdächtigen schon Tage vor den Anschlägen gewarnt worden.

Ein weiteres Detail: In einem Interview auf einem französischen Radiosender spricht Patrick Pelloux, welcher ein Notfallsanitäter und Chronist bei Charlie Hebdo ist, darüber, wie die Notfallsanitäter in Paris auf eine Übung für Terrorangriffe auf mehrere Ziele vorbereitet wurden – genau für den Morgen der Angriffe des 13. Novembers 2015.

Mit einigen weiteren belastenden Informationen stellt sich die Frage: Wusste die französische Regierung, dass diese Anschläge passieren würden? Oder ließen sie die Anschläge sogar passieren?

 

http://quer-denken.tv/index.php/1869-virales-video-wem-der-terror-nuetzt

Virales Video: Wem der Terror nützt

18. November 2015 (Redaktion) Ein Video, das in der englischsprachigen Originalfassung binnen weniger Tage schon fast 700.000 Zuschauer hatte, gibt es jetzt auch in der deutschen Fassung. Fazit: Der ganze angebliche Terror ist ein Krieg der Eliten gegen die Völker. Die Terrorbanden sind lediglich ihre Waffe. Vollkommene Destabilisierung, Angst, Verzweiflung und Chaos ist das Ziel, um eine totalitäre Regierung der globalen Eliten zu installieren. Der Haß, der gegen Muslime im Allgemeinen geschürt werden soll ist ebenfalls ein Mittel. Opfer dieses Krieges sind die einfachen Menschen, die Bürger und auch die Flüchtlinge und Migranten, die ebenfalls als Waffe eingesetzt und verheizt werden, sagt Gearoid O’Colmain in diesem Video.

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/20/ermittler-isis-schleust-gezielt-leute-in-den-schengen-raum/

Ermittler: ISIS schleust gezielt Leute in den Schengen-Raum

Die Terror-Miliz ISIS verwendet offenbar echte Reisepässe von gefallene syrischen Soldaten, um Leute damit in den Schengen-Raum zu schicken. Das gaben französische Ermittler bekannt. Sie hatten einen solchen Pass bei einer Registrierung in Griechenland entdeckt, mit dem ein Terrorist über eine Insel eingereist war.

Der IS entwendet offenbar gefallenen syrischen Soldaten ihren Pass. (Foto: dpa)

Der IS entwendet offenbar gefallenen syrischen Soldaten ihren Pass. (Foto: dpa)

Zwei der Pariser Selbstmordattentäter sind nach Erkenntnissen der Pariser Staatsanwaltschaft am 3. Oktober zusammen auf der griechischen Insel Leros kontrolliert worden. Dies ist offenbar gängige Praxis, wenn man den französischen Ermittlern Glauben schenken kann: AFP berichtet von französischen Ermittlerkreisen, aus denen die Agentur erfahren habe, die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verfüge über „authentische ungenutzte Reisepässe“. Diese würden eingesetzt, um gezielt Menschen in den europäischen Schengen-Raum einzuschleusen.

Der Nachweis für den zweiten Attentäter sei mit Hilfe der Fingerabdrücke gelungen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagabend mit. Bereits Anfang der Woche war ebenfalls durch einen Abgleich der Fingerabdrücke der Nachweis gelungen, dass ein anderer Attentäter am 3. Oktober auf Leros kontrolliert wurde. Die Ermittler konnten mit den Fingerabdrücken lediglich belegen, dass die beiden Attentäter in Leros kontrolliert wurden. Nicht geklärt ist ihre Identität.

Der Attentäter, der sich am 13. November um 21.30 Uhr am Eingang H zum Stade de France in die Luft sprengte, trug nach Angaben aus Ermittlerkreisen einen syrischen Pass auf den Namen Mohammad al-Mahmod bei sich. Der zweite Attentäter, der sich um 21.20 Uhr am Eingang D des Stadions in die Luft sprengte, hatte einen syrischen Pass mit dem Namen Ahmad al-Mohammad. Dieser Pass gehört zu einem syrischen Soldaten der Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad, der vor mehreren Monaten getötet wurde.

 

http://www.neopresse.com/europa/europaeische-union-innere-sicherheit-hat-keine-eile/

Europäische Union – Innere Sicherheit hat keine Eile

Dreimännige Fußstreife der Compagnies Républicaines de Sécurité (Frankreich) // Nicolas Bouillon // CC BY-SA 3.0

Dreimännige Fußstreife der Compagnies Républicaines de Sécurité (Frankreich) // Nicolas Bouillon // CC BY-SA 3.0

Bei Euro- und Flüchtlingskrise musste alles ganz schnell gehen. Über Nacht, ohne die üblichen EU-Prozeduren, wurden neue Hilfen und Regeln aus dem Boden gestanzt. Doch beim Kampf gegen den Terror lässt sich Brüssel viel Zeit.

Zwar legte die EU-Kommission heute einen Entwurf gegen den illegalen Waffenhandel vor – offenbar eine Reaktion auf den Terror von Paris. Doch das wäre schon im Januar, nach Charlie Hebdo, fällig gewesen.

Denn Europa hat ein Problem mit Feuerwaffen,wie der Blog „Netzpolitik“ belegt. Es gibt sogar Hinweise, wonach Sturmgewehre aus Beständen der ehemaligen DDR bei dem Anschlag auf Charlie Hebdo genutzt wurde!

 

Zudem soll der Entwurf im normalen EU-Verfahren angenommen werden – das dürfte bis Sommer 2016 dauern. Danach dürfen wir noch auf die Umsetzung in nationales Recht warten.

Auch das Sicherheitspaket, an dem die EU seit April arbeitet, kommt kaum voran. Das geplante Anti-Terror-Zentrum startet frühestens im Januar, der Kampf gegen Geldwäsche stockt.

Und zum Sicherheitsrisiko Belgien fällt der EU-Kommission immer noch nichts ein. Dabei gilt Brüssel, der Sitz der EU-Behörde, mittlerweile als Drehscheibe des europäischen Terrors.

Trotz des Horrors in Paris will die EU-Kommission an ihrem Kurs festhalten. An der Flüchtlingspolitik soll sich gar nichts ändern, auch an Schengen und der Reisefreiheit hält Brüssel fest.

„Es ist nicht angebracht, die gesamte EU-Flüchtlingspolitik in Frage zu stellen,“ sagte Kommissionschef Juncker. Schließlich würden die Flüchtlinge ja vor Terror wie in Paris fliehen.

Ja, hat Juncker denn immer noch nicht verstanden, was da passiert ist? Der Terror hat das Herz Europas getroffen, neben Paris  ist auch die EU-Kapitale Brüssel verwickelt.

Zudem ist mindestens ein mutmasslicher Terrorist über die Türkei und Griechenland eingereist. Offenbar reicht es nicht, die Menschen zu registrieren, die Kontrolle muss verschärft werden.

Das schließt natürlich auch Grenzkontrollen ein, Belgien hat damit bereits an der Grenze zu Frankreich begonnen. Auch die deutsch-französische Grenze muss besser gesichert werden.

 

http://www.neopresse.com/europa/stern-kamen-zwei-attentaeter-als-fluechtlinge-getarnt-nach-europa/

Stern: Kamen zwei Attentäter als Flüchtlinge getarnt nach Europa?

Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolfoto) // Noborder Network // CC BY 2.0

Flüchtlingsboot im Mittelmeer (Symbolfoto) // Noborder Network // CC BY 2.0

Der STERN behauptete in dem Artikel „Kamen zwei Attentäter als Flüchtlinge getarnt nach Europa?“ vom 15. November 2015, dass erste Spuren darauf hindeuten, dass zwei der Terroristen den Flüchtlingsstrom nutzten, um nach Frankreich zu gelangen.

Wie der STERN berichtet seien einige der Attentäter von Paris über Griechenland nach Europa gekommen:

„Zwei der Attentäter von Paris sind womöglich als Flüchtlinge getarnt über Griechenland nach Europa eingereist. Der Eigentümer eines syrischen Passes, der bei einem der toten Attentäter gefunden worden sei, sei Anfang Oktober über die Insel Leros in die Europäische Union gekommen, teilte die Regierung in Athen mit.“

Der STERN berichtet weiter, dass dem jungen Mann, der in einer Gruppe von 69 Flüchtlingen einreiste, laut Polizeikreisen an der Grenze Fingerabdrücke genommen wurden. Ein weiterer Attentäter sei vermutlich ebenfalls über die Flüchtlingsroute, welche durch die Türkei und Griechenland führt, nach Europa gekommen.

Der Verdacht scheint nach zahlreichen weiteren Medienberichten begründet. Die Fingerabdrücke auf dem in Paris in der Nähe eines Attentäters gefundenen gefälschten syrischen Reisepasses sollen ident sein mit den Fingerabdrücken die bei der Einreise abgenommen wurden. In Regierungskreisen besteht die Befürchtung, dass sich bei Bestätigung des Verdachts die Diskussion um die aktuelle Flüchtlingskrise deutlich verschärfen könnte.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, sagte am 14. November in einem DWN-Interview: „Wir bekommen nahezu wöchentlich Hinweise darauf, dass unter den Flüchtlingen auch Personen sein könnten, die über Erfahrung mit Waffen verfügen oder mit einem Kampfauftrag nach Deutschland kommen.“

Zudem gäbe es auch gezielte Anwerbungen von Flüchtlingen durch Islamisten in Deutschland: „Wir stellen fest, dass Islamisten in Aufnahmeeinrichtungen gezielt Kontakte mit Flüchtlingen aufnehmen.“

 

http://www.neopresse.com/europa/pariser-anschlaege-die-frage-nach-dem-cui-bono/

Pariser Anschläge – Die Frage nach dem Cui bono

Foto: Symbolbild - Terror Háza Múzeum / Daniel Rubio / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Foto: Symbolbild – Terror Háza Múzeum / Daniel Rubio / flickr / CC BY-NC-ND 2.0

Eines vorweg: Meine Anteilnahme und mein Mitgefühl gilt den Opfern und Angehörigen des Anschlags am vergangenen Freitag.

Wieder einmal mussten unschuldige Menschen für eine Politik sterben, die sie nicht zu verantworten haben, die sie maximal durch den Versuch des Protests hätten ändern können. Wieder einmal müssen unschuldige Menschen leiden, die von den Politdarstellern in die erste Reihe gestellt wurden, während sie sich selbst hinter Schutzmauern und ganzen Bodyguard-Trupps verschanzen – wohlwissend dass sie nie die Opfer ihrer eigenen menschenverachtenden Politik sein werden.

Bei Ereignissen wie den Anschlägen in Paris ist die erste Frage, die von Politdarstellern und Hochleistungspresse gleichermaßen gestellt wird, die Frage nach den Tätern. Wie bei anderen Vorfällen auch wussten beide Gruppen sofort wer die Täter waren. Im konkreten Fall der Islamische Staat. (Fast) Nie wird – insbesondere in der Hochleistungspresse – die Frage nach dem Cui bono gestellt oder dem einst klassischen investigativen Ansatz ‚Folge dem Geld‘ nachgegangen.

Ob Paris ein weiterer Fall einer False Flag Operation ist bzw. bewusst zugelassen wurde (woran ich persönlich eher glaube, ggf. inklusive Unterstützung durch westliche Geheimdienste – aber das ist nur meine persönliche Einschätzung; „Let It Happen on Purpose“), mag jeder ob nachfolgender Informationen (und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen was zu Irritation führen muss, ob der offiziellen Berichterstattung), die wir im Mainstream nicht so sehen, selbst entscheiden:

Doch zurück zur Frage nach dem Cui bono

Der Islamische Staat als Geschöpf des Westens war Teil des US-geplanten Regime Change in Syrien. Nicht nur, dass IS durch die Proxies Saudi-Arabien und Katar finanziert wurde, so gab auch der ehemalige Chef des US-Geheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) Michael Flynn zu, dass die USA die Entstehung des IS bewusst zugelassen haben, um IS gegen Assad in Stellung zu bringen.

Nachdem Russland in kurzer Zeit das erreichte, was die USA – nun mag jeder selbst entscheiden, ob bewusst oder aufgrund von Unfähigkeit – in über einem Jahr nicht „hinbekam“, nämlich die gezielte Schwächung des Islamischen Staates, durften in Washington die Alarmglocken angegangen sein. Wie kann man das eigene „Baby“ IS vor den Luftangriffen Russlands schützen? Zumal man im Gegensatz zu Moskau keinerlei Mandat der syrischen Regierung hat, auf dem hoheitlichen Gebiet Syriens aktiv zu werden. Keine 48 Stunden nach den Anschlägen von Paris liess die französische Regierung das Gebiet um Al-Rakka angreifen, das als IS-Hochburg gilt. Jenes Al-Rakka, das jedoch bereits vor über einer Woche von russischen Militärjets schwer getroffen wurde (und somit wohl eher leere IS-Gebäude usw. durch Frankreich bombardiert wurden), so dass sich die IS selbst in Al-Rakka nicht mehr so frei wie zuvor bewegen kann:

Früher befanden sich im Zentrum von Al-Rakka und um die Stadt herum ständige Kontrollpunkte des IS. Doch vor zwei Tagen haben die Dschihadisten sie abgebaut. Die Kämpfer können sich jetzt nicht mehr ruhig durch das Stadtzentrum mit Waffen bewegen. Sie sind gezwungen, Schleier anzulegen und die Waffen in deren Falten zu verstecken, damit sie nicht identifiziert werden.

Paris selbst sieht in den den Anschlägen vom vergangenen Freitag den Rechtfertigungsgrund nun in Syrien militärisch vorgehen zu dürfen. Auch ein Großteil der Bevölkerung Frankreichs, wie auch wohl in den meisten anderen westlichen Ländern, dürfte damit d’accord gehen.  Ein (zwar falscher, aber nichtsdestotrotz für viele „annehmbarer“) Legitimationsgrund, der bislang dem Angriffsbündnis NATO fehlte. Mit den Pariser Anschlägen scheint einmal mehr die Stimmung in Richtung Pro-Krieg bzw. Pro-Kriegsbeteiligung in Syrien gekippt zu sein.

Wieder einmal scheint niemand die Zusammenhänge erkennen zu wollen, die doch so offensichtlich sind. Syrien schien aufgrund der Unterstützung Russlands drauf und dran zu sein den IS massiv zu schwächen bzw. zurückzudrängen. Den NATO-Mitgliedern fehlte ein Grund, um selbst in Syrien aktiv zu werden und somit Russlands zunehmendes Gewicht in der Region wieder auf ein ihnen genehmes „Normalmass“ zurecht zu stutzen. Mit den Anschlägen scheint dieser in den Augen der westlichen Regierungen und der NATO gegeben zu sein. Die NATO erhielt damit quasi den Vorwand, um in Syrien eingreifen zu können. Etwas, das selbst die Giftgasangriffe, die man seitens des Westens Assads in die Schuhe schieben wollte und doch von der eigenen Seite durchgeführt wurden, nicht erreichten.

Mit dem direkten Eingreifen Frankreichs und der USA (und wohl in Kürze auch anderer Länder wie England oder Belgien) hat der – und dies fällt mir wahrlich nicht leicht zu schreiben – Dritte Weltkrieg begonnen. Analog zu 9/11 bzw. dem Angriffskrieg gegen Afghanistan wird ein Land ohne Kriegserklärung angegriffen, obwohl die Täter nicht aus dem angegriffenen Land stammen (9/11 Afghanistan, Paris Belgien). Doch diesesmal ist Russland nicht auf der Seite der NATO/USA, sondern verfolgt konträre eigene Interessen. Ein Aufeinanderprallen dieser unterschiedlichen Interessen in Form einer direkten Konfrontation ist nur noch eine Frage der Zeit. Zusätzlich sollte man nicht vergessen, dass – ebenfalls analog zu 9/11 – die Pariser Anschläge als Auslöser für den Bündnisfall gewertet werden können. Artikel 5 des NATO-Vertrags besagt:

Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird; sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.

Von jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.

– Der Nordatlantikvertrag: Washington DC, 4. April 1949

Jetzt, da sowohl Franzosen und US-Amerikaner ihr „Mandat“ für Syrien bekommen haben, dürfte der Luftraum über Syrien „ziemlich eng werden“. Ein Luftraum, den bislang Russland beherrscht und den die NATO den Russen streitig machen muss, wenn sie ihr eigenen Geschöpf der IS am „Leben erhalten will“ und somit ihre eigenen Interessen in der Region. Dank der emotionalen Geschehnisse in Paris hat der Westen wieder „den Stiefel in der syrischen Tür“. Liegt hierin etwa die Beantwortung nach dem Cui bono?

Schlussbemerkung: Ich bin mir bewusst, dass meine Schlussfolgerungen und Aussagen zu einer kontroversen Diskussion führen werden. Das sollen sie auch. Denn die uns von der Hochleistungspresse vorgekauten Analysen, Meinungen und Abläufe bedürfen genauso des Hinterfragens, wie die meinigen. Ich freue mich auf einen angeregten Diskurs.

 

 

 

….„ISIS“ – „Islamischer Staat“ – Zitat:  Islamismus-Experte „Yassin Musharbash“: „Diese Leute hängen nicht einer Religion, sondern einer Ideologie an der Ideologie des Dschihadismus.“ Der Dschihadismus sei eine politische Weltanschauung, verknüpft mit mörderischen, brutalen Handlungsanweisungen, mit dem Endziel, die restliche Welt zu unterwerfen.……

 

klagemauer-tv – Terroranschläge in Paris – Was beachtet werden muss 16.11.2015

Am späten Abend des 13. Novembers 2015 wurde die französische Hauptstadt von einer beispiellosen Anschlagsserie erschüttert. Nach bisherigen Informationen starben 132 Menschen. 352 wurden verletzt, davon 99 schwer. Sechs Mal schlugen die Attentäter in offenbar koordinierten Anschlägen zu, innerhalb von 33 Minuten. Drei Terrorkommandos hatten nahezu gleichzeitig zugeschlagen: Sie schossen wahllos auf Menschen und sprengten sich in die Luft. Der Terror begann kurz nach 21 Uhr vor dem Fußballstadion „Stade de France“, wo am Freitagabend Frankreich und Deutschland gegeneinander spielten. Während des Spiels sprengten sich zwei Selbstmordattentäter vor dem Stadion in die Luft. Ermittler berichten von vier Toten, darunter drei Terroristen. Wenig später wurde die Konzerthalle „Bataclan“ angegriffen, wo zu diesem Zeitpunkt die US-Band «Eagles of Death Metal» spielte. Wie die „Badische Zeitung“ berichtete, stürmten mindestens vier Attentäter den Saal, als die Band den Song „Kiss The Devil“, zu Deutsch „Küss den Teufel“, spielten. Rund hundert Menschen wurden getötet. Nur 2 Monate zuvor verkauften die jüdischen Eigentümer das „Bataclan Theater“ und emigrierten nach Israel. Weitere Menschen starben an vier anderen Orten – belebten Cafés und Bars – in unmittelbarer Nähe des „Bataclan Konzertsaals“. Sieben Terroristen seien tot, sagte Staatsanwalt François Molins. Bislang wurde ein Angreifer als Franzose identifiziert. Eine weitere Spur führt nach Belgien, wo nach möglichen Komplizen gefahndet wird. Zudem hieß es aus Polizeikreisen, nahe einer der Leichen sei ein syrischer Pass gefunden worden. Experten weisen darauf hin, dass der Pass gestohlen, gefälscht oder gekauft sein könnte. In einer am Samstag im Internet veröffentlichten Erklärung der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) heißt es, «Brüder mit Sprengstoffgürteln und Sturmgewehren» hätten den «gesegneten Angriff» verübt. Die Angriffsziele seien «bewusst im Herzen von Paris ausgewählt» worden, hieß es mit indirektem Verweis auf die französischen Luftangriffe auf den IS in Syrien und im Irak. Soweit die wichtigsten Fakten zusammengefasst. Über weitere Hintergründe kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden. Im Folgenden greift Klagemauer.tv einige grundlegende Überlegungen auf, die im Zusammenhang mit sogenannten „islamistischenTerroranschlägen bedacht werden müssen. 1. Der Journalist und Islamismus-Experte Yassin Musharbash sagte klar, dass die Terroranschläge – obwohl sich die angeblichen Terroristen auf den Islam berufen – nichts mit dem Islam zu tun haben. Zitat Musharbash: „Diese Leute hängen nicht einer Religion, sondern einer Ideologie an der Ideologie des Dschihadismus.“ Der Dschihadismus sei eine politische Weltanschauung, verknüpft mit mörderischen, brutalen Handlungsanweisungen, mit dem Endziel, die restliche Welt zu unterwerfen. Jedoch sei der Dschihadismus nicht mit dem praktizierten Islam als Religion zu verwechseln, so Musharbash. Zu den dschihadistischen Gruppierungen zählen u.a. der „Islamische Staat“ (IS), die „al-Qaida“, die „al-Nusra-Front“ sowie Boko Haram. 2. Gilt es zu bedenken, wie der radikale Dschihadismus überhaupt entstanden ist: Der kanadische Professor der Wirtschaftswissenschaften Michel Evgenij Chossudovsky schrieb dazu in einem Aufsatz im Jahr 2007, dass bekannt und dokumentiert sei, dass das „Islamische Terrornetzwerk“ eine Schöpfung des US-Geheimdienstapparates sei. Der „islamische Dschihad“ – oder der sogenannte „heilige Krieg“ gegen die Sowjets – wurde ein faktischer Bestandteil der Machenschaften der CIA im Krieg Afghanistans gegen die Sowjetunion im Jahr 1979. Er wurde durch die USA und Saudi-Arabien vorangetrieben. Etwa 35.000 muslimische Extremisten aus 40 islamischen Staaten hätten sich am Krieg Afghanistans gegen die Sowjetunion beteiligt. Im einem Interview mit dem Nachrichtensender „FOX-News“ sagte General Wesley Clark, ehemaliger NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Zitat: „Wir, die Vereinigten Staaten, benutzten den radikalen Islam, um die Sowjets in Afghanistan zu bekämpfen. Wir baten die Saudis, das Geld beizuschaffen. Sie taten es.” Der radikale Islam werde für geostrategische Interessen benutzt, so Clark. 3. Gilt es weiter zu beachten, dass auch neuere, aus dem radikalen Dschihadismus herausgewachsene Gruppierungen, wie der Islamische Staat (IS), Produkte amerikanischer Politik seien. Dies sagte der Nahostexperte Michael Lüders am 10. September in einer Talkshow des deutschen TV-Senders Phoenix. Ein bisher geheimes US-Dokument belegt zudem, dass die USA, die Türkei und die Golfstaaten den „Islamischen Staat“ bewusst gefördert haben, um die syrische Regierung unter Druck zu setzen und den Einfluss des Irans einzudämmen. „Judicial Watch“, eine US-amerikanische Organisation die gemäß eigenen Angaben sicherstelle, dass politische sowie juristische Behörden ihre Machtbefugnisse nicht missbrauchen, hatte am 18. Mai 2015 die Veröffentlichung dieser vorher geheimen Dokumente vor Gericht erstritten. Demzufolge werde der IS für politische Zwecke der USA und anderer Staaten instrumentalisiert. In Hinsicht nun auf die Entstehung und Instrumentalisierung radikaler „islamistischer“ Terrorgruppen muss auch bei den neusten Terroranschlägen in Paris die Frage gestellt werden, ob es sich hierbei um eine Instrumentalisierung des IS handeln könnte, oder ob der IS eigenständig gegen die Interessen anderer gehandelt hat, oder sogar beides? Derzeit kann diese Frage nicht beantwortet werden. Doch können die weitere Entwicklung und politischen Konsequenzen aus diesem Blickwinkel beobachtet und analysiert werden. Für eine Instrumentalisierung des IS spricht, wenn wie bei 9/11 die Überwachungsstrukturen im eigenen Land zu Lasten der Bürger vehement verschärft werden. So z.B. wurde kurz nach 9/11 der „USA PATRIOT Act“ – ein US-amerikanisches Bundesgesetz – verabschiedet, welches Einschränkung der amerikanischen Bürgerrechte in größerem Maße mit sich bringt, wie Abhörrechte, Hausdurchsuchungen, Einsicht in die finanziellen Daten von Bankkunden, usw. Auch wurde 9/11 instrumentalisiert, indem Angriffskriege in Afghanistan und im Irak geführt wurden. Diese haben den Terrorismus bewiesenermaßen nicht beseitigt, jedoch wurden Tausende von Zivilisten getötet und die Infrastruktur der jeweiligen Länder zerstört. Die Frage ist nun auch, ob die Terroranschläge in Paris instrumentalisiert werden, um den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu bekämpfen und zu beseitigen. Auf der anderen Seite muss beobachtet werden, ob das Problem der Terrorbedrohung durch den IS nun wirklich entschlossen angegangen und die Terrorgruppe niedergeschlagen wird – auch wenn es eine Kooperation mit Russland und Bashar al-Assad voraussetzen würde. Dass die von den USA geführte Koalition gegen den IS bislang eher ein Vorwand war, um Bashar al-Assad und seine Regierung zu schwächen und zu beseitigen, liegt auf der Hand. Wurde doch der IS während über einem Jahr kaum merklich geschwächt. Details dazu sehen Sie in eingeblendeter Sendung (www.kla.tv/6568). Demgegenüber schienen es die französischen Luftstreitkräfte, die Ende September 2015 erstmals Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien geflogen hatten, konsequenter anzugehen. Wie der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am 9. November mitteilte, haben französische Militärflugzeuge Ölanlagen der Terrororganisation Islamischer Staat im Osten Syriens zerstört. Dies wäre eine mögliche Erklärung für einen Racheakt des IS in Paris. Beobachten Sie die Entwicklung der Pariser Terroranschläge aus diesen Gesichtspunkten. Für allfällige Hinweise, die für oder gegen eine Instrumentalisierung sprechen, sind wir Ihnen dankbar. Auf Wiedersehen.

„Gerhard Wisnewski“  – „Krieg der Kulturen“- „Clash of Civilizations“- Samuel Huntington

http://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=6385&id=7153

klagemauer-tv – Terroranschläge in Paris und der „Kampf der Kulturen“ (Interview mit Gerhard Wisnewski) 19.11.2015

Die Terroranschläge in Paris vom vergangenen 13. November, 9/11 oder das Attentat auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 – all diese Terroranschläge werden dem radikalen Islam zugeschoben. Doch sind diese Terroranschläge, die dem Islam oder deren extremistischen Gruppierungen zugeschrieben werden, wirklich auf den Islam zurückzuführen? Oder wird dieser sogar für andere Ziele missbraucht? Aufschluss auf diese Frage gibt der deutsche Buch- und Filmautor Gerhard Wisnewski. In einem Interview, welches das deutsche Programm des iranischen Radio IRIB am 7. Januar 2015 mit ihm führte, zeigte Wisnewski die Hintergründe zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York und zu den aktuell zunehmenden Anti-Islam-Protesten auf. Aus aktuellem Anlass der Terroranschläge in Paris – über die wir in eingeblendeten Sendungen berichteten– als Gegenstimme zu der offiziellen Meinung, sendet Klagemauer.tv das gut 10-minütige Interview Wisnewskis, das an seiner Aktualität nichts eingebüßt hat. Es folgt das Interview mit Herrn Wisnewski: IRIB: Herr Wisnewski, am 11. September 2001 hielt die Welt den Atem an. Wenige Ereignisse haben die Welt so erschüttert wie jene am 11. September 2001. Seitdem beobachten wir, dass ein Krieg den nächsten jagt und ein Konflikt auf den nächsten folgt. Fast das Ganze spielt sich leider Gottes in unserer Region, also in der Nahostregion, ab. Wie würden Sie die Welt nach dem 11. September 2001 beschreiben? Wisnewski: Ja, das heißt, die Welt nach dem 11. September 2001 ist ja eigentlich das Ergebnis einer Prophezeiung, oder eigentlich: genauer müsste man sagen, einer Planung gewesen. Oder sie ist heute immer noch das Resultat einer Planung, nämlich von einigen Politik- und Strategie-Experten rund um das Pentagon, das National Security Council in den USA und rund um die sogenannten Neokons, die den »Krieg der Kulturen« schon geplant haben etwa Anfang der 90er Jahre als Ablösung für den Ost-West-Konflikt – denn es war ja ganz klar, der Ost-West-Konflikt hatte für den Westen auch ganz große Vorteile: für die Rüstungsindustrie, für die Politiker, sie konnten das Volk unter Spannung halten. Also, sie brauchten einfach einen Feind, und daher hat man statt des Ost-West-Konflikts Anfang der 90er Jahre, den sogenannten „Krieg der Kulturen“ geplant. Wobei immer gesagt wird, ja, dieser „Krieg der Kulturen“ oder der „Clash of Civilizations“, sei ja nicht geplant, sondern vorausgesagt worden von diesem berühmten Politikprofessor Samuel Huntington, der dieses Buch geschrieben hat, „ Clash of Civilizations“, 1996. Und das Ganze hatte er aber schon drei Jahre vorher konzipiert, in einer Zeitschrift namens „Foreign Affairs“ in den USA – den „Clash of Civilizations“. Aber: Dieser Huntington war nicht nur ein, oder überhaupt nicht ein Prophet, sondern eigentlich ein Planer, ein strategischer Planer, ein politischer Planer und ein Kriegsplaner. Man findet ihn zum Beispiel als Koordinator des Weißen Hauses für Sicherheitsplanung in der Regierung Carters, er ist also ein klarer Planer gewesen und nicht irgendein Politikwissenschaftler. Das, was jetzt aufblüht bei Ihnen, im Nahen Osten, weltweit, aber sogar auch bei uns in Deutschland mit diesen ganzen Anti-Islam-Protesten, das was hier aufblüht ist die Saat, die Herr Huntington schon vor 20 Jahren gesät hat. IRIB: Herr Wisnewski, Sie sagten einige Male in Ihren Ausführungen, dass man Krieg brauchte! Wozu brauchte man überhaupt Krieg, oder wozu braucht man immer noch Krieg? Wisnewski: Also, der Krieg ist eigentlich das Lebenselixier für die globalen Eliten, die uns beherrschen – einmal aus finanziellen Gründen, also aufgrund der vielen Hundert Milliarden, die ein Krieg und deren Rüstung kostet. Der Krieg ist weiterhin nötig, um die Bevölkerung zu kontrollieren. Spannungen nach außen, Spannungen mit außenpolitischen Feinden, sind nötig, um die Bevölkerung zu kontrollieren, indem man der Bevölkerung klar macht, dass sie die politischen Eliten benötigt, sonst würde sie wehrlos den Feinden ausgeliefert sein. Und natürlich: Das allerwichtigste Motiv ist die „Expansion“. Auf westlicher Seite geht es jedenfalls um die Ausweitung der angloamerikanischen Weltherrschaft, und dieser Krieg wird nach Meinung dieser Leute erst zu Ende sein, wenn diese Weltherrschaft vollendet ist. IRIB: Herr Wisnewski, Sie haben noch etwas gesagt: Was sich in Deutschland derzeit abspielt, das heißt die Anti-Islam-Demonstrationen, hat auch damit zu tun. Wie wollen Sie dieses Verhältnis herstellen, also die Verbindung zwischen Huntington und den Anti-Islam-Protesten in Deutschland? Wisnewski: Ja, Huntington hat ja ganz klar gesagt, der Ost-West-Konflikt wird abgelöst durch einen Konflikt der Zivilisationen und Religionen, was man sich ja damals gar nicht vorstellen konnte. Mitte der 90er Jahre gab es in Europa praktisch keine Spannungen zwischen den Religionen, und das Ganze erschien vollkommen aus der Luft gegriffen. Aber genau das, was heute passiert, hat er vorhergesagt: den Konflikt zwischen den Religionen, der ja mittelalterlich erscheint. Man darf ja nicht vergessen: Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts, der wissenschaftlichen und technischen Aufklärung. Plötzlich kam da so ein Professor daher und behauptete, wir würden sozusagen wieder mittelalterliche Religionskonflikte bekommen. Und tatsächlich flammen die nun hier auf in Deutschland. In den letzten Tagen und Wochen gab es hier verstärkt Demonstrationen gegen den Islam und auf der anderen Seite auch Gegendemonstrationen. Da kann ich nur sagen: Da erfüllt sich eigentlich das Programm dieser strategischen Planer rund um Samuel Huntington. IRIB: Und wen sehen Sie da als Hintermänner? Wisnewski: Huntington hat sozusagen nur das Programm aufgestellt oder die Pseudotheorie geliefert und das wissenschaftlich verbrämt – diesen kommenden sogenannten Krieg oder Clash der Zivilisationen. Besorgt wird das Geschäft ja von Praktikern, von Technikern wie beispielsweise in den Geheimdiensten, wo also Bombenanschläge fabriziert werden der einen gegen die andere Seite und so der Hass zwischen den einzelnen Kulturen geschürt wird. Wir kennen ja diese Anschläge mit ungewissem Hintergrund, mit fragwürdigen Bekennerbriefen, die auf niemanden letztlich zurückführen. Da geht ganz viel auf das Konto der westlichen Geheimdienste, und das sind natürlich sozusagen die Handwerker oder Praktiker, die das dann in die Tat umsetzen und die so viel Hass schüren wollen, bis sozusagen irgendwann der Motor von selber läuft und der Krieg der Kulturen anspringt und von selber in Gang bleibt. IRIB: Herr Wisnewski, spielt hier auch Energie und Öl eine Rolle in dieser Überlegung? Wisnewski: Ja, auf jeden Fall. Denn das Ziel Islam beispielsweise ist ja sehr wichtig aus verschiedenen Gründen: aus religiösen Gründen, aus kulturellen Gründen. Man möchte diese Kultur weg haben, die sehr stark auf konservativen Werten beharrt wie der Familie. Und zum anderen möchte man natürlich auch an die Ressourcen heran, die sich in islamischen Ländern befinden, wie beispielsweise die ÖlRessourcen. Das heißt: Es ist ja immer so, dass solche strategischen Entwicklungen und solche strategischen Pläne multifunktional sind; man versucht immer, möglichst viele Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. IRIB: Herr Wisnewski, welche Schlussfolgerungen sind überhaupt möglich? Wisnewski: Ja – das ist ganz wichtig für uns zu wissen, damit wir hier nicht auf den falschen Zug aufspringen und uns benutzen lassen für irgendwelche Geostrategien von dubiosen geostrategischen Planern wie Huntington, den Neokons in den USA und so weiter. Man sollte sich schon überlegen, auch als Bürger hier in Deutschland, aber auch anderswo: Wem schließt man sich an und warum? Wer steckt dahinter? Wessen Geschäft besorgt eine bestimmte Bewegung überhaupt? Ist das wirklich so verlockend, wie es auf den ersten Blick aussieht, werden da wirklich meine Ängste und Sorgen aufgegriffen und ausgedrückt? Oder werde ich nicht doch nur zum willigen Werkzeug irgendeiner Geostrategie gemacht? Deswegen ist das schon sehr wichtig für jeden einzelnen Bürger, sich kurz zu überlegen, warum und wieso und wofür er auf die Straße geht. IRIB: Wohin sollen diese Gedanken letzten Endes führen? Wisnewski: Ich glaube – wenn Sie jetzt auf die Planungen von Huntington und anderen anspielen –, der Clash of Civilizations soll wirklich zum Religionskrieg und auch zum politischen Krieg ausarten, zwischen den westlichen Staaten beispielsweise und den islamischen Ländern. Sie wissen ja, dass schon ganz viele westliche Planer mit den Hufen scharren, bis sie endlich den Iran angreifen können. Man möchte diesen Konflikt weiter hochkochen; hier in Deutschland beobachten wir das zur Zeit, wie er hochkocht, und es wird dann möglicherweise zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen und zu chaotischen Verhältnissen. Möglicherweise werden die Gesellschaften dabei auseinander brechen und aufgespalten werden und erst mal im Chaos versinken. Wir haben diese Beispiele ja auch schon beobachtet in Nordafrika, wo solche Revolutionen – wenn es denn dazu ausartet – wo die dann enden: In einem „failed state“ – in einem chaotischen Staat, wo kein Recht und kein Gesetz mehr herrschen. Denn natürlich kann ab einem bestimmten Punkt solcher Konflikte die Stabilität des Staates bedroht sein. IRIB: Herr Wisnewski, als letzte Frage: Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, diesem Trend entgegenzuwirken? Wisnewski: Also, ich glaube, die wichtigste Möglichkeit ist immer, nach den Verursachern zu fragen. Wir haben ja hier jetzt in Deutschland – von vielen wird das jedenfalls so wahrgenommen – eine so- genannte Migrationskrise. Das heißt, eine Krise, die ausgelöst wird durch ganz viele Migranten, also Einwanderer, Asylsuchende und ähnliche, die nach Deutschland kommen, und das Wichtigste ist wirklich, nach dem Verursacherprinzip vorzugehen: nicht auf diese einzelnen Menschen loszugehen oder sie zu kritisieren, sondern wirklich zu fragen: Wer hat denn diese Migrationskrise überhaupt ausgelöst, wer schickt diese Leute auf die Reise, wer redet ihnen ein, dass es hier das Paradies auf Erden gibt, wer bringt sie nach Deutschland und übrigens auch in viele andere europäische Länder. Nach den Verursachern dieser Migrationskrise muss man mal fragen, denn auch die besorgen ja wieder das Geschäft des „Clash of Civilizations“. Wenn eine Gesellschaft beispielsweise von sehr vielen Einwanderern und Asylsuchenden aufgesucht wird, dann muss es ja zwangsläufig zu Konflikten kommen. Und daher ist das die interessante Frage: Wer sind die Verursacher dieser Migrationskrise? IRIB: Vielen Dank, Herr Wisnewski, für diese Einschätzung.

 

klagemauer-tv – „ANSCHLAG auf PARIS“ – „Wer profitiert vom ISLAM-TERROR“???!!!

Charlie Hebdo: Wer profitiert vom Islam-Terror? 21.01.2015

Was vor 25 Jahren noch undenkbar schien, ist Realität geworden: In Europa gibt es neue Spannungen zwischen den Religionen. Durch den Charlie Hebdo-Terroranschlag in Paris heizt sich die Stimmung gegen den Islam in unseren Ländern zunehmend auf und das ist gewollt. Zumindest behaupten das erfahrene Analysten wie der Nahost-Experte Christoph Hörstel oder der Bestseller-Autor Gerhard Wisnewski. Wisnewski hatte in einem Interview mit der iranischen Rundfunkgesellschaft IRIB -zufälligerweise 10 Minuten bevor der Terroranschlag in Paris stattfand- erklärt, von welchen Hintermännern der islamistische Terror als Ganzes vor etwa 25 Jahren kreiert wurde. Er erinnerte, dass Strategen rund um das US-Pentagon nach dem Ende des kalten Krieges ein Ersatz-Feindbild suchten. Die Sowjetunion war zerfallen, doch die US-Rüstungsindustrie und die Politiker brauchten einen neuen Gegner, um das Volk unter Spannung zu halten. Also schufen strategische Planer, wie der Politikprofessor Samuel Huntington, damals die Idee vom „Kampf der Kulturen“. Religiöser Terror wurde von ihnen zum Feindbild der Zukunft erklärt. Urplötzlich kam es dann 1993 zum ersten islamistischen Terroranschlag auf amerikanischem Boden überhaupt. Zuvor hatte man so etwas überhaupt nicht gekannt. Mit einem Bombenanschlag auf das damalige World-Trade-Center in New York war der neue Feind eindrücklich vorgestellt und spätestens seit 9/11 liefert er das Hauptargument für Kriege um Öl und Ressourcen in den islamistischen Ländern. Doch strategische Planer wie Huntington schlugen den Islam auch aus religiösen und kulturellen Gründen als „das neue Böse“ vor. Wisnewski erklärte es so: „Man möchte diese Kultur weg haben, die sehr stark auf konservativen Werten beharrt wie der Familie etc“ Im Zusammenhang mit dem Charlie Hebdo –Anschlag, weist Wisnewski nun zusätzlich auf zahlreiche Ungereimtheiten hin. Auch für den Nahost-Experten Christoph Hörstel gibt es kaum Zweifel daran, dass der Mordanschlag in Paris, ein von Geheimdiensten gemanagter Terroranschlag war. In einem brisanten Interview bei RT-Deutsch, welches wir im Anschluss ausstrahlen werden, führt er die Argumente dafür genauer aus. Es gilt derzeit darum generell sorgfältig zu sein, sich mit einschlägigen Schuldzuweisungen gegen den Islam zurückzuhalten und einen kühlen Kopf zu bewahren. Diejenigen, die in Wirklichkeit den Kampf der Kulturen schüren und davon profitieren, müssen entlarvt und angegangen werden. Ein Kampf der Kulturen nützt niemals dem Volk, sondern denjenigen, die es teilen und beherrschen wollen. Wisnewski warnt: „Ein gegen den Islam geeintes Europa ist exakt der Baustein für ein Weltreich von amerikanischen Gnaden, wie es den USA vorschwebt“. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen nun das Interview von RT-Deutsch mit Christoph Hörstel wärmstens. Guten Abend.

ISIS – die Drahtzieher & Finanziers im Hintergrund/“TÜRKEI“ – „Erdogan“ spielt die „Schlüsselrolle“ beim „ISIS“ – Terror / „Euphrat – Jarabulus“ – „Stopp der NachschubLinien aus der Türkei“ / „Verfassungsschutz“ – „Hans-Georg Maaßen“

Die Wahrheit sei aber, daß ISIS militärisch nichts weiter als ein Papiertiger sei, eine Geheimarmee der NATO zur Nutzung für spezielle strategische Ziele..…. (<siehe auch Beitrag Nr: 94  zu „NATO-Geheim-Armee“  von „Daniele Ganser“ hier über „Seiten“-„Wegweiser/Übersicht“  zu finden>)

ISIS – die Drahtzieher & Finanziers im Hintergrund

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/1846-isis-die-drahtzieher-finanziers-im-hintergrund

 

ISIS – die Drahtzieher & Finanziers im Hintergrund

Chancen & Wege zur Beendigung von Krieg & Terror in Syrien ebenso wie der Flüchtlingskrise in Europa

14. November 2015 Webster Griffin Tarpley, Ph.D. im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim 2. Quer-Denken.TV-Kongreß. Daß ISIS nicht aus dem Nichts entstanden ist, sondern maßgeblich von US-Eliten erschaffen wurde, ist mittlerweile gut verbreitetes Wissen. Wie und warum diese Kampfgruppe von den USA und der NATO eingesetzt wird, ist allerdings bisher weniger bekannt. Webster Griffin Tarpley, Ph. D., Historiker, Autor und Journalist erklärt, welche wahren Motive hinter der ISIS-Gründung stecken und wessen Motive das sind.

 

(<ab Minuten 41:00 „der verwundbare  PUNKT von ISISEuphratJarabulus – „Stopp der NachschubLinien aus der Türkei>)

 

 

Zunächst müsse man sich bewußt machen, so Webster Tarpley, daß es in Washington ein beständiges Tauziehen um die Macht und die Politik des Landes gibt. Obama sei ein schwacher Politiker, und so hätten sich mehrere starke & moralfreie Machtcliquen fest eingerichtet, die die Politik in Washington bestimmen. Mittlerweile habe es allein 25 Zwischenfälle gegeben, die Obamas persönliche Sicherheit bedrohten – z. B. eine Helikopterlandung oder ein Durchbrechen der Sicherheitszone Zaunkletterin vor dem Weißen Haus. Auch Obama steht also unter beständigem Druck.

Eine wichtige Machtclique, erklärt Webster Tarpley, sei diejenige der Neocon-Generäle. Allen voran David Petraeus, Ex-CIA-Chef, und laut Webster Tarpley der eigentliche Gründer der ISIS, da er das sogenannte „Sunni Awakening“ im Irak Krieg finanziert habe. Ihm zur Seite steht General John R. Allen, der „Retter der ISIS„, der einen Scheinkrieg gegen die ISIS führte, um der öffentlichen Forderung zu deren Vernichtung ein Ventil zu geben, aber gleichzeitig die ISIS zu erhalten.

Die westliche Propaganda, so Webster Tarpley, habe ISIS als übermenschliche Supertruppe dargestellt, die nahezu unbesiegbar, unverwüstlich und für Jahrzehnte der Erzfeind des Westens sein könnte. Die Wahrheit sei aber, daß ISIS militärisch nichts weiter als ein Papiertiger sei, eine Geheimarmee der NATO zur Nutzung für spezielle strategische Ziele. Die ISIS könne nur durch die Schonung und Unterstützung von den USA, Saudi-Arabien und ganz besonders von der Türkei am Leben erhalten werden. Gezielte Schläge der Kurden, von Assad und von Rußland würden zeigen, da die ISIS überaus verwundbar sei und sehr schnell vernichtet werden könne, wenn man das denn wolle.

Webster Tarpley empfiehlt der deutschen Bevölkerung, politischen Druck auszuüben, daß Bündnispartner der NATO oder die Bundeswehr selbst den grade einmal 100 km breiten Korridor im Norden von Syrien schließen und so die Zuliefer– und Nachschubroute für die ISIS durch die Türkei abschneiden. Das würde ISIS binnen weniger Wochen vernichten und so die Flüchtlingskrise stoppen, da ihre Vernichtung zugleich das Ende des blutigen Bürgerkriegs in Syrien bedeutete.

Neben den Neocon-Generälen seien aber noch weitere Akteure im globalen Machtpoker aktiv. Zum Beispiel Victoria Nuland, Europa-Staatssekretärin im US-Außenministerium, die für die Auswahl der Faschistenregierung in der Ukraine federführend war. Oder Samantha Power, Botschafterin der USA in der UN, die sich für die Nutzung von Menschenrechten als Waffe stark gemacht hat. Oder Bernie Sanders, der sich im demokratischen Wahlkampf als Sozialist ausgibt, aber 1999 den Serbien-Krieg maßgeblich voran getrieben hat. Oder Hillary Clinton, die als Neocon-Vorzeigebeispiel für praktisch jeden Krieg zu haben ist. Oder General Philip M. Breedlove, der die NATOProvokationen in Europa gegen Rußland maßgeblich voran treibt.

Webster Tarpley appelliert, sich ein objektives Gesamtbild der Situation zu verschaffen und nicht mehr der Propaganda von Mainstream und Leitmedien zu vertrauen. Politischer Druck durch die Bevölkerung sei nun gefragt.

Publikationen:
Webster Griffin Tarpley, 9/11 Synthetic Terror 5th ed. (Regular Edition)
Webster Griffin Tarpley, Barack H. Obama, The Unauthorized Biography
Webster Griffin Tarpley, Barack Obama: Wie ein US-Präsident gemacht wird
Webster Griffin Tarpley, George Bush: The Unauthorized Biography

Websites:
www.tarpley.net
http://twsp.us/

Kontakt:
E-Mail: webstertarpley@yahoo.com
Twitter: twitter.com/WebsterGTarpley

Webster Griffin Tarpley, Ph.D.
Washington Grove Institute
PO Box 1486
Washington Grove Maryland 20880
USA

 

 

 

Westen soll IS- Kämpfer aus Syrien evakuieren

neopresse – Westen soll IS- Kämpfer aus Syrien evakuieren

USA und der Islamische Staat (Collage)

Ob nachfolgende Meldung nur ein Propagandaversuch Moskaus ist, ist derzeit leider nicht auszuschließen.

Jedoch möchte ich gleichzeitig darauf hinweisen, dass ein solches Vorgehen bereits stattgefunden hat. Aber zuerst zur eigentlichen Meldung, die wir bei der russischen Nachrichtenagentur TASS lesen können:

The Islamic State (IS) militants have been airlifted from Syria by Turkish aircraft to save them from Russian airstrikes, spokesman for the Syrian Armed Forces Brigadier General Ali Mayhub said on Tuesday.
„On October 26, according to the reconnaissance data, four planes from Turkey arrived to the airport of the city of Aden (Yemen). Two of them belong to Turkish Airlines, one — to Qatar Airways and one more aircraft owned by an airline of the United Arab Emirates,“ said the Syrian army spokesman. „There were more than 500 militants of the Islamic State terrorist organization on board, they were taken from Syria to save them from Russian airstrikes,“ General Mayhub said.

Militante des Islamischen Staats (IS) wurden durch türkische Flugzeuge aus Syrien ausgeflogen, um sie vor den russischen Luftangriffen zu retten, sagte der Sprecher der syrischen Streitkräfte Brigadegeneral Ali Mayhub am Dienstag. „Am 26. Oktober sind laut Aufklärungsdaten vier Flugzeuge aus der Türkei am Flughafen der Stadt Aden (Jemen) angekommen. Zwei von ihnen gehören zu Turkish Airlines, eines Qatar Airways und eine weiteres Flugzeug einer Fluggesellschaft im Besitz den Vereinigten Arabischen Emirate“, sagte der syrische Armeesprecher. „Es waren mehr als 500 Militante der terroristischen Organisation Islamischer Staat  an Bord, sie wurden aus Syrien ausgeflogen, um sie vor russischen Luftangriffen zu retten“, sagte General Mayhub.)

Leider gibt es derzeit keine zweite unabhängige Bestätigung dieser Behauptung, aber man sollte bei der „Glaubwürdigkeitsabwegung“ eines im Hinterkopf behalten: Bereits einmal im Jahr 2000 hat Israel 2.000 Kämpfer“ der SLA evakuiert, die mit ihnen im Libanonzusammen arbeiteten“. 400 dieser Gestalten wurden damals auf Wunsch Israels von Deutschland aufgenommen. Eine solche „Evakuierung“ ist also nicht so abwegig, wie sie auf den ersten Blick vielleicht erscheinen mag.

Und angesichts der „IS-Finanzierung“ durch den Westen aka durch die US-Proxies Saudi-Arabien und Katar bzw. des bewusstenEnstehenlassens“ des IS durch den Westen, scheint eine solche „Rettungsaktion“ durchaus möglich. Aber möge sich bitte jeder selbst ein Bild und seine Gedanken dazu machen.

 

“Monitor” – Türkei unterstützt Dschihadisten und erlaubt den Zutritt nach Syrien

ARD – “Monitor” – Die grosse Lügen-Kriegs-Propaganda – “Chemie-Waffen” – in Syrien

 

(<siehe auch „Syrien 2007“ – „Assad“ – „Giftgas“>)

 

….. Waffenexperten Richard Lloyd und Theodor Postol. Lloyd ist UN-Waffenkontrolleur und Postol Professor vom Massachusetts Institute of Technology……(<siehe auch „die Anstalt“ – Satire – zum Gift-Gas-Angriff in Syrien>)

Als Grund für Militärintervention: NATO steckt hinter dem Giftgasangriff in Syrien

Als Grund für Militärintervention: NATO steckt hinter dem Giftgasangriff in Syrien

Steckt der türkische Geheimdienst im Auftrag der NATO hinter dem syrischen Giftgasangriff? (Collage) // Foto: Wilhelm von Pax

Steckt der türkische Geheimdienst im Auftrag der NATO hinter dem syrischen Giftgasangriff? (Collage) // Foto: Wilhelm von Pax

Die Giftgasangriffe von Ghuta vor zwei Jahren führten um ein Haar zu einer NATO-Intervention in Syrien. Sie kamen Frankreich, Großbritannien und den USA wie gelegen, da sie Assad dafür verantwortlich machten. Neue Beweise deuten darauf hin, dass die NATO selbst dafür verantwortlich ist.

Nie war die NATO einer Syrien-Intervention näher

Die Giftgasangriffe von Ghuta vom 21. August 2013 sind eine Reihe von Giftgasangriffen, die im Verlauf des syrischen Bürgerkriegs in der Region Ghuta östlich von Damaskus stattgefunden haben. Eine UN-Untersuchung vor Ort wies den Einsatz des chemischen Kampfstoffs Sarin in hochkonzentrierter Form nach, der mittels Boden-Boden-Raketen verschossen wurde. Widersprüchlichen Angaben zufolge starben dabei 281, 355, 1429 oder 1.729 Menschen. Einige tausend Personen sollen mit neurotoxischen Reaktionen in die Krankenhäuser eingeliefert worden sein.

Während oppositionelle Aktivisten die syrische Regierung von Baschar al-Assad für den Vorfall verantwortlich machen, stritt diese die Berichte über den Einsatz von Chemiewaffen ab. Später bestätigte sie den Vorfall an sich, gab aber an, dass die chemischen Kampfstoffe von den Rebellen gegen Regierungstruppen eingesetzt worden seien und nicht umgekehrt.

Die USA zeigten sich davon überzeugt, dass die syrische Regierung von Baschar al-Assad die Verantwortung für den Vorfall trage und auch andere Staaten wie Frankreich, Großbritannien, Israel und Deutschland äußerten sich ähnlich. Barack Obama sah eine „rote Linie“ überschritten und forderte zugleich einen Militärschlag. Ebenso der britische Premier David Cameron.

Syrien war zu diesem Zeitpunkt stark in den Fokus des Westens geraten. Der dortige Machthaber Bashar al-Assad gilt als enger Verbündeter Russlands und als starker Widersacher des Westens und seiner dortigen Verbündeten wie beispielsweise Saudi-Arabien. Es gilt als unstrittig, dass der Westen einen Sturz von Assad herbeiführen wollte. So flossen finanzielle und militärische Mittel und Geräte an dortige Rebellengruppen, die gegen Assad kämpften.

Jedoch schien das nicht auszureichen. Ähnlich wie in Libyen wollte man daher  ein direktes militärisches Eingreifen der NATO erreichen. Doch dies scheiterte am heimischen und internationalen Widerstand. Die Giftgasangriffe von Gotah, die man sofort Assad zuschrieb boten nun endlich die Möglichkeit hierzu. Als „unleugbar“ bezeichnete US-Außenminister John Kerry damals die Täterschaft von Präsidents Bashar Al-Assad und seiner Syrischen Armee.

Nachdem David Cameron im heimischen Parlament die Abstimmung über einen Militäreinsatz verlor und auch Obama mit Schwierigkeiten im eigenen Militärapparat und Kongress zu kämpfen hatte, war ein Eingreifen immer unwahrscheinlicher. Zudem bot Russland an eine Vernichtung der syrischen Giftgase durchzuführen. Die geplante Intervention war gescheitert. Sie war jedoch eindeutig die beste Möglichkeit des Westens einzugreifen. Nie war er näher dran als zu diesem Zeitpunkt.

Der türkische Geheimdienst und die NATO sind verstrickt

Beweise für die Schuld Assads gab es jedoch nie. Und auch die UN-Kommission kam bisher zu keinem Ergebnis, das solche Schlüsse zulassen würde. Doch nun sind Beweise aufgetaucht, die in eine ganz andere Richtung deuten: Der türkische Geheimdienst sorgte dafür, dass Rebellengruppen einen Giftgasangriff inszenierten – und das im Auftrag der NATO.

Am 21. Oktober dieses Jahres legten die türkischen Parlamentsabgeordnete Eren Erdem und Ali Seker in Istanbul Beweise vor, die das bestätigen. Sie sind Co-Vorsitzende der oppositionellen CHP-Fraktion im türkischen Parlament.

Sie beziehen sich auf eine Gerichtsverhandlung in Adana. Dort warf man 13 Türken vor, Giftgas von der Türkei nach Syrien geschmuggelt zu haben. Doch die Männer kamen nach kurzer Zeit wieder frei. Ob dahinter ein Einfluss der türkischen Regierung steht, ist nicht geklärt.

Die beiden Abgeordneten hatten Einblick in die dortigen Gerichtsakten. Darunter ein Telefongespräch, das zeigt, dass „einige Unternehmer in der Türkei eine wesentliche Rolle bei der Beschaffung des Saringases gespielt haben“, so die Zeitung Zaman.

Über Mittelsmänner wurde das Gas an „extremistische Gruppen in Syrien“ geliefert worden, die schließlich den beschriebenen Giftgasangriff ausführten. Doch damit nicht genug. Behördenpapiere zeigen, dass der türkische Geheimdienst MIT mitinvolviert war. Das Ziel der türkischen Regierung sei „das Gleiche gewesen wie beim illegalen Transfer von Waffen an dieselbe Oppositionsgruppen: Bashar al-Assad stürzen“, sagt Erdem gegenüber der Tageszeitung Zaman.

Dass die Regierungstruppen Assads kaum daran Schuld sein können zeigen auch Untersuchungen der Waffenexperten Richard Lloyd und Theodor Postol. Lloyd ist UN-Waffenkontrolleur und Postol Professor vom Massachusetts Institute of Technology. Sie stellen fest, dass die Reichweite der Raketen zu Kurz gewesen sei um aus Regierungsgebieten abgefeuert worden zu sein. Vielmehr kämen nur oppositionelle Gebiete in Frage.

„Auch der amerikanische Enthüllungsjournalist Seymor Hersh stützte diese These. Im Dezember 2013 schrieb er über ein fünfseitiges Dokument des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA, aus dem hervorgehe, was die US-Regierung immer abgestritten hat: Islamistische Milizen waren im August 2013 im Besitz von Sarin-Gas. Und die US-Regierung war darüber informiert. Wie Eren Erdem und Ali Şeker kam auch Hersh in seinem Text damals zu dem Schluss, die US-Regierung hätte einen Vorwand für ein militärisches Eingreifen gesucht.“ berichtet Telepolis.

Der Einfluss des türkischen Geheimdienstes auf die syrischen Giftgasangriffe ist umso brisanter, wenn man bedenkt, dass die westliche Syrien-Intervention damit umso näher rückte.  Vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass die NATOGeheimdienste im Nahen Osten ein enges Netz bilden und sich gegenseitig mit Informationen versorgen. Die Zusammenarbeit ist eklatant und von einem Alleingang auszugehen, ist höchst unwahrscheinlich.

 

 

http://www.neopresse.com/politik/naherosten/ankaras-rolle-beim-giftgasanschlag-damaskus-2013/

Ankaras Rolle beim Giftgasanschlag in Damaskus 2013

Foto: Symbolbild - Welcome 27/52 / Dennis Skley / flickr / CC BY-ND 2.0

Foto: Symbolbild – Welcome 27/52 / Dennis Skley / flickr / CC BY-ND 2.0

Eine Pressekonferenz vom 21.10.2015 in Istanbul/Türkei hätte normalerweise für weltweites Aufsehen sorgen sollen.

 

Zwei türkische Politiker der Oppositionspartei CHP beschuldigten die Regierung Erdogan, für den Giftgasanschlag von Damaskus vor zwei Jahren verantwortlich zu sein und dass es die Regierung ablehnt, eine Untersuchung diesbezüglich einzuleiten.

Damit bestätigten sie den Bericht von Seymour Hersh sowie meine eigenen vom 22.08.2013 und vom 11.09.2013 . Um die Rolle der Türkei in diesem tragischen Vorfall nochmal in den Kontext zu den Anschuldigungen der beiden CHP-Politiker zu bringen, möchte ich meinen Artikel vom 18.04.2014 hier nochmal wiedergeben.

Die Rolle der Türkei in Syrien

„Das die Türkei auf der Seite der syrischen Opposition steht ist nichts Neues. Auch nicht, dass die Türkei die Rebellen unterstützt. Wie diese Unterstützung allerdings im Detail aussieht, kann man so genau nicht beantworten da vieles davon im Verborgenen geschieht. Aufgrund dessen dass die Türkei das wichtigste logistische HUB für die Rebellen im Norden Syriens ist, wo die von „Rebellen“ (viel mehr sind es wahhabitische Extremisten) gehaltenen Landstriche eingepfercht zwischen der Türkei und von Syriens Staatsmacht (oder kurdisch-) kontrollierten Gebiete liegen, muss eigentlich jedermann klar sein, dass Waffen, Munition, Lebensmittel und Kämpfer NUR über die Türkei hineingeschleust werden können.

Dann tauchen bei den „guten Rebellen“ plötzlich US-Waffen des Typs BGM-71 TOW (Panzerabwehrsysteme) auf, die über Strohfirmen des amerikanischen, britischen und türkischen Geheimdienstes nach Syrien gebracht wurden. Diese Strohfirmen werden benötigt, da US-Waffen nach geltenden amerikanischen Gesetzen nicht direkt von den USA an „feindliche Nationen“ verkauft oder geliefert werden dürfen. Erinnerungen an den „Iran-Contra-Skandal“ werden wach, als in den 1980er Jahren die Amerikaner genau solche Raketen aus Israel`s US-Lagerbeständen in den Iran verkauft haben, um mit den Erlösen dieses Geschäfts die „Contras-Rebellen“ in Nicaragua zu finanzieren.

Die Frage ist nun woher diese US-Waffen gekommen sind, die sich nun in den Händen der „guten Rebellen“ befinden. Die Huffington Post berichtet über einen Vorfall vom 6. März 2014, wonach eine bisher äusserst glaubwürdige Quelle davon berichtete, wie 7 Vans aus der Richtung des türkischen Hattay einen Grenzübergang überquert haben, der unter der Kontrolle der Rebellen der Islamischen Front steht. Diese Vans, die diese BGM-71 TOW`s transportiert haben sollen, wurden von den Rebellen einfach durchgewunken und tauchten dann nur kurze Zeit später auf dem Schlachtfeld von Aleppo auf. Dennoch bleibt die Frage offen, WOHER diese Waffen kamen.

Diese Frage beantwortete der legendäre Journalist Seymour Hersh in einem Artikel mit dem Titel: „The Red Line and The Rat Line“ (Die rote Linie und die Rattenlinie) Nach Hershs Darstellung, sollen diese Waffen aus libyschen Beständen stammen (was schon seit längerem behauptet wird) die über diese „Rattenlinie“ – ein Begriff aus den CIA-Jargon – zuerst in die Türkei transportiert wurden, um dann anschliessend in die Hände der „guten Rebellen“ zu gelangen. Diese vetrackte Operation sollte von der CIA überwacht werden, mit diplomatischer Rückendeckung des US-Konsulats in Benghazi. Der direkte CIA-Bezug fand ein abruptes Ende, als dieses „Konsulat“ am 11.09.2012 angegriffen wurde und der Top-Diplomat vor Ort, Christopher Stevens, dabei ums Leben kam. Hershs Quellen berichten, dass dieses Konsulat keine „wirklich politische Rolle“ spielte und mehr CIA-Agenten als Diplomaten oder diplomatische Angestellte beherbergte. „Die einzige Mission des Konsulats war es, die Waffenlieferungen zu decken“, zitiert Hersh seine Quelle weiter. Für die Finanzierung dieser „Rattenlinie“ sollen die Türkei, Qatar und Saudi Arabien aufgekommen sein.

Das war der, sagen wir mal gemütlichere Teil des Berichts von „Sy“ Hersh, der sich an dem geheimen Anhang des Untersuchungsberichts zum Angriff auf das „Konsulat“ von Benghazi hält, und der in den Medien eigentlich so gut wie gar nicht kommentiert wird. Für riesigen Wirbel sorgte allerdings der Teil seines Berichts, in dem er behauptet, dass der Giftgasanschlag vom 21.08.2013 im Damaszener Vorort Ghouta von der Türkei beauftragt wurde um die USA endlich in den Krieg zu bringen. Wie wir alle wissen stand die Welt kurz vor einem erneuten Angriff der USA auf ein arabisches Land und dieser wurde erst im allerletzten Moment abgeblasen. Noch am 27.08.13 standen sämtliche Anzeichen auf Angriff, als ich meinen Bericht „Tomahawks statt Friedenskonferenz für Syrien“ schrieb.

Wir wussten auch, dass der türkische Ministerpräsident Erdogan den ganzen Frühling des Jahres 2013 dazu nutzte, um Druck auf Washington auszuüben um endlich loszuschlagen. Er war sogar am 16. Mai zu Besuch im Weissen Haus wo das Hauptthema Syrien war. Doch was wir natürlich nicht wussten war das, was hinter den Türen und abseits des protokollarischen Events gesagt wurde. Beim abschliessenden Dinner waren US-Präsident Barack Obama, Aussenminister John Kerry und Tom Donilon, der Nationale Sicherheitsberater des Präsidenten anwesend, sowie Recep Tayyip Erdogan, sein Aussenminister Ahmet Davutoglu und Hakan Fidan, der Chef des MITGeheimdienstes auf der türkischen Seite. Schon die Tatsache das Hakan Fidan in dieser vertraulichen Runde dabei war, wurde von türkischen Medien als „aussergewöhnlich“ bezeichnet.

 

Tom Donilon war es Hersh zufolge, der erzählt hat wie Erdogan „mit dem Finger vor Obama fuchtelte“ und ihn anschrie, dass „seine rote Linie überschritten“ wurde. Obama soll dann auf den türkischen Geheimdienstchef Hakan Fidan gezeigt haben und meinte dann: „Wir wissen was ihr mit den Radikalen in Syrien macht!“ Das grosse Problem für Erdogan war es, dass sein Plan mit dem Sturz von Bashir al-Assad und Syrien als eine Art Klientenstaat der Türkei, ähnlich wie es während des Osmanischen Reiches war, immer mehr zu einem Wunschdenken verfiel.

Auf dem Schlachtfeld in Syrien gewannen die syrischen Truppen wieder Boden, Assad selbst stieg in der Gunst der Syrer wieder auf nachdem es den Menschen allmählich dämmerte, dass die Rebellen nicht für eine säkulare Demokratie kämpften, sondern für einen wahhabitisch inspirierten Gottesstaat à la Saudi Arabien. Diese wahhabitischen Extremisten schreckten dann auch nicht davor zurück, mit Mittelalterlichen Foltermethoden eine Schreckensherrschaft über das von ihnen kontrollierte Gebiet zu erstellen, um die Menschen in Schach zu halten nachdem die anfängliche Unterstützung der eroberten Bevölkerung, die sie sich durch Sozialleistungen wie Bäckereien und medizinische Versorgung erkauft haben, immer mehr zu bröckeln anfing.

Als dann nach dem Angriff auf das angebliche US-Konsulat in Benghazi Obama die CIA von diesem „Joint-Venture“ mit den Geheimdiensten der Briten und Türken abzog, weil es politisch höchst unangenehm für die Obama-Administration und insbesondere für seine damalige Aussenministerin Hillary Rodham Clinton wurde, die man beschuldigte die wahren Ursachen für diesen Angriff zu vertuschen (zuerst behauptete sie dass das Aussenministerium nichts von diesem Angriff im Vorfeld gewusst hat, dann versuchte sie den Angriff als einen Al-Qaeda Terroranschlag aufgrund des 11. Jahrentages von 9/11 zu verkaufen; was sich beides als Lüge entpuppte), fiel für Erdogan eine seiner wichtigsten Bauteile zur Bewaffnung der Rebellen aus. Und das nach nur ein paar Monaten der operativen Tätigkeit der „Rattenlinie“, die im Frühjar 2012 zwischen Obama, Erdogan, Prinz Bandar bin Sultan und einem qatarischen Vertreter (Name nicht bekannt) ins Leben gerufen wurde.

Ein weiteres pikantes Detail das Seymour Hersh aufdeckte war die Person die die ganze Operation auf Seiten der USA geleitet hatte: David Petraeus.

Ausgerechnet der grösste amerikanische Held seit dem Zweiten Weltkrieg und der bereits sogar als möglicher US-Präsident gehandelt wurde. David Petraeus, der hochdekorierte General und der Mann, der den Irak während der brutalsten Zeit des Bürgerkriegs im Jahr 2006/2007 mit seiner neuen Taktik stabilisierte (aus der Sicht der USA wohlgemerkt) und im Jahr 2011 unerwartet auf den Posten des CIA-Direktors berufen wurde, um ihn womöglich für ein politisches Amt vorzubereiten. Das dann Petraeus, als Direktor des mächtigen Geheimdienstes CIA, die direkte Führung dieser „Rattenlinie“ übernahm, verdeutlicht nur allzu deutlich das dreckige Geschäft mit der Bewaffnung der syrischen „Rebellen“. Dann kam der 11.09.2012, die Attacke in Benghazi, und 2 Monate danach (am 9.11.2012) tritt CIA-Direktor Petraeus angeblich wegen einer Liebelei zurück? Na ja…..

Hier hört die Story aber nicht auf, im Gegenteil. In Hershs Bericht wird ein Geheimdienstberater zitiert, der einen hochexplosiven Bericht gelesen haben will der für Stabchef der US-Army Martin Dempsey und Verteidigungsminister Chuck Hagel verfasst gewesen sein soll. Diese Analyse soll „einige Wochen vor dem 21. August“ stammen, und über die „akute Angst“ der Erdogan Regierung aufgrund der schlechten Resultate der „Rebellen“ in Syrien berichtet haben. Weiter soll diese Analyse gewarnt haben, dass

„die türkische Führung die Notwendigkeit geäussert hat, etwas zu tun, was eine militärische US-Antwort nach sich ziehen würde.“

Und glaubt man den Quellen von Hersh, sahen sie in dem Giftgasanschlag vom 21. August die Bestätigung ihrer geheimdienstlichen Analyse die sie nur ein paar Wochen zuvor dem Verteidigungsminister und Stabchef vorgelegt haben. Wo sich zuvor unsere Medien über die „Rattenlinie“ aus Hershs Bericht ausgeschwiegen haben, stürzen sie sich natürlich auf den Teil mit der Türkei als Drahtzieher des Anschlags. Und während sich sogar Focus Online, das ansonsten eine eindeutige anti-Assad Berichterstattung geliefert hat, relativ neutral in dieser Frage verhält und sogar die Meinung eines Experten zulässt der den Artikel von Seymour Hersh als „überzeugend“ bezeichnet, ging die Frankfurter Rundschau sozusagen auf Konfrontationskurs mit Hersh.

Der Artikel „Wer setzte in Syrien das Giftgas Sarin ein?“ versucht die Quellen und Schlussfolgerungen von Hersh zu demontieren indem er seine seine „dünnen Beweise“, „nicht identifizierbare Quellen“ oder das „fehlen von harten Belegen“ anprangert. Allerdings bietet der Autor dieses Artikels selbst keinen einzigen Gegenbeweis, sondern arbeitet nur rhetorischen Gegenfragen und Behauptungen, die ebenfalls nicht zutreffend sind. Ich werde nur auf drei Punkte eingehen, die meiner Meinung nach extrem wichtig sind um diesen Artikel als das zu entlarven was es ist: Propaganda.

1. Im Artikel heisst es,

„So schreibt er, dass Al-Nusra-Leute im Frühjahr 2013 in der Türkei „mit zwei Kilo Sarin“ verhaftet worden seien. Das trifft nicht zu. Die Islamisten hatten zwar versucht, Chemikalien zur Produktion von Sarin zu erwerben, doch sie wurden dabei von der türkischen Polizei dingfest gemacht.“

– Diese Behauptung ist schlichtweg falsch. Die Islamisten wie es da so schön heisst, sind wahhabitische Extremisten der Jahbat al-Nusra gewesen und planten einen Anschlag in der Türkei. In ihren Wohnungen wurden tatsächlich 2kg Sarin gefunden. Auch der US-Militärgeheimdienst verfügte über Beweise, dass die Jabhat al-Nusra in der Türkei Saringas von Al-Qaeda aus dem Irak erhalten hat. Zudem warnte der Iran die Amerikaner bereits seit dem Sommer 2012 davor, dass die syrischen „Rebellen“ in den Besitz von chemischen Waffen gekommen sind (siehe mein Bericht vom 13.09.13).

2. Im Artikel heisst es weiter,

„Die Menge der Chemikalien auf ihrer Einkaufsliste hätte ohnehin nur für die Herstellung von wenigen Kilo Sarin gereicht. Das Inferno von Ghuta wurde aber nach Einschätzung internationaler Waffenexperten durch etwa eine Tonne des Kampfstoffs verursacht.“

– Eine Tonne? Mit welcher Art von Trägersystem hätten 1000kg! des Kampfstoffs transportiert werden sollen? Nur zum Vergleich: ein moderner Tomahawk Marschflugkörper kann nur etwa 500kg an Sprengstoff transportieren, für grössere Mengen an Sprengstoff in einer Bombe müssen schwere Jagdbomber wie die B1, B2 oder B52 ran (auch die F15, F15 und F35 können einzelne 1000kg Bomben tragen). Ausserdem lässt diese Behauptung den wichtigsten Aspekt ausser Acht, nämlich die UN-Untersuchung dieses Giftgasangriffs. Dort heisst es ganz klar auf Seite 21, dass die verwendete Trägerrakete über einem Sprengkopf mit einer „liquiden Kapazität“ von etwa 5kg Saringas verfügte. 5kg ist dann doch was ganz anderes als die eine Tonne die von der Frankfurter Rundschau angeführt wird. Der andere Aspekt ist der, dass dieser Artikel den Anschein erwecken will, dass die „Rebellen“ gar nicht über solche chemischen Kampfstoffe verfügen können, weil die Produktion aufwendig und ohne entsprechendes Know How gar nicht möglich ist.

Aber auch da wird ein weiterer UN-Bericht schlichtweg ignoriert, nämlich der Abschlussbericht zu den Giftgasanschlägen in Syrien vom Dezember 2013. Nimmt man sich die Mühe und liest diesen UN-Abschlussbericht durch, wird man mit unangenehmen Tatsachen konfrontiert. Ein ähnlicher Angriff wie der von Ghouta fand am 19.03.13 in Khan al-Asal statt, wo ebenfalls eine Rakete mit Saringas 300 Meter neben den Stellungen der syrischen Armee einschlug und für Opfer bei Soldaten und Zivilisten sorgte. Weitere Angriffe fanden am 22.08.13, am 24.08.13 und am 25.08.13 statt, bei denen jeweils die Ziele syrische Soldaten waren.

3. Der Bericht geht mit keiner Silbe auf den Skandal ein, den sich die türkische Führung ein weiteres Mal geleistet hat. Die Rede ist von dem auf YouTube veröffentlichten Gespräch zwischen Ahmet Davutoglu, Hakan Fidan (den beiden Herren die an der illustren Runde in Washington teilnahmen) und dem Stabchef sowie dem Vize-Aussenminister. Hakan Fidan schlägt vor, eine „False Flag“ Attacke auf die Türkei zu organisieren, um so eine Rechtfertigung für einen türkischen Angriff auf Syrien zu habe. Auf gut deutsch: einen Krieg auf Basis eines inszenierten Vorfalls vom Zaun zu brechen.

Angesichts dieser Tatsachen kann man von dem Bericht von Seymour Hersh halten was man mag, man muss kein Freund von investigativem Journalismus sein, der es nun mal an sich hat dass die Quellen nicht genannt werden können. Aber nur deswegen diesen Bericht komplett von der Hand zu weisen und sämtliche andere Merkmale der türkischen Rolle gutzureden, wäre angesichts der Tragweite für Syrien, aber auch für die gesamte Region, äusserst fatal.

„TERROR“ – Deutschland – „Verfassungsschutz“

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/14/verfassungsschutz-hinweise-auf-personen-mit-kampf-auftrag-unter-fluechtlingen/

Verfassungsschutz: Hinweise auf Personen mit Kampf-Auftrag unter Flüchtlingen

Der Präsident des Verfassungsschutzes berichtet, dass Terroristen gezielt Flüchtlinge anwerben. Mehr als hundert derartige Fälle seien bekannt. Es gäbe auch Hinweise, dass unter den Flüchtlingen mit Waffen-Erfahrung und Kampfaufträgen nach Deutschland kommen.

Warnt vor Terror: Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen. (Foto: dpa)

Warnt vor Terror: Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen. (Foto: dpa)

Die deutschen Behörden räumen nach den Anschlägen in Paris ein, dass auch in Deutschland offenbar erhebliche Terror-Risiken bestehen.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, räumt ein, dass es gezielte Anwerbungen von Flüchtlingen durch Islamisten in Deutschland gibt: „Wir stellen fest, dass Islamisten in Aufnahmeeinrichtungen gezielt Kontakte mit Flüchtlingen aufnehmen“, sagte Maaßen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dem Verfassungsschutz seien bereits mehr als hundert derartige Fälle bekannt. Einige Islamisten sprächen Flüchtlinge an, um sie in ihr islamistisches Netzwerk einzubinden.

Die Lage ist offenbar durchaus brisant: „Wir bekommen nahezu wöchentlich Hinweise darauf, dass unter den Flüchtlingen auch Personen sein könnten, die über Erfahrung mit Waffen verfügen oder mit einem Kampfauftrag nach Deutschland kommen.“

Es sei auch möglich, dass Terroristen mit den Flüchtlingen kommen, sagte Maaßen: „Aber wir halten das für weniger wahrscheinlich.“ Die Flüchtlingsroute sei „ausgesprochen gefährlich“. Es wäre risikoreich und untypisch, dass „Personen mit Kampfauftrag in einem Seelenverkäufer von der Türkei auf eine griechische Insel übersetzen“.

Maaßen sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, der Verfassungsschutz habe eine neue Arbeitseinheit eingerichtet, um mehr Informationen über Asylsuchende zu sammeln, damit mögliche Extremisten oder Terroristen unter ihnen erkannt werden.

Sicherheitsexperten haben bereits vor Monaten auf genau diese Gefahr hingewiesen: So schrieb der frühere Chef des österreichischen Verfassungsschutzes, Gert Polli, in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass die Lage völlig unübersichtlich sei. Die Behörden hätten seit Monaten den Überblick verloren. Zudem sei bekannt, dass der IS von Libyen aus die Schlepper kontrolliere und daher über Möglichkeiten verfüge, die Einreise von Terroristen zu kontrollieren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel will dennoch an der Willkommenskultur festhalten und sagte nach den Anschlägen, dass nur das selbstbewusste Leben von Werten wie Toleranz, Respekt und Mitmenschlichkeit eine Antwort auf den Terror sein könne. Zu einer Verschärfung der Sicherheitslage hielt sich die Kanzlerin im Unterschied zu anderen europäischen Regierungschefs bedeckt.