BILD – „Axel Springer-Verlag“ – „Gratis-BILD“/“ARD“ – „SWR“/ Fotos als Waffen in der Asyldebatte/“George Soros“ – „The White Helmets“

rt -deutsch -Keine gute Woche für Axel Springer: Protest gegen Gratis-BILD und zwei Niederlagen vor Gericht


BILD verteilt wieder einmal ungefragt eine kostenlose Gratisausgabe des Blattes an alle Haushalte Deutschlands. Während der BILDblog mit der Aktion #BILDindieTonne dazu aufruft, die Exemplare öffentlichkeitswirksam zu entsorgen, hat der Axel Springer-Verlag diese Woche gleich zwei Gerichtsprozesse verloren. Dem Schweizer Meteorologen Jörg Kachelmann muss der Verlag wegen BILD-Hetze 635.000 Euro Schadensersatz zahlen. Vor Gericht durchsetzen konnten sich auch die Macher des Werbeblockers Adblock Plus. Der Axel Springer-Verlag sieht durch das Browser-Plugin, sein „Kerngeschäft“, nämlich das Vermarkten von Werbung, bedroht.

Die Gratis-BILD wandert reihenweise in die Tonne. Quelle: @m_heinr /Twitter

Die Gratis-BILD wandert reihenweise in die Tonne. Quelle: @m_heinr /Twitter

Am heutigen Donnerstag verteilt BILD einmal mehr ungefragt eine kostenlose Sonderausgabe an alle Haushalte Deutschlands. Vorgeblicher Grund sind die Feiern zum baldigen 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober.

 

rt-deutsch – Programmbeschwerde gegen Tagesschau wegen „Verstoß gegen Wahrheitspflicht“ in Bezug auf Gasstreit zwischen Ukraine und Russland


Die ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien hat erneut Programmbeschwerde gegen die Berichterstattung der Tagesschau eingereicht. Hintergrund ist die Berichterstattung zum sogenannten russisch-ukrainischen „Gasstreit“. Laut Einschätzung der Publikumskonferenz verstößt die ARD in ihrer Darstellung „gegen die Wahrheitspflicht“ wie sie im Rundfunkrecht verankert ist, indem die „besondere Verantwortung der Ukraine“ in Bezug auf den Gasstreit in keiner Form thematisiert wird. RT Deutsch dokumentiert die Programmbeschwerde im Wortlaut.

Screenshot Tagesschau

 

rt-deutsch – Programmbeschwerde gegen SWR wegen Manipulation bei Berichterstattung zum „Stopp Ramstein“-Protest


Am vergangenenSamstag fanden sich rund 1.500 Demonstranten vor dem US-Militärstützpunkt Ramstein ein, um gegen den von dort geführten Drohnenkrieg der USA und die Kriegspolitik des Westens zu demonstrieren. Der SWR vermeldete in seiner Berichterstattung „nicht einmal 100″ Teilnehmer und berief sich dabei auf Polizeiangaben. Doch selbst die konservative Schätzung der rheinland-pfälzischen Polizei gab die neunfache Höhe an Demonstranten an. In Reaktion auf die Zahlenmanipulation des SWR hat die Ständige Publikumskonferenz nun eine Programmbeschwerde an den SWR gerichtet. RT Deutsch dokumentiert diese im Wortlaut.

"Objektive Berichterstattung" á la deutscher Staatsfunk: SWR erklärt mit erfundener Teilnehmerzahl, warum der Protest in deutschen Medien kein Thema ist. Quelle: SWR

„Objektive Berichterstattung“ á la deutscher Staatsfunk: SWR erklärt mit erfundener Teilnehmerzahl, warum der Protest in deutschen Medien kein Thema ist. Quelle: SWR

 

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http://quer-denken.tv/index.php/1742-fotos-als-waffen-in-der-asyldebatte

Fotos als Waffen in der Asyldebatte

02. Oktober 2015(von Marc Dassen, compact) Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Falsch! Erst die Kommentierung gibt dem Schnappschuss seinen Kontext, alleine transportiert er nur die Emotion des Moments, die von den Medien gerne zur Stimmungsmache benutzt wird – der Fall Aylan Kurdi zeigt wie es geht.

Wehrlos, hilflos, leblos liegt der Leichnam eines Kleinkindes im nassen Sand der türkischen Strandpromenade von Bodrum. Die Arme eng am Körper, die kurzen Beine leicht angewinkelt, streicht die flache Brandung um das kleine Köpfchen eines jungen Menschen, der sein Leben noch vor sich hatte. Das Bild strahlt eine unerträgliche Hoffnungslosigkeit aus, weckt unwillkürlich tiefstes Mitgefühl. Es würde einem den Magen umdrehen, wäre man an derlei Gräuel nicht schon so furchtbar gewöhnt. Täglich ereignen sich in den Kriegs- und Krisenregionen der Welt Tragödien und Verbrechen, die meisten schaffen es nicht in die Schlagzeilen, geschweige denn auf die Titelseite. An diesem 3. September aber beginnt eine Kampagne, die sich ein einzelnes Opfer herauspickt, um es ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit zu zerren – Timing und Begleitmusik offenbaren die Agenda: Den Asylkritikern sollen ihre Argumente im Hals stecken bleiben.

Der 3-jährige Aylan war der jüngste Sohn der kurdischen Familie Kurdi. Aus ihrer zerstörten Heimat Syrien bricht sie in die benachbarte Türkei auf, flieht vor den Söldnern des Islamischen Staates (IS), so heißt es. Auf ihrem Weg nach Westen sind Aylan, sein Bruder Galip (5) und die Mutter Rehan (35) im Mittelmeer ertrunken als das Schlauchboot kenterte. Allein der Vater Abdullah (40) überlebte die von skrupellosen Schleppern organisierte Überfahrt von der Küste der türkischen Urlaubsregion Bodrum zur griechischen Insel Kos. Das ist die Kurzfassung – doch einige Details irritieren: Der Familienname lautet nicht Kurdi, sondern Shenu, wie der Sender al-Dschasira und die englische Gazette The Telegraph mitteilten. Bild und Berliner Zeitung (BZ) berichteten, dass die Familie vor gut einem Jahr aus der zerstörten syrischen Stadt Kobane geflohen sei. Der türkische Bezirksbürgermeister Ekrem Aylanc sagte dem britischen Sender BBC aber, dass sie bereits vor drei Jahren in die Türkei eingewandert seien lange bevor der IS sich in Syrien ausbreitete.

Abdullah soll nach eigenen Angaben in Syrien entführt und gefoltert worden sein – sowohl von Assads Truppen, als auch durch IS-Kämpfer. Dabei seien ihm „nahezu alle Zähne gezogen“ worden, so die BZ. Abdullahs Schwester Fatima Kurdi, die in Kanada lebt, sagt dazu, dass er sie um „14.000 Euro und mehr“ gebeten habe, um sich in Europa Zahnimplantate einsetzen zu lassen. Hat der Vater seinen Sohn geopfert, um sich medizinisch behandeln zu lassen? War dies der Grund für den Aufbruch nach Westen? Die gefährliche Reise habe die Familie nur deshalb angetreten, weil deren Asylgesuch in Kanada abgelehnt worden sei, so Fatima. Dem widerspricht die kanadische Einwanderungsbehörde, die nie einen formellen Antrag bekommen haben will.

Für solche Widersprüche interessieren sich die deutschen Medien kaum. Die Toten werden als neue Opfer der europäischen Abschottungspolitik, Beweisstücke westlicher Gleichgültigkeit, Symbole der Schande und des Versagens portraitiert.

(…)

Ein vergleichbarer Fall von Asyl-Propaganda ereignete sich in Ungarn. Nahe der Stadt Bicske, etwa 40 Kilometer westlich von Budapest, kam es Anfang September zu hässlichen Szenen, als Züge, die nach Westen Richtung Österreich fahren sollten, von den ungarischen Beamten gestoppt wurden. Die Asylsuchenden sollten temporär in Flüchtlingsquartiere gebracht und ordnungsgemäß registriert werden – dann eskalierte die Situation. Mit allen Mitteln wollten die dort lagernden Flüchtlinge ihre Weiterreise in Richtung Österreich und Deutschland erzwingen. „Germany, Germany!“-Rufe erschallten, demonstrativ traten aufgebrachte Reisende in den Hungerstreik. „Tötet mich, ich will lieber sterben als in ein Lager zu gehen“, wird ein Flüchtling vom Magazin Focus zitiert.

In dieser gespannten Lage scheint einem der Asylsuchenden plötzlich eine Idee gekommen zu sein, wie er den versammelten Journalisten die passenden Bilder liefern kann – oder gab es eine Absprache? Die Szene: Eine Frau sitzt mit ihrem Säugling im Arm auf dem Bahnsteig, diskutiert mit Polizisten und klagt ihnen ihr Leid. Da springt er plötzlich auf, reißt sie zu Boden, drückt sie auf die Gleise und hält sie, wild gestikulierend, dort fest – ganz so als wolle er den Eindruck erwecken, er würde angegriffen und müsse sich gegen Polizisten verteidigen, die mit roher Gewalt gegen völlig hilflose Flüchtlinge vorgehen. Als die Beamten den Mann von der Frau, die immer noch ihr schreiendes Baby im Arm hält, herunterzerren und ihn wegtragen, halten die Journalisten drauf. Der Schweizer Rundfunk (SRF) bemerkt den Betrug wenig später und stellte klar: „Nach der Publikation eines Videos vom 3.9.2015 (…) gingen verschiedene Hinweise bei der Redaktion ein, dass das Video, so wie es geschnitten wurde, einen falschen Eindruck vermittle. (…) Wir entschuldigen uns für dieses Versehen (…).“ Die manipulierten Bilder eigneten sich bestens dazu, die restriktive Flüchtlingspolitik des ungarischen Premiers Viktor Orban ins Gerede zu bringen. Die Kritik an Orban riss in der Folge nicht mehr ab.

Das deprimierende Fazit: Ein Bild lügt mehr als tausend Worte – wenn es aus dem Zusammenhang gerissen und dazu verwendet wird, an die Gefühle zu appellieren, ohne zu informieren, wenn es einer bestimmten Politik dienstbar gemacht wird, die mit dem Bild selbst und dem Leid der Angehörigen nichts zu tun hat. „Wer den Krieg will, setzt Kinderleichen in Szene, wer den Wahlsieg will, lässt sich mit Kindern ablichten.“

„George Soros“ – „The White Helmets“

rt-deutsch – Desinformationskrieg nach russischen Luftangriffen – Soros-Stiftung ganz vorne mit dabei


Nachdem Russland damit begonnen hat Luftangriffe auf syrisches Territorium durchzuführen, überschlagen sich westliche Medien mit der Verbreitung von Desinformation. RT- Reporterin Gayane Chichakyan zeigt einige Beispiele, wie veraltete Aufnahmen eingesetzt werden, um Vorwürfe am russischen Vorgehen zu untermauern.

Quelle: RT

Quelle: RT
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http://quer-denken.tv/index.php/1752-wieder-einmal-usa-arbeitet-mit-fake-photos-von-zivilen-opfern-bei-russischen-luftangriffen
Wieder einmal: USA arbeitet mit Fake-Photos von zivilen Opfern bei russischen Luftangriffen05. Oktober 2015 (von Niki Vogt) Eine von den USA finanzierte Nichtregierungsorganisation (NGO) in Syrien brachte ein Photo in Umlauf, um ihre Vorwürfe  gegen Rußland zu belegen, daß es bei den russischen Luftangriffen zu Toten in der Zivilbevölkerung gekommen sei. Nachdem die russische Regierung klarstellte, daß das Photo von einem vollkommen anderen Vorfall stammte, hagelte es von der NGO „Weiße Helme“ Beschimpfungen.Putins Schachzug, der USA im Kampf gegen den IS zur Seite zu springen kommt der USA mehr als äußerst ungelegen. Zumal die spektakulrären Erfolge der russischen Kampfflieger innerhalb weniger Tage deutlich zeigen, daß der fruchtlose Militäreinsatz der USA in Syrien während mehr als einem Jahr nur zwei Schlußfolgerungen zuläßt:Entweder die US-Luftwaffe ist ein unglaublicher Versagerverein, der es nicht schafft, weithin sichtbare und bekannte Ausbildungscamps, Waffen- und Munitionslager des IS zu eliminieren. Stattdessen wurden dauernd „versehentlichkurdische und reguläre Syrische Truppen angegriffen und getötet. Waffen Munition und Hilfsgüter für die Kurden und andere Gegnern des IS dagegen landeten mit schöner Regelmäßigkeitversehentlich“ bei den IS-Kriegern.Oder das Ganze ist eben gar kein versagen, sondern Absicht.Putin schaute sich das nun nicht mehr länger an, kündigte das Eingreifen Rußlands an, ein Hilfegesuch des syrischen Präsidenten lag vor, und innerhalb weniger Tage ist der IS in Syrien in heilloser Flucht.Die US-Regierung mußte mit der Faust in der Tasche und knirschenden Zähnen die russische Waffenhilfe begrüßen, trat aber sofort eine neue Kampagne im Medien- und Informationskrieg los. Rußlands Eingreifen werden im Gegenteil neue Flüchtlingsströme lostreten, Rußland greife nicht nur den IS an sondern versuche bei seinen Angriffen auch andere, wie die Freie Syrische Armee und von den USA finanzierten „moderate Rebellen“ gegen Assad zu treffen und nehme auch zivile Opfer in Kauf. In vagen Unterstellungen, man wisse nicht, gegen wen sich die russischen Luftschläge denn eigentlich richten, unterstellen die USA Rußland das, was sie selber andauernd machen. Neuestes Beispiel: Ein regelrechtes Kriegsverbrechen in Afghanistan. Der US-Luftangriff auf ein Krankenhaus der Ärzte ohne Grenzen in Kunduz sorgt weltweit für Entsetzen, Die USA bezeichnen das Massaker ungerührt als „Kollateralschaden.Kleine Randbemerkung: Der russische Außenminister Lawror hat gebeten, man möge ihm doch sagen, wo die „Freie Syrische Armee“, die angeblich so tapfer gegen den IS kämpfe, und um deren Wohlergehen die USA so sehr barmt, zu finden sei. Rußland sei bereit, mit diesen Kräften gegen den IS zusammen zu arbeiten. Leider seien diese Einheiten nirgendwo zu finden, und in Syrien wisse auch niemand etwas davon.Es folgten ständig neue Behauptungen über zivile Opfer der russischen Luftangriffe, die allesamt wentweder widerlegt wurden, oder keinerlei detaillierte angaben sondern nur diffuse Behauptungen enthielten. Das Pentagon hielt sich mit handfesten Vorwürfen zurück, schürte aber sehr gekonnt den „dringenden Verdacht“. Defense Secretary Ash Carter gab sich vorsichtig: „I want to be careful about confirming information, but it does appear that they were in areas where there probably were not ISIL forces,“

(Ich möchte vorsichtig sein, was die Bestätigung angeht, aber es sieht so aus, daß sie (die Russen) in Gebieten waren, wo wahrscheinlich keine ISIL-Kräfte anwesend waren). Eine Bestätigung der Vorwürfe erfolgte nie.

Die genannte Grupppe „Weiße Helme“ lieferte jetzt den lang gesuchten, angeblichen Beweis für zivile Opfer russischer Luftangriffe, und wurde prompt entlarvt.
Diese, als „Syrische Zivilverteidigung“ von den USA ins Leben gerufene Gruppe, wird zum größten Teil vom US-Außenministerium finanziert und während diese Gruppe behauptet, eine reine Hilfsorganisation zu sein und im syrischen Bürgerkrieg auf keiner Seite zu stehen.Was jedoch an Verlautbarungen dieser Gruppe zu finden ist, klingt sehr nach den Positionen Washingtons. Das hat den „White Helmets“ bereits die Einschätzung eines „US-Propagandaoutlets“ eingebracht.

So ging nun von den „White Helmets“ der Vorwurf durch die Medien, Rußland habe bei seinen Luftschlägen 33 Zivilisten getötet, wovon drei Kinder seien. Dem Bericht beigefügt war ein Foto, wovon sich sehr schnell herausstellte, daß es von einem völlig anderen Ereignis von vor fünf Tagen stammt. Rußland hatte mit diesem Vofal überhaupt nichts zu tun.

Hier eines der „Beweisfotos“.

Links ist die Meldung der „White Helmets“ vom 30. September, in der behauptet wird, daß Rußland die Stadt Homs angegriffen habe und 33 Zivilisten getötet worden seien, darunter seien drei Kinder und ein Helfer.oto des verwundeten Mädchens tauchte aber schon am 25. September bei einem Raketenangriff auf, mitdem die Russen nichts zu tun hatten.

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